Inſerafe
Abonnementspreis
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
wärts nehmen die Poſtämter u. die
Agen=
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
für Aufnahme von Anzeigen an vorge=
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwirdnichtübernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden=
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 24 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Der Kaiſer hat ſich geſtern vormittag um 10 Uhr in
Brunsbüttel an Bord des Dampfers Cobra” begeben
und iſt, geleitet von Generaldirektor Ballin, nach dem
„Imperator” gefahren, der mit dem Kaiſer an
Bord mittags in See ging.
Das italieniſche Königspaar iſt am Montag
abend von Stockholm wieder abgereiſt.
Die franzöſiſche Kammer nahm mit 344 gegen
220 Stimmen den ganzen Artikel 18 des Geſetzes an,
der die Einführung der dreijährigen
Dienſt=
zeit beſtimmt.
Das engliſche Unterhaus nahm die
Home=
rule=Vorlage mit 352 gegen 243 Stimmen in
drit=
ter Leſung an.
Die Botſchafterkonferenz in London trat
geſtern zuſammen und vertagte ſich nach einer etwia
zwei=
ſtürdigen Veratung auf Montag. Der
Hauptgegen=
ſtand der geſtrigen Beratung war die albaniſche Frage.
Beſchlüſe wurden nicht geſaßt.
Amtlicherſeits wird die Meldung von einer ruſſiſchen
Probemobiliſierung für unbegründet
erklärt.
Tageskalender zur Geſchichte derr
Befreiungskriege.
9. Juli 1813: Blücher wird an die Spitze der ſchleſiſchen
Armee geſtellt, 50 000 Ruſſen, 40 000 Preußen.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
Nautieus über Marines
Luftfahrt.
C Auf Grund eines Geſamtbildes von dem
heu=
tigen Stande der Marineluftfahrt ſchildert
Nauticus im ſoeben erſchienenen 15. Bande ſeines
vortrefflichen Jahrbuches für Deutſchlands
Seeintereſſen Berlin, E. S. Mittler u. Sohn) die
Vielſeitigkeit und Schwierigkeit der hier vorliegenden
Aufgaben, um das Verſtändnis für die hervorragende
Wichtigkeit der großen Zukunftsprobleme zu fördern, die
die Einführung der Luftfahrzeuge für Marinezwecke mit
ſich bringt.
Wer dieſer Nauticus=Darſtellung zuſammenfaſſend
die weſentlichſten Angaben entnimmt, wird zunächſt mit
Genugtuung davon Kenntnis nehmen, daß auch Nauticus
betrefs der Luftſchiffe im algemeinen die
Ueber=
legenheit Deutſchlands feſtſtellt. Sie liegt nicht
ſowohl in der Zahl, als im Rauminhalt (Tragfähiakeit
und Ausdauer), in der Geſchwindigkeit und in der
Bau=
art, weil die den Kern der deutſchen Luftſchifflotte
bil=
denden ſtarren Luftſchiffe ſchneller und ausdauernder als
die übrigen ſind und allein den Maſchinengewehren eine
Aufſtellung geſtatten, aus der ſie auch nach oben feuern
können. Einen ebenſo großen Vorſprung wie betreffs
der Luftſchiffe ſelbſt hat Deutſchland mit ſeinen 22 über
das ganze Reich verteilten Luftſchiffhallen, unter
denen ſich auch die einzige drehbare (des Schütte=
Lanz=
ſchiffes bei Biesdorf) befindet. Für die Marine iſt bis
1918 die Errichtung von zwei Luftſchiflſtaffeln zu je vier
in Dienſt befindlichen Luſtſchiffen und einem
Reſerve=
luftſchiff in Ausſicht genommen, wozu vier Doppelhallen
und eine feſte Halle gehören An Flugzeugen ſind 36 im
Dienſt, 14 als Materialrcferve vorhanden, bei einer
Mutterſtation und ſechs Außenſtationen. Auf jenem
Ge=
biete der Marineluftfahrt hinter Deutſchland
zurück=
ſtehend hat Großbritannien betreffs der
Ma=
rineflugzeuge alle übrigen Mächte weit
über=
flügelt: es wollte im Juni d. J. bereits mit 75
Flug=
ßeugen manöprieren und iſt im Begriff, eine Kette von
Waſſerflugſtationen längs ſeiner Küſte anzulegen.
Ruß=
land kommt im Marineflugweſen gleich hinter England,
wenn auch beſtimmte Zahlen nicht erhältlich ſind.
Frankreich dagegen verfügte im Mai d. J. erſt über
9 Waſſerflugzeuge, hat jedoch inzwiſchen ein umfaſſendes
Programm aufgeſtellt. Neben Frankreich iſt zurzeit
Italien die weitaus größte Luftmacht im Mittelmeer.
Unter den Verwendungszwecken der
Marine=
luftfahrzeuge ſteht obenan die Aufklärung. Die
Be=
obachkung aus der Luſt bedeutet nicht nur eine
Gefahr=
verminderung, ſoweit ſie erfolgt, ohne dem feindlichen
Feuer ausgeſetzt zu ſein, ſondern bedeutet auch im
Ver=
gleich mit der Beobachtung durch Kriegsſchiffe eine große
Erſparnis an Zeit Kohlen und Kräften: beiſpielsweiſe
kann das Gebietsdreieck Borkum-Curhaven-Sylt im
Laufe von ein bis zwei Stunden abgeſucht werden.
An=
dererſeits ſind den Luftfahrzeugen für die Aufklärung
ſehr viel engere Grenzen gezogen als den Kriegsſchiffen,
da ſie von Tageszeit, Wetter, Stützpunkten abhängig ſind
und die Schwierigkeit der Ortsbeſtimmung auf hoher
See zu überwinden haben. Die Marineluftfahrzeuge
kommen ferner (um das Auſſuchen von Unterſeebooten
und Minen uſw. zu übergehen) für die Befehls= und
Nachrichtenübermitteluung ſei es durch
unmit=
telbaren Botendienſt, ſei es durch Funkentelegraphie und
optiſche Signale, in Betracht. Für den eigentlichen Kampf
aber iſt das Bombenwerfen gegen Ziele auf der
Erdoberfläche wegen der hohen Trefficherheit von großer
Bedentung, während Bombenwürfe gegen Schiffe auf
See im allgemeinen wenig Ausſicht auf Erfolg bieten,
weil der Gegner zur Abwehr aut gerüſtet ſein wird, und
weil es nur ſelten glücken dürfte, kurz vor dem Erreichen
des Geaners die Eigengeſchwindigkeit feſtzuſtellen.
Be=
findet ſich der Gegner in Fahrt, ſo wird das Treſfen noch
dadurch erſchwert, daß für das Schätzen ſeiner
Geſchwin=
digkeit jeder ſichere Anhalt fehlt. Gegen untergetauchte
Unterſeeboote iſt die Treffwahrſcheinlichkeit größer, wenn
die Bomben aus geringer Höhe obgeworfen werden. Auch
ſind während einer Flottenſchlacht, wo die Beſatzungen
durch den Kampf gegen die feindlichen Schiſfe voll in
An=
ſpruch genommen werden, mit Maſſenabwürfen von
Bomben nicht unerhebliche Erfolge zu erzielen.
Können ſich beim Abwerfen von Bomben die
Fing=
zeuge durch das Aufſuchen einer Höhe von 1000 bis 1200
Meter, die Luftſchiffe durch Vorgehen bei Dunkelheit
ſichern, ſo iſt damit der Kampf gegen
ihresglei=
chen noch nicht berückſichtigt. Hier aber liegt der
aus=
ſchlaggebende Faktor: keine erfolgreiche Verwendung der
eigenen Luſtwafſe gegen die ſeindliche Streitmacht iſt
denkbar ohne die Beherrſchung des Luftraumes auf dem
ganzen Gebiete, von dem die gegneriſchen Luftangriffe
ausgehen, und in dem ganzen Raume, durch den ſie zu
ihrem Operationsziel gelangen können. Kämpfen
Motor=
luftſchiffe gegen Motorluſtſchiffe ſo iſt der Sieg dem
Schiffe ſicher, das das ſchnellſte ſteigungsfähigſte,
ſtärlſt=
bewaffnete iſt und am ſchwerſten außer Gefecht geſetzt
werden kann. Unſtarre Luftſchiffe ſind im Kampfe mit
ſtarren von vornherein verkoren; im Kampfe ſtarrer
Luft=
ſchiffe gegeneinander wird, von der Führung abgeſehen,
die Größe den Ausſchlag geben. Gegenüber einer
An=
zahl von Flugzeugen iſt das Luftſchiff nicht ohne weiteres
überlegen, da erſtere im Vertrauen auf größere
Schnellig=
keit und Flughöhe verſuchen können, es von oben her
zu vernichten, Beſſere Ausſichten hat das Luftſchiff. wenn
es ſo zu manövrieren vermaa, daß es die Angreifer hinter
ſich bekommt. Hierfür wird aber häufig die Zeit fehlen.
Auch im Kampfe von Flugzeugen gegen Flugzeuge iſt
die Geſchwindigkeit, Steia= und Manöorierfähigkeit des
armierten Flugzeuges ausſchlaggebend.
Luftkampf und Bombenwurf laſſen mit der
Ausſicht rechnen, daß die Tätigkeit der Luftfahrzeuge und
der Ausgang des Kampfes zwiſchen den Luftflotten einen
beſtimmenden Einfluß auf den Verkauf
des Seekrieges ausüben werden. Die Entwickelung
der Luſtwaffe iſt daher nicht zu umgehen. Sie macht
einerſeits die Mitarbeit der Front erforderlich. Die
dauernde Zuteilung von Luftfahrzeugen zu den
Flotten=
verbänden uſw. ſchafft am eheſten Klarheit über die vielen
ſtreitigen Fragen und iſt auch notwvendüg, um Stäbe und
Beſatzungen mit der Natur des Luftkrieges vertraut zu
machen. Andererſeits muß die erfahrungsmäßige
Mo=
thode des Vorgehens in ſtreng wiſſenſchaftlichen
Unterſuchungen ihre Ergänzung finden damit vor
allem die heutige Unſicherheit des Fluges überwunden
wird.
Der Streik in Südafrika.
In den letzten Tagen iſt es gelegentlich eines
Streiks der Bergarbeiter in Johannesburg zu ſchweren
Ausſchreitungen gekommen, die ſchließlich zu einem
unge=
mein blutigen Straßenkampfe führten. Die Zahl der bei
dieſem Zuſammenſtoß in Johannesburg Getöteten und
Verwundeten ſoll 100 betragen, und infolge der Unruhen
mußte der Belagerungszuſtand verhängt werden. Eine
Verſtändigung gelang endlich, ſie ſcheint aber nicht lange
vörgehalten zu haben, denn nach neueren Meldungen über
London iſt die Lage am ſogenannten Randgebiet wieder
ernſter geworden. In der Ausführung der gütlichen
Bei=
legung des Streiks ſcheinen ſich Hinderniſſe eingeſtellt zu
haben, wodurch es zweifelhaft geworden ſei, ob die
Strei=
kenden die Arbeit wieder aufnehmen. In Wahrheit
be=
herrſchte das Streikkomitee die ganze Situation. Der
Zugverkehr iſt eingeſtellt, da die Eiſenbahner gleichfalls
ſtreiken; auch die Zeitungen können nicht erſcheinen. Die
Garniſon von Johannesburg erhielt weitere beträchtliche
Verſtärkungen, da neue Zuſammenſtöße befürchtet werden.
Im übrigen muß man ſich wundern, daß es bei den
hohen Löhnen, die dort unten gezahlt werden, überhaupt
zu einem Streik kommen konnte. Erhält doch dort ein
ungelernter Arbeiter einen Monatslohn von ungefähr
300 Mark, beſſere Handwerker und Mechaniker verdienen
bis 700 und Maſchiniſten ſogar bis 800 Mark im Monat.
Gewiß ſind die Lebensverhältniſſe dort weſentlich teurere
als die unſeren, gleichwohl ſind die Löhne aber auch für
die dortigen Verhältniſſe recht hoch, indem die Arbeiter
es verſtanden haben, immer weitere Forderungen
durch=
zuſetzen. Daxauf ſcheint ihr Ziel auch jetzt hinauszugehen.
Sie verlangen einen achtſtündigen Arbeitstag
einſchließ=
lich An= und Ausfahrt neben Lohnerhöhung, indem ſie
mit der Nachgiebigkeit der Grubenverwaltung rechnen.
Die Grubenarbeiter ſind außerordentlich gut organiſiert,
alle nichtengliſchen Ekemente werden ferngehalten, ebenſo
dürfen zu ihrer Arbeit unter keinen Umſtänden Farbige
verwendet werden, da dieſe weit billiger arbeiten
wür=
den. Die Leute halten feſt zuſammen, und dieſem
Um=
ſtande haben ſie es auch bisher zu verdanken gehabt, daß ſie
immer mehr erreichen konnten. Die meiſten ſtammen aus
Cornwallis und kehren nach ungefähr ſechs Jahren mit
Erſparniſſen von gegen 30000 Mark in die Heimat zurück.
Aus den Kämpfen ſieht man, daß auch in jenem frei
regierten Lande die Behörden nicht mit ſich ſpaßen laſſen
und erforderlichenfalls auch Truppen benutzen, die mit
der größten Rückſichtsloſigkeit vorgehen, während wir
in Deutſchland erfreulicherweiſe vor derartigen ſchweren
Konflikten infolge der beiderſeitigen Zurückhaltung
ver=
ſchont geblieben ſind. Allerdings beruht der Reichtum
in Südafrika nicht zuletzt auf jenen Minen, und es iſt
begreiflich, wenn die Regierung für deren Schutz mit
vollſter Energie eintritt und erforderlichenfalls auch nicht
vor dem Aeußerſten zurückſchreckt.
Deutſches Reich,
— Deutſchland und Spanien in
Ma=
rokko. Die ſpaniſche Regierung erhielt die Mitteilung,
daß die deutſchen Kaufleute, die in Marokko anſäſſig ſind,
in Berlin Schritte unternommen hätten, damit Raiſuli
unter deutſches Protektorat geſtellt werde. Raiſuli habe
gleichzeitig der deutſchen Regierung ſeine Geneigtheit
ausgedrückt. Die ſpaniſche Regierung würde ſich einer
ſolchen Handlungsweiſe Deutſchland gegenüber in die
Notwendigkeit verſetzt ſehen, ſich entſchieden zu
wider=
ſetzen, nicht allein in Anbetracht der beſtehenden Verträge,
ſondern auch auf das bisherige und gegenwärtige
Ver=
halten Raiſulis. Die deutſche Regierung habe der
ſſa=
niſchen auf Anfrage eine ſehr höfliche Antwort erteilt und
geſagt, daß ſie darauf Wert lege, daß die
freundſchaft=
lichen Beziehungen zwiſchen beiden Ländern aufrecht
er=
halten bleiben.
— Die Durchführung der Wehrvorlage
beſchäftigt alle beteiligten Stellen aufs angeſpannteſte ſeit
Monaten. Die Arbeit wird auch vor dem 1. Oktober kaum
weniger. Manche Urlaube müſſen verſchoben werden uſw.
Allein die Herſtellung der erforderlichen Druckſachen hat
z. B. die Reichsdruckerei ſo in Anſpruch genommen, daß
ſie andere Aufgaben zurücklaſſen mußte. So umfaßt
allein die Order über die Neuformationen am 1. Oktober
1913 und die Formationsänderungen nebſt ausführlichen
Beſtimmungen des Kriegsminiſteriums 114 kleinbedruckte
Quartſeiten. Die zahlreichen neuen Truppenteile müſſen
aufgeſtellt, es muß für ſie die Bekleidung und Ausrüſtung,
die Uniformen, die Waffen, die Pferde, die Unterkunft
beſchafft werden. Es verſteht ſich, daß auch bei allen an
den Lieferungen beteiligten Induſtrien die lebhafteſte
Tätigkeit herrſcht. Die neuen Truppenteile müſſen
vor=
läufig in den vorhandenen Kaſernen oder ſonſt zur
Ver=
fügung ſtehenden Quartieren untergebracht werden.
Ueberall iſt aber ſchon das Nötige für die Errichtung
neuer Gebäude eingeleitet. An allen Orten, wo die
Mi=
litärverwaltung baut, ſind Baubureaus eingerichtet oder
gemietet und in voller Tätigkeit. Die Bauten können
natürlich nicht zum 1. Oktober fertiggeſtellt werden. Aber
die neuen Formationen ſind dann jedenfalls fertig für
den Felddienſt. Größere Verbände werden aus
beſtehen=
den Kompagnien zuſammengeſtellt uſw. Wenn der zweite
Balkankrieg zu neuen Gegenſätzen zwiſchen den Mächten
führen ſollte, ſo wird die Verſtärkung des deutſchen
Hee=
res jedenfalls in Rechnung gezogen werden müſſen.
— Bei der Reichstagserſatzwahl im
Wahlkreiſe Potsdam 9 (Zauch=Belzig=Jüterbog)
am 2. Juli wurden nach endgültigem amtlichen Ergebnis
bei einer Geſamtzahl von 40 768 Wahlberechtigten 32939
gültige Stimmen abgegeben. Es erhielten:
Stadtverord=
neter Ewald=Berlin (Soz.) 13778, Oberregierungsrat
a. D. von Oertzen=Remlin (Reichspt.) 11115,
Schulvor=
ſteher Hormann=Bremen (Fortſchr. Vpt.) 7956,
Schrift=
ſteller Erzberger=Berlin (Ztr.) 84 Stimmen. Zerſplittert
waren 6 Stimmen. Die engere Wahl zwiſchen Ewald
und von Oertzen findet am 11. Juli ſtatt.
— Amneſtie. Anläßlich des Regierungsjubiläums
des Kaiſers und Königs ſollen zufolge eines allerhöchſten
Erlaſſes auch bei Zuwiderhandlungen gegen die
Zollge=
ſetze und ſonſtigen Vorſchriften über indirekte Reichs=und
Landesabgaben verwirkte Strafen niedergeſchlagen oder
gemildert werden, wenn die Perſonen durch Not,
Leicht=
ſinn, Unbeſonnenheit, Unerfahrenheit und Verführung
zu den Straftaten veranlaßt worden ſind und für den
Gnadenerweis würdig erſcheinen. Die Königliche
Ober=
zolldirektion iſt angewieſen, die Straffälle von Amts
Arbeiterverſicherung und Arbeiterſchutz
be=
ſondere Beachtung. Dieſe Gruppe wird in der Hauptſache
vom Reichsverſicherungsamt und den geſetzlichen
Verſiche=
rungsträgern, nämlich den 12 deutſchen Baugewerks= und
den Tiefbau=Berufsgenoſſenſchaften, gebildet. Hierbei ſei
auch auf den von der ſozialpolitiſchen Abteilung der
Gene=
ralkommiſſion der Gewerkſchaften Deutſchlands in
unmit=
telbarer Nähe aufgeführten Bau hingewieſen, an dem die
möglichen Bauſchutzvorrichtungen vorgeführt werden, wie
ſolche von den Zentralverbänden der Bauarbeiter,
Dach=
decker, Glaſer, Holzarbeiter, Maler, Metallarbeiter,
Stein=
arbeiter, Steinſetzer, Töpfer und Zimmerer für notwendig
gehalten werden. Hier werden auch die Vorrichtungen
gezeigt, die geeignet ſind, den Arbeiter bei der inneren
Bauausführung gegen Krankheits= und Unfallgefahr zu
ſchützen. Außerdem werden Baubuden, Waſch= und
Wärme=
vorrichtungen, Bedürfnisanlagen, Ventilationen, ſowie
ſanitäre Einrichtungen für plötzliche Erkrankungen und
Unfälle vorgeführt. In den beiden „
Maſchinenhal=
len” dürften die Bauaufzüge und die neueſten
Werk=
zeuge, Baubeſchläge verſchiedenſter Art beſonderes
Inter=
eſſe bieten. Die Halle fürhygieniſche
Bauein=
richtungen führt neben Einrichtungen zu Heizungen
aller Art Lüftungsanlagen und Einrichtungen, die der
Entſtaubung und Desinfektion dienen, vor; durch
zahl=
reiche Firmen vertreten ſind die Badeeinrichtungen. Im
weiteren würden, ſoweit die verfügbare Zeit reicht, zu
beſichtigen ſein: der Oeſterreichiſche Staatspavillon, der
Sächſiſche Staatspavillon, der Pavillon der Stadt
Dres=
den, das „Krankenhaus”, die ſehr ſehenswerte
Sonder=
ausſtellung des Landesvereins „Sächſiſcher Heimatſchutz”
die Halle des „Werdandibundes”; ferner das „Dörfchen”
und die Leipziger Handwerker=Ausſtellung in der
Garten=
ſtadt Marienbrunn.
Näheres über den Ausflug wird noch mitgeteilt,
ſo=
bald ſich eine ausreichende Anzahl Teilnehmer angemeldet
hat. Damit eine gewiſſe Sicherheit an der Beteiligung
beſteht, iſt von jedem Teilnehmer im Voraus ein Betrag
von 5 Mark zu entrichten; hierfür wird ein Heft geliefert,
das zum Eintritt in die Ausſtellung und zur Teilnahme
an den gemeinſchaftlichen Mittageſſen berechtigt. (Siehe
Anzeige.)
* Roßdorf, 8. Juli. Bei dem geſtrigen Gewitter ſchlug
der Blitz mehrmals ein, jedoch ohne zu zünden; ſo ſchlug
ein Blitzſtrahl in den Kirchturm, riß dem Wetterhahn die
Schwanzfedern ab, ebenſo flog eine Partie Schieferſteine
20 Meter weit von dem Turm gerade vor den Köpfen der
Pferde eines dort haltenden Fuhrwerks nieder. Der
Geiſtesgegenwart des Fuhrmannes iſt es zu danken, daß
kein größeres Unglück paſſierte, denn die Pferde wurden
ſcheu.
— Bensheim, 8. Juli. Wie bereits bekannt,
veran=
ſtaltet der Odenwaldklub, Sektion Bensheim, am
Sonn=
tag, den 13. Juli, in Knoden ein Odenwälder
Volks= und Trachtenfeſt. Ohne Zweifel iſt das
idylliſch gelegene Dörfchen Knoden mit ſeiner vorzüglichen
Höhenluft, dem herrlichen Blick auf die Berge und Täler
des vorderen Odenwaldes, ganz beſonders zur Abhaltung
eines derartigen Volksfeſtes geeignet. Die
Vorbereitun=
gen ſind im Gange und laſſen hoffen, daß den Beſuchern
auch in dieſem Jahre wieder genußreiche und fröhliche
Stunden bevorſtehen. Die Beteiligung der Mädchen und
Burſchen in Odenwälder Tracht wird aller Vorausſicht
nach eine beſonders ſtarke ſein. Aus dem reichhaltigen
Programm wollen wir kurz erwähnen: Punkt 2 Uhr
nach=
mittags Feſtzug durch Knoden nach dem Ernſt Ludwigs=
Turm, voran die Muſikkapelle, die Schulkinder von Knoden
und den umliegenden Dörfern, ſowie Mädchen und
Bur=
ſchen in Odenwälder Tracht. An dem Turm: Begrüßung,
Feſtrede, Vortrag heimiſcher Volkslieder durch
Geſangver=
eine, Trachtmädchen und Schulkinder. Nach Rückkehr zum
Feſtplatz: Volksbeluſtigung auf den herrlichen Knodener
Wieſen. Konzert, Tanz und Reigen der Odenwälderinnen,
humoriſtiſche Darbietungen, Karuſſell uſw.
— Lampertheim, 9. Juli. Der Bulldog=Klub
Mann=
heim veranſtaltet am 31. Auguſt in den Saalräumen des
Hotel „Darmſtädter Hof” eine Schau von Hunden
aller Raſſen.
A Beerfelden, 7. Juli. Heute trafen aus Frankfurt
30 Knaben und 30 Mädchen in Begleitung eines Lehrers
und einer Lehrerin zum Ferienaufenthalt hier ein.
Hoffentlich iſt dieſen Sommergäſten eine beſſere Witterung
beſchieden, als der Heuernte, die infolge der häufigen
Regenfälle zu gar keinem Abſchluß kommen kann. Der
erſte Teil des Heus kam unberegnet, in ausgezeichneter
Qualität in die Scheune.
Mainz, 8. Juli. Einem auswärtigen Beſucher des
Schützenfeſtes wurde geſtern abend, als er den Zugnach
Darmſtadt beſteigen wollte, ſeine Brieftaſche
geſtohlen. Es gelang, den Dieb, einen Ruſſen,
feſtzu=
nehmen. — Auf dem Schützenfeſtplatz ſelbſt iſt eine Reihe
von Taſchendiebſtählen vorgekommen.
Mainz, 8. Juli. Die elektriſche
Straßen=
bahn beförderte am Sonntag nicht viel weniger als
100000 Perſonen. Die Einnahme ſtellte ſich für
den Verkauf von Karten auf über 7000 Mark, was bei
einem Fahrkartenpreis von durchſchnittlich 10 Pfg. einem
Verkehr von 70000 Paſſagieren gleichkommt. Hierzu
kommt indes noch der Transport jener Fahrgäſte, die auf
Abonnementskarten fahren, ſodaß alſo die Zahl von
100000 Paſſagieren für den Geſamt=Straßenbahnverkehr
keineswegs als zu hoch gegriffen anzunehmen iſt. — Der
Juwelier Albert aus Frankfurt hatte in der bekannten
Diebſtahlsſache gegen den Hehler Max Urnſtein, der
zu 4 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, eine
Schadens=
erſatzklage von 6000 Mark am hieſigen Landgericht
anhän=
gig gemacht. Die Sache wurde jetzt außergerichtlich durch
einen Vergleich erledigt. Danach erhält Albert insgeſamt
5000 Mark. — Der Dieb des Kaiſer bechers
Thänert wurde geſtern zu 4 Jahren Zuchthaus verurteilt.
Seine Identität war durch Fingerabdrücke feſtgeſtellt
vorden.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 7. Juli. Zur Erlangung
von Entwürfen für das Reichs=
Kolonialkrieger=
denkmal in Berlin wird die Reichsregierung demnächſt
einen beſchränkten Wettbewerb ausſchreiben. Zur
Beteili=
gung hieran ſollen zehn deutſche Bildhauer aufgefordert
werden, die im Einvernehmen mit der Akademie der
Künſte ausgewählt worden ſind. Die Entwürfe ſind bis
zum Herbſt einzuliefern und ſollen ſpäter ausgeſtellt
wer=
den. Das Denkmal wird einer Anregung des Reichstags
und dem Wunſche des Kaiſers entſprechend aus
Reichsmit=
teln errichtet. Die Stadt Berlin übernimmt ſpäter die
gärtneriſche Ausſchmückung und Unterhaltung der
Denk=
malsanlage. — Zu der Flucht des
Stadtſekre=
tärs Rieſe aus Charlottenburg wird mitgeteilt, daß es
noch immer nicht gelang, eine Spur von dem Flüchtigen,
ſeiner Frau und ſeinem Kinde zu finden. Die
Ermitte=
lungen nach der Höhe der Veruntreuungen ſind noch nicht
abgeſchloſſen, ſo daß eine beſtimmte Summe noch nicht
ge=
nannt werden kann. Wie ſchon geſagt, rechnet die
Straf=
behörde auch damit, daß ſich die Flüchtigen nicht, wie
zu=
erſt angenommen, nach England gewandt haben, ſondern
ſich in Verlin irgendwo verborgen halten. — Das Berliner
Tageblatt meldet aus Oranienburg: Bei
Ausſchach=
tungsarbeiten im Schloſſe in einer Tiefe von etwa einem
halben Meter wurden Tongefäße entdeckt, die mehr
als 100 Jahre alt ſind. Sie ſtammen wahrſcheinlich aus
einer Fabrik, die im Jahre 1802 von Dr. Hempel mit der
Erlaubnis König Friedrich Wilhelms III. auf einem Teil
des Geländes des Königliches Schloſſes Oranienburg
er=
richtet worden war.
Frankfurt, 7. Juli. Bei einem Neubau in der
Großen Seeſtraße ereignete ſich heute nachmittag um 3
Uhr ein ſchwerer Unglücksfall. Der 17jährige
Taglöhner Jakob Boſſert aus Walldorf war damit
be=
ſchäftigt, Schutt aus dem zweiten Stockwerk nach unten
zu befördern. Er verſuchte ſich die Arbeit dadurch zu
er=
leichtern, indem er den Schutt von dem Balkon, an dem ſich
noch kein Geländer befand, in die Tiefe ſchüttete. Dabei
trat er fehl und ſtürzte in den Keller, wo er bewußtlos
aufgefunden wurde. Außer einem Schädelbruch trug er
ſonſtige ſchwere Verletzungen davon, ſo daß an ſeinem
Aufkommen gezweifelt wird.
Landau (Pfalz), 8. Juli. Heute morgen 8 Uhr wurde
hinter der Artilleriekaſerne eine in den 20er Jahren
ſte=
hende Frauenleiche aufgefunden. Nach den
bisheri=
gen Ermittelungen ſcheint Selbſtmord vorzuliegen. Die
Leiche war in zwei Teile zerſchnitten, wie man annimmt,
von dem Weißenburger Zuge.
Deidesheim, 8. Juli. Ein tödlicher Unfall
er=
eignete ſich heute morgen 8 Uhr auf der hieſigen Station.
Der Wagenwärtergehilfe Fauth aus Neuſtadt a. H. fiel
bei der Einfahrt eines Güterzuges vom Wagen, geriet
unter die Räder und wurde getötet. Der Verunglückte
hin=
terläßt Frau und Kinder.
Mülhauſen i. E., 8. Juli. In der vergangenen Nacht
ſind wiederum ſchwere Ausſchreitungen
Strei=
kender im Gebiet des Nordbahnhofes vorgekommen.
Zwiſchen der berittenen Gendarmerie und der
angeſam=
melten Menge kam es zu heftigen Zuſammenſtößen,
wo=
bei zwei junge Leute ſchwer verletzt wurden. Auf dem
Transporte zum Spital iſt einer der beiden, namens
Pe=
ter Bohler, 24 Jahre alt, geſtorben. Gegen die Menge,
die ſämtliche Laternen vom Streikgebiete bis zur
Der=
nacher Brücke zertrümmert hat, wurde Militär requiriert.
Halle, 8. Juli. Wie gemeldet wird, wurden zwiſchen
Schlettau und Halle von einem Streckenwärter unter der
Brücke drei Patronen aufgefunden, die mit
Zünd=
ſchnur verſehen waren. Ihre Lage erweckte den
Ein=
druck, als ob ſie aus einem fahrenden Zuge geworfen
worden ſeien. Die Eiſenbahnverwaltung ſetzte für die
Ergreifung des oder der Verbrecher eine Belohnung von
500 Mark aus.
Eisfeld (Thüringen), 8. Juli. In der Nähe der
Stadt wurde der 21 Jahre alte Pflaſterer Willer aus
Sachſendorf ermordet. Die Leiche wurde in dem
nahen Mühlengraben gefunden. Der Mörder iſt
unbe=
kannt.
Paris, 8. Juli. In der Nähe von Fontainebleau ſtieß
das Automobil des Gutsbeſitzers Baron d’Arcy mit
einem Motordreirad zuſammen. Die Inſaſſen der
letzte=
ren, der Chefredakteur des Journal de St. Denys, Grauce,
und eine Frau Martin wurden getötet.
Nizza, 8. Juli. Ein franzöſiſcher Geſchäftsreiſender
namens Battiſtini wurde, als er beim Wagenwechſel
in der Grenzſtation Ventimiglia einen in ſeinem Abteil
zurückgelaſſenen Revolver holen wollte, unter dem
Ver=
dacht der Spionage verhaftet und 14 Tage lang
in ſtrengſtem Gewahrſam gehalten. Ein Brief Battiſtinis
wurde aufgefangen. Erſt auf Einſchreiten des
franzöſi=
ſchen Grenzpolizeikommiſſars wurde Battiſtini auf freien
Fuß geſetzt, nachdem ein Ausweiſungsbefehl gegen
ihn=
erlaſſen worden war. Der Vorfall ſoll in Nizza große
Erregung hervorgerufen haben.
Neu=York, 7. Juli. Eine der größten
Ban=
ken des Landes, die Firſt and Second
Nationalbank=
in Pittsburg, deren Depoſiten mehr als 30 Millionen
Dollars betragen und die aus einem kürzlich erfolgten
Zuſammenſchluß der erſten und zweiten Nationalbank in
Pittsburg entſtanden iſt, wurde auf Veranlaſſung des
Währungskontrolleurs geſchloſſen. Die mit dieſer
Bank eng liierte Firſt Nationalbank of Nickeeſport wurde
ebenfalls geſchloſſen. Zur gerichtlichen Verwaltung
wur=
den u. a. J. S. Kuhn und W. S. Kuhn von der Bank
firma gleichen Namens ernannt; die amerikaniſchen Wather
Works und Guarantee Company kontrollieren, welche
Firmen im Lande 40 Waſſerwerke unterhalten und die
ge=
ſchäftlich mit den genannten Banken in enger
Verbind=
ung ſtehen.
Neu=York, 8. Juli. Im Paliſſade=Vergnügungs=Park
ſtießen auf der Berg= und Tal=Bahn zwei Wagen
zuſammen. 30 Perſonen wurden verletzt, davon 3
ſchwer. Die Behörde hat eine ſtrenge Unterſuchung
einge=
leitet.
Neu=York, 8. Juli. Der Standard meldet in einem
Telegramm aus Cleveland, daß ein ſchwerer Sturm
in der Gegend des Eriſees wütet. 11 Schiffe werden
ver=
mißt und man befürchtet, daß ihre Beſatzung von 30 Mann
den Tod gefunden hat.
Gerichtszeitung.
Zwei Jahre unſchuldig im Zuchthaus.
— Neuſtrelitz, 7. Juli. Die Tragödie eines
unſchul=
digerweiſe zu ſchwerer Zuchthausſtrafe Verurteilten hat
nunmehr mit deſſen völliger Rehabilitation geendet. Der
Drogiſt Arthur Greve in Neubrandenburg wurde am
1. Februar 1908 wegen Sittlichkeitsverbrechens zu zwei
Jahren Zuchthaus verurteilt, auch wurden
ihm=
die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von drei
Jah=
ren aberkannt. Die Reviſion gegen dieſes Urteil blieb
ohne Erfolg. Greve hat die Zuchthausſtrafe vom
10. März 1908 bis 10. März 1910 voll verbüßt.
Es=
war ihm zur Laſt gelegt worden, ſich an der Tochter des
Oekonomierats Kruſe, die damals 13 Jahre alt war,
unſittlich vergangen zu haben. Das Mädchen gab in der
Verhandlung eine Darſtellung der Straftaten des Greve,
ſo daß das Gericht trotz einiger Widerſprüche in der
Aus=
ſage der Belaſtungszeugen zu der Feſtſtellung kam, daß
der Angeklagte ſich im Sinne des § 176 Ziffer 3
Straf=
geſetzbuch ſchuldig gemacht habe. Der Angeklagte beteuerte
bei ſeiner Vernehmung ſeine völlige Unſchuld. Mit
Rück=
ſicht auf dieſes vermeintliche hartnäckige Leugnen und
fer=
ner mit Rückſicht darauf, daß das angebliche Opfer des
Greve den beſſeren Ständen angehörte, glaubte das
Ge=
richt trotz der gänzlichen Unbeſcholtenheit des Angeklagter
auf die ſchwere Strafe von zwei Jahren Zuchthaus er
kennen zu müſſen. Greve hat vom erſten Tag der Ver
büßung ſeiner Strafe an mit allen Mitteln verſucht, ein
Wiederaufnahmeverfahren durchzuſetzen. Er hat
auc=
eine Reihe von Wiederaufnahmeanträgen geſtellt, ſie blie
ben aber ſämtlich ohne Erfolg. Schließlich hat die
da=
malige Zeugin Kruſe, die als Novize und Hilfskranken
ſchweſter in einem Krankenhauſe Anſtellung gefunden
hatte, von Gewiſſensbiſſen gepeinigt, ihrer Oberin gegen
ber erklärt, daß ſie den Greve zu Unrecht
be=
zichtigt habe. Die Oberin gab das Geſtändnis
wei=
er und nunmehr wurde dem Wiederaufnahmeantrage
den Rechtsanwalt Walter Bahn=Berlin geſtellt hatte,
ſo=
fort ſtattgegeben. Die Verleumderin Kruſe wurde vor
Gericht vernommen und erklärte, daß ihre ſeinerzeitigen
Angaben ſämtlich unwahr geweſen ſeien.
Grev=
habe ſich ihr gegenüber niemals in unſittlicher Weiſe
ge=
nähert, die belaſtenden Angaben habe ſi
nter dem Zwange ihrer Erzieherin
ge=
macht. Auf Grund dieſer Angaben fand der
Hauptver=
handlungstermin im Wiederaufnahmeverfahren vor der
hieſigen Landgericht ſtatt. Hier wiederholte die
Kruf=
als Zeugin den Widerruf ihrer früheren Aus
ſage unter ihrem Eide. Nach achteinhalbſtündiger Ver
handlung hob der Gerichtshof das frühere Urteil auf un
ſprach den Angeklagten unter Uebernahme de=
Gerichtskoſten auf die Staatskaſſe frei. In ſeiner Be
gründung ſtellte das Gericht feſt, daß nach den eidliche
Bekundungen der Kruſe ein begründeter Tatverdacht nich
mehr vorliege. Greve hat ſomit auch die ihm geſetzlie
zuſtehende Entſchädigung wegen unſchuldig erlittene
Strafe von dem Staate zu beanſpruchen. Greve iſt dure
die Verbüßung der zweijährigen Zuchthausſtrafe körper
lich und geiſtig faſt zuſammengebrochen. — Nach der=
Geſetz iſt es unmöglich, daß man die Verleumderin Kruſ
wegen ihrer früheren uneidlichen, unwahren Angaben vo
Sericht, auf Grund deren Greve die Zuchthausſtrafe er
ielt, gerichtlich zur Verantwortung ziehen kann.
Zeppelin=Feiern.
* Friedrichshafen, 8. Juli. Zur Feier de
75jährigen Geburtstages des Grafen Zeppe
lin verſammelten ſich geſtern im Kurgarten=Hotel ar=
Einladung des Luftſchiffbaues Zeppelin die
Familienni=
glieder des Grafen, eine Abordnung des Ulanen=
Reg=
ments Nr. 19, Vertreter der ſtaatlichen und ſtädtiſchen Be
hörden, hervorragende Vertreter der Luftſchiffahrt, dar
unter ſolche des deutſchen Luftfahrerverbandes, des deu
chen Luftflottenvereins, des Zeppelinvereins, der
Dela=
der Tochtergeſellſchaften des Luftſchiffbaues, der
Ted=
niſchen Hochſchule in Stuttgart und die Beamten de
Luftſchiffbaues. Während des Feſtmahls erinnerte vo
Gemmingen an die Unterſtützung, welche Graf Zeppeli
eim Kaiſer und beim Könia von Württemberg gefunde
erſchien ging durch die Maſſen ein leiſes Rauſchen wie
ein Schauder vor den Schrecken des Krieges. Dann
ver=
ſchwand der Zug in der Richtung auf die Feſtung, die
Menge verlief ſich und jeder wußte: ja, nun iſt es ernſt
geworden. . . Ob die Bulgaren dieſe ganze Geſchichte
dementieren werden?
** Die Reiſeausrüſtung der eleganten Dame. Der
Spott über die unzähligen Koffer und Kiſten, Taſchen und
Körbchen, die früher das Gepäck der eleganten Dame ins
Ungeheure anwachſen ließen, iſt heute nicht mehr am
Platze. Die moderne Frau hat gelernt, ſich einzurichten,
und die höchſte Eleganz ihrer Reiſeausrüſtung beſteht in
der praktiſchen Sparſamkeit, mit der ſie nur wenige, aber
ideal ausgedachte und höchſt raffiniert gearbeitete
Gepäck=
ſtücke wählt. Bei dieſer weiſen Beſchränkung unterſtützt
ſie die moderne Mode, die nicht mehr Kofferungetüme zur
Beherbergung von Rieſenhüten verlangt und auch die
Toiletten ſo vorſchreibt, daß ſie untergebracht werden
können ohne allzu viel Platz einzunehmen. Die
modern=
ſten Koffer ſind mit größter Raumerſparnis gebaut und
können in mehrere kleinere Koffer zerlegt werden, die aus
dem Hauptkoffer herausgezogen und in ihrer ſchlanken
Form bequem im Automobil untergebracht werden. Alle
Fächer ſind bereits ſo eingerichtet, daß ſie nur eine
be=
ſtimmte Kategorie von Toilettengegenſtänden aufnehmen
können. Der Kleiderkoffer kann nicht als Wäſchekoffer
ver=
wendet werden oder umgekehrt. So wird ſtrengſte
Ord=
nung zur Notwendigkeit. Die großen Herrenreiſetaſchen
weiſen in ihrer wohlüberlegten Einrichtung ebenfalls
je=
dem Stück ſeinen beſonderen, nur ihm gehörigen Platz an;
die Taſchentücher können nicht dahin gelegt werden, wo
die Handſchuhe hingehören, die Kragen können nicht mit
den Schlipſen kollidieren uſw. Einen gewiſſen Luxus
ent=
faltet die moderne Frau bei ihrem Reiſegepäck nur in
kleineren Taſchen und Käſten, die in der Hand getragen
werden. Koſtbar iſt der Kaſten ausgeſtattet, der ihre
Schmuckſachen enthält. Man verwendet dafür das weichſte
Leder und hält es in lichten Farben, wie Saphirblau oder
Olivgrün. Die blitzenden Glasſachen des Neceſſaires ſind
fein geſchliffen, ſilberbeſchlagen, und auf dem Glas iſt das
ſilberne Monogramm der Beſitzerin angebracht, oder die
Initialen werden in das Glas eingeſchnitten. Die
Hand=
taſchen haben rieſige Troddeln und ſehr elegant iſt das
handliche Körbchen, in dem der Schoßhund ſein weiches
Lager und eine Abteilung für ſeine Toilette findet.
C.K. Wie ſah Salome wirklich aus? In der letzten
Sitzung der franzöſiſchen Akademie der Inſchriften oder
ſchönen Künſte erſtattete Théodore Reinach einen
außer=
ordentlich intereſſanten Bericht über ſeine Forſchungen
über die Münzen von Nikopolis, der Hauptſtadt Klein=
Armeniens, und über den letzten König dieſes Landes,
Ariſtobulos, den Gemahl der berühmten Salome, deren
gefährliche Tanzkunſt Johannes dem Täufer das Leben
koſtete. Es iſt Reinach durch eine neue Deutung der
Mün=
zen gelungen, einige bisher dunkle Einzelheiten aus dem
Leben des Ariſtobulos und der Salome aufzuklären, und
zugleich gibt der Gelehrte eine feſſelnde Schilderung des
Ausſehens der Salome auf Grund einer Münze aus
jener Zeit. Dabei zeigt es ſich, daß die judäiſche
Prin=
zeſſin in der Tat eine ungewöhnlich ſchöne Frau geweſen
ſein muß. Ihre Naſe iſt gerade, hoch die Stirn und
ſelt=
ſam verknüpft ſich auf der alten Darſtellung ein großer
Liebreiz mit einem Ausdruck von Willenskraft. Ihr
Ge=
mahl dagegen war ausgeſprochen häßlich, ſein Geſich” läßt
auf eine gewiſſe Dummheit und trägen Sinn ſchließen.
Eine genaue Interpretation der von dieſen Münzen
ab=
zuleitenden Daten führt zu dem Schluſſe, daß die
Sa=
lome, als ſie vor Herodes tanzte noch ein Kind war und
ungefähr 11 Jahre zählte. Die Legende berichtet, daß
die ſchöne Königin von Nikopolis eines tragiſchen Todes
ſtarb. Beim Ueberſchreiten eines zugefrorenen Fluſſes
brach das Eis unter ihren Füßen und ſie ſtürzte ſo
un=
glücklich, daß die Eisſchollen ihr den Kopf abſchlugen. Sie
war damals noch jung und jedenfalls in der vollſten Blüte
ihrer frauenhaften Schönheit.
habe. Seine drei Hurras galten den beiden Herrſcheen.
Direktor Colsmann begrüßte die Gäſte mit
herz=
lichen Worten. Er dankte dem Grafen namens der
Be=
amten und überreichte ihm ein prächtig gebundenes Buch,
in dem die Tätigkeit des Luftſchiffbaues geſchildert und
der Zeppelinſpende gedacht wird. Die Rede ſchloß mit
einem dreifachen Hoch auf Zeppelin, in das die
Verſam=
melten begeiſtert einſtimmten. Graf Zeppelin dankte in
bewegten Worten und gedachte dankbar ſeiner treuen
Mit=
arbeiter. Generalleutnant v. d. Goltz drückte den Dank
der Gäſte aus, Geheimrat Albert den Dank der
Reichs=
behörden. Er gedachte der Worte des Kaiſers, der den
Grafen Zeppelin als den größten Mann des 20.
Jahrhun=
derts genannt habe. Graf Zeppelin erfreue ſich heute der
Mitarbeit ganz Deutſchlands, vor allem aber der Liebe
des deutſchen Volks und der Bewunderung des
Auslan=
des. Redner teilte mit, daß Graf Zeppelin ſagte daß er
ſich noch als Fliegeroffizier ausbilden laſſen wolle, wenn
das Vaterland in Gefahr ſei. Dies beweiſe die Hingabe
des Grafen an das Vaterland, aber auch ſeine Kraft.
Graf Zeppelin dankte in launigen Worten. Er
er=
innerte an die Zurückweiſung, die er in erſter Zeit an den
maßgebenden Stellen erfahren habe, aber auch an die
Er=
folge, die er beſonders v. Tirpitz, v. Einem und dem
Reichskanzler v. Bethmann Hollweg verdanke. Der
Reichskanzler habe ihm folgendes Telegramm
ge=
ſandt: Ew. Exzellenz bitte ich zur Vollendung Ihres 75.
Geburtstages die herzlichſten Glückwünſche
entgegenzu=
nehmen. Nach langen Jahren mühevoller Arbeit bleibt
nunmehr in der ſtetig anwachſenden Luftflotte der
glän=
zende Erfolg Ihres auf die Erſchließung der Luft für
den menſchlichen Verkehr gerichteten Denkens und
Stre=
bens. Möge das Geſchick, das Ihnen nach harten
Kämp=
fen das ſtolze Glück des freien Fluges gönnte, Sie in
rüſtiger Kraft und Schaffensfreude dem Vaterlande noch
lange erhalten.
Nach dem Feſtmahl fand ein Fackelzug der Beamten
und Arbeiter, Feuerwerk und eine Beleuchtung des
See=
ufers ſtatt. Der Graf war Gegenſtand begeiſterter
Kund=
gebungen.
Das abends von 11 Uhr an anläßlich des 75.
Geburts=
tages des Grafen Zeppelin im Buchhorner Hof
veranſtal=
tete Feſtbankett wurde ven Direktor
Cols=
mann mit einem begeiſtert aufgenommenen Hoch auf
den Kaiſer, den Förderer der Induſtrie, und den König,
den erſten Gönner des Grafen, der weit mehr als bekannt
geworden ſei, in ſeiner ſtillen Art, das Werk des Grafen
unterſtützt habe, eröffnet. Stadtſchultheiß Mayer gab
den herzlichſten Glückwünſchen der Stadt für den Grafen
Ausdruck. Liebe und Vertrauen ſeien das Band, das die
Bürger mit dem Grafen verbinde und ſtets verbinden
werde. Die Stadt Friedrichshafen habe beſchloſſen, ein
Zeppelinmuſeum zu gründen. Graf Zeppelin dankte
mit ganzem Herzen ſeinen Mitbürgern und Mitarbeitern
für die herzliche Begrüßung und betonte ſein Beſtreben
für die Arbeiter zu ſorgen, von deren Mitarbeit ſo vieles
für das Gedeihen des Werkes abhänge. Dafür zeuge die
heutige Stiftung des Luftſchiffbaues von je 10000 Mark
für Wohlfahrtszwecke der Arbeiter und Beamten. Mit
Stolz erfülle es ihn, Ehrenbürger der Stadt
Friedlichs=
hafen zu ſein. Da er nun nicht wiſſe, was er machen ſolle,
ob er die Arbeiter auffordern ſolle, auf das Wohl der
Stadt zu trinken, oder die Bürger von Friedrichshafen auf
das Wohl des Luftſchiffbaues ihr Glas zu leeren, ſo ſei
es wohl das beſte, wenn die einen die anderen leben laſſen.
Das launige Hoch des Grafen fand freudigſten Widerhall.
Von der innigen Verehrung, deren ſich Graf Zeppelin
bei ſeinen Arbeitern und in allen Kreiſen der Bevölkerung
erfreut, zeigte auch der weitere Verlauf des Banketts, teils
durch eine von den Arbeitern gebrachte prachtvolle
Apo=
theoſe, teils durch die folgende Rede des Vorſitzenden des
Luftflottenvereins, Exzellenz Eckenbrecher. Dieſer
ſprach den Wunſch aus, daß eine ſtarke deutſche Luftflotte
jetzt und immerdar das Ziel ſein möge. Der Vorſitzende
des Arbeiterausſchuſſes, Reichard, dankte dem Grafen
Zeppelin für ſeine ſoziale Geſinnung und überreichte das
in Aluminium ausgeführte Modell eines Luftſchiffes. Als
es Mitternacht ſchlug, eief Exzellenz Freiherr v. d. Goltz:
Der hiſtoriſche Moment iſt gekommen! Das
Geburtstags=
kind lebe hoch! Begeiſtert ſtimmte die Verſammlung ein.
Graf Zeppelin beſtieg wiederholt mit faſt jugendlicher
Elaſtizität ſeinen Stuhl, um ſich für die immer neuen
Kundgebungen treuer Anhänglichkeit herzlich zu bedanken.
Er ging von Tiſch zu Tiſch und unterhielt ſich mit ſeinen
Mitarbeitern. Inzwiſchen wechſelten wohlgelungene
tur=
neriſche Vorführungen und Geſangsvorträge mit
gemein=
ſchaftlich geſungenen Liedern ab. Es war ein
erheben=
der Augenblick, als der Graf voll jugendlicher
Begeiſter=
ung: Preiſend mit viel ſchönen Reden! anſtimmte.
Es war 2 Uhr geworden, als der Jubilar mit
noch=
maligen Dankesworten den großen Kreis ſeiner Verehrer
und Mitarbeiter verließ. — An den deutſchen Kaiſer und
den König von Württemberg wurde folgendes
Begrüß=
ungstelegramm gerichtet: 550 Beamte und Arbeiter des
Luftſchiffbaues und des Motorenbaues huldigen mit ihren
Gäſten in treuer Anhänglichkeit Ew. Majeſtät am
Vor=
abend des Geburtstages des Grafen Zeppelin, ſtolz darauf,
an der Bereitung der Waffen des Vaterlandes mitwirken
zu dürfen.
* Friedrichshafen 8. Juli. Dem Grafen
Zeppelin ſind zu ſeinem heutigen 75. Geburtstage aus
allen Teilen Deutſchlands zahlloſe
Glückwunſch=
ſchreiben und=Telegramme zugegangen. Der Kaiſer
hat folgendes Telegramm geſandt: „Brunsbüttelkog, 8.
Juli. Meine wärmſten Glückwünſche zur heutigen
Voll=
endung Ihres 75. Lebensjahres. Kaiſer und Reich ſind
ſtolz auf den kühnen Beherrſcher des Luftmeeres. Mögen
Sie ſich Ihrer jährlich wachſenden Erfolge noch recht lange
in Geſundheit und Jugendfriſche erfreuen! Wilhelm I. R.‟
Das Telegramm des Prinz=Regenten von
Bayern lautet: „Zu Ihrem 75. Geburtstage ſpreche ich
Ihnen, mein lieber Graf, meinen herzlichſten Glückwunſch
aus. Mögen Sie ſich noch für viele Jahre der großen
Er=
folge Ihres arbeitsreichen Lebens erfreuen! Ludwig,
Prinz=Regent.”
Luftfahrt.
Die Zeppelin=Luftkreuzer.
Graf Zeppelins Lebenswerk.
Einem Artikel der Kölniſchen Zeitung entnehmen wir
folgendes:
In den Jahren 1899/1900 wurde das erſte Luftſchiff
vom Grafen Zeppelin bezw. der A.=G. für Förderung der
Luftſchiffahrt gebaut. Es war bereits 128 Meter lang
bei einem Durchmeſſer von 11,7 Metern, und beſaß 2
Daimlermotoren von je 16 Pferdekräften, zuſammen alſo
32 Pferdekräfte, das iſt etwa der 20. Teil der heutigen
Motorenſtärke. Im Juli und Oktober 1900 machte es ſeine
erſten, hinſichtlich der Steuerfähigkeit wenig befriedigen=
den Fahrten, im folgenden Winter wurde es dann
be=
reits wieder abmontiert. Es dauerte bis zum 30.
Novem=
ber 1905, ehe mit dem „L. Z. 2” ein neues, diesmal
ſteuer=
fähiges Luftſchiff von der gleichen Größe wie das erſte,
aber mit 2 Daimlermotoren von je 85 Pferdekräften
aus=
geſtattet, die Halle zum erſten Flug verließ. Nach
häufi=
gen Fahrten über dem Bodenſee ſtrandete es am 17.
Ja=
nuar 1906 bei Kißlegg im Algäu. Am 9. Oktober 1907
machte der „L. Z. 3‟ der ſpäter als „Z. 1‟ Militärluftſchiff
wurde, ſeine erſten glänzenden Fahrten rings um den
Bodenſee, und dann auch bald tiefer in das Land hinein.
Mit ihm fuhren der Prinz Heinrich von Preußen und der
deutſche Kronprinz; der Kaiſer beſichtigte das Luftſchiff
am 10. November 1908. Bemerkenswerte Fahrten waren:
Vom 1. bis 2. April 1909 Friedrichshafen-München und
zurück und im Juni 1909 unter militäriſcher Führung
bei ſtrömendem Regen Friedrichshafen-Bieberach-Metz
wobei es in Bieberach eine Woche lang auf freiem Felde
verankert lag. Im Jahre 1908, am 20. Juni, ging die
erſte Fahrt des „L. Z. 4” vor ſich, eines glückhaften
Schif=
fes, das am 1. Juli 1908 die Zwölfſtundenfahrt durch die
Schweiz nach Luzern und Zürich ausführte, am 20. Juli
den König und die Königin von Württemberg als
Fahr=
gäſte trug und am 4. bis 5. Auguſt die große Fahrt
Fried=
richshafen-Baſel-Mainz-Stuttgart zurücklegte, bis es
dann bei Echterdingen vom Sturm entführt wurde,
ſchei=
terte und ſchließlich verbrannte.
Von da ab rechnet die durch die Nationalſpende
be=
gründete neuere Entwickelungsſtufe des Zeppelinſchen
Luftſchiffbaues, es wurde die G. m. b. H. in
Friedrichs=
hafen gegründet, die von da ab alle weiteren Luftſchiffe
herſtellte. Man ging alsbald an die Erbauung des
„L. Z. 5" und „L. Z. 6‟ (Ende 1908 bis Mitte 1909).
„L. Z. 5‟ führte vom 29. bis 31. Mai die bekannte 38
ſtün=
dige Pfingſtfahrt Friedrichshafen-Bitterfeld-Göppingen
aus. Im Juli kam das Luftſchiff, das als
Militärluft=
ſchiff „Z. 2‟ hieß, von Friedrichshafen über Frankfurt nach
Köln. Die Fahrt Frankfurt-Köln mußte wiederholt
wer=
den, da auf der erſten Fahrt däs Luftſchiff durch einen
mächtigen Gewitterſturm von Koblenz bis Frankfurt
zurückgetrieben wurde. Im April des folgenden Jahres
machte „Z. 2” von Köln aus die Luftſchiffparade vor dem
Kaiſer in Bad Homburg mit, auf dem Rückweg wurde
es nach einer Notlandung bei Limburg am 25. April durch
einen Sturm entführt, es ſtrandete bei Weilburg. Mit
dem „L. Z. 6‟ machte Graf Zeppelin vom 26. bis 29.
Auguſt die Fahrt Friedrichshafen-Berlin. Am 4.
Sep=
tember fuhren in dem Schiff die Mitglieder des
Reichs=
tages und des Bundesrates, am 9. September benutzte
es der König Friedrich Auguſt von Sachſen zur zweiten
Fahrt. Von September bis Oktober wurden von der
Delag in Frankfurt aus Fahrten unternommen, u. a. eine
Nachtfahrt in die Kaiſermanöver und eine mehrtägige ins
Induſtriegebiet. Dann diente der „L. Z. 6” der
neuge=
gründeten Delag zu 36 Paſſagierfahrten von Baden=Baden
aus, bis er dort am 14. September in der Halle
ver=
brannte. Das folgende Luftſchiff „L. Z. 7” wurde mit
L25pferdigen Daimlermotoren für die Delag am 19. Juni
1910 unter dem Namen „Deutſchland” in den Dienſt
ge=
ſtellt, am 22. Juni fuhr es von Friedrichshafen nach
Düſſeldorf (600 Kilometer in 7½ Stunden), am 28. Juni
machte es die Fahrt mit 22 Vertretern der rheiniſch=
weſt=
fäliſchen Preſſe, bei der es im Teutoburger Wald
ſtran=
dete. „L. Z. 8” oder „Erſatz Deutſchland” fuhr u. a. vom
10. bis 11. April 1911 von Baden=Baden über Frankfurt
nach Düſſeldorf und ſtrandete, nachdem es 21
Paſſagier=
fahrten ausgeführt hatte, am 16. Mai 1911 an der
Düſſel=
dorfer Halle. „L. Z. 9‟ jetzt Militärluftſchiff 3. 2‟,
führte vom 18. bis 19. Oktober 1911 eine 20ſtündige
Dauer=
fahrt von Baden=Baden über Metz nach Koblenz und
zu=
rück, am 27. Oktober eine 8ſtündige Fahrt üher 1500 Meter
Höhe aus; jetzt liegt es in Köln. Der für die Delag
ge=
baute „L. Z. 10” am 26. Juni 1911 unter dem Namen
Schwaben” in Dienſt geſtellt, fuhr am 19. Oktober von
Düſſeldorf nach Hamburg und Berlin mit etwa 19,5
Se=
kundenmeter=Geſchwindigkeit; er verbrannte am 28. Juni
1912 nach 219 Paſſagierfahrten vor der Düſſeldorfer Halle,
nachdem er zuvor im Sturm geſtrandet war. Seitdem
werden nur noch Maybachmotoren, in der Regel drei von
je 145 bis 185 Pferdekräften, alſo zuſammen bis 555
Pferdekräfte, verwandt. Das nächſte Schiff war „
Vik=
toria Luiſe” („L. Z. 11‟), die ſeit dem 16. Februar 1912
im Dienſt ſteht, die beiden letzten Zuverläſſigkeitsflüge
teilweiſe mitmachte, am 18. Juni 1912 von Düſſeldorf
über Amſterdam nach Hamburg, am 27. Juni über die
Nordſee nach Helgoland und zurück nach Hamburg fuhr,
und die bis jetzt 285 Paſſagierfahrten hinter ſich hat.
„L. Z. 12‟, jetzt Militärluftſchiff „Z. 3‟, hat im vorigen
Jahre u. a. die Kaiſermanöver mitgemacht und liegt jetzt
in Metz. Mit dem „L. Z. 13‟, der „Hanſa”, kam am 16.
Juli 1912 ein weiteres Schiff der Delag in den Dienſt,
das 190 Paſſagierfahrten, u. a. am 19. September 1912 die
Fahrt Hamburg-Kopenhagen-Malmö-Hamburg,
aus=
führte. Es iſt zurzeit in der Hamburger Halle. „L. Z. 14"
dient als „L. 1‟ der Kaiſerlichen Marine. Er machte am
7. Oktober 1912 ſeinen erſten Flug, führte u. a. eine 31
ſtün=
dige Fahrt von Friedrichshafen über die Nord= und Oſtſee
bis Lübeck und Berlin aus und liegt jetzt in
Johannis=
thal. Der „L. Z. 15‟ führte vom 24. bis 25. Januar eine
16ſtündige Dauerfahrt bis zu 2200 Meter Höhe aus und
ſtrandete, als er am 19. März nach 20ſtündiger Fahrt vom
Sturm überraſcht wurde, bei Karlsruhe. An ſeiner Stelle
wurde als Erſatz für den veralteten „Z. 1‟ der „L. Z. 19"
gebaut, der vom 3. bis 4. Juli von Frankfurt über
Ber=
lin-Stettin nach Königsberg (1100 Kilometer in 18
Stun=
den) fuhr. Der „L. Z. 16‟ iſt jenes Luftſchiff, das bei der
Höhendauerfahrt am 3. April dieſes Jahres in Lunéville
landete. Er liegt als „Z. 4” augenblicklich in Gotha.
Der „L. Z. 17‟ fuhr am 9. Juni von Baden=Baden nach
Wien. Am 22. Juni wurde er bei der Einweihung des
Leivziger Luftſchiffhafens auf den Namen „Sachſen”
ge=
tauft; mit ihm fuhren u. a. der König und der Kronprinz
von Sachſen. „L. Z. 18” und „L. Z. 20" ſind noch im Bau.
Sie werden vorausſichtlich ſchon in einigen Wochen als
Militär= bezw. Marineluftſchiffe in den Dienſt kommen.
Von den 19 bis jetzt vollendeten Luftſchiffen ſind zwei
wegen veralteter Bauart auseinander genommen worden.
Acht ſind elementaren Kataſtrophen zum Opfer gefallen
oder verbrannt, neun ſind noch im Dienſt.
Bemerkens=
wert iſt, daß von den erſten zehn Luftſchiffen nur noch
eins im Dienſte ſteht, der 3. 2” von den neun weiteren
Luftſchiffen dagegen nur eins verunglückt iſt.
* Berlin, 7. Juli. Auf dem Flugplatz
Gör=
ries bei Schwerin iſt heute abend vor 6 Uhr der
Leut=
nant Adami der zum erſten Male allein aufgeſtiegen
war, von einer Höhe von 20 Metern, wahrſcheinlich infolge
eines Fehlers am Höhenſteuer, abgeſtürzt. Der
Appa=
rat iſt teilweiſe zertrümmert worden. Der Flieger wurde
ſchwerverletzt ins Garniſonlazarett gebracht.
* Düſſeldorf 8. Juli. Das Luftſchiff VI
der Deutſchen Luftſchiffwerft machte heute früh zwiſchen
5 und 6 Uhr mit zehn Mann Beſatzung unter Führung des
Diplomingenieurs Simon die erſte Probefahrt, die zur
vollen Zufriedenheit der Konſtrukteure verlief. Das 8000
Kubikmeter faſſende Luftſchiff iſt nach einem neuen
halb=
ſtarren Syſtem erbaut.
Von der Kieler Woche.
(Von unſerem Spezial=Berichterſtatter.)
sr. Mit der Seeregatta Kiel-Travemünde iſt ein
wei=
teres Kapitel der Oſtſeekampagne beſchloſſen. Die Jachten
der großen Klaſſe bleiben zwar noch über Kiel hinaus
ziemlich geſchloſſen beiſammen und haben mit wenigen
Ausnahmen auch Engagements in Travemünde und
Warnemünde. Die Kieler Regatten finden aber auch für
ſie einen Abſchnitt, der bereits ein zuſammenfaſſendes
Ur=
teil geſtattet. Die Kämpfe der mit vier Jachten beſetzten
Schonerklaſſe ergaben eine abſolute Ueberlegenheit des
engliſchen Neubaues „Margherita” der für Rechnung von
Mr. Cecil Whitaker von Nicholſon gezeichnet wurde.
Unter regulären Windverhältniſſen und bei nicht allzu
leichtem Wetter iſt die Jacht nicht zu ſchlagen. Die ihr
von den etwas größeren beiden deutſchen Jachten, dem
„Meteor” des Kaiſers und der „Germania” des Herrn
Krupp von Bohlen=Halbach zuſtehende Vergütung hat ſie
bisher nur einmal in Anſpruch genommen. Ihre drei
erſten Preiſe gewann ſie ſtets ſicher. Als gefährlichſte
Gegnerin und zweiterfolgreichſte Schonerjacht iſt die
„Hamburg 2” zu nennen, die als Weſtwart 1910 von
Herreshoff gebaut wurde und aus England vom
Ver=
ein Seefahrt in Hamburg angekauft worden iſt. Bei den
gewöhnlichen Kurſen von rund 30 Seemeilen erhält ſie
4 Minuten von „Meteor” und „Germania” und 3
Minu=
ten von „Margherita” vergütet. Eine ſolche Zeit
heraus=
zuſegeln, wenn die großen Jachten bei friſchem Winde
be=
deutende Geſchwindigkeiten entwickeln, iſt nicht leicht.
Trotzdem brachte es „Hamburg” bisher nur auf einen
Sieg, wenn man von der Unterelbe=Regatta abſieht, bei
der die Engländerin noch nicht ſtartete. Dagegen konnte
„Hamburg” bereits dreimal zweite Preiſe nach Hauſe
bringen und zeigte nach der Travemünder Seeregatta die
größte Zahl von Preisflaggen, nämlich neun. „Meteor”
und „Hamburg” kämpfen mit wechſelndem Glück und ſind
bei leichterem Wetter immerhin zu beachten. Je ein erſter
und zweiter Preis waren bei ihnen das Ergebnis der
Kieler Regatten. In der 19=Meter=Klaſſe iſt der von G.
Barg konſtruierte und auf der Neptun=Werft neu erbaute
„Ellionor” am erfolgreichſten geweſen. Rechnet man die
Flensburger Regatten hinzu, ſo blieb die Kieler Jacht
bisher ſechsmal ſiegreich, während der Oertzſche Neubau
„Cecilie” nur einmal in Front endete. Bei Wind und
Seegang zeigte ſich aber die im Vorjahre aus England
importierte und von Mylne gezeichnete „Wendula”
bei=
den deutſchen Bauten überlegen. Drei erſte Preiſe ſind
ihr bisheriger Gewinn. An „Fünfzehnern” konkurrieren
lediglich drei ausländiſche Jachten miteinander. Gegen
die ältere „Sophie Eliſabeth” die vor drei Jahren von
Fife gebaut wurde und bis zum Vorjahr das Feld
be=
hauptete, ſind der norwegiſche Neubau „Iſabel Alexandra”
(Anker) und „Paula 3‟ die Nicholſon herausbrachte,
auf=
getreten. Trotz Schwierigkeiten mit ihrem
Vierkanttopp=
ſegel iſt „Paula” bei mittlerer Briſe kaum zu übertreffen.
Sobald es aber weht, zieht „Iſabel” glatt davon. Von
den „Zwölfern” iſt der Ankerſche Neubau Sibyllan” der
aus Stockholm gemeldet wurde, die unbeſtritten ſchnellſte
Jacht. Die mit ihr in Wettbewerb getretenen beiden
vor=
jährigen deutſchen Bauten „Heti” (Oertz) und „Skeaf”
(Barg) ſprechen unter fairen Vorbedingungen kaum mehr
mit. Immerhin konnte „Heti” noch drei erſte Preiſe gegen
ſechs von „Sibyllan” landen, während Skeaf” ſtets das
Nachſehen hatte. Die 10=Meter=Klaſſe iſt die einzige, in
der kein Neubau an den Start ging. Der engliſche „
Pam=
pero” beherrſchte hier ſo ziemlich die Situation. Was er
in Preiſen übrig ließ, ſicherte ſich der ebenfalls aus dem
Vorjahre ſtammende, von Anker gebaute „Tarpon”
wäh=
rend die nun beregts dreijährige deutſche „Peſa” (Oertz)
nur einmal einen Preis erwiſchte. In der 9=Meter=Klaſſe
blieb der alte engliſche „Peer Gynt” verwaiſt und ging
um die Klaſſenpreiſe über die Bahn.
Die Kaiſerfahrt des „Imperator‟
* Kuxhaven, 7. Juli. Durch Funkſpruch von
Bord des „Imperator‟ Die Gäſte der Hamburg-
Amerika=Linie für die Kaiſerfahrt auf dem „
Im=
verator” trafen heute abend von Hamburg auf der „
Co=
bra” an Bord des „Imperator” ein, der bei Ottersdorf
liegt. Die Gäſte wurden von Generaldirektor Ballin
empfangen. An der Abendtafel nahm auch das
Offizier=
korps des Kreuzers „Seydlitz” teil, der in der Nähe des
„Imperator” liegt und dieſen morgen begleiten wird.
Später trafen die Gäſte des Kaiſers für die Nordlandfahrt
ein.
* Kuxhaven, 8. Juli. Funkſpruch von Bord des
„Imperator” Bei gutem Wetter begaben ſich heute früh
10 Uhr die Direktoren Ballin und Holtzendorff auf der
„Cobra” nach Brunsbüttel, um den Kaiſer abzuholen.
Als ſich die „Cobra” um 11 Uhr dem „Imperator” näherte,
feuerte die „Seydlitz” 33 Schüſſe zur Begrüßung der
Kaiſerſtandarte. Unter den Klängen der Nationalhymne
ging der Kaiſer an Bord des „Imperator” wo er die
Direktion und den Aufſichtsrat der Hamburg-Amerika=
Paketfahrt=Aktiengeſellſchaft begrüßte. Er beſichtigte das
Schiff, den Speiſeſaal, ſeine Zimmer und das Deck, auf
dem ein Ehrenpoſten von der „Hohenzollern” aufgezogen
war. Um halb 1 Uhr erſchien der Kaiſer auf der Brücke,
vorauf der „Imperator um 1 Uhr 20 Min. in See
ging.
* Helgoland, 8. Juli. Der Imperator”
paſſierte um 4 Uhr bei ſchönem Wetter die Inſel.
Die Reiſe des italieniſchen Königspaares.
* Stockholm, 7. Juli. Das Königspaar von
Italien verließ heute nachmittag in Begleitung des
ſchwediſchen Königspaares das Schloß, um ſich an Bord
der italieniſchen Jacht „Trinacria” zu begeben. Auf
dem Wege zur Abfahrtſtelle bildeten Truppen Spalier.
An der Abfahrtſtelle fanden ſich der Miniſterpräſident, der
Miniſter des Aeußern, der Kriegsminiſter und die
Vertre=
ter der Stadt zur Verabſchiedung ein. Eine
Ehrenkom=
pagnie mit Fahne und Muſik war dort aufgeſtellt.
Dar=
auf begab ſich das italieniſche Königspaar unter Salut
mit der Königsſchaluppe zur „Trinacria”
* Stockholm 7. Juli. An Bord der „
Trina=
cria” fand heute abend Tafel ſtatt, zu der das
ſchwe=
diſche Königspaar ſowie die hier anweſenden
Mit=
glieder der königlichen Familie und eine Anzahl anderer
Perſönlichkeiten geladen waren. Nach der Tafel
verab=
ſchiedeten ſich die Herrſchaften auf das herzlichſte von
dem italieniſchen Königspaar. Die „Trinacria” verließ
gegen 2 Uhr nachts Stockholm.
Schandtaten der engliſchen Wahlweiber.
* London, 7. Juli. Heute früh wurde verſucht,
Feuer anzulegen. Ein Fiſcher ſah Flammen in
einem Schuppen und erſtickte ſofort das Feuer. In der
Nähe wurde eine Kreideinſchrift gefunden: „Dies gute
Werk dient dem Frauenſtimmrecht!“
* London, 8. Juli. Ein Brand zerſtörte ein
dem Seifenfabrikanten und Millionär William Lever
ge=
hörendes Haus in Horwics (Grafſchaft Lancaſter). Das
Feuer war von Anhängerinnen des
Frauen=
ſtimmrechts angelegt worden.
* Paris, 7. Juli. Nach Blättermeldungen aus
Lon=
don haben einzelne Frauenſtimmrechtlerinnen
franzöſiſchen Fliegern bedeutende Summen angeboten,
da=
mit ſie bei einem Fluge über London mit
Spreng=
ſtoff gefüllte Röhren auf die Stadt
herab=
ſchleudern. Die Flieger hätten ſich beeilt, die
eng=
liſche Polizei von dieſem Plane zu verſtändigen.
Der ſüdafrikaniſche Grubenſtreik.
* Johannesburg, 7. Juli. Heute vormittag 11
Uhr nahmen die Bergarbeiter überall im Randgebiet die
Arbeit wieder auf. Mehrere Minen eröffneten
wie=
der den Betrieb. Eine Anzahl Bergarbeiter feiert
noch, um an den Beſtattungsfeierlichkeiten für die Toten
teilzunehmen. Reuter erfährt, die Streikleitung habe
er=
klärt, daß, obwohl der Ausſtand offiziell beendet iſt, die
Lage wegen der zahlreichen von den Ausſtändigen
vorge=
brachten Einwände noch immer unſicher ſei. Gemäß dem
Uebereinkommen ſtellen die Streikleiter eine Beſchwerdeliſte
auf, die der Regierung unterbreitet werden ſoll.
* Johannesburg, 7. Juli. Von einer
Ver=
ſammlung von dreitauſend Leuten wurde ein Beſchluß
angenommen, durch welchen der Streik verkündet wird.
Die Führer erklärten, der Streik dauere noch an.
Die Leute rücken jetzt nach Braamfontein vor, um die
Eiſenbahner zum Streik aufzufordern.
* Pretoria, 7. Juli. Der Ausſchuß der
Gewerkſchafts=
verbände der Eiſenbahner hat nach allen
Eiſenbahn=
zentren des Landes telegraphiert, daß die Eiſenbahner
von Pretoria, nachdem ſie heute zum Gedächtnis der
Getö=
teten gefeiert haben, morgen zur Arbeit
zurückkeh=
ren werden. Wenn aber die Bergleute ſich für eine
Fort=
ſetzung des Streiks entſcheiden würden, würde ein
Ge=
neralſtreik der Eiſenbahner im ganzen Bereiche
der Gewerkſchaftsverbände erklärt werden.
Der neue Balkankrieg.
Die Kämpfe der Serben und Bulgaren.
* Wien, 7. Juli. Die Neue Freie Preſſe meldet aus
Sofia: In der Nacht von geſtern auf heute ſind die
bulgariſchen Truppen nach Zurückwerfung
ſchwa=
cher ſerbiſcher Streitkräfte in Wranja eingedrungen
und haben ſich der dort befindlichen Etappenſtation
be=
mächtigt und große Vorräte an Munition und
Verpfle=
gungsmaterial erbeutet. Die bulgariſchen Truppen ſind
ſodann gegen Bojanowze und Morawa weiter vorgerückt.
* Wien, 7. Juli. Die Neue Freie Preſſe meldet
aus Sofia: Generalleutnant Iwanow ſieht ſich
in=
folge der bedeutenden numeriſchen Ueberlegenheit der
griechiſchen Kontingente gezwungen,
zurückzuwei=
chen. Er iſt durch den Abmarſch ſeines rechten Flügels
nach Norden, welcher bei Krokowo angriff, in ſeiner
Offenſivkraft derart geſchwächt, daß er ſich vorläufig wird
defenſiv vverhalten müſſen. Er geht nunmehr mit ſeinem
öſtlichen Flügel und der Mitte auf das Plateau
Bela=
ſchiko=Planina zurück, wo er, vom Terrain begünſtigt, den
hartnäckigſten Widerſtand zu leiſten gedenkt.
* Belgrad. 7. Juli. Das Preſſebureau meldet:
Geſtern herrſchte an der Front der dritten Armee
Ruhe. Nachdem die Bulgaren ſechs Tage verſucht
hatten, die ſerbiſche Kampflinie zu durchbrechen, begannen
ſie jetzt ſich zurückzuziehen und die zerſtreuten
Ab=
teilungen zu ſammeln. Die Verluſte der Bulgaren an
Menſchen ſind ungeheuer groß. In Iſtip herrſcht die
Cholera. Alle Gegenmaßregeln ſind getroffen worden.
HB Belgrad. 8. Juli. An hieſiger kompetenter
Stelle werden die bulgariſchen
Siegesmeldun=
gen entſchieden beſtritten. Alle Schlachten,
in denen die Bulgaren geſiegt haben wollen, hätten
überhaupt nicht ſtattgefunden. (!) Die
ſer=
biſchen Truppen hätten ſich bereits vereinigt und
um=
klammerten die bulgariſche Armee
vollſtän=
dig. Die Stadt Kotſchana ſei von den Serben beſetzt.
und bei Krivolak kämpften die Serben gegen die 4. und
7. bulgariſche Diviſion. An der Bregalnitza, wo der rechte
Flügel der Bulgaren ſtehe mit den verſprengten Reſten
der bulgariſchen Armee, ſei eine Schlacht geſchlagen
wor=
den, in deren Verlauf die Bulgaren vollſtändig verſprengt
wurden.
* Belgrad, 8. Juli. Das amtliche Preſſebureau
erhielt die amtlichen Details über den Kampf bei der
Wiedereinnahme von Krivolak durch die
ſer=
biſchen Truppen. Der Angriff fand am 6. Juli von
Js=
lam Tſchiflik aus bis zum Bahnhof Krivolak ſtatt und zog
ſich über die Höhe 213 hinüber. Er begann mittags mit
einem energiſchen Vorſtoß. Nachmittags war der Feind,
drei Bataillone ſtark, zerſtreut und über die Wardarbrücke
geworfen. Er zog ſich in größter Unordnung in der
Rich=
tung auf Pepelichte zurück und ließ drei vollſtändige
La=
zarette mit einem Arzt und 50 Verwundeten, darunter
einen Offizier, im Stiche. Die anderen Offiziere und
Verteidigungsmannſchaften von Krivolak flohen in
großer Eile und ließen ihr perſönliches Gepäck
zu=
rück. Zwei Gebirgsgeſchütze und eine große Menge
Ge=
wehre und Munition, die in gar keinem Verhältnis zu
der Zahl der Beſatzung ſtehen, wurden erbeutet. Es wird
vermutet, daß ſich hierunter auch die Gewehre der auf
dem linken bulgariſchen Flügel getöteten und verwundeten
Soldaten befinden. Die Verluſte der Serben ſind
durch=
aus unbedeutend da der Feind ſich infolge des
über=
raſchenden Angriffs nicht entwickeln konnte. Die
bulga=
riſchen Verluſte ſind ſehr bbedeutend; viele bulgariſche
Soldaten ertranken auf der Flucht in den Fluten des
Wardar. Die Eiſenbahnverbindung über die
Wardar=
brücke iſt intakt; die Verbindung mit Negotine und
Ka=
vadar iſt wiederhergeſtellt.
Die Kämpfe der Griechen und Bulgaren.
* Athen, 7. Juli. Nach dreitägigem erbittertem und
blutigem Kampfe hat die Schlacht auf der Linie von
Ardſcha bis Nigrita vorgeſtern mit dem
gänz=
lichen Siege der griechiſchen Armee und einem
völligen Rückzuge des Feindes geendet. Die bulgariſchen
Truppen in dieſem Kampfe beliefen ſich auf 80 bis 88
Bataillone Infanterie mit 180 Kanonen. Sie ſtanden in
verſchiedenen Gruppen zwiſchen dem Pangäon und dem
Doironaes.
* Athen, 8. Juli. 2000 bulgariſche
Gefan=
gene ſind im Piräus eingetroffen, darunter mehrere
Offiziere.
Die Haltung Rußlands.
* Petersburg, 7. Juli. Die auswärts verbreitete
Meldung von einer bevorſtehenden
Probemobili=
ſierung der ruſſiſchen Armee wird von der
Peters=
burger Telegraphen==Agentur als unbegründet
be=
zeichnet; es handle ſich um die alljährlichen
Sommer=
übungen der Reſerviſten.
HB Petersburg, 8. Juli. In hieſigen höheren
Regierungskreiſen iſt die Stimmung durchaus ruhig.
Saſonow hat ſich zur Erholung von ſeiner letzten
Er=
krankung nach Zarskoje Selo zurückgezogen. Er wird
jedoch am Samstag, wo der Zar eines Regimentsfeſtes
wegen für mehrere Stunden nach Peterhof kommt, dort
zum Vortrag erſcheinen. Gleichzeitia werden alle übrigen
anweſenden Miniſter bis auf den Ackerbau=. Eiſenbahn=
und Kriegsminiſter zu einer Konferenz in Peterhof
ein=
reffen, die angeblich in Balkanangelegenheiten
ſtattfin=
den ſoll.
Die Haltung der Türkei.
Die Nachrichten, die andeuteten, daß ſich in der
Tür=
kei der Wunſch regt, die Lage ſchleunigſt
auszu=
utzen, beruhen auf Richtigkeit. Es beſtätigt ſich, daß
die Pforte eine Note an Bulgarien gerichtet hat, worin
ſchleunige Räumung von Rodoſto und der Küſte
des Marmarameeres verlangt wird. Falls
Bul=
garien den Abzug ſeiner Truppen nicht freiwillig
veran=
laſſe, würden die dort befindlichen Teile der bulaariſchen
Streitmacht durch die türkiſchen Truppen gewaltſam
ver=
trieben werden. Die Behauptung, daß die Pforte ſich bei
dieſem Vorgehen auf eine Verſtändigung mit
Ru=
mänien ſtützt, erſcheint bisher nicht begründet. Die
öforte wird vielmehr gedrängt durch die Stimmung im
Heer und in der Bevölkerung, die es ihr nicht verzeihen
bürden, wenn ſie die anſcheinend günſtigen Ausſichten für
ein Eingreifen der Türkei ungenützt ließe. Die Pforte
mag wohl auch in dem Gefühl handeln, daß ſie für ihr
Vorgehen in Athen und Belgrad Verſtändnis finden wird.
Die Türkei dementiert zwar, aber auf das Dementi
iſt nicht allzu großes Gewicht zu legen. Es lautet:
Kon=
ſtantinopel. 7. Juli. Gegenüber den phantaſtiſchen
Kombinationen in der türkiſchen Preſſe über die Art und
Weiſe, in welcher die Türkei die jetzige politiſche
Lage ausnutzen könnte, wird von maßaebenden
Stellen betont, die Türkei fühle naturgemäß die Pflicht,
die Intereſſen ihres Staates gegenüber jeglicher
Ueber=
aſchung ſicher zu ſtellen, es ſei daher ſelbſtverſtändlich,
daß ſie die jetzige Lage dazu benutze, nach dem
Friedens=
ſchluſſe die noch ſchwebenden Fragen einer ſchnellen und
günſtigen Löſung zuzuführen. Dabei werde ſie aber ſo
handeln, daß jede weitere Verſchärfung der heutigen
poli=
tiſchen Lage auf dem Balkan verhütet werde.
* Konſtantinopel, 8. Juli, 8 Uhr früh. Der
Tanin meldet: Die Pforte hat mit keinem
Kriegführen=
den einen endgültigen Frieden geſchloſſen und bis geſtern
von keinem derſelben konkrete Vorſchläge erhalten. Die
Situation werde ſich heute oder morgen klären. Die
Pforte beſitze heute volle Bewegungsfreiheit.
Sie forderte die Armee auf, ihre Pflicht zu erfüllen, und
beſchloß, der bulgariſchen Armee eine Friſt vop
vermutlich 24 Stunden zu ſtellen, innerhalb deren ſie das
Marmarabecken zu verlaſſen hätte. Die Pforte wolle auf
dieſe Weiſe die Feinde zwingen, den endgültigen Frieden
abzuſchließen. Der darauf bezügliche Schriftwechſel werde
nicht auf diplomatiſchem Wege erfolgen, was zu viel Zeit
beanſpruchen würde, ſondern auf militäriſchem Wege.
* Konſtantinopel, 8. Juli. Wie verſichert wird.
hat ein wichtiger Schriftwechſel zwiſchen der
Pforte und der türkiſchen Geſandtſchaft in
Bukareſt ſtattgefunden. Der rumäniſche Geſandte in
Kon=
ſtantinopel hatte geſtern mit dem Großweſir eine
Be=
ſprechung, bei welcher er den Standpunkt Rumäniens
dar=
legte.
HB Paris, 8. Juli. Wie der Matin erfahren haben
will, hat die bulgariſche Regierung geſtern bei
allen Großmächten Schritte unternommen, um
gegen die feindſelige Haltung der Türkei
zu proteſtieren. Die Regierung von Sofia läßt durch
ihre Geſandten erklären, ſie habe erfahren, daß in
Kon=
ſtantinopel am 1. Juli ein Miniſterrat die Frage erwogen
habe wieweit die Türkei an dem neuen Konflikt auf dem
Balkan teilnehmen werde. Bulgarien meint, daß die
Großmächte die Garantie für den bulgariſch=türkiſchen
Frieden übernommen haben. Man glaubt deshalb in
Sofia ein Recht auf eine unmittelbare europäiſche
Inter=
vention in Konſtantinopel zu haben. Dieſe
Unterneh=
mung, die den Zweck des Friedensvertrages durchbräche,
müſſe ſofort unmöglich gemacht werden. Die türkiſche
Re=
gierung ſoll ihrerſeits erklärt haben, daß der Vertrag
zwiſchen ihr und den früheren Balkanverbündeten noch
nicht ratifiziert worden iſt.
Letzte Nachrichten.
* Orſowa, 8. Juli. Der Perſonendampfer „
Te=
gethoff” der Donau=Dampfſchiffahrtsgeſellſchaft fuhr
250 bulgariſche Soldaten von Lompalanka nach Widdin.
Die Soldaten ſtanden auf dem Verdeck des Schiffes. Bei
Pojana wurde der Dampfer von rumäniſchen Soldaten
angerufen und, als er weiter fuhr, beſchoſſen. Ein
bulgariſcher Soldat wurde tödlich verwundet,
einem rumäniſchen Paſſagier der Arm zerſchmettert.
* Wien. 8. Juli. Die Neue Freie Preſſe meldet aus
Sofia: Die Armee des Generals
Kowa=
tſchew dringt erfolgreich zwiſchen Köprülü und Uesküb
vor. Man weiß allerdings, daß die Armee Kowatſchews
mit den zur Aufnahme der Timokdiviſion entſandten
ſerbi=
ſchen Streitkräfte, deren Stärke auf 2 Diviſionen angegeben
wird. einen harten Kampf zu beſtehen hat. Von einem
Rückſchlag auf dieſem Teite des Kriegsſchauplatzes könnte
durchaus nicht die Rede ſein. — Vom griechiſchen
Kriegsſchauplatz hört man nur, daß General
Iwa=
now gegen die geſamte griechiſche Armee defenſiv ohne
große Verluſte manöpriert und Verſtärkungen erhielt. Er
onnte ſeine bisher auf größere Räume verteilten
Trup=
penkörper vereinigen und dürfte nunmehr in der Lage
ſeien, den Griechen längere Zeit Widerſtand zu leiſten.
Bei Uesküb unternahmen geſtern die Serben zwei heftige
Amgriffe, wurden aber durch Gegenangriffe der
bulgari=
ſchen Truppen zurückgeworfen. Bei Küſtendil ſcheinen
ie Serben zu verſuchen, die bulgariſche Küſtendilarmee
von der bei Kratowo=Kotſchana operierenden Armee
ab=
zuſchneiden.
* Wien, 8. Juli. Die Neue Freie Preſſe meldet
aus Sofia: Im Norden, auf dem ſogenannten
Timok=
ſchauplatz, ſtehen bereits bei Negotin und Zajecar
größere bulgariſche Maſſen. Es verlautet, daß Negotin
und Zajecar bereits in bulgariſchem Beſitze ſind. Eine
von Süden vorrückende ſerbiſche Kolonne wurde
zurückge=
worfen und verlor große Fourggetransporte, Munition
und Geſchütze.
Landwirtſchaftliches.
Groß=Gerau 7. Juli. Am letzten
Ferkel=
markt waren 720 Tiere aufgetrieben. Obſchon eine
merk=
liche Zurückhaltung in der Nachfrage herrſchte, war ein
veſentlicher Rückgang der Preiſe nicht eingetreten und nach
Verlauf des Marktes nur ein kleiner Reſtſtand verblieben.
Die Preiſe beliefen ſich für Ferkel auf 16—24 Mk., und für
Springer auf 26—32 Mk. pro Stück. Einleger waren keine
vorhanden. Mit dem nächſten Ferkelmarkt am Montag,
den 14. ds. Mts., iſt eine Prämiierung verbunden
— Ferner ſei jetzt ſchon daraauf hingewiefen, daß am
Dienstag, den 19. Auguſt ds. Js., auf dem Marktplatz, hier,
eine Kreisziegenſchau, verbunden mit
Prämiies=
rung, ſtattfindet, wozu ein Auftrieb von mehreren
Hun=
dert Ziegen und Böcken der Saaner Raſſe zu erwarten ſteht=
und Kaufliebhabern die günſtige Gelegenheit geboten iſt,
ihren Bedarf zu decken.
Vermiſchtes.
— Die Heſſiſche Miſſionskonferenz
ge=
denkt ihre Jahresverſammlung am 22. Oktober in
Friedberg zu halten. Herr Profeſſor D. Haußleiter in
Halle hat das Hauptreferat übernommen. Es iſt zu
hoffen, daß die Nationalſpende für dte Miſſion in
unſeren Kolonien zum Kaiſerjubiläum noch einen
größeren Erfolg hat, als die 2½ Million, die geopfert
wurden. Die bleibende Bedeutung würde darin bes
ſtehen, daß das Intereſſe für die Miſſion in allen
Kreiſen unſeres Volkes reger wird.
G. Oſtmarkenfahrt. Die von der Geſellſchaft für
wirtſchaftliche Ausbildung veranſtaltete Oſtmackenfahrt
be=
ginnt am 14. Juli in Berlin, wo an dieſem und am
fol=
genden Tage einleitende Vorträge von hervorragenden
Fachleuten, z. B. den Profeſſoren Sering, Aereboe,
Sohn=
rey und Hoetzſch ſtattfinden. Die Reiſe führt dann nach
Beſichtigungen in Frankfurt a. d. Oder nach Poſen, von wol
aus an drei Tagen die landwirtſchaftlichen, ſozialen und
kulturellen Verhältniſſe der Provinz Poſen ſtudiert
wer=
den. Ueber Bromberg und Marienburg geht die Reiſe
weiter nach Danzig, um die weſtpreußiſchen Verhältniſſe
durch Wort und Augenſcheinnahme kennen zu lernen. Die
Rückreiſe findet am 24. Juli nach Berlin ſtatt. Die Koſten
werden einſchließlich dee Teilnehmergebühr von 10 Mk
von Berlin bis Berlin auf etwa 175 bis 200 Mk.
ge=
ſchätzt. Das eingehende Programm ſowie weitere „Notizen
für die Teilnehmer” verſenden die Geſchäftsſtellen der
ge=
nannten Geſellſchaft in Frankfurt a. M., Kettenhofweg27
und Berlin=Charlottenburg, Kaſtanienallee 21III. Die
Anmeldungen müſſen bis ſpäteſtens zum 10. Juli
einge=
reicht ſein, da die Teilnehmerzahl auf 30 beſchränkt iſte
Die Reiſe iſt beſtimmt für juriſtiſch, verwaltungsmäßig
kaufmänniſch und naturwiſſenſchaftlich=techniſch
vorgebil=
dete Herren.
— Die Behandlung der feinen Wäſche
in der Sommerfriſche gibt vielfach zu
KlagenAn=
laß. Um dieſen Klagen abzuhelfen, haben die auf dieſen
Gebiete führenden Elektrizitätsfirmen neuerdings kleine
Reiſe=Bügeleiſen konſtruiert, die für jede Spannung
paſ=
ſen und in eleganten Etuis verpackt ſind, ſo daß ſie leicht
mitgenommen werden können. Vielfach führt man dieſe
Reiſe=Bügeleiſen ſogar in der Weiſe aus, daß ſie auchals=
Kocher für kleine Mengen von Flüſſigkeiten (
Mundwaſſer=
uſw.) und, was die Damen vielleicht noch mehr
iner=
eſſiert, als Brennſcherenwärmer benutzt werden kömen=
Das Kochgefäß und die Brennſchere werden dann mitin
dem kleinen Etui verpackt, und wäre es ſehr zu wünſchen,
daß hierdurch die gefährlichen Spiritus=Apparate, die z
ſo viel entſetzlichen Unfällen Veranlaſſung gegeben haben,
verdrängt werden würden.
— Früher — Jetzt. Das Reichsgericht hat in dem
bekannten Urteil vom 17 Oktober 1911, durch das es
ver=
ſuchte, den Ausverkaufsbegriff feſtzulegen. auch dahin
ent=
ſchieden, daß in einer Preisgegenüberſtellung: „früher
jetzt” unter Umſtänden ein Ausverkauf im Sinne des
Ge=
ſetzes gegen den unlauteren Wettbewerb zu erblicken ſei.
Wie uns der „Verband Deutſcher Waren= und Kaufhäuſer,
E. V.” hierzu ſchreibt, trifft dies nicht bei den eigentlichen
Sonderangeboten zu. Bei den nicht unter die
Ausver=
käufe fallenden Ausnahmeangeboten muß eine
Preisherab=
ſetzung vorher ſtattgefunden haben, ebenfalls auch bei den
ſogenannten billigen Tagen. Eine Preisgegenüberſtellung
dient in dieſem Falle nur dazu, das Publikum auf die
günſtige Einkaufsgelegenheit aufmerkſam zu machen.
kei=
neswegs will ſie beſagen, daß der angekündigte Vorrat
unter allen Umſtänden ſchleunigſt ausverkauſt, bezw.
ge=
räumt werden ſolle. Bei Saiſon= und
Inpenturausver=
käufen iſt eine ſolche Gegenüberſtellung nur natürlich und
üblich. Preisherabſetzungen ſind ebenfalls zu jeder Zeit
des Jahres erlaubt. Die Bezeichnung „früher — jetztt
weiſt nur dann auf einen Ausverkauf hin, wenn aus der
ſonſtigen Ankündigung hervorgeht, daß es ſich um die
vollſtändige und ſchleunige Räumung eines beſtimmten
Warenvorrates handelt, der nicht wieder beſchafft werden
ſoll.
— Ein Muſeum im Völkerſchlacht=
Denk=
mal. Im oberen Teile des Völkerſchlachtdenkmals
oberhalb der großen Kuppelwölbung ſind mehrere
Räume entſtanden, in denen ein Muſeum der
Völker=
ſchlacht eingerichtet werden ſoll. Hier an dieſer ganz
eſonders geeigneten und würdigen Stätte ſollen
Er=
innerungen aller Art an die große Zeit der
Freiheits=
kriege geſammelt und für ſpätere Geſchlechter aufbewahrt
werden. Für dieſe Sammlung ſind dem Deutſchen
Patriotenbunde bereits eine ganze Anzahl wertvoller
Stiftungen gemacht worden. Im Beſitze von Leipziger=
und auswärtigen Familien werden ſich jedenfalls noch
eine Menge von Erinnerungen an die große Zeit vor
100 Jahren befinden. Es wäre im Intereſſe der
Oeffentlichkeit wohl wünſchenswert, daß ſolche
Gegen=
ſtände an geeigneter Stätte geſammelt und der
Allge=
meinheit zugänglich gemacht würden. Der Deutſche
Patriotenbund richtet darum an alle, die noch im
Beſitze ſolcher Gegenſtände ſind, hiermit die herzliche
Bitte, ihm dieſe für ſeine Sammlung freundlichſt zu
überweiſen. Für eine würdige Unterbringung iſt
ge=
ſorgi. Gefällige Mitteilungen bittet der Bund an ſeine
Geſchäftsſtelle in Leipzig, Blücherſtraße 11, zu richten.
Literariſches.
— Guſtav Pfannmüller, Die Propheten
(Klaſſiker der Religion, prot.
Schriften=
vertrieb, Bierlin=Schöneberg). XIV und 312
Seiten. Preis broſch. 3 Mark, geb. 3,50 Mark. Es=iſt
ein erfreuliches Zeichen der Zeit, daß man ſich mit immer
größerem Erfolge ſeit einigen Jahren bemüht, die
Per=
ſönlichkeiten und die Gedankenwelt der altteſtamentlichen
Propheten weiteren Kreiſen, die hiervon meiſt recht wenig
wiſſen, näher zu bringen. In ganz ausgezeichneter Weiſe
geſchieht dies in dem vorliegenden Buche unſeres
Lands=
manns, des Bibliothekars an der Hofbibliothek Profeſſor
Lic. Pfannmüller, der auch Herausgeber des
Sammel=
werkes „Die Klaſſiker der Religion” iſt, in dem das Buch
erſchien. In zehn Abſchnitten werden behandelt: die
An=
fänge des iſraelitiſchen Prophetismus, Amos, Hoſea,
Je=
ſaja, Micha, Zephanja, Nahum, Jeremia, Ezechiel.
Deu=
terojeſaja, und zwar in der Art, daß jeder Abſchnitt mit
einer kurzen Einleitung, die uns über die Zeitlage und
die Gedankenwelt des Propheten orientiert, eröffnet wird
worauf dann reichhaltige Auszüge aus den Schriften des
betreffenden Propheten mit erläuternden Anmerkungen
verſehen, folgen. Die Form, in der die Prophetenworte
dargeboten werden, iſt dem hebräiſchen Original
ange=
paßt; wir erkennen aus ihr, daß die Propheten, wie
Pfannmüller ſagt, „nicht bloß heroiſche Vertreter einer
wahren Religion und einer hohen Sittlichkeit waren,
ſon=
dern auch zu den größken Dichtern der Menſchheit
ge=
hören‟. Den Beſchluß der Veröffentlichung macht ein
gutes Literaturverzeichnis, aus dem ſich der, der mehr
wiſſen will, Rats erholen kann. Ihr vorausgeſchickt iſt
ein kurzer Ueberblick über die Geſchichte und das Weſen
des iſraelitiſchen Prophetismus. Auch wer den
Stand=
punkt des Verfaſſers nicht teilt, kann aus ſeinem Buche
wiel lernen. Es ſteckt in ihm eine Fülle Eigenarbeit, die
ibis in exegetiſche Kleinigkeiten hineingeht und beweiſt
daß in Pfannmüller der Bibliothekar den Theologen noch
Diehl.
nicht „erwürget” hat.
— Griebens Reiſeführer, Band 23: Die
Schweiz”, 26. Auflage mit 16 Karten (5 Mk.). Verlag
von Albert Goldſchmidt, Berlin W. 35. Rechtzeitig vor
Beginn der Reiſezeit, da alle Welt Reiſepläne ſchmiedet,
iſt eine neue Auflage des rühmlichſt bekannten Griebens
Reiſeführer „Die Schweiz” erſchienen. Die vielen Tauſende,
die alljährlich die ſchöne Schweiz, das Weltſanatorium
Europas, aufſuchen, werden in Griebens Reiſeführer einen
in jeder Beziehung praktiſchen, zuverläſſigen, erſtaunlich
mannigfaltig informierten Reiſebegleiter finden. Eine
Fülle ſorgfältig ausgearbeiteter Routen, die das ganze
Land durchqueren, ermöglichen jedem eine
Zuſammen=
ſtellung ſeiner Tour nach Zeit und Koſten vor Beginn
der Reiſe. Neben der großen Ausgabe hat der Verlag
noch eine kleine Ausgabe zum Preiſe von 2 Mk.
herausgegeben, die für einen kurzen Aufenthalt
aus=
reichend ſein dürfte.
— Meyers Orts= und Verkehrs=Lexikon
des Deutſchen Reiches. Fünfte, vollſtändig
neu=
bearbeitete und vermehrte Auflage. Auf Grund amtlicher
Unterlagen von Reichs=, Landes= und Gemeindebehörden
herausgegeben von Dr. E. Uetrecht. Mehr als 210000
Artikel und Verweiſungen mit 52 Stadtplänen, 19
Um=
gebungs= und Ueberſichtskarten, ſowie einer Verkehrskarte
und vielen ſtatiſtiſchen Beilagen. 2 Bände in Leinen
gebunden zu je 18 Mark. Verlag des Bibliographiſchen
Inſtituts in Leipzig und Wien. Der ſoeben ausgegebene
zweite (und Schluß=) Band von „Meyers Orts= und
Ver=
kehrs=Lexikon iſt noch umfangreicher als der im Herbſt
vorigen Jahres erſchienene erſte. Die beiden ſtattlichen
und gewichtigen Bände umfaſſen zuſammen 2338
Groß=
oktavſeiten und enthalten auf doppelt ſoviel Spalten mehr
als 210000 Artikel und Verweiſungen. Da gibt es aber
auch keine ſelbſtändige Siedelung in Deutſchland, die hier
nicht zu ſinden wäre, und von der man nicht genaug
An=
gaben über ihre geographiſche Lage erhielte und erfahren
könnte, zu welchem Staate, zu welcher Provinz, zu
wel=
chem Regierungsbezirk, Kreis, Bezirksamt uſw. ſie
ge=
hört, wieviel Einwohner ſie hat, welches Gericht,
Bezirks=
kommando, Standesamt für ſie zuſtändig iſt, ob ſie Poſt=,
Telegraphen= oder Fernſprechverbindung hat und welches
die nächſte Bahn= oder Dampferſtation iſt. Aber nicht das
allein, es unterrichtet auch über die im Orte beſtehenden
Reichs=, Landes= und Gemeindebehörden, über die
Bild=
ungs= und Wohlfahrtseinrichtungen, über Handel und
In=
duſtrie, Berufsgenoſſenſchaften, Märkte, Servisklaſſe und
vieles andere mehr. Die Angaben des Werkes beruhen
auf amtlichen Unterlagen und erreichen den denkbar
höch=
ſten Grad von Zuverläſſigkeit und Vollſtändigkeit. Mit
großem Geſchick ſind in das Werk die Verkehrsangaben
hineingearbeitet. Beſondere Artikel ſind den ſchiffbaren
Waſſerſtraßen gewidmet und dabei Vermerke über ihren
Lauf, ihre Abzweigungen, Höhenmarken, Kilometerlängen,
Schleuſen, ſowie Angaben über Art der Schiffahrt,
Ab=
gaben, Flößerei uſw. gemacht. Dagegen ſind die Staats=
und Kleinbahnen mit ihren Bahnſtrecken und Stationen,
ſowie die Perſonenfahrpoſt= und Automobilverbindungen
jeweils im Zuſammenhang mit den durch ſie
verbunde=
nen und berührten Ortſchaften angeführt. Wo derartige
Verbindungen fehlen, iſt ſtets die nächſtgelegene Station
für Bahn= oder für Schiffsverkehr und ihre Entfernung
in Kilometern angegeben und kenntlich gemacht, ob ſie
dem Perſonen=, dem Güter= oder dem Geſamtverkehr
dient. Bei Orten mit einer Kleinbahnſtation iſt die
Ueber=
gangsſtation von der Staatsbahn auf die Kleinbahn
ver=
merkt. Höchſt wertvoll ſind die dem Werke beigegebenen
zahlreichen farbigen, hervorragend gut ausgeführten
Stadtpläne und Umgebungskarten, von denen die „
Ver=
kehrs= und Reiſekarte von Deutſchland” und der „Plan
von Groß=Berlin” zur bequemen Handhabung loſe
beige=
geben ſind, während die anderen Pläne und Karten
je=
weils bei dem betreffenden Ortsartikel erſcheinen.
Aus=
führliche Straßenverzeichniſſe ermöglichen es dem Benutzer,
ſich ſofort über die Lage der Straßen, der öffentlichen
Ge=
bäude, über die Straßenbahnlinien uſw. zu unterrichten
und das zuſtändige Amtsgericht, Bezirkskommando,
Stan=
desamt und Poſtbeſtellamt feſtzuſtellen. Die Plan= und
Kartenbeigaben wären ſchon für ſich ſelbſt ein höchſt
ver=
dienſtvolles Unternehmen. Außer ihnen bringt „Meyers
Orts= und Verkehrs=Lexikon” aber auch noch einen
An=
hang mit Ueberſichten über Deutſchlands Gerichtsweſen,
über die Verfaſſung und politiſche Einteilung des
Rei=
ches, über Poſtweſen, Eiſenbahnweſen, Einteilung und
Standorte der deutſchen Wehrmacht, über die Reichsbank
und ihre Zweige, die Handels= und
Landwirtſchaftskam=
mern, die Konſulate, den Binnenſchiffahrtsverkehr, über
Münzen, Maße und Gewichte, eine Zinstabelle u. a. Eine
ſolche Vielſeitigkeit läßt das Werk mit dem an ſich
ſprö=
den Stoff kaum ahnen. Es iſt unentbehrlich für alle
Be=
hörden und Kontore und verdient wirklich
unumſchränk=
tes Lob.
Briefkaſten.
F. B. Geſetzlich nicht.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korceſp.=Bureau.)
* Metz, 8. Juli. Der Gemeinderat bewilligte für
den Katholikentag 12000 Mark, teils als Garantie
bei einem etwaigen Defizit, teils für Sonderzwecke.
* Paris, 8. Juli. Während des heutigen
Miniſter=
rats im Elyſée legte der Miniſter des Innern
Geſetz=
entwürfe zur Bildung einer ſtaatlichen
Polizei in Toulon, Nancy, Briey und Longwy zur
Unterzeichnung vor. Die ſtaatliche Polizei iſt namentlich
für die Oſtgrenze und die Induſtriegebiete im Tale von
Briey und in Longwy beſtimmt. Der Geſetzentwurf wird
heute nachmittag in der Kammer eingebracht. Weitere
Entwürfe für die anderen Gegenden dürften ſpäter
aus=
gearbeitet werden.
* Paris, 8. Juli. Es beſtätigt ſich, daß die bei dem
verhafteten Spion Rudowsky gefundenen Pläne
einer angeblichen Flugzeugmitrailleuſe vollſtändig
wertlos ſind und daß es ſich lediglich um einen
Be=
trugsverſuch des angeklagten Spions handelt.
* Petersburg, 8. Juli. Die Reichsduma nahm in
geſchloſſener Sitzung die Vorlagen auf Erweiterung
ver=
ſchiedener Kredite für die Heeresverwaltung
ſowie Kredite für die Materialergänzung der
Fliegerab=
teilungen und des Eiſenbahngüterverkehrs in
Kriegszei=
ten, die Bildung neuer Funkenſtationen, die
Etatsverſtär=
kung beſtehender ſowie in Bildung begriffener
Ingenieur=
depots ſowie für den Bau ſtrategiſcher Straßen im
Süd=
kaukaſus bei Jgdyr Karakala und dem Tſchinglipaß an.
* Havanna, 8. Juli. General Armando Riva, Chef
der nationalen Polizei, wurde in einem Piſtolenkampf,
den er geſtern abend mit dem General Erneſto Asbert
Gouverneur der Provinz Havanna dem Senator Vidal
Morales und dem Deputierten Arias hatte, tödlich
ver=
wundet. Der Kampf fand vor dem Klub Asbert im
Prado ſtatt. Riva hatte am Samstag im Klub
zahl=
reiche Spieler verhaften laſſen, die infolgedeſſen
Geldſtra=
fen erhielten. Nach dem Kampfe ſuchte Asbert den
Präſi=
denten auf und machte ihm von dem Vorfall Mitteilung.
Dann ſtellte er ſich dem Unterſuchungseichter.
— Demmin, 8. Juli. Die Schnitterkaſerne in
Alt=Gatſchow, die zum Gute des Herrn v. Heyden=
Leiſte=
now gehört, ging nachts in Flammen auf. Eine
Anzahl Schnitter, unter denen eine große Panik entſtand,
da ſie die Türen verriegelt fanden, werden vermißt.
— Kaliſch, 8. Juli. Hier wurde der ruſſiſche Bandit
Nowaczyk verhaftet, der, wie feſtgeſtellt wurde, acht
Morde, 18 ſchwere Körperverletzungen und viele
Ein=
brüche verübt hat.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
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Unterrichtsweſen.
Dresden. Das Königl. Konſervatorium für
Muſik und Theater zu Dresden beginnt am 1.
Sep=
tember das Winter=Semeſter.
Der Wechſel des Aufenthaltsortes bedingt meiſt
einen Wechſel in der Nahrung des Säuglings. Da
aber eine wirklich einwandfreie Milch während der
Sommerzeit nur ſchwer zu beſchaffen iſt, ſo verwende
die junge Mutter zur Ernährung ihres Kindes das ſtets
gleichbleibende und wohlbekömmliche Neſtle’ſche
Kinder=
mehl, welches keine Verdauungsſtörungen verurſacht und
ſehr gern genommen wird. Probe gratis und franko
durch Neſtle=Geſellſchaft, Berlin W 57.‟
(I,14877
Bei den teuren Zeiten heißt es ſparen.
Die Leſer dieſes Blattes haben ſicherlich die
Ausver=
kaufs=Anzeigen des bekannten Schuhhauſes Friedrich
Soeder geſehen oder doch etwas davon gehört. Ein
jeder, der ſeine und der Seinen Vorteile im Auge hat, laſſe
die ſo ſeltene Gelegenheit nicht unbenutzt vorübergehen;
faſt die Hälfte ſparen Sie, ſo daß es ſich verlohnt,
wenn Sie momentan keinen Bedarf haben, ein Paar
Schuhe auf Vorrat zu kaufen.
(14968
Dampfernachrichten.
Hamburg=Amerika=Linie. Mitgeteilt von dem
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Nordamerika: „Blücher” von Boſton kommend, 3. Juli
12 Uhr mittags von Boulogne. „Indore”, von
Balti=
more kommend, 4. Juli 3 Uhr morgens in Hamburg.
„Inkum” 3. Juli in Baltimore. „Prinz Oskar” 3. Juli
4 Uhr 30 Min. nachm. in Philadelphia. „Eincinnati”
5. Juli 7 Uhr morgens in Boſton. „Indianola” 5. Juli
Uhr nachm. in Neuorleans. Preſident Lincoln” nach
Neu=York, 6. Juli 10 Uhr 25 Min. abends von
Sout=
hampton. „Willehad” nach Quebec und Montreal,
6. Juli 4 Uhr 30 Min. nachm. in Rotterdam. —
Weſt=
indien, Mexiko: „Weſterwald” 3. Juli in Pto. Mexico.
„Fürſt Bismarck” von Mexiko und Havana kommend,
7. Juli 8 Uhr 45 Min. morgens auf der Elbe. „Georgia‟
3. Juli von St. Thomas über Havre nach Hamburg.
„Kronprinzeſſin Cecilie” 5. Juli 12 Uhr mittags von
Neu=York über Plymouth und Cherbourg nach
Ham=
burg. „Niederwald”, von Weſtindien kommend, 5. Juli
8 Uhr abends von Havre. „Spreewald” nach Havana
und Mexiko, 5. Juli 12 Uhr mittags in Antwerpen,
„Wasgenwald” von Weſtindien kommend, 6. Juli 1 Uhr
30 Min. nachm. in Hamburg. „Weſterwald‟ 5. Juli in
Tampico. — „Victoria Luiſe” vierte Nordlandfahrt,
6. Juli 9 Uhr abends Cuxhaven paſſiert.
Familiennachrichten.
Statt beſonderer Anzeige.
Die glückliche Geburt eines kräftigen
ases Mädchens Sosun
beehren ſich anzuzeigen
Fritz Schmitt
und Frau Annie, geb. Bittel.
14981)
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meiner lieben Gattin und
unſerer guten Mutter, ſowie für die überaus
zahl=
reichen Blumenſpenden ſagt innigſten Dank
Familie Franz Böhm.
Darmſtadt, den 9. Juli 1913.
(14949
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Von Weſten her dringt hoher Druck vor und ſtellt eine
langſame Beſſerung des Wetters in Ausſicht. Bei friſchen,
weſtlichen Winden haben wir heute unbeſtändiges Wetter;
die Temperaturen liegen heute früh bei 10 Grad, ſind aber
wieder etwas geſunken. Ueber Island liegt ein ſtarker
Tiefdruckkern, der uns aber nicht weſentlich beeinfluſſen
dürfte.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 9. Juli:
Abnahme der Bewölkung, vorwiegend trocken, langſame
Temperaturzunahme, nordweſtliche bis weſtliche Winde.
Tageskalender.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr und 8 Uhr. —
Ver=
einigte Geſellſchaft um 7½ Uhr. — Heſſiſcher Hof um
8 Uhr.
Bilder vom Tage (Auslage: Expedition,
Rhein=
ſtraße 23): Der Kaiſer in Hagenbecks Tierpark zu
Stel=
lingen, Brindejonc in Kopenhagen, die
Reichstags=
ſitzung vom 30. Juni, in der die Wehrvorlagen
ange=
nommen wurden.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
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74,00
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3
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,50
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3½ do. Conſols .
74,10
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,80
90,20
do.
3½
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4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,20
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8280)
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3
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4 do. do. (unk. 1918) 96,60
3½
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3 Sächſiſche Rente.
75,50
4 Würktemberg unk.1921 98,20
3½
do. v. 1900 94,10
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 94,00
1¾ Griechen v. 1887 . 53,50
4 Staliener Rente . . 10,00
4½ Heſterr. Silberrente 83,30
4 do. Goldrente . . . 86,80
4. do. einheitl. Rente . 81,30
3 Portug. unif. Serie I 62,30
3 do. unif. Ser. III 64,80
9,75
3 do. Spezial .
5 Rumänier v. 1903 .
92,20
4 do. v. 1890
4 do. v. 1905 . . 85,70
4 Ruſſen v. 1880 .
4 do. v. 1902
88,50
99,60
4½ do. v. 1905 .
3½ Schweden .
4 Serbier amort. v. 1895 75,80
4 Türk. Admin. v. 1903 78,30
4 Türk. unifiz. v. 1903
4 Ungar. Goldrente . . . 82,80
4 do. Staatsrente. . . 81,10
Zi.
In Pret.
15 Argentinier
. 98,50
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 88,80
5 Chineſ. Staatsanleihe. 97,20
4½
89,70
do.
4½ Japaner . . . . . .
90,00
5 Innere Merikaner. . . 75,85
do.
4 Gold=Merikanerv. 1904 73,00
5 Gold=Merikaner . .
3 Buenos Aires Provinz 64,00
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10 Hamb.=Amerika=
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7 Nordd. Bloyd . . . . . 116,00
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ. . 123,50
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſend. 60½,
Einz. Mk. 408 . . 111,30
6 Baltimore und Ohio . 92,75
6 Schantungbahn . . . . 117,50
8 Lurenb. Prine Henri 150,00
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 24½
6 Pennſylvania R. R. . 110,00
Letzte Induſtrie=
Dioid. Aktien.
4 Brauerei Werger . . 61,00
28 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik
. . . . 537,00
14 Chem. Fabrik
Gries=
hein
.229,00
30 Farbwerke Höchſt . 594,00
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 327,00
10 Gement Heidelberg . . 130,00
30 Chem. Werke Albert 420,00
14 Holzverkohlung
Kon=
ſtanz .
. . 302,00
5 Lahmener. .
122,50
Letzte
In Proz.
Dioid
8 Schuchert, Nürnberg
12 Siemens & Halske 206,00
5 Veramann Eleetr. . . 120,50
10 Deutſch. UeberſeSletr. 159,00
0 Gummi Peter . . . . 58,00
0 Kunſtſeide Frankfurt 60,00
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . 409,50
9 Maſchinenf. Badenia 135,00
0 Wittener Stahlröhren
9 Steana Romana Petr. 145,40
15 Zelltoff Waldbof . .216,00
12,83 Bad. Zucker=Wag=
„ 203,00
häuſel.
0 Neue Boden=A. A.,=Beſ. 74,00
0 Südd. Immobilien .
Bergwerks=Aktien.
10 Aumetz=Friede . . . . 159,60
14 Bochumer Bergb. u.
Gußſt.
.211,75
11 Deutſch=Luxemburg.=
140,59
Bergb.
10 Gelſenkirchener.
.173,40
9 Harpener
. 181,70
18 Phönir Bergb. und
Hüttenbetrieb. .242,40
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Garo.
. 69,90
6 Laurahütte . . . . . . 158,50
10 KaliwerkeAſchersleben
Weſteregeln 175,10
13
7½ South Weſt Africg 108,80
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Gef. 88,10
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Eliſabethbahn, freie . .
4 Franz=Jofefs=Bahn . .
3 Prag=Durer . . . . . . 70,70
5 Oeſterr. Staatsbahn . 101,00
4 Oeſterr. Staatsbahn . 86,40
73,00
do.
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 95,80
do.
4
12
2‟) Oeſt. Sübb. (Lomb.) 50,40
7370
5 Naab=bebenburg
4 Kronprinz Rudolfbahn 83,40
4 Ruſſ. Südweſt. .
84,40
4½ Moskau=Kaſan . .
83,80
do.
4 Wladichawchas .. . . 84,30
4 Riäſan Koslow . . ..
3 Portugieſ. Eiſenb. .. 70,00
4½
. 82,75
do.
66,60
2¼/10 Livorneſer .
3 Salonique=Monaſtie . 60,80
4 Baadadbahn.
78,70
4½ Anatoliſche Eiſenb..
4 Miſſouri=Baeiſie. . .
4 Northern=Paeiſte ..
93,50
4 Southern=Pacifie .
88,50
5 St. Louis und San
Franeisco. .
5 Tehuantepee . . . . .
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 187,00
7½ Vergiſch =Märkiſche
Bahn . . . . . . . 140,60
9½ Berlin. Handelsgeſ. .154,00
6½ Darmſtädter Bank . 112,50
12½ Deutſche Bank . . . 237,50
6 Deutſche Vereinsbank . 114,80
6 Deutſche Eſſkt= und
W.=Bank . . . . . 112,25
10 Diskonto=Kommandit 177,30
8½ Dresdener Bank . . 143,40
10 Frankf. Hypoth.=B. 206,00
6½ Mittelb. Kreditbank 113,50
7 Nationalb. für Deutſchl. 112,90
.122,90
7 Pfälziſche Bank.
6,95 Reichsbank
.131,30
7 Rhein. Kreditbank. . .127,25
5 A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 108,00
7½ Wiener Bankverein . 127,50
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 21. . . .
95,404
ſa
In Proz.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19. . . . . . . 85,50
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
94,00
S.52 . . . . .
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00
3½
84,00
bo.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 97,40
3½
84,70
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
96,80
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23. . . . . . .
96,80
3½ Heſſ.Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—
84,70
S. 3—5
84,50
S. 9—11
. 84,60
4 Meininger Hyp.=Bank 95,50
3½
do.
84,40
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 94,80
3½ do. (unk. 1914) . . 83,40
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,80
3½
do.
84,90
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt.
3½ do.
86,20
4 Frankfurt.
96,00
96,70
3½ do.
4 Gießen .
94,00
84,50
3½ do.
94,50
4 Heidelberg
34
84,00
do,
4 Karlsruhe
do.
4 Magdeburg.
3½ do.
4 Mainz
3½, do.
83,30
4 Mannheim
95,20
3½ do.
84,80
4 München .
3½, Nauſein
. 82,75
. 96,50
Nürnberg.
3½, do.
8250
4 Offenbach.
ſe
Zußen
3½ Offenbach .
4 Wiesbaden .
3), bo.
86,00
4 Worms.
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Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . Tlr. 100 176,00
3½ Cöln=Mindner „ 100 134,10
3 Holl. Komm. . fl. 100 107,00
3 Madrider . . Fs. 100
4 Meininger Pr.=
Pfand=
briefe . . . . . . . 135,10
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 175,80
3 Oldenburger . . . . . . 124,50
2½ Raab=Grazer fl. 150 109,50
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger. . . . . ſ. 7
Braunſchweiger Tlr. 20 191,00
Freiburger .
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Mailänder
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fl. 7 34,10
Oeſterreicherv. 1864fl. 100
do. v. 1858 ft. 100
ungar. Staats . fl. 100 380,00
Benediger . . . . Fz. 30 6000
Türkiſche . . . . Fs. 400 153,60
Gold, Silber und
Banknoten.
20,40
Engl. Sovereigns .
16,33
20 Franks=Stücke .
4,18
Amerikaniſche Noten:
20,42
Engliſche Noten .
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Franzöſiſche Roten.
168,80
Holländiſche Noten..
78,75
Italieniſche Noten .
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,60
Ruſſiſche Noten
80,95
Schweizer Noten . .
Reichsbank=Diskonto. .
Reichsbank=Lombard Zsf. 7½
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 goldener Herrenring mit rotem Stein. 1
Porte=
monnaie mit Inhalt (Jubiläumsgeld). 1 leichte Bindekette. 1
Schrank=
ſchlüſſel mit gelbem Griff. 1 vergoldete Broſche (2 Stäbchen mit
Opalen beſetzt). 1 Taſchenmeſſer mit Hornſtiel. 1 Damenſchirm mit
geradem Stock und Lederriemen. 1 Lederbauchgurt. 1 weißes
Spitzen=
deckchen. 1 buntes Säckchen mit Schlüſſel und Kinderſpielzeug.
1 dunkelgelbes Damenportemonnaie mit Inhalt. 1 ſilberne
Tula=
nadel. 1 Zwicker. 1 Schneeſchläger aus Draht. 1 Kinderleiterwagen.
— Zugelaufen: 1 Foxterrier mit Hundemarke Nr. 36 (Parchim). (14922
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 deutſcher Schäferhund, 1 Pinſcher. 1 Foxterrier,
1 Dachshund (zugelaufen Die Hunde können von den
Eigen=
tümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteige
rung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag,
(14923
vorm. um 10 Uhr, ſtatt.
Oktroi für Wein.
Der in der Stadt=Gemarkung hergeſtellte Wein und Obſtwein
(auch Johannisbeer= und Stachelbeerwein) unterliegt der
Oktroi=
abgabe.
Wer Wein oder Obſtwein herſtellt, hat dies vor Beginn der
Kelterung der Oktroiverwaltung ſchriftlich oder mündlich anzuzeigen
unter gleichzeitiger Angabe, an welchen Tagen die Kelterung begonnen
und beendet werden ſoll. Ueber die Anzeige wird eine Beſcheinigung
erteilt, die im Kelterhauſe aufzubewahren und dem mit der Aufſicht
beauftragten Oktroiperſonal auf Verlangen vorzuzeigen iſt.
Die Kelterung wird durch das Oktroiperſonal überwacht, dem
zu jeder Zeit bereitwilligſt zu geſtatten iſt, die Menge des bereiteteu
Moſtes, ſowohl im Kelterhaus, als im Keller feſtzuſtellen. Vor dieſer
Feſtſtellung darf von dem gewonnenen Moſt nichts verbraucht oder
entfernt werden.
Nach beendeter Kelterung wird der Oktroi von dem hergeſtellten
Moſt nach den Sätzen des Oktroitarifs berechnet und erhoben.
Hier=
bei werden von der durch die Aufnahme ermittelten Geſamtmenge
5 Prozent für Hefe in Abzug gebracht.
Ausgenommen von den vorſtehenden Kontrollmaßregeln ſind
die Weingroßhändler, denen die im § 2 der Bekanntmachung vom
30. November 1903, betreffend den Oktroitarif, vorgeſehene Erleichte:
rung für den Weinhandel zugeſtanden iſt. Sie haben nach Anleitung
der Verwaltung ein beſonderes Kelterregiſter zu führen, in das die
Menge des hergeſtellten Moſtes täglich gewiſſenhaft einzuſchreiben
iſt. Am Schluſſe der Kelterung haben ſie einen eigenhändig
unter=
ſchriebenen Auszug aus dieſem Regiſter der Verwaltung zuzuſtellen.
Er dient als Grundlage für die Berechnung und Erhebung des
Oktrois.
Der Oktroiverwaltung ſteht das Recht zu, von dem oben
vor=
geſchriebenen Kelterregiſter Einſicht zu nehmen.
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Beſtimmungen werden
entweder nach § 15 des Oktroi=Reglements vom 24. Auguſt 1832 als
Hinterziehung beſtraft oder, falls der Betrag des hinterzogenen
Oktrois nicht feſtgeſtellt werden kann, mit Ordnungsſtrafen von
2 Mark bis 30 Mark geahndet.
(13745a
Darmſtadt, den 21. Juni 1913.
Der Oberbürgermeiſter
I. V.: Jaeger.
Obſtbaumzählung in 4913.
Nach Beſchluß des Bundesrats ſoll im laufenden Jahre eine
allgemeine Zählung der Obſtbäume ſtattfinden. Die Beſitzer von
Obſtbäumen in Hausgärten oder auf ſonſtigem Grundbeſitz werden
daher hiermit aufgefordert, den Beſtand ihrer Obſtbäume, unter
Trennung nach „Obſtforten” nach „tragfähigen” und „noch nicht
tragfähigen Bäumen” alsbald genau feſtzuſtellen. Mit der
Auf=
nahme dieſer Feſtſtellungen iſt das ſtädtiſche Feldſchutzperſonal
be=
auftragt, welchem ſeitens der Beſitzer die diesbezuglichen erforderlichen
Angaben zu machen ſind, auch jede weitere gewünſchte Auskunft zu
erteilen iſt.
Darmſtadt, den 5. Juli 1913.
(14976ms
Der Oberbürgermeiſter.
I. V.: Jaeger.
Bekanntmachung.
Die Austeilung der Gemeindeſteuerzettel für 1913 iſt beendet.
Der Termin, an dem ſämtliche Zettel als zugeſtellt zu gelten haben,
iſt der 1. Juli 1915.
(14975
Darmſtadt, den 4. Juli 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
Nächſter Zuchtbiehmarkt in Darmſtadt
Dienstag, den 15. Juli 1913.
Darmſtadt, den 5. Juli 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
(14977ms
Evangeliſche Stadtgemeinde Darmſtadt.
Betreffend: Kirchliche Wahlen.
Für die innerhalb der „evangeliſchen Stadtgemeinde
Darm=
ſtadt” neugebildeten 5 Einzelgemeinden (Reformationsgemeinde,
Lukas=
gemeinde, Markusgemeinde, Schloßgemeinde und Kaplaneigemeinde)
ſind 5 Gemeindevertretungen zu wählen.
Dieſe Wahlen finden gleichzeitig nächſten Montag, den
14. Juli, vormittags 11 Uhr bis nachmittags 3 Uhr, in dem
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17, ſtatt.
Zu wählen ſind für jede Gemeindevertretung 30 Mitglieder;
die 14 erſten auf den Wahlzetteln ſtehenden Perſonen gelten zugleich
als Mitglieder der Gemeindevertretung der „evangeliſchen
Stadt=
gemeinde” und die 7 erſten als Mitglieder der „
Geſamtkirchen=
gemeindevertretung‟
Stimmberechtigt ſind nach § 13 der Kirchenverfaſſung alle
konfirmierten ſelbſtändigen Männer der erwähnten Gemeinden, die
das 25. Lebensjahr zurückgelegt haben und nicht vom Stimmrecht
ausgeſchloſſen ſind. Bezüglich der Wählbarkeit wird auf die in der
Kirchenperfaſſung (§§ 13 und 18) angegebenen Erforderniſſe verwieſen.,
Alle ſtimmberechtigten Männer werden zur Teilnahme an den
Wahlen hiermit eingeladen.
(14866
Der Kirchenvorſtand der evangeliſchen Stadtgemeinde,
Velte.
Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 9. Juli 1913, nachmittags 3 Uhr.
verſteigere ich an Ort und Stelle öffentlich zwangsweiſe gegen
Barzahlung:
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Darmſtadt, den 7. Juli 1913.
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Freitag, den 11. Juli I. J., vormittags 9 Uhr,
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meinem Verſteigerungslokal, früher „Zur alten Poſt”
Ernſt-Ludwigſtraße Nr. 1
am weißen Turm, folgende Gegenſtände:
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teiligen Roßhaarmatratzen und Sprungrahmen, 1
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tiſche mit Marmorplatten, 1 zweitürigen Spiegelſchrank,
ferner 1 polierte Bettſtelle mit Sprungrahmen und
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teiliger Roßhaarmatratze, 1 Waſchkommode mit
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platte und Spiegelaufſatz, 1 polierter und 2 lackierte
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1 Trumeauſchränkchen mit Spiegel, 1 Trumeau mit
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morplatte und Goldſpiegel, 1 Diwan mit 2 Seſſeln, 2 Diwans
und 2 Sofas, 1 Sofa mit 6 Stühlen mit
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bezug hierzu, 1 ſchwarz. polierter Salontiſch, 2 ovale Tiſche,
1 Kommode, verſchiedene Stühle, 1 Seſſel, 2 Teppiche,
verſchiedene Spiegel, Bilder, 2 Gashängelampen und 2
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flammige gute Gaslüſter, 2 Paneelbretter, eine Partie:
Nipp= und Ziergegenſtände, Tiſch=, Bett= und Leibwäſche
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halten.
Die Verſteigerung findet öffentlich an den Meiſtbietenden gegen
bare Zahlung ſtatt.
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Darmſtadt, den 9. Juli 1913.
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Copyright by Carl Duncker, Berlin W. 35.
(Nachdruck verboten.)
31
Am Nachmittag fuhr der Forſtmeiſter zu ſeiner
Schweſter. Der Weg erſchien ihm beunruhigend kurz;
und als er die Treppen zum Hochparterre hinaufſtieg, blieb
er mehrmals zögernd ſtehen. Er hatte ſo die unklare
Vor=
ſtellung eines namenloſen Jammers, den er jetzt würde
heraufbeſchwören müſſen. Ohnmacht — Ströme von
Tränen — leidenſchaftliches Aufbegehren — verzweifelter
Widerſtand — Verfluchungen — Rabenvater! . . . . ekelhaft
ſo was; aber helf er ſich!!
Damit gab er ſich einen Ruck und riß an dem
kupfer=
nen Löwengriff der Klingel, daß ſie wie eine
Sturm=
glocke durch den Korridor heulte.
Die Generalkonſulin fand er allein im Wohnzimmer.
Man begrüßte ſich mit kurzem Händedruck.
So ſpät, Elias? Ich warte ſchon ſeit einer Stunde
mit dem Kaffee auf Dich.
Mußt bitte entſchuldigen, aber ich hatte Abhaltung.
Er ließ ſich ihr gegenüber am Tiſch nieder; die
Schweſter ſchänkte ein. Dabei bemerkte ſie ſeinen
ſuchen=
den Blick.
Suchſt Du Giſa? Ich habe ſie in ihr Zimmer
hin=
übergeſchickt, als Du klingelteſt. Ich wollte erſt mal etwas
mit Dir allein beſprechen; vielleicht begegnen ſich da
unſere Wünſche.
Er lehnte ſich reſigniert in ſeinen Stuhl zurück.
Ich wehre mich nicht im geringſten, liebe Tilly; aber
geſtatte, daß ich mir vorerſt eine Zigarre anſtecke. Dabei
nämlich erträgt ſich alles leichter.
Bitte! . .. ſie ſchwieg geduldig, bis die erſten grauen
Rauchwolken aufflockten. Dann jedoch ging ſie
gerade=
wegs auf das gefährliche Thema über.
Der junge Baron Oſtheeren war heute vormittag
bei Dir?
Ja, und da ich ſehe, daß Du offenbar informiert biſt,
wollen wirs kurz machen.
Alſo er hat mich um Giſelas Hand gebeten; und ich
hab ſie ihm abſchlagen müſſen.
Bruder! . . . . ein jähes Erſchrecken überlief ihr
Ge=
ſicht. Aber der Forſtmeiſter ſchüttelte nur unwirſch den
Kopf.
Um Gotteswillen keine dramatiſche Familienſzene,
iebe Tilly; für häusliche Tragik hab ich ſchon längſt
nichts mehr übrig. Außerdem — weshalb tuſt Du ſo
ent=
ſetzt? Du kennſt doch meine Bedingung, von der ich nicht
abgehen kann, ſelbſt wenn ich wollte. Das ſind doch alles
ganz klare Richtlinien!
Haſt Du ihm denn die Vorgeſchichte erzählt?
Gewiß, trotzdem es mir eigentlich rechtſchaffen
wider=
ſtrebte; ſo Sachen ſoll man für ſich behalten. Aber
ſchließ=
ich ſetzte ich ſie ihm doch lang und breit auseinander; denn
atürlich beſtand er darauf, den Grund meiner Ablehnung
zu erfahren.
Und was weiter? fragte ſie atemlos.
Er ſchob etwas die Schultern hoch.
Das Jungchen wurde mit einem Male hundeſchnäuzig
kalt. Weißt Du, ſo die taugenichtsſche aufſäſſige Art, die
ſein Oller früher auch an ſich hatte! Er lehnte jedes
Ent=
gegenkommen ſchlankweg ab und wußte als Antwort nur
was von einem Vertrag zu berichten, den er bis Ende der
Saiſon mit ſeinem Stall habe und den er um jeden Preis
erfüllen müſſe.
Na, da war denn natürlich keine Verſtändigung
mög=
ich. Zum Schluß ſind wird dann ſogar noch n büſchen
heftig aneinander geraten, bis er ſich nach großem
Ab=
ſchiedszeremoniell ins Privatleben zurückzog. Selam!
Was haſt Du für eine ſeltſame Art, Elias, über das
Glück Deines einzigen iKndes ſo entſcheidende Beſchlüſſe
zu faſſen!
Da brauſte der Forſtmeiſter nicht auf, ſondern trank
erſt langſam und bedächtig ſeine Taſſe leer, ſtellte ſie mit
Aplomb zurück und präziſierte dann ſeinen Standpunkt:
Liebe Tilly, ich habe den Baron nicht im unklaren
darüber gelaſſen, daß er mir an und für ſich als
Schwie=
gerſohn durchaus lieb iſt. Mehr konnte ich wahrhaftig
nicht tun. Und gerade darum bin ich der unmaßgeblichen
Anſicht, wenn man zu jemandem kommt, um ihm ſein
beſtes Eigentum zu nehmen, dann ſollte man dem
Be=
treffenden — ſozuſagen als Ausgleich — doch auch einige
Konzeſſionen machen!
Das aber hat der junge Herr nicht getan, ſondern
ſei=
nen Dickkopp gegen meinen geſetzt, wobei er natürlich den
kürzeren zog. Denn der meinige iſt an die dreißig Jahre
älter und demnach entſprechend härter, Das iſt die logiſche
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Wenn Du Dich nur nicht irrſt, Elias!
Nu ſchön! konſtatierte der alte Herr mit geruhſamer
Freundlichkeit. Sage ſelbſt, Tilly — ich kann doch
wahr=
haftig in Seelenruhe abwarten! Denn mir liegt ja nicht
das Geringſte daran, mein einziges Mädel ſo früh
los=
zuwerden!
Kommt er ſeinem Starrſinn zuliebe tatſächlich nicht
wieder, dann war es mit der Liebe man verdammt ſchwach
beſtellt. Und ich kann wohl erſt recht darüber beruhigt
ſein, daß ich heute mein Wort gehalten habe!
Es war ein bedrücktes Schweigen. Und es dauerte
lange, bis die Generalkonſulin eine Entgegnung fand.
Siehſt Du, Elias, ich habe ja von der ganzen Sache
poſitiv kein Sterbenswörtchen gewußt, bis Giſa mir heute
vormittag davon erzählte — etwa gerade um die Stunde,
als der Baron bei Dir geweſen ſein muß.
Ja, und ich ſage Dir, ich war direkt erſchrocken über
die Leidenſchaftlichkeit, die in dieſem ſcheinbar ſo kühlen
Mädchen zum Leben erwacht iſt. Das iſt ſo eine wortloſe,
verbiſſene Liebe, die ſich mit Händen und Zähnen
an=
klammert. Ich fürchte, Du wirſt da noch bitter ſchwere
Kämpfe auszufechten haben!
Der Forſtmeiſter ſchlug den Zigarrenqualm beiſeite.
Recht ſo! Gefällt mir an der Mademoiſelle. Anders
wär’s auch falſch. Wenn ein Frauenzimmerchen einen
Kerl liebt, dann muß ſie auch feſthalten. Hauptſache, daß
jedes Ding im Leben ſeine Ordnung hat!
Was aber wird paſſieren, wenn ſie jetzt erfährt, daß
Du dem Baron Deine Einwilligung verſagt haſt?
Da ſtand Elias Krottenheim entſchloſſen auf und legte
die Zigarre auf die Untertaſſe.
Darüber wollen wir uns ſofort Gewißheit verſchaffen!
Im übrigen aber glaube ich, liebe Schweſter, ich kenne mein
Mädel doch noch beſſer als Du! . .
Frau von Berns blieb allein zurück. Ihr war bange
ums Herz. In dieſer Stunde geſtand ſie es ſich ein: ſie
liebte ihre ſchöne junge Nichte und empfand Reſpekt vor
der offenen Männlichkeit des Leutnants von Oſtheeren.
Sie pflegte mit hellen Augen durch das Leben zu gehen
und allen Verhältniſſen mit ſcharfen Augen auf den Grund
zu ſehen. So hatte ſie ſich denn als ſtille Zuſchauerin durch
die ganzen letzten Wochen abſeit gehalten, hatte beobachtet,
wie dieſe junge, ſcheue Liebe wuchs. Und ſie empfand
dabei gar nicht einmal, wie ſich in ihr, durch deren
einſam=
konventionelle Ehe nie Kinderlachen geklungen war, eine
faſt mütterliche Zärtlichkeit regte. Sie hatte ſich mit ſtiller
Freude ſelbſt vorbereitet auf den Tag, der endliche
Klä=
rung bringen mußte. Jetzt aber kam die Vergangenheit
dazwiſchen, und was längſt geſtorben war, das ſtand
wie=
der auf und reckte ſich drohend.
Sie hielt den Kopf in die Hand geſtützt.
Wie ſeltſam das iſt! grübelte ſie mit ſchweren Sinnen.
Da iſt in dunkler Stunde ein Wort geſprochen worden —
ein Phantasma — ein Selbſtbetrug . .. halb vergeſſen . .
lang verweht und verklungen — und drängt ſich plötzlich
in das blühende Leben hinein — wird Tat und
Verläng=
nis und Schmerz. Weshalb aber macht es die zum Opfer,
die daran ſchuldlos ſind? .
Jählings ſchreckte ſie aus ihrem Brüten hoch
Schritte draußen im Flur — Vater und Tochter betraten
das Zimmer wieder.
Giſela trat zu ihr und legte ihr den Arm um die
Schulter.
Liebe Tante — Papa hat mir alles erzählt! — Die
Stimme klang verſchleiert.
Frau von Berns ſah lange in das junge Geſicht; ſie
bemerkte eine verhaltene Spannung darin, die ihr
unver=
mittelt einen faſt körperlichen Schmerz bereitete.
Und was wird jetzt werden, Liebling?
Da richtete ſich Giſela Krottenheim wieder hoch.
Un=
willkürlich glitten ihre Augen zu dem Vater hinüber.
Das iſt wohl Sache des Barons Oſtheeren, Tante!
Wenn es an der Zeit iſt, wird er ſchon das Rechte treffen.
Ich habe ja das von Mama gar nicht gewußt; als ſie ſtarb,
war ich ja noch ein Kind; ſo habe ich ſie wohl kaum
ge=
kannt. Aber nicht wahr, Du glaubſt doch auch, daß man
ſolche Verpflichtung, wie Papa ſie ſich auferlegt hat,
hal=
ten muß?
Sicherlich, Giſa! Und jetzt ſage mir nur noch das
eine: ich habe gedacht, Du würdeſt ganz haltlos und
ver=
zweifelt ſein! Weshalb biſt Du nur ſo ruhig? Hatteſt
Du denn nicht darauf gehofft, heute Deine Verlobung
feiern zu können?
Ein verſunkenes Lächeln und die Stimme unverändert
in ihrer tapferen Gelaſſenheit:
Wenn man immer nach dem gehen könnte, was das
Herz einem befiehlt! Aber das darf ja hier nicht ſein,
Tante! Da iſt doch ein Schwur, den Papa geleiſtet hat —
und meine tote Mutter kann ihm ſein Wort ja nicht
zu=
rückgeben!
Elias Krottenheim aber ſtand am Fenſter und
räuſperte ſich gewaltig.
(Fortſetzung folgt.)
Allgemeinbildung und Berufsbildung
in der Pflichtfortbildungsſchule und die
Organiſation des Darmſtädter
Fort=
bildungsſchulweſens.
Der Leiter der obligatoriſchen Fortbildungsſchule zu
Darmſtadt, Herr Hauptlehrer Löſch, hielt im Hörſaal
Nr. 138 der Techniſchen Hochſchule auf Veranlaſſung des
Darmſtädter Lehrervereins einen Vortrag, in dem er das
Thema: „Allgemeinbildung und Berufsbildung in der
Pflichtfortbildungsſchule und die Organiſation des
Darm=
ſtädter Fortbildungsſchulweſens” behandelte.
Der Vorſitzende des Darmſtädter Lehrervereins, Herr
Lehrer Gerbig, begrüßte die gut beſuchte
Verſamm=
lung, insbeſondere die Vertreter der oberſten Schulbehörde,
die Herren Geheimerat Süffert und Geheime
Ober=
ſchulrat Scheuermann (Herr Geh. Oberſchulrat
Nod=
nagel hatte ſich entſchuldigt), die Vertreter der
Kreisſchul=
kommiſſion, die Herren Prof. Kiſſinger und Prof.
Dr. Frenzel, ſowie die anweſenden Mitglieder
gewerb=
licher Behörden und Organiſationen, darunter den
Syn=
dikus der Handelskammer, Herrn Engelbach, und
die Mitglieder der Stadtverordnetenverſammlung. Der in
Urlaub abweſende Herr Oberbürgermeiſter Dr. Gläſſing
hatte ſich entſchuldigen laſſen, ebenſo die Herren
Bürger=
meiſter Mueller, Baurat Jäger und Beigeordneter Schmitt,
außerdem die Großh. Handelskammer. Alsdann wies der
Vorſitzende auf die Wichtigkeit des Themas hin, beſonders
in Anbetracht der bevorſtehenden Reviſion des Schulgeſetzes
und der in Ausſicht ſtehenden Umgeſtaltung des
Darm=
ſtädter Fortbildungsſchulweſens.
Der Vortragende ſelbſt gab zunächſt einen
in=
tereſſanten Ueberblick über die ſich zum Teil ſehr
wider=
ſprechenden Anſichten und Aeußerungen verſchiedener
Schulmänner über Aufgabe und Zweck der
Fortbildungs=
ſchule. Sodann begründete er ſeine Anſicht darüber,
in=
dem er ausführte, daß Aufgabe und Zweck einer Schule
beſtimmt ſeien durch das Bildungsbedürfnis, dem ſie zu
dienen habe, ſowie durch die Bildungsſtufe, das
Lebens=
alter und die Lebensſtellung ihrer Schüler. Da die
All=
gemeinbildung der Fortbildungsſchüler notwendigerweiſe
einer Ergänzung und Erweiterung bedarf und ihr Beruf
gewiſſe Anſprüche an ihre theoretiſche Ausbildung ſtellt,
ſo hat die Fortbildungsſchule zunächſt die Aufgabe, die
allgemeine Bildung ihrer Schüler zu fördern, alsdann
aber auch die, beſtimmte berufliche Kenntniſſe und
Fertig=
keiten zu übermitteln. Sie iſt die Schule der Lehrlinge in
Handel. Gewerbe, Induſtrie und Landwirtſchaft und ſoll
dem Stand der Arbeiter in dieſen wirtſchaftlichen
Ge=
bieten die nötige Allgemeinbildung und Berufsbildung
vermitteln. Für weitergehende berufliche
Bildungsbedürf=
niſſe, wie ſie z. B. ſelbſtändige mittlere Unternehmer in
Handwerk, Handel und Landwirtſchaft, ſowie die
tech=
niſchen und kaufmänniſchen Leiter größerer Betriebe, nötig
haben, ſollen beſondere Fachſchulen (Gewerbe= Handels=,
Ackerbauſchulen) im Anſchluß an die Fortbildungsſchule
eingerichtet werden. Auf Grund dieſer allgemeinen
Aus=
führungen fordert der Referent bezüglich der Darmſtädter
Verhältniſſe Vereinigung aller fortbildungsſchulpflichtigen
jungen Leute, die dieſelbe Vorbildung und dieſelben Bil=
dungsziele haben, in der obligatoriſchen
Fortbildungs=
ſchule. Zur Befriedigung weitergehender beruflicher
Bil=
dungsbedürfniſſe ſollen die Gewerbeſchule und die
Kauf=
männiſche Schule entſprechend weiter ausgebaut werden.
Zum Schluß faßt der Vortragende ſeine Ausführungen in
folgenden Leitſätzen zuſammen:
I. Allgemeinbildung und Berufsbildung
in der Pflichtfortbildungsſchule.
1. Der Beſuch der Pflichtfortbildungsſchule iſt
ver=
bindlich für alle fortbildungsſchulpflichtigen jungen Leute
ohne Rückſicht auf den Beruf. 2. Die
Pflichtfortbildungs=
ſchule iſt in erſter Linie allgemeine Bildungsanſtalt. Sie
baut ſich auf die Volksſchule auf und hat die Aufgabe die
in dieſer erlangten Kenntniſſe und Fertigkeiten ihrer
Schü=
ler zu befeſtigen, zu ergänzen und ſo zu erweitern, daß
dieſe den Anforderungen, die das bürgerliche und
beruf=
liche Leben an ſie ſtellen, gerecht werden können. Aus
pſychologiſch=methodiſchen Gründen nimmt ſie bei
Aus=
wahl und Behandlung der Unterrichtsſtoffe Rückſicht auf
den Beruf und die beſonderen Bedürfniſſe ihrer Schüler
in beruflicher, wirtſchaftlicher und politiſcher (
ſtaatsbür=
gerlicher) Hinſicht. Als allgemeine Bildungsanſtalt hat ſie
nicht nur zu unterrichten, ſondern muß auf ihre Zöglinge
auch erzieheriſch einzuwirken ſuchen. 3. Die
Pflichtfort=
bildungsſchule ſoll und kann nicht Fachſchule ſein. Sie
hat aber mit Rückſicht auf die berufliche Stellung und die
praktiſchen Bedürfniſſe ihrer Schüler gewiſſe
Fachkennt=
niſſe zu übermitteln. 4. Als Leiter und Lehrer in der
Pflichtfortbildungsſchule kommen in erſter Linie geeignet
vorgebildete Volksſchullehrer in Betracht. Der
Fachunter=
richt wird von Fachleuten erteilt. Leiter und Lehrer ſind
möglichſt im Hauptamt anzuſtellen. 5. Das
Abgangszeug=
nis der Pflichtfortbildungsſchule gilt als Nachweis für
die bei der Geſellenprüfung nötige theoretiſche Vorbildung.
6. Leitung und Aufſicht der Pflichtfortbildungsſchule
lie=
gen in den Händen von Schulmännern, die den
Volks=
ſchulbehörden unterſtellt ſind. 7. Für die
Pflichtfortbil=
dungsſchule iſt ein beſonderer Schulvorſtand zu bilden, in
dem auch die Berufsorganiſationen und die Eltern
ver=
treten ſind. 8. Vom Beſuch der Pflichtfortbildungsſchule
ſind ſolche jungen Leute befreit die den
Berechtigungs=
ſchein für den einjährig=freiwilligen Militärdienſt, oder
eine gleichwertige Allgemeinbildung haben.
II. Die Organiſation des
Fortbildungs=
ſchulweſens der Stadt Darmſtadt.
1. Alle im fortbildungsſchulpflichtigen Alter
ſtehen=
den jungen Leute haben ohne Rückſicht auf ihren Beruf
die obligatoriſche Fortbildungsſchule zu beſuchen, auch
die Gewerbelehrlinge und die Handelslehrlinge und
Schreiber, die zurzeit die Abendklaſſen der Gewerbeſchule
bezw. die Kaufmänniſche Fortbildungsſchule beſuchen und
nicht den Berechtigungsſchein zum einjährig=freiwilligen
Militärdienſt oder eine gleichwertige Allgemeinbildung,
haben. Die Vereinigung dieſer beiden Schulen mit der
obligatoriſchen Fortbildungsſchule iſt deshalb das
Natur=
gemäße und Nächſtliegende, weil dieſe jetzt ſchon mehr
Lehrlinge hat als die beiden anderen Schulen zuſammen,
und auch deshalb, weil ſie ſtädtiſch iſt und die Stadt an
ihr das meiſte Intereſſe und auf ſie geſetzmäßig den
mei=
ſten Einfluß hat. 2. Für weitergehende gewerbliche und
kaufmänniſche Bildungsbedürfniſſe iſt im Anſchluß an die
obligatoriſche Fortbildungsſchule eine Gewerbe= und eine
Handelsfachſchule einzurichten. 3. Die obligatoriſche
Fort=
bildungsſchule iſt ſo auszubauen, daß ſie ihrer Aufgabe
voll und ganz gerecht werden kann; vor allem iſt ihre
Unterrichtszeit zu vermehren. 4. Leiter und Lehrer der
Fortbildungs= und Fachſchulen ſind möglichſt im
Haupt=
amte anzuſtellen, damit ſie ihre ganze Zeit und Kraft
die=
ſen Schulen widmen können. Dadurch wird es auch
mög=
lich, den Unterricht in eine für Gewerbe= und
Kaufmanns=
ſtand günſtigere Zeit zu legen. 5. Die
Pflichtfortbild=
ungsſchule und die Fachſchulen haben jede einen
beſon=
deren Schulvorſtand, in dem außer der Stadtverwaltung
das Lehrerkollegium, die beruflichen Behörden und
Orga=
niſationen, ſowie die Eltern vertreten ſind. Den Vorſitz
im Schulvorſtand führt der Schulleiter. 6. Alle ſtädtiſchen
Fortbildungsſchulen und Fachſchulen haben eine
gemein=
ſame Vertretung und Behörde in einem Ausſchuß für das
ſtädtiſche Fortbildungsſchulweſen, in dem neben Vertretern
der Stadtverwaltung die Schulleiter, Vertreter der
Leh=
rer, der Handwerks= und Handelskammer, ſowie der
Eltern Sitz und Stimme haben. Den Vorſitz in dieſem
Ausſchuß führt der Oberbürgermeiſter oder in ſeinem
Auftrag der Stadtſchulrat.
Reicher Beifall lohnte den Redner für ſeine nach
In=
halt und Form gleich vortrefflichen Ausführungen. An
der ſehr lebhaften Beſprechung beteiligten ſich die
Herren Obermeiſter Lautz, Syndikus Engelbach,
Obermeiſter Zimbrich, Handlungsgehilfe Böhme und
die Lehrer Gerbig, Jung, Haſter und Claß. Herr
Lautz gab ſeiner Zuſtimmung zu den Ausführungen des
Redners Ausdruck und hofft, daß ſeine Vorſchläge auch
von den beteiligten Geſchäftskreiſen beifällig
aufgenom=
men werden. Dagegen tritt Herr Engelbach für das Recht
der gewerblichen Verbände ein, eigene Fachſchulen für
Lehrlinge einzurichten. Die Herren Zimbrich und Böhme
möchten die berufliche Bildung in der
Pflichtfortbildungs=
ſchule noch mehr betont ſehen, als es ſeither ſchon geſchehen
iſt. Dagegen legt Herr Gerbig beſonderes Gewicht auf
die erzieheriſche Tätigkeit der Fortbildungsſchule und
for=
dert deshalb in erſter Linie pädagogiſch vorgebildete
Lehrer für die Fortbildungsſchule. Herr Jung tritt
be=
ſonders den Ausführungen des Herrn Engelbach entgegen
und unterſtreicht nochmals die Ausführungen des
Referen=
ten bezüglich der Organiſation der Fortbildungsſchule.
Die Herren Claß und Haſter machen noch verſchiedene
er=
gänzende Ausführungen über Lehrerbildung und
Lehrer=
prüfungen und über die Zuſammenlegung der
verſchie=
denen hieſigen Fortbildungsſchulen.
In ſeinem Schlußwort betont Herr Hauptlehrer Löſch
noch einmal die Vorzüge einer einheitlichen, ſeinen
Vor=
ſchlägen entſprechenden Organiſation des
Fortbildungs=
ſchulweſens und fordert die Errichtung eines eigenen
Schulhauſes für die obligatoriſche Fortbildungsſchule, die
Anſtellung von Lehrern im Hauptberuf und vor allem die
Vermehrung der Unterrichtszeit. Er iſt überzeugt, daß die
Erfüllung ſeiner Wünſche der werktätigen Bevölkerung
zum Segen gereichen werde. — Mit Worten des Dankes
an den Referenten und die Herren, die ſich an der
Beſprech=
ung beteiligten, ſchließt der Vorſitzende um halb 8 Uhr
die anregend verlaufene Verſammlung und gibt der
Hoff=
nung Ausdruck, daß die Vorſchläge des Redners bald
ver=
wirklicht werden möchten.
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Sport, Spiel und Turnen.
* Dritte nationale olympiſche Wettkämpfe des F.=K.
„Olympia 1898‟. Man ſchreibt uns: Unter „Olympiſcher
Sport”, oft auch Leichtathletik genannt, verſteht man heute
allgemein die ſportmäßig gepflegten Uebungen: Laufen,
Werfen und Springen. Bereits im Altertum haben
Grie=
chen, Römer und auch unſere Vorfahren, die Germanen,
Wettläufe gekannt und auch Werfen und Springen in
friedlichen Kämpfen. Der olympiſche Sport fördert die
Kultur des Körpers und ſeiner Bewegungsformen wie
kein anderer Zweig der Leibesübungen. Gerade ſeine
An=
hänger haben des Waldes, der Sonne, des Lichtes und der
Luft geſundheitliches Wirken auf den menſchlichen Körper
erkannt. Die Athletik hat den frohen Kampfgeiſt unſeres
Volkes am zwingendſten wach gerufen. Ein Hinweis auf
die olympiſchen Spiele in Stockholm veranſchaulicht es.
Spiel und Kampf, Streben und Arbeit als Genuß,
brau=
chen Deutſchlands Söhne, und all dies können ſie in dem
olympiſchen Sport finden. Leider iſt hier der Wert dieſes
Sportes noch zu wenig erkannt. Deshalb hat der
Fuß=
ballklub „Olympia 1898‟, der nun ſchon ſeit 15 Jahren
hier für die Ausbreitung des Sportes tätig iſt, in das
Programm ſeiner am 13. Juli ſtattfindenden Wettkämpfe
Konkurrenzen für Schüler (100 Meter=Einzellaufen und
500 Meter=Stafettenlaufen) aufgenommen. Die zu dieſen
Läufen abgegebenen Meldungen beweiſen, einem wie
dringenden Bedürfnis der Fußballklub „Olympia” damit
gerecht wird.
sr. Schwimmen. Deutſche Schwimmerſiege
in Wien. Bei dem großen internationalen
Wettſchwim=
men und =ſpringen, das der Verband öſterreichiſcher
Schwimmvereine im Rahmen der Adria=Ausſtellung
ver=
anſtaltete, gelangten auch die Meiſterſchaften von
Oeſterreich im Springen und im Schwimmen über
500 Meter zur Entſcheidung. Die beteiligten deutſchen
Schwimmer ſchnitten in den Konkurrenzen ausgezeichnet
ab. Die Springmeiſterſchaft, die in zwei Gruppen
aus=
getragen wurde, ergab den leichten Sieg von Luber (
Po=
ſeidon=Berlin). Zweiter wurde Lechnir (Amateur=Deſſau).
Die 500 Meter=Meiſterſchaft endete in 7 Minuten 37 Sek.
mit einem leichten Siege des vorzüglichen einbeinigen
amerikaniſchen Meiſterſchwimmers Resleure, der jetzt für
die Farben des Leipziger Schwimmvereins ſtartet. Der
bekannte Mannheimer Langſtreckenſchwimmer Beckenbach
konnte nur den zweiten Platz beſetzen. Im
Bruſtſchwim=
men über 135 Meter wurde der Weltmeiſter Batbe (Alter
Schwimmverein Breslau) leichter Sieger vor Luber (
Po=
ſeidon=Berlin). Einen dreifachen Erfolg feierte der
Bres=
lauer Schwimmverein Boruſſia=Sileſia, der die
Bruſt=
ſtafette, viermal 75 Meter, die viermal 45 Meter=Stafette
und durch Kuhniſch das 100 Meter=Schwimmen gewann.
Ein Städte=Stafettenſchwimmen über viermal 75 Meter
ſah Budapeſt in 3 Minuten 51 Sekunden in Frontèvor
Breslau. Wien war nicht angetreten.
sr. Radrennen. Ueber W. Rütts Triumph
im Großen Preis von Paris iſt noch
nachzutra=
gen: Als die drei Konkurrenten, der Deutſche Rütt, der
Italiener Moretti und der Franzoſe Pouchois für die
Ent=
cheidung antraten, traf der Präſident Poincaré nebſt
Ge=
nahlin, begleitet vom Miniſter des Innern auf der bis
ruf das letzte Plätzchen beſetzten Städtiſchen Bahn ein, wo
r von den Vertretern der Stadt Paris empfangen wurde.
Nach dem Startſchuß gab es zunächſt Stillſtandsverſuche,
da keiner führen wollte, bis Morettin an die Spitze vor
Rütt ging. 250 Meter vor dem Bande ſpurtete Moretti
dereits mit vollen Kräften vor Rütt und Pouchois. Erſt
100 Meter vor dem Ziele ſetzte Rütt zum entſcheidenden
Vorſtoß ein, paſſierte raſch den Italiener und wies auch
einen letzten Angriff von Pouchois überlegen mit einer
Länge zurück. Der einwandsfreie Sieg von Rütt rief
großen Beifall hervor. Der deutſche Meiſter wurde dann
zuſammen mit dem Engländer Bailey und dem Franzoſen
Tournie, den Siegern der Großen Preiſe für Amateure
ind Unabhängige, in die Loge des Präſidenten geführt,
er den Siegern gratulierte und Rütt die ſeidene Schärpe
des Stadtrats von Paris eigenhändig umhing. Mit dieſer
ekleidet, wurde Rütt von ſeinen Kameraden im Triumph
rach ſeiner Kabine getragen. — Der zum 20. Male
ent=
chiedene Grand=Prix wurde erſt einmal von einem deut=
e etect. 1. Z. e
Henth) Maper tnapp vor Rütt und Ellegaard. Rütt war
in dieſem Rennen, deſſen Bedeutung dem der
Weltmeiſter=
ſchaft zum mindeſten gleichkommt, bisher recht wenig vom
Glück begünſtigt und endete noch weitere drei Male auf
dem zweiten Platz; ſo 1901 hinter Ellegaard vor Arend
und 1909 ſowie 1910 hinter Friol vor Duprs.
Literariſches.
* Neue Reiſebücher: Thüringen. Ein
Berater für Wanderungen, bei Auswahl von
Sommer=
friſchen und Kurorten, ſowie bei dauernder Anſiedelung
in Thüringen. Mit 140 Abbildungenn und einer
Ueber=
ſichtskarte. Herausgegeben vom Thüringer Verkehrs=
Ver=
band, Sitz Gotha. In dieſer vorzüglich ausgeſtatteten
Werbeſchrift — geſchmückt mit einem herrlichen bunten
Titelumſchlagbild und mehr als 140 prächtigen
Text=
abbildungen landſchaftlicher Schönheiten in Thüringen —
hat der erſt kürzlich gegründete Thüringer Verkehrs=
Ver=
band ein ſehr brauchbares Buch geſchaffen, das durch
ſeine Gliederung, ſeine Ueberſichtlichkeit, ſowie durch
trefflichen Inhalt in hohem Maße geeignet iſt, das ſchöne,
noch viel zu wenig bereiſte Thüringen immer mehr
be=
kannt zu machen und ihm viele neue Freunde zuzuführen.
Es iſt koſtenlos (nur 10 Pfg. ſind für Verſendung bei
Beſtellung beizufügen) durch den Thür. Verkehrs=
Ver=
band, Sitz Gotha, wie durch das Intern. Verkehrsbureau
Berlin, Unter den Linden, zu beziehen. —
Sommer=
friſchen und Standquartiere in
Ober=
bayern und Tirol. Ausgewählt und beſchrieben
von Prof. Dr. Karl Kinzel. 4., vermehrte Auflage.
Mit Titelbild und 4 Stadtplänen. Biegſam kart. 1,75 Mk.
Verlag von Fr. Bahn. Hofbuchhändler in Schwerin i. M.
Gewiſſermaßen als Ergänzung zu des Verfaſſers
weit=
bekanntem Führer „Wie reiſt man in Oberbayern und
Tirol?” 10. Auflage (3 Mk.), iſt dieſes Buch allen zu
empfehlen, die keine zuſammenhängende Wandertour
machen wollen, ſondern gemächliche Wanderungen,
geruh=
ſame Landaufenthalte und bedächtige Spaziergänge
vor=
ziehen. Viel Freude und Erholung für möglichſt geringe
Koſten. Das findet man bei Kinzel, der aus Erfahrung
ſeiner 17 Reiſen und den zuverläſſigen Berichten vieler
Freunde hier 88 ſchöne Plätze zum Ausruhen im
Hoch=
gebirge allen Erholungsbedürftigen anbietet, dazu viele
Ratſchläge für Reiſe= und Zwiſchenſtationen. — Wie
reiſt man in der Schweiz? Ein Buch zum Luſt=
und Planmachen. Von Profeſſor Dr. Kinzel. 7., ſtark
vermehrte Auflage. Biegſam geb. 3 Mk. Verlag von
Fr. Bahn, Hofbuchhandlung in Schwerin i. M. Selten
haben Reiſebücher ſo ungeteilte Freude gemacht wie die
Büchlein von Prof. Kinzel. Prof. Kinzels Schweiz
er=
ſcheint zum ſechſten Mal — weſentlich erweitert, namentlich
im Engadin mit neuer Karte — dazu wie ſonſt mit noch
drei ganz ausgezeichneten Karten und fünf Stadtplänen
verſehen. Nicht als ob die kleinen handlichen Bände die
großen Führer von Bädeker oder Meyer verdrängen oder
entbehrlich machen wollten — das beanſprucht der
Ver=
faſſer nicht. Wer aber geſchickt, genußreich und billig reiſen
will, der findet in dem Verfaſſer ſeinen gemüt= und
ver=
ſtändnisvollen Ratgeber. Wie groß die Nachfrage nach
Profeſſor Kinzels Reiſebüchern iſt, erſieht man daraus,
daß nun ſchon 25 Auflagen mit 61000 Bänden im
Ver=
kehr ſind.
Den Altmeiſter der Berliner Journaliſtik, den 86 Profeſſor Karl Frenzel, führt der 886. Band
von Kürſchners Bücherſchatz in einer ſeiner urwüchſiaſten
Erzählungen, der reizenden Novelle „Die
Wohltäte=
rin” (Hermann Hillger. Verlag, Berlin 9 — Preis 20 Pf.)
ſeiner Leſergemeinde vor. In dem Journaliſten, der als
Vertreter der Wohltäterin ihren Günſtlingen uneigennützig
mit Rat und Tat zur Seite ſteht, hat Frenzel ſeinem
Stande ein ſchönes Denkmal geſetzt.
— Freiherr von Schlicht. Der
Vor=
tänzer bei Hofe. Roman. Verlag von B. Eliſcher,
Nachfolger, Leipzig. 4 M., geb. 5 M. Wie kaum ein
Zwei=
ter mit dem wahren Denken und Fühlen, dem geheimſten
„Dichten und Trachten” hoher und höchſter Herrſchaften
vertraut, läßt der Autor in ſeinem neueſten Werke einen
ebenſo köſtlichen wie erbittert geführten Kleinkrieg „bei
e e 5 e
zwar in einer geſtrengen Frau Oberhofmeiſterin ein
aher=
vorragendes” Opfer fordert, dafür aber bei Friedensſchluß
ſo erfreuliche Früchte zeitigt, daß man um dieſer Früchte
willen der enragierteſte Kriegsfreund werden könnte! Und
man darf hier wirklich einmal von „atemloſer Spannung‟
reden, wenn man das rege Intereſſe bezeichnen will, das
einen die ſchneidigen Feldzugsoperationen dieſes kleinen
Rackers, der entzückenden Prinzeſſin Rena, und ihres
nicht nur getreuen, ſondern auch höchſt erfindungsreichen
Generalſtabschefs, des flotten Vortänzers Hans Joachim
v. Köttendorf, geradezu abzwingen.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
6 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 28. Juni: Dem Friſeur Georg
Hart=
mann Pankratiusſtraße 58, ein S. Adam. Am 1. Juli:
dem Ofenſetzer Heinrich Blumenſchein, Wendelſtadtſtr. 49,
eine T. Eliſabeth. Am 2.: dem Rechtsanwalt Johannes
Phil. Etienne Raab, Bismarckſtraße 40, ein S. Philipp
Karl Hans Rolf. Am 30. Juni: dem Schreiner Richard
Uhland, Schuchardſtraße 4, ein S. Dem Dr.=Ing.
Karle Wantoch, Mollerſtraße 43, ein S. Arno Theodor.
Am 7. Juli: dem Fabrikanten Friedrich Schmitt,
Bis=
marckſtraße 52, eine T. Am 8.: dem Weißbinder Bernhard
Miſchlich, Schulzengaſſe 22, eine T. Anna. Am 4.: dem
Ingenieur Martin Schifferdecker, Pallaswieſenſtr. 44,
ein S. Hans Ludwig.
Aufgebote. Am 4. Juli: Maurer Friedrich Jacob
in Auerbach mit Köchin Margarete Zapf, Karlſtr. 85.
Wagenführer Friedrich Wilhelm Hieronymus mit
Fran=
ziska Sproß, beide in Eſſen. Portefeuillefabrikant
Kon=
rad Winter in Offenbach a. M. mit Eliſe Engel,
Ried=
eſelſtraße 35. Am 5.: Hofopernſänger Karl Louis Jean
Bernhardt, Schuchardſtraße 10, mit Dora Kortüm in
Demmin. Handlungsgehilfe Johann Chr. Herbſt in
Neuwied mit Schneiderin Katharina Eliſe Figenzer,
ebenda. Am 7.: Bäcker Georg Fickel II. in Heppenheim
mit Anna Katharina Koob, ebenda. Bahnarbeiter Mich.
Mahla, Kranichſteiner Straße 7, mit Eliſabethe Marg.
Dingeldein in König. Fuhrmann Michgel Haas in
Schierſtein mit Kathar. Chriſtine Auguſte Palmerich,
ebenda. Maſchiniſt Philipp Schäfer hier mit Anna
Katharina Grebe in Braunhauſen. Bahnarbeiter Georg
Aloys Starck, Frankfurter Straße 5, mit Köchin Marg.
Eliſabeth Schulz, Karlſtraße 30. Poſtbote Johannes
Kaffenberger, Neckarſtraße 17, mit Marg. Brückmann,
Hügelſtraße 75. Sergeant im Leibgarde=Infanterie=Regt.
Nr. 115 Heinrich Gaul, Alexanderſtraße 22, mit
Doro=
thea Born in Fränkiſch=Crumbach.
Eheſchließungen. Am 2. Juli: Hilfshoboiſt und
Ser=
geant Georg Greilich mit Eliſabetha Weber, beide
hier. Am 3.: Kaufmann Arthur Plaut mit Elſa Katz,
beide hier. Am 5.: Beizer Ernſt Krahl mit Karolina
Dörr, beide hier. Vizewachtmeiſter Mar Müller mit
Katharina Lorenz, beide hier. Bäcker Franz Eckert
mit Köchin Henriette Erd, beide hier. Kaufmann
Wil=
helm Schmuck mit Luiſe Hildebrandt, beide hier.
Vor=
zeichner Heinrich Storck mit Elſe Kunz, beide hier.
Schloſſer Heinrich Sproß mit Friſeuſe Pauline Lang,
beide hier. Bureaugehilfe Auguſt Rück mit Charlotte
Landzettel, beide hier. Lokomotivheizer Th. Lorenz,
mit Eliſe Biedenkapp, beide hier. Kaufmann Friedrich
Sonnthal mit Marg. Vetter, beide hier. Schaffner
und Wagenführer Jakob Becker hier mit
Krankenwär=
terin Margareta Volk in Zell. Kanzleidiener Valentin
Pfeiffer mit Emilie Bauer, beide hier.
Geſtorbene. Am 3. Juli: Emmi Martha Schäfer,
1 J., ev., von Eberſtadt, hier Erbacher Straße 25. Am 4.:
Johanna Stock geb. Michel, 90 J., ev., Witwe des
Bild=
hauers, Kiesſtraße 99. Johanna Jordan, ohne Beruf,
43 J., kath., Pankratiusſtraße 69. Maurer Gg.
Bur=
mann, 23 J., ev., von Ober=Ramſtadt, hier Grafenſtr. 9.
Am 5.: Privatin Mathilde Zaun, 68 J., ev.,
Wieners=
ſtraße 97. Am 5.: Waldarbeiterin Eliſabetha Bauer.
geb. Hertel, 63 J., ev Ehefrau des Weißbinders in
Affolderbach, hier Grafenſtraße 9.
(I,14798
Leipzig 1913
Internationale Baufachausstellung mit Sonderausstellungen
Mai bis
Welt-Ausstellun
5
November
für Bauen und Wohnen
Am Fuße des Völkerschlachtdenkmals erbaut auf einer Fläche von 400000 qm. Besondere Sehenswürdigkeiten: Leipzig zur Zeit der Völkerschlacht.
Dörfchen mit anschließender landwirtschaftlicher Sonderausstellung. Gartenvorstadt Marienbrunn. 50000 qm großzer Erholungspark. Täglich große
Künstlerkonzerte auf der Straße des 18. Oktober. Abends Festbeleuchtung der Ausstellungsbauten und Leuchtsprihgbrunnen.
Die deutsche u. ausländ. Presse hat schon während der Vorarbeiten der Ansstellune das größte Interesse enfgegengebracht.
Nach der Eröffnung haben die bedeut. Pablizisten sie einer eingeh. Kritik gewürdigt. Wir zitieren folg. Zeitungsstimmen:
Mai bis
November
Die Leipziger Weltausstellung für
Bau- und Wohnwesen ist das stolze
Dokument unserer wieder wahr
ge-
wordenen, festgegründeten,
großzü-
gigen, ehrlichen u. phantasiereichen
neuen Baukultur. . . . . Frankt. Ztg.
Ein künstlerischer Geist hat in der
Anlage des Ganzen gewaltet. Eine
ungeheure Fülle des menschlichen
Wissens, Schaffens und Strebens ist
dort angesammelt worden, an dem
sich viele Tausende in den nächsten
Monaten erfreuen, und von dem aus reiche Anregung und
Belehrung ausgehen werden . . . . . Schles. Ztg. Breslau
. . . . . das große Werk . . . . . Eine Kühnheit, die gerade
wir Berliner besonders würdigen und preisen müssen,
da wir sie bisher nicht bewiesen haben, und wie es
scheint, in absehbarer Zeit nicht beweisen werden . . . . .
Es verdient die Bezeichnung durch seinen Umfang,
durch die Art, wie es mit der Entwicklung der Stadt
in Beziehung gesetzt ist, durch die Planung der
Ge-
samtanlage und durch die technisch einwandfreie
Ausführung bis in die letzte Ecke. Es steht in allen
diesen Dingen weit über den sogenannten Welt-
Aus-
stellungen, die Städte von gleichem Rang im Ausland
veranstaltet haben, und zeigt, wie fruchtbar die Ideen
der modernen deutschen Bewegung schon geworden
sind . . . . .
Berliner Tageblatt
.. .. .. diese Ausstellung, über deren feierliche Eröffnung
wir berichteten, bietet ünendlich viel mehr als trockenen
Fachkram, der die Allgemeinheit wenig interessieren
könnte; die gibt eine völlige Ausschöpfung des Begriffes
Baufach und verfolgt ihn in seinen Ausstrahlungen
bis in fast alle anderen Kulturgebiete. Täg! Rundschau
Leipzig hat den Beweis geliefert, daß es auf dem
Ge-
biete des Weltausstellungswesens mit jeder europäischen
Großstadt in die Schranken treten kann . . . . . und weiter
J.... Eins aber steht fest: Die IBA wird in der
Ge-
schichte des modernen Ausstellungswesens als eine
Musterleistung gebührend gefeiert werden, und die
Be-
sucher, die aus allen Gegenden der Welt nach der alten
Pleißestadt zu pilgern beginnen, werden die Reise nicht
Kölnische Zeitung
zu bereuen haben . . . .
Es mag ausdrücklich nochmals hervorgehoben sein, dafs
die Internationale Baufach-Ausstellung, zwar aus der
Praxis tür die Praxis geboren, doch eine reiche Fülle
anschaulicher Unterweisung und belehrende Aufklärung
umfaßt, die auch für die Allgemeinheit von größter
Neue Preußische Kreuzzeitung
Bedeutung ist. . . . . .
Gerade diese Vielseitigkeit darf als ein besonderer
Vor-
zug der IBA bezeichnet werden. Nicht für den Fachmann
und nicht für den Einzelnen ist sie bestimmt, sondern für
jeden, der nicht verständnislos dahinlebt, sondern der
seine nächste Umwelt begreifen möchte, um sie zu ver-
Kieler Zeitung
schönern. . . . . .
Ein Werk geht seiner Vollendung entgegen, das eine
„Kulturtat” genannt zu werden verdient. Ein Werk,
dessen außerordentliche Bedeutung für das gesamte
Bau- und Wohnwesen der Gegenwart und Zukunft
sich einstweilen noch gar nicht übersehen läßt, dem
jedoch Autoritäten von Rang und Ruf im In- und
Ausland schon jetzt, noch fast ein Vierteljahr vor
der offiziellen Eröffnung, einen vollen Erfolg vor-
Hannoverscher Anzeiger
aussagen. . .
Allem Anschein nach wird die heute eröffnete
Inter-
nationale Baufach-Ausstellung in nichts hinter der
Hygiene-Ausstellung in Dresden zurückstehen,
umso-
mehr, da ja das Bauwesen im allerengsten
Zusammen-
hang mit der menschlichen Kultur steht, und fast in
alle Zweige des menschlichen Lebens eingreift,
so-
daß auch der Laie des Interessanten und Belehrenden
so viel findet, daß er gern der Ausstellungs- und
Fest-
stadt Leipzig einen Besuch abstatten wird. . .
Die Post, Berlin
Wenn die Internationale Baufach-Ausstellung vor
den Toren Leipzigs auf den Grundlagen und
Erfah-
rungen der Dresdner Hygiene-Ausstellung aufgebaut
ist, so ist das ein erfreulicher Beweis für die Abkehr.
von der wachsenden Planlosigkeit der Welt-
Aus-
stellungen der letzten Jahre. Vor allem wird auch
der Besucher in der glücklichen Lage sein, bereichert.
und belehrt von ihr nach Hause zu gehen.
Dresdener Anzeiger
Oohalt
.
nzeiger.
Erſcheint 2mal wöchentlich in der Auflage des Tagblatts, bietet ſomit die größte Gewähr für erfolgreichſte Bekanntmachung von Vermietungs=Inſeraten. — Für den
Wohnungs=Anzeiger beſtimmte Inſerate müſſen ſtets tagsvorher bis ſpäteſtens 12 Uhr mittags zur Aufgabe gelangen. Später uns zugehende Inſerate können
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Landwirtſchaftliches.
L. K. Unter Bezugnahme auf die Notiz des
Landwirt=
ſchaftskammer=Ausſchuſſes für Starkenburg vom 10. Juni
I. J. wird nochmals auf den am 15. (Juli l. J.,
vormit=
tags 8 Uhr, beginnenden Zentral=Ziegenmarkt
zu Darmſtadt (Pferdewiarktplatz, Holzhofallee)
hinge=
wieſen, auf welchem Ziegenzüchtern und Gemeinden
gün=
ſtige Gelegenheit geboten iſt, raſſereines Zuchtmaterial
beſter Abſtammung der Starkenburger Edelziege
(Saanenraſſe) anzulaufen, ſo daß der Beſuch des
Mark=
tes, der nach den bis jetzt eingelaufenen Anmeldungen der
Ziegenzuchtvereine mit Zuchtmaterial vorausſichtlich gut
beſchickt werden wird, zu empfehlen iſt.
* Einführung von Zuchtvieh aus der
Schweiz. Bei genügender Beteiligung beabſichtigt der
Landwirtſchaftskammer=Ausſchuß für die Provinz
Star=
kenburg im Auguſt l. J. Simmentaler (Zuchtrindvieh aus
der Schweiz einzuführen. Für dieſen Import ſind die
Beſtimmungen des Grundplans über die Verwendung
der Staatsmittel maßgebend. Die Tiere (werden
vor=
ausſichtlich in Darmſtadt verſteigert bezw. die beiden
letz=
ten verloſt. Jeder Beſteller iſt verpflichtet, ein Tier zu
erwerben. Beſondere Wünſche in betreff Alter, Farbe,
Preis uſw. werden, ſoweit dies irgend möglich iſt, beim
Einkauf berückſichtigt, ohne daß eine Verpflichtung zur
Einhaltung übernommen wird. Die Garantie des
Land=
wirtſchaftskammer=Ausſchuſſes beſchränkt ſich lediglich auf
die von den Verkäufern zu erlangenden und bei der
Ver=
ſteigerung bekannt gegebenen Sicherheiten. Die Tiere
gehen mit dem Zuſchlag in das Eigentum des Beſtellers
über. Der Landwirtſchaftskammer=Ausſchuß übernimmt
die ſämtlichen Koſten des Ankaufs, Transportes bis
Darmſtadt und der Verſteigerung. Die Gewährung von
Zuſchüſſen an die Beſteller von weiblichem Zuchtmaterial
iſt fraglich, an die Beſteller von Bullen gemäß den hierfür
verfügbaren Mitteln noch von einem beſonderen Beſchluß
abhängig.
Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 1.—7. Juli.
Der Weltmarkt für Getreide ſtand in der letzten Woche
unter dem befeſtigenden Eindruck des wieder
ausgebro=
chenen Balkankrieges. Erſt am Schluß der Woche ſchwächte
ſich dieſer Preisfaktor wieder ab, als eine friedliche
Bei=
legung des geſpannten Verhältniſſes zwiſchen Rumänien
und Bulgarien gemeldet wurde, doch trat er am Montag
wieder verſtärkt auf, als beunruhigende Nachrichten über
die Haltung Rußlands und der Türkei eintrafen. Als
weiteres Moment für die Preisgeſtaltung wirkte die
vor=
ausſichtliche Verſpätung der Getreidernte infolge kühler
und regneriſcher Witterung in wichtigen
Produktionsge=
gieten. Der letztere Umſtand hatte beſonders auf den
deutſchen Getreidemarkt einen größeren Einfluß, da in der
vergangenen Woche auch in Oſtelbien eine regneriſche und
kühle Witterung eingeſetzt hat, die zwar eine Erfriſchung
der Felder herbeigeführt, jedoch in verſchiedenen Gebieten
für Winterroggen und Hafer zu ſpät gekommen zu ſein
ſcheint. Nach dem amtlichen Saatenſtandsbericht vom
An=
fang Juli hat ſich in Preußen die Note für Winterweizen
um 1 Punkt verſchlechtert, 2,6 gegen 2,5 zu Anfang Juni
dieſes Jahres und 2,4 zu Anfang Juni vorigen Jahres.
Die Note für Winterroggen iſt mit 2,7 dieſelbe geblieben
wie zu Anfang Juni dieſes Jahres, gegen 2,5 zu Anfang
Juli vorigen Jahres. Der Haferſtand hat ſich ſogar um
3 Punkte verſchlechtert, 2,9 gegen 2,6 zu Anfang Juni
dieſes Jahres und 2,5 zu Anfang Juli vorigen Jahres.
Von der Hektarſchätzung des Winterroggens zu Anfang
Juli liegt erſt die Schätzung vom Königreich Sachſen vor,
nach welcher der Hektarertrag mit 2,30 Doppelzentner etwas
geringer ausgefallen iſt, als nach dem endgültigen Ertrag
des Vorjahres mit 2,42 Doppelzentner, doch ſteht er noch
über dem 10jährigen Durchſchnittsertrag mit 2,10
Doppel=
zentner. Der Getreidemarkt verkehrte bei uns allgemein
in ruhiger und abwartender Haltung, nur bei Roggen
ge=
ſtaltete ſich mit Rückſicht auf die vorausſichtlich ſpätere
Ernte das Geſchäft etwas lebhafter. Die weitere
Geſtalt=
ung des Roggengeſchäftes wird zum großen Teile durch
die Ausfuhr bedingt ſein, die in erſter Linie von der
Qualität der neuen ruſſiſchen Roggenernte abhängig ſein
wird. In Weizen und Hafer lag das Geſchäft ziemlich
ruhig, zumal die aus der letzten Ernte an den Markt
kom=
mende Ware zum großen Teile von ſehr geringer Qualität
und deshalb ſchwer unterzubringen war. Es ſtellten ſich
die Preiſe für inländiſches Getreide am letzten Markttage
gegenüber der Vorwoche wie folgt:
Weizen
Roggen
Hafer
Königsberg
166½ (*2½
Danzig
212
164
169 (*6½
Stettin
197 (*2 ) 166 (*2
166
Voſen
154
195 (*1 ) 164 (*1
Breslau
196
152 (*1
162 (4
Berlin
201
183 (*1
) 166
172.
166 (*2
Magdeburg . 199
Halle
203 (*1 ) 170
186 (*2
202
Leipzig
178 (*1
168
Hamburg
210 (*5 ) 177 (*7
195 (45
Kiel
.200
170
Roſtock
. 190 (15 ) 162 (*2 ) 156
Braunſchweig 195
169
Hannover . 197 (*1 ) 172
180
Düſſeldorf . 215
180
183 (*1
Frankfurt a. M. 210
175
190
Mannheim
177½
Straßburg . . 230
180
180
München
218
160 (*2
166
Weltmarktpreiſe: Weizen Berlin Juli 200,50 (— 3,50),
Sept. 205 (—1,50), Peſt Okt. 189.10
0,85), Paris
Juli 233,75 (T6,50), Liverpool Okt. 165,10
1,60),
Roggen: Berlin Juli 171,50 (F 4,75), Sept. 172 (—3,50),
Hafer: Berlin Juli 162 (*1), Futtergerſte: Südruſſ
fr. Hamburg unverzollt Juni 123,50 (F2), Herbſt
120,50 (* 1,25), Mais: La Plata Juni/Juli 108,50
(*1) Mark.
H. Frankfurt a. M., 8. Juli. (
Fruchtmarkt=
bericht.) Der Wochenmarkt bot ein Bild großer
Ge=
ſchäftsunluſt wegen mangelnder Kaufluſt; doch waren
auch, infolge der politiſchen Vorgänge, die Abgeber
zurück=
haltend. Die abgeſchloſſenen Geſchäfte vollzogen ſich
da=
her zu etwas höherem Preiſe. Gerſte, Landroggen und
Mais ſchließen unverändert gegen die Vorwoche. Hafer
bei gutem Konſumbegehr ſtetig. Die Forderungen für
Mehl ſind ſeitens der Mühlen um 25 Pfg. erhöht.
Futter=
artikel ruhig. An der Mannheimer
Getreide=
börſe war die Tendenz feſt bei kleinem Angebot. Die
Berliner Produktenbörſe war für
Getreide=
ſchließlich befeſtigt. Offerten waren zwar etwas billiger;
aber die neue Verſchärfung der politiſchen Lage und der
Einfluß des Regenwetters, das für das Reifen des
Ge=
treides, insbeſondere des Roggens, nicht als günſtig
ge=
halten wird, verhindert einen Preisrückgang. Roagen
gut behauptet, jedoch ohne nennenswerte Umſätze.
Nach=
den letzten Kabelmeldungen von den amerikaniſchen
Getreidemärkten (Neu=York und Chicago) war
Weizen und Mais ſchließlich nachgebend auf den
baiſſe=
lautenden Saatenbericht und Meldungen über günſtiges
Wetter für die Dreſcharbeiten. Auch waren die
ſeiner=
zeitigen Berichte über Ernteſchäden im Nordweſten der
Vereinigten Staaten vielfach übertrieben. Trotz gutem
Exporkgeſchäft ſind Preisrückgänge bis ½ Cents erfolgt,
Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort in dieſer Woche
von 33,36 Mill. Buſh auf 32,41 Mill. Buſh. (
zurückgegan=
gen, während die Maisvorräte von 11,48 Mill. Buſh. auf
11,66 Mill. Buſh. ſtiegen. In Kanada ermäßigten ſich
die Weizenvorräte in dieſer Woche von 11,06 Mill. Buſh.
auf 9,74 Mill. Buſh.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Weizen, hieſ. und Wetterauer, 20,75—21. Nordd. 20.75
bis 21, (Kurheſſiſcher 20,75—21, Ruſſiſcher 23—24,25, Las
plata 22.75—23,50, Kanſas 23—23,75, Manitoba 23,25 bis
23,75, Redwinter 22,75—23,50, Walla=Walla 224—24.50a
Roggen, hieſ., 17—17,25, Bayeriſcher 17—17,25, Ruſſis
ſcher 17,25—17,75. Gerſte Pfälzer, 17,25—18,25, hieſ.
und Wetterauer 17—18, Riedgerſte 17,50—18, Fränkiſche
17,50—18. Hafer, hieſ., 18,50—19, Bayeriſcher 18,50 bis
19, Ruſſiſcher 17,50—18,50, Amerikaniſcher 16,75—17,25.
Mais mixed 14.75—15, Ruſſiſcher 14,75—15, Donaumais
14,75—14,90, Laplata 14,60—14,70, Weißer Mais 14,70 bis
14,90, Weizenſchalen 8,75—9, Weizenkleie 8,75—9,
Roggen=
kleie 10—10,50, Futtermehl 12—14, Biertreber, getrocknet,
12,25—12,75, Futtergerſte 15,50—15,75. Weizenmehl, hieſ.,
Baſis ab Mannheim, Nr. 0 31,25—31.50, feinere Marken
31.,75—32. Nr. 1 30—30,25, feinere Marken 30,50—30,75,
Nr 2 28,50—28,75, feinere Marken 29—29,25, Nr. 3 27 bis=
27,25, feinere Marken 27,50—27,75, Nr. 4 23—23,25, feinere
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Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 170 C.
Woog=Polizei=Wache.
Programm
zu dem am Mittwoch, den
9. Juli, von 12 Uhr mittags ab
vor dem Neuen Palais
ſtatt=
findenden Konzert der Kapelle
des Großh. Garde=Dragoner=
Regiments Nr. 23.
1. Germania=Marſch von G.
Keil. 2. Ouverture zur Operette
„Leichte Kavallerie” von Franz
v. Suppé. 3. Fantaſie aus „
Hoff=
manns Erzählungen” von
Offen=
bach. 4. Andante aus der Sonate
„Pathetique” von L. van
Beet=
hoven. 5. „Man lacht, man lebt,
man liebt”, Walzer aus „Die Kino=
Königin” von Gilbert. 6. „Frei
weg!”, Marſch von E. Latann.
MC
O1e
Heute Mittwoch, den 9. Juli, nachm. 4 Uhr
KUR-KONZERT
daran anſchließend um 8 Uhr
Sroßes
E AbenanonzerFanr Reumtel
Um 1045: Lampionpolonaise mit Musik
nach Böllenfalltor und Kastanienaliee.
Kapelle des 2. Großh. Hess. Art.-Regts. Nr. 61
Leitung: Obermuſikmeiſter M. Weber.
Sollte die Witterung das Abendkonzert im
ßur Peachtung. Freien nicht zulaſſen, ſo findet die Reunion
im Saale diesmal beſtimmt ſtatt.
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Eintritt 30 Pfg. — 10 Karten M. 2.−
Der hintere Garten iſt immer für
Nichtkonzert=
beſucher reſerviert.
Hessischer Hof.
Mittwoch, den 9. Juli:
— Militär-Konzert
der Kapelle des Leibgarde=Regiments (größerer Teil), unter
Leitung des Obermuſikmeiſters H. Hauske. (14956
Aus der Vortragsordnung: „Immortellen für Alb. Lortzing”
von Roſenkranz. Ouvertüre zu „Die diebiſche Elſter” von Roſſini.
Vergiß für mich die Roſe nicht” Lied von A. Kugler. „Don
Quixote” von Rupprecht. „Aufzug der Stadtwache in der
Bieder=
meierzeit” von Jeſſel. „Der alte Berner Marſch” von Schmeling”.
Anfang 8 Uhr. U. a. m. Eintritt 15 Pfg.
Herrliche Naturaufnahme.
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Varieté-Akt
sowie das andere reichhaltige, auserwählte
Programm.
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Der Mann mit den drei
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Anfang 3½ Uhr. — Künstler-Konzert.
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am 27., 28. und 29. Juli.
Anmeldungen nimmt Malermeiſter Georg Kraus,
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ſtraße 40 (Telephon 1972), entgegen. Den Intereſſenten wird nähere
Auskunft erteilt. Mitglieder anderer Gewerbevereine können ſich an=
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ſchließen.
Donnerstag, den 10. Juli,
abends 9 Uhr,
Monars=Verſammiung
im Vereinslokal „Perkeo”.
Tagesordnung: Verſchiedenes.
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