Inſerate
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176. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
monatl. 66 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
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wärts nehmen die Poſtämter u. die
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwirdnichtübernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 18 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Das Militärluftſchiff „L. ZZ. XX.”, das geſtern
früh 3 Uhr 46 Minuten in Frankfurt a. M. zur Fahrt
nach Baden=Oos aufgeſtiegen war, iſt dort um 7 Uhr
44 Minuten gelandet.
Die Vorſtände ſämtlicher Arbeiterverbände in Hamburg,
die für den Werftarbeiterſtreik in Betracht
kommen, erlaſſen eine offizielle Erklärung, daß ſie
den Streik nicht als berechtigt anerkennen können.
In Karlsbad iſt der 24. internationale
Berg=
arbeiterkongreß eröffnet worden.
Aus der ganzen Oſtſchweiz wird
Hochwaſſerge=
fahr gemeldet.
Die holländiſchen Sozialiſten lehnen es ab,
an der Bildung einer Regierung ſich zu beteiligen.
Die franzöſiſche Kammer nahm geſtern das vom
Senat zurückgegebene Budget an.
In der bulgariſchen Sobranje gab der neue
Miniſterpräſident Radoslawow am Montag eine
Regierungserklärung ab.
Die türkiſche Armee hat Lüle=Burgas
be=
jett.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 5.
Die Lage am Balkan.
C Dem Rücktritt des Miniſteriums Dr.
Danew iſt ſehr bald die Annahme der rumäniſchen
Friedensbedingungen durch Bulgarien und die
Entſendung bulgariſcher Friedensunterhändler
nach Niſch gefolgt. Das deutet auf den ernſten Willen
Bulgariens hin, den Abſchluß des Kampfes
herbeizu=
führen. Hoffentlich ſpielt auf bulgariſcher Seite bei den
Friedensverhandlungen die Halsſtarrigkeit, die in der
Aera Danew den aufſtrebenden Balkanſtaat um die Früchte
aller ſeiner Anſtrengungen zu bringen drohte, nicht wieder
eine ſo verhängnisvolle Rolle. Aber auch Serbien und
Griechenland, die ihren Gegner die Folgen unmäßigen
Landhungers ſo ſchwer haben fühlen laſſen, ſollten ſich
vor ähnlichen Fehlern, wie Bulgarien ſie in eigenſinniger
Habſucht beging, weislich hüten. War es begreiflich, daß
Serbien und Griechenland von dem beſiegten Feinde
un=
mittelbar um Frieden angegangen ſein und Bürgſchaften
gegen eine bloße Kampfespauſe haben wollten, ſo müſſen
vernünftige Erwägungen ſie vor einer Ueberſpannung
ihrer Anſprüche zurückhalten, die ſchließlich nur die
Ein=
miſchung Stärkerer herbeiführen würde. Rumäniens
Teilnahme an den Friedensverhandlungen gibt
erfreu=
licherweiſe die Gewähr dafür, daß ein vermittelnder,
ge=
eecht ausgleichender Faktor ſeinen Einfluß auf die
Befrie=
dung des Balkans ſtetig geltend machen wird. Die ſtarke
Rüſtung Rumäniens verleiht dieſem Faktor ein um ſo
größeres Gewicht, je zweifelloſer es iſt, daß die
Forderun=
gen Rumäniens ſelbſt die Grenzen der Billigkeit nicht
iberſchreiten werden.
Der Vorſtoß der Türken über die Linie
Enos- Midia hinaus hat die Börſe kühl gelaſſen und
vird anſcheinend auch in St. Petersburg ruhig beurteilt.
Aus beiden Umſtänden darf man wohl folgern, daß, ſelbſt
wenn Adrianopel von den Türken wieder beſetzt ſein ſollte,
keine neue Adrianopel=Frage den Abſchluß des
Balkan=
friedens weſentlich aufhalten wird. Die Londongr
Botſchaftervereinigung hat ſich in ihrer
Mon=
kagsſitzung dahin ausgeſprochen, daß das Vorgehen der
Türkei unter den Großmächten keine Konflikte
hervor=
eufen werde, weil ſie die einmütige Auffaſſung haben, daß
das unſinnige Beſtreben der Türkei bezüglich der Enos=
Midia=Linie nicht geduldet werden dürfe. Es werden
Schritte getan werden, um dieſen Standpunkt der Mächte
n Konſtantinopel klar zu legen. Die
Botſchaftervereini=
rung zeigte völlige Uebereinſtimmung in
die=
er Hinſicht.
Der engliſche Premierminiſter Asquith hielt in
Birmingham eine Rede, in der er einen Rückblick auf die
Ereigniſſe warf, die zu dem beklagenswerten
Blutver=
rießen auf dem Balkan geführt haben. Asquith führte
rus, daß die Mächte ihr Möglichſtes täten, um die Gegner
Dahin zu bringen, eine Friedenskonferenz
ab=
uhalten. Heute ſcheine die Ausſicht für das
Zu=
tandekommen einer ſolchen Konferenz, deren Ergebnis
ter unverzügliche Abſchluß eines Waffenſtillſtandes und
raſcher Friedensſchluß ſein müßten, vorhanden zu ſein.
Ueber die Friedenskonferenz müßten die Großmächte ſich
im Hinblick auf die Ereigniſſe ihr eigenes Urteil
vorbe=
halten. Wenn die Türkei übel genug beraten ſei, um ſich
über den Friedensvertrag hinwegzuſetzen, ſo müßte ſie
gewärtig ſein, daß Fragen wieder auftauchten, deren
Auf=
werfung durchaus nicht in ihrem Intereſſe gelegen ſeien.
Die in Niſch begonnenen Verhandlungen
neh=
men hoffentlich einen Verlauf, der ihre unmittelbare und
ausſichtsreiche Fortſetzung in Sinaia oder Bukareſt
ge=
ſtattet.
Die Antwortnote der rumäniſchen
Re=
gierung auf das Friedensangebot der
bul=
gariſchen Regierung hat folgenden Inhalt: Die
rumäniſche Regierung nimmt das bulgariſche Angebot,
betreffend die Abtretung von Turtukai, Dobritſch und
Baltſchik, und die Zugeſtändniſſe, betreffend der
Rumä=
nen in Mazedonien, an. Von der Anſicht ausgehend, daß
der militäriſche Teil der Aktion von der politiſchen zu
trennen iſt, ſchlägt ſie die Ernennung eines höheren
Offi=
ziers zwecks Abſchluſſes eines
Waffenſtill=
ſtandes vor, dem die Ernennung der
Friedensdelegier=
ten zu folgen hat. Die Wahl des Ortes für die
Waffen=
ſtillſtandsverhandlungen überläßt die rumäniſche
Regie=
rung den übrigen Kriegführenden. Die
Friedensverhand=
lungen ſollen in Rumänien ſtattfinden. — In dem
zwei=
ten Telegramm des Königs Ferdinand an
Kö=
nig Karol bittet der bbulgariſche König, dem Blatte
Univerſul zufolge, den rumäniſchen König inſtändigſt um
Frieden in ſeinem wie im Namen der bulgariſchen
Re=
gierung, indem er verſichert, daß Bulgarien aufrichtig den
Frieden mit der ganzen Welt wünſche, um der traurigen
Lage auf dem Balkan ein Ende zu machen.
Die Tyrannei der Demokraten
in Portugal.
TW Wir erhalten nachſtehenden Brief aus Liſſabon,
der vor dem letzten Putſch geſchrieben, aber trotzdem von
großem Intereſſe iſt, weil er die Urſachen erkennen läßt,
die wieder einmal zu einer Revolte dort geführt haben:
Seit die Demokraten am Ruder ſind, iſt die
Unzufrie=
denheit, die ſich, ſeit Portugal eine Republik geworden, im
Volke eher vermehrt als vermindert hat, noch gewachſen,
denn dieſe Partei verfolgt den Grundſatz bis aufs
äußerſte, daß nur ihre Lehren Heil bringen können und
wer ſich nicht zu dieſen bekehren will, in irgendeiner Form
unſchädlich gemacht werden müſſe. Als ſie im Januar zur
Macht gelangte, wurde vom Premierminiſter die
Er=
klärung abgegeben, daß die Kriegsgerichte unverzüglich
ihr Ende erreichen und eine Amneſtie erfolgen ſolle. Aber
die Seſſion iſt geſchloſſen worden, ohne daß ſie auch nur
zur Diskuſſion gekommen iſt, und die Kriegsgerichte
funk=
tionieren weiter; ſeit deren Zuſammentritt iſt bereits ein
ganzes Jahr vergangen. So ſchmachten politiſche
Ge=
fangene, von denen die meiſten wohl unter die Amneſtie
gefallen wären, nach wie vor in der Penitenciaria und
vorläufig winkt ihnen keine Erlöſung. Es handelt ſich
da aber, wie wohl im Auslande angenommen wird, nicht
nur um Royaliſten, denn, wie geſagt, betrachten die
Demo=
kraten alle als Verräter, die außerhalb ihrer Partei ſtehen.
Von dieſem Prinzip gehen alle ihre Handlungen aus. Es
herrſcht abſolute Preßfreiheit mit Ausnahme für die
Blät=
ter der Verräter. Deren Erſcheinen muß natürlich
verhin=
dert werden. Es wird auch niemand verfolgt, die
Ver=
räter ausgenommen; die Religion wird geſchützt, ſoweit
ſie mit dem Glauben der Demokraten übereinſtimmt.
Während einer der letzten Sitzungen der nun beendeten
Seſſion erklärte Senhor Affonſo Coſta, daß er „das Land
nie zufriedener und in glänzenderen Verhältniſſen geſehen
habe‟. Daran iſt nun natürlich kein wahres Wort, ſowohl
in Liſſabon als in der Provinz herrſcht viel Elend, und
damit iſt Zufriedenheit ja ſchon von vornherein
ausge=
ſchloſſen. Das Land will auch die Amneſtie; der
Präſi=
dent der Republik hat getan, was in ſeiner Macht ſtand,
um ſie herbeizuführen; die Evolutioniſten, die die Vorlage
einbrachten, mühten ſich, ſie auf die Tagesordnung zu
bringen, es gelang nicht. So wächſt denn auch unter
denen, die überzeugte Republikaner waren, die
Erbitte=
rung von Tag zu Tag, und es könnte dies leicht dahin
führen, daß die Republik durch die zum Sturz kommt,
die ſich als ihre größten Freunde betrachteten.
Die Regelung der
Kranken=
verſicherung der
Handlungs=
gehilfen und =Gehilfinnen
beſchäftigt die beteiligten Kreiſe gegenwärtig auf das
eingehendſte. Mit dem 1. Januar 1914 tritt die
Reichsverſicherungsordnung in Kraft; damit
hören die bisher den freien Hilfskaſſen auf Grund des
§ 75a des Krankenverſicherungsgeſetzes zuſtehenden Rechte
auf. Nach den neuen geſetzlichen Vorſchriften können ſie
aber als Erſatzkaſſen zugelaſſen werden. Ein Teil der
Kaſſen, und zwar ſolche, die erſt nach dem 1. April 1909
errichtet ſind, ſowie ſolche, die weniger als 1000 Mitglieder
zählen, müſſen mit dem 31. Dezember 1913 eingehen. Für
manche der beſtehenden Kaſſen iſt es aber überhaupt
un=
möglich, den neuen geſetzlichen Beſtimmungen ſich
anzu=
paſſen, und ſo hat beiſpielsweiſe die Krankenkaſſe des
Kaufmänniſchen Verbandes für weibliche Angeſtellte
be=
reits auf ihrer Generalverſammlung beſchloſſen, daß ſie
mit dem 31. Dezember 1913 zu beſtehen aufhört. Es iſt
natürlich für die kaufmänniſchen Angeſtellten nun von
Bedeutung, daß ihnen auch weiterhin die Möglichkeit
ver=
bleibt, ſich einer Krankenkaſſe des Berufsvereins
anzu=
ſchließen. Neue Erſatzkaſſen werden nicht zugelaſſen, und
unter den beſtehenden Krankenkaſſen iſt die älteſte die des
Vereins der Deutſchen Kaufleute, Sitz Berlin, und dieſe
hat auf ihrer Tagung am Sonntag, den 20. Juli,
be=
ſchloſſen, als Erſatzkaſſe weiterhin zu arbeiten. Eswird
da=
mit für männliche und weibliche kaufmänniſche
Ange=
ſtellte alſo weiterhin eine Krankenkaſſe verbleiben, wie ſie
bisher als freie Hilfskaſſe beſtand.
Infolge der Beſtimmung daß ein Drittel des
Bei=
trages für die Ortskrankenkaſſe ſeitens der Arbeitgeber an
die Ortskrankenkaſſe gezahlt werden muß, auch wenn die
Angeſtellten der Erſatzkaſſe angehören, was bisher nicht
der Fall war, und dieſer Beitrag zu vier Fünfteln der
Er=
ſatzkaſſe von ſeiten der Ortskrankenkaſſe wieder zugeführt
werden muß, wird die Kaſſe des Vereins der Deutſchen
Kaufleute für die Folge ihren Mitgliedern dieſen Betrag
auf den Beitrag in Abzug bringen. Somit iſt die
Ver=
ſicherung in der Erſatzkaſſe des Vereins der Deutſchen
Kaufleute außerordentlich viel vorteilhafter wie bisher.
Da die Kaſſe bereits jetzt den Reſervefonds in der
geſetz=
lichen Höhe beſitzt, den ſie erſt am Schluſſe des Jahres zu
haben brauchte, die Kaſſe alſo in denkbar beſten
Verhält=
niſſen ſich befindet, war es den Vertretern der Mitglieder
möglich, eine Reihe von Mehrleiſtungen in der
General=
verſammlung zu beſchließen. Da alle Beſtimmungen in
Uebereinkommen mit der ſtaatlichen Aufſichtsbehörde
ge=
troffen ſind, iſt die Anerkennung der Kaſſe als Erſatzkaſſe
ſichergeſtellt. Ab 1. Januar 1914 iſt ja auch der Kreis
der Verſicherungspflichtigen erweitert, da alsdann alle
Perſonen mit einem Einkommen bis zu 2500 Mark
ver=
ſicherungspflichtig ſind. So iſt alſo für dieſe Kreiſe auch
die Frage von Wichtigkeit, daß für ſie eine Erſatzkaſſe
beſteht.
Deutſches Reich.
Die Geſandtſchaft in China. Die
Nord=
deutſche Allgemeine Zeitung meldet: Zur Vertretung des
erkrankten Geſandten in Peking, v. Haxthauſen, der in
einer Klinik eine Operation mit Ausſicht auf Geneſung
überſtanden hat, iſt der zurzeit in Berlin in Urlaub
wei=
lende Geſandte in Tanger, Frhr. v. Seckendorff, in
Aus=
ſicht genommen. Frhr. v. Seckendorf, der aus dem
chine=
ſiſchen Dolmetſcherdienſt hervorgegangen iſt und die
chine=
ſiſchen Verhältniſſe aus ſeinem mehr als 20jährigen
Auf=
enthalt in China kennt, wird die Reiſe nach Peking
un=
verzüglich antreten und die Geſchäfte der dortigen
Ge=
ſandtſchaft führen, was vorausſichtlich bis Mitte Oktober
der Fall ſein dürfte, da Haxthauſen dann ſeinen Poſten
wieder übernimmt. Frhr. v. Seckendorff wird dann nach
Tanger zurückkehren.
— Keine Neubewaffnung der Artillerie.
In verſchiedenen Blättern erſchien Ende voriger Woche
eine Notiz, daß eine Neubewaffnung der Artillerie binnen
kurzem bevorſtände. Den Anſtoß hierzu ſollte eine Rede
des Abg. Häusler im Reichstage am 9. April d. J.
ge=
geben haben, in der er das Artilleriematerial als
moder=
nen Anforderungen nicht mehr entſprechend bezeichnet
hatte. Ganz abgeſehen davon, daß der Abg. Häusler in
derſelben Sitzung dem bayeriſchen Generalmajor
Wen=
ninger gegenüber, ſeine Worte gewiſſermaßen berichtigend,
die deutſche Artillerie als die beſte der Welt bezeichnete,
wird jetzt auch von zuſtändiger Seite mitgeteilt, daß im
Kriegsminiſterium weder eine Neubewaffnung noch eine
Umbewaffnung der Artillerie in Ausſicht genommen iſt.
— Wahlproteſt. Die Kreuzzeitung meldet aus
Berlin: Von konſervativer Seite iſt gegen Dr. Böhmes
Wahl zum Reichstagsabgeordneten in Salzwedel=
Garde=
legen Einſpruch erhoben worden, da die auf dem
Wahl=
zettel angegebene Ortsbezeichnung Groß=Lichterfelde ſtatt
richtig Berlin=Lichterfelde lautete und Dr. Böhme
wäh=
rend der Wahl in Salzwedel ortsanſäſſig geweſen iſt und
dort auch als Ortseinwohner ſein Wahlrecht ausgeübt hat.
— Die Amneſtie. Die Blätter melden aus
Ber=
lin: Die Zahl der aus Anlaß des Regierungsjubiläums
vom preußiſchen Juſtizminiſter geſtellten Anträge auf
Be=
gnadigung ſtieg auf ungefähr 12000.
— Die Einnahmen der deutſchen
Eiſen=
bahnen im erſten Halbjahr 1913 haben ſich gegenüber
dem Vorjahre bedeutend erhöht. Sie betragen insgeſamt
1424,27 Millionen Mark, alſo 72,65 Millionen Mark mehr
als im Vorjahre. Davon entfallen 424,31 Millionen Mark
das ſind 18,39 Millionen Mark mehr als im Vorjahre, auf
die Einnahmen aus dem Perſonenverkehr. Der
Güter=
verkehr brachte eine Einnahme von 999,96 Millionen
Mark und hatte gegenüber dem Vorjahre ein Plus von
54,26 Millionen Mark aufzuweiſen. Es iſt in ſämtlichen
Monaten ſowohl im Güterverkehr wie im
Perſonenver=
kehr ein Wachſen der Einnahmen gegen das Vorjahr zu
verzeichnen. Die einzige Ausnahme bildet der Rückgang
im Perſonenverkehr im Monat April. Dieſer iſt darauf
zurückzuführen, daß das Oſterfeſt 1913 in den März, 1912
aber in den April fiel. Die Einnahmen aus dem
Güter=
verkehr weiſen auf eine Belebung des Inlandsmarktes
hin. Im April überſtieg die Zunahme gegen das Vorjahr
10 Prozent. Sehr gering war die Zunahme im März,
wo ſie nur 0,34 Prozent betrug. Doch wurde dieſer
Aus=
fall durch die enorme Steigerung des Perſonenverkehrs,
die ſich in dieſem Monat auf 18,82 Prozent belief,
wett=
gemacht. — Die Verkehrseinnahmen der deutſchen
voll=
ſpurigen Nebenbahnen betrugen im Juni im
Perſonen=
verkehr 82 131023 Mark, 1896 561 Mark mehr als im
Vor=
jahr; im Güterverkehr 161 548230 Mark, 6 933617 Mark
mehr gegen das Vorjahr.
Ausland.
Italien.
Die Schweizer Garde. Kardinal=
Staatsſekre=
tär Merry del Val leitete eine ſtrenge Unterſuchung der
Zwiſchenfälle bei der Schweizer Garde ein. Die Tribuna
verzeichnet ein Gerücht, daß die Schweizer Garde vielleicht
aufgelöſt würde und auf neuen Grundlagen wieder
ge=
bildet wird. Der Papſt iſt von den Vorgängen ſehr
alte=
riert. Er ſoll dem Oberſten Repond ſein Bedauern
aus=
geſprochen haben, daß es überhaupt ſoweit kommen konnte.
Reponds Rücktritt ſoll deshalb bevorſtehen. Laut
Meſſa=
gero erklärte Repond, die Soldaten ſeien zuchtlos
ge=
weſen und ſeien ſogar dem Papſte in betrunkenem
Zu=
ſtande vor die Augen getreten. Sie hätten ſich ſo wenig
um den Sicherheitsdienſt gekümmert, daß man den
Vati=
kan ruhig hätte ausplündern können. Er habe die
unge=
eigneten Elemente entfernt und Diſziplin einzuführen
ver=
ſucht. Nach einer anderen Meldung herrſcht nicht nur bei
der Schweizer Garde, die entwaffnet worden iſt, ſondern
auch bei den übrigen vatikaniſchen Truppenteilen
Revolte=
ſtimmung. Wird Oberſt Repond nicht entlaſſen, ſo ſind,
wie die Tribuna meldet, neuerdings Vorkommniſſe zu
befürchten, die die Aufmerkſamkeit der italieniſchen
Poli=
zei erwecken könnten. Meſſagero ſchreibt zu der
Entwaff=
nung der päpſtlichen Schweizergarde: Es ſcheint, daß die
Garde im Augenblick einer kleinen Reform unterzogen
wird, der nachher eine gründlichere Reform folgt, um die
Garde wieder zu ihrer Aufgabe der Dekoration und der
Parade zurückzuführen. Die Gardiſten würden
allmäh=
lich erſetzt werden. Der Vatikan bewahrt ſtrengſtes
Still=
ſchweigen und wünſcht jedoch vor allem, daß die Ruhe
wiederhergeſtellt wird. Meſſagero glaubt zu wiſſen, daß
Oberſt Repond erneut ſeinen Abſchied nehme. Die
Gar=
diſten würden nicht beſtraft.
Frankreich.
Franzöſiſch=ruſſiſche Beziehungen.
Der Generalſtabschef Joffre wird ſeine bereits vor
län=
gerer Zeit angekündigte Reiſe nach Petersburg demnächſt
antreten. Es handelt ſich um eine Erwiderung des im
vorigen Jahre von dem ruſſiſchen Generalſtabschef
abge=
ſtatteten Beſuches. Der Matin bemerkt, daß dieſer Reiſe
des Generals Joffre im Hinblick auf die Frage der
Hee=
resvermehrung und der letzten Maßnahmen, welche die
beiden verbündeten Länder gegenwärtig beſchäftigen, ein
beſonderes Intereſſe beigemeſſen werde,
Holland.
Das neue Kabinett und die Sozialiſten.
In der Samstag und Sonntag abgehaltenen Beſprechung
der ſozialdemokratiſchen Kammergruppe des
Parteivor=
ſtandes mit der Redaktion von Het Volk wurde beſchloſſen,
die Einladung von Dr. Bos zur Uebernahme von drei
Portefeuilles durch Sozialdemokraten abzulehnen, ſo daß
alſo die auf den 26. und 27. Juli anberaumte Tagung
der Partei nicht abgehalten zu werden braucht:
England.
Die kanadiſchen Flottenpläne. Ueber den
kanadiſchen Flottenplänen ſcheint ein Unſtern zu walten.
Der Widerſtand des Senats hat die parlamentariſchen
Pläne des Kabinetts Borden zum Stillſtand gebracht, und
jetzt wird berichtet, daß das geſamte britiſche Kontingent
an Unteroffizieren und Mannſchaften auf den beiden
Kreuzern „Niobe” und „Rainbow” entlaſſen iſt und ſich
auf dem Heimwege befindet. Ihr Vertrag dauerte
eigent=
lich noch ein Jahr länger, aber die kanadiſchen Behörden
haben die Hoffnung aufgegeben, den Reſt der
Mannſchaf=
ten in Kanada anwerben zu können. Ihrem Wunſche,
Matroſen für den kanadiſchen Dienſt in Portsmouth
an=
werben zu können, wurde von engliſcher Seite nicht
ſtatt=
gegeben. Die beiden obengenannten Kreuzer ſind ſeit
drei Jahren in kanadiſchem Beſitz; die „Niobe” lag
wäh=
rend der Häkfte der Zeit im Trockendock. Es bleibt
abzu=
warten, welche Wirkung dieſe Umſtände auf die weiteren
Entſchlüſſe des kanadiſchen Miniſteriums haben werden.
Bulgarien.
Das neue Kabinett ſtellte ſich der Sobranje vor.
Miniſterpräſident Radoslawow verlas einen königlichen
Ukas über die Annahme der Demiſſion des Miniſteriums
Danew und die Ernennung des neuen Kabinetts und
er=
ſuchte dann um Vertagung der Sitzung, da die Regierung
noch keine Zeit gefunden habe, den Wortlaut der
mini=
ſteriellen Erklärung feſtzuſtellen.
Vereinigte Staaten.
Der Nicaragua=Vertrag. Die
unverbind=
liche Abſtimmung des Senatskomitees für Auswärtiges
ergab, daß der Nicaraguavertrag mit großer Mehrheit
angenommen werden wird. Er wird von einflußreichen
Mitgliedern beider Parteien unterſtützt werden. Der
Ver=
trag ſchließt in ſich keine Verpflichtung ſeitens der
Ver=
einigten Staaten bezüglich der außenſtehenden
Geldver=
pflichtungen, aber man erwartet eine Beſſerung der
Fi=
nanzverhältniſſe der Republik als Ergebnis der Stabilität,
welche die amerikaniſche Kontrolle den künftigen
Opera=
tionen gibt. Aus der Unterredung des Präſidenten
Wil=
ſon mit Journaliſten im Weißen Hauſe geht hervor, daß
der Präſident nicht gewillt iſt, eine allgemeine Politik für
alle zentralamerikaniſche Angelegenheiten aufzuſtellen. Mit
jeder Republik werde je nach den Umſtänden beſonders
verfahren werden.
Afrika.
Geſetzgebende Körperſchaft für
Aegyp=
ten. Es beſteht die Abſicht, den geſetzgebenden Körper
und die Nationalverſammlung in eine geſetzgebende
Kör=
perſchaft zu vereinigen, die aus von den Miniſtern
ge=
wählten 66 und aus 17 ernannten Mitgliedern gebildet
wird. Letztere umfaſſen den Präſidenten, Vizepräſidenten,
vier Kopten, drei arabiſche Beduinen, zwei Aerzte uſw.
Die Körperſchaft wird die Geſetzgebung aufnehmen, jedoch
mit Ausnahme derjenigen, die die Verfaſſungsangelegen=
heiten betrifft. Die gewählten und die ernannten
Mit=
glieder erhalten ſechsjährige Mandate, je ein Drittel der
Mitglieder hat nach zwei Jahren zurückzutreten.
* Journaliſtiſcher Unfug. Ein
Wiesbade=
ner Blatt hat kürzlich unter großer Wichtigtuerei eine
„Unterredung mit einem deutſchen Prinzen über die
Bal=
kanwirren” veröffentlicht, in der dieſer gegen die Politik
unſeres Bundesgenoſſen Oeſterreich Stellung nahm. Der
Prinz war, wie ſpäter bekannt geworden, Prinz Max von
Sachſen, bekanntlich ein geiſtlicher Herr, der, wie wohl
je=
dermann weiß, weltlichen Dingen und der Politik fern ſteht.
War es nun ſchon geſchmacklos, dieſen Herrn, der keinerlei
Beziehungen zu politiſchen Perſönlichkeiten hat, über
po=
litiſche Dinge zu interviewen, ſo war es noch
geſchmack=
loſer, eine ſolche private Unterredung als die Aeußerung
eines deutſchen Prinzen und Verwandten des Kaiſers
über die Politik Oeſterreichs zu veröffentlichen; eine große
Taktloſigkeit aber, wenn nicht noch etwas Schlimmeres,
war es. aus dieſer Angelegenheit, die aller und
jeder politiſchen Bedeutung ermangelt, und von
der ernſte Blätter faſt aar keine Notiz genommen
haben, eine politiſche Senſation zu machen. Das
Dresdener Journal teilt nun, wahrſcheinlich um
dieſen ſenſationellen Wichtigtuereien ein Ende zu
machen, mit, daß es ſich in dem betreffenden Ar= um eine indiskrete und mißverſtändliche tendenziöſe
Wiedergabe eines gelegentlichen, nicht für die Preſſe be=, ganz privaten Meinungsaustauſches zwiſchen
dem Prinzen und einem ihm bekannten Herrn über
beider=
ſeitige perſönliche Eindrücke und Erinnerungen aus ihren
Reiſen aufdem Balkan handle. Daß die ſächſiſche Regierung.
dem erwähnten Artikel vollſtändig fernſteht, iſt
ſelbſtver=
ſtändlich.
* Konfeſſionelle Verſchiebungen in
der Zahl der Schulkinder. Die Korreſpondenz
des katholiſchen Lehrerverbandes bringt folgende inter
eſſante Statiſtik, die eine Ergänzung darſtellt zu den durch
die Preſſe gehenden Erörterungen über die
Abnahme=
der Geburtenziffer bei Katholiken und
Proteſtanten in Deutſchland: 1886 zählte man in
Preußen 4838 247 Volksſchüler, 1911 aber 6 572 140. Die
Zu=
nahme beträgt 1733893 oder 35.8 Prozent. Für die
bei=
den Konfeſſionen aber ergaben ſich außerordentliche
Ver=
ſchiedenheiten; die Zahl der evangeliſchen Volksſchulen
hat in den verfloſſenen 25 Jahren um 26,4 Prozent, die
der katholiſchen dagegen um 53,2 Prozent zugenommet,
Die relative Zunahme der katholiſchen Kinder war aſſg
mehr als doppelt ſo hoch wie die der evangeliſchen.
So=
gar abſolut ſtieg die Zahl der Katholiken höher als diede
Evangeliſchen (920320 Kinder gegen 809 046). Die
Unter=
ſchiede ſind erſt ſeit 15 Jahren erheblich geworden.
Zwei=
fellos trägt dazu die Abnahme der Geburtenzahl bei. die
bei den Evangeliſchen viel größer iſt als bei der
katholi=
ſſchen Bevölkerung. Gelinge es den preußiſchen Katholiken,
das Zweikinderſyſtem erfolgreich zu bekämpfen, ſo ſei der
Zeitpunkt abzuſehen. an dem die Hälfte der Volksſchüler
dem katholiſchen Bekenntnis angehört. Eine ſehr
bedeu=
tende Unterſchiebung iſt ſchon jetzt eingetreten. Während
1886 noch 66,3 Prozent aller Volksſchüler evangeliſch
wa=
ren, ſind es 1911 nur noch 58,9 Prozent, dagegen ſtieg der=
Anteil der Katholiken von 35,8 Prozent auf 40,7 Prozent,
der Reſt entfällt auf die Juden und die Konfeſſionsloſen.
* Berlin 21. Juli. Wie nunmehr mit vollſter
Be=
ſtimmtheit verlautet, wird die Verhandluna gegen ſieben
Zeugoffiziere und einen Intendanturſekretär vor dem
Kriegsgericht der Berliner Kommandantur in der
Krupp=Angelegenheit größtenteils öffentlich
geführt werden. Es werden an die
Zeitungsberichterſtal=
ter bereits Eintrittskarten ausgegeben.
Verhandlungs=
führer iſt Kriegsgerichtsrat Cörens, juriſtiſcher Beiſitzel
Kriegsgerichtsrat Bärenſprung. Die drei richterlichen
Offiziere werden erſt in den nächſten Tagen
komman=
diert.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 23. Juli.
* Erledigte Stellen. Eine mit einem
evange=
liſchen Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle in
Zwingen=
berg. — Eine mit einem evangeliſchen Lehrer zu
beſetzende Lehrerſtelle zu Bindſachſen.
* Militärdienſtnachricht. Richter, Unterarzt,
nach am 1. Juli 1913 erfolgter Verſetzung vom 5. Großh.
Heſſ. Inf.=Regt. Nr. 168 zum Inf.=Leib=Regt.
Großher=
zogin (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, mit Wahrnehmung einer
offenen Aſſiſtenz=Arztſtelle beauftragt.
g. Ferienſtrafkammer. Nicht weniger wie 59 Fälle
von Betrug, ſowie Urkundenfälſchungen
waren dem 25jährigen aus Semd i. O. gebürtigen und in=
Wiebelsbach wohnhaften Reiſenden Georg Müller zur
Laſt gelegt. Er zog als Reiſender für Wäſche und
Spiel=
arten durch die Riedorte und den Odenwald und
er=
ſchwindelte ſich auf alle mögliche Art und Weiſe Aufträge,
Das Schwinden der Reiſes
romantik.
* Ueber den Niedergang des „Romantiſchen” auf
allen Gebieten des modernen Lebens klagt Karl Wilhelm
Schmidt im Auguſtheft des Türmers (Herausgeber J. E.
Frhr. von Grotthuß). Im Gewühl der Welt iſt dem
Men=
ſchen das Empfinden des Romantiſchen abhanden
gekom=
men. „Unſere nüchterne, dem Gemütsleben abgekehrte
Zeit mit ihrer Ruheloſigkeit, ihrem Haſten und Jagen nach
materiellen Gütern und Genüſſen, mit ihren geſteigerten
Anforderungen an angeſtrengte, raſtloſe, aufreibende
Tätigkeit ſteht dem Romantiſchen fremd gegenüber. Jeder
Fortſchritt in der Technik und im Verkehrsweſen iſt ein
Rückſchritt in der Romantik. Der eherne Schritt der Zeit
reißt den einzelnen mit fort und drängt zu feſtem
Anklam=
mern an die kalte Wirklichkeit. Der Schimmer der
Ro=
mantik verblaßt vor dem hellen Licht des ſiegreich
fort=
ſtürmenden Lebens, das überall ſeinen Anſpruch an
Allein=
herrſchaft geltend macht.”
Nirgends macht ſich dieſer Zug unſerer modernen Zeit
ſo bemerkbar wie beim Reiſen. „Schwindet nicht die
Romantik ſelbſt aus den Bergen, wo ſie doch naturgemäß
ein unbeſtrittenes Heimatsrecht hat? Kaum gibt es noch
wenigſtens bei uns in Deutſchland ein Gebirge, das nicht
in der guten Jahreszeit derartig von einem Gewühl oft
recht lärmender, rückſichtsloſer Touriſten überflutet wäre,
daß für den anſpruchsloſen, gemütvollen Wanderer kaum
noch ein Platz übrig bleibt, wo er ſich dem ungeſtörten
Naturgenuß überlaſſen kann. Der ſchrille Pfiff der
Dampf=
lokomotive dringt mißtönend in das fernſte Bergtal, und
der vollbeſetzte Eiſenbahnzug ſteigt raſſelnd und
ſchnau=
bend ſelbſt in die Abgeſchiedenheit gewaltiger Bergrieſen
empor. Wo bleibt da die viel geprieſene Romantik der
Bergwanderung? Iſt es doch kein Wunder, wenn auch
für die Poeſie der Fußreiſe das Verſtändnis mehr und
mehr ſchwindet. Wozu ſoll man ſich den mit dem
Er=
klimmen ſteiler Berge verknüpften Anſtrengungen
unter=
ziehen, wenn man durch das Dampfroß ſo mühelos
und=
billig dem erſehnten Ziele zugeführt werden kann? Die
Hauptſache iſt ja doch, daß man oben geweſen iſt und ſich
deſſen rühmen kann. Früher war das anders; da rühmte
man ſich gerade der Kraftanſtrengungen und
Entbehrun=
gen, die man freiwillig bei Gebirgswanderungen auf ſich
genommen hatte.”
An ſolchen, die des Rühmens halber die ſchwerſten
Anſtrengungen auf ſich nehmen, fehlt es in unſerer Zeit
der Bergfexe ja auch nicht. Andererſeits bewährt ſich aber
doch gerade im Hochgebirge noch heute ein eifriger und
geſunder Wandertrieb. Dagegen hat der Verfaſſer
zweifel=
los darin recht, daß das Wandern dort faſt ganz aufgehört
hat, wo keine ſtarken Natur= Senſationen” locken. „Früher
gab es noch Männer, die es ſich zum Grundſatz gemacht
hatten, die deutſchen Gaue vom Rhein bis zur Memel
unter Verzichtleiſtung auf jede, auch die ungeſucht ſich
dar=
bietende Fahrgelegenheit, rüſtig und frohgemut zu
durch=
wandern. Sie wußten wohl, welche reinen Genüſſe für
Geiſt und Gemüt ſie ſich durch dieſe Manneskraft und
Manneswürde kennzeichnende Art des Reiſens ſicherten.
Das heutige verwöhnte und verzärtelte Geſchlecht denkt
darüber anders, und ſelbſt bei unſerer Jugend iſt die
Wanderluſt ſtark in Abnahme gekommen. Auch der
wan=
dernde Handwerksburſche, an dem noch ein Stück
Ro=
mantik haftete, iſt in unſeren Tagen eine ſeltene
Erſchein=
ung geworden.
Auf den Niedergang der Romantik hat ganz beſonders
der großartige Aufſchwung des Verkehrsweſens
hinge=
wirkt. Wer ſich zu längerer Reiſe dem Schnellzug
anver=
raut, gewinnt von der Landſchaft, durch die er in
raſen=
der Eile und bei betäubendem, nervenerſchütterndem
Ge=
räuſch geführt wird, nur flüchtige, allzu ſchnell wechſelnde
Eindrücke, die den Geiſt eher zerſtreuen und abſtumpfen,
als nachhaltig befriedigen, das Gemütsleben aber
leer ausgehen laſſen. Wie ganz anders war das
ſonſt bei der Fahrt mit der guten alten
Poſt=
kutſche! Ihre gemächliche Fortbewegung geſtattete
den Inſaſſen eine ruhige, nachdenkliche
Betracht=
ung der Umgebung, ließ der Phantaſie freien
Spiel=
raum und gab Gelegenheit und Anreiz, auch dem Kleinen
und Unbedeutenden gemütvoll einen gewiſſen Reiz
abzu=
gewinnen. Da war nichts Verſchwommenes,
Ueberhaſte=
tes; lauter klare, gerundete Bilder, die die Seele friedlich
ſtimmten und für weiche Eindrücke empfänglich machten.
Erreichte dann das Gefährt einen beſonders ſchönen Punkt,
vielleicht eine Anhöhe mit einem ſtillen See in der Tiefe
und einer alten Burgruine an deſſen gegenüberliegendem
Ufer, dann pflegte wohl der wackere Roſſelenker Halt zu
machen und zum Ergötzen der Reiſenden ſeinem Horn
helle, herzerquickende Töne zu entlocken, die in der Ferne
ein weiches, ſüßes, langſam dahinſchmelzendes Echo
her=
vorriefen. Mit dieſer vielgerühmten Poſtkutſchenromantik,
die uns unter anderem Lenau in ſeinem „Poſtillion” in ſo
lieblichen und elegiſchen Tönen vor Augen führt, iſt es
nun bei uns vorbei, nachdem auch im
Oberpoſtdirektions=
bezirk Berlin kürzlich die letzte fahrende Poſt ihre letzte
Fahrt getan hat.
Man braucht nicht zu den blinden Bewunderern der
ſogenannten guten alten Zeit zu gehören, man kann ſich
aufrichtig der ſtaunenswerten Errungenſchaften freuen, die
der raſtlos fortſchreitende Zeitgeiſt auf allen Gebieten des
Lebens hervorgerufen hat, man kann aber trotzdem in dem
allzu ungeſtüm vorwärts drängenden Treiben der
Begen=
wart einen Ruhepunkt ſuchen durch pietätvolles,
gemüt=
volles Sichverſenken in das, was aus der Vorzeit
ehrwür=
dig und herzerquickend in die Gegenwart hineinragt.
Neben der ſtrengen, objektiven Forſchung, die die
Ver=
gangenheit auf ihren wahren Wert abzuſchätzen ſucht, hat
auch die romantiſche Anſchauung der Vorzeit, die ſich mit
einem freundlichen Schein begnügt, ihre Berechtigung.”
In vielen Fällen ſpiegelte er den Leuten vor, er verkaufe
ihnen die Waren unter dem Preis, zu dem er eigentlich
verkaufen durfte. Später änderte er dann nach
Unter=
ſchriftleiſtung eigenmächtig auf den Beſtellſcheinen die
Preiſe und die Beſteller mußten wohl oder übel die
Nach=
nahmeſendung mit dem höheren Preis einlöſen, wenn ſie
nicht der Anzahlung verluſtig gehen wollten. In
ande=
ren Fällen ließ ſich Müller Blankette unterſchreiben und
ſetzte ſpäter höhere Preiſe an, als wie er mit den Leuten
ausgemacht hatte. Einigen Beſtellern ſchwindelte er
da=
durch Beträge ab, daß er vorſpiegelte, die Sachen ſeien
ſchon mit der Poſt angekommen, er habe aber kein Geld
die Poſtſachen einzulöſen. Die gutmütigen und
ver=
trauensſeligen Beſteller gaben ihm dann auch das Geld,
worauf ſie Müller nicht mehr wiederſahen. Wegen gleicher
Betrügereien war Müller von dem Schöffengericht Groß=
Umſtadt 98 Tage und vom Aſchaffenburger Gericht zu
1 Monat Gefängnis verurteilt worden. Die
Ferienſtraf=
kammer verurteilte den Angeklagten, der geſtändig iſt und
die Betrügereien aus Not begangen haben will, da ſeine
Frau krank war, unter Einbeziehung der Aſchaffenburger
Strafe zu 7 Monaten 2 Wochen Gefängnis Die
Broß=Umſtädter Strafe hat Müller faſt ganz verbüßt.
Bereits dreimal wegen Diebſtahls verurteilt und
jedes=
nal bedinat begnadigt, iſt die 17jährige Fabrikarbeiterin
Herta Louiſe Stichel von Offenbach. Geſtern hatte ſich
ie jugendliche Diebin abermals wegen Diebſtahls
ind wegen Urkundenfälſchung vor der
Ferien=
trafkammer zu verantworten. Sie hat in einem
Frank=
urter Geſchäft zweimal zwei Uhren und Uhrenarmbänder
reſtohlen. Sie gibt dies zu, will aber dazu von einer
lüchtigen Frau Bäff verleitet worden ſein, mit der
ie gemeinſam in dem Geſchäft Einkäufe machte. Die
Ihren hat die Angeklagte verſetzt und das Geld vernaſcht.
Beim Verſetzen hat ſie mehrmals einen falſchen Namen
ingegeben, wodurch ſie ſich der Urkundenfälſchung ſchuldig
nachte. Das Gericht erkennt auf eine Gefänanisſtrafe von
1 Monaten und 1 Woche. Die mit einer
fünfjähri=
gen Bewährungsfriſt erlaſſenen drei Strafen wird ſie nun
ruch noch zu verbüßen haben.
D Provinzialausſchuß. Die Tagesordnung
zur Sitzung des Provinzialausſchuſſes der Provinz
Starkenburg am Samstaa, den 26. Juli, vormittags
7½ Uhr, lautet: 1. Klage des Michael Hermann Sattler
in Rembrücken gegen einen Beſcheid über Einwendungen
gegen die Wählerliſte zur Beigeordnetenwahl in
Rem=
prücken. 2. Anzeige des Schuhmachers Wilhelm Schwarz
in Darmſtadt von dem Beginn eines Trödelhandels.
3. Geſuch der Marie Scheiper von Darmſtadt um
Er=
eilung eines Wandergewerbeſcheins für 1913.
Von der Techniſchen Hochſchule. Der Diplom=
Ingenieur Baptiſt Rueb aus Neuenburg hat ſich am
19. Juli an der hieſigen Techniſchen Hochſchule der
nündlichen Doktor=Ingenieur=Prüfung
m Bauingenieurfach mit Erfolg unterzogen.
* Dienſtjubiläum. Heute feiert Herr
Betriebsauf=
ſeher Ludwig Fleck beim Städtiſchen Gaswerk
Darm=
tadt ſein 25jähriges Dienſtjubiläum.
— Das Koſchat=Ouintett, welches, wie bereits
mit=
geteilt, Sonntag, den 27. Juli, im Städtiſchen Saalbau
ionzertiert wird die neueſten Kompoſitionen von
Thomas Koſchat zur Aufführung bringen. Wie immer,
gibt ſich auch diesmal ein großes Intereſſe für dieſes
Konzert kund und freuen ſich alle Freunde der Koſchat=
Muſe auf dieſen erleſenen Kunſtgenuß.
* Der Ausflug des Landesgewerbevereins zum
Beſuche der Leipziger Internationalen
Bau=
achausſtellung unter Führung des
Ortsgewerbe=
vereins Darmſtadt, findet nunmehr, da genügende
An=
neldungen vorhanden, beſtimmt ſtatt. Abfahrt
Samstag, den 26. Juli, morgens ab hier 9 Uhr 4 Min.
Hauptbahnhof (Frankfurt ab 9 Uhr 40 Min.)
An=
neldungen werden noch bis ſpäteſtens Donnerstag
ibend bei Herrn Malermeiſter Georg Kraus,
Luiſen=
traße 40 (Telephon 1972), entgegengenommen. Gäſte
villkommen.
* Falſcher Kriminalbeamter. Am Sonntag abend
prach ein gutgekleideter, etwa 35jähriger Mann ein bei
em Schwabdenkmal auf der Mathildenhöhe ſitzendes
ziebespärchen an, ſtellte ſich als Kriminalbeamter
ſor und forderte das Mädchen auf, ihm zu folgen. Das
Pärchen ergriff ſofort angſterfüllt die Flucht und
ver=
chwand in einem Torweg. Der falſche Beamte eilte ihnen
rach und ſuchte das Mädchen mit Gewalt mitzunehmen.
Zwei Paſſanten, die den Vorgang beobachtet hatten,
for=
ſerten nun den angeblichen Kriminalbeamten auf, ſeine
Zegitimation zu zeigen. Statt deſſen zog der Menſch
ſei=
ten Revolver, und ehe jemand zugreifen konnte, war er
terſchwunden.
§ Brand. Am Montag abend gegen 8 Uhr brach
n dem Dachſtuhl des linken Seitengebäudes der
Hof=
eite Nieder=Ramſtädterſtraße Nr. 81 Feuer aus,
velches durch die herbeigerufene Feuerwehrwache
als=
ald wieder gelöſcht wurde.
* Kineotheater. Reſidenztheater am
Wei=
ßen Turm. Das heutige Programm ſteht unter dem
Szepter des Humors Lumpazivagabundus, die 3 luſtigen
Handwerksburſchen, nach der bekannten Poſſe von Neſtroy.
Dieſes zwerchfellerſchütternde Meiſterſtück wirkt viel mehr
als Film auf die Lachmuskeln der Beſchauer, da die
ein=
zelnen in der Natur aufgenommenen Bilder noch viel
ſumorvoller wirken, als auf der Bühne. Auch die beiden
tollen Humoresken „Karlchen als Alpiniſt” und „
Wam=
perl auf der Hochzeitsreiſe” ſind Films von urkomiſcher
Wirkung. Der dramatiſche Teil des Programms iſt durch
den Zweiakter „Blinder Haß” und den amerikaniſchen
Film „Ein Kinderherz” vertreten, während die
Wochen=
chronik und der Preiskampf der auſtraliſchen Holzfäller
den wiſſenſchaftlichen Teil beſtreiten. — Das Union=
Theater (Kunſtlichtſpiele, Rheinſtraße 6) bringt in dem
zweiten Wochenprogramm wieder einen jener prächtig
olorierten Schlager, die ſo beliebt ſind, weil ſie dem
Volksempfinden Rechnung tragen. Diesmal führt er in
das ſchöne Thüringerland und zeigt das Wirken der
hei=
ligen Eliſabeth. Betitelt iſt das Werk „Das
Roſenwun=
der” und vereinigt in ſich alle Vorzüge, die die neueſten
Schlager des Union=Theaters ſtets auszeichnen. Etwas
ganz Hervorragendes an Naturaufnahmen iſt in den
Films „Im Lande der heißen Quellen” und „Siam”
vor=
handen. Das komiſche Genre iſt durch die zwei neueſten
Humoresken „Die glücklichen Unternehmer” und „Kurtchens
Soldaten” bereichert worden, während das Journal die
neueſten Ereianiſſe in bekannter Vorzüglichkeit und
Aktua=
ität wiedergibt. Eine Reihe intereſſanter Einlagen
ver=
vollſtändigen das Programm in wirkungsvoller Weiſe.
Zirkus Corty=Althoff.
-g. Der Zirkus Corty=Althoff, der ſeit
Mon=
tag ſeine Zelte auf dem Meßplatz vor dem
Hallenſchwimm=
bad aufgeſchlagen hat, hat die Erwartungen, die man in
ein erſtklaſſiges Zirkusunternehmen ſetzen muß, in vollem
Maße erfüllt. Außerordentlich groß iſt die Fülle des
Ge=
botenen und die einzelnen Nummern des Programms
bilden jede für ſich eine beſondere Zugkraft. Beſonders
intereſſant und ein Beweis für die Leiſtungsfähigkeit des.
Unternehmens ſind die Original=Freiheits=
Dreſſuren von Herrn und Frau Direktor
Alt=
hoff, die mit vollendeter Grazie und Sicherheit ein
vor=
treffliches Pferdematerial vorführen. Ein hübſches Bild
gab der von Frau Direktor Althoff vorgeführte 16er=Zug
mit der Präziſion ihrer Bewegungen, desgleichen die ſieben
Rotſchimmel des Herrn Direktor Althoff, die auch nicht
unerhebliche Klettertouren ausführten, Weiter ſind auf dem
Gebiet des equeſtriſchen Sports, auf den das Unternehmen
zum Vorteil den Hauptwert legt, zu erwähnen das
Auf=
treten der ſpaniſchen Schulreiterin Baronin Sadaja.
deren Vorführungen auf dem Gebiete des Schulreitens
ein überaus harmoniſches Bild gaben und von einer
guten Schule zeugten. Aber auch mit ihrem Springpferd
Muſchi zeigte die ſattelfeſte Reiterin ganz reſpektable
Leiſtungen. Als eine tollkühne Reiterin ſtellte ſich die
Voltigeuſe Miß Lola Carr vor, die wie der Sturmwind
durch die Arena raſte, bald mit einem Fuß im Sattel und
dem Kopf nach unten hängend bald ſonſtige kühne
Reiter=
kunſtſtückchen vollführend. Auf dem gleichen Gebiet zeigte
die Reiterfamilie Cooke immer wieder gern geſehene
Darbietungen. Als eine Attraktion auf dem Gebiete des
Reitſports trat der Schulreiter Willy Manns mit
einem über 1000 Kilogramm ſchweren belgiſchen Zugpferd
Goliath” auf, dem Herr Manns trotz der Rieſenmaße
die=
ſes wahren Goliath die hohe Schule beibringen konnte. Das
ſchön gebaute Pferd entwickelte eine unerwartete Grazie.
Auf einem anderen Gebiete liegen die beängſtigend
anzuſehenden, nervenkitzelnden Darbietungen des Miſter
John Becker am Trapez nach Art des Looping the Loop.
Der junge Mann vollführt mit Sicherheit am feſtſtehenden
Trapez die den Turnern bekannte Rieſenwelle, dann mit
dem freiſchwebenden Trapez vorwärts und dem doppelten
freiſchwebenden Trapez vor= und rückwärts. Ikariſche Spiele
nennt das Programm die Darbietung einer Truppe die
durchweg Neues auf dem Gebiete des „Fuß in Fuß=
Ar=
beitens” zeigen. Wie die beiden Partner ihre Beine
ge=
brauchen, um mit zwei „leichten Jungens” Fußball zu
ſpie=
len und ſonſtige Jonglierkunſtſtücke mit ihnen zu machen,
wie man ſie ſonſt nur mit den Händen und anderen „
Ge=
genſtänden” gewohnt iſt, iſt geradezu bewundernswert.
Die Sicherheit und das exakte Zuſammenarbeiten ſind
ganz beſonders anzuerkennen. — Conſul Patſy, ein
dreſſierter Schimpanſe, zeigt ein ganz manierliches Weſen,
ißt und trinkt wie ein Herr er fährt leidenſchaftlich gern
und durchaus ſicher auf ſeinem Miniatur=Fahrrad und
verübt allerhand loſe Streiche, ſo daß das Publikum aus
dem Lachen gar nicht herauskommt. Das Programm
ent=
hält dann noch intereſſante Dreſſuren von Kamelen und
4 gewaltigen Elefanten. Nicht zu vergeſſen ſind die
ur=
drolligen Clowns die mit ihren ſpaßigen Einfällen die
Zwiſchenzeiten nutzbringend ausfüllen. Hierbei erregte
beſonders Auguſt Polly Daſſy durch den Boxkampf mit
ſeinem dreſſierten Ponny wahre Lachſtürme. Den
Be=
ſchluß der dreiſtündigen Vorſtellung machte ein großes
Monſtre=Tableau von 80 Pferden und Hunden. Alles in
allem ein vorzügliches Programm, bei dem die Zuſchauer
auf ihre Koſten kommen.
Gernsheim, 22. Juli. Eine außerordentliche
Generalverſammlung hielt geſtern im
Roſen=
garten die hieſige Spar= und Darlehenskaſſe ab.
Der Reviſionsbericht, den Herr Schnauber verlas, bemerkt
eine Reihe Beanſtandungen, deren weſentlichſte
Kreditüberſchreitungen in Höhe von rund
150000 Mark ſind. Infolgedeſſen ſind aus der Kaſſe
53 Mitglieder ausgetreten. Inzwiſchen ſind aber größere
Rückzahlungen erfolgt, ebenſo iſt auch für genügende
Deck=
ung geſorgt worden. Verſchiedene der ausgetretenen
Mit=
glieder ſind inzwiſchen, da zu Befürchtungen kein Anlaß
vorliegt, wieder eingetreten und der Beitritt der anderen
ſteht wohl noch zu erwarten. Sodann wurde eine
Kom=
miſſion beſtimmt zur Umarbeitung der Statuten und
Aenderung der Dienſtanweiſung.
Groß=Gerau, 22 Juli. Geſtern wurde das
Ergeb=
nis der am Samstag vollzogenen
Gemeinderats=
wahlen bekannt gegeben. Von 1080 Wahlberechtigten
übten 738 ihr Wahlrecht aus. Es wurden wiedergewählt
Philipp Diehl VIII. (mit 571 Stimmen), Friedrich Diehl
(561), Jakob Matri (554) und J. B. Endner (448). Neu
wählte man Brauereidirektor L. Marxſohn (273), Karl
Hofmann (355) und Georg Stein (327). Weitere Stimmen
erhielten Ph. Lämmermann IV (185), Ph. Bender III.
(161), Adam Rauch (157), W. Schad (144), Rechtsanwalt
Dr. Neuroth (125), Ph. Petermann (117) und Johann
Fay (33).
Heppenheim a. d. B., 22. Juli. Diejenigen
Grund=
beſitzer, die vor mehreren Jahren ſchon Bühler= und
Auerbacher Zwetſchen angelegt haben, machen
dieſes Jahr wieder gute Erträge; denn dieſe Sorten ſind,
trotzdem ſie viel früher reifen als die gewöhnlichen
Zwet=
ſchen, viel härter und können deshalb ſchon ziemlich viel
Kälte ertragen, daher die Tatſache, daß die Bühler
Zwet=
ſchen hier wieder reiche Erträge liefern. So hat die
Ge=
meinde ein ſolches Zwetſchenfeld, das wiederholt ſchon
nahezu 1500 Mark jährlich erbracht hat. Man iſt deshalb
auf den Erlös der am Donnerstag, den 24. Juli. morgens
9 Uhr, ſtattfindenden Verſteigerung dieſes Zwetſchenfeldes
in weiter Umgegend allgemein ſehr geſpannt.
König, 21. Juli. Der hieſige evangeliſche
Kirchengeſangverein — gemiſchter Chor —
unter=
nahm geſtern nachmittag eine Wagenpartie nach
Neuſtadt, an welcher etwa 60 Mitglieder mit
Familien=
angehörigen ſich beteiligten. In Sandbach angekommen,
pilgerte man zu Fuß nach der Ernſt=Ludwig=Heilſtätte.
Herr Chefarzt Dr, Lipp hatte die Freundlichkeit, die
Be=
ſichtigung der Anſtalt zu geſtatten und Herr Verwalter
Breuer machte in liebenswürdiger Weiſe den erklärenden
Führer. Großes Intereſſe erregte die muſtergültige
Ein=
richtung zur Verpflegung der Kranken, und beſonders
an=
erkennenswert fanden die Damen die wohltuende
Ord=
nung und peinliche Sauberkeit, die überall herrſchen.
Nach dem Abſingen einiger Lieder, die bei den in den
Liegehallen ruhenden Patienten freudigen Beifall
aus=
löſten, ging die Reiſe weiter nach dem Breuberg. Herr
Hartmann, der freundliche Burgwart, geleitete die
Teil=
nehmer nach dem Ritterſaal, hier, wo ſo oft im
Mittel=
alter der zechenden Ritter wilde Schlacht= und Zechlieder
erſchallten, ertönten nun Chöre und Volkslieder. Vom
Breuberg ging’s ſteil hinab nach Neuſtadt in das
Gaſt=
haus „Zum Ochſen” Auch hier, vor dankbarem Publikum,
einige Lieder, und dann wieder auf die Wagen, um noch
vor Einbruch der Nacht die heimiſchen Gefilde zu erreichen.
Hirſchhorn. 22. Juli. Der Verleger der Eberbacher
Zeitung” Buchdruckereibeſitzer Wieprecht, iſt, 63 Jahre
alt, geſtorben. Er war in weiteſter Umgegend und
beſonders in Fachkreiſen eine bekannte und beliebte
Perſon.
Seligenſtadt, 22. Juli. Das 4jährige Töchterchen des
Schmiedes Georg Böres fiel aus einem Fenſter des
erſten Stockes in den einige Meter tiefen Kellereingang.
Während das Kind äußerlich nur geringfügige
Hautab=
ſchürfungen davontrug, befürchtet man innere Verletzungen.
sd. Bürſtadt, 21, Juli. In den beiden letzten Nächten
entſtanden hier große Streitigkeiten unter einer
An=
zahl junger Burſchen, die in blutige Schlägereien
ausarteten. Der Beſitzer der Jean Wiegandſchen
Wirt=
ſchaft erlitt eine ſchwere Verletzung am Kopfe, und
verſchiedene andere Perſonen wurden im Geſicht verletzt.
Die ganze Rotte zog dann ſtreitend durch die Straßen
und zerſchellte die in der Wiegandſchen Wirtſchaft
mit=
genommenen Gläſer an den Häuſern.
Feuilleton.
B.B. Der „Strohwitwerzug” Von den Königlichen
Eiſenbahn=Direktionen iſt die anerkennenswerte
Einricht=
ing getroffen worden, daß an den Samstagen und auch
Sonntags früh nach den von Sommerfriſchlern
bevorzug=
en Kur= und Badeorten Eil=Sonderzüge abgelaſſen
wer=
en. Es hat dies lediglich den Zweck, den verwaiſten
Strohwitwern ein gemeinſames Verleben des Sonntags
nit ihren Familien zu ermöglichen. Schon lange vor
An=
unft des Strohwitwerzuges ſammeln ſich die „beſſeren
dälften” mit ihren Kindern und oft auch mit den
Som=
nerwirtsleuten, Freunden und Bekannten uſw. auf dem
Zahnſteige, um die Ankunft des lieben Gatten zu
erwar=
en. Sobald der Zug in Sicht iſt, geht eine fieberhafte
Bewegung durch die Reihen. Kaum iſt das fauchende
Dampfroß in die Halle eingefahren, ſo erſchallt ein
hun=
dertſtimmiges „Hurra!”. Die Bahnbedienſteten haben große
Mühe, die Harrenden von einem Sturm auf den fahrenden
Zug abzuhalten. Endlich hält dieſer mit dem ominöſen
Ruck und Gekreiſche und wenige Augenblicke ſpäter hat
ich alles gefunden. Was gibt es nun nicht alles zu
er=
ählen! Männchen muß berichten, wie und wo er ſeine
reie Zeit zugebracht, ob er auch immer noch recht früh
chlafen gegangen iſt, ob er die Blumen begoſſen, den
Ka=
tarienvogel ſtets mit Futter und friſchem Waſſer
ver=
ehen, die Motten totgeſchlagen hat uſw. uſw.
Natür=
ich iſt jeder Strohwitwer der reine Tugendengel, was
nan wenigſtens aus ſeinem Rechenſchaftsbericht
ſchlie=
zen muß. . . . Wer die Fahrt am Samstag angetreten hat,
ſt meiſt am Sonntag ſehr früh auf den Beinen. Die
Stunden eilen im Familienkreiſe dahin, und ehe man ſichs
erſieht, iſt der Abend herangerückt. Man glaubt nicht,
vie ſchnell gerade in der Sommerfriſche die Zeit
ver=
liegt. Gegen 9 oder 10 Uhr iſt der Strohwitwerzug
wie=
er zur Stelle. Ein Umarmen, Händedrücken uſw. zum
lbſchied! Erſt im letzten Moment füllen ſich die Abteile
er Strohwitwerzüge. Zugführer und Schaffner kennen
aus langjähriger Erfahrung das Trennungsſchauſpiel und
haben unendlich viel Geduld. Beim Anrücken des Zuges
gibt es wieder das ohrenbetäubende Abſchieds=Hurra
Taſchen= und andere Tücher, Mützen und Hüte werden
geſchwenkt, bis der Zug außer Sehweite iſt. Inzwiſchen
hat der Strohwitwer ſeinen Sitz= oder Stehplatz
einge=
nommen und gedenkt der wonnigen Stunden, die ihm
ſeine Familie bereitet hat.
— Kindermoden. Auch die Welt der Kleinen kennt ihre
Nodegeſetze, die jetzt am Strande und im Wald, wo die
Kinder ſich der Ferien erfreuen, deutlich zum Ausdrucke
ommen. Glücklicherweiſe ſind dieſe Vorſchriften diesmal
höchſt einfach und anmutig, wie in einem Aufſatz des
Jar=
din des Modes Nouvelles des Näheren ausgeführt wird.
Sehr beliebt iſt die holländiſche Tracht, und Knaben und
Mädchen, die nach der neueſten Mode gekleidet ſind,
er=
ſcheinen wie niedliche Untertanen der Königin
Wilhel=
mine in kurzen Hoſen und kurzen Röckchen. Auch die
leinen Mädchen tragen unter ihren kurzen Röcken vielfach
Höschen von derſelben Farbe, die trotz ihres lockeren
Sitzes doch recht warm und höchſt praktiſch für die weibliche
Jugend ſind, die es den Knaben in kecken Spielen heute
mehr denn je nachtun will. Die Nachmittagstoiletten der
kleinen Herrſchaften ſind ohne beſonderen Schmuck, mit
einer loſe geknüpften Krawatte, einem bunten Taſchentuch,
in paar Schmuckknöpfen, etwas Stickerei oder
Spitzen=
garnitur verſehen, laſſen Kniee, Arme und Nacken frei und
ſchmiegen ſich weich und locker um die anmutigen
Figürchen.
C2) Die Automobilkirche von Texas. In Brownsville
in Texas iſt in dieſen Tagen ein eigenartiges n eues
Gotteshaus eingeweiht worden, das von der
amerika=
niſchen Geſellſchaft zur Ausbreitung der katholiſchen Kirche
errichtet wurde mit dem Zwecke, den Bewohnern der
dünnbevölkerten Gegenden von Texas Gelegenheit zu
kirch=
licher Erbauung zu gewähren. Dieſes Gotteshaus, das
den Namen St. Peter” erhalten hat, beſteht aus einem
ungewöhnlich großen und mächtigen Automobil, das im
Innern eine Kapelle mit einem Altar birgt. Zum
Gottes=
dienſte werden die Seitenwände herabgeſchlagen; während
der Fahrt birgt das Innere zugleich die Wohngelegenheit
für den Prieſter, der in dieſer ambulanten Kirche amtiert.
Die Automobilkirche iſt mit allen kirchlichen Gerätſchaften
ausgeſtattet, ſo daß auch feierliche Hochämter abgehalten
werden können. Sie wird ihre Reiſetätigkeit ſofort
be=
ginnen und jene ärmeren und abgelegeneren Gegenden
von Texas beſuchen, wo eigene Gotteshäuſer bisher noch
nicht erbaut worden ſind. Zur feierlichen Einweihung
waren die Gläubigen weit aus der Umgebung
Browns=
villes herbeigeſtrömt und beſtaunten andächtig dieſe erſte
Automobilkirche, die beſtimmt iſt, die Tätigkeit jener ſchon
mehrfach in Amerika in Eiſenbahnwagen eingerichteten
fahrenden Kapellen zu ergänzen.
CK. Die Poliziſtinnen von Chicago. Die Bürger von
Chicago werden binnen kurzem Gelegenheit haben, die
Wirkſamkeit von weiblichen Schutzleuten kennen
zu lernen, denn der Bürgermeiſter Harriſon hat den Plan
gefaßt, zehn Frauen verſuchsweiſe im Schutzmannsdienſt
einzuſtellen. Ihnen ſoll im beſonderen die Aufgabe
zu=
fallen, die öffentlichen Gartenanlagen und den Badeſtrand
zu überwachen; außerdem werden ſie im Zuſammenhang
mit den Aufgaben der Jugendgerichtshöfe Verwendung
finden. Die „Schutzfrauen” von Chicago erhalten
Uni=
form und als Abzeichen den Stern. „Ich bin feſt
über=
zeugt” äußerte ſich der Bürgermeiſter, „daß auf gewiſſen
Gebieten Frauen Polizeipflichten viel beſſer ausüben
können als Männer. Sie können nicht nur die Spielplätze
und Parks, ſondern auch die öffentlichen
Vergnügungs=
anſtalten und Tanzſäle überwachen und beſonders auf
jenen Gebieten arbeiten, wo es die Wahrung der Moral
junger Mädchen gilt. Schutzmänner werden mit der Zeit
leicht hartherzig; Frauen werden milder und
verſtändnis=
voller ſein und mehr Gutes ſtiften können.”
Mainz. 22. Juli. Der Keſſelſchmied Martin Theis
vom Käſtrich war vor einiger Zeit bei den
Abbruchsarbei=
ten im alten Gaswerk auf der Weiſenauerſtraße beſchäftigt
und wurde dort am Samstag entlaſſen. Geſtern
nachmit=
tag erſchien er auf der Abbruchſtelle, angeblich, um ſeinen
Arbeitsrock zu holen. Er wendete ſich an den 54jährigen
Unternehmer Friedrich Jung aus Hattingen a. d. R., mit
dem er dann in Streit geriet. Plötzlich ergriff Theis ein
Lattenſtück und varſetzte dem Jung ieinen
Stoß, wodurch der Getroffene in eine mehrere
Meter tiefe Ammoniakgrube ſtürzte. Theis
ging ſofort flüchtig, während herbeieilende Arbeiter den
Unternehmer mit ſchwerer Mühe aus der Grube
heraus=
holten. Jung war derart ſchwer verletzt, daß die
Sani=
tätswache benachrichtigt wurde, die ſofort erſchien, dem
Verletzten einen Notverband anlegte und ihn ins Hoſpital
brachte. Dort wurden eine ſchwere
Schädelver=
letzung und Rippenbrüche konſtatiert. Der
Täter=
wurde bald darauf verhaftet und kam ins
Unterſuchungs=
gefängnis.
(*) Klein=Linden, 22. Juli. Der Verband
Ober=
heſſiſcher Poſaunenchöre hielt unter ſehr ſtarker
Beteiligung ſeinen ſiebenten Verbandstag,
verbun=
den mit Miſſionsfeſt, hier ab. Als Vertreter der oberſten
Kirchenbehörde hatte ſich Superintendent D. Peterſen=
Darmſtadt eingefunden; als Vertreter des Dekanats
Gie=
ßen weilte Dekan Pfarrer Gußmann=Kirchberg hier. Um
halb 11 Uhr fand in der Kirche unter Leitung des
Ver=
bandsdirigenten Pfarrer Kalbhenn=Ober=Mockſtadt die
Hauptprobe ſtatt, bei der faſt 300 Bläſer mitwirkten. Um
1 Uhr begann die erſte Feier, bei der Pfarrer Weber=Lang=
Göns die Begrüßungsanſprache hielt. Feſtprediger war
Pfarrer Ausfeldt=Gießen. Auch der zweite Teil des Feſtes
war ſehr ſtark beſucht. Miſſionsinſpektor Weishaupt aus
Leipzig ſchilderte ſeine Erlebniſſe auf den Miſſionsreiſen
in Deutſch=Oſtafrika.
Büdingen, 22. Juli. Das Bahnprojekt Hanau=
Büdingen iſt nunmehr endgültig geſcheitert,
da Büdingen ſeiner Verwicklichung beſonders großen
Widerſtand entgegenſetzte. An die Stelle der Bahn wollen
die beteiligten Gemeinden nunmehr eine ausgedehnte
Automobilverbindung treten laſſen.
Dahin=
gehende Verhandlungen ſind bereits eingeleitet.
(*) Hungen, 22. Juli. Die geſchäftlichen
Verhand=
lungen der 52. Wander=Verſammlung der
Imker Oberheſſens fanden geſtern hier ſtatt. Der
Vorſitzende Lehrer Buß=Leihgeſtern begrüßte unter den
Gäſten beſonders den Vertreter der Stadt Hungen,
Bürgermeiſter Fendt, den Vorſitzenden des
Landwirt=
ſchaftlichen Provinzialvereins für Oberheſſen, Grafen
Wilhelm zu Solms=Laubach, und den Vertreter des
Landwirtſchaftskammer=Ausſchuſſes für Oberheſſen, Weil=
Lang=Göns. Der Jahresbericht des Vorſitzenden
und die Rechnungsablage des Rechners ergaben ein
erfreuliches Bild der Weiterentwickelung. Lehrer Dirlam=
Nieder=Eſchbach hielt einen Vortrag über „Die
Bienen=
zucht, eine Lehrmeiſterin‟ Die 53. Wander=Verſammlung
wird 1914 in Mücke abgehalten.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 21. Juli. Aufregung
un=
ter den Fahrgäſten entſtand geſtern bei einem
Damp=
ferunfall auf der Oberſpree. Mit ungefähr
50 Fahrgäſten trat der Dampfer „Königin Luiſe” eine
Fahrt nach Wöltersdorf an. Plötzlich erfolgte eine ſtarke
Erſchütterung. Der Dampfer war mit der Backbordſeite
gegen einen Brückenpfeiler gefahren, ſo daß der
Schorn=
ſtein, das Sonnendeck und die Bordbrüſtung in Trümmer
gingen. Der Paſſagiere bemächtigte ſich eine Panik.
Ver=
letzt wurde niemand. — Ein Feuerwehrmann aus
Köpenick hatte gemeinſam mit einem Kollegen aus
Oberſchöneweide einen Apparat zur Rettung von
Men=
ſchen in Feuersgefahr erfunden und wollte ihn auf dem
Steigerturm in Oberſchöneweide ausprobieren. Zweimal
ließ er ſich vom dritten Stockwerk mit dem neun Jahre
alten Sohne ſeines Kollegen glücklich hinab. Beim
drit=
ten Male verſagte der Apparat und beide ſtürzten
hinab. Der Junge konnte von ſeinem untenſtehenden
Vater aufgefangen werden und blieb unverletzt. Der
ab=
geſtürzte Feuerwehrmann erlitt einen komplizierten
Ober=
ſchenkelbruch und innere Verletzungen.
Hanau, 21. Juli. Die hieſigen
Etuisfabrikan=
ten haben ihren ſämtlichen im Buchbinderverband
orga=
niſierten Arbeitern gekündigt. Die Arbeiter
hat=
ten eine Lohnerhöhung von 12 Prozent gefordert. Die
diesbezüglichen Verhandlungen haben ſich aber zerſchlagen.
München, 22. Juli. Prinz Nikolaus von
Thurn und Taxis, Oberleutnant z. S. d. R., der,
wie gemeldet, kürzlich auf den Titel eines Prinzen von
Thurn und Taxis verzichtete und den Namen eines
Frei=
herrn von Hochſtadt annahm, wird ſich nach ſeiner
Ver=
heiratung mit einer Dame der Geſellſchaft in Heſſen
an=
ſiedeln. Alle anderen Meldungen, namentlich die, daß er
in Texas Farmer werden wolle, beruhen auf
Kombinatio=
nen. Auch das in München verbreitete Gerücht, daß der
Prinz eine bekannte Schauſpielerin heiraten wolle, ent=
Dricht nicht den Tatſachen.
Köln, 21. Juli. Der 13jährige Sohn einer in
der Altſtadt wohnenden Arbeiterfrau, deren Mann
außer=
halb weilt, erkrankte vor einigen Tagen plötzlich ſo heftig,
daß der Arzt die Ueberführung in das Hoſpital
anord=
nete. Nach zwei Tagen ſtarb der Knabe, ohne daß der Arzt
eine genaue Todesurſache hatte feſtſtellen können. Erſt
die Leichenöffnung ergab, daß der Knabe infolge von
Nikotinvergiftung (Rauchvergiftung) geſtorden
iſt. Wie die Mutter des Knaben angab, hat der Knabe
trotz ihrer Warnung häufig Zigaretten geraucht. Seine
Leidenſchaft dafür war ſo groß, daß er oft, wenn er aus
der Schule kam, rauchte anſtatt zu eſſen. Der Junge ſoll,
ſo wird behauptet, täglich durchſchnittlich 30 Zigaretten
geraucht haben. Jetzt hat er ſeinen Leichtſinn mit dem
Tode gebüßt.
Magdeburg, 21. Juli. Eine eigenartige
Bei=
ſetzungsfeier fand auf dem hieſigen Militärfriedhof
an der Großen Diesdorfer Straße ſtatt. Der alte
Militär=
friedhof, der die Ruheſtätte des ehemaligen Magdeburger
Kommandanten und des Kommandeurs der 7. Diviſion,
Generalleutnants Grafen von Hacke und des
General=
majors von Lobenthal, ſowie von 26 preußiſchen Soldaten
aus den Kriegen von 1866 und 1870/71, von 14
öſterreichi=
ſchen Soldaten aus dem Kriege 1866 und von drei
franzöſiſchen Offizieren und 390 franzöſiſchen Soldaten
aus dem Kriege 1870/71 darſtellt, iſt jetzt in den
Be=
ſitz der Eiſenbahnverwaltung übergegangen, und die
Mili=
tärverwaltung hat, um das Andenken dieſer Krieger zu
ehren, die Gebeine ausgraben und in den Militärfriedhof
an der Großen Diesdorfer Straße überführen laſſen. Die
beiden Generäle wurden in einem mauſoleumartigen
Ge=
wölbe, die öſterreichiſchen und die franzöſiſchen Krieger
je=
doch in Maſſengräbern beigeſetzt. Die Maſſengräber
wur=
den durch zwei Denkmäler gekennzeichnet; an die
preußi=
ſchen und öſterreichiſchen Krieger als Angehörige von
Bru=
dernationen erinnert ein einziges, vom hieſigen
Frauen=
verein geſtiftetes Denkmal, während das Grabmal für die
Franzoſen von franzöſiſchen Mannſchaften geſtiftet iſt.
Die Beiſetzung ſelbſt wurde von einer pietätvollen
mili=
täriſchen Feier begleitet, an der eine große Zahl von
Offi=
zieren, an der Spitze der kommandierende General Sirt
von Armin, und Mannſchaftsabordnungen, teilnahmen.
Ferner waren erſchienen: der franzöſiſche Militärattaché
Oberſtleutnant Serret, der öſterreichiſche Marineattache
Graf Colleredo, der Senior=Familienchef Graf von Hacke
(Deſſau) und zahlreiche Vertreter von Vereinen und des
Kreiskriegerverbandes. Bei der Feier hielten nach
gemein=
ſamen Geſängen und Gebeten der evangeliſche
Militär=
oberpfarrer des vierten Armeekorps, Konſiſtorialrat
Schle=
gel, und der katholiſche Diviſionspfarrer der 7. Diviſion,
Anſprachen, in welchen beide hervorhoben, daß hier im
Tode vereint Söhne verſchiedener Nationen liegen, die
ſämtlich ihrem Volke die Treue gehalten hätten. Ein
gemeinſames Gebet beſchloß die eigenartige,
ſtimmungs=
volle Feier.
Bern, 22. Juli. Aus der ganzen Oſtſchweiz wird
Hochwaſſergefahr gemeldet. In den Bergen
herrſchte in der Nacht zum Montag heftiger Sturm.
Gleichzeitig ging Hagel nieder, der in den Weinbergen
und Zitronengärten beträchtlichen Schaden anrichtete.
Paris, 22. Juli. Vor dem Schwurgericht von
Draquignam ſtand geſtern die 18 Jahre alte Charlotte
Genaſi, weil ſie im März dieſes Jahres in Toulon ihren
hemaligen Geliebten, den Journaliſten Fernando Gros,
getötet hatte, der als Kriegskorreſpondent nach
Ma=
rokko gegangen war und ſie im Elend zurückgelaſſen hatte.
Die Geſchworenen fällten einen Freiſpruch.
Paris, 22. Juli. In Mans wurden drei Korporäle
und 11 Soldaten des fünften Genie=Regiments
ver=
haftet, die während der Zeit, wo ſie dem Dienſt der
Staatsbahn zugeteilt waren, in den Zügen zahlreiche
Diebſtähle verübt hatten.
Nancy, 22. Juli. Das Univerſitätsgericht hat den
Studenten der Medizin Collet, der am 14. Juli den
Kaufmann Conrad aus Hayingen in einer Bierhalle
ge=
ſchlagen hatte, für ein halbes Jahr von der Nancyer
Uni=
verſität ſuspendiert.
Clermont=Ferrand, 21. Juli. Hier ſtürzte ein
Auto=
nobil aus acht Meter Höhe in den Fluß. Die
In=
aſſen, Graf und Gräfin Fernandez Vallez d’Aldala aus
Barcelona, wurden getötet.
London, 21. Juli. Während geſtern nachmittag Frau
Pankhurſt wieder verhaftet wurde, war ihre Tochter
Silvia am Abend in der „Volkshalle” der Mittelvunkt
wilder Szenen. Silvia Pankhurſt, die ſich ebenfalls der
Freiheit erfreut, ſollte geſtern abend wieder in das
Ge=
ängnis zurückkehren und ſo hielt ſie ſchnell vor
Tores=
ſchluß noch eine Verſammlung ab. Die Stimmung war
ſehr erregt und es kam bald zu heftigen Kämpfen. Von
den Frauen wurde mit großer Erbitterung gekämpft, bis
ein Verſammlungsteilnehmer die Waſſerleitung
auf=
ſchraubte und mit der Feuerwehrſpritze die
Teilnehmer mit Waſſer überſchüttete, ſo daß alle Perſonen
gänzlich durchnäßt wurden und der Saal vollſtändig unter
Waſſer ſtand Es gab ein wirkliches „Rette ſich, wer kann”
nach den Türen und in dieſem Tumult gelang es Silvia
Pankhurſt, zu verſchwinden.
Der Werftarbeiterſtreik.
* Bremen, 21. Juli. Die Weſerzeitung berichtet:
Die hieſigen Werftarbeiter hielten geſtern abend im
Kaſino eine Verſammlung ab. Mit allen gegen
eine Stimme wurde nach zweiſtündiger Debatte
beſchloſ=
ſen, auf den Atlaswerken, wo keine Kündigungsfriſt
ver=
einbart iſt, am Dienstag früh in den Ausſtand zu
treten und auf der Werft Aktiengeſellſchaft „Weſer”
un=
ter Innehaltung der hier beſtehenden eintägigen Kündi=
gungsfriſt heute früh zu kündigen und Mittwoch abend die
Arbeit niederzulegen.
* Bremen, 22. Juli. Ueber die
Streikbeweg=
ung auf den Weſerwerken berichtet die
Weſer=
zeitung: Eine von etwa 400 Arbeitern beſuchte
Ver=
ſammlung beſchloß gegen 12 Stimmen, daß die
Ange=
hörigen des Holzarbeiterverbandes, die auf der Werft
Aktiengeſellſchaft „Weſer” beſchäftigt ſind. den
An=
weiſungen des Verbandsvorſtandes folgen und die
Ar=
beit nicht niederlegen. Dem Entſchluß
unter=
werfen ſich auch die Holzarbeiter der Atlaswerke. Die
Zahl der Ausſtändigen in den Atlaswerken mit Ausſchluß
der Meiſter, Lehrlinge und Holzarbeiter, die
weiter=
arbeiten beträgt etwa 1600. Auf der Werft
Aktiengeſell=
ſchaft „Weſer” werden morgen, wenn die beſchloſſene
Ar=
beitsniederlegung unter Ausſchluß der Holzarbeiter
er=
folgt, etwa 4000 Mann ausſtändig. Zuſammen beträgt
die Zahl mit den Ausſtändigen auf der Werft „Vulkan”
in Vegeſack 8600. Aus Bremerhaven wird gemeldet,
daß die Arbeiter der Werften Geeſtemünde und Lehe,
ſo=
wie des techniſchen Betriebs des Norddeutſchen Lloyds in
geſtern abend abgehaltenen Verſammlungen zu keinem
endgültigen Entſchluß darüber gekommen ſind,
ob ſie ſich dem Streik anſchließen ſollen oder nicht.
Be=
ſonders die Arbeiter des techniſchen Betriebs des
Nord=
deutſchen Lloyds verhalten ſich ablehnend. Auf allen
Werftbetrieben der „Unterweſer” wurde heute
normaler=
weiſe gearbeitet. Am Donnerstag wollen ſich die Arbeiter
verſammeln, um über ihr künftiges Verhalten zu be=.
* Stettin, 22. Juli. Nachträglich wird bekannt,
daß die Stettiner Ortsgruppe des
Chriſt=
lichen Metallarbeiter=Verbandes am
Sams=
tag eine Reſolution faßte, worin ſie bedauerte, zu den
Verhandlungen als gleichberechtigter Faktor nicht
zuge=
laſſen worden zu ſein, und läßt daher ihren Mitgliedern
in ihrer Stellungnahme zum Ausſtande völlig freie Hand,
* Stettin 22. Juli. Die ſtädtiſchen Hafen
arbeiter Kranführer, Hilfskranführen
des Freihafenbezirks drohen mit Streik wen
der Magiſtrat nicht ihre Wünſche erfüllt: Durchführung
des Neunſtundenarbeitstages und Erhöhung der
Lohn=
ſätze unter Bezahlung der Feiertage. Heute vormittag
fand im Rathauſe eine Beſprechung des Obers
bürgermeiſters und der nächſtbeteiligten
Dezernen=
ten des Magiſtrats mit den Vertrauensmännern der
Ar=
beiterſchaft ſtatt, in der der Oberbürgermeiſter darau
hinwies, daß die ſtädtiſche Finanzlage zurzeit die Erfül
lung der Wünſche unmöglich mache und daß erſt im
Seſ=
tember, wenn die ſtädtiſchen Körperſchaften und
Kom=
miſſionen wieder zuſammentreten, darüber verhandelt
wer=
den könnte. Er würde dafür eintreten, daß die Beſchlüſſe,
wenn ſie den Wünſchen der Arbeiter entſprechen, Wirkung
vom 1. Auguſt erhalten ſollen. Der Oberbürgermeiſten
empfahl den Arbeitervertretern ihre Kameraden zur
Be=
ſonnenheit und Ruhe zu ermahnen, da durch den Bruch
der friedlichen Beziehungen zur Stadtverwaltung kein
Vorteil zu erzielen ſei. In zwei großen öffentlichen
Ver=
ſammlungen werden die Arbeiter heute Abend zu dieſen
Ausführungen Stellung nehmen und darüber ſchlüſſig
werden, ob ſie die Vorſchläge des Magiſtrats annehmen
oder nicht.
* Hamburg, 22. Juli. Die Vorſtände der auf
den Seeſchiffswerften vertretenen
gewerk=
ſchaftlichen Zentralverbände erlaſſen eine
längere Erklärung, in der ſie ausführen, daß durch
Verſchulden mehrerer Mitglieder die Bewegung ſchon
jetzt auf einem Punkt angelangt iſt, auf dem ſie nicht
mehr zu Ende geführt werden kann.
Deshaſ=
könnten die Vorſtände die Verantwortung für den
Aus=
gang der Bewegung nicht übernehmen, da die Statuten der
gewerkſchaftlichen Zentralverbände ihren Mitgliedern in
allen Fällen, in denen die Streiks ohne Genehmigung der
Vorſtände eingeleitet worden ſind, die Unterſtützung
verweigern, werden auch keine
Streikunter=
ſtützungen gezahlt.
Die Budgetberatung in der franzöſiſchen
Kammer.
* Paris, 22. Juli. Die Kammer beriet heute
das vom Senat zurückgegebene Budget. Im Laufe der
allgemeinen Diskuſſion beſtätigte der Sozialiſt Thomas,
daß ſeine Freunde alle Mittel aufbieten würden, damit
die finanzielle Deckung für das neue
Mili=
tärgeſetz in das Budget 1913 aufgenommen würde
Jaurés fügte hinzu: Dies iſt unſere einzige Garantiel
Finanzminiſter Dumont verſicherte, daß die Regierung
ſtets zur Verfügung der Kammer ſtünde, um die Deckung
nach dem Budget zu beſprechen. (Lärm auf der äußerſten
Linken.) Miniſterpräſident Barthou präziſierte die
Haltung der Regierung und erinnerte daran, daß ſie eine
Vorlage eingebracht habe, die darauf hinziele, die Deckung
durch das erworbene Vermögen zu bewirken. Die
Vor=
lage werde zuſammen mit den von der Kommiſſion
ge=
machten Vorſchlägen erörtert werden. Die Regierung
habe niemals verſprochen, ſie vor der Abſtimmung über
das Budget zu erörtern. Niemand habe ſich dem
wider=
ſetzt. Die Kammer werde die Deckung gleich nach der
Abſtimmung über das Budget beſprechen, denn es müſſe
das Proviſorium beendet werden. (Widerſpruch auf der
äußerſten Linken und einem Teil der Linken. Der radikale
Deputierte Malvy rief: Die Haltung der Regierung iſt
zweideutig!) Miniſterpräſident Barthou erwiderte:
Meine Worte ſind nicht zweideutiger, als Ihre Haltung!
(Beifall im Zentrum und auf verſchiedenen anderen
Bän=
ken; Lärm auf der äußerſten Linken und einem Teile der
Linken.) Malvy entgegnete: Sie können niemandem
Zweideutigkeit vorwerfen, der Sie eine Politik der
Reak=
tion treiben. (Beifall auf der äußerſten Linken und einem
Teile der Linken.) Barthou erklärte: Ich habe die
Re=
publik früher als Sie verteidigt! Malvy: Ja, unter
Mi=
niſter Meline. Barthou: Mit Ihren Freunden. Damit
war der Zwiſchenfall erledigt. Der Sozialiſt Thomas
warf der Regierung vor, daß ſie die Schwierigkeiten im
Budget nicht löſe. Finanzminiſter Dumont antwortete,
die Lage des Schatzamtes ſei günſtig. Thomas erklärte:
Sie zwingen das Land zu einem Defizit durch Ihre Politik
der kolonialen Ausdehnung und durch die hochmütige
Politik in Europa. Thomas ſchlug vor, die neuen
Aus=
gaben dadurch zu decken, daß man in das Finanzgeſetz
eine geſtaffelte Einkommenſteuer einfüge. Der
Finanz=
miniſter ſagte, daß dieſe Einrichtungen nicht vor 1915
Geltung erlangen würden. Man müſſe darum zuerſt über
das Budget 1913 abſtimmen und das Gleichgewicht über
das Budget 1914 vorbereiten. Die Regierung werde das
Budget für 1914 ſofort nach der Abſtimmung über
das=
jenige von 1913 einbringen. Der Sozialiſt Bedouce
widerſprach. Berichterſtatter Noulens verſprach, daß der
Bericht in zwei bis drei Tagen vorgelegt würde. Damit
war die allgemeine Ausſprache beendet. Das
Finanz=
budget wurde mit Ausnahme des auf die Liauidation
Profeſſor Heinrich Schopp .
Am Montag abend iſt hier im 80. Lebensjahre
Pro=
feſſor Dr. Heinrich Schopp geſtorben, ein verdienter
Schulmann und trefflicher Naturforſcher. Mehr als 40
Jahre lang hat er am hieſigen alten Gymnaſium in den
mittleren Klaſſen die Naturkunde gelehrt und im Laufe
der Jahre eine kleine Sammlung für Botanik, Zoologie,
Chemie, Mineralogie und Geologie geſchaffen. Bei den
zahlreichen Schülern, welche durch ſeine Hände gingen,
war er ſehr beliebt wegen ſeines anregenden Unterrichtes:
auf Ausflügen in die Umgegend von Darmſtadt wußte
er die Buben beſonders anzuregen, auf alle Gegenſtände
in der Natur, auf das mannigfaltige Leben der
Pflan=
zen und Tiere, auf die Geſteins= und Bodenarten
aufmerk=
ſam zu machen.
Die geologiſche Erforſchung ſeiner heimatlichen Pro
vinz Rheinheſſen iſt das ſpezielle Gebiet ſeiner
wiſſen=
ſchaftlichen Tätigkeit geweſen. Geboren in Wonsheim als
Sohn eines Volksſchullehrers, widmete er ſeine
Ferien=
zeit ſtets dem Studium der Gegend zwiſchen Alzey und
Kreuznach. Die reichen Fundſtätten foſſiler Muſcheln und
Schnecken in den älteſten Schichten des Mainzer Beckens,
den Alzeyer Meeresſanden, beutete er mit unermüdlicher
Sorgfalt aus; die gut erhaltenen und ſeltenen Stücke
ſchenkte er der geologiſchen Abteilung des Darmſtädter
Muſeums. Daneben beſchäftigten ihn die rotliegenden
Sandſteine, die Porphyr= und Melaphyr=Ströme und
=Tuffe, auf denen im weſtlichen Rheinheſſen die tertiären
Schichten des Mainzer Beckens auflagern.
H. Schopps Publikationen bewegten ſich auf dieſem
Gebiete: im Jahre 1877 gab er dem Programm des
Gym=
naſiums eine geologiſche Karte der Umgebung von
Wons=
heim bei mit einem erläuternden Texte: ebenſo dem
Pro=
gramm vom Jahre 1894 eine geologiſche Karte der
Um=
gebung von Fürfeld. Als langjähriger Mitarbeiter an
der Großh. geologiſchen Landesanſtalt zu Darmſtadt
kar=
tierte er die Blätter im Maßſtabe 1:25000 vom weſtlichen
Rheinheſſen, von denen das Blatt Fürfeld veröffentlicht
iſt; die Erläuterung zu dieſer geologiſchen Karte wird
ſoeben gedruckt. Die wertvollſte Arbeit, auf welche hin H.
Schopp im Jahre 1890 von der philoſophiſchen Fakultät
der Landesuniverſität Gießen zum Dr. phil. promoviert
wurde, iſt ſeine Abhandlung über den Meeresſand
zwi=
ſchen Alzey und Kreuznach; auf zwei lithographiſchen
Tafeln bildete H. Schopp eine Anzahl geologiſcher
Lokal=
profile und eine größere Menge von wichtigen
Verſteiner=
ungen, von foſſilen Muſcheln und Schnecken aus den
Alzeyer Meeresſanden ab und beſchrieb ſie eingehend im
Text. Dieſe Arbeit erſchien im Jahre 1889 in den
Ab=
handlungen der geologiſchen Landesanſtalt.
An den hieſigen und ſüddeutſchen geologiſchen
Ver=
ſammlungen hat H. Schopp ſtets mit regem Eifer
teilge=
nommen, hochgeachtet von allen Fachgenoſſen, die ihn
und ſeine Arbeiten kannten. Alle ſeine Freunde und
Mit=
rbeiter auf dem reichen Felde der geologiſchen
Wiſſen=
ſchaft werden dem liebenswürdigen Manne ein treues An=
R. Lepſius.
denken bewahren.
der Kongregationen bezüglichen Kapitels, das auf Jaurés
Verlangen zurückgeſtellt wurde, angenommen.
Luftfahrt.
H. B. Berlin, 22. Juli. Leutnant Jolly der heute
morgen 4.55 Uhr mit einer Rumplertaube in Begleitung
von Hauptmann Oſius in Köln geſtartet war, iſt
vor=
mittags 8.45 Uhr in Johannisthal gelandet und
um 11.14 Uhr zum Weiterfluge nach
Königs=
berg aufgeſtiegen. Er hat die Abſicht, dieſe Strecke in
einem Tage zurückzulegen.
* Königsberg, 22. Juli. Der Flieger Jolly
iſt heute abend in Königsberg glatt gelandet.
HB Berlin, 22. Juli. Heute morgen 4 Uhr iſt in
Kiel der Flieger Reichelt mit einem Harlan=Eindecker
zu einem Fernfluge nach Berlin aufgeſtiegen. Um
7 Uhr 15 Minuten traf der Flieger über dem Flugplatz
der A. E. G. in Unterneuendorf ein, machte dort eine
Zwi=
ſſchenlandung und ſtieg um 12 Uhr 14 Minuten wieder
auf, um nach Johannisthal weiter zu fliegen. Er
lan=
dete hier um 12 Uhr 50 Minuten.
Schweres Grubenunglück.
* Köln, 22. Juli. Die Köln. Volksztg. meldet aus
Aachen: Heute mittag 12 Uhr ereignete ſich auf der
Grube „Karolus Magnus” bei Ueber in der Nähe von
Geilenkirchen ein ſchweres Grubenunglück,
in=
dem ein Schacht des Steinkohlenbergwerks
zuſam=
menbrach. Ein Steiger und 14 Mann wurden
von den Erdmaſſen verſchüttet. Einer konnte ſich
retten. Sämtliche Verſchütteten dürften
verloren ſein, da 40 Meter Erde eingeſtürzt ſind.
Die Rettungsarbeiten wurden unverzüglich
aufgenom=
men. Die Grubenverwaltung führt das Unglück auf den
letzten Wolkenbruch zurück, der vor kurzem dort
nieder=
ging und wobei die Waſſermaſſen große Löcher in den
Schacht riſſen.
Der neue Balkankrieg.
Die Regierungserklärung des neuen bulggriſchen
Kabinetts.
* Sofia, 22. Juli. Miniſterpräſident
Rados=
klawow gab geſtern in der Sobranje die bereits
an=
gekündigte Erklärung ab und ſagte u. a., er betrachte
es als ſeine Pflicht. zu betonen, daß die Regierung,
ſeit=
dem ſie die Geſchäfte übernommen habe, von allen
Mäch=
ten nur gute und aufrichtige Ratſchläge erhalten und warme
SSympathie für ihre Bemühungen, der Kriſe ein
Ende zu ſetzen, gefunden habe. „Wir werden
trach=
ten” fuhr der Redner fort, „dieſe wohlwollenden
Abſich=
ten der Mächte weiter zu entwickeln und zu ſtärken, indem
wir dieſe vor allem von der unerſchütterlichen und
ehr=
lichen Abſicht Bulgariens überzeugen, loyal mitzuarbeiten
an ihrem Werke der Wiederherſtellung des Friedens und
dadurch unſere Achtung vor ihren Ratſchlägen zu
bewei=
ſſen. So ſtark auch das Recht Bulgariens iſt, ſo groß auch
die Qualitäten des bulgariſchen Volkes ſind, glauben wir
dennoch, daß unſere Intereſſen nur dann am beſten
ge=
wahrt ſein werden, wenn wir mit den allgemeinen
Inter=
eſſen des ziviliſierten Europas gemeinſame Sache machen,
iwenn wir jenem Solidaritätsgefühl der Ziviliſationen
gehorchen werden, das ſchon Pichon „europäiſchen
Pa=
triotismus” nannte. Wir konnten das Wohlwollen der
Mächte auch gelegentlich des Einfalls der
türki=
ſchen Truppen in unſer Gebiet jenſeits der Linie
Midia=Enos ſehen. Allerdings haben die von den
Bot=
ſchaftern der europäiſchen Mächte unternommenen Schritte
noch nicht den vollen Erfolg gehabt; aber wir haben die
Zuſicherungen, daß die Großmächte unter deren
Leitung unſere Grenze gegenüber der Türkei feſtgeſetzt iſt,
es nicht zulaſſen werden, daß die Türkei ſich jenſeits
die=
ſer Grenze feſtſetze. Andererſeits rechnen wir darauf, daß
auch bei der Pforte die Einſicht die Oberhand gewinnen
werde über böſe Leidenſchaften, die darnach angetan ſind,
die in den letzten Zeiten angebahnten Verſuche zur
Her=
ſtellung freundſchaftlicher Beziehungen zwiſchen Bulaarien
und der Türkei, wie ſie den wechſelſeitigen Bedürfniſſen
der beiden Nachbarvölker entſprechen, zum Scheitern zu
bringen. In dieſem Sinne richteten wir an den
Groß=
weſir unſere Depeſchen.‟ Der Miniſter ſprach ſchließlich
die Hoffnung aus, daß es der Regierung durch ihre loyale
Politik des Friedens und der nationalen Würde möglich
ſein würde, eine befriedigende Löſung des geſtellten
Pro=
blems ſicherzuſtellen.
Der Vormarſch der Türken.
* Sofia, 21. Juli. Der Militärgouverneur von
Thrazien meldet, daß die türkiſchen Truppen ſeit
geſtern von Uſon=Köprü und Lüle=Burgas her
vor=
rückten. Der Führer der erſten Armee berichtet, daß in
den letzten Kämpfen von Serben kriegsgefangene
Offi=
ziere und Soldaten in der brutalſten Weiſe niedergemetzelt
wurden. 3000 Flüchtlinge aus Kilkitſch, Krivolak.
Stru=
mitza, zum größten Teil Frauen und Kinder, ſind in
Sofia angekommen; ſie befinden ſich im Zuſtande
äußer=
ſter Bedürftigkeit und ſind der Gegenſtand der öffentlichen
Wohlfahrt. Flüchtlinge, an 70000 Perſonen, ſind auf dem
Wege nach Sofia.
* Konſtantinopel 21. Juli. 6 Uhr abends.
(Amtlich.) Die Türken hatten bei der Beſetzung einiger
ſtrategiſcher Punkte, bei der die Bulgaren Widerſtand
leiſteten, einen Kampf zu beſtehen. Ein bulgariſcher
Offi=
zier und 135 bulgariſche Soldaten wurden gefangen
ge=
nommen. Hierauf wurde der Bahnhof bei Lüle=Burgas
und die aroße Brücke genommen. Die türkiſche Armee hat
Uſun=Köprü und Baba=Eski beſetzt.
* Soffia 21. Juli. Heute früh rückte eine
tür=
kiſche Kavallerieeskadron in Lüle=Burgas
ein. Der kommandierende Offizier erklärte dem
bulga=
riſchen Kommandanten, er habe Order, die Stadt zu
be=
ſetzen. Trotz der Einwendung, Lüle=Burgas befände ſich
weſtlich der zwiſchen beiden Regierungen proviſoriſch
feſt=
geſetzten Demarkationslinie, verblieb der türkiſche
Kom=
mandant mit ſeinen Truppen daſelbſt, um neue Befehle
abzuwarten. Privatnachrichten zufolge marſchierten
tür=
kiſche Truppen gegen die Ortſchaft Jeniada. nördlich von
Midia, deren Bevölkerung die Flucht ergreift.
Der Vormarſch der Rumänen.
* Bukareſt, 22. Juli. Das Preſſebureau des
Kriegsminiſteriums veröffentlicht einen amtlichen
Bericht über die Operationen der
Kavallerie=
truppen, die in ſüdlicher und ſüdöſtlicher Richtung
vor=
rücken. Am 20. Juli beſetzte eine Kavalleriediviſion
Or=
kanie, einen wichtigen ſtrategiſchen Punkt am Fuße des
Balkans, der die von Sofia über das Balkan=Isler=
De=
filee zur Donau führende Straße, namentlich die
Land=
ſtraße Sofia-Bahova-Nikopolis beherrſcht. Die
Divi=
ſion machte 1000 Mann des 16. bulgariſchen Infanterie=
Regiments zu Gefangenen. Nach kurzem Widerſtand
er=
gab ſich der Feind, ohne daß auf rumäniſcher Seite
irgend=
welche Verluſte zu verzeichnen geweſen wären. Hierdurch
wird der rumäniſchen Kavallerie die Ueberwachung der
Ausgänge jenſeits des Balkans erleichtert. Das Defilee
on Orkanie iſt 50 Kilometer von Sofia entfernt. Zwei
Tage vorher erbeutete die rumäniſche Kavallerie bei
Ozi=
kowitza in der Nähe des Islerdefilees einen Transportzug
von etwa 100 Wagen mit Waffen und Munition, die der
Feind von Bahova nach Orkanie und Sofia
transpor=
tierte. Durch das Gewehrfeuer der Eskorte des
Trans=
ports wurde ein Kavallerieſergeant leicht verwundet. Die
letzten Meldungen beſagen, wie das Communiqué
hervor=
hebt, daß eine Verbindung zwiſchen der
rumäni=
ſchen Armee und dem linken ſerbiſchen Flügel
her=
geſtellt iſt, ſowie, daß die feindlichen Truppen aus dem
Gebiet nördlich vom Balkan verſchwunden ſind. Der
amt=
liche Bericht ſchließt mit der Bemerkung, daß die in
Frie=
denszeiten ausgearbeiteten Overationen in allen Punkten
und Vermutungen ausgeführt werden konnten.
Die Haltung Rußlands.
* Petersburg, 21. Juli. In einem Teil der
aus=
wärtigen Preſſe wird die Handlungsweiſe
Ruß=
lands während der Balkankriſis falſch gedeutet
und beleuchtet. Es wird behauptet, die kaiſerliche
Re=
gierung ſchüchtere Griechenland ein, während ſie
gleichzeitig die erhöhten Forderungen Serbiens als
eines Slawenſtaates nicht derſelben ſtrengen Kritik
unterwerfe. Dieſe Mitteilungen entſprechen nicht
den Tatſachen. Die ſeitens der kaiſerlichen
Re=
gierung in Belgrad ſowie in Athen gemachten
Vorſtellungen tragen durchaus den gleichen Charakter.
Rußland, wie alle übrigen Mächte, kann eine übermäßige
Schwächung und Erniedrigung Bulgariens nicht zulaſſen.
Indem es keine anderen Ziele außer dem eines möglichſt
baldigen Friedensſchluſſes auf der Balkanhalbinſel
ver=
folgt. iſt Rußland überzeugt, daß ſämtliche Großmächte
in dieſer Beziehuna dieſelben Anſchauungen haben.
Die=
ſer Umſtand berechtigt zu der Vorausſetzung, daß auch in
der Frage des Auftretens der Türkei die Großmächte
Mit=
tel und Wege finden werden, den von ihnen gefaßten
Be=
ſchlüſſen Achtung zu verſchaffen.
Letzte Nachrichten.
* Wien, 22. Juli. Der Politiſchen Korreſpondenz
wird aus Belgrad und Bukareſt gemeldet, daß eine raſche
Verſtändigung Bulgariens mit ſeinen
Gegnern um ſo eher zu erwarten iſt, als letztere nicht
die Abſicht haben, eine Beilegung des Konfliktes
über=
mäßig zu erſchweren. Der türkiſche Vormarſch auf
Adria=
nopel rief in Belgrad peinlichſten Eindruck hervor. Es
wird betont, daß ſich die Türkei durch ihre Haltung nicht
nur zu Bulgarien, ſondern auch zu der Geſamtheit der
Verbündeten in Gegenſatz bringe.
HB Wien, 22. Juli. Die bulgariſche
Re=
gierung hat an ihre Vertreter bei den Großmächten
eine Zirkulardepeſche gerichtet, in welcher ſie mitteilt, daß
ſie, um ihre Loyalität und die Aufrichtigkeit ihres
Frie=
denswunſches zu bezeugen, ſich entſchloſſen hat, ſofort zu
demobiliſieren und den Waffenſtillſtand zu
unter=
zeichnen. Gleichzeitig beauftragt die bulgariſche
Re=
gierung ihre Geſandten, die Kabinette zu verſtändigen,
daß Schritte eingeleitet werden; um die Einſtellung der
Feindſeligkeiten auf dem geſamten Kriegsſchauplatz zu
bewirken.
* Bukareſt, 22. Juli. Die rumäniſche Preſſe,
die ſich heute ausnahmslos mit den Ausſichten auf den
nahe bevorſtehenden Frieden beſchäftigt, iſt über die
Wendung der Dinge ſehr befriedigt. Insbeſondere wird
die entſcheidende Rolle hervorgehoben, die Rumänien in
der letzten Kriegsphaſe ſpielte und noch weiter ſpielen
wird. Dem Univerſul zufolge antwortete König Karol
auf das geſtrige Telegramm des Königs Ferdinand, daß
es auch ſein Wunſch ſei, den Frieden bald
wiederherge=
ſtellt zu ſehen, und daß der bulgariſchen Regierung ſeitens
der rumäniſchen Regierung weitere Mitteilungen zugehen
würden.
* Konſtantinopel, 22. Juli. Wie die Blätter
melden, wurde geſtern das Dynamit=Depot von
Lüle=Burgas von den Bulgaren in die Luft geſprengt.
Unter den vorgefundenen Papieren befindet ſich ein
Tele=
gramm, durch das die Zerſtörung der Depots angeordnet
wird. — Die türkiſche Armee ſetzte ihren Vormarſch
auf Adrianopel fort. Bei dem geſtern gemeldeten
Kampf bei Kumſaid wurden neun bulgariſche Offiziere
und 800 Mann gefangen genommen. Zwei
Kom=
pagnien, die Tſchekeſſkoej verteidigten, wurden ebenfalls
gefangen genommen. — Im Wilajet Adrianopel ſtehen
den Bulgaren 25000 Mann zur Verfügung, die durch
zahl=
reiche Banden unterſtützt werden.
Vermiſchtes.
— Die neue Feuermelder=Anlage in
Erfurt. Von den drei Großſtädten des Deutſchen
Rei=
ches, die bisher noch nicht im Beſitz einer modernen
Feuer=
melder=Anlage waren, hat ſich wiederum eine Stadt zum
Bau einer derartigen Anlage entſchloſſen: Es iſt dies
die Stadt Erfurt, die ca. 111500 Einwohner zählt. Wie
wir einer uns zugegangenen Notiz entnehmen, waren
fol=
gende Gründe für die Beſchaffung der Anlage
ausſchlag=
gebend:
Damit die Feuerwehr den Brand ſchon im Entſtehen
bekämpfen kann, muß die Feuermeldung ſchnell und
zu=
verläſſia erfolgen. Telephoniſche Anlagen genügen, wie
die Erfahrung lehrt, hierfür nicht, ſondern es ſind
be=
ſondere Feuermelde=Anlagen erforderlich. Die Anlagen
müſſen ſo beſchaffen ſein, daß es jedem Einwohner
mög=
lich iſt, eine Feuermeldeſtelle, von welcher aus er den
Brand an die Feuerwache melden kann, in ungefähr einer
Minute von ſeiner Wohnung aus zu erreichen.
Zwei Syſteme von Feuermelde=Anlagen ſind zu
un=
terſcheiden, und zwar: das vollautomatiſche und das
halb=
automatiſche. Bei erſterem wird die Meldung vom
Feuer=
melder aus bis in die Mannſchaftsräume der Feuerwache
direkt übertragen. Beim zweiten gelangt die Meldung
zur Wache und wird dann von einem der dort befindlichen
Beamten nach den Mannſchaftsräumen übertragen.
Er=
furt hat ſich nach eingehender Prüfung dieſer beiden
Sy=
ſteme für das halbautomatiſche entſchieden. Bei dieſem
Syſtem können mehrere Meldungen gleichzeitig
ein=
laufen, während beim vollautomatiſchen Syſtem die zu
gleicher Zeit eingehenden Meldungen nacheinander
aufge=
ommen werden.
In Entfernungen von 300 bis 400 Metern werden die
Melder, die der Auffälligkeit wegen einen hellroten
An=
ſtrich erhalten, teils an Häuſern, teils an
Laternenpfäh=
len, Maſten uſw. angebracht. Durch beſondere über den
Poſtbriefkäſten angebrachte Schilder wird auf die Melder
hingewieſen. Um die Auffindbarkeit der Melder auch des
Nachts zu erleichtern, erhält die in der Nähe eines
Mel=
ders befindliche Straßenlaterne eine rote Glasſcheibe.
Das Melderwerk iſt in einem gußeiſernen Kaſten
unterge=
bracht, die Auslöſung des Werkes erfolgt nach
Zertrüm=
mern einer Glasſcheibe durch Drücken des
dahinterliegen=
den Knopfes. Im unteren Teil des Melders iſt durch eine
beſondere Tür zugänglich, noch eine Fernſprecheinrichtung
untergebracht, die zur Abgabe von Polizei= und
Unfall=
meldungen dienen ſoll. Polizei und Feuerwehr ſind im
Be=
ſitz der Schlüſſel zu dieſer Tür. Die Leitungsanlage wird
mit Ausnahme einer kurzen Strecke als Freileitung unter
Verwendung iſolierter Drähte ausgeführt.
Der Bau der Anlage und die Lieferung ſämtlicher
da=
zugehöriger Apparate und Leitungen wurde nach
eingehen=
den Erwägungen der Firma Siemens u. Halske, A.=G.,
Wernerwerk, Berlin=Nonnendamm, übertragen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Köln, 22. Juli. Zur Meldung des Petit Pariſien,
daß am letzten Sonntag nach Nancy 12
Fahnenflüch=
tige verſchiedener Regimenter zum Eintritt in die
Fremdenlegion kamen, erfährt der Berliner Mitarbeiter
der Köln. Ztg., daß an amtlicher Stelle von einer
Maſſenfahnenflucht nichts bekannt ſei.
* Leipzig, 22. Juli. Geſtern abend verſtarb der
Geologe und Paläontologe Geh. Rat Profeſſor Dr.
Her=
mann Credner nach langem Leiden im Alter von 72
Jahren.
* Baleſtrand, 22. Juli. Der Kaiſer unternahm
geſtern vormittag einen längeren Spaziergang. Am
Nach=
mittag fand Wettrudern ſtatt. Um 6 Uhr traf ein
Feld=
jäger ein. Heute iſt Tee und Tanz an Bord der „
Hohen=
zollern” an dem 132 Perſonen teilnehmen. An Bord iſt
alles wohl.
* Wien, 22. Juli. Der hieſigen Börſe wurde heute
angeblich vom hieſigen Korreſvondenzbureau 12 Uhr 55
Minuten die Meldung zugeſtellt, daß die Skodawerke
in Pilſen in Brand ſtehen. Demgegenüber
er=
lärt die hieſige Leitung des Korreſpondenzbureaus, daß
ihr keine derartige Meldung zugegangen ſei und daher
auch nicht von ihr oder einer ihrer Angeſtellten der
Lei=
tung der Börſe mitgeteilt werden konnte. Es handelt
ſich ſomit um eine Myſtifikation.
* London, 22. Juli. Der Streik der Hafenarbeiter
in Hull iſt beigelegt worden. Die Arbeitgeber
haben die Forderung auf Lohnerhöhung angenommen,
aber nicht die Forderung auf Verminderung der
Arbeits=
zeit. Die Arbeiter haben dieſe Bedingung angenommen
ind wollen die Arbeit heute wieder aufnehmen.
* Konſtantinopel, 22. Juli. Den Blättern zufolge
wurde der Vertrag, betr. Verlängerung der
Ta=
bakregie um weitere 15 Jahre, unterzeichnet. Dem
Staatsſchatz wird ein Vorſchuß von 1½ Millionen Pfund
gewährt. — Der armeniſche Patriarch hat
de=
niſſioniert.
* Mexiko, 22. Juli. (Ueber Neu=York.) Die
Auf=
rührer beſetzten Samstag abend Tuxpan nach heftigem
Kampfe. Auf Erſuchen des engliſchen Konſulats verließ
das amerikaniſche Linienſchiff „Louiſiana” Veracruz unter
Volldampf, um ſich nach Tuxpan zu begeben.
* Schanghai, 22. Juli. Die Regierung hat ſich
der Loyalität der Flotte verſichert, indem ſie mit
den Banken, die die Fünfmächtegruppe repräſentieren, eine
Vereinbarung zur regelmäßigen Beſoldung der
Mann=
ſchaften abgeſchloſſen hat. Ein ſüdchineſiſcher General iſt
bei Kiukiang von ſeinen Truppen, die zu den
nordchine=
ſiſchen Truppen übergingen, ermordet worden.
HB. Frankfurt a. M., 22. Juli. Heute morgen traf
ein Sonderzug mit 250franzöſiſchen Reiſenden
hier ein. Sie beſichtigten heute Frankfurt, kamen dann
nach Mainz und von da den Rhein abwärts bis nach
Köln.
HB. Homburg v. d. Höhe, 22. Juli. Prinz
Hein=
rich der Niederlande wird nach einer Meldung der
Kleinen Preſſe im Auguſt zu einer Nachkur abermals nach
Hohemark kommen.
HB. Ludwigsburg, 22. Juli. Auf tragiſche
Weiſe iſt der 15jährige Lehrling Hieber in der
vergan=
genen Nacht ums Leben gekommen. Der junge
Mann kletterte in die Backſtube einer Konditorei, um zu
naſchen. Der Einbruch wurde von dem Konditor bemerkt,
und als Hieber auf mehrere Anrufe keine Antwort gab,
feuerte der Konditor in die dunkle Backſtube einen Schuß
ab. Man fand den Lehrling ins Herz getroffen tot auf.
— Kaſſel, 22. Juli. Bei den Erdarbeiten zum Bau
einer Bahn nach Heiligenſtadt wurde eine
Tropfſtein=
höhle von 20 Meter Länge, 3 Meter Breite und 3 Meter
öhe aufgedeckt.
— Plauen im Vogtland 22. Juli. Auf der König=
Friedrich=Auguſt=Brücke ſchoß ſich ein Unbekannter eine
Kugel in den Kopf und ſtürzte ſich dann von der
Brücke herab Er war ſofort tot. Es iſt dies der 25.
Selbſtmörder der von dieſer im Volksmunde unter dem
Namen Selbſtmörderbrücke bekannten Brücke in den Tod
ging.
: Breslau, 22. Juli. Wie der Oberſchleſiſche
Kou=
rier meldet, verſchwand ein Holzhängeſchacht der
Schleſiſchen Zinkaktiengeſellſchaft ſowie ein dazu gehöriger
hölzerner Turm im Erdboden. Es entſtand ein 15
Qua=
dratmeter großes Loch. Auch alle übrigen Schachtbauten
ſind eingeſtürzt. Verletzt wurde niemand.
Briefkaſten.
„Geſetz 999‟ Nach § 1432 B. G.=B. können die
Ehe=
gatten ihre güterrechtlichen Verhältniſſe durch Vertrag
(Ehevertrag) regeln, insbeſondere auch nach der
Ein=
gehung der Ehe den Güterſtand (
geſetz=
lichen wie vertragsmäßigen) aufheben oder
än=
dern. Die Gütertrennung kann alſo jederzeit von den
Ehegatten eingeführt werden. Der Ort der Verheiratung
ſpielt gar keine Rolle für die Einführung der
Güter=
trennung.
Z., Heppenheim. Die Eierpreiſe für die fragliche Zeit
ſind in Nummer 155 vom 5. Juli 1913, Seite 14,
veröffent=
licht.
Wie Entwöhnung der Säuglinge iſt oftmals eine
recht ſchwierige, weil dieſelben die Kuhmilch nicht
vertragen können. Eine große Erleichterung bietet hierbei
das Neſtle’ſche Kindermehl, entweder allein mit
Waſſer gekocht, oder als dünnere Suppe der Milch
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von 11—1 Uhr.
An meine w. Kundschaft, Freunde u. Bekannte.
Für die zahlreichen Gratulationen und Fülle
von Blumenspenden, die mir anlässlich meines
25jährigen Geschäfts-Jubiläums zugegangen
sind, sage Allen auf diesem Wege meinen innigsten
Dank und bitte zugleich, das mir in so reichem
Masse seither entgegengebrachte Vertrauen und
Wohlwollen auch fernerhin bewahren zu wollen.
Mit vorzüglicher Hochachtung
K. Jäger
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Rheinstrasse 33 — Georgenstrasse 11.
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(Statt beſonderer Mitteilung.)
Geſtern abend verſchied ſanft unſer lieber,
guter Vater, Bruder, Schwiegervater,
Groß=
vater und Onkel
(B15839
Herr Michael Franz
im 77. Lebensjahre.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Familie Luiſe Fauſt Wwe.,
Carl Franz,
Auguſt Bleſſing.
Darmſtadt (Wienersſtr. 52), Dortmund,
Mainz, 22. Juli 1913.
Die Beerdigung findet Donnerstag, 24. Juli,
nachmittags 2½ Uhr, vom Trauerhauſe aus
auf dem Beſſunger Friedhofe ſtatt.
Einſegnung ¼ Stunde vorher.
Heute nacht entſchlief ſanft unſere liebe
Tante, Großtante und Urgroßtante (15853
Fräulein
Rose Farcus
im 92. Lebensjahre.
Die Beerdigung erfolgt in aller Stille in
Mainz.
Darmſtadt, den 22. Juli 1913.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Familie Carl Parcus.
Die Einſegnung findet Donnerstag, den 24. Juli,
vormittags 10½ Uhr, in der Wohnung,
Fried=
richſtraße 26, ſtatt.
Tageskalender.
Vorſtellungen um 4 und 8¼ Uhr im Zirkus Corty=
Althoff.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr. —
Bürger=
keller um 8 Uhr. — Hotel „Zur Krone” zu Jugenheim.
Gea
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Mitteilung.)
Geſtern abend entſchlief ſanft nach längerem
Leiden mein lieber Mann, unſer guter Vater,
Schwiegervater und Großvater
(B15855
Frer. Dr. Holhrich Schepf
im faſt vollendeten 79. Lebensjahre.
Um ſtille Teilnahme bitten
die trauernden Hinterbliebenen:
Magdalene Schopp, geb. Mann,
Anna Stoltz, geb. Schopp,
Ludwig Schopp, Hauptmann b. Stabe
des Thür. Fußartillerie=Rgts. Nr. 18,
Prof. Dr. Karl Stoltz, Oberlehrer.
Darmſtadt und Mainz, den 22. Juli 1913.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 24. Juli,
11 Uhr vormittags, auf dem Beſſunger
Fried=
hofe ſtatt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Die nordöſtliche Depreſſion iſt wieder weſtwärts
vorgedrungen und liegt heute mit einem Kern von
750 mm über der Oſtſee. Wir haben morgen bei
vor=
wiegend weſtlichen Winden keine Aenderung des Wetters
zu erwarten.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 23. Juli=
Unbeſtändig, zeitweiſe Regenfälle, mäßig warm, meiſt
weſtliche Winde.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: J. V.: Kurt
Mitſching; für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und
Mitteilungen aus dem Geſchäftsleben: J. V.: Adam
Fleiſchmann, ſämtlich in Darmſtadt. — Für den
redaklio=
nellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind an die „Redaktion
des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforder=
ungen ſind beizufügen; nachträgliche werden nicht
be=
rückſichttgt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zu=
rückgeſandt.
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Kurſe vom 22. Juli 1913.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 98,60
3½ Deutſche Reichsanl. 84,30
74,2
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,60
84,50
3½ do. Conſols
74,20
do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,60
90,60
do.
3½
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,50
82,90
do.
3½
73,50
do.
3
4 Hamburger Staatsanl. 97,90
4 Heſſ. Staatsanleihe 98,20
3 do. do. (unk. 1918) 96,50
82,70
do.
3½
do.
72,50
75,20
4 Sächſiſche Rente.
4 Württemberg unk. 1921 97,00
do. v. 1900 94,10
3½
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 94,00
1¾ Griechen v. 1887
Italiener Rente 100,00
4½ Oeſterr. Silberrente 84,50
4 do. Goldrente . . . 89,00
4 do. einheitl. Rente 81,20
3 Portug. unif. Serie I 62,00
3 do. unif. Ser. III 64,90
3 do. Spezial . . . . 9,80
5 Rumänier v. 1903 . . 99,00
4 do. v. 1890 . . 92,50
4 do. v. 1905 . . 86,00
4 Ruſſen v. 1880 . . . . 88,30
4 do. v. 1902 . . . . 89,80
99,30
4½ do. v. 1905 . .
85,80
3½ Schweden . .
4 Serbier amort. v. 1895 79,00
4 Türk. Admin. v. 1903 77,80
4 Türk. unifiz. v. 1903
4 Ungar. Goldrente . . . 83,25
4 do. Staatsrente. . . 81,25
In Brei.
Zſ.
98,70
5 Argentinier . .
81,20
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 88,50
5 Chinef. Staatsanleihe. 97,60
41
90,50
do.
4½ Japaner . . . . . . .
76,00
5 Innere Mexikaner.
56,30
do.
4 Gold=Merikanerv. 1904 73,50
5 Gold=Mexikaner . . .
3 Buenos Aires Provinz 65,50
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
10 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 141,40
7 Nordd. Lloyd . . . . . 119,00
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. . 127,00
Aktien ausländiſcher
Transvortanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60½
Einz. Mk. 408 . . 111,75
6 Baltimore und Ohio . 97,40
6 Schantungbahn . . . . 119,25
8 Luxemb. Prince Henri 158,25
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 25½
6 Pennſylvania R. R. . 112,00
Letzte Induſtrie=
Divid. Aktien.
4 Brauerei Werger . . 60,00
28 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik . . . . . . 543,50
14 Chem. Fabrik Gries=
.233,00
heim
30 Farbwerke Höchſt . . 596,75
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 328,00
10 Cement Heidelberg . . 138,60
30 Chem. Werke Albert 440,00
14 Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 312,00
. . . 122,50
5 Lahmeyer:
In Proz.
Tiod
8 Schuchert, Nürnberg 148,2
12 Siemens & Halske 217,10
5 Bergmann Electr. . . 126,00
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 163,60
0 Gummi Peter . . . . 74,50
0 Kunſtſeide Frankfurt
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . .411,50
9 Maſchinenf. Badenia 140,25
0 Wittener Stahlröhren
9 Steana Romana Petr. 151,80
15 Zellſtoff Waldbof . . 219,00
12,83 Bad. Zucker=Wag=
. 203,00
häuſel.
0 Neue Boden=A. A.=Geſ. 73,30
0 Südd. Immobilien. 48,50
Bergwerks=Aktien.
10 Aumetz=Friede . . . . 168,00
14 Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 218,50
11 Deutſch=Luxemburg.=
145,40
Bergb.
.179,25
10 Gelſenkirchener .
187½
9 Harpener
18 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 250,40
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
76,90
Caro.
164,75
6 Laurahütte .
10 Kaliwerke Aſchersleben
Weſteregeln 180,50
3
7½ South Weſt Africa 111,00
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 88,25
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Eliſabethbahn, freie . .
4 Franz=Jofefs=Bahn . .
3 Prag=Duxer . . . . . . 71,25
5 Oeſterr. Staatsbahn . 100,90
4 Oeſterr. Staatsbahn . 86,90
75,20
do.
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 95,60
do.
4
In Prot,
2¾/10 Oeſt. Sübb. (Lomb.) 51,80
74,90
3 Raah=Oebenburg
4 Kronprinz Rudolfbahn
4 Ruſſ. Südweſt. . . .
4½ Moskau=Kaſan . . . 92,70
84,50
do.
4 Wladichawchas . . .. 85,50
85,20
4 Rjäſan Koslow . .
3 Portugieſ. Eiſenb. .. 70,30
do.
67,00
24/10 Livorneſer
3 Salonique=Monaſtie . 60,50
4 Baadadbahn .
78,80
4½ Anatoliſche Eiſenb.. 92,00
4 Miſſouri=Paciſie. . .
4 Northern=Paciſie . . . 94,40
4 Southern=Paciſie
88,50
5 St. Louis und San
Franciscv. . . . .
5 Tehnantepee . . . . .
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 192,50
7½ Bergiſch=Märkiſche
Bahn .
142,20
9½ Berlin. Handelsgeſ. .159,25
6½ Darmſtädter Bank 113,75
12½ Deutſche Bank . . . 243,50
6 Deutſche Vereinsbank 114,75
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank .
112,40
10 Diskonto=Kommandit 181,60
8½ Dresdener Bank . 149,20
10 Frankf. Hypoth.=B. 205,50
6½ Mitteld. Kreditbank 113,90
7 Nationalb. für Deutſchl. 114,40
7 Pfälziſche Bank. . . 122,90
6,95 Reichsbank .
133,20
7 Rhein. Kreditbank. . .127,25
5 A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 109,00
7½ Wiener Bankverein . 128,80
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 21. . . . . . . 94,90
Zf.
In Proz.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
85,40
S. 19. . .
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
94,00
S. 52 . .
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,0a
84,00
do.
4 Hefſ. Land.=Hyp.=Bank 97,40
84,40
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
96,80
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23.
96,80
,
3½Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8
84,40
S. 3—5
83,90
S. 9—11
84,30
4 Meininger Hyp.=Bank 95,50
84,40
do.
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) 94,80
3½ do. (unk. 1914) . . 83,40
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,80
3½
84,80
do.
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt .
94,80
3½
86,20
do.
96,30
4 Frankfurt.
96,00
3½ do.
94,60
4 Gießen
85,00
3½ do.
93,80
4 Heidelberg
84,00
do.
4 Karlsruhe
3½ do.
4 Magdeburg.
31
do.
94,6
4 Mainz
85,00
do.
94,80
Mannheim
89,00
do.
94,70
München .
Nauheim
97,00
Nürnberg. .
83,50
do.
4 Offenbach.
In Prozi
½ Offenbach .
4 Wiesbaden . . . .
86,00
do.
. 94,00
4 Worms.
85,00
½ do.
4 Liſſaboner v. 1886 .
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . Tlr. 100 178,50
3½ Cöln=Mindner 100 134,20
3 Holl. Komm. . fl. 100 108,90
3 Madrider Fs. 100 —
4 Meininger Pr.=
Pfand=
briefe . . . . . . . 137,00
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 176,60
3 Oldenburger . . . . . . 125,00
2½ Raab=Grazer fl. 150 111,00
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger. . . . . fl. 7 35,00
Braunſchweiger Tlr. 20
Freiburger . . . . Fs. 15 112,00
Mailänder . . . . Fs.45
do. . . . . Fs.10 35,00
fl. 7 34,90
Meininger .
Oeſterreicher v. 1864fl. 100 560,00
do. v. 1858fl.100 496,00
Ungar. Staats fl.100
Venediger . . . . Fs. 30 62,90
Türkiſche . . Fs. 400 157,40
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20,40
16,25
20 Franks=Stücke .
Amerikaniſche Noten . . . 4,18½
20,42
Engliſche Noten .
81,00
Franzöſiſche Noten.
168,60
Holländiſche Noten.
78,75
Italieniſche Noten .
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,50
Ruſſiſche Noten . . . .
81,00
Schweizer Noten:
Reichsbank=Diskonto.
Reichsbank=Lombard 38f. 7%
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 kleines Kinderbröſchchen mit 3 Rote Kreuz=
Ab=
zeichen. 1 rundes Medaillon mit Frauenphotographie. 1 ſchwarzer
Damen=Samtgürtel. 1 Schirm (in einer Droſchke liegen geblieben).
1 Nickelzwicker. 1 Puppe. 1 ſchwarzes Portemonnaie mit einigem
Inhalt. 1 braune Lederpferdedecke. 1 gelbes Portemonnaie mit In=
(15818
halt. — Zugeflogen: 1 Kanarienvogel.
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Spitzhund. 1 Foxterrier (zugelaufen. Die Hunde können
von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden.
Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
(15819
Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Nachſter Zuchtviehmarkt in Darmſtadt
Dienstag, den 29. Juli 1913.
Darmſtadt, den 21. Juli 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
(15792ms
J. V.: Schmitt.
Verſteigerungs-Anzeige.
Freitag, den 25. Juli lfd. Js., vormittags 9 Uhr
und nachmittags 3 Uhr,
verſteigere ich wegen Auflöſung des Haushaltes auf freiwilligen
Antrag in meinem Verſteigerungslokal am weißem Turm
Ernſt-Ludwigſtraße Nr. 1
früher Alte Poſt, folgende Gegenſtände:
1 Zierſchrank in nußbaum, 1 Pfeilerſchränkchen, 1 achteckiger
Salontiſch, 1 zweitüriger nußbaum polierter Kleiderſchrank,
1 Ausziehtiſch mit Auszügen, 1 Ausziehtiſch mit Einlagen,
1 Vertiko, 1 Damenſchreibtiſch, mahagoni poliert, verſchiedene
ovale, runde und kleinere Tiſche, ſowie Zier= und
Bauern=
tiſche, 1 Kommode, 1 Brandkiſte, zweitürige Kleiderſchränke,
1 Flurgarderobe, verſchiedene Stühle und Seſſel, 1
Rauch=
ſtuhl, Büchergeſtelle, 1 Kinderpult, 1 Sportwagen und ein
Kinderliegewagen.
2 nußbaum polierte Bettſtellen mit Sprungfedermatratzen,
2 Waſchkommoden mit Marmorplatten, verſchiedene
Nacht=
ſchränkchen, 2 eiſerne Kinderbettſtellen mit Matratzen, 1
Kinder=
ſchränkchen, 1 Chaiſelongue, 1 Diwan und 2 Sofas,
Tep=
piche, Vorhänge, Spiegel, Bilder, eine Partie Porzellan,
Glas und Nippſachen.
1 Gasheizofen, 2 Petroleumöfen, eine Partie
Offiziers=
kleider, Säbel, Helm uſw., ſowie ſonſtige
Haushaltungsgegen=
ſtände.
Die Verſteigerung findet an den Meiſtbietenden gegen bare
Zahlung ſtatt.
(15820
Darmſtadt, den 23. Juli 1913.
Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.
FreiwilligerMobelverkauf
im Auktions= und Möbelhaus
Telephon 1774 Bleichſtraße 1 Telephon 1774.
Im gefl. Auftrage der Erben aus einem Nachlaſſe zu
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ſteigerungspreiſen:
2 kompl. pol. Betten mit Roßhaarmatratzen u. Federbetten,
1 Spiegel= u. 1 Kleiderſchrank, 1 Waſchkommode mit und
ohne Marmor, Nachttiſche, 1 Diwan mit 2 Seſſel, 1 Diwan,
1 Sofa, 1 Kommode, Sekretär, Waſchkommode, verſch.
Stühle, 1 Trumeaux, ſchw., Bücherſtänder, Federbetten,
Damen=Schreibtiſch, Rollpult, Tiſche, 1 Babykorb mit
Badewanne, Teppiche, Herrenanzüge, Frauenkleider,
1 Vertiko, 1 Schreibtiſch mit Aufſatz, 1 Bücherſchrank,
1 Schreibkommode mit Bücherſchrank, 1 Alabaſteruhr,
Küchenſchrank, verſch. Bilder, techniſche u. wiſſenſchaftliche
Bücher, Hausapotheke, Brandkiſte, Diplomat (nußbaum),
1 Pianino, 1 kl. Kaſſenſchrank, verſch. Silber,
Diamant=
ſchmuck (antik), verſch. Kirſchbaum=Möbel, 10 gute
Oel=
gemälde (gute Meiſter) und antike Möbel ꝛc.
Johannes Krummeck, Auktionator u. Taxator.
Verkauf täglich, ununterbrochen geöffnet. (15841
Annahme von Verſteigerungen, Verkäufen und Taxationen.
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Selche edeldenk. Fam. w. ein. hieſ.
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verſchenken Landwehrſtraße 31,
1. Stock links.
(*3801
n unſer Genoſſenſchafts=Regiſter
wurde heute eingetragen
hin=
ſichtlich der Firma:
Gemeinnützige
Garten=
ſtadt=Genoſſenſchaft zu
Darmſtadt, eingetragene
Genoſſenſchaft mit
be=
ſchränkter Haftpflicht,
Darmſtadt.
Rechtsanwalt Hermann
Kalb=
henn und Eiſenbahn=Oberſekretär
Wilhelm Keſting ſind aus dem
Vorſtand ausgeſchieden und anihrer
Stelle
(15789
Poſtſekretär Georg Petri und
Reallehrer Johannes Haſter,
beide in Darmſtadt,
in den Vorſtand gewählt.
Durch Beſchluß der
Generalver=
ſammlung vom 27. Juni 1913 ſind
die Beſtimmungen über die
Be=
kanntmachungen (§ 31 Abſatz 2.
der Satzungen) abgeändert; ſie
erfolgen künftig durch den „
Darm=
ſtädter Täglichen Anzeiger”.
Darmſtadt, 14. Juli 1913.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
In unſer Handels=Regiſter,
Ab=
teilung B, wurde heute
einge=
tragen hinſichtlich der Firma:
Wartburg=Buchhandlung,
Geſellſchaft mit
beſchränk=
ter Haftung, Darmſtadt.
Der Geſchäftsführer Pfarrer
Georg Glock iſt ausgeſchieden; an
ſeiner Stelle iſt der Pfarrer Auguſt
Memmert in Darmſtadt zum
Ge=
ſchäftsführer beſtellt. Das
Stamm=
kapital iſt auf Grund des
Be=
ſchluſſes der
Geſellſchaftsverſamm=
lung vom 2. Juli 1913 um 7000 M.
erhöht und beläuft ſich daher jetzt
auf 35 300 Mk.
(15790
Darmſtadt, 15. Juli 1913.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
In unſer Handels=Regiſter,
Ab=
teilung A, wurden folgende
Einträge vollzogen:
Am 12. Juli 1913.
Hinſichtlich der Firmen:
1. Wilhelm Werner,
Darm=
ſtadt.
Die Firma iſt geändert in:
Darmſtädter Fenſterfabrik
Ludwig Werner, Darm=
ſtadt.
2. Heedt & Ganß, Darmſtadt,
Emil Metz, Kaufmann in
Darm=
ſtadt, iſt zum Prokuriſten beſtellt.
Am 18. Juli 1913.
Gelöſcht die Firma:
Mederle & Uhland,
Darm=
ſtadt.
Am 19. Juli 1913.
Neu eingetragen die Firma:
Heſſ. Ungeziefer=
Vernich=
tungs=Zentrale Karl W.
Schäfer, Darmſtadt.
Inhaber: Karl Wilhelm Schäfer,
Bürogehilfe in Darmſtadt.
Karl Wilhelm Schäfer,
Büro=
gehilfen Ehefrau, Katharine,
ge=
borene Krug, in Darmſtadt, iſt
zur Prokuriſtin beſtellt. (15791
Darmſtadt, 19. Juli 1913.
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
können unsere Schüler schreiben
wenn sie es nach dem
Tast-System
auf 21 neuen Schreibmaschinen
gelernt haben. (15834a
Näheres durch Prospekte in der
Diplomhandelslehrer und gerichtl.
beeidigter Bücherrevisor.
Gunenigrarvertobte.
Neu. ſchwereichen. Schlafzimmer,
pr. Arbeit, kompl. m. groß.
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ſchrank, extra fein, Marmor,
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tratzen, ſowie große ſchöne pitſch=pine
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Früh=
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13811a) Schröder, Karlſtraße 27.
am
weiß. Turm
Iinmmimmmmammmn
Ab heute u. a.:
Lachen!
Lachen!
Lachen!
Lumpazi-
vagabundus
oder: Die 3 lustigen Handwerksburschen.
Lustspiel in 2 Akten nach der bekannten Posse
von J. Nestroy.
(15838
Man muss lachen!
Diinder-Auss
Zweiakter, ausldem Leben eines Forschers.
Außerdem das übrige Schlagerprogramm.
Roserrsches
t.
Für die im Herbſte jeden Jahres bei mir ſtattfindende ſehr
beliebte
—e85 Damenſtunde (Gezosu
werden die Anmeldungen jetzt entgegengenommen.
(*3730
Das Lehrprogramm iſt dasſelbe wie in den Winterkurſen.
Margitta Roseri
Sprechzeit:
11—1 u. 3—5 Uhr.
Liebigstr. 18, II. Etage.
Beliebt ist
ein Ausflug in das
reizend gelegene
Rheinhotel Nierstein.
Bekannt durch seine Küche und Weine.
Schattige Rheinterrassen, großer Saal,
Autogarage, Stallung. Fernspr. 31.
Wohln in dle Sommertrische:
Man verlange IIIustr. Prospekt vom
Hochwald-
kurhotel in dem idyllisch 530 m ü. M. gelegenen
von herrlichem Hochwald umgebenen Luftkurort
Allenbach, Kreis Bernkastel.
(13928a
Eine Dürkop.=
Schuhmacher=
maſchine, faſt neu, unter Garantie
ſpottbillig Hölgesſtr. 3, p. (*3802
Heiraten Sie nicht
bev. Sie über zukünft. Perſon
u. Familie, Mitgift, üb. Verm.,
Ruf, Vorleben ꝛc. genau
in=
formiert ſind. Diskr. Spezial=
Auskünfte überall. (VII,11543
Welt-Auskunftei Globus‟
Berlin w. 35.
Ein
viertel=
wird in gute
jähriges Killb Pflege gegeben.
Off. u. C 65 a. d. Exp. (*3782
Heae Dame
iſt zufrieden, wenn ſie ihre
Näh=
maſchine bei Peter Rickert,
Mechaniker, Hölgesſtraße 3, part.,
reparieren läßt. Poſtk. gen. (*3803
Woog, am 22. Juli 1913.
Waſſerhöhe am Pegel 3,89 m.
Luftwärme 14 C.
Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 17 C.
Woog=Polizei=Wache.
Programm
zu dem am Mittwoch, den
23. Juli, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Art.=Korps (Nr. 25).
1. Nibelungen=Marſch von
Sonntag. 2. Ouverture zur Oper
„Aleſſandro Stradella” von Flotow.
3. Fantaſie aus der Oper „La Vie
de Böhéme” von Puccini. 4. „Das
Leben ein Tanz” Walzer=
Tonge=
mälde von Kremſer. 5.
Schlummer=
liedchen von Kockert. 6. „Unter’n
Linden” Marſch aus der Poſſe
*
„Filmzauber” von Bernauer.
Ziehung: 19. August 1913
Giessener
Geld-Lotterie
1492 Geldgewinne im Betrage
21000
10000
3000
5812a
H
1900
und Liste
Lose à 1 Mk., 25 Pfg. estra bei
allen Loseverkaufsstellen oder direkt
durch:
L. F. Ohnacker, Darmstadt,
Rich. Buchacker, Giessen.
Farend
Flslokur
in guter frequenter Lage, mit gut.
Konſum, werd. tücht., ſtrebſ., ſolide
Wirtsleute
geſucht. Nur kautionsfäh.,
ordent=
liche Leute, denen auch wirkl.
dar=
an geleg. iſt, das Geſchäft richtig zu
führen, wollen ſich meld. Schriftl.
Off. unt. C 18 an die Exp. (15741a
Ulleinſt. Witwe, evang.,
Heiral. mit etwas Verm 5g., von
angen. Aeuß., 49 J., wünſ cht Heirat
mit Herrn in ſicherer Poſi tion. Off.
unter C 70 an die Exv. (*3808
Ab Dienstag, den 22. Juli 1913
unser einzig dastehendes
Ellsäbern
Tiesen Progtami
Iliiiiiiimiimi
Nur 4 Tage!
1—3
Menschen und Masken
Ein Kriminaldrama in 3 Akten.
Dieses Drama, das größte, das zur Zeit in seiner Art
auf dem Markt ist, haben wir mit großen Kosten für
den hiesigen Platz verpflichtet. Wir zeigen in diesem Film
den Kampf des Weltdedektivs Braun gegen
die Geheimgesellschaft „Die Spinne‟
Aufregende Verfolgungsszenen zu Wasser, Land, Luft.
Das Vollendetste das bis heute gezeigt wurde.
Die größte Sensation der Gegenwart.
Fhedter
Rheinstr. 6 — Tel. 173.
bringt heute
und folgende Tage:
Das
Rosenwander
Nur 3 Tage
das einzig dastehende
Weltstadtprogramm
unübertreffliche Dramen
U. a.:
Das spannende und formvollendete Filmschauspiel
Ider Heiligen
Schuldtos Heachter.
Adolar im Bade.
Humoristischer Schlager I. Ranges.
Eine glückliche Hunde-Familie.
Ein trolliges Bild aus dem Leben einer Hundemutter.
Interessant — Lehrreich — Unterhaltend.
6
Der Schlangenmensch.
Aufsehenerregender Varietéakt.
Lillys Ziege.
Eine reizende Komödie,
Schlager!
Auf vielseitigen Wunsch.
Vater
Großes Sensationsdrama in 3 Akten. — Wir
haben uns nicht gescheut, unserm Publikum mit
diesem Film eine erstklassige Einlage zu zeigen,
die einzig in ihrer Art dasteht. Ein Drama von
hinreißender Wirkung, aus dem Leben gegriffen,
zieht an unseren Augen vorüber. Die ersten
Künstler haben es meisterhaft verstanden, ihre
ganze Kunst, sei es im Spiel wie in der Mimik,
vollauf zur Geltung zu bringen u. wird dieses
Drama von Autoritäten mit Recht als ein
vollendetes Meisterwerk bezeichnet.
Vorführungsdauer 1 Stunde.
Vem Besten das Beste!
11 Einlage:
Das Waldveilchen.
Ein reizendes Bild.
12 Der Wochenbericht des I. Darmstädter
Kinos unterrichtet Sie über alle Ereignisse der
Welt im Bilde.
13 Einlage:
Der Panther Riri als Polizist.
Kommen — Sehen — Staunen — Herzlich Lachen
ist das Resultat dieses Bildes.
Weitere Einlagen bei nicht überfülltem Hause!
Hir geben mit vorstehendem Programm eine Auslese
der besten Filme und werden bestrebt sein, genau
Wwie bisher, nur das Beste zu bieten. Unsere
Riesen-Programme haben eine durchschnittliche Länge
von über 3500 Meter Film
und dürften nicht leicht überboten werden.
Beste Projektion!
Bilder in höchster Vollendung.
Deutsche Legende aus dem
Mittelalter. Herrlich kolor.
Der Wunsch
geht in Erfüllung.
SViolet Grays
Gutgespielte Dramen.
Moritz neuester
Streich
Moritz Prince in der
Hauptrolle.
KürschensSolaaren
Komödien. 15854
Im Land der
heißen Quellen
Interessanter und
wissen-
schaftlicher Film.
Sia
Herrliche Naturaufnahme.
IV. Platz 19 Pf.
Künstler-Konzert.
Reichhaltige Einlagen.
Miegen Umzug gr. Badewanne
für 5 Mk. u. ein Kinderwag.
für 3 Mk. zu verkaufen (*3790
Ahaſtraße 20, Seitenb. 1. St.
Nur bis 28. Juli.
Von heute ab bis Freitag
Anfang 3 Uhr.
Messplatz, a. d. Schwimmhalle.
Mittwoch, 23. Juli,
nachm. 4 Uhr, abends 8¼Uhr
Nachmittags zahlen Kinder
unter 12 Jahren u. Militär
auf all. Plätzen halbe Preiſe.
In jeder Vorſtellung u. a.
Mensch oder
KonsulPatsy- afle:
Vorverkauf: (II,15850
H. de Waal, Rheinſtr. 14.
Grosses Drama aus dem Leben eines unschuldig Verurteilten.
Dieser Film behandelt die tragische Geschichte eines
un-
schuldig Verurteilten sowie seines Kindes, bis nach
mannig-
fachen frrungen und Abenteuern das Recht zu seinem
end-
gültigen Erfolg gelangt.
Die kleine Maria Fromet, die in „Menschen unter
Menschen” als „Casette” erfolgreich mitgewirkt,
spielt=
die Hauptrolle.
Ein Herz und Gemüt bewegendes Bild.
Ein weiteres sensationelles Drama, welches von neuem
beweist=
dass die Kinemathographie eine echte Kunst ist, ist
der Film
Die Verkahrische.
Nordischer Kunstfilm.
Eminente künstlerische Darsteilung, originelle, spannende
Hand-
lung, prachtvolle Photographie und wunderbare Lichteffekte
vereinigen sich, um diesen Film zum Schlager der Saison
zu stempeln.
Erstkl. Inszenierung. — Glänzende Darstellung.
Die Geberspannten.
Modernes Schauspiel in 2 Akten mit Herrn André Brule in
der Hauptrolle.
Ein Bild, das hervorragend in Photographie, Ausstattung und
Darstellung, atemlose Spannung durch neue, originelle
Effekte schafft.
Eille Berdiige Schwester.
Tragödie aus dem Leben.
Von hervorragenden Künstlern wird hier ein ergreifendes
Drama dargestellt, das bis in die kleinsten Einzelheiten von
realistischer Wirkung ist.
Ein Bild in höchster Vollendung.
(15849
Ferner eine Anzahl der besten Novitäten in
Ernst
Natur
vervollständigen mit der Wochenschau den hochinteressanten
Elite-Spielplan.
Schöne, weiche, klare Bilder.
Erstklassige künstlerische Musikbegleitung.
Shohe
Ladwr
Heute Mittwoch, den 23. Juli, nachm. 4 Uhr
KUR-KONZERT
abends 8 Uhr
Grosses Abend-Konzert
Patriotische Musik zur Jahrhundertfeier 1813—1913
Dem Andenken Theodor Körner’s gewidmet.
Preußens Gloria. Trauermusik (29. Sept. 1814).
Deutsch-
lands Erhebung. Erinnerung an die Freiheitskriege.
1045 Lampionpolonaiſe mit Muſik.
Eintritt 30 Pfg. 10 Karten 2 Mk. (B15805
Der hintere Garten iſt immer für Nichtkonzertbeſucher reſerviert.
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Wilhelm Tell
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Aufführung: Jeden Sonntag, vom 25. Mai bis 5. Okt.
ferner am 9. Juli, 15. u. 27. Auguſt auf großartiger
Naturbühne im Walde. Zuſchauerraum mit 3500 Sitz= und
500 Stehplätzen gegen alle Witterungseinflüſſe geſchützt.
Ende halb 7 Uhr.
Anfang halb 3 Uhr.
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Wie wir vergeben unſern
Schuldigern
Roman von E. Krickeberg.
(Nachdruck verboten.)
Aber eine private Ergänzung, ein Kodizill iſt
vor=
handen, das nur deshalb nicht notariell beglaubigt
wor=
den iſt, weil der Stifter des Majorats darüber ſtarb.
Heute würde es trotzdem volle Geltung haben, da die
Er=
gänzung vorſchriftsmäßig niedergeſchrieben und mit
Na=
men und Siegel verſehen iſt. Damals exiſtierte der
Para=
graph, der auch einer ſolchen, nicht offiziell vollzogenen
Niederſchrift vor dem Geſetze Berechtigung gibt, noch
nicht, daß ſie aber trotzdem in der Familie als
rechts=
kräftig betrachtet wird, kann Ihnen ein Präzedenzfall
be=
weiſen: Chriſtian v. Drewensberg ging eine Mesalliance
ein und mußte infolgedeſſen die Anſprüche an das
Majo=
rat an ſeinen Bruder, meinen Großvater, abtreten.
Jenen Chriſtian v. Drewensberg hat mir mein Mann
als einen ſtillen, faſt menſchenſcheuen Gelehrten
geſchil=
dert, der nicht gezwungen zu werden brauchte, ſondern
freiwillig und gern auf die Bewirtſchaftung der großen
Güter verzichtete. Außerdem war er kinderlos und das
Majorat würde ſowieſo an den Sohn ſeines Bruders
ge=
jallen ſein.,
Ein leiſes ironiſches Lächeln lag auf ſeinem Geſicht.
Beſteht man auf einem ſolchen Recht lediglich der Kinder
wegen?
Sie maß ihn mit einem kalten Blick. Nein, unſer Fall
beweiſt ja, wenigſtens von der einen Seite, das Gegenteil
zur Ebidenz.
Ex biß die Lippen. Dieſe Zurechtweiſung hatte er
wechtent s mn decß ſcpereg ald res ſch deadt die
ſer energiſchen und klargeiſtigen Frau gegenüber die
über=
nommene Rolle durchzuführen.
Aber welches auch immer die Beweggründe zu
unſe=
ren Wünſchen und Handlungen ſein mögen, der
Richter=
ſpruch mag ſie zwiſchen uns entſcheiden, ſchloß ſie.
Wollen Sie es wirklich dahin kommen laſſen? — ein
für allemal jede Einigung mit der Familie Ihres Mannes
unmöglich machen? Meinen Sie, Ihrem Sohne damit
einen beſſeren Gefallen zu erweiſen, als wenn Sie die
freiwillig gebotene Entſchädigung annehmen, die Ihre
und Ihres Sohnes Zukunft vollkommen ſicherſtellt?
Ueberlegen Sie auch, daß Sie durch den Richterſpruch
viel=
leicht alles verſcherzen können! — Meine Eltern haben
mich ermächtigt, Ihnen die Abfindungsſumme zu
verdop=
peln, eine lebenslängliche Rente . .
Nicht weiter, mein Herr! Durch dies Anerbieten
be=
weiſen Sie mir am beſten, daß Sie ſich Ihres Rechtes
doch nicht ſo ganz ſicher bewußt ſind.
Oder, daß meine Eltern zu human und gerecht denken,
um die Frau ihres Sohnes einer ungewiſſen Zukunft zu
überantworten, obwohl das Fräulein Schmidt weder vor
noch nach ihrer Ehe ſich jemals um ihre Liebe ernſtlich
beworben hat.
Sie hob den Kopf mit einer unnachahmlich ſtolzen
Be=
wegung.
Daß von einer Liebe Ihrer Eltern der verhaßten
Schwiegertochter gegenüber niemals die Rede ſein konnte,
wiſſen Sie ſelber, Herr v. Drewensberg. Es könnte ſich
alſo nur um eine Duldung gehandelt haben, die man mir
in Form eines Almoſens hätte angedeihen laſſen. Ich habe
aber noch nie in meinem Leben um Almoſen gebettelt.
oder Ruenone u werdt u de
Sie ſin ſehr ſoit, men Sübig.
So ſtolz wie die Drewensberg. Und mein Stolz hat
vielleicht mehr Berechtigung als der Ihre, denn er iſt
meine einzige Waffe und mein Stab im Leben.
Sehen Sie zu, daß er Ihnen nicht vorzeitig zerbricht,
ſagte er, gereizt durch ihr kaltes Widerſtreben. Woher
wollen Sie die Mittel zu der ſtandesgemäßen Erziehung
und der Offizierskarriere Ihres Sohnes, die das
Majo=
ratsgeſetz vorſchreibt, aufbringen, wenn Ihr Stolz Ihnen
verbietet, eine Unterſtützung der Verwandten
anzu=
nehmen?
Sie lächelte, frei von Bitterkeit. Mein Stolz vesde
tet mir nicht, zu arbeiten, Herr v. Drewensberg.
Er maß ſie mit einem zweifelnden, mißtrauiſchen
Blick. Sie wiſſen, daß Sie die Karriere Ihres Sohnes
von vornherein ruinieren würden, wenn Sie wieder zur
Bühne zurückkehren wollten. Das klang faſt drohend. Aber
das Lächeln ſchwand nicht aus ihrem Geſicht.
Ich weiß es, und mein eigener Sinn ſteht nicht danach.
Sie können ganz beruhigt ſein, Herr v. Drewensberg.
Sie ſah, daß er erleichtert aufatmete. Es zuckte
ge=
ringſchätzig um ihre Lippen.
Nun, das ſind Sachen, die mich nichts angehen, wast
er leicht hin. Sie wollen alſo unter keinen Umſtändex
einen Vergleich, eine gütliche Auseinanderſetzung
an=
nehmen?
Solange dieſe den Verzicht meines Sohnes aufs
Majorat in ſich begreift — nein!
Dann bleibt mir nichts anderes übrig, als Ihnen den
feſten Entſchluß meiner Eltern mitzuteilen, ihren
Stann=
baum unter allen Umſtänden von der Erbfolge eines aus
aiser Mesalliance herorgegangenen nächſten Angehäxigen
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hatte häufig wahnſinnige
Kopf=
ſchmerzen u. jede Luſt zum Arbeiten
und zum Leben verloren. Der
Arzt ſagte, es ſei ein veraltetes
Ieren
de Blasenleiden,
daneben Darmträgheit infolge
ſitzender Lebensweiſe. Auf ärztl.
Rat trank ich Altbuchhorster
Mark-Sprudel Starkquelle
(Jod=Eiſen=Mangan=
Kochſalz=
quelle). Schon nach einigen Flaſchen
fühlte ich mich als ganz anderer
Menſch. Die Urinabſonderung
wurde lebhaft und ſchmerzlos und
blieb es ſeitdem. Ich trinke den
Markſprudel jetzt täglich, habe mich
nie ſo wohl und geſund gefühlt
wie heute. H. B.” Aerztl. warm
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rein zu halten — und ich glaube, ſie werden ein Mittel
da=
zu finden.
Welches wäre das, da das fragliche Kodizill nicht vor
dem Geſetz beſtehen kann?
Ich bitte Sie, erlaſſen Sie mir die Antwort. Ich bin
hierher gekommen, um womöglich Frieden zu ſchließen,
und nicht, die gegenſeitige Erbitterung noch zu verſchärfen.
Er war bisher äußerlich nicht einen Augenblick aus
ſeiner Ruhe gekommen. Seine bedächtige Art, zu ſprechen,
die jedes Wort genau abwog, machte ſie ungeduldig, und
ſſein dunkler Blick, der hartnäckig auf ihr ruhte, reizte ſie.
Ein ſpöttiſches Lächeln verzog ihre Lippen.
Daß Sie alles tun werden, um meinem Sohn ſein
Recht zu rauben, kann ich mir wohl denken. Wenn Heinz
von Drewensbergs Nachkomme von der Erbfolge
aus=
ſſcheidet, fällt das Majorat an Eberhardt von
Drewens=
berg, den nächſten Erben.
Jetzt ſchoß jäh ein dunkles Rot in ſeine Stirn und
er ſchnellte aus ſeiner bequemen Haltung empor zu ſteifer
Unnahbarkeit.
Ich darf mich nicht wundern, ſagte er kurz und ſchnell,
ohne eine Spur der alten Gemächlichkeit, ich mußte auf
dieſe Antwort ja gefaßt ſein! — Das iſt es, warum ich ſo
lange gezögert habe, mich perſönlich in die
Angelegen=
heiten zu miſchen — daher die langwierigen, reſultatloſen
ſchriftlichen Unterhandlungen! Er unterbrach ſich und
fuhr etwas beherrſchter fort: Es muß mir genügen, daß
ich ſelber mich rein von egoiſtiſchen Beweggründen weiß.
Es geht mir gerade wie jenem Chriſtian von
Drewens=
berg. Ich bin Gelehrter und fühle ganz und gar nicht
den Beruf zum Landwirt in mir. Das Majorat
über=
nehmen zu müſſen, wäre ein Opfer, das ich der Ehrt
meiner Familie bringen würde!
Ah — alſo nicht allein die Reinheit Ihres
Stamm=
baumes, ſondern auch die Ehre Ihrer Familie ſcheint
Ihnen bedroht, weil der Sohn einer Bürgerlichen und
ehemaligen Schauſpielerin in ſie eintreten will?
Seine Blicke bohrten ſich in ihr Geſicht; es funkelte
heiß in ihnen. Ihn hatte plötzlich das leidenſchaftliche
Verlangen gepackt, dieſe ſtolze Frau, die ſich nicht dazu
herbeigelaſſen hatte, den Angehörigen ihres Mannes mit
einer Bitte zu nahen, gedemütigt vor ſich zu ſehen, ihr
wehe zu tun bis in die Seele. Mit einer dämoniſchen
Gewalt trieb es ihn dazu, obgleich er ſelber empfand.
daß er im Begriff ſtand, niedrig zu handeln. Er konnte
nicht anders.
Ein grauſamer Zug lag in ſeinem Geſicht, als er
langſam, jedes Wort abwägend, ſagte: Bürgerlich und
Schauſpielerin ſein, iſt an ſich ebenſo ehrenwert wie jeder
indere Stand und Beruf, aber die . . . Komödiantin mit
der dunklen Vergangenheit . . .
Sie ſchnellte empor.
Herr, was unterſtehen Sie ſich! — In meinem
eige=
nen Hauſe — unter dieſen Augen! Sie hob mit
flammen=
dem Blick die Hand zum Bilde ihres Gatten empor.
Sie haben es nicht anders gewollt!
Alſo das iſt das Geſchütz, das Sie gegen mich ins
Treffen führen wollen, um ſich meiner zu entledigen?
Und Sie geben ſich dazu her, dieſe ſchmachvolle
Belei=
digung der Frau Ihres Bruders, der Mutter ſeines
Kin=
des, ins Geſicht zu ſchleudern?
Die Stimme verſagte ihr. Sie war leichenblaß, nur
die Augen, dieſe großen, lodernden dunklen Sterne,
zeugten von dem wild pulſierenden Leben hinter dem
ſtarren Geſicht.
Gnädige Frau, ich beſchwöre Sie, nur keine
Ueber=
ſtürzung — keine Szene!
Nein, nur recht korrekt nach außen! Kein lautes
Wort — mit vornehmer Reſerve und lächelnder Miene
en Leuten die Ehre abſchneiden — das iſt Eure
Me=
thode!
Ihre hart abweiſende Art, gnädige Frau, zwang mich,
auch das Aeußerſte zur Abwehr des
Familienſkandals=
zu unternehmen. Ich hätte es uns Beiden gern erſpart!
Ihre Hand fuhr mit einer verächtlichen Bewegung
durch die Luft, und den Kopf hoch und ſtolz erhoben,
fragte ſie kurz und herb:
Sehe ich aus wie eine Ehrloſe?
Sein Auge hing mit einem ſtarren „rätſelhaften Blick
an ihr. Er vergaß zu antworten.
Sehe ich aus wie eine Ehrloſe? wiederholte ſie
be=
fehlend. Er fuhr ſich haſtig mit der Hand über Stirn
und Haar. Daß ſie in Wahrheit eine Ehrloſe ſein könnte,
daran hattte er nicht mehr geglaubt, ſeitdem er ihr ins
Auge geſehen. Und da ſagte er auch ſchon widerwillig,
aber ehrlich: Nein!
Und trotzdem laſſen Sie ſich herbei, das Andenken
Ihres Bruders im Grabe zu beſudeln? Ein kleines,
unſchuldiges Weſen mit dem Fluch einer dunklen
Ver=
gangenheit ſeiner Mutter zu beladen?
Es lag ein Ausdruck von Pein und Unruhe in ſeinem
Geſicht. Er empfand, welch eine klägliche Rolle er ſpielte,
aber es war ein brennendes Verlangen in ihm, klar zu
ſehen in der Vergangenheit dieſer Frau.
Können Sie ſich nicht in unſere Lage verſetzen,
gnä=
dige Frau? — Mein Bruder hatte Sie, wie ich glaube,
bei einer kleinen Theatergeſellſchaft in einem Badeort
kennen gelernt. Sie waren berückend ſchön und von
Herren umgeben, wo immer Sie ſich blicken ließen. Man
ſprach — bitte, fahren Sie nicht wieder auf — viel von
Ihren intereſſanten Verbindungen, in denen ein hoher
Herr eine bedeutende Rolle ſpielen ſollte.
Sie fuhr nicht auf, aber um ihre Lippen ſpielte ein
nſagbar trauriges Lächeln, ſo daß er betreten ſchwieg.
(Fortſetzung folgtz)
KofeKe
in Milch, Kakao, Suppen oder B
Gemüsen die bestgeeignete. 8
leicht verdauliche u. nahrhafte 2
Krankenkost.
Kongreſſe und Verbandstage.
Zehnter Deutſcher Automobiltag.
— München, 21. Juli. Der Allgemeine
Deutſche Automobilklub hält hier ſeine zehnte
Generalverſammlung ab. Der Verband, für den
der Name „Klub” eigentlich viel zu beſcheiden iſt, umfaßt
zurzeit faſt 22 000 Mitglieder und ſteht unter dem
Protek=
torat des Prinzen Ludwig Ferdinand von Bayern. Prinz
Heinrich von Preußen gehört ihm als Ehrenmitglied an.
Der Verband iſt aus der Deutſchen Motorradfahrer=
Ver=
einigung, die im Jahre 1903 gegründet wurde,
hervorge=
gangen und führt ſeinen jetzigen Namen erſt ſeit ſeiner
Naumburger Tagung im Jahre 1911. Während der
gan=
zen Zeit ſeines Beſtehens hat der Allgemeine Deutſche
Automobilklub, beſonders unter der Leitung ſeines
Prä=
ſidenten Dr. J. Bruckmayer=München, der dem Verein ſeit
1905 vorſteht, ſich um das deutſche Automobilweſen verdient
gemacht. Er hat ſich die Fühlungnahme mit der
Militär=
verwaltung angelegen ſein laſſen und ihr eine ganze Reihe
von zuverläſſigen Motorfahrern überweiſen können.
Wäh=
rend der Klub früher mit dem Kaiſerlichen Automobilklub
zuſammenging, hat er ſich ſeit dem vorigen Jahre von
dieſem getrennt. Die Hauptarbeit iſt ſelbſtverſtändlich das
Arrangement von ſportlichen Veranſtaltungen, von
wel=
chen ſeit dem Jahre 1904 jährlich eine ſtattfand Auch der
diesjährigen Generalverſammlung ging die „Wagenfahrt
1913" voran, an der ſich 68 Konkurrenten beteiligten. Die
Wagenfahrt führte von Meiningen nach Würzburg,
Nürn=
berg, Regensburg, durch den Bayeriſchen Wald über
Paſſau nach Salzburg, nach München, und ſtellte wie in
früheren Jahren, eine intereſſante automobiliſtiſche
Kon=
kurrenz dar.
* Karlsbad, 21. Juli. Der 24.
Internatio=
nale Bergarbeiterkongreß iſt heute vormittag
in Anweſenheit von 200 Delegierten eröffnet worden. Der
Präſident der heutigen Verſammlung, Smillie der
Prä=
ſident der Internationalen Föderation von
Großbritan=
nien, hob hervor, daß der heutige Kongreß in Karlsbad
der größte internationale Bergarbeiterkongreß ſei, der je
ſtattgefunden habe. Er erklärte in Beſprechung des
Bal=
kankrieges, er glaube, daß ſich der Krieg verhindern ließe,
wenn die Arbeiter vor dem Ausbruch ſtreikten. In der
Nachmittagsſitzung beklagte der Abgeordnete Sachſe, daß
in Deutſchland keine einheitliche Organiſation beſtehe. Für
die nächſte Zeit ſet infolge des befürchteten
Konjunktur=
ſturzes eine Verminderung der Löhne erwartbar.
Landwirtſchaftliches.
Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 15. bis 21. Juli.
In der letzten Woche ſtand der Getreidemarkt faſt
ausſchließlich unter dem Einfluß der Witterung, da die
Ernte begonnen hat und ſowohl die Dauer als auch
Qua=
lität derſelben einzig und allein von der Gunſt des
Wet=
ſters abhängig ſind. Zwar wirkten die Ereigniſſe auf dem
Balkan noch hin und wieder auf die Preisbildung ein, doch
traten ſie angeſichts der vorausſichtlich baldigen
Beendig=
jung des Krieges mehr oder weniger zurück. Die zu
an=
fang Juli ſtattgefundene Schätzung der vorausſichtlichen
Winteroggenernte in Preußen mit 17 Tonnen pro
Hel=
tar übertrifft wider Erwarten noch die Mittelernte mit
1,73 Tonnen pro Hektar und ſteht mit ihrem
Geſamt=
ertrage von 8 350 000 Tonnen nuc um etwa 400 000
Ton=
nen hinter der Schätzung zu derſelben Zeit des
Vor=
jahres zurück. Mit Rückſicht auf die Bedeutung dieſer
frühzeitigen Ernteſchätzung ſeien nachſtehend die
Ergeb=
niſſe derſelben mit der endgültigen Schätzung im
Novem=
ber ſeit 1910 zuſammengeſtellt.
Preußen Ernteerträge von Winterroggen
Juliſchätzung Novemberſchätzung Novemberſchätzung
war höher (4),
nied=
riger (—) als
Juli=
ſchätzung
1910 8311551
7974673
— 336878
— 4,05
8 366 253
1911 7837 299
-528 464
6,75
1912 8729 487 8 742830
-0,15
- 13343
1913 8350 131
Die Schätzung erfolgt durch die amtlichen
Saaten=
ſtandsberichterſtatter auf dem Lande. Inwieweit die
diesjährige Juliſchätzung durch Verzögerung der Ernte
und Witterungseinflüſſe eine Berichtigung im November
erfahren wird, muß abgewartet werden. Der
Roggen=
markt wurde erſt am Schluſſe durch das ungünſtige
Ernte=
wetter feſt, während der Weizenmarkt ſich im allgemeinen
abwartend verhielt, dagegen zeigte der Hafermarkt mit
Rückſicht auf die unſicheren Ernteausſichten und durch die
Ausfuhr größerer Mengen nach dem Balkan eine feſtere
Haltung. Futtergerſte war ſchwächer, da Rußland billiger
offerierte auch Mais gab ſchließlich etwas nach. Es
ſtell=
ten ſich die Preiſe für inländiſches Getreide am letzten
Markttage gegenüber der Vorwoche wie folgt:
Weizen
Roggen Hafer
Königsberg
169½ (—.
175 (*45
. 215
Danzig
172
)164
Stetin
.195
) 168 (*1 ) 165
Poſen
165
197
)157
Breslau.
200
15 ) 170 (*4 ) 158 (42
Berlin
205 (42 ) 172
185 (41
167
Magdeburg
199
*1 ) 172.
200
Halle .
172
)186
Leipzig
168
199
179 (*1
Dresden.
205
171 (*3 ) 173 (42
190
Roſtock
166 (*4 ) 160 (*4
Hamburg
210
178
195
198
Hannover
)180
173
Düſſeldorf
225 (4.5 ) 192
)177
Köln
225
195
)185
Frankfurt a. M. 217½ (— ) 175
—2½) 190
Mannheim
177½
Straßburg . . 230
180
180
München
223 (*3 ) 167 (*1
165 (*3
Weltmarktpreiſe:
Weizen: Berlin Sept. 204,50
(—1), Peſt Ot. 193,95 (— 2,90), Liverpool Okt. 164,25
(*0,45), Chigago Juli 132,70 (* 1,55), Roggen: Berlin
Juli 177, Sept. 172,50 (t 2), Hafer: Berlin Sept.
168,75 (*- 2,50), Futtergerſte: Südruſſ. fr. Hamburg
unverzollt Juli 121 (—2), Herbſt 119 (—2), Mais: La
Plata Juni/ Juli 108,50 (— 1) Mark.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung: für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Die große Düſſeldorfer Ausſtellung,
die für 1915 geplant iſt, ſoll als erſte
Abteil=
ung Rückſchauende Kunſt bieten. Dort
ſcheint man demnach das Fremdwort
retroſpek=
tiv das man 1914 bei der Darmſtädter
Aus=
ſtellung anwenden möchte für entbehrlich zu halten.
Warum auch nicht? „Retroſpektiv” ſagt nicht im mindeſten
eiwas andres als grücſchauendee das Frendwort iſt nicht
kürzer und nicht wohllautender als das deutſche; überhaupt
aber iſt es ſelbſtverſtändlich, daß ein Unternehmen, das
die deutſche Kunſt vorführen will, auch die Erzeugniſſe
heimiſcher Sprachkunſt nicht verſchmäht. Beachtung
ver=
dient auch, daß in derſelben Abteilung, die von Geheimrat
Prof. Dr. Clemen=Bonn verwaltet wird, das unſchöne
Zwitterwort Genrebild kreffend durch Sittenbild
erſetzt iſt.
P.
Rechrihten der Standerans Darnſtahtl.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
68 —5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 17 Juli: dem Gaſtwirt Jakob Danz,
Bleichſtr. 46, eine T. Katharina Margareta. Am 16. dem
Schreiner Johannes * Decker, Viktoriaſtr. 98, ein S. Hans.
Am 17.: dem Hilfsbahnſteigſchaffner Georg Pfeiffer,
Erbacherſtr. 53, ein T. Tonk. Am 15.: dem Heizer Phil.
Schirmer Dornheimer Weg 19, ein S. Heinrich. Am
12.: dem Bäcker Ferdinand Freudenberger, Bleichſtr.
13, eine T. Johanna. Am 18.: dem Schloſſer Auguſt
Nichelmann, Landwehrſtr. 46, ein S. Auguſt Friedrich.
Am 14.: dem Weißbinder Kacl Geyer, Hofſtallſtr. 10,
eine T. Marie. Am 13.: dem Kaufmann Jakob Mart,
in Groß=Gerau, eine T. Margot Amalie hier
Lagerhaus=
ſtraße 24 Am 18.: dem Schaufenſterdekorateur Peter
Getroſt, Liebfrauenſtr. 74, ein S. Artur Leonhard.
Dem Militärhilfsgeiſtlichen Fritz Haupt, Rhönring 119,
eine Tochter. Am 16.: dem Schreinermeiſter Heinrich
Hofmann, Wienerſtr. 55, eine T. Chriſtiane Eliſabeth
Margarete Am 18.: dem Schneidermeiſter Moſes Enoch
Liebfrauenſtraße 90, ein S. Paul. Dem Pfarrer Karl
Hoffmann in Hopfgarten, (Kr. Alsfeld), eine T. Irene
Anua Hekene hier Soderſtr. 78. Am 21.: dem
Fabrik=
arbeiter Adam Nicklas, Liebfrauenſtr. 44. ein S. Hanz.
Aufgebotene. Am 17. Juli: Bürgermeiſterei=Kanzliſt
Karl Leonhard Keil, Mühlſtr. 78. mit Barbara
Hell=
dörfer, Stütze der Hausfrau, zu Eſſen=Rüttenſcheid. Am
18.: Diplom=Ingenieur Wilhelm Schenderlein zu
Ham=
burg, mit Marie Katharina Büchner, Landwehrſtr. 7½g.
Bahnarbeiter Joſeph Friedrich Fornoff, Magdalenenſtr.
21, mit Margaretha o Pulch, Geiſtberg 3. Am 19.:
In=
genieur Gottlob Chriſtian Schreiber, hier mit Bertha.
Katharina Schmid zu Ulm. Am 21. Landgeſtütsbeiknecht
Wilhelm Schlag, Neckarſtr. 8 mit Köchin Maria
Hil=
bert. Eliſabethenſtr. 44. Schloſſer und Mechaniker Georg
Heinrich Roßmann, Eliſabethenſtr. 28, mit Georgine
Katharina Margaretha Netz, Mauerſtr. 8.
Eheſchließungen. Am 17. Juli: Lehrer Abam
Born in Mainz. mit Anna Dickel, hier. Schloſſer Gg.
Joſt, mit Wilhelmine Kilian, beide hier. Buchbinder:
Hermann Vetter hier mit Dorothea Höbel in
Bens=
heim. Am 19.: Zahntechniker Gg. Kümmel, mit
Hen=
riette Reukauf, beide hier Wagenführer und Schaffner
Nikolaus Simon, mit Eliſabeth o Krämer, beide hier.
Taglöhner Georg Hartmann, mit Anna Hotz, beide
hier. Lokomotivheizer Karl Wagenknecht in
Biſchofs=
heim, mit Karoline Hinkel hier. Kaufmann Karl
Repp. mit Eliſabethe Heß. beide hier.
Geſtorbene. Am 17. Juli: Juſtine o Lorenz, geb.
Krug, 64 J. kath Ehefrau des Lokomotivführers i. P.,
Müllerſtr. 18½. Am 18.: Meta Bertges, geb. Tag, 79 J.,
ev., Witwe des Kaufmanns, Beckſtr. 70. Adam Summer,
ohne Beruf 16 J., kath. Sohn des Taglöhners Adam
Summer Kleine Kaplaneigaſſe 1. Barbara Schulz, geb.
Katzenmeier 32 J kath., Ehekrau des Kunſtſchloſſers,
Nieder=Ramſtädterſtr. 51. Am 20.: Poſtſekretär i. P.
Ferdinand Quick. 42 J., ev., Mathildenplatz 4. Am 19.:
Margareta Luley geb. Knapp, Witwe des Taglöhners
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[ ← ][ ][ → ]Sport, Spiel und eurnen.
sr. Der Kriegsminiſter bei den leichtathletiſchen
Offiziers=Wettbewerben in Berlin. Der Berliner
Sport=Klub veranſtaltete am Montag gemeinſam mit
der Militär=Turn=Anſtalt (M. T. A.) auf ſeinem
Sportplatz zum zweiten Male leichtathletiſche
Offiziers=Wettbewerbe die durch die
An=
weſenheit des neuen Kriegsminiſters von Falkenhayn
be=
ſondere Bedeutung erhielten. Lt. Haugg vom Schweren
Reiter=Regiment in München, der einzige auswärtige
Teilnehmer, gewann das 800 Meter=Laufen überlegen vor
Lt. Stutzer (M. T. A.) und endete im 1500 Meter=Laufen
als Zweiter hinter dem in 4 Min. 40 Sek. gewinnenden
Lt. Pietzſch (M. T. A.). In ſehr guter Form befand ſich
wieder Prinz Friedrich Karl von Preußen. Er gewann
das 400 Meter=Mallaufen in 58 Sek. leicht vor Oberlt. von
Reichenbach und entſchied als Schlußmann in der 4 mal
100 Meter= ſowie 4 mal 400 Meter=Stafette den Sieg
zugunſten des Berliner Sport=Klubs über die M.T. A. in
51 Sek., reſp. 3 Min. 49 Sek. — Den Dreikampf um den
Ehrenpreis des Kommandeurs der Militär=Turn=Anſtalt
(100 Meter=Laufen, Weitſprung und Speerwerfen) gewann
Lt. Perl=Mückenberger (M. T. A.) überlegen Ferner
ſiegte Oberlt. von Reichenau (M.T. A.) im Speerwerfen
mit 42,50 Meter, Lt Perl=Mückenberger im Weitſprung
mit 5.79 Meter, Lt. Maager (M. T. A.) im Kugelſtoßen mit
9,92 Meter, Lt. Oſterberg im Hochſprung (M. T. A.) 1,55
Meter Lt. v. Reichenau im Diskuswerfen mit 31,80 Meter
und Lt. Perl=Mückenberger im 100 Meter=Lauf mit 11,9
Sekunden.
* Offiziers=Lawn=Tennis=Turnier in Homburg. Vor
Beginn des Turniers am Montag. zu dem 27 Teilnehmer
erſchienen waren, hielt der militäriſche Leiter,
General=
leutnant Frhr. v. König, eine herzliche
Begrüßungs=
anſprache. Die erſte Runde des Turniers wurde ganz
und die zweite teilweiſe geſpielt. Ein beſonders
inter=
eſſantes Match war das zwiſchen Oberleutnant v. Haugk
und Hauptmann Sommerfeld. Erſterem, der ſeit dem
letzten Turnier eifrig trainiert hat, gelang es, mit 9:7, 9.7
als Sieger aus dem ſehr ſcharfen Kampf hervorzugehen.
Im Einzelſpiel ohne Vorgabe um den Kaiſerpreis ſiegte
in der erſten Runde Lt. v. Grote gegen Rittm. Wätien
(Adjut, der 25. Kav.=Brig., Darmſtadt) 6:7, 4:5, Oblt.
Nonn gegen Lt. Weile 6:3, 622, Rittm. v. d. Kneſebeck
gegen Lt. Graf v. Wrangel 7.5, 614, Lt. Bartels gegen
Lt. du Vinage 6:2, 6.1, Lt. Kern gegen Lt. Stefan Prinz
zu Schaumburg=Lippe, 4:6, 715, 7.5, Lt. v. Gersdorff gegen
Lt. v. Münſtermann 670, 6:1, Lt. v. Bering gegen Lt. Weiß
610, 6:2, Oblt. v. Haugk gegen Hauptm. v. Sommerfeld=
und Falkenhayn 977, 9.7, Lt. H. Bering gegen
General=
leutnant v. König 3:6, 622, 64, Lt. Daub gegen Lt.
Spiel=
berg 6:3, 8.6. In der zweiten Runde gewannen Oblt.
Leſſer gegen Lt. Wolff 6:1, 6:4, Oblt. Nonn gegen v. Grote
4:6, 6:3, 6:4, Bartels gegen v. d. Kneſebeck 611, 6:4,
v. Gersdorff gegen Kern 6:1, 6.0, v. Haugk gegen F.
Be=
ring 5.7, 63, 6:6, Daub gegen H. Bering 4:6, 611. 622.
Im Doppelſpiel ohne Vorgabe ſiegten in der erſten Runde
Prinz zu Schaumburg=Lippe=v. Sommerfeld gegen
v. Gersdorff=du Vinage 6:2, 6:2, Spielberg=Daub gegen
Graf Wrangel=Leſſer 611, 62 in der zweiten Runde
Spiel=
berg=Daub gegen Prinz zu Schaumburg=Lippe=v.
Sommer=
feld 6.3, 6:8, Wolff=Leſſer gegen Weiß=v. Haugk 6:4, 622.
Im Einzelſpiel mit Vorgabe ſiegten in der erſten Runde
Leſſer gegen v. Gersdorff (—½) 622, 6:3, Wolff gegen
Graf Wrangel (*30) 612, 63.
* .Sechſtes Deutſches Turnerbundesfeſt in Eger. Eger
ſteht dieſes Jahr im Zeichen des deutſchen
Turner=
bundesfeſtes, mit welchem bekanntlich zugleich auch
die Weihe des Jahnmalhügels verbunden iſt.
Die Feſtage ſind der 9., 10. und 11. Auguſt. Fleißig
ſchafft der Egerer Künſtler Mayerl, dem die Herſtellung
der Steinbekrönung übertragen wurde, an der Vollendung.
Die Steinbekrönung wiegt einſchließlich der drei Adler
gegen 4000 Zentner und wird mittels eines großen
Lauf=
krans, der wieder auf einem Gerüſte von der Höhe eines
dreiſtöckigen Gebäudes ſich bewegt, emporgewunden. —
Aus der Feſtordnung ſei erwähnt, daß der
Begrüßungs=
ibend, wenn es irgend die Witterung zuläßt, nicht in
inem geſchloſſenen Saale, ſondern auf dem ſchönen, rings
von hohen alten Häuſern umrahmten Marktplatz abge=
trach. 215. Sll.
turneriſche Arbeit ausgefüllt: Vormittags ab 6 Uhr früh
allgemeines Wetturnen, anſchließend
Nibelungen=
wettkampf und Wettſchwimmen. Das
allge=
meine Wetturnen bei Bundesfeſten unterſcheidet ſich in
manchem von den Wettkämpfen anderer Turnerverbände.
So werden die Pflichtübungen nicht wochenlang vorher
bekannt gegeben, ſondern müſſen von jedem Wetturner bei
dem erſten Sehen ſofort erfaßt und nachgeturnt werden,
was natürlich eine erhebliche Erſchwerung bedeutet.
Außerdem ſind Uebungen des angewandten
Turnens eingefügt; das ſind volkstümliche Uebungen,
die in voller Kleidung, mit Hut, beſchwertem Ruckſack und
Eiſenſtab ausgeführt werden. Von beſonderer Wichtigkeit
iſt aber die Angliederung einer völkiſchen Prüfung,
d. h. einer Prüfung aus den Wiſſensgebieten der deutſchen
Geſchichte, des deutſchen Volkstums, der Turngeſchichte
uſw. Nach der Mittagspauſe folgt um halb 2 Uhr der
Feſtzug. Auch für dieſen ſtellt der Turnerbund ſtrengere
Forderungen auf, als dies andere Turnverbände tun:
ſtreng einheitliche Kleidung, Strammheit und feſte
Ord=
nung. Auf dem Feſtplatze, welcher im Egertale zu Füßen
der alten deutſchen Kaiſerburg liegt, folgt der Begrüßung
eine Schmückung ſämtlicher Fahnen, ſodann die
allge=
meinen Freiübungen, Sondervorführungen,
deutſcher Fünfkampf. Der Feſtabend, welcher in
der inmitten des Feſtplatzes gelegenen Feſthalle ſtattfindet,
iſt vornehmlich dem Gedächtnis des Freiheitsjahres und
der 50jährigen Gründungsfeier des Turnvereins Eger
ge=
widmet. Der Montag (11. Auguſt, Geburtstag Jahns)
beginnt früh mit dem volkstümlichen Wetturnen, ihm folgt
um 10 Uhr die feierliche völkiſche Weihe des
Jahn=
males, das dann dem Schutze der Stadt Eger
über=
geben wird. Nachmittags Fortſetzung des Turnens
(Muſterriegen, Gaumannſchaftswettſpiele). Am Dienstag
beginnen die Turnfahrten, welche in das Fichtelgebirge,
Erzgebirge, Elſtergebirge, Kaiſergebirge, ſowie in die
Welt=
bäder Karlsbad, Marienbad, Franzensbad und Bad Elſter
führen. — Durch das Bundesfeſt kommt das
Bundes=
banner, das jetzt in Plauen aufbewahrt iſt, nach Eger und
bleibt hier bis zum nächſten Bundesfeſte.
sr. Englands Vorbereitungen für die Olympiſchen
Spiele 1916. Das engliſche Spezial=Komitee für
die 6. Olympiade in Berlin hat durch
Subſkrip=
tion eine namhafte Summe aufgebracht. Davon ſind
24 000 Mark der Athletic=Aſſociation und 6000 Mark der
Swimming=Aſſociation überwieſen worden. Die oberſte
Athletikſportbehörde wird von der ihr zur Verfügung
ge=
ſtellten Summe 10000 Mark auf die Entdeckung
neuer Talente verwenden und die übrigen 14000
Mark an namhafte Klubs zur Unterſtützung verteilen, die
für ihre Mitglieder Trainings=Rennen veranſtalten
wollen, und zwar ſollen die Diſtanzen dieſer Rennen nach
Metern gemeſſen werden im Hinblick auf die Deutſche
Olympiade. Die Schwimmſportbehörde wird ihre 6000
Mark dazu verwenden, um in ihren fünf Bezirken
Kon=
kurrenzen zu veranſtalten, für die eine Zeittafel in drei
verſchiedenen Geſchwindigkeiten aufgeſtellt worden iſt.
* Pferdeſport. Rennen zu Doberan. Obotriten=
Jagd=Rennen; Ehrenpreis und 2000 Mark, Diſtänz 3500
Meter: 1. Lt. Braune’s Lunch Law, 2. Pindar, 3. Diver=
Sounds. Tot. 23:10. — Oſtſee=Jagd=Rennen; Ehrenpreis
und 1500 Mark. Diſtanz 3000 Meter: 1. Lt. v.
Zimmer=
mann’s Süßes Mädel, 2 Darrit, 3. Erzherzogin. Tot.
34:10. — Graditzer Geſtüts=Preis; 5000 Mark, Diſtanz
950 Meter: 1. Hauptm. R. Spiekermann’s Freund Fritz,
2. Serena 3. Miß Con. Tot. 39110. — Verloſungs=
Rennen; 3000 Mark Diſtanz 1200 Meter: 1. Lt. Wittmack’s
Rodoſto 2. Badminton, 3. Felir eſto. Tot. 51:10. —
Ab=
ſchieds=Handikav; 2800 Mark, Diſtanz 1500 Meter: 1. Hr.
R. Müller’s Madge Whinſtone, 2. Bürgermeiſter, 3.
Pla=
net. Tot 52110.
er. Rennen zu Saint=Quen. Prix= Zuave;
10000 Francs, Diſtanz 3400 Meter: 1. Monſ. Robert
La=
zards Iſmen, 2. Vinat Hanaps, 3. Far Niente. Tot.
73:10. — Prix de la Meurthe; 3000 Francs Diſtanz 3100
Meter: 1 Comte Lair’s Fiels du Ciel, 2. Ma Mie III,
3. Medaillon. Tot. 20110.
* Automobilſport. Das Internationale
Automobil=Meeting des Automobil=Klubs
Turin wurde mit der zweiten Etappe der Zuver=
läffigkeitsfahrt forgeſeht. Die 19lch.
über 273 Kilometer wiederum mit Start zum Ziel in
Ver=
celli. Das Gelände war ſchwierig, u. a. war ein über
2000 Meter hoher Paß zu überwinden. Es ſtarteten 14
Konkurrenten in der Reihenfolge. 13 Teilnehmer
erreich=
ten das Ziel. Von den beteiligten deutſchen Wagen
bewäl=
tigten je ein Onyx, Loreley, Matthis, Benz und
Stoewer=
die Etappe glatt. Am dritten Tage gab es ein
Kilo=
meter=Rennen mit fliegendem Start. Die beſte Zeit
er=
zielte der deutſche 200 PS. Benz=Wagen, der unter
Führung von Körner die Strecke in 18,4 Sekunden
zurück=
legte und eine durchſchnittliche Stundengeſchwindigkeit
von 191,189 Kilometer erzielte. Ein gleichfalls 200 PS.
ſtarker Fiat=Wagen benötigte 22,3 Sekunden. In der
Klaſſe der Tourenwagen erzielte ein Fiat mit 31,3
Sekun=
den (113,955 Kilometer Stundengeſchwindigkeit) die beſte
Zeit. — Ein weiterer deutſcher Rennerfolg wurde
von dem bewährten Opel=Fahrer Jörns bei einem
Automobilrennen in Frankreich erzielt. Der
Automobil=Klub von Nancy veranſtaltete auf der Strecke
Toul-Nancy ein Straßenrennen über 17 Kilometer, das
eine große Zuſchauermenge angelockt hatte. In der Klaſſe
für Renntbagen bis 4 Liter Zylinderinhalt fuhr Jörns
die Strecke in 8 Min. 12 Sek. Die nächſtbeſte Zeit erzielte
in Klaſſe 4 der Tourenwagen ein Peugeot mit 9119.
sr. Ruderſport. Bei der Emſer Kaiſer=
Regatta gewann der Mainzer Ruder=Verein
den Kaiſer=Vierer (gegen die Frankfurter
Germania. Außerdem blieben die Mainzer noch in
5 weiteren Rennen ſiegreich.
sr. Barcy bleibt Skuller=Weltmeiſter.
Die mit Spannung erwartete Begegnung zwiſchen dem
Verteidiger Erneſt Barry=England und dem
Heraus=
forderer Pearce=Auſtralien um die Weltmeiſterſchaft im
Einer=Rudenn ging, unter ungeheurem Andrang der
Lon=
doner Bevölkerung vor ſich. Die Ufer der 4½ Meilen
langen Rennſtrecke der Themſe von Putney nach Mortlake
waren dicht beſetzt, als die beiden Rivalen zum Kampf
antraten. Barry nahm ſofort die Spitze und ruderte mit
fünf Längen Vorſprung einen überlegenen Sieg heraus.
Das Reſultat iſt inſofern ein überraſchendes, als in den
beteiligten Kreiſen nicht mit einer ſo großen
Ueberlegen=
heit des Engländers gerechnet worden iſt. Barry erhält
als Preis 20000 Mark und einen wertvollen ſilbernen
Pokal.
Luftfahrt.
sr. Ein intereſſantes Flugmatch fand auf
dem Flugfelde von Juviſy zwiſchen den bekannten
Flie=
gern Brindejonc de Moulinais, Guillaux und
Audemars ſtatt. Es waren vier Flüge über je 20
Kilometer und ein Höhenflug, für den eine halbe Stunde
zur Verfügung ſtand, vereinbart worden. Beim erſten
Fluge ſiegte Audemars vor Guilleaur, beim zweiten Fluge
Brindejone vor Guillaux. Dann traten Brindejone und
Audemars in Konkurrenz. Diesmal blieb wiederum
Audemars, allerdings nur mit 2½ Sekunden Vorſprung
vor Brindejonc, ſiegreich. Letzterer gewann dann den
Höhenflug, indem er in 28 Minuten 57 Sekunden
3000 Meter Höhe erreichte. Guillaur ſtieg in 22
Minuten 15 Sekungen auf 1800 Meter. Audemars hielt
die Zeit nicht inne, brachte es allerdings in 35 Minuten
11 Sekunden auf 3600 Meter. Nach den Reſultaten
der Schnelligkeits=Wettbewerbe fiel der Sieg im
Ge=
ſamtklaſſement an Audemars.
sr. Einen neuen Angriffauf den Pommery=
Pokal will der franzöſiſche Flieger Jules Vedrines
unternehmen. Vedrines will ſich diesmal nicht damit
be=
gnügen, in einem Ueberlandflug die bisherigen
Leiſtun=
gen zu überbieten, ſondern er will ſich einen Paragraphen
der Ausſchreibung des Pommery=Pokals zunutze machen,
der beſagt, daß der Pommery=Pokal definitiv demjenigen
Flieger zufällt welcher eine Strecke von 1000
Kilo=
meter in fünf Stunden zurücklegt, d. h. alſo mit
einer durchſchnittlichen
Stundengeſchwin=
digkeit von 200 Kilometern. Vedrines hat zu
dieſem Zweck ſeinen Morane=Saulnier=Eindecker mit einem
200 PS=Gnome=Motor ausgeſtattet, und er hofft, mit dieſer
Maſchinenkraft 200 Kilometer in der Stunde bewältigen
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