Inſerate
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176. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt,
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
wärts nehmen die Poſtämter u. die
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verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
u. 1.80 Mk. vierteli. Verantwortlichkeit
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Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
ſchriebenen Tagenwirdnichtübernommen.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 40 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Der Bundesrat-hat den von dem Reichstag
angenom=
menen Wehr==und Deckungsvorlagen ſeine
Zuſtimmung erteill.
In Kiel fand am Donnerstag nachmittag eine
Kon=
gerenz zwiſchen dem Reichskanzler, Marguts or San
Giuktano Staatsſekretär v Jagow unv Botſchafrer
Voulart ſtatt. Das tralieniſche Königspaar
m abends kurz nach 11 Uhr an Bord der „Trinacria” von
Kiel nach Stockholm abgerein.
Der preußiſche Kriegsminiſter von
Hee=
ringen wurde zum General=Inſpekteur der
2. Arme=Inſpektion Berlin ernannt. Sein Nachfolger
iſt noch nicht beſtimmt.
In Dresden bewilligten die Stadtverordneten 17
Mil=
lionen zur Bekämpfung der
Kleinwoh=
nungsnot.
„Der Deutſche Aerztetag wurde am Donnerstag
nachmittag in Elberfeld eröffnet.
Das Militärluftſchiff .Z. 1‟ iſt geſtern früh 746
Uhr in Königsberg i. Pr. gelandet.
Der Mörder des Majors von Lewinski
wurde vom Münchener Schwurgericht zum Tode
verurteilt.
Das bulgariſche Kabinett Danew hat
demiſ=
fiontert.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 8.
Der zweite Balkankrieg.
— „Mars regiert die Stunde”, erneut hallt der
Bal=
kan wider vom Dröhnen der Geſchütze und dem Knattern
des Gewehrfeuers, der Kampf auf der ganzen Linie iſt
ientbrannt. Eine formelle Kriegserklärung iſt bisher nicht
erfolgt, wie immer in ſolcher Situation, ſind die Flinten
von ſelbſt losgegangen. Es iſt kein Wunder, daß es ſo
gekommen iſt, wenn zwei kriegsbereite Heere einander
gegenüberſtehen, wächſt die Luſt, die Kräfte miteinander
zu meſſen, noch dazu, wo ſcharfe gegenſeitige Abneigung
vorhanden iſt. Dieſe iſt ja, im Grunde genommen, die
Triebfeder zu dem ſchweren Konflikte, der allem Anſcheine
nach jetzt zum Austrag kommen ſoll. Mit unabweisbarer
Notwendigkeit trieben die Dinge dahin, und der Ausbruch
des Kampfes bedeutet daher keinerlei Ueberraſchung.
Allerdings will niemand angefangen haben, einer ſchiebt
die Schuld auf den anderen, und wenigſtens nach außen
hin tat man ſo, als wenn man noch immer zu einer
fried=
lichen Einigung bereit ſei. Dieſes Verſteckſpielen iſt aber
völlig gleichgültig, man hat mit den Tatſachen zu rechnen,
jund dieſe bringen den Entſcheidungskampf um
die Vorherrſchaft auf dem Balkan. Nichts
an=
deres als das Ringen um dieſe hat dieſen Parteien das
Schwert in die Hand gedrückt, man wollte keinen
über=
mäßigen Machtzuwachs Bulgariens, die alten Gegenſätze,
die nur notdürftig während des Krieges ausgekleiſtert
ſwaren, platzten wieder auseinander, und man kam wohl
ſchließlich zu der Anſicht, daß eine Auseinanderſetzung
beſſer jetzt als ſpäter vorgenommen würde.
Rußland hat ſich vergebliche Mühe gegeben, eine
Ver=
mittlung zuſtande zu bringen, und dieſe war auch bereits
auf dem beſten Wege; ſelbſt Serbien hatte das
Schieds=
gericht angenommen und die Belgrader Skupſchtina dem
zugeſtimmt, als bereits am Wardarfluß die Armeen
an=
einander geraten waren. Allem Anſchein nach — denn
die Meldungen ſind, wie im erſten Balkankriege,
wider=
ſprechend — ſind in dieſem Stadium der Operationen die
Bulgaren minder glücklich geweſen, veilleicht weil die
Ser=
ben ſich auf das Kommende vorbereitet hatten und ſtark
befeſtigte Stellungen einnahmen, an denen ſich die
Bul=
garen die Köpfe einrennen mußten, und es iſt ſehr wohl
möglich, daß ſich über kurz oder lang das Blättlein
wen=
den wird. Wenn die Bulgaren ſich jetzt noch zurückhalten,
ſſo geſchieht dies wohl nicht zuletzt aus Rückſicht auf die
Stellungnahme Rumäniens, das ſich zu einer bewaffneten
Intervention anſchickt und erklärt, dem aggreſſiven Teil
in die Arme fallen zu wollen. Nun iſt es begreiflich, daß
Bulgarien Rumänien nicht gern gegen ſich haben möchte,
da eine derartige Wendung in Gemeinſchaft mit der
Stel=
lungnahme Serbiens und Griechenlands leicht Bulgarien
um einen großen Teil der Früchte des Balkankrieges
brin=
gen könnte. Jedenfalls iſt die Situation für die Bulgaren
ungemein ſchwierig, es ſieht ſich den anderen Balkanſtaaten
gegenüber, ohne auf irgendeinen Bundesgenoſſen rechnen
zu können. Bulgarien hat es gründlich mit allen
ver=
dorben, es iſt über Nacht zu ſchnell groß geworden, und
das wollen die übrigen nicht dulden.
Rumänien muß im Intereſſe der Selbſterhaltung
gegen Bulgaren vorgehen, da dieſes andernfalls die Vor=
macht auf dem Balkan würde, was Rumänien unter
kei=
nen Umſtänden dulden kann. Serbien ſeinerſeits erhebt
Anſprüche auf ein Gebiet, das auch die Bulgaren für ſich
haben möchten, und das gleiche iſt bei Griechenland der
Fall, das die Bulgaren in Saloniki unter keinen
Um=
ſtände dulden will. So kommt eins zum andern, um die
Lage zu verſchärfen, und es iſt zweifellos, daß man auf
dem Balkan vor einem Wendepunkte ſteht, der noch weit
ſchwerere Folgen nach ſich ziehen kann, als der Krieg mit
der Türkei.
Kulturarbeit der Marine.
C Man ſchreibt uns: Im Julihefte der Marine=
Rundſchau wird über ein Tätigkeitsgebiet der Marine
be=
richtet, auf dem zu arbeiten auch dem hitzigſten
Antimili=
tariſten als eine Förderung der Kultur erſcheinen wird.
Es handelt ſich dabei um die
Vermeſſungstätig=
keit und das deutſche Seekartenwerk. Was
erſtere anbelangt, ſo iſt die Vermeſſung der Küſte von
Deutſch=Südweſtafrika nunmehr fertiggeſtellt,
Sie wurde 1898 bis 1905 von dem Vermeſſungsſchiff
„Wolf” aufgenommen, das dafür jährlich 4 bis 6 Wochen
Zeit hatte, 1908 bis 1910 durch das
Vermeſſungsdetache=
ment des „Panthers” fortgeſetzt und ſeit 1911 vom
Ver=
meſſungsſchiff „Möwe” (Kommandant: Korvettenkapitän
Wodarz) beendet. Mit der dauernden Indienſthaltung
dieſes zweiten Vermeſſungsſchiffes im Auslande entſprach
das Reichsmarineamt den Wünſchen des
Reichs=
kolonialamtes, dem es wegen des Abbaues
der Diamanten auf die Erkundung von
Lan=
dungsplätzen in der Nähe der Diamantfelder
an=
kam. Das ſtete Zuſammenarbeiten des
Schiffs=
kommandos mit den Bezirksämtern von
Swakop=
mund und Lüderitzbucht hat viel dazu beigetragen, daß
die Vermeſſungen trotz der ſchwierigen Verhältniſſe
unge=
hindert fortſchreiten konnten. Bis auf drei Lücken, die
teils die Unbegehbarkeit gewiſſer Küſtenſtrecken, teils die
engliſche Gebietshoheit um Walfiſchbucht unvermeidlich
machten, iſt jetzt die geſamte Küſte Deutſch=Südweſtafrikas
vom Kreuzkap bis zum Oranje (430 Meter lang) „
ord=
nungsmäßig” (d. h. mit Landvermeſſung) vermeſſen,
wäh=
rend die Küſte vom Kreuzkap bis zum Kunene (550 Meter
lang) „flüchtig” (d. h. überwiegend von Bord aus), aber
erfreulich genau vermeſſen wurde. Wenn die „Möwe‟
dieſe Arbeit binnen etwa zehn Monaten bewältigte, ſo
war das nur möglich, weil ſie auch die Nachtzeit zu
Lotun=
gen benützte. Für die Diamantfelder zwiſchen Jchabo
und Slyviahügel konnte einiges Vermeſſungsmaterial der
kaiſerlichen Bergbehörde benützt werden. Die
Vermeſſun=
gen der „Möwe” befinden ſich jetzt in Verarbeitung zu
neuen deutſchen Seekarten, deren Veröffentlichung Anfang
1914 erfolgen ſoll.
Sie bilden einen Teil des deutſchen
Seekarten=
weſens, deſſen Herausgabe Staatsſekretär v. Tirpitz
im Jahre 1900 angeregt hat, um Deutſchlands Kriegs= und
Handelsmarine von den ausländiſchen Seekarten
unab=
hängig zu machen. Die erfreuliche Entwickelung des
deut=
ſchen Seekartenwerkes ſeit 1902 veranſchaulicht folgende
Zahlen: In dem genannten Jahre waren 127 Seekarten
vorhanden, ihr Umſatz in der Marine, bei Behörden und
im Handel betrug 24000 Stück; im Jahre 1912 dagegen
waren 460 Seekarten vorhanden, ihr Umſatz bezifferte ſich
auf 84000 Stück. Seehandbücher gab es im Jahre 1902
erſt 20, ihr Umſatz erreichte 3350 Stück, während im Jahre
1912 bereits 42 Seehandbücher vorhanden waren, die
in einer Anzahl von 6600 Stück umgeſetzt wurden. Bei
ſeiner Vollendung wird das deutſche Seekartenwerk etwa
1800 verſchiedene Seekarten und etwa 65 Seehandbücher
umfaſſen.
Die Reiſe des Kaiſers nach
Gmunden.
* Aus Gmunden wird den Leipz. N. N.
geſchrie=
ben: Das Dementi der Nordd. Allg. Ztg., daß die Reiſe
des deutſchen Kaiſers nach Gmunden nicht im Auguſt
erfolgen würde, hat in Gmunden große Beſtürzung
her=
vorgerufen. Es galt als feſtſtehend, daß Kaiſer Wilhelm
zu dem aus Hofkreiſen bekannt gewordenen Termin
ein=
treffen werde. Die Kurkommiſſion hatte in ihrer letzten
Sitzung daher auch ſchon die Konſtituierung eines eigenen
Komitees ins Auge gefaßt, das ſich mit einer würdigen
Kaiſerfeier zu befaſſen gehabt hätte. Ferner hatte der
Salzburg=Oberöſterreichiſche Sängergau eine
Huldigungs=
ſerenade an den hohen Verbündeten des Kaiſers Franz
Joſef vor. Auf ihre Anfrage an das Gmundener Hof=
marſchallamt wurde den Sängern erwidert, ſie möchten
ſich zwecks Nennung des genauen Termins an das
Hof=
marſchallamt des deutſchen Kaiſers wenden, worauf
nun=
mehr von dort die Nachricht kam, daß der deutſche Kaiſer
nicht die Abſicht gehabt habe, im Auguſt nach Gmunden zu
kommen, und das Geſuch der Vorſtandſchaft ſomit
gegen=
ſtandslos ſei. Die Antwort des deutſchen
Hofmarſchall=
amts wird allgemein mit den letzten politiſchen
Vor=
gängen in Zuſammenhang gebracht. Daß der Herzog von
Cumberland im Gmundener Schloſſe die geſamten
Mit=
glieder des Direktoriums der deutſch=hannoverſchen Partei
empfangen hat, und daß Abgeordneter Alpers, von
Gmun=
den direkt kommend, in einer öffentlichen
Parteiverſamm=
lung die Worte ſprach, der Herzog habe geſagt: „Meine
Herren, ich appelliere an Ihre Treue”, iſt von der
welfi=
ſchen Preſſe ſelbſt verbreitet worden. Allerdings kann
der Appell des Herzogs auch in dem Sinne gedeutet
wer=
den, daß dem jungen Herzog, der bald den
Braunſchwei=
ger Thron beſteigen ſoll, keine Schwierigkeiten durch eine
zu hartnäckige Stellungnahme der Welfen in den Weg
ge=
legt und damit ſeine Poſition erſchwert werden ſollte.
Daß Kaiſer Wilhelm dem Cumberlandſchen Hofe
ſeinen Gegenbeſuch nicht vorenthalten wird, iſt wohl mir
Beſtimmtheit anzunehmen. Um ſo mehr muß die
Gereizt=
heit in der Antwort an den Oberöſterreichiſch=
Salzburgi=
ſchen Sängergau auffallen, der ja mit der Vertröſtung
auf einen ſpäteren Termin zufrieden zu ſtellen geweſen
wäre. Auffallend in der Angelegenheit der Gmundener
Reiſe des Kaiſers war auch vor kurzem bereits die
Ver=
öffentlichung des Reiſeprogramms des Kaiſers, das bis
in den September alle Fahrten des Monarchen anführte,
ohne Gmunden zu nennen. Die Erklärung der Nordd.
Allg. Ztg., daß es keine hannoverſche Frage gebe, und die
Anweſenheit ſämtlicher Welfenführer darauf beim Herzog
von Cumberland, ſtellen die ganze Reiſeangelegenheit in
ein eigenes Licht.
Leutſches Reich.
— Annahme der Wehr= und
Deckungs=
vorlagen durch den Bundesrat. Der
Bundes=
rat ſtimmte dem Antrag Sachſens, betreffend die
Aus=
prägung einer weiteren Million Dreimarkſtücke als
Denk=
münze anläßlich der Einweihung des
Völkerſchlachtdenk=
mals in Leipzig zu. Zugeſtimmt wurde ferner dem vom
Reichstag angenommenen Geſetz zur Abänderung des
Be=
ſoldungsgeſetzes, dem Reichs= und
Staatsangehörigkeits=
geſetz, der Ergänzung des Geſetzes über die
Friedens=
präſenzſtärke des deutſchen Heeres und dem
Beſoldungs=
geſetz, ſowie zur Aenderung des
Mannſchaftsverſorgungs=
geſetzes, dem Geſetz über den einmaligen
außerordent=
lichen Wehrbeitrag, den Aenderungen im Finanzweſen,
dem Beſitzſteuergeſetz, der Aenderung des
Reichsſtempel=
geſetzes und dem vom Reichstag angenommenen Geſetz
über die Angeſtelltenverſicherung der Privatlehrer. Der
Entwurf zur Abänderung des Militärſtrafgeſetzbuches
wurde dem zuſtändigen Ausſchuß überwieſen.
— Die Konferenz in Kiel. Der italieniſche
Botſchafter in Berlin teilte einem Korreſpondenten des
Berliner Tageblatts in Kiel mit, daß in der dreiſtündigen
Beratung am Donnerstag nachmittag zwiſchen dem
Reichskanzler, dem Staatsſekretär des Aeußern, dem
Mar=
quis di San Giuliano und dem italieniſchen Botſchafter
Bollati alle wichtigen politiſchen Fragen erörtert wurden.
Auf die Frage des Korreſpondenten, ob man das
Ergeb=
nis charakteriſieren könne, erwiderte der Botſchafter: Das
Beſtehen einer vollkommenen Uebereinſtimmung der
Auf=
faſſung über die politiſche Lage iſt bei den herzlichen
Be=
ziehungen der Verbündeten ſelbſtverſtändlich. Auch in
Fragen, wie der wegen der Aegäiſchen Inſeln, ſeien
Miß=
verſtändniſſe vollkommen ausgeſchloſſen. Nach dem
Ber=
liner Lokal=Anzeiger ſoll, wie Staatsſekretär von Jagow
einem ausländiſchen Befrager mitteilte, kein Bericht
aus=
gegeben werden. Man gehe aber nicht fehl in der
An=
nahme, daß der große Tag von Kiel die feſte Solidarität
beider Regierungen in allen wichtigen und beſonders in
den ſchwebenden politiſchen Fragen ergeben habe.
— Der Hanſa=Bund und die neuen
Steuergeſetze. Eine Reihe konſervativer und
kleri=
kaler Blätter haben angeſichts der Beſchlüſſe des
Reichs=
tages über die Deckungsvorlagen von einem verlorenen
Standpunkt des Hanſa=Bundes geſprochen.
Demgegen=
über weiſt der Hanſa=Bund in einer umfangreichen
Dar=
legung darauf hin, daß er in wichtigen und grundlegenden
Fragen den von ihm zuerſt aufgeſtellten Einzelforderungen
zur Durchführung verholfen hat. So entſpricht die
Feſt=
ſetzung der Zahlung des Wehrbeitrages in drei
Jahres=
raten, ſeine Begrenzung auf den Betrag von 1 Millarde
Mark, die Ablehnung der veredelten Matrikularbeiträge
und die Schaffung einer direkten Reichsbeſitzſteuer, ferner
die Erhöhung des Reichskriegsſchatzes durchaus den
An=
regungen, die der Hanſa=Bund in verſchiedenen
Kund=
gebungen gegeben hat. Der Hanſa=Bund iſt allerdings
von Anfang an dafür eingetreten, daß als Beſitzſteuer die
Erbſchaftsſteuer ausgeſtaltet würde, und er iſt auch jetzt
noch der Ueberzeugung, daß ſie bei der Unſicherheit der
Konjunktur der Vermögenszuwachsſteuer vorzuziehen
ge=
weſen wäre. Auf der anderen Seite erkennt er aber an,
daß für viele ſeiner Freunde große politiſche
Geſichts=
punkte und die ganze parlamentariſche Lage der Grund
geweſen ſind, daß ſie ſeinen Wünſchen nicht in allen
Rich=
tungen zum Siege verhelfen konnten. Im übrigen ſieht der
Hanſa=Bund aber vor allem in der Aufhebung des
Scheck=
ſtempels, der Reform der Grundwertzuwachsſteuer, der
Ablehnung der Beſteuerung fingierter Vermögen und der
Aufnahme einer Reichsſtatiſtik über die Erträgniſſe des
Wehrbeitrages nennenswerte Erfolge ſeiner Beſtrebungen.
Auszeichnung des Kriegsminiſters
von Heeringen. Der Kriegsminiſter von Heeringen
iſt in Anerkennung der großen Verdienſte, die er ſich in
vierjähriger aufreibender Tätigkeit um die Armee im
all=
gemeinen und insbeſondere durch die energiſche und
er=
folgreiche Verteidigung der Wehrvorlagen erworben hat,
zum General=Inſpekteur der II. Armee=Inſpektion
Ber=
lin ernannt worden. Als weiteres Zeichen dieſer
Aner=
kennung hat der Kaiſer dem General von Heeringen
außerdem ſein Bildnis in Oel verliehen. Der Nachfolger
des Kriegsminiſters iſt noch nicht ernannt.
Zum Ergebnis der
Handwerkskon=
ferenz im Reichsamt des Innern, über das wir geſtern
berichteten, verlautet, daß über die weſentlichſten Punkte,
die zur Verhandlung ſtanden, ein Einverſtändnis zwiſchen
den Kommiſſaren der Reichsregierung und den Vertretern
des deutſchen Handwerks zuſtande kam. An die Konferenz
ſoll ſich in abſehbarer Zeit eine Beſprechung mit den
Vertretern der Gewerbetreibenden knüpfen, und im
An=
ſchluß hieran iſt, nachdem bis jetzt nur ein kleiner Kreis
der Vertreter des Handwerks gehört worden iſt, die
Ein=
berufung einer großen Handwerkskonferenz in Ausſicht
genommen; doch ſteht der Termin hierfür noch nicht feſt.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Einſetzung eines Kommiſſariats in
Böhmen. Die Vollverſammlung der deutſch=böhmiſchen
Abgeordneten erklärt die von der Regierung beabſichtigten
Ausnahmemaßregeln (Einſetzung einer landesfürſtlichen
Verwaltungskommiſſion für Böhmen uſw.) für
unan=
nehmbar. Sie legt Verwahrung dagegen ein und erklärt,
daß kein deutſcher Abgeordneter in eine ſo geartete
Kom=
miſſion eintreten dürfe. Der früher gefaßte Beſchluß, daß
die deutſchen Landesausſchußbeiſitzer ihre Stellen
nieder=
legen ſollen, wird umgeſtoßen. Auch unter den tſchechiſchen
Abgeordneten herrſcht große Unzufriedenheit. Eine
Ab=
ordnung der tſchechiſchen radikalen Parteien erſchien beim
Grafen Stürgkh und bezeichnete die Einſetzung eines
Kom=
miſſariats in Böhmen als Verfaſſungsbruch. Sie erklärte,
es ſei ſehr fraglich, ob die Bevölkerung unter der
Herr=
ſchaft einer ſolchen Kommiſſion ihrer Steuerpflicht
nach=
kommen werde, und kündigte an, daß ſie gegen das
Kom=
miſſariat bei der Krone Beſchwerde erheben werde,
Frankreich.
Die Beratung der Heeresvorlage wurde
am Donnerstag in der Kammer fortgeſetzt.
Montebello, der Vizepräſident der Heereskommiſſion,
bekämpfte den Gegenantrag Meſſimy. Boncour ſagte,
Meſſimy könne, nachdem er die Bedeutung der deutſchen
Rüſtungen betont habe, logiſcherweiſe unmöglich zu dem
Gegenantrag kommen, wodurch das Heer während eines
Teils des Jahres zu ſchwach gelaſſen wäre. — Meſſimy
meinte, ſein Gegenentwurf beſeitige alle Beſorgniſſe, auch
diejenigen vor zu einer geringen Truppenſtärke von
Ok=
tober bis März, und gewähre das ganze Jahr hindurch
Deckungstruppen, die einem plötzlichen Angriff gewachſen
ſeien. Ein ſolcher ſei übrigens nicht zu erwarten, denn
dazu müßten die Deutſchen ein Drittel ihrer Pferde
mo=
biliſieren, ſie könnten alſo erſt am dritten oder vierten
Mobilmachungstage vorgehen, ein wahrſcheinlicher
Vor=
marſch erſt nach zehn oder elf Tagen. 350000 Mann,
da=
von Dreiviertel aktive, genügten für die Sicherheit des
Landes während der erſten Kriegswoche. Meſſimy trat
dann dafür ein, daß die Kompagnien der Regimenter im
Innern aus 110 aktiven Mannſchaften und 140 Reſerviſten
zuſammengeſetzt ſeien. Der Redner ſprach dann ſein
Be=
dauern darüber aus, daß die Regierung beſchloſſen habe,
die Vertrauensfrage zu ſtellen. Miniſterpräſident
Bar=
thou erklärte, er werde nicht nur wegen des
Gegenent=
wurfes Meſſimy=Boncour die Vertrauensfrage ſtellen,
ſon=
dern wegen aller Abänderungsanträge, die über die von
der Kommiſſion und Regierung gemachten Vorſchläge,
eine Herabſetzung der Dienſtzeit betreffend, hinausgehen.
In bemerkenswerter Weiſe gaben zahlreiche Deputierte
während der Rede Meſſimys ihrer Anſicht über die
Stel=
lung Italiens Ausdruck, und als Meſſimy erklärte, daß
die gegenwärtige europäiſche Lage es Frankreich geſtatte,
einen Teil ſeiner Truppen von den alten Grenzen
abzu=
berufen, wurden von vielen Bänken, namentlich auf der
Rechten und im Zentrum, lebhafte Proteſtrufe laut.
Meſ=
ſimy bemerkte, daß die italieniſchen Alpentruppen
gegen=
wärtig in Tripolis ſeien, worauf ihm ein nationaliſtiſcher
Deputierter zurief: Wiſſen Sie denn, daß dieſe Truppen
immer dort bleiben werden?
Die Kammer lehnte mit 312 gegen 266 Stimmen den
Gegenentwurf Meſſimy=Boncour ab und vertagte ſich.
Von den 266 Deputierten, die für den Gegenentwurf
Meſſimy in der Kammer geſtimmt haben, ſind 144
Mit=
glieder der radikalen und ſozialiſtiſch=radikalen Partei,
40 Mitglieder der Radikalen und 10 der demokratiſchen
Linken, 41 geeinigte Sozialiſten, 26 republikaniſche
So=
zialiſten, 1 gemäßigter Republikaner, 1 Mitglied der
Ac=
tion liberale und 3 Wilde. Das Abſtimmungsergebnis
wird in der Preſſe lebhaft erörtert. Allgemein wird
er=
lärt, daß jetzt das wichtigſte Hindernis, das ſich der
Vor=
lage über die dreijährige Dienſtzeit entgegenſtellte,
beſei=
tigt ſei.
Die Republique Francaiſe ſchreibt: Mit dem
Gegen=
projekt Meſſimy verſchwindet die letzte Hoffnung der
Geg=
ner des Geſetzes. Nunmehr würde die Obſtruktion um ſo
unerträglicher erſcheinen, als ſie offenkundig unnütz wäre.
Das Geſchäft kann als erledigt angeſehen werden. Auch
Jaurés gibt in der Humanité unumwunden zu, daß durch
die Ablehnung des Geſetzentwurfes das ernſte Hindernis,
das die Fortſchritte des Geſetzes über die dreijährige
Dienſtzeit hemmte, überwunden ſei. Der radikale
Evené=
ment ſchreibt: Man begreift, daß die Anhänger der
drei=
jährigen Dienſtzeit ſich dazu beglückwünſchen, daß der
ſtärkſte Anſturm, der die Regierungsvorlage bedrohte,
zu=
rückgewieſen iſt. Gleichwohl muß man es als eine ernſte
Sache anſehen, daß ſo viele republikaniſche Stimmen auf
den Gegenentwurf entfielen. Es wäre höchſt bedauerlich
wenn die Regierungsvorlage eine ſo ſtarke Oppoſition
fände. Die Regierung hat die Pflicht, alles aufzubieten,
um dieſe Oppoſition zu verhindern.
England.
Die Homerulebill. Premierminiſter Asquith
kündigte im Unterhauſe an, daß die dritte Leſung der
Homerulebill am 7. Juli ſtattfindet. Es beſteht kein
Zweifel, daß das Oberhaus das Geſetz auch das zweite
Mal glatt ablehnt.
Belgien.
Die Kongofrage. Nach einer Meldung des
Journal de Bruxelles hat die engliſche Regierung
nun=
mehr offiziell die Angliederung des Kongoſtaates an
Bel=
gien anerkannt.
Rußland.
Die günſtige Finanzlage. Der Reichsrat
nahm ein Geſetz über die Anweiſung von 58 780000
Ru=
el für den Neubau von Kriegsſchiffen, ihre Ausrüſtung
und Anlegung in Staatswerften gemäß dem ſogenannten
kleinen Programm in der Dumafaſſung an. Darauf wurde
die Generaldebatte über das Etatsgeſetz von 1813 eröff=
net. Der Berichterſtatter Schipow ſtellte die günſtige
Fi=
nanzlage Rußlands feſt, indem er berichtet: Die
Budget=
kommiſſion erhöhte die Ziffern der Einnahmen und
ſetzte=
ſie auf 3250 Millionen Rubel feſt, die ordentlichen Aus=,
gaben auf 3015 und die außerordentlichen auf 235 Millio=,
nen. Er wies auf die geringe Höhe der Staatsſchulden
und den freien Barbeſtand des Staatsſchatzes als günſtige
Zeichen für den ruſſiſchen Budgetſtand hin und zeigte zum
Schluß, wie eng geordnete Finanzzuſtände mit der
Ent=
wickelung der produktiven Kräfte des Landes
zuſammen=
hingen. Die große Erfahrung des Finanzminiſters bürge
für den weiteren ökonomiſchen Fortſchritt Rußlands.
Vereinigte Staaten.
Die japaniſche Note wegen des
Land=
ſtreits in Kalifornien wurde von dem
Botſchaf=
ter Chinda dem Staatsſekretär Bryan überreicht. Sie
enthält lediglich in den vorhergehenden Noten enthaltene
Darlegungen.
Südafrika.
Der Ausſtand im Randgebiet. Der Sekretäk
des Bergarbeiterverbandes hat erklärt, daß in faſt allen
Gruben die Leute jetzt ſtreikten, und daß in den wenigen
übrigen Gruben die Leute zum Streik veranlaßt werden
würden. Die Gewerkſchaften der Maſchiniſten in
Johan=
nesburg haben in der Abſtimmung mit 9 gegen 1 Stimme,
ſich für den Streik entſchieden. Die Zimmerleute und
Tiſchler ſind einſtimmig für den Streik. Auch die Maurer
haben mit 81 gegen 13 Stimmen für den Streik geſtimmt.
* London, 3. Juli. Der Prinz von
Wales=
wird von München zunächſt nach Dresden reiſen und
ſpäter andere Plätze beſuchen, um ſchließlich einige
Wochen=
beim Großherzog in Neuſtrelitz zu verweilen. Die Dauer
des Beſuches iſt noch unbeſtimmt; der Prinz wird
höchſt=
wahrſcheinlich vor dem Herbſt nicht zurückkehren. In ſeis
ner Begleitung befinden ſich Major William Cadogan,
Profeſſor Fiedler, Herr Fehr und ein Geheimpoliziſt von=
Scotland Bard, der wegen ſeiner Kenntnis der deutſchen
Sprache für dieſen Poſten auserwählt wurde.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 5. Juli.
Der neue preußiſche Geſandte am
Großherzoglichen Hofe.
* Als Nachfolger des Freiherrn Rücker von Jeniſch
iſt, wie wir ſeinerzeit mitteilten, der erſte Sekretär der
deutſchen Botſchaft in Paris, Botſchaftsrat Freiherr
von der Lancken=Wakenitz, zum preußiſchen
Geſandten in Darmſtadt ernannt. Freiherr von der
Lancken ſtammt aus einer alten, auf Rügen begüterten
Adelsfamilie. Er iſt am 5. Oktober 1867 in Boldevitz
geboren. Im Jahre 1892 trat er in den diplomatiſchen
Dienſt ein; bis 1907 war er zweiter Sekretär bei der
deut=
ſchen Botſchaft in Rom, von 1907 ab erſter Sekretär und
Botſchaftsrat bei der deutſchen Botſchaft in Paris; dort
wurde ihm 1911 der Titel eines außerordentlichen Ge= und bevollmächtigten Miniſters verliehen. Als
im Sommer 1912 die Regelung einiger im deutſch=
fran=
zöſiſchen Kongoabkommen offen gelaſſener ſpezieller
Ab=
grenzungsfragen notwendig geworden war, wurde
Frei=
herr von der Lancken als Leiter der deutſchen Sektion zu
der in Bern am 15. Juni zuſammengetretenen
deutſch=
franzöſiſchen Konferenz entſandt; ſeine Perſönlichkeit trug
viel zum glatten Verlauf der Verhandlungen bei, die am 20.
Juli ihren Abſchluß fanden. Freiherr von der Lancken
gehört als Rittmeiſter der Reſerve dem Regiment der
Gardedukorps an und iſt ſeit 1894 mit Rena
Frieden=
thal, Herrin auf Günthersdorf, verheiratet. Er iſt Herr
auf Bußnitz, R.=Rr. des Johanniterordens und gilt als
einer der reichſten Männer in der deutſchen Diplomatie.
Herr von der Lancken=Wakenitz wird wie ſein
Vor=
gänger im Amt im Palais Roſenhöhe Wohnung nehmen.
Er iſt geſtern nachmittag 5.38 Uhr in Darmſtadt
eingetrof=
fen, hat vorerſt im Hotel „Zur Traube” Wohnung
ge=
nommen und wird heute mittag in üblicher Weiſe vom
Großherzog in Sonderaudienz zur Ueberreichung
Die Dame auf Reiſen.
** Die Reiſezeit iſt für die Menſchenbeobachter eine
Erntezeit; lange Eiſenbahnfahrten in die fremden
Gegen=
den, der Aufenthalt im Warteſaal, das Leben im Hotel,
führt jeden mit fremden Menſchen in einem Raume
zu=
ſammen, zwingt das Auge, ſich mit den Mitreiſenden zu
beſchäftigen, und gern verkürzt ſich mancher die
unfrei=
willige Muße einer langen Fahrt durch eine diskrete
Be=
obachtung der Mitreiſenden und durch allerlei
Vermutun=
gen über ihr Weſen, ihre Herkunft und ihr Ziel. Und
wie ſchnell lernt man aus tauſend kleinen belangloſen
Einzelheiten im unfreiwilligen Zuſammenſein mit
frem=
den Mitreiſenden die wirkliche Dame von der
unterſchei=
den, die wirkliche Dame ſein möchte.
Das beginnt ſchon beim Betreten des Kupees, zeigt
ſich in dem Blicke, mit dem der nun einmal ſtets
unwill=
kommene Neueinſteigende betrachtet wird, zeigt ſich in der
Verhandlung mit dem Gepäckträger, in der Art, wie dem
peuen Gaſte Platz gemacht wird und in der Miene, mit
der das geſchieht. Denn die abſolute Herrſchaft über die
eigenen Gefühle iſt das erſte Kennzeichen der wirklichen
Dame; die unwillkommene Störung wird ſich nicht in
ihrem Geſichte ſpiegeln, und alle die kleinen
Unannehm=
lichkeiten, die jeder Mitreiſende unwillkürlich dem anderen
verurſacht, werden nichts an der gelaſſenen Freundlichkeit
des Gegenüber ändern. Die vom Schickſal
Zuſammen=
geführten erleichtern ſich ihr Los, indem ſie ſich
gegen=
ſeitig jene unauffällige Rückſicht erweiſen, die alle
Un=
annehmlichkeiten mancher Fahrt erleichtern. Die reiſende
Dame iſt ſicherlich zurückhaltend aber nirgends wird der
Beobachter an ihr eine hochmütige abweiſende Kälte
be=
merken. Aber der einfachſte und untrüglichſte Maßſtab
für die Beurteilung wird dem zurückhaltenden
Beobach=
ter doch immer die Reiſekleidung der Dame ſein. Denn
die Eiſenbahnfahrt iſt die beſte Probe für den Geſchmack
und die Kultur der Kleidung, iſt der ſchwerſte und
zu=
gleich überzeugendſte Beweis für die Fähigkeit, Eleganz
und Verfeinerung mit ihrem höchſten Ideal, mit
Einfach=
heit zu verknüpfen. Nie wird die vornehme Dame in
einem auffallend teueren Koſtüme reiſen; wo du im
Kupee Juwelen, Spitzen oder gar rauſchenden
Pleureu=
ſen begegneſt, wird dein Urteil gefällt ſein, noch ehe die
Tür wieder ins Schloß gefallen iſt. Denn die wahre Ele=
ganz der Reiſe heißt Einfachheit und Zweckmäßigkeit. Im
ſchlichten Schneiderkoſtüm erſcheint die reiſende Dame.
Schon ein ausgeſchnittener Schuh iſt in der Eiſenbahn ein
Zeichen von fehlendem Feingefühl des Geſchmackes; und
wo auf längerer Fahrt durchbrochene Strümpfe getragen
werden, iſt die Erziehung zu einer angemeſſenen Kultur
der Kleidung noch unvollendet. In ſchlichten ſchwarzen
oder braunen Schnürſchuhen oder Stiefeletten tritt die
Dame ihre Reiſe an, zu den Strümpfen hat ſie ein
ein=
faches glattes Gewebe gewählt; ihre Hände ſind von
ſauberen neuen Handſchuhen gegen den Kohlenſtaub
ge=
ſchützt und nichts wird ſie bewegen, während der Fahrt
ihre Handſchuhe abzulegen. Ein Kleid oder ein
Klei=
dungsſtück, das in Abgenutztheit davon erzählt, daß es
ſchon manche Stürme durchlebte, und jetzt nur noch auf
Reiſen, fern von der Stadt, ſein Daſein weiter friſtet, iſt
ausgeſchloſſen. Die Friſche und Sauberkeit der
Reiſe=
kleidung verrät den ganzen Menſchen; die Kleidung, der
man anſieht, daß ſie für die Reiſe noch gut genug” war,
erzählt von einem Mangel an Selbſtachtung und verrät
dir, daß dein Gegenüber ſich nur für ihre Nachbarn und
Bekannten gut kleiden möchte. Und noch eins beobachtet
der Mitreiſende an der eleganten Frau: ſie weiß, wo ſie
umſteigen muß und wann ſie ankommt; ſie hat ſich
da=
heim, im Hotel oder am Schalter informiert und braucht
keine Fragen an Mitreiſende zu ſtellen. Sie iſt nicht
nervös oder weiß ihre Angſt, den Anſchluß zu verpaſſen,
zu verbergen. Und wenn ſie das Kupee betritt, erſcheint
ſie nicht mit Schachteln, Taſchen und Paketen beladen,
ſondern nur mit einer einfachen, unauffälligen kleinen
ledernen Reiſetaſche, die nicht mehr enthält als die
weni=
gen kleinen Dinge, die man während des Aufenthalts im
Eiſenbahnwagen braucht.
Schuhnummern einſt und jetzt.
C) Bei der jüngſten Verſammlung der italieniſchen
Schuhfabrikanten wurde lebhaft über eine Erſcheinung
Klage geführt, die ſich in den letzten Jahren in der
inter=
nationalen Schuhinduſtrie immer deutlicher fühlbar
macht. Es iſt die Tatſache, daß die Schuhnummern
der Frauenwelt ſich in den letzten Jahren immer
ſtärker verändern. Und leider hat ſie nicht die Tendenz,
kleiner zu werden, im Gegenteil, die Füße der Damen=
welt werden im Durchſchnitt immer größer und die
Schuhfabrikanten müſſen mit Sorge wahrnehmen, daß die
kleineren Damenſchuhnummern, die früher am
meiſten=
verlangt wurden, liegen bleiben und immer ſchwerer
ver=
kauft werden. Ein Mitarbeiter des Piccolo della Sera,
hat nun einen führenden italieniſchen Schuhinduſtriellen
über dieſe Erſcheinung befragt. „Das Wachstum der=
Frauenfüße iſt eine unverkennbare Tatſache” erklärte der=
Fachmann, „aber man muß hinzufügen, daß ſich dieſes
Phänomen faſt ausſchließlich auf die höheren ſozialen
Schichten beſchränkt. Hier aber iſt ein ſtetes Wachſen der
am meiſten getragenen Schuhnummern zu beobachten.
Das gilt beſonders für das gute Luxus=Schuhzeug der=
Damen. Die Erſcheinung iſt offenbar in der zunehmenden
Verbreitung des Sportes in der Damenwelt der
wohl=
habenderen Bürgerſtände zu ſuchen. Das Golfſpiel, das
Tennis bringt naturgemäß eine Steigerung der
Muskel=
tätigkeit mit ſich, und die Folge iſt das Wachstum, das
Größerwerden der Füße. Daß der Sport die Urſache
dieſer Vergrößerung iſt, zeigt ſich auch darin, daß die
Zu=
nahme der Fußgröße der Damen in jenen Ländern am
größten iſt, in denen die Frauenwelt mit beſonderem
Eifer Sport treibt, z. B. in England.”
In dieſem Zuſammenhange iſt es beſonders
inter=
eſſant, feſtzuſtellen, daß dieſer Tendenz der
Vergrößerung=
des Frauenfußes eine zunehmende Verkleinerung
des Männerfußes gegenüberſteht. Und hier
er=
ſtreckt ſich das Phänomen nicht etwa nur auf die höheren
Geſellſchaftsſchichten, ſondern ganz allgemein auf die
ge=
ſamte männliche Bevölkerung der Kulturſtaaten; die
Füße=
der Männer werden im Durchſchnitt kleiner. Man erklärt
das mit der geringeren Inanſpruchnahme der
Fußmus=
keln. „Die wachſende Rolle der öffentlichen
Verkehrsmit=
tel im modernen Leben iſt dabei von entſcheidendem
Ein=
fluß. Beſonders in den großen Induſtrieſtaaten bedien
ſich die Bevölkerung immer häufiger der Verkehrsmittel
der Straßenbahnen, der Omnibuſſe, der Eiſenbahnen
Die Fußmuskeln werden ſeltener angeſtrengt, und die
Folge davon iſt, daß die Füße der Männer mit der
Zei=
kleiner werden. Das Größerwerden der
Damenfüßenbe=
ſchränkt ſich auf einen beſtimmten Zeitraum und auf ein
beſtimmte ſoziale Klaſſe. Die allgemeine Tendenz aber
die ſich auf alle Bevölkerungsſchichten und auf alle Völke
gemeinſam erſtreckt, geht auf eine Verminderung de
Fußgröße hin.”
ſeines Beglaubigungsſchreibens empfangen. Nach dem
Empfang findet Galatafel im Reſidenzſchloß ſtatt.
Gleichzeitig mit dem preußiſchen Geſandten wird auch
der Belgiſche Geſandte Baron Beyens Exz.
von Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog zur Ueberreichung
ſeines Beglaubigungsſchreibens empfangen. Auch Exz.
Beyens nimmt an der Galatafel teil. Exzellenz Beyens
hat ebenfalls im Hotel „Zur Traube” Wohnung
ge=
nommen.
Geſtern abend folgten beide Herren einer Einladung
Sr. Exzellenz des Herrn Staatsminiſters Dr. von
Ewald zum Abendeſſen, an dem u. a. auch der ruſſiſche
und engliſche Geſandte teilnahmen.
Der Arbeitsplan des Großh. Hoftheaters
für die nächſte Spielzeit.
Die neue Spielzeit unſerer Hofbühne beginnt am
7. September mit einer Neuinſzenierung von Richard
Wag=
ners „Tannhäuſer” unter muſikaliſcher Leitung des neuen
Kapellmeiſters Paul Ottenheimer. Am 10. September
nimmt das Schauſpiel ſeine Tätigkeit mit einer
Einſtu=
dierung von Goethes „Fauſt”, die auf vier Abende verteilt
iſt und die in der neuen dekorativen Einrichtung unter
ſzeniſcher Leitung von Reaiſſeur Hans Baumeiſter ſteht,
wieder auf. Das Repertoire der kommenden Spielzeit
wird durch zahlreiche Erſtaufführungen und
Neueinſtu=
dierungen eine weitgehende Bereicherung erfahren. In
der Oper iſt vor allem die Premiere von „Oberſt Chabert”
von Waltershauſen und von „Schleier der Pierrette” von
Dohnanyi=Schnitzler vorgeſehen. Von Neueinſtudierungen
ſind für die erſten Monate in Ausſicht genommen: „Die
weiße Dame” von Boieldieu, „Hoffmanns Erzählungen‟
von Offenbach, „Der Zigeunerbaron” von Johann Strauß
(in Opernbeſetzung), „Die verkaufte Braut” von Smetana
„Der Wildſchütz” von Lortzing, „Der Toreador” „Der
Poſtillon von Lonjumeau” und „Die Nürnberger Puppe‟
von Adam, dem Komponiſten von „Wenn ich König wär?
Im Rahmen zykliſcher Aufführungen werden ſämtliche
Wagneropern in der dekorativen Einrichtung der
Früh=
lingsfeſtſpiele in Szene gehen. Der zu veranſtaltende
Mo=
zartzyklus bringt die Opern des Meiſters in neuer
In=
ſzenierung, und aus Anlaß des vorgeſehenen Verdizyklus
wird das Publikum Gelegenheit haben, Maeſtro Arturo
Vigna von Monte Carlo am Dirigentenpult zu begrüßen.
Im weiteren Verlauf der Spielzeit gehen außer modernen
Novitäten auch noch „Der Barbier von Bagdad” von
Peter Cornelius, ſowie einige Opern von Marſchner,
Weber, Meyerbeer und Roſſini in Szene. Von den
Wer=
ken Puccinis ſind ebenfalls Repriſen in Ausſicht
ge=
nommen.
Auch das Schauſpiel wird vor eine Reihe
inter=
eſſanter Aufgaben geſtellt, von denen erwähnt werden
mögen: „Hans Sonnenſtößers Höllenfahrt” von Paul
Apel, „Belinde” von Herbert Eulenberg, „Helden” von
Bernard Shaw, „Marionetten” von Pierre Wolff. Von
Zyklen werden veranſtaltet ein Schiller=, Shakeſpeare=,
Kleiſt= und Ibſenzyklus. Der letzterwähnte Zyklus wird
Werke des Dichters bringen, die für hier Neuheiten ſind
Die moderne Literatur wird durch Artur Schnitzler,
Ger=
hart Hauptmann, Hugo von Hofmannsthal, Hermann
Bahr u. a. m. vertreten ſein. Eine größere Anzahl von
erfolgreichen Novitäten des heiteren Genres wurde
er=
worben, ſo „Der Feldherrnhügel” von Roda=Roda und
Karl Rößler, welch letzterer bekanntlich der Autor der
„Fünf Frankfurter” iſt, dann die erfolgreiche Berliner
Poſſe „Filmzauber”. Auf dem Gebiete der Operette ſtehen
ebenfalls zahlreiche Novitätenabende in Ausſicht. Im
Laufe der Spielzeit dürften die Erſtaufführungen der
neuen Werke von Lehär, Oskar Strauß, Fall und Eysler
ſtattfinden.
Ueber die Perſonalveränderungen wurde
bereits berichtet.
Wie im vergangenen Jahre, wird die
Hoftheater=
leitung auch im kommenden Frühling wieder Feſtſpiele
mit berühmten Gäſten veranſtalten. Auch im Laufe der
Spielzeit werden bedeutende Künſtler gaſtweiſe am
Hof=
theater auftreten. Kammerſänger Walter Soomer=
Dres=
den wird in dieſer Saiſon an beiläufig 15 Abenden in
ſämtlichen Partien ſeines Repertoires als Gaſt erſcheinen.
Gaſtſpiele von Cecilie Rüſche=Endorf, Eva Plaſchke von
der Oſten, Gertrude Hörſtel, Georg Baklanoff, Alfred
Pic=
caver, dem erſten lyriſchen Tenor der Wiener Hofoper,
John Forſell, dem ſchwediſchen Baritoniſten, Friedrich
Plaſchke, Rudolf Berger, Fritz Feinhals, Alfred von Bary
ſind in Ausſicht genommen. Zum Gaſtdirigieren wurden
eingeladen: Prof. Artur Nikiſch, die
Generalmuſikdirek=
toren Bruno Walter und Leo Blech, Maeſtro Arturo
Vigna. Im Schauſpiel dürften Tilla Durieur, das
Ehe=
paar Frank und Tilly Wedekind. Alexander Mois, Albert
Heine u. a. m. Gaſtſpiele abſolvieren.
Von dem neugeſchaffenen
Abonnements=
ſyſtem wurde bereits Kenntnis gegeben, wonach die
ein=
zelnen Buchſtaben auf beſtimmte Wochentage feſtaelegt
werden, während die Sonntage, wie bislang, abwechſelnd
den Serien vorbehalten bleiben. Die
Abonnementsvor=
ſtellungen für den Buchſtaben A finden nunmehr immer
am Dienstag, für B am Mittwoch, für C am Donnerstag
und für D am Freitag ſtatt.
Die Inſtitution der Volks= und
Sondervor=
ſtellungen bei ermäßigten Preiſen wird weiter
aus=
gebaut. Im Rahmen dieſer Veranſtaltungen dürften den
breiten Schichten auch die Neuinſzenierungen der
Wagner=
ſchen und Mozartſchen Opern neben den Klaſſikern der
Dichtkunſt und Werken des leichten Genres zugänglich
ge=
macht werden. Als Neueinführung iſt die Veranſtaltung
literariſcher Abende, beſtehend aus Vorträgen,
Rezita=
tionen, Geſangdarbietungen und Aufführungen einaktiger
Werke der klaſſiſchen und modernen Literatur, geplant.
* Vom Hofe. Graf und Gräfin von Francken=
Sierstorpff nahmen am Donnerstag an der
Früh=
ſtückstafel im Jaadſchloß Wolfsgarten teil. (Darmſt. Ztg.,
* Charakterverleihung. Se. Königl. Hoheit der
Großherzog haben zum 4. Juli d. J. dem Rechner
der ſtädtiſchen Sparkaſſe zu Worms Jakob Schader
den Charakter als Rendant verliehen.
* Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Max Gärtner aus Reichenbrand (Königreich Sachſen)
die erledigte Lehrerſtelle zu Breungeshain, Kreis Schotten.
* In den Ruheſtand verſetzt wurde der Lehrer
an der Gemeindeſchule zu Monsheim, im Kreiſe Worms,
Rudolf Lotz auf ſein Nachſuchen, unter Anerkennung
ſeiner mehr als fünfzigjährigen treuen Dienſte, vom
1. Auguſt 1913 an, ferner der Lehrer an der
Gemeinde=
ſchule zu Zwingenberg, im Kreiſe Bensheim, Friedrich
Gerold und der Lehrer an der Volksſchule zu Gießen
Karl Müller, beide auf ihr Nachſuchen, unter
Aner=
kennung ihrer langjährigen treuen Dienſte, ſowie der
Großh. Steueraufſeher Richard Hillert zu Mainz auf
ſein Nachſuchen, unter Anerkennung ſeiner langjährigen
treuen Dienſte, und ihm aus dieſem Anlaß das
Allge=
meine Ehrenzeichen mit der Inſchrift „Für langjährige
treue Dienſte” verliehen.
* Ausübung konſulariſcher Funktionen. Der zum
Generalkonſul der Republik El Salvador für das Deutſche
Reich mit dem Amtsſitz in Hamburg ernannte Dr. Rafael
Victor Caſtro dem das Reichsexequatur erteilt wurde
iſt zur Ausübung konſulariſcher Funktionen im Groß
herzogtum zugelaſſen worden.
D Perſonalnachrichten der Ober=Poſtdirektion in
Darmſtadt. Verliehen: Aus Anlaß des Scheidens aus
dem Dienſte das Preußiſche Allgemeine Ehrenzeichen in
Silber dem Poſtagenten a. D. Preß in Raunheim, das
Heſſiſche Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift „Für
langjährige treue Dienſte” dem Oberbriefträger Rettig
in Darmſtadt und dem Briefträger Emig in Bensheim;
ferner: der Charakter als „Rechnungsrat” dem Ober=
Poſt=
ſekretär Ochs in Darmſtadt, der Charakter als „
Poſtſekre=
tär” den Ober=Poſtaſſiſtenten Beck, Goernert und
Spitzfa=
den in Darmſtadt ſowie dem Poſtverwalter Zehfuß in
Niedergemünden; der Charakter als „Telegraphenſekretär‟
den Ober=Telegraphenaſſiſtenten Georg in Mainz,
Ham=
mann in Worms und Zimmer in Gießen; der Titel „Ober=
Poſtaſſiſtent” den Poſtaſſiſtenten Becker in Darmſtadt,
Krauſe in Worms, Raab in Alzey, Rühl in Pfungſtadt
und Schäfer in Bingen. — Ernannt: Zum Ober=
Poſt=
ſekretär der Poſtſekretär Traub in Worms. —
Ueber=
tragen: Eine etatsmäßige Sekretärſtelle dem
Poſtſekre=
tär Schättler aus Mainz in Gießen. — Verſetzt: Die
Poſtſekretäre Herke von Mainz nach Frankfurt (Main)=
Bockenheim unter Uebertragung einer Ober=
Poſtſekretär=
ſtelle, Keller von Mainz=Kaſtel nach Mainz und Scholz
von Mainz nach Gerolſtein; die Poſtaſſiſtenten Brückbauer
von Worms nach Mainz, Gebhard von Kaiſerswerth nach
Oſthofen, Raum von Oſthofen nach Kaiſerswerth und
Schwalm von Lauterbach nach Alsfeld;
Telegraphengehil=
fin Unger von Weimar nach Darmſtadt. — Eratsmäßig
angeſtellt: Telegraphengehilfin Jacob in Darmſtadt.
— Beſtanden: Die Poſtreferendarprüfung die Eleven
Tamm aus Büdingen und Spieler aus Friedberg; die
Poſtaſſiſtentenprüfung: Poſtgehilfe Höfler in Budenheim;
die Telegraphenaſſiſtentenprüfung: Telegraphenanwärter
Schlapp in Darmſtadt. — Angenommen: Als
Tele=
graphenanwärter: Vizewachtmeiſter Lingler in Offenbach
und Vizefeldwebel Schuldt in Gießen; als
Telegraphen=
gehilfin: Blum, Enders und Merker in Offenbach, Cramer,
Monsheimer, Rühl, Schäfer, Schrauth Sommer und
Wiß=
mann in Darmſtadt, Hohmann in Friedberg und
Kliff=
müller in Gießen; als Poſtagentin: Philippine Müller in
Oberhilbersheim. — Freiwillig ausgeſchieden:
Poſtgehilfe Heil und Telegraphengehilfin Vogel in
Darm=
ſtadt ſowie Poſtagent Müller in Oberhilbersheim.
Entlaſſen: Poſtaſſiſtent Georg Fiſcher in Langen.
Geſtorben: Poſtdirektor a. D. Walbaum in
Darm=
ſtadt.
nn. Strafkammer II. Eine für weitere Kreiſe
bemer=
kenswerte Berufungs=Entſcheidung fällte geſtern morgen
die Strafkammer II des Landgerichts Darmſtadt in einer
Abzahlungsgeſchäftsſache. Der Fabrikarbeiter Georg
Orth aus Offenbach, der vor ſeiner Verheiratung bei
ſeiner Mutter zu Logis wohnte, kaufte, nachdem er ſich
verheiraten wollte, bei dem Abzahlungsgeſchäft der Firma
Oswald u. Cie. zu Offenbach die Ausſtattungsmöbel unter
den üblichen Eigentumsbedingungen auf Abzahlung. Dieſe
Möbel ließ er in der Wohnung ſeiner Mutter unterſtellen.
Als ſich Orth ſpäter verheiratete, blieben trotzdem die
Möbel noch in der Wohnung der Mutter ſtehen und er
vereinbarte mit dieſer, daß ſie die fälligen
Abzahlungs=
raten pünktlich weiterzahlen ſolle. Als dieſes aber nicht
geſchah, erſtattete das Abzahlungsgeſchäft Anzeige und
forderte gerichtliche Entſcheidung auf Herausgabe der
ge=
kauften Möbel. Als dieſe abgeholt werden ſollten,
wa=
ren ſie nicht mehr vorhanden. Auf erhobene Anzeige
ver=
urteilte das Schöffengericht Offenbach den Orth wegen
Unterſchlagung zu 3 Monaten Gefängnis und den Koſten
des Verfahrens. Die Strafkammer Darmſtadt war jedoch
anderer Auffaſſung. Sie hob das Schöffengerichtsurteil
auf und erkannte auf Freiſprechung. Motiviert wurde
dieſes Urteil von dem Vorſitzenden, Geh. Juſtizrat Dr.
Sander, dahin, daß zu dem Begriff der Unterſchlagung
das Bewußtſein der Rechtswidrigkeit vorhanden ſein
müſſe. Da der Angeklagte annehmen konnte, daß ſeine
Mutter die Raten weiterzahle, habe ihm demgemäß das
Bewußtſein der Rechtswidrigkeit gefehlt. — Wegen
Ver=
letzung des Urheberrechts ſtand der 21jährige
Schloſſer=
meiſter Heinrich Pfenning aus Offenbach a. M. vor
den Gerichtsſchranken. Der Angeklagte hatte Gefallen an
den Abbildungen der Preisverzeichniſſe der Firma Georg
Philipp Klein zu Offenbach gefunden. Er ließ die
beſten Abbildungen der Kleinſchen Preisliſten einfach
ver=
vielfältigen und prangte damit in ſeinem eigenen
Offer=
tenkatalog. Nach längerer Verhandlung erfolgte zwiſchen
den beiden Kontrahenten ein von dem Gericht
vorgeſchla=
gener Vergleich. Pfenning zahlt an Klein den Betrag von
100 Mark als Entſchädigung und übernimmt die
ſämt=
lichen Gerichts= und Anwaltskoſten einſchl. der Koſten des
juriſtiſchen Vertreters des Heren Klein. — Unter der
An=
klage des ſchweren Diebſtahls ſtand heute der 37jährige
und in guten Verhältniſſen ſtehende
Schloſſermei=
ſter und Sparkaſſenrechner Leonhard
We=
ber aus Rimbach im Odenwald vor dem Strafrichter.
Der Angeklagte genoß in ſeinem Heimatsort das größte
Vertrauen, war über 10 Jahre lang Rechner der
Rim=
bacher Spar= und Darlehnskaſſe, und hatte einen flott
gehenden Schloſſereibetrieb. Im Februar d. J. ließ ihn
der Möbelhändler Moſes Weſtheimer rufen, damit er eine
Reparatur an dem Schloß ſeines Schreibpultes
vorneh=
men ſollte. Als Weber allein in dem Kontorzimmer war,
hob er mittels eines Sperchakens den Deckel zum
Geld=
behälter auf und ſah, daß Papiergeld und Gold darin
ent=
halten war. Er entnahm dieſem Beſtand den hohen
Be=
trag von ca. 700 Mark, und als er ſpäter noch einmal in
der Wohnung des Weſtheimer geſchäftlich zu tun hatte,
einen weiteren Betrag von 25 Mark in lauter 50
Pfennig=
ſtücken. Als Weſtheimer ſpäter an ſein Geldſpind kam,
bemerkte er zu ſeinem Schrecken den Diebſtahl. Er ließ
ſich den Weber rufen und ſagte ihm den Diebſtahl auf
den Kopf zu. Nach anfänglichem Leugnen hatte er den
Diebſtahl eingeſtanden und bequemte ſich dann zur
Zu=
rückgabe des geſtohlenen Gutes, behauptete aber, daß es
nur 625 Mark und 25 Mark geweſen ſeien. Aus familiären
Gründen nahm Weſtheimer Abſtand von einer gerichtlichen
Anzeige, aber der Ortsgendarm hatte von dem Diebſtahl
Kenntnis erhalten und brachte ſeinerſeits die Sache zur
Anzeige. Heute entſchuldigte Weber ſeine Tat damit, daß
er das Gefühl in ſich gehabt habe, das Geld bei
Weſthei=
mer an ſich zu nehmen, um es auf dem Sparkaſſenkonto
desſelben gutzuſchreiben. Der Gerichtshof hatte aber für
dieſe auffallende Erklärung des Angeklagten kein
Verſtänd=
nis und verurteilte ihn wegen ſchweren und raffinierten
Diebſtahls und groben Vertrauensbruch zu 6 Monaten
Gefängnis und Tragung der Gerichtskoſten. Der
Ange=
klagte nahm die Strafe an. — Auf ſtaatsanwaltliche
Be=
rufung ſtand heute als letzter Fall eine ſchwere
Diebſtahls=
anklage gegen den Fahrradmechaniker der Firma Adam
Opel zu Rüſſelsheim, Johann Dominik Wohn aus
Gon=
ſenheim, zur Verhandlung. Der Angeklagte hatte während
ſeiner Beſchäftigung bei der Firma Opel vom Auguſt
1912 bis Januar 1913 ca. 7 Zentner Bleiblöcke im Werte
von 120 Mark, drei neue Autowagen=Magnete im Werte
von 540 Mark, ein neues Autorad zu 175 Mark, einen
Re=
paraturkaſten zu 15 Mark, ſowie eine Anzahl von
elektri=
ſchen Lampen im Werte von 40 Mark und
Autogummi=
mäntel, Luftſchläuche im Werte von 260 Mk., insgeſamt
für über 1000 Mark Autogegenſtände nach und nach
ent=
wendet. Dieſe Diebſtähle gibt er auch heute zu und will
Feuilleton.
Aus Kunſt, Wiſſenſchaft und Leben.
C. K. Die erſte deutſche evangeliſche
Kirche in Rom. Ueder die Pläne der erſten deutſchen
evangeliſchen Kirche, die für die deutſche evangeliſche
Ge=
meinde vom Kirchenausſchuß nach den Plänen und unter
der Oberleitung des Geheiman Baurats Prof. Franz
Schwechten errichtet wird, teilt die Bauwelt nähere
Einzelheiten mit. Dir Kirche, mit der ein Pfarc= und
Gemeindehaus im Zuſammenhang ſteht, liegt auf einem
Teil des Grundſtücks der früheren Villa Ludoviſi. Die
einzelnen Bauteile bilden zuſammen eine geſchloſſene
Baugruppe. Die Kirche wendet ſich mit ihrer Hauptfront
nach der Via Sicilia, während das Gemeindehaus und
das Pfarrhaus an den beiden anderen angrenzenden
Stca=
ßen liegt. Die Gebäude ſind im deutſchen und italieniſch
romaniſchen Stil entworfen. Als Hauſteinmaterial für
die Kirche iſt römiſcher Travertin gewählt, während die
übrigen Gebäude unter ſehr mäßiger Verwendung von
Travertin mit einem Edelputz verſehen ſind, der in der
Farbe dem Travertin ähnlich iſt. Der Innenraum der
Kirche, die bis 600 Beſucher faſſen wirs, erhält eine reiche
Ausſtattung von Marmor und Moſaiken, die Räume des
Pfarr= und Gemeindehauſes werden dagegen ſchlicht, aber
gediegen ausgebaut. Beſondere Schwierigkeiten und
Ko=
ſten verurſachte die Legung der Fundamente, da Reſte
alter römiſcher Bauten beſeitigt werden mußten und der
gute Baugrund zum Teil erſt in einer Tiefe von 10
Me=
tern lag. Die Geſamtbaukoſten mit der Inneneinrichtung
der Kirche ſollen 900000 Mark betragen.
— Eine intereſſante Promotion. Bei der
philoſophiſchen Fakultät der Univerſität Erlangen hat jetzt,
wohl zum erſtenmal, ein aktiver deutſcher Offizier ſich dem
Doktorexamen unterzogen. Oberleutnant Kes vom
Kraft=
fahrbataillon hatte eine Arbeit über die
nationalökonomi=
ſche Bedeutung interlokaler Automobilverkehrslinien ein=
gereicht, und auf Grund der Arbeit wurde ihm der
Dok=
tortitel mit dem Prädikat magna cum laude verliehen.
Die Unterſuchung von Dr. Kes behandelt zum erſten Male
die volkswirtſchaftliche Bedeutung des
Automobillinien=
verkehrs eingehend
* Eine Stiftung zur Förderung
deut=
ſcher Kunſt. Nach einer Mitteilung des Juſtizrates
Dr. Romeis in Wiesbaden in ſeiner Eigenſchaft als
Te=
ſtamentsvollſtrecker zum Nachlaß des im März zu Cannes
verſtorbenen Bildhauers Joſeph Kewarzik aus Frankfurt
a. M. hat derſelbe durch ein gemeinſchaftlich mit ſeiner
Frau errichtetes Teſtament die Verwendung ſeines
Ver=
mögens zu einer Stiftung angeordnet. Der Zweck der
Stiftung iſt die Förderung deutſcher Kunſt und
insbeſon=
dere der freien Künſte, der Plaſtik und Malerei
einſchließ=
lich der Medailleurkunſt. Sie ſoll Künſtlern deutſcher,
deutſch=öſterreichiſcher oder deutſch=ſchweizeriſcher
Staats=
mgehörigkeit zugute kommen. Dabei ſind vor allem
Künſtler zu berückſichtigen, deren Wirkungskreis oder
Her=
kunft in Südweſtdeutſchland im Umkreis der Städte
Frankfurt, Darmſtadt, Karlsruhe, Düſſeldorf, Stuttgart
und Straßburg belegen iſt. Das Vermögen umfaßt
ge=
genwärtig 120000 Mack, hat aber nach dem Tode der
Witwe eine Steigerung auf 1 Million Mark zu
gewärti=
gen. Der Zinsertrag der Summe ſoll alle drei Jahre
ur Verteilung gelangen.
* Eheſcheidung im bayeriſchen Königshauſe. Zu der
von uns ſchon erwähnten Angelegenheit des Herzogs
Lud=
wig in Bayern wird der Tägl. Rundſchau mitgeteilt:
Her=
zog Ludwig in Bayern, der älteſte Wittelsbacher, der vor
einigen Tagen, am 21. Juni, 82 Jahre alt wurde, iſt der
einzige noch lebende Bruder der Kaiſerin Eliſabeth von
Oeſterreich. Schon vor einem Menſchenalter, 1859,
ent=
ſagte er ſeinem Erſtgeburtrecht zugunſten ſeines jüngeren
Bruders, des Herzogs Karl Theodor, um ſich morganatiſch
mit einer bürgerlichen Schauſpielerin, Henriette
Men=
del aus Darmſtadt, zu verheiraten, die dann zur „
Frei=
frau v. Wallerſee” erhoben wurde und mit der der Herzog
bis zu ihrem Tode im Jahre 1891 in glücklichſter Ehe lebte.
Eine einzige Tochter ſtammt aus dieſer Ehe, die
geſchie=
dene Gräfin Lariſch, geborene Freiin v. Wallerſee,
jetzige Gattin des Kammerſängers Brucks, die an den
Ereigniſſen, die zum Tode des öſterreichiſchen
Kronprin=
zen Rudolf führten, einen verhängnisvollen Anteil hatte
und kürzlich in London ſehr taktloſe Memoiren
veröffent=
licht hat.
Genau ein Jahr nach dem Tode der Freifrau v.
Wal=
lerſee überraſchte der bereits 61jährige Herzog ſeine
Fa=
milie, indem er ſich abermals vermählte. Diesmal war
die Erwählte ſeines Herzens ein 21jähriges,
bild=
hübſches Münchener Bürgermädchen ſehr
be=
ſcheidener Herkunft, Antonie Barth, die als kleine
Fi=
gurantin dem Ballett der Königlichen Oper angehörte.
Der gütige Prinz=Regent Luitpold machte aus der
zwei=
ten Gemahlin ſeines Vetters (des Herzogs Ludwig
Mut=
ter war eine Schweſter des Königs Ludwigs I. von
Bayern) eine „Frau v. Bartolf” Man ſah die
an=
mutige junge Frau regelmäßig im Theater an der Seite
ihres ſo viel älteren Gatten, aber es dauerte einige Jahre,
bis ſich ein leidliches Verhältnis zwiſchen den Verwandten
und ihr herausſtellte. Der Bann wurde gebrochen, als
der greiſe Regent eines Tages zum Beſuch bei dem
Her=
zog und Frau v. Bartolf erſchien und einen Blumenſtrauß
aus ihrer Hand entgegennahm. Sie verſtand es, in ihrem
Heim einen Kreis intereſſanter Menſchen zu verſammeln,
Künſtler namentlich. Man muſizierte bei ihr, und ſie ſchuf
dem Herzog eine Häuslichkeit, die ſeinen Wünſchen
ent=
ſprach und ſeinen Lebensabend verſchönte. Das alles hat
nun ein jähes Ende gefunden. Der Herzog hat ſich von
Frau v. Bartolf getrennt und die Entſcheidung gegen ſie
vor Gericht beantragt: „for misconduet” ſagen die
Eng=
länder in ſolchem Falle, Am 11. Juli wird die
Schei=
dungsklage in München zur Verhandlung gelangen. Zu
gleicher Zeit, als Frau v. Bartolf nach einem ehelichen
Zu=
ſammenſein von zwanzig Jahren das Palais des Herzogs
Ludwig in Bogenhauſen, einer Vorſtadt Münchens,
ver=
ließ, wurde in ſeiner unmittelbaren Umgebung ein
Per=
ſonenwechſel vorgenommen, und es beſtand ein
Zuſam=
menhang zwiſchen beiden Tatſachen. In München iſt
Paris, 4. Juli. Der Polizeipräfekt hat an die
Kommiſſare ein Rundſchreiben gerichtet, in dem es heißt:
Meine Aufmerkſamkeit wurde auf die Unzuträglichkeiten
gelenkt, welche die Schauſtellung deutſcher
Uni=
formen auf Theaterbühnen, in Tingeltangel
oder in Kinos zur Folge haben könnten. Falls eine
derartige Schauſtellung irgendwelche öffentliche
Kundge=
bungen oder irgendwelche Zwiſchenfälle hervorrufen ſollte,
bitte ich Sie, mich ſofort zu verſtändigen.
London, 3. Juli. Zwei Anhängerinnen des
Frauenſtimmrechts, Klara Giveen und Kitty
Ma=
rion, wurden zu einer dreijährigen
Freiheits=
ſtrafe im Gefängnis Guildford verurteilt, weil ſie die
Tribüne auf der Rennbahn Hurſtpark anzündeten.
Parlamentariſches.
* Darmſtadt, 4. Juli. Der Finanzausſchuß
der Zweiten Kammer beendete geſtern ſeine
mehr=
wöchigen Beratungen der Beſoldungsvorlage.
Es wurden beſonders die Beſoldungsſätze der im Reſſort
des Finanzminiſteriums angeſtellten Beamten beſprochen.
Der Ausſchuß vertagte ſich alsdann bis Ausgang
Sep=
tember, worauf die Beratungen durch Abſtimmung zum
Abſchluß gebracht werden ſollen. Man hofft, die
Erledig=
ung der Beſoldungsvorlage dann ſo beſchleunigen zu
können, daß noch vor der Beratung des Staatsbudgets
die Zweite Kammer ſich mit den Geſetzentwürfen wird
hefaſſen können.
Gerichtszeitung.
Das Münchener Anarchiſtenattentat vor
Gericht.
— München, 3. Juli.
Unter großem Andrang des Publikums begann heute
früh ½9 Uhr vor dem hieſigen Schwurgericht die
Ver=
handlung gegen den 34 Jahre alten Zinngießer Johann
Straſſer aus Nieder=Altaich, Bez.=Amt Deggendorf,
der der Ermordung des preußiſchen Militärattachés
in München, Majors von Lewinski,
beſchul=
digt iſt. Wie noch erinnerlich ſein dürfte, hat Straſſer
am 13. Mai dieſes Jahres mittags kurz nach 1 Uhr in
der Nähe des preußiſchen Geſandtſchaftsgebäudes auf
offener Straße den Major von Lewinski durch
Revol=
verſchüſſe getötet und einen zu Hilfe eilenden
Polizei=
oberwachtmeiſter durch Schüſſe in den Unterleib und in
den Kopf derart ſchwer verletzt, daß der Getroffene nach
wenigen Augenblicken an Ort und Stelle verſchied. Die
Tatſachen ſind bekannt. Der Täter hat in der
Unter=
ſuchungshaft keine beſondere Reue an den Tag gelegt.
Die Unterſuchung durch mediziniſche Sachverſtändige hat
keinerlei Anlaß dafür ergeben, daß er etwa als
geiſtes=
krank anzuſprechen iſt. Schon um 5 Uhr morgens (!)
hatte ſich eine große Anzahl Neugieriger am Eingange
zu den nichtreſervierten Plätzen des Zuſchauerraumes des
Juſtizpalaſtes in der Eliſenſtraße poſtiert. Auf den
reſer=
vierten Plätzen nahm ein Publikum, beſtehend aus den
beſten Münchener Geſellſchaftskreiſen, Platz. Auch der
Polizeipräſident von Heydte war anweſend. Während
der Verhandlung erſchienen der Juſtizminiſter von
Thele=
mann und Landgerichtspräſident Braun. Die Bildung
der Geſchworenenbank nahm nur kurze Zeit in Anſpruch.
Nach Verleſung des Eröffnungsbeſchluſſes begann
das Verhör des Angeklagten. Er gab an, daß
er ſchon ſeit langem einen Leiſtenbruch habe, der ihn
an ſchwerer Arbeit hindere. Auf der Wanderſchaft iſt er
nach Schweinfurt, Bamberg, Berlin, Breslau und
Leip=
zig gekommen, wo er als Zinngießer arbeitete. Dann
kehrte er in die Heimat zurück und erhob ſeine Erbſchaft,
eine Hypothek von 4000 Mark, weil er ins Ausland gehen
wollte. Straſſer war damals gerade großjährig
ge=
worden. Wegen der Zahlung von Zinſen geriet er mit
ſeinem Stiefvater in Streit. Schließlich ließ ihm dieſer
600 Mark durch einen Mittelsmann in kleineren Beträgen
auszahlen. Mit den 4000 Mark machte Straſſer dann
eine Grundſtücksſpekulation, die aber fehlſchlug. Als er
ſchließlich kein Geld mehr hatte, habe er von der Polizei
einen Arbeitsauftrag erhalten. Dann ging er auf die
Walze, bettelte und ſtahl auch bei guter Gelegenheit. Eine
Zeitlang reiſte er als angeblicher Schauſpieler in
Oeſter=
reich, wo er auch wiederholt eingeſperrt wurde. Von
Zeit zu Zeit kam er wieder nach München und fragte
nach, ob das Grundſtück noch nicht verkauft ſei. Dann
ging er wieder nach Oeſterreich, wo er ſich Jahre lang
umhertrieb. Im Februar dieſes Jahres kam er nach
Freiſing, wo er noch einmal eingeſperrt wurde. Dann
fuhr er nach München, wo er endlich ſein Grundſtück zu
Geld machen wollte. Durch ſein unſtetes Leben und ſeine
Mißerfolge war Straſſer inzwiſchen immer verbitterter
geworden. Allmählich befiel ihn ein Haß auf die ganze
Menſchheit, der er die Schuld an allen Mißhelligkeiten
ſeines Lebens beimaß. Als er ſein Grundſtück mit
gro=
ßem Verluſt verkaufen mußte, wuchs ſein Groll ins
Un=
gemeſſene. „Wenn ich lebenslänglich ins Zuchthaus
komme, brauche ich nichts mehr,” ſagte er einmal bei
einer Gelegenheit. Im weiteren Verlaufe des Verhörs
erklärte Straſſer, daß er kein Anarchiſt ſei. Den Major
habe er erſchoſſen, weil dieſer ein Preuße geweſen ſei,
und die Preußen könne er nicht leiden.
Der Mörder zeigte bei ſeinen Ausſagen keine Spur
von Reue über ſeine Tat. Er erklärte, er hätte jeden
Schutzmann erſchoſſen, der verſucht haben würde, ihn
feſtzunehmen. Einige Tage habe er auf den Major
ge=
wartet und ihn am Tage der Tat getroffen. Als der
Major erſchien, ging ihm Straſſer über die Treppe zum
Friedensdenkmal nach und ſchoß, oben angekommen, den
Revolver auf ihn ab. Das geſchah, als der Major auf
der rechten Seite des Rondells angekommen war. Straſſer
ſchoß von hinten. Die Ereigniſſe ſpielten ſich ſehr ſchnell
in der bereits geſchilderten Weiſe ab. In Bayern habe
er ſich nicht einſperren laſſen wollen; er ſei daher nach
Oeſterreich gegangen. Dort hätten ſie ihn erſt recht
ein=
geſperrt. Es ſei dort fa beſſer wie in Bayern, aber dieſe
elende Freſſerei! In Bayern ſei das Arbeitshaus
ſchlim=
mer als anderswo das Zuchthaus. In dieſer Tonart
und in abſtoßender Weiſe räſonnierte Straſſer weiter.
Es wird darauf in die Beweisaufnahme
ein=
getreten. Erſte Zeugin iſt Frau Rhein, bei der der
Ange=
klagte gewohnt hat. Sie hat an dem Angeklagten nichts
Auffälliges bemerkt. — Magiſtratsfunktionär Wittmann
ging am 13. Mai am Friedensdenkmal vorüber und
hörte einen Schuß. Als er herbeieilte, ſah er, wie Straſſer
wieder auf den Offizier ſchoß und dann auch auf den mit
einem Stock in der Hand herbeieilenden Oberwachtmeiſter
Bolländer, der dann zuſammenbrach. — Aehnlich lauten
die Ausſagen des Kaufmanns Kämpf und des Technikers
Helfer. — Zeuge Peter Mohr begleitete damals den
Oberwachtmeiſter. Auf ſeine Aufforderung ließ dieſer
den Hund von der Leine, der aber davonlief. Der Zeuge
gab dann Bolländer ſeinen Stock, der damit auf Straſſer
losging. Es fielen dann mehrere Schüſſe und der
Ober=
wachtmeiſter ſank zu Boden. — Auf die Frage des Vor=
ſitzenden, was er dazu ſage, erwiderte der Angeklagte, er
ſage jetzt überhaupt nichts mehr. Bei Verleſung ſeiner
Strafliſte, die u. a. Betteln, Landſtreicherei, Widerſtand
gegen die Staatsgewalt, Diebſtahl umfaßt, fletſcht Straſſer
die Zähne wie ein wildes Tier.
Es begann hierauf die Vernehmung der ärztlichen
Sachverſtändigen. Landgerichtsarzt Dr. Herrmann
berichtete über die Sektion der Leiche des
Oberwacht=
meiſters. Der Erſchoſſene wies vier Wunden auf. Zwei
Schüſſe waren in die linke Bruſt gedrungen, hatten die
rechte Herzkammer zerriſſen und waren durch die Lunge
an der rechten Rückenſeite wieder herausgetreten. Der
dritte Schuß war in den Unterleib gedrungen und hatte
mehrfach Darmſchlingen zerriſſen. Der vierte Schuß war
beim Nabel eingedrungen und, ohne die Bauchhöhle zu
öffnen, wieder ausgetreten. Zwei Schüſſe waren abſolut
tödlich. Der Tod trat ein durch innere Verblutung.
Ueber die Todesurſache bei Major von Lewinski
berich=
tete Bezirksarzt Dr. Biechler: Die Leiche wies zwei Schüſſe
im Rücken auf, die vorn am Leibe wieder heraustraten,
ferner an der linken Seite eine dritte Wunde, wozu das
Projektil im Oberſchenkel gefunden wurde. Durch die
Schüſſe war die linke Niere mit ihren Blutgefäßen und
der Darm an zehn Stellen durchbohrt worden. Auch
dieſe Verletzungen waren abſolut tödlich.
In der Nachmittagsſitzung, der auch der preußiſche
Geſandte von Treutler beiwohnte, äußerten ſich die
ärzt=
lichen Sachverſtändigen über den Geiſteszuſtand des
Angeklagten. Landgerichtsarzt Dr. Herrmann
betonte, daß bei Straſſer keine Anzeichen von erblicher
Be=
laſtung und eines pſychiſchen Schwächezuſtandes
vorhan=
den ſeien, wenngleich die rheumatiſche Erkrankung
ſei=
nes rechten Fußes, die in ſeinem 18. Lebensjahre in die
Erſcheinung getreten ſei, und die ſich anſchließende
Mus=
kelatropie nicht ohne Einfluß auf ſeine Pſyche geblieben
ſeien. Ernſtlich ſei Straſſer nie erkrankt geweſen. Es
ſeien keine Anhaltspunkte für eine zeitweiſe
Geiſtesſtör=
ung durch Alkoholmißbrauch, für eine begonnene Paralyſe
vorhanden. Von einer geiſtigen Erkrankung des
Ange=
klagten könne alſo keine Rede ſein. Bemerkenswert ſei
ſein Haß gegen alle beſſerbemittelten
und höherſtehenden Menſchen, der ſich dann
durch die Tat Luft machte. Straſſer wußte genau, was er
getan hat. Er ſagte, wenn er noch Zeit gehabt hätte,
würde er nochmals geſchoſſen haben. Bei der Tat befand
er ſich nicht in einem Zuſtand krankhafter Geiſtesſtörung,
er iſt daher für ſein Tun voll verantwortlich zu machen.
— Bezirks= und Gefängnisarzt Dr. Biechler ſchildert
die Verfaſſung, in der Straſſer in das Gefängnis
ein=
geliefert wurde. Der Angeklagte wies zahlreiche blaue
Flecken und Verletzungen von den erhalten Schlägen auf
Reue zeigte er abſolut nicht. Geiſtig erkrankt war und
iſt Straſſer nicht und daher für ſeine Tat verantwortlich
zu machen. Straſſer iſt das Prototyp eines mit
der Welt zerfallenen Stromers, der ſich
nicht in unſere Weltordnung fügen kann
und will. — Aſſiſtenzarzt Dr. Weiler von der
Mün=
chener Pſychiatriſchen Klinik ſchloß ſich den Ausführungen
dieſer beiden Sachverſtändigen an. Einmal habe ihm
Straſſer geſagt, durch die Tat habe er ſeine Seelenruhe
wieder gewonnen.
Den Geſchworenen wurden nun zwei auf Mord
lau=
tende Schuldfragen vorgelegt. Der Verteidiger ſtellte den
Antrag auf Aufnahme zweier weiterer Fragen auf
Töt=
ung und auf Tötung, um ſich in Sicherheit zu bringen.
Hierauf ergriff Erſter Staatsanwalt Burkhardt das Wort
zu ſeinem Plädoyer. Er führte einleitend aus daß
ſeit Jahren kein Verbrechen in München ſolches Aufſehen
erregt und ſo ſehr die allgemeine Entrüſtung
hervorge=
rufen habe, wie die Tat des Straſſer. Zwei
Familien=
väter, ein beliebter und pflichtgetreuer Beamter und ein
tüchtiger Offizier, ſeien durch die Hand eines ruchloſen
Menſchen mitten aus dem Leben geriſſen worden. Der
Täter ſei ein für die Allgemeinheit wertloſer Menſch, das
Vorbild des arbeitsſcheuen Landſtreichers und Stromers.
Der Vertreter der Anklage plädierte auf Bejahung der
Fragen nach Mord. Nach dem Plädoyer des
Verteidi=
gers, der ſich bemühte, ſtrafmildernde Momente
hervor=
zuheben, zogen ſich die Geſchworenen zur Beratung
zurück.
Nach kurzer Beratung bejahten die Geſchworenen die
Frage auf Mord in beiden Fällen, worauf als Urteil
zweimal die Todesſtrafe ausgeſprochen wurde.
* Leipzig, 3. Juli. Vor dem vereinigten zweiten
und dritten Strafſenat des Reichsgerichtes begann
heute vormittag unter dem Senatspräſidenten Menge der
Spionageprozeß gegen den 50 Jahre alten
Schuh=
machermeiſter Lesniewski aus Markowicz (Kreis
Hohenſalza), der zuletzt in Thorn wohnhaft war. Der
An=
geklagte, der wegen Konkursvergehens vorbeſtraft iſt, gibt
zu, ein leidenſchaftlicher Spieler zu ſein. Nach dem
Er=
öffnungsbeſchluß iſt er verdächtig, 1912 im Auslande
Ge=
genſtände, die geheim zu halten waren, namentlich
Mobil=
machungsbeſtimmungen, zur Kenntnis eines
Unterhänd=
lers der ruſſiſchen Regierung in Warſchau gebracht zu
ha=
ben. Außerdem ſoll er verſucht haben, weitere
Gegen=
ſtände dieſer Art, insbeſondere die Ausrüſtung des
Vor=
werks der Feſtung Thorn betreffende, zur Kenntnis
der=
ſelben Perſönlichkeit zu bringen. Die Verteidigung führt
Rechtsanwalt Dannhof=Thorn. Es erſchienen 11 Zeugen,
darunter zwei Soldaten der Feſtung Thorn.
Sachver=
ſtändiger war Major von Gall. Nach der Verleſung des
Eröffnungsbeſchluſſes wurde auf Antrag des
Reichsan=
waltes Liebenow die Oeffentlichkeit während der Dauer
der Verhandlung ausgeſchloſſen.
Die Monarchenbegegnung in Kiel.
* Kiel, 3. Juli. Um 3½ Uhr verließen die
ita=
lieniſchen Herrſchaften unter den Klängen der
Marcia Reale die „Hohenzollern” vom Kaiſer zum
Fall=
reep geleitet und kehrten zur „Trinacria” zurück.
Nach=
mittags fand an Bord der „Hohenzollern” eine
Konfe=
renz der leitenden Staatsmänner ſtatt. Das italieniſche
Königspaar beſuchte die kronprinzlichen Herrſchaften und
den Prinzen Adalbert in der Villa Adalbert.
Die Konferenz an Bord der „Hohenzollern” dauerte
dreiviertel Stunde. An ihr nahmen außer dem Kaiſer und
dem Reichskanzler der Staatsſekretär von Jagow, der
ita=
lieniſche Miniſter des Aeußern Marquis di San Giuliano
und der italieniſche Botſchafter in Berlin Bollati teil. Viel
bemerkt wird, daß der Kaiſer ſelbſt dieſer Konferenz
prä=
ſidierte.
Gegen 8 Uhr begab ſich das Kaiſerpaar mit
Ge=
folge auf die „Trinacria‟ Es wurde dort von dem
italieniſchen Königspaar empfangen. An Bord der
ita=
lieniſchen Königsjacht fand ſodann Abendtafel ſtatt,
an der auch die hier anweſenden Prinzen mit ihrem
Ge=
folge teilnahmen, ebenſo der Reichskanzler, die
anweſen=
den Staatsmänner und die Spitzen der Behörden. Die
Kaiſerin ſaß neben der Königin, links von der Königin
folgten der Kaiſer, die Prinzeſſin Heinrich und der
Kron=
prinz, rechts von der Kaiſerin der König, die Kronprinzeſ=
ſin und Prinz Heinrich. Unter den Geladenen, deren Zahl
etwa 50 betrug, war auch der Fürſt von Monaco. Nach
der Tafel verweilten die fürſtlichen Damen im Damenſalon
der Jacht, während der Kaiſer und der König längere
ZZeit an Deck verweilten. Um 10½ Uhr kehrten der Kaiſen=
und die Kaiſerin auf die „Hohenzollern” zurück, wo der
Kaiſer ſich auf das Promenadendeck begab, um die
Ab=
fahrt der „Trinacria” zu ſehen. Um 11 Uhr ging
die „Trinacria”, gefolgt vom Kreuzer „Amalfi”, in See.
Die Kapelle der „Hohenzollern” ſpielte die italieniſche
Königsfanfare. An Deck der Kriegsſchiffe, welche die
„Trinacria” paſſierte, hatten die Wachen Aufſtellung
ge=
nommen, und Hornſignale ertönten. Auf den Flaggſchiffen
ſpielte die Muſik. Die ſeewärts liegenden Schiffe feuerten
den Königsſalut.
* Kiel 4. Juli. Der Reichskanzler, welchen
beabſichtigt hatte, heute morgen nach Berlin
zurückzukeh=
ren, iſt nun einer Einladung des Kaiſers gefolgt, auf dem
„Meteor” nach Travemünde mitzuſegeln, um an Bord dem
Kaiſer Vortrag zu halten.
Von der Kieler Woche.
(Von unſerem Spezialberichterſtatter.)
Der Regatta=Zyklus, der in der Kieler Woche
zuſam=
mengeſchloſſenen internationalen Veranſtaltungen ſteht
vor einem Abſchnitt. Die ſich auf den Kieler Gewäſſern
abſpielenden Kämpfe ſind beendet, die Jachtflotte ſiedelt
nunmehr nach Travemünde über, wo die „Woche” noch
fortgeſetzt wird, Die bisherigen Reſultate geſtatten bereits
einen ziemlich klaren Ueberblick über die in Konkurrenz
getretenen Fahrzeuge und über die Fortſchritte reſp.
Fehl=
ſchläge im Jachtbau des In= und Auslandes. Konnten
wir in der Sonderklaſſe einen erſchreckenden Miß= der Neubauten konſtatieren, ſo geſtaltet ſich das
Reſultat für dieſe in den kleineren
internatio=
nalen R=Klaſſen bedeutend günſtiger. Hier iſt
aber auch das Ausland beteiligt und partizipiert ſehr ſtark
an den Erfolgen. In der 8 Meter=Klaſſe, die eine
Zwit=
terſtellung einnimmt und das Privileg hat, ſowohl bei
den Regatten der „Kleinen” wie auch bei den Seeregatten
mit zu ſtarten, tritt das Ausland allerdings weniger
her=
vor. Die einzige im Auslande gebaute und vom Ausland
gemeldete Jacht iſt hier die Antwerpia des Royal Jacht=
Klub de Belgique, die im Vorjahre von Liton Hope
her=
ausgebracht wurde. Rechnet man die Vorregatten ab, ſo
dominiert ſie über die deutſchen Bauten, unter denen die
neue von Rasmuſſen gebaute Toni X nur einige
Schein=
erfolge erringen konnte. Antwerpia konnte bei 7 Starts
4 erſte Preiſe erringen, davon 3 bei Seeregatten. Auch auf
der Unterelbe ſicherte ſie ſich den Klaſſenpreis Annähernd
gleich kam ihr nur die vorjährige Mariechen eine
Oertzſche Konſtruktion, die 3 erſte und 3 zweite Preiſe mit
nach Hauſe brachte und unter allen Verhältniſſen ſehr
ehrenvoll abſchnitt. Toni holte ſich zwar bei den
Vor=
regatten trotz der Konkurrenz von Mariechen 3 erſten
Preiſe, brachte es aber in Kiel nur zu einem erſten und
einem zweiten und verſagte teilweiſe vollſtändig. Friſchere
Briſe behagt ihr wenig. Die übrigen Achter ſtarteten nur
gelegentlich.
Eine intereſſantere Klaſſe iſt die der Siebener in
der zwei ausländiſche Boote gegen vier deutſche in
Wett=
bewerb getreten ſind. Beide Ausländer Veb und Star
ſind aus Kopenhagen gemeldet, aber nur Veb iſt dänie
ſchen Urſprungs und neu von Hanſen herausgebracht.
Star wurde bereits im Vorjahre in England nach Riſſen
von Mylne gebaut. Es iſt bezeichnet, daß die beiden die
wertvollſten Preiſe einheimſten. Veb einſchließlich der
Vorregatten, die er mit Star und der neuen Grünau
be=
ſtritt. 4 erſte und je einen zweiten und dritten Preis, Star
2 erſte und einen dritten. Von den deutſchen Jachten,
unter denen neben Grünau noch die gleichfalls von von
Hacht gebaute Panne und die von Rasmuſſen gezeichnete
Primula als Neubauten debutierten, ragt nur
Panne=
hervor, die es bisher auf 3 zweite und einen dritten Preis
brachte. Primula war gelegentlich im Rennen, Grünau
verſagte dagegen vollſtändig. Der alte Bargſche
Dad=
konnte bei vereinzelten Starts nicht mitſprechen. Das
ſtattlichſte Feld findet ſich in der 6 Meter=Klaſſe,
14 Boote waren gemeldet. Die beiden Ankerſchen
Neu=
bauten Sirocco und Mosquito ſind ausgeblieben. Der
aus dem Jahrgang 1911 ſtammende Min Jung ſtartete
nur in Flensburg. Von der ausländiſchen Konkurrenz
blieben noch die beiden Neubauten Schelm (Mylne) und
Wawi (Anker) übrig, von denen letztere nur die beiden
erſten Regatten beſtritt. Ein dritter Preis und eine
Ha=
varie war das Reſultat. Schelm ſchlägt ſich vorzüglich
und brachte es bisher auf zwei erſte und je einen dritten
und fünften Preis. Sein gefährlichſter Gegner iſt der von
Hachtſche Neubau Windſpiel XVIII., der urſprünglich
die deutſchen Farben bei den Regatten um den Eins
tonner=Pokal in England vertreten ſollte: Da dieſe
in die Zeit der Kieler Woche verlegt wurden, verzichtete
Herr Fr. Kirſten auf die Expedition. Die Jacht hätter
ſicherlich Chancen bei den Pokal=Regatten gehabt. In Kiel
war ſie ſtets im vorderſten Treffen zu finden und gewann
je 2 erſte und 2 zweite Preiſe. Der Oertzſche Neubau
Orchis iſt dagegen ein abſoluter Fehlſchlag, der dem
älte=
ren Material ſtets unterliegt. Die von Stein gezeichnete
Margarete hat als Neubau auch einen ſchweren Stand.
In der kleinſten 5 Meter=Klaſſe bekämpfen ſich der auch
von Stein gezeichnete Neubau Achmed und der vorjährige
aus England importierte Scherz. Im allgemeinen hät
aber der Neubau das Nachſehen. Nur einmal konnte er
einen Sieg im toten Rennen landen.
* Kiel 3. Juli. Die Wettfahrten der Achte
und Fünfmeter=Klaſſen auf der Kieler Förden
Die heutige Wettfahrt wurde bei nördlichem Winde
aus=
geſegelt. In der Achtmeterklaſſe erhielt: „Toni zehnte‟
den erſten Preis, in der Siebenmeterklaſſe erhielt „Panne”
den erſten Preis, „Veb” den zweiten, „Grünau ſechs”
den=
dritten, Primula zweite‟ Dad” ſowie „Paul” gaben aufz
in der Sechsmeterklaſſe erhielt „Windſpiel 18” den erſten
und einen Ehrenpreis, „Ilſe” den zweiten, Schelm” den
dritten, „Herald 5‟ den vierten, „Margarethe” den fünften
Preis. „Siroceo” ſowie „Mosquito” waren nicht
geſtars=
tet. „Orchie 3‟ nicht gezeitet, „Feinliebchen 9” gab auf.
In der Fünfmeterklaſſe erhielt „Achmed” den erſten Preis
und den Ermunterungspreis des Kaiſers.
* Kiel 3. Juli. Das Reſultat der heutigen
letze=
ten Wettfahrt der Sonderklaſſe iſt folgendes:
Wind Nordoſt zu Oſt bei 3 Meter Geſchwindigkeit in der
Sekunde: „Eliſabeth” erhielt den erſten Preis,
Sonn=
tagskind II” den zweiten. „Palmſtroem”, den dritten,
„Seehund” aus Grünau den vierten, „Serum” den fünften:
Nicht geſtartet ſind: „Reſi V‟ „Wittelsbach IX‟, „
Lu=
nula”; aufgegeben hatten „Lucifer” und „Molch”.
Luftfahrt.
* Potsdam, 3. Juni. Das
Militärluft=
ſchifr „Z. 1‟ überflog um 5 Uhr 15 Minuten Potsdam
in der Richtung nach Königsberg.
* Stettin, 4. Juli. Der neue
Militärkreu=
zer Erſatz „Z. 1” wurde geſtern abend 8 Uhr in Stettin
geſichtet. Der Ballon kreuzte über dem Haff und flog über
das Haff hinaus, wo er bald in dem über den Waſſern
liegenden Nebel verſchwand. Die Seeſtrecke Stettin-
Königsberg beträgt ungefähr 400 Kilometer. Die
Lan=
dung in Königsberg wurde für heute früh 3 Uhr erwartet.
Das dort ſtationierte Parſeval=Luftſchiff ſollte dem ſtarren
Kollegen eine Strecke weit entgegenfahren.
* Königsberg i. Pr., 4. Juli. Das
Militär=
luftſchiff „Z. 1” iſt heute früh 4 Uhr 50 Minuten von
der Luftſchiffhalle aus geſichtet worden und erſchien 5 Uhr
20 Minuten über dem Luftſchiffhafen. Es landete glatt
nach kurzer Schleifenfahrt um 5 Uhr 45 Minuten. Es hat
die Strecke Frankfurt a. M.-Königsberg ohne
Zwiſchen=
landung zurückgelegt und den Weg Stettin-Danzig der
Küſte entlang eingeſchlagen.
Der neue Balkankrieg.
Vom Kriegsſchauplatze.
Die Kämpfezwiſchen Serben und Bulgaren.
* Belgrad, 3. Juli. Das Regierungsorgan
Sa=
mouprava gibt die ſerbiſchen Verluſte in der
drit=
ten Armee mit über 1000 Toten und 3500 Verwundeten
an, während die bulgariſchen Verluſte
unver=
hältnismäßig größer und furchtbarer ſeien. Das Blatt
wiederholt die Beſchuldigungen, daß die bulgariſchen
Sol=
daten verwundete ſerbiſche Soldaten und Offiziere
nieder=
gemacht hätten. Das Vorgehen der Bulgaren, ſchreibt das
Blatt, iſt eine Negierung jeder Ziviliſation. Die
Bul=
garen vergeſſen ganz die Rückſichten auf die Menſchlichkeit
und berechtigten die Kulturwelt zu der Frage, warum
denn die Türken aus Europa vertrieben worden ſind?
Das bulgariſche Volk beweiſt nur, daß ſeine Seele noch
nicht von der Kultur berührt worden iſt. Die
Welt=
geſchichte zeigt aber, daß die wilden Völker, trotzdem ſie
für kurze Zeit Schrecken verbreiteten, ſchließlich
unterge=
gangen ſind, weil ſie unfähig waren, dauernde Staaten
zu gründen. Im gegenwärtigen Zeitalter iſt mehr als
Tapferkeit erforderlich. Das ſcheinen die Bulgaren nicht
zu wiſſen und ſie werden ihre Unwiſſenheit teuer bezahlen
müſſen.
* Sofia, 4. Juli. Da die ſerbiſchen
Trup=
pen, nachdem ſie ihre Operationen zum Schein eingeſtellt
hatten, eine bulgariſche Abteilung bei Kotſchana in dem
Augenblick angriffen, wo bulgariſche Truppen, obwohl
provoziert, die Operationen eingeſtellt hatten, hat die
bul=
gariſche Regierung ihren Geſandten in Belgrad
beauf=
tragt, gegen das hinterliſtige Vorgehen zu proteſtieren,
welches neuerlich die vorbedachten aggreſſiven Abſichten
Serbiens beweiſe, wofür die bulgariſche Regierung die
volle Verantwortung der ſerbiſchen Regierung zuſchiebe.
* Wien, 4. Juli. Die Reichspoſt meldet aus
So=
fia: Die ſerbiſche Armee hat auf dem Ovcepolje
eine vernichtende Niederlage erlitten. Die
Bul=
garen ſollen bereits den Vormarſch gegen Kumanowo,
ſowie die ſerbiſche Grenze angetreten haben.
Die Kämpfe zwiſchen Griechen und
Bulgaren.
Athen 3. Juli. Oberſt Dusmanis der Chef
des Generalſtabes berichtet über die geſtrigen
Er=
eigniſſe, daß die Truppen den Vormarſch auf der
gan=
zen Front bis morgens mit außerordentlichem Schwung
begannen. Der Feind, in der gleichen Stärke, wie die
Griechen, wenn nicht überlegen, ſtand im allgemeinen in
gut befeſtigten Stellungen. In mehreren Gefechten wurde
er erſtens aus ſeinen Stellungen bei Sulowo und von der
500=Meter=Höhe des Berges Vertisco nach erbittertem
Widerſtande vertrieben und auf ſeinem Rückzug in der
Richtung auf Nigrita verfolgt. Zweitens aus Viſoka,
ferner aus Zarowo und Berowo nach lebhaftem
Wider=
ſtand gegen Lahana zurückgeworfen. Er war hier mehr
als acht Bataillone nebſt Artillerie ſtark. Drittens nahmen
wir mit dem Bajonett die Höhen, 544 und 605 Meter im
Norden von Guevesne. Auch hier hatte der Feind mehr
als acht Regimenter und Artillerie beiſammen. Unſere
Truppen konnten die Artillerie ſehr wenig verwenden, da
ie keine Gebirgsgeſchütze hatten und die Feldgeſchütze
wegen des Terrains nicht in Tätigkeit treten konnten.
Trotzdem rückte unſere Infanterie lebhaft vor. Der Feind
nahm ſeinen Rückzug nach Ligowani. Viertens warfen
unſere Diviſionen von Kilkitſch den Feind nach erbitterten
Kämpfen nach und nach aus verſchiedenen verſchanzten
Stellungen, die ſie mit meiſt aufgepflanztem Bajonett
ein=
nahmen, und verfolgten ihn bis Kilkitſch. Fünftens
ent=
ſpann ſich ein heftiger Kampf auf unſerem vorgeſchobenen
linken Flügel. Der Feind wurde geworfen und nahm
einen Rückzug nördlich des Ardſchan=Sees. Er ſcheint
große Verluſte erlitten zu haben. Auch unſere Verluſte
ind beträchtlich, aber nicht übermäßig. Soweit es die
vorläufigen Angaben überſehen laſſen, wurden vier
Schnellfeuergeſchütze dem Feinde weggenommen. Der
König hat heute telegraphiert, daß die während der
geſt=
igen Schlacht gefangen genommenen Bulgaren ausgeſagt
ſaben, die bulgariſchen Truppen hätten einen plötzlichen
Ungriff auf Saloniki vorbereitet. Dies wird dadurch
be=
tätigt, daß die Truppen unſeres linken Flügels beim
Vorgehen ſtarke bulgariſche Kräfte vor ihren bisherigen
Vorpoſtenlinien angetroffen haben.
* Sofia, 3. Juli. Die Blätter melden auf Grund
flaubwürdiger Berichte, daß ungefähr 1500 ſerbiſche
Sol=
aten und 20 ſerbiſche Offiziere gefangen ſeien. Ueber die
Nachrichten aus Saloniki von den dortigen Kämpfen
ind die Entwaffnung eines bulgariſchen Bataillons
ſerrſcht die größte Erbitterung unter der Bevölkerung.
der offiziöſe Mir ſagt, dieſe Bartholomäusnacht müſſe
ille Welt empören. Die Griechen müßten alle
Kon=
equenzen dieſer heimtückiſchen und brutalen
Kriegserklär=
ing tragen. Danews Organ, Bulgaria, fordert die
Oeffent=
ichkeit angeſichts dieſer Nachrichten auf, kaltes Blut zu
ewahren, da die Regierung ihre Pflicht erfüllen werde.
Von 8 Uhr morgens bis 1 Uhr mittags berieten die
Mi=
tiſter unter Zuziehung des Generals Sawow, der ſodann
vom König in Audienz empfangen wurde.
* Saloniki, 3. Juli. Nach Einnahme von
Zewgeli durch griechiſche Evzonen=Regimenter wurden
ie Bulgaren von den ſiegreichen Griechen hart verfolgt.
Eiele Bulgaren ertranken auf der Flucht in den Wellen
es Wardarfluſſes. In Saloniki herrſcht unbeſchreiblicher
Subel über das ſiegreiche Vordringen der Griechen.
* Sofia, 4. Juli. Die Regierung ließ in Athen in
nergiſcher Weiſe gegen das in der Welt noch nicht
dage=
reſene Vorgehen gegen die bulgariſche Gar=
niſon in Saloniki proteſtieren, welche in brutaler
Weiſe durch die Griechen entwaffnet wurde, ohne daß der
bulgariſche Kommandant vorher benachrichtigt und ohne
daß den Truppen die Möglichkeit gegeben worden wäre,
Inſtruktionen zu erbitten. Es ſei eine allgemein
be=
kannte Tatſache, daß die bulgariſchen Truppen, welche
tach dem Fall der Stadt in Saloniki einzogen, ſich dort
auf Befehl des Generalſtabes aufgehalten haben, und daß
zwiſchen den beiden Verbündeten volle Eintracht beſtanden
hat. Nach der Entwaffnung ſei eine große Zahl
bulgari=
ſcher Soldaten nach Griechenland deportiert worden. Für
hieſes perfide, unerhörte Attentat verlangt Bulgarien
fol=
gende Genugtuung: 1. Sofortige Freilaſſung der nach
Griechenland deportierten bulgariſchen Soldaten und
Wie=
vereinhändigung ihrer Waffen. 2. Wiederherſtellung der
Situation, wie ſie vorher war, und die Einquartierung
bulgariſcher Detachements in Uebereinſtimmung mit dem
beſtehenden Abkommen. 3. Wiederherſtellung der Gebäude,
welche ſich in den Händen der bulgariſchen Truppen in
Saloniki befanden. 4. Schadenerſatz. 5. Das Hiſſen der
hulgariſchen Flagge in Saloniki unter den üblichen
Ehren=
bezeugungen.
* Athen, 3. Juli. Die griechiſchen Truppen
bemächtigten ſich heute nach einem Kampfe Gewgelis
und Kilkiſchs, die Bulgaren zogen ſich zurück. — Morgen
erſcheint eine Botſchaft des Königs über die
gegenwär=
tige Lage.
* Athen, 4. Juli. Der Kriegsminiſter erhielt
fol=
gendes Telegramm aus dem Hauptquartier:
Unſere Truppen ſind in Nigrita eingedrungen und
fan=
den es von den Bulgaren in Brand geſteckt. Die
Bul=
garen maſſakrierten die fliehenden Einwohner von
Nigrita, ebenſo die Einwohner von Bogdanza.
Ein bulgariſches Dementi.
* Sofia, 3. Juli. Die Agence Bulgare iſt
ermäch=
tigt, alle Belgrader Meldungen von Siegen
über die bulgariſche Armee auf das entſchiedenſte zu
dementieren. Nach den erſten ſerbiſchen
Heraus=
forderungen griffen die bulgariſchen Truppen, nachdem
ſie die ſerbiſchen Angriffe zurückgewieſen hatten, offenſiv
an und beſetzten bei der Verfolgung der Serben einige
Ortſchaften auf dem rechten Ufer der Slatanowska. Die
Bulgaren ſtellten hierauf gemäß der vorgeſtern vormittag
erteilten Befehle das Feuer ein und zogen ſich in ihre
früheren Stellungen auf dem linken Ufer der
Slata=
nowska zurück. Zu den Serben wurden Parlamentäre
geſandt, um die Einſtellung des Feuers zu fordern. Die
Serben hielten die Parlamentäre zurück und ergriffen
die allgemeine Offenſive mit allen Truppen. Das iſt jene
Offenſive, die in den Meldungen von der Verfolgung der
Bulgaren bezeichnet wird. Geſtern nachmittag griff das
ganze ſerbiſche Heer wieder an, wurde jedoch unter
gro=
ßen Verluſten zurückgeſchlagen. Auch die Meldung, den
bulgariſchen Truppen ſei eine Kriegsproklamation
ver=
leſen worden, iſt reine Erfindung.
Die Mobiliſierung Rumäniens.
* Bukareſt, 3. Juli. Am heutigen Kronrat
nahmen der Chef des Generalſtabes und der Prinz von
Rumänien teil. Vor dem Palais war eine große
Men=
ſchenmenge verſammelt, die den Prinzen und die
Mi=
niſter beim Verlaſſen desſelben mit Beifall begrüßte.
Heute abend findet ein Miniſterrat ſtatt, der die
Einzel=
heiten der bevorſtehenden Aktion beſtimmt. Die
Auf=
rahme der Mobiliſation iſt bei der Bevölkerung
der Hauptſtadt ſehr günſtig, die Kriegsbegeiſterung iſt
groß, vornehmlich, da die lange zuwartende Haltung
Ru=
mäniens in der Balkankriſe die Gemüter immer ſtärker
erregte. Insbeſondere wirkte hierbei die konſequent
ab=
lehnende Haltung Bulgariens Rumänien gegenüber mit,
die auch während der Verhandlungen in Siliſtria keine
Abſchwächung erfuhr. Die maßgebenden Kreiſe lehnen
die Verantwortung für den unvermeidlich gewordenen
Entſchluß ab und ſchieben ihn der unnachgiebigen
Halt=
ung Bulgariens zu.
* Bukareſt, 3. Juli. Um 12 Uhr mittags war die
ganze Stadt wegen der Mobiliſierung geflaggt.
Mit großem Haß wird von Oeſterreich geſprochen, das
die rumäniſchen Intereſſen verraten habe. Vor dem
Denk=
mal Michael des Helden fand eine nationaliſtiſche
Kund=
gebung für den Krieg mit Bulgarien ſtatt. Beim
Wei=
terziehen der Menge wurden Plakate vor dem Zug
ge=
tragen mit den Inſchriften: „Nieder mit Oeſterreich!
Nie=
der mit dem perfiden Oeſterreich! Wir ſind dieſes
Oeſter=
reich ſchon lange ſatt! Es lebe Groß=Rumänien! Wir
wollen Krieg mit Bulgarien!” Ein großes
Polizeiauf=
gebot vor der öſterreichiſchen Geſandtſchaft verhinderte
dort Demonſtrationen. Um ½7 Uhr wurde das Volk
durch einen Anſchlag des Polizeipräſidenten aufgefordert,
angeſichts der angeordneten Mobiliſierung die öffentliche
Ruhe und Ordnung nicht zu ſtören. Um 8 Uhr abends
fand vor dem Königlichen Schloß eine große
Kundgeb=
ung des Volkes zugunſten des Krieges ſtatt.
* Bukareſt, 4. Juli. Der Thronfolger wird
zum Generaliſſimus der Armee ernannt.
Vor=
läufig iſt die Aufſtellung von 450000 Mann binnen einer
Woche geplant. Die Verhängung des
Ausnahmezuſtan=
des iſt vorläufig nicht beabſichtigt.
* Bukareſt. 4. Juli. Bei voller Aufrechterhaltung
des heutigen Tages als erſten Mobiliſierungstages
be=
ginnen die Truppentransporte mit Rückſicht auf
die notwendigen Vorbereitungen erſt in ein bis zwei
Tagen.
Die Demiſſion des bulgariſchen Kabinetts.
* Sofia, 4. Juli. Der König hat geſtern abend
alle Parteiführer. Miniſterpräſident Dr. Danew und
Finanzminiſter Theodorow in längerer gemeinſamer
Audienz empfangen.
* Wien, 4. Juli. Die Reichspoſt meldet aus
Sofia: Das Kabinett Dr. Danew hat
demiſſio=
niert. Es ſoll durch ein Konzentrationskabinett mit
General Petrow an der Spitze und dem Generaliſſimus
Sawow als Kriegsminiſter abgelöſt werden. Katko
Dimitriew ſoll den Oberbefehl über die Armee
über=
nehmen.
Der Krieg und die Mächte.
* London, 4. Juli. Daily Chronicle ſchreibt:
Frankreich iſt ſeit Beginn der Balkankriſis
durchweg und beinahe unterwürfig mit Rußland
gegan=
gen, und nicht zum wenigſten in den verſchiedenen
Punk=
ten, wo die britiſche und die ruſſiſche Politik
divergierten, oder vielleicht wäre es richtiger, zu
ſagen, daß in den beiden konkurrierenden Strömungen
in der ruſſiſchen Politik die ſtetige und nüchterne
Ström=
ung, die durch Herrn Saſonow vertreten iſt, die ſolide
Unterſtützung Englands erhalten hat, während die
pan=
ſlawiſche und abenteuerliche Strömung, die der ruſſiſche
Miniſter des Auswärtigen nicht völlig eindämmen und
ignorieren konnte, regelmäßig in Paris ermutigt wurde.
Wir wiſſen nicht, ob die kleinen Divergenzen innerhalb
der Tripel=Entente während des letzten Londoner
Beſuches der Herren Poincaré und Pichon wirklich
auf=
geklärt worden ſind, aber es würde jedenfalls nicht die
Harmonie des Konzerts oder des europäiſchen Friedens
fördern, wenn das vollſtändige
Uebereinkom=
men, das damals erreicht wurde, bedeutete, daß Sir
Ed=
ward Grey ſeine eigene Stellung gegen die des
Auswär=
tigen Amtes austauſchen ſollte.
Die Haltung der Türkei.
* Konſtantinopel, 4. Juli. Wie ein hieſiges
Blatt meldet, hat die Pforte ihren Auslandsvertretern
ein Telegramm übermittelt, in welchem aufgefordert
wird, die Kabinette zu verſtändigen, daß die Pforte im
Falle einer offiziellen Kriegserklärung Bulgariens an
Serbien und Griechenland ſich ihre Aktionsfreiheit
vorbehalte. In den offiziellen Pfortekreiſen erfährt
die Meldung keine Beſtätigung.
Ausgleichsverhandlungen zwiſchen Bulgarien und
Rumänien.
* Wien 4. Juli. Die Neue Freie Preſſe meldet:
Zwiſchen Bulgarien und Rumänien haben unter
Vermittelung der öſterreichiſch=ungariſchen Monarchie
ein=
gehende Verhandlungen über einen Ausgleich
bezüglich der abzutretenden Gebiete ſtattgefunden. Es
heißt, daß die Verhandlungen zu einer Einigung
geführt haben.
* London, 4. Juli. Die rumäniſche
Re=
gierung teilte den Mächten mit, daß in Anbetracht der
Tatſachen, daß Griechenland, Serbien und Bulgarien
ſich im Kriegszuſtande befinden, in Uebereinſtimmung mit
der am 15. Juni an die Mächte gerichteten Note die
Mobi=
liſierung ihrer Streitkräfte angeordnet wurde. Bisher
habe die rumäniſche Politik eine Richtung verfolgt, die
all=
gemein die Billigung der Großmächte gefunden habe.
Aber Rumänien könne nicht gleichgültig bleiben bei der
neuen Entwickelung der Dinge, insbeſondere in Verfolg
der Wahrſcheinlichkeit einer vollſtändigen Niederlage von
Griechenland und Serbien, durch die das Gleichgewicht
auf dem Balkan verſchoben würde. Rumänien glaubt aber,
daß die Mobiliſierung ſeiner Streitkräfte dazu beitragen
werde, daß das Gleichgewicht friedlich wieder hergeſtellt
werde.
Letzte Nachrichten.
Die Kämpfe zwiſchen Griechen und
Bulgaren.
* Athen, 4. Juli. Ein Communigué des
Kriegs=
miniſteriums eilt mit: Heute wurde der Kampf bei
Kilkis in ſehr heftigem Maße wieder aufgenommen.
Die griechiſchen Diviſionen erſtürmten nacheinander die
befeſtigten Stellungen des Feindes, der ſich in ſeine
be=
feſtigte Stellung 6—7 Kilometer vor Kilkitſch zurückzog.
Der Angriff der feindlichen Artillerie, die ſich in gedeckten
Stellungen befand, war ſehr heftig. Auf dem äußerſten
linken Flügel eroberte eine griechiſche gemiſchte Abteilung
nach ſchwerem Kampfe Gewgeli, der Feind floh in
Un=
ordnung gegen das öſtliche Wardarufer. Während des
Uebergangs beſchoß die griechiſche Gebirgsartillerie die
Bulgaren. Auch zwiſchen Metzokova und Arda wurde der
Kampf fortgeſetzt. Auf dem rechten Flügel beſetzten die
griechiſchen Truppen Lygovani. Bei Lahano wurde
eine bulgariſche Kompagnie in Stärke von 200 Mann mit
Offizieren von den griechiſchen Truppen eingeſchloſſen.
Während des Vorgehens bei Lygovani und Lahano
er=
erbeuteten die Griechen drei Schnellfeuergeſchütze und drei
Kruppkanonen. Auf dem äußerſten rechten Flügel wurde
Nigrita beſetzt. Die griechiſchen Truppen rückten nach
Norden vor und verfolgten den Feind, der ſich in paniſcher
Flucht zurückzog und 15 Gefangene, eine große Anzahl
Waffen und Kriegsmaterial in die Hände der Griechen
geraten ließ. Die Zahl der Getöteten bei dem Feinde iſt
ſehr groß. Auf der Flucht verwandelten die Bulgaren
Nigrita und die ganze Umgebung in rauchende
Trümmer=
haufen und ermordeten Greiſe, Frauen und Kinder.
Die ſiebente Diviſion meldet, daß ſie ein ganzes Bataillon,
das während des geſtrigen Kampfes iſoliert wurde, zu
Gefangenen gemacht hat; es habe ſich bedingungslos
ergeben.
* Athen, 4. Juli. Das Hauptquartier meldet: In
der Schlacht bei Matſoukovon ſiegten die
Griechen. Die griechiſchen Truppen griffen die
be=
trächtlichen feindlichen Streitkräfte an und ſchlugen ſie in
die Flucht. Der Feind ließ eine große Zahl Toter
zu=
rück, darunter einen Major und viele Offiziere. Die
griechiſchen Verluſte ſind unbedeutend. Die Bulgaren
nehmen faſt alle griechiſchen Notabeln von Kavalla feſt
und drohen, die Stadt zu zerſtören, falls die griechiſchen
Truppen gegen ſie vorrücken würden.
Die Kämpfe zwiſchen Serben und Bulgaren.
* Belgrad, 4. Juli. Serbiſche Infanterie
und Artillerie operierten, obwohl ſie bei Kara Hodzai
in der Nähe des Dorfes Patrik ſehr exponierte Stellungen
eingenommen hatten, mit Erfolg gegen drei bulgariſche
Regimenter. Am 18. Juni (1. Juli), nachmittags,
er=
griffen die ſerbiſchen Truppen die Offenſive. Gegen
2 Uhr erſchienen zwei bulgariſche Offiziere als
Parlamen=
täre, der ſerbiſche Kommandant erklärte, er werde das
Feuer einſtellen laſſen, wenn die Bulgaren ſich von dem
ſerbiſchen Territorium zurückziehen würden. Zwei
Stun=
den vergingen ohne eine Antwort. Plötzlich begannen die
Bulgaren von beherrſchenden Stellungen aus zu feuern.
Dieſe Stellungen hatten ſie nur durch die hinterliſtige
Be=
nutzung des Zeitraumes einnehmen können, in welchem
die Serben auf eine Antwort warteten. In der Nacht
warfen die Serben die Bulgaren aus ihren Stellungen bei
Patrik hinaus, wo ſie ſich unter Mißbrauch des ſerbiſchen
Vertrauens verſchanzt hatten.
* Sofia, 4. Juli. Die Nachricht von dem
Ein=
fall ſerbiſcher Truppen in bulgariſches
Territo=
rium im Departement Küſtendiel beſtätigt ſich.
* Belgrad, 4. Juli. Die Stellung der Bulgaren
bei Rajoevobrda nördlich von Kotſchana, die mit
hundert Geſchützen beſetzt iſt, iſt von den ſerbiſchen
Truppen eingenommen und dadurch die
Schlacht gewonnen worden. Die Bulgaren fliehen
in der Richtung nach Kotſchana.
Die Vorbereitung des bulgariſchen
An=
griffs.
* Belgrad, 4. Juli. Dem Serbiſchen Preſſebureau
zufolge befindet ſich unter den von den ſerbiſchen
Trup=
pen beſchlagnahmten bulgariſchen
Schrift=
ſtücken das Original einer Order des Kommandeurs
der vierten Diviſion (Preslaw) unter dem 16.
Juni (29. Juni), worin es heißt: Morgen
be=
ginnen die militäriſchen Operationen
gegen die Serben und Griechen.
Gegen=
über der Front der bulgariſchen Brigabe halten die
Serben die Ufer des Zlatowofluſſes feſt. Die Armee wird
ie kriegeriſchen Operationen morgen früh 3 Uhr
begin=
men und den Feind angreifen. Die Brigade, in zwei
Ab=
leilungen geteilt, ſoll um 3 Uhr früh an den Zlatowofluß
kommen und ſich geräuſchlos nähern, die feindlichen
Vor=
poſten überwältigen und dann die ihnen zugewieſene
Stel=
lung einnehmen. Der Feind muß überraſcht
wer=
hen. — Wenn man dem Umſtand Rechnung trägt, wieviel
Zeit dazu gehört, einen derartigen Angriffsplan
aufzu=
ſtellen, vorher die Truppen dementſprechend zu gruppieren,
die notwendigen Anordnungen auszuarbeiten, ſie im
ein=
gelnen zzu erklären und ſelbſt die kleinſten Einheiten
mitzu=
teilen, muß man leicht zu dem Schluß kommen, daß die
Worbereitungen dieſes Angriffes mindeſtens vor dem
15. Juni (29 Juni) gemacht worden ſind, das heißt in
dem Augenblick, in dem die Bulgaren angeblich bereit
waren, die friedliche Löſung des Konfliktes anzunehmen.
Literariſches.
— Ueber das neue ſtädtiſche Kaiſer Friedrich=
Badhaus, mit dem das Wiesbadener Kurviertel ſeinen
erſten von wirklichem modernen Geiſt durchdrungenen
Mo=
numentalbau erhalten hat, bringt das Juli=Heft der auf
dem Gebiet der Raumkunſt führenden, von Hofrat
Alexan=
der Koch herausgegebenen „Innen=Dekoration”
eine prachtvoll illuſtrierte Veröffentlichung, die in weiten
Kreiſen Intereſſe erregen dürfte, da ſich in dieſem Hauſe
neuzeitliche Raumkunſt mit neuzeitlicher
Hygiene und Technik aufs glücklichſte vereinigt hat.
Der mit anſprechenden Plaſtiken verzierte, wohl
provor=
tionierte Bau, in der Hauptſache eine Schöpfung von
Architekt A. O. Pauly und Maler Hans Völcker=
Wiesbaden, birgt in ſeinem Innern ein großzügiges
Mar=
morveſtibül mit figürlichem Friesgemälde, in den
Veſti=
bülen der Obergeſchoſſe, dem Erfriſchungsraum uſw. iſt
mit ſchönen Holzvertäfelungen, Malerei und Schnitzereien
eine vornehm behagliche Stimmung erreicht, ganz
beſon=
deres Intereſſe erheiſcht die künſtleriſche Verwendung von
Darmſtädter, Karlsruher, Cadiner u. a. Keramik in dem
Schwimmbad, dem Fürſtenbad und den ca. 600 Räumen
für römiſch=iriſche, Kaltwaſſer= uſw Behandlung, für
Thermal= und Warmbäder. Für die kulturelle
Entwicke=
lung Wiesbadens und die Entwickelung des Gewerbes
und Kunſthandwerks dieſer Stadt iſt dieſe neuzeitliche
Schöpfung jedenfalls von erheblicher Bedeutung. — Außer
einer Anzahl weiterer moderner Raumkunſt=Schöpfungen
in Wiesbaden werden in dem Hefte der „Innen=
Dekora=
tion” noch die ſchönſten Räume auf dem „Imperator”
vor=
geführt, die einen Begriff geben von der Größe und
Wohnlichkeit dieſes „ſchwimmenden Hotelpalaſtes‟.
Ein=
zelhefte ſind in den beſſeren Buchhandlungen für 2.50 M.
erhältlich.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korceſp.=Bureau.)
* Berlin, 4. Juli. Heute vormittag gegen 9½ Uhr
entdeckte ein Bahnwärter beim Streckengang zwiſchen den
Bahnhöfen Neubabelsberg und Zehlendorf, daß am
Gleiſe Magdeburg=Berlin durch das Löſen
einzel=
ner Schienenbefeſtigungen ein Anſchlag
verübt worden war. Die Kriminalpolizei hat mit
Poli=
zeihunden ſofort Nachforſchungen angeſtellt. Die
Eiſen=
bahndirektion Berlin hat 500 Mark Belohnung auf die
Er=
mittelung des Täters ausgeſetzt.
* München, 4. Juli. Die Bayeriſche Staatszeitung
bringt folgende halbamtliche Notiz: In den letzten Tagen
ging die Nachricht durch die Preſſe, der Prinz=
Regent habe einen Briefwechſel angeregt, in welchem
ſich mehrere deutſche Bundesfürſten gegen die
Reichs=
vermögens= und Zuwachsſteuer ausgeſprochen
hätten. Demgegenüber iſt feſtzuſtellen, daß der Prinz=
Regent eine derartige Anregung niemals gegeben hat.
Stuttgart, 4. Juli. Wie der Staatsanzeiger
er=
fährt, hat zwiſchen dem König und dem
Reichs=
kanzler anläßlich der Zuſtimmung des Reichstages
zur Wehrvorlage ein Telegrammwechſel
ſtattgefun=
den. Der König hat dem Reichskanzler die wärmſten
Glückwünſche ausgeſprochen.
* Dresden, 4. Juli. Amtlich. Heute nacht gegen 2
Uhr iſt auf dem Bahnhof Prieſtewitz der Leipzig-
Dresdener Eilgüterzug 6021 auf Gleis 1 auf
einen Schneepflug aufgefahren. Hierdurch kamen
die Maſchine, der Packmeiſterwagen und ſieben andere
Wagen zur Entgleiſung. Das eine Hauptgleis iſt
ge=
ſperrt. Ein Hilfsbahnſchaffner erlitt einen
Unterſchenkel=
bruch, zwei andere Bedienſtete wurden leicht verletzt. Der
Unfall iſt durch die verſehentliche Einſtellung eines
unrich=
tigen Ausfuhrkontaktes verſchuldet worden. Der Verkehr
wurde während der etwa zweiſtündigen Betriebsſtörung
aufrecht erhalten.
* Paris, 4. Juli. In der Morgenſitzung der
Kam=
mer iſt der Gegenentwurf Treignier (
Radi=
kal), der den ſiebenjährigen Dienſt in der aktiven Armee
mit einer effektiven Dienſtleiſtung von 28 Monaten
vor=
ſieht, mit 325 gegen 238 Stimmen abgelehnt
worden. Die Regierung hat die Vertrauensfrage
geſtellt. André Heſſe, der Verfaſſer eines
Gegenentwur=
fes, welcher demjenigen Meſſimys ähnelt, erklärte, er ziehe
ſeinen Antrag zurück. — Die Kammer beſchloß, ab
näch=
ſter Woche die Sitzungen am Montag. Dienstag,
Mittwoch und Donnerstag vormittag der Beratung des
Militärgeſetzes zu widmen. Die Diskuſſion über deſſen
Abſchnitt, der die dreijährige Dienſtzeit betrifft, findet am
Montag ſtatt.
* Montpellier, 4. Juli. Das Kriegsgericht
ver=
urteilte 2 Korporale der Garniſon Narbonne wegen
Kundgebungen gegen die dreijährige
Dienſt=
zeit zu je 2 Jahren Gefängnis.
Lahr i. B., 4. Juli. Die ſtädtiſchen Körperſchaften
haben die Annahme einer Erbſchaft des in
Paris verſtorbenen Kaufmanns Caroli abgelehnt, da
die Stadt für die ihr teſtamentariſch ausgeſetzte Summe
von 237000 Francs eine Erbſchaftsſteuer von 35000 Mark
zahlen ſollte, und daher noch nicht ſicher war, daß ſie das
Erbe überhaupt antreten konnte, da die Witwe die
Nutz=
nießung des Vermögens hatte.
— Landsberg (Warthe), 4. Juli. Geſtern nachmittag
begab ſich der Rittmeiſter a. D. Eſchner aus Wepritz zur
Jagd und kehrte nicht mehr zurück. Heute früh wurde
er mit einer Schußwunde in der Schläfe tot aufgefunden.
Es wird ein Jagdunfall angenommen. Wenige Schritte
von der Leiche lag das Gewehr.
— Norderney, 4. Juli. Fürſt und Fürſtinvon
Bülow ſind hier eingetroffen und haben für die Dauer
der Saiſon ihre Villa bezogen.
Handſchreiben des Kaiſers an den Kriegsminiſter.
* Berlin, 4. Juli. Der Reichsanzeiger meldet die
Enthebung des Kriegsminiſters v.
Heerin=
gen von ſeinem Amte behufs anderweitiger dienſtlicher
Verwendung.
Der Kaiſer hat an Herrn v. Heeringen
folgen=
des Handſchreiben gerichtet: „Nachdem Ich Sie
durch Kabinettsorder vom heutigen Tage von Ihrem
Amte als Staats= und Kriegsminiſter enthoben habe,
er=
nenne Ich Sie hiermit unter Belaſſung à la suite des
Füſilier=Regiments von Gersdorff (1. Kurheſſiſches)
Nr. 80 zum General=Inſpekteur der II. Armee=Inſpektion
(Standort Berlin). Sie haben in dieſer Beförderung
er=
neut einen Beweis Meines Vertrauens und ein Zeichen
Meiner hohen Anerkennung Ihrer ausgezeichneten Dienſte
zu erblicken, welche Sie in den verſchiedenen Stellungen,
insbeſondere in der bisherigen ſchweren und
verantwort=
ungsvollen Stellung als Kriegsminiſter, Mir und der
Armee geleiſtet haben. Ich hoffe, daß Ihre reichen
dienſtlichen Erfahrungen, die Sie in Krieg und Frieden
geſammelt haben, auf dem wichtigen Poſten eines Armee=
Inſpekteurs noch lange der Armee zugute kommen. Kiel,
4. Juli 1913. Wilhelm, I. R.”
(Schluß des redaktionellen Teils.)
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Sommer an Brechdurchfällen. Hiergegen bietet die
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redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für des Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Samstag, 5. Juli.
Sommernachtfeſt der Kaufm. Stenographen=
Geſell=
ſchaft „Gabelsberger” um 8 Uhr im „Rummelbräu”.
Ausflug des Gartenbauvereins nach Jugenheim (Ab= 2.46 Uhr).
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Heſſiſcher Hof.
um 8 Uhr. — Bürgerkeller um 8 Uhr. — Konzerthaus
„Metropol” um 8 Uhr.
Sonntag, 6. Juli.
Stiftungsfeſt des Krieger= und Militärvereins „
Blü=
cher” um 4 Uhr im „Kaiſerſaal”
Sommerfeſt des, Geſangvereins „Sängerluſt” um
4 Uhr im „Schützenhof”.
Führung durch den Botaniſchen Garten um 9½ Uhr
(Volksbildungsverein).
Wanderung des Odenwaldklubs nach der Pfalz (
Ab=
fahrt 4.15 Uhr).
Priv. Schützengeſellſchaft: Abfahrt nach Mainz
8.11 Uhr.
Turngeſellſchaft: Abfahrt nach Sprendlingen um
11.18 Uhr der nicht am Wetturnen beteiligten Mitglieder,
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr. — Bürgerkeller
um 4 Uhr. — Reſtaurant Stengel=Schmitt um 4 Uhr.
Konzerthaus „Metropol” um 4 und 8 Uhr. — Reſtaurant
Neu=Schießhaus.
Tanzkränzchen um 4 Uhr in der „Stadt Pfungſtadt‟
Wohltätigkeitsfeſt im Gaſthaus „Zum Schwanen”
zu Eberſtadt.
Verſteigerungskalender.
Montag, 7. Juli.
Hofreite=Verſteigerung des Heinrich Schäfer
(Heidelbergerſtr. 130 und Moosbergſtr. 94) um 10 Uhr
auf dem Ortsgericht II.
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[ ← ][ ][ → ]Darmſtädter Herbſtmeſſe 1913.
Für die vom 21. bis 30. September 1913 dauernde
Herbſt=
meſſe und die am 21., 22. und 28. September ds. Js. ſtattfindende
Beſſunger Kirch= und Nachkirchweihe werden auf Grund eines
neuen Belegungsplans die folgenden Plätze auf dem Wege des
ſchriftlichen Angebots vergeben.
a. Herbſtmeſſe:
1. für ein Dampfkaruſſell bis 18 m Durchmeſſer,
2. für ein Karuſſell oder eine Schaukel (ohne Dampfbetrieb)
bis 15 m Durchmeſſer,
3. für ein Karuſſell (ohne Dampfbetrieb) bis 12m Durchmeſſer,
4. für ein Hippodrom oder großes Schaugeſchäft bis 22 m
Durchmeſſer.
5. für ein großes Schaugeſchäft bis 22 m Front und 10 m
Tiefe (einſchl. Stützen),
6. für mehrere Schaubuden in verſchiedenen Größen,
7. für mehrere Schießbuden und
8. für eine Photographiebnde.
b. Beſſunger Kirch= und Nachkirchweihe.
1. ein Platz von 11 m Durchmeſſer für Karuſſell oder Schaukel
ohne Dampfbetrieb,
2. ein Schau= oder Schießbudenplatz bis 8 m Front und
6 m Tiefe.
Die Bedingungen mit Angebotsſchein und Plan ſind gegen
Einſendung von 50 Pfg. von dem Unterzeichneten zu bezihen. Sie
liegen nebſt dem Plan auch bei dem ſtädtiſchen Marktmeiſter (
Rat=
haus am Marktplatz) zur Einſicht offen.
Allen Angeboten ſind genaue Angaben über die Größe und
die einzelnen Abmeſſungen der Geſchäfte beizufügen. Angebote auf
Schaubudenplätze müſſen außerdem eingehende Angaben über die
Art des Unternehmens enthalten.
Angebote ſind, unter Verwendung der vorgeſchriebenen
An=
gebotsſcheine und mit der Aufſchrift „Angebot auf Meßplätze”
ver=
ſehen, bis ſpäteſtens
Donnerstag, den 24. Juli
bei dem Unterzeichneten einzureichen.
Die ſämtlichen übrigen Plätze werden öffentlich verſteigert
und zwar:
1. mehrere Plätze für große Zuckerbuden mit 8, 9 und 10 m
Front und 2½ m Tiefe,
2. ein oder zwei Plätze für Waffelbuden von 8 m Front und
2½—3½ m Tiefe,
3. die ſämtlichen Plätze für Verkaufsbuden und
4. die Plätze für Geſchirr, Glas und Porzellan.
Bemerkt wird, daß die am Hallenſchwimmbad gelegenen,
bis=
her aus freier Hand abgegebenen Plätze von 3: 2,20 m und 2: 2,20 m
bei der Verſteigerung zum Ausgebot gelangen.
Die Verſteigerung findet ſtatt am Dienstag, den 2.
Sep=
tember, vormittags 9½ Uhr, im oberen Lokale der Turngemeinde
am Woogsplatz.
(14588a
Der Meßplan und die Verſteigerungsbedingungen liegen
bei dem ſtädtiſchen Marktmeiſter zur Einſicht offen.
Darmſtadt, den 28. Juni 1913.
Der Oberbürgermeiſter.
J. V.: Schmitt.
Schlachtviehmärkte Darmſtadt
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof. —
Schweine=
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
ds. Js. geöffnete Neuanlagen.
(4329a
Nähere Auskunft erteilt die
Schlacht= und Viehhofdirektion.
Verſteigerungs-Anzeige.
Montag, den 7. Juli I. Js., vormittags 9 und
nachmittags 3 Uhr
verſteigere ich auf freiwilligen Antrag in meinem Verſteigerungslokal
Ernſt-Lndwigſtraße Nr. 1
am weißen Turm, nachſtehende Gegenſtände:
1 Sofa mit 6 Stühlen, 2 Diwans, 1 Säule, 1 Salontiſch,
1 Büfett, 2 Sekretäre, 3 Kommoden, 1 runden Tiſch mit
Marmorplatte und verſchiedene kleine Tiſche, Stühle und
5 einzelne Betten, Waſchtiſche u. Nachttiſche, Bilder, Spiegel=
Vorhänge, Kleiderſchränke, 1 Kinderbettſtelle und ſonſtige
kleine Gebrauchs= und Haushaltungsgegenſtände, 1
Gas=
lüſter (dreiarmig), Bücher (Schiller, Goethe, Hauff und
Zſchokkes Werke), 4 Hirſchgeweihe, ſchädelecht, 1
Vogel=
hecke in Draht u. a. m.
(14525
Die Verſteigerung findet an den Meiſtbietenden gegen bare
Zahlung ſtatt.
Darmſtadt, den 5. Juli 1913.
Ernst Wolff, Amtsgerichtstaxator
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.
Zahnärztliche Praxis
Zam Mze Molters
17 Rheinstrasse 17, Ecke Grafenstrasse
— den ganzen Tag geöffnet.
Behandlung aller Mitglieder von Kassen, die
— dem Krankenkassenverband angehören.
14137a
Gothaer Lebensversicherungsbank auf Gegenseitigkeit.
Verſicherungsbeſtand Anfang Juni 1913:
1 Milliarde 145 Millionen Mark
Bisher gewährte Dividenden:
301 Millionen Mark.
Alle Ueberſchüſſe kommen den Verſicherungsnehmern zugute=
Vertreter und Beamter der Bank in Darmſtadt: (885a
Sebastian Eckler, Rheinſtraße 9, Telephon 243.
Bekanntmachung.
Montag, 21. Juli 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem 1. Heinrich Schäfer,
Privatier in Darmſtadt, 2. deſſen
Ehefrau Karoline, geb. Geiger,
da=
ſelbſt, zugeſchriebenen
Liegen=
ſchaften:
Flur Nr. qm
123 Grasgarten (Vor=
VI 488
garten)
Heidel=
bergerſtraße,
VI 488¾/10 285 Hofreite
Heidel=
bergerſtr. 130,
VI 489 103 Grabgarten
da=
ſelbſt,
VI 487 77 Grasgarten
Moosbergſtr.,
VI 487¾/10, 193 Hofreite
Moos=
bergſtr. Nr. 94,
VI 4877/10 95 Grasgarten (
Vor=
garten) daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, wiederholt
zwangs=
weiſe verſteigert werden.
Dieſe Verſteigerung iſt mit
un=
bedingtem Zuſchlag angeordnet.
Darmſtadt, 26. Juni 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI,14586
Bekanntmachung.
Montag, 11. Auguſt I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Mathias
Schieß=
linger dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
IV 242 534 Hofreite
Land=
graf
Philipps=
anlage Nr. 24,
in unſerem Büro zwangsweiſe ver=
(K89/12
ſteigert werden.
Darmſtadt, 2. Juli 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,14585
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Begründet und herausgegeben von
Dr. Hermann Bräuning=Oktavio
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Zweiter Jahrgang:: Heft 7, Juli 1913
Inhalt: Erich O. Moeller: Aus der Geſchichte der Familie Moeller. —
Felix Baron von und zu Gilſa: Beiträge zur Geſchichte eines
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geſtorbenen Zweiges der heſſiſchen Familie von und zu Gilſa in Livland
u. Eſtland. — Dr. Hans Braun: Ueber einige Flurnamen bei Fritzlar. —
Profeſſor Karl Henkelmann: Die Bensheimer Hauschronik des Johann
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Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
39 77.
Samstag, 5. Zut.
1913.
Bekanntmachung.
Wir verweiſen auf den § 3 der unten abgedruckten Bekanntmachung Großh.
Miniſteriums des Innern vom 30. Mai 1913, wonach Anträge auf Befreiung von der
Beitragspflicht zur land= uid forſtwirtſchaftlichen Berufsgenoſſenſchaft bis ſpäteſtens
15. Juli ds. Js. bei der Gemeindebehörde (Großh. Bürgermeiſterei) einzureichen ſind.
Die Großh. Bürgermeiſtereien machen wir beſonders auf ihre Verpflichtungen
gemäß §§ 3, 5, 7, 9, 10—13 der Bekanntmachung aufmerkſam. In § 7 iſt neu vorgeſehen
(gemäß Artikel 16 des Ausführungsgeſetzes), daß, wenn Ausmärker vorhanden ſind
der Beginn der Offenlegungsfriſt im Amtsverkündigungsblatt des Kreisamts bekannt
zu machen oder den Ausmärkern ſchriftlich mitzuteilen iſt. Der Beitrag zur
Berufs=
genoſſenſchaft wird nicht mehr wie ſeither, in der Gemeinde erhoben, in deren
Ge=
markung der umlagepflichtig: Grundbeſitz liegt, ſondern in der Gemeinde, in welcher der
Beitragspflichtige ſeinen Wohnſitz oder Sitz hat (§ 9 der Bekanntmachung). Nach § 10
iſt (abweichend von der ſeitherigen Vorſchrift in § 14) die Hälfte der Beiträge
inner=
halb 4 Wochen, der Reſt ſpäteſtens 6 Monate nach Eingang der Heberolle oder des
Auszuas an den Genoſſenſchaftsvorſtand einzuſenden.
Darmſtadt. den 1. Juli 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Michel.
Bekanntmachung
die Ausführung der landwirtſchaftlichen Unfallverſicherung betreffend.
Vom 30. Mai 1913.
Auf Grund des § 1020 der Reichsverſicherungsordnung, des Geſetzes, die
Aus=
führung der landwirtſchaftlichen Unfallverſicherung betreffend, vom 21. Dezember 1912
(Reg.=Bl. S. 535) und des § 2 der Verordnung, die Ausführung der
Reichsverſiche=
rungsordnung betreffend, vom 16. Dezember 1911 (Reg.=Bl. S. 587) wird hiermit
folgen=
des beſtimmt:
§ 1.
Als Grundlage für die Umlegung der Beiträge zur land= und forſtwirtſchaftlichen
Berufsgenoſſenſchaft für das Großherzogtum Heſſen dient das nach beſonderem Muſter
gemarkungsweiſe aufzuſtellende Verzeichnis (Umlagekataſter) aller Grundſteuerpflichtigen
der betreifenden Gemarkung, ſoweit ſie beitragspflichtig ſind (Abf. 2).
Richt aufzunehmen ſind diejenigen Grundſteuerpflichtigen, die
1. nur ſolche Grundſtücke beſitzen, auf denen ein landwirtſchaftlicher Betrieb
nicht ſtattfindet,
2. nur Gebäude nebſt zugehörigen Hofräumen, ſowie nur kleine Haus= und
Ziergärten beſitzen, wenn letztere nicht regelmäßig und in erheblichem
Um=
fang mit beſonderen Arbeitskräften bewirtſchaftet werden und deren
Erzeug=
niſſe hauptſächlich dem eigenen Haushalt dienen,
3. lediglich ſolchen Grundbeſitz in der Gemarkung haben, der zu einem
land=
wirtſchaftlichen Betrieb gehört, deſſen Sitz außerhalb des Großherzogtums
gelegen iſt (Artikel 14 des Ausf.=Geſ.).
Gemarkungsſelbſtändiger Grundbeſitz, einerlei, ob für ihn ein eigenes Grundbuch
aufgeſtellt iſt oder nicht, iſt im Anſchluß an das Verzeichnis der Gemarkung derjenigen
Gemeinde aufzuführen, der jener polizeilich zugeteilt iſt.
§ 2.
Das Umlagekataſter wird nach dem Muſter in der Anlage unter Mitwirkung der
Finanzämter aufgeſtellt. Das erſte Umlagekataſter iſt bis zum 1. Oktober 1913
auf=
zuſtellen. Inſoweit die Finanzämter die Umlagekataſter nicht fertigſtellen, hat dies
durch die land= und forſtwirtſchaftliche Berufsgenoſſenſchaft zu geſchehen.
Die Beitragspflichtigen ſind in alphabetiſcher Reihenfolge aufzuführen.
Solcher Grundbeſitz, für den keine Beiträge zur Berufsgenoſſenſchaft zu entrichten
ſind (Artikek 14 des Ausf=Geſc) iſt in das Umlagskataſter nicht aufzunehmen. Ebenſo
iſt derjenige Grundbeſitz nicht aufzunehmen, der zu einem landwirtſchaftlichen Betrieb
gehört, aber gemäß § 922 der Reichsverſicherungsordnung einer gewerblichen
Berufs=
genoſſenſchaft zugeteilt iſt.
In der Spalte 2a iſt der beitragspflichtige Grundbeſitz der Gemarkung, für die
das Kataſter beſtimmt iſt (Kataſtergemarkung), einzutragen. Der Grundbeſitz von
ſolchen Ausmärkern, diesim Großherzogtum Heſſen wohnen, iſt in Spalte 2b des
Kataſters der Wohnſitzgemarkung zu übertragen. Bei den übertragenen Grundſtücken
iſt in dem Umlagekataſter der Gemarkung, in der ſie liegen, der erfolgte Uebertrag zu
vermerken. Das nähere wird durch Dienſtanweiſung geregelt, die, inſoweit die
Finanz=
ämter in Betracht kommen, durch das Miniſterlum der Finanzen im Einvernehmen mit
dem Miniſterium des Innern erlaſſen wird.
Das Formular für das Umlagekataſter hat die Berufsgenoſſenſchaft auf ihre
Koſten zu ſtellen.
§ 3.
Soweit das die Befreiung rechtfertigende Verhältnis nicht ſchon von Amtswegen
berückſichtigt iſt, bleibt es dem Beitragspflichtigen überlaſſen die Befreiung bei der
Gemeindebehörde derjenigen Gemarkung, in der das Grundſtück gelegen oder der es
polizeilich zugeteilt ſt, längſtens bis zum 1. Juni — im Jahre 1913 längſtens bis
zum 15. Juli — zu beantragen. Die Kreisämter erlaſſen alljährlich vor Aufſtellung
der Umlagekataſter eine öffentliche Aufforderung zur Anmeldung etwaiger
Befreiungs=
gründe. Die Anträge ſind bei der Gemeindebehörde einzureichen, von dieſer zu prüſen
und unter Mitteilung des Ergebniſſes der Prüfung an den Vorſtand der
Berufs=
genoſſenſchaft einzuſenden, der die von ihm für berechtigt anerkannten Anträge an das
zuſtändige Finanzamt zur Wahrung im Umlagekataſter abgibt.
§ 4.
In Spalte 6 des Umlagekataſters iſt erſichtlich zu machen, welchen Gefahrklaſſen
die einzelnen Betriebe oder Betriebsteile zugeteilt ſind. Ebenſo iſt ein Vermerk über
etwaige Zuſchläge oder Nachläſſe gemäß den §§ 979, 712 der
Reichsverſicherungs=
ordnung einzutragen.
§ 5.
Behufs Einſchätzung der Nebenbetriebe (§§ 918 bis 920 R.V.O.), der ſonſtigen
Tätigkeiten (§ 921 R. V.O.), der grundſteuerfreien, ſowie der außerhalb des
Großherzog=
tums gelegenen, zu einem inländiſchen Betrieb gehörigen Grundſtücke (Artikel 15,
Abſ. 1, 2 des Ausf.=Geſ.) und der Betriebe ohne Bodenwirtſchaft haben die
Gemeinde=
behörden die erforderliche Auskunft bis längſtens 1. Juni jeden Jahres — im Jahre
1913 längſtens bis zum 15. Juli — dem Genoſſenſchaftsvorſtand zu geben. Die
Unter=
nehmer können durch Geldſtrafen bis zu 300 Mark durch ortsübliche Bekanntmachung
oder beſondere Aufforderung angehalten werden, die erforderlichen Aeußerungen
ab=
zugeben (§ 1044 R. V. O.).
Der Genoſſenſchaftsvorſtand hat das Ergebnis in das Umlagekataſter einzutragen.
§ 6.
Der Genoſſenſchaftsvorſtand hat alljährlich vor dem 1. Juli die Umlagekataſter
an die Finanzämter einzuſenden, die unter Berückſichtigung der gemäß § 3
eingegan=
genen Anträge die inzwiſchen eingetretenen Aenderungen zu vollziehen haben.
Die abgeänderten Umlagekataſter ſind längſtens bis Ende September unter
An=
ſchluß der erwähnten Anträge an den Genoſſenſchaftsvorſtand zurückzuſenden.
§ 7.
Das Umlagekataſter iſt nach vollzogenem Abſchluß von dem
Genoſſenſchafts=
vorſtand an die zuſtändige Gemeindebehörde zur Offenlegung während zweier Wochen
zu ſenden. Den Beginn der Offenlegungsfriſt hat die Gemeindebehörde ortsüblich
bekannt zu machen. Sind Ausmärker vorhanden, ſo iſt der Beginn der Friſt außerdem
im Amtsverkündigungsblatt des Kreisamts bekannt zu machen oder den Ausmärkern
ſchriftlich mitzuteilen (Art. 16 des Ausf.=Geſ.).
Auf Antrag Beteiligter iſt dieſen von der Gemeindebehörde ein Auszug aus dem
Umlagekataſter gegen eine von dem Miniſterium des Innern feſtzuſetzende Gebühr
zuzuſtellen.
§ 8.
Innerhalb eines Monats nach Ablauf der Friſt können die Beteiligten bei dem
Genoſſenſchaftsvorſtand Widerſpruch dagegen erheben, daß der Betrieb in das
Umlage=
kataſter aufgenommen oder nicht aufgenommen, ſowie dagegen, wie er veranlagt iſt.
Der Beſcheid des Genoſſenſchaftsvorſtandes iſt mit Rechtsmittelbelehrung zu verſehen
(Artikel 17 des Ausf.=Geſ.).
§ 9.
Der Genoſſenſchaftsvorſtand berechnet den Beitrag, der auf jeden
Beitrags=
pflichtigen zur Deckung des Geſamtbedarfes entfällt, und ſtellt die Heberolle auf (§ 1019
R. V.O.). Hierbei iſt zu berückſichtigen, daß der Jahresbeitrag in der Gemeinde erhoben
wird, in der der Beitragspflichtige ſeinen Wohnſitz oder Sitz hat. Iſt der Wohnſitz
oder Sitz jedoch außerhalb des Großherzogtums, ſo wird der Beitrag in der Gemeinde
erhoben, in welcher der Grundbeſitz gelegen iſt (Artikel 19 des Ausf.=Geſ.)
§ 10.
Der Genoſſenſchaftsvorſtand überſendet die Heberolle oder einen Auszug hieraus
der zuſtändigen Gemeindebehörde mit der Aufforderung, die Beiträge durch den
Gemeinderechner einzuziehen und die Hälfte nach 4 Wochen, den Reſt ſpäteſtens
6 Monate nach Eingang der Heberolle oder des Auszugs an den
Genoſſenſchafts=
vorſtand einzuſenden (Artikel 20 des Ausf.=Geſ.).
Die Heberolle oder der Auszug muß die Angaben enthalten, die den
Zahlungs=
pflichtigen inſtand ſetzen, die Beitragsberechnung zu prüfen (§ 1021 Abſ. 1. R.V.S.).
§ 11.
Die Gemeindebehörde legt die Heberolle (den Auszug) zwei Wochen lana zur
Einſicht der Beteiligten aus und macht den Beginn dieſer Friſt auf ortsübliche Weiſe
bekannt. An Stelle der Auslegung kann die Zuſtellung an die Beteiligten treten.
Innerhalb zwei Wochen nach Ablauf der Offenlegungsfriſt oder nach Zuſtellung
(Abſ. 1. Satz 2) kann der als beitragspflichtig in Anſpruch Genommene, unbeſchadet der
Verpflichtung zur vorläufigen Zahlung, gegen die Beitragsberechnung bei dem
Genoſſen=
ſchaftsvorſtand Widerſpruch erheben. Die Veranlagung (Inhalt des Umlagekataſters)
kann dadurch nicht angefochten werden (Artikel 18 Ausf.=Geſ., § 1023 R.V.O.).
Gegen den Beſcheid des Genoſſenſchaftsvorſtandes iſt innerhalb eines Monats
Beſchwerde an das Oberverſicherungsamt zuläſſig, das endgültig entſcheidet (Artikel 17,
Abſ. 2, Artikel 18 Ausf.=Geſ.).
§ 12.
Hat die Gemeinde Beiträge vorſchußweiſe eingeſendet, bei denen ſie den
wirk=
lichen Ausfall oder die fruchtloſe Zwangsvollſtreckung nachweiſt, ſo ſind ihr dieſe
Bei=
träge zurückzuerſtatten (§ 1026 R. V. O.).
§ 13.
Für die Erhebung der Beiträge hat der Gemeinderechner eine Veraütung von
27, der eingezogenen Beiträge zu erhalten. Er kann bei Einſendung der Beiträge an
den Genoſſenſchaftsvorſtand die Vergütung abziehen (§ 1020 Abſ. 2 R. V.O.).
§ 14.
Wenn der Beitrag von einer Perſon erhoben iſt, die nicht Betriebsunternehmer
iſt, ſo hat letzterer dem Grundeigentümer den bezahlten Beitrag zurückzuerſtatten. Das
Finanzamt hat auf Verlangen des in das Umlagekataſter eingetragenen
Beitrags=
pflichtigen eine Berechnung der auf den Betriebsunternehmer entfallenden Beiträge
aufzuſtellen. Bei Streit über die Erſtattung findet § 1000 Abſ 3 der
Reichsverſiche=
rungsordnung Anwendung (Artikel 13 Abſ. 1 Satz 2—4 Ausf.=Geſ., § 1000 R. V.O.).
§ 15.
Die Beitreibung rückſtändiger Beiträge zur Berufsgenoſſenſchaft, der im Fall von
Betriebseinſtellung zu leiſtenden Sicherheit, ſowie der Strafen, mit Ausnahme der
gerichtlich erkannten, erfolgt nach den jeweils geltenden Vorſchriſten über die
Zwangs=
volſtreckung im Verwaltungsweg (§§ 28. 146, 972 Ziffer 11 R.V.=O.).
§ 16.
Die Gebühren für Aufſtellung (§ 2), Fortführung und Richtigſtellung der
Um=
lagekataſter (§ 6), ſowie für die auf Antrag von Grundeigentümern vorzunehmenden
Berechnungen (§ 14) werden vom Miniſterium des Innern im Einvernehmen mit dem
Miniſterium der Finanzen feſtgeſetzt und fließen in die Staatskaſſe. Die Gebühren für
die auf Antrag von Grundeigentümern aufzuſtellenden Berechnungen fallen den
Antragſtellern, die übrigen Gebühren der Berufsgenoſſenſchaft zur Laſt.
§ 17.
Dieſe Bekanntmachung tritt mit dem Tage ihrer Veröffentlichung im
Regierungs=
blatt in Kraft. Gleichzeitig wird die Verordnung, die Unfall= und Krankenverſicherung
der in land= und forſtwirtſchaftlichen Betrieben beſchäftigten Perſonen betreffend, vom
31. Mai 1902 (Reg.=Bl. S. 203) aufgehoben.
Darmſtadt, den 30. Mai 1913.
Großherzogliches Miniſterium des Innern.
Ruppel.
von Hombergk.
(Anlage zu § 2.)
Gemarkung:
Finanzamt:
Kreis:—
(14712
Umlagekataſter
der land= und forſtwirtſchaftlichen Berufsgenoſſenſchaft
für das Großherzogtum Heſfen.
Grundlagen für den Ausſchlag auf den grundſteuer= Schätzungsweiſer
Steuerwert
Name
pflichtigen Grundbeſitz
der
derBeitragspflichtigen a.
Kataſter=
b. außerhalb der Wohnſitz=grundſteuerfreien
gemarlung
Grundſtücke
gemarkung
(bei Ausmärkern
(Steuerwerl (Art. 15 Abſ. 1
Steuerwert
Gemark=
auch Wohnort)
1des Geſetzes)
ungKulturart
Kulturart
5
Beſondere Beiträge I Bar=
1 Schätzungs=
Summe
weiſer
(Zuſchläge für Nebenbetriebel zuſchläge
Steuerwert des
und ſonſtige Tätigkeiten) 1 für
der außer=
Betriebs=
Steuer=
halb Heſſens
1 Bemerkungen
beamte
gelegenen 1 werts
Zahl
Gegen= der 1 Ge=
Bei=
uſw.
Grundſtücke Spalte 2,
Ar=fahre ſtrag
(Art. 15 Abſ. 21 3, 4
(lt. Anlage)
ſtand beits= klaſſe
des Geſetzes)
3
tage
ℳ
(t. Anl.)
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppenübungs=
(13989a
platz bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntnis.
Darmſtadt, den 25. Juni 1913.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
J. V.: Dr. Michel.
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppen=Uebungsplatz Darmſtadt
für die Zeit vom 7. bis 10. Juli 1913.
Die
Dauer der
Truppenteil Abſperrung Abſperrung Bemerkungen
Tag
Datum
erſtreckt ſich
von bis
uaberdas
20 N
80V.
gange
7. Juli 1 Montag
Feldartillerie 9=V. 120 M. Abſperr=
8. Zuli 1Dienstag
8=V.10N. 1 Gelände
10. Juli Donnerstag
Bekanntmachung.
Am 7., 8., 10. und 11. Juli 1913 von 7 Uhr vormittags bis zum Einbruch der
Dunkelheit wird Schießen mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des XVIII.,
Armee=
korps auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten werden.
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
Das gefährdete Gelände:
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
Weſten: Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
„ Süden: Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
Oſten: Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über
Milches=
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten (Polizei=
Verordnung Kreisamt Darmſtadt, 25. September 1909.)
Darmſtadt, den 25. Juni 1913.
(13973a
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
I. V.: Dr. Michel.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Paar lange gelbe Damenhandſchuhe. 1 braunes
Portemonnaie mit etwa 2 Mk. Inhalt. 2 Kinderſchirme. 1 kleiner
goldener Ring mit hellem Stein. 1 Rohrzange. 1 Taſchenmeſſer mit
braunem Stiel. 1 Broſche mit Frauenphotographie. 3 Stück
Haar=
bänder. 1 ſchwarze Handtaſche. 1 goldener Kinderring mit
ver=
ſchlungenem M. 2 Zwanzigmarkſcheine. 1 goldener Ring mit rotem
Stein. 1 ſchwarze Handtaſche mit lila Perlen beſetzt. 1 vergoldetes
Kollier mit 9 Moſaikanhängern. 1 weißer Herrenſtrohhut. —
Zuge=
flogen: 1 Kanarienvogel.
(14603
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Wolfshund. Die Hunde können von den Eigentümern
bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der
nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vorm. um
10 Uhr, ſtatt.
(14658
Straßenſperre. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten
wird die Feldbergſtraße zwiſchen dem Dornheimer= und
Gries=
heimer Weg vom 7. bis zum 30. Juli lfd. Js. für den Fuhrwerks=
und Radfahrverkehr geſperrt.
(14654
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den 6. Juli,
ſind nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends folgende
Apotheken geöffnet: Hof=Apotheke, Ballonplatz, und Adler=Apotheke,
Wilhelminenplatz. Alle übrigen Apotheken ſind von 1 Uhr ab
geſchloſſen.
Straßenſperre. Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten
wird die Beſſungerſtraße zwiſchen dem Forſtmeiſterplatz und der
Ludwigshöhſtraße vom 7. bis zum 25. Juli lfd. Js. für den
Fuhr=
werks= und Radfahrverkehr geſperrt.
(14727
Bekanntmachung
über die Durchführung des Reichsgeſetzes, betreffend die
Be=
zeichnung des Raumgehaltes der Schankgefäße, vom 20. Juli
1881, in der Faſſung der Novelle vom 24. Juli 1909.
Da nach § 2 Abſatz 4 des genannten Geſetzes, welches am
1. Auguſt 1909 in Kraft getreten iſt, nach dem 1. Oktober 1913 auch
der Gebrauch von Schankgefäßen für Bier mit dem früher zuläſſigen
geringeren Abſtand des Füllſtrichs vom oberen Rande des Gefäßes
nicht mehr geſtattet iſt, müſſen von dieſem Tage an alle zur
Ver=
abreichung von Wein, Obſtwein, Moſt oder Bier dienenden
Schank=
gefäße in Gaſt= und Schankwirtſchaften den neuen Vorſchriften,
namentlich hinſichtlich des Abſtandes des Füllſtrichs vom
oberen Rande des Gefäßes entſprechen. Wir werden daher nach
dem 1. Oktober ds. Js. gemäß § 6 der heſſiſchen
Ausführungsver=
ordnung vom 19. März 1913 zu obengenanntem Reichsgeſetz eine
Nachprüfung der Schankgefäße in den Gaſt= und Schankwirtſchaften
vornehmen laſſen und fordern deshalb alle Inhaber von
Wirt=
ſchaften hiermit auf, bis ſpäteſtens zum 1. Oktober diejenigen
Maßnahmen zu treffen, welche erforderlich ſind, damit ihre
Schank=
gefäße vom genannten Tage ab allen Vorſchriften des erwähnten
Geſetzes entſprechen.
Ein Auszug aus dem Geſetze veröffentlichen wir nachſtehend
mit dem Anfügen, daß unter den im § 4 genannten „gehörig
ge=
ſtempelten” Flüſſigkeitsmaßen geeichte Flüſſigkeitsmaße zu verſtehen
ſind. Mit Hilfe dieſer geeichten Flüſſigkeitsmaße haben ſich die
Wirte ſelbſt von der Richtigkeit ihrer Schankgefäße vor der
Inge=
brauchnahme zu überzeugen, auch haben ſie auf Verlangen ihren
Gäſten und Kunden die verabreichten Getränke vorzumeſſen.
Wir bemerken ferner noch, daß nach § 5 der heſſiſchen
Aus=
fführungsverordnung zu dem Reichsgeſetz die Schankgefäße nur einen
Füllſtrich und eine Bezeichnung des Sollinhalts haben dürfen;
jjedoch ſind alte Füllſtriche und Bezeichnungen, die in haltbarer und
ſjeden Zweifel ausſchließender Weiſe durchſtrichen oder vernichtet ſind,
insbeſondere dann nicht zu beanſtanden, wenn der maßgebende neue
Füllſtrich nebſt zugehöriger Bezeichnung auf der entgegengeſetzten
Seite des Gefäßes liegt.
Darmſtadt, den 23. Juni 1913.
Großherzogliches Polizeiamt.
Gennes.
Auszug
aus dem Geſetz, betreffend die Bezeichnung des Raumgehaltes
der Schankgefäße, vom 20. Juli 1881 (Reichsgeſetzblatt S. 249)
in der Faſſung der Novelle vom 24. Juli 1909 (
Reichsgeſetz=
blatt S. 891).
Schankgefäße (Gläſer, Krüge, Flaſchen nſw.), welche zur
Verabreichung von Wein, Obſtwein, Moſt oder Bier in Gaſt=
und Schankwirtſchaften dienen, müſſen mit einem bei der
Auf=
ſtellung des Gefäßes auf einer horizontalen Ebene den Sollinhalt
begrenzenden Strich (Füllſtrich) und in der Nähe des Strichs
mit der Bezeichnung des Sollinhalts nach Litermaß verſehen
ſein. Der Bezeichnung des Sollinhalts bedarf es nicht, wenn
derſelbe ein Liter oder ein halbes Liter beträgt.
Der Strich und die Bezeichnung müſſen durch Schnitt, Schliff,
Brand oder Aetzung äußerlich und in leicht erkennbarer Weiſe
an=
gebracht ſein.
Zugelaſſen ſind nur Schankgefäße, deren Sollinhalt einem
Liter oder einer Maßgröße entſpricht, welche vom Liter
auf=
wärts durch Stufen von einem halben Liter, vom Liter abwärts
durch Stufen von Zehnteilen und vom halben Liter abwärts
durch Stufen von Zwanzigteilen des Liters gebildet wird.
§ 2.
Der Abſtand des Füllſtrichs von dem oberen Rande der
Schank=
gefäße muß
a) bei Gefäßen mit verengtem Halſe, auf dem letzteren
ange=
bracht, zwiſchen 2 und 6 Zentimeter,
b) bei Schankgefäßen für Bier zwiſchen 2 und 4 Zentimeter,
c) bei anderen Gefäßen zwiſchen 1 und 3 Zentimeter
betragen.
Der Maximalbetrag dieſes Abſtandes kann durch die zuſtändige
höhere Verwaltungsbehörde hinſichtlich ſolcher Schankgefäße, in welchen
eine ihrer Natur nach ſtark ſchäumende Flüſſigkeit verabreicht wird,
über die vorſtehend bezeichneten Grenzen hinaus feſtgeſtellt werden.
Die höhere Verwaltungsbehörde iſt ferner befugt, den in Abſatz
1 zu b bezeichneten Mindeſtbetrag des Abſtandes für Gefäße von
einem halben Liter Inhalt und darüber bis auf 3 Zentimeter zu erhöhen.
Bis zum 1. Oktober 1913 iſt der Gebrauch von Schankgefäßen
für Bier mit einem Mindeſtabſtande von 1 Zentimeter geſtattet.
§ 3
Der durch den Füllſtrich begrenzte Raumgehalt eines
Schank=
gefäßes darf
a) bei Gefäßen mit verengtem Halſe höchſtens ½o,
b) bei anderen Gefäßen höchſtens ½o geringer ſein als der
* Sollinhalt.
8
Gaſt= und Schankwirte haben gehörig geſtempelte
Flüſſigkeits=
maße von einem zur Prüfung ihrer Schankgefäße geeigneten
Einzel=
oder Geſamtinhalt bereit zu halten.
8
Gaſt= und Schankwirte, welche den vorſtehenden Vorſchriften
zuwiderhandeln, werden mit Geldſtrafe bis zu einhundert Mark oder
mit Haft bis zu 4 Wochen beſtraft. Gleichzeitig iſt auf Einziehung
der vorſchriftswidrig befundenen Schankgefäße zu erkennen, auch kann
die Vernichtung derſelben ausgeſprochen werden.
§ 6
Die vorſtehenden Beſtimmungen finden auf feſtverſchloſſene (
ver=
ſiegelte, verkapſelte, feſtverkorkte uſw.) Flaſchen und Krüge, ſowie auf
Schankgefäße von ½ Liter oder weniger nicht Anwendung. (14054oms
Artikel II
Dieſes Geſetz tritt am 1. Auguſt 1909 in Kraft.
Bekanntmachung.
Da in letzter Zeit wiederholt über Beläſtigungen des
Publi=
kums durch Ball= und andere Spiele auf der Straße Beſchwerde
geführt worden iſt, ſehen wir uns veranlaßt, darauf hinzuweiſen, daß
nach Art. 292 des Polizeiſtrafgeſetzbuches und § 366,7 des
Reichsſtrafgeſetzbuches derjenige mit Geldſtrafe bis zu 60 Mk.
oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft wird, der auf Straßen
oder öffentlichen Plätzen mit Steinen oder anderen Gegenſtänden
wirft, wodurch Menſchen beſchädigt oder verunreinigt werden
können. Unter dieſen Tatbeſtand fallen insbeſondere auch Spiele
mit Hartgummibällen.
Iſt die mit Strafe bedrohte Handlung von Kindern begangen
worden, ſo werden nach Art. 44 des Polizeiſtrafgeſetzbuches die
Eltern oder andere aufſichtspflichtige Perſonen, die es an der
er=
forderlichen Aufſicht haben fehlen laſſen, beim erſten Fall
poli=
zeilich verwarnt, im Wiederholungsfalle mit Geldſtrafe bis zu
einem Drittel der auf die Uebertretung ſelbſt angedrohten
Strafe belegt.
Bei eintretenden Körperverletzungen können außerdem nach
§§ 823 ff., 832 des Bürgerlichen Geſetzbuches für den Täter und
auf=
ſichtspflichtige dritte Perſonen (Eltern uſw.) weitgehende
zivilrecht=
liche Schadenerſatzverpflichtungen entſtehen.
Darmſtadt, den 1. Juli 1913.
(14657
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Bekanntmachung
das Aufſtellen der Kehrichtgefäße betreffend.
Das Aufſtellen der Kehrichtgefäße vor den Hofreiten auf
der Straße iſt verboten. Offene Kehrichtgefäße dürfen innerhalb
der Hofreiten an den Eingängen nicht ſo aufgeſtellt werden, daß ihr
oft widerwärtiger oder Ekel erregender Inhalt von der Straße
aus geſehen werden kann. Zum Aufbewahren des Hauskehrichts
eignen ſich am beſten die mit Deckel verſehenen Kehrichtgefäße, wie
ſie von hieſigen Firmen in den Handel gebracht werden. Dieſe
runden Kehrichteimer mit Tragbügel und daran befeſtigtem
Deckel verhindern das Herausſcharren und Verſchleppen des Kehrichts
durch Hunde, erleichtern das Entleeren der Behälter bei der Abfuhr
und ſind, wenn ſie, wie vorgeſchrieben, innerhalb der Hofreiten an
den Eingängen aufgeſtellt werden, für das Straßenbild nicht mißſtändig.
Darmſtadt, den 1. Juli 1913.
(14655
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Bekanntmachung.
Im Intereſſe des ungehinderten Fußgängerverkehrs auf den
Fußſteigen iſt das Befahren der Fußſteige mit Fuhrwerken jeder
Art (auch Handwagen) bei Strafe verboten. Ausgenommen von
dieſem Verbote iſt, ſoweit hierdurch der Fußgängerverkehr nicht
ge=
hindert wird, die Beförderung von Kindern in Kinderwagen und
von Kranken in Krankenwagen (Fahrſtühlen); es dürfen jedoch
niemals 2 Kinder= oder Krankenwagen gleichzeitig nebeneinander
auf dem Fußſteig aufgeſtellt oder fortbewegt werden.
Die Schutzmannſchaft iſt zur Ueberwachung angewieſen und
wird namentlich gegen das die Fußgänger in hohem Grade
gefähr=
dende Abwärtsfahren der Kinder mit Sportwagen u. dergl. auf
den Fußſteigen ſteiler Straßen einſchreiten.
Darmſtadt, den 1. Juli 1913.
(14656
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Gennes.
Verkaufspreiſe der Kleiſch= u. Wurſtwarent. d. Hanpt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
per ½ kg
Ochſenfleiſch
96 Pfg
90
Rindfleiſch
70
Fett, roh
80
Fett, ausgelaſſen
80
Leber
100 „
Kalbfleiſch
. 100
Hammelfleiſch
70
Bruſt .
Schweinefleiſch
90
Rippchen, Kammſtück,
ge=
ſalz. Fleiſch u. Kottelets 100
per½ kg
Speck, geräuchert .
.120 Pfg.
Dörrfleiſch
110
Schinken m. Bein . . . 120
Rollſchinken
. 140
Schweineſchmalz, roh
u. ausgelaſſen
90
Schwartenmagen,
Fleiſch= u. Bratwurſt . 92
Leber= u. Blutwurſt .
76
(6926
Stipendium.
Aus der von den Baurat Klunk Eheleuten zum Andenken
an ihren am 6. Oktober 1870 verſtorbenen Sohn, den Dr. med. Klunk,
gegründeten Stipendienſtiftung für Studierende der Medizin ſoll
ein Stipendium von jährlich 257 Mk. 14 Pfg. vergeben werden.
Vorausſetzungen zum Bezuge des Stipendiums ſind:
1. Heimatberechtigung in Darmſtadt. Wenn geeignete Bewerber
aus Darmſtadt nicht auftreten, ſo kann das Stipendium auch
an einen Bewerber aus einem anderen Orte der Provinz
Starkenburg vergeben werden:
2. gute Zeugniſſe über ſittliches Verhalten und fleißige Benutzung
der Studienzeit:
3. mindeſtens einjähriges Studium auf einer deutſchen Hochſchule;
4. daß die Bewerber nicht bereits ein Stipendium haben, das
ihnen ausreichende Mittel zum Unterhalt und zur Pflege ihrer
Studien gewährt, ſo daß der Beſitz eines geringeren anderweiten
Stipendiums den Bezug des gegenwärtigen nicht unbedingt
ausſchließt.
Da das Stipendium bis nach Ablauf des vierten Studienjahres
bezogen werden kann, ſo kann ſich die Bewilligung, je nach bereits
zurückgelegter Studienzeit, auf 1 bis 3 Jahre erſtrecken.
Die Vergebung erfolgt durch die hieſige Stadtverordneten=
Verſammlung.
Bewerbungen um das Stipendium ſind unter Vorlage
ent=
ſprechender Zeugniſſe bis längſtens den 8. September d. Js. hier
einzureichen.
(14587a
Darmſtadt, 26. Juni 1913.
Der Oberbürgermeiſter
Dr. Gläſſing.
Maurerarbeiten.
Die bei der Errichtung einer
Eintrittshalle für das
Stadtkran=
kenhaus an der Grafenſtraße
vor=
kommenden Maurerarbeiten ſollen
vergeben werden.
Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis
Samstag, 12. Juli 1913,
vormittags 10 Uhr,
einzureichen.
(14371ms
Darmſtadt, 2. Juli 1913.
Stadtbauamt.
Buxbaum.
Bauarbeiten.
Die Weißbinderarbeiten bei
Her=
ſtellung in dem Gebäude
Lager=
hausſtraße Nr. 15 und bei dem
Neuanſtrich der Anlagegeländer
auf dem Luiſen= und
Wilhelms=
platz, ſowie die Dachdecker= und
Spenglerarbeiten bei der
teilwei=
ſen Umdeckung des Daches der
K.=M.=Sch. I ſollen vergeben
wer=
den.
Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis
Donnerstag, 10. Juli 1913,
vormittags 10 Uhr,
einzureichen.
(14512fs
Darmſtadt, 2. Juli 1913.
Stadtbauamt.
Buxbaum.
Bekanntmachung.
Montag, 7. Juli 1913,
vormittags 10 Uhr,
ſollen die dem:
1. Heinrich Schäfer zu
Darm=
ſtadt,
2. deſſen Ehefrau Karoline, geb.
Geiger, daſelbſt
zugeſchriebenen Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
VI 487
77 Grasgarten
Moosbergſtr.,
VI 4877/10 193 Hofreite
Moos=
bergſtraße 94,
VI 4877/10 95 Grasgarten
(Vorgarten)
daſelbſt,
VI 488 123 Grasgarten
(Vorgarten)
Heidelberger
ſtraße,
VI 488¾/10 285 Hofreite
Heidel=
bergerſtr. 130,
VI 489 103 Grabgarten
daſelbſt
in unſerem Geſchäftszimmer,
Witt=
mannſtraße 1, zwangsweiſe
verſtei=
gert werden.
(K44/13
Darmſtadt, 3. Juni 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (VI,12586
Bekanntmachung.
Mittwoch, 16. Juli I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſollen die dem Philipp Adam und
dem Philipp Wilhelm Adam zu
Nieder=Modau, im Grundbuch
hie=
ſiger Gemarkung zugeſchriebenen
Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
34 264 1225) Acker über der
37 27 1542/ Pallaswieſe,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K104/12
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das
einge=
legte Meiſtgebot die Schätzung nicht
erreicht.
Darmſtadt, 24. Juni 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V.13951
Bekanntmachung.
Freitag, 18. Jnli I. Js.,
vormittags 11 Uhr,
ſoll die der Sängerſchaft Ascania,
e. V., dahier zugeſchriebene
Lie=
genſchaft:
Flur Nr. qm
I 1665 372
Grab=
garten
I 1666 174
Gras=
garten Hg
I 1668 311 Hofreite
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K23/13
Falls andere rechtliche
Hinder=
niſſe nicht entgegenſtehen, kann
Ge=
nehmigung der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das
einge=
legte Meiſtgebot die Schätzung
nicht erreicht.
Darmſtadt, 26. Juni 1913.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V,13950
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750 550 375 295
050 14.50 1050 750 Kostüm-Röcke mnsterten Stoffen, nur
Neuheiten dieser Saison .
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Macharten, mit reichen Zwischen- 1050 14.50 950 675
15
Ein Posten Tüll-Blusen
zum Teil etwas trüb, enorm billig
Serie II
Serie III
Serie I
früherer Preis früherer Preis
7bis 12.50
bis 9.50
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6.50
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1.35
2.25
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Posten Zier-Schürzen
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Ein
Posten Reform-Schürzen
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Serie III
Serie I
Serie II
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65
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schwarz, gute Qualitäten, englisch lang
Serie II
Serie I.
jetzt
jedes Paar
3
45
Serie III
65
aus soliden Waschstoffen, um möglichst damit
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Unterröcke zu räumen, ohne Rücksicht auf den früheren Wert
Serie I
1.25
Serie II
1.95
Serie IV 2.95
Serie II 2.50
Ein Posten
Damen-Taschen
weit unter
Preis
Serie II 85 ₰ Serie III
Serie I 58 ₰.
regulärer Wert bedeutend höher
1.45
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Serie I II III IV
2.50 3.25 4.90 6.25
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II III IV
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Ia Stammbaum, desgleichen eine
wachſame Hündin billig zu
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(*2378
Karg, Woogsſtraße 3.
Zuter Jagdhund wegen Auf=
Ggabe der Jagd billig zu
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kaufen. Offerten unter V 61 an
die Expedition d. Bl. (*2385
goldgeſtr., bill. Alexander=
Bokel, ſtraße 17½ Hth., III. (*2432
Keiterſicht
der Durchſchnittspreiſe von
folgen=
den Früchten und
Verbrauchsgegen=
ſtänden in der Zeit
vom 15. bis 30. Juni 1913:
per Sack à 100 Kilo
Weizen von Mk. 21.50 bis 24.25
Korn
19.—
„ 18.−
Gerſte
„ „ 17.50 „ 20.−
Hafer
.
21.−
Butter ½ Kilo Mk. 1.40
Butter in Partien Mk. 1.30
Eier per Stück 8½, Pfg.
Eier in Partien per 25 Stück
Mk. 2.—
Kartoffeln per 100 Kilo Mk. 7.—
Kartoffeln per 25 Kilo Mk. 1.75
Kornſtroh per 50 Kilo Mk. 3.—
Heu per 50 Kilo Mk. 4.—
Darmſtadt, 4. Juli 1913.
Großh. Polizeiamt Darmſtadt.
Schweizer Ziege
(Saanen=Ziege) weiß, ohne Hörner,
m. ſehr reich. Milchertrag (nußſüß)
billigſt zu verkaufen.
(*2365
Traiſa, Bernhardſtr. Nr. 8.
Trunge Ziege und Ziegenbock,
reine Raſſe, zu verk. (*2189fs
Soderſtraße 110 part.
Masen!
Belgier Riesen,
D. R. Schecken,
Silber-Kaninchen
zu verkaufen. — Näheres
Lieb=
frauenſtr. 58, zwiſchen 12—1 Uhr
und abends nach 7 Uhr. (*2373
Kurſe vom 4. Juli 1913.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
Staatspapiere.
4 Diſche. Reichsſchatzanw. 98,50
3½ Deutſche Reichsanl. . 84,40
73,75
3
bo.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 98,50
84,30
3½ do. Conſols
74,00
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 97,80
90,90
3½
do.
do.
3.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 98,70
82,80
do.
3½
3
do.
4 Hamburger Staatsanl. 97,50
4 Heſ. Staatsanleihe 96,30
4 do. do. (unk. 1918) 96,69
3½
bo.
82,90
3
do.
72,50
3 Sächſiſche Rente.
75,50
4 Württemberg unk. 1921 93,20
3½
do. v. 1900 94,10
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 95,50
1½ Griechen v. 1887 . 53,00
Italiener Rente . . 100,00
4½ Oeſterr. Silberrente
4 do. Goldrente . . . 86,50
4 do. einheitl. Rente . 81,25
3 Portug. unif. Serie I 62,50
3 do. unif. Ser. III 64,90
3 do. Spezial . . . .
5 Rumänier v. 1903 . . 98,00
4 do. v. 1890 . . 92,20
4 do. v. 1905 . . 86,00
4 Ruſſen v. 1880 . . .
4 do. v. 1902 ..
. 88,40
4½ do. v. 1905 .
. 99,30
3½ Schweden
4 Serbier amort. v. 1895
4 Türk. Admin. v. 1903 73,10
4 Türk. unifiz. v. 1903 84,80
4 Ungar. Goldrente . .
82,70
4 do. Staatsrente. . . 80.70
Zf.
In Proz.
5 Argentinier
. 98,00
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 88,00
5 Chinef. Staatsanleiße. 97,30
4½,
39,60
do.
4½ Japaner . . . . .
89,90
5 Innere Mexikaner:
76,20
do.
4 Gold=Mexikanerv. 1904 73,00
5 Gold=Merikaner . .
3 Buenos Aires Provinz 64,80
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
10 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . . . . . . . 134,20
7 Nordd. Blogd
.114,60
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ..
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſerh. 60½,
Einz. Mk. 403 . . 111,30
6 Baltimore und Ohio . 92,50
6 Schantungbahn . . . . 118,75
8 Luremb. Prince Henri
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 24,10
6 Pennſylvania R. R. . 110,00
getzte Induſtrie=
Diotd. Aktien.
4 Brauerei Werger
61,00
28 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrit .
. . 536,00
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim
.230,10
30 Farbwerke Höhſt . . 590,50
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 327,00
10 Cement Heidelberg . . 137,00
30 Chem. Werke Albert 420,00
14 Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 325,50
5 Lahmener. .
Eite
Iuprot
Tivid
8 Schuchert, Nürnberg 139,25
12 Siemens E Haleke 202,75
5 Veramann Eleetr. . . 121,00
10 Deutſch.Ueberſee Electr. 157,75
0 Gummi Peter . . . . 57,00
0 Kunſtſeide Frankfurt 60,50
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . .
.405,25
9 Maſchinenf Badenia 133,50
0 Wittener Stahlröhren
9 Steana Romana Petr. 145,00
15 Zellſtoff Waldbof . . 217,00
12,83 Bad. Zucker=Waz=
204,00
häuſel.
0 Neue Boden=A. A.=Beſ. 74,00
0 Südd. Immobilien 50,50
Bergwerks=Aktien.
10 Aumetz=Friede . . . . 159,60
14 Bochumer Bergb. u.
Gußſt.
. 210,50
11 Deutſch=Luxemburg.=
Verab.
. 142,75
10 Gelſenkirchener .
.173,30
9 Harpener .
180,80
18. Phönir Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 240,10
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Garo..
69,90
6 Laurahütte
.159,75
10 Kaliwerke Aſcherslehen 140,00
3
Weſteregeln 173,25
7½ South Weſt Africa
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Gef. 88,10
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Eliſabethbahn, freie . . 87,40
4 Franz=Jofefs=Bahn . . 84,00
3 Prag=Durer . .
71,20
5 Oeſterr. Staatsbahn . 100,70
4 Oeſterr. Staatsbahn . 86,50
do.
73,40
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 95,90
ds.
18t
Inwe,
2‟ Oeſt. Südb. (Lomb.) 50,70
3 Raab=Oedenburg
74,25
4 Kronprinz Rudolfbahn
4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 84,30
4½ Moskau=Kaſan . . . 92,70
84,00
de.
4 Wladichawchas .
84,50
4 Rjäſan Koslow . .
3 Portugieſ. Eiſenb. . 70,00
54,50
do.
66,70
2‟ Livorneſer .
3 Saloniaue=Monaſtir . 61,20
4 Baadadbahn.
78,30
4½ Anatoliſche Eiſenb. 92,40
4 Miſſouri=Paeiſte.
4 Northern=Paciſie
93,40
4 Southern=Paciſie
88,20
5 St. Louis und San
Franeisco. .
. Tehuantepee . . ..
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich 187,00
7½ Bergiſch=Märkiſche
Bahn .
9½ Berlin. Handelsgef. .154,00
6½ Darmſtädter Bank . 113,50
12½ Deutſche Bank . . . 237,50
6 Deutſche Vereinsbank . 115,00
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 112,40
10 Diskonto=Kommandit 176,50
8½ Dresdener Bank 144,10
10 Frankf. Hnpoth.=B. 206,00
6½ Mitteld. Kreditbank 113,00
7 Nationalb. für Deutſchl. 112,00
7 Pfölziſche Bank.
. 122,90
6,95 Reichebank
.133,50
7 Rhein. Kreditbank. . .127,25
5 A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 108,70
7½ Wiener Bankverein . 128,00
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
G. 21. .. . . . . 95,40
(3.
Zubrn
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19.
85,50
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
94,00
S. 52.
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 95,00
3½
84,00
do.
4 Hefſ. Land.=Hyp.=Bank 97,40
3½
85,00
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
96,80
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23. . . . . . .
96,80
3½Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
85,00
S. 1 u. 2, 6—8 .
S. 3—5 .
84,80
S. 9—11
. 84,90
4 Meininger Hyp.=Bank 95,50
3½
84,50
do.
4 Rhein. Hyvothek.=Bank
(unk. 1917) . . 94,80
3½ do. (unk. 1914) . . 83,30
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 97,80
3½
do.
85,00
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt .
3½ do.
87,00
4. Frankfurt.
96,80
8½, do.
9670
4 Gießen .
. 94,00
3½ do.
84,50
4 Heidelberg
. 94,50
3½), do.
84,00
4 Karlsruhe
3½ do.
4 Magdeburg.
do.
4 Mainz
93,90
3½ do.
4 Mannheim
95,20
de.
84,80
4 München .
98,30
3½ Nauheim
. 82,75
4 Nürnberg.
8650
½ da,
83,00
4 Oßendat. .
Zn den
3½ Offenbach .
-
4 Wiesbaden.
3½ do.
4 Worms.
94,00
3½ do.
85,00
4 Liſſaboner v. 1886 . 73,90
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . . Tlr. 100 177,00
3½ Cöln=Mindner , 100 134,00
3 Holl. Komm. fl. 100 107,00
3 Madrider . . Fs. 100
4 Meininger Pr.=
Pfand=
brieſe . . . . . . . 135,25
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 175,60
3 Oldenburger . . . . . . 125,30
2½ Raab=Grazer fl. 150 111,00
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger. . . . . fl. 7 35,40
Braunſchweiger Tlr. 20 191,50
Fs. 15 11900
Freiburger .
Mailänder .
. Fs.45
.Fs. 10 37,90
do.
Meininger .
.. fl. 7 34,10
Oeſterreicherv. 1864fl. 100 559,00
do. u.1855f.100 49520
Ungar. Staats . fl. 100 380,00
Benediger . . . . Fs. 30 58,00
Türkiſche . . . . Fs. 400 153,80
Gold, Silber und
Banknoten.
20,38
Engl. Sovereigns .
1625
20 Franks=Stücke .
415
Amerikaniſche Noten.
20,42
Engliſche Noten .
81,10
Franzöſiſche Noten. .
.168,80
Holländiſche Noten.
78,75
Italieniſche Noten.
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,70
Auſiſche Nolen .
Schweizer Noten . . . . . 81,00
Reichsbank=Diskonto. . . 6%
Reichshank=Lombard Zsf. 7½
Sandel und Verkehr.
* Schnellpreſſenfabrik Frankenthal,
Albert u. Cie., A.=G. in Frankenthal. In der
Ge=
neralverſammlung wurden die Vorſchläge der
Verwalt=
ung einſtimmig genehmigt und demgemäß die
Auszahl=
ung einer Dividende von wiederum 16 Prozent
be=
ſchloſſen. Die Direktion teilte auf Anfrage eines
Aktio=
närs mit, daß die lebhafte Nachfrage fortbeſteht.
H. Frankfurt a. M., 4. Juli. (
Börſenwochen=
bericht.) Die neuerdings ausgebrochenen
Feindſelig=
keiten auf dem Balkan haben an den Börſen wieder einen
ſehr verſtimmenden Einfluß ausgeübt und man iſt
dop=
pelt deprimiert, weil ſelbſt das Machtwort des Zaren bei
dieſen raufluſtigen Völkern keinen Eindruck gemacht hat.
Jedenfalls wird die weitere Opferung des ohnehin
ge=
lichteten Menſchenmaterials für die Zukunft friedlichere
Zeiten bringen. Einigermaßen erfreulich iſt die
günſti=
gere Geſtaltung des Geldmarktes und damit die
Er=
mäßigung des Privatdiskonts auf 4¾ Prozent. Die
ein=
getretene Geldkonſtellation und die zweifellos
verlang=
ſamte wirtſchaftliche Entwickelung läßt die Anſicht zu, daß
die Geldkalamität, was Deutſchland anbetrifft, ihren
Höhepunkt erreicht hat und daß für den vielfach
gefürch=
teten Herbſttermin keineswegs Zinsſätze und
Geldan=
ſprüche zu erwarten ſtehen, die über die jetzigen weit
hin=
ausgehen. Iſt es doch auch der Reichsbank gelungen —
begünſtigt durch niedrige Wechſelkurſe —, ihren
Gold=
beſtand auf eine Höhe wie nie zuvor (1,115 Milliarden
Mark) zu bringen. In den letzten fünf Monaten ſind
170 Millionen Mark Gold nach Deutſchland gefloſſen,
da=
von allein in den letzten drei Monaten 125 Millionen Mk.
Glücklicherweiſe iſt auch die Handelsbilanz zu unſeren
Gunſten, ſo daß die Erhaltung dieſer Goldbeſtände auch
fernerhin gewährleiſtet erſcheint. Es wäre aber falſch,
anzunehmen, daß nunmehr die Frage einer
Diskont=
ermäßigung in die Nähe gerückt ſei; vielmehr iſt die
Er=
höhung des Goldbeſtandes in weiſer Vorausſicht zu dem
Endzweck erfolgt, um im Herbſt für alle eventuellen
An=
ſprüche gut gerüſtet dazuſtehen. Die geführten
Verhand=
lungen wegen Bildung eines Stabeiſen=
Syndi=
kats haben leider keine Fortſchritte gemacht, da über
die von Thyſſen für deſſen neues Werk in Hagendingen
beanſpruchte Beteiligung von 250000 Tonnen keine
Ver=
ſtändigung erzielt werden konnte. Man glaubt, daß die
Verbandsbeſtrebungen erfolglos bleiben wenn Thyſſen
an dieſer Forderung feſthalten ſollte. Die nächſte
Voll=
verſammlung der Werksbeſitzer findet dieſen Samstag
ſtatt. Vom belgiſchen Eiſenmarkt hört man, daß die
be=
ginnende Betriebseinſchränkung bei einzelnen Werken
ein weiteres Nachgeben der Preiſe im Inlandsmarkte
ver=
anlaſſen. Der Verband deutſcher
Zinkblechwalz=
werke ermäßigte infolge der Herabſetzung der
Roh=
zinkpreiſe die Preiſe für Zinkbleche um 3 Mark für den
Doppelzentner, ſo daß ſie ſich jetzt auf 52 Mark für
Oſt=
deutſchland und 51,5 Mark für Weſtdeutſchland,
Fracht=
grundlage Morgenrot bezw. Oberhauſen, ſtellen. Unter
ſolchen Meldungen verkehrten die Börſen in ſchwacher
und recht luſtloſer Haltung; es wären ſtärkere Rückgänge
bei den Kurſen erfolgt, wenn nicht der beſſere Geldſtand
eine weſentliche Stütze geboten hätte. Zu den
Einzel=
heiten des Geſchäfts übergehend, ſind die deutſchen
Ren=
ten im allgemeinen gut behauptet. In 3prozentigen
Reichs und preußiſchen Konſols kam einiges Material
an den Markt, wodurch die Preiſe um Zehntel=Prozente
gedrückt wurden.
Von den ausländiſchen Staatsſonds waren Griechen,
Serben, Bulgaren und beſonders Rumänen ſchwächer;
letztere auf die Nachricht, daß auch Rumänien durch
Mo=
biliſierung ſeiner Armee ſich durch Machtentfaltung ſeine
Anſprüche bei der Teilung der Beute ſichern will. Türken
haben ebenfalls nachgeben müſſen, während
öſterreichiſch=
ungariſche Renten, ſowie Ruſſen um Bruchteile
einbüß=
ten. Argentinier, Japaner und Chineſen liegen ſehr feſt
und Mexikaner haben ſich etwas erholt.
Am Markt für die Transportwerte haben Hamburger
Paketfahrt, Norddeutſcher Lloyd, die öſterreichiſchen
Bah=
nen, ſowie Schantung im Kurs verloren. Orientbahnen
gingen auf 173 zurück. In Angelegenheit der Südbahn
(Lombarden) reiſen die Vertreter der
Südbahnverwalt=
ung, nach neuerlicher Rückſprache mit den
Regierungsver=
tretern, zur Fortſetzung der Sanierungsverhandlungen
nach Paris. Bankaktien hatten unter der allgemeinen
Tendenz zu leiden und gaben Deutſche Bank etwa 4½
Prozent, Diskonto=Kommandit etwa 3½ Prozent,
Oeſter=
reichiſche Kreditaktien zirka 4 Prozent und Bremer
Han=
delsgeſellſchaft zirka 2 Prozent nach. Darmſtädter blieben
relativ gut behauptet, ebenſo Deutſche Effekten= und
Wech=
ſelbank, ſowie Dresdener. Am Montanmarkt vollzogen
ſich zeitweiſe größere Umſätze bei ſchließlich nachgebenden
Kurſen. Für Bochumer beſtand dieſe Woche ein größeres
Intereſſe ſeitens der Spekulation, anſcheinend auf
befrie=
digende Erträgniſſe. Das Kaſſainduſtriegebiet blieb von
der Mattigkeit nicht verſchont und es ſind hier faſt
durch=
weg Einbußen zu verzeichnen; namentlich waren bei
Wochenſchluß die Elektriſchen Aktien offeriert. In dieſen
Werten hat ſich in der letzten Zeit ein reges Ultimogeſchäft
entwickelt, wovon jetzt jedenfalls Poſitionslöſungen
ſtatt=
fanden. Benz waren bis 220 nachgebend und verlautete,
daß die Hoffnungen wegen einer Dividendenerhöhung
um 2 Prozent auf 12 Prozent nicht in Erfüllung gehen,
vielmehr werde der Satz auf 10 Prozent belaſſen werden,
deshalb, weil die mit bedeutenden Krediten belaſtete
Ge=
ſellſchaft unaufſchiebbaren Geldbedarf habe, der noch in
dieſem Jahre zu befriedigen ſei. An ſich iſt das Ergebnis
des Geſchäftsjahres 1912/13 recht erfreulich; die
Ueber=
ſchüſſe ſind höher wie im Vorjahre. Fahrzeug Eiſenach
gingen auf 94 zurück.
Am Kolonialmarkte notieren Pomona 715 und
Kolo=
nialwerte 585, Otavi wurden höher bezahlt auf den
gün=
ſtigen Abſchluß, der die Verteilung von 8 Mark für
An=
teile und 7 Mark auf die Genußſcheine zuläßt. Die
Frei=
tagsbörſe zeigte weiter eine matte Stimmung und brachte
erneute Kursrückgänge, da dem Angebot nur mäßige
Kauf=
luſt gegenüberſtand. Die unklare Haltung Rumäniens
trug vorwiegend zur Verſtimmung bei Kleyer ſchloſſen
zuletzt 405¼, Deutſche Gold= und Silber=Scheideanſtalt
617, Höchſter 590½, Badiſche Anilin 536, Holzverkohlung
325½,. Naphtha 345. Die Reiniger, Gebbert und Schall=
(Aktiengeſellſchaft) beſchloß die Erhöhung des
Aktienkapi=
tals auf 3500000 Mark. Die jungen Aktien wurden von
einem Konſortium unter Führung der Darmſtädter Bank
übernommen.
Von Loſen notieren: Augsburger 34.80,
Braunſchwei=
ger 191.50, Meininger 34.10, Genua 207, Türkiſche 153.80,
Freiburger 112, Ungariſche 380, Mailänder 45=Fr.=L. 133,
Mailänder 10=Fr.=Loſe 37.50, Venedigen 56, Raab=
Grazer Anrechts=Scheine 39.40 in Reichsmark;
Gothaer Prämie II 115.25, Madrider 72.25 Donau=
Regulierung 150 P., in Prozent; ferner ſchließen: 4proz.
Reichs von 1903 98.50 G., 4proz. Reichs (rückzahlb. 1918)
97.70 P., 3½proz. Reichs 84.40, 3proz. Reichs 73.75, 4proz.
Heſen von 190 0h0, (prog, Heſen von 190 90b0, Groz.
Heſſen von 1908/09 96.30, 4proz. Heſſen (rückzahlb. 1921)
98.50, 3½proz. Heſſen 83, Zproz. Heſſen 72.50, 4proz.
Darmſtädter 95.25, 3½proz. Darmſtädter 86.15, 4proz.
Heſſiſche Land.=Hyp=Pfdbr. (S. 18—23) 97.10 G., 4proz.
Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 24—26) 97.60, 3½proz=
Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 3—5) 84.80 G., G½proz.
Heſſiſche Land.=Hyp.=Pfdbr. (S. 9—11) 84.90 G., 4proz.
Heſſiſche Kommunal=Pfdbr. (S. 10—12) 97.10 G., 4proz.
Heſſiſche Kommunal=Pfdbr. (S. 13—16) 97.60, 3½proz.
Heſſiſche Kommunal=Pfdbr. (S. 1—3) 85 G., 3½proz.
Heſſiſche Kommunal=Pfdbr. (S. 4) 84.90, Darmſtädter
Bank 113.50, Süddeutſche Eiſenbahn=Geſellſchaft 125.50,
Süddeutſche Immobilien=Geſellſchaft (Mainz) 50.50 G.,
Lederwerke vorm. Spicharz (Offenbach a. M.) 65 B., Lack=
und Farbenfabr. vorm. Schramm (Offenbach a. M.)
272 B., Faber u. Schleicher, A.=G. (Offenbach a. M.),
127 B., Chemiſche Mühlheim a. M. 62.50, Schantung
117½, South=Weſtafrika 109¾4, Otavi=Anteile 112½,
Otavi=Genußſcheine 81, 4½proz. Ruſſen 99.60, 4proz. 1880er
Ruſſen 86.70 G., 4proz. 1902er Ruſſen 88.75, 3¼oproz.
Ruſſen 84.25, 3½proz. Ruſſen 78, 3proz. Ruſſen 71.75,
4proz. unifiz. Türken 84.80 B., 4proz. Adminiſtr.=Türken
78.50 G., 4proz. Bagdad=Türken 78.90 G., 4proz. konvert.
Türken von 1905/11 73.75, 5proz. Bulgaren 966 4
½=
prozentige Serben 86 B., 4proz. Serben 75,10, Griechen
von 1890 58.30 B., Griechen von 1887 55¾4 B 5proz.
Chi=
neſen 97, 4½proz. Chineſen 90, 5proz. Chineſen (Tientſin=
Pukow) 91.50 G., 4½proz. Japaner 89.85, 4proz. Japaner
81.75.
Landwirtſchaftliches.
D Verſteigerung importierter
belgi=
ſcher Fohlen. Am 14. Juli, vormittags 10 Uhr,
verſteigert die Landwirtſchaftskammer auf dem
Pferde=
marktplatz in Darmſtadt unter die Beſteller 8 importierte
belgiſche Stutfohlen. Die Landwirte ſind zum Beſuch
dieſer Veranſtaltung eingeladen.
Literariſches.
— Krieg — mobil 19 ! von * *. Preis
ge=
heftet 2 M., gebunden 3 M. Johannes Baum, Verlag,
Berlin W. 30. Ein neuer Kriegsroman! Aber einer, der
uns auf noch nicht beſchrittene Wege führt! Die Atmoſphäre
iſt ſchon ſeit einiger Zeit ſo gefüllt mit „Krieg und
Kriegs=
geſchrei”, daß ſie ſich ein Ventil ſucht. Eine Idee hebt
das Werk heraus aus den Erſcheinungen ähnlicher Art:
Nicht der Kampf bis aufs Meſſer, die Vernichtung des
Schwächeren ſoll das Endziel dieſes gewaltigen Ringens
ſein, ſondern das friedliche Zuſammengehen der fünf
gro=
ßen Mächte zu einem weſteuropäiſchen Intereſſenverband.
Der deutſche Kaiſer iſt es, der dieſen ſchönen und großen
Gedanken zur Tat werden läßt.
— „Thüringen im Sommer‟. Ein Buch für
Touriſten und Sommerfriſchler iſt der Titel eines
illu=
ſtrierten Reiſehandbuches, welches in dritter
ſtarkvermehr=
ter Auflage bei der Verlags=Anſtalt Wilhelm Loewy in
Erfurt 62 erſchienen (gegen Einſendung von 60 Pf. franko
zu beziehen) und allen, die im ſchönen Thüringer Lande
eine kleinere oder größere Erholungsreiſe unternehmen
wollen, als zuverläſſiger, vielſeitiger, handlicher und mit
zahlreichen, reizvollen Landſchafts= und Städtebildern
ge=
ſchmückter Ratgeber zu empfehlen iſt.
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A. D. A. K.=Wagenfahrt 1913.
* Der erſte Meldeſchluß der alljährlichen großen
Zu=
verläſſigkeitsfahrt des Allgemeinen Deutſchen Automobil=
Klubs für Drei= und Vierrad=Kraftfahrzeuge am 17., 18.
und 19. Juli 1913 hat bereits die ſtattliche Anzahl von
70 Meldungen aufzuweiſen. An Fabrikaten ſind hierbei
vertreten: 6 N. S. U., 6 Brennabor, 6 Hanſa, 6
Phäno=
mobil, 5 Horch. 3 Maf, 3 Apollo, 3 Sperber, 3 Wanderer,
3 Bergmann=Metallurgique, 2 Eneſumobil, 2 Premier,
2 R. A. W., 2 Protos, 2 Preſto, 2 Deſſauer, 2 Hupmobil,
2 Loreley, 1 Torpedo, 1 Rex=Simplex, 1 Berliet, 1 F. N.,
1 Darracg, 1 Dürkopp, 1 Dixi, 1 Gaggenau, 1 Windhoff,
1 Opel. Die Fahrt führt durch die ſchönſten Gebirge
des Bayeriſchen Waldes, ſowie Salzkammergut und
Tirol, und endet am 19. Juli in München. Für die Fahrt
ſind für 6000 Mark Ehrenpreiſe und Sonderpreiſe
aus=
geſetzt. Von den letzteren erwähnen wir den D. A. P. G.=
Preis in Höhe von 500 Mark, den Benzol=Preis in Höhe
von 300 Mark, Sperber=Preiſe, Kronprinz=Preiſe, A. R. F.=
Preiſe und andere. Der zweite Meldeſchluß zum
ein=
fachen Einſatz iſt am 7. Juli 1913. Meldeſtelle:
Allge=
meiner Deutſcher Automobil=Klub, München,
Neuturm=
ſtraße 5/I.
Jubiläums -A. D. A. C.=Tag in München.
Die anläßlich dieſer Tagung vom Allgemeinen Deutſchen
Automobil=Klub veranſtaltete Sportwoche (17. bis 23.
Juli 1913) iſt vom Klub mit Preiſen von insgeſamt 18000
Mark ausgeſtattet worden. Als Feſtplatz für dieſe größte
deutſche Automobilveranſtaltung iſt der prächtige ſtädtiſche
Ausſtellungspark gewonnen worden. Der Klub hat
Vor=
kehrungen zur Unterbringung von 1000 Automobilen
und 3000 Feſtgäſten getroffen. Das Feſtprogramm iſt
von der Zentralgeſchäftsſtelle des Klubs, München,
Neu=
turmſtraße 5/1, zu beziehen.
Motorboot=Regatta auf dem
Chiem=
ſee. Anläßlich des Jubiläums=A. D. A. C.=Tages in
München findet am Montag, den 21. Juli cr., auf dem
Chiemſee bei Prien eine große Motorboot=Regatta ſtatt.
Zur Teilnahme ſind 5 Klaſſen vorgeſehen: 1 offene
Tou=
renboote, 2. Binnenkreuzer mit Kajüte, 3. Tauſend= und
4. Zweitauſend=Mark=Motorboote, 5. Rennboote. Das
Nenngeld beträgt für Klaſſe 3 5 Mark, Klaſſe 4 10 Mark
und für die übrigen Klaſſen 20 Mark. Meldeſchluß iſt
am 12. Juni er. Meldebogen ſind in der
Zentral=
geſchäftsſtelle des A. D. A. C. München, Neuturmſtraße 5,
erhältlich. Die Regatta, die ſchon im vorigen Jahre ſehr
ſtark beſchickt war, verſpricht dieſes Jahr beſonders
inter=
eſſant zu werden, da eine größere Reihe von Tauſend=
und Zweitauſend=Mark=Motorbooten daran teilnehmen
werden. Der A. D. A. C. wird die Feſtteilnehmer in
Extrazügen nach Prien befördern laſſen, außerdem ſindet
eine Gefellſchaftsfahrt für Automobile nach Prien ſtatt.
* Fußballklub „Olpmpia‟=Darmſtadt. Man ſchreibt
uns: Zum dritten Male ergeht von der heſſiſchen
Reſi=
denz aus der Ruf an die deutſchen Sportvereine, die
ort am 13. Juli 1913 ſtattfindenden nationalen olympi=
ſchen Wettkämpfe zu beſchicken. Der rührige Fußbalklub
„Olympia‟=Darmſtadt, der vor wenigen Wochen in
feſt=
licher Weiſe ſein 15. Vereinsjubiläum beging, hat, um
dieſe Feſttage zu einem würdigen Abſchluß zu bringen
und um insbeſondere auch dem Sportbetrieb gebührend
Rechnung zu tragen, dieſe Konkurrenzen ausgeſchrieben.
Mit unermüdlichem Eifer hat die Vereinsleitung die
Vor=
bereitungen zu dem Sportfeſte getroffen, ſodaß ſchon im
votaus eine muſtergültige Abwickelung des umfangreichen
Programms gewährleiſtet iſt. Se. Königl. Hoheit der
Großherzog, der hohe Protektor des vorjährigen,
glanzvoll verlaufenen Sportfeſtes, hat auch in dieſem
Jahre das Protektorat wieder übernommen, und
zahl=
reiche Herren der Darmſtädter Geſellſchaft ſind dem
Ehrenausſchuß beigetreten. Koſtbare Wanderpreiſe,
dar=
unter der wunderbare Goldpokal Sr. Königl. Hoheit des
Großherzogs, winken den Siegern in den
Mannſchafts=
kämpfen, während nicht minder wertvolle Ehrenpreiſe
für die Einzelkonkurrenzen zur Verfügung ſtehen. So
wird denn der 13. Juli er. ein Glanztag in der
Sport=
geſchichte Darmſtadts ſein, gilt es doch, dem nunmehr 15
Jahre lang für die deutſche Sportſache mit großem
Er=
folg arbeitenden Fußballklub „Olympia‟=Darmſtadt durch
ein großzügig angelegtes Sportfeſt ein würdiges Geleit
in das neue Vereinsjahr zu geben. Bei der großen
Be=
liebtheit, der ſich der feſtgebende Verein bei den
deut=
ſchen Sportvereinen erfreut, iſt zu erwarten, daß das
diesjährige Sportfeſt noch zahlreicher von auswärts
he=
ſchickt wird, als in den Vorjahren.
* Amateurphotographie. Das erſte Juliheft der
be=
kannten Amateurphotographenzeitſchrift Photographie für
Alle (Berlin S. 61) bringt u. a. einen Artikel über
Pilzaufnahmen”, in dem es u. a. heißt:
Notwen=
dig iſt ein Objektiv von nicht zu kurzer Brennweite und
eine Kamera mit langem Auszug, ſowie
farbenempfind=
liche, möglichſt auch rotempfindliche Platten,
wünſchens=
wert iſt ein feſtes Stativ mit Kugelgelenk zum Neigen
der Kamera, aber im Notfalle teils auch ein
gewöhn=
liches Stativ, das weit genug zuſammengeſchoben
wer=
den kann und damit ein möglichſt niedriges Aufſtellen
der Kamera geſtattet. Im allgemeinen iſt möglichſt
wenig abzublenden, ſo daß die meiſt recht unruhige
Um=
gebung des Pilzes, Moos Nadeln und Kräutergeſtrüpp,
unſcharf erſcheint. Die Belichtungszeit kann ſehr
ver=
ſchieden ſein und über ſie laſſen ſich keine Normen
auf=
ſtellen. Meiſt iſt man geneigt. zu kurz zu belichten, und
den Umſtand zu wenig zu berückſichtigen, daß die Kronen
der Bäume nur einen kleinen Teil des Tageslichtes
hin=
durchlaſſen.
Automobilſport. Oſtende, 4. Juli. In der
internationalen Zuverläſſigkeits=Sternfahrt über 260
Kilometer ſiegten im Geſamtklaſſement unter 40
Konkur=
renten Greiner auf 8/20 Ps=Opel=
Touren=
wagen und Paul d’Aouſt auf 6/16 Ps=Opel=
Touren=
wagen, welcher den zweiten Platz belegte. Auch in dem
Rennen über 20 Kilometer und den beiden Kilometer=
Rennen mit ſtehendem und fliegendem Start belegten
Greiner und Paul d’Aouſt auf Opel=Tourenwagen die
beiden erſten Plätze ihrer Kategorien. Sieger der Auto=
maſteSchönheſtlonhurting wunde 8öbet uf Spelt.
Torpedo.
Hannover, 4. Juli. Opelwagen gewannen
bei der Sternfahrt des Allgemeinen Deutſchen Automobil=
Klubs ſieben erſte Preiſe.
sr. Lawn=Tennis. Kreuzer in der
Vorſchluß=
runde der engliſchen Lawn=Tennis=
Mei=
ſterſchaften geſchlagen. Die noch ausſtehende
Begegnung in der Vorſchlußrunde zwiſchen dem
Frank=
furter O. Kreuzer und dem Auſtralier S. N. Douſt hat
mit einem leichten Sieg des Auſtraliers geendet. Vor
zirka 5000 Zuſchauern ſtanden ſich die beiden Spieler
gegenüber. Douſt brauchte ſich nicht beſonders
anzuſtren=
gen, um ſich ſeines Gegners zu entledigen, denn Kreuzer
ſpielte mit einer Nervoſität, die man an ihm nicht
ge=
wöhnt iſt, und verlor ſchließlich mit 3:6, 2:6, 3:6. Douſt
trat darauf in der Schlußrunde gegen Mac Loughlin an,
unterlag aber mit 3:6, 4:6, 5.7. Mac Loughlin ſpielt
nun mit dem Verteidiger A. F. Wilding um die
Ent=
ſcheidung. — Neben den Meiſterſchaften finden noch die
Spiele um die All=England=Plate ſtatt, an denen ſich auch
Prinz Friedrich Karl unter dem Pſeudonym F. „Karl”
beteiligt. Der Prinz wurde aber in der dritten Runde
von dem Südafrikaner Kidſon, einem der olympiſchen
Lawn=Tennis=Sieger in Stockholm, mit 611, 633 leicht
geſchlagen.
Literariſches.
Zu Wislicenus’ neuem Buch über
Shake=
ſpeares Totenmaske, über das wir berichteten,
iſt ſoeben ein Nachtrag erſchienen, der die Abmeißelung
der Grabesbüſte des Dichters im Jahre 1748 und ihre
ur=
ſprüngliche Uebereinſtimmung mit der Totenmaske auf
das klarſte erweiſt; ihm ſind vier weitere Tafeln mit
vor=
trefflichen Illuſtration beigegelgn. Die Nachweiſe ſind
vollſtändig und unwiderleglich, die Maske hat zur
Her=
ſtellung der Grabesbüſte gedient, und ſie iſt vom Geſicht
desſelben Mannes genommen worden, nach dem das ſog.
Chandosbild, in ſeiner urſprünglichſten Form, gemalt
worden iſt. Wislicenus hatte, um dieſen Nachweis dem
Buche beifügen zu können, das Erſcheinen des letzteren
noch zurückgehalten —; es iſt nunmehr ſeitens der
Ver=
lagshandlung Diederichs in Jena der Oeffentlichkeit
über=
geben und ſeitens hervorragender Gelehrter der
geſchicht=
lichen und naturwiſſenſchaftlichen Fächer, ſowie
bild=
haueriſcher Autoritäten unumwunden anerkannt worden.
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bildet einen wichtigen Beitrag zur Jugendpflege. Die
zweite Auflage hat mancherlei Verbeſſerungen erfahren,
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ſchiffen als Erkundigungsmittel angenommen worden. Eine
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Und keiner von ihnen hatte draußen im Korridor das
Klingeln und Stimmengemurmel gehört!
Die Kommerzienrätin Renzow war gekommen, um
nit ihrer „lieben Freundin Tilly” ein wenig über den
klänzenden Verlauf des geſtrigen Renntages zu plaudern.
Als ſie auf der Diele ſtand und noch mit dem netten
leinen Stubenmädel parlamentierte, ſah ſie den
Offi=
zierspaletot am Riegel hängen.
Es iſt Beſuch da, Paula?
Der Herr Baron Oſtheeren macht dem gnädigen
Fräu=
ein ſeine Aufwartung. — Soll ich Frau Kommerzienrat
nelden?
Nein danke, laſſen Sie nur! . . . die Ablehnung klang
ehr kühl . . . Der Herr Baron iſt wahrſcheinlich eben
ge=
ommen; und da möchte ich die Herrſchaften nicht ſtören.
Beſtellen Sie nur der gnädigen Frau viele Grüße; und
ch würde in den nächſten Tagen wieder mal mit
heran=
ommen.
Mit impertinentem Lächeln ließ die kleine Krabbe ſie
vieder hinaus.
Sehr wohl, Frau Kommerzienrat . . . aber der Herr
Zaron iſt ſchon faſt eine halbe Stunde hier!
Die Beſucherin antwortete nicht mehr. Wortlos trat
ie an den Lift, um ſich hinunterfahren zu laſſen.
Nach Hauſe! herrſchte ſie unten den Chauffeur an.
lnd es klang ſehr energiſch, wie ſie den Schlag ihres
lutos hinter ſich zuzog.
Sie fand Herta in ihrem Boudoir. Trotzdem draußen
noch Tageslicht herrſchte, waren hier drinnen die
gelb=
ſeidenen Vorhänge ſchon zugezogen. Am Plafond
däm=
merte eine kleine Ampel.
Das junge Mädchen lag in einer etwas übertrieben
reichen Matinee auf der Chaiſelongue. Als die Mutter
eintrat, machte ſie keine Bewegung, aufzuſtehen; wandte
nur den Kopf herum.
Du, Mama? ſchon zurück? Verzeih’, wenn ich liegen
bleibe; aber ich habe raſende Kopfſchmerzen!
Die Kommerzienrätin ließ ſich behutſam auf ein
win=
ziges Lackſtühlchen nieder.
Du ſollteſt Dich nicht ſo verweichlichen, Kind! Zieh
Dich an und fahre eine Stunde ſpazieren; das würde Dir
wirklich beſſer tun, als andauernd in dieſer ſchweren
Par=
fümluft zu liegen!!
Ach, bitte, laß doch das, Mama. — Sag’ mir lieber
.. Du warſt bei Frau von Berns?
Ja, Hertachen; eben komme ich von ihr.
Du biſt ja aber ſo ſchnell zurückgekommen, daß Du
kaum fünf Minuten dort geweſen ſein kannſt! Und was
machſt Du denn überhaupt für ein merkwürdiges Geſicht,
Mama?
Die zog ſeufzend die langen ſchwediſchen Handſchuhe
ab.
Tilly habe ich gar nicht angetroffen; aber es war
ſchon ſeit einer halben Stunde Beſuch da . . ."
Sie ſtockte. In der Tochter brandete plötzlich die
Er=
regung auf; vielleicht war es auch dunkler Argwohn.
Was für Beſuch, Mama? . . . Bitte, quäl’ mich doch
nicht mit unklaren Andeutungen, ſondern ſag’ mir, was
Du weißt!
Wenn es Dich nur nicht zu ſehr angreift!
Da richtete ſich das junge Mädchen hoch und ſtützte
ſich auf den Ellenbogen. Ein finſterer Blick flog zu der
Kommerzienrätin hinüber.
Meinſt Du, ich bin ein Kind?
Alſo Oſtheeren war da; und Giſa hat ihn allein
mpfangen!
Und weiter?
Das ratloſe Achſelzucken war eigentlich ſchon
Ant=
wort genug.
Genügt das noch nicht, Herta?! Du hätteſt nur hören
ſollen, mit welcher Impertinenz die Paula ſagte: — aber
der Herr Baron iſt ſchon faſt eine halbe Stunde hier! . . .
Die Verlobungsanzeigen werden wir wohl bald in
Händen haben!
Einen Augenblick noch ſah Herta Renzow ihre Mutter
ſtarr an. Etwas wie eine Erſchütterung durchlief ihren
Körper. Dann warf ſie ſich auf die Chaiſelongue zurück.
Jetzt kommt ein Weinkrampf! — dachte die
Kommer=
zienrätin angſtvoll.
Aber es kam kein Weinkrampf. Das junge Mädchen
lag ganz ruhig. Einmal — zweimal atmete ſie tief auf.
Dann wandte ſie langſam den Kopf wieder herum.
Alſo ich danke Dir, Mama. Jetzt iſt es ja erledigt.
Und die Mutter hätte nicht zu ſagen gewußt, weshalb
dieſe wenigen gelaſſenen Worte ſie plötzlich ſo
erſchüt=
terte.n.
Sie faßte ſich ein Herz; kam heran und ſetzte ſich auf
den Rand der Chaiſelongue.
Hertachen — Liebling Du mußt das nicht ſo
ſchwer nehmen! Im erſten Augenblick — gewiß . . . ich
ann mir ja denken, wie demütigend es für Dich iſt, daß
. . . daß : . .
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und billige Rezept zur Pflege des
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neben regelmäßiges kräftiges
Einreiben des Haarbodens mit
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Haarwasser (Fl. 1.25 u. 2.50 M.)
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dash er nir eine übde bergehegen ha, mehlt
Du, Mama?1
Um ihre Lippen irrte es wie aufkommende
Verzweif=
lung; aber das war nur eine flüchtige Sekunde.
Sie erhob ſich und tat ein paar Schritte in das
Zim=
mer. Da blieb ſie ſtehen; mitten unter der ſtill
dämmern=
den Ampel; wandte den Kopf zu ihrer Mutter zurück.
Ich verſtehe wirklich nicht, Mama, weshalb Du ſo
niedergedrückt biſt. Was kann es Dir ſchon ausmachen,
daß aus der Verbindung mit Oſtheeren nichts wird
Graf Frixen iſt doch der neue Ritter unſeres Hauſes.
Geſtern auf der Rennbahn hab ich mich zum erſtenmal mit
ihm in längere Konverſation eingelaſſen — heut mittag
macht er ſchon bei uns Beſuch; nimmt ſogar eine
Ein=
ladung zu Tiſch an, was nach geſellſchaftlicher Uſance
eigentlich nur den vertrauten Freunden des Hauſes
freiſteht!
Alſo anſtelle eines Barons ein Graf; und anſtelle
eines preußiſchen Artillerieleutnants ein ſchwediſcher
Attaché! Die Tendenz iſt unleugbar ſteigend; die
Inter=
nationalität gibt eine intereſſante Nüance; und der
Kos=
mopolitismus überſtrahlt ſiegreich das bißchen bunte Tuch!
Was verlangſt Du mehr?!
Noch biſt Du nicht Frixens Verlobte! wandte die
Kommerziencätin warnend ein.
Da zitterte ein Hohn über das Geſicht der Tochter.
O, er wartet nur auf eine Gelegenheit, ſeine
Erklär=
ung anzubringen . . . und ich gebe Dir die beruhigende
Verſicherung, daß ich ſeine Ungeduld auf keine allzu lange
Probe ſtellen werde!
üder Du boſ öſheren glicdt, Aindt
Herta Renzow trat zum Fenſter und ſchob den
ſchwe=
ren Store beiſeite. Der zerflatternde Dämmer des
Herbſt=
nachmittags überfiel ſie; jählings hatte ſich der alte müde
Zug wieder um ihre Lippen eingegraben.
Still ſah ſie auf die einſame Villenſtraße hinunter;
es dauerte eine Weile, bis ſie die Antwort fand.
Vielleicht, Mama . . . vielleicht hab ich ihn wirklich
geliebt, weil er mir Achtung abgezwungen hat und weil
er zu den wenigen Männern gehört, die ſich nicht vom
Gelde blenden laſſen . . . Oſtheeren, Wanneslohe, Lanzoff
— ſie ſind ſo vereinzelt, vor denen man Reſpekt haben
ann!
Ihre Stimme wurde plötzlich ſchneidend.
Siehſt Du, liebe Mama, da haſt Du mich nun ſo
mondain erzogen und haſt nicht aufgehört, mie zu
predi=
gen, daß Frauen, die in der „großen Welt” eine Rolle
ſpielen wollen, niemals einer ſchwächlichen Neigung
nach=
geben dürfen . . . und trotzdem dieſe lächerlichen
Jung=
mädchenideale, „um meiner ſelbſt willen” geliebt zu
werden!
Alſo ich bin bisher eine ſchlechte Schülerin geweſen
— in Zukunft aber werde ich eine beſſere ſein. Hab keine
Sorge! . . . Und ich denke mir, vielleicht muß jede von
uns „mondainen Frauen” erſt einmal ſolche ſentimentale
Herzenseskapade durchmachen, ehe ſie für Eure praktiſchen
Theorien reif iſt!
Die Kommerzienrätin war ganz Würde und Hoheit.
Ich bezweifle, mein Kind, daß der Ton, den Du mir
gegenüber für paſſend hälſt, angebracht iſt!
Die Sleres ſien niſanmnen, Herit Razen hant
ſich wieder dem Zimmer zu. Sie war bleich bis in die=
Schläfen; nur in den Augen ein überreiztes fieberiſchen
Gleißen.
Stört er Dich, Mama? Siehſt Du, das iſt derſelb
Ton, der bisher ſolch grellen Mißklang in mein Leben
brachte. Von jetzt an wird er im übrigen ja endgültig
daraus verſchwinden und nur noch Harmonie herrſchen=
Denn jetzt habe ich wirklich eingeſehen, daß Deine Theori
doch die einzig richtige iſt!
Und als Beweis meiner völligen Bekehrung — bin
nen eines halben Jahres wirſt Du eine Gräfin Frixer
zur Tochter haben!
Die Kommerzienrätin erhob ſich ſichtlich erleichter=
Wollte Gott, Herta, daß Du endlich zur Ruhe komm
und Dein Vorhaben glücklich ausführſt!
Die Tochter lächelte.
Was das letztere anbelangt, liebe Mama — der
Rit=
meiſter Sierndorff ſagte kürzlich zu mir, ich ſei eine „
Se=
lomenatur”! Vielleicht hat er wirklich recht . . . Leut
ſeines Schlages beſitzen ja meiſt ein gewiſſes Spürtalen
Nur ſollte es mir leid tun, wenn er ſchließlich noch ei
Opfer ſeiner eigenen Theorie würde!
Ich verſtehe Dich nicht, Kind!
Aber Herta Renzow antwortete nicht mehr. Nur ein
mal ſchüttelte ſie abwehrend den Kopf. Sie ſtand ſchwe
gend und wartete, bis die Mutter das Zimmer verlaſſe
hatte.
Da legte ſie müde das Geſicht in die Hände.
(Fortſetzung fölat.)
Darmstädter Eenrerverei.
Montag, den 7. Juli, nachm. 5¼ Uhr,
im Hörſaal 138 der Großh. Techn. Hochſchule
Oeffentlicher Vortrag
des Leiters der obligatoriſchen Fortbildungsſchule
zu Darmſtadt, Herrn Hauptlehrers Löſch über:
„Allgemeinbildung und Berufsbildung in der
Pflichtforlbildungsſchule und die Organiſation
des Darmſtädter Fortbildungsſchulweſens”
Jedermann, der ſich für den behandelten Gegenſtand intereſſiert,
Der Vorstand.
iſt herzlich willkommen.
Vereinfür Verbreitung von Volksbildung.
Am Sonntag vormittag 9¼ Uhr: (14616
Führung durch den Botanischen Garten.
Zugänge: ſüdlich an der Roßdörferſtraße, nördlich am Bahnhäuschen.
Krieger- u. Militärverein, Blücher
Sonntag, den 6. Juli
im Kaiſerſaal-Fürſtenſaal=Garten
Feier des Regierungs=Jubiläums Sr. Maj. des Kaiſers
verbunden mit unſerem
(
*888 II. Stiftungsfest. (888
Nachmittags von 4 Uhr ab
Konzert Ansprachen Tombola etc.
Von abends 8 Uhr ab BAEL
(VII,14138
wozu ergebenſt einladet
Der Vorstand.
Reſtauration nach Belieben.
Gesungverei San
Iuhaber der Medaille für Kunſt und Wiſſenſchaft
Dirigent: Karl Grim
Gegründet 1849
Sonntag, 6. Juli, nachmittags 4 Uhr
Sommerzrest
5
im Garten und in ſämtlichen Räumen des Schützenhofs
(Hügelstrasse 24)
Tanz im Saaie
Konzert im Garfen
von 4 bis 11 Uhr
von 4 bis 11 Uhr
Eintritt 19 Pfg.
NB. Bei ungünſtiger Witterung findet das Feſt nur in den
(14524
Sälen ſtatt.
Der Vorstand.
Die Geſellſchaft beteiligt ſich
mor=
gen Sonntag, den 6. Juli an dem
Feſtzug in Mainz.
(14592
Anzug: Schützenfeſtanzug.
Abfahrt: 811 mit Eilzug.
Um recht zahlreiche Beteiligung
erſucht
Der Vorstand.
Städticher Saaibau.
Dienstag, den 8. Juli 1913:
Grosses Mmntur Hassen Ronzert
ausgeführt von ſämtlichen Militär=Muſikkorps der
Garniſon Darmſtadt zum Beſten des „Invalidendank‟
1. Teil des Programms: Einzel=Konzert der Muſikkorps.
2. Teil des Programms: Maſſen=Konzert ſämtlicher
Muſik=
korps unter Mitwirkung der Spielleute des Leibgarde=
Infanterie=Regiments Nr. 115
6 bei prächtiger Illumination des Gartens.
Anfang 8 Uhr abends.
Eintritt 1 Mk.
Im Vorverkauf 75 Pfg.
Verkaufsſtelle bei dem Verkehrsbureau, Ernſt=Ludwigsplatz.
Der Vorverkauf wird am 8. Juli 1913, 550 Uhr nachm. geſchloſſen.
Bei Regenwetter findet das Konzert am Dienstag, den
15. Juli ſtatt.
(14580si
Hessischer Hof.
Heute Samstag, den 5. Juli, abends 8 Uhr
rosses Mliltar-EKird-Ronlzert
Kapelle des Strassburger Feldart.-Regts. Nr. 84
aus Strassburg. Leitung: Herr Musikmeister
(14638
Robert Winter.
Besonders gewähltes Programm. U. A. Parademarsch
von R. Winter. Eintritt mit Programm 15 Pfg.
Ab 5. Juli unser neues
Schlager-Programm
in einer Länge von 3500 m
Ein Drama aus der
Finanz-
welt in 2 Akten.
Flüssige und natürliche
Spiel-
weise erster Kräfte stempeln
dieses Drama zueinem
Meister-
werk mod. Lichtspielkunst.
z. Waldstimmungen
Ein herrliches Bild aus der
Natur.
z. Baby in sich. Hut
Hum. Schlager I. Ranges.
5. Der Wochenbericht
des I. Kinos
Optische Berichterstattung aus
aller Welt.
6. Der Farmer u. der
hungrige Vogel
Aeusserst spannendes Drama
aus dem Wilden Westen.
Einlagen:
Ein Ausflug nach Clissa
Herrliche Naturaufnahme.
8. Ein gastronomischer
Zweikampf
Minuten köstlichen Humors
verlebt man.
Drama in 3 Akten mit
Henny Porten in der 6
Hauptrolle. — Niemand
sollte versäumen, dieses m
Drama, das Einblick in
die Zustände einer durch E
Krankheit
heimgesuch-
ten Familie gibt, an-
(*2279
zusehen.
(13581a
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Obſtſchaumweine
per Flaſche mit
Voller=Hilber Steuer ℳ 1.90
per Flaſche mit
Steuer ℳ 2.50
empfiehlt
Philipp Barth
Feſt=Programm.
Sonntag, den 6. Juli:
Weckruf.
roßer
Heeeuchen
Aufſtellung auf der Kaiſerſtraße.
11 Uhr: Abmarſch des Feſtzuges nach dem Feſtplatz,
Nachm. 2 Uhr: Große Feſttafel in der Feſthalle (Tafelmuſik),
Nachm. 5 Uhr: Beginn des Konkurrenzſchießens,
Nachm. 6½ Uhr: Verteilen der erſten 10 Becher an die Sieger
im Konkurrenzſchießen.
Nachm. 4 Uhr und abends 8 Uhr: Große Militärkonzerte.
Täglich, nachmittags von 4 Uhr und von 8 Uhr ab: Große
Militär=Konzerte, Geſangs=Vorträge, Turner=Vorführungen,
Schaufechten, Ballett ꝛc.
Freitag, den 11. Juli, abends 6 Uhr:
Feſtfahrt auf dem Rhein bis Bingen,
feſtliche Uferbeleuchtung bei der Rückfahrt.
Fahrpreis Mk. 2.— pro Perſon.
Karten im Feſtbureau auf dem Feſtplatz und Gutenbergplatz.
Samstag, den 12. Juli:
Nachm. 4 und abends 8 Uhr: Konzert auf dem Feſtplatze und in der
Feſthalle. Im Abendkonzert Liedervorträge von 6 Geſangvereinen.
Großes Kunſtfeuerwerk u. feenhafte Beleuchtung des Leſtplatzes
ausgeführt von Hofkunſtfeuerwerker A. Clausz, Wiesbaden.
Sonntag, den 13. Juli:
nachm. 5 Uhr: Feierliche Preisverteilung.
Auf dem Feſtplatze:
Tanzbeluſtigung. Fidele Konzerte in den
allch Bier= und Weinhallen. Großer Juxplatz.
Tageskarten: 50 Pfg. für die Perſon.
Sonntag, den 6. Juli und Samstag, den 12. Juli: 1 Mark.
Kinder zahlen jeweils die Hälfte.
(IV,14401,45
Sonntag, den 6. Juli 1913, vormittags 11 Uhr:
Grosser Misterischer Pestzug
Für die auf dem Theaterplatz errichtete gedeckte
offizielle Feſttribüne
mit Reſtaurationsbetrieb
ſind Karten im Vorverkauf: Reſervierter Platz Mk. 5.—, I. Platz,
numeriert, Mk. 3.—, II. Platz Mk. 2.— zu haben: in Mainz bei
D. Frenz, Schillerplatz 2.
(IV,14492,45
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Dir.: Rich. Nobitschek.
Stets freier Eintritt.
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Täglich Künstler-Konzert
der berühmten humoristischen Damen-Kapelle
„Rheinnixe‟, Dir. Paul Schlessinger.
Sonntag, den 6. Juli
extra grosses Programm.
Anfang 4 Uhr nachmittags. (*2423
Programm 10 Pfg.
Eintritt frei.
Vorzügliche Küche, ff. Bier (Gl. 15 Pfg.)
Eberstads
Eberstadt.
Gasthaus zum Schwanen.
Sonntag, den 6. Juli ds. Js. von nachmittags
(14686
4 Uhr ab
Grosse Tanzmusik.
Abends:
Wohltätigkeits-Fest
der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz.
Konzert, Gesangsvorträge, Lebende Bilder, humor. Vorträge, Tanz
Die Kolonnenführung.
Hierzu ladet freundlichst ein
der Kinematographie ist
Ein wa
Dramatisches Bild aus dem Leben eines berühmten Komponisten
in 2 Akten. Von hervorragenden Künstlern wird hier ein
Lebens-
drama von hinreissender Kraft und packender Lebendigkeit
dargestellt, das bis in die kleinsten Einzelheiten von realistischer
Wirkung ist. Ein Bild von höchster Vollendung.
Weitere Dramen:
ndianische Rivalin
Wunderbares Wild-West-Drama. Ueberaus spannend!
Kunstlichtspiele
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hervorragende Programm
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Der Bloger-A Renkon!
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Sonntags Anfang 3 Uhr.
Künstler-Konzert.
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Eifersucht des Scherifs.
Drama.
Schwur der Lätitia.
Drama.
U.-T.-Wochenbericht.
gegenüber dem alten Bahnhof.
Jeden
Sonntag: Grosses Garten-Konzert.
Prachtvoller Platanengarten.
Anfang 4 Uhr. Eintritt frei. Bier 12 2.
C. Neumann, Restaurateur.
2425‟)
NB. Bei ungünſtiger Witterung Streich=Konzert im großen Dichterſaale.
Ludwigshöhe.
Morgen Sonntag, den 6. Juli, nachm. 4 Uhr
Grosses Exira-Militär-Konzert
Kapelle des Straßburger Feldart.=Regts. Nr. 84
aus Straßburg. — Leitung Herr Muſikmeiſter
R. Winter.
Im Programm heitere und ernſte Stücke. — Bei ungünſtiger
Witterung Streichkonzert im Saal.
(B14649
Eintritt 30 Pfg.
Eintritt 30 Pfg.
Der hintere (ſüdliche) Garten iſt immer für Nichtkonzertbeſucher
reſerviert.
Hed Sentebhaus Restadraht
Sonntag, 6. Juli
HoEnF
anlässlich des Preisschiessens des Schiessvereins
Deutscher Jäger
Kein Bieraufschlag
(*2453)
Eintritt frei.
Eintritt frei.
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vor dem Neuen Palais
ſtatt=
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Nr. 108 von Fleſchner. 2.
Ouver=
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Eilenberg. 3. Zwei Stücke aus der
Operette „Grigri” a) „Die kleine
Barmaid”; b) „Vive Tamour‟
von Lincke. 4. „Verſuch’s doch
mal”, Walzer nach Motiven der
Operette „Autoliebchen” von
Gil=
bert. 5. „Weidmanns=
Lieblings=
lieder” große Fantaſie von
Reck=
ling. 6. „Treu bis in den Tod‟,
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Bad Homburg v. d. H., 26. Juni. Unſere reizende
Bäderſtadt, deren heilkräftige Quellen ſeit Jahrhunderten
bekannt ſind, iſt nicht nur ein Aufenthaltsort für Kranke,
ſondern auch für Geſunde, die einmal ausſpannen wollen.
Das raſtloſe Treiben unſerer Zeit, die hohen
Anforderun=
gen, die in allen Berufsarten geſtellt werden, nehmen den
einzelnen derart in Anſpruch, daß er wenigſtens einmal
im Jahre ſich eine Raſt gönnen, aus der gewohnten
Umge=
bung und Arbeit herauskommen muß, wenn er in der
übrigen Zeit des Jahres auf der Höhe ſeiner
Leiſtungsfä=
higkeit bleiben will. Um ſich zu erholen, hat man nicht
nötig, weite und koſtſpielige Reiſen ins Ausland zu
ma=
chen, unſer Vaterland hat ſo viele hübſche Punkte und
de=
ren ſchönſten und reizvollſten gelegenen kann man mit
Recht Homburg zuzählen.
Bad Salzhauſen. Bis Ende Juni 1913 ſind 411
Kur=
gäſte (1912: 362) angekommen, darunter 128 Paſſanten
(1912: 129). Zurzeit anweſend ſind 208 Kurfcemde Im
ganzen wurden bis dahin 2340 Bäder (1912: 2098),
darun=
ter 123 Freibäder (1912: 157) verabreicht. Der neu
ein=
gerichtete Inhalationsraum wird ſehr gut beſucht, es
fan=
den bis jetzt 335 Inhalationen ſtatt (1912 nur 64).
Engelberg, Schweiz (1019 Meter ü. M.), „die Perle
von Unterwalden”, wird ſeit Jahrzehnten von allen
Luftkurhaus vrautheim
Neu eröffnet.
Schöne Lage zwischen Darmstadt u. Nieder-Ramstadt.
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(früher Restaurant „12 Apostel‟, Worms).
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hält den geehrten Herrschaften seine renovierten
Lokalitäten, sowie anerkannt vorzüglichen Spelsen
und Getränke bestens empfohlen.
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auf einer 300 Meter hohen Bergkuppe prächtig gelegen,
mit 30 hohen luftigen, neuhergerichteten Fremdenzimmern,
mit herrlichem Rundblick, ist in meinen Besitz übergegangen.
Dadurch bin ich in der Lage, Erholungsbedürftigen etwas
zu bieten, was weit über den Odenwald hinaus seines Gleichen
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Nationen als Luftkurort hochgeſchätzt. Seine Höhenlage.
ſeine klimatiſchen Vorzüge, die vollſtändig geſchützte Lage
gegen den Nordwind, die geringen
Temperaturſchwank=
ungen haben Engelbergs Weltruf als Luftkurort
begrün=
det. Eine große Auswahl von gut unterhaltenen
Spa=
zierwegen führen den Wanderer durch die prächtigen
Wie=
ſen der Talebene, den Waldabhängen entlang bis hinauf
zu den üppigen Alpentriften. Dem Bergfexen winkt eine
große Zahl kohnender, hochalpiner Touren. — Unter den
vielen Hotels iſt man in der altrenommierten Hotel=
Penſion Müller & Hoheneck zu mäßigen Preiſen
ſehr gut aufgehoben. — Ein verwandtes Haus iſt das
Hotel und Penſion Bellevue in
Seelis=
berg ob dem Vierwaldſtätterſee. Zweifellos eine der
ſchönſten Sommerfriſchen der ganzen Schweiz.
Ausgabe von feſten (ermäßigten) Rundreiſekarten
nach der Schweiz in Norddeutſchland. Die feſten
er=
mäßigten Rundreiſekarten ab Heidelberg und Karlsruhe
nach der Schweiz erfreuen ſich andauernd großer
Beliebt=
heit, da ſie auf deutſchem Gebiet die ſchönſten Teile des
Schwarzwaldes, ſowie die intereſſante Schwarzwaldbahn
bezw. den Bodenſee einſchließen, in der Schweiz aber zu
dem billigen Rundreiſetarif nach den ſehenswerteſten
und am meiſten beſuchteſten Gegenden führen. Die Kar=
Beliebt ist
ein Ausflug in das
reizend gelegene
Rheinhotel Hierstein.
Bekannt durch seine Küche und Weine.
Schattige Rheinterrassen, großer Saal,
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geworden, ſo daß ſich der Verein der Schwarzwaldfreunde
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Ge=
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Nordſeebad Büſum. Man ſchreibt uns: Das „
Watten=
boßelfeſt” war ein großer Feſtag für Büſum. Troßz des
ſchlechten Wetters hatte ſich eine große Menſchenmenge
ein=
gefunden. Die 26 in den Watten, auf Meresboden,
kämpfen=
den Vereine boten ein buntes, lebendiges Bild. Den
mei=
ſten der Badegäſte war der „Boßelſport” (werfen mit einer
500 Gramm ſchweren Kugel) etwas ganz neues. Der
Sie=
ger Hanſen, aus Uloisbüll, Eiderſtedt, ſtellte einen neuen
Rekord mit 242 Meter in drei Würfen auf. Der Büſumer
Verein unterlag leider im Herausforderungskampf dem
Kieler Klub.
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Von Paul Lindenberg.
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Ferien. — Der große Auszug. — Unterwegs. — Schluß
des Reichstages. — Die neuen Strecken der
Untergrund=
bahn. — Ingenieur und Kunſt. — Erinnerungen an die
erſte Norwegenfahrt des Kaiſers. — 1889—1913. —
Pro=
feſſor Karl Saltzmann. — „Onkel Hermann” — Die
Fol=
gen eines Scherznamens. — Schwierige Fragen. — Unſere
Eispaläſte. — Begründung der „Geſellſchaft zur Pflege der
Tonkunſt”.
Ferien — das Wort hat guten Klang! Mit dieſem
willkommenen Namen iſt der gewaltige Auszug der
Berliner verknüpft, der ſtets zu Beginn der großen
Sommerferien ſtattfindet. Etwa eine Viertelmillion
Men=
ſchen, Jung und Alt Reich und Arm, Geſund und Krank
kehrt um dieſe Zeit der Reichshauptſtadt den Rücken, um
ſich außerhalb des berühmten ſteinernen Häuſermeeres zu
erfriſchen. Na, während der Fahrt in den überfüllten,
dunſtigen, heißen Waggons mag es mit der erſehnten
Er=
friſchung häufig recht hapern, und jede Halteſtelle mit
ſchäumendem Bier und ſonſtigen kühlen Getränken wird
jubelnd begrüßt; gleich Heuſchreckenſcharen ſchwärmt alles
dann in wirrem Durcheinander aus, um ſich auf die langen
Tiſche mit den mehr oder weniger lockenden Vorräten zu
ſtürzen. Wer von geſichertem Platze dies beobachten kann,
erfreut ſich eines immer von neuem unterhaltenden
Schau=
ſpiels. „Alles einſteigen! Schnell! Schnell!” Wie es da
durcheinander kribbelt und wibbelt, Schiller redivivus von
neuem: „Kinder jammern, Mütter irren, Tiere wimmern,
Alles rennet, rettet, flüchtet” — — und wild hallt das Ge=
ſchrei in allgemeiner Erregung: „Wo iſt denn unſer
Wag=
gon?“ — „Hier iſt er!“ — „Nein, das iſt er nicht!“
„Weiter hinten ſtand er!“ — „Vater, es kuckte ne olle Frau
fraus mit ner jrienen Schleife auf’m Kopp!” — „Guſtav,
Du Quadrat=Schafskopf, hätteſt Dir lieber die Nummer
merken ſollen!“ — „Ja, Vater, ſie war bloß zu groß!“
Und nun wieder die energiſchen Rufe der Schaffner:
„Schnell, ſchnell! Es iſt die höchſte Zeit, der Zug geht
ab!“ — Eine Frau ſtürmt ſchreckensrot einher: „Emil!
Emil! Wo iſt denn mein Emil? Emil, Emil!” Und ein
liebevolles Gemüt tröſtet ſie: „Er iſt vielleicht inn
Brief=
kaſten gefallen, meine Inädigſte!” — Immer ängſtlicher
erſchallt der Ruf nach Emil. „Ja, dann müſſen Sie hier
bleiben,” ſchreit der Schaffner, „Ihr Emil wird ſich ja
ſchon finden, auf der nächſten Station. Warum merken
Sie ſich denn auch nicht die Nummer?! — Fertig!” — Ein
ſchriller Pfiff, die Lokomotive zieht an, der
Stationsvor=
ſteher wiſcht ſich den Schweiß von der Stirn: „
Gottſei=
dank, das wär’ mal wieder erledigt!“ — In den Waggons
aber wird Schiller Lügen geſtraft, denn ſieh’, es fehlt
manch’ teures Haupt, das im Trubel der drängenden Haſt
in irgend einem anderen Abteil Unterkunft gefunden. —
Ferien haben ja nun auch unſere verehrten
Reichs=
tagsboten, die mit erſtaunlicher Schnelligkeit die
Wehr=
vorlage und deren finanzielle Deckung unter Dach und Fach
gebracht. Einer der „denkwürdigſten Abſchnitte in der
Ge=
ſchichte des Reichstags” hat ſeinen Abſchluß gefunden,
und die Mehrzahl unſerer Volksvertreter dürfte ſich mit
Befriedigung der jetzigen Muße erfreuen. Desgleichen
verſchiedene der leitenden Männer unſerer
Hochbahn=
geſellſchaft, nachdem dieſer Tage das bedeutſame
Werk der Fortſetzung der Untergrundbahn vom
Spittel=
markt bis zum Alexanderplatz durch die Eröffnung
be=
endigt wurde und ſehr bald von dort bis zur Schönhauſer
Allee ſeinen vorläufigen Schluß erhalten wird. In
mehr=
jähriger angeſtrengter Arbeit ſind ſehr erhebliche techniſche
Schwierigkeiten glücklich überwunden worden, u. a. die
Untertunnelung der Spree, ferner, daß am Alexanderplatz
zwei unterirdiſche Stationen übereinander liegen, die
ſpä=
ter durch eine Treppenanlage verbunden werden ſollen.
Bei dieſer neuen Strecke war die Hochbahngeſellſchaft be=
ſtrebt, ein „näheres Verhältnis” des Ingenieurs mit der
Kunſt anzuſtreben, denn zu einer Ehe und damit zu einer
dauernden Vereinigung, wie man es gehofft, iſt man noch
nicht gelangt. Denn es ereigneten ſich, was man ſonſt
glücklicherweiſe von der Bahn nicht ſagen kann, einige
Ent=
gleiſungen, wie bei der Ausſchmückung des Bahnhofes
Kloſterſtraße mit reklameartig gemalten ſteifen Bildern
einzelner Teile Groß=Berlins und wie bei der Wahl
grell=
farbiger aſſyriſcher Motive in der mit Cadiner Kacheln
bekleideten Vorhalle der gleichen Station. Sonſt wirken
die Halteſtellen ſehr gefällig in ihrer ſauberen Gewandung
und in der geſchickten Vereinigung von Stein und Eiſen,
wobei jegliche Unruhe vermieden wurde.
Tiefe Ruhe iſt in die noch vor kurzem von ſo
rauſchen=
dem Leben erfüllt geweſenen Räume des maſſigen
Königs=
ſchloſſes eingezogen, durch deſſen ſtolze Säle jetzt nur die=
Fremden lautlos auf Filzſocken ziehen, andächtig den
Er=
klärungen ihres Führers lauſchend. Auf dem Dache ſind
die Fahnen eingezogen, der Kaiſer weilt fern und wird in
dieſen Tagen von Kiel aus ſeine Nordlandsfahrt
antreten — — auch eine Jubiläumsreiſe, denn es iſt die=
25. ſeit ſeinem Regierungsbeginn. An die erſte gemahnt
den Schreiber dieſes eine große Mappe mit dem vergilbten
Goldaufdruck des Deckels: „Erinnerungen an
Nor=
wegen im Juli 1889‟ Sie ſtammt aus dem
Beſitz=
des Staatsſekretärs von Kiderlen=Wächter und
enthält=
mehr denn hundert photographiſche Aufnahmen, die
da=
mals für den Kaiſer und ſeine Reiſebegleiter gemacht
wur=
den, mit vielen feſſelnden Szenen des Lebens an Bord
und der Ausflüge zu Waſſer und zu Land. Beim
Be=
trachten der Bilder ſteigen mancherlei Erinnerungen auf
an allerhand Menſchen und deren Schickſale, an jenen
erſten Freundſchaftskreis des Kaiſers, in den der Tod und
andere Ereigniſſe ſeitdem manche Lücke geriſſen. Die
Zahl=
der „Jubiläumsfahrer” iſt recht klein geworden, zu ihnen
gehört neben dem Generalintendanten der Königlichen
Schauſpiele Grafen von Hülſen=Häſeler und dem Geheimen=
Regierungsrat Profeſſor Dr. Güßfeldt auch Profeſſon
Karl Saltzmann, der während der letzten Jahre
we=
gen Kränklichkeit nicht mehr an dieſen Fahrten
teilgenom=
men, von deſſen künſtleriſcher Schaffensluſt und Schaffens=
die neue
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kraft uns aber mehrere eindrucksvolle Gemälde auf der
großen Kunſtausſtellung glänzendes Zeugnis ablegen. Der
Künſtler, der zuerſt die Goldſchmiedekunſt erlernt und ſich
dann mit freudiger Hingebung der Malerei gewidmet, hat
ſich ſeinen echten und rechten Berliner Humor zu bewahren
gewußt, den auch der Kaiſer an ihm neben ſeinen ſonſtigen
trefflichen menſchlichen und künſtleriſchen Eigenſchaften zu
ſchätzen weiß.
Als bei einer der erſten „Hohenzollern”=Fahrten gen
Norden Karl Saltzmann einigen Herren gerade einen
ſei=
ner kernigen Berliner Witze auf Deck verſetzt und die
be=
kannte „ſtürmiſche Heiterkeit” erweckt hatte, kam der
Kai=
ſer hinzu: „Na, hier iſt man ja hölliſch luſtig, was gibt’s
denn?“ — „Majeſtät, Saltzmann hat eben einen famoſen
Witz erzählt.” — „Den will ich auch hören, los,
Saltz=
mann!“ — „Nein, Majeſtät, es geht nicht ‟ Der Maler
wendet ſich hin und her, bis ihn der Kaiſer an einem
Knopf des Jacketts in eine Ecke zieht: „Jetzt befehle ich
Ihnen als Ihr Landesherr — erzählen!“ — „Ja,
Maje=
ſtät, in dem Falle”, und Saltzmann erzählte, und der
Kaiſer lachte und da in dem Witz auch ein „Onkel
Her=
mann” eine Rolle ſpielte, bekam der Künſtler — wie jeder
der Teilnehmer an den Fahrten — einen Spitznamen
„Onkel Hermann” Als ſolcher mußte er auch alle
Ein=
gaben, Briefe, Telegramme uſw. an den Kaiſer
unterſchrei=
ben. Als er einſt zu dem in den Reichslanden weilenden
Kaiſer behufs Erteilung eines eiligen Auftrages gerufen
wurde und unterwegs einen Zuganſchluß verpaßte, wollte
er auf der kleinen Station ein Telegramm „an des Kaiſers
Majeſtät” abſenden, das die etwas ſpäter erfolgende
An=
kunft aufklärte und mit „Onkel Hermann” unterzeichnet
war. Der Telegraphenbeamte ſah ſich verwundert den
nicht mal das Militärmaß beſitzenden, in Havelock und
Schlapphut gekleideten Reiſenden an: „Hören Sie, mein
Lieber, wir machen hier keine Scherze mit Seiner Majeſtät
dem Kaiſer, es könnte mir und Ihnen ſchlecht bekommen!“
— „Ich mache ja auch keine Scherze, ich gebe ein
Tele=
gramm auf und erſuche Sie, es ſchleunigſt zu befördern.”
— „Das Telegramm iſt an Seine Majeſtät gerichtet und
mit Onkel Hermann unterzeichnet; ſind Sie ein Onkel
Seiner Majeſtät,” — „Das geht Sie gar nichts an! Und
nun erſuche ich Sie nochmals, ſofort das Telegramm
abzu=
ſenden!” — „Das ſollte mir paſſen, erſt legitimieren Sie
ſich!” — Der Maler hatte ſchon einen roten Kopf, der
Be=
amte bekam ihn auch, bis endlich vermittelnd der
Bahn=
hofschef eingriff, und die Aufklärung erfolgte. — Aber noch
einem ganz anderen, wie jenem mitteldeutſchen
Telegra=
phiſten, ſollte der „Onkel Hermann” ein Rätſel aufgeben.
Im Berliner Schloß iſt’s. Der Kaiſer teilt ſeinem
Ober=
hofmarſchall die Namen jener mit, die zur nächſten
Nord=
landsfahrt eingeladen werden ſollen, und bemerkt dabei:
„Natürlich auch Onkel Hermann”. Das wird mit dem
übrigen hochachtungsvoll und ergebenſt notiert; aber als
dann im Oberhofmarſchallamt die Einladungen
ausge=
ſchrieben werden, weiß man nicht, wer mit „Onkel
Her=
mann” gemeint iſt. Der Gothaſche Almanach wird immer
wieder zu Rate gezogen, man findet einen Prinzen
Her=
mann von Sachſen=Weimar, der auf ſeine fürſtliche Würde
verzichtet hat und auch in keinem nahen
verwandtſchaft=
lichen Verhältnis zum Kaiſer ſteht, und man muß
ſchließ=
lich Seine Exzellenz befragen. Aber auch die, die ſonſt
alles weiß, kann nicht den myſtiſchen Kaiſer=Onkel
ergrün=
den und muß ſich, wenn auch nicht gern, zu einer
Erkun=
digung bei Seiner Majeſtät bequemen. Der Kaiſer gab
lachend die Auskunft: „Was, Sie kennen nicht Onkel
Her=
mann — das iſt doch Saltzmann!”
Andere Fragen ſind ſchwieriger zu beantworten, zum
Beiſpiel: warum ſich im Gegenſatz zu Paris hier keiner
der. Eispaläſte halten konnte. Wir wurden ja nun
ſogleich mit dreien dieſer Schöpfungen beglückt, und das
war etwas viel auf einmal. Den Anfang machte der
Ber=
liner Eispalaſt in der Lutherſtraße der zunächſt glänzend
ging und deſſen Aktien ſteigend in die Höhe kletterten,
dann folgte der gewaltige Sportpalaſt in der
Potsdamer=
ſtraße, der für . . . zig tauſend Perſonen berechnet war und
am ſchnellſten zuſammenkrachte, darauf der Admiralspalaſt
in der Friedrichſtraße nahe dem Zentralbahnhof, dem man
eine blühende Zukunft vorausſagte. Das iſt aber nicht
eingetroffen, denn man beſchäftigt ſich ſchon ſeit längerem,
genau nach dem Muſter des erſten Eispalaſtes, mit ſeiner
„Sanierung” während man aus jenem erſten Eispalaſt
jetzt eine Arena für allerhand gewollte und ungewollte
Reiterkunſtſtücklein machte. Sobald in Berlin irgend
et=
was Erfolg hat oder auch nur einen ſolchen verſpricht,
entſteht ſofort ein ungeſunder Wettkampf und wird eine
an ſich vielleicht recht gute Idee durch den Maſſenbetrieb
heruntergedrückt, verflacht und bald aus der Welt geſchafft.
Mit den ſogenannten Freilicht=Theatern iſt’s
die=
ſelbe Sache; jenem in Potsdam ſchloſſen ſich alsbald ſolche
in Tegel und am Kleinen Wannſee an, und die Folge iſt,
daß keins davon Geſchäfte macht.
Auch in unſerem muſikaliſchen Leben iſt das Gleiche zu
beobachten; ein Zuviel wirkt meiſt zerſplitternd und
ſchä=
digend. Bei dem nun beendeten Muſikfeſt mit ſeinen
Maſſenkonzerten trat dieſelbe Erſcheinung auf — weniger
wäre mehr geweſen! Es kam leider mehr auf die
Quan=
tität als die Qualität an, man mußte ſehr gute Ohren
haben, um dieſem ungeheuren Anſturm von Inſtrumenten
aller Art ſtandhalten zu können. Trotz der muſikaliſchen
Sündflut, unter der wir hier allwinterlich zu leiden haben,
darf man ſympathiſch die ſoeben auf Charlottenburger
Boden, im dortigen Landwehrkaſino, erfolgte Begründung
einer neuen „Geſellſchaft zur Pflege der
Ton=
kunſt” begrüßen. Eine Reihe kunſtliebender Damen und
Herren, unter denen Träger und Trägerinnen der
klang=
vollſten Namen zu finden ſind, hat ſich zuſammengefunden,
um durch dieſen Verein den Sinn und das Verſtändnis
für die deutſche Tonkunſt zu wecken und zu fördern, von
der Anſicht durchdrungen, daß gerade die deutſche Muſik
als ein wichtiger Beſtandteil unſerer Kultur zu betrachten
iſt. Der Verein will es ſich in erſter Linie angelegen ſein
laſſen, die melodiſchen muſikaliſchen Schätze früherer
Zei=
ten weiteſten Kreiſen zugängig zu machen, und zwar durch
Aufführungen der von Profeſſor Dr. Oskar Fleiſcher zu
friſchem Leben erweckten „Muſikaliſchen Bilder aus
Deutſch=
lands Vergangenheit‟ Der große und verdiente Erfolg,
den dieſe vor Jahresfriſt gelegentlich einer
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8—5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
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Geborene. Am 26. Juni: dem Poſtſchaffner Louis
Schmidt, Lichtenbergſtraße 74, eine T. Herta
Marga=
rete Eliſe Friederike. Am 30.: dem Hausburſchen Karl
Seippel, Sackgaſſe 7, ein S. Hans Ludwig. Dem
Bureaudiätar Friedrich Joſeph Hellmann,
Arheilger=
ſtraße 58, eine T. Frieda. Am 29.: dem Schloſſer
Chri=
ſtian Jungblut, Kranichſteinerſtraße 11, ein S. Hans
Günter. Am 25.: dem Bureauaſſiſtenten Georg Lump,
Pallaswieſenſtraße 3, eine T. Am 28.: dem
Güterboden=
arbeiter Wilhelm Jugenheimer, Wienersſtraße 31, eine
T. Dorothea Luiſe. Am 30.: dem Zimmermann
Hein=
rich Lorenz, Große Kaplaneigaſſe 5, eine T. Auguſte.
Dem Wirt Matthäus Hauck, Schloßgaſſe 27, eine T.
Martha Katharina. Dem Fuhrmann Ernſt Dornau,
Feldbergſtraße 28, eine T. Philippine Wilhelmine. Am
29.: dem Gärtner Oskar Werling, Langegaſſe 31, ein S.
Friedrich Hans. Am 30.: dem Gasarbeiter Wilhelm
Wacker, Schloßgartenplatz 6, eine T. Helene Mathilde.
Aufgebotene. Am 1. Juli: Zivil=Ingenieur Nikolaus
Max Hau, hier, mit Frieda Julie Prümm, Werden.
Hilfsarbeiter Georg Jakob Lücker, Arheilgen, mit
Papierarbeiterin Eliſabetha Maurer, Mühlſtraße 9.
Zimmermann Georg Heinrich Amann mit
Dienſtmäd=
chen Margareta Spalt, beide in Roßdorf.
Medizinal=
drogiſt Hugo Alexander Arno Gruſchwitz, Berlin=
Niederſchönhauſen, mit Dorothea Raubenheimer,
Rhein=
ſtraße 9. Schloſſer Georg Joſt, Eliſabethenſtraße 22,
mit Wilhelmine Kilian, Holzſtraße 26.
Handlungs=
gehilfe Karl Löhr, Dieburgerſtraße 72, mit Johanna
Koch, Pankratiusſtraße 37. Am 2.: Fabrikant Ludwig
Böhringer, Lindenfels, mit Maria Lina Petry,
Roß=
dörferſtraße 11. Weißbinder Konrad Heinrich Preher,
Niederſtraße 15, mit Maria Ersfeld, Birnbach. Städt.
Leihamtsgehilfe Friedrich Paul Oswald Konrad
Wal=
ter, Kiesſtraße 131, mit Anna Maria Horn,
Kirch=
ſtraße 14. Sergeant im Garde=Dragoner=Regiment Nr. 23
Ludwig Spahr, Marienplatz 1, mit Margaretha
Gött=
mann, Rhönring 27. Königl. Leutnant im Thüring.
Ulanen=Regiment Nr. 6 von Doleya=Kozierowski,
Hanau, mit Elſa Maria Sophie Volk, Emilſtraße 21.
Am 3.: Tapezier Chriſtof (gerufen Karl) Trautmann,
Heinheimerſtraße 22, mit Laufmädchen Anna Katharina
Steinhauer, Schloßgaſſe 33.
Geſtorbene. Am 2. Juli: Privatier Georg Frank,
71 J., ev., Landwehrſtraße 24. Marie Magſam, geb.
Beshold, 47 J. ev., Witwe des Steinhauers in Heubach,
hier Dieburgerſtraße 21. Barbara Böhm, geb.
Gras=
mück, 63 J., ev. Ehefrau des Schuhmachers, Neue
Irene=
ſtraße 23. Karl Heiligenthal, 7 Mte., ev., Sohn des
Taglöhners, Lauteſchlägerſtraße 12.
Gottesdienſtliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
7. Sonntag nach Trinitatis, den 6. Juli 1913,
Hofkirche: Kein Gottesdienſt. — Mittwoch, den 9. Juli,
abends um 6 Uhr: Andacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Velte. —
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte.
Stadtäapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Beringer.
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung. —
Vor=
mittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Vogel. — Abends um 6 Uhr: Pfarrverwalter
Klingel=
höffer.
Gemeindehaus Kiesſtraße 17: Samstag, den
5. Juli, abends um 8 Uhr: Jugendbund der
Markus=
gemeinde. — Sonntag, den 6. Juli, vorm. um 11 Uhr:
Chriſtenlehre der Lukasgemeinde Pfarrer Kleberger.
— Vorm. um 11½ Uhr: Chriſtenlehre für die
Kaplanei=
gemeinde. Pfarrer Beringer
Feierabend (Stiftſtr. 51): Vorm. um 9 Uhr:
Chriſtenlehre für die Markus gemeinde Pfarrer Vogel.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vorm. um 8 Uhr.
— Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (
Stein=
ſtraße 24, Muſikſaal
Johanneskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Marx.
— Vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Vor=
mittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den Nord bezirk
im Gemeindehaus. Pfarrer Marx.
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Widmann. Feier des heil. Abendmahls mit
Vorbe=
reitung. Anmeldung von ½10 Uhr ab in der Sakriſtei.
Kollekte für die evangeliſche Kirche in Budenheim. —
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt für den Weſt=
besſtrl. Pfarer D. Waitz. — Nachmitags un 4 Uhr:
Bibelſtunde im Martinsſtift. Pfarrer Veller.
Pfründnerhaus: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Eliſabethenſtiſt: Vorm. um 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Hickel. — Vorm. um 11¼ Uhr:
Kinder=
gottesdienſt.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
Chriſtenlehre (Knaben). Pfarraſſiſtent Lic. Adolph.
Vormittags um 10 Uhr: Feier des heil. Abendmahls.
Anmeldung von ½10 Uhr ab in der Sakriſtei. Kollekte
für Budenheim. Pfarraſſiſtent Lie. Adolph.
Paukuskirche: Chriſtenlehre fällt aus. — Vormittags
um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. Prof. Pfannmüller.
— Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Profeſſor
Pfannmüller.
Lutheriſcher Gottesdienſt. (Selbſtändige evang.=lutheriſche
Kirche.) Am 7. Sonntag nach Trinitatis, den 6. Juli,
jachmittags um 5 Uhr, im „Feierabend”, Stiftſtr. 51:
Pfarrer Anthes.
Siadmniſen Mähſtraße 29): Sonntag, den 6. Jul,
vormittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt. —
Nach=
mittags um 4 Uhr: Bibelſtunde. Reiſeprediger Schmid.
— Dienstag, den 8. Juli, abends um 8½ Uhr:
Blau=
kreuz=Bibelſtunde. — Donnerstag, den 10. Juli, abends
um. 8½ Uhr: Bibelſtunde. — Samstag, den 12. Juli,
abends um 9 Uhr: Bibelſtunde für Beamte. — Zweig
der Stadtmiſſion (Beſſungerſtr. 88, Hth.).
Sonn=
tag, den 6. Juli, vormittags um 11¼ Uhr‟
Kinder=
gottesdienſt. — Nachmittags um 3 Uhr: Bibelſtunde
für Jünglinge. — Um 4 Uhr: Bibelſtunde für
Jung=
frauen. — Freitag, den 11. Juli, abends um 9 Uhr:
Bibelſtunde.
Epangeliſche Gemeinſchaſt (Kiesſtr. 43): Sonntag,
den 6. Juli, nachm. um 2½ Uhr: Sonntagsſchule.
Abends um 8½ Uhr: Predigt. — Dienstag, den 8. Juli,
abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. Prediger Berner aus
Frankfurt a. M.
Hottesdienſt der Renapoſtoliſchen Gemeinde (
Lagerhaus=
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr. —
Mitt=
woch, abends um 8½ Uhr.
Gemeinde gländig getauſter Ehriſten (Waptiſten),
Mauer=
ſtraße 17: Sonntag, den 6. Juli, vorm. um ½ 10 Uhr
und nachmittags um 4 Uhr: Predigt. Kandidat Sult
aus Hamburg. — Vorm. um ½11 Uhr:
Sonntaas=
ſchule. — Abends um 6 Uhr: Jugendverein. —
Mitt=
woch, den 9. Juli, abends um 8½ Uhr:
Gebetverſamm=
lung. Kandidat Sult.
Reſadiſenzemeinde (Taunnsſtraße 53): Sonntag,
den 6. Juli, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule. — Um
4 Uhr: Predigt. Prediger Eckert aus Offenbach. —
Frei=
tag, den 11. Juli, abends um ½9 Uhr: Bibel= und
Gebetſtunde.
Katholiſche Gemeinden
8. Sonntag nach Pfingſten, den 6. Juli 1913
St. Ludwigskirche: Samstag, den 5. Juni,
nachmit=
tags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe. — Um
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. — Um 8 Uhr:
Militärgottesdienſt mit Predigt. — Um ½10 Uhr:
Hoch=
amt mit Predigt. — Um 11 Uhr: Akademiſcher
Gottes=
dienſt. — Nachmittags um 3 Uhr: Roſenkranz=
Bruder=
ſchaftsandacht mit Predigt und Prozeſſion.
Kapelle der Barmherzigen Hchweſtern: Sonntag, vorm.
um ½ 7 Uhr: heil. Meſſe. — Abends um 6 Uhr:
Aloy=
ſianiſche Andacht.
Kapelle der Eugliſchen Ffräulein: Sonntag, vormittags
um 7 Uhr: heil. Meſſe.
Kapelle zu Nieder=Ramſtadt: Sonntag, vormittags
um 9 Uhr: Singmeſſe mit Predigt.
St. Eliſabelhenkirche: Samstag, den 5. Juli,
nach=
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegen=
heit zur heil. Beichte.
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: Frühmeſſe. — Um 8 Uhr:
hl. Meſſe mit Predigt. — Um ½10 Uhr: Hochamt mit
Predigt. — Nachmittags um 2 Uhr: Andacht und Segen.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Amt mit Predigt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
5. Juli, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
heil. Beichte. — Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. — Um ½ 9 Uhr:
Amt mit Bredigt. — Nachmitags um ¾3 Uhr: Herz=
Jeſu=Andacht.
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 5. Juli, nachm.
um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtgelegenheit.
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte. — Um
½7 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. — Um ½10 Uhr:
Hochamt und Predigt. — Um ½ 2 Uhr: Chriſtenlehre. —
Um 2 Uhr: Andacht. — Werktags um ¾7 Uhr: Singmeſſe.
Kapelle zu Pſungſtadt: Sonntag, den 6. Juli, vorm.
um 7 Uhr: Beichte. — Um ½ 8 Uhr: Amt und Predigt.
— Nachmittags um ½ 2 Uhr: Andacht.
The Church of England Service
7th Sunday after Trinity, 6th July 1913.
Divine Service will be held in the Hofkirche
at 3,15 p. m.
The Rev. H. M. de Ste Croix, British Chaplain at
Heidel-
berg, will officiate.
Getaufte, Getraute und Beerdigte.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 29. Juni: Dem Glaſermeiſter
Ludwig Franz Johann Felmer T. Dora Amalie, geb.
7. Juni.
Johannesgemeinde: 29. Juni: Dem Buchdrucker
Heinrich Auer S. Ludwig Heinrich Philipp, geb. 22. Mai.
1. Juli: Dem Keſſelſchmied Adam Wagner T. Babette
Katharine Eliſabeth, geb. 17. Juni.
Martinsgemeinde: 27. Juni: Dem
Büro=
gehilfen Konrad Heinrich Spalt S. Karl Heinz Georg,
geb. 15. Mai. 29. Juni: Dem Schuhmacher Georg
Held=
mann T. Eliſabeth, geb. 6. Juni. 25. Juni: Dem Heizer
am Städt. Gaswerk Philipp Weſp S. Friedrich, geb.
5 Mai. Dem Fuhrmann Peter Weber T. Emilie, geb.
9. Juni. 26. Juni: Dem Handarbeiter Franz
Heppen=
heimer T. Wilhelmine, geb. 7. Juni. 1. Juli: Dem
Ofen=
ſetzer Heinrich Reibold S. Hermann Heinrich, geb. 2. Juni.
Petrusgemeinde: 29. Juni: Dem Hausdiener
Karl Weinehl S. Heinrich, geb. 2. April. Dem Ingenieur
Erwin Theodor Marx T. Lieſelotte Mimi Helene, geb.
21. November.
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 28. Juni: Amtstierarzt Peter
Anton Ludwig Ehrensberger in Augsburg und Freiin
Eva Marie Charlotte von Wedekind. 29. Juni: Großh.
Hofmuſiker Guſtav Julius Auguſt Theodor Wendorf
und Katharina Margareta Sulzmann.
Johannesgemeinde: 28. Juni: Lehrer Karl
Darmſtädter in Heubach und Marie Greim von hier.
Bauunternehmer Karl Roſſel in Laufenfelden und
Wil=
helmine Schlegelmilch von hier. Poſtſchaffner Jakoh
Lerch von hier und Clara Obmann von Eberſtadt.
Martinsgemeinde: 28. Juni: Kaufmann
Lud=
wig Finger in Frankfurt a. M. und Eliſe Rebel hier.
Kaufmann Philipp Jung, Witwer in Arheilgen, u.
Wil=
helmine Wurm, geb. Böttinger, Witwe, hier.
Fabrik=
arbeiter Georg Harbach hier und Suſanne Klara Luiſe
Wagner in Griesheim. 29. Juni: Handlungsgehilfe Karl
Schäfer und Marie Chriſten, beide hier.
Petrusgemeinde: 19. Juni: Apothekenbeſitzer
Erich Viktor Auguſt Ernſt Erdtmann zu Crefeld u.
Eliſa=
beth Luiſe Blumenthal hier. 26. Juni: Gärtner Joh.
Sieck zu Vilbel und Anna Bürſtlein hier. Bäckermeiſter
Leonhard Glenz und Katharina Loos, beide hier.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Stadtgemeinde: 28. Juni: Tapeziermeiſter Joh.
Fries, 64 J., ſtarb 25. Juni. 1. Juli: Eiſenbahn=
Ober=
ſekretär Auguſt Stolle aus Mainz, 51 J., ſtarb 28. Juni.
2. Juli: Albrecht Friedrich Heinrich Walter Philipp Karl
Herm. Fritz Hoos, Sohn des Großh. Landgerichtsrats,
3 J. 10 M., ſtarb 29. Juni.
Johannesgemeinde: 4. Juli: Rentner Georg
Frank, 71 J., ſtarb 1. Juli.
Martinsgemeinde: 26. Juni: Oktroiaufſeher
i. P. Adam Flachsland, 63 J., ſtarb 23. Juni. 28. Juni:
Kellner Georg Huppert, 31 J., ſtarb 25. Juni. 30. Juni:
Ottilie Stumpf, geb. Herche, Ehefrau des Wagnermeiſters,
63 J., ſtarb 27. Juni.
Petrusgemeinde: 1. Juli: Adolf Beck, S. des
Geometers, 10 J., ſtarb 29. Juni.
Trauungen auswärtiger Paare: Pfarrer Velte.
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
Kleberger.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wieviel
Mühe, Arbeit und Zeitverlust Ihnen die bisherige Art des
Waschens verursacht? Wie
und schädlich für das Gewebe, das starke
unpraktisch
Reiben und Bürsten des Stoffes ist? Wie
anstrengend, kräfteraubend die alte
Wasch-
mühsam,
methode vor sich geht und nicht zuletzt, wie
W sie ist, durch erhöhten Waschlohn,
Material-
kostspielig
verbrauch u. schnelleren Wäscheverschleiss?
Mles Nachteile
die von Ihnen nicht länger unbeachtet gelassen werden sollten!
Um wieviel vorteilhaſter ist dagegen das Waschen mit
dem millionenſach erprobten selbsttätigen Waschmittel Persil!
Wie einfach und
gestaltet sich damit das Waschen. Nur
raktisch zinmaliges etwa halbstündiges Kochen und
die Wäsche ist im Au
vollkommen rein, blendend weiss wie auf dem
mühelos Rasen gebleicht. Dabei ist Persil sehr
im Gebrauch, denn es erfordert keine weiteren
Mil
Waschzutaten, wie Seife, Seifenpulver etc. Alle diese
Vorteile
denen Sie sich nicht verschllessen dürfen, bietet Iimnen in
reichem Masse
Gibt Ihnen die millionenfache Verwendung dieses weit und breit beliebten Produktes nicht zu denken, dass das
Waschen damit doch besser sein muss, wie Ihre bisherige Waschmethode. Denn die Millionen Hausfrauen, die Persil
ständig gebrauchen, verstehen doch auch etwas vom Waschen und haben ihre Wäsche gerade so lieb wie-Sie.
Ueberall erhältlich, niemals lose, nur in Original-Paketen.
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„Hiſtoriſche Schloßfeſte‟.
Von Dr. Jakob Friedrich Meißner.
Rohrbach b. Heidelberg, 4. Juli.
„Papa, ein ganzer Haufe voll echte Ritter ſind auf
ſchöne Gäul den Schloßberg naufgeritten!“ — Dieſe
ge=
wiß nicht alltägliche Neuigkeit, mit der in letzter Woche
unſere Kinder glückſtrahlend von der Schule zu ſpät zum
Mittageſſen nach Hauſe kamen, ließ mit einiger Vorſicht
darauf ſchließen, daß die nach langer kunſtverſtändiger und
pfälziſch liebevoller und ausdauernder, aber auch fabelhaft
mühſamer und koſtſpieliger Vorbereitung langſam
gereif=
ten und uns ſchon Monate zuvor durch Reklame=Marken,
Plakate, Proſpekte Aushang=Schilder in
Eiſenbahn=
wagen, Zeitungsinſerate und andere Reklamemittel
vir=
tuos angekündigten, vom geſchäftsklugen rührigen
Heidel=
berger Verkehrsverein in findigſter Weiſe erſonnenen und
in erſter Linie der Hebung des Heidelberger
Fremdenver=
kehrs dienenden „Hiſtoriſchen Schloßfeſte” nun endlich zur
Tatſache werden. Mit banger Erwartung zitterten die
zahlreichen mitwirkenden opferwilligen Schönen und
Reiſigen nebſt Troß und Bürgersleuten der
phantaſie=
reichen Neckarſtadt in der fünften Nachmittagsſtunde des
Montags am 30. Juni anno Domini 1913 wohlvorbereitet
entgegen, ſintemalen und alldieweil ſogar der Badiſche
Landesherr mit Gemahlin die geſchichtliche Bedeutung
einer Dreihundertjahrfeier zur Erinnerung an die
Vermählung der Prinzeſſin Eliſabeth Stuart von
Groß=
britannien mit dem Kurfürſten Friedrich V. von der Pfalz
ſo hoch würdigte, daß er der Heidelberger Veranſtaltung
durch ſeine höchſteigene Beteiligung die begeiſternde Weihe
und damit der großen Werbetrommel des auf den
Pro=
ſpekten und Reklame=Marken abgebildeteen Landsknechten
die unbedingt nötige Verſtärkung ihres weitwirkenden
Klangs verlieh. Ein hiſtoriſches Koſtümfeſt,
Huldigungs=
feſtzug, Kinder=, Winzer= und Landsknechtsreigen und
ſo=
gar ein Turnierreiten, ſowie Ritterſpiele im vielgeprieſenen
und bewundernswürdigen alten Heidelberger Schloßhofe
ſtehen für die Aufführungstage 30. Juni und 1., 2., 3., und
5. Juli, nachmittags von 5 bis 7 Uhr, auf dem Programm,
und jeden Abend von 8 bis 12 Uhr ſollen ſtimmungsreiche
große Schloß= und Kellerfeſte mit Illumination der
Schloßbauten und des Schloßgartens jeden dieſer feſtlichen
Tage des Jubiläumsjahres 1913 würdig beſchließen. Auf
Freitag, den 4. Juli, war ein Blumenbootkorſo auf dem
Neckar angeſagt, auf den inzwiſchen mangels genügender
Beteiligung von prunkvollen und originellen
Blumen=
booten verzichtet werden mußte, und am 6. Juli wartet
der Feſtgäſte nach dem Feſtſpiel eine jener phänomenalen
Schloßbeleuchtungen mit Feuerwerk auf dem Neckar, die ſeit
Jahr und Tag jedesmal und immer wieder und wieder mit
nagiſcher Kraft Tauſende von Fremden anziehen. Und wer
inſer Alt=Heidelberg bei einer Schloßbeleuchtung ſo von
außen in ſeinen unwiderſtehlichen Reizen in
märchen=
haften Sommernächten ſchaut, der ſummt noch nach Jahren
die dieſer meiſtbeſungenen Stadt gewidmeten
Scheffel=
verſe, die ein Studiker dem andern, eine minnige Maid
der andern von Kahn zu Kahn auf des Neckars Fluten,
n denen ſich beim Scheine des Monds und hunderter
duntfarbiger Lampions Blauäuglein und bunte Mützen
ſpiegeln, zuraunt: „Alt=Heidelberg, du Feine — 1— kein
and’re kommt dir gleich!” Mit dieſer wonneſeligen
Scheffelpoeſie, das ewig junge Herz frei von allem
atem=
beſchwerenden Philiſtertum und hemmenden
Pferdefuß=
gebilden, ſo ſind die Maſſen von fern und nah
zu den hiſtoriſchen Trachtenfeſten eingezogen in die
immer feſtbereite und =geſchmückte Kongreßſtadt am
Neckar und am Rheine, und ſelbſt die höchſten feſtlichen
Er=
wartungen und künſtleriſchen Anforderungen aller ſind
trotz einiger hochſommerlichen Landregentage befriedigt
und erfüllt worden. Heidelberg hat einen neuen Stein in
feine draußen in der Welt vielgerühmten Prunkkette
ein=
gefügt, es hat abermals gute Fortſchritte als gelehrige
Schülerin in der Reklamekunſt vorbildlicher
Verkehrs=
vereine und kunſtmagnetiſcher Fremdenſtätte gezeigt, aber
Heidelberg hat diesmal wahre Kunſt in der Reklame in
reichem, wohl kaum übertroffenem, ja ſeltenem Maße und
feinſinnigſter Weiſe angewandt!
Im Schloßhof des einſtigen „ſtarren trutzigen
Felſen=
neſtes” da „klirrts und dröhnts wie ſchwerer Reitertroß”;
grimmige Rittergeſtalten und liebreizende Burgfrauen
mittelalterlicher Zeiten ſind erwacht von
dreihundert=
jährigem Schlafe und ſteigen herauf — gefolgt von vielen
Bürgern mit Kind und Kegel — aus den weinfrohen
Kellern und unterirdiſchen Gängen zu neuen Taten und
zu ritterlichem Turneien; „es kniſtert wie von Seide und
Brokat”, gilt es doch heute, den feſtlichen Einzug des
ſchön=
äugigen und langlockigen ſtutzerhaften 16jährigen
Fried=
rich V. und der vielgeprieſenen reichen und energiſchen
Eliſabeth Stuart nach den vorangegangenen mit
ausge=
ſuchteſter Prachtentfaltung franzöſiſcher Höfe in London
am 14. Februar 1613 gefeierten Hochzeit als Triumph
feuriger pfälziſcher Liebeswerbungen zu begehen, nachdem
das Vorſpiel, der Empfang in Frankenthal am 14. Juni
1913, auf das Pompöſeſte verlaufen war — hatten doch
damals ſchon die Frankenthaler „viele Wochen zuvor
Schieß= und Exerzierübungen abgehalten und ſich
phan=
taſtiſche Theaterkoſtüme anfertigen laſſen!” So berichtet
der Chroniſt vom Feſt von anno 1613! Und heute nach
300 Jahren! ? — Das Pfälzer Volk und insbeſondere die
Heidelberger waren damals begierig, das „Engliſche
Kleinod und Perlein, ihres Landesfürſten Freud, Zier
und Schmuck” zu ſehen. Alle Vorgänge der Einzugs= und
Empfangsfeierlichkeiten, die Wolfram Waldſchmidt in
Alt=Heidelberg und ſein Schloß” (Jena 1909), beſchreibt,
ſcheinen dem gefälligen Feſtſpiel als eherne Unterlage
ge=
dient zu haben; denn das heutige Feſtprogramm gibt ſie
in der „Kurzen Ueberſicht des Feſtſpiels” getreulich
wie=
der. Selbſt die das Programm einleitenden derben
Er=
zählungen des Schloßkaſtellans über den großartigen
Ver=
lauf des Hochzeitsfeſtes in London ſind ohne die
einge=
flochtenen Pfälzer Witze meiſt Waldſchmidtſche Worte.
Dagegen dürften die Berichte des Geſchichtsſchreibers,
daß=
die Frankenthaler Bürger Wald und Feld plünderten, um
ihre Straßen und Häuſer mit jungen Maien, ganzen
Bäumen, Roſen und Girlanden in unheimlicher Zahl
be=
grünen zu können, wenigſtens nicht ganz auf die
Aus=
ſchmückung des Heidelberger Schauplatzes von anno 1913
anzuwenden ſein! 300 Jahre ſind für Kulturfortſchritte
und Verfeinerung der Gefühle gewiß eine lange Spanne
Zeit!
Eine mittelalterliche Welt taucht im Schloßhofe
leben=
digſt vor uns auf! Unter Fanfarengeſchmetter der Herolde,
feierlichen Orgeltönen aus der Schloßkirche,
ſtimmungs=
vollem Glocken=Geläute und weihevollen Kirchenchor=
Klängen naht der prunkhafte und groß angelegte
Huldig=
ungszug aus der Stadt heran, das fürſtliche Paar mit
engliſchen und kurpfälziſchen Adeligen, Seide= und
gold=
ſtrotzendem Hofſtaat und gleißendem Gefolge zieht auf,
um die Huldigung der Landſtände gnädig
entgegenzu=
nehmen. Würdige Vertreter des kurpfälziſchen Adels, der
Univerſität und Scholaren, des Magiſtrats, der Zünfte,
wie Schwertfeger, Gold= und Silberſchmiede, Gewand=
ſchneider, Gerber und Schuſter, Küfer, Bau= und
Buch=
gewerbe, Schmiede und Schloſſer, Glockengießer, Bäcker,
Metzger, Winzer, Jäger und Fiſcher, Schiffer und Bauern
unter Vorantritt von Stadtpfeifern und Dorf= und
Stadt=
muſikanten und gefolgt von vielköpfigen Scharen von
Landvolk, Knaben, Mädchen und Arkebuſiern marſchieren
auf, und der redegewandte Sprecher, jeder mit ihren
Zunft=Zeichen und Bannern anrückenden Gruppe entbietet
dem gefeierten Fürſtenpaar ſeinen ſchlichten, poetiſchen
Willkomm und Treuſchwur. Eine Reihe der anmutigſten
fein einſtudierten Reigen der Bürger= und Bauernkinder,
Kranzjungfrauen und Winzer und Winzerinnen ſchließt
den großartigen Huldigungsfeſtakt, an den ſich bis über
die Ohren ſchwergerüſteter adeliger Herren ſtaunenswert
kühne Ritterturniere auf edlen Roſſen angliedern,
deren Ausſtattung in punkto Heraldik durchaus künſtleriſch
korrekt und konſequent durchgeführt erſcheint und wobei
natürlich grobſchäftigſter Lanzen Splitter den
blutdurch=
tränkteſten Kampfplatz bedecken!
Die ſteinerne Einfriedigung des Schloßhofes läßt uns
eine in der Geſchichte begründete Berechtigung der Wahl
des Schauplatzes erkennen; denn unter des
verſchwende=
riſchen „Winterkönigs” Regierung (1610— 1632) entſtanden
der Engliſche Bau, die Eliſabethpforte, der Theaterſaal in
dem dicken Turme und andere prunkhafe Bauten des
Heidelberger Schloſſes; ja kein Schauplatz der Welt iſt für
ſolch gediegenes mittelalterliches Ausſtattungsſtück
geeig=
neter, denn dieſer Heidelberger Schloßhof mit den
herr=
lichen Ruinen des Otto=Heinrichsbaues und den Arkaden
des gläſernen Saalbaus als Hintergrund der Szenerie!
Keine — nicht die geſchickteſte — Künſtlerhand, nicht die
kühnſte Phantaſie des gottbegnadetſten Meiſters könnte
einen wirkungs= und ſtimmungsvolleren Hintergrund
ſchaffen. So iſt denn der Geſamteindruck dieſer einzigartigen
Szenerie, dieſer blendenden Koſtüme, dieſes gewaltigen
Menſchen=Apparates, dieſes koloſſalen Aufwandes an
Kraft, Zeit und Mammon von überraſchender, ja
über=
wältigender Wirkung! Und welch unbeſchreiblich ſchöne
Bilder zaubern die durch die öden Fenſterhöhlen
herein=
leuchtenden güldenen Abendſonnenſtrahlen und die
märchenhaften Reflexe! Dieſes Abendſonnengold, das
alle die ungezählten den Schloßhof belebenden jungen und
alten Geſtalten des Feſtſpiels verklärt, läßt farbenfrohe
pinſelfertige Bilder in kunſtgerechtem Rahmen mit
feen=
hafter Grazie entſtehen! Welch üppigſte Farbenpracht
ſeltenſter Art enthalten die zum Ganzen künſtleriſch
abge=
ſtimmten koſtbaren Koſtüme und Dekorationen! Sie paſſen
ebenſo harmoniſch zu der überall herrſchenden Jugend=Luſt
und=Freude des hiſtoriſchen Huldigungsfeſtes, wie zu der
Szenerie des ganzen berückenden mittelalterlichen
Schloß=
hofes. Der Heidelberger Kunſtmaler Heinrich Hoffmann,
aus deſſen echter Künſtlerhand die meiſten Entwürfe der
zahlreichen eigenen Koſtüme und neuen Dekorationen
ſtammen, hat hier ein ruhmvolles Werk harmoniſcher
Ge=
ſamtwirkung geſchaffen, deſſen künſtleriſche Bedeutung nicht
hoch genug veranſchlagt werden kann. Feſtordnern und
Mitwirkenden muß uneingeſchränkte Anerkennung gezollt
werden; denn es iſt ihrem gemeinſamen „Wirken und
Streben” gelungen, „gleißendes Leben” im Schloßhofe zur
Ehre und zum Ruhme der mit ſchönen Reden geprieſenen
gar feinen Perle Alt=Heidelberg hervorzuzaubern. Mögen
die erzielbarſten wirſchaftlichen Erfolge in Hebung des
Fremdenverkehrs in das richtige Verhältnis zu dieſem
enormen Aufwand an Kunſt, Arbeit und Heimatliebe
treten! Das iſt der aufrichtige Wunſch aller feinſinnigen
Kenner der intimen Reize der von der Natur überreich
be=
dachten lebensfrohen Welt, die oben und unten an den
Schloßberg ſich luſtig und trinkfröhlich anſchmiegt.
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Deutſcher Aerztetag.
— Elberfeld, 3. Juli. Die Beratungen des
diesjährigen Deutſchen Aerztetages begannen
heute nachmittag im Kaiſerſaale der Stadt Elberfeld
mit einer Tagung des Leipziger Verbandes für
die wirtſchaftlichen Intereſſen der Aerzte, zu der
zahl=
reiche Vertreter aus allen Teilen des Reiches erſchienen
waren. Der Vorſitzende des Leipziger Verbandes, Dr.
Hartmann (Leipzig=Connewitz), leitete die Verſammlung
mit einer Rede ein, in der er einen Rückblick auf das letzte
Jahrzehnt der Entwickelung des Verbandes warf. Er
führte u. a. aus: Früher haben ſich der Leipziger
Ver=
band und der Aerztevereinsbund nicht gerade freundlich
gegenübergeſtanden, ſie haben ſich aber dann in
beider=
ſeitigem Intereſſe geeinigt. Was das Verhältnis
der Aerzteſchaft zu den Krankenkaſſen
an=
langt, ſo iſt es richtig, daß in den letzten Jahren die
Re=
gierung hier und da gezwungen war, in die Differenzen
zwiſchen Krankenkaſſen und Aerzten einzugreifen. Es iſt
aber eine Irreführung der öffentlichen Meinung, wenn
die Krankenkaſſen behaupten, daß die Regierung immer
nur auf Seiten der Aerzte geſtanden habe. Im
Gegen=
teil, die Intereſſen der Aerzte waren der Regierung oft
vollkommen gleichgültig, und wenn die Regierung
einge=
griffen hat, ſo tat ſie das nur, um ihrer Pflicht
gegen=
über den Aerzten zu genügen, oder weil die Kaſſen
un=
fähig waren. In vielen Beziehungen hat ſich die
Regier=
ung den Beſtrebungen der Aerzte geradezu unfreundlich
gegenübergeſtellt. Redner beſpricht mehrere Fälle. Die
Aerzte werden ſich niemals von der Verfolgung ihrer
Ziele abbringen laſſen, weil ſie damit dem Volkswohle
dienen. Der Redner kommt dann auf die letzte Tagung
der Krankenkaſſen in Eſſen zu ſprechen. Auf dieſer habe
Juſtizrat Fuld (Mainz) die Verdächtigung ausgeſprochen,
daß der Leipziger Verband Nichtmitglieder an den
ab=
geſchloſſenen Tarifverträgen nicht teilnehmen ließe. Dieſe
Behauptung ſei grundſalſch. — Der Vorſthende des
Be=
triebskrankenkaſſenverbandes Juſtizrat Wandel hat ſich
gegen die Erfüllung der ärztlichen Forderungen
ausge=
ſprochen, weil dann die Krankenkaſſen ihren ſozialen
Pflichten nicht mehr nachkommen könnten. Dieſe
Behaup=
tung ſei nicht richtig. Das beweiſe ſchon die Tatſache,
daß in hunderten von Orten die Forderungen der Aerzte
längſt erfüllt ſind, nicht nur zum Wohle des Aerzteſtandes,
denn gerade dadurch ſei es ermöglicht worden, daß unſere
Krankenkaſſen den Aufſchwung nehmen konnten, um den
uns die ganze Welt beneidet. Nun hat man die
Anſtel=
lung beamteter Aerzte vorgeſchlagen. Dagegen hat ſich
die Regierung ſchon vielfach ausgeſprochen. Es iſt nicht
anzunehmen, daß die Regierung in einer ſo wichtigen
Frage plötzlich ihre Meinung wechſelt. Redner beſpricht
den neuerlichen Erlaß des Staatsſekretärs des Innern zum
§ 370 der Reichsverſicherungsordnung. Die Aerzte hätten
von dem Inkrafttreten des genannten Paragraphen nichts
zu befürchten. Wenn die Kaſſen von dieſem Paragraphen
einen unbilligen Gebrauch machten, ſo würden ſie das
am eigenen Leibe verſpüren. Wenn die Krankenkaſſen
mit uns verhandeln wollen, ſo ſollen ſie es mit dem
Leipziger Verbande ohne jeden Vermittler tun. Wir
Aerzte wehren uns aber dagegen, daß zu den
Verhand=
lungen eine kleine Gruppe von Aerzten hinzugezogen
werden ſoll, die man nicht einen Verband nennen kann.
Wenn es den Kaſſen wirklich um den Frieden zu tun iſt,
ſo können ſie mit dem Leipziger Verbande auch ohne
Ver=
mittler verhandeln, freilich nicht unter der Vorausſetzung,
daß ſie die alten Forderungen der Aerzte einfach
weg=
diſputieren. Die Kaſſen brauchen nicht zu fürchten, daß
die freie Arztwahl ihnen wahllos aufgezwungen wird.
Der Verband will lediglich verhindern, daß ſie dort, wo
ſie beſteht, abgeſchafft wird und iſt darauf bedacht, daß ſie
dort eingeführt wird, wo die Aerzteſchaft ſie wünſcht und
die Lage der Kaſſe ſie ermöglicht. Für das Weiterbeſtehen
will der Verband in eine Prüfung eintreten und ſich
gegebenenfalls auch einem unparteiiſchen Schiedsgericht
unterwerfen. Jahrelang ging die Tätigkeit des Ver=
bandes darauf aus, den Frieden vorzubereiten. Ales
dings ſcheut er den Kampf nicht, wennngleich er in ihmi
allein ſteht; aber er wird in ihn eintreten mit um ſo
größerer Beruhigung, als er weiß, daß die Vertretung
der Intereſſena der Aezteſchaft auch Vertretung der
In=
tereſſen des Allgemeinwohls bedeutet. Redner hebt zum
Schluß hervor, daß der Leipziger Verband eine
Vertret=
ung des Standes für die ärztliche Allgemeinheit ſei,
da=
her könne es nicht ausbleiben, daß, wenn er mit einer
größeren Organiſation Tarife abſchließe, dieſe auch:
den Nichtmitgliedern zugute komme. Es könne aber auch
Fälle geben, in denen je nach den örtlichen Verhältniſſen!
einzelne Aerzte davon ausgeſchloſſen würden.
Hierauf erſtattete Generalſekretär Cuhns (Leipzig)
den Geſchäftsbericht. Aus dieſem geht hervor, daß:
der Verband zurzeit 25 184 Mitglieder umſaßt. Die
Ab=
teilung für Stellenvermittelung hat 3409 Aerzteſtellen
jeder Art vermittelt. Bedauerlich ſei eine Zerſplitterung
der Stellenvermittelung in konfeſſioneller Beziehung. Der
Redner geht dann auf die Angeſtelltenverſicherung ein,
die einſeitig die beamteten Aerzte als Vertrauensärzte
heranziehe. Eine Bitte des Verbandes, hierin Wandel
zu ſchaffen, iſt abſchlägig beſchieden worden; die Praxis
hat aber gezeigt, daß dieſes Syſtem nicht durchführbar iſt.
Es wurde ſchließlich ein Antrag angenommen, der den
zurzeit angeſtellten Vertrauensärzten empfiehlt, ihre
Stel=
len zu kündigen und der ausſpricht, daß in Zukunft
der=
artige Stellen nur noch mit Zuſtimmung der
Lokalorga=
niſationen angenommen werden dürfen.
In der Verſammlung kam noch zum Ausdruck, daß,
wenn auch der Kampf mit den Krankenkaſſen im
Vorder=
grund ſtehe, der Verband ſich doch allmählich immer mehr
von einer Kampforganiſation zu einer Wohlfahrtszentrale
umgeſtaltete, und zwar durch ſeine Stellenvermittelung,
Darlehens= und Sterbekaſſe, Witwenhilfe,
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teilung uſw. — Mit der Wiederwahl des alten
Vorſtan=
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