Inſerate
Abonnementspreis
176. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
Rheinſtraße 23 Beſſungerſtraße 47,
wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 18 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Die Großherzoglichen Herrſchaften ſind geſtern
vormittag von Hemmelmark nach Jagdſchloß
Wolfs=
garten zurückgekehrt.
In der Raubmordaffäre Brechner erließ die
Staatsanwaltſchaft ein zweites Ausſchreiben
mit dem Signalement des mutmaßlichen Raubmörders.
Der Senior der Reichstagsabgeordneten, Prälat D.
Len=
der, iſt geſtern im 83. Lebensjahre geſtorben.
Bei einer Bootfahrt auf dem Main in Frankfurt
ſchlug das mit fünf jungen Leuten aus Oberrad beſetzte
Boot um und die Inſaſſen fielen ins Waſſer. Ein
In=
ſaſſe, ein 19 Jahre alter Fuhrmann aus Oberrad
er=
trank.
Zwei Krankenpflegerinnen des
Küſtenſana=
toriums Appelviken Schweden) und zwei Knaben
ſind am Montag beim Schwimmunterricht ertrunken.
Der Matin und die Nordd. Allg. Ztg. veröffentlichen den
Notenaustauſch zwiſchen dem deutſchen
Aus=
wärtigen Amte und dem franzöſiſchen Botſchafter
Cam=
von über die Regelung des Luftverkehrs
zwiſchen Deutſchland und Frankreich.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
Die wirtſchaftliche Lage der
denſchten ähmenangelörigen.
RA Im Jahre 1907/1908 veranſtaltete die
Ge=
noſſenſchaft Deutſcher
Bühnenangehöri=
ger bei den Mitgliedern der deutſchen,
deutſch=
öſterreichiſchen und deutſch=ſchweizeriſchen Theater eine
Umfrage über, die wirtſchaftlichen Verhältniſſe der
Theater ſelbſt, ſowie in der Hauptſache über
die=
jenigen der Bühnenangehörigen. Der Erhebung
lag ein umfangreicher Bogen mit 140 Fragen zugrunde.
Die Fragen auf den erſten drei Seiten dieſes Bogens
richteten ſich auf allgemeine Zuſtände: die Verhältniſſe der
betreffenden Städte — wieviel Theater vorhanden, ob
reger Theaterbeſuch, die Steuern hoch und dergleichen —
die baulichen Verhältniſſe des Theaters, Zuſchüſſe,
Ein=
nahmen des Pächters, Dauer der Spielzeit uſw. Darauf
folgte eine Gruppe von Fragen, betreffend die Gehälter
(Gagen), eine ſolche, betreffend Arbeitsverhältniſſe —
Pro=
ben, Häufigkeit der Vorſtellungen u. a. —. Zum Schluß
kamen Erkundigungen nach Strafen und etwaigen
Pen=
ſſionskaſſen, auf der letzten Seite folgten 34 „perſönliche
Fragen”.
Die Umfrage wurde von Bühnenangehörigen von
237 Theatern aus 182 Städten und von 13 Wandertheatern
beantwortet. Sie ſollte in der Hauptſache eine brauchbare
Unterlage für die bevorſtehende Veratung über ein
Reichstheatergeſetz liefern. Ihre eingehende Bearbeitung
fand ſie durch Dr Charlotte Engel Reimers in dem
umfangreichen Werke: Die deutſchen Bühnen
und ihre Angehörigen. Für den nachſtehenden
Aufſatz wird aus dem Inhalt der Erhebung in kurzen
Umriſſen auf die wirtſchaftliche Lage der
Theaterange=
hörigen eingegangen.
Die Arbeitszeit der Bühnenangehörigen umfaßt
das Auftreten auf der Bühne, die Proben zu den Stücken
und wohl auch noch die Zeit des Lernens der Rollen. Was
die Häufigkeit des monatlichen Auftretens anlangt, ſo
wurde die Frage danach von 1584 Bühnenangehörigen
beantwortet. Von dieſen waren durchſchnittlich im
Mo=
nat beſchäftigt:
4 bis 10 mal
245
11 „ 15
.. 291
16
. 225
20
11
. 294
21 „ 25 „ .
26 „ 30
. . 327
.
mehr als 30 „ . .
98
Ferner wurde auch in der Erhebung nach der
Häufig=
keit des Auftretens im Monat Dezember beſonders
ge=
fragt. 385 Bogen gaben auch hierfür eine Zahl an, die
in 124 Fällen höher war als 30.
Von den 261 Bühnenmitgliedern, die im Monat
De=
zember weniger als 30 mal auftraten, waren im
Dezem=
der beſchäftigt:
49
bis 15 mal
66
„ 20 „
21
„ 25 „
76 . . . . . 26 „ 30 „
Es waren alſo nach den zuerſt genannten Zahlen von
1584 Bühnenangehörigen 719 mehr als 20 mal im Monat
beſchäftigt, 425 mehr als 25 mal.
Unter den weniger Beſchäftigten ſind natürlich die
erſten Fächer ſtärker vertreten als die zweiten Fächer:
„Zahlenmäßig ließ ſich dies nicht feſtſtellen, da die
zwei=
ten Fächer nicht immer ſich als ſolche bezeichnet haben.”
Von den Theatern ſind unter den niedrigen Zahlen in
erſter Linie dieienigen vertreten, die Opern, Schauſpiele
und Luſtſpiele abwechſelnd geben. Hier pflegen die erſten
Sänger etwa 6 bis 8 mal, auch 10 mal, die erſten
Schau=
pielfächer 12 bis 15 mal aufzutreten. Wo Over und
Schauſpiel getrennt ſind werden die Mitglieder,
nament=
lich der Chor, mehr in Anſpruch genommen. Dieſe
Zah=
len ſtellen aber nur einen Teil, und zwar einen geringeren
deſſen dar, was der Schauſpieler zu leiſten hat; der
Menge nach den größten machen die Proben aus, deren
Zahl außerordentlich verſchieden iſt.
Die Proben finden vormittags nachmittags bis zur
Vorſtellung und oft auch nach der Vorſtellung ſtatt. Bei
den letzteren Proben ſind nicht diejenigen Proben gemeint,
welche an ſpielfreien Tagen am Abend begonnen werden,
ſondern Proben nach der Vorſtellung. Erſt wenn Proben
und Aufführungen zuſammengerechnet werden, ergibt ſich
ungefähr die Arbeitszeit, welche die Bühnenangehörigen
zu keiſten haben, und felbſt dann ſehlen noch zwei wichtige
Poſten, die Nachmittags=Vorſtellungen und
die Zeit, die auf das Lernen der Rollen
verwendet werden muß. Nachmittags=Vorſtellungen
finden ganz allgemein ſtatt an den kleinen wie an
den größeren Theatern. Weiter kommen zu dieſen
Arbeitsleiſtungen der Schauſpieler noch die
ſoge=
nannte Statiſterie und die ſogenannten Abſtecher. Dieſe
beſtehen darin, daß die Theaterleiter namentlich in
klei=
neren Städten, wo der beſchränkte Zuſchauerkreis ein
täg=
liches Spiel verbietet, auch andere Orte aufſuchen, um ihr
Perſonal beſſer auszunutzen; ähnlich verpflichten oft
klei=
nere Städte einen Bühnenleiter benachbarter Hof= und
Stadttheater, monatlich oder wöchentlich bei ihnen eine
beſtimmte Anzahl von Vorſtellungen zu geben. Handelt
es ſich dabei um benachbarte, gut erreichbare Orte, ſo
werden dieſe Abſtecher gern ausgeführt; ſind dagegen die
Orte ſchwer zu erreichen, ſo verurſachen dieſe Abſtecher
eine ganz erhebliche Mehranſtrenaung, die auch dadurch
keinen Ausgleich findet, daß für ſie gute Diäten bezahlt
werden, was oft ſogar nicht einmal der Fall iſt.”
Ueber ihr Einkommen haben 2112
Bühnenange=
hörige Angaben gemacht. Von dieſen haben:
ein
Saiſon=
ein
Saiſon=
einkommen von ℳ
einkommen von ℳ
3000 bis 4000
56 . .
unter 400 111 .
394 .
4000 „ 5000
400 bis 750 55 .
6000
376 .
750 „ 1000 45 .
5000
6000
348 .
7000
1000 „ 1250 22 .
700
220 .
8000
1250 „ 1500 13 ₰
1500 „ 1750 14 .
8000
9000
121 .
93 .
9000 „ 10000
1750 „ 2000
8₰
122. .
2000 „ 2500 16 . . . mehr als 10000
93 . . . 2500 „ 3000
Danach haben von 2112 Bühnenangehörigen 826 oder
mehr als ein Drittel ein Einkommen bis zu 1000 M. in
der Spielzeit, 1608 oder mehr als zwei Drittel ein ſolches
bis zu 2000 M. unter der 3000 M.=Grenze bleibt das
Saiſoneinkommen von 2654. Dieſe Zahlen geben zunächſt
nur ein Bild von der Zuſammenſetzung der Erhebung:
die Angaben gelten nur von den Schauſpielern, die
zu=
fällig geantwortet haben.
Nach dem Monatseinkommen ſtellt ſich das Bild für
diejenigen, die über das Monatseinkommen Auskunft
gegeben haben, folgendermaßen:
Es erhielten
Bühnen=
Es erhielten
Bühnen=
monatlich ℳ
monatlich ℳ
angehörige
angehörige
bis zu 50 . . 107
von 301 bis 350 .
94
97
von 51 bis 75 .
„ 351
68
400 .
„ 76 „ 100 .
315
„ 401 „ 500 . . 103
„ 101 „ 125 . . 301
501 „ 600 .
44
„ 126 „ 150 . . 300
„ 601 „ 700 .
28
„ 151 „ 200 . . 317
22
„ 701 „ 800 .
„ 201 „ 250 . . 186
„ 801 „ 900 .
11
„ 251 „ 300 . . 108
„ 901 „ 1000 .
Von 2112 Bühnenangehörigen hatten 200 M oder
weniger etwa zwei Drittel, 200 bis 300 M. etwa ein
Sie=
bentel 300 M. und mehr ebenfalls etwa ein Siebentel.
Werden die Einkommensangaben nach den Städten
gegliedert, ſo treten mit Einkommen von über 6600 M.
faſt nur die großen Theater auf, die mittleren Theater
nur bei ihren höchſtbezahlten Kräften, in den mittleren
Einkommensklaſſen von 3000 bis 4000 M herrſchen die
mittleren Theater vor; kleinere Theater erſcheinen erſt in
der Gruppe unter 1750 M. und beherrſchen dann faſt
voll=
ſtändig die Gruppe von 100 bis 1250 M.
Die Saiſongehälter an den mittleren Theatern bleiben
durchſchnittlich zwiſchen 2000 bis 4000 M., an den
kleine=
ren unter 2000 M. Da zu den Mitgliedern der letzteren
Einkommensſtufe noch die Chorſänger, Ballettmitglieder
und Vertreter der kleinen Fächer kommen, ſo ergibt ſich,
daß der größte Teil der Schauſpieler ein
Saiſoneinkommen von weniger als 2000
Mark hat.
Sänger bekommen durchſchnittlich bedeutend höhere
Gehälter als Schauſpieler, Männer wie Frauen. An
großen Hof= und Stadttheatern liegen die Gehälter der
erſten Fächer im Gefang über 6000 M. und ſteigen zum.
Teil zu außerordentlicher Höhe. Das erſte Fach im
Schauſpiel muß ſich mit weniger begnügen, wenn auch hier
beliebte Kräfte ganz bedeutende Gehälter erhalten. Die
großen Ausgaben für die Gehälter der erſten Fächer
be=
laſten natürlich die großen Theater in hohem Maße, ſo
daß an den Gehältern der übrigen Fächer geſpart wird,
wo es nur möglich iſt Im Schauſpiel gehen ſelbſt an
großen Theatern die Gehälter der zweiten Fächer nicht
über 2000 M. hinaus, in der Oper nicht über 3000 M.
Die Chorſänger, deren durchſchnittliche tägliche
Beſchäf=
tigung vom Deutſchen Bühnenverein auf 8 bis 9 Stunden
an einer Reihe von großen Opern berechnet worden iſt,
bekommen ſelbſt an den beſten Hoſtheatern nicht mehr als
1800 M. jährlich, vielfach aber ganz erheblich weniger;
da=
zu kommen vielerorts noch ungarantierte Spielgelder für
jedes Auftreten. Im günſtigſten Falle verfügt der an
einem großen Hoftheater angeſtellte Chorſänger über 150
bis 200 M. monatlich. Der Hofopernchorfänger iſt das
ganze Jahr verſorgt; dies fällt bei den Chorſängern der
meiſten Stadttheater fort, weshalb im Sommer eine ganze
Anzahl von ihnen brotlos iſt. Jedoch iſt bereits eine
Reihe von Stadttheatern dazu übergegangen, ihren
Chor=
ſängern Sommerunterhaltungsgagen zu gewähren. Noch
ſchlechter als der Chor werden die Ballettmitglieder
be=
zahlt. Hier beziehen die höchſten Gehälter die
Ballett=
meiſter und =meiſterinnen; Solotänzerinnen und
Solo=
tänzer erhalten an großen Theatern etwa 2000 bis 3000
Mark. Das Gehalt der ausgebildeten Korpstänzerinnen
kommt dem der Ehorfſängerinnen faſt gleich und beläuſt
ſich auf etwa 1000 bis 1500 M., dazu kommt ein
Spiel=
honorar von 1 bis 2 M. für jedes Auftreten. In
erheb=
lichem Maße wird die Lage der Chor= wie der
Ballettmit=
glieder durch die Einſtellung ſchlecht vorgebildeter, aber
billigerer Kräfte zu denen die in den Chor= bezw.
Ballett=
ſchulen ausgebildeten Schüler und Schülerinnen gehören.
verſchlechtert. Auch die Gehälter der künſtleriſchen
Hilfs=
kräfte ſind beſcheiden.
Noch geringer als an den großen Theatern ſind die
Gehälter der Bühnenmitglieder an den mittleren und
klei=
nen Theatern; an den letzteren bringen es die beſten
Kräfte auf 150 M. monatlich, während ſich die übrigen
mit 120, 100, 90, auch 60. und 50 M. begnügen, dabei
müſ=
ſen ſie 30 mal im Monat, wenn nicht mehr, auftreten.
Das Einkommen der Bühnenangehörigen wird in
er=
heblichem Maße durch die beruflichen Ausgaben des
Schauſpielers geſchmälert, unter denen die Ausgaben für
die Bühnengarderobe obenan ſtehen. Dieſe Ausgaben
ſind natürlich für die einzelnen Fächer verſchieden großt.
Im allgemeinen werden die Ausgaben beſtimmt durch
das Fach, die Art des Theaters und die Anſprüche des
Publikums.
Neben den Ausgaben für die Bühnengarderobe ſind
es die Reiſen von einer Anſtellung zur anderen, die einen
weſentlichen Teil der Berufsausgaben ausmachen. Die
kleinen Theater mit ſechs= und ſiebenmonatlicher Spielzeit
wechſeln jedes Jahr mit ihrem Perſonal. Zwiſchen dem
Verlaſſen der alten und dem Antreiten der neuen
Winter=
anſtellung liegt eine Sommeranſtellung, welche die
Büh=
nenangehörigen oft zu weiten Reiſen zwingt. Als weitere
Ausgaben kommen noch in Betracht die ſogenannten
Theaterſtrafen, die Ausgaben für unentgeltliche
Vorprobe=
tage und die Ausgaben für die Theateragenten zur
Ver=
mittelung von Stellen.
Die Möglichkeit das geringe Einkommen durch
Ne=
benerwerb zu erhöhen iſt bei den Bühnenangehörigen
nur in geringem Umfang vorhanden und wird hier
mei=
ſtens durch Erteilen von dramatiſchem oder muſikaliſchem
Unterrichte betätigt. Viele Bühnenmitglieder ſind auf
dauernde Unterſtützung ihrer Angehörigen angewieſen.
Vermögenserklärung und erſte
Einziehung des Wehrbeitrages.
* Aus den vorliegenden geſetzlichen Beſtimmungen
über die Veranlagung und Vermögenserklärung für die
Entrichtung des einmaligen
Wehrbei=
trages iſt zunächſt nicht zu entnehmen, in welcher Weiſe
die Behörden dieſe beſonderen Steuerangelegenheiten
handhaben werden. Wenn auch die entſprechenden
Aus=
führungsbeſtimmungen des Bundesrats, durch die die
er=
wünſchte Aufklärung gegeben wird, noch nicht erſchienen
ſind, da ſie erſt in dem zuſtändigen Reichsreſſort
vorberei=
tet werden und dem Bundesrat im Herbſt gleich nach
ſei=
nem Zuſammentritt zur Beſchlußfaſſung vorgelegt
wer=
den, ſo kann doch, wie Berliner Blätter ſchreiben,
ange=
nommen werden, daß die Steuererklärungen bis zu
einem beſtimmten Termin im Januar
ab=
gegeben werden müſſen. Erwägt man dann, daß
in einzelnen beſonderen Fällen Nachfriſten gewährt
wer=
den, die ſich bis auf den Februar 1914 erſtrecken, ſo
dürfte der Veranlagungsbeſcheid der Steuerbehörden zu
dem einmaligen Wehrbeitrag dem Steuerzahler
voraus=
ſichtlich im März zugeſtellt werden. Die Zahlung muß
dann im zweiten Quartal 1914 erfolgen. Die
Friſten zur Abgabe der Vermögenserklärung werden
nach den geſetzlichen Beſtimmungen vom Bundesrat
feſt=
geſetzt, und es kann erwartet werden, daß ſie ſich mit
de=
nen decken werden, die gegenwärtig allgemein bei der
Ver=
anlagung zur Einkommenſteuer uſw. geſetzt ſind. Man
wird demgemäß nicht fehlgehen in der Annahme, daß die
Zuſtellung des Veranlagungsbeſcheides und die Erhebung
des erſten Drittels des Wehrbeitrages gleichzeitig mit der
üblichen Veranlagung und Steuererhebung für das Jahr
1914 durch die Behörden erfolgen wird, da hierdurch
be=
ſondere Aufwendungen an Zeit durch die zuſtändigen
Be=
hörden erſpart werden.
Dieſe ſind nach dem Geſetz durch die
Landesre=
gierungen zu beſtimmen, die gleichfalls darüber zu
befinden haben, ob und in welcher Weiſe Gemeinden und
Gemeindeverbände bei der Veranlagung und Erhebung
des Wehrbeitrages mitzuwirken haben. Das zweite
und letzte Drittel des Wehrbeitrages
ſind erſt am 15. Februar 1915 und 1916 fällig. Ueber die
Stundungsbedingungen gibt § 51 des Geſetzes Aufſchluß.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Juli 1913.
Nummer 176.
Es iſt beſtimmt, daß, wenn die Einziehung des
Wehrbei=
ſtrages zu den geſetzlichen Zahlungsfriſten mit einer
er=
heblichen Härte für den Beitragspflichtigen verbunden iſt
der Betrag auf drei Jahre geſtundet und die Entrichtung
von Teilbeträgen geſtattet werden kann. Die Stundung
kann von einer angemeſſenen Sicherheitsleiſtung abhängig
gemacht werden.
Das deutſch=franzöſiſche
Luftrecht.
* Der Matin veröffentlicht Einzelheiten aus dem
Ab=
kommen über die Regelung des Luftverkehrs
zwiſchen Deutſchland und Frankreich,
worüber die amtlichen Noten zwiſchen dem Staatsſekretär
v. Jagow und dem franzöſiſchen Botſchafter Cambon
aus=
getauſcht wurden. Die Vereinbarung bezweckt, Vorfälle,
wie den von Lunéville zu vermeiden und die Aufgaben
der Behörden näher zu präziſieren. Alle Flugapparate
ha=
ben das Recht über die Territorien beider
Länder zu fliegen, die Paſſagiere müſſen jedoch
(im Beſitze von Papieren ſein, die ihre Identität und
Na=
tionalität ausweiſen. Die Piloten müſſen außerdem
im=
ſtande ſein, ihre Eigenſchaft als Piloten zu
be=
weiſen. Beide Regierungen haben das Recht, dem
Luft=
verkehr über ihren Territorien Beſchränkungen
auf=
zuerlegen und insbeſondere das Ueberfliegen gewiſſer
Ge=
genden im Intereſſe der Sicherheit des Staates zu
unter=
ſagen. Doch müſſen dieſe Beſchränkungen gegenſeitig
mit=
geteilt werden. Den Militär=Luftſchiffern iſt es
unterſagt, die Grenzen ohne Erlaubnis ihrer Regierungen
zu überfliegen. Wird aber ein Luftſchiff durch höhere
Ge=
ſwalt über die Grenze getrieben, ſo muß es ſofort landen
und der Aufenthalt darf ihm nicht verweigert werden.
Die Militärbehörden der nächſten Garniſon müſſen
unter=
ſuchen, ob der Pilot eines Militär=Luftſchiffes die
Er=
laubnis ſeines Landes beſitzt, oder ob er infolge höherer
Gewalt auf fremdes Territorium getrieben iſt. In dieſem
Falle müſſen die Luftſchiffe ſofort freigelaſſen werden.
Dieſe Konvention ſoll zwiſchen den beiden Ländern
in Kraft bleiben, bis eine internationale
Re=
gelung des Luftverkehrs eingetreten iſt.
Deutſches Reich
Statiſtiſche Beiträge zur Lage des
Angeſtelltenſtandes bringt ein Aufſatz im
Juli=
heft des Reichs=Arbeitsblattes. Es handelt ſich zunächſt
um eine Erhebung des Verbandes Deutſcher
Handlungs=
gehilfen in Leipzig über Einkommen und Lebenshaltung
verheirateter Handlungsgehilfen. Von 1352 ſolchen
ent=
fallen auf die Gehaltsſtufe unter 1500 Mark: 27, 1500 bis
1800 Mark: 127, 1800 bis 2100 Mark: 213, 2100 bis 2400
Mark: 290, 2400 bis 3000 Mark: 369, 3000 bis 3600 Mark:
189, über 3600 Mark: 137. Die Höhe des Gehalts wird
mit der Größe des Wohnorts und der Dauer der
kauf=
männiſchen Tätigkeit in Verbindung gebracht. Ungefähre
Angaben betreffen auch die Jahresausgaben für Nahrung,
Wohnung, Steuern und ähnliches. Ermittelungen des
glei=
chen Verbandes über die zuletzt bezogenen Gehälter der die
Stellenvermittelung in Anſpruch nehmenden Bewerber
ſind wertvoll, weil ſie die Entwickelung von 1896 bis 1911
zeigen. Die beſſeren Gehälter, von 2100 Mark an
auf=
wärts, haben von 4,2 v. H. im Jahre 1896 auf 10,2 v. H.
im Jahre 1911, alſo beträchtlich, zugenommen, die
niedri=
gen Gehälter haben ſich ſtark vermindert, die
Mittelgrup=
pen weiſen mäßige Steigerungen auf. Ermittelungen
ähnlicher Art liegen vom Deutſchen Technikerverband vor,
nur daß hier das geforderte Gehalt zugrunde liegt und
lediglich die Jahre 1909 bis 1912 gegenübergeſtellt werden.
Aber auch in dieſem kurzen Zeitraum zeigt ſich ein
er=
hebliches Wachſen der Anſprüche der Techniker.
Die erſte ſtaatliche
Junggeſellen=
ſteuer in Deutſchland. Die Junggeſellenſteuer,
die der Landtag von Reuß ä. L. in ſeiner vorletzten Seſſion
zugleich mit dem neuen Einkommenſteuergeſetz
angenom=
men hat, gelangt ſeit April dieſes Jahres zum erſten
Male zur Erhebung. Dieſe Steuer, die erſte ihrer Art
im Deutſchen Reiche, hat unter den Junggeſellen von
Reuß ä. L. arge Mißſtimmung hervorgerufen. In einem
beſonderen Fall iſt dieſe Mißſtimmung inſofern zum
Aus=
druck gekommen, als ein vermögender Greizer Junggeſelle
den Betrag von 50000 M., den er letztwillig für das
Grei=
zer Stadtbad beſtimmt hatte, wieder zurückgezogen haben
ſoll. Auch ſonſt hört man, daß vermögende Junggeſellen
lieber das Land verlaſſen, als ihr wohlgehütetes
Jung=
geſellentum verſteuern wollen.
— Die elſaß=lothringiſchen Soldaten.
Die amtliche Straßburger Korreſpondenz ſchreibt: Vor
einigen Tagen hat der Meſſin die Nachricht gebracht, der
kommandierende General des 16. Armeekorps habe für
ſei=
nen Dienſtbereich einen Befehl erlaſſen, wonach kein
elſäſſiſch=lothringiſcher Soldat in Zukunft mehr in den
Bureaus, beim Telegraphen= oder Telephondienſt oder bei
der Eiſenbahn verwendet werden darf. Die Tagespreſſe
hat dieſe Behauptung aufgegriffen und daran eine Reihe
von Kommentaren geknüpft. Dadurch iſt eine
wohlbe=
greifliche Beunruhigung in allen Kreiſen der Bevölkerung
des Landes, insbeſondere auch bei der großen Maſſe loyal
geſinnter Bürger eingetreten. Dieſe Beunruhigung iſt
noch erhöht worden durch die Kritik, die ein Teil der
Preſſe ohne weiteres gegen die Regierung und die
Mili=
tärverwaltung üben zu ſollen geglaubt hat, ohne
abzu=
warten, ob dieſe Gerüchte auf Wahrheit beruhen. Alle
Behauptungen, wonach der kommandierende General des
16. Armeekorps den Befehl erteilt haben ſoll, künftighin
keine elſäſſiſchen Soldaten mehr ihrer Abſtammung wegen
in Vertrauensſtellungen zu verwenden, ſind in jeder
Hin=
ſicht unzutreffend. Das gleiche gilt hinſichtlich des 15.
Ar=
meekorps. Auch für dieſes iſt kein Befehl der fraglichen
Art ergangen.
Die Arbeitsloſigkeit in Bayern.
Der Prinz=Regent hat an den Miniſter des Innern.
Frei=
herrn von Soden, folgendes Handſchreiben geſandt: „Mit
lebhaftem Bedauern habe ich Ihrem Bericht entnommen,
daß die mir von verſchiedenen Seiten zugegangenen
Mit=
teilungen über die herrſchende Arbeitsloſigkeit leider
zu=
treffend ſind. Ich habe aus dem Bericht aber auch mit
Befriedigung erſehen, daß bereits Anordnungen zur
Schaf=
fung von Arbeitsgelegenheit getroffen ſind, und daß
ſon=
ſtige Maßnahmen, darunter die vielerörterte Frage der
Arbeitsloſenverſicherung, in den Kreis der Erwägungen
gezogen wurden. Durchdrungen von der Wichtigkeit der
Sache und von dem Wunſche nach tunlichſter Abhilfe,
be=
auftrage ich Sie, der Arbeitsloſenfrage auch ferner volle
Aufmerkſamkeit zuzuwenden, alle geeigneten Maßnahmen
im Benehmen mit den übrigen beteiligten
Staatsminiſte=
rien einzuleiten und mir von Zeit zu Zeit weiteren
Be=
richt zu erſtatten.
Ausland.
Italien.
Rücktritt des Marineminiſters. Wie die
Tribuna und andere Blätter melden, teilte
Miniſterpräſi=
dent Giolitti dem Miniſterrat mit, daß der Marineminiſter
Leonardi Cattolico unwiderruflich entſchloſſen ſei,
zurück=
zutreten, da er den Wunſch habe, ſich nach der langen
ſchweren Arbeit während und nach dem Kriege in das
Privatleben zurückzuziehen. Der Miniſterrat nahm von der
Demiſſion Kenntnis. In der nächſten Sitzung wird über
den Nachfolger Beſchluß gefaßt werden.
Frankreich.
Die Budgetberatung im Senat. Der Senat
beriet das von der Kammer zurückgekommene Budget.
Ribot erklärte, die finanzielle Lage geſtalte ſich ſchwierig,
auch ohne die militäriſchen Laſten, die ſich aus der
Not=
wendigkeit ergäben, den Anſtrengungen Deutſchlands zu
begegnen. Ribot drückte die Anſicht aus, Deutſchland denke
zwar nicht an einen Angriff, denke aber vielleicht, daß ſeine
Lage weniger gut geſichert ſei infolge der letzten
Ereig=
niſſe. Ribot ſagte, alle müßten die Laſten des
Militär=
geſetzes auf ſich nehmen ohne Unterſchied unter den
Steuerpflichtigen. Das Land werde in männlicher Weiſe
die Opfer auf ſich nehmen, die gefordert würden.
Mi=
niſterpräſident Barthou verſprach, daß das Budget für
1914 klar und aufrichtig ſein werde. Mit Anſpielung auf
die gegenwärtige Lage ſagt er ſodann: Die Ereigniſſe
ver=
ſtimmen uns auch jetzt noch, die Regierung iſt aber zu
jeder erforderlichen Initiative bereit, um den Frieden der
Welt zu ſichern. In Erwiderung auf die durch Ribot
ausgeſprochene Befürchtung erklärte der Miniſterpräſident,
daß beſtimmte Ausgaben durch beſtimmte Steuerzahler
ge=
deckt werden müßten. Wenn aber beſtimmte Ausgaben das
Defizit vermehren würden, würden die dadurch
erforder=
llich werdenden Steuern auf denjenigen laſten, die imſtande
ſeien, ſie zu tragen. Darauf wurde die Generaldebatte
ge=
ſchloſſen.
Der Senat hat den Zuſatzantrag Malvy, den die
Kam=
mer angenommen hatte, wonach vom 1. Januar 1915 ab
gewiſſe jetzt beſtehende Steuern durch eine
Einkommen=
ſteuer erſetzt werden ſollen, abgelehnt.
Das Dreijahrgeſetz im Senat. Die
Finanz=
kommiſſion des Senats befaßte ſich mit der
finan=
ziellen Seite des Dreijahrgeſetzes und beſchloß, nur den
Familien der Eingezogenen Unterſtützungsgelder zu
be=
willigen, während die Kammer auch den freiwilligen
Ka=
pitulanten dieſe Wohltat zuteil werden laſſen wollte. Die
Kommiſſion beſchränkte die Unterſtützungen auf 15
Pro=
zent der Mannſchaft und ſetzte die tägliche
Entſchädigungs=
ſumme auf 1 Francs für die Frau und 25 Centimes für
jedes Kind feſt. Die dadurch erzielte Erſparnis beläuft
ſich auf 69 Millionen Francs.
Die neue Kamerungrenze. Nach einer
offi=
ziöſen Meldung ſind die Arbeiten der franzöſiſchen und
der deutſchen Kommiſſion für die Feſtſtellung der Grenzen
zwiſchen Neu=Kamerun und Franzöſiſch=Kongo trotz der
zahlreichen Schwierigkeiten, mit denen die beiden
Kom=
miſſionen zu kämpfen hatten, nahezu beendet. Nunmehr
werden die Beſprechungen zwiſchen den Mitgliedern der
beiden Kommiſſionen über gewiſſe ſtrittige Punkte der
neuen Grenzen beginnen. Der Kolonial=Adminiſtrator
Periquet, der Leiter der franzöſiſchen Kommiſſion, wird
ſich nach Fort Lamy begeben, um mit dem Leiter der
deut=
ſchen Kommiſſion über den Beſitz der Longone=Inſeln zu
verhandeln.
England.
Die Lage in Perſien und Tibet. Lord
Cur=
zon lenkte im Oberhauſe die Aufmerkſamkeit des Hauſes
auf die Lage in Perſien.
Lord Morley erklärte, eine ſorgfältige Prüfung der
Lage in Perſien vor dem Abſchluß des engliſch=ruſſiſchen
Abkommens werde zeigen, daß die gegenwärtige Lage
nicht weſentlich ſchlimmer ſei. Morley definierte alsdann
die Politik der Reaierung gegenüber Perſien wie folgt:
Aufrechterhaltung des engliſch=ruſſiſchen Abkommens nach
Geiſt und Buchſtaben, Aufrechterhaltung der
Unabhängig=
keit Perſiens und Vermeidung ſeiner wirtſchaftlichen,
ad=
miniſtrativen oder politiſchen Teilung. Während wir treu
zu unſerer gegenwärtigen Allianz und zu unferen
Ver=
pflichtungen ſtehen, ſind wir heute treu bedacht auf das
Wohl von Perſien und wünſchen, eine gewiſſe Form von
konſtitutioneller Regierung daſelbſt aufrecht zu erhalten.
Wir werden keine Gelegenheit verſäumen, die zerrüttete
Lage, in der die perſiſche Reaierung ſich jetzt befindet,
beſſer zu geſtalten durch Ratſchläge und durch eine
Unter=
ſtützung, was wir zu leiſten für angemeſſen halten, um die
perſiſche Regierung in den Stand zu ſetzen, die Ordnung
auf den ſüdlichen Straßen wiederherzuſtellen. Wir
wün=
ſchen ferner, zu vermeiden daß wir ſelbſt in eine Politik
der Abenteuer im ſüdlichen Perſien verwickelt werden, und
wir müſſen uns ferner davor hüten, in eine Lage gebracht
Vom Alm=Peterl, das ein Dichter
werden wollte.
C) „Mein erſtes Kinderſtammeln — ſagt die alte
Baſe — ſei eine Geſchichte in ſteiriſcher Mundart geweſen,”
erzählt Peter Roſegger, deſſen 70. Geburtstag
Deutſchland morgen mit dem großen Volksdichter feiert,
„und mein Leben — ſagen ſchöngeiſtige Zeitungsberichte
ein Roman.” In dieſem Roman iſt aber wohl doch das
wunderſamſte Kapitel die Kindheit, da das Alm=Peterl
ein kleiner Bauernbub war und doch ſchon den dunklen
Drang in ſich fühlte etwas anderes zu werden und zu
ſein, als die Geſpielen und Geſchwiſter. Daß der Peter
wunderſchöne Geſchichten erzählen konnte, das hatten die
anderen bald heraus. Die Kinder des „unteren
Klup=
penegger” wie Roſeggers Vater genannt wurde, ſchliefen
in den Futterbarren bei ihren vier Ziegen, die auf die
prächtigen Namen Zitzerl, Zutzerl, Zeitzerl und Heitzerl
hörten. Eines Tages gabs des kleinen Peter Leibgericht,
Eierkuchen, aber da der Geier die beſte Leghenne geholt
hatte, ſo fiel der Kuchen diesmal ſehr klein aus und es
blieb nicht viel für jeden. Da rief plötzlich das
fünfjäh=
rige Schweſterchen: „Du Peterl, Du! wenn Du uns ein
ganzes Jahr in jeder Nacht eine Geſchichte erzählen magſt,
ſo ſchenk ich Dir meinen Teil von dem Kuchen!‟ Die
anderen drei Geſchwiſter ſtimmten ein und engagierten ſo
regelrecht das Brüderchen, das nun jeden Abend vor dem
Einſchlafen eine neue Geſchichte erzählen mußte.
Manch=
mal war’s nicht leicht, immer etwas Unbekanntes
aufzu=
treiben, aber es glückte ihm doch jedesmal, die durchaus
nicht geringen Anſprüche der Geſchwiſter zu befriedigen.
Der verträumte Hirtenjunge ſtarrte ſtundenlang in
die Wolken und phantaſierte ſich krauſe Geſchichten
zuſam=
men; er belauſchte die Tiere in ihren dem Bauern ſo nahen
Leben, und da er ſpäter als Ochſenbube ſein Bett im Stall
über der Krippe der Wiederkäuer hängen hatte, war ihm
ihr gegenſeitiges Lecken, ihr Reiben an der Krippenecke das
Traulichſte was er außer dem Eſſensruf zu hören bekam.
So lebte er als ein kleiner König in der Welt ſeiner
Träume; in der irdiſchen freilich war er ein höchſt
unſchein=
bares Bürſchchen: „Ich trug eine ungebleichte Leinwand=
hoſe eine Jacke aus grauem Wilfling und eine
buntge=
ſtreifte Zipfelmütze. War barfuß und ungeſchickt im Gehen
und Laufen, jeden Tag trug ich eine andere Zehe in der
Binde. Die Haare hatte ich mit den fünf Fingern vorn
herabgekämmt, mit den Zähnen kaute ich an einem
Stroh=
halm.‟ Der Blick wurde aus dem inneren Sinnen und
Schauen mehr nach außen gekehrt, als er in die erſte
Be=
rührung mit dem „Weltleben” kam, als er allmählich
ge=
wahr wurde, daß es noch etwas anderes gab als ſeine
Waldheimat. In den „Erinnerungen aus der
Wald=
heimat” hat er ſo von ſeiner erſten
Eiſenbahn=
fahrt erzählt. Sein Pate, der Knierutſcher Jochem,
nahm ihn mit; aber auch dem war die Sache gar nicht
geheuer, denn er hielt die Bahn für arges Teufelswerk
und trat erſt die Reiſe an, nachdem er zuvor kommuniziert
und gebeichtet hatte. Mit dem Bahnbeamten handelte er
um den billigſten Preis weil ſie doch beide nicht ſchwer
wären, und als er ins Kupee ſtolperte, murmelte er
ängſt=
lich: „Das iſt meine Totenglocke” bei dem Abfahrtszeichen
erſchreckt zuſammenfahrend. Als es nun durch einen
Tun=
nel ging, ſchrie der Pate entſetzt: Jeſſas und Maron, da
draußen fliegt ja eine Mauer vorbei!” Als es aber dann
hell wurde und ſie im grünen Tal dahinſauſten, da gefiel’s
ihm deſto beſſer; er blieb ſogar mit dem Peterl länger im
Zug ſitzen, als er eigentlich durfte, und hatte nun viel
Scherereien, die wieder den Eindruck in ihm verſtärkten,
der Teufel ſei doch im Spiele.
Den kleinen Mann litts nach dieſer erſten Fahrt in
die Welt nicht zu Hauſe: er wollte nach Wien, den guten
Kaiſer Joſef beſuchen, von dem er ſo viel gehört und
geleſen. Schließlich bekommt er die Erlaubnis, und zu
Fuß macht er ſich nun auf den Weg: „Ein dunkelgraues
Lodenhöſel hatte ich an und Kuhlederſchuhe, hübſch mit
eiſernen Nägeln beſchlagen, daß die Sohle geſchützt war,
und trug eine braune, grün ausgeſchlagene Lodenjacke.
Der Bruſtfleck war aus rotgefärbter Leinwand das Hemd
aus grauer Auf dem Kopfe ſaß meines Vaters Hut,
der ging mir bis über die Augen herein und tanzte ſtets
ein weniges, ſo oft ich mich raſch wendete.” Wie ſauer
ward ihm der lange Weg! Er hatte ſich Wien viel näher
vorgeſtellt; aber ſchließlich war er doch, wund und müd
gelaufen, bei ſeinem Kaiſer Joſef angelangt; der lag
frei=
lich im Sarg in der Kapuzinergruft und war ſchon 60
Jahre tot. Da hat das Peterl bitterlich geſchluchzt, ſich
aber doch unter den Wundern Wiens umgeſehen und zum
erſtenmal ein Theater beſucht. Vom hohen
Olymp herab, wo er für 30 Kreuzer Platz nahm, ſchien
ihm das Haus wie ein gähnender Abgrund von Gold und
Silber. „Die Männer waren kohlſchwarz bis auf die
weißen Geſichter. An dieſe Geſichter ſetzten ſie Dinge, in
der Art wie kleine Doppelpiſtolen und zielten damit nach
allen Richtungen herum. Die Weiber hatten an den
Hän=
den breite Flügel, mit denen ſie in einem fort flatterten,
wie unſere Hühner daheim wenn ſie Eier legen wollen.”
Und dann die Vorſtellung! „Weiße Jungfrauen kamen
daher, ſie waren fromm und ſchön, wie daheim die
Mägd=
lein am Kranzeltag; ſie haben ein Lied geſungen, und ich
meine ſchier, es iſt ein heiliges geweſen. Aber die
Brav=
heit hat nicht lange gedauert — jählings ſind die langen
Kleider weg und zu hüpfen und zu ſpringen heben die
Dirndeln an, gar wie beſeſſen.” Auch 5 Gulden hat ſich
der Peter aus Alpl damals in Wien verdient; der Wiener
Aquarellmaler Alois Schön nahm ihn von der Straße ins
Atelier weil ihm der putzige Wandergeſell auffiel. 40
Jahre ſpäter kam dann Roſegger in den Beſitz des Bildes,
zu dem er als Knabe Modell geſeſſen.
Als er glücklich wieder heimgekehrt war, hatte er nun
freilich reicheren Stoff für ſeine Geſchichten. Damals
be=
gann er ſeine erſten ſchriftſtelleriſchen
Ver=
ſuche. Er verfaßte mit 12 Jahren eine
Lebensbeſchreib=
ung des heiligen Joachim frei aus dem Kopf und ſchrieb
eine ganze Reihe von „Kalendern für Zeit und Ewigkeit”
die er mit hübſchen Zeichnungen verſah. Die Bilder
wur=
den oft mit Naturfarben, Ziegelmehl, Ruß, Erdgrün uſw.
bunt ausgemalt. Was er ſo beim trüben Kienſpanſchein
abends zuſammengedichtet, das legte er dann in der
großen Stube beim Gemeindevorſtand Haſelgraber auf
Tiſch und Fenſterbretter, wo es alle leſen konnten. Eins
dieſer Geiſtesprodukte, das er in „Als ich noch jung war”
mitteilt, iſt eine zoologiſche Studie vom Menſchen und
be=
ginnt mit den Worten: „Der Menſch gehört zur Gattung
der Säugetiere erlangt ausgewachſen die Höhe von 6
Schuh und ein Alter von 80 Jahren. Er kommt in allen
Ländern vor und ernährt ſich von Fleiſch, wie auch von
Pflanzen. Sein Fell iſt glatt .
Nummer 176
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Juli 1913.
Seite 3.
ſzu werden, welche die mohammedaniſchen Empfindungen
in Indien verletzen würde. Bezüglich der neutralen Zone
verklärte Morley, daß Großbritannien und Rußland in
woller Eintracht arbeiteten und daß im Zuſtand der
neu=
tralen Zone keinerlei Aenderung eingetreten ſei, noch
er=
fforderlich werde. — Wegen Tibets würde unter den
Auſpi=
zien Englands eine Konferenz ſtattfinden. Rußland habe
dem Prinzip zugeſtimmt, daß es kein Recht zu einer
Inter=
vention in der inneren Verwaltung Tibets habe. Das
letzte, was die britiſche Regierung wünſchen würde, wäre,
ſſich in die inneren Angelegenheiten Tibets zu miſchen.
Englands politiſches Intereſſe in jener Gegend beſchränke
ſich auf die Aufrechterhaltung freundſchaftlicher
Beziehun=
gen und von Frieden und Sicherheit längs der indiſchen
Grenze. Die ruſſiſche Regierung ſei von dem Vorgehen
und von allen Abſichten Englands in dieſer Frage
unter=
richtet worden und habe alles vollſtändig gebilligt. Die
Konferenz würde in ungefähr drei Wochen in Simla
zu=
ſammentreten. Im ſpäteren Verlaufe der Beratung
er=
klärte der Lord=Geheimſiegelbewahrer Marquis of Crewe,
es ſſei nicht genau, wenn man ſage, daß bezüglich einer
transperſiſchen Eiſenbahn irgendein Anerbieten gemacht
worden wäre. England wäre keinerlei Verpflichtung
ein=
gegangen über das hinaus, was vor einigen Monaten von
Lord Morley mitgeteilt worden ſei. England ſtehe immer
noch auf dem Standpunkt, daß die Linienführung einer
ſolchen Bahn, wenn immer und wo immer ſie gebaut
wer=
den würde, Englands Genehmigung haben müßte. Alles,
was ſich ereignet habe, ſei, daß ein Vorſchlag vorliege zum
Bau einer Linie nach Teheran innerhalb der ruſſiſchen
Zone, und der Bau einer ſolchen Linie ſei daher Sache
der ruſſiſchen Regierung.
Portugal.
Dementi. Das Gerücht, daß in Liſſabon die
Re=
volution ausgebrochen ſei, iſt völlig unbegründet. Es
herrſcht vollkommene Ruhe. Auch ſind die Gerüchte ganz
unbegründet, daß gegen den Miniſterpräſidenten ein
Attentat verübt worden ſei. Wahr iſt lediglich, daß auf
dem Bahnhof von Santarem ein verdächtiges Individuum
verhaftet worden iſt, bevor der Zug einlief, in welchem
ſich der Miniſterpräſident befand.
Südafrika.
Die Kriſſis im Randgebiet. Der
Gewerk=
ſchaftsverband macht bekannt, daß er ſich weigere, die
Kommiſſion, welche die Vorgänge während des Streiks
vom 4. und 5. Juli unterſuchen ſoll, anzuerkennen, und
fordert alle Arbeiter auf, ihr Zeugnis zu verweigern. Der
Eindruck verſtärkt ſich, daß der Streikausſchuß ein
defini=
tives Vorgehen bis Montag, den 4. Auguſt, der ein
Feier=
tag iſt, verſchieben werde, da die Lohnauszahlung meiſt
monatlich geſchieht, und zwar vom 31. Juli bis 3. Auguſt.
Beſorgnis erregt der Umſtand, daß die Polizei unter den
Eingeborenen aufrühreriſche Literatur in der Sprache der
Eingeborenen gefunden hat, in der auf die Unruhen
Be=
zug genommen wird, die unter den weißen Stämmen
ausbrechen werden. Es herrſcht große Nachfrage nach
Nahrungsmitteln. Man legt in Privathäuſern Lager von
Vorräten an, da man fürchtet, daß alle Verbindungen
ab=
geſchnitten würden. Sonſt liegt das Geſchäft ſtill. Die
Kaufleute teilen mit, daß alle Schiffsladungen
aufge=
halten werden ſollen.
* Die Beſchäftigung weiblicher
Per=
ſonen im Eiſenbahndienſt in erweitertem
Um=
fange durch die beteiligten Dienſtſtellen hat zur Folge
ge=
habt, daß auch vielfach ſchwächliche weibliche Arbeitskräfte
angenommen wurden, die den an ſie zu ſtellenden
Anforde=
rungen ſich nicht gewachſen fühlten. Der preußiſche
Mi=
niſter der öffentlichen Arbeiten hat daher in einem jetzt
ergangenen Erlaß darauf hingewieſen, daß bei der
An=
nahme weiblicher Hilfskräfte nur geſunde und durchaus
kräftige Perſonen zu berückſichtigen ſind, die den
Anforde=
rungen auch in körperlicher Hinſicht in vollem Umfange
ge=
nügen. Blutarme, bleichſüchtige oder nervös veranlagte
Bewerberinnen, ſowie ſolche mit ſchwächlichem Körperbau
ſollen daher grundſätzlich ausgeſchloſſen werden. Im
übrigen hat ſich die Beſchäftigung weiblicher Perſonen bei
der Eiſenbahnverwaltung mit einfachen zeichneriſchen
Ar=
beiten nach den kürzlich erſtatteten Berichten gut bewährt,
ſo daß in mehreren Direktionsbezirken eine Erhöhung der
Zahl dieſer Arbeitskräfte in Ausſicht genommen iſt. Bei
einer königlichen Eiſenbahndirektion ſind ſie auch im
Be=
triebsbureau mit gutem Erfolge beſchäftigt worden.
Im Hinblick auf die geſammelten günſtigen Erfahrungen
empfiehlt der Eiſenbahnminiſter den königlichen
Eiſen=
bahndirektionen, auf eine weitere Heranziehung
weib=
licher Perſonen zum Zeichnerdienſt auch im
Betriebs=
bureau Bedacht zu nehmen. Bei der bayeriſchen
Staats=
eiſenbahnverwaltung hat man gleichfalls gute Erfahrungen
mit weiblichen Beamten bisher gemacht, ſo daß demnächſt
die Kanzliſtenſtellen bei den Eiſenbahndirektionen mit
weiblichen Beamten beſetzt werden ſollen. Dieſe
Be=
amtinnen werden als Bureaugehilfinnen aufgenommen
und erhalten ein Tagegeld von 2.20 Mark, das ſich nach
Zurücklegung einer anrechnungsfähigen Dienſtzeit von 18
Monaten auf 2.70 Mark erhöht. Nach mindeſtens 4jähriger
anrechnungsfähiger Dienſtzeit können die
Bureauge=
hilfinnen zur Anſtellungsprüfung einberufen werden. Die
etatsmäßige Anſtellung kann dann als „
Bureauaſſiſtentin=
nen” mit einem Gehalt von 1200 bis 1800 Mark erfolgen.
* Nürnberg, 28. Juli. Heute vormittag traf der
Prinz=Regent mit Gemahlin und Töchtern
hier ein. Sie wurden am Bahnhofe vom
Oberbürger=
meiſter, den Spitzen der Behörden, der Generalität uſw.
empfangen. Die Fahrt ging durch die feſtlich geſchmückte
Stadt unter dem Geläute der Glocken und den Hochrufen
der Menge nach dem Rathaus, wo der Regent verſchiedene
Auszeichnungen verlieh, u. a. wurde dem
Oberbürger=
meiſter Wirklichen Geheimen Rat von Schuh der erbliche
Adel verliehen. Vom Rathauſe ging die Fahkt zur Burg.
wo der Regent Wohnung nahm und wo eine Hoftafel
ſtattfand, zu der zahlreiche Einladungen ergangen waren.
Nachmittags fand eine Beſichtigung des Städtiſchen
Volks=
bades und des neuen Tiergartens ſtatt. Abends fand
Feſtvorſtellung im Stadttheater ſtatt.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 30. Juli.
* Vom Hofe. Die Großherzoglichen
Herr=
ſchaften ſind geſtern vormittaa von ihrem Beſuch beim
Prinzenpaar Heinrich von Preußen in Hemmelmark nach
Jagdſchloß Wolfsgarten zurückgekehrt.
* Andienzen. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog werden am Samstag, den 2. Auguſt, Audienzen
erteilen, ſowie Meldungen und Vorträge entgegennehmen.
* Ernannt haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog den Kreisarzt bei dem Kreisgeſundheitsamte
Schotten Medizinalrat Dr. Karl Königer in Schotten
zum Kreisarzt bei dem Kreisgeſundheitsamte Offenbach
mit Wirkuna vom 1. September 1913; ferner wurden
ernannt der Gerichtsvollzieher mit dem Amtsſitze in Nidda
Richard Loth zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtsſitze
in Hirſchhorn, der Gerichtsvollzieher mit dem Amtsſitze
in Michelſtadt Martin Litters zum Gerichtsvollzieher
mit dem Amtsſitze in Gernsheim, der Gerichtsvollzieher
mit dem Amtsſitze in Hirſchhorn Ludwig Dicke zum
Gerichtsvollzieher mit dem Amtsſitze in Michelſtadt,
ſämtlich mit Wirkung vom Tage des Dienſtantritts ihrer
Nachfolger an.
* Juſtizperſonalien. Se. Königl. Hoheit der
Großherzog haben den Oberamtsrichter bei dem
Amtsgericht Hirſchhorn Franz Hoſſinger zum
Ober=
amtsrichter bei dem Amtsgericht Groß=Umſtadt, den
Amtsrichter bei dem Amtsgericht Darmſtadt II
Amts=
gerichtsrat Eduard Weidig zum Oberamtsrichter bei
dem Amtsgericht Hirſchhorn, beide mit Wirkung vom
1. Oktober 1913 ernannt.
* Entlaſſen haben Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog den Kreisgeometer Georg Habermehl zu
Offenbach auf ſein Nachſuchen mit Wirkung vom 1.
Sep=
tember 1913 ab aus dem Staatsdienſt.
* Ordensverleihungen. Se. Königl. Hoheit der
Großherzog haben der Oberſchweſter in der
Frauen=
klinik zu Gießen Margarethe Haſter und der Schweſter
in der mediziniſchen Klinik zu Gießen Anna Knaf das
Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift „Für
Tapfer=
keit” am Kriegsbande verliehen.
* Beſtätigt wurde der auf die erledigte erſte
Lehrer=
ſtelle an der katholiſchen Knabenſchule zu Bensheim
präſentierte Schulamtsaſpirant Gottfried
Wölfel=
ſchneider aus Darmſtadt.
* In den Ruheſtand verſetzt wurde der
Ober=
aufſeher am Landeszuchthauſe Marienſchloß Adam Philipp
Koburger auf ſein Nachſuchen, unter Anerkennung
ſeiner langjährigen treuen Dienſte, mit Wirkung vom
15. Auguſt 1913; der Schaffner in der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſenbahnaemeinſchaft Rudolf Kohlmeier zu
Fried=
berg mit Wirkung vom 1. Septemberr d. J. an.
* Das Großh. Regierungsblatt, Beilage Nr. 14,
enthält: 1. Ueberſicht über die in den Gemeinden des
Kreiſes Dieburg zu erhebenden Gemeindeſteuern für
das Rechnungsjahr 1913. 2. Ueberſicht über die zur
Be=
ſtreitung der Kommunalbedürfniſſe in den
Landgemein=
den des Kreiſes Bensheim zu erhebenden
Gemeinde=
ſteuern für das Rechnungsjahr 1913. 3. Ueberſicht der
in den Gemeinden des Kreiſes Alsfeld zu erhebenden
Gemeindeſteuern für das Rechnungsjahr 1913. 4.
Sterbe=
fälle. 5. Berichtigung.
g. Ferienſtrafkammer. Unter der Anklage des
Be=
trugs hatte ſich geſtern der bisher unbeſtrafte 36jährige
Buchhändler Friedrich Gotthold Wilhelm Heberlein,
von Wolgaſt gebürtig, jetzt in Niederſchönhauſen bei
Ber=
lin wohnhaft, vor der Ferienſtrafkammer zu verantworten.
Der Beſchuldigte hatte im Herbſt 1911 die von ihm hier
be=
triebene Köhlerſche Buchhandlung und Verlag an den
Buchhändler Otto Carius verkauft. Durch Vertrag vom
13. September 1911 ging das Geſchäft ohne Paſſiven, aber
mit ſämtlichen Außenſtänden, an C. über. Dem
Ange=
ſchuldigten wird nun zur Laſt gelegt, daß der von ihm
angegebene Wert des Geſchäfts und der ideelle Wert der
Firma keineswegs dem entſpreche, was Carius dafür zu
zahlen hatte. In dem Briefwechſel, der dem Kaufabſchluß
voranging, gab H. den Geſamtumſatz auf 24000 Mark
und den Reingewinn auf 3—4000 Mark an. Tatſächlich
betrug der Umſatz nur 16000 Mark und der Reingewinn
war dementſprechend auch bedeutend geringer. Am
mei=
ſten bewegte C. zur Uebernahme des Geſchäfts der
Um=
ſtand, daß damit der Verlag des gutgehenden Kochbuches
„Supp‟ Gemüſ’ und Fleiſch” verbunden war. Wie er
nachträglich erſt erfuhr, hatte H. dieſen Verlag doppelt
verpfändet, was ihm abſichtlich verſchwiegen ſein ſoll. Der
geſamte Kaufpreis betrug 10000 Mark; dieſem Kaufpreis
lag eine Taxation des ſogen. feſten Lagers und des
In=
ventars zugrunde. Erſteres war mit 5000 Mark. letzteres
mit 2000 Mark eingeſetzt. H. verſchwieg aber dabei
aber=
mals, daß das Inventar mehrfach verpfändet war. Die
Pfandſiegel waren verſchwunden. Wer dieſe Siegel gelöſt
hat, konnte nicht feſtgeſtellt werden. C. wurde hierdurch
bedeutend geſchädigt, da er dieſe Pfändungen ablöſen
mußte wollte er nicht das Geſchäft einſtellen. Mit den
6000 Mark, die zunächſt gezahlt wurden, bezahlte H. die
dringendſten Schulden; vertraglich ſollten die reſtlichen
4000 Mark bei der Bank deponiert werden, um damit die
anderen Schulden begleichen zu können. H. veranlaßte
aber Carius, ihm 2000 Mark davon zu zahlen, und zwar
durch die Angabe, es ſeien nur noch etwa 1700 Mk.
Schul=
den da. H. ſoll dann noch, bevor er von Darmſtadt
weg=
ging, in rigoroſer Weiſe die Außenſtände des Geſchäftes
eingezogen und das Geld mitgenommen haben. Es wurden
ihm ferner verſchiedene Fälle zur Laſt gelegt, daß er dem C.
falſche Angaben machte, daß er Poſten in die Bücher als
bezahlt eintrug, die noch nicht bezahlt waren. Der
An=
geklagte beſtreitet die betrügeriſche Abſicht. Im großen
und ganzen ſchützt er Vergeßlichkeit vor. Einzelne
Hand=
lungen beſtreitet er ganz. Zur Verhandlung waren zwei
Sachverſtändige geladen. — Der Staatsanwalt beantragte
vier Monate Gefängnis gegen den Angeklagten wegen
Betrug. Das Gerichte erkannte auf drei Monate
Ge=
fängnis.
g. Zum Nieder=Modauer Prozeß. Der am 14. Juni
von der Strafkammer zu 1 Jahr 9 Monaten
Zucht=
haus verurteilte frühere Bankier Iſagk iſt geſtern
abend aus der Haft entlaſſen worden nachdem
vor einigen Tagen das Oberlandesgericht deſſen
Frei=
laſſung gegen eine Sicherheitsleiſtung von 30000 Mark
beſchloſſen hatte. Die Verwändten konnten die verlangte
Summe nicht ſofort beſchaffen, ſo daß ſich die Freilaſſung
noch um einige Tage verzögerte.
— Landesverſicherungsanſtalt. Die Amtsdauer der
gegenwärtigen Mitglieder der Ausſchüſſe der
Verſiche=
rungsanſtalten, ſowie der gegenwärtigen Vertreter der
Arbeitgeber und der Verſicherten in den Vorſtänden der
Verſicherungsanſtalten iſt durch Bundesratsbeſtimmung
vom 12. Juli 1913 bis zum 31. Dezember 1914 verlängert
worden.
— Witwen= und Waiſenfonds der Großh.
Hof=
muſik. Die dieswinterlichen Konzerte werden durch
Hinzuziehung zweier berühmter Gaſtdirigenten eine
wertvolle Neuerung erfahren. So wird am 10.
No=
vember Herr Sigmund von Hausegger, am 23. März
Herr Generalmuſikdirektor Fritz Steinbach=Köln dirigieren
und werden in dieſen beiden Konzerten ausſchließlich
Orcheſterwerke bei erheblich verſtärktem Orcheſter zur
Aufführung gelangen. Von den übrigen Konzerten, die
für 13. Oktober, 1. Dezember, 5. Januar und 16. Februar
Feuilleton.
R. Ohne Hut. Man ſchreibt uns: Vor einigen Tagen
ſah ich einen Jüngling, der keinen Hut trug. Einige
Kna=
ben machten ſich darüber luſtig; einer rief ihm nach: „Sie,
Sie howe jo Ihrn Hut vageſſe!‟ Ein anderer bemerkte
aber altklug: „Der hott ehn nett vageſſe, deß iß aaner, der
die neuſcht Mod mitmacht” und wieder einer ſagte: „Er
werd kaa Geld howe, um ſich aan Hut ze kafe‟. Solche
hut=
loſen Jünglinge kann man ſchon viele ſehen. Dieſe Mode,
da ſie einfach, geſund und billig iſt, könnte der Anfang
werden zu einer Rückkehr zu den vorzüglichen
Erziehungs=
maximen einer alten guten Zeit. — Ich ſtamme aus einer
Bauernfamilie und meine Jugendzeit fällt in die Mitte
des neunzehnten Jahrhunderts. Wir waren weder reich,
noch arm, hatten aber ſatt zu eſſen, nur das bare Geld
war in der Haushaltung rar. Da war alles einfach. Ich
trug das ganze Jahr hindurch ein leinenes Hemd, eine
baumwollene Hoſe, eine leinene Jacke und ein Paar
Schuhe. Das war alles, und beim An= und Auskleiden
war ich bald fertig. Im kalten Winter kamen vielleicht noch
dazu ein Paar Strümpfe und eine Weſte. Unterkleider
kannte ich nicht. Dabei lief ich ſtets ohne Hut oder Kappe,
und ſo alle Buben, ſelbſt die reichſten. Bei der
Konfir=
mation erhielt man die erſte Kopfbedeckung als Zeichen,
daß man in die Reihe der Jünglinge eingerückt ſei. Dieſe
Art war ſehr praktiſch; man ſparte viel Geld, in der Schule
die Haken, um die Hüte und Kappen daran zu hängen,
und es wurde auch kein Hut vergeſſen. Dabei war es
ge=
ſund und die liebe Sonne ſchien uns auf den Kopf, ohne
daß ſie uns das Hirn eintrocknete, und in der Winterkälte
iſt es auch nicht erfrocen. Noch anderes muß ich
erwäh=
nen: Die meiſten Kinder ſchliefen auf dem Boden unter
dem Dach in leichten Betten. Auch im Winter, wenn Stein
und Bein zuſammengefroren waren, wußten ſie es nicht
anders. Man zitterte und ſchnatterte wohl wenn man am
Morgen das Waſchwaſſer in der Schüſſel eingefroren fand,
wagte aber nicht. bei den Eltern eine Klage laut werden
zu laſſen, denn ſie hatten es in ihrer Jugend auch nicht
beſſer. Im Sommer liefen wir aus Vergnügen barfuß
und badeten im Weiher oder Bach in recht kaltem Quell=
waſſer. Dabei blieb man geſund und wurde kräftig und
vor vielen Kinderkrankheiten behütet. Frieſel, Maſern.
Huſten, Schnupfen oder gar Scharlach und Diphtheritis
waren unbekannte Dinge. Man brauchte ſich nicht durch
dieſe Kinderkrankheiten durchzuarbeiten um ein geſunder
Menſch zu werden, wie wir es an unſerer modernen
Ju=
gend erleben. Darum zurück zu den einfachen
Erziehungs=
regeln einer im beſten Sinne guten alten Zeit, ſei es auch
nur, daß wir im Anfange unſere Kinder ohne
Kopfbedeck=
ung laufen laſſen, das andere folgt wohl dann nach. Die
Frucht dieſer Erziehung wird ein geſundes, ſtarkes
Ge=
ſchlecht ſein, das imſtande ſein wird, zur Zeit der Not eine
kräftige, widerſtandsfähige Wehr zu ſein.
** Ein neuer John Bull geſucht. Der gute alte John
Bull, jener wohlbeleibte unterſetzte Herr mit den
Bart=
koteletten, der gemuſterten Weſte und dem breitgerandeten
niedrigen Zylindechut, den die Welt aus den Witzblättern
als das Symbol des britiſchen Volkes kennt, iſt unpopulär
geworden. Die Engländer von heute wollen von ihm
nichts mehr wiſſen, ſie ſchämen ſich ſeiner ein wenig, ſie
haben eine andere und ſchönere Vorſtellung von dem
nationalen Typus des Engländers, man verlangt nach
einem neuen, nach einem eleganteren, ſchlankeren,
moder=
neren John Bull. Und die britiſche Medical Aſſociation
macht ſich nun zum Sprachrohr dieſes neuen Ehrgeizes;
voll patriotiſcher Entrüſtung warf in der letzten Sitzung
Dr. Scharlieb die Frage auf: „Iſt dieſe Geſtalt des John
Bull der höchſte Typus engliſcher Mannheit? Behäbigkeit
und Bequemlichkeit mögen ganz ſchön ſein, aber es iſt ein
Unrecht, ſie der Jugend in dieſer Form als nationale
Eigentümlichkeit unſeres Volkes einzuprägen.” Nun herrſcht
im Lager der Zeichner und Karikaturiſten ein hitziger
Mei=
nungsſtreit. Partridge, der bekannte Zeichner des Punch,
der im Laufe ſeiner Tätigkeit wohl ein paar Hunderte des
heute ſo bitter angefeindeten alten John Bull zeichnete,
will von einer plötzlichen Umwandlung des Typus nichts
wiſſen, er wird bei ſeinem alten John Bull bleiben und
es der Zeit überlaſſen, einen neuen Typus allmählich
her=
auszubilden; andere Künſtler aber plädieren für einen
Künſtlerkongreß, der einen neuen modernen John Bull
aufſtellen ſoll, und eine große Londoner Zeitung hat
be=
reits einen Preis ausgeſetzt: für die beſte und ſchönſte Ver=
körperung eines idealen und zugleich zeitgemäßen neuen
John Bull
— Ein franzöſiſcher Kreuzzug gegen die Fliegen. Aus
Paris wird berichtet: Das Beiſpiel amerikaniſcher
Vor=
kämpfer der Volkshygiene, die vor zwei Jahren in einigen
Teilen der Union eine Bewegung zur Ausrottung der
Fliegen ins Leben riefen, hat in Frankreich ſein Echo
ge=
funden und die Staatsbehörden veranlaßt das Volk zu
einem Feldzug gegen die Fliegen aufzurufen. Das
Ge=
ſundheitsbureau der Polizeiverwaltung hat in einer
Auf=
lage von einer halben Million Exemplare ein Flugblatt
ausgegeben, durch das die Bevölkerung auf die
Gefähr=
lichkeit der Fliegen als Träger von Krankheitskeimen
hin=
gewieſen und aufgefordert wird, mit allen Kräften an der
Ausrottung dieſer ebenſo läſtigen wie ſchädlichen Inſekten
mitzuarbeiten. Die Schulen und die Bürgermeiſterämter
ſind angewieſen worden, die Bevölkerung nach Kräften
über den Zweck dieſes Ausrottungskrieges und über die
Mittel zur Beſeitigung der Fliegen zu unterrichten.
C.K. Reſultate des Frauenſtimmrechts in Illinois.
Die Behörden und das Parlament von Illinois hat den
Wünſchen der Frauen nach Gewährung des Wahlrechtes
entſprochen; nun haben die erſten ſtädtiſchen Wahlen
ſtatt=
gefunden und es zeigt ſich, daß überhaupt nur 10 Prozent
der nach dem neuen Geſetze wahlberechtigten Frauen ſich
der Mühe unterzogen haben, ihr Wahlrecht auszuüben.
Die Führerinnen der Frauenbewegung ſind von dieſem
Ergebnis ſehr betroffen; ſie hoffen aber, daß künftige
Zei=
ten vielleicht eine Wandlung darin herbeiführen werden.
In der jüngſten Wahl in Geneva, wo die Frauen für die
Errichtung eines freien ſtädtiſchen Kindergartens
einge=
treten waren, erſchienen ſelbſt von den 600 Mitgliedern
der Frauenvereine nur 180 vor der Wahlurne. Vor allem
überraſcht die Tatſache, daß gerade jene Frauen
ausblei=
ben, die früher am lauteſten das Wahlrecht forderten. Alle
Verſuche, die Damen zur Ausübung ihrer Wahlpflicht zu
veranlaſſen, wurden mit Ausflüchten beantwortet. Manche
glaubten, man dürfe nur im eleganten Nachmittagskleid
zur Wahl gehen, und andere ließen ſich ſelbſt durch die
Automobile der Wahlorganiſationen nicht dazu bringen,
ihre häusliche Beſchäftigung auf eine halbe Stunde ruhen.
zu laſſen und zu wählen.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Juli 1913.
Nummer 176.
feſtgeſetzt ſind, werden je zwei die Herren Hofrat
de Haan und Kapellmeiſter Paul Ottenheimer leiten.
— Athletik. Einen großen Erfolg errang das
Mit=
glied Joſeph Otto vom Athleten=Verein
Darm=
ſtadt, der ſich an den anläßlich der Jahrhundertfeier
in Breslau ſtattgefundenen athletiſchen
Weltmeiſter=
ſchaften beteiligte. Es gelang ihm unter großer
inter=
nationaler Konkurrenz im Steinſtoßen und
Gewicht=
werfen die Weltmeiſterſchaften zu erringen.
—. Der Ortsgewerbeverein Darmſtadt hat für
Sonn=
tag, den 3. Auguſt, zu einem Familienausflug nach
Weinheim eingeladen, um der ſtolzen, eine Zierde für
die ganze dortige Umgebung bildenden Wachenburg,
unter liebenswürdiger Führung des Erbauers Herrn
Profeſſor Wienkoop einen Beſuch abzuſtatten.
Nach dem Programm iſt gemeinſame Abfahrt 6 Uhr 13
Min. bis Heppenheim geplant. Von da Wanderung teils
durch das Erbachertal und teils auf ſchönen Waldwegen
an teilweiſe geöffneten Hünengräbern und den
prähiſto=
riſchen Wohnſtätten der „Lee” vorbei auf die Juhöhe
(Frühſtücksraſt). Alsdann geht es weiter zum größten
Teil wieder durch Wald und am Waldrande her — mit
ſchönen Ausblicken auf das Weſchnitztal — zur Rothhütte
und ſchließlich auf guten Wegen abwärts zur Fuchs=
Mühle, woſelbſt ſich die Teilnehmer zu einer gemütlichen
Kaffeeraſt mit denjenigen die den Zug 11 Uhr 58 Min.
direkt nach Weinheim benützen wollen, vereinigen werden.
Nach erfolgter Stärkung wird von hier aus der Aufſtieg
zur Wachenburg, auf bequemem Wege unternommen. In
ragender Höhe erſcheint alsbald die von der Alten Herren=
Vereinigung des Weinheimer S.C. errichtete
Wachen=
burg. Entzückende Ausblicke auf die Höhen des
lieb=
lichen Odenwaldes und die Rheinebene bieten ſich hier.
Zu den Füßen prangt zunächſt auf einem Vorſprung die
altehrwürdige Ruine Windeck und in wunderbarer
Mannigfaltigkeit breitet ſich die weit ausgedehnte Stadt
Weinheim mit ihren altehrwürdigen Feſtungsmauern und
Türmen und ihren ſonſtigen Sehenswürdigkeiten aus.
Ein genußreicher Tag ſteht allen Teilnehmern in Ausſicht
und da auch zum Schluß für einige gemütliche Stunden
in dem prachtvoll angelegten Garten (mit freiem Blick auf
die beiden Burgen) des Hotel=Reſtaurants Vier
Jahres=
zeiten” geſorgt iſt, ſo bedarf es wohl keiner weiteren
Empfehlung zur Beteiligung an dieſer vielverſprechenden
Veranſtaltung.
§ Verhaftete Erpreſſer. Drei Zahntechniker, ein 26 Jahre
alter aus Breslau, ein 18 Jahre alter aus Siegen
und ein 19 Jahre akter aus Leipzig, ſämtlich hier
aufhält=
lich, ſind wegen Erpreſſung feſtgenommen. Dieſelben
hat=
ten an eine hieſige Frau einen Drohbrief geſchrieben und
die Summe von 3000 Mark poſtlagernd verlangt.
Es=
wurde daraufhin die Poſt überwacht und am Montag
ge=
lang es, die Erpreſſer beim Abholen des Briefes
abzu=
faſſen. Das Trio hatte vor einigen Tagen an eine hieſige
Dame folgenden Brief geſchrieben: Internationale Bando
für Perboker, Sitz Paris. Werte Madam! Durch das Los
wurden Sie in unſerer Verſammlung beſtimmt, uns ein
Opfer zu bringen. Wir fordern von Ihnen 3000 Mark,
und iſt dieſe Summe nach Ihrem Vermögen bemeſſen.
Das Geld iſt in deutſchem Papiergeld zu zalen.
Reichs=
banknoten. Sie müſſen gegen jeden Menſchen ſchweigen.
Bewahren Sie keine Discretion, ſo werden Sie in kurzer
Zeit ihren Sohn auf den Friedhof tragen.
Benachrichti=
gen Sie die Polizei, ſo iſt Ihr Leben unſer Eigentum.
Furchtbar werden wir uns rächen, wenn Sie den Brief
nicht reſpectieren. Zalen Sie die Dreitauſend Mark, ſo
hören Sie auf Ehrenwort von uns Nichts mehr. Das Geld
muß unbedingt Freitag 6 Uhr auf der Poſt ſein. Adreſſe:
Hauptpoſtlagernd: Indigo 457. 1. Führer Hammid
Tor=
nai, Bando Chef Drago Lexavre.‟ Die ſofort
benachrich=
tigte Kriminalpolizei ſtellte den Erpreſſern eine Falle,
in=
dem ein Brief mit Papierſchnitzeln hinterlegt wurde. Als
der 18jährige Ruppert aus Siegen den Brief abholte,
wurde er ſofort feſtgenommen. Er gab nach anfänglichem
Leugnen an, daß der Zahntechniker Fiedler aus
Bres=
lau den Brief geſchrieben habe. Als dritter Komplize
wurde der 19jährige Zahntechniker Rolle aus Leipzig
verhaftet. Die beiden jungen Leute geben an, daß ſie
nicht wußten, daß der Brief eine Erpreſſung bezweckte.
* Feſtgenommener Entführer. Ein aus Hannover
ſtammendes Pärchen wurde am Montag hier
feſtge=
nommen als es wiederholt auf dem Poſtamt nach
poſt=
lagernden Sendungen fragte. Das noch nicht 16jährige
Mädchen wurde hier von dem ſofort telegraphiſch
benach=
richtigten Vater in Empfang genommen.
-g. Erhängt hat ſich geſtern in der Mühlſtraße ein
älterer Mann.
* Kinotheater. Das Reſidenztheater vereint
in dem Wochenrepertoire das Neueſte, was die
Lichtbild=
kunſt hervorbringt. Nach der intereſſanten Wochenchronik,
worin der Weltmeiſter Rütt, bei ſeinem Sieg im Grand
Prix=Paris, zu bewundern iſt, kommt die pikante
Komödie „Ueberraſchender Beſuch bei Paſtors” zur
Vorführung. Dieſer Film ſorgt durch ſeinen feinen
Humor aufs beſte für Heiterkeit und luſtige Stimmung.
Der große Zweiakter „Mitgiftjäger” beſtreitet das ernſte
Genre des Programmes. Die Handlung dieſes Sujets
iſt vollſtändig logiſch aufgebaut und ſind die einzelnen
Szenen mit verblüffender Wirklichkeit meiſterhaft
dar=
geſtellt. Die Filmfirma Gaumont präſentiert ſich dieſesmal
mit der hochintereſſanten Naturaufnahme „Von
Tim=
bucktu nach Calikoro‟. Einige hochintereſſante Einlagen,
Dramen und Humoresken, beſchließen das wahrhaft
erſt=
klaſſige Programm. (Siehe Anzeige.) — Union=
Theater (Kunſtlichtſpiele Rheinſtraße 6). Zu dem
von heute ab gegebenen hervorragenden Drama „Im
Kampf ums Glück” nahm der Verfaſſer die Anregung
aus der bekannten Novelle, in der ein Lokomotivführer
und ein Heizer wegen eines Mädchens, das ſie lieben,
von treuen Freunden zu ſchlimmſten Feinden werden.
In ihrem Haß kommen ſie während der Fahrt des
Ex=
preßzuges in Streit und führen dadurch eine Kataſtrophe
herbei. Nicht minder hervorragend iſt das weitere
Drama „Der gute Chineſe” während die Humoreske
„Lehmann erntet Undank” eines jener
zwerchfell=
erſchütternden Werkchen iſt, die nur im Kino ſo ſtark zu
wirken vermögen. Ebenfalls humoriſtiſch iſt der Film
„Es riecht nach Zwiebeln”, der neben dem bekannten
Drama „Das Perlenkollier” als Einlage gegeben wird.
Ins Varieté führt „die Truppe Manoll”, und nach dem
herrlichen Aegypten die prächtig kolorierte
Naturauf=
nahme „Das kosmopolitiſche Leben in Kairo‟ Eine
Fahrt durch alle Welt machen wir mit dem Journal
und die Einlagen bringen Ernſtes und Heiteres in
reicher Abwechslung.
* Konzerte. Ludwigshöhe. Heute Mittwoch
wird das Nachmittags=Konzert vom Muſikkorps
des Leibgarde=Regiments ausgeführt, anſchließend findet
um 8 Uhr Abendkonzert (Streichmuſik) nach einem
heiteren Operetten= und Walzerprogramm ſtatt,
ver=
bunden mit Reunion in den Sälen. Bei dem
gegen=
wärtig ſchönen Wetter iſt ein genußreicher Abend zu
er=
warten. (Siehe Anzeige.) — Heſſiſcher Hof. Auch
an dieſer Stelle ſei auf das Militärkonzert
hin=
gewieſen, welches heute Mittwoch abend durch die
Kapelle des Leibgarde=Regiments unter Leitung des
Obermuſikmeiſters H. Hauske ausgeführt und von
einem ſchönen, viele gute volkstümliche Muſik
bringen=
den Programm getragen wird. Aufmerkfam gemacht
ſei auf die „Hochalmer Diandeln” von Th. Koſchat und
die Ouvertüre zu „Wilhelm Tell” von G. Roſſini. (Siehe
Anzeige.)
Gernsheim, 29. Juli. Ein hieſiger Beamter ſchoß
ſich in Gegenwart ſeiner Braut eine Kugel in den
Kopf. Der Schwerverletzte wurde nach Darmſtadt
ver=
bracht. — Von einem traurigen Unglücksfall wurde
die Familie des Gaſtwirtes Häfz hier betroffen. Deren
ſechsjähriger Knabe Karl ſpielte mit noch anderen
Kame=
raden und ſtürzte in den zurzeit ſehr tiefen Winkelbach
und ertrank. Die Leiche des Kindes konnte inzwiſchen
geländet werden.
Leeheim, 29. Juli. Ein 20jähriges Mädchen aus
Leeheim, das am Sonntag abend gegen 7 Uhr auf der
Straße Leeheim-Dornheim auf dem Nachhauſeweg
be=
griffen war, wurde plötzlich von einem fremden
Rad=
fahrer eingeholt, der abſtieg und neben ihm herging,
ohne ein Wort zu reden und ohne etwas gegen es zu
unternehmen. Durch das ſonderbare Verhalten des
Frem=
den bekam das Mädchen Angſt, ergriff die Flucht
und rief um Hilfe, und nun eilten alsbald Leute herbei,
die den Kerl verfolgten. Dieſer flüchtete auf ſeinem
Rad=
nach Dornheim, trat in eine Hofreite ein, ſchloß die Türe
hinter ſich zu und ſo gelang es ihm, durch mehrere
Gär=
ten und über verſchiedene Mauern, über die er ſein Rad
warf, in den Dornheimer Wald zu entkommen, woſelbſt
er von ſeinen energiſchen Verfolgern, auf die er vier
Schüſſe abgab, beinahe eingeholt worden wäre. Bis 1
Uhr ſuchte man mit den inzwiſchen herbeigekommenen
Gendarmeriemannſchaften von Goddelau und Groß=Gerau
den Wald ab, leider ohne Erfolg.
Offenbach, 29. Juli. Aufſehen erregt hier die am
Sonntag erfolgte Verhaftung des Inhabers der
hie=
ſigen Kohlengroßhandlung K. Hiller, des Kaufmanns A.
Ph. Hiller. Es wird ihm zur Laſt gelegt, große
Betrüge=
reien zum Schaden ſeiner Zeche begangen zu haben. Es
ſoll ſich um beträchtliche Summen handeln. — Eine
un=
redliche Filialleiterin hatte ſich die Hut= und
Schirmhandlung von Raimund Hübinger in Frankfurt am
Main für ihre hieſige Filiale auserkoren. Dieſe
unter=
ſchlug ihrer Firma von Oktober vorigen Jahres an bis
jetzt über 1200 Mark. Sie wurde verhaftet.
Langen, 29. Juli. Der 13jährige Sohn eines
Bahn=
beamten blieb vorgeſtern, als er beim Baden einen
Kopf=
ſprung machte, im Schlamm ſtecken und ertrank,
ehe ihm jemand zu Hilfe kommen konnte.
t. Reinheim, 28. Juli. Geſtern feierte der hieſige
Turnverein ſein 25jähriges Stiftungsfeſt,
verbunden mit Vereinswetturnen, welches
vom ſchönſten Wetter begünſtigt war. Morgens 6 Uhr
war Weckruf, um 8 Uhr begann des Vereinswetturnen.
Nachmittags 2 Uhr bewegte ſich der Feſtzug, voran
die Radfahrer, Turner zu Pferde, Feſtwagen mit den drei
Gründern, Ehrendamen und eine große Anzahl Vereine
nach dem Feſtplatz. Dort angekommen, begrüßte der erſte
Sprecher, Herr F. Vonderſchmidt, die Anweſenden, dankte
für ihr zahlreiches Erſcheinen und hieß ſie herzlich
will=
kommen. Sodann erteilte er Herrn Oberlehrer Fuhr das
Wort zur Feſtrede, die von turneriſchem Geiſte getragen
war. Sein Gruß galt der Deutſchen Turnerſchaft. Den
drei Gründern, die dem Verein noch angehören, wurden
Ehrendiplome überreicht. Die Ehrenjungfrauen
überreichten dem Turnverein eine prachtvolle
Fahnen=
ſchleife. Um 6½ Uhr erfolgte die Preisverteilung.
Abends fand Feſtball im Gaſthaus „Zum Schwanen”.
ſtatt. Montag nachmittag 2 Uhr Feſtzug nach dem
Feſt=
platze, Vorführung turneriſcher Uebungen,
Schülerwett=
turnen, Konzert und Tanz.
g. Viernheim, 29. Juli. Hier wurde ein Dienſtknecht
verhaftet, der ſich an einem zehnjährigen Mädchen
vergangen hatte.
Wies=Oppenheim, 29. Juli. Die Zigeuner haben
nunmehr ihren Aufenthalt in der Barbaroſſamühle bei
Wies=Oppenheim verlaſſen müſſen und die ganze
Gemeinde atmet wieder erleichtert auf, daß ſie von den
un=
gebetenen braunen Gäſten befreit iſt. Geſtern abend gegen
7 Uhr ſah man ſie nun durch die Straßen von
Worms ziehen, begleitet von Wormſer Schutzleuten, und
man nahm an, daß ſie über den Wormſer Bezirk
abgeſcho=
ben werden ſollten. Da die Eigenſchaft als Zigeuner nicht
nachgewieſen iſt, die Leute ſich als Schirm= und
Keſſel=
fflicker ausgeben, behandelte ſie die Polizei als
obdach=
los und räumte ihnen das alte Stationsgebäude
am Rhein für ein bis zwei Tage als Wohnſtätte ein,
da die braunen Leute auch noch einen Rechtsſtreit mit dem
Beſitzer der Mühle auszufechten haben. Die Männer
ha=
ben ſich bereits auf die Suche nach einer anderweitigen
Wohnſtätte begeben.
Bechtheim, 28. Juli. Ein frecher Streich wurde
heute nacht in dem Neubau der Villa des Inſpektors
Heinr. Breckheimer, hier, verübt. Von unbekannter Hand
wurde die Waſſerleitung aufgedreht und der ganze
Kel=
ler unter Waſſer geſetzt. Der Geſchädigte hat auf
die Namhaftmachung des oder der Täter, ſo daß dieſelben
gerichtlich belangt werden können, eine Belohnung von
100 Mark ausgeſetzt.
Kammerſänger Wilhelm Riechmann F.
* Laut telegraphiſcher Meldung iſt Herr
Kammer=
ſänger Wilhelm Riechmann am Montag in Bad
Kolberg a. d. Oſtſee, wo er ſich alljährlich zur Erholung
aufhielt, plötzlich geſtorben.
Riechmann, der bekanntlich im Dezember v. J. ſein
25jähriges Jubiläum als Mitglied unſerer Hofbühne
feierte, wäre mit Beginn der neuen Saiſon in den
Ruhe=
ſtand getreten, deſſen ſich zu erfreuen ihm ſomit nicht mehr
beſchieden geweſen iſt.
Wilhelm Riechmann war als der Sohn eines Kal.
Hannoverſchen Rittmeiſters und Steuerinſpektors in
Bunde in Oſtfriesland am 29. März 1854 geboren. Er
beſuchte in Lüneburg und Naumburg die Gymnaſien und
ergriff dann den Kaufmannsberuf. Nachdem der Drang
zur Kunſt in ihm erwacht war, begann er nach einer
Vorbe=
reitung in Direktor Deutſchingers Theaterſchule zu
Leip=
zig mit 20 Jahren am dortigen Karl=Theater ſeine
thea=
traliſche Laufbahn, und zwar zunächſt als Schauſpieler.
In den folgenden Jahren finden wir ihn in Poſen.
Neu=
ſtrelitz, Danzig, Freiburg im Breisgau, Magdeburg und
1881 in Köln engagiert. Hier wirkte er noch ein Jahr als
Schauſpieler, um alsdann zur Oper überzugehen.
Um=
faſſende Geſangsſtudien hatte er in der Zwiſchenzeit
be=
reits gemacht. Sein erſtes Engagement als Sänger führte
ihn 1882 nach Bremen zu Direktor Pohl. 1882 bis 1885
war er wiederholt in Poſen, 1885/86 in Stettin und
1886/87 in Breslau. Von Breslau kam Riechmann zu
uns nach Darmſtadt an Stelle Karl Gillmeiſters. Als
„Kardinal” in der „Jüdin” debütierte er am 1. September
4887. Das Probegaſtſpiel lag ſchon ein volles Jahr
zu=
rück, denn wir begegnen Riechmanns Namen auf dem hie=
ſigen Theaterzettel zum erſtenmal am 5. und 9. September
1886 als Marcel (Hugenotten) und Plumkett (Martha).
Viele Jahre vertrat Riechmann an der
Großherzog=
lichen Hofbühne das erſte Baßfach. Er gehörte zu den
feſteſten und bewährteſten Stützen unſerer Oper. Die
Gaſt=
ſpiele in allen Nachbarſtädten, aber auch in den
Kunſt=
zentren Berlin und München, fferner in Amſterdam,
Chri=
ſtiania, Stockholm, Gent, im Haag, in London gaben
ſei=
nem Namen außerhalb Anſehen und Geltung. In London
ſang er im Rahmen des Richard=Wagner=Theaters, das
Angelo Neumann durch halb Europa führte, den „Fafner”
im „Rheingold‟. In Berlin war er jahrelana während
der Darmſtädter Theaterferien an der Krollſchen Oper
als Gaſt für die Saiſon engagiert. Zu ſeinen beſten
Par=
tien zählten: Kardinal. Hagen. Landgraf, Saraſtro,
Waſſerträger, Baculus, Bartolo, van Bett, Falſtaff.
Bar=
bier von Bagdad, Cornelius (Nürnberger Puppe) uſw.
Auch im Konzertſaal und namentlich als
Oratorien=
ſänger war Riechmann lange Zeit eine geſuchte und
ge=
ſchätzte Kraft.
In Anerkennung ſeiner Verdienſte verlieh ihm
Groß=
herzog Ernſt Ludwig ſchon vor 17 Jahren den Titel
Kammerſänger. Am 23. Mai 1910 erhielt er das
Ritter=
kreuz 1. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des
Groß=
mütigen und anläßlich ſeines 25jährigen Jubiläums die
Krone zu dieſem Orden.
Noch in friſcher Erinnerung ſind die Ehrungen, die ihm
anläßlich ſeines 25jährigen Jubiläums am 14. Dezember
vorigen Jahres von allen Seiten zuteil wurden. Er
ver=
abſchiedete ſich in Lortzings „Waffenſchmied” als Ritter
Adelhof vom hieſigen Publikum. Es war ein Abſchied
für immer.
Wilhelm Riechmanns Name wird mit der Geſchichte
unſeres Hoftheaters dauernd verknüpft bleiben.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 28. Juli. In einer von der
Intereſſengemeinſchaft märkiſcher
Milchproduzen=
ten einberufenen Verſammlung kamen geſtern die
Diffe=
renzen zwiſchen Milchproduzenten und Milchhändlern zur
Sprache. Der Vorwurf, die Milchproduzenten erſtrebten
die Ausſchaltung der Händler, wurde zurückgewieſen und
der Wunſch als allgemein bezeichnet, mit den Händlern ſich
zu vertragen. Vertreter der Milchhändler ſprachen ſich für
Gründung einer Milchhändlerorganiſation aus, die mit
den Produzenten ſich leichter verſtändigen könne. — In der
Karlſtraße ſchlich ſich geſtern ein 14jähriger Knabe an eine
Dame heran und raubte ihr die Handtaſche. Er
wurde von Paſſanten verfolgt, von einem Radfahrer
feſt=
genommen und der Polizei übergeben. Letztere ſtellte feſt,
daß er aus Duisburg ſtamme und ſeinen Angehörigen
ein Sparkaſſenbuch entwendete, um darauf 36 Mark
abzu=
heben und ſich nach Berlin zu begeben. Er hatte das Geld
verbraucht und verſuchte ſich durch Handtaſchenraub neues
zu verſchaffen. — Beim Ueberſchreiten des Straßendammes
nach Charlottenburg wurde heute mittag der 83 Jahre alte
Major a. D. Freiherr v. Zedlitz und Neukirch von
dem Vorderperron eines Straßenbahnwagens erfaßt und
niedergeworfen. Der Führer des Wagens ſetzte rechtzeitig
die Fangvorrichtung in Tätigkeit. Der Verunglückte
er=
litt Kopfverletzungen und Abſchürfungen an beiden
Händen.
Frankfurt, 29. Juli. Geſtern abend gegen halb 6 Uhr
ereignete ſich auf dem Main in der Nähe des Schlacht= und
Viehhofes ein ſchwerer Bootsunfall. Fünf junge
Leute aus Oberrad, die leicht gekleidet waren, fingen bei
einer Gondelfahrt an zu ſchaukeln (!), ſo daß das
Boot umſchlug und alle ins Waſſer fielen. Einer
von ihnen, ein 19jähriger Fuhrmann namens Boß,
er=
trank. Seine Leiche konnte alsbald von Schiffern
ge=
ländet werden und wurde dem Sachſenhäuſer Friedhof
zugeführt. Ein zweiter, der etwa 25 Jahre alte Gärtner
Spille, wurde bewußtlos den Fluten entriſſen. Kaum
jedoch konnte der Gerettete wieder atmen, als er von ſtarken
epileptiſchen Anfällen betroffen wurde. Man mußte ihn
der Irren=Abteilung des Heiliggeiſt=Hoſpitals zuführen,
wo er am ſpäten Abend noch nicht zum vollen Bewußtſein
gelangt iſt. Der Tod des jungen Mannes iſt durch den
Leichtſinn der Inſaſſen herbeigeführt worden.
Franlfurt, 29. Juli. Heute morgen trafen, von Berlin
kommend, etwa 50 amerikaniſche Aerzte und
einige Aerztinnen hier ein. Sie wurden vom Aerztlichen
Verein in ſeinem Sitzungsſaal empfangen und mit einer
kurzen engliſchen Anſprache von dem Vorſitzenden Prof.
Fleſch begrüßt. Die hieſige Aerztin Gräfin Geldern
wid=
mete, gleichfalls in engliſcher Sprache den Kolleginnen
einen ſpeziellen Willkomm. Es folgten einige
Demon=
ſtrationen aus den verſchiedenſten Gebieten der Medizin.
Die Verſammlung begab ſich dann in das Goethehaus, wo
Prof. Heuer die Führung übernahm. Von dort ging es in
das Städtiſche Krankenhaus, wo Stadtrat Dr. Wöll in
einer engliſchen Anſprache die Gäſte begrüßte, in kurzen
Worten die künftige Univerſität und die hieſigen
Forſch=
ungsinſtitute ſtreifend. Nach Beſichtigung der Klinik von
Prof. Spieß wurde das Neurologiſche Inſtitut von Prof.
Edinger beſucht, der einen kurzen Vortrag, auch in
eng=
liſch, über ſeine Forſchungen hielt. Zum Schluß
verſam=
melten ſich die Teilnehmer im Georg=Speyer=Haus, wo ſie
von Geheimrat Prof. Ehrlich empfangen und durch die
Arbeitsräume geleitet wurden. Zahlreiche
Demon=
ſtrationen aus dem Gebiet der Tropenkrankheiten uſw.
er=
weckten das lebhafteſte Intereſſe der Aerzte, die ſich
wieder=
holt ſehr befriedigt über ihren kurzen Aufenthalt in
Frank=
furt ausſprachen Heute nachmittag geht die Reiſe weiter
nach Bad Nauheim.
— Schlangenbad, 29. Juli. Die
Bäderbetriebsgeſell=
ſchaft hat nunmehr die beim Bau des neuen
Kur=
hauſes ausgegrabenen Münzen im Veſtibül
daſelbſt ausgeſtellt. Dieſelben ſind teils franzöſiſchen
Ur=
ſprungs und gehören der Zeit Ludwigs XV. und XVI.
an, Ueber den Fund gibt uns die Chronik einen
mut=
maßlichen Anhalt: Hiernach läßt im Jahre 1765 ein
öſter=
reichiſcher Offizier und leidenſchaftlicher Spieler ſeinen
Diener mit Stockſchlägen durch die „Fleiſchmänner
ſchrecken” da er ihm einen Beutel mit Geld entwendet zu
haben im Verdacht ſteht. Die Münzen wurden unter dem
Fenſter in der Mauer des alten Fürſtenbades (
Marmor=
bad mit oben umlaufenden Galerie) am 1. Oktober 1912
gefunden, als dieſes dem Neubau des nunmehrigen
Kur=
hotels weichen mußte.
Marburg, 29. Juli. Bei Schwarzenborn wurde der
Landwirt Schreiner aus Wohra von einem
Automobil überfahren und getötet.
Erlau, 28. Juli. Als Major Feyer mit ſeiner Gattin
und einem Huſaren=Oberleutnant am Sonntag früh von
einer Zuſammenkunft des Offizierkorps kam und ſich am
Haustor verabſchiedete, ſchoß der des Weges kommende
Oberleutnant Blaha auf den Huſarenoffizier, verletzte
Nummer 176.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Juli 1913.
Seite 5.
ihn ſchwer und verletzte dann die das Fenſter öffnende
Gattin des Majors gleichfalls ſchwer, feuerte mehrfach auf
die herbeieilenden Diener und erſchoß ſich ſelbſt, als
der Major aus dem Zimmer ſtürzte. Blaha ſcheint die
Tat in einem Anfalle von Irrſinn begangen zu
haben.
Dresden, 29. Juli. Die
Millionenhinter=
laſſenſchaft des Gutsbeſitzers Hermann Knorr aus
Tauſchwitz bei Plauen i. V., über die wir bereits
be=
richteten, gilt weniger dem Kaiſer perſönlich, als
viel=
mehr allen Repräſentanten des Deutſchen Reiches. Das
Teſtament, ſoweit es ſich auf den Kaiſer bezieht, lautet:
„Ich ernenne den jeweiligen deutſchen Kaiſer als meinen
alleinigen Erben. Derſelbe ſoll das Vermächtnis zur
Stärkung von Heer und Marine verwenden.” In dem
Schriftſtück, das erſt vor einigen Monaten aufgeſetzt
wor=
den iſt, offenbar unter dem Eindruck der Wehrvorlage,
gibt Knorr ſein Vermögen auf 800000 Mark an. Es
be=
trägt jedoch nach Miteilungen aus eingeweihten Kreiſen
über eine Million Mark. Die Frau des Verſtorbenen, die
nahezu vollkommen übergangen worden iſt, und
zahl=
reiche Verwandte Knorrs von väterlicher und
mütter=
licher Seite wollen das Teſtament anfechten.
Flensburg, 28. Juli. In der Nähe von Schafhaus
(Nordſchleswig) wurden heute früh in einem Kornfelde
ein polniſcher Arbeiter ermordet und ein
anderer ſchwer verletzt aufgefunden. Es liegt anſcheinend
ein Raubmord vor. Von den Tätern fehlt jede Spur.
Peſt, 29. Juli. Wahrſcheinlich infolge der
Abgrabun=
gen, die für einen Neubau vorgenommen wurden, ſtürzte
geſtern das Warenhaus Senaſſy plötzlich ein.
Der leitende Architekt des Neubaues war durch einen Riß
in der Mauer aufmerkſam geworden und das Perſonal
hatte auf die Warnung des Architekten das Warenhaus
beizeiten verlaſſen können.
Temesvar, 29. Juli. In der ſiebenbürgiſchen
Ge=
meinde Lovoete hat ſich, wahrſcheinlich infolge der langen
Regengüſſe, ein Bergin Bewegung geſetzt, an deſſen
Fuße Lovoete liegt. Mehr als 60 Häuſer ſind eingeſtürzt,
25 Häuſer ſind vollſtändig in der Erde verſchwunden, etwa
150 drohen einzuſtürzen. Da ſich viele Perſonen,
nament=
lich Greiſe und Kinder, in den verſunkenen Häuſern
auf=
hielten und die Häuſer ſehr ſchnell verſchwanden, ſo glaubt
man, daß die meiſten von dieſen Bewohnern ſich nicht
mehr retten konnten und umgekommen ſind.
Mailand, 28. Juli. Die Polizei hat eine
inter=
nationale Bande verhaftet die ſich mit dem
Vertrieb gefälſchter Aktienemiſſionen einer großen Pariſer
Elektrizitätsgeſellſchaft befaßte. Zwei: Mitglieder der
Bande waren bereits in Paris, zwei andere in Amſterdam
dingfeſt gemacht worden. Die Aktien wurden an der
Börſe zu 800 Francs gehandelt. 800 gefälſchte Aktien
wurden in Brüſſel in der Wohnung der Verhafteten
be=
ſchlagnahmt. Man glaubt, daß ebenſoviele gefälſchte
Stücke ſich bereits im Umlauf befinden.
Nizza, 29. Juli. In der vergangenen Nacht drangen
ſieben Individuen in einen an ein Juwelengeſchäft
grenzenden Spitzenladen, durchbrachen die Mauer und
raubten aus einem eiſernen Schranke Schmuckſachen
im Werte von 250000 Francs.
Brüſſel, 28. Juli. In der belgiſchen
Kolonialabtei=
lung der Weltausſtellung in Gent iſt in der letzten Nacht
ein goldhaltiger Barren im Werte von 100000
Francs verſchwunden. Von dem Dieb fehlt jede
Spur.
Warberg (Schweden), 28. Juli. Zwei
Kranken=
pflegerinnen des Küſtenſanatoriums Appelviken
und zwei Knaben ſind heute mittag beim
Schwimm=
unterricht ertrunken. Die Knaben wagten ſich zu
weit hinaus und wurden von der ſtarken Strömung
hin=
weggeführt. Bei dem Verſuch, die Knaben zu retten,
kamen die Pflegerinnen um. Eine dritte Pflegerin wurde
im letzten Augenblick gerettet.
London, 28. Juli. Lloyds Agentur meldet aus
Liver=
pool: Der engliſche Dampfer „Winneba” iſt auf
der Fahrt von Weſtafrika nach Hambura bei Baſſa auf
einem Felsriff geſtrandet. Drei waſſerdichte Räume
ſind voll Waſſer gelaufen. Die Lage des Schiffes iſt
kritiſch. Man fürchtet, daß es gänzlich verloren iſt.
Konſtantinopel, 28. Juli. Vor der franzöſiſchen
Bot=
ſchaft in Therapia ſcheuten heute nachmittag die
Pferde vor dem Wagen des öſterreichiſch=ungariſchen
Botſchafters Markgrafen von Pallavicini ſtürzten
mit dem Wagen in den Bosporus und ertranken. Der
Botſchafter konnte im letzten Augenblick abſpringen.
Galveſtone (Texas), 28. Juli. Unmittelbar beim
Be=
ginne eines Autorennens ſtürzte die große
Tri=
büne, auf der 5000 Perſonen ſich befanden, ein.
Meh=
rere erlitten Verletzungen. Bisher glaubt man, daß
nie=
mand ums Leben gekommen iſt.
Der Raubmord im
Eiſen=
bahnzuge.
* Darmſtadt, 29. Juli. Von dem Mörder des
Kaufmanns Brechner iſt eine Spur gefunden
worden, die von den Unterſuchungsbehörden abſichtlich
vorerſt geheim gehalten werden ſollte, um den Mörder
nicht aufmerkſam zu machen, da man auf dieſe Weiſe
ſei=
ner leichter habhaft zu werden hoffte. In Frankfurt
wurden die ſilberne Uhrund die goldene Kette
des Ermordeten bei einem Pfandleiher entdeckt und
beſchlagnahmt. Der Mann hat die Uhr und die Kette
be=
reits am Samstag, alſo ſofort nach der Mordtat, bei einer
Nebenſtelle des Frankfurter Pfandhauſes gegen 30
Mark verſetzt. Der Staatsanwalt wollte die Sache
des=
halb vorläufig geheim halten, weil man annahm, der
Täter würde den Hauptſchein von der Zentralſtelle des
Leihamtes holen.
Das von der Staatsanwaltſchaft heute
abend herausgegebene
zweite Ausſchreiben
hat folgenden Wortlaut:
Am Samstag, den 26. Juli 1913, nachmittags gegen
5 Uhr, wurde im Bahnhof Darmſtadt beim Reinigen eines
Perſonenzuges der Kaufmann Eduard Brechner aus
Darmſtadt ermordet und beraubt aufgefunden. Der Tod
iſt herbeigeführt durch einen Schuß in den Hinterkopf aus
einer kleinkalibrigen Repetierpiſtole (Vollmantelgeſchoß
mit Bleiboden).
Geraubt ſind:
1. 30—35 Mark in Gold, Silber ꝛc.
2. Eine ſilberne Remontoiruhr (Marke Omega) mit
verziertem Rand und eigenartigem ſilbernen Zifferblatt.
Auf der Rückſeite der Uhr befindet ſich eine erhaben
model=
lierte Frauensperſon mit Lyra und der Aufſchrift L. A.
MUsIKA.
3. Eine rotgoldene enggliedrige Uhrkette, als
Anhäng=
ſel an der Kette ein kleines goldenes Herzchen mit
Glas=
ſcheibe innen und der Gravierung „22. 8. 1902‟
4. Eine kleine ſchwarze ältere Brieftaſche mit goldener
Deckelverzierung, möglicherweiſe ſteht im Innern der
Auf=
druck eines Wiener Kaffeehauſes.
Brechner iſt nach Erledigung von Geſchäften in
Sprend=
lingen in den in Frankfurt a. M. um 11 Uhr 43 Minuten
und in Sprendlingen=Buchſchlag um 12 Uhr 05 Minuten
nachmittags nach Darmſtadt abgehenden Perſonenzug
ge=
ſtiegen. In dieſem Zuge auf der Strecke Sprendlingen=
Darmſtadt iſt der Raubmord begangen worden. Der Zug
hält an den Stationen Langen, Egelsbach, Erzhauſen,
Wix=
hauſen, Arheilgen und trifft um 12 Uhr 39 Minuten in
Darmſtadt ein.
Es beſteht die begründete Vermutung, daß der Täter
mit dem Eilzug 11 Uhr 17 Min. vormittags in einem Abteil
2. Klaſſe von Frankfurt abgefahren und in Sprendlingen=
Buchſchlag um 11 Uhr 30 Minuten ausgeſtiegen iſt, und
daß er ſich am Bahnhof Sprendlingen=Buchſchlag bis zum
Abgang des obengenannten Perſonenzuges 12 Uhr 05 Min.
aufgehalten hat.
Die geraubte Uhr ſamt Kette, aber ohne das
Anhäng=
ſel (Herzchen), wurden am Samstag nachmittag zwiſchen
6 und 7 Uhr in Frankfurt a. M. bei der
Pfandhausneben=
ſtelle von Ambroſius, Holzgraben 11, für 30 Mark auf
Nr. 115983 verſetzt.
Die Perſon, die die Gegenſtände verſetzte, alſo
vermut=
lich der Mörder, nannte ſich Wilhelm Koch, Mainzer
Land=
ſtraße 116, Frankfurt wohnhaft, und wird wie folgt
be=
ſchrieben: etwa 28—30 Jahre alt, 1,60 bis 1,62 Meter groß,
blaſſes, ſchmales Geſicht, wahrſcheinlich kleiner, dunkler
Schnurrbart, dunkler Anzug, mittelmäßig gut gekleidet,
möglicherweiſe ſchwarzer, weicher Filzhut, wahrſcheinlich
blondes Kopfhaar, unordentlich geſcheitelt.
Ein Wilhelm Koch wohnte vor etwa zwei Jahren in
Frankfurt, Mainzer Landſtraße 116, bei einem angeblichen
Bauunternehmer Kraft.
(Wir erſuchen dringend um eifrige Nachforſchung nach
dem Täter und um Durchſuchung verdächtiger Perſonen
nach den geraubten, noch nicht verpfändeten Gegenſtänden,
Nachfrage in Pfandhäuſern, bei Trödlern, Althändlern
uſw. Beſonders erwünſcht ſind Mitteilungen über die
Perſonen des Wilhelm Koch und Kraft.
An alle Perſonen, welche die obengenannten Züge
benutzt haben, richten wir die dringende Bitte,
irgend=
welche ſachdienliche Wahrnehmungen der nächſten
Polizei=
behörde oder der unterzeichneten Behörde alsbald
mit=
teilen zu wollen.
Eintauſend Mark Belohnung ſind von uns
demjenigen gewährt, der den oder die Täter ermittelt
oder Mitteilungen macht, die zur Ergreifung des oder der
Täter führen.
Gleichfalls hat die Eiſenbahndirektion
Mainz hierfür Eintauſend Mark Belohnung
ausgeſetzt.
Darmſtadt, den 29. Juli 1913.
Großherzoglich Heſſiſche Staatsanwaltſchaft.
Dr. Langenbach.
Der Frankfurter Polizei machte ein Ingenieur
Mit=
teilungen, die jedenfalls von erheblicher Bedeutung ſein
dürften. Dieſer fuhr am Samstag mit dem Perſonenzug
11 Uhr 17 Minuten von Frankfurt ab. Ihm war
auf=
fällig, daß ein Mann, der bis kurz vor Abfahrt des Zuges
auf dem Bahnſteig unſtet auf und ab ging, ſich erſt im
letzten Moment in das Abteil zweiter Klaſſe begab, in dem
ſich dieſer Ingenieur befand. Die Frankfurter
Kriminal=
volizei gibt nach deſſen Angaben folgende
Beſchreib=
ung des Täters:
22 bis 23 Jahre alt, 1,63 Meter groß, mittlere Figur,
blondes und geſcheiteltes Kopfhaar, keinen oder nur
An=
lug von Schnurrbart, dunklen Anzug, weißen
Deckelſtroh=
hut, ſchmutzige Manſchetten. Der Unbekannte trug einen
in Zeitungspapier gewickelten Gegenſtand,
anſcheinend ein Beil. Das Paket war etwa 40 Zentimeter
lang, 6 Zentimeter dick, an einem Ende 20 Zentimeter,
am anderen 10 Zentimeter breit.
Der verdächtige Reiſende hat ebenſo wie der
In=
genieur, auf den er wahrſcheinlich ebenfalls ein Attentat
beabſichtigt hatte, in Sprendlingen den Wagen verlaſſen.
Nach den Ermittelungen bei den Bahnbeamten hat dieſer
Mann ſich einige Zeit unſchlüſſig auf dem Bahnſteig
auf=
gehalten und iſt dann eine halbe Stunde ſpäter mit dem
Zuge 12 Uhr 05 Minuten in der Richtung nach
Darm=
ſtadt weitergefahren. — Die Frankfurter und die
Offen=
bacher Kriminalbeamten ſind eifrig bemüht, den Spuren
des Verbrechers zu folgen.
Geſtern vormittag fand in aller Stille das
Begräb=
nis des in ſo tragiſcher Weiſe aus dem Leben
geſchie=
denen Herrn Dr. Eduard Brechner ſtatt. Nur die
aller=
nächſten Verwandten und Freunde hatten ſich auf dem
Friedhof eingefunden, wo Herr Dr. Italiener in
über=
aus warmen Worten den Empfindungen der
Leidtragen=
den Ausdruck gab. Das der kurzen Predigt zugrunde
ge=
legte Wort: „Glücklich war ich, und man hat mich
hinweg=
geriſſen” ließ ſo recht die Tragik des Falles vor dem
geiſtigen Auge erſtehen, und wohl kein Mitbürger unſerer
Stadt wird den trauernden Hinterbliebenen innigſte
An=
teilnahme vorenthalten.
Luftfahrt.
Von der Darmſtädter Fliegerſtation.
* Darmſtadt 29. Juli. Bei der Fliegerſtation
herrſchte heute morgen ein reges Treiben. Es ſtieg eine
ganze Anzahl von Flugzeugen auf, von denen zwei ihren
Weg nach Mainz nahmen. Ein Aviatikdoppeldecker
machte ſich kurz nach 6,30 Uhr über Mainz bemerkbar,
nahm aber, ohne zu landen, wieder ſeinen Flug nach
Darmſtadt. Kurz nach 7 Uhr erſchien ein zweiter
Doppel=
decker, der nach einem Flug über der Stadt in bedeutender
Höhe um 7,20 Uhr auf dem Großen Sande
lan=
dete. Es waren der Unteroffizier Stephan mit
Ober=
leutnant Dyckhoff als Paſſagier, die gegen 6,30 Uhr in
Darmſtadt aufgeſtiegen waren. Sie werden den Rückflug
morgen früh antreten.
— Berlin, 29. Juli. Nach Mitteilungen aus
Luft=
ſchifferkreiſen wird in wenigen Tagen ein neuer
Rieſenzeppelin für die deutſche Marine
fertig=
geſtellt ſein. Das neue Schiff wird 150 Meter lang ſein
und einen Durchmeſſer von 11 Meter und 4 Motoren zu je
200 PS. haben. Es wird ſich 72 Stunden ohne
Gasnach=
füllung in der Luft halten und jeder auf dem Meere
herrſchenden Windſtärke trotzen können.
Der Kaiſer in Norwegen.
* Vangsnes, 28. Juli. Heute vormittag ½12 Uhr
fand bei der Frithjofſtatue eine Feier ſtatt. Der
Kaiſer verteilte perſönlich Auszeichnungen an Profeſſor
Unger, Direktor Gerſtinger und deutſche Offiziere, ſowie
Medaillen an diejenigen Marinemannſchaften, die an der
Aufſtellung des Denkmals mitgearbeitet haben. Nach der
Verteilung der Auszeichnungen hielt der Kaiſer eine
An=
ſprache. Um das Denkmal herum waren 500
Marine=
mannſchaften aufgeſtellt. Die Kapelle der „Hohenzollern”
konzertierte unter der Leitung des norwegiſchen
Kompo=
niſten Ole Olſen.
* Baleſtrand, 29. Juli. Geſtern morgen nach
an=
fänglich regneriſchem Wetter klärte es ſich auf, ſo daß der
Kaiſer nachmittags einen längeren Spaziergang
unter=
nehmen konnte. Der Feldjäger vom 26. ds. traf abends
ein. Heute iſt klares Wetter. An Bord iſt alles wohl.
Der neue Balkankrieg.
Zur Lage.
* London, 28. Juli. Die Botſchafter treten
morgen zuſammen. Damit iſt nicht geſagt, daß man die
Entſcheidung über die neue Note an die Türkei getroffen
hat, vielmehr haben die Botſchafter Inſtruktionen
bezüg=
lich des albaniſchen Statuts erhalten, das man in ein oder
zwei Sitzungen zu regeln hofft. Die diplomatiſchen Kreiſe
ſind zufrieden, daß die Türken nicht weiter vorrücken.
Be=
züglich der Kollektivaktion der Mächte iſt die Lage
unver=
ändert. Maßgebende Kreiſe drücken ihre Genugtuung über
die Ankunft der Balkandelegierten in Bukareſt aus. Man
erklärt, die Mächte wollten ſich nicht in dieſe
Verhandlun=
gen miſchen, vorausgeſetzt, daß die Löſung, die daraus
hervorgeht, nicht zum Schaden der Mächte iſt; andernfalls
habe Europa das letzte Wort.
Die Friedensverhandlungen.
* Bukareſt 28. Juli. Die Agence Roumaine
mel=
det: Die Bevollmächtigten Serbiens, Rumäniens
und Montenegros für die Friedensverhandlungen ſind
heute vormittag hier eingetroffen. Die Ankunft des
grie=
chiſchen Miniſterpräſidenten Venizelos wird für heute
abend erwartet. Die offizielle Vorſtellung findet morgen
Dienstag, die erſte Konferenz, die im Miniſterium des
Aeußern abgehalten wird, übermorgen, Mittwoch, ſtatt.
Der Chef der bulgariſchen Miſſion Tontſchew ſtattete heute
den rumäniſchen Bevollmächtigten Beſuche ab. — In den
Beſprechungen zeigen ſich die Bulgaren beſorgt, den
Eindruck, welchen die Haltung Bulgariens in dem
rumä=
niſchen Kriege zurückgelaſſen hat, vergeſſen zu machen.
Ebenſo trat dabei der Wunſch der bulgariſchen Regierung
zutage, eine neue Aera der bulgariſch=rumäniſchen
Be=
ziehungen herbeizuführen.
* Bukareſt 28. Juli. Die Preſſe begrüßt die hier
eingetroffenen bulgariſchen Delegierten.
Be=
ſonders die den Demokraten naheſtehende Preſa findet
warme Worte der Bewillkommnung. Mit dem Verlaufe
der geſtrigen erſten Begrüßung des bulgariſchen
Delegier=
ten Tontſchew mit dem rumäniſchen Miniſter des Aeußern
Majorescu und dem Miniſter des Innern Take Jonescu
ſind die bulgariſchen Vertreter in hohem Maße zufrieden.
ſo daß ſchon heute Hoffnung beſteht, daß Bulgarien auf
der Konferenz bei Rumänien Unterſtützung findet.
* Bukareſt, 28. Juli. Mit Rückſicht auf die
Be=
ſtimmung des Petersburger Protokolls, wonach Bulgarien
verpflichtet iſt, eine näher zu beſtimmende Grenzzone nicht
zu befeſtigen, verlangt Rumänien die Schleifung
der Befeſtigungen von Ruſtſchuk und Schumla.
* Bukareſt 29. Juli. Miniſterpräſident
Veni=
zelos und die helleniſche Miſſion trafen geſtern abend
um 10 Uhr hier ein.
HB. Petersburg: 29. Juli. Auch in ruſſiſchen
diplomatiſchen Kreiſen erklärt man, daß die
Friedens=
konferenz in Bukareſt nicht unter der Kontrolle
der Geſandten der Großmächte ſtattfinden wird Die
Groß=
mächte haben beſchloſſen, den kriegführenden Mächten volle
Verhandlungsfreiheit zu gewähren und nur in dem Falle
hervorzutreten, wenn die Beſchlüſſe der Konferenz das
Gleichgewicht am Balkan ſtören ſollten. Auch die Beſetzung
von Dedeagatſch durch die griechiſche Flotte wird von den
Großmächten nicht beanſtandet. Von Seiten der Balkan=
Diplomaten wird gleichfalls die Hoffnung geäußert, daß
die Bukareſter Verhandlungen zum Frieden führen
wer=
den, zumal die ſerbiſchen Forderungen den Bulgaren
an=
nehmbar erſcheinen werden, und auch Griechenland ſeine
Forderung etwas herabſetzen wird, ſowie es von
Bul=
garien feſte Garantien über die Sicherheit der Griechen
in Thrazien erhalten habe.
Die Unruhen in China.
* Hongkong, 28. Juli. Die engliſchen
Flußdampfer in Kanton erhielten auf Anweiſung
des Konſuls den Befehl, Dampf aufzumachen, um im
Not=
falle Frauen und Kinder in der Vorſtadt, dem Wohnort
der meiſten Engländer, aufzunehmen. Die beſſeren Klaſſen
der chineſiſchen Bevölkerung wandern nach Hongkong ab.
* Peking, 28. Juli. Die Inſurgenten haben
die Expedition nach Norden aufgegeben, aber
Truppen ausgeſchickt, um die Bewohner des Yangtſetales
zu bedrohen. Inzwiſchen konzentrieren ſich die
Regier=
ungstruppen auf Nanking.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Juli 1913.
Nummer 176.
2 Schanghat, 2. Zut. Geſtem abend 9 Uhr
begann das Bombardement. Man nimmt an,
daß morgen Wuſung beſchoſſen wird.
* Urga 29. Juli. Die Mongolen eroberten
Batſchalga und Darchanula zurück und erbeuteten ein
Geſchütz, 200 Gewehre, 300 Zelte und große Vorräte. Die
Chineſen verloren 500 Tote und Verwundete, die ſie in den
Schanzen zurückließen. Die Mongolen hatten fünf Tote
und zehn Verwundete.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 29. Juli. Die Norddeutſche Allgemeine
Zeitung veröffentlicht die Beſtimmungen als Ergebnis
des am 26. Juli zwiſchen dem deutſchen
Auswärti=
gen Amt und dem franzöſiſchen Botſchafter
Cambon ſtattgefundenen Notenaustauſches über die
Regelung des Luftfahrtweſens. In der
Folge dürfen Luftfahrzeuge der Militärverwaltung oder
Privat=Luftfahrzeuge mit Militärperſonen in Uniform nur
mit Einverſtändnis der franzöſiſchen Regierung
franzöſi=
ſches Gebiet überfliegen oder auf franzöſiſchem Gebiet
landen. Im Notfall iſt ein Aufenthalt nicht unterſagt.
Sollten Militär=Luftfahrzeuge verſchlagen werden, ſo
müſſen ſie unverzüglich ein Notſignal geben und ſobald als
möglich landen, ferner die nächſte franzöſiſche
Zivil=
oder Militärbehörde benachrichtigen. Gegebenenfalls hat
die Zivilbehörde die Unterſuchung vorzunehmen, die
ledig=
lich dazu beſtimmt iſt, zu prüfen, ob eine Gefährdung
nationaler Intereſſen/zu befürchten iſt oder nicht. Der
Unterſuchung dürfen ſich die Inſaſſen nicht widerſetzen.
Wird auf Grund der Unterſuchung anerkannt, daß ein
Notfall vorliegt, ſo hat die Militärbehörde einem
mitfah=
renden Offizier ſein Ehrenwort abzunehmen, daß weder
er ſelber noch ſeine anderen Mitfahrer Handlungen auf
franzöſiſchem Gebiet begangen haben, die Frankreichs
In=
tereſſen gefährden. Hierauf ſind die Inſaſſen nicht mehr
zurückzuhalten. Wenn ein Notfall nicht feſtgeſtellt werden
kann, ſo iſt die Sache der Gerichtsbehörde zu überweiſen.
Artikel 2 ſetzt die Bedingungen feſt, unter denen gewiſſe
Zonen von Privat=Luftfahrzeugen überflogen werden
können und darauf gelandet werden kann. Artikel 3
be=
ſtimmt, daß die zum Landen gezwungenen Luftfahrzeuge
und die Inſaſſen möglichſt zu ſchützen ſind. Dieſe
Be=
ſtimmungen treten außer Kraft, wenn die eine Regierung
der anderen davon Mitteilung macht. Die
Beſtimmun=
gen gelten ebenfalls für die aus Frankreich nach
Deutſch=
land verſchlagenen Luftfahrzeuge. Die Beſtimmungen
treten am 15. Auguſt in Kraft.
* München, 29. Juli. Die Blätter melden: Zur
För=
derung der Einfuhr von Petroleum und
Bodenerzeug=
niſſen des Balkans, ſowie zur Belebung der deutſchen
induſtriellen Ausfuhr hat ſich in Regensburg eine
unter deutſcher Kontrolle ſtehende Schiffahrtsgeſellſchaft
unter dem Namen „Bayeriſcher Lloyd, m. b. H. dem Sitze in Regensburg gebildet. Dem
Unternéh=
men gehören an neben den verſchiedenen
Petroleum=
geſellſchaften die Stadt Regensburg, die Bayeriſche
Ver=
einsbank, die Deutſche Bank, die Vereinigte
Maſchinen=
fabrik Augsburg und Maſchinenbauanſtalt Nürnberg,
ſo=
wie die Firma Gebrüder Röchling. Der bayeriſche Staat
iſt im Aufſichtsrat vertreten. Wie die Münchener Neueſten
Nachrichten erfahren, ſollen auf das Gründungskapital
von 4 Millionen Mark zunächſt 25 Prozent eingezahlt
werden.
* Ludwigshafen, 29. Juli. Der Kaſſenräuber
Szeponiak, der gemeinſam mit zwei Komplizen den
Raub in der Fabrikſparkaſſe der Badiſchen Anilin= und
Sodafabrik ausführte und bei der Verfolgung ſich eine
ſchwere Schußverletzung beibrachte, iſt in der vergangenen
Nacht im ſtädtiſchen Krankenhauſe geſtorben.
* Koblenz, 29. Juli. Im Walde bei Waldeſch wurde
heute nacht die Leiche eines Mannes mit einer
Schußwunde in der Schläfe aufgefunden. Da Wertſachen
fehlen, ſo nimmt die Polizei Raubmord an. In der
Taſche des Mannes befand ſich eine
Eiſenbahnabonne=
mentskarte mit der Bezeichnung Student Walter=Berlin.
* Rom, 29. Juli. Der König nahm die
Demiſ=
ſion des Marineminiſters Leonardi
Catto=
lico entgegen und ernannte an ſeine Stelle den
Konter=
admiral Henri Millo zum Marineminiſter.
* Kopenhagen, 29. Juli. Heute morgen wurde in
ganz Jütland eine Erderſchütterung verſpürt,
welche zwei Sekunden andauerte. Schaden wurde
nir=
gends angerichtet. Die Richtung der Bewegung erfolgte
von Süden nach Norden.
* Neu=York, 29. Juli. Nach einer aus Nogales in
Arizona eingetroffenen amtlichen Depeſche der
Aufſtän=
diſchen warf der Flieger Maſſon über dem Hafen von
Guaymas eine Bombe hinab, die auf das mexikaniſche
Kanonenboot „Tampico” ſiel und es zerſtörte. Aus der
Stadt Mexiko wird gemeldet: Huerta hat den
For=
derungen der Vereinigten Staaten zugeſtimmt und
ver=
ſprochen, die geforderten Maßnahmen, betreffend die
Ver=
haftung der für die Angriffe gegen fremde Untertanen
verantwortlichen Perſonen, zu ergreifen.
* Buenos=Aires, 29. Juli. Die Regierung brachte
im Kongreß eine dem Shermangeſetz nachgebildete
Geſetzesvorlage gegen die Truſts ein,
fer=
ner einen Geſetzentwurf über die Ausgabe von 15
Millio=
nen Peſetas zur Deckung der vom Staate
vorzunehmen=
den Ausbeutung der Petroleumquellen Gomodors und
Rivadavias.
IB. Achern, 29. Juli. Prälat Franz Taver
Len=
der iſt heute nachmittag ¾3 Uhr geſtorben. Geboren
am 20. November 1830 zu Konſtanz, wurde Prälat
Len=
der am 10. Auguſt 1853 zum Prieſter geweiht und hätte
in den nächſten Tagen ſein 60jähriges Prieſterjubiläum
feiern können. Im Jahre 1872 kam er nach Sasbach, wo
er die weithin bekannte Lehranſtalt gründete. Im Jahre
1869 trat er als Abgeordneter in die badiſche Kammer
und wurde 1871 Mitglied des deutſchen Reichstages, dem
er ſeit ſeiner Gründung bis zu dieſem Tage angehörte.
Im Jahre 1884 erfolgte ſeine Ernennung zum geiſtlichen
Rat und 1901 wurde ihm die Würde eines Prälaten
ver=
liehen. Er war Ehrendoktor der theologiſchen Fakultät
der Univerſität Freiburg und Inhaber verſchiedener hoher
Orden.
Altona, 29. Juli. Der Irrenarzt Cimbral
wurde zum dritten Male von einem
Geiſtesgeſtör=
ten in ſeiner Prioatwohnung überfallen. Er ſuchte
den Arzt zu erwürgen. Dem Arzt gelang es aber, den
Tob=
ſüchtigen zu überwältigen und ihn ins Krankenhaus
brin=
gen zu laſſen.
— Swinemünde, 29. Juli. Kapitän Krüber und
Ma=
ſchiniſt Kerſten vom Schleppdampfer „Otto” retteten
um 4 Uhr morgens drei Fiſcher, deren Boot
geken=
tert war. Einer der Fiſcher, Köhn, erlag an Land einem
Schlaganfall.
— Zürich, 29. Juli. Nach vielen Regenfällen herrſcht
jetzt in der ganzen Schweiz prächtiges warmes
Wetter. Auch Tirol meldet ſchöne Witterung.
Die Kopenhagener Eiſenbahn=Kataſtrophe.
HB. Kopenhagen, 29. Juli. Heute vormittag hat ſich
der letzte Akt des Dramas von Brammingen abgeſpielt.
Die Leichen der Opfer wurden vom Joſephs=Spital nach
dem Bahnhof getragen, von wo ſie in ihre Heimat
über=
geführt werden. Der König hatte auf jedem Sarge einen
Kranz mit einer mächtigen Schleife, die die königlichen
Initialien und die Landesfarbe trug, niederlegen laſſen.
Der deutſche Pfarrer von Esbjerg und der
Regierungs=
präſident hielten Trauerreden. Die Polizei von Esbjerg
hat bei den Toten etwa 10000 Kronen in bar, ſowie
Ju=
welen und Schmuckſachen im Werte von 20000 Kronen
gefunden, die den Hinterbliebenen ausgehändigt werden.
Der Fabrikant Ertheimer aus Nürnberg, der bei der
Kataſtrophe ſeine Frau und ſeine beiden Kinder verlor,
hat neben dem Bahndamm an der Unglücksſtelle ein
Grundſtück angekauft, auf dem er ein Denkmal errichten
laſſen will. — In dem Befinden der ſchwer verletzten
Frau Barrée iſt noch immer keine Beſſerung eingetreten,
ſo daß das Schlimmſte zu befürchten iſt. Die Beſſerung
in dem Befinden der Frau Wellner hält an. Auch Frau
Krauſe und ihr Sohn gehen der Geneſung entgegen,
da=
gegen konnte Fräulein Kohl, der beide Beine zermalmt
wurden, noch nicht operiert werden, da ſie zu ſchwach iſt.
Ihr Zuſtand iſt ſehr bedenklich. — Von der Kataſtrophe
wird nachträglich noch eine ergreifende Szene bekannt:
Als man den ſchwer verletzten Kaufmann Krauſe aus
den Trümmern hervorzog, bat er die Bahnbeamten um
einen Revolver, um ſeinen unerträglichen Schmerzen ein
Ende machen zu können. Eine Viertelſtunde ſpäter hatte
er ausgelitten.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Der Kinder beſter Schutz gegen Krankheit iſt außer
Sauberkeit und Abhärtung eine einfache,
regel=
mäßige Ernährung. Zu letzterer wählt eine kluge Mutter
das Neſtle’ſche Kindermehl, eine naturgemäße, leicht
verdauliche und gern genommene Nahrung, welche die
Kleinen vor Magen= und Darmkatarrhen ſchützt und das
Entwöhnen der Säuglinge bedeutend erleichtert. (I,16179
Fernsprecher
987.
Gegründet
1878.
Beerdigungsgeschäft
S. Best
Darmstadt, Bismarckstrasse 21.
Beerdigungen Aufbahrungen Dekorationen
und Ueberführungen.
(11974a
Reichhaltiges Sarglager. — Mässige Preise.
Ob Hee, ob Gebirge
ein fröhlicher Geſelle hilft Dir die Berge erklimmen und
alle Strapazen leicht ertragen. Er verjagt Dir den
Gries=
gram und die Müdigkeit. Du mußt ihn lieben, dieſen
guten Kameraden, es ſind die echten Kola=Paſtillen
„Dallkolat” 1 Schachtel Dallkolat Mk. 1.— in
Apo=
theken und Drogenhandlungen.
(I,16181
IIiike
1
Verlobten
die ihr künftiges Heim gediegen,
ge-
schmackvoll und modern einrichten
wollen, wird eine Besichtigung meiner
feinbürgerlichen
Wohnungseinrichtungen
empfohlen. — Meine Möbel zeichnen
sich aus durch künstlerische
Formen-
schönheit, grundgediegene Qualität u.
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
besondere Preiswürdigkeit.
U0 RenKEE
Gr. Ochsengasse 21/23. — Tel. 287.
(10791a
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Pallanza” 24. Juli 4 Uhr morgen von
Newport News nach Galveſton. „Pennſylvania” 23. Juli
6 Uhr 15. Min. abends in Neu=York. „Preſident
Lin=
coln” 24. Juli 2 Uhr nachm. von Neu=York über
Plymouth und Cherbourg nach Hamburg. „
Schwarz=
burg” von Weſtindien, 24. Juli 9 Uhr morgens in
Galveſton. „Belgia” 25. Juli 5 Uhr nachm. von Norfolk
nach Hamburg. „Bosnia” nach Baltimore, 25. Juli
1 Uhr nachm. in Newport News. „Imperator” von
Neu=York kommend, 26. Juli 4 Uhr morgens Dover
paſſiert. „Preſident Grant” von Neu=York kommend,
25. Juli 11 Uhr abends von Cherbourg. „Pretoria” von
Neu=York kommend, 25. Juli 9 Uhr 30 Min. abends in
Hamburg. „Prinz Oskar” von Philadelphia kommend,
25. Juli 6 Uhr 30 Min. abends in Hamburg. „
Sala=
manca”, von Neu=York kommend, 26. Juli 8 Uhr 30 Min.
morgens in Hamburg. — Weſtindien, Mexiko: „Antonina”
25. Juli in Pto. Mexico, ausgehend. „Cheruskia‟
24. Juli in Havana. „Mecklenburg” von Weſtindien
kommend, 25. Juli 11 Uhr abends in Hamburg. „
Vir=
ginia” 24. Juli von St. Thomas über Hapre nach
Ham=
burg. „Wasgenwald” nach Havana und Mexiko, 25. Juli
7 Uhr abends von Bilbao. „Weſterwald” von Mexiko
kommend, 24. Juli nachm. von Havana über Teneriffa,
Las Palmas, Vigo und Antwerpen nach Hamburg.
Verſchiedene Fahrten: „Fürſt Bismarck” fünfte
Nord=
landfahrt, 24. Juli morgens in Hammerfeſt.
Ver=
gnügungsdampfer „Meteor” ſechſte Nordlandfahrt,
24. Juli 9 Uhr morgens in Drontheim, 25. Juli 11 Uhr
morgens in Merok.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Unter dem Einfluß des weſtlichen Hochdruckgebietes
hatte unſer Bezirk geſtern bei wechſelnder Bewölkung
vorwiegend trockenes, warmes Wetter, Niederſchläge fielen
vereinzelt als Gewitterregen. Ueber der Oſtſee lagert ein
Tiefdruckkern, unter deſſen zunehmendem Einfluß wir
trübes, wolkiges Wetter mit Niederſchlägen zu erwarten
haben.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch 30. Juli:
Meiſt trüb und wolkig, zeitweiſe Niederſchläge, etwas
kühler.
Tageskalender.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr. — Heſſiſcher
Hof um 8 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr.
Wander=Ausſtellung „Das Kind”,
Alexander=
ſtraße 20 (geöffnet von 2—9 Uhr).
Bilder vom Tage (Auslage: Expedition,
Rhein=
ſtraße 23): Der bei Schneidemühl zerſtörte Luftkreuzer
„Schütte=Lanz”; der Flug des Leutnants Joly von Köln
nach Königsberg; zur Beſetzung von Adrianopel durch
türkiſche Truppen; bulgariſche Gefangene in Uesküb
er=
halten ihr Eſſen; Ankunft verwundeter Serben auf dem
Bahnhof in Belgrad.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 31. Juli.
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 4 Uhr in der
„Ludwigshalle‟
Beſichtigung des Großh.
Reſidenzſchlof=
ſes: An jedem Wochentage von 3—4 Uhr; Sonntags
von 11—1 Uhr.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: i. V. Kurt
Mitſching; für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und
Mitteilungen aus der Geſchäftswelt: Hans Heitz, ſämtlich
in Darmſtadt. — Für den redaktionellen Teil beſtimmte
Mitteilungen ſind an die „Redaktion des Tagblatts” zu
adreſſieren. Etwaige Honorarforderungen ſind
beizu=
fügen; nachträgliche werden nicht berückſichtigt.
Un=
verlangte Manuſkripte werden nicht zurückgeſandt.
nach Ausner AF E
nach Münchner Art
Hell Export Gaue
— feinste Tafelbiere
in Flaschen und Syphons.
226a
Nummer 176.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Inli 1913.
Seite 7.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 kleines ſilbernes Kettenportemonnaie mit einigen
Pfennigen Inhalt. 1 weißer Henkelkorb. 1 kleiner Kaſſettenſchlüſſel.
2 mittelgroße Schlüſſel an einem Ring. 1 Gummireif von einem
Kinderwagen. 1 graues Samthandtäſchchen mit Portemonnaie,
Taſchentuch und 1 Paar Handſchuhe. 1 ſchwere ſilberne Uhrkette.
1 kleine Milchkanne. 1 gelblich=braunes Portemonnaie mit einigem
Inhalt. 1 braunes Portemonnaie mit über 1 Mk. Inhalt. 1 Bund
(16198
Schlüſſel. 1 Doppelſchlüſſel.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 deutſche Dogge, 1 Spitzhund. Die Hunde können von
den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die
Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(16192
Darmſtädter Wochenmarkt.
Die nachſtehende Bekanntmachung Großh. Polizeiamts
Darm=
ſtadt bringe ich mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß die
Marktwagen am Schloßgraben und erforderlichen Falles auf dem
Platz weſtlich des Hallenſchwimmbades nächſt der alten Stadtmauer
aufzuſtellen ſind.
Darmſtadt, den 25. Juli 1913.
(16234mss
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.: Schmitt.
Bekanntmachung.
Betreffend: Wochenmarkt.
Der Wochenmarkt iſt auf den alten Schlachthofplatz
ausge=
dehnt worden.
Die Anfahrt der Marktfuhrwerke zum Schiller= und alten
Schlachthofplatz hat von der Alexanderſtraße und dem Schloßgraben
her zu geſchehen.
Darmſtadt, den 18. Juli 1913.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
J. V.: Stumpf.
Haferernte=, Holz= u. Kleeverſleigerung.
Samstag, 2. Auguſt l. J., vormittags 8 Uhr,
werden in Gemarkung Eberſtadt mit Zuſammenkunft auf dem
Küh=
ruhweg an der Einfriedigung (Kühruhſtirn) verſteigert:
1. 50 Buchen=Wellen aus dem Domanialwald Frankenſtein
(wiederholt),
2. die Haferernte (mit Klee) von 1,3 ha in 4 Loſen,
3. die II. Schur Klee von 7200 qm in 3 Loſen.
Auskunft erteilt Forſtwartaſpirant Kirſchner, Eberſtadt,
Neue Schwanenſtraße 24.
Eberſtadt, den 29. Juli 1913.
(16242
Großh. Oberförſterei Eberſtadt.
Joſeph.
Verſteigerungs-Anzeige.
Donnerstag, den 31. Juli 1913, nachm. 4 Uhr,
verſteigere ich im Saale der Ludwigshalle, Obergaſſe dahier,
öffent=
lich meiſtbietend folgende Pfänder:
1. beſtimmt: 1 Schreibmaſchine (Lloyd), 1
Schreib=
maſchine (Kontinental), 1 Schreibtiſch, 1 großer und
1 kleiner Bücherſchrank, 4 Aquariums, 1 Notenſtänder,
1 Stuhl, 2 Tiſche und 1 Fahrrad:
2. vorausſichtlich: Hausmobilien aller Art.
(16201
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher,
Darmſtadt, Bleichſtraße 28.
Freiwiniger Mober Verkauf
im Auktions= und Möbelhaus
Telephon 1774
Bleichstrasse 1 Telephon 1774.
Im gefl. Auftrage der Erben aus einem Nachlaſſe zu
Ver=
ſteigerungspreiſen:
1 Pianino, 1 kl. Kaſſenſchrank, 1 Spiegel u. 1 pol. Schrank,
1 pol. Bett mit Roßhaarmatratze, einf. Betten, 1= u. 2tür.
Kleiderſchränke, Waſchkommode mit u. ohne Marmor,
Nacht=
tiſche, 1 Diwan m. 2 Seſſel, Waſchkommode und 2 Nachttiſche,
weiß lack., 1 Diwan, 1 Sofa, 1 Chaiſelongue, 1 Klubſeſſel,
Kommode, Sekretär, verſch. Stühle, Trumeaux, Bücherſtänder,
Herren= und Damenſchreibtiſch, Diplomat, nußb., Tiſche und
Stühle, 3 Vertikos, Bücherſchrank, Küchenſchrank, verſch. Bilder,
Hausapotheke, Kredenz, Schließkorb, Marmoruhr;
ferner: Kirſchbaum=Möbel, antike Schränke u. Kommoden,
Oelgemälde, Zinnteller, Porzellan und Waffen ꝛc.
Auktionator und
Johannes Krummeck,
Taxator.
Verkauf täglich, ununterbrochen geöffnet.
Annahme von Verſteigerungen, Verkäufen u. Taxationen.
Ia Referenzen.
(16212
Stener=Erhebung.
Das erſte Ziel der
Gemeinde=
ſteuern für 1913 kann bis
ein=
ſchließlich 1. Auguſt ds. Js. ohne
Pfandkoſten hierher bezahlt
wer=
den.
(16137a
Darmſtadt, 28. Juli 1913.
Die Stadtkaſſe.
Koch.
Steuer=Erhebung.
Das 2. Ziel der
Gemeinde=
ſteuer für das Rechnungsjahr
1913 iſt, bei Vermeidung der
Mah=
mung, bis Ende dieſes Monats
an den Werktagen, vormittags von
8 bis 12½ Uhr, hierher zu
ent=
richten.
Im Intereſſe raſcheſter
Ab=
fertigung an den Zahlſchaltern
wird gebeten, die Gelder
abge=
zählt bereit zu halten.
Darmſtadt, den 15. Juli 1913.
Die Stadtkaſſe.
Koch. (15463a
HerrArnenarztDr. Schifer
iſt bis 12. Auguſt ds. Js.
ver=
reiſt und wird in der Armenpraxis
von Herrn Dr. Bönning, Mühl
ſtraße 12, vertreten. (16225
Sprechſtunde 8 bis 9 Uhr
vor=
mittags.
Darmſtadt, 24. Juli 1913.
Städtiſches Armen= und
Für=
ſorgeamt.
J. V.: Hopp.
Das Güter=
Abfertigungsge=
bäude mit den anſtoßenden
Güterſchuppen auf dem
ehema=
ligen Gelände des Main=Neckar=
Bahnhofs in Darmſtadt ſoll auf
Abbruch verkauft werden.
Ange=
botsunterlagen können gegenporto=
und beſtellgeldfreie Einſendung von
50 Pfg., ſoweit der Vorrat reicht,
25 72
von hier bezogen werden. (IV16120.
Oeffnungstermin der Angebote
Samstag, den 16. Auguſt 1913,
vormittags 10 Uhr,
im Bureau der Bauabteilung
(früheres Main=Neckar=
Bahnge=
bäude, nordöſtlicher Flügel).
Großh. Heſſ. Eiſenbahn=
Bau=
abteilung Darmſtadt.
Der Plan über die Herſtellung
einer unterirdiſchen Tele=
graphenlinie in der Landgraf
Georgſtraße, zwiſchen Schillerplatz
und Beckſtraße, liegt bei dem
Kai=
ſerlichen Telegraphenamt hier von
heute ab 4 Wochen aus. (16171
Darmſtadt, 28. Juli 1913.
Kaiſerliche Ober=Poſtdirektion.
Nur noch einige Tage
dauert mein SAlsoN-
AoSVERKUF
Sämtliche Herren-Anzüge, Paletots, Bozener Mäntel,
Regen-Ulster, Gummi-Mäntel, Sommer-Loden, Lüster-
und Wasch-Joppen, Fantasie- und Wasch-Westen,
Sport- und Einsatz-Hemden, Sport- u. Westengürtel,
Knaben-Stoff- u. Wasch-Anzüge, Blusen und Hosen
werden, um gänzlich damit zu räumen;
weit unter Preis
teils zu und unter Selbstkostenpreis ausverkauft!
Niemand versäume diese seltene Kaufgelegenheit!
Sonkei Heufer
16229
Markt 11½, Ecke Marktstrasse.
Plüſch=Diwan
ſehr elegant, rot, modern, ganz
billig abzugeben.
Heinheimer=
ſtraße 42, 1. Stock.
(*4361
gute
Zwei duntle Kostüme
ſowie diverſe ſeidene Blouſen
ſpottbillig abzugeben.
(*4339
Feldbergſtraße 26.
Bekanntmachung.
Mittwoch, 24. September I. J.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Bäckermeiſter Adam
Ihrig dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
III 1024 252 Hofreite
Kahlert=
ſtraße Nr. 49,
nebſt Geſchäftsinventar und
La=
deneinrichtung in unſerem Bureau
zwangsweiſe verſteigert werden.
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das
einge=
legte Meiſtgebot die Schätzung
nicht erreicht.
Darmſtadt, 26. Juli 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
(K30/13 Müller. (V,16186
Bekanntmachung.
Mittwoch, 10. September I. J.,
vormittags 9 Uhr,
ſoll die dem Kaufmann Heinrich=
Philipp Jacoby dahier
zugeſchrie=
bene Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
III 957 161 Hofreite
Parcus=
ſtraße Nr. 5,
III 958 73 Grabgarten
da=
ſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K32/13
verſteigert werden.
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das
einge=
legte Meiſtgebot die Schätzung
nicht erreicht.
Darmſtadt, 26. Juli 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,16184
Bekanntmachung.
Donnerstag, 4. September I. J.
vormittags 10 Uhr,
ſoll die den Julius Triebert
Ehe=
leuten dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
III 867 143/10 Hofreite
Vik=
toriaſtraße
Nr. 63,
III 8679/10 21%10 Grasgarten
(Vorgarten)
daſelbſt,
III 866 86 Grasgarten
da=
ſelbſt,
III 866¾/10 12 Waſchküche
da=
ſelbſt,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
(K54/13
verſteigert werden.
Darmſtadt, 26. Juli 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V16185
Ein Viertel Morgen Korn auf
dem Halm zu verkaufen. Wedel,
(*4378
Moosbergſtr. 69.
Klavierstimmer
Emil Schultze, Kammermuſiker,
(16236a
Herderſtraße 11.
EinWurfDeutscheschäferhunde
zu verkaufen. W. Gebhardt, am
Schießhaus, Heſſenwerke. (*4374ms
können unsere Schüler schreiben
wenn sie es nach dem
Tast-System
auf 21 neuen Schreibmaschinen
gelernt haben. (15834a
Näheres durch Prospekte in der
eue
2
LEnaErarke
Diplomhandelslehrer und gerichtl.
beeidigter Bücherrevisor.
Mee
Für meinen erwachſenen Sohn
ſuche des Sonntags zu größeren
Waldſpaziergängen die Geſellſchaft
eines geb. ſol. jungen Herrn. Gefl.
Off. unt. E 3 an die Exped. (*4312
Für Gymnas.-Untersekundaner
wird zur Nachhilfe geeignete
Per=
ſönlichkeit geſucht. Offerten unter
D 91 an die Exp. (*4256mdf
erteilt Nachhilfe in
Student Griechiſch. u. Latein.
Angeb. u. D 94 a. d. Exp. (16174
erteilt
Damen=Zuſchneider gründl.
theoretiſchen u. praktiſchen
Unter=
richt. Dauer d. Kurſus 6 Wochen.
Beginn 1. u. 15. j. Monats. Auch
Abendkurſe. Off. u. D 82 Exp. (161
im Zu=
Gründl. Unterricht ſchneiden
u. Kleidermachen ert. E. Greb,
Ernſt=Ludwigſtr. 15 (H. Henkel), (14047a
Achtung!
Ankauf von getrag. Schuhwaren
zu konkurrenzl. Preiſen. Poſtk. gen
Michael Fick, Schuhmacherei
Holzſtraße 24. (13576a
werden zu aller=
Flaſchen höchſt. Preiſ.
ge=
kauft. W. Feldmann, Lohndiener,
Karlſtr. 73, Gartenhaus. (15835a
(14898a
Achtung.
Für
Flaschen zahle wegen dring. Bed.
d. höchſt. Preiſe. Poſtk. wird verg.
Rubin, Kaupſtraße 46, II.
Waulealt. Aahngeb., 1 Jahn 30 Pfg. Stlſtr. 1
K G. Best, Lud wigshöhstr. 60, I. (16008a
Ich kaufe
getr. Herren= u. Damen=Kleider,
auch Stiefel, Bettfedern, Gold,
Silber ꝛc. Zahle Ihnen ſtets
kon=
kurrenzl. Preiſe. Der erſte Verkauf
überzeugt Sie. Poſtkarte genügt.
Max Schnitzer, Schloßgaſſe 33.
Telephon 2097.
(15857a
mit Platten zu
Grammophon kaufen geſucht.
Off. u. D 93 a. d. Exp. (*4291
Alte Muſikinſtrumente
kauft ſtets zu höchſtem Preis.
16175a) Heinheimerſtr. 25.
Gebr. Klavierstuhl
(ſchwarz) zu kaufen geſucht (*4294
Schloßgartenſtr. 5, 1. St.
Gebr. leichtes Motorrad
oder Motor zum Einbau in
ge=
wöhnliches Fahrrad zu kaufen geſ.
Nur Off. m. Preis, Fabrikat ꝛc. unt.
(*4299
D 97 an die Exp.
Gehrock=, 14 gebrauchte Dezimalwage
Zu kaufen geſucht! Frack=, 11 zu kaufen geſucht. Mathilden=
(*4363
Smoking= u. Sacco=Anzüge, nur gut platz 10 (Laden).
erh., z. kauf. geſucht. Hohe Preiſe Etändiger An= u. Verkauf, auch
zugeſich. Off. u. D 66 Exp. (16100a ganzer Nachläſſe, bei reeller
Bedienung. L. Schuchmann,
Achtung!
(16205a
Woogſtraße 5.
getr. Herren= u. Damen=
— Poſtkarte genügt.
Kaulſe kleider, Schuhe, Stiefel,
Zahngeb. Zahle d. beſt. Pr. (*4181im
Obergaſſe 15.
MI. Lemler, Poſtk. genügt.
E
83a
er dort
hier V. Schatz, Alexanderſtr. 15
Ich komme ſof. u. zahle Ihnen für
getrag. Kleid., Schuhe, Wäſche,
Zahn=
gebiſſe, alte Federbett.ſtets diehöchſt.
Preiſe. Tel. Nr. 1924. Poſtk. genügt.
zu kaufen
Gebr. Halbverdeck geſ. Off.
unter E 14 an die Exp. (*4350
Tlaſchen kauft ſtets an Wagner,
7 Dieburgerſtr. 4.
(*4369md
Altes Gold
Brillanten, Platin, Silber, ſowie
Pfandscheine
auf obige Gegenſtände kauft zum
höchſten Wert
(16107a
Kurtz, Juwelenhandlung
Pädagogſtr. 2.
Telephon 1202.
Seite 8.
Abschluge
Süße Algier=
Teaaden
Schaus &
Füllgrabe.
Weiblich
Beſſeres Frl. m.. gut.
Hand=
ſchrift u. höh. Schulbildung wünſcht
Beſchäftig. b. Arzt od. in Apotheke,
war bereits i. ähnl. Stellung; gutes
Zeugn. Off. u. D 98 Exp. (*4298
Perfekte, durchaus erfahrene
Schneiderin, welche ſchick arbeitet,
nimmt noch Kunden an in u. außer
d. Hauſe. Referenz. z. Dienſten.
Off. u. E 1 a. d. Exped. (*4308
Perſ. Büglerin n. Kunden an
in u. außer d. Hauſe Karlſtr. 115,
Hth., r. Poſtkarte gen. (*4144oim
Waſchfrau h. n. einige Tage frei.
Näh. Blumentalſtr. 109. (*4184im
Jg. Frau ſucht Laufſtelle, morg.
1 Std. Griesheimerweg 9, I. (*4276
Frau ſucht Waſchen u. Putzen.
*4280) Grafenſtr. 4, Stb. 4, pt. I.
Junge Frau ſucht Laufolenſt v.
morgens bis nach dem Spülen.
Z. erfr. Beſſungerſtr. 70, pt. (*4283
Junge Frau ſucht Lauſſtelle
*4285) Wendelſtadtſtr. 44, Hth.
Ja= Frau ſ. Laufd. 1bis 2 Std.
v. 8 Uhr an Aliceſtr. 43, II. (*4343
Junges kräftiges Mädchen ſucht
Laufdienſt für morgens. Näheres
Orangerieſtr. 32, part. (B16226
Ord.ehr. u. aub. Mädch.ſ.lad.o. füre=
4320
z. reinig. Näh. Wienersſtr. 66, III.(*
Reinl. ſaub. Mädch. ſ. Laufdienſt
von 8—10 u. 2—4 nachm. Näheres
Wienersſtr. 66, 3. Stock. (*4321
Ja. g. bürg. Köchin ſ. aufſoſ. Stell
Karolina Beck, gwerbsmäßige
Stellen-
vermittlsrin, Elisabethenstr. 22, II. (*4324
Junge Frau geht Waſchen.
4387)
Mauerſtraße 24, part.
Fräulein aus gutem Hauſe
ſucht Stellung als Stütze, bei
Kindern oder dergl. Es wird
weniger auf Gehalt wie auf
an=
genehme Stellung und
Familien=
anſchluß geſehen.
(*4389
Offerten unter E 22 an die
Exped. ds. Bl. erbeten.
Gut empf. Waſchfr. n. n. Kund. an.
*4380) Stiftſtr. 41, Hth. r., 1. St.
Jg. Frau ſucht Laufdienſt 2 Std.,
*4382) Neue Ireneſtr. 15, 3. St.
Alleinſteh. ält. Frau ſ. Stelle zur
Führung des Haushaltes. Offert.
u. D 90 an die Expedition. (*4266
Jg. Frau ſ. Laufſtelle, geht auch
halbe Tage fort. Beſſungerſtr. 41,
Hinterhaus, 1. Stock. (*4269
Aushilfsköchin ſucht Stellung
*4370) Liebigſtraße 9, Manſ.
Junge Frau ſucht Lauftelle.
Rhönring 35, 3. St., links. (*4352
Geprüfte Rotekreuz=Schweſter
empf. ſich in Kranken=, Wochen= u.
Kinderpflege für hier u. auswärts.
Dieſelbe iſt bis Mitte Auguſt wieder
frei. Gefl. Offerten unter C 31
an die Expedition ds. Bl. (*4260
Zwei Mädchen, 23 Jahre, mit
guten Zeugn., welche kochen und
alle Arbeiten verſtehen, eine 17jähr.
Waiſe, ſowie mehr. junge Mädch.,
welche ſchon in Stellen und nicht in
Stell. waren, ſuch. Stell. Katharina
Jäger, gewerbsmäßige Stellenvermittlerin,
Luiſenſtraße 34.
(*4376
Männlich
mit guter
Hand=
unger Münll ſchrift, im
Steno=
graphieren u. Maſchinenſchreiben
ewand., ſucht Anfangsſtell., gleich
elcher Art, bei geringen Anſpr.
befl. Off. u. E 17 Exped. (*4364
16jähr. Jg. Radf.) ſ.mitt. Beſchäft.
bandbergſtr. 46, 1. St. (B16227
Weiblich
Jg. Mädchen tagsüber geſucht
Rheinſtr. 37, Friſeurgeſchäft. (*4307
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Juli 1913.
Nummer 176.
Suche Fräulein
für leichte Büroarbeiten.
Beding=
ung: Beteiligung mit 5000 Mark,
welche ſichergeſtellt werden. Off.
unt. E 16 an die Exp. (*4372mf
Tüchtige Einlegerin
bei hohem Lohn ſofort geſucht
H. Uhde, Buchdruckerei
Schulſtraße 9. (16191
Friſeuſe geſucht. Of. m. äuß.
Monatspreis u. D 95 Exp. (*4278
Lehrmadehen
für Haus= u. Küchengeräte bei
ſofortiger Vergütung geſucht.
Off. u. B88 a. d. Exp. (15669a
Suche bürgerliche Köchinnen in
Offiziersfamilien, Herrſchaft ſucht
wegen Verheiratung des Mädchens
Mädchen, welches bürgerlich kocht,
eine Dame ſucht Mädchen, welches
etwas kochen, nähen, bügeln kann.
Frau Berta Nessling, gewerbsmäßige
Stellenvermittlerin, Ludwigſtr. 8. (*4195im
Geſucht w. ein ehrl. tücht. Mädch.
Saalbauſtr. 16, parterre. (16035sm
Junges Mädchen
nicht über 19 Jahre, für leichte
Arbeiten geſ. Zu melden zwiſchen
10 u. 12 Uhr bei Weber & Preuß,
(*4366
Schulſtraße 10.
Stelle finden: Köchinnen, bess
Haus- u. Alleinmädch, in bess. Häus.
Sidonie Frank, Schulſtr. 9,
gewerbs=
mäßige Stellenvermittlerin. (*4337
Lauffrau für1 Std.
Kaſinoſtraße 18.
vm. geſucht.
(16173
Zuverl, reinliche Lauffrau ode
Mädchen vorm. 3, nachm. 2 St. geſ.
Näh. Taunusſtr. 1, I. (*4338md
bis nachmittag
Laufmädchen nach dem Spülen
geſucht Bismarckſtr. 46, pt. (*4334
Zuverläſſiges Mädchen, i. Alt. v.
12—13 Jahr., z. Austr. v. Waren ꝛc.
geſucht. Ludwigſtr. 17, II. (*4327
Ehrliche, junge,
Lauffrau
ſaubere
geſ. Saalbauſtr. 60, III. (*4365
Tücht., geſ. Mädch. f. a. Arbeit
bis nachmitt. geſ., evtl. unabh., jge.,
ſaub. Frau. Luiſenplatz 1, II. (*4362
für kleinen
Gesucht
Haushalt
ein anſtändiges, zuverl. Dienſtm.
zum 15 Auguſt, bezw. 1. September.
Monatsl. 22 M. Zu meld.
Heinrich=
ſtraße 46, II., b. Fr. Anna Schad. (16170md
Für Offiziershaushalt
zum 15. Auguſt
eine gute Köchin
geſucht, die auch etwas Hausarbeit
übernimmt. Offerten unt. E 21
an die Exped. ds. Bl. erb. (16232md
Männlieh
Flotter Schreiber
mit ſchöner Schrift geſucht.
*4375) A. Merz, Schulſtr. 12.
Wir suchen.
(II,
Wir wollen für Darmſtadt und
Umgebung eine Filiale errichten u.
ſuchen hierfür einen zuverläſſigen
Mann, einerleiwelch. Beruf.
Kennt=
niſſe od. Kapital nicht nötig.
Ein=
kommen mtl. 200—300 Mk. Off. zur
Weiterbeförderung u. R. M. 121 an
Haasenstein & Vogler A.-G, Nürnberg.
Gewandt. Herr od. Dame zum
Beſuch von Geſchäften geſ. Näh.
Elis abethenstr. 56 (Pavierladen). (*43
Agent ſof. geſucht. H.
jürgen=
sen & Co., Zigarren= u. Zigaretten=
Fabrik, Hamburg 22.
(I,3034
Bei Bäckereien
u. Konditoreien gut eingeführte
Herren können ſich durch Mitführen
gangbarer Spezialartikel hohen
Nebenverdienſt verſchaffen. Off.
unter T 681 F M an Rudolf
Mosse, Mannheim. (I,16178
(Penſionär)
Aelterer Mann ſtundenweiſe
als Aufſichtsperſon uſw. für
Neu=
bau geſucht.
(*4344md
Näheres Architekt Gg. Scherer,
Rheinſtraße 47.
Suche zum ſofortigen Eintritt
einen reinlichen, willigen, mit guten
Zeugniſſen verſehenen
Hausburschen
von 18 bis 20 Jahren. Koſt und
Wohnung i. Hauſe. L. Graßmann,
(16138a
Hofkonditor.
Hausburſche geſucht. (*4174im
Reſtaurant Kaisersaal.
Junger Burſche od. Mädchen
für leichte Arbeit geſucht (*4254im
Portune, Bleichstraße.
Zuverl. Fuhrmann ſof. geſucht.
Sensfelderweg 1.
*4385)
Jüngerer Auslaufer geſucht
Martinſtraße 20.
316238)
geſucht.
Friseurgehilie zimmer,
Lichtenbergſtraße 18.
(*4274
Einehrl. HausburſchelRadfahr.),
welch. Koſt u. Wohn. im Hauſe hat,
gegen hohen Lohn ſofort geſucht.
Näh. in der Exped.
(*4330
Lehrling
2.
gegen ſofortige Vergütung
geſucht. (16241
Emanuel Fuld.
Aitockahnte Wirischaft
in der Altſtadt anderweitig zu
vermieten. Gefl. Off. unt. D 24
an die Exped. d. Bl.
(16203
Far en Wiristohdr
in guter frequenter Lage, mit gut.
Konſum, werd. tücht., ſtrebſ., ſolide
Wirtsleute
geſucht. Nur kautionsfäh.,
ordent=
liche Leute, denen auch wirkl.
dar=
an geleg. iſt, das Geſchäft richtig zu
führen, wollen ſich meld. Schriftl.
Off. unt. C 18 an die Exp. (15741a
In
Bessungen
iſt per 15. August er. eine
gut=
gehende Wirtſchaft, Eckhaus,
be=
deutender Verkehr, an
kautions=
fähige, tüchtige Wirtsleute zu
ver=
mieten. Offerten unter E23 bef.
(16244ms
die Exped. ds. Bl.
Jg. Frau wünſcht Kindmitzuſtillen.
*4381)
Neue Ireneſtr. 15, III.
Für (12037a
Bergtoaren
und die
Erholungsreise
Gute Feldstecher
Prismen-Binocles
in großer Auswahl
von 8—160 Mk.
ge
4
Hoflieferant
Ludwigstraße 20.
Unpartellscher Arbeitsnachweis Darmstadt.
Grafenſtraße 30, part. (Tele=
1. Gewerbliche Abteilung, phon Nr. 371). — Geſchäfts=
ſtunden von 8—12½ Uhr und von 2½—6 Uhr.
Allgemeiner unentgeltlicher Nachweis für Arbeitgeber
und Arbeitnehmer.
Waldſtraße 6, Zimmer Nr. 6
2. Dienſtboten=Abteilung, (Telephon Nr.371).— Geſchäfts=
(1763a
ſtunden von 9—12 Uhr und von 3—6 Uhr.
Von den Herrſchaften wird eine Einſchreibgebühr von
20 Pfg. und eine Vermittlungsgebühr von 1 Mk. erhoben.
Für Dienſtboten iſt die Benutzung der Abteilung koſtenlos.
Zentralanſtalt für Arbeits= und Wohnungsnachweis.
Vogharr Milch!
(Täglich frisch und zu jeder Zeit genießbar)
vorzüglich bewährt und ärztlich empfohlen zur
Re-
gulierung der Magen- und Darmfunktionen (
Durch-
fall, Verstopfungen, Blähungen etc. etc.) und zur
Be-
kämpfung der verschied. Stoffwechselerkrankungen,
wie Leiden der Galle, Leber, Nieren und Blase
(Gallenstein, Harnsteine, Zuckerruhr, Wassersucht),
ferner der Gicht, Neurasthenie, Migräne usw.
Toghurt ist wegen seiner äußerst leichten
Verdaulichkeit und seines großen Nährwertes das
idealste Nahrungsmittel für Kranke und Gesunde,
für Erwachsene und Kinder.
Eine Toghurt-Kur
ist die beste Radikalkur zur Entgiftung des Blutes und
verlängert das Leben.
Man befrage den Arzt!
Toghurt-Milch gelangt in meiner Milehtrinkhalle zum
Ausschank und wird täglich frei ins Haus geliefert.
Im Abonnement Preisermäbigung !
Zu be
(16246
Wilnel
linger
Hoflieferant
Soderstrasse 2, am Kapellplatz.
Telephon (1834
(B16123
tober wird eine
Gleich
Wonkant
von 9—10 Herrſchaftszimmern und Zubehör mit Garten und
Stallung für 3 Pferde geſucht. Ganzes Haus in Höhenlage
bevorzugt. Angeb. m. Preisang. u. D 46 a. d. Geſchäftsſtelle.
das unstreitig beliebteste
Veildenseifenpulver
enthält reisende und nützliche
Geschenke wie Messer, Scheren,
Gabeln, Löffel, Portemonnaies
usw.
(I1674
Zann=Fakis
O. B. Weber, Dentist
bisheriger Assistent bei Zahnarzt Dr. Schlapp.
Wilhelminenstrasse 29. (15817a
Spreohstunden: vorm. 9—1, nachm. 2—6, Sonntags 9—1 vorm.
Kolonialwarengeschäft
zu vermieten, bezw. die Einrichtung
zu verk. Näh. d. Georg Crößmann,
Grafenſtr. 16. Tel. 2154. (*4178im
Kleiner eingefriedigter
— Garten
in ſchöner Lage mit
Garten=
haus an feine Familie zu
ver=
pachten. Waſſ. vorh. (*4153om
Näh. Mühlſtr. 50, part.
Sand, Kies u. Schlacke
können angefahren werden. Näh.
Fritz Schmitt, Arheilgerſtr. 6. (16109ids
2
Stuen
Geb. Dame i. Beruf ſucht Penſ.
m. Familienanſchluß zum Pr.
von 60 M. monatl. Off. u. E 19
(*4371
an die Expedition.
moderne Muſter, w.
Steppdeckenl von 3 Mk. a. gef.
Karlſtraße 41, Seitenb. (56a
Ausschank des berühmten
:: Wormser Weinmostes::
Kein Frinkzwang. (1
— Damenzimmer.
Reform-Restaurant
4 Alexanderstrasse 4, 1. Stock.
Nummer 176.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Juli 1913.
Seite 9.
O Rabatt
auf alle nicht reduzierte Waren!
Extra billige Auslagen in sämtlichen Abteilungen.
Enorm preiswerte Angebote in den Abteilungen
Damen-Wäsche u Weißwaren Manufakturwaren
Waschstoff-
Kleiderstoff-
Gardinen-
Reste
Reste
Reste.
finden durch Altbuchhorster
Mark-Sprudel Starkquelle
raſch Erleichterung und Hilfe. Die
Nierenarbeit wird wohltuend
er=
leichtert, Sand, Gries, Steine
auf=
gelöſt u. fortgeſpült, die Harnſäure
gebunden und Schmerzen. Drücken,
Brennen ſchnellbehoben. Vonzahlr.
Profeſſoren und Aerzten glänzend
begutachtet. Fl. 65 u. 95 Pf. in der
En=
gros=Niederlage Friedr.
Schae=
fer und in der Hofdrogerie Chr.
Schwinn, Rheinſtraße 8. (IV, 11388
Vertreter: August Engel, Darmstadt, Schuchardstr. 8.
Brenntannäpfel
Hektoliter 85 Pf., bei 10 Hl. 80 Pf.
Fichtenzapfen
Hektoliter 35 Pf., bei 10 Hl. 30 Pf.
Heinrich Keller Sohn
Heidelbergerstrasse 28.
Tel. 101. (B13898
Dachpappe
Jsolierpappe
liefern billigſt
Mayer & Sender
Waldſtraße 35. Tel. 670 (15438a
Tavezieren per Rolle 30 Pfg. unt.
Garantie Roth,
Schloßgarten=
ſtraße 49.
(*4249im
Wie wir vergeben unſern
Schuldigern
Roman von E. Krickeberg.
(Nachdruck verboten.)
Die Reſidenz lag eine Stunde vom Badeort entfernt
und Erbprinz Auguſt war häufig im Theater. Wenn
Anita auf der Bühne war, ſah ſie ſein blaſſes, ſchmales,
blaſiertes Geſicht mit dem engliſchen Backenbart und dem
Monokel im Auge immer vor ſich, und wenn ſeine hageren
weißen Hände mit Befliſſenheit das Zeichen zum Beifall
gaben, folgte ihm das Auditorium willig. Die Novize
hatte mehr Erfolg als ihre routinierten Kolleginnen.
Ihr Vater, der zum Beſuch bei ihr weilte, war
be=
rauſcht. Er hatte alſo doch recht gehabt, als er ſeiner
Tochter eine große Zukunft prophezeite. Der Erbprinz
ſchickte ihr Blumen und Süßigkeiten, und der ſonſt ſo
rückſichtslos ſtolze Dr. Schmidt riet ſelber der Tochter, ſie
anzunehmen. Dieſe Protektion dürfe ſie ſich nimmermehr
verſcherzen! — Aber er gab ſeine Poſition auf und blieb
bei ihr .. damit ihre Stellung der Welt gegenüber
ge=
feſtigt ſei.
Bald ſuchte der Prinz die ſchöne Schauſpielerin auch
außerhalb des Theaters zu ſprechen, und weil das in dem
kleinen Ort nicht ohne Aufſehen zu erregen möglich
ge=
weſen wäre, lud er von Zeit zu Zeit das ganze
Theater=
enſemble zu einem Souper nach der Vorſtellung. Damit
ſtopfte er zugleich den Neidern Anitas unter den
Kollegin=
nen den Mund. Daß die Huldigungen des Erbprinzen
ihr galten, war natürlich allgemein bekannt, und ſie waren
ſo offenſichtlich, daß Anita damals ſchon, noch ehe ſie bei
der ſteten Gegenwart des Vaters Gelegenheit zu einem
Keienieie mnt den Erhinzer gcheht höle is ſüne
Geliebte galt.
Sie ſtieß es mit bitter verächtlichem Ton heraus.
Eberhardt zuckte empor, ſein Auge bohrte ſich förmlich in
ihr Geſicht — es blieb kalt und ruhig.
Hätte ich es geahnt, fuhr ſie fort, ich würde etwas
Verzweifeltes unternommen haben. Der Prinz war mir
nie ſympathiſch. Sein verlebtes Weſen ſtieß mich in
mei=
ner friſchen, geſunden Jugendlichkeit ab, aber ich ertrug
ſeine Aufmerkſamkeit aus — Geſchäftsklugheit, wie Vater
es von mir verlangte, denn natürlich hatte ich auch den
Ehrgeiz, möglichſt hoch emporzuſteigen. Und . . . ſie
zö=
gerte, weiter zu ſprechen, und ein feines Rot breitete ſich
über ihr Geſicht, — aber dann hob ſie mit einer ſtolzen
Gebärde den Kopf und fuhr energiſch fort: Der Prinz
war ſtets begleitet von einem jungen Offizier — den ſah
ich gern! Und nun erzählte ſie wieder in ruhigem Ton.
Ihr Vater war viel zu ſehr von ſeinen Plänen
ein=
genommen, zu deren Verwirklichung er auf des Prinzen
Hilfe baute, als daß er die Gefahr gemerkt hätte, in der
die Ehre ſeiner Tochter vor der Welt ſchwebte. Erbprinz
Auguſt war ſehr gnädig, ja liebenswürdig zu ihm, da ſah
er ſich ſchon nahe am Ziel.
Bis dahin hatte ſich der Erbprinz ſtets einer
takt=
vollen Zurückhaltung Anita gegenüber befleißigt. Nun
aber ſchien ſeine Geduld erſchöpft. Eines Tages wurde
das Theaterenſemble zur Feier ſeines Geburtstages zu
einer Extravorſtellung auf ſein Schloß befohlen. Dahin
konnte der Vater Anita natürlich nicht begleiten. Die
Vorſtellung fiel gut aus, und nach ihr erſchien der Prinz
hinter den Kuliſſen, um dem Direktor ſeine volle
Aner=
kennung auszuſprechen. Er war ſehr leutſelig und
offen=
bar in beſonders gehobener Laune, Aber ſein verlebtes
Srich un den iſenen ichit ſies Anitr ad nd in
ſeinen ſie unausgeſetzt verfolgenden Blicken ſtand etwas
erwartungsvoll Lauerndes, das ihr unheimlich war. So
zog ſie ſich, während er mit dem Direktor ſprach,
verſtoh=
len in ein an die Bühne grenzendes Kabinett zurück. Aber
es dauerte nicht lange, da trgt er bei ihr ein. Sie waren
das erſtemal allein miteinander. Er überreichte ihr eine
wunderſchöne Brillantbroſche und — verlangte dafür
einen Kuß: als köſtlichſtes Geburtstagspräſent. — Sie war
erſtarrt vor Ueberraſchung und Schrecken, hatte aber doch
ſo viel Geiſtesgegenwart, die Bemerkung als Scherz
aufzu=
faſſen und ſcherzhaft, aber entſchieden ablehnend darauf
zu antworten. Das reizte den Prinzen nur noch mehr
Als er ging, hatte er zwar nicht gewagt, ſie anzurühren,
aber ſie wußte nun, daß er alles daranſetzen würde, ſie
in ſeine Gewalt zu bekommen. Sie flüchtete aus dem
Zimmer. Im Korridor traf ſie ſeinen Adjutanten, den
jungen Offizier, der wohl dahin poſtiert war, um
Stö=
rungen fernzuhalten. Er warf ihr einen finſter
vorwurfs=
vollen Blick zu und ließ ſie, ohne ein Wort zu ſprechen,
vorüber, obwohl ſie gut miteinander bekannt waren.
Ich mußte merken, er mißtraute mir, ſagte Anita mit
bitter verzogenem Munde, und verachtete mich, und mein
aufgeregtes Weſen mußte ihn ja auch in ſeinem Arawohn
beſtärken. Ganz ſinnlos vor Schmerz und Gram ſtürzte
ich von dannen.
Der Direktor kam ihr ſchon entgegen. Trotzdem die
fürſtliche Sonne ihm ſo hell geſtrahlt hatte, ſchien er
un=
ruhig und ſorgenvoll. Wo ſtecken Sie denn? fuhr er
ſie an, warum blieben Sie nicht bei mir? Ihr Vater und
Bernhard Hartkopf werden mich totſchlagen, daß ich nicht
beſſer auf Sie acht gegeben habe.
Ihr Vater! — Sie zitterte bei dem bloßen Gedanken
Nummer 176.
EII En en Uiet
Lohnkutscherei u. Pension-Stallung
Darmstadt
war
ist
Tel. 530 Heidelbergerstrasse 25 Tel. 530
Empfehle meine eleganten Equipagen (mit und
ohne Gummiräder) zu allen Gelegenheiten, sowie meine
(B15442
Neuzeitlichen
und
bleibt
Automobile!
dob
Elektrische Anlagen
für
Licht, Kraft und Schwachstrom
Ludwig Pohl
von Kennern stets bevorzugte Getränk.
(8523a
Viktoriastrasse 58
Leonhard Kaiser’s Biergrossnandlung Telephon 129 s
- Telephon 1324.
Heinheimerstraße 15.
Pläne und Kostenanschläge gratis. (15401a
DIESEL-MOTOREN-ANLAGEN
Sauggas-Motoren
Präzisions-Motoren
für alle Betriebe und alle Brennstoffe
Lokomobilen
Lokomotiven
letzte Auereichnungen: Grusset 1910: Grand prir
Budapest 1911: Grosse goldene Staatsmedaille
Ueber 120000 PS im Betrieb
Gasmotorenfahrie A.-6., Göin-Chrenfeld
(vormals C. Schmitz).
(V1816
Verrautesbürg, Franeurt. 8., Hhalne Slie, Kubengstr. 26.
50 jähriger Erfolg Spezalitäten von
Kgl. Bay. Hof-
C. D. Wunderlich, Hacämerie, Hürnberg
spricht für die Güte der
Als Spezialität empfehle:
ki. 80 Pfg., groß Mk. 1.40. um Haaren ein dunkles
Nußschalen-Extrakf änschen zu geben. Garantiert unschädlich.
zur Beseitiguag
Röte des G
ki. 80 Pfg.. gr. Mk. 1.40. zugieich teines Hauröl.
kl. Mk. 1.40. gr. Mk. 2.50, waschecht und garanter
Haarfärbe-Außol vorzügüchzur Stärkung des Wachstums der Haare.
Haarfärbe-Flittel unschädlich. Das Boste und Eintschste uns es gibt.
(Odoatine) rund 50 Pfg., oval 60 Pfg., bestes Zahn-
Zahnpasid reinigungsmittel, sehr ertrischend, sparzam im Gabrauch.
Giprerin-Schefzimilch-Seife 40 Pfg.. Verbess. feer-Seife
OPfg., Teer-Schwefel-Seife 50 Pfg. machen jugendfrischen Telnt.
o Rautugreinheiten, Zommersprosson, Jucken der Haut.
afl etc. Wiolfach von Aerzten empfohlen.
vorm. E. Scharmann, Hoflief.
A. Walchner Nachf., Ecke Elisabethen- u. Luisenstr. (VII1241
Tadellos neuer Touriſten=Anzug
(mittl. Größe), Anſchaffungspreis
54 Mk., für 20 Mk. zu verkaufen.
Näh. in der Exped. (*4194im
Eleg. Liegewag. (Tickelgeſt.)
billig zu verkaufen
(*4268
Lichtenbergſtr. 21, 1. St.
(Art Gold=
Zug=Kronleuchter bronze), 5
Flammen, für Gas u. Petroleum
verwendbar, zum Preiſe von Mk.
25.— zu verkaufen. (*3983sm
Lenner, Kirchſtraße 8.
Ein Sofa billig zu verkaufen
Pallaswieſenſtr. 3, III. St. (*4284
Täglich friſche Dickmilch in
Gläſern und Krügen
Süßen Rahm Sauren Rahm
Schmierkäſe
Lauterbacher Schnippches
Ueberrheiner Delikatess-
Bauernhand-
käse, ſowie gr. Ausw. in garant.
vollfetten in= u. ausländ. Käſen
Täglich friſche Trink=Eier
Ia allerf. Holl.
Süßrahmtafel=
butter, vom Block ſowie in ½ Pfd.
Stücken zum Tagespreis
la oberheſſiſche Landbutter
per Pfd. 1.30, bei Abnahme von
10 Pfund zu 1.20
Wiederverkäufer Vorzugspreiſe.
— Lieferung frei Haus.
Verſand nach allen Stadtteilen
15046a
Ewalds
Eier-, Butter- u. Käsespezialgeschäft
Telephon 1163 Elisabethenstr. 56.
Schmutzige Kinder
-kleidchen waschen macht viel Arbeit.
Mühe-
los dagegen wäscht man diese mit Persil;
ebenso auch alle sehr schmutzige
Berufs-
kleidung, wie Metzger- Bäcker-, Friseur-,
An-
streicher-Jacken und Schürzen, sowie sonstige
Arbeitskittel aller Art und zwar ohne jede
Zutat von Seife oder sonstiger Waschmittel.
Ueberall erhältlich, nie lose, nur in Original-Paketen.
HENKEI. & Co., DUsSELDORF.
Auch Fabrikanten der allbeliebten
E
Me
an ihn. Wenn er von des Prinzen Anträgen erfuhr, war
bei ſeinem ſtolzen, aufbrauſenden, rückſichtsloſen
Tempera=
ment irgend ein ſchrecklicher Eklat zu erwarten, der nicht
allein ſie, ſondern auch den Direktor in ſchlimme
Unan=
nehmlichkeiten ſtürzen würde, und das hatte der Direktor
wahrlich nicht um ſie verdient. So ſchleppte ſie ihre
mar=
ternde Angſt ſchweigend mit ſich herum.
Der Prinz erſchien nach wie vor im Theater, doch ſie
ſah ihn kaum. Ihre Augen waren immer auf der Suche
nach einem Blick von dem jungen Offizier — für den aber
war ſie nicht mehr vorhanden.
Vierzehn Tage nach der Vorſtellung beim Prinzen
wräde im Schloßpark ein Gartenfeſt gefeiert, bei dem
einige Mitglieder der Schauſpielergeſellſchaft lebende
Bil=
der zur Darſtellung bringen ſollten. Anita war auch dazu
befohlen. Der Direktor meinte, ſie habe über Neuralgie
geklagt, da ſei es beſſer, ſie mute ſich nicht die Anſtrengung
der Fahrt nach dem Schloſſe zu. Anita verſtand ihn
ſo=
fort, und war ihm von ganzer Seele dankbar. Aber ihr
ganz ahnungsloſer Vater lachte ſie aus. Neuralgie? Mein
ikerngeſundes Mädel! Herr Direktor, Sie träumen! —
Oder gönnen Sie meiner Tochter vielleicht nicht die Ehre?
Wenn Sie es als Ehre auffaſſen, Herr Doktor — dann
habe ich allerdings nichts weiter zu ſagen.
Wenn ſie damals geſprochen hätte, vielleicht wäre das
ſchlimmſte Unheil abgewendet worden, aber ſie wagte es
nicht. Sie fürchtete ihren Vater, und er dauerte ſie auch,
daß er ſo grauſam aus dem Himmel ſeiner Illuſion
ge=
riſſen werden ſollte. Und in ihrem jugendlich
ſelbſtbewuß=
ten Kraftgefühl meinte ſie auch, ſie würde ſich ſchon allein
ſchützen können.
Es waren nur zwei Herren und zwei Damen von der
Geſellſchaft für die Bilder nötig. Der Direktor ſelber hatte
zu ſpielen und konnte ſie nicht begleiten; ſo fuhren die
vier allein nach dem Schloß. Die Bilder wurden auf einer
improviſierten Bühne mitten im Park geſtellt. Zur
Garderobe für die Künſtler war ein im Gebüſch verſtecktes
Gartenhäuschen eingerichtet worden.
Es ging alles gut. Und Anitas Beklommenheit wich,
als ſie den Prinzen nicht einmal unter den Zuſchauern
ſah, während ſie ſich auf der Bühne befand. — Sie hatte
zuletzt noch allein in einem Bilde geſtanden und beeilte
ſich nun mit dem Umkleiden, um zu den Kollegen ins
Schloß zu kommen, wo ſie ſpeiſten. Doch als ſie die Tür
ihrer Garderobe öffnen wollte, fand ſie ſie von außen
verſchloſſen. Sie war entſetzt und ratlos. Was beginnen?
Zu klopfen und rufen würde ihr nichts genützt haben,
da das Häuschen ganz einſam lag. Aber wahrſcheinlich
hatte aus Verſehen einer der Kollegen den Schlüſſel
um=
gedreht, und ſo war anzunehmen, daß er ſich daran
er=
innern und ſie holen würde, wenn man ſie vermißte. So
zwang ſie ſich zur Geduld und wartete klopfenden
Her=
zens. Die Minuten wurde ihr zur Ewigkeit. Endlich ein
raſcher Schritt draußen auf dem Kies, die Tür öffnet ſich
und — der Adjutant ſteht von ihr.
Seine Königliche Hoheit ließen das gnädige Fräulein
bitten, ihm zu folgen. Königliche Hoheit wünſchten
drin=
gend das gnädige Fräulein zu ſprechen, meldete er
vor=
ſchriftsmäßig, kalt und ſcharf, daß ihr jedes Wort in die
Seele ſchnitt.
Und da wußte ich ganz genau, was mir bevorſtand,
fuhr ſie fort, und daß ich mich mit aller Kraft wehren
müßte, wenn ich ein anſtändiger Menſch bleiben wollte.
Mein ganzer Stolz bäumte ſich auf. Und Sie, Sie geben
ſich dazu her, mir dieſe Botſchaft zu bringen? rief ich.
Gnädiges Fräulein, ich befinde mich im Dienſt . . .
Ich fiel ihm ins Wort: Sie wiſſen ganz genau, was
dieſe Meldung bedeutet! Sie wiſſen, daß hier heute die
Ehre eines jungen Mädchens verkauft werden ſoll, und
reichen Ihre Hand dazu? Ein Ehrenmann müßte eine
ſolche, dienſtliche Obliegenheit mit Entrüſtung von ſich
weiſen!
Er fuhr auf: „Gnädiges Fräulein . . . kann das Ihr
Ernſt ſein?
Da brach die Verzweiflung bei mir aus. Ich flehe Sie
an, helfen Sie mir . . . bringen Sie mich fort von hier.
Tun Sie es nicht, ſo verlaſſe ich nicht lebend dieſen Ort,
ich ſchwöre es Ihnen. Er ſah meine Angſt und zweifelte
nicht länger. — Kommen Sie, ſagte er ungeſtüm, mag
dar=
aus entſtehen, was will — ich kann nicht anders.
Ihre Kollegen waren bereits abgefahren auf die
be=
ſtimmte Weiſung hin, nicht auf ſie zu warten. So mußte
der Offizier ſeinen eigenen Wagen für ſie anſpannen
laſ=
ſen, damit ſie ſo raſch wie möglich flüchten konnte. Sie
hielt inne und atmete tief und ſchwer. Ihre Stimme hatte
einen gebrochenen Klang, als ſie fortfuhr:
Der Schluß iſt raſch erzählt. Mein Vater war außer
ſich, als er die Kollegen ohne mich ankommen ſah, und
zum Unglück ließ ſich die neidiſche Kollegin hinreißen, ihm
auf ſeine aufgeregten Fragen und Vorwürfe achſelzuckend
zu antworten, das ſei doch eine alte Sache, und er als
Va=
ter habe ja redlich dazu geholfen, mich dem Prinzen in die
Arme zu führen — er mache ſich mit ſeiner zur Schau
ge=
tragenen Harmloſigkeit ja nur lächerlich. — Da iſt’s ihm
denn wie Schuppen von den Augen gefallen, und in
ſei=
nem gewöhnlichen Ungeſtüm hat er alles weit ſchlimmer
geſehen, als es war. Er hat gemeint, meine Ehre ſei
ver=
loren und ihn träfe die Hauptſchuld dabei. Seine Tochter
die Geliebte des Prinzen — das ertrug der ſtolze Mann
nicht. Als ich daheim eintraf, fand ich meinen Vater tot.
Er hatte ſich erſchoſſen.
In aller Stille brachte man ihn und mich fort. Vater
liegt neben der Mutter in meiner Heimatſtadt begraben.
Ich flüchtete todkrank zu meinem guten, alten Hartkopf,
und er nahm mich wie ſein Kind auf. Als ich wieder
ge=
ſund war, litt er nicht, daß ich noch einmal die Bühne
be=
trat. Unter ſeiner Leitung habe ich mich zur
Konzertſänge=
rin ausgebildet, und er hat mich ſeitdem nie mehr
ver=
laſſen.
(Fortſetzung folgt.)
Nummer 176.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Jnli 1913.
Seite 11.
Sie Entwöhnung der Kinder im Sommer iſtſchwieriger
als in anderer Jahreszeit, weil durch den Uebergang
zur Kuhmilch dann unter Einwirkung der Hitze ſehr oft
Magen= und Darmſtörungen verurſacht werden. Man
gibt die Kuhmilch deshalb am beſten zuerſt mit einer
dünnen Suppe von „Kufeke” vermiſcht, wodurch ſie
leichter verdaulich gemacht und ihr Nährwert erhöht
wird. Durch die Ernährung mit „Kufeke” erzielt man
eine geregelte Verdauung, den beſten Schutz gegen die
ſogenannten Sommererkrankungen.
(IV, 16182,73
Handel und Verkehr.
2 Schiffsliſte für billige Briefe nach
den Vereinigten Staaten von Amerika
(10 Pfg. für je 20 Gramm). Die Portoermäßigung
er=
ſtreckt ſich nur auf Briefe, nicht auch auf Poſtkarten,
Druck=
ſachen uſw., und gilt nur für Briefe nach den
Vereinig=
ten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen
Gebie=
ten Amerikas z. B. Kanada: „Kaiſer Wilhelm der Große‟
ab Bremen 29. Juli, „Imperator” ab Hamburg 30. Juli,
„Main”, ab Bremen 2. Auguſt, „Friedrich der Große” ab
Bremen 5. Auguſt, „Amerika”, ab Hamburg 7. Auguſt,
„Kaiſer Wilhelm II.” ab Bremen 12. Auguſt, „Kaiſerin
Auguſte Viktoria” ab Hamburg 16. Auguſt, „Kronprinz
Wilhelm”, ab Bremen 19. Auguſt „Imperator” ab
Ham=
burg 20. Auguſt, „George Waſhington”, ab Bremen 23.
Auguſt, „Kronprinzeſſin Cecilie”, ab Bremen 26. Auguſt,
„Großer Kurfürſt” ab Bremen 8. Auguſt. Poſtſchluß nach
Ankunft der Frühzüge. Alle dieſe Schiffe, außer „Main”
„Friedrich der Große” und „Großer Kurfürſt”, ſind
Schnell=
dampfer oder ſolche, die für eine beſtimmte Zeit vor dem
Abgange die ſchnellſte Beförderungsgelegenheit bieten. Es
empfiehlt ſich, die Briefe mit einem Leitvermerke wie
„direkter Weg” oder „über Bremen oder Hamburg” zu
verſehen.
Landwirtſchaftliches.
Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 22. bis 28. Juli.
In der erſten Hälfte der Berichtswoche ſtand der
Ge=
treidemarkt unter dem Einfluß des ungünſtigen Wetters.
das ſowohl eine weitere Verzögerung der Ernte
herbei=
führte, als auch bei längerer Dauer eine Verſchlechterung
der Qualität bewirken konnte. Die Folge war eine ſtarke
Nachfrage der Inlandsmühlen, welche bereits mehrfach
ihren Betrieb aus Mangel an Getreidearten hatten
ein=
ſtellen müſſen, ſowie die Beſorgnis vor einer ſchwierigen
Abwickelung des Julitermins. Infolgedeſſen ſtieg ſowohl
der Preis für greifbaren Roggen als auch für ſpätere
Termine um einige Mark. Beſonders feſt lag der
Rog=
genmarkt am Rhein, wo für nordruſſiſchen Roggen hohe
Preiſe gezahlt wurden. Auch Weizen und Hafer folgten,
wenn auch nicht in demſelben Grade, dem Roggen. Einen
Umſchwung brachte dagegen die zweite Hälfte der
Berichts=
woche, in welcher faſt für ganz Deutſchland günſtiges
Erntewetter eintrat und die Provinz, wie insbeſondere
Schleſien, mit ſtärkeren Roggenverkäufen herauskam.
Auch der Weizenmarkt flaute am Schluſſe etwas ab, da
die Ernteausſichten im allgemeinen günſtig ſind und die
Vereinigten Staaten mit einem ſtarken Angebot des neuen
Winterweizens den Weltmarkt drückten. Ob der
ameri=
kaniſche Weizen den Ruf der vorzüglichen Qualität, der
ihm vorausgeht, verdient, bleibt abzuwarten. Doch iſt
aufällig, daß Amerila ſelbſt Kanſas=Weizen Nr. 1
ange=
boten hat, der ſonſt wenig zur Ausfuhr gelangt. Der
Hafermarkt lag im allgemeinen feſt, da die
Ernteausſich=
ten noch keineswegs geklärt ſind und man im Inlande
wohl nur mit einer mäßigen Ernte rechnen darf. Zu
An=
fang der Woche wurden für die Qualität der Braugerſte,
beſonders in der Provinz Sachſen, Beſorgniſſe gehegt.
Futtergerſte flaute etwas ab, als von amtlicher Seite in
Rußland eine Rekordernte gemeldet wurde. Dasſelbe
war auch der Fall bei Mais angeſichts der enormen
Aus=
fuhr Argentiniens. Es ſtellten ſich die Preiſe für
in=
ländiſches Getreide am letzten Marktage gegenüber der
Vorwoche wie folgt:
Weizen Roggen Hafer
169
Königsberg
170
165 (*1
Danzig
168
215
Stettin
166
198
165
Poſen
159
164
198
Breslau
159 (*1
201
171 (*1
Berlin
207 (*2 ) 171
185
Magdeburg . 199
173 (*1
170 (*3
Halle .
203 (*3 ) 174 (*
188 (*2
169 (*
199 (—
178 (—1
Leipzig
206 (*1
Dresden .
174 (*3 ) 173 (—
192 (42 ) 167 (*1 ) 160
Roſtock
Hamburg
210
-
178
195
225
195
Köln
185
Frankfurt a. M. 215
2½) 185 (*10) 190
180
230
180
Straßburg
170
. 228 (-
München
170 (*3
Weltmarktpreiſe:Weizen: Berlin Sept. 203,25 (— 1,25),
Peſt Ot. 192,40 (—1,55), Paris Juli 244,05 (—7,30),
Liverpool Okt. 162,60 (—1,60), Chikago Juli 132,05
—0,60), Roggen: Berlin Juli 173,50 (—3,50), Sept. 169
(—3,50), Hafer: Berlin Sept. 165,25 (—3,50),
Futter=
gerſte: Südruſſ. fr. Hamburg unverzollt ſchwim. 122,50
(— 1,50), Juli 121 (—), Herbſt 118 (— 1), Mais: La Plata
ſchwim. 109 (— 0,50), Juli/Aug. 109 (*0,50) Mark.
H. Frankfurt a. M., 29. Juli. (
Fruchtmarkt=
bericht.) Das Geſchäft am Wochenmarkt blieb wieder
ſehr ruhig, indeß war älter Landweizen noch reichlich
an=
geboten, während nur geringe Kaufluſt beſtand. Alter
Landröggen wurde hingegen bei guter Nachfrage
weſent=
lich beſſer bezahlt. Neuer Roggen in mahlbarer Ware iſt
noch nicht offeriert. Hafer und Gerſte blieben unverändert
gegen die Vorwoche, ebenſo Mais ohne Preisänderung.
Futtermittel waren ſtärker begehrt und anziehend ebenſo
Roggenmehl in prompter Ware, während für
Weizen=
mehl die Forderungen nicht erhöht waren.
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt ruhig
bei kleinem Verkehr. — An der Berliner
Produk=
tenbörſe war Getreide matter auf das anhaltend ſchöne
Wetter für die Ernte und das zunehmende Angebot aus
der Provinz; Hafer ebenfalls niedriger auf beſſere
Ernte=
berichte und bedeutende Händlerabgaben. — Nach den
letzten Kabelnachrichten von den amerikaniſchen
Getreidemärkten (Neu=York und Chicago) waren
Weizen und Mais nach ſchwacher Eröffnung ſchließlich
in=
feſter Stimmung auf beſſere Nachfrage nach Lokoware,
niedrigere Ernteſchätzungen aus Kanſas und auf das
trok=
kene Wetter. Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort in
dieſer Woche von 30,83 Millionen Buſhels auf 34,51 Mill.
Buſh. geſtiegen, während die Maisvorräte von 9,67 Mill.
Buſh. auf 7,82 Mill. Buſh. zurückgingen. In Kanada
reduzierten ſich die Weizenvorräte in dieſer Woche von
8,05 Mill. Buſh. auf 6,87 Mill. Buſh.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilogramm wie
folgt: Weizen, hieſiger und Wetterauer 21—21.50,
Nord=
deutſcher 21—21.50. Kurheſſiſcher 21—21.50, Ruſſiſcher 23
bis 24, Laplata 22.50—23.50, Rumäniſcher 23—23.50,
Red=
winter 22.50—23.75, Manitoba 22—23.75, Kanſas 23.25
bis 23.75, Walla=Walla 22.50—23.50; Roggen, hieſiger
18.25—18.50, Bayeriſcher 18.30—18.50, Ruſſiſcher 18—18.50,
Amerikaniſcher 17.50—17.75, Rumäniſcher —.— Gerſte,
Pfälzer 17.25—18, hieſige und Wetterauer 17—18,
Ried=
gerſte 17.50—18. Fränkiſche 17.50—18, Ungariſche
Hafer hieſiger 18.50—19. Bayeriſcher 18.50—19,
Ruſſi=
ſcher 18.50—21, Amerikaniſcher 17.75—18.50, Rumäniſcher
—; Mais mixed 14.50—14.60, Ruſſiſcher 14.50—14.75,
Donaumais 14.60—14.75, Rumäniſcher 14.70—14.80,
La=
plata 14.50—14.70, Weißer Mais 14.50—14.75,
Weizen=
ſchalen 9.25—9.50, Weizenkleie 9.25—9.50, Roggenkleie
10—10.50, Futtermehl 12—14, Biertreber getrocknet 12.50
bis 13, Futtergerſte 14.75—15; Weizenmehl hieſiges
(Baſis ab Mannheim) Nr. 0: 31.50—31.75, feinere Marken
32—32.25, Nr. 1: 30—30.25, feinere Marken 30.50—30.75,
Nr. 2: 28.50—28.75, feinere Marken 29—29.25, Nr. 3:
27—27.25, feinere Marken 27.50—27.75, Nr. 4: 23—23.25,
feinere Marken 23.50—23.75; Roggenmehl hieſiges
Nr, O: 27.50—27.75, Nr. 1: 25.50—25.75, Nr. 2: 22—22.25.
nesd
SaielnKeikuftt
Schieleeid
Goldmundstück
Cigareffen
E4was L Ne
Griensäheku.
Cgarelen Gbrik
LendxeDnesden &.
Inh. Jlugo Tetz.
oflieferant SMd.
Jtönigendarisen.
Hasitter.
VI, 15876
genau wie Rexgläser
nur bedeutend billiger.
Garantie für jedes Stück.
Hufer- Glaser
passen in jeden Apparat.
Einmach-
Gläser
zum Zubinden
von 5 Pfennig an.
G. m. b. H. (14928a
Veg. Aufgabe m. Magazinräume
verkaufe, noch faſt neu, Garnitur,
m. grüner Seide neu bezogen,
Di=
wans, Kanapees, Flurgarderoben,
Kommoden, Kleiderſchr.,
Küchen=
ſchränke, Waſch=, Nachtſchr., Spiegel
mit u. ohne Trumeaux, Tiſche,
Stühle, Betten, gold. u. ſilb. Uhren,
Tafelklavier u. vieles andere ſehr
billig. Auch wird Haus m.
Ge=
ſchäft u. Inventar verkauft. (*4318
L. Grünfeld, Schloßgaſſe 8.
aſt neuer Grammophon mit 4
2) Platten für 15 Mk. zu verk
Ludwigſtr. 10. 1. Stock. (*4388
Krbereimhlaushaltmit Braunisschenkarbeni
mummrmrmn
muen
(s
en
a
Millicnenfach bewährt?
1Bluse kostek 10Pf.
1Kleid kostel 75 Pf.
„ bis4 Paar Gardinen kosfen 2Pr.
wie nell
aufzufärben.
Ausdrücklich fordere waa
Braunsschefarben
in Päckchen mit Schleifer-Schulzmarke.
Die echten Brauns’schen Farben sind
zu haben in den Drogen- u. Farbenhandl. von:
Fr. Beckenhaub
Friedr. Schäfer
Bessunger Drogerie
H. Schauh
Emil Ehrecke
Chr. Schwinn
Anton Fischer
Joh. Stenger
Georg Hübner
Gebr. Vierheller
G. Liebig & Co. Nachf.
C. Watzinger
Anton Logel
Ludwig Zink
Wilh. Preusser
Adolf Zachmann
Ph. Secker Nachf.
Zahn-Arzt Wolters
(16245
Rheinstrasse 17
ist bis auf weiteres verreist.
ſarne hiermit jedermann, meiner
Frau weder etwas zu borgen
noch zu leihen, da ich für nichts
(*4311
hafte.
Philipp Eckert,
Mannheim, Lenauſtr. 19.
Verloren
ſchw. Etui aus Stahl mit Doublé=
Zwicker. Abzugeb. geg. Belohnung
Dieburgerſtr. 73, Kontor. (16202
Verloren
Z
ein Doublé=Zwicker Donnerstat
nachm. auf d. Wege Markt-Ernſt=
Ludwigſtraße-Eliſabethenſtr.
Ab=
zugeben gegen Belohnung (*4275
Bleichſtraße 19, part.
Auf dem Wege
von Wittmannſtr. nach d. Orang.
eine goldene Damenuhr mi
Stahlkette verloren. (B16228
Gegen Belohnung abzugeben
Wittmannſtraße 17, 1. St.
Verloren
Sonntag nachm. Herren=Taſchen
uhr. Gegen gute Belohnung abzu=
437
geben Herderſtr. 12, part.
m. Meſſing=
Kompl. Küche verglaſung,
hochf. Schlafzimmer, hell eichen,
mit gr. 3tür. Spiegelſchrank und
Apothekerſchränkchen. Fern.:
Flur=
garderoben, Trumeaus, Tiſche,
Matratzen, zur Zeit ſehr billig.
Uhlands Möbelschreinerei
Hügelſtr. 29. (*4384mf
Anfertigung gut bürgerlicher
Wohnungseinrichtungen.
Feinſte Referenzen zu Dienſten.
ich biete Inter=
Kontrollkaſſen! eſſenten
Ge=
legenheit, ſich eine praktiſche,
ge=
diegene Kontrollkasse ſehr bill.
anzuſchaffen. Vorführung u.
Be=
ſichtigung ohne Kaufzwang (*4354
Wienersſtraße 77, 1. St.
Möheltrausport
als Beiladung nach Berlin, Bonn,
Eſſen, Dortmund 2 Zimmer und
Küche per Auguſt-Seprember
ge=
ſucht. Anfragen an Gg. Götz,
Möbeltransport,
Wendelſtadt=
ſtraße 31, Telephon 1989. (*4340
Dahrräd. u. Nähmaſch. all. Fabr.
Trepariert ſchnell u. billig (*4386
Mechaniker, Nieder-Ram-
Chr. Debus, städterstr. 57a, Tel. 1737.
Deckmänt. u. Luftſchläuche, ſow.
ſämtl. Zubehör ſtets auf Lager.
Falläpfel Pfd. 6 Pfg.
Geleeäpfel Pfd. 8 Pfg.
Sommeräpfelchen
Pfd. 12 Pfg.
Kartoffeln Port. 1 Mk.
empfiehlt ab Hof (16195ms
Pitthan, Karlshof.
Zigarren
Reste besserer Marken
10 St. 65 Pfg. (16139a
Emmericher Waren-Expedition
Elisabethenstr. 12. Telephon 979.
Zanharzt Oestreicher
verreist (*4273mf
bis 19. August.
Verreist
AID. Faber
Dentist (*4
Soms
Ludwigsplatz 1, 1. St.
Gebrauchter, gut erhalt.
Tandauer
billig zu verkaufen, desgleichen eiu
einſpänner Pferdegeſchirr. Zu
rfragen Liebfrauenſtraße 75 oder
Artillerieſtr. 10 part. (*4333msm
(Eine hieſtge Fabrik vergibt an
Egut eingerichtete, mit Maſchinen
(*4353
verſehene Schreinerei
einen Spezialartikel
zur fortlaufenden Anfertigung in
Poſten u. zur Ablief. geg. bar. Of
rb. unt. E 12 an die Ga
Aufenler!
Mlletweise.
Vierzylinder mit ſehr
be=
quemer Karoſſerie für halbe
und ganze Tagestouren,
Reiſen ꝛc., mit Chauffeur,
billig zu vermieten.
Anfragen unter C 98 an
die Exped. ds. Bl. (15981a
Von der Reise zurück
Zunharzr Werner
Ernst-Ludwigstr. 21. (IV, 16059,5
Mee Ze e
(16112imd
von der Reise zurück
Dr. Göring.
Spezial-Laboratorium für
Sh
Untersuchungen
H. Metzler
Schützenstr. 7, II.
Wissenschaftlicher Vertreter der
Naturheilmethode und
Elektro-
homöopathie auf Grundlage der
Diagnose aus den Augen.
Duterh. Bettſtelle m. Sprung=
Gu Wollmatr., eine Waſchkom.,
ein Nachttiſch, eine
Gashänge=
lampe u. ein großes Kaiſerbild
billig abzugeben Gutenbergſtr. 66,
T
H4
Seite 188,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Juli 1913.
Nummer 176.
Oontunds
NZ
eiger
Erſcheint 2mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. — Für den
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
nur am Schluſſe des Blattes Aufnahme finden.
Herrſchaftliche Wohnungen
auf der Mathildenhöhe.
In den neu erbauten Häuſern Olbrichweg 6, 14 und 16 ſind zum 1. Oktober ds. Js.
verſchiedene moderne herrſchaftliche 4=, 5= und 6=Zimmerwohnungen mit allem Komfort
Diele, Veranda, Loggia, Küche mit Anrichte und Speiſekammer, Nebenräumen, Bad, elektr. Licht.
Warmwaſſerbereitung, Zentralheizung, Kohlen= und Wäſcheaufzug, Dienſttreppe uſw. zu vermieten,
Beſichtigung von 10—12 und 2—5 Uhr. Nachfragen Olbrichweg 10 im Büro.
Wegen weiteren Verhandlungen und Einſichtnahme der Pläne wolle man ſich wenden an
Heinrich Funk, Grafenſtraße 23½ — Telephon 446.
11208ms)
Wegen Verſetzung des Herrn
Rittmeiſter von Schmelzing iſt
das Haus Frankenſteinſtr. 68
mit 8 Zimmern, Bad, Gas, elektr.
Licht u. Stallung ſof. od. ſpät. für
M. 2150 zu verm. Beiſof.
Ueber=
nahmeev. ein. Teil Mietnachl. bis
1. Okt. Näh. bei Heinrich Funk,
Grafenstr. 23½, I. Tel. 446. (15811ms
Herngarienstr. 5
Haus zum Alleinbewohnen, 8—9
Wohnräume, Bad, Veranda,
Gar=
ten, reichlich. Zubehör, per Jahr
1700 Mk., per ſofort zu vermieten.
Näh. Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½, I. Tel. 446. (14568ms
Reckarstrase 10
1. Stock, 8 Zimmerwohnung,
Bad, Gas, elektr. Licht, per
1. Okt. od. 1. Sept. zu verm.
Näh. im Kontor. (12334ms
Marktplatz 7
ſchöne moderne 8 Zimmer=
Wohnung mit Gas, elektr.
Lichtanl. und Dampfheizung,
mit reichl. Zubehör p. 1. Okt.
zu verm. Zu erfrag. Markt 7
im Laden.
(13324ms
Meriſteng
mit 10—12 ſehr großen Zimm.
mit reichl. Nebenräum.,
Diener=
gelatß, Mädchenzimm., 2 Bäd.,
groß. Wintergart., 40 qm groß.
Teraſſe, Veranden, Balk, Gart.,
Ausſicht auf Park per 1. Okt.
verſetzungsh. anderw. zu verm.
Näh. Schützenſtr. 5 u. Heinr.
Funk, Grafenſtr. 23½, Tel. 446.
Kehent chen.
ſchöne Wohnung, 7 Zimmer, große
Veranda, Küche u. Speiſek., Badez.,
elektr. Licht und Gas, 3 Kammern,
2 Keller und ſonſt. Zubehör, per
1 Oktober zu vermieten. — Alles
Nähere daſelbſt 1. St. (B12821ms
Liebigstrasse 15
I. Etage, ſchöne 7 Zimmerwohn.,
groß. Balkon, für Auguſt od. ſpät.
zu verm. Einzuſ. 10—11 u. 3—4 Uhr.
Von der Wohnung würde ein
Reflektant mit eig. Möb. 2 Zim.,
evtl. mit voll. Penſ., in Jahresmiete
übernehmen. Nähere Auskunft bei
Herrn Pabst, 2. Stock. (15109ms
Herrſchaftswohnung.
Ohlyſtr. 33, 1. St., 7 Zimmer
mit reichl. Zubehör per 1. Oktob.
ev. früher zu verm. (B12347ms
Einzuſeb v. 11—12 u. 3—4 Uhr.
Näheres Wittmannſtraße 36.
Eichbergstrasse 15, part.,
7 Zimmerwohn., Bad, Veranda,
Gas, elektr. Licht, reichl.
Zube=
hör, Gartenanteil, per ſofort.
Näheres 1. Stock. (B10514ms
Neckarstr. 6, 3. Stock
Herrſchaftswohnung, 7 Zimmer,
Diele, Bad, Veranda, Balkon und
Zubehör per 1. Okt. zu vermieten.
Näh. daſelbſt part. (14246ms
Hügelſtr. 6, I., ſchöne gr. 7 Zim.
Wohnung mit Bad, Veranda und
Garten, per 1. Oktober zu
ver=
mieten. Näh. daſelbſt von 10—1
und 6—7 Uhr.
(14316ms
Dieburgerstr. 11, 1. St.,
6 Zimmer=Wohnung 4 große und
2kleine Zimm., per 1. Oktober z. verm.
Es wird alles neu hergeſt.) (13341ms
Hernrichſtraße 11, part.
elegante Herrſchaftswohnung,
6—7 Zimmer u. ſonſt. reichl.
Zubehör, per ſofort zu verm.
Näheres bei J. Stichel,
Schul=
ſtraße 1, 1. Etage. (5389ms
Stiftſtraße 21 eleg. 6
Zimmer=
wohnungen ſof. od. ſpät. (15390ms
Neinrichstr.152, II.
neuztl. 6 Zimmerw. m. reichl.
Zu=
behör, Zentralh., p. 1. Okt. z. verm.
Näh. Soderſtr. 102, I. (14488ms
Mrerenrenenenene
geſchoß, beſtehend aus 6 Zimmern,
Bad, Veranda ꝛe. bis zum 1. Okt.
d. Js. anderweit zu verm.
Ein=
zuſehen vorm. von 10—12 Uhr,
nachmittags von 4—6 Uhr. Näh.
Schießhausſtr. 44. (B13078ms
Mietctr t. e. .
6 Zimmerw nebſt 2 geraden
Zim=
mern u. 2 Kammern im III. St.
verſetzungswegen per 1. Okt. evtl.
früher zu vermieten. (B15192ms
Hügelstr. 69, II.,
herrſchaftl. Wohnung, 6 Zimmer,
Badeinrichtung, elektr. Licht,
Zentralheizung per 1. Oktober.
Näheres Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½, Tel. 446. (14331ms
Heidenreichſtraße 17
in herrſchaftlicher, freier
ge=
ſunder Lage Parterre per
1. Oktober und 2. Stock per
ſofort feine herrſchaftliche 6
Zim=
merwohnung mit Bad, elektr.
Licht, Kohlenaufzug und reichl.
Zubeh. zu verm. Näheres
Soder=
ſtraße 48, p. Tel. 1348. (14912ms
Viktoriaſtraße 47, 1. Stock
ſchöne 6 Zimmerwohn. mit allem
Zubehör per 1. Okt. zu vermieten.
Näh. dortſ. im 2. Stock. (14885ms
Herdweg 99 iſt die
herrſchaft=
liche Wohnung, 1. Stock, ſeither
von Herrn Hauptmann v. Gilſa
bewohnt, verſetzungsh. per 1. Okt.
zu verm.; dieſelbe beſteht aus 6 Zim.,
Bad, Küche, Speiſekam., Verandas,
Mädchen= u. Manſardenſt., Gas u.
elektr. Licht, Gartenanteil u. Zub.
Näh. daſelbſt 2. Stock. (B14290ms
Mathildenstr. 41
iſt die Beletage, beſteh. aus 6 Zim.,
Badez., gr. Veranda, Gas, elektr.
Licht u. reichl. Zubehör, zum 1. Okt.
od. früher zu verm. (13051ms
Heinrichſtraße 11, I. Stage,
herrſchaftliche Wohnung. 6 Z.,
2 Fremdenz., Mädchenz.
Boden=
kam. und allen ſonſt. Bequeml.
per 1. Oktober zu verm. Näh.
daſelbſt und bei J. Stichel,
Schulſtr. 1, I. Etage. (14610ms
Heidelbergerstrasse
Nähe Heinrichſtr., ſchöne 6
Zim=
merwohnung im II. Stock für
1000 Mk. pr. ſofort oder ſpäter zu
vermieten. Näheres bei Wami
Woll & Co., 6. m. b. H. (15824ms
Schöne 6 Zim.-Wohn.
mit 1 od. 2 Fremdenzimmern im
3. Stock, Gas, Bad, Veranda,
Speiſekammer u. allem ſonſtigen
Zubehör alsbald oder zum 1.
Ok=
tober zu vermieten. (B15806ms
Weidig, Moſerſtr. 5.
51 Heinrichstrasse 51
I. Stock, herrſchaftl. 6
Zimmer=
wohnung, Bad, inkl.
Zentral=
heizung, elektr. Licht, Gas ꝛc.
nebſt allem Zubehör, ſchöne
große Veranda, iſt per 1. Okt.
d. J. z. verm. Näh. Karlſtr. 61,
Büro, Hinterh. (B15191ms
M
Saalbaustr. 2 7, Straße, lchpart.,
6 Zimmer, Küche mit Aufzug, gr.
Vorratszim., Gartenzim.,
Garten=
anteil, Bad. gr. Manſarde, 2
Kam=
mern, 3 Keller, Waſchküche,
Trocken=
boden, Eingang für Lieferanten,
Gas, elektr. Licht, neuzeitlich
her=
gerichtet, zum 1. Oktober zu
ver=
mieten. Näheres im 1. Stock.
Einzuſehen von 10—12 Uhr und
2—4 Uhr.
(14887m
Kledeselstr. 35
Parterre=Wohnung, 6 Zimmer u.
3 Entreſol, im Preiſe von Mk.
900.— per ſofort zu vermieten.—
Dieſelbe eignet ſich auch für
Bureau=
zwecke. Zu erfr. im 1. St. (12727oms
Friedrichſtr. 13, 1. Stock
moderne, geräumige 6 Zimmer=
Wohnung mit Badeeinrichtung,
Fremdenzimmer, Mädchenzimmer
und reichl. Zubehör per 1. Okt. zu
vermieten. Näh. daſelbſt und
Heidelbergerſtraße 9½, 1. Stock,
Telephon 2464, auch durch
Bau=
führer Albin Hohmann,
Rhön=
ring 113.
(14940ms
Hauszum Alleinbewohnen
Herrngartenſtr. 35, 6 Zim.,
Zubehör, Vor= u. Hintergart.,
Zentralheizung, par 1. Okt.
zu verm. Näheres Heinrich
Funk, Grafenſtraße 23½,
Telephon 446. (14873ms
Neckarstr. 8
zum 1. Oktober, eventuell ſpäter,
zu vermieten:
Erdgeſchoß: 6 Zim.=W. m. Zubeh.
1. Stock: 10
Seitenb. 1. St.: 4 .
„ part.: 1 Saal, 12,50 m
lang und 6,30 m breit, mit 1 Zim.
(ſeither Schulſaal u. Lehrerzimmer).
Saal mit anſchließend. Zimmer
ſtehen ſchon früher zur Verfügung.
Zu erfragen: Neckarſtr. 8, 1. oder
Seitenbau 2. Stock. (16161ms
Grüner Weg 27
iſt die Beletage, enthaltend 6 Zim.,
Küche, Veranda, (Baderaum und
ſonſtiges Zubehör ſofort od. ſpät.
zu vermieten. Preis 1100 Mark.
Näh. zu erfr. parterre. (*4332ms
1 Zimmer
5=Zimmerwohnung mit Zubehör
per ſofort zu vermieten. (15123ms
Landwehrſtraße
I. Stock, eine Wohn. von 5 Zim.,
mit allem Zubehör, per ſofort
beziehbar, zu verm. Näheres im
Kontor Schwanenſtr. 1. (12045ms
3. Stock,
Gutenbergſtr. 50, 5 Zimmer=
Wohnung, neu hergerichtet, per
ſofort zu verm. Näheres bei Klein,
Gutenbergſtr. 52, part. (15579ms
Heidelbergerstr. 59
Parterre=Wohnung, 5 Zimmer mit
(14567ms
allem Zubehör.
Kiesstrasse 135
1. Stock, ſchöne 5 Zimmerwohnung
zu verm. Näh. parterre. (14565ms
Lucgsweg 19 eine ſchöne 5
Zimmerw. n. St. z. verm. (12354ms
Einzuſehen von 4—6 Uhr.
Nieder-Ramstädterstr. 14
I. Stock, moderne 5 Zimmerwohn.
mit reichlichem Zubehör per ſofort
od. ſpäter zu vm. Näh. Friſeurladen
Keitel Nr. 16 u. Heidelbergerſtr. 9½
1. Stock, Telefon 2464, auch durch
Bauführer Albin Hohmann,
(15388ms
Rhönring 103.
große, ſchöne 5—6 Zim.=Wohnung,
neuzeitlich, mit Bad, reichl. Zube=
hör. Zubeſichtigen zwiſchen 11—1 u.
3—5 Uhr.
(B10510ms Herderſtr. 17, III, freundl.
5 Zim.=W., 580 Mk., per ſofort
zu vm. Näh. bei Heinrich Funk,
Grafenstr. 23½, I., Tel. 446. (15979ms Schieſthausſtr. 80
wegen Verſetzung part. u. 1. Stock
ſchöne 5 Z.=Wohnungen mit je zwei
Balkons, Fremdenz., Kohlenaufzug
u. reichl. Zub., per 1. Okt. zu verm.
Preis f. Part. 1100 u. 1. St. 1200 Mk.
Näh. Beſſungerſtr. 74. (B12844ms Liebigstrasse 14, part.
5 Zimmer mit Zubehör, Gas,
Bleichplatz, Trockenboden ꝛc. per
1. Okt. zu verm. Einzuſehen von
10—12 und 2—3 Uhr. Näheres
im 1. Stock.
(12834ms Heidelbergerſtr. 85 ſchöne 5 Zim.=
Wohn., 2. St., mit Balkon u. all.
Zubeh., per 1. Okt. z. verm. Näh.
daſ. u. Soderſtr. 112, pt. (13309ms
Alicestr. 3, Hochparterre
5 Zimmer mit allem Zubehör
zu vermieten. Näheres Mathilden=
platz 9, 1. Stock.
(15121ms Viktoriastrasse 81
ſchöne 5 Zimmerwohnung. Näh.
daſelbſt im 1 Stock. (13285ms Heidelbergerſtr. 77, part., ger.
ſchöne 5 Zimmerwohn., Bad, 2 Balk.
fper 1. Okt. Näh. 3. Stock. (13861a Hügelstrasse 30
am Wilhelminenplatz, Parterre=
wohnung enth. 5 Zim., Fremdenz,
Bad, Veranda u. alles Zubehör,
elektr. Licht u. Gas zu verm. Näh.
daſelbſt im 2. Stock. (13708ms Wittmannſtraße 45, 1. Stock
freundl. 5 Zimmer=Wohnung mit
groß. Veranda nach Süden ſowie
Balkon auf 1. Aug. (B13711ms Taunusſtraße 3, part., 5 ſchöne
Zimmer und Badezimmer per
1. Oktober evtl. früher. (13910ms in d. Nähe
Neue Marti
tr. 60 d. Paulus=
kirche, 1. St., 5 Zim., geräum. Vorpl.,
m. volſt. Bad, 1. Okt. Anzuſ. von
3—5 Uhr.
(B14006ms Roßdörferſtr. 86, freie Lage,
3. Stock, verſetzungshalber große
5 Zimmerwohn. m. reichl. Zubeh.
für Oktober zu verm. (12143ms Gutenbergſtr. 21, I., geräum.
mod. 5 Zimmerwohnung mit Bad,
Veranda, 2 Kamm., Vor= u. Hinter=
garten, per 1. Okt. zu vermiet.
Näheres part.
(14554ms Heinrichstr. 92, II.
5 Zimmerwohn. m. Bad, Fremden=
und Mädchenzimmer nebſt reichl.
Zubehör verſetzungshalber p. 1. Okt.
z. vm. Einzuſ. v. 4—6 Uhr nachm.
Näh. Gg. Hillgärtner, Liebfrauen=
ſtraße 50. Telephon 1955. (14241ms Klappacherſtr. 14, part., freundl.
5 Zimmer=Wohnung mit Bade=
zimmer und großem Vorgarten,
Preis 900 Mark. (B14354ms Kiesſtraße 45, 1. Stock, ſchöne
5 Zimmer=Wohnung mit Zubehör
zu vermieten.
(14261ms Obere Wienersſtr. 801
1. Stock, eine freundliche 5 Zimmer=
Wohnung mit Balkon nebſt Zub.
in ruhigem Hauſe vor ſchönem
Garten, nächſt Halteſtelle der elektr.
Bahn u. nahe der Viktoriaſchule,
per 1. Okt. zu verm. (14343ms Stiftſtr. 89, part., 5 Zim.=Wohn.
m. Gas, kl. Werkſt. u. Garten, p. 1. Okt.
z. v. Preis 630 Mk. Einzuſ. v. 10-12u.
2-4 Uhr. Näh. Mühlſtr. 26. (14348ms Heidelbergerſtr. 36, 2. St., ger.
5 Z.=W. m. all. Zub., gr. Ver., p. 1. Okt.
Näh. 1. St. od. Laden. Straub. (14312a9 Rossdörferstr. 78 (Schöne 5 Zimmerwohnung
2. Stock, Fünf=Zimmerwohnung
mit allem Zubehör per 1. Oktober
zu vermieten. Näh. Roßdörfer=
ſtraße 76, 2. Stock. (14670ms
Kiesſtraße 38, 1. Stock, ſchöne
neu hergericht. 5 Zimmerwohnung
per 1. Oktober zu verm. (14543ms
Frankfurterstr. 84
große herrſchaftl. 5 Zimmerwohn.
mit all. Zubeh., ohne Gegenüber,
Warmwaſſeranlage, per 1. Okt. od.
früher. Näh. 1. Stock. (14471a
Heinheimerſtr. 12, I. Etage,
5 Zimmer, Küche, Gas, Bad mit
vollſtänd. Einricht. (Gasofen), hüb.
Grt H. L. Schlapp. Schulstr. (14598ms
Heidelbergerſtr. 81, 1. Stock
5 Zimmerwohnung, 3
Manſarden=
zimmer, Mädchenzim., mit ſchön.
Obſtaart. p. 1. Okt. zu verm. (14648ms
Eliſabethenſtr. 45, 1. Stock,
ſchöne 5 Zimmerwohn. mit Bad.
(14871ms
Näheres parterre.
Franſfurterſtr. 32, part.
eine ſchöne 5 Zimmerwohn. mit
2 Entreſols u. Zubehör auf 1. Okt.
zu vermieten. Näh. daſelbſt bei
Frau Zingerle im 1. Stock. (14584ms
Frankfurterstr. 66
in der 2. Etage, iſt eine ſchöne
geräum. 5 Zim.=Wohn. mit Balkon
u. Veranda nebſt reichl. Zubehör,
vollſt. herger., per ſof. od. ſpäter
zu vm. Zu erfr. dortſ. part. (15110ms
Niederramſtädterſtr. 18, II.,
ſch. 5 Zim.=Wohn. m. reichl. Zubeh.
per 1. Oktober zu verm. (15382ms
Kiesſtr. 77, I., 5 Zim.=Wohn. mit
Zubeh. per 1. Okt. zu verm. (15380ms
Wienersſtr. 66, I., ſchöne große
5 Zimmer=Wohnung mit Veranda
u. reichl. Zub. per 1. Aug., eventl.
auch ſpäter, zu vermieten. Näh.
Heinrich Funk, Grafenſtr. 23½,
1. Stock, Telephon 446. (15629ms
Liebigstrasse 25
parterre, ſchöne 5 Zimmer=
Wohnung, Bad, Veranda,
Gas, elektr. Licht, mit reichl.
Zubehör, zum 1. Okt. d. J.
zu verm. Näh. im Kontor
oder 2. Stock. (15568ms
Liebigstrasse 13
in ruh. Hauſe, ebener Erde, 5=Z.=
Wohng. (3 Zimm. u. 2
Halbgeſchoß=
zimm.) per 1. Okt. zu verm. Näh.
Frankfurterſtr. 16, II. (15692ms
Mieg.-Ramstädterstr. 57 ger.5 Z.=W.
m. a. Z. z. vm. Z. erfr. i. Had. (*367m
Mathildenstr. 11, 1. Stock,
Frdl. ger.5 Z.=W.m. gr. Fremdenz.
u. 2 Kam. in der Manſ., Bad. mit
Einr. u. Küchenbalk. per ſofort.
NäheresHeinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½, Tel. 446. (14168ms
Dugelſtr. 32, 3
Zimmer=
wohnungen mit Fremdenz., Bad,
Gas, Veranda u. all. Zubeh. ſofort
z. verm. Näh. parterre. (14913ms
Mollerstrasse 6
1. Stock eine 5 Zimmer=Wohnung,
Fremdenzimmer, Mädchenkammer,
Gas u. Veranda, nebſt Zubeh. per
ſofort zu vermieten.
(15498t
Neue Martinstrasse 95
mod. herrſchaftl. gr. 5 Zim.=Wohn.
mit allem Zubeh. per 1. Okt. zu vm.
Näheres Martinſtraße 74, part.
C. W. Braun. (B11345ims
Freundl. Parterre=Wohnung,
neu hergerichtet, beſtehend aus 5
Zim., 1dkl. Kammer, Küche,
Boden=
kammer, 2 geräumigen Kellern,
mit Gas, Waſſer ꝛc., zum 1. Aug.
zu vermieten. Zu erfragen
Mühl=
ſtraße 28, Hinterhaus. (16147t
Seeos
66
Mathildenstrasse 42
1 Etage, elegante gr. 5
Zimmer=
wohnung mit Fremdenz., Veranda,
Badez., Gas u. elektr. Licht. reichl.
Zubeh., neu hergerichtet, p. Oktober
zu verm. Näh. part. (B15830ms
6606
assocee
Wegzngshalb. am 1. Okt. zu verm.
Grüner Weg 48, parterre,
5 Zim.=Wohn. m. Küche, Speiſek.,
Bad, elektr. Licht, Gas, ſchön.
Vor=
garten u. groß. Veranda; dazu noch
gehörig im 3. St., 1 Fremdenzim.,
Mädchenz. u. Wäſchek. (B15836ms
mit Bad und ſonſt. Zubeh. event.
per ſofort zu vermiet. (15833ms
Näheres Viktoriaſtraße 81, I.
Luiſenſtraße 34, Vorderhaus
1. Stock, Fünfzimmerwohnung per
1. Oktober. Näh. bei Gg. Korbus,
(16032ms
Luiſenſtraße 36.
Nummer 176.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Juli 1913.
Seite 19.
Wilhelminenstrasse 19, I. Darmsfädter Hausbesitzerverein. Telephon Nr. 560.
Zu vermieten:
5 mmrierte Zimmer
geräumige Wohn. von 8 ZimmernKahlertstr. 13, 2. St.,
nebſt Bad, mtt allem Zubehör, derſgroße ſchöne 5 Zimmerwohnung,
Neuzeit entſprechend, per 1. Okt. Bodenk., 2 Keller uſw. p. 1. Okt.1
Näheres part.
(14702ms Näheres 1. Stock. (13555ms
Darmstrasse 41
1. Stock: 8 Zimmer
Parterre: 5 Zimmer
Manſardenwohnung: drei
und vier Zimmer
zu vermieten. Näh. Hinterh.
parterre oder
Frankfurter=
ſtraße 12/14, Laden. (15842ms
Grafenſtr. 12 (Ecke= Rheinſtr.)
I. Etage, 5 Zimmer mit Gas u.
elektr. Licht, Bad, Zentral=Heizung
und allem modernen Komfort
zu vermieten.
(15650ms
Eichbergſtr. 26
Haus ganz oder geteilt pr. 1. Okt.
A zu vermieten. Enthält 5 Keller,
4 Zimmer u. Küche i. Part., 3 Zim.
u. Küche i, I. St., 4 Zim. u. Badez.
i. II. St., m. gr. Garten u.
Waſch=
küche. Wird neu hergerichtet. Näh.
Steinackerſtr. 17, pt. v. 1—4. (15654ms
1 Zimmer
Martinstr. 11½, hochpart.
ſehr geräumige 6 od. 4 Zim.=Wohn.
(auch für Büros geeignet), geſchl.
Veranda, Bad. Gas u. all. Zube=B
hör, abgeſchl. Hofraum, eventl. mit
Garten, für ſofort od. ſpäter. Näh.
(11203ms
daſelbſt 3. Stock.
Landwehrſtraße 14, 3. Stock,
ſchöne herrſchaftl. 6 Zim.=Wohn.
mit Küche, Speiſekam., 1 Fremden=,
1 Mädchenzim., Badezim. m.
Bade=
ofen, 2 Kellerräume,
Bodenver=
ſchlag u. Gartenant. bald. zu verm.
Näh. daſelbſt u. Baubüro Pr. Delp,
Frankfurterſtr. 80. Pr. 1200 M. (15645ms
Seitersweg 14, 6 Zimmerw.
m. Zubeh. Näh. bei Söder,
Drei=
brunnenſtraße 1.
(15215ms
Viktoriaſtr. 41, I., herſchaftl.
6 Zimmerwohn., vornehm gehalt.,
getäfelt. Speiſeſaal, glasbedeckte
Veranda, Warmwaſſerltg., Bad m.
kompl. Einricht., reichl. Zubehör,
p. ſofort od. ſpäter. (15427msf
Mählstrasse 32, I.
ſchöne 6 Zim.=Wohn.m.Bad, event.
elektr. Licht u. Zub. Näh. pt. (1804 1ms
elegante
Annaſtraße 44 Wohnung
6—9 teils ſehr gr. Zim., Balk., reichl.
Zubeh. Näh. 1. Stock. (15204ms
Miemaraſt. 1, 1I. e
6 Zimmerwohn. mit Baderaum,
geſchl. Veranda, Gas, elektr. Licht,
Vorgarten, neu hergerichtet. Näh.
daſelbſt.
(13122ms
Landwehrſtraße 18, 2. Stock,
ſchöne geräumige 5
Zimmerwoh=
nung mit Küche, Speiſekammer,
Bad mit Badeofen, 2
Manſarden=
zimmer, 2 Keller und
Garten=
anteil per ſofort zu vermieten.
Näheres daſelbſt und Baubureau
Fr. Delp, Frankfurterſtraße 80.
Mietpreis 950 Mark (15649msſa
Annaſtr. 10, part, ſchöne5 Zim.=
Wohn. nebſt Zub., ohne Gegenüb.,
Mk. 600, zum 1. Okt. d. J. (14697ms
Grafenſtr. 23, II. St., nächſt der
Rheinſtraße, eleg. 5 Zimmerwohn.,
ſelektr. Licht, Kochgas, Bad, reichl.
Zubehör, an ruh. Mieter alsbald
zu vermieten.
(15428ms
Ecke Beck= und
Roß=
dörferſtraße 52
freundl. 5 Zimmerwohn., Balkon,
2 große heizbare Manſardenzimmer
und allem Zubehör, per 1. Aug.
ev. ſofort zu vermieten. (16050ms
Näheres Parterre.
Liebigstrasse 30, I.
ſchöne geräum. 5 Zim.=Wohn. mit
Bad, Balkon, Veranda und allem
Zubeh. per 1. Okt. oder 1. Jan.
zu verm. Zu erfrag. part. (16048ms
Wilhelminenſtraße 17½ Fünf=
Zimmerwohnung mit
Zentral=
heizung und allem Zubehör, im
2. Obergeſchoß, per 1. Oktober
zu vermieten. Näh.
Frankfurter=
ſtraße 16½, parterre. (15845ms
Biebigſtr. 23, part ſchön=
5 Zimm.=Wohn., Bad, Veranda,
Gas, elektr. Licht u. Zubehörzum
1. Okt. ds. Js.
(14361ms
Näheres im Kontor u. 2. St.
5 Z.=Wohn.
Hochstr. 59, I., mit großer
Schwanenstr. 70, I.
5 Zimmerwohn., Bad, Balkon,
Veranda und reichlichem Zubehör.
Nöh part. u. 2. Stock. (14689ms
Veranda n.
dem Gart., elektr. Licht uſw. zu
ver=
mieten. Näh. parterre. (12883ms
r. 61, II.
4 Zim.=Wohn. m. Bad, Gartenant.,
ept. elektr. Licht, zu verm. (16049sm
41 Mäcariatg 41
4 Zim.=Wohnung, Bad, Veranda,
Gas u. all. Zub., ſofort zu verm.ſ
Näh. Wendelſtadtſtr. 8, I. (15207mst
Soderſtr. 6½, 4 Zim.=Wohn.
Küche u. Bodenk., ab 1. Okt., eventl
auch früher, zu verm., monatl. 30 Mk.
4 Zim.=Wohn. Manſ.=Zim. Gas, und Frankfurterſtr. 80. (15657ms
Bad, per 1. Okt. oder früher.
Näh. Wendelſtadtſtr. 8, I. (15206ms
Rhönring 31, parterre, ſchöne
Zu erfr. part. u. 1. St. (14699ms3 Zimmerwohnung mit allem
Zubehör per 1. Oktober zu verm.
Annastr. 6, I. Etage Mietpreis 400 Mk. Näh. daſelbſt
Bismarckſtr. 21
ſchöne 4 Zim.=Wohn. i. Gartengebd.
z. 1. Oktob. zu vermieten. (15652ms
Soderstrasse 45
2. Stock, ſchöne große 5 Zim.=
Wohnung ſehr preiswert per
1. Oktober.
(13987ms
Dieburgerstrasse 19
ſchöne Manſardenwohn., 5 grade
Zimmer ſof. oder ſpäter. Näheres
Hoffmannſtr. 38, part. (10842ms
Kaſinoſtraße 24, 2. St., 5 große
helle Zimmer, gr. Veranda, Balkon,
Bad uſw., zu verm., ſofort beziehb.
Näh. daſelbſt, part. (12380ms
Mathildenſtr. 10, part.
Feine 5 Zimmerwohn.:
Lino=
leumfußbod., elektr. Licht ꝛc. per
ſofort zu vermieten. (15844ms
Näheres Soderſtraße 70, I.
Dieburgerstr. 20, part.
5 Zimmerwohn., Gas u. Zubeh.
Näheres I. Stock. Einzuſehen von
11—3 Uhr.
(11857ms
Bismarckstr. 42, I. St.
4 Zimmer=Wohnung, 2
Entre=
ſole, prachtvolle Wohnung, Gas,
elektr. Licht, Zubehör, 900 Mark.
Näheres parterre.
(16214ms
ns
Schnchardstr. 10, II,
ſſchöne 5 Zimmerwohn. zu verm.
Näh. b. M. Kattler, Rheinstr. 3. (18224mst
Reinrichetr.160 I.
5 Zim.=Wohn. mit all. mod.
Zubehör zum 1. Oktbr. zu
vermieten.
(16215ms
Darmstrasse 49, I.
ſchöne 5 Zim.=W. zu vm. (16216ms
Bahnhofsplatz
u. Stirnweg ſchöne große 5 und 6
Zim.=Wohn. zu verm. Neuzeitl.
eingerichtet.
(16217ms
eeeenge, 1. e
merwohnung mit Zubehör
ſofort zu verm.
(13118ms
Orangerieſtr. 8, hochpt., ſchöne
neu herger. 4 Z.=Wohn. m. all. Zub.
p. 1. Aug., 600 M. Näheres
Wil=
helminenſtraße 19, I. St.(521ms
Soderſtr. 70, Manſ.=Wohn.
4 Zimm., 1 Kamm., Küche u. Kell.,
p. 1. Okt. Näh. 1. St. (15203ms
Eliſabethenſtr. 1, Seitb., 1. St.
4 Zimmer, Küche Manſ., Keller
per 1. Okt. d. J. Mk. 525. (14701ms
Mathildenplatz 7, Htgeb.,
2. St., 4 Zim.=Wohn., Blick nach
d. Garten, m. Bleichpl. u. ſonſt.
Zub. zu verm. Näh. L.
Dintel=
mann. Tel. 1457.
(16222ms
Gutenbergſtr. 39
II., 4 Zim.=Wohn., neu herger., m.
Balkon u. Zubehör per ſofort zu
vermieten. Näh. part. (15556ms
eereteſte etenten
3 Zimmer, Küche, Keller, an ruh.
Leute ohne Kinder zum 1. Okt.
evtl. früher. Pr. 360 Mk. (12881ms
us
Beſſungerſtr. 122 Manſardew.,
3 Zimmer. Preis 220 M. (1319ms
Steinſtr. 37, Ecke Heinrichſtr.,
frdl. neuherger. Manſ.=Wohnung,
3 Zimmer, Küche und Kammer,
(nur gerade Räume), 2 Keller, Gas,
elektr. Licht, per 1. Oktober an einz.
Dame. Näh. part. (15202ms
Frankenſteinſtr. 49 mod. 3 Zim.=
Wohnung mit Badezim. und Zub.
Näh. Karlſtraße 94. (15659ms
Lichtenbergſtr. 65, part., ſchöne
geräumige 3 Zimmerwohg. mit
Bad, 2 Keller, 1 Kammer und
Gartenanteil per 1. Oktober zu
ver=
mieten. Mietpreis 500 Mk. Näh.
daſ. u. Frankfurterſtr. 80. (15658ms
Mathildenpl. 2
Hh., II., 3 Zim.=Wohn. pr. 1. Aug. zu
verm. Näh. daſ. Laden. (15655ms
Rhönring 83
gr. ſchöne 3 Zim.=Wohn., freie Lage,
Veranda, Erkervorbau, auf Wunſch
mit Garten z. 1. Okt. z. verm. Näh.
Nr. 81.
(15653ms
Tannenſtr. 23 (Eckhaus), 2. St.,
ſchöne 3 Zimmer=Wohnung per
1. Oktober zu verm. (14700ms
Frankfurterstr. 12/14
1. Stock: 3 Zimmer
2. Stock: 4 Zimmer
billigſt zu vermiet. Anton Fischer,
Adler-Drogerie.
(15843ms
Rhönring 31, 1. Stock links,
ſchöne geräumige 3 Zimmer=
Woh=
nung mit allem Zubehör per 1. Juli
zu verm. Mietpreis 430 M. Näh.
daſ. u. Frankfurterſtr. 80. (15656ms
Ahastrasse 12, Htb.
3 Zim.=Wohn. per ſofort zu
ver=
mieten.
(16218ms
Landwehrstr. 26,I.
3 Zim.=Wohn. zu verm. (16219ms
Zimmer
Schwanenſtraße 31, Wohn,
1a Zimmer mit Zubehör zu verm.
Näheres parterre. (14951ms
Hügelſtr. 65, Htb., 2 Zimmer,
Kammer, Küche und Zubehör, an
finderl. Familie zu verm. (15208ms
Pankratiusſtraße 26½ ſchöne
2 Zim.=Wohnung (III. Stock) zu
vermieten.
(16220ms
Schloßgaſſe 12, II., 2 Zimm.=
Wahn. zu vermieten. (16221ms
e rhe
Grosser Laden
mit großen Nebenräumen, in welch.
eiſeit mehreren Jahren ein
Kurz=
waren=Engros=Geſchäft betrieben
wurde, per ſofort. — Näh.
Bleich=
lſtraße 26, I.
0ms
S e
Aſchäftslage helle Ladenm. zwei
Schaufenſtern, 3Magaz., Keller,
m. Wohnung v. 4 Zim. f. 1. Okt.
d. J. z. v. Alles Nähere
Wilhel=
minenſtraße 19, 1. St. (14835ms
Grafenſtraße 4
gr. Laden m. gr. Erker zu verm.
Näh. Feldbergſtraße 72 (15685ms
Heidelbergerſtr. 1, am
Ma=
rienplatz, Halteſtelle der ekertr.
Straßenbahn, ſchöner, moderner
Laden
mit Ladenzimmer
(16051m
zu vermieten.
Näheres I. Etage.
Banarokstr.76, I.
3 gr. Zimmer mit kompl. Bad, Ballonplatz 6 1 Werkſtätte per
(10084ms
Küche, Manſ., 2Keller, wegzugs=Aſofort.
halb. p. 1. Okt. an nur ruh. Miet. Orangerieſtr. 8 große, helle
zu verm. Pr. M. 550. Einzuſeh. Werkſtätte im Seitenbau. (5,20 auf
von 10-12 u. 2.4Uhr. (16223ms 4, 20 m). Näheres Wilhelminen=
ſtraße 19, I. St.
(15214ms
Unentgeltlicher Wohnungsnachweis u. nähere Auskunft über Preis uſw. in der Geſchäftsſtelle Wilhelminenstr. 19, 1. St., zu erfragen.
Blumenthalſtr. 41, 1. Stock,
große 5 Zimmerwohn. für 600 Mk.
alsb. z. vm. Näh. j. 1. St. r. (15826ms
Glenbanpt. 61, I. . 5. II.
geſund gelegene mod. 5
Zimmer=
wohnungen mit Mädchenzimmer
und Bodenkammer und reichlichem
Zubehör, per ſofort oder ſpäter
zu vermieten. Näheres daſelbſt u.
Heidelbergerſtr. 9½, I. Telephon
2464, auch durch Bauführer Albln
Hohmann, Rhönring 113. (15993ms
5 ſchöne
Walastr. 50, II., Zim.,
Küche, Veranda, Mädchenkammer,
Bodenkammer, 2 Keller, Gas evtl.
elektriſch Licht, Waſchküche. Preis
680.— Mark.
(16162m
Schloßgartenſtr. 41, 5 Zim.=
Wohn. mit all Zubeh. ſofort
be=
ziehbar. Ferd. Kehn. (16207a
Ecke Rhein= u. Georgenſtraße
iſt der von Fr. Beck-Swirles,
Den-
tistin, gegenw. bewohn. 2. Stock,
5 Zimmer u. Zubeh. per 1. Okt. zu
verm. Näh. Ausk. daſelbſt. (*4322
1 Zimmer
wohnung zu vermieten. (912ims=
Bessungerstrasse 97
4 Zimmer u. Bad nebſt allem Zub.,
per ſofort zu verm. Näheres bei
H. Bendheim, Georgenſtr. 13. (14889ms
Bismarckſtr. 9, 1. Stock, ſchöne
4 Zimmerwohnung mit Zubehör
zu. vermieten.
(14564ms
Wenckſtr. 9, 3. St., 4 Zimmer
uſw. Näh. Wenckſtr. 5, pt. (14891ms
Hochſtr. 6, parterre, 4 Zimmer=
Wohn. zu verm.
(12563ms
Viktoriaſtr. 92, 1. St., neuzeitl.
4 Zim.=Wohn. nebſt Zubeh. Ausk.
wird erteilt Nr. 90, part. (12837ms
Neue Ireneſtr. 70, 1. St. (bei
der Mollerſtr.) ſchöne 4 Zim.=Wohn.
mit Bad, Veranda,
Fremden=
zimmer, reichl. Zubehör u.
Garten=
anteil per ſofort zu vermieten. —
Näh. Rheinſtraße 28, I. (13493ms
Gutenbergſtraße 58, I.,
weg=
zugshalber geräumige 4 Zimmer=
Wohnung mit reichlichem Zubehör
zu verm. Näh. daſelbſt und
Heidel=
bergerſtr. 9½, I., Tel. 2464 auch durch
Bauführer Albin Hohmann,
Rhönring 103.
(11368ms
Georgenſtr. 1½, 2. Etage, iſt
eine Wohn., enthalt. 4 Zim., Küche,
2 Zim. in der Manſ., Keller, Gas
u. elektr. Licht, per ſofort zu
ver=
mieten. Näh. durch C. W. Braun,
Martinſtraße 74. (11109ms
Pankratiusſtraße 4, 1. Stock,
eine 4 Zimmerwohnung per ſofort
zu vermieten. Näh. im Laden od.
Soderſtraße 70, 1. St. (13920ms
Ernſt=Ludwigſtr. 3, ſch. geräum.
4= Zimmerw. im 3. Stock per 1. Okt.
zu verm. Näh. i. 2. Stock. (13707ms
Inſelſtr. 43, 1. St., ſchöne mod.
4 Zimmerwohn. mit Bad u.
reich=
lichem Zubeh. zum 1. Okt. zu vm.
Näh. Steinſtr. 10, 1. St. Einzuſ.
von 10—12 u. 2—3 Uhr. (13623ms
Beckstr. 62, 3. Stock
elegante 4 Zimmer=Wohnung, Bad,
Küche, Balkon Loggia, 2 Manſ.,
2 Keller. Waſchküche, Bleichplatz,
zum 1. Oktober zu vermieten. Zu
erfragen Nr. 64, part. (13049ms
1 Zimmerwohn.
neckarstr. 4 (Neub.), p. 1. Okt.
zu vermieten.
(13999ms
Soderſtraße 112, in ſeiner
Lage, ſch. 4 Zim.=Wohn., part.,
Veranda, Bad, evtl. m. Garten, per
1. Okt. z. verm. Näh. daſ. pt. (13318ms
Gutenbergſtraße 27, 2. Stock
ſchöne 4 Zimmerwohn. mit Balkon,
Badezimmer Speiſe= und
Boden=
kammer nebſt Zubehör per 1. Okt.
zu vermieten. Näh. part. (13524ms
Ireneſtr. 9 a. d. Frankfurterſtr.
franz. Stock, ſchöne 4 Zimmerw.
m. Zubeh. per ſofort z. verm. Näh.
b. FrauP. GraefWw., 2. St. (13287ms
Eaſinoſtr. 12, 1. Et., mod. 4 Z.=
W., el. Licht etr. p. 1. Okt. (14156ms
Landskronſtr. 53, part., große
4 Z.=Wohn. mit Bade= u. Mädch.., Veranda, Vorgart. u. all. Zub.
p. 1. Okt. z. vm. Näh. 1. Et. (13715ms
Im ſtädtiſchen Hauſe
Luiſen=
ſtraße 16 iſt die Wohnung im erſten
Obergeſchoß des Mittelbaues,
be=
ſtehend aus 4 Zimmern, Küche
und Keller alsbald zu vermieten.
Bewerber erhalten nähere
Aus=
kunft im Stadthaus, Zimmer
Nr. 56.
(11371ms
Per 1. Oktober 1913
ſchöne 4 Zimmerwohn. im III. St.
Ecke Stiftſtr. u. Lindenhofſtr.,
Zim. mit Linoleumbelag, Balkon
u. Veranda, Bad u. Speiſekam. ꝛc.,
all neuzeitl hergericht., Pr. 750 Mk.
Näheres im Erdgeſchoß. (VII, 14631
Lichtenbergstr. 21, III.
hübſche 4 Zimmerw. mit allem
Zu=
behör per 1. Aug. z. verm. (14245ms
Mühlſtr. 66, Kapellplatz, III.,
ſchöne 4 Zimmer=Wohnung mit
Badezimmer, 2 Manſ., Veranda,
per 1. Oktober zu verm Näheres
Dieburgerſtraße 4, 1. St. Anzuſ.
v. 10—12 u. 2—4 Uhr. (14550ms
Moosbergstr. 52
eine 4 Zimmerwohnung parterre,
3. Stock,
5
.„2
Hintergeb. und eine gr. Werkſtätte
per ſof. od. ſpäter zu verm. Näh.
Heidelbergerſtr. 9½, Tel. 2464. (12152ms
Frankensteinstr. 59
4 Zimmer=Wohnung per 1. Oktob.
zu vermieten.
(B12841ms
Ireneſtr. 11, 3. Stock, an der
Frankfurterſtraße, ſchöne 4 Zim.=
Wohnung zum 1. Okt. zu verm.
Näheres part.
(14256ms
Bismarckstr. 74
1. Stock, ſchöne 4 Zimmer=
Wohnung nebſt Zub., mit
gr. Veranda per 1. Okt. d. J.
Näh. bei Gg. Ph. Geist. (14263ms
Seitersweg 10, II., mod. 4 Zim.=
Wohn. m. Bad, Veranda u. Zubeh.,
per 1. Oktober zu vermieten.
Ein=
zuſehen täglich von 3—6 Uhr
nach=
mittags. Näheres beim
Eigen=
tümer, parterre.
(14314a
Eliſabethenſtraße 35,
Vorder=
haus, 2. Stock, 4 Zimmer=
Woh=
nung mit Zubehör per 1. Oktober
zu vermieten.
(14624ms
Bismarkſtr. 56 gr. Wohnung,
4 Zimmer, 2 Entreſols, ſofort ſehr
preiswert zu vermieten. (14868ms
Aliceſtr. 24, 3. St., ſow. 1. St.,
ſchöne 4 Zimmerw. m. Balk. u. groß.
Garten an kl. Fam. z. verm. Preis
500 reſp. 700 M. Z. erfr. I. (B14569ms
Karlſtr. 10, ſehr ſchöne große
4 Zim.=Wohn. per 1. Okt. zu verm.
Näh. Karlſtr. 10, part. (14551ms
Karlſtr. 54, I., 4 Zimm. und
Küche p. 1. Okt. zu verm. (B14661ms
Landskron= u. Ludwigs=
Eckehöhſtraße iſt der 1. Stock,
4 Zimmer, Bad, reichliches
Zube=
hör, Balkon und großer Garten,
per 1. Oktober, event. früher, zu
vermieten. Einzuſehen von 10 bis
12 Uhr. Näheres Wittmannſtr. 2,
1. Stock.
(B14544ms
Viktoriaſtraße 75, 2. St., vier
Zimmer mit Zubehör p. 1. Oktob.
Einzuſehen von 12—3 Uhr. Näh.
Bismarckſtraße 48, part. (14539ms
Rhönring 19, 1. Stock, ſchöne
4 Zimmer=Wohnung mit Balkon
und Veranda, zum 1. Okt. zu verm.
Näh. II., E.-O.-Sckretär Schüttler. (14292ms
Heinheimerſtr. 12,part., 4 Zim.,
Mädchenkammer, Küche. (14593ms
Näh. beiFrau Hlarting, Heinheimerstr. 16, I.
Moosbergſtr. 97 n. d.
Heidel=
bergerſtr., Halteſt. der elektr. Bahn,
gr. mod. 4 Zim.=Wohn. m. Zub., per
1. Okt. zu vm. Näh. part. (B14571ms
Heidelbergerſtr. 36, III., 4 Z.
m. a. Zub., gr. Ver., per 1. Okt. Näh.
1. Stock oder Laden. (Straub.) (14509a
Friedrichſtraße 13, part.
ſchöne Vierzimmerwohnung mit
Mädchen= und Fremdenzimmer,
reichlichem Zubehör per 1. Okt.
zu vermieten. Näheres daſelbſt
und Heidelbergerſtr. 9½, 1. Stock,
Telephon 2464, auch durch
Bau=
führer Albin Hohmann,
Rhön=
ring 113.
(14941ms
Mollerſtr. 34, pt., neuzeitliche
4 Z.=W., vollſt. Gasbadeeinr., Balk.,
Manſ., p. 1. Okt. Z. erfr. I. (15403a
Klappacherſtr. 40, I., 4 Z.=W.
Einz. v. 4—6 Uhr nachm. (B15807ms
Zeite *13.
Darmſtadter Tagblatt, Mittwoig, den 30. Jn 1315.
Nummer 170.
Sandbergstr. 66, 2. St.
4 Zim.=Wohn., Badez. mit kompl
Bad, freie Lage, zu verm. (B15183ms
Neue Kiesbergſtr. 37, 1. St.
4 Zim.=W. per 1. Okt. (B14577ms
II., ſchöne 4
Kahlertstr. 43, Z.=Wohng.
m. Ver. uſw. Näh. part. (14920ms
Mathildenplatz 7, Hintergeb.,
2. St., 4 Zimmer=Wohnung, Blick
nach dem Garten, Bleichplatz u. ſonſt.
Zubehör, zu vermieten. (15172ms
Näh. L. Dintelmann, Tel. 1457.
4 Zim.=Wohn. mit
Kiesſtr. 127 Zubehör ſofort od.
ſpät. zu vm. Ausk. i. 2. St. (15112ms
Kiesſtraße 9, 4 Zimmer=
Woh=
nung, 2. Stock, mit Gas, per
1. Oktober zu vermieten. (15097a
Mollerstrasse 17
eine 4 Zimmerw. m. Erk., Veranda
und Zubeh. bis zum 1. Oktober zu
vermieten. Näheres Rheinſtr. 28,
1. Stock, rechts.
(15153ms
Eliſabethenſtr. 23 4
Zimmer=
wohn. (Manſ.) m. Zubeh., 500 M.,
per Okt. zu vermiet. — Würde ſich
auch z. Möbeleinſt. eignen. (15105ms
Kiesstrasse 94, I. Stock
ſchöne 4 Zimmer=Wohnung mit
2 Balkons u. reichl. Zubeh., Gas
elektr. Licht, per 1. Okt. zu verm
Näheres daſ. part.
(14324ms
Pallaswiesenstr. 41
ſchöne 4 Zimmerwohn. m. Zubeh.
im II. St., ſof. beziehbar. Näheres
daſelbſt im Laden. (15366a
Gutenbergſtr. 19, ſch. 4 Z.=W
neuzeitl. einger., per 1. Okt. z. verm.
Einzuſ. v. 10—12u. 2—4 Uhr. Näh. im
Haus u. Gervinusſtr. 55. (15386ms
Stiſtſtr. 1, III., ſchöne 4 Zim.=
Wohn. p. 1. Oktober. Preis 500 Mk.
Näh. Heinrichſtr. 80. (15384ms
4 Zimmer=
Herrngartenſtr. 29 Wohnung
auf 1. Okt. zu verm.
(15597a
Schießhausſtraße 55, 1. Stock,
in ruhigem Hauſe ſchöne 4 Zimmer=
Wohnung mit Veranda, Koch= u.
Leuchtgas, per 1. Okt. zu verm.
Einzuſ. v. 10—3Uhr. Näh. pt. (B15574ms
3. Stock,
Taunusſtraße 36, ſchöne,
große 4 Zimmerwohn. mit allem
Zubehör per 1. Oktober zu
ver=
mieten. Zu erfragen
Kranich=
ſteinerſtraße 44, 1. Stock. (15823ms
Mollerſtr. 42, I. Obergeſchoß,
ſchöne 4 Zim.=Wohn. mit
Speiſe=
kammer, Badezimmer,
Herren=
zimmer, Kammer, 2 Kell., Veranda,
Bleichgart., Waſchküche u.
Trocken=
boden, per 1. Oktober zu vermieten.
Näheres daſelbſt. (15798ms
Ernſt=Lndwigſtr. 9, III. St.
freundl. 4 Zimmerwohnung mit
Gas, Bad u. Zubehör per ſof. zu
verm. Näh. daſ., II. Et. (B15837t
Eliſabethenſtr. 23, Manſ.=W.,
4 Z. u. Nebenr. a. ruh. Leute. (15992t
Neubau Landgraf-Georgstr. 34,
3. Stock, eine geräum. mod.
4 Zim.=Wohn. mit Zubeh., per
1. Okt., evtl. auch früher, z. verm
Näh. Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½, I., Tel. 446. (1579a
Wienersstrasse 49, I.
4 Z.=W. m. all. Zub. p. 1. Okt. (15809ms
Liebigſtr. 65, 2. St., 4 Zimmer
mit Zubehör per 1. Oktober.
Be=
ſichtigung 11—12 und 2—4 Uhr.
Näheres parterre. (13976mds
Lichtenbergstr. 26, II.
4 Zimmer uſw. u. reichl. Zubehör
z. vm. Näh. Bleichſtr. 40. (15977ms
Mauerſtraße 30, 3. St., ſchöne
4 Zimmerwohnung mit Veranda
u. reichl. Zubeh. z. 1. Okt. bill. zu
vm. Näh. Kiesſtr. 84, II. (15972ms
Zimn
Neue Ireneſtr. 7 ſchöne 3 Zim.=
Wohnung per ſofort zu verm.
Näheres im Laden. (11152ms
Kranichsteinerstr. 6
Seitenbau, 3 Zim.=Wohn. m. Zub.
per ſofort zu verm. Näh. daſ. od.
Baubüro, Pallaswiesenstr. 26. (12392ms
Wohnungen
mit 3, 4 u. 5 Zimmer u. reichlichem
Zubehör, per ſof. und ſpät. zu verm.
Näh. Heidelbergerſtr. 9½, 1. Stock,
Telephon 2464, auch durch
Bau=
führer Albin Hohmann,
Rhön=
ring 103.
(15118ms
Neue Niederſtr. 15, ſchöne 3
Zimmerwohn. m. Zubeh. im 1. St.
ſofort zu vermiet. Näheres 1. St.
daſelbſt.
(15119ms
3
Zimmerwohn. p. 1.Aug. z. v. Neute
Niederſtr. 13, Zimmermavn. (B14287ms
Dieburgerſtr. 18, Htb. II.
Hübſche 3 Zim.=Wohnung m.
Glas=
abſchluß u. allem Zubeh. per ſofort
zuverm. Näh. Lukasweg 9. (10961ms
Martinſtr. 95 (Gartenhaus)
eine 3 Zimmerwohnung, Heiz= u.
Leuchtgas, Veranda, Gartenanteil,
Bleichplatz, per 1. Oktober zu
ver=
mieten. Einzuſeh. von 10—1 Uhr.
Näh. Heinrichſtr. 66. (11848ms
Vonnersbergring 28 u. 32
je im 3. Stock eine große 3 Zim.=
Wohnung. Geſunde, freie Lage,
kein Gegenüber. Näheres
Aha=
ſtraße 24, Wolff. (B12340ms
Moosbergstr. 26 m. 3 Z.=W. p. ſofort.
N. daſ. u. Fr. Koch, Grafenstr. 22. (15120m
Hoffmannſtr. 21, Hth., 3 Zim.=
Wohnung, part., per ſofort an kleine
Familie zu vm. Preis 360 Mk. Zu
erfr. 2. Stock, Erhard. (B12373ms
Hügelſtraße 85, Manſarde,
Zimmer an ruhige Leute zu
vermieten.
(12567ms
Arheilgerstr. 48
chöne 3 Zimmer=Wohnung, neu
hergerichtet, per ſofort zu vermiet
Näheres Schillerplatz 7. (12873ms
Elisabethenstr. 45
Vdhs., I., ſchöne 3 od. 5
Zimmer=
wohnung mit Zubehör. Näheres
Vorderhaus, part.
(13277ms
Nieder-Ramstädterstr. 71,
Ecke Heinrichſtr., iſt eine 3 u. eine 4
Zimmerwohnung zu vermieten.
Näh. daſelbſt bei Herrn Fiſcher,
im Laden.
(13275ms
30 Waldſtraße 30
Wohnung, 3 Zimmer m. Zubehör
u. Veranda, Vorderhaus, Preis
450 Mk., an kleine Familie per
1. Oktober zu verm. Einzuſehen
von 10—4 Uhr. Zu erfragen im
Büro daſelbſt.
(13305ms
Nd.-Ramstädterstr. 5½
hübſche 3 Z.=Wohnung (Manſ.) an
ruh. Leute ohne Kinder p. 1. Okt. zu
vm. Näh. Mühlſtr. 62, II. (13714ms
Moosbergſtr. 63, ſchöne große
3 Zimmer=Wohnung mit Veranda
u. reichl. Zubeh. p. Okt. z. vm. (B18765ms
Taunusſtraße 1, Nebenbau
Hohler Weg, part., 3 Zimmer mit
Zubeh., an ruhige Fam. (13308ms
Heidelbergerſtr. 23, III.,
gegen=
über Heinrichſtr., ſchöne 3 Z.=W. mit
gr. Küche, abgeſchl. Vorpl. u. Zubeh.
zu verm. Näh. im 1. St. (13970ms
Sandſtr. 42, eine 3 u. 2 Zimer=
Wohnung zu vermieten u. gleich
zu beziehen.”
(14022ms
Wingertsgäßchen 11 ſch.3 Z.=W
ſof. zu verm. Preis mtl. 25 Mk. Näh.
Heidelbergerſtraße 123. (B14277ms
Viktoriaſtr. 73, III. I, ſch. 3 Zim.=
Wohn. p. 1. Okt. zu verm. Einzuſeh.
nachmittags v. 1—5 Uhr. Näh. daſ.
ei Herrn Rohmig, 3. St. r. (14295ms
Inſelſtr. 21, II., ſchöne 3 Zim.=
Wohnung mit Küche und Gas,
Manſarde, 2 Keller per 1. Aug. a. c.
zu verm. Näh. daſ. im 1. Stock
bei Flickinger.
(14250ms
Erbacherstrasse 17, II.
ſchöne 3 Z.=Wohn. z. vm. (14414ms
Saalbauſtraße 78 3 Zimmer
wohnung zum Pr. v. 500 Mk. zum
1. Okt. Näh. Soderſtr. 102, I. (14489ms
3 Zimmerwohnung (Manſarde)
mit reichlichem Zubehör p. 1. Okt.
zu verm. Näheres
Pallaswieſen=
ſtraße 23, im Laden.
(14476ms
Marktplatz 7
ſchöne moderne 3 Zimmer=
Wohn. m. Gas, elektr.
Licht=
anlage u. Dampfheizung, m.
reichl. Zubehör p. 1. Oktober
zu vermieten. Zu erfragen
Markt 7 (im Laden). (15877ms
Waldſtr. 24, Stb., 3 Z.=W. p. 1. Okt.
Einzuſ. 11—4. Näh. Vdh., I. (14685ms
Lauteschlägerstr. 6
3 Zimmer u. a. Z. im 1. Stock per
1. Oktober zu vermieten. (14583ms
Frankenſteinſtr. 36 neuzeitlich
eingerichtete 3 Zimmer=Wohn. per
1. Okt. Näh. part. rechts. (B14575ms
Neue Ireneſtr. 68 (b. d. Mollerſtr.)
3 Zimmer=Wohnung im I. Stock
m. großen Manſardenzim., Veranda
u. Gartenanteil z. 1. Okt. zu vm.
Näh. Rheinſtr. 28, I. I. (14611ms
Schießhausſtr. 29 ſch. 3 Z.=W.
(Manſ.) p. 1. Aug. ev. ſpäter. (B14355ms
Heinheimerstr. 74, III.,
3 Zimmer, große Manſarde, per
1. Auguſt zu vermieten. (15173ms
ſchöne 3 Zim=
Liebigstr. 44 merwohnung
im 2. Stock in ruhigem Hauſe per
Oktober zu vermieten. (1515ims
Frankensteinstr. 46,
1. Stock, 3 Zimmer=Wohnung mit
Zubehör per ſofort zu vermieten.
Preig 250 Mk.
(B14270m
Neckarſtr. 26, Hth., 3 Zimmer
und Kabinett. (15154ms
Heidelbergerſtraße 88
Htb., I., eine ſchöne neu hergericht. Lauteſchlägerſtr. 11 eine Zwei
Frankensteinstr. 62
moderne 3 Zimmerwohnung mit
Bad u. Veranda, wegzugshalber
Telephon 446.
3 Z.=W. a. r. L. Näh. 1. St. r. (15387ms
Gardiſtenſtr. 18, I., 3 Zimmerw.
Gas u. Veranda per 1. Okt. Näh.
Hinterh, II. St.,
Ahastr. 22, frdl. 3
Zimmer=
wohnung per 1. Aug., Mk. 23.
Näh. b. Eisemann, Ahaſtr. 22. (15106ms
Frankensteinstrasse 48
beſtehend aus 3 Zimmern, Küche,
Beſichtigung u. weitere Auskunft
beliebe man daſ. in der Parterre=
Wohnung nachzufragen. (15375ms
Mollerſtraße 40, Seitenbau,
abgeſchl. Vorplatz, per 1. Oktober.
eine ſchöne
Kaupſtraße 51, II., freundliche
3 Zimmerwohnung per 1. Aug. d. J., Wendelſtadtſtr. 39.
event. ſpäter zu verm. Näh. bei
B. Ringler, Waldſtr. 54. (15892a Schustergasse 15
Schulstrasse 6, II.,
ſchöne 3 Zimmer=Wohnung mit
Küche u. ſonſtigem Zubehör ſofort
zu vermieten. Näh. im Laden bei Karlſtr. 94, Seitenbau, part.,
L. Lange.
(15363t
Ahaſtr. 20, Mittelbau, 1. St.,
freundliche 3 Zimmerwohnung per
1. Aug., 25 Mark. Näh. bei
Eiſe=
mann, Ahaſtraße 22. (15576ms
Parkusſtr. 2, part., 3 Zim.=W.
per 1. Okt. zu v. Näh. 1. St. (15572ms
Liebfrauenſtraße 100, 3. Stock,
ſchöne 3 evtl. 4 Zim.=Wohn mit all.
Zub. per 1. Okt. zu verm. Näh.
Wendelſtadtſtr. 33, part. (14880ms Sandſtr. 28, Htb., 2 Zim.=Wohn.
Ballonplatz 7, 3 Zimmerwohn.
zu vermieten.
(15859ms
Schöne 3 Zim.=Wohnung im
Seitenbau ſof. zu verm. Näheres
Fuhrmannſtr. 2, II. Obergeſchoß,
hübſche 3 Zim.=Wohn. ſamt reichl
Zubeh., p. ſof. od. 1. Oktober. z. verm.
Näh. Schuhladen, daſelbſt. (15792ms
Neue Ireneſtr. 15 ſch. 3
Zim=
nerwohnung zu verm. (15825ms
Karlſtr. 20, Seitenbau, eine Landskronstr. 73
3 u. eine 2 Z.=W. m. Zub. zu vm.
Näh. Karlſtr. 20, 1. St. (15976ms
Gerbinusſtraße 49, II., 3 Zim.=
Wohnung Bodenkammer, 2 Keller,
Balkon, Trockenboden, per 1.
Ok=
tober zu vermieten. (16014ms
Casinostrasse 10, III.,
3 Zimmer mit Balkon, per Mon.
35 M., per 1. Oktober. (15975ms
Näh. Mathildenplatz 9, 1. St.
Mitte der Stadt 3 Zimmer=
Wohnung 3. Stock, mit
Speiſe=
kammer und großer Veranda per
1. Oktober zu vermieten. Näheres
Gartenſtr. 23, am Herrng. (16015ms
Pankratiusſtr. 47, frdl. 3 Z.=W.
m. Gas u. Bodenk. p. 1. Okt. zu verm.
Zu erfr. parterre links. (16006ms
Pankratiusſtr. 48, ſchöne 3 Z.=W.
p. 1. Sept. z. verm. Näh. II., I. (16011ms
Darmſtraße 21, Manſ., 3 Zim.
Gas, neu hergerichtet, zum 1. Aug.
zu verm. Näh. parterre. (16024a
Kirchſtraße 21
1. St., 3 Zim.=W. mit
Bade=
zim. u. ſonſt Zub. per 1. Okt.
ev. 1. Septbr. zu verm.; ein
4. Zim., welches ſich auch als
Bürozim. verwenden läßt, k.
mitverm. werden. (16034a
Schuknechtſtraße 50
3 Zim.=Wohn. mit Zubehör
per 15. Aug. zu verm., Preis
30 Mk. monatl. Näh.
Kirch=
ſtraße 21 im Eiſengeſchäft.
Müllerſtr. 7, II., 3 Z.=W., frei
ge=
legen, per 1. Okt. zu verm. (16057ms
Karlstrasse 34
ſchöne 3 Zimmerwohn. mit allem
Zubehör, neuzeitlich eingerichtet,
in ſämtlichen Zimmern Linoleum,
(15762oms
zu vermieten.
2 ſchöne unmöbl. Zimmer,
ge=
eignet für Büro od. einz. Herren
od. Damen, ſofort zu verm. Näh.
Eliſabethenſtr. 58 (Laden). (15675ms
Roßdörferſtraße 46, 2. Stock,
ſchöne 3 Zimmerwohnung mit
Zu=
behör wegzugshalber per 1. Okt.
Eliſabethenſtr. 29, Htb.
ſch. 3 Zim. Näh. Lad. (13488oms
Keller und Bodenkammer per
1. Oktober zu verm. (14979omf in feinem Hauſe, parterre, große Eliſabethenſtr. 45, Vorder
haus, ſchöne 3 bis 4 Zim.=Wohn.
per ſofort zu vermieten. Näheresper ſofort oder ſpäter. (16166ms Heinrich Funk, Grafenſtr. 23½, Wendelſtadtſtr. 43, I., ſchöne
(15378ms 13 Zimmerwohn., Küche mit Gas,
Parkusstr. 19, n. d. Pallaswieſenſtr., 2 Keller, ſofort beziehbar. (16206a II., ſchöne
Soderſtr. 40, 1. St., 3 Zimm. p. Parcusstr. 21, 3 event. a.
1. Okt. N. Roßdörferſtr. 27. (15421ms ſals 4 Zim.=Wohn. per 1. Oktober
(16204ms
zu vermieten. per 1. Auguſt. Näh. part. (15458ms Karlſtraße 60 3 Zimmer= Woh=
nung an ruhige Leute per 1. Sep=
Schöne 3 Zimmerwohn. mit tember zu vermieten. (B16187ms Schuchardſtr. 4, I. r. (15113ms Schöne 3 Zimmerwohnungen
mit Gas und elektr. Licht zu vm.
Zu erfr. Ruthsſtr. 17, pt. (16188ms im Gr. Ochſengaſſe 14 ger. 2=Zim.=
Wohnung per ſofort zu vermieten.
iſt im II. St. eine ſchöne Wohn., (Näh. Wirtſchaft. (15122ms Kaupſtr. 7, im 1. Stock 2 Zim.
Speiſekammer ꝛc. zu vm. Wegen u. Küche für 24 Mk., und im 3. Stock
3 Zim. ſofort zu verm. Zu erfragen
bei Jöckel II.
(15978ms Die ſeither von der Gräfl. Görtz=
ſchen Brauerei Schlitz innegehabten
3 Zimmer, Küche, Speiſekam., Gas, Räume, Wendelſtadtſtraße 49,
beſteh. aus 2 Zim.=Wohn., Lager=
Näh. Seitenbau, 2. Stock. (15570ms keller, Schwenkraum mit Kontor,
ſowie Stallung für 3 Pferde, ſind
ſof. od. ſpäter zu verm. Näh.
14341ms 2 Zimmer mit Küche, monatlich
10 Mk. an einzelne Perſon oder
kleine Familie per ſofort zu vm.
Näheres Mühlſtr. 12, pt. (12946ms frei geleg., m. Gartenausſicht, ſch.
2—3 Zimmerw. m. Gas u. all. Zub.,
alsb. beziehb. Heinrich Lautz. (13127ms Pallaswieſenſtr. 38 freundliche
Manſ.=W., 2—3 Zim., Gas u. all.
Zub. ſof. z. vm. Näh. part. (14264ms Waldſtr. 24 gr. 2 Z.=W. m. Ver.
p. 1. Okt. Näh. Vdh., 1. St. (14684ms Roßdörferſtr. 40 2 Zim.=Wohn.
an ruh. Familie zu verm. (14681ms mit Zubehör zu verm. (14623ms mit Keller per
2 Zimmerwohn. 1. Oktober an
alleinſtehende Perſon zu verm.
Eliſabethenſtr. 58 (Laden). (15676ms Näh. Beckſtr. 83, part. (14969ms Waldſtraße 23, Htb., 2 Zimmer=
Wohnung zu vermieten. (*4113om Frankenſteinſtr. 36 2 Zimmer=
wohnung, neuzeitlich eingerichtet,
per 1. Oktober zu v. (B14932ms Manſarde, 2 Z., Küche, Vorpl., 2 Kell.,
an einz. Dame o. ruh. L. Pr. 18 M.
Näh. Ludwigshöhſtr. 84, I. (B14893ms Alexanderſtr. 4, pt., 2 leere
Zimmer per ſof. z. verm. (14914ms Heidelbergerſtr. 61, Stb., ſchöne
2 Zimmerwohnung m. Gartenanteil
Zu erfragen im 1. St. (B15394ms Eckhardtſtr. 1, part., 2 Z.=W. mit
Gas u. Kabinett, p. 1. Aug. z. verm.
Näh. Roßdörferſtr. 45, part. (15227ms Arheilgerſtr. 38 freundl. Manſ.,
2 Zim. m. Zub., a. 1—2 Perſ. (15457ms Alexanderſtraße 15 2 unmöbl.
Zimmer zu vermieten. (15626ms kleine 2 Zim.=
Arheilgerſtr. 12 W. (15571ms Stiftſtr. 91, 2 Zimmer u. Küche
mit all. Zubeh. z. verm. (15795ms Landwehrſtr. 45, Stb., 2 Z. u.
K. p. 1. Aug. Z. erfr. Stb. I. (B18580ms Steinackerstr. 1, III.
2 Z. m. Küche a. einz. P. (B15974ms Beckſtr. 70, 2 Zim. mit Zubeh.
an einzelnen Herrn oder Dame
ſof. od. ſpäter zu verm. (16165ms Friedrichſtr. 12, 2 Zim. part.
für Büro geeignet.
(16163ms Hths, II.,
Wienersstr. 18, ſchöne 2
Zimmerwohnung. Preis 20 Mark.
Näh. Mühlſtr. 18, pt. (16152a Wendelſtadtſtr. 54, Manſ., 2 Z.
u. alles Zubeh. an ruh. Leute zum
15. Auguſt. Näh. part. (*4331ms Südl. Stadt., 2. Z.=W. ꝛc., M. 11
mtl., ſof. Näh. Mathildenpl. 9, II.(* Dieburgerſtr. 40, Vorderhaus,
part., 2=Zimmerwohn. z. v. (16190ms 5 Zim Schwanenſtr. 38, 2. St., ein
unmöbliertes Zimmer, Eingang
ſep. Näh. daſelbſt.
(11271ms Forſtmeiſterpl. 5, neu. Mittelb.,
eleg. Zim., Küche, Gas, Waſſer, auch
als 2 Zim. zu benutz. Mk. 17. (B12845ms
Zimmer mi
Liebigstr. 48 Küche (Manſ.)
zu vermieten.
(14875ms
Karlſtr. 94 unmöbl. Zim. mit
o. ohne Küche, alsb. beziehb. (13128ms
Roßdörferſtr. 40,
Manſarden=
zimmer zu vermieten. (13763ms
Arheilgerſtr. 9 ein Zimmer u.
Küche mit Zub. zu verm. (15111ms
Holzſtr. 20, ein kleines Logis,
Zimm. u. Küche zu vm. (15500ms
Eliſabethenſtr. 45, 1 Zim., Küche,
Zubeh. u. Abſchluß z. verm. (15793ms
Kaſinoſtr. 17, Manſ.= Zim. u. Küche
a. einz. Perſ. Näh. Buchb. (16057ms
Erbacherſtr. 46 Zimmer und
Küche per ſofort.
(16189ms
Zwei kleine Wohnungen zu
vermieten.
(12632ms
Näheres Blumenthalſtr. 115.
Gr. Ochſengaſſe 34 kl. Wohn.
f. monatl. 16 M. zu verm. Ausk. bei
Jeon Oberle, Obergaſſe, i. Lad. (13703ms
Wienerſtr. 60 Manſarde an
inz. Perſon zu verm. (VII,14145
Ludwigſtraße 18 der 2. Stock
u. die Manſarde zu vm. (14381ms
Ecke Kies= u. Karlſtraße 26
kl. Manſ. zu v. Näh. 1. St. (14883ms
Landwehrstrasse 17
geräumige Manſarden=Wohnung
mit reichl. Zubehör per 1. Oktober
zu vermieten. Näheres daſelbſt
im 1. Stock.
(15180ms
Landwehrſtr. 15 k. Manſ. mit
all. Zub., abgeſchl. Vorpl. (13076ms
Waldstrasse 22
iſt die Manſarden=Wohnung im
Seitenbau zu vermieten. (15374ms
gegenüber dem
Loniſenſtr. 30, alten
Palais=
garten, ſchöne geräumige
Man=
ſardenwohnung zu verm. Preis
400 Mk. Näh. im 2. St. (15828ms
Ludwigshöhſtr. 9 ſind 2 Wohn.
billig zu vermieten.
(B16042
Näheres Ludwigshöhſtr. 23, I.
Pankratiusſtraße 16 kleine
Wohnung zu vermieten. (16167ms
Weinbergſtr. 28, kl. Wohnung
an ruhige Leute zu vm. (*4270ms
Mete eh
Oilla Irene
neben Kurhaus Trautheim
(Gartenſtadt Nied.=Ramſtadt,
Traiſa), enthaltend 7 große
Zimmer, Küche, Bad,
Seiten=
gebäude m. 2 groß. Zimmern,
Autogarage, elektriſch. Licht,
Waſſerleitung, mit großem
parkähnlichem Garten, großem
Baumgrundſtück u.
Gemüſe=
garten per 1. Oktober zu
ver=
mieten evtl. zu verkaufen.
Näh. Heinrich Funk,
Grafen=
ſtraße 23½, Tel. 446. (14542ms
Eberstadt.
Villa im Mühlt., ſch. 4 Zimmerw.
im Parterre und allem Zubehör,
ſowie Gartenbenutzung per 1. Okt.
ſehr preiswert zu vermieten.
Näh. bei W. Schoeller,
Darm=
ſtadt, Rheinſtraße 7. (15107ms
Sesuh
Raum f. Flaſchenbierhandl. od.
Selterwaſſerfabr. p. ſof. od. ſpät.
zu verm. J. Mohr, Neckarſtr. 4. (14240ms
Wilhelminen=
Str. 29, I. Etage
mit
7-8grosse Räume,
reich=
lichem Zubehör, neu hergerichtet,
beſonders geeignet für feineres
Geſchäft oder größere Bureaus,
zuſammen oder geteilt, per ſofort
zu vermieten. Näheres daſelbſt
im Seitenbau oder
Wendelſtadt=
ſtraße 28, II. Stock. (10756ms
Ernſt Ludwigſtr. 3 iſt per
1. Oktob. das Zahn-Atelier
des Herrn Drautz (4 Zimmer=
Wohnung) anderweit zu
ver=
mieten. H. Stier. (10754ms
Rheinſtr. 12½ 2 gr. Zim.f
Büro oder Einzelmieter geeignet,
(13129ms
zu vermieten.
Als
Büro oder Geſchäftslokal
Karlſtr. 3, I., 5 Zimmer nebſt
Zubeh. ſofort preisw. zu vermiet.
Näh. II. St. daſelbſt. (14238ms
Für Photographen.
Das ſeit 10 Jahren von Herrn
Hans Schramm innegeh. Atelier
u. Wohnung, Georgenſtr. 1½, ſoll
p. 1. Okt. 1913 anderweitig vermiet.
werden. Näh. durch C. W. Braun,
Darmſtadt. Martinſtr. 74. (14016ms
Nummer 176.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Juli 1913.
Seite 15.
Schützenstr. 7, Laden
mit 2 Schaufenſter, ca. 125 OMtr.,
mit oder ohne Wohnung. Näh. bei
mit Werkſtatt alsbald
Laden zu verm. (15126ms
Eliſabethenſtraße 37, 1. Stock.
mit 3= Zimmerwohnung
Laden n. Zubeh. (550 Mk.) p.
ſofort. Näh. Soderſtr. 29, I. (10502ms
Laden m. Wohn.,
Grafenſtr. 2 großem Keller u.
Hof ſofort zu vermieten. (12869ms
Eckladen m. 2 Schauf. u. größ.
Wohn. per ſofort zu verm. Näh.
Soderſtr. 102, 1. Stock. (13130ms
mit Zim., für jed. Geſch.
Laden paſſ., groß und hell, zu
verm. Näh. Karlſtr. 30, I. (14919ms
Schöner Laden
mit Nebenraum, 2 Schaufenſter
Nähe des Markts, zu vermieten.
Zu erfragen in der Exp. (14247ms Dieburgerſtr. 14, II., ſch. möbl.
Saalbauſtraße 38 ein ſchöner
Laden per 1. Oktober. (14378ms! Hügelſtraße 85 2 ſchön möbl.
Kleinerer Laden
m. Kontor Ob.
Eliſabethen=
ſtraße p. 1. Okt. zu verm.
Näh in der Exp. (15152ms
Laden der Papierbranche,
Laute=
ſchlägerſtr. 6, iſt p. 1. Okt. anderw. zu
verm. Näh. 1. St., Schäfer. (15385ms
Gr. Ochſengaſſe 30, ſeith.
Haden v. Gebr. Marschallik bew., z. v.
Zu erfr. Marktpl. 6, Keilmann. (14881m
Lädwigotr
großer modern. Laden mit 3
großen Schaufenſtern, Gang=
Au. Winterſeite, 27 Mtr. Tiefe,
130 qm Flächenraum,
Zentral=
heizung, Gas, elektr. Licht, per
1. Okt. ev. früh. zu vermiet.
Auskunft erteilt die Firma
Herz Hachenburger Sohn
Telephon 339
Rheinstrasse 1.
(IV,12360)
Mathildenſtr. 9 Laden f. Friseure
nebſt 4 Zimmern per ſofort billig.
Zu erfragen daſelbſt. (15782a
Wienersſtraße 38, Laden mit
3 Zim.=Wohn. gleich oder ſpäte:
billig zu vermieten. (16012ms
Schöner Laden m. 2 Schaufenſt.
in verkehrsr. Lage, Zentr., billig z.
vm. Näh. Karlſtr. 3, Laden. (*4017m
Schöner Laden, auch für Büro
Jod. ſonſt. Zwecke geeignet, mit od.
sohne Wohnung zu verm. (15832ms
Näheres Viktoriaſtraße 81, I.
Laden, 2 Zim.=Wohn. ꝛe. f. j. G.
(g. L.)26 M. mt. N. Mathildenpl. 9, II. (*
Waldſtr. 20, Stb., pt., ſch.
Werk=
ſtätte, ev. auch als Lagerraum.
Näheres im 2. Stock. (15116ms
Wienersſtr. 58 kl. Werkſtätte m.
fanſtoß. Schuppen ſof. z. v. (B12565ms
Für Werkſtätte geeig. helle,
trockene Kellerränme m. gr.
Fenſtern u. Asphalt=Fußbod.,
Gas u. Waſſerleitung, ſeparat.
freien Zugang nach d. Hofe, ca.
60 qm groß, evtl. mehr, p. ſofort
zu vermieten.
Gamaſchen=
fabrik Heß, Luiſenſtr. 6(12637ms
Für Schuhmacher oder ſonſtigen
ruhigen Handwerker große helle
Werkſtätte mit Zimmerzu vermiet.
Z. erfr. Heidelbergerſtr. 61, I. (B15394ms
Taunusſtr. 1 Autohalle,
Werk=
ſſtätte, gr. Raum.
(14242ms
Kranichſteinerſtraße 11 eine
Scheuer zu vermieten. (14548ms
Lagerraum.
Im Obergeſchoß des neuen
ſtädtiſchen Lagerhauſes am
Güterbahnhof iſt ein für ſich
abgeſchloſſener, zum Lagern von
Frucht und Mehl ꝛc. geeigneter
Raum, etwa 72 qm groß, alsbald
zu vermieten.
(11438ms
Nähere Auskunft wird im
Stadt=
haus, Zimmer 64, erteilt.
Darmſtadt, den 20. Mai 1913.
Der Oberbürgermeiſter:
J. V.:=Ekert.
Mathildenplatz 4, großer, heller
und trockener Raum, neu
her=
gerichtet, bequeme Zufahrt, per ſof.
oder ſpäter zu vermieten. (15797ms
iſt ein Parterreraum, geeignet
zum Einſtellen von Möbeln,
per ſofort billig zu vermieten.
OttoWolff, Wilhelminenſt. 26. (15125ms Näheres bei Deuſter, Markt=
(15243ms
platz 11½. Neue Niederſtr. 15, Stallung
für 3 Pferde ſofort zu ver=
(13490ms
mieten. Karlſtraße 60 Stallung zu
vermieten. Friedrichſtr. 12, großer Wein=
keller. Oh Wienerſtr. 78, I., möbl. Zimmer=
an ruh., beſſeren Herrn zu verm. Schloßgartenſtr. 9, I., ſchön
Preis 18 Mk. m. Frühſtück. (13492ms Zimmer zu vermieten. (15578ms Grafenſtraße 31, I., gut möbl.
Wohn= u. Schlafzimmer. (11197ms! Gutenbergſtr. 15, I., hübſch Zimmer zu vermieten. (16169ms Grafenſtr. 22 möbl. Zim. an
1 oder 2 Herren zu vm. (13079ms nächſt der Dragoner=Kaſerne. Stiſtſtr. 52, I., gut mbl. Wohn= Ernſt=Ludwigſtr. 5, Htb., II.,
und Schlafz. mit Gas und Bad
per ſofort.
(13113ms ev. mit Penſion zu verm. (13288ms Steinackerſtr. 18, I., gut möbl.
Zimmer, ſep. Eingang, an beſſeren
Herrn.
(B13962ms Georgenſtr. 4, in gut. Hauſe,
freundl., kleines möbl. Zimmer möbl. Wohn= u. Schlafz. (14259ms möbl. Zim. zu verm. (10025ms Penſion, 2 möbl. Zimmer
zu vermieten, Schreibtiſch,
Gas. Ecke Wendelſtadt= u. Lagerhaus=
ſtraße ſchöne möbl. Zim. mit o. ohne
Penſ. a. Tage, Woch. u. Mon. (14424ms Mühlſtraße 60, III., ( Kapell=
platz) freundl. möbl. Zimmer zum
1. Aug. zu vermieten. (14630ms Schuchardſtr. 16, II., gut möbl.
Zimmer zu vermieten. (15174ms Eliſabethenſtraße 30, I., ſchön
möbl. Zimmer zu verm. (15178ms Nieder=Ramſtädterſtraße 54,
Hinterb., 1. St. l., bei Daum, ſchön Neckarſtr. 18, I., g. m. kl. W.. Zim., ſof. beziehbar. (15181ms Zimmer zu vermieten. (B15136ms gut
Karlſtraße 47, 1. St., möbl.
Zimmer ſofort zu verm. (15545a Schön möbliert. Wohn=
und Schlafzimmer
per 1. Auguſt zu vermieten, evtl.
auch etwas früher. Näheres in
der Expedition ds. Bl. (15459a Friedrichſtr. 11, II., g. möbl. Z.,
ev. m. 2 Bett. ſof. z. vm. (15590ms Wohn= u. Schlafzimmer mit Gus
in ruhigem Hauſe. (15577ms Karlſtr. 28½, part., gut möbl.
Zim. zu vm. A. W. Penſ. (15569ms Soderſtr. 56, part., ſchön möbl.
Zim., evtl. Wohn= u. Schlafzim.,
in fein. Hauſe ſof. zu verm. (15573ms Loniſenſtraße 30, II., gegen=
ſchön möbliertes Wohn= u. Schlaf=
zimmer zu vermieten. (15827ms Wienersſtr. 45, I., g. m. Zim. Eliſabethenſtr. 25½, II., gut
mieten, eventl. mit Penſion. (15802ms Teichhausſtr. 55, I., einf. möbl.
Wohn= u. Schlafzim., auch einzeln,
mit oder ohne Penſion, per 1. Aug.
billig zu verm. Zimmer ſof. zu verm. (15869ms N.=Ramſtädterſtr. 58 eleg. möbl. Schloßgartenplatz 7, nächſt d.
Herrngarten, frdl. möbl. Zimmer Bleichſtraße 39, II., möbliertes
Zimmer mit Penſion. (16013ms Soderſtraße 39, 1. St., freund=
lich möbl. Zimmer mit ſep. Eing.
an ſolid. Herrn zu verm. (16022ms
Schuchardſtraße 13, 2. Stock,
fein möbl. Zimmer mit oder ohne
Penſion zu vermieten. (16088a
Telephonieren Sie nicht
wenn Sie Ihre Vermietungsanzeige abbestellen, da dies schon oft zu
Missverständnissen Anlass gegeben hat, sondern machen Sie bitte Ihre
Abbestellung schriftlich!
Darmstädter Tagblatt.
g. möbl. Wohn=u. Schlafz. (*4016sm Kaſinoſtr. 17 einf. möbl. Man=
ſardez. Näh. Buchbinderei. (16031ms Karlſtraße 30, III. r., gut möbl.
Zimmer an ſ. r. Herrn. (15592t (B14278s Viktoriaplatz 9 möbl. Zimmer
(16099t
zu vermieten. Ecke Grafen= u. Wieſenſtr. 1
ſch. möbl. Zimm. ſof. zu vm. (15335t (16164ms Bleichſtr. 51, III, 1 gut möbl.
Zimmer zu vermiet. (15858t Grafenſtr. 26, II., 1 gr. u. 1I.
gut möbl. Zimmer zu verm. (15894t möbl. Zim. mit guter Penſ. (15917a Mathildenplatz 7, II., ſchönes
Wohn= u. Schlafz., neu möbl., per
1. Auguſt zu vermieten. (15924a Zimmer zu vermieten. (16168ms Riegerplatz 8, II., rechts, ſchön
möbliertes Zimmer. (15961a Viktoriaſtr. 59, I., ein möbl. möbl. Zimmer, ſev., z. vm. (*3923im Eleg. mod. Wohn-
Landwehrſtr. 15 hübſch möbl und Schlafzimmer
Zim., ev. Wohn=u. Schlafz. (12141ms für jede Zeitdauer zu vm. (16122a
Neckarſtr. 22, 2. St. mbl. Zim. zu verm., 15 Mk. (*4216im Schuchardſtr. 11, II., 2ſch.mbl. Z.,
Landwehrſtr. 6 möbl. Zimmer1m. Kl. u. Schreibt. u. 1 kl. Z. b. (*4120imd Lauteſchlägerſtr. 6, II., ſch. möbl.
Zimmer per Woche 3 M. (*4222im Luiſenſtr. 6, 2. St., hübſch ſep.
möbl. Zimmer p. ſofort. (14789omf Waldſtr. 32, Stb. r., II., ſch. möbl.
für ruh., ſolid. Mieter. (14109ms Zimmer ſofort zu verm. (15788a Roßdörferſtr. 60, II., groß., gut Grafenſtr. 13, I., ſchön möbl.
Zimmer zu vermieten. (14142omd Wendelſtadtſtr. 11, II., gut Waldſtraße 16 gut möbliertes
Wohn= und Schlafzimmer, ſowie
einz. Zim. ſofort zu verm. (15640a Mühlſtr. 76, III., Ecke Nied.=
Alicestr. 23, II. (Louvre), Ramſtädterſtr., hübſch möbl. Zimm.
m. ſep. Eing. p. ſofort z. v. (12782oms Nieder=Ramſtädterſtr. 31, II. I., g.
(10492ms möbl. Z. ſof. preisw. z. verm. (157360ms Eliſabethenſtraße 29, I., 2 fein
möbl. Z., Wohn=u. Schlafz. (12884oms Wenckſtr. 6, II., möbl. Wohn=
u. Schlafz. zu verm. (14251oms gut möbl.
Waldstr. 8, II., Wohn= u.
Schlafzim., elektr. Licht, Schreibt.,
Telephonben., beſſ. Haus. (*4257 Wienersſtr. 60, II., e. gemütl
Zim. ſof. zu vermieten. (*4262 Schützenſtr. 10, II., möbl. Zim.
zu vermieten.
(*4261ms u. Schlafz. z. v. (Alleinm.) (*4263 Hochſtraße 42, 2. Stock, möbl. Möbl. Zimmer an anſtändiges
Fräulein. Näh. Exped. (*4265msm Kaſinoſtr. 2, I., bei Reinheimer,
gr. g. möbl. Z. a. D. o. H. (*4230mdf Lagerhausſtr. 32, möbliertes
Zimmer mit Penſion zu ver=
mieten.
(*4272mdf Hügelſtr. 19, III., per ſof. fr
möbl. Zim. zu verm.
(16210t Hoffmannſtr. 5½, III., fr. möbl.
Z. ſof. preisw. zu verm. (16208a .Stock, ein
Liebigſtraße 13, I., eleg. möbl. Hügelstr. 2, Wohn= und
Schlafzim. zu verm. (*4325md Stiſtſtr. 83, Ecke Soder= u. Stift=
ſtraße, 1. St., frdl. möbl. größeres
Zimmer zu vermieten. (16209m Gutmöbliertes Zimmer
(Manſarde) an nur beſſeres
Fräulein für 17 Mk. zu verm.
über dem alten Palaisgarten, Heinrichſtraße 78, I. (*4281ms Schützenſtr. 10½, II, ſchöne
Schlafſt. an ſol. Mann, ſof. (*4314ms
m. ſep. Eing., an ſol. Herrn. (1581oms Eschollbrückerstr. 6,
1. Stock, zwei ſchön möbl. Zimm.
möbl. Zim. an beſſ. Fräulein zu ver=per ſofort zu vermieten. (*4310 Waldſtr. 23, II. Iks., gut möbl.
Zimmer ſofort zu verm. (*4323md Schuchardſtr. 4, II. I., frdl. möbl.
(15801ms Z. m. ſep. Eing., bill. z. v. (*4319 Eliſabethenſtr. 49, II., einf.
Kahlertſtr. 11 ein gut möbl.möbl. Zim. m. g. Bett, bill. (16194a Frankfurterſtr. 53, III. St., ſch.
Wohn= u. Schlafz. zu vm. (15870ms möbl. Zim. an beſſ. Arb. (*4292ms Lauteſchlägerſtr. 44, I., möbl.
Zim. an Kaufm. od. beſſ. Arb., auch
an ruhigen Herrn. (15971msan anſt. Fräul. zu verm. *4289md Karlſtr. 21 einf. freundl. möbl.
Zimmer an ruh. Herrn z. v. (*4286 Luisenstr. 34, I., 2 eleg. Zim., ſep., m.
Ausſicht in Palaisgart. ſofort. (*4287
ſepar., a. Arbeit., ſofort. (*4282
Eliſabethenſtr. 52, part., möbl.
Zimmer zu vermieten. (*4305mdf
Stiſtſtr. 89, I., ſchön möbl.
Wohn= u. Schlafz. m. Gas und
Schreibtiſch, ſep. Eing. (*4342
Eckhardtſtr. 13, I., 2 ſchön
möbl. Zim. mit ſep. Eing. und
Schreibtiſch z. v., fr. Lage. (*4346
Soderſtr. 14, I., (Kapellplatz)
1 gut möbl. Wohn= u. Schlafzim.
ſof. zu vermieten.
(16243a
dicht an der
Saalbauſtr. 7, Rheinſtr., ſehr
gr., ſch., hell. möbl. Zim. i. gut. Hauſe
p. 1. Aug. z. verm. Pr. 30 Mk. (*4383
Sol. Arb. kann gute Koſt und
Wohnung erhalten
(*4373
Neckarſtr. 4, Gartenh., I. Späth.
Waldſtraße 7, einfach möbl.
Zimmer zu vermieten. (*4355
Karlſtraße 44, ein ſchönes
möbliertes Zimmer ſofort zu
4357mdf
vermieten.
Mathildenplatz 3, Stb., 2. St.,
ein freundliches möbliertes Zimme
(*4358
zu vermieten.
Geeee ee
bis 1. Jan. für neu herg. herrſch.
5 Zim.=Wohn. m. Zubeh., vollſt.
Bad, Warmwaſſer=Anl. p. ſof. od.
1. Okt. bill. z. vm. Näh. daſ.(18227a
Kiesſtr.
Zimmer und
31, Kabinett. (16240ms
Elternl. Mädchen in ſicher. Stell.
findet g. Heim b. ält. Frau. Näh
in der Expedition.
367
r Ausſtellungs
Ein Erker zwecke zu
ver=
mieten Dieburgerſtr. 18. (14745t
Verenistont
30 Perſonen faſſend, ſep. Eingang,
Klavierbenutzung, zu vergeben
16064a)
Schwanenſtraße 79.
4 Schaufenſter
in dem Oktroiaufſichtshäuschen
an der Allee (Zufahrtsſtraße zum
Bahnhof) ſind ſofort anderweit
zu vermieten. Nähere Auskunft
Stadthaus, Zimmer 64. (9094a
Darmſtadt, 1. Juli 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
Naden m. Wohn. für Metzgerei
zwiſchen Heinheimer=,
Kranich=
ſteinerſtr. u. Rhönring, geſ., Kauf
nicht ausgeſchl. Off. unt. E 6
(*4347
an die Exp.
5 Zimmerwohnung
per 1. Okt. zu miet. geſ. Gefl. Angeb.
unt. D 99 an die Exp. (*4295ms
Für Aug. und Sept. wird
von einer Fam. in Eberſtadt
(Villenkolonie)
Traiſa oder Bergſtraße
mit Garten od. kleine Villa,
unmöbliert, zu mieten geſucht.
Off. mit Preisangabe unt.
D 96 an die Exp. (*4300
Geſucht von einz. Dame eine
beſſ. 2—3 Z.=Wohn. mit Gas, im
Preis von 350—400 Mk. in ruh.
guten Hauſe z. 1. Okt. (*4335msm
Angebote unt. E 9 a. d. Exped.
Ginderl. Ehep. ſucht 2 Zim.=Wohn.
Dasſelbeübernimmt auch
Haus=
verwaltung. Off. mit Preisang.
unter E 15 an die Exp. (*4349
Sauberes, ganz oder keilweiſe
möbliert. Wohn= u. Schlafzimmer,
ruhig gelegen, Sonnenſeite,
mög=
lichſt im ſüdöſtlichen Stadttetl,
wird von einzelnem Herrn geſucht.
Angebote unter D 62 an die
Expedition ds. Bl. (16079oim
Mädchen ſucht einfach
möbl. Zimmer. Offerten u.
D 83 an die Exped. (*4241im
Möbliertes Zimmer
mit 2 Betten, Kaffee u. Bedienung
auf etwa 1 Woche ſofort geſucht.
Angeb. mit Preisang. unt. E 4
an die Exped. d. Bl. (16197mdf
Für ein Fräulein wird einfach
möbl. Zimmer in gut. Hauſe geſ.
ohne Kaffee, Preis 12 Mk. Off.
unt. E 8 an die Exped. (*4336
Grafenſtr. 4, Mittelbau, ein
möbl. Zimmer zu verm. (*4306
Einſ. möbl. Zim. von Handw. geſ.
Nähe Johanneskirche. Off. unt.
E 13 an die Exp.
(*4351
n möbl. Zim. (ſep.) z. mäb.
E Preis f. 1. Aug. geſ. Off. m.
Preisang. u. E 2 a. d. Exp. (*4301
gut möblierte Zimmer von
2 kinderloſ. Ehepaar für einige
Monate geſucht; ſolche mit Garten
oder in der Nähe des Waldes
bevorzugt, evtl. auch in näherer
oder weiterer Umgeb. von
Darm=
ſtadt. Offert. mit Preis uſw. unt.
D 27 a. d. Exped. ds. Bl. (*3984sm
In Sadostolerter
in beſter Lage, 2½ ſtöckiges
4 Zimmerhaus
ganz freiſtehend, mit Vor= und
großem Hintergarten unter Taxe
zu verkaufen. Offerten unter C21
a. d. Exp. d. Bl. erbeten. (*4328mso
Kaufgeſuch.
Kaufe in Darmſtadt ein
Haus, Lage einerlei. Off. erb.
u. E7 Exp. Agent. verb. (16230a
In der Umgebung von Darmſtadt
hübſches Landhaus
frei gelegen, 5 Min. v. d. Station
und nahe am Wald, m. 2X3 Zim.
u. 2 Manſ.=Zim., elektr. Licht u.
Waſſerl., ſchöner Garten, billig zu
verkaufen oder a. läng. Zeit zu
vermieten. Off. u. E 18 a. d.
Expedition ds. Blattes. (16235msi
Nieder-Ramſtadt.
Verkaufe mein neu erbaut. Fünf=
Zimmerhaus unter ſehr günſtigen
Bedingungen. Das Haus iſt mit
allem modernen Komfort neu
er=
baut elektr. Licht, Waſſerleitung,
Kanal, 2 Spülkloſetts, Bad, 2
ab=
geſchl. Vorplätze, Waſchküche nebſt
reichl. Keller= u. Bodenräumen, u.
iſt zur Ein= u.
Zweifamilienwoh=
nung gleich gut eingerichtet,
Vor=
u. Hintergarten, freie, nicht
verbau=
bare Lage, 5 Min. von der
Bahn=
ſtation, direkt an der Kreisſtraße,
vorm Villen=Quartier Lohgerb.
Alles Nähere durch den Beſitzer
Wilhelm Schick,
Weißbinder=
meiſter, Nieder-Ramstadt. (15815a
Mehr. Landhauſer
u. Baugelände i. d. Villenkolonie
Ludwigshöh Eberſtadt b. D. u. der
Bergſtr., Auerbach u. Bensheim,
ſind zu verkaufen Friedrich Pfeiffer,
Architekt, Eberstadt b. D. (9530a
Villenkolonie Eberſtadt
Neuerbaute Villa zum
Alleinbe=
wohnen, 9 Wohnräume, mit
reich=
lichem Zubehör, Zentralheizung
1200 qm Garten, für den billigen
Preis von 26000 Mk. zu verkaufen
und per ſofort zu beziehen.
(1113a
Auskunft erteilen
Paul Wolf &. Co., G.m.b. H.
Rheinſtraße 51.
Bauplatz
für Haus zum Alleinbewohnen
in der Herderſtraße, mit Entwurf
für Haus mit 7 Zimmern, Küche
u. Nebenräumen iſt billig abzug.
Auch wird das Haus ſchlüſſelfertig
erſtellt. Näheres durch Architekt
Gg. Kugel, Wittmannſtraße 4.
Telephon 763.
(B15087
Hofgut
zirka 150—200 Morgen, zu kaufen
oder pachten geſucht. Näheres bei
Gg. Crößmann, Grafenſtr. 16.
Telephon 2154.
(*4191im
einem Privat=
Wer leiht beamten in
ge=
ſicherter Stellung 150 Mk.
Rück=
zahl. in Monatsrat. od. 1. Jan. 1914.
Off unt. E 11 an die Exp. (*4348
Kehrer ſucht auf 2 Jahre 700 M.,
6% Zinſ., prima Sicherung. Off.
(*4377.
u. E 20 a. d. Exp.
Darlehen geg.
Wer gibt Abſchluß einer
Lebensverſicherung? Offert. unt.
(*4356
E 10 an die Exp.
Selbstgeber
Darlehen auf Schuldſchein,
ausgeklagte Forderungen, (*4368
Wechſeldiskont., Erbſchaftsbeleih.,
ſchnellſt. ohne Vorauszahlung durch
H. König, Arheilgen, Dieburgerſtr. 53.
gibtohne Bürgen, ſchnellreell,
(F6lu kul. Ratenrückz. ſeit 1891 beſteh.
Firma Schulz, Berlin 108,
Kreuzbergſtr. 21. Rückporto. (7316a
Großes Finanzgeſchäft gewährt
unt. coul. Bedingg. Darlehen geg.
Ratenzahl. a. Schuldſch., Renten,
Wechſ., Mobil. o. Bürgſch. Esbeleiht
Erbſchaft., Legate, Revenüen,
Hypo=
theken, gibt Kredite a. Buchfordg. u.
Werte all. Art uſw. Streng reelle u.
diskr. Erledigg. all. Geſchäfte.
Gene=
ralvertr. H. Beck, Darmstadt,
Georgen-
strasse 1, II. Bäro 10—12,3—5 Uhr. (16072a
Veit unter Preis
Getedern
Oe
Weiße Batist- u. Waschvoile-Blusen
halsfrei und hochgeschlossen
250 390 450
jetzt 75 pfgr. 175 ₰
Weiße Stickerei u. Waschvoile-Kleider
mit eleganten Durchsätzen
950 40
8.50
1250 15
und Stickereien jetzt 6%
Wasch-Kostümröcke
weiß und ecru 960 290 450 550 750 950
jetzt 6
weiß, ecru, gestreift
75 1050
Leinen-Kostüme
jetzt 9. 12- 187
Reinwollene Mousseline-Blusen
3
490 550
jetzt 3
Reinwollene Mousseline-Kleider
(275 1500
jetzt 975
1
Popeline-, Alpacca- u. Coverc.-Mäntel
075
jetzt
1325 150
auf Tüll gefüttert mit Spachtel-
375 450
Tüllblusen Einsat=
. jetzt 32
in allen Farben
22
395 575
Lüstre-Unterröcke
jetzt 150 2
Federleinen.
Betttücher
A He ah
Schlleplatz 5
unübertroffen
in Flaschen à ℳ0,40, 0,75, 1,40 und
4.20, sowie nachgefüllt und in
Korb-
flaschen pro kg ℳ3,20 in allen einschl.
(12350a
Geschäften zu haben.
Vertreter: Otto Casparv
Darmstadt.
Arheilgerstr. 10
Kinder-Wasch-Kleider
Fernsprecher 819
Afrand
die neuesten und besten deutschen
Nähmaschinen
mit 5jährig. fachmännischer Garantie
(11877a
Haas & Bernhard, Rheinstr. 19
Neu eingetroffen
englische Stoffarten
Neue Herbst-Kostüme: und blau
Neue Blusen in Wolle, Seide, Tüll
ze
z:
Neue Kostümröcke englische Stoffarten u. blau
Halbschwere Uebergangs-Mäntel
aus Stoffen englischer Art und blau
Loden-Kostüme imprägniert und wetterfest ::
Loden-Mäntel
Loden-Cäpes
Loden-Röcke imprägniert und wetterfest
::
Schlosserei und mechanische Werkstätte
Darmstadt, Landwehrstrasse 47
Autogene Schweißerei, Walzenguß-Anstalt
Dreh- und Hobelarbeiten
Reparaturen an Maschinen, Motoren und Apparaten
jeder Art.
(16176a
Iapeten-Industrie P. Schüler
Mühlstraße 78:: Ecke Niederramstädterstraße
Tapeten, Linkrusta, Leisten
Bet AbnahmeM ſohen Kabatt
Reste in jeder Rollenzahl zu jedem annehmbaren Preis.
Medernes Spezialhaus für Damen-, Buckfisch-
und Kinder-Konfektion. — Telephon 2539.
Ludwigstr. 5
Patent- und Ingenieur-Büro (14359a
Rheinstr. 19, I. Darmstadt Telefon 1695.
16.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Juli 1913.
Nummer 176.
[ ← ][ ][ → ] N§ 176.
Mittwoch, 30. Juli.
1913.
Preis: ¼ Flaſche (Monate ausreichend) M. 1.50,
(I,15965
½ Flaſche M. —.85.
ee
ten. Die Aufgaben der wirtſchaftlich=friedlichen
Arbeiter=
bewegung ſeien Vaterlands= und Wirtſchaftsliebe und
Er=
ziehung zur Perſönlichkeit. (Stürmiſcher Beifall.)
Nachdem die Vorſitzenden der verſchiedenen dem
Hauptausſchuß angegliederten Verbände über die
Tätig=
keit der einzelnen Verbände während des
ab=
gelaufenen Jahres geſprochen hatten, referierte der
Füh=
rer des Bundes Deutſcher Werkvereine, Rupp=Eſſen,
über die Tätigkeit des Bundes, wobei er
aus=
führte, daß der Bund am Ende des Berichtsjahres in
307 Vereinen 110 931 Mitglieder zählte, die Bewegung
ſich innerhalb zweier Jahre alſo verdoppelt habe. Ebenſo
erfreulich ſei der Ausbau nach innen. Der Jugendfrage
wird beſondere Aufmerkſamkeit zugewendet, weil die
nationalen Arbeiter der zukünftigen deutſchen
Arbeiter=
ſchaft den dornenreichen Umweg über die
Sozialdemo=
kratie erſparen wollen. Das Verhältnis zu den übrigen
Organiſationen geſtaltete ſich infolge der zunehmenden
Be=
deutung der wirtſchaftlich=friedlichen Arbeiterbewezung
immer ungünſtiger, am gehäſſigſten aber iſt der Kampf
der chriſtlichen Gewerkſchaften; auch das Verhältnis zu
den konfeſſionellen Arbeitervereinen hat ſich verſchlechtert,
trotzdem beide infolge ihrer verſchiedenen Aufgaben ganz
gut nebeneinander arbeiten könnten. Für das letztere ſei
aber die erſte Bedingung, daß in gewerkſchaftlicher
Hin=
ſicht in den konfeſſionellen Vereinen unbedingte
Neutrali=
tät geübt werde. Für den Bund Deutſcher Werkvereine ſei
es eine Anerkennung, daß ſein Organiſationsprinzip von
den Sozialdemokraten ſelbſt nachgeahmt werde; ſei es
doch erſt vor wenigen Wochen in der Generalverſammlung
des ſozialdemokratiſchen Metallarbeiterverbandes zum
Ausdruck gekommen, daß man die Berufsorganiſation
aufgeben und dafür die Maſſen nach der Werk= und
In=
duſtriezuſammengehörigkeit organiſieren ſolle. Die
heu=
tige Gewerkſchaftsbewegung entſpricht nicht mehr den
Be=
dürfniſſen der Zeit. Jeder national geſinnte Arbeiter
ſollte ſich auf die Seite der nationalen Arbeiterverbände
ſtellen und mit ihnen zuſammenſtehen in der Abwehr und
Bekämpfung der Sozialdemokratie. — Nach einem Bericht
des Vorſitzenden des Bundes vaterländiſcher
Arbeiterver=
eine, Müller=Berlin, über die Entwickelung des Bundes
im letzten Jahre wurde die Feſtverſammlung vom
Vor=
ſitzenden geſchloſſen.
Kongreſſe und Verbandstage.
3. Nationaler Arbeiterverbandstag.
— Hamburg, 28. Juli. In Anweſenheit
zahlrei=
cher Ehrengäſte, darunter von Vertretern des Hamburger
Senats und der Bürgerſchaft, fand heute im Neuſtädter
Geſellſchaftshauſe eine Feſtſitzung des
Haupt=
ausſchuſſes nationaler Arbeiterverbände
ſtatt, die in Vertretung des erſten Vorſitzenden der
ſtell=
vertretende Vorſitzende Heuer=Berlin leitete. Nach
der Begrüßung der Verſammlung durch den Vorſitzenden
erſtattete dieſer ein Referat über „Die Berechtigung und
Notwendigkeit einer wirtſchaftlich=friedlichen
Arbeiter=
bewegung‟. Er wies auf den Gegenſatz hin zwiſchen
dieſer Bewegung und den älteren gewerkſchaftlichen
Richt=
ungen und betonte, daß die nationalen Arbeiterverbände
nichts weiter erreichen wollten, als den ſozialen Frieden,
wenn auch auf anderem Wege als andere Richtungen.
Der Fehler der alten Richtungen habe zur Gründung
der nationalen Arbeiterverbände geführt und ihre
Be=
wegung veranlaßt. Die Waffen der Gewerkſchaften ſind
im Laufe der Zeit ſtumpf geworden, während ſich jene
der Unternehmerverbände ſich immer mehr geſchärft haben.
In den modernen, alle möglichen Erwerbszweige
umfaſ=
ſenden Betrieben, hat nur eine Organiſation Platz, die
alle Arbeiter ohne Anſehen der Berufe umfaßt. Dem
Grundſatz der älteren Gewerkſchaften, wer die Macht habe,
habe auch das Recht, ſtellen die nationalen Arbeiter den
Satz „Leben und leben laſſen” gegenüber. Ihr Kampf
gilt der unſittlichen und verwerflichen Lehre, daß der
Klaſſenkampf die Arbeiterſchaft vorwärts bringen könne.
Unternehmer und Arbeiter müßten ſich als
gleichberech=
tigte Vertragsſchließer betrachten; das ſei jedoch für die
Unternehmer ſolange unmöglich, als die Hirſch=Dunckerſchen
und die chriſtlichen Gewerkſchaften die Schleppenträger
der ſozialdemokratiſchen Gewerkſchaften und der politiſchen
Sozialdemokratie, die mit jenen gleichbedeutend ſei,
bil=
den. Das allgemeine Wohl müſſe unter allen Umſtänden
dem Wohle des Einzelnen vorangeſtellt werden. Auch
hinſichtlich der Auffaſſung und Betätigung der nationalen
Pflichten trennten ſich die Wege der nationalen Arbeiter
Sport, Spiel und Turnen.
sr. Pferdeſport. Rennen zu Hoppegarten,
28. Juli. Aſpirant=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 1000
Meter: 1. Herrn E. von Bennigſens Eichenblatt, 2. Vera,
3. Tanagra. Tot. 63:10. — Zierow=Handikap; 5000 Mark,
Diſtanz 2400 Meter: 1. Geſtüt Mytlinahovens Cola Rienzi,
2. Eimon, 3. Wolga. Tot. 31:10. — Sport=Rennen; 16 000
Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Königl. Haupt=Geſtüt
Gra=
ditz Chanit, 2. Droſſelbart, 3. Miſchief. Tot. 59110. —
Maiden=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Herrn
von Weinbergs Ortler, 2. Malve, 3. Scipio Africanus.
Tot. 19110. — Müggel=Rennen; 3800 Mark, Diſtanz 1200
Meter: 1. Geſtüt Bärfeldens Caſa, 2. Villa, 3. Schikane.
Tot. 74:10. — Maria=Rennen: 10 000 Mark, Diſtanz 1800
Meter: 1. Herrn Balduins Nabob, 2. Sara, 3.-
Polter=
geiſt. Tot. 41:10. — Preis von Friedrichshagen: 3000
Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Graf Arnims Meſſalina,
2. Santa Patricia, 3. Wintermärchen. Tot. 195:10.
sr. Amerika gewinnt den Davis=Pokal. Am
Mon=
tag, dem dritten Spieltage in der Schlußrunde um den
Davis=Cup, ſtanden ſich zunächſt Mac Loughlin=Amerika
und C. P. Dixon=England in Wimbledon gegenüber. Der
Beſuch war wiederum ein glänzender, da nunmehr die
Entſcheidung in dem 2:1 für Amerika ſtehenden Kampf
fallen mußte. Der Engländer Diron vermochte nur dem
beiden nächſten Mac Loughlin leicht zu ſeinen Gunſten
entſchied und ſomit das Spiel 6:8, 6:3, 6:2 gewann.
Da=
mit war der Kampf zugunſten von Amerika beendet.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
8 —5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 24. Juli: dem Militär=
Intendantur=
ſekretär Karl Gutſche, Neckarſtraße 15, eine T. Pauline
Emmi Annelieſe. Dem Taglöhner Adam Allendorf,
Heinheimerſtraße 20, eine T. Chriſtine Marie. Dem
Ober=
kellner Konrad Hörl, Rundeturmſtraße 15, eine T.
Wil=
helmine Friederike Margarete. Am 23.: dem Großh.
Geo=
meter erſter Klaſſe Georg Heyl, Emilſtraße 30, eine T.
Erna Lina Margarete Maris
Aufgebotene. Am 25.: Juli: Bahnarbeiter Heinrich
Schäfer, Zwingenberg, mit Wilhelmine Clara Rieder,
Elmshauſen. Chemiker Dr. der Phil. Max Richard
Vik=
tor Silberbach, Viktoriaſtraße, mit Maria Olga von
Grambuſch, Eſſen=Rüttenſcheid. Bäcker Karl Arthur
Schindler, hier, mit Katharina Arnold, Elmshauſen.
Bureauvorſteher Friedrich Karl Heinrich Hanſtein, hier,
mit Marie Emilie Gümperlein, Langen. Am 28.:
Kan=
didat des Bauingenieurfaches Maximilian Franz Johann
Rayner, Danzig=Langfuhr, mit Dorthee Marg. Louiſe
Eliſab. Rudolphine Leopoldi, Grabow i. M. Chauffeur
Wilhelm Hake, genannt Schulte, Eſchollbrückerſtraße 12,
mit Ida Hedwig Anng Schäfer, Reichenbach i. Schl.
Friſeur Auguſt Schäfer, Alexanderſtraße 16, mit
Ver=
käuſerin Dorotheg Göbel, Heinheimerſtraße 8.
Werk=
meiſter Wilhelm Heinrich Auguſt Jordan,
Blumenthal=
ſtraße 45, mit Emma Eliſabetha Beck,
Blumenthal=
ſtraße 45. Bureaugehilfe Friedrich Wilhelm Ludwig
Reckow, Ballonplatz 7, mit Anna Margareta Zang,
Ballonplatz 7.
Eheſchließungen. Am 22. Juli: Ziegler Leonhard
Fornoff I. mit Margareta Daab. beide in Brensbach.
Handarbeiter Auguſt Protzmann mit Anna Mayer,
beide in Hering. Am 26.: Hilfsratsdiener Karl
Schä=
fer mit Eliſabetha Eidmann, beide hier.
Handlungs=
gehilfe Adolf Müller mit Margarete Hummel, geb.
Rudolph, beide in Rüſſelsheim. Schreiner Alb. Pfeffer,
mit Marie Lämmerhirt, beide hier. Lehrer Wilhelm
Buß mit Auguſte Hefermehl, beide in Dornheim.
Hof=
ſchauſpieler Franz Schneider mit Hofſchauſpielerin
Käthchen Gothe, beide hier. Bankbeamter Fritz Sehl
mit Paula Baumbach, beide hier. Sergeant Heinrich
Gaul hier mit Dorothea Born in Fränkiſch=Crumpach,
Poſtbote Johannes Kaffenberger mit Margareta
Brückmann, beide hier. Ingenieur Otto Mayer, hier,
mit Emma Wagner in Arheilgen. Forſtgehilfe Otto
Graf mit Margareta Koch, beide in Ruppertsburg.
Am 28.: Tapezier Chriſtof Trautmann mit Katharina
Steinhauer, beide hier.
Geſtorbene. Am 24. Juli: Katharina Böhm,
Fa=
brikarbeiterin, 43 J., ev. in Eberſtadt. Kutſcher Peter
Waas. 63 J., ev., Heinheimerſtraße 31½. Am 25.:
Maria Margaretha Frühwein, geb. Fink, 54 J., kath.,
Ehefrau des Zugführers, Aliceſtraße 28. Landwirt
Hein=
rich Grimm, 54 J., kath., in Groß=Zimmern, hier
Er=
bacherſtraße 25. Schmied Georg Kramer, 53 J., ev.,
Klein=Rohrheim, Kr. Groß=Gerau, hier Grafenſtraße 9.
Hausmädchen Betty Sittinger, 18 J., kath., in
Wies=
baden, hier Erbacherſtraße 25. Am 26.: Schreinergehilfe
Georg Heyer, 66 J., ev., Blumenthalſtraße 106. Am 27.:
Hans Kyriſch, 12 Stunden, Grafenſtraße 9. Apotheker
Otto Seibert. 26 J., ev., in Friedrichsthal an der Saar,
hier Grafenſtraße 9.
Iniim für eanzkunst.
Bringe dem geehrten Publikum zur gefl. Kenntnis, daß ich noch
Anmeldungen für die im Hotel „Prinz Carl’ ſtattfindenden Herbſt=
und Winterkurſe von 11—5 Uhr in meiner Wohnung,
Kranichſteiner=
ſtraße 44, parterre, entgegennehme.
(16037a
Johanna Georg, geb. Merz
(frühere Großherzogliche Hof=Solo=Tänzerin.)
Speiſezimmer (eichen) billig zu
Sperk. Wendelſtadtſtr. 8, I. *4303mf
Rollschutzwände
eig. Fabrikat, billigſt. (15402a
G. Gehbauer, Rolladenfabr.
N.= Bomſtädterſtr. 69. Tel.1372
Große ſpeckige
Bauernhandkäſe
1 Stück 12 Pfg., 3 Stück 35 Pfg.
bei
(*4296ms
L. Stilling Wwe., Hochſtr. 4.
mit Karton
Neuer Zylinderhut billig zu
verk. Schloßgartenſtr. 5, III., r. (24279
nanaunansaunnannnnnann
n Ziehung: 19. August 1913
Gieraner
Geld-Lotterie
21000
10000
300
1000
m
(15812a
rto und
i Lose à 1 Mk., 28 Pfg. ortra
allen Loseverkaufsstellen oder direlet
H L. F. Ohnacker, Darmstadt,
n Rich. Buchacker, Giessen.
NIIEEMEEENEEGMS1
21
Neu. ſchwer eichen. Schlafzimmer,
pr. Arbeit, kompl. m. groß.
Spiegel=
ſchrank, extra fein, Marmor,
Ma=
tratzen, ſow. gr. ſchöne vitch-pine-
Küche, zuſ. für nur 520 Mk. abzugeb.
*4264) Ludwigſtr. 10, 1. St.
billig
Kopter-Preſſe abzugeben
Schuhgeschäft. Ludwigſtr. 6. (*4302
z. Verſt. für
Guterh. Soſil 12 Mk. zu verk.
*4288) Heinheimerſtr. 37. pt.
Leiternfüralle Zwecke,
Rollschutzwände,
Gardinenspanner,
Leiterwagen, extrastark
Waschbütten u.-Böcke,
Waschmaschinen u. Mangen,
Wäschepfosten,
(14023a
Stützen und Klammern,
Wasch- u. Reisekörbe usw.
nur beste Qualität,
außergewöhnlich billig.
Holzwarenhaus
Karl Brückner
Fernspr. 1249.
Holzstraße.
Dürkopp-Damenrad
vollſt, wie neu, ſehr billig abzug.
*4207) Landwehrſtr. 19¾, 2. St.
Flssee
die große, die praktiſche Mode,
in tadelloſer Ausführung bei
M. Neukirch
Eliſabethenſtr. 5, I. (13054a
S Mil. Hohlen 23
Ruhrnußkohlen Iu. II 1.45 Mk
Ruhrfettſchrot 60 pCt. 1.35
Braunkohlen=Briketts 1.05
bei Abn. v. 30 Ztr. geg. Kaſſe. Beſtell.
erb. poſtlag. unt. O. 45. (14899a
Ein bürgerliches
Wohnzim=
mer, beſtehend aus: 1 Auszugtiſch,
4 Lederſtühlen, 1 Vertiko u. 1 Sofa
in prima Moquette=Ausführung,
dunkel eiche gewichſt, la Arbeit,
umſtändehalber ſehr billig zu
ver=
kaufen Emilſtr. 28, III. (*4293md
Gut
ſowie
erhaltene Feldſchmiede, eine
Handbohrmaſchine mit
Unter=
geſtellbilligſt zu verkaufen. (*4290mf
Lieblg’s Lackfabrik. Darmstadt.
Ing., Mitgl. d. deutsch. Schutzverb.
f. geist. Eigentum, prüft Erfindg.
kostentr., Feell u. sachgem. f.
Re-
ferenz. Ausführl. Brosch. kostenl.
Mainz, Bahnhofstr. 3. Tel. 2754.
zurückgeſetzt, mit Garantie, billigſt.
Hölgesstraße 1. (15863a
Seite 18.
Darmſtadter Tagblatt, Mittwoch, den 30. Jult 1913.
Nummer 170.
h
1. D.
Eler Uneh einWarmsladl.
Sonntag, den 3. Auguſt 1913
zur Besichtigung
der Wachenbure
unter Führung des Erbauers
Herrn Professor Wienkoop
Direktor der Großherzoglichen Landesbaugewerkſchule.
Abfahrt 6½ Uhr ab Hauptbahnhof nach Heppenheim (IV. Kl.
55 Pfg.) Von da Wanderung über Juhöhe (Frühſtücksraſt)-
Wald=
nerturm-Rothhütte-Fuchsmühle (gemeinſchaftl. Kaffee)-
Wachen=
burg (Beſichtigung um 3 Uhr)-Ruine Windeck-Weinheim (gemütl.
Zuſammenſein im Hotel=Reſtaurant „Vier Jahreszeiten”).
Gem. Mittageſſen findet nicht ſtatt, Ruckſackverpflegung daher
notwendig.
(16213mfs
Für diejenigen, die ſich an der Wanderung (bis Fuchsmühle
4 Stunden) nicht beteiligen wollen, empfiehlt ſich gemeinſame
Ab=
fahrt: Hauptbahnhof 1158 Uhr nach Weinheim (Sonntagsfahrkarte
für Hin= und Rückfahrt 1 M. 55 Pfg.) und Gang nach der
Fuchs=
mühle, woſelbſt Zuſammentreffen mit den übrigen Teilnehmern.
Hessischer Hof.
Mittwoch, den 30. Juli 1913
Militar-Konzert
der Kapelle des Leibgarde Regiments (größerer Teil)
Leitung Obermuſikmeiſter H. Hauske.
Aus der Vortragsordnung: Ouvertüre zu „Wilhelm Tell”
von G. Roſſini. „Sang und Klang ausf Steiermark” von E. Wagner.
Fantaſie aus „Der Troubadour” von G. Verdi. „Hochalmer Diandln
von Th. Koſchat uſw.
(16159
Anfang 8 Uhr. Eintritt mit Programm 15 Pfg.
Ludwigshöhe.
Mittwoch, den 30. Juli 1913, nachm. 4 Uhr
Kur=konzert
ausgeführt von der Kapelle des Leibgarde=Regiments.
Leitung: Obermuſikmeiſter H. Hauske.
Anſchließend:
Abenanonzerr Grreienmusin
in den Sälen Réunion.
Anfang 8 Uhr.
Eintritt 30 Pfg.
Abonnementskarten 2 Mk. (B16193
Beliebt ist
ein Ausflug in das
reizend gelegene
Rheinhotel Nierstein.
Bekannt durch seine Küche und Weine.
Schattige Rheinterrassen, großer Saal,
Autogarage, Stallung. Fernspr. 31.
Wohin in die sommertrische:.
Man verlange IIlustr. Prospekt vom
Hochwald-
kurhotel in dem idyllisch 530 m ü. M. gelegenen
von herrlichem Hochwald umgebenen Luftkurort
Allenbach, Kreis Bernkastel.
(13928a
Achtung! Achtung!
Großer Gelegenheitskauf.
In beſter Qualität Reſte in
ver=
ſchiedenen Muſtern, Bluſenſtoffe,
Kleiderſtoffe, Damen= u.
Mädchen=
ſchürzen, leinene u. wollene
Bett=
tücher, Herrenoxfordhemden, 3½
Meter beſter Stoff, mit 15 Prozent
Rabatt, zu billigen Preiſen
abzu=
geben, ſowie gut erhaltene Anzüge,
Hoſen, 1faſt neuer dunkler
Herren=
gummimantel (großer, ſtarker Herr),
Damenkleider, Bluſen,
Herren=
u. Damenſtiefel, 2 Knabenanzüge,
1 vollſt. guterh. Bett, 1 faſt neuer
4flam. Gasmeſſinglüſter. Verſäume
niemand die billige Gelegenheit.
Wegen Platzmangel billig, billig
ab=
zug. Ladengeſchäft:Lauteschlägerstr.
Nr. 5. Inhab.: Frau Ricka Fuchs. (16231
Töbeltransport! Am 15. Aug.
M gehen leere Möbelwagen
nach Frankfurt, Offenbach, Hanau
a. M. u. bietet ſich Gelegenheit. (*4341
Gg. Götz, Möbeltransport,
Wendelſtadtſtr. 31, Telephon 1989.
Drahtgeflechte
für alle Zwecke, Gitter uſw.
billigſt
(14819a
Karl Brückner, Holzſtraße.
Heiraten Sie nicht
bev. Sie über zukünft. Perſon
u. Familie, Mitgift, üb. Verm.,
Ruf, Vorleben ꝛc. genau
in=
formiert ſind. Diskr. Spezial=
Auskünfte überall. (VII,11543
Welt-Auskunftei „ Globus‟
Berlin W. 35.
Reelles
ſeher=
rheiner gätuiserkrone
25 Pfd. Mk. 1.00 frei Haus.
*4315mf) W. Nungesser.
Schwarze Hofe für jg. Herrn
(*4277
zu verk. Kiesſtr. 47, p.
Heiratsgesuch.
Für Junggeſellen, 42 J., hübſcher
Mann, mit 17000 Mk. Barverm.
wird paſſende Partie geſucht. Am
liebſten Einheirat in Geſchäft, wo
er ſich nützlich machen kann. Off.
unt. D 71 an die Exp. erb. (*4179im
Aleinſt. Witwe, evang.
Heiral. mit etwas Vermög., von
angen. Aeuß., 49 J., wünſcht Heirat
mit Herrn in ſicherer Poſition. Off.
unter E 5 a. d. Exped. (*4359
Kinderloſes Ehepaar wünſcht
Kind (Mädch.) geg. einmalige
Vergüt. als Erb u. Eigen od. dauernd
in gute Pflege zu nehmen. Off.
unt. D 92 an die Exp. (*4271mf
Rheinstr. 6, Telephon 173
Programm für
Mittwoch, Vonnerstag
ein ergreifends Drama
in 2 Akten
neuartige und von kühnen
Bildern durchzogene
Hand=
lung mit den Hauptſzenen
Der Todeskampf auf
der Lokomotive
Zusammenstoss
zweier Lokomotiven
eine der größten Senſationen,
die je gebracht wurden
Der gute chinese
Drama
Irrfahrten zweier
Verlobten
gut geſpielte Komödie
Lehmann erntet
Undank
geſpielt von dem bekannten
Andre Deed
Truppe Manoll
Varieté=Akt
Das (16160
kosmopolfische
Leden in Kalro
Reichhaltige Einlagen
IV. Platz 19 Pfg.
Künstler-Konzert.
Tagien frisch.
Dickmilch
Heidelbeeren in Milch
Rote Grütze
Flammeris
Kaltschalen
(16199md
4, I.
Woogstr. 5, ständiger Verkauf
von Möbel: Diwan,
Waſchkom=
mode, Nachtſchrank, Schränke,
Bet=
ten, Tiſche, Bilder, ſowie durch
Ge=
legenheitskauf ein kompl. hell
nuß=
baum pol. Schlafzimmer. (*4313ms
Motorrad
(Wanderer)
faſt neu, preiswert abzugeben
Näh. Schulſtr. 6, I. St. (16200mfs
Woog, am 29. Jult 1913.
Waſſerhöhe am Pegel 3,85 m.
Luftwärme 180 C.
Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 20% C.
Wooa=Polizei=Wache.
L
Heder brillanter Spleiplan
Nur bis Freitag!
Iergarten der Liebe
Nach dem Meiſterwerk Georges Ohnets „Serge Panine”.
Großes Drama in 2 Akten.
Ein Frauenschicksal
Echtes Milieu. Lebenswahres Spiel der Darſteller.
In dieſem realiſtiſchen, der Tragik nicht entbehrenden
Lebens=
bilde kommt die wunderbar gezeichnete Charakteriſtik der
Leidenſchaft und der endliche Sieg der wahren Liebe ſo recht
zum Ausdruck.
Ferner:
Die verschollene Tochter
Ein Roman aus dem Leben in 3 Akten.
Das eigenartige Problem, welches der zweite große Schlager
behandelt, wird durch die vollendete Wiedergabe der
dar=
ſtellenden Künſtler zu einem wirklichen Meiſterwerk.
Vornehmer Inhalt.
Glänzende Regie.
Feinſinniges Spiel.
Kunſtvolle Photographie.
Opfer des Spiels
Sehr ſpannender Detektiv=Roman.
Geld iſt der treibende Faktor, die Mittel ſind wahllos,
ohne Rückſicht auf Schwierigkeiten.
Ein kurzer aber feſſelnder Einakter.
Freiheitsliebe u. Dankbarkeit
Wunderbares Drama aus dem Amerikaniſchen.
Auf dieſes techniſch hervorragende und künſtleriſch
hoch=
vollendete Drama aus dem wilden Weſten wird beſonders
hingewieſen.
(16239
brillante Humoresken
Wunderbare Naturaufnahmen,
* Illustrierte Wochenschau
der neueſten Zeitereigniſſe ergänzen den hervorragenden
Spielplan. — Erſtklaſſ. Extra=Einlagen.
Sinngemässe künstlerische Musikbegleitung.
Kaſſenöffnung täglich 3 Uhr.
Ein gut erhaltener
Landauer
mit ſilberplattiertem
Pferde=
geſchirr billig abzugeben.
Näheres i. d. Expedition d. Bl
Hund(Wolfsſp.) Pracht=Exrempla
1z. vk. Fuhrmannſtr. 14, Laden. (16136imd
6
S6.
riegshund zu verkaufen
16157a) Eliſabethenſtr. 55.
Gobermann, 14 Mon. alt, ſchön
Tier, mit Stammb. bill. zu verk.
*4258md) Heidelbergerſtr. 26, II.
zimmerrein, gut ge=
Wolfſpitz zogen, groß. prächt.
Tier, nach ausw. zu verk. (*4326ms
Näh. Schloßgartenſtraße 45, III.
zine junge Katze geſucht. —
Näheres Roßdörferſtr. 22. (16233
Daninchen zu verkaufen, Silber,
Ruſſen, Hermelin, alte und
junge, Waldſtr. 20, part. (*4345
Daute Miſt bill. zu verk. (*4259md
Heidelbergerſtr. 26, 2. St.
zu verkaufen
Reitpferd
Ungariſcher Wallach, 7 Jahre
alt, 171cm hoch, in Budapeſt beim
Preisreiten mit I. Preis prämiiert,
erſtklaſſiges Kommandeurpferd mit
ſeltenen Gängen u. trockenen Beinen.
Preis Mk. 4500.— Offerten unter
S. U. 1466 an Rudolf Mosse.
Stuttgart erbeten. (I,16177
Ganse, Eitten.
1913er Frühbrut, ausgewachſen,
federvoll, unt. Garantie lebender
Ankunft: 10 ſchöne Gänſe 32 Mk.,
12 ſchöne Enten 21 Mk. liefert
F. Streusand, Myslowitz, O./S. 80.
Duchthühner, Ital., 1913er
Früh=
brut , in gr. Ausw. u. all. Farb.,
in 4-6 W. legend, empf. fortw. billigſt