Darmstädter Tagblatt 1913


31. Mai 1913

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1516
ae
er
Sa

Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
2
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk., aus=
werden
angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
ℳ§ 125.
Samstag, den 31. Mai.
191s.
fürchten. Dieſem iſt es auch inzwiſchen gelungen, die ein=
Es iſt gleichzeitig von Bedeutung, daß Deutſchland be=
Die heutige Nummer hat 44 Seiten.
friedigt iſt. daß das engliſche Uebereinkommen mit der
zelnen kleineren Parteien in der Kammer zu einigen und
Türkei nichts enthält, was mit den Rechten Deutſchlands
auf ſeine Seite zu bringen, doch die Mehrheit hat er immer
in ſeinem Abkommen mit der Türkei nicht im Einklang
noch nicht, gedenkt aber, wenn nötig, ſich mit Gewalt
ſteht. Mit anderen Worten: für ein gutes Funktionieren
Das Wichtigſte vom Tage.
durchzuſetzen. Dazu bedarf er indes der Hilfe der Armee,
des Abkommens follte England damit zufrieden ſein, daß
Am
ſeine Intereſſen nicht verletzt ſind und Deutſchland ſollte
Donnerstag fand eine Beſprechung von Delegierten
und dieſe iſt ihm ſoweit ſicher, wie er in der Lage iſt, ſie
zufrieden ſein, daß ſeine Intereſſen nicht verletzt ſind.
aller Parteien in Anweſenheit des Reichsſchatzſekretärs
zu beſolden. Das wird ihm durch den Abſchluß der An=
Ich hoffe, daß es zu einer völligen Verſtändi=
ſtatt
, in der eine Einigung über den Wehrbeitrag
leihe jedenfalls noch einige Zeit möglich ſein, und ſo lange
gung dahin kommen wird, daß die Bagdad=
erzielt
worden iſt.
das Geld vorhält, iſt auch ein etwaiger Aufſtand im Süden
bahn nicht über Braſa hinaus ohne unſere Zu=
Die franzöſiſche Kammer nahm mit 312 gegen
ſtimmung gebaut wird, und daß auf der anderen Seite
nicht zu fürchten, denn es ſtehen jetzt viel ſtärkere und
240 Stimmen eine Tagesordnung an, in der die Fi=
eine
völlige Verſtändigung dahin beſteht, daß dem Bau
verläßlichere Truppenmaſſen dort, als beim Ausbruch der
nanzpolitik der Regierung gebilligt wird.
der Bahn bis Baſra unter den von mir genannten Pe=
Revolution.
dingungen kein Widerſtand entgegengeſetzt wird. Dies
Die ſerbiſche Skupſchtina erteilte der Regierung
ſcheint mir eine Frage aus dem Wege zu räumen, welche
Ob es alſo in China ruhig bleibt, iſt in erſter Linie
mit 125 gegen 18 Stimmen ein Vertrauens=
von
jedem Geſichtspunkt aus durch ein Uebereinkommen
eine Geldfrage, und da muß man ſich ſagen, daß die jetzige
votum.
erledigt werden ſollte. Was den Perſiſchen Golf anbe=
Anleihe nicht lange vorhalten kann. Sie war ja urſprüng=
Das ſpaniſche Kabinett Romanones iſt zurück=
trifft
, ſo ſollten wir nach unſerem Abkommen mit der Tür=
lich
in Höhe von 1200 Millionen Mark geplant, und wenn
getreten.
kei die Suzeränität über Koweit anerkennen, anderer=
ſeits
wird die Türkei zuſtimmen, daß die Autorität des
ſie jetzt nur 500 Millionen ausmacht, von denen ein be=
Das Präliminar=Friedens=Protokoll
iſt
Scheichs von Koweit wie bisher weiter beſteht. Unſere
deutender Teil ſogleich zur Deckung älterer Verbindlich=
geſtern
in London unterzeichnet worden.
Verträge mit dem Scheich werden nicht verändert werben.
keiten gebraucht wird, ſo muß dies auf die Einwirkung
Ein anderer wichtiger Punkt iſt, daß die Schiffahrr nach
Der amerikaniſche Paſſagierdampfer Haver=
der
von Paris unterſtützten ruſſiſchen Regierung zurück=
England hinauf, an der England intereſſiert iſt, nicht be=
ford
der mit 1200 Paſſagieren von Liverpool nach
hindert wird. Wir hoffen, eine Abmachung zu treffen,
geführt werden, die China verhindern wollte, auch Geld
Philadelphia unterwegs iſt, lief in dichtem Nebel in der
durch welche wir Sicherheit erhalten, daß die Schiffahrt
Nähe von Queenſtown auf einen Felſen auf.
für die Reorganiſation ſeiner Armee zu erhalten. Es iſt
weiter entwickelt wird und daß bei dieſer Entwicklung
Sämtliche Paſſagiere ſollen gerettet ſein.
daher ſchon wieder die Rede von einer neuen Anleihe,
ſtets weſentliche und genügende britiſche Intereſſen teil=
deren
Zuſtandekommen zwar im Intereſſe des Landes zu
nehmen werden. Das würde das Abkommen zwiſchen
uns und der Türkei ſein Falls dieſe Verträge geſchloffen
hoffen wäre, vom Standpunkte der zukünftigen Gläubiger
Tageskalender zur Geſchichte der
werden, würden wir in eine Erhöhung der türtiſchen Zölle
aber nur dann als wünſchenswert erſcheint, wenn greif=
Befreiungskriege.
einwilligen, ſoweit andere Nationen dies getan haben.
bare Garantien für deren Sicherheit gegeben werden kön=
31.
Mai 1813: Gefecht bei Neukirch, das in Flammen auf=
Wir würden dann als Gegenleiſtung für dieſe Zoll=
nen
. Denn man weiß nicht, was geſchehen wird, falls es
erhöhungen keine weiteren Forderungen ſtellen,
geht; die Franzoſen beſetzen Breslau.
Der Oppoſitionsführer Bonar Law erklärte ſich
Juanſchikai nicht gelingt, die Oberhand über ſeine aus
General Mallmoden (ruſſ.) räumt Hamburg, das die
mit der Handlungsweiſe der Regierung in der Frage der
Franzoſen beſetzen.
dem Süden ſtammenden Gegner zu bekommen. Das ſind,
Bagdadbahn einverſtanden. Er erklärte, daß England
Juni 1813: 27000 Mann Franzoſen rücken in Breslau
wie bereits erwähnt, Anhänger eines äußerſten Radika=
hinſichtlich
der Bagdadbahn alles erreicht habe, auf was
ein. Napoleon mit ſeinen Garden bleibt in Neumarkt.
lismus, und wenn Juanſchikai ſich auf die Rechte ſtützt,
auch er beſtanden haben würde. Er ſtimme damit überein,
daß ſes ſich nicht lediglich um die Frage handle. eine Ab=
ſo
fällt bei ihm ſchwer zu ſeinem Nachteil ins Gewicht,
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
machung mit der Türkei zu machen, und daß es in jener
daß die Volksſchicht gewöhnt iſt, in dem Herrſcher auch ihr
Weltgegend noch andere Intereſſen gebe als diejenigen
Se
religiöſes Oberhaupt zu verehren, was bei ihm natürlich
Englands. Es liege im höchſten Intereſſe Englands und
2
ausgeſchloſſen iſt. Keinesfalls ſind aber die Verhältniſſe
es ſei im höchſten Grade vorteilhaft für den europäichen
Die Lage in China.
Frieden, wenn zwiſchen England und einer anderen Macht
in China ſehr vertrauenerweckend!
in jener Weltgegend keine Fragen entſtehen.
* Als die Revolution in China ausbrach und dort
eine Verfaſſung eingeführt werden ſollte, äußerte ſich
einer der beſten Kenner der Verhältniſſe, der verſtorbene
Die Bagdadbahn=Frage.
Die franzöſiſche Militärvorlage
japaniſche Staatsmann Fürſt Ito, daß eine parlamentari=
* Im engliſchen Unterhauſe erſuchte der
ſche Regierung im Reiche der Mitte eine Unmöglichkeit
und ihre Deckung.
Earl Ronaldshay (Unioniſt) um Mitteilungen über die
wäre, denn das ungeheure Land würde nie von einem
* In der franzöſiſchen Kammer brachte
Verhandlungen betr. die Bagdadbahn. Staatsſekre=
Punkte aus, alſo von Peking, regiert werden können. Dazu
Cheuſi, ein Sozialiſtiſch=Radikaler, eine Interpella=
tär
Grey gab folgende Erklärung ab:
ſeien auch außer anderen Umſtänden die einzelnen Pro=
tion
über die Finanzpolitik der Regie=
Ich habe mit der türkiſchen Regierung ein
vinzen viel zu ſelbſtändig und herrſchten ferner viel zu
Uebereinkommen entworfen, das, wie ich hoffe, end=
rung
ein.
viel Gegenſätze zwiſchen dem Norden und dem Süden
gültig angenommen wird. Es iſt ſchwierig, in Details
Cheuſi kritiſierte die von der Regierung angekündigte
des Reiches. Dieſe peſſimiſtiſchen Anſichten haben ſich
zu gehen, ohne ſich mit dem Ganzen zu befaſſen. Ich
Anleihe, die durch nichts gerechtfertigt werde Man ſollie
leider bisher bewahrheitet, und es iſt vorläufig noch gar
fürchte nicht ſo ſehr die öffentliche Meinung dieſes Lan=
alle
Quellen des Reichtums erfaſſen mittels einer allge=
des
, wie die anderer Länder.
Der Hauptpunkt des Ab=
keine
Ausſicht vorhanden, daß die Dinge in China ſich in
Der Finanz=
meinen
progreſſiven Einkommenſteuer.
kommens mit der Türkei iſt, daß die Bagdadbahn
miniſter Dumont erinnerte an die Schwierigkeiten,
labſehbarer Zeit günſtiger geſtalten können. Es werden
nicht über Baſra hinaus gebaut werden darf ohne die Zu=
auf
welche die Budgets für 1913 und 1914 ſtießen. Die
jetzt allerlei Verſuche gemacht, die Lage als durchaus be=
ſtimmung
der engliſchen Regierung, und die engliſche Re=
Lage des Schatzes ſei weiter normal und gut Während
ruhigend hinzuſtellen, doch das geſchieht mit Rückſicht auf
gierung trifft keine Vereinbarung, daß eine Fortſetzung
andere Großmächte Anleihen aufnähmen, nehme Frank=
gebant
wird. Wir hatten im Auge daß Baſra der End=
die
Unterbringung der Anleihe, die ja auch dadurch einen
reich ſo viel als möglich zu Steuern ſeine Zuflucht. Das
punkt der Bahn werden ſoll. Hinſichtlich unſerer Betei=
Defizit für das Budget 1913 werde 100 Millionen be=
großen
Zeichnungserfolg gehabt hat. Das Kapital ſteht
ligung am Bau der Strecke Bagdad-Baſra haben ſich
tragen. Aber als das Budget aufgeſtellt worden ſei. habe
allerdings in Rückſicht auf die direkte Teilnahme der fünf
ſo viele Schwierigkeiten ergeben, daß die Regierung es
die Regierung noch nicht genügend die Ausgaben der
für das Beſte hält, wenn auf die Frage der Beteiligung
Mächte wohl nicht in Frage, ob aber nicht in dem Zinſen=
Nachbarn Frankreichs für militäriſche Zwecke gekannt.
verzichtet und die Angelegenheit in folgender Situation
dienſte Stockungen eintreten und dieſe erſt durch ein be=
Finanzminiſter Dumont fügte hinzu, das Budget 1914
gelaſſen wird=
werde
gleichfalls ein Defizit von 100 Millionen haben,
waffnetes Einſchreiten der Mächte zu heben ſein werden,
Falls die Regierung eine klare Zuſicherung erlangt,
ganz abgeſehen von den Ausgaben für militäri=
iſt
eine andere Frage, ebenſo wie man es wohl in Er=
daß
die Bahn ohne ihre Zuſtimmung nicht über Baſra
1 In
ſche Zwecke. (Lärm auf der äußerſten Linken.)
wägung ziehen ſollte, ob der Nutzen der Anleihe durch
hinausgeht. ſo hat die Regierung kein Intereſſe mehr
Erwiderung auf verſchiedene Zwiſchenrufe erklärte =
daran
, ſich dem Bau der Strecke Bagdad-Baſra zu wider=
derartige
Handlungen nicht mehr als aufgewogen wird.
mont, jeder wiſſe, daß Frankreich eine Politik des Frie=
ſetzen
. Die Regierung wünſcht zwei Mitglieder im Direk=
dens
verfolge und daß die Regierung glücklich wäre, wenn
Wie die Dinge jetzt in China liegen, machen ſich zwei
torium der Bahn zu haben. Dieſe Frage ſteht in engem
ſie die für die nationale Verteidigung bewillaten Mil=
Strömungen geltend: eine, die dahin zielt, wieder zu
Zuſammenhang mit der Frage der unterſchiedlichen Ta=
lionen
für andere Zwecke verwenden könnte, aber die
rife. Die Regierung drückt in dem Abkommen ſo lar wie
einem autokratiſchen Regiment zurückzukehren, und die
internationale Lage zwänge ſie, ſich jener zu widmen.
möglich aus, daß es keine unterſchiedlichen Tarife geben
entgegengeſetzte, die radikale Strömung noch mehr zu ver=
Dumont erinnerte weiter daran daß, als es ſich darum
oll.
Sie wünſcht aber ſicher zu ſein, daß auch in der
handelte die Seegrenze Englands unangreifbar zu ma=
ſtärken
. Die erſtgenannte Bewegung geht von Juanſchikai
Praxis keine unterſchiedliche Behandlung ſtattfindet. Wir
chen, dieſes nicht mit dem Marineminiſter um die Kredite
aus, der einſieht, daß China, vornehmlich aber die jetzige
können die Tariſſätze nicht kontrolleren, ohne daß wir
feilſchte. Ebenſo werde kein republikaniſcher Finanz=
auch
die Bahn kontrollieren. Wir können die Eiſenbahn,
Kammer, noch nicht für ein parlamentariſches Regiment
miniſter die Mittel verweigern, um die ein Wundmal auf=
die
ſeit langem eine Konzeſſion an Deutſchland
reif iſt und daß durch deſſen Beſchlüſſe die größten Ge=
weiſende
Grenze Frankreichs unverletzlich
zu machen,
iſt, nicht kontrollieren. Zwei britiſche Direktoren würden
wenn ſich die Notwendigkeit einſtellte. Der Finanzminiſter
fahren entſtehen können. Die Abgeordneten ſind meiſt
zu wenig ſein, um eine Kontrolle auszuüben oder die
erklärte weiter, daß Frankreich ohne Provokation und
junge, unerfahrene Leute, die von einigen in Europa halb
Verwaltung der Bahn zu beeinfluſſen. Sie könnten uns
Drohung entſchloſſen ſei, die unerläßlichen Opfer zu brin=
aber
über die Raten und andere Dinge in Kenntnis hal=
ausgebildeten
Perſönlichkeiten am Gängelbande geführt
gen. Wenn die Regierung Herr der Finanzpolitik wäre,
ten, und wir wollen nötigenfalls imſtande ſein, eine Frage
werden und die in ihrem durch Sachkenntnis nicht getrüb=
würde
ſie nicht zu dieſer Politik der Reſignation Zuflucht
diplomatiſch zur Sprache zu bringen auf Grund des Ab=
nehmen
. Das Land werde ieden Bürgermut zu zeigen
ten Urteil die unmöglichſten Dinge anſtreben. Trotzdem
kommens das unterſchiedliche Raten verbietet. Deutſche
wiſſen, den man den fiskaliſchen Mut nennen kann. ( Bei=
dieſe
Partei, die Kuomintang, von den insgeſamt 549
Geſelſchaften hatten andere Bahnen im Betriebe, und
fall im Zentrum und auf verſchiedenen Bänken der Lin=
ich
erinnere mich nicht irgendwelche Klagen über unter=
Sitzen 330 erlangt hat, von denen Juanſchikai allerdings
ken.)
Caillaur ließ dem loyalen Expoſé des Fi=
ſchiedliche
Raten auf dieſen Bahnen gehört zu haben.
nanzminiſters Gerechtigkeit widerfahren, tadelte aber
einige 30 zu ſeinen Anhängern bekehrte, hat ſie ſeit Be=
Mit der Beſtimmung, daß die Linie nicht über Baſra hin=
ſcharf
die vorgeſchlagene neue Stener. Er halte es für un=
ginn
der Tagung, den 8. April, nicht das geringſte durch=
ausgehen
ſoll, treffen wir tatſächlich ein Abkommen, das
möglich. Löſungen anzunehmen, die zu außerordentlichen
geſetzt. Selbſt über die Präſidentenwahl iſt ſie noch zu
uns von der Furcht und Sorge befreit. die zu einer Zeit
Budgets führen, er möchte lieber daß die Militär. des Perſiſchen Golfes beſtanden hat
keinem Reſultate gekommen, und da es ihr an einem ge=
ausgaben
durch eine progreſſive Einkommen=
Ein weiterer Punkt, der in Betracht gezogen werden
ſteuer gedeckt werden. Er erkenne die Notwendigkeit
eigneten Kandidaten fehlt, iſt ſie nun ſchon halb und halb
muß, iſt, daß Deutſchland ſeine eigenen Ab=
der
Opfer für eine nationale Verteidigung an, da aber
bereit, ihren Gegner Juanſchikai zu erküren. Sie fürchtet
kommen hinſichtlich der Bagdadbahn mit der Tür=
dieſe
Blutſteuer eher einen Armen als einen Reichen
aber, daß er erſtens zu ſelbſtändig auftreken und eine
kei hat, über die ich nicht ſprechen kann, da es ſich um
treffe, ſo müſſe man eine ausgleichende Steuer ſchaffen,
eine Angelegenheit zwiſchen Deutſchland und der Türker
eigene Dynaſtie gründen würde. Aber die von ihnen
Miniſterpräſident Barthon bekämpfte die Tages=
handelt
. Unſer Abkommen iſt mit der Türkei geſchloſſen
aufgeſtellten Kandidaten ziehen ſich zurück, wohl aus Angſt
ordnung Cheuſi. worin die Finanzpolitik der Regierung
worden oder wird mit ihr geſchloſſen werden, und
getadelt wird, und ſtellte die Vertrauensfrage.
vor dem interimiſtiſchen Präſidenten, deſſen Rache ſie
Deutſchland wird nicht daran teiligt ſein.

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Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 2.
Woche erzählt, daß man in Rathenow an den in Betracht
unter 50000 Mark ſollen freibleiben, jedoch mit der Ein=
Darauf wurde die von der Regierung gebil=
kommenden
Stellen mit einem Aufenthalt des jungver=
hränkung
, daß Vermögen von 30000 bis 50000 Mar=
ligte
einfache Tagesordnung mit 312 ge=
nählten
Paares in Rathenow von höchſtens zwei Mo=
teuerpflichtig
ſind bei denjenigen, die gleichzeitig ein Ein=
gen
240 Stimmen angenommen.
aten Dauer rechnet. Zuſammenfaſſend iſt alſo zu ſagen
daß anſcheinend beſtimmt eine Löſung der braunſchweigi=
kommen
von 2000 Mark oder mehr haben. Die Steuer=
die

Die Minderheit von Deputierten,
hen Frage für den kommenden Herbſt zu erwarten iſt,
ſätze werden ausgeſtaffelt, doch ſind die Sätze noch nicht
gegen das Miniſterium ſtimmte, beſteht aus 103 Mitglie=
daß
aber alle näheren Angaben ſchon aus dem Grunde un=
eſtgelegt
.
dern der Sozialiſtiſch=Radikalen, 36 Mitgliedern der Ra=
utreffend
ſein müſſen, weil die Dinge an ſich noch nicht
Keine Reichsvermögensſteuer. Wie die
oweit gediehen ſind und weil die ganze Angelegenheit
dikalen Linken, 25 Mitgliedern der Republikaniſchen So=
ihrer
Eigenart nach für eine derartige Behandlung in der
Tägl. Rundſchau erfährt, hat ein nationalliberaler Abge=
zialiſten
, 69 Geeinigten Sozialiſten, 5 Mitgliedern der
Oeffentlichkeit nicht geeignet erſcheint. Wir glauben, den
ordneter in der Donnerstagſitzung der Budgetkommiſſion
Demokratiſchen Linken, 1 Unabhängigen und 1 Wilden.
etzten Satz gegenüber den fortwährend von Berliner
des Reichstags perſönlich den Reichsſchatzſekretär gefragt,
lättern in die Welt geſetzten Kombinationen beſonders
ob es der Regierung mit der Ablehnung der Reichsver=
betonen
zu müſſen, die ohne jede tatſächliche Grundlage
anſcheinend lediglich aus Senſationsbedürfnis verbreitet
nögensſteuer ernſt ſei. Darauf habe der Reichsſchatzſekre=
Ein Vertrauensvotum für das
werden. Letzteres gilt nicht nur von den Terminbeſtim=
tär
erwidert, daß die Reichsregierung für eine Reichs=
mungen
des Einzugs des zukünftigen Souveräns, ſondern
Kabinett Paſitſch.
vermögensſteuer unter keinen Umſtänden zu haben ſei.
auch von den Angaben über den ſpäteren Berufskreis des
-

gegenwärtigen Herzog=Regenten, dem man bereits vor=
Ständige Vertretung der deutſchen
* In der Verhandlung der ſerbiſchen Skup=
eilig
und ganz unbegründeterweiſe den reichsländiſchen
Eiſenbahnen. Die vor kurzem eingeſetzte ſtändige
ſchtina über das Expoſé des Miniſterpräſi=
Statthalterpoſten zuerkannt hatte. Man ſollte mit Rück=
Vertretung der deutſchen Eiſenbahnverwaltungen, die alle
denten Paſitſch verurteilte der Interpellant Riba=
ſicht
auf die delikate Lage der Dinge und in pietätvoller
as Eiſenbahnweſen betreffenden Fragen erörtern und
ratz (Nationaliſt) die bisherige Nachgiebigkeit der Re
Dankbarkeit für die während des Interimiſtikums dem
Lande geleiſteten großen Dienſte gerade mit ſolchen Vor=
o
den einzelnen Staatsbahnverwaltungen Gelegenheit ge=
gierung
gegenüber Bulgarien und erklärte, daß die Auto=
ausſagen
zurückhalten, die nur Anlaß zu unerwünſchten
en ſoll auch auf rein verwaltungstechniſchem Gebiete die
nomie Mazedoniens, ein Schiedsſpruch fremder Staaten
Erörterungen liefern
gegenſeitigen Erfahrungen auszunützen, wird bereits im
und die Einhaltung des ſerbiſch=bulgariſchen Bündnis=
Die Zweite württembergiſche Kam=
-
Juni ihre erſte Beſprechung abhalten. Im Anſchluß an
vertrages ausgeſchloſſen ſeien. Der Redner beantragt eine
mer hat den Antrag der Rechten auf Beibehaltung der
dieſen freien Meinungsaustauſch ſollen dann die beſtehen=
motivierte
Tagesordnung, in der die ſchleunigſte Annexion
Kreisregierungen, wegen deſſen es zu lebhaften Ausein=
en
Leitungsvorſchriften, über die mehrfach Klage geführt
der eroberten Gebiete gefordert und der Regierung
anderſetzungen gekommen war, mit 44 gegen 39 Stimmen
worden iſt, und die einzelne Verwaltungen ſtark ſchädt=
das
Mißtrauen der Kammer ausgeſprochen wird
bei einer Stimmenthaltung angenommen.
gende Umleitungen im Güterverkehr enthalten, bald re
In der weiteren Debatte warf der Fortſchrittliche Ma=
vidiert
werden.
rinkowitſch der Regierung unter Ausfällen gegen
Ausland.
Aus dem elſaß=lothringiſchen Land-
Oeſterreich vor, daß ſie voreilig vor dem Drucke der Nach=
Frankreich.
tage. Die Erſte Kammer des elſaß=lothringiſchen Land=
barmonarchie
gewichen ſei. Serbien müſſe eine direkte
ages beſchäftigte ſich mit dem Initiativgeſetzentwurf, be=
Der Senat und die Heeresvorlage. Zu
Grenze mit Griechenland anſtreben. Der gegenwärtige
treffend die Aufhebung der Strafbeſtimmungen über auf=
Konflikt mit Bulgarien habe nicht die Bedeutung einer
Beginn der Sitzung erörtert der Senat die bereits von
unverſönlichen Feindſchaft, das Recht befinde ſich auf der
der Kammer angenommene Vorlage, betr. die Forderung
reizende Rufe und Abzeichen.
Seite Serbiens. Für alle Fälle müſſe das ſerbiſche Vol
Graf Andlau, Präſident Dr. Curtius und Abgeord=
von
234 Millionen Francs für die Zurückbehaltung der
teter Blumenthal traten für die Aufhebung des betreffen
ſich bereit halten. (Lebhafter Beifall.) Der Parteiführer
ritten Jahresklaſſe unter den Fahnen. Der Senator
den Landesgeſetzes ein, während Abg. Schlumberger und
der Jungradikalen, Draskowitſch, billigte das zähe
Doumer erſtattete den Bericht des Heeresausſchuſſes, der
Oberlandesgerichtspräſident Molitor ſich gegen den Ent=
Feſthalten der Regierung am Balkanbunde. Für die Ver=
der
Vorlage günſtig iſt, und bemerkte dazu, daß es ſich
vurf erklärten.
Der Abg. Ruland führte u. a. aus, die
teilung von eroberten Gebieten müſſen das Maß der auf=
Abſchaffung der Diktatur habe die erwarteten Hoffnungen
llein um die Unterkunfts= und Unterhaltungskoſten für
ticht erfüllt, es ſei erſt recht die Verhetzung ins Vol
gewendeten Kräfte und die gebrachten Opfer als einzig
die zurückbehaltenen 190000 Soldaten handle. Der So=
etragen
worden. Leider würden die deutſch=feindlichen
gerechte Grundlage gelten. Der Redner beantragte eine
ialiſt Flaiſſieres bekämpfte lebhaft die militäriſchen
Beſtrebungen gerade von Leuten unterſtützt, die beſtimmt
Tagesordnung, wonach die Skupſchtina vom Expoſé
Maßnahmen und betonte, daß kein Ereignis die Regie=
ſeien
, für den Frieden zu ſorgen. Wenn die Bevölkerung
des Miniſterpräſidenten Kenntnis nimmt und die Erwar=
ticht
ſo denke, dann ſollte ſie diejenigen desavouieren, die
ung gezwungen habe, derart vorzugehen. Der Kriegs=
hetzten
. Es ſei aber leider Wahrheit, daß die Geſamtheit
tung ausſpricht, daß der im vitalen Intereſſe des Staates
miniſter Etienne rechtfertigte die militäriſchen Maßnah=
des
Volkes dies nicht tue. Unterſtaatsſekretär Petri er=
eingenommene
Standpunkt unter keinen Umſtänden
ge=
men
mit der Notwendigkeit, das Gleichgewicht mit der
lärte: Die Bevölkerung unſeres Landes iſt ruhig. Sie
opfert werde,
benachbarten Armee wiederherzuſtellen. Konnten wir,
hat in ihrer großen Mehrheit den Anſchluß an das Deut=
che
Reich gefunden. Ebenſo richtig iſt es aber auch, daß
In der Abendſitzung legte der Altradikale, der frühere
o führte der Miniſter aus, untätig bleiben und im Sep=
m
Lande eine allerdings kleine Schar von Leuten vor=
Miniſterpräſident Trifkowitſch, dar, es ſei jetzt, nach
tember mit nur einer einzigen Jahresklaſſe und unausge=
handen
iſt, die es ſich zur Aufgabe machen, das Deutſch=
dem
Serbien durch ſein Verhalten während des Krieges
bildeten Rekruten daſtehen? Darauf wurde die allge=
tum
zu verhöhnen und herabzuwürdigen und dem An=
bewieſen
habe, daß es dem Balkanbunde aufrichtig zuge=
faſt

meine Beratung geſchloſſen und der Geſetzentwurf
chluß an Deutſchland entgegenzuwirken. Die Zweite Kam=
mer
hat erfreulicherweiſe noch vor wenigen Tagen dieſe
tan ſei, an Bulgarien, zu zeigen, ob es von gleicher Auf
einſtimmig angenommen.
Tendenzen von ſich abgeſchüttelt. Wir müſſen ein Mitte
richtigkeit erfüllt iſt. Der Altradikale Zujowitſch ver=
Die Erhöhung des Offizierſoldes. In
haben, um derartigen Auswüchſen entgegenzutreten. Dieſe
weiſt auf die Bevorzugung Bulgariens durch Rußland in
einer anſcheinend offiziöſen Meldung wird mitgeteilt, daß
Vaffen haben einen vorbeugenden Charakter. Wir be=
den
letzten Dezennien und ſpricht die Hoffnung aus, daß
itzen heute noch nicht die Bürgſchaft dafür, ob, wenn wir
die Kommiſſion, die gegenwärtig die Frage der Sold
ie Beſtimmungen beſeitigen, wir uns ſpäter nicht ſagen
die ſerbiſchen Diplomaten ſich die Erfahrungen Serbiens
erhöhung der Offiziere ſtudiert, den Sold der Leutnants
mnüſſen: Wir haben Unrecht gehabt.
im letzten Jahrhundert zunutze machen werden.
Hauptleute und Majore um ungefähr 150 Francs erhöhen
Der Antrag, den Initiativgeſetzentwurf abzulehnen,
Hierauf wird die Tagesordnung Ribarac in
will. Während ſeit einigen Jahren die Zahl der jungen
wurde ſchließlich mit 21 gegen 8 Stimmen bei 2 Stimm
einfacher Abſtimmung abgelehnt und die von der Re
Leute, die ſich der militäriſchen Laufbahn gewidmet hät=
enthaltungen
angenommen, dagegen mit allen gegen
4
gierung akzeptierte Tagesordnung Draskowitſch in
en, ſtändig abgenommen habe, habe die bloße Hoffnung,
Stimmen bei 2 Stimmenthaltungen folgende Reſolution
namentlicher Abſtimmung mit 125 gegen 18 Stimmen an=
daß
die Stellung der Offiziere eine Verbeſſerung erfahren
beſchloſſen:
genommen.
verde, genügt, um dieſe Zahl mit einem Schlage ſehr kräf=
die
Regierung wird erſucht, anläßlich der allgemeinen
tig zu vermehren. So ſei in dieſem Jahre die Zahl der
Reform des Strafgeſetzbuches auch die landesgeſetzliche
Bewerber um Aufnahme in die Kriegsſchule von St. Cyr
Neuregelung der zurzeit in Artikel 8 des Geſetzes vom
Deutſches Reich.
25. März 1822 und des Artikels 6 des Dekrets vom 11.
gegenüber dem Vorjahre um 300 geſtiegen.
Eine Verſtändigung über den Wehr=
Auguſt 1848 behandelten Materien unter Berückſichtigung
England.
der polizeilichen und präventiven Natur der zu treffenden
beitrag. Die Beſprechung, die entſprechend dem Be=
Strafbeſtimmungen in Angriff zu nehmen
ſchluß der Budgetkommiſſion je zwei Mitglieder der ein=
Dank an Deutſchland. Im Unterhauſe fragte
Zur braunſchweigiſchen Frage. Wir
zelnen Parteien mit dem Reichsſchatzſekretär Kühn am
Abg. King den Staatsſekretär Mac Kenna, ob er nicht,
eſen in der Braunſchweigiſchen Landeszeitung
Donnerstag nachmittag über den Wehrbeitrag im Reichs=
um
die Erkenntlichkeit der Nation für die deutſche Groß=
In allen Berliner Kreiſen, die wirklich unterrichtet
tage hatten, dauerte drei Stunden. Es wurde eine Eini
mut und Milde gegenüber den drei in Deutſchland wegen
ſind, erklärt man es nach wie vor für völlig unangebracht,
gung erzielt, die im großen und ganzen auf folgender
Spionage verurteilten britiſchen Offizieren zu beweiſen,
mit Angaben über den genauen Termin der Thronbeſtei=
Grundlage beruht: Das Einkommen wird kapitaliſiert,
den Deutſchen, die in England wegen Spionage gefangen
gung des Prinzen Ernſt Auguſt zu operieren. Daß die
und zwar werden Einkommen von 5000 bis 50000 Mark
Thronbeſteigung gegebenenfalls im Herbſt erfolgen könnte,
ehalten werden, den Reſt ihrer Strafzeit erlaſſen könne.
war bekannt. Weiter bleibt es dabei, daß ein preußiſcher
dem 10fachen Vermögen, Einkommen von 50000 bis
Mac Kenna erwiderte, er wolle mit Sir Edward Grey
Antrag beim Bundesrat noch nicht vorliegt und der Bun=
100000 Mark dem 12½fachen Vermögen, Einkommen über
darüber beraten; im übrigen befinde ſich jetzt nur ein
desrat ſich bis jetzt mit der braunſchweigiſchen Frage
100 000 Mark dem 15fachen Vermögen gleichgeſtellt. Vom
Deutſcher deswegen in einem engliſchen Gefängnis
noch nicht beſchäftigt hat. Als intereſſantes und zugleich
beſtätigendes Moment teilt unſer Berliner Vertreter uns
Einkommen werden 5 Prozent als Vermögenszins abge=
Die Kongofrage. Im Unterhauſe erklärte Sir
chließlich noch mit, daß man ſich in Berliner parlamenta=
zogen
. Einſtimmig angenommen wurde die Heranziehung
Edward Grey bei der Erörterung der auswärtigen Lage,
riſchen Kreiſen, deren politiſche Stellung auf Beziehungen
der Einkommen von 5000 Mark an aufwärts. Vermögen
die Regierung habe verſprochen, mit der Anerkennung der
um Cumberländiſchen Hofe ſchließen läßt, ſeit der letzten
Und kommen in ein einſames Land, in dem ſprü=
hende
Quellen ſpringen von himmelanſtrebenden Felſen
Richard Wagners Einzug in die
Märchen.
Und gelangen in einen düſtern Hain dunkelfarbener Zy=
Walhalla.
preſſen, in dem ſchwarze Vögel müde Lieder der Klage
(Zum Märchenfeſt.)
ingen. Und gelangen gegen Abend in einen wunder=
-
* Anläßlich des 100. Geburtstages Richard Wagners
Märchen ſind wie ſchöne Lichtgedanken, die uns kom=
baren
Zaubergarten, in dem die Lindenblüten duften, in
fand, wie ſchon kurz gemeldet, am Donnerstag in dem
men, wenn die Nächte ſüß ſind und warm. Märchen ſind
dem ein weißer See iſt, auf den der Mond ſeine täuſchende
ſtolzen Rieſendenkmal deutſcher Ehre, der herrlich an der
wie Frühlingsträume, die uns kommen an trüben Tagen
Pracht tüpfelt.
Donau gelegenen Walhalla, die Aufſtellung der
im Winter. Es liegt eine übergroße Sehnſucht darin,
Und da ſteigt es vor uns auf, urplötzlich und ge=
Büſte des Meiſters ſtatt. Eingeleitet wurde die
eine Sehnſucht nach ich weiß nicht, was. Eine Sehn
waltig. Es iſt aus blendend weißem Marmor gebaut,
Feier durch die Aufführung der Meiſterſinger durch das
ſucht nach Fernem und Wunderbarem. Und daneben ſo
dieſer Palaſt iſt das Märchenſchloß
und
Perſonal des Münchener Hoftheaters. Die Fahrt nach
viel Urſprünglichkeit, Empfinden und echtes, wahres Ge
Und da wird es lebendig in den Büſchen und auf den
der Walhalla wurde vormittags in Automobilen ange=
fühl

Bäumen. Da flattert es hernieder von den wogenden
reten. Den Prinzen Rupprecht geleitete der Fürſt
iſt Son=
Im Märchen iſt ein leisraunender Zauber,
Blumen, da ſenkt es ſich aus weißen Wolken und wirft
von Thurn und Taxis. Der Sohn Richard Wagners fuhr
, iſt jauchzendes Glück und ſind
eimliche
Blüten umher und koſt und küßt und flattert und ſchweb=
nit
dem Erſten Bürgermeiſter von Regensburg, Dr. Geß=
Tränen. So tritt es uns entgegen in den alten, lieben
ind zergeht und zerfließt und iſt zergangen. Und dann
er, der Kultusminiſter Dr. v. Knilling mit dem Regier=
Büchern, ſo lernen es unſere Kinder kennen, ſo leſen wir’s
klingt es wie Muſik; und nun ſchlagen die Nachtigallen
ungspräſidenten Freiherrn von Aretin. Die Wagen trafen
ſelber, wir, die Erwachſenen, wir, die Menſchen der Ar=
Da aber tun ſich die Tore des Schloſſes weit auf, und
um 11 Uhr an der Nordſeite der Walhalla ein, wo der
beit, der Haſt, des ewigen Kampfs ums Leben, ſo leſen
e treten heraus, der eine nach dem andern. Der König
Walhalla=Kommiſſär Bezirksamtmann Morgyl, Profeſſor
wir’s an ſtillem Ort und in feierlicher Stunde.
nit ſeiner Gemahlin geht voran, und ihm folgen alle die
ßleker, der Schöpfer der Büſte, die Gäſte begrüßten. Unter
chönen Märchengeſtalten:
Und worin liegt der Reiz des Märchens, daß wir noch
en Klängen der Huldigungsſerenade von Wagner er=
Schneewittchen und die Zwerge, Aſchenbrödel und
von böſen Zauberern und hübſchen Waſſernixen leſen
olgte der Eintritt in die Walhalla durch das große Tor.
der Prinz, Roſenrot und Schneeweißchen, der geſtiefelte
mögen, die wir doch eigentlich er-ha-ben ſind über ſolche
Die geladenen Gäſte hatten bereits dort Aufſtellung ge=
kater
, Dornröschen, und nun alle die andern, die tauſend
Dinge?
iommen. Prinz Rupprecht gab das Zeichen zur Ent=
indern
.
Sie kommen alle feierlich daher, und ſie ſind
3
der Reiz des Märchens liegt in der Verquickung der
hüllung der Büſte, die vorläufig neben der Büſte Kai=
ille
fein herausgeputzt, und ihre Augen glühen und
realen und der idealen, ich könnte ſagen: phantaſtiſchen
er Wilhelms I. Aufſtellung gefunden hat. Der links=
euchten
.
Welt, in dem wunderbaren Geſchehen inmitten einer wirk=
ewendete
Kopf der Meiſters blickt nach dem großen
Und gehen ſchweigend durch den ſchauernden Wald,
lichen Welt! Zeigt euren Kleinen einen König inmitten
Mäzen aller Künſte, König Ludwig I
gehen weiter, und ſind vor-bei.
und
ſeines Hofes, ſeines Volkes, zeigt ihn, umgeben von ſei=
Der Kultusminiſter von Knilling hielt die
Man will uns dieſe Scheinwelt zeigen in der wirk=
nen
Getreuen, hängt ihm den Mantel um einer wirklichen
Feſtrede und ſagte unter anderem: Wir begrüßen
ichen Welt. Vielleicht ähnlich, wie ich’s eben beſchrieben
Richard
Wagner
Welt, und eure Kinder glauben an das wunderbarſte
bei ſeinem Einzug in
den
abe. Vielleicht auch in anderer Art und Weiſe, ich weiß
Geſchehen.
Tempel Walhalls mit den Worten Brünnhildes:
es nicht. Aber man wird uns Stunden ſchenken, in dener
Gefallener Heldenheere Schar umfängt dich hold mit
Und glaubſt du nicht daran? Nimm und lies ſelbſt
ll die übergroße Pracht an uns vorüberzieht in wunder=
rohheiligem
Gruß König Ludwigs I, erhabener, dem
am Abend, wenn du allein biſt, die Geſchichten, für die
ſüßer Herrlichkeit. Und will uns ſo entrücken unſern
Vater in der Begeiſterung für Kunſt gleichgeſinnter Sohn,
du als Kind geſchwärmt, nimm und lies ſelbſt; und ſo
trübſeligen Gedanken und Kämpfen.
unſer unvergeßlicher Prinz=Regent Luitpold, hatte noch
lies mit mir. . . .
So ſind wir dann voller Erwartung und harren die
im 14. September des verfloſſenen Jahres verfügt, daß
Und dann tu’, was ich tu’! Und ſchreite mit mir
ſer Stunde. Und wenn ſie ſchön war, wollen wir dank=
en
Walhallgenoſſen einer der ruhmreichſten deutſchen
wir wollen in die Ferne ſchreiten, die lichtblaue Ferne
bar ſein,
Hch. Fr.
Künſtler zugeſellt werde: Richard Wagner, der Dichter,

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 3.
Annexion des Kongo zurückzuhalten, bis die Konſular
viele Ritter und goldene Prinzenwagen. Alle, alle kom=
gliedern
der Hiſtoriſchen Kommiſſion für das Großherzog=
berichte
gezeigt hätten, daß die wirkliche Lage im Konge
men, um die längſt bekannten Bilder zum Leben zu er
um
Heſſen ernannt
wecken.
in Uebereinſtimmung mit den vertraglichen Verpflichtun=
* Verliehen haben Se. Königl. Hoheit der Groß:
Unendlich viele Mühe und Arbeit, unendlich viel Ge=
herzog

dem Fabrikarbeiter Johann Friedrich
gen des urſprünglichen Kongoſtaates ſei. Die Berichte
duld und
Liebe iſt aufgewendet worden, um den Feſt
Kammerl in Darmſtadt, in Dienſten der Firma
zeigten jetzt, daß die Verhältniſſe ſich vollſtändig gegen=
tag
zu einem glänzenden, in der Erinnerung haftenden zu
E. Merck, Darmſtadt, das Allgemeine Ehrenzeichen mit
über denen unter der alten Herrſchaft geändert hätten, und
geſtalten für all die Kleinen und auch Größeren, die ſeit
der Inſchrift Für treue Arbeit, dem Vorſtand des
Wochen proben und üben, damit alles klappt, für alle, die
da die Lage ſo weſentlich gebeſſert ſei, ſei der Zeitpunkt
Eiſenbahnbetriebsamtes 2 zu Worms, Eiſenbahn= Bau=
die
herzig ſchönen Bilder ſchauen dürfen, und um den
und Betriebsinſpektor Jakob Jordan, den Charakter
gekommen, wo es weder zu rechtfertigen noch wirklich er=
Zweck des Feſtes der Wohltätigkeit zu dienen
ils Regierungs= und Baurat mit Wirkung vom 19. April
forderlich wäre, die Anerkennung zu verweigern, welche
und das bleibt doch ſchließlich die Hauptſache , zu
d. J. ab
genügen
ausdrücklich oder praktiſch von faſt allen Ländern gewährt
Ernannt wurde Heinrich Meyer aus Reinheim
Geſtern nachmittag war die Hauptprobe. Heller,
ſei. Ein weiteres Zurückhalten der Anerkennung würde
zum Aufſeher bei dem Arbeitshaus Dieburg
achender Sonnenſchein tauchte den in herrlichſtem Früh=
Belgien gerechten Grund zur Klage geben und würde jen
In der nichtöffentlichen Sitzung der Stadt=
lingsſchmuck
prangenden Orangeriegarten in golden
verordneten=Verſammlung wurde die Ernennung des
herzlichen Beziehungen verſchlechtern, die mit der belgi
Blut, und für dieſen Sonnenſchein ſind ſie geſchaffen, all
Stadtſekretärs Auguſt Decher zum Oberſtadtſekretäu
die prächtigen, farbenſtrahlenden Gruppen. So ergaben
chen Regierung aufrecht zu erhalten, Großbritanniens
und Schriftführer der Stadtverordneten=Verſammlung
ſich Einzelbilder von ganz entzückender Schönheit und
ernſteſter und aufrichtigſter Wunſch ſei.
und des Ratsdieners Georg Lautenbach zum Armen=
ein
Geſamteindruck voll echter, goldener, ſonniger Mär
Die Anerkennung der chineſiſchen Repu=
hausverwalter
genehmigt. Der Schutzmannswachtmeiſter
chenſtimmung. Nichts beſſeres kann man dem Feſte für
Heorg Geyer wurde unter Anerkennung ſeiner lang=
blik
. Im Unterhauſe verteidigte Staatsſekretär Grey
heute und morgen wünſchen, als daß ihm der Sonne
jährigen Dienſte in den Ruheſtand verſetzt
goldener Schein auch heute, auch morgen ſtrahlen möge
in ſeiner Erwiderung auf verſchiedene Vorwürfe die Po
Im Silberkranz. Hoflieferant J. Merz, Ernſt=
Dann iſt des Feſtes Gelingen gewährleiſtet; denn daß die
litik der Regierung in der Frage der chineſiſchen Anleihe.
Ludwigſtraße, und Frau, geb. Schäfer, begehen am
Darmſtädter kommen werden in hellen Scharen, dem Feſte
Bezüglich der Anerkennung der chineſiſchen Republik ſagte
das Feſt der Silbernen Hochzeit
3. Juni
auch den materiellen Gewinn und damit ſeines
*
ereinigte Ortskrankenkaſſe Darmſtadt. Der
er, daß die britiſche Regierung beabſichtige, mit anderen
Zwecks Erfüllung zu bringen, daß ſie den gleichen ſchönen
Mitgliederſtand betrug am 24. Mai l. J. männ=
Opferſinn bezeugen werden, wie die Hunderte, die ſich
Mächten gemeinſam vorzugehen, und die Republik anzu=
ich
9386, weiblich 6600, zuſ. 15 986, in Prozenten 58,71,
unter erheblichen perſönlichen Opfern direkt in des Feſtes
erkennen, ſobald alle darüber einig ſeien, und zwar ohne
41,29. Der Krankenſtand betrug am 24. Mai I. J.
dienſt geſtellt, daran iſt wohl kaum zu zweifeln. Schließlich
beſondere Bedingungen mit Bezug auf Tibet zu ſtellen.
männlich 463, weiblich 240, in Prozenten 4,93, 3,63
iſt dieſe Art wohlzutun qa auch eine immerhin angenehme
Trotzdem würde ſich die Regierung bemühen, ein Abkom=
der
Woche
An Krankengeld wurden ausgezahlt in
Sache, und das Gefühl, mit dem Genuſſe ſchöner, ſinn=
Mk. (1912:
vom 19. Mai bis 24. Mai I. J. 5646,57
voller Kunſtdarbietungen gleichzeitig einem edlen Zwecke
men zuſtande zu bringen, das die alte Stellung Chinas
zu dienen, erleichtert das Opferbringen
vorhanden
5440,24 Mk.) An Wöchnerinnen waren
Tibet gegenüber anerkenne, wobei Tibet im Beſitze der
Alſo Sonne, viel Sonne brauchen wir heute, daß ſie
kamen vor
am 24. Mai
1. J. 32. Sterbefälle
Autonomie belaſſen würde, die es früher gehabt habe.
die Märchen in hellem Glanze umſtrahle. Und Menſchen,
der Woche vom 19. Mai bis 24. Mai I. J. 1
in
Darauf wurde die Debatte auf unbeſtimmte Zeit vertagt.
viele, viele Menſchen, die an der Sonnen= und Märchen=
* Konzert des Mainzer Domchors Am 8. Juni wird
pracht ſich erfreuen. Und Geld, viel, viel, viel Geld mögen
n der St. Eliſabethkirche zum Beſten der katholiſchen
Portugal.
die Beſucher mitbringen
Diaſporagemeinde von Darmſtadt ein Kirchenkon=
In dieſem Dreiklang gilts heute wohl=
zert
veranſtaltet unter Mitwirkung des Mainzer Dom=
Die portugieſiſchen Kolonien. In Be=
zutung

chors unter Leitung ſeines Dirigenten, Herrn Domkapell=
kantwortung
einer Interpellation wegen der Meldungen
Der geſtrigen Hauptprobe der Märchenaufführungen
meiſters Voigt=Mainz. (Siehe Anz.
auswärtiger Blätter über ein angebliches engliſch= deut=
wohnten
das Großherzogspaar nebſt ſeinem Be=
* Der Heſſiſche Fechtverein Waiſenſchutz (Zweigverein
ſuche bei
ſches Abkommen, betr. die Einflußſphären in Süd= und
Darmſtadt) unternimmt am Sonntag, den 1. Juni, einen
*7
*
Spaziergang nach Groß=Zimmern. Da der Gang durch
Mittelafrika zum Schaden der portugieſiſchen und belgi=
die
ſchönſten Teile unſeres herrlichen Waldes geht, dürfte
ſchen Kolonien, erklärte der Miniſter des Aeußern: Die
Der Andrana zu der Opern=Aufführung im
ſich eine Beteiligung reichlich lohnen. (Näh. ſiehe Anz.
portugieſiſche Regierung hat allen Grund, zu erklären,
Freien von Baſtien und Baſtienne iſt ſo ſtark, daß viel
Ortsgruppe Darmſtadt des Verbandes Mittel=
fach
Wünſche nach einer Wiederholung auch dieſer Ver
daß keine Tatſache die Lage ändert, wie ſie von Vascon
eutſcher Induſtrieller. Kommenden Montag, den
anſtaltung laut geworden ſind. Leider iſt ſie für Sonntag
2. Juni, wird die Ortsgruppe Darmſtadt des Verbandes
celles, als er Miniſterpräſident war, dargelegt worden iſt.
bend nicht zu ermöglichen geweſen, da die Kapelle Hauske
Mitteldeutſcher Induſtrieller im Hotel Heß eine In=
Solche Meldungen entbehren der Begründung.
ich anderweitig verpflichtet hat. Doch ſoll Sonntag vor
duſtriellenverſammlung abhalten, in der Dr. Schneider,
mnittag ½12 Uhr die Repriſe in Geſtalt einer Matinee ver=
*
Syndikus des Bundes der Induſtriellen Berlin, ſprechen
anſtaltet werden. Karten ſind an der Kaſſe im Beſſunger
vird über Die Deutſche Handels= und Sozialpolitik.
Herrengarten ab 10 Uhr vormittags zu haben. (Vergl.
* Der Titel des Herzogspaares
Im Anſchluß hieran wird Dr. Andres, Frankfurt a. M.,
zu
Anzeige in heutiger Nummer.)
Braunſchweig. Vielfach herrſcht Unklarheit darüber
Syndikus des Verbandes Mitteldeutſcher Induſtrieller
wie der offizielle Titel des jungen Paares lautet; von zu=
lufſchluß
geben über die Stellung des Verbandes
ſtändiger Seite wird mitgeteilt, daß es vorläufig, wenig
Mitteldeutſcher Induſtrieller zu dem zurzeit im Vorder=
Vier alte Märchen im Schattenbild
iſ.
ſtens bis zur Regelung der Braunſchweiger Frage, offi=
grund
des Intereſſes ſtehenden Geſetzgebungsfragen,
in reizendes neues Märchenbuch betitelt, das an einem
ziell folgendermaßen anzureden iſt:
Ihre Königl. Ho
insbeſondere zu der Heeres= und Deckungsvorlage und
eſonderen Stand feilgeboten wird. Camilla von
heiten Prinz und Prinzeſſin Ernſt Auguſt, Herzog und
zu dem Geſetzentwurf über die Konkurrenzklauſel.
Senarclens=Grancy hat die ganz reizenden Sil=
Herzogin zu Braunſchweig und Lüneburg.
Den Titel
houetten gezeichnet, und Mathilde Merck hat die Mär
Herzog von Cumberland dem Prinzen beizulegen, wäre
* Kinotheater. Man ſchreibt uns: Einen ganz neuen
hen in Verſen gedichtet. Die Märchen von Schneewitt
falſch, weil die Würde eines Duc of Cumberland den
Film der Kinodiva Aſta Nielſen bringt ab heute das
hen, von Dornröschen, von Aſchenbrödel und von Hänſel
Vater von weiland der Königin Viktoria von England
Reſidenztheater am Weißen Turm zur Vorfüh=
und Gretel. Und ſowohl die Dichterin wie auch die Ma=
beigelegt
wurde, alſo nach ſeinem Ableben erliſcht und ſich
rung, betitelt Nachtfalter ein ſenſationelles Sittenſtück
erin haben den ſchönen Stoff in echt kindlichem Sinne
nicht auf den Sohn vererbt.
in 3 Akten. Es iſt wohl unnötig, auf eine Kritik dieſes
nach kindlichem Herzen bearbeitet. Fließend und leicht
Kunſtwerkes einzugehen, bürgt doch der Name Aſta Niel=
lesbar
ſind die Strophen, und ſprechend, von ſelbſt er
ſen als Filmkünſtlerin für ein erſtklaſſiges Spiel, Ipan=
ählend
die Schwartzweißbilder, deren etwa 30 das hüb=
Stadt und Land.
nende Handlung und gute Aufnahmen. Auf vielſeitigen
ſche Büchlein ſchmücken:
Wunſch werden die Hochzeitsfeierlichkeiten der Prinzeſſin
Darmſtadt, 31. Mai.
Sonne wolle Märchen ſchildern
Viktoria Luiſe und des Prinzen Ernſt Auguſt von Cum=
Suchet drum mit Kinderſinn
berland am 24. Mai nochmals gezeigt. (Siehe Anz.
Beim kleinen König.
Nach dem Licht, das dieſen Bildern
Olympiatheater. Maria Jacobini und Dillo Lom=
Schattenleben hat verlieh’n.
Nun iſt der große ſchöne Tag gekommen, da all
bardi, die beiden genialen Künſtler in den Savoia=Films
Da das Märchenbuch beſonders für dieſen Zweck hergeſtellt
die Geſtalten unſerer herrlichen deutſchen Märchen, die
Geheime Schmach und Pantherkatze in welchen ſie
wurde, wird es für Groß und Klein eine ebenſo hübſche
Vertrauten aus der Kindheit goldenen Tagen, zu neuem
Hervorragendes geleiſtet haben, haben ſich ſelbſt in dem
wie ſinnvolle Erinnerung an das Feſt bilden.
ſchönen Leben erſtehen, da ſſie ſelbſt einen Ehrentag feiern,
gewaltigen Drama Mesalliance weit übertroffen. Die=
vor
dem kleinen König erſcheinen ſollen und ihm
es äußerſt ſpannende, ſo ganz aus der Wirklichkeit ge=
erzählen
von den Wundern und Herrlichkeiten ihrer Mär=
griffene
Drama wird von den beiden Künſtlern in den
chenexiſtenz. Da kommt, wenn der kleine König ſeinen
* Vom Hofe. Die Großherzoglichen Herr=
Hauptrollen ganz natürlich durch feines und hinreißendes
glänzenden Einzug gehalten, der kleine Däumling tapfe
Spiel wiedergegeben. Der Klub der Dreizehn iſt ein
chaften ſind am Freitag vormittag 10 Uhr 3 Min
einherſtolziert, begleitet von dem Rieſen mit dem gewal=
ebenſo
ſpannendes wie ergreifendes Drama. Hervorzu=
mit
Gefolge von ihrer Reiſe nach Berlin und Hemmelmark
igen Schwert, dann die 7 Zwerge mit dem lieblicher
Vor
heben iſt noch das Drama Der gute Statthalter
im Neuen Palais eingetroffen. (Darmſt. Ztg.
Schneewittchen und der böſen Königin, dann Dornröschen
den diverſen vorzüglichen Humoresken erwähnen wir be=
* Keine Andienzen. Se. Königl. Hoheit der Groß=
mit
dem Prinzen, deſſen Kuß ſie aus dem Schlafe erweckt
Herrliche
onders: Malongo ſucht eine kleine Frau
herzog werden heute, Samstag, weder Audienzen erteilen,
von lieblichen lebenden Dornröschen begleitet, der ge=
Naturbilder, der neueſte Wochenbericht und Einlagen er
noch Meldungen entgegennehmen. Die Vorträge der Mi=
ſtiefelte
Kater mit der wunderlieblichen Prinzeſſin, dann
Union=
gänzen
das Programm. (Siehe. Anz.
iſter pp. finden von 10 Uhr vormittags an im Neuen
das Gänſelieſel mit ſeiner ſchnatternden Herde, Hans im
Man ſchreibt
Theater (Kunſtlichtſpiele, Rheinſtr. 6).
Palais ſtatt.
Glück mit ſeinem lebenden Schwein, liebliche Gruppen
uns: Der Sommer mit ſeinen heißen Tagen, an denen
* Von der Landesuniverſität. Se. Königl. Hoheit
aus dem Gefolge des kleinen Königs, der böſe Ratten=
ich
viele Leute nicht ins Theater wagen, weil ſie die Hitze
der
fänger mit den vielen hundert Kindern, die ſeiner Flöte
Großherzog haben den ordentlichen Profeſſor an
in den Räumen fürchten, ſtellt die Leitung eines Kinos vor
lieblich Spiel ins Verderben gelockt, da kommen die un=
der
Landesuniverſität Dr. Rudolf Hübner und den
chwere Aufgaben. Gilt es doch, Stücke zu erwerben, die
gezählten kleinen und großen Geſtalten aus 1001 Nacht,
lußerordentlichen Profeſſor an der Landesuniverſität
uch das verwöhnteſte Publikum zu befriedigen vermögen
Neger und Inder in bunten, phantaſtiſchen Gewändern,
Dr. Ernſt Vogt, beide in Gießen, zu ſtaatlichen Mit=
und das Intereſſe für das moderne Lichtſpieltheater
Denker und Muſiker, der Reformator des muſikaliſchen
Gnade Weiland König Ludwigs II., den Wagner mi
Schützenlinien zu ergänzen und zu erſetzen. Der Apparat
Dramas, Wagner, der Ehre und Anſehen des deutſchen
Recht den holden Schirmherrn ſeines Lebens den Mit
führt den ungewöhnlichen Titel Soldaten=Automat und
Namens hinausgetragen hat in alle Lande, wie wohl
Wundergleich
ſchöpfer der Nibelungen nennen durfte.
läßt ſich vielleicht in mancher Beziehung mit den Sperr=
ein
anderer Künſtler in der zweiten Hälfte des 19. Jahr=
ritt
die ideale Jünglingsgeſtalt des Königs in Wagners
minen vor Hafeneinfahrten vergleichen. Die Vorrichtung
hunderts. Eine lebendige Vorſtellung deſſen, was jeder
eſteht aus einem Zylinder, der in der Erde vergraben
Lebensbahn, da die Not am größten war. Große Tradi=
war
ſollte nach dem Wunſche des Kronprinzen Lud
liegt und dort jahrelang bleiben kann, ohne Schaden zu
tionen ſeines Hauſes hat der König damit, daß er ſeine
wig das deutſche Volk von den großen Deutſcher
Hand über den großen Meiſter hielt, erneuert, ſind ja die
erleiden. Er iſt mit einer 810 Kilometer entfernten Sig=
haben
, die in den Kreis der Walhalla=Genoſſen aufge=
Wittelsbacher ſeit altersher nicht nur der bildenden Kunſ
nalſtation verbunden. Wenn man in der Signalſtatiot
nommen würden. Wenn bei irgendeinem deutſchen Künſt=
uf
einen elektriſchen Knopf drückt, ſteigt der Zylinder aus
auch den Senfl und Orlando di Laſſo, den Kerll, Steffani
er der Neuzeit, ſo iſt dieſer Wunſch bei Richard Wagner
ſeinem Verſtecke empor, erhebt ſich etwa ½ Meter über dem
und Abaco, den erſten Künſtlern der Muſik und des Thea
erfüllt. In Wort und Schrift, in der Tagespreſſe, in zahl=
Erdboden und feuert zu gleicher Zeit in horizontaler Rich=
ters
ihrer Zeit edle Förderer geweſen. Die letzten her
loſen Broſchüren und Büchern, in einer Literatur, die an
ung 400 Schüſſe ab. Eine Reihe ſolcher Apparate ſollen
vorragenden Deutſchen, die in dieſer Halle Platz fanden
Umfang nur in der Goethe=Literatur ihresgleichen findet,
Bis
ei Verteidigungskämpfen Schützenlinien erſetzen und den
waren der große Kanzler und der große Feldherr
iſt Wagners Leben und Schaffen beleuchtet worden. Und
Angreifern ſchwere Verluſte beibringen. Das Wirkungs=
die Meiſter der Staats= und Kriegs=
marck
und Moltke
was mehr iſt, wohl niemand iſt unter uns, ja es lebt in
bereich der von dem Automaten ausgehenden Schüſſe er
unſt. Heute neigen wir uns vor dir, Richard Wagner
deutſchland wie im Auslande wohl kaum ein Gebildeter
ſtreckt ſich bis auf eine Entfernung von nahezu 3000 Meter,
der du durch deine Kunſt zu Deutſchlands Verherrlichung
der die Gewalt der Kunſt dieſes wunderbaren Mannes
und der Erfinder glaubt, daß ein ſolcher Geſchoßhagel
zur Wirkſamkeit deutſchen Geiſtes auf die ganze Welt in
nicht immer wieder im tiefſten Innern erlebt hätte. Wohl
einen anſtürmenden Gegner ſo dezimieren würde, daß eine
deiner Weiſe gleich deinen großen Vorgängern beigetra=
hatte
ſchon 1795 Herder eine Jlias, eine Odyſſee erſehnt
Fortſetzung des Angriffs unmöglich wäre. Selbſtverſtänd
gen haſt; wir grüßen dich mit Klängen deines deutſche
die allen unſeren vermiſchten deutſchen Sagen und Mär=
lich
können auch verſchiedene Reihen dieſer Apparate hin
ſten Werkes, das du erſonnen haſt in Huldigung deutſcher
chen gleichſam den Kranz raubte, und als Sage der
tereinander angeordnet werden, um auf dieſe Weiſe ver
Kunſt und ihrer Meiſter!
Sagen gelte; wohl rangen in der romantiſchen Epoche
ſchiedenen ſich wiederholenden Angriffen zu begegnen. Die
Prinz Rupprecht legte im Namen ſeines Vaters
Automaten ſind in ihrer Lage im Erdboden nicht ſichtbar,
viele in Deutſchland mit dem Probleme, die alte nordiſche
des Prinz=Regenten Ludwig, einen Kranz an der Büſte
und deutſche Sagenwelt wieder zu geſtalten; auch dieſe
und der Feind kann dieſe Verteidigungslinie erſt dann er=
nieder
. Ihm folgte der Kultusminiſter für die Staats=
kennen
, wenn der Kugelregen niedergeht. Zu Friedens=
Bau iſt ein Zeuge des wiedererwachenden Empfindens
regierung, das Hoftheater in München, die Akademie der
zeiten kann der Boden, in dem die Zylinder vergraben
der Deutſchen für den ehrwürdig alten Sagenſchatz, ebenſo
Tonkünſte und die Vertreter der Städte München, Bay
di
liegen, ohne Bedenken und Einſchränkung landwirtſchaft=
wie
die bildliche Darſtellung der Nibelungenſage,
Damit endigte die
euth, Nürnberg und Regensburg.
lich ausgenützt werden.
König Ludwig nach ſeiner Thronbeſteigung von Künſtler
Feier. Frau Coſima Wagner konnte wegen ihres ſchwe=
hand
ausführen ließ. Aber der mächtigſte Neubeleber der
Parſifal in 20 Minuten. Aus London wird berich=
ren
Leidens nicht zu der Enthüllungsfeier kommen.
alten Wunderwelt mit ihrem Reichtum an tiefen Sym=
tet
: Mit Genehmigung von Frau Coſima Wagner wer=
bolen
, in denen uns vielleicht älteſtes indogermaniſches
den vom 23. Juni ab in dem bekannten Londoner Varieté
Gut überliefert wird, iſt doch Wagner geworden. Nich
Coliſeum in dem ſeinerzeit auch die Pantomime
leicht iſt es bekanntlich unſerem Meiſter geworden, ſein
Stmurum von Reinhardt aufgeführt wurde, unter der
Fevilleton.
hohes Werk zu vollenden. Zwei Mitſtreiter, auf denen
Begleitung Wagnerſcher Parſifal=Muſik eine Serie von
unſer Auge mit beſonderer Bewunderung ruht, traten in
ebenden Bildern aufgeführt, die die entſcheidenden Mo=
C.K. Automatiſche Soldaten. Aus Kopenhagen wird
nente des Parſifal dem Publikum vor Augen führt. Die
dem aufreibenden Ringen, das Ideal durchzuſetzen, dem
berichtet: Bei dem däniſchen Patentamt hat ein Inge=
Abſicht des Unternehmens iſt es bis zu der Zeit, da der
ſchöpferiſchen Genie des Meiſters zur Seite. Der einc
nieur Aeſen ſoeben eine Erfindung eintragen laſſen,
Parſifal frei wird, den Beſuchern des Londoner Varietés
erſtand ihm in der eigenen zäh=energiſchen Tatkraft, in
die zugleich in allen anderen Ländern zur Patentierung
einen künſtleriſchen und drämatiſchen Vorgeſchmack der
der unerſchütterlichen Treue und in dem felſenfeſten Glau=
angemeldet
worden iſt und die dazu gedacht iſt, bei Ver=
Schönheiten des Parſiſal zu vermitteln. Die im Einver=
eidigungskriegen
und Verreidigungskämpfen feuernde
ben an ſeine künſtleriſche Miſſion; der zweite in der
I0
Tr. 34 2.. 2.
Zall.

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 4.
gen Station das Ausſteigen. Erſt hinter Kaſtel,
ſchluß wurde nicht herbeigeführt, die ſtädtiſche
wecen. Das iſt der Mrektion des u. 2. für die nichſten
als die vielen mächtigen Schornſteine der Amöneburger
Schlächterei wird jedoch aufrecht erhalten
Tage glänzend gelungen, iſt ſie doch in der Lage, einen
Fabriken ſichtbar wurden, bemerkte der Lehrer zu ſeinem
Die öffentliche Sitzung ſtand im Zeichen der Etats=
der
neueſten, kaum herausgekommenen Kunſtfilms: Die
Schrecken das Verſehen. Nun war guter Rat teuer; brauſte
beratungen. Wie der Oberbürgermeiſter hierzu ausführte,
Bettler von Paris für ſich zu erwerben. In dem aben=
der
Zug, ohne anzuhalten, bis Wiesbaden weiter, dann
ſei es möglich geweſen, auch in dieſem Jahre den Vor=
teuerlichen
Drama, das in der Ariſtokratie von Paris
anſchlag ohne Steuererhöhung balanzie=
verſäumte
man ſicher in Mainz den Schiffsanſchluß. Alſo
ſpielt, iſt der bekannte Filmſtar Alberto A. Capozzi der
ren zu können. Es wurden folgende Steuerausſchläge
og der Lehrer kurz entſchloſſen die Notbremſe.
bauptdarſteller. Er weiß den als Bettler verkleideten
für das Rechnungsjahr 1913 feſtgeſetzt: 189 Pfg. auf
Ein Ruck, und der Zug hielt. Der Miſſetäter ſtellt ſich
Prinzen Rochefort lebenswahr darzuſtellen und verleiht

1 Mark ſtaatliche Einkommenſteuer und 34,5 Pfg. auf
ſo dem prächtigen Werke einen beſonderen Reiz. Aber
ſelbſt vor, unterwirft ſich einem hochnotpeinlichen Verhör
100 Mark des für die Beſteuerung des Grundbeſitzes, Ge=
dieſer
ganze hervorragende Film erſchöpft das Programm
und erfährt jetzt zu ſeinem Aerger, daß die Verzweiflungs=
werbebetriebes
und Kapitalvermögens feſtgeſtellten
nicht, eine große Reihe der allerneueſten Humoresken
tat durchaus nicht nötig geweſen wäre, denn nach ein
Wertes.
und aktuellſten Naturaufnahmen ſchließen ſich ihm an.
paar Minuten hält der Zug in Biebrich=Oſt. Doch die 30
öffenbach, 30. Mai. Es klingt zwar wie eine Mär
Auch das Künſtlerkonzert ſorgt für Unterhaltung, und vier
Mark Strafe für die Notbremſe müſſen bezahlt werden.
aus der bezopften Zeit, das kleine Geſchichtchen, das wir
große Ventilatoren für eine reichliche Luftzufuhr und
Aber jetzt raſch zur Station hinaus, um per Elektriſche
hier unſeren Leſern zu Nutz und Frommen erzählen
Abkühlung. Der 1. Darmſtädter Kino ( Grafen=
raſch
zurück an den Rhein zu fahren. Doch da tritt ihm
wollen, das ſich aber in Wirklichkeit in des freien Heſſen
ſtraße 12. Ecke Rheinſtraße) bringt ab Samstag drei
der Perronſchaffner und dann der dienſttuende Beamte
Tage lang den Senſationsſchlager Abgründe mit der
ortſchrittlichſter Stadt, in Offenbach, zugetragen hat. Der
entgegen. Man hat ja gar keine Fahrkarten bis Biebrich=
berühmten
ſchwediſchen Tragödin Aſta Nielſen in der
Auslaufer eines hieſigen bekannten Geſchäftsmannes
Oſt. Nach längerem Verhör kommt man auch hier los.
Titelrolle. Dieſer ganz hervorragende Film iſt der beſte
ſollte die Staatsſteuern bezahlen. Nachdem
nachdem man den Fahrpreis für die überfahrene Strecke
der Urban=Gad=Serie. Der Goldregen iſt ein ganz
r eine geraume Zeit gewartet hatte, kam endlich auch die
nachbezahlt hat. Endlich ſind aller Hinderniſſe beſeitigt,
beſonders gewähltes Drama mit herrlichem Spiel und
Reihe der Abfertigung an ihn. Der betrefſende Beamte
und man kommt mit der Elektriſchen nun raſch zu dem
feinem Milieu. Steigende Flut ein hervorragend ge=
nahm
das Geld in Empfang, machte die notwendigen Ein=
Landeplatz, den man noch glücklich im letzten Augenblid
ſpieltes Drama der Firma Gaumont=Paris. Der Klap=
buchungen
, quittierte den Erhalt auf dem Steuerzettel
vor Abgang des Dampfers erreicht.
perſtorch Die Eingehüllte bilden den humoriſtiſchen
und bemerkte in letzter Sekunde, daß für den Steuerzahler
Worms, 30. Mai. Eine Abſchiedsfeier für
Teil. Alpine Technik zeigt die gefährlichſten Kletter=
ein
Mahnzettel unterwegs ſei. Er teilte dies dem Aus=
Herrn Oberſten v. Behr wurde im Offizierskaſino
künſte in den Dolomiten. Der Wochenbericht bringt alle
laufer mit, der daraufhin gleich die 10 Pfennig für die
abgehalten, an der außer dem Offizierkorps des hieſigen
neuen Vorkommniſſe in der Welt.
In den Abruzzen
Mahnung mitbezahlen wollte. Damit ſtieß er jedoch auf
Regiments auch verſchiedene Gäſte teilnahmen, u. a. Frei=
und Grenzfeſtlichkeiten in Cheyenne erinnern an Buf=
entſchiedenen
Widerſtand des genauen Beamten. Dieſer
herr Heyl zu Herrnsheim, Oberbürgermeiſter Köhler und
falo Bill. Wild=Weſt zeigt hervorragende Naturauf=
beobachtete
nun das umgekehrte Verfahren, wie vorhin
Kreisamtmann Hemmerde. Als Regimentsälteſter brachte
nahmen. Das Theater iſt hoch, luftig und ſehr kühl und
Er annullierte die Eintragung in die Bücher, durchſtrich
Herr Oberſtleutnant Foerſter das Kaiſerhoch aus. Für die
daher angenehm bei der jetzigen Witterung. (Siehe Anz.)
die Empfangsbeſcheinigung auf dem Steuerzettel und gab
herzliche Anſprache dieſes Herrn, ſowie für die war=
*
Konzertveranſtaltungen. Brauerei= Reſtau=
dem
Auslaufer den Steuerbetrag mit der Weiſung zurück
men, anerkennenden Worte des Herrn Oberbürgermeiſters
rant Heſſſiſcher Hof. Heute, Samstag, den 31.
die Steuer erſt dann zu bezahlen, wenn der Mahnzettel bei
dankte der ſcheidende Herr Oberſt in herzlicher Weiſe. Vom
Mai, wird die Kapelle des Großh. Heſſ. Artillerie= Regi=
ihm
eingetroffen ſei. Dem Boten blieb nichts anderes
Offizierkorps wurde ihm eine Nachbildung des im Kaſino
ments Nr. 61 unter Obermuſikmeiſter M. Webers Leitung
übrig, als dieſer Weiſung zu folgen und mit ſeinem Gelde,
befindlichen Röchlingſchen Gemäldes Erſtürmung des
konzertieren. Ein beſonders gewähltes Programm liegt
nachdem er die Zeit nutzlos verſäumt hatte, wieder nach
Schloſſes Chambord in kunſtvollem Rahmen zur dauern=
dieſem
Konzert zugrunde, wobei in der Hauptſache nur
Hauſe zurückzukehren. Als dann nach einigen Tagen der
den Erinnerung an die Tätigkeit im Regiment Prinz
gern gehörte Muſikſtücke zur Aufführung gelangen. (Siehe
Mahnzettel glücklich ankam, waren die Bemühungen, die
Karl überreicht.
Anzeige.)
Ludwigshöhe. Mit Rückſicht auf die
Steuer zu bezahlen, endlich von Erfolg gekrönt. Was
Guntersblum, 30. Mai. Den Tod im Rheine
Märchenſpiel=Aufführungen in der Orangerie iſt der Be=
würde
der Steuerbeamte wohl gemacht haben, hätte er
ginn des Sonntagskonzertes der Kapelle des Leibgarde=
geſucht
hat der in den 60er Jahren ſtehende Arbeiter We=
nicht
zufällig bemerkt, daß ein Mahnzettel unterwegs iſt,
del von hier. Wedel, dem bereits ſeine zweite Frau ge=
Regiments auf 5 Uhr verlegt. (S. Anz.) Schützen=
ſo
daß er alſo die Steuer ſchon beim erſten Kommen des
torben iſt, muß in einem Schwermutsanfall den Selbſt=
hofgarten
. Sonntag, den 1. Juni, konzertiert die Ka=
Boten angenommen hätte? (Offenb. Ztg.)
mord ausgeführt haben. Er fuhr geſtern vormittag nach
pelle des Leibgarde=Regiments unter Leitung des Herrn
Buchſchlag, 30. Mai. Schwere Wahlkämpfe ſtehen den
Oppenheim und ſprang in der Nähe des Hafens in den
Hauske. Ein ſchönes, außergewöhnlich volkstümliches
Bewohnern der Gartenſtadt Buchſchlag für mor=
Rhein. Unweit der fliegenden Brücke wurde die Leiche
Programm verſpricht einige angenehme Stunden.
Bei
gen bevor. Es gilt diesmal, den Ehrenbeigeord=
des
Wedel noch im Laufe des Vormittags von den
ungünſtiger Witterung Streichkonzert im Saale. (Siehe
neten des neuen Gemeindeweſens zu beſtellen. Durch
Anzeige.)
Brückenwärtern geländet.
den Ausgang der Bürgermeiſterwahl iſt der Kampf der
Langsdorf, 30. Mai. Ein neues Defizit von
beiden gleich ſtarken Parteien womöglich noch erbitterter
200000 Mark hat ſich laut M. J. bei der hieſigen
W. Gernsheim, 29. Mai. Am Rheine wurde die
eworden. Die Binding=Partei, die bei der Bürgermeiſter=
Kaſſe ergeben ſo daß heute der geſamte Fehlbetrag
Leiche der 19jährigen Kißler aus Waldſee geländet.
wahl mit einer Stimme Mehrheit Siegerin blieb, hat als
annähernd 900000 Mark beträgt.
Anſcheinend liegt ein Mord vor, denn die Leiche weiſt
hren Kandidaten den Druckereibeſitzer und Zeitſchriften=
verleger
Andreas Joſeph Keil aufgeſtellt, während die
Stichwunden auf. Als Täter kommt ihr Geliebter in
gegneriſche Strzemieczny=Partei den Rentner Karl Buch=
Reich und Ausland.
Betracht, der bereits flüchtig gegangen iſt.
mann zu ihrem Kandidaten erhob. Die Verſuche, beide
B. Gernsheim, 30. Mai. Einen ſchönen Anblick ge=
Aus der Reichshauptſtadt 29 Mai. Zwei in der
Parteien auf einen gemeinſamen Kandidaten zu einigen
währte es, als heute morgen der Köln=Düſſeldorfer Damp=
Annenſtraße durchgehenden Pferden eines Schläch=
ſcheiterten
. Der von der Binding=Partei als neutraler
fer den Gernsheimer Anlegeplatz verließ dicht beſetzt mit
terfuhrwerks ſprang, um Unheil zu verhüten, der
Kandidat vorgeſchlagene Fabrikant Rudolf Stein wurde
einer fröhlichen Kinderſchar, denn außer den Kindern
gerade des Weges kommende Leutnant Lewandowski in
von der Gegenpartei abgelehnt, worauf in einer geſtrigen
einer Schule von Hofheim bei Worms, die ſich ſchon auf
die Zügel. Es gelang ihm nicht, die raſenden Tiere auf=
Verſammlung die Bindinger den Verleger Andgeas
dem Dampfer befanden und nach Oppenheim wollten,
zuhalten. Er wurde umgeriſſen und derart überfahren,
Joſeph Keil einſtimmig aufſtellten.
waren vier Klaſſen der hieſigen Realſchule und zwei Schu=
daß
er auf der Stelle ſtarb. Geſtern abend kam es in
W. Lampertheim, 30. Mai. Die älteſte Einwoh=
einem
Hauſe am Spandauer Schiffahrtskanal zu einer
llen von Stockſtadt zugeſtiegen, die bis Mainz fuhren.
nerin unſerer Gemeinde die Michael Kett=
Eiferſuchtsſzene zwiſchen dem verheirateten Ar=
Nachdem dort die Realſchulklaſſen einen Gang nach dem
ler I. Witwe, iſt geſtern im Alter von 92 Jahren ge=
beiter
Wetzel und dem ebenfalls verheirateten Tiſchler
Druſusſtein, der römiſchen Waſſerleitung und den Denk=
ſtorben
. Die Verſtorbene war bis zuletzt noch verhält=
Barthel. Der erſtere ſtellte der Frau des letzteren nach
mälern gemacht und die Volksſchulen das Altertums= und
nismäßig rüſtig. Im Käfertäler Wald hat ſich
und machte ihr mehrfach Anträge, die von ihr zurückge=
Naturhiſtoriſche Muſeum, den Dom, das Gutenberg= und
der von hier gebürtigte, 22 Jahre alte Fabrikarbeiter
wieſen wurden. Wetzel ſchlug mit einem ſcharfen In=
das
Schiller=Denkmal beſichtigt hatten, wurde mit dem
Franz Bohn einen Schuß in die Herzgegend
ſtrument auf Barthel ein, der ſchließlich aus zahlreichen
Dampfer die Heimfahrt angetreten.
beigebracht. Bohn, der ſeit einiger Zeit in Mann=
Wunden blutete. Als Frau Barthel zu Hilfe eilte, wandte
Jugenheim, 30. Mai. Sonntag, den 8. Juni d.
J.,
heim wohnt, will die Tat aus Liebeskummer begangen
ſich Wetzel auch gegen ſie und brachte ihr mehrere tiefe
begeht der hieſige Geſangverein Sängerluſt
ſein
haben. In bedenklichem Zuſtand wurde er in das Allge=
Wunden bei. Dann ergriff er die Flucht, wurde aber
25jähriges Vereinsjubiläum, verbunden mit
meine Krankenhaus nach Mannheim gebracht. Der
auf der Straße von den erregten Hausbewohnern feſtge=
einem
Geſangswettſtreit, an dem ſich mehr als 20 Vereine
hieſige Ferkelmarkt am Dienstag war mit 97
nommen und der Polizei übergeben. Die Wunden der
beteiligen. Es ſind ſo viele Preiſe geſtiftet worden, daß
Tieren befahren, die faſt alle flott abgeſetzt werden konn=
beiden
Eheleute ſind ſchwer, aber nicht lebensgefährlich.
jeder mitſingende Verein mit einem wertvollen Preiſe be=
ten
, da ſehr viele Käufer erſchienen waren. Die Preiſe
In den Fabrikräumen der A.=G. Lichtenberger Wollfabrik
dacht werden kann. Die Feſtrede hat Herr Lehrer Weide
bewegten ſich zwiſchen 3847 Mark pro Paar. Der
n Lichtenberg ereignete ſich heute abend eine ſchwere
aus Darmſtadt übernommen.
nächſte Ferkelmarkt, mit dem gleichzeitig auch eine Prä=
Erploſion in der Karboniſation, wobei 14 Arbeiter
Bensheim, 30. Mai Die (69.) Jahresverſamm=
miierung
verbunden iſt, findet am 10. Juni ſtatt
und ein Meiſter ſchwer verletzt wurden. Wie die Ver=
lung

des Heſſiſchen Hauptvereins
der
34. Heſſiſche
Lampertheim, 30. Mai. Das
waltung der Fabrik mitteilt, iſt die Urſache der Exploſion
Guſtav Adolf=Stiftung wird am 29. und 30. Juni
Kirchengeſangvereinsfeſt, bei dem die Ver=
Die Verhandlung gegen
noch nicht feſtgeſtellt.
d. J. hierſelbſt in Verbindung mit dem 50jährigen bezw.
eine von Alsbach, Auerbach, Birkenau, Groß=Rohrheim,
en Knabenmörder J. Ritter findet in der am
25jährigen Jubiläum der evangeliſchen Kirchen zu Bens=
Jugenheim a. d. Bergſtr., Lampertheim und Zwingenberg
16. Juni beginnenden außergewöhnlichen Schwurgerichts=
heim
und Heppenheim ſtattfinden.
mitwirken, wird am Sonntag, den 6. Juli, hierſelbſt ge=
periode
ſtatt.
Offenbach, 30. Mai. In der geſtrigen Stadtver=
feiert
werden. Die Hauptprobe beginnt um 10 Uhr, die
Windesheim, 30. Mai. Einen guten Fund machte
ordnetenſitzung kam es außerhalb der Tagesord=
Hauptverſammlung um 11 Uhr, der Feſtgottesdienſt um
geſtrigen Tage ein fremder Hauſierer auf der
am
nung zu einer langen Debatte über das Verhalten der
halb 2 Uhr (Feſtprediger iſt Herr Profeſſor D. Dr. Schian=
Lhauſſee. Er fand eine Handtaſche mit einem Bar=
Offenbacher Schweinemetzger die bekanntlich aus Obſtruk=
Gießen), die Feſtverſammlung nachmittags um 3 Uhr.
nhalt von 2500 Mark. Anſcheinend war der Be=
tion
gegen die ſtädtiſche Schlächterei den Offenbacher
trag von Inſaſſen eines kurz vorher die Strecke paſſieren=
Für die unter dem Vorſitz von Prälat D. Dr. Flöring
Schlachthof boykottiert haben. Oberbürgermeiſter Dr.
den Autos verloren worden. Wirklich kehrte auch bald
tehende Hauptverſammlung wurde folgende Tagesord=
Dullo bat. keinen Beſchluß herbeizuführen, da neuerdings
das Auto zurück, und der ehrliche Finder meldete auf Be=
nung
aufgeſtellt: 1. Jahresbericht; 2. Rechnungsablage;
mit den Schweinemetzgern und Ochſenmetzgern Verhand=
fragen
ſofort ſeinen Fund. Die Autofahrer ſchenkten dem
Beſchlußfaſſung über das nächſte Feſt; 4. Neuwahl des
lungen eingeleitet ſeien, die hoffentlich zu einem befriedi=
armen
Hauſierer ohne weiteres einen Hundertmarkſchein.
Ausſchuſſes nach § 8 der Satzung; 5. Verſchiedenes.
genden Ergebnis führen würden. Ein beſtimmter Be=
Diez, 29. Mai. Auch die letzten von den fünf Sträf=
Da Herr Profeſſor Heil aus Geſundheitsrückſichten das
lingen, die am Dienstag aus dem hieſigen Zuchthaus
lmt des Schriftführers niederlegen mußte, ſo iſt auf Be=
ſtändnis
mit Frau Coſima Wagner vorbereitete Darſtell=
entflohen
waren, ſind heute mittag von Landleuten bei
chluß des Ausſchuſſes an deſſen Stelle Kanzleidirektor
ung bringt als erſtes Bild Parſifal tötet den Schwan und
Gackenbach feſtgenommen und dem Zuchthauſe wie=
Becker in Darmſtadt, Inſelſtraße 36, getreten, an den hin=
wird
darum von Amfortas und den Rittern abgewieſen,
der zugeführt worden. Es handelt ſich um den vielfach
fort alle Mitteilungen, Geſuche und dergleichen gerichtet
weil in jenen heiligen Stätten das Leben aller Tiere als
vorbeſtraften Michael Fleſch aus Folſchweiler und den
werden wollen.
unantaſtbar gilt. Zweites Bild: Amfortas und der
Taglöhner Georg Hach aus Malſtatt=Burbach. Beide
Mainz, 30. Mai. Der Schnellzug Koblenz-
Gral. Und in dieſer Weiſe werden dann weiter darge=
haben
noch lange Strafen zu verbüßen.
Biſchofsheim ſtieß heute morgen 6 Uhr 10 Min.
ſtellt: Die Ausweiſung Parſifals aus dem Gralsſchloſſe,
Trier 29. Mai. Das vom Kreiſe Saarburg mit
auf Station Mombach auf eine Rangierab=
Parſifal in Klingſors Zauberſchloſſe mit den Blumen=
einem
Koſtenaufwand von 1.2 Millionen Mark erbaute Zen=
teilung
. Mehrere Wagen wurden zertrümmert und die
mädchen und Kundri, Klingſors Speerwurf auf Parſifal,
ralwaſſerwerk bei Wawern, das 61 Orte mit Waſ=
Lokomotive ſchwer beſchädigt. Der Lokomotivführer und
der Einſturz des Zauberſchloſſes, die Heilung der Wunde
ſer verſorgt, wurde heute in Anweſenheit des Oberpräſi=
der
Heizer des Schnellgüterzuges konnten ſich rechtzeitig
des Amfortas und als letztes Bild Parſifal und der Gral
denten der Rheinprovinz Freiherrn v. Rheinbaben und
durch Abſpringen von der Maſchine retten. Es iſt großer
mit Kundris Tod. Die ganze Aufführung ſoll 20 Minuten
des Landeshauptmannes Dr. v. Renvers feierlich er=
Materialſchaden entſtanden. Die Wagen des Zuges ſtehen
dauern. Die Entwürfe zu den Szenenbildern liefert der
öffnet. Intereſſant iſt, daß das Waſſerwerk das nötige
enkrecht in die Höhe, die Lokomotive ſteht auf dem Ge=
bekannte
Maler Byan Shaw; dem muſikaliſchen Teil die=
Waſſer nicht fließenden Quellen entnimmt, ſondern einem
päckwagen der Rangierabteilung. Das Berg= und Tal=
ſer
Aufführung einer Parſifal=Verkürzung wird man be=
unterirdiſchen
Strom, der zur Saar fließt, das Waſſer
leis war anderthalb Stunden geſperrt und erlitten die
ſondere Aufmerkſamkeit widmen, das Orcheſter erfährt
wird aus dem 6 Meter tief liegenden Strom heraufge=
ſämtlichen
Züge große Verſpätungen. Das Güterzug=
eine
große Verſtärkung, und als Dirigent wird Sir Henry
pumpt, in drei Haupthochbehältern angeſammelt und von
zleis iſt noch geſperrt; es müſſen erſt die Wagen wegge=
Wood am Pult erſcheinen
da den einzelnen Orten durch Pumpen zugeführt. Jeder
räumt werden. Schuld an dem Zuſammenſtoß ſind die
ml. Ein neuentdeckter Raffgel Der Photographie
Ort hat einen Ortshochbehälter
unzulänglichen Verhältniſſe in der Station. Es wurde
die ſich im Dienſte der Aſtronomie bereits als ein ſo
Diedenhofen, 30. Mai. Geſtern abend iſt die Tho=
zur
Erweiterung des Bahnhofes Gelände angekauft und
wertvolles Hilfsmittel zur Entdeckung kleiner, im Fern=
masſchlackenmühle
bei Diedenhofen niederge=
ſteht
die Erweiterung in Ausſicht. Amtlich wird über
rohr nicht ſichtbarer Himmelskörper, erwieſen hat, iſt kürz=
brannt
. Nur das Maſchinenhaus und einige Neben=
den
Unfall berichtet: Heute morgen 6 Uhr 9 Minuten fuhr
lich auch auf künſtleriſchem Gebiete eine Entdeckung von
gebäude konnten gerettet werden. Mehrere Feuerwehr=
in
dem Bahnhof Mainz=Mombach ein ausfahrender =
weittragender
Bedeutung geglückt. Es handelt ſich dabei
leute erlitten bei den Löſcharbeiten Brandwunden.
terzug auf einen im Geleiſe haltenden Zugteil auf. Es
um die Auffindung einer unbekannten Skizze von Raffael,
München, 30. Mai. Im Stollen des Leitzſch=Werkes
entgleiſten ſechs Wagen, welche zum Teil ſtarl
die Dr. Wauters an der königlich belgiſchen Akademie mit
in Oberbayern ſtürzten beim Auswechſeln der Zim=
beſchädigt
wurden. Perſonen wurden nicht verletzt. Der
Hilfe des photographiſchen Apparats gelungen iſt, und
nerung die Erdmaſſen zuſammen und begruben
Betrieb konnte auf den anderen Geleiſen aufrecht erhalten
von der Lippmann in der jüngſten Sitzung der Pariſer
vier Arbeiter. Einer davon war ſofort tot, der zweite
werden. Nur wenigen dürfte die Tatſache bekannt ſein,
Akademie der Wiſſenſchaften Mitteilung machte. Raffael
ſtarb und ein anderer wurde verletzt.
daß zu dem Landtagswahlkreis Wiesbaden
hatte mit dem Stift auf einen Karton einen Kopf gezeich=
Halle, 30. Mai. Zwei noch nicht ausgewachſene =
nicht
nur der Stadtkreis Wiesbaden und der Untertaunus
net und ſpäter, vielleicht aus augenblicklichem Mangel an
ren gelangten im Zoologiſchen Garten aus ihrem Käfig
kreis gehört, ſondern auch die Wahlberechtigten der
in
Material, auf demſelben Karton mit Sepia über den alten
in einen Eisbärenzwinger. Die Eisbären zerriſſen
Mainz garniſonierenden preußiſchen Truppen, nämlich
einen neuen Kopf gemalt. Da die Sepiazeichnung aber
die Eindringlinge und fraßen ſie
die Militärbeamten. Sie hatten zur preußiſchen
im Laufe der Jahre verſchwand, ſo war auf dem Blatte
Danzig, 29. Mai. Abends 8 Uhr gelang es, den an=
Landtagswahl drei Wahlmänner zu wählen und haben
das urſprüngliche Bild erſchienen. Als Wauters kürzlich
geſtrengten Bemühungen der Abſchleppungsdampfer, den
auch getan.
Eine Frankfurter Schulklaſſe unter=
den
Karton photographierte, konnte er zu ſeinem nicht ge=
Panzerkreuzer König Albert
freizube=
nahm
geſtern vormittag in Begleitung ihres Lehrers einen
ringen Erſtaunen feſtſtellen, daß die photographiſche Platte
kommen. Das Schiff wurde nach der Reede geſchleppt.
Schulausflug an den Rhein. Die Fahrt ſollte
außer der Zeichnung, der die Aufnahme galt, noch eine
Breslau, 29. Mai. Etwa 600 Perſonen demon=
bis
hierher per Bahn und von Mainz aus per Dampfer
Sepiazeichnung zeigte, von der man auf dem Karton nicht
ſtrierten vor dem Rathauſe. Als die Polizei die
rheinabwärts nach Bingen gehen. Infolge der endloſen
den Schatten einer Spur ſah. Die Welt iſt dadurch in den
Menge auseinander trieb, gab ein Mann mehrere
Beſitz einer Skizze Raffaels gekommen, von deren Exi=
Fragen, mit denen die wißbegierige Jugend ihren Lehrer
Schüſſe auf die Polizeibeamten ab, wovon einer
ein
ſtenz man bisher keine Ahnung hatte.
im Zuge beſtürmte, vergaß dieſer bei der hieſi= Pferd und einen Polizeikommiſſar verletzte. Der Täter

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 5.
wurde verhaftet. EEs iſt der Bäckergeſelle Johann Smie=
unſere
Zuſtimmung erforderlich ſein. Hierüber iſt ein
neuem beſtrebt, die Bevölkerung zu provozieren. Es
tana. Er iſt, wie er angab, nicht ſtellenlos.
mtlicher Austauſch eingeleitet worden
cheint in den höheren Kreiſen Elſaß=Lothringens doch
Paris, 30. Mai. Dem hieſigen New=York Herali
nicht alles ſo harmoniſch und in Ordnung zu ſein, als es
Darauf wird in die zweite Leſung de=
wird
vom Piräus gemeldet: Der von Konſtantinope
hier hingeſtellt wird. Man ſpricht ſchon jetzt von der Be
kommende deutſche Kreuzer Straßburg wurde
Reichs= und Staatsangehörigkeitsgeſetzes
rufung des Prinzen Ernſt Auguſt zu Braunſchweig und
als er an den griechiſchen Forts vorüberfuhr, für ein tür=
Lüneburg für den Statthalterpoſten von Elſaß=Lothrin
fortgeſetzt. Abg. Blunck (Fortſchr. Vpt.): § 10, der
kiſches Schiff gehalten und beſchoſſen. Die Straßburg
gen. Auch erſchien die Vorlage mit ausführlicher Begrün
beſagt, daß die von der Regierung oder der Verwaltungs=
gegen
die vier Granaten abgefeuert wurden, von denen
dung zuerſt in Pariſer Blättern. Das läßt doch darauf
behörde eines Bundesſtaates vollzogene Anſtellung im
eine etwa 40 Meter vor ihr ins Waſſer fiel, ſtoppte ſofort,
chließen, daß dieſe Nachricht abſichtlich in die franzöſiſche
Staatsdienſte oder im Kirchendienſte für einen Deutſchen
worauf ein Lotſe den Kapitän der Straßburg verſtän=
Preſſe geleitet worden iſt. Man ſcheint an leitender Stelle
als Aufnahme, für einen Ausländer als Einbürgerung
digte, daß ſich ſein Schiff in einer gefahrvollen Lage be=
nicht
überlegt zu haben, daß der Entwurf eines Aus=
ungeſehen
wird, ſofern in der Ausſtellungsurkunde ein

finde und rings von Sprengminen umgeben ſei.
Der
nahmegeſetzes, für Elſaß=Lothringen eine Zurückſetzung
Vorbehalt nicht gemacht iſt, ſollte dahin abgeändert r=
Lotſe brachte ſodann die Straßburg aus dem gefahr
bedeutet und deshalb gegen den Geiſt der Reichsverfaſſung
den, daß ſtatt Kirchendienſt geſagt wird: Dienſt in einer
vollen Bereich und das Schiff fuhr ohne weiteren Unfall
verſtößt. Nicht nur Preßerzeugniſſe ſollen verboten werden
öffentlich anerkannten Religionsgemeinſchaft. Dr. Bel=
in
den Hafen ein
können, ſondern alle möglichen Erzeugniſſe. Insbeſondere
zer
(Ztr.): Ich bitte dieſen Antrag abzulehnen
Paris, 30. Mai. Ein großer Brand brach geſtern
ollen alle in franzöſiſcher Sprache erſcheinenden Zeitun=
der
Paragraph bleibt unverändert. Hinter § 12
abend in dem Hotel Mont Blanc in Aix les Bains
gen, wie die Alſacienne Lorraine und der Wetterléſche
vollen die Sozialdemokraten einen § 12a einfügen, der
aus. Das Gebäude wurde vollſtändig zerſtört. Der Scha=
Nouvelliſte getroffen werden. Herr Wetterlé hat bereits
einer Perſon die in einem Bundesſtaat geboren iſt und
den beläuft ſich auf mindeſtens 100000 Francs, wobei der
in Ausſicht geſtellt, ſeine Zeitung ſofort in deutſche:
bis zur Großjährigkeit ohne weſentliche Unterbrechung ſich
Wert des den Hotelgäſten mitverbrannten Gepäcks nicht
Sprache erſcheinen zu laſſen. Das wäre höchſt gefährlich
in einem Bundesſtaat aufgehalten hat, die Staatsange
inbegriffen iſt. Opfer an Menſchenleben ſind nicht zu be=
und bedenklich. Durch dieſes Vorgehen gegen den kleinen
hörigkeit in dem Bundesſtaate, in dem ſie den Wohnſitz
klagen.
Abbé Wetterlé hat man ihm den größten Gefallen getan
hat, zu billigen, wenn der Vater, bezw. beim unehelich Ge
Port=Vendres, 29. Mai. Von der Exploſion in
Billiger hätte man für ihn keine Reklame machen könner
vorenen die Mutter ſeit der Geburt ohne weſentlicht
der Dynamitfabrik von Paulilles werden fol=
als
durch dieſe Ungeſchicklichkeit der Regierung. (Heiter=
Unterbrechung den Wohnſitz in dem Bundesſtaat gehabt
gende Einzelheiten gemeldet: Drei Exploſionen erfolgter
ſat.
keit. Sehr gut! links.) Es gibt nur eine kleine nationa=
Abg. Landsberg (Soz.), befürwortet den An
nacheinander; ſie waren von einer derartigen Heftigkeit
rag
liſtiſche Gruppe in Elſaß=Lothringen, und da iſt die große
Abg. Dr. Gieſe (konſ.): Wir widerſprechen dem
daß die Trümmer des Gebäudes bis ins Meer geſchleu=
Antrag.
Der Antrag wird abgelehn
Kraftanſtrengung unverſtändlich, zumal auch andere Kreiſe
dert wurden. Bisher wurden drei Tote gefunden, drei
13 regelt den Verluſt der Staatsangehörigkeit. Die
von der Maßnahme getroffen werden. Das heißt mit
Leute werden noch vermißt
Sozialdemokraten beantragen, den Paſſus zu ſtreichen, wo
Kanonen nach Spatzen ſchießen. Es heißt, der deutſchen
Sevilla, 30. Mai. Der Hofzug mit welchem der
tach eine Deutſche durch die Eheſchließung mit dem An=
Bevölkerung blauer Dunſt vorgemacht, wenn von einer
König die Rückreiſe nach Madrid angetreten hatte, über=
gehörigen
eines Bundesſtaates oder mit einem Aus=
nationaliſtiſchen
Bewegung geſprochen wird. Die Maß=
fuhr
in der Nähe von Utera ein Kind. Der König ließ
länder die urſprüngliche Staatsangehörigkeit verliert. Ge
nahme, den Temps in den Reichslanden zu verbieten, iſ
den Zug halten und bemühte ſich ſelber um das Kind, das
gebenenfalls wünſchen ſie eine Milderung dieſer Beſtimm=
eine
unſinnige und zweckloſe Maßregel. Er kann dann
jedoch ſeinen Verletzungen erlag
ung dahin, daß der Verluſt nur eintritt, wenn die Frau
ja auf dem Umwege über Baſel eingeſchmuggelt werden
London, 30. Mai. IIn dem vornehmen Barkley=Hoter
durch ihre Verheiratung eine andere Staatsangehörig
Die Regierung ſollte doch einmal vernünftig werden
in Piccadilly ſpielte ſſich geſtern eine verwegene
eit erwirbt
-
Abg. Bernſtein (Soz.), begründet der
(Heiterkeit. Vizepräſident Dove bittet, derartige Rede=
Raubtat ab, wobei Einbrechern Juwelen im Werte
Antrag. Abg. Hanſen (Däne): Ich bitte Sie, dieſen
wendungen zu unterlaſſen.Erneute Heiterk.) Mit dem Be=
von
60000 Mark in die Hände fielen. Die Verbrecher hat
Antrag anzunehmen. Bei dieſer Gelegenheit kann ich im
griff öffentliche Sicherheit und Freiheit wird ein uner=
ten
ſich Eingang in jene Zimmer verſchafft, in denen die
Anſchluß an meine geſtrigen Ausführungen über der
hörter Unfug getrieben. Die Auflöſung des Vereins ehe
Hotelgäſte ihre Wertſachen deponierten. Den Nachtwäch=
wegen
Widerſtand gegen die Staatsgewalt und wegen
maliger Fremdenlegionäre und des Luftſchiffervereins er
ter des Hotels fand man mit ſchweren Verletzungen und
Diebſtahl abgewieſenen ſtaatenloſen Dänen mitteilen,
folgte auf Grund unwahrer und verlogener Berichte. Der
gebundenen Händen in einer Blutlache. Ein anderer
daß es ſich beſtätigt, daß der Widerſtand gegen die Staats=
Luftſchiffer=Verein hat keinerlei nationaliſtiſche Ten
Angeſtellter war in einen Nebenraum geſchleppt und dor
gewalt in einem Zuſammenſtoße mit einem Nachtwächter
denzen; es iſt ein reiner Sportverein, von dem eine Ge=
ebenfalls
gefeſſelt worden. Man nimmt an, daß es ſich
beſteht (Heiterkeit) und daß die Diebſtahlsangelegenhei
um internationale Einbrecher handelt, die den Raub voll=
fährdung
des Deutſchen Reiches nicht zu fürchten iſt, zu=
ſich
ſo verhält: Vor vielen Jahren hat der Betreffende,
führt haben
mal ihm auch Offiziere und Alldeutſche als Mitglieder
der jetzt etwa 30 Jahre alt iſt, als Schulknabe mit Spiel
Queenstown, 29. Mai. An der Südküſte von Irland=
angehören
. Mit dem Vorgehen gegen die Souvenir
genoſſen ſich etwas Obſt angeeignet (Heiterkeit und Lachen
im Hafen von Cork, iſt der amerikaniſche Dampfer
Alſacienne Lorraine hat die Regierung nichts erreicht. Das
und hat dafür eine Verwarnung erhalten. Das iſt alles
Haverford mit 1200 Paſſagieren von Liverppol nach
Schöffengericht hat den Verein freigeſprochen und die Auf=
Große Unruhe links, lebhafte Zurufe!) Wenn ſolche Ba
Philadelphia an Bord bei der Einfahrt von Queens=
löſung
als zu Unrecht erfolgt erklärt. Die Regierung hat
gatelle in dem Bericht des Regierungsvertreters enthalten
town im dichten Nebel auf den gefährlichen Downfelſen
ſich ſo von dem Schöffengericht eine eklatante Ohrfeige
iſt, ſo grenzt doch die Erhebung derart ſchwerer Beſchul=
aufgelaufen
. Durch den Anprall wurde der Vorder
geholt. Jedenfalls iſt irgend ein Erfolg von einem Aus=
digungen
an groben Unfug. (Rufe der Entrüſtung auf de
teil des Schiffes durchgeſtoßen. Die Admiralität wurd;
nahmegeſetz nicht zu erwarten; es würde lediglich die
linken Seite, dauernde Unruhe.)
Miniſterialdirektor Dr
ſofort von dem Unglück unterrichtet und ſandte Schleppe=
wenigen
überlauten nationaliſtiſchen Schreier triumphie=
Lewald:
Was ich darüber mitgeteilt habe, beruht auf
zur Hilfeleiſtung ab Nach den letzten drahtloſen Mel
ren laſſen. An dem Niederringen des Nationalismus ha
dem Berichte der von der zuſtändigen Behörde überſandt
dungen ſind ſämtliche Paſſagiere des Haverford
nicht die Regierung, ſondern die Sozialdemokratie eir
worden iſt. (Erneuter Lärm auf der Linken, Vizepräſident
wohlbehalten auf die Schleppdampfer gebracht und ar
Verdienſt. Es handelt ſich nur um einige wenige Leute
Paaſche bittet wiederholt um Ruhe.) Der ſozialdemo
Land geſetzt worden. Sie werden nach Liverpool zurück=
die
hinter Wetterlé ſtehen, und es iſt bedauerlich, daß die
kratiſche Antrag wird abgelehnt. Der Paragraph bleibt
befördert, woher der Dampfer kam. Der Haverford ſitzt
Regierung nicht mehr Taktgefühl bewieſen hat, die Reichs=
unverändert

noch feſt. Das Vorderteil des Schiffes iſt bereits unter
lande auch noch in dieſe Angelegenheit hineinzuziehen.
Die nächſten Paragraphen paſſierten ohne weſentliche
Waſſer.
Schuld trifft diejenigen, die die Angliederung an Preu=
Debatte
Bei § 22, der die Einbürgerung Fahnenflüch=
Petersburg, 29. Mai. Der deutſche Geſchäftsträger
ßen wünſchen, mit dem ſchlechteſten Wahlſyſtem. Mit
tiger regelt, empfiehlt Abg. Landsberg (Soz.) aber=
Botſchafter v. Lucius, der bayeriſche Geſandte Freiherr
Vorten, wie: In Scherben ſchlagen uſw. iſt nichts ge=
mnals
eine Abänderung. Er geht dabei auf den Fall des
v. Grunelius, der Generalkonſul, die Mitglieder der deut
tan. Die bedauerliche Rückgratloſigkeit, der Zickzackkurs
abgewieſenen Dänen ein und bezeichnet die amtlichen Be=
ſchen
Botſchaft und des Generalkonſulats und die Ver
erſtört das Vertrauen des Volkes. (Beifall b. d. Soz.,
richte als wiſſentliche Fälſchung. (Vizepräſident Paaſch=
treter
der Preſſe, beſichtigten heute die deutſche Ab=
Reichskanzler v. Bethmann Hollweg: Da die
ügt den Ausdruck und ruft, als Landsberg ihn wieder
teilung der Automobilausſtellung unte
Unträge der elſaß=lothringiſchen Regierung, die Gegen=
holt
, dieſen zur Ordnung.) Ich habe nur den Vorwur=
Führung des Herrn Allmers von den Hanſa= Automobil=
ſtand
der Interpellation ſind, vom Bundesrat noch nicht
gegen die Stelle erhoben die den Regierungsvertreter
werken. Die glänzende Vertretung der deutſchen Auto
verhandelt worden ſind, konnte alſo eine Stellungnahme
irregeführt hat. (Vizepräſident Paaſche: Dafür liegen
mobilinduſtrie wurde allgemein anerkannt 68 deutſche
der verbündeten Regierungen noch nicht erfolgen. Es liegt
keine Beweiſe vor. Ich bitte, ſolche Vorwürfe zu unter=
Firmen ſind auf der Ausſtellung vertreten, das macht bei=
nir
aber perſönlich daran, einer Reihe von Vorſtellungen
aſſen.) Der Paragraph bleibt unverändert
nahe die Hälfte aller Ausſteller aus. Der Verkauf iſt im
ntgegenzutreten, die man in Elſaß=Lothringen an dieſe
25a regelt die Wiedererlangung der Staatsange
allgemeinen befriedigend. Der Zar hat einen Benzwagen
Anträge geknüpft hat. Man hat geſagt, dieſe Anträge ſeien
hörigkeit durch einen früheren Deutſchen. Auf Antrag Dr.
gekauft. Im Anſchluß an die Beſichtigung fand ein Früh
ein Schlag in das Geſicht derjenigen, die vor einem Jahre
Belzers (Ztr.), wird dieſe Beſtimmung klarer gemacht.
ſtück ſtatt, an dem die Leiter der Ausſtellung, Flügel=
die
Verfaſſung gewährt haben. Mit der Verfaſſung haben
§ 26 ſpricht davon, daß ein ehemaliger Deutſcher, der nach
adjutant Swetſchin und die Vertreter des Deutſcher
dieſe Anträge gar nichts zu tun. Durch dieſe Anträge
früherem Recht durch zehnjährigen Aufenthalt im Aus=
Automobilklubs teilnahmen
vird die den Reichslanden gewährte Selbſtändigkeit der
lande die Reichsangehörigkeit verloren hat, einen Rechts
Landesgeſetzgebung nicht berührt und ſie bleibt völlig un=
anſpruch
auf Wiederaufnahme beſitzt. Der hierzu vor
verletzt. Die durch die Verfaſſung gewährte Selbſtändig=
Parlamentariſches.
liegende Abänderungsantrag wird abgelehnt. § 30ff
keit in eigenen Angelegenheiten wird hierdurch in keiner
Miniſterial=
unmittelbare Reichsangehörigkeit
Weiſe ausgeſchaltet, wenn man die einzelnen Materier
Die Beſoldungsvorlage im Finanz=
direktor
Lewald gibt Auskunft über die Verleihung de
betrachtet. Es iſt ſelbſtverſtändlich unbeſtritten, daß Elſaß
ausſchuß.
Reichsangehörigkeit an die Eingeborenen unſerer Kolo=
Lothringen ebenſo behandelt werden muß wie andere
Finanzausſchuß der Zweiten Kammer.
tien und ſtellt feſt, daß die Befugniſſe zur Verleihung die=
Landesteile, das iſt auch in dieſen Dingen niemals anders
In unſerem geſtrigen Bericht iſt ein Fehler unterlaufen
ſes Rechts bereits anderweitig feſtgelegt ſind und daß in
geweſen. Die Angelegenheiten, die uns hier beſchäftigen,
inſofern es im Anfang heißt, Abg. Molthan habe ſich
weder das Vereinsgeſetz noch das Preſſegeſetz, hat nie=
dieſer
Hinſicht das Geſetz keine Aenderung eintreten läßt.
für die Beſeitigung der Wohnungsgeldzuſchüſſe ausge
Abg. Liebknecht (Soz.) begründet einen Antrag ſeiner
mand bei Verleihung der Verfaſſung verlangt, daß Elſaß=
ſprochen
. Wie uns Herr Abg. Molthan mitteilt, iſt er
Lothringen in den Bereich dieſer Geſetze eingeſetzt wirk
Partei, wonach gegen einen nach Einbürgerung oder Auf=
für
die Aufrechterhaltung der Wohnungsgeld=
Niemand hat daran gedacht. Dieſe Dinge ſtehen in keiner
nahmegeſuch betreffenden ablehnenden Beſcheid der zu=
zuſchüſſc

Weiſe im Zuſammenhang mit der Verfaſſung. Ich will
tändigen Behörde das Verwaltungsſtreitverfahren oder
Der Finanzausſchuß fuhr am Freitag in der Be
zugeben: als ich vor zwei Jahren die Verfaſſung vertrat
der Rekurs zuläſſig ſein ſoll. Seitens der Freiſinnigen
ratung der Beſoldungsordnung fort. Es wurde nochmals
da habe ich das in dem Bewußtſein getan, daß der Gang
und Nationalliberalen liegen in demſelben Sinne gehal
die Frage der Neueinführung des Wohnungsgeldes als
der Dinge ſich in ordentlichen Bahnen bewegt und daß die
tene Anträge vor. Miniſterialdirektor Lewald bittet, die
penſionsfähigen Teiles des Gehaltes beſprochen. Auch
Bevölkerung Elſaß=Lothringens nichts anderes will, als
Anträge abzulehnen. Die Abgg. Beck=Heidelberg (natl.
hier zeigte ſich der Widerſtreit zwiſchen den Vertretern
unter ihrer Eigenart friedlicher Arbeit nachzugehen, und
und Sihr=Inſterburg (Fortſchr. Vpt.) befürworten noch
des Landes und der Städte, von denen die erſteren ihre
daß es gelingen werde, die Verſchmelzung der Reichslande
nals dieſen Antrag, von denen der nationalliberale An
Gegnerſchaft gegen die Regierungsvorlage bezüglich des
mit dem Reiche ſchneller als bisher zu fördern. Trotz dem
trag unter Ausſchluß des Verwaltungsſtreitverfahrens
Wohnungsgeldes wiederholt beſtätigten. Sodann ging
Widerſtande, den ich von mancher Seite des Hauſes, na
nur den Rekurs nach Maßgabe der Gewerbeordnung vor
der Finanzausſchuß zu dem Beſoldungstarif über und
mentlich von dem rechten Teil. zu verzeichnen hatte, hielt
ieht, ſoweit landesgeſetzliche Vorſchriften nicht vorhanden
beſprach in einer allgemeinen Erörterung deſſen Aufbau
ich an der Ueberzeugung feſt, daß ich in der Beurteilung
ſind. Unter Ablehnung des ſozialdemokratiſchen und frei=
und dann die einzelnen Poſitionen, insbeſondere diejeni=
der
Dinge mit der größeren Maſſe des werktätigen Volkes
ſinnigen Antrages wird der nationalliberale Antrag an
gen, bei denen Ungleichheiten und Härten, wie ſie früher
einig ging. (Sehr richtig!) Meine Herren! Ich bin auch
genommen, ebenſo eine Reſolution der Freiſinnigen au
bereits gerügt worden waren, jetzt ausgeglichen werder
heute noch feſt überzeugt, daß mit der Zeit das Ver
Vorlegung eines Geſetzentwurfes, durch den ein Reichs
ſollen. Von verſchiedenen Seiten wurde einer Verein
faſſungswerk das leiſten wird, was es leiſten ſoll. Und
verwaltungsgericht geſchaffen wird, dem auch die Entſchei
achung des geſamten Tarifs, der viel zu viel
weil ich an der Ueberzeugung feſthalte, kann ich mich nicht
dung über die Streitfrage betreffend Ablehnung der Au
Klaſſen enthalte, das Wort geredet. Es ſoll verſucht wer
in das Gefühl des Teiles der Bevölkerung hineindenken
ahme von Einbürgerungsgeſuchen in letzter Inſtanz zu
den, hierin Beſſerung zu ſchaffen. Dann wurde im allge
die in allen Sondergeſetzen eine capitis deminutio er=
übertragen
iſt
meinen über die Gleichſtellung der akademiſch gebildeten
blicken. Meine Herren! Speziell die Herren im Reichs=
Eine ſozialdemokratiſche Reſolution auf Vorlegung
Lokalbeamten mit den Juriſten verhandelt, und es ſol
lande und auch hier bitte ich, zu bedenken, daß dieſe Aus=
hierüber
in dieſen Tagen mit der Regierung in
ines Geſetzentwurfes, durch den ein einheitliches Indige=
nahmebeſtimmungen
, über die der Herr Vorredner ſich
der nächſten Sitzung Beratung gepflogen werden. Die
nat (unmittelbare Reichsangehörigkeit) für alle Deutſchen
beſchwerte, ſich nicht gegen diejenigen Elemente richten
nächſte Sitzung findet am Donnerstag oder, wenn
eingeführt werde, wird abgelehnt.
die eine ruhige und friedliche Verſtändigungspolitil
die Plenarſitzung am Dienstag zu Ende geführt wird,
Ohne Debatte werden die zu dem Reichs= und
wollen, ſondern gegen diejenigen, die dieſe Politik mit
ſchon am Mittwoch ſtatt.
Staatsangehörigkeitsgeſetze gehörenden Vorlagen, betref
unlauteren Mitteln bekämpfen.
fend das Reichsmilitärgeſetz, ſowie des Geſetzes betref.
Da verkenne ich wiederum nicht, daß ſich in neuerer
fend die Wehrpflichtigen vom 11. Februar 1888, unverän=
Zeit in Elſaß=Lothringen eine entſchiedene Oppoſition
dert angenommen. Damit iſt die zweite Leſung der
gegen den Nationalismus entwickelt hat. (Lebhafter Bei
Deutſcher Reichstag.
geſamten Vorlage erledigt.
fall rechts und Lachen links.) Ich weiß nicht, was darüber
Es folgt die
Berlin 30. Mai. Vizepräſident Dr. Paaſche er
zu lachen iſt. (Zuruf.) Ich glaube dasſelbe geſagt zu
Erſter Punkt der
haben, wie der Herr Vorredner. Ich muß aber demgegen=
öffnet
die Sitzung um 2.05 Uhr
ſozialdemokratiſche Interpellation
über auch betonen, daß der Nationalismus ſeit Jahren
Tagesordnung:
die frägt: Iſt der Herr Reichskanzler bereit, Auskunft dar=
Kurze Anfrage
licht ſo herausfordernd geweſen iſt, wie gerade jetzt. Nun
über zu erteilen, ob dem Bundesrat neue Diktatur
iſt geſagt worden, man ſolle den Nationalismus nicht
geſetze (Einſchränkung des Reichsvereinsgeſetzes und
des Abg. Dr. Müller=Meiningen (Fortſchr. Vpt.), der
überſchätzen. Das gebe ich zu, aber für richtig halte ich
des Preßgeſetzes für Elſaß=Lothringen) vorge
um Auskunft über die zwiſchen England, der Türkei und
es auch, dieſe Bewegung nicht zu unterſchätzen. Man ſoll
ſchlagen ſind? Billigt der Reichskanzler die zuerſt in Pa
dem Deutſchen Reiche abgeſchloſſene Vereinbarung
den Nationalismus nicht als eine unbedeutende Kleinig=
riſer
Blättern veröffentlichte Vorlage und ihre Begrün=
über
den Bau der Bagdadbahn bittet. Staats=
keit
anſehen, das würde mit Recht eine gewaltige Ent=
dung
?
Abg. Emmel (Soz.): Der erſte Teil der In
ſekretär von Jagow: Aus den Erklärungen des eng
rüſtung in den Kreiſen hervorrufen, die dem Nationalis=
terpellation
iſt durch die Ereigniſſe überholt worden. (Der
liſchen Staatsſekretärs geht hervor, daß ſich England und
mus des Herrn Wetterlé nicht gewogen ſind. Meine Her
Reichskanzler betritt den Saal.) Es bleibt nur der
die Türkei über den Entwurf eines Abkommens geeinig=
ren
! Mir iſt vielfach geſagt worden, man ſollte in auf
weite Satz übrig. Die elſaß=lothringiſche Regierung
haben, wonach die Bagdadbahn ohne Zuſtimmung Eng
geregter Zeit nicht ſo nervös werden. Das iſt durchaus
cheint das Bedürfnis zu haben, von Zeit zu Zeit im Vor=
Zur Wahrung

lands nicht über Baſra hinausgehen ſoll
richtig. Aber der Nationalismus bekommt erſt ein rich=
dergrunde
des öffentlichen Intereſſes zu ſtehen und die
ſeiner Intereſſen ſoll England in den Verwaltungsrat der
tiges Geſicht, wenn man ihn damit in Verbindung bringt,
öffentliche Aufmerkſamkeit auf ſich zu lenken. Nachden
vie ſich die auswärtige Lage Deutſchlands geſtaltet. In
Bagdadbahn durch zwei Stimmen vertreten ſein. Wir
der Polizeiminiſter von Elſaß=Lothringen Exzellenz ge
Zeiten ſchwieriger auswärtiger Beziehungen iſt ein ſtar=
ſind
, über die Verhandlungen auf dem Laufenden erhalten
ker Nationalismus beſonders gefährlich. Er macht ſich
worden iſt, ſcheint er noch etwas mehr zu erwarten; dent
worden. Soweit unſere früheren Bagdadverträge durch
die äußere Lage für ſeinen Dienſt nutzbar, und darin liegt
ſonſt iſt es unverſtändlich, wie er ſich immer wieder von
das engliſch=türkiſche Abkommen berührt werden, wird

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1931.
Seite 6.
ten und vortrefflich geleiteten Monatsſchrift iſt als Egger
lich der in Elſaß=Lothringen erſcheinenden Preſſe iſt die,
eine große Gefahr. Er will nicht nur die Lage Elſaß=
Lienz=Nummer erſchtenen und enthält folgende Beiträge:
ſie auch in Frankreich geleſen wird und dadurch die
Lothringens umändern, ſondern ſeine Maßnahmen ſint
Dr. Robert Corwegh: Albin Egger=Lienz (mit 8 Abb.).
Bande zwiſchen den betreffenden Kreiſen Frankreichs und
geeignet, die ganze deutſche Politik zu benachteiligen. Ge=
Erneſt Seilliere: Deutſcher Romantismus und franzöſiſcher
Elſaß=Lothringens immer enger knüpft. Die beiden An
rade dieſe Maßregeln ſind es, welche zeigen, daß dem
Romantismus. Paul Burg: Seſenheim Thaſſillo v. Schef=
träge
der elſaß=lothringiſchen Regierung und ihre Be=
Nationalismus, das Handwerk erſchwert werden muß
er: Charles de Coſter. Robert Hohlbaum: Der ſterbende
gründung ſind uns noch nicht bekannt, wir können uns
Und das hat die elſaß=lothringiſche Regierung veranlaßt
Cato. Theaterberichte. Literariſche Berichte
alſo noch nicht dazu äußern, wenn wir es auch grundſätzz
dieſe Anträge einzubringen. Sie ſind lediglich darauf
Schriften der Vereinigung für
ich billigen, jede Art von nationalem Chauvinismus au
gerichtet, dieſen Machenſchaften zu ſteuern und die Aus=
das
energiſchſte zu bekämpfen. Wir haben alles daran
taatsbürgerliche Bildung und Erziehung
wüchſe um jeden Preis zu bekämpfen, die ſich in beſon
9. Paul Rühlmann, Der ſtaatsbürgerliche Unterricht in
geſetzt, uns Elſaß=Lothringen zu erhalten, das uns ſo
derer Weiſe in der Agitation gezeigt haben, die das Land
Frankreich. (III u. 61 S.) 1,40 Mk. Verlag B. G. Teub=
große
Opfer an Gut und Blut gekoſtet hat. Wir wollen es
nicht zur Ruhe kommen laſſen. Und darüber müſſen wi
ner in Leipzig. Zu den Schriften der Vereinigung für
auch in Zukunft behalten. (Beifall.)
uns alle klar ſein, daß dieſe Nationaliſten letzten Endes
er
taatsbürgerliche Bildung und Erziehung (E. V.
ierauf wird die Weiterberatung auf Samstag
nichts anderes predigen, als den Revanchekrieg, einen
ſcheint als 9. Heft Paul Rühlmanns Staatsbürgerlicher
12 Uhr vertagt. Schluß 7 Uhr
Krieg Frankreichs gegen Deutſchland. (Bewegung.)
Unterricht in Frankreich nachdem derſelbe Gegenſtand
Es ſind Vorurteile, wenn angenommen wird, die
bereits drei Darſtellungen, wie er in der Schweiz, in
friedlichen Kreiſe würden von den Ausnahmebeſtimmun
Dänemark und in den Niederlanden gepflegt wird, ge=
gen
betroffen. Das iſt in keiner Weiſe der Fall. Es iſ
Verband für Jugendwohlfahrt und
funden hat. Von beſonderem Intereſſe ſind die Ausfüh=
eine
Verkennung der Sachlage, wenn behauptet wird, und
rungen über den Bildungsgang des franzöſiſchen Lehrers
Jugendpflege in der Stadt Darmſtadt
ich möchte das mit beſonderer Wichtigkeit betonen, daß
und ſeine politiſche Haltung. In einem Anhang gibt die
ſolche Ausnahmebeſtimmungen eine Abkehr von der bis=
C) Unter dem Vorſitz des Herrn Bürgermeiſters
Schrift das Urteil einflußreicher Perſönlichkeiten Frank=
herigen
Politik, eine Gefährdung der Verfaſſung bedeu
Mueller hielt geſtern nachmittag im Städtiſchen Saal=
eichs
über den Unterricht wie auch einige Unterrichtsbei=
ten
. Es kommt dies wohl von den maßloſen Ueber=
au
der Verband für Jugendwohlfahrt und Jugendpflege
piele, Abſchnitte aus Lehrbüchern und dergleichen in
treibungen über den Umfang der Vorſchläge der elſaß
eine Mitgliederverſammlung ab. Nach eine
leberſetzung.
lothringiſchen Regierung, die jedenfalls, glaube ich, durch
herzlichen Begrüßungsanſprache machte der Vorſitzende
den Vertrauensbruch eines untergeordneten Beamten ir
die Mitteilung, daß der Verband dem Arbeitsgarten für
die Oeffentlichkeit gekommen ſind. So enthielt der Temps
Mädchen am Schießhaus und dem Deutſchen Frauenver=
Der Balkankrieg.
eine vollkommene Darſtellung der ganzen Sache. Und
ein für Mädchenhorte je 50 Mark zugewieſen habe. So=
die
franzöſiſche Preſſe beſchäftigte ſich damit in einem ſol
dann erſtattete er Bericht über die Hauptverſammlung der
Zur Lage.
chen Maße, als ob es ſich um eine franzöſiſche Angelegen=
Deutſchen Zentrale für Jugendfürſorge in Berlin. Der
heit handle. Dieſen Blättern muß es klar gemacht wer=
London, 29. Mai. Im Unterhauſe erwähnte
Zentrale ſind bereits über 300 Verbände für Jugendfür
den, daß es ſich um eine deutſche Angelegenheit handelt
Staatsſekretär Grey die Balkanlage zu Beginn ſei
ſorge angeſchloſſen, und auf allen Gebieten der Jugend=
die
mit deutſchem Maßſtabe gemeſſen wird. In der deut=
ner
Rede. Er dankte für die anerkennenden Bemerkungen,
pflege hat ſich eine rege Arbeitstätigkeit entfaltet. Die
ſchen Preſſe habe ich, ich muß es dankbar anerkennen,
die von verſchiedenen Rednern über ſeine Tätigkeit in
diesjährige Tagung befaßte ſich hauptſächlich mit der
nur wenig Worte gefunden, die die Anträge als drakoni
Verlauf der Balkankriſe gemacht wurden und ſagte, wenn
Satzungsfeſtſtellungen für das Reich und Groß=Berlin
che Maßnahmen und die Rückkehr zur Diktatur darſtellter
er nicht näher auf die Dinge eingehe, welche mit dieſen
Als Hauptforderung wurde der Erlaß eines Kindergeſetzes
Solche Behauptungen richten ſich doch ſelbſt. Was wollen
Bemerkungen in engem Zuſammenhange ſtänden, ſo ge=
ür
das Deutſche Reich aufgeſtellt, und auch auf dem Ge
enn die Anträge auf Abänderung des Vereinsrechtes?
chähe es deshalb, weil man noch ſo viele Schwierigkeiter
biete der Verwaltung ſei es nötig, daß man ſich dieſer
Sie wollen den Vereinen zu Leibe gehen, die die öffent=
vor
ſich habe, deren Ende man noch nicht ſehe und es da=
Fürſorgefrage mehr als ſeither annimmt. Wünſchenswert
liche Freiheit und Sicherheit ſtören. Kein vernünftiger
er für ihn ſchwer ſei, eine Erklärung über dieſe Dinge
wurde bezeichnet die Herausgabe eines Verzeichniſſe:
Deutſcher hat doch ein Intereſſe daran, daß ſolche Vereine
abzugeben. Es ſei zutreffend, daß die Spannung und
aller Hilfsorganiſationen bei Behörden und Vereinen au
in Deutſchland beſtehen
die Beſorgnis bei den Regierungen Europas nachgelaſ=
dem
Gebiete der Jugendwohlfahrt und Jugendpflege
Die Beſtimmungen über das Reichspreſſerecht, welche
en und die Ausſichten auf den Frieden ſich gebeſſert hät
Ferner ſoll darauf hingewirkt werden, daß von der Reichs=
die

elſaß=lothringiſche Regierung in Ausſicht genommen
ten, doch wiſſe ein jeder, daß man nochviele Schwie=
regierung
nur ſolche Perſönlichkeiten für die Zwecke der
hat, finden ſich in dem Geſetz vom Jahre 1905 wieder
rigkeiten und einige ſehr heikle Fragen vor ſich
Jugendfürſorge zur Mitwirkung herangezogen werden
das vom Landesausſchuß einſtimmig angenommen wurde.
habe
die dieſem wichtigen Zweig der Volkserziehung voll und
Ich glaube, dabei hat der Herr Staatsſekretär Zorn von
Die Unterzeichnung des Präliminarfriedens
Bulach noch beſonders darauf hingewieſen, daß dieſelben
ganz gewachſen ſind. Auch die Errichtung eines Kinder=
Beſtimmungen in Frankreich beſtehen. Die Beſtimmunger
in
ſchutzamtes ſollte wie in Belgien für Deutſchland=
* London, 30. Mai. Das Protokoll des
des Reichspreßgeſetzes ſollen nur unter Aufhebung de
die Wege geleitet werden. Weiter wurde beſchloſſen, daß
Präliminarfriedens iſt heute mittag unter=
bisherigen
Beſtimmungen auf Elſaß=Lothringen ausge=
eine
Konferenz des Deutſchen Verbandes für Jugendfür=
zeichnet
worden
dehnt werden. Aufrechterhalten werden ſoll eine jetzt
ſorge im Herbſt (September) in Darmſtadt mit der
Der Friedensvertrag beſteht aus 7 Artikeln:
ſchon beſtehende Spezialverfügung der elſaß=lothringiſchen
Tagung der Deutſchen Frauenvereine vom Roten Kreuz
1. Nach der formellen Unterzeichnung des Vertrages wer=
Regierung, ausländiſche Zeitungen zu verbieten und den
ſtattfinden ſoll
den ſtändig Friede und Freundſchaft zwiſchen den vertrag=
inneren
Handel mit eingeführten fremdſprachlichen Preß
Es folgte ein Vortrag der Leiterin der alkohol=
ſchließenden
Parteien herrſchen. 2. Bis zu dieſer Zeit ſol
erzeugniſſen zu unterſagen. Dieſe letztere Beſtimmung iſt
reien Jugendgruppe in Darmſtadt, Fräulein Joeckel
den Verbündeten alles türkiſche Gebiet auf dem Feſtlande
auch in dem republikaniſchen Frankreich rechtens, und ſi
über den erſten Deutſchen Kongreß für alkoholfreie Ju
von Europa weſtlich der Linie Enos-Midia abgetreten
in
wird dort mit großem Nachdruck ausgeführt, wie
genderziehung in Berlin, der von über 1400 Delegierten
Die Grenze wird von einer internationaler
werden
Frankreich jede polizeiliche Maßnahme durchgeführt wird.
aus dem Reich beſucht war. Trefflich ſchilderte die Red
Kommiſſion feſtgelegt werden. 3. Die Grenzlage Alba
Ich meine, meine Behauptung iſt damit beſtätigt, daß es
nerin den gewaltigen Eindruck dieſer Verſammlung für
niens und alle anderen Fragen über Albanien ſollen den
nicht gerechtfertigt iſt, wenn man ſagt, daß man es hier
alkoholfreie Jugenderziehung. In zahlreichen Vorträge
Mächten überlaſſen bleiben. 4. Die Türken ſollen den
mit unerträglichen Ausnahmebeſtimmungen zu tun hat
wurden die Schäden und Gefahren des Alkoholgenuſſes
Verbündeten die Inſel Kreta abtreten und zu ihren Gun
Ich meine aber auch weiter, daß diejenigen Machenſchaf=
bei
Kindern und der heranwachſenden Jugend für die
ſten auf alle Herrſchafts= und ſonſtigen Rechte auf der
ten, die ſich gegen Deutſchland richten, in Deutſchland keir
Beſundheit, für die Erfolge des Unterrichts, der Erzieh=
Recht auf Exiſtenz haben. Alles, meine Herren, ſollte man
Inſel verzichten. 5. Die vertragſchließenden Mächte ſollen
ung in der Schule, ſowie für die religiös=ſittliche Erziehung
ſich ganz ruhig überlegen und beurteilen, nicht in der Auf=
den
Großmächten überlaſſen, das Schickſal der türkiſchen
und die Kriminalität beleuchtet und Vorſchläge zur Be
regung. Da wir es noch nicht mit einer Vorlage zu tur
Inſeln im Aegäiſchen Meer, mit Ausnahme von Kreta
Di
eitigung dieſer allgemeinen Volksgefahr gemacht.
haben, iſt es mir auch nicht vergönnt, auf Einzelheiten
und dem Berge auf der Halbinſel Athos, zu beſtimmen.
Hauptaufgabe zu ihrer Beſeitigung falle der Schule und
einzugehen und Behauptungen zu widerlegen, die der Herr
6. Die vertragſchließenden Parteien ſollen der internatio=
dem
Elternhaus durch eine alkoholgegneriſche Erziehung
Vorredner aufgeſtellt hat. Wenn ich mir eine Kritik er=
alen
Kommiſſion, welche in Paris tagen wird, die Feſt=
zu
. Beſonders auf den Univerſitäten ſollten belehrend
lauben darf, ſo hat der Herr Vorredner ſo getan, als
etzung der finanziellen Fragen überlaſſen. 7. Die Frag
Vorträge über die Alkoholfrage gehalten werden. Auck
ob die ganzen Vorſchläge bekannt wären, als ob ein Ge
über die Kriegsgefangenen, Gerichtsbarkeit, Nationali=
die
deutſche Lehrerſchaft ſollte hierzu Stellung nehmer
ſſetzentwurf vorliege. Da das aber noch nicht der Fall iſt
äts= und Handelsfragen werden durch Spezialkonven=
und durch Veranſtaltung von Ferienkurſen die Antialko
ſo muß ich mir ſelbſtverſtändlich eine gewiſſe Zurück=
tionen
feſtgelegt werden. Der Friede ſoll ſobald als mög
haltung auferlegen. Ich hoffe, daß ich in Elſaß=Lothrin
holbewegung unterſtützen. Die Rednerin beſpricht noch
ich unterzeichnet werden.
gen dasjenige Verſtändnis finde, das ich vorausſetze, und
die großen Erfolge der Guttemplervereine, von denen ir
* Sofia, 29. Mai. Die Regierung befahl Danew
das Gefühl für das, was uns not iſt. Es wäre unerklär=
Deutſchland 550 mit 22000 jugendlichen Mitgliedern be=
nach
der Unterzeichnung des Friedensvertrages nach Soſia
lich, wenn eine fremde, eine feindliche Macht auf deutſchem
Reicher Beifall wurde der Vortragenden
ſtehen.
zurückzukehren. Ebenſo erhielt der in Paris weilende
BBoden ihr Weſen treiben könnte, ohne daß wir dagegen
ihre trefflichen Ausführungen gezollt; der Vorſitzend=
Finanzminiſter Theodorow den Befehl zur Rückkehr
einſchritten. Wenn ein Verein nicht im Intereſſe und zun
-
Profeſſor Kiſſinger
ſchloß ſich mit Dankesworten an
Wohle des Inlandes, ſondern für das Ausland arbeitet,
gab über den Eindruck dieſes Kongreſſes noch einige Er=
Oeſterreich=Ungarn und die ſerbiſch=bulgariſchen Streit=
ſſo
wird kein Deutſcher dieſem Verein ein Recht auf eit
läuterungen und machte die Mitteilung, daß man auch
fragen.
weiteres Beſtehen einräumen. Und auch Sie, meine Her=
in
Heſſen den Weg der Alkoholbekämpfung in den Schulen
* Wien, 30. Mai. In Beſprechung der Rede de=
ren
(zu den Soz.), mögen Sie ſich Ihrer Pflicht bewuß
beſchritten habe
führt das
Paſitſch
Miniſterpräſidenter
ſſein und für das Wohl des Reiches ſtimmen. Auch die
Amtmann v. Bechtold von der Landesverſicherungs=
Fremdenblatt aus: Die an die Rede geknüpften Erwar=
Herren, die da glauben: Fiat justitia, pereat mundus
anſtalt und Leiter der Beratungsſtelle für Alkoholkranke
tungen erfüllten ſich nicht ganz, da man erwartete, daß ſie
und gegen jede Sonderbeſtimmung ſind, auch ſie, das
gab an Hand ſeiner reichen Erfahrung ein Bild über di
in die von der ſerbiſchen und bulgariſchen Preſſe leiden=
möchte
ich betonen, müſſen für das ſtimmen, was dem
verheerenden Wirkungen des Alkohols in Haus und Fa
ſchaftlich betonten Gegenſätze endlich Klarheit bringen
Wohle des Landes dient, nicht aber es gefährdet. Auck
nilie und richtete beſonders an die Frauen und Jung
werde. Trotz der großen Menge von Argumenten, welche
dieſe Herren muß ich bitten, mit ruhigem Sinne an di
rauen einen Appell, im Kampfe gegen den Alkohol vor
die Rede zum Nachweiſe der Notwendigkeit einer Revi=
Materie heranzutreten. Wenn die ruhige und friedliche
die Front zu treten. Darauf ſchloß der Vorſitzende mit
Entwicklung Elſaß=Lothringens gefördert werden ſoll,
ion des Vertrages anführt, bleibt ſie die Aufklärung übe=
Dankesworten an die Erſchienenen die Verſammlung.
dann müſſen dieſe Auswüchſe und die Beſtrebungen jener
die wichtigſten Punkte ſchuldig, nämlich darüber, welches
rechtzeitig und energiſch bekämpft werden, denen es
das Minimum der ſerbiſchen Forderungen hinſichtlich der
ein Dorn im Auge iſt, daß Elſaß=Lothringen unlösbar
künftigen Grenze zwiſchen beiden Verbündeten ſei. Nur
mit Deutſchland verbunden iſt. (Lebhafter Beifall.)
Vermiſchtes.
den allgemeinen ſerbiſchen Standpunkt ließ Paſitſch bei
aller Schonung in der Form der Rede mit größter Ent=
Abg. Fehrenbach (Ztr.): Wenn wir die Ange
Ein Deutſch=Nordiſcher Touriſten=
G.
ſchiedenheit hervortreten, den Standpunkt, daß Serbier
legenheit ruhig und ſachlich behandeln wollen, ſo hoffe ich
Verband beſteht ſeit einiger Zeit als eingetragene:
daß dies nur heute und morgen nötig ſein wird. (Seh
in einer Vertragsreviſion unter allen Umſtänden feſthal=
Verein mit dem Sitze in Berlin. Der Verband macht es
ichtig!) Nach den Vorgängen in den beiden Kammerr
ten müſſe. Die für die allernächſte Zeit angekündigten
ſich zur Aufgabe, ſeinen Mitgliedern auf Reiſen nach Nor=
ſſollte
es für die Reichsleitung ſchon lange erledigt ſein
perſönlichen Verhandlungen zwiſchen den beiden Mini=
wegen
, Schweden, Dänemark und Finnland Erleichte
Dem nationaliſtiſchen Treiben muß mit Entſchiedenheit
ſterpräſidenten werden die ſerbiſch=bulgariſche Frage auf
rungen aller Art, wie beiſpielsweiſe Preisermäßigungen
entgegengetreten werden. Was hat es aber für einer
klären können. Daß auch Oeſterreich=Ungarn die
bei Dampfſchiffsgeſellſchaften, in Hotels (bis zu 20 Pro
Zweck, das Erſcheinen eines Blattes in franzöſiſcher
erbiſch=bulgariſche Auseinanderſetzung
zent) uſw. zu gewähren, ſowie durch geeignete Veran
Sprache zu verbieten, wenn es die gleichen oder ſchlim
mit großer Aufmerkſamkeit verfolgt, iſt die natürlicht
taltungen und Einrichtungen den Kulturaustauſch mit den
mere Ausſchreitungen in deutſcher Sprache unbehellig
Folge des großen Intereſſes, welches die Monarchie an
ſtammverwandten nordiſchen Völkern zu fördern. Der
bringen kann? In den Vereinen, die hier genannt wur
einer ſolchen Neuregelung der Beſitzverhältniſſe auf dem
Mitgliederbeitrag iſt auf jährlich fünf Mark feſtgeſetzt
den, können wir eine Gefahr nicht erblicken. Ein geſetz
Balkan hat. Dieſes Intereſſe muß eine weitere Steige=
Beitrittserklärungen und Anfragen ſind an den Vorſtand
liches Eingreifen iſt da nicht nötig. Auch die Haltung
rung erfahren durch die Tatſache, daß die Rede des ſerbi=
des
Deutſch=Nordiſchen Touriſten=Verbandes, Berlin=Lauk
die die Erſte Kammer zeigte, iſt erfreulich, zeigte ſie dod
chen Miniſterpräſidenten nicht von jenem verſöhnlichen
witz, Zietenſtraße 22, zu richten.
ine Opferwilligkeit für die hohen Beamten, wie wir ſi
Geiſte uns gegenüber getragen iſt, den wir auf Grund
* Der von Otto von Leirner 1904 begründete
in Baden nicht haben. Von dem jungen reichsländiſchen
unſerer von ganz Europa gewürdigten Haltung während
Volksbund zur Bekämpfung des Schmutze:
Parlament kann man nicht ſchon ſo viel verlangen. Wir,
der Kriſe zu erwarten berechtigt geweſen wären. Oeſter=
in
Wort und Bild ſtellte 1905 drei Forderungen an
die wir in dieſen Verhältniſſen ſchon gearbeitet haben,
reich=Ungarn hat weder eine Neutralitätserklärung, nock
die deutſchen Behörden: Schutz vor unerbetenen, ſchmutzi
wiſſen, wie ſchwierig es für die Regierung und die Kam
die Erklärung des territorialen Desintereſſements abge=
gen
Zuſendungen, Einrichtung einer internationalen Zen
mern iſt. Deshalb möchte ich es nicht verabſäumen, der
eben. Oeſterreich=Ungarn hat Serbien auch nicht einer
trale zur Bekämpfung der Pornographie, geſetzlicher
Partei, die in den Reichslanden unſeren Namen trägt,
Adriahafen auf eigenem Territorium zugeſtanden. Auch
Schutz der Jugend vor Schmutz und Schund. Von dieſen
ans Herz zu legen, ſich mit aller Entſchiedenheit vor
ſt es nicht Oeſterreich=Ungarn geweſen, welches der ſer=
drei
Forderungen ſind die beiden erſten erfüllt. Die Er=
den
Elementen zu ſäubern und fernzuhalten, die nach
biſchen Regierung gegen den freiwilligen Verzicht auf die
füllung der dritten ſteht bevor. In poſitiver Arbeit ha=
Frankreich hinüber ſchielen. Das Elſaß war deutſch, iſt
Adriaküſte die Vorderebene mit Saloniki angeboten hat.
der Volksbund durch ſeine vier Kinderleſehallen in Ber
deutſch und wird deutſch bleiben! (Bravo!) Von deut=
Wohl aber hat ſich die Monarchie jeder territorialer Ex
lin eine Kinderleſehallenbewegung in ganz Deutſchland
ſchen Eltern ſtammen die Elſäſſer, und mit deutſchen
panſion enthalten und die ſerbiſche Kriegsführung in kei=
Blute haben wir das Land wiedergewonnen und dadurck
in Stadt und Land, geſchaffen, die viel zur Veredelung
ner Weiſe erſchwert. Das Blatt ſpricht die Hoffnung aus
Elſaß=Lothringen zu einem blühenden Teil unſeres Rei=
der
Jugend beitragen wird. Der Volksbund muß weiter
ches gemacht.
auf dem Plan bleiben, damit die Linie der Mitkämpfer
daß Serbien und Bulgarien ihre Verhandlungen in ſol=
gegen
Schmutz und Schund immer weiter wachſe, damit
Abg. Oertel (konſ.): Ich ſtimme dem Herrn Vor=
cher
Richtung führen werden, daß dadurch die Intereſſer
in Abwehr und Aufbau raſtlos und immer erfolgreicher
redner zu. Wenn ich auch nicht ein ſo lebhaftes Tempera
der Mächte, insbeſondere die der Nachbarmonarchie, kei
ment habe, aber die Entrüſtung und Ueberraſchung be
gearbeitet werden kann. Alle Stände unſeres Volkes ſind
nerlei Schaden erleiden. Das Blatt ſchließt: Wir glauben
herzlich gebeten, den Volksbund mit dem geringen Jah=
der
Veröffentlichung der Materie in einer Pariſer Zei=
beſtimmt
annehmen zu können, daß der Verſuch, Oeſter=
tung
war ungeheuer. Wie war es möglich, daß ein fran=
resbeitrag
von 1 Mark zu unterſtützen. Poſtſcheckkonto
reich=Ungarn für die bedauerlichen Mißhelligkeiten zwi
zöſiſches Blatt ein derartiges amtliches Schriftſtück in
Berlin 16 143. Geſchäftsſtelle: Berlin NW. 87, Beuſſel=
ſchen
den Balkanvölkern verantwortlich zu machen, nir
einem ſolchen Augenblick veröffentlichen konnte? Die
ſtraße 44h.
gendwo Erfolg hat. Wir ſind im Gegenteil überzeugt,
Unterſuchung muß mit aller Schärfe geführt werden. Dieſe
daß der geſunde Sinn des ſerbiſchen Volkes den Weg fin=
Dinge zeigen, daß’das Land noch nicht reif zur Verfaſſung
den wird, auf welchem allein gute Beziehungen zu der
Literariſches.
war. Der Herr Staatsſekretär muß uns Auskunft darüber
Monarchie und damit dauernde Büraſchaft für die Ruhe
geben, ob die Preſſemitteilung richtig iſt, daß Herr Wet=
Tenien: Eine Monatsſchrift für Literatur und Kunſt
auf dem Balkan hergeſtellt werden können.
terlé ſich rühmen kann ein Exemplar ſeines Vortrages
Jahrgang M. 6.
(Einzelheft 60 Pfg.). Schriftleitung
den er in Frankreich gehalten hat, perſönlich dem Staats=
Dr. Robert Corwegh und Wilhelm Braig. Im Tenien=
ſekretär
überreicht zu haben. Die größte Gefahr hinſicht=
Verlag zu Leipzig. Das Maiheft der allſeitig anerkänn=

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 7.
Sonntag, 1. Juni.
Letzte Nachrichten.
Wiederholung der Oper Baſtien und Baſtienne‟
2.
* Straßburg, 30. Mai. Die beiden Kammern
um 11½ Uhr im Orangeriegarten.
des Landtags wurden heute abend vom Staats=
Wohltätigkeitsfeſt zum Beſten des Alice=Frauen=
Gegründe
ſekretär Zorn v. Bulach auf Allerhöchſten Be=
Fernprecher

vereins um 4 Uhr im Beſſunger Orangeriegarten.
fehl geſchloſſen.

34. Verbandstag des Heſſiſch=Naſſauiſchen Steno=
987.
1878.
H. B. Magdeburg. 30. Mai. Am Rande des Biede
graphen=Verbandes im Saalbau (Feſtverſammlung um
ritzer=Baches wurde der Reiſende Julius Herzmann aus
11½ Uhr, Konzert um 4 Uhr und Ball um 6 Uhr)
CMö. Se
Leipzig an den Militärſchießſtänden mit tödlichen
Waldgang durch den Park um 9 Uhr (Treffpunkt
Verletzungen am Kopf bewußtlos aufgefunden
an den Hirſchköpfen)
Ein mit Blut beſudelter Knüppel lag in der Nähe. Ge=
Ausflug des Deutſchen und öſterr. Alpenvereins in das
raubt war dem Ueberfallenen nichts. Er hat vor einigen
Maintal (Abfahrt 6.46 Uhr)
Beerdigungsgeschäft
Tagen mit einem angeblichen Monteur Heinrich Buhr aus
Ausflug der Kaufmänn.
Stenographen=Geſellſchaft
Berlin in einem Gaſthofe in Magdeburg logiert. Man
Gabelsberger nach Arheilgen
nimmt an, daß Buhr, der jetzt verſchwunden iſt, die Tat
Spaziergang des Heſſ. Fechtvereins Waiſenſchutz
Gg. Best
verübt hat.
nach Groß=Zimmern (Abmarſch um 2½ Uhr von den
H. B. Paris, 30. Mai. Ueber die Urſache der geſtrigen
Darmstadt, Bismarckstrasse 21.
Hirſchköpfen)
Nytroglyzerin=Exploſion
in den Werkſtätten
Konzerte: Ludwigshöhe um 5 Uhr
Schützenhof um
Beerdigungen
Aufbahrungen
Dekorationen
von Port=Vendres haben ſich noch keinerlei Anhaltspunkte
3 Uhr.
Reſtaurant Zum Schwanen zu Eberſtadt um
und Ueberführungen.
ergeben, obwohl man mancherlei Theorien aufgeſtellt hat.
(11974a
4 Uhr.
Da alles zerſtört iſt, und die in Betracht kommenden Zeu=
Verſteigerungskalender.
Reichhaltiges Sarglager.
Mässige Preise.
gen tot ſind, ſo gibt man ſich hier kaum noch der Hoff=
Montag, 2. Juni.
nung hin, jemals Gewißheit in dieſer Hinſicht zu er
langen. Die Baulichkeiten der Fabrik ſind dermaßen
Hofreite=Verſteigerung des Heinrich Schneider
Amtlicher Wetterbericht.
ſchwer beſchädigt, daß die Fabrik wenigſtens 6 Monate ge=
(Aliceſtraße 30) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht
I.
ſchloſſen bleiben muß. Solange werden die zahlreicher
ofreite=Verſteigerung des Friedrich Röder
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Arbeiter zur unfreiwilligen Untätigkeit verurteilt ſein
Martinſtraße 74) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht II.
Das kontinentale Hochdruckgebiet hat ſich verflacht
Schanghai, 29. Mai. In den erſten Morgenſtunder
eugras=Verſteigerung um 5 Uhr von den
die
weſtliche Zyklone dem Feſtland genähert. Im Bereich
ſind heute bei einem ziemlich bedeutungsloſen Angriff
Wienerſchen Wieſen (Beginn am Garten Sens=
ſüdweſtlicher
Winde haben wir wolkiges, doch vorwiegend
auf das Arſenal von Kiangnan in der Nähe von
felderweg).
trockenes Wetter. Unter dem Einfluß der Randgebilde
Schanghai zwei Mann getötet und vier verwundet wor=
der
weſtlichen Depreſſion haben wir morgen wolkiges
B
eſichtigung des Großh. Reſidenzſchlof=
den
. Der Angriff war wahrſcheinlich politiſcher Natur
Wetter und einzelne Niederſchläge zu erwarten.
ſes: An jedem Wochentage von 34 Uhr; Sonntags
und hatte den Zweck, Unruhen zu erregen, um der Re
Ausſichten in Heſſen für Samstag, den 31. Mai
von 111 Uhr.
gierung Ungelegenheiten zu bereiten. Gerüchte von Zu=
Wolkig, einzelne Gewitterregen, etwas kühler, ſüdweſtliche
ſammenziehungen chineſiſcher Truppen finden keine Be=
Winde.
tätigung.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdrückerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Briekkaten
Tageskalender
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Ch. Der Stempel iſt zu zahlen, a) bei alljährlicher
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
Samstag. 31. Mai
Prämienzahlung mit der Fälligkeit der erſten Prämie nach
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
dem Inkrafttreten des Geſetzes (15. Juli 1912), b) wenn
aus dem Geſchäftsleben: Hans Seitz, ſämtlich in Darmſtadt
Gaſtſpiel des Frankfurter Intimen Theaters um
8½ Uhr im Orpheum
die Prämie vor dem Inkrafttreten des Geſetzes bereits für
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
mehrere Jahre vorausbezahlt iſt, von dem Zeitpunkt an
Wohltätigkeitsfeſt zum Beſten des Alice= Frauen=
an
die Redaktion des Tagblatts zu adreſſieren. Etwaige
der im Falle jährlicher Prämienzahlung für den Beginn
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
vereins um 4 Uhr im Beſſunger Orangeriegarten
der Stempelpflicht nach a) maßgebend wäre. Da Sie im
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr.
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
Heſſiſcher Hoſ
Mai die Prämie für ihre Verſicherung bezahlt haben, be=
zurückgeſandt
.
um 8 Uhr. Saalbau um 8 Uhr
innt die Stempelpflicht mit Mai 1913. Es iſt der Stem=
engeree

pel für den Reſt der Vertragsdauer vom Mai 1913 ab in
e
Lh
einer Summe zu zahlen
J. St. hier. Der Hund iſt binnen 14 Tagen zur Steuer
anzumelden. Das Eigentum an dem Hund erwerben Sie
erſt mit dem Ablauf eines Jahres ſeit der Anzeige bei der
Todes-Anzeige.
Polizei, vorausgeſetzt, daß Ihnen nicht vorher der Eigen=
tümer
bekannt geworden iſt, oder dieſer ſein Recht bei der
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere innigstgeliebte, treu-
Polizeibehörde angemeldet hat.
sorgende Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter
Beim Spielenaufſeuchter Ere belen ſichlene Kinder
häufig Katarrhe und Verdauungsſtörungen.
In
dieſen Fällen wirkt Neſtles Kindermehl in kürzeſter
Zeit geradezu Wunder.

Probedoſe koſtenlos durch
Frau Marie Rück Wwe.
Neſtle=Geſellſchaft, Berlin W
57.
,40 Mk.
Doſe 1
½ 0,75 Mk. in Apotheken und Trogerien
(I,12054
nach
schwerem, in Geduld ertragenem Leiden zu sich abzurufen.
iſt der beſte Beweis für Güte
Maſſenverſand und Wohlfeilheit einer Ware
Dies iſt der Fall bei Naumanns Fauſtring Lanolin=
Um stille Teilnahme bitten
ſeife, weil ſie bei hervorragender Qualität nur 95 Pfg
das Paket à 5 Stück koſtet. Einzelſtück 20 Pfa. (I.11043
die tieftrauernden Hinterbliebenen.
EHEAEEAKasasRan!
Darmstadt, Frankfurt a. M., Vohwinkel b. Elberfeld, 30. Mai 1913.
Die Beerdigung findet am Samstag, nachmittags 4 Uhr, vom Portale des Darmstädter
Fried-
Verlobten
hofes aus, statt.
(B12170
die ihr künftiges Heim gediegen, ge-
6

schmackvoll und modern einrichten

wollen, wird eine Besichtigung meiner
Ze
feinbürgerlichen
Todes=Anzeige.
Todes=Anzeige.

Statt jeder beſonderen Anzeige widmen
Wohnungseinrichtungen
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
wir hiermit Verwandten, Freunden und Be=
Meine Möbel zeichnen
unſeren lieben, treubeſorgten Vater, Schwieger=
empfohlen
.
kannten die traurige Mitteilung, daß mein
vater und Großvater
sich aus durch künstlerische Formen-
(B12152
lieber Mann, unſer herzensguter Vater, Groß=
schönheit
, grundgediegene Qualität u.
vater, Schwiegervater und Onkel
(12068
Herrn
infolge niedrigsterGeschäftsspesen durch
besondere Preiswürdigkeit.
Wilhelm Heyer
Herr Gustav Jacobi
OT7o
KUNKEL
Privatier
Privatier
-
Tel.
Gr. Ochsengasse 21/23.
287.
heute abend nach längerem Leiden im 75. Le=
nach
ſchwerem Leiden heute nacht 12 Uhr im
(10791a
bensjahre ſanft dem Herrn entſchlafen iſt.
Lebensjahre zu ſich abzurufen.
71.
LnnEEET
Um ſtilles Beileid bitten
merm
Die trauernden Hinterbliebenen.
die trauernden Hinterbliebenen:
Erste Darmstädter
Eliſabeth Jacobi, geb. Herche,
Darmſtadt, den 30. Mai 1913.
Werkstätte f. Grabmalkuns
Familie Carl Lautz
H
und Kunstgewerbe
Die Beerdigung findet am Sonntag, den 1. Juni
Familie Georg Rühl
.

nachmittags ½3 Uhr, von der Leichenhalle des
Familie Hermann Wulf.
Wilhelm Götze
Beſſunger Friedhofes aus, ſtatt.
akademischer Bildhaue

Darmſtadt, den 29. Mai 1913.
M
Met
Karlstrasse 94.
Die Beerdigung findet Samstag, den 31. Mai,

Ständige Ausstellung von Grah-
E
nachmittags 3½ Uhr, vom Portale des Fried=

e
denkmälern bei freiem Eintritt.
hofes aus, ſtatt.
ageesſchbeetet
Me e

14520
Todes=Anzeige.
OlolonolololonolololonololOſohonololoſololowloic
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen,
S GEORG KUGEL, Architekt
heute abend 8 Uhr meine herzensgute, treu=
Dankſagung.
Wittmannstrasse Nr. 4, Tel. 763
beſorgte Frau, unſere liebe Schweſter,

Schwägerin und Tante
übernimmt das Anfertigen von Entwürfen
Für die zahlreichen Beweiſe herzlicher Teil=
Bauplänen, als auch Uebernahme der Bau-
5
nahme bei dem Hinſcheiden unſerer lieben Mutter,
leitung etc. für alle Arten von Bauwerken
Großmutter und Schwiegermutter
Frau Katharina Kunitsch
Fertige Ausführung von: Villen, Landhäuser.
8
Frau
geb. Schorl
Einfamilienhäuser, Industrie-Bauten etc
nach kurzem, ſchwerem Leiden in ein beſſeres
ohne Mehrkosten gegen den Voranschlag.
anfon
Jenſeits abzurufen, was wir allen Verwandten,
Kleine Wohnhausbauten. & Herrichten vo
Christine
Witwo
Dartsch
Freunden u. Bekannten ſchmerzerfüllt mitteilen.
Wohnungen. * Ausführung von Umbauten.
Baugelände wird jederzeit nachgewiesen. M Schnellste
geb. Diehl
Die tieſtrauernden Hinterbliebenen:
Ausführung gegen mässiges Honorar, auch
Georg Kunitſch, Lohnkutſcher
ſagen wir Allen, insbeſondere Herrn Pfarraſſiſtent
auswärts. * Besuch zur Besprechung jederzeit kostenlos
Jakob Schork und Familie.
Herbel für die troſtreichen Worte am Grabe, ſowie
(B1206
15
für die zahlreichen Blumenſpende, herzlichen Dank.
Ololoſoſololololoſololofolololololblolololotoſo
Darmſtadt, den 29. Mai 1913.
für Spezial-Auskünfte, Er
4
Die Beerdigung findet Sonntag, den 1. Juni,
Die trauernden Hinterbliebenen.
Detektiv-Institutmittelungen, Beobachtunger
vormittags 9 Uhr, vom Portale des Friedhofs
u. Vertrauens-Ange legenneiten.
(12105
aus, ſtatt
Darmſtadt, den 31. Mai 1913. (B12132
Uebernahme nur einwandfreier Aufträge. Garantie für

gewissenhafte Erledigung. Kiesstr. 34. I. Tel. 1668. (VII,831
Ssäe

[ ][  ][ ]

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Seite 8.
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Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
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Markr.!

2

Nummer 125.
IhhIfe

[ ][  ][ ]

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Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.


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wie Hemden, Hosen und Jacken

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Serie A F
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Serie1O
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Serte 95

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1
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Qual.
maerenen
(.

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Milieux
(.
bedruckt, neueste Dessins, garantiert waschecht . . Stück 58
2
Handarbeiten
wie Milieux, Läufer, Wandschoner, Kissen etc., Ia Qualitäten
Milieux
jedes Stück 95
gezelchnet, neue Muster . . . . . . . . Stück nur 58

Gürtel
Staubtücher
Netzjacken
Fensterleder
in Lack und Leder
ee
6 Stück 85
3 Stück 95
Stück 50
Stück 18 und 39
2.

Korsetts
Garten-Tischdecke
regulärer Wert bis 6.
regulärer Wert 140
95 .
Serie II 1.50
Serie I

jetzt 95
Serie III 2.50
me

S

12120)
22
(
mmmn.
3
unee
Markt?
geseräint ne
Markct 1

S

Seite 9.
Lhlimmhn
(
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(
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en
eer
(
S.

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 10.
g0 Angerer!
Eiinges Dan
Große Posten weiße und bastfarbige
Große Posten
Damen-Blusen
neue weiße
Kostüm-Röcke
mit reichen Stickereien in halsfrei und
hochgeschlossen aus Voile oder Seidenbatist
aus Leinen oder Leinen imit., hübsche, streng mod. Fassons
Serie
Serie 6) 7E
Serie
Serie
OF
Serie
Gh
Serie &) OE Serie 9 00) Serie
30

III 2.75 IV 3.50
II I.
I
I 2.55 I 3.50 II 4.50 IV 6.75
Große Posten
Große Posten
Damen-Blusen
eleg. weiße
Kostüm-Röcke
farbige
mit reichen Stickerei-Einsätzen in ganz
aus hübschen, modernen Wollstoffen, neueste Macharten
z: besonders schönen neuen Fassons ::
,

T
Serie
Serie
Serie
Serie 7)
Serie
Serie
Serie
A
Serie 4.75
2.50 I 3.75 I 7.50
2.50
IV 12.50
I 6.50 II 6.50
II
I
Knaben-Waschblusen
Korsetts
Wasch-Unterröcke
aus gestreiften
aus gutem Siamosen,
Knaben-Waschblusen
Stoffen, 1.35, 78, 55
95
Spiral-Korsetts aus kräftigem Dreil
1.25
Wasch-Unterröcke
mit Faltenvolant .
weiss u. marine, C
aus bestem Siamosen,
Knaben-Waschhosen
mit Leibch. 1.10, 38
Direetoire-Korsetts
1.95
1.95
mod. lange Form
Wasch-Unterröcke
mit Faltenansatz . .
Jack.- u. Blusen-
mit
Halter, guter
aus vorzgl. imit. Lein
1.65
Knaben-Waschanzüge, form, 3.65, 2.25,
2.95
Directoire-Korsetts,
9.25
Satindrell
Wasch-Unterröcke

m.hübsch. Eins. u. Vol.
Strümpfe
Damenwäsche
Schürzen
Baumwoll, nahtlos,
Damen-Strümpfe,
schwarz u. braun, 55, 35.
aus solidem Cretonne
aus gestreift. Siamosen
Damen-Hemden

Blusen-Schürzen
95
durchbrochen, neue
95
Achselschluss, 1.65, 1.25,
1.25.
Damen-Strümpfe
78
Farber
95
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Kurſe vom 30. Mai 1913.
2¾/ Oeſt. Südb. (Lomb.;
3½ Frankf. Hypoth.=Ban
Offenbach . . . . .
8 Schuchert, Nürnberg
154,50
-
3 Raab=Oedenburg
86,00
76,00
S. 19 . . . . . .
Wiesbaden . . . . . .
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Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
4 Kronprinz Rudolfbahn
do.
3e
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
86,60
130,50
5 Beramann Electr. .
In Proz
InProt.
8f
94,80
4 Ruſſ. Südweſt. . . . .
S.52 . . . . . .
95,40
Worms . . . . . .
176,00
10Deutſch. Ueberſee Electr.
-
99,20
Staatspapiere.
4 Hamb. Hypoth.=Bank .
5 Argentinier . . . . .
4½ Moskau=Kaſan . .
96,50
do
88,00
69,50
0 Gummi Peter
,
99,80
85,00
4 Dtſche. Reichsſchatzanw
3½
do.
85,00
83,00
do
do.
Liſſaboner v. 1888
0 Kunſtſeide Frankfurt
66,75
4½ Chile Gold=Anleiße
85,90
3½ Deutſche Reichsanl.
85,50
89,20
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
4 Wladichawchas . . .
98,20
Verzinsliche
30 Adler=Fahrradwerke
75,70
5 Chineſ. Staatsanleihe.
do.
96,4
85,00
3½
Rjäſan Koslow . . .
do.
85,90
Anlehensloſe
441,50
Kleyer . . . . .
99,8
4 Preuß.
Schatzanweiſg.
89,90
do
3 Portugief. Eiſenb.
72,00
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
,
4 Badiſche . . .
Tlr. 100 172,00
Maſchinenf. Badenia
148,00
-
86,00
4½ Japaner .
4½
88,20
½ do. Conſols . . .
S. 12, 13, 16

do.
97,70
31
Cöln=Mindner , 100 139,25
Wittener Stahlröhren
75,90
do.
do.
Innere Mexikaner . . .
82,00
68,90
2½ Livorneſer
S. 14, 15, 17, 24/26
Holl. Komm. . fl. 100 108,90
Steana Romana Petr.
157,00
97,80
4 Bad. Staatsanleihe .
1823.
do.
62,00
3 Salonique=Monaſtir
97,70
. ,
Madrider . . Fs. 100
15 Zellſtoff Waldbof
.
230,00
3½
do
Gold=Merikanerv. 1904
91,00
81,60
4 Baadadbahn
81,50
Heſſ. Land.=Hyp.=Banl
.,
4 Meininger Pr.=Pfand=
12,83 Bad. Zucker=Wag
do.
5 Gold=Mexikaner . . .
4½ Anatoliſche Eiſenb.
93,10
S. 1 u. 2, 68 . . .
85,90
135,20
briefe . . . .
206,50
häuſel. . . . .
-
99,50
3 Bayr. Eiſenbahnanleihe
3 Buenos Aires Provinz
4 Miſſouri=Paciſic.
67,40
,
S. 35 . . . . . . .
85,70
176,40
Oeſterr. 1860er Loſe .
Neue Boden=A. A.=Be
do
84,00
S. 911
93,80
4 Northern=Paciſic
4½
.
85,80
Aktien inländiſcher
. . . .
126,90
0 Südd. Immobilien
3 Oldenburger . . . . . .
54,20
do.
4 Southern=Pacific
89,00
.
Meininger Hyp.=Banl
96,50
Transportanſtalten.
Raab=Grazer fl. 150 112,00
2½
Bergwerks=Aktien.
98,90
4 Hamburger Staatsanl.
Louis und San
5 St.
do.
85,40
10 Hamb.=Amerika=Paket
Unverzinsliche
99,00
4 Heſſ. Staatsanleihe
-
4 Rhein.
Francisco. . . .
Hypothek.=Ban
145,30
fahrt . . . . . .
Aumetz=Friede .
174,00
Anlehensloſe.
4 do. do.
(unk. 1912)
97,23
5 Tehuantepee . . . . ..
7 Nordd. Lloyd . . . .
(unk. 1917) . .
95,50
123,70
Bochumer Bergb.
4
.. ſt. 7 34,20
Augsburger
3½
,
84,00
do
3½ do.
(unk. 1914).
6½ Südd. Eiſenb.=Beſ.
84,90
Gußſt.
215,50
Bank=Aktien.
.
Braunſchweiger Tlr. 20 194,00
73,50
do
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
98,3
Aktien ausländiſcher
11 Deutſch=Luremburz.

Freiburger . . . . Fs. 15
10 Bank für elektriſche
Sächſiſche Rente.
76,40
3½
do.
86,20
Transvortanſtalten.
Bergb. . . . . .
-
159,40
Untern. Zürich .
Mailänder . . . . Fs. 45
193,00
4 Württemberg unk. 1921
97,50
Städte
Anatol. Eiſenb. 60½
10 Gelſenkirchener . . .
182,60
Vergiſch=Märkiſche
7½
do. v. 1900
.. . . F8. 10
do.
94,10
Obligationen.
Einz. Mk. 408 .
9
17,75
Harpener . . . .
192,00

fl.
Bulgaren=Tabak=Anl.
Meininger
,
35,00
145,50
Bahn.
, , ,
Darmſtadt . . . .
96,30
98½
6 Baltimore und Ohio .
8 Phönix Bergb.
und
9½
Griechen v. 1887
162,00
Oeſterreicher v. 1864 fl. 100
1½
Berlin. Handelsgef.
56,30
do.
87,90
Schantungbahn
, ,
134,60
Hüttenbetrieb. . . 259,75
Italiener Rente
v. 1858 fl. 100 480,00
Darmſtädter Bank
6½
100,00
115,60
do,
Frankfurt. . . . . . .
97,50
Luxemb. Prince Henr
Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Oeſterr. Silberrent=
Ungar. Staats . . fl.100
2½ Deutſche Bank .
244,25
5
86,40
37
do
Oeſt. Südbahn (Lomb.)
95,10
Caro.
27,05
81,00
. .
do. Goldrente . .
89,30
6 Deutſche Vereinsbank
Venediger . . . . Fs. 30
114,8
Gießen . . . . . . . .

Pennſylvania R. R.
Laurahütte
. . . . . . 169½
. einheitl. Rente
6 Deutſche Effekt.= und
83,1
Türkiſche . . . . Fs. 400
31
.
0 Kaliwerke Aſchersleben 145,70
3 Portug. unif. Serie
W.=Bank
62,30
112,50
Induſtrie=
, ,
Gold, Silber und
Letzte
Heidelberg . . . . .
95,80
Weſteregeln 186,50
do. unif. Ser. II
183,00
Diskonto=Kommanbit
Aktien.
65,30
Divid.
10
Banknoten.
h.
do.
South Weſt Africa
-
7½
do. Spezial
,
9,80
8½
Brauerei Werger
Dresdener Bank
150,50
,
66,00
Engl.
Sovereigns . . . .
Karlsruhe
20,37
96,60
. . . .
Prioritäts=
5 Rumänier v. 1903 . .
99,70
Frankf. Hypoth.=B.
208,00
8 Bad. Anilin= u. Sodau
10
20 Franks=Stücke . . . .
do.
16,20
86,20
do.
v. 1890
Fabril
(
Obligationen.
6½ Mitteld. Kreditbanſ
,
114,60
,
558,75
Amerikaniſche Noten . . .
1,18½
Magdeburg. . . . .
ah
do.
v. 1905 .
87,30
14 Chem. Fabrik Gries=
Nationalb. für Deutſchl.
115,50
Südd. Eiſenb.=Geſ
3½
87,90
Engliſche Noten . . . . .
do
-
20,44
4 Ruſſen v. 1880 . . . .
88,20
heim
4½
238,00
7 Pfälziſche Bank. . .
....
23,10
Nordd. Lloyd=Obl.
Franzöſiſche Noten. . .
Mainz . . . . . . . .
81, 10
94,90
4
do. v. 1902 . . . .
89,60
30 Farbwerke Höhſt
135,90
5,95 Reichsbank . . . . .
3½
623,75
Eliſabethbahn, freie . .
Holländiſche Noten. . .
68,2
do.
do. v. 1905 . . . .
99,7
20 Verein chem. Fabriken
7 Rhein. Kreditbank.
.128,00
Franz=Jofefs=Bahn .
Italieniſche Noten . . .
37
Mannheim . . . . . .
79,20
95,5
Schweden . . . . .
86,50
Mannheim . . .
Schaaffhauſen.
A.
3 Prag=Durer
72,30
. ,.,
3½
Oeſterr.=Ungariſche Noten
do.
84,90
88,2
Serbier amort. v. 1895
78,40
10 Cement Heidelberg . . 142,75
Bankverein . . .
113,00
5 Oeſterr. Staatsbahn
100,50
4
Ruſſiſche Noten
. . . .
München . . . . . .
95,90
Türk. Admin. v. 1903
7½
81,50
30 Chem. Werke Albert 441,00
Wiener Bankverein . 130,0
Staatsbahn
88,00
Oeſterr.
31
Schweizer Noten . . . . .
Nauheim . . . . .
80,90
4 Türk. unifiz. v. 1903
88,50
4 Holzverkohlung Kon=
73,7
do.
Pfandbriefe
Nürnberg . . . . . .
97,00
4 Ungar. Goldrente . .
84,75
ſtanz
349,25
Oeſterr.
Südb. (Lomb.
, ., .
95,90
Frankf. Hypoth.=Ban
do.
86,30
Reichsbank=Diskonto.
4 do. Staatsrente
82.00
5 Lahmeyer . . . . . .
130,00
do.
4
96,10
S. 21. . . . . .
Offenbach
Reichsbank=Lombard Zsf. 7
Eit
2
Nr
u
L
30

128,

[ ][  ][ ]

Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
N 6.
Samstag, 3l. Maſ.
1913.
M
Bekanntmachung.
eingedrungenen Geſchofen iſt ſtreng verbolen. Dabei iſt es gleichgültig, ob=
Die Kreisſtraße von Eberſtadt nach Nieder=Ramſtadt, und zwar vom Ortsende
das Geſchoß eine Granate oder ein Schrapnel, ob es mit Zünder verſehen
Eberſtadt bis zum Kühlen Grund, km 7,5 bis 8,0, iſt wegen Ausführung von Klein=
iſt
oder nicht, ob der Finder von der Ungefährlichkeit überzeugt iſt
pflaſter von Donnerstag, den 15. d. Mts. ab auf ca. 4 Wochen für ſämtliches
oder nicht. Der Finder hat zunächſt weiter nichts zu tun, als den Fund zu
Fuhrwerk (Geſpanne Automobile, Motorräder uſw.) geſperrt.
melden und nötigenfalls die Stelle kenntlich zu machen.
Der Durchgangsverkehr hat während der Dauer der Kleinpflaſterherſtellung
Die Zertrümmerung der Blindgänger uſw. iſt lediglich durch die von dem
den aufgeſtellten Tafeln entſprechend zu erfolgen.
Funde in Kenntnis zu ſetzende Kommandantur zu veranlaſſen. Der Finder
Zuwiderhandlungen gegen vorſtehende Anordnungen ſind nach § 2 der Polizei=
erhält
als Findergeld für ein blindgegangenes Geſchoß mit Zünder 1 Mk.
verordnung vom 12. Februar 1908 ſtrafbar.
(Eine Mark), für einen einzelnen ſcharfen Zünder oder für ein Geſchoß ohne
Darmſtadt,
den 6. Mai 1913.
(10630a
Zünder 50 Pfg. (Fünfzig Pfennige). Am Geſchäftszimmer der Komman=
Großherzogliches
Kreisamt Darmſtadt.
dantur des Truppenübungsplatzes, ſowie am Sprengſtückſchuppen und am
Feuerlöſchgeräleſchuppen (Baracke Nr. 104) ſind Abbildungen von gefährlichen
Fey.
Zündern pp. ausgehängt.
Bekanntmachung.
Das Betreten des Uebungsplatzes gleich nach dem Abſchießen iſt den
Zivilperſonen mit Erlaubnisſchein verboten. Es iſt dies erſt eine Stunde
Mit Rückſicht auf die beginnenden Scharfſchießübungen der Feld=Artillerie auf
nach Beendigung des Schießens und unter keinen Umſtänden früher
dem
Truppenübungsplatz bringen wir Nachſtehendes zur allgemeinen Kenntnis:
geſtattet. Denjenigen Perſonen, welche gegen dieſes Verbot verſtoßen,
wird
Es wird auf unſere Polizeiverordnung vom 10. März 1908 hingewieſen,
der Erlaubnisſchein zum Betreten des Platzes entzogen.
(9132a
wonach das Betreten des Truppenübungsplatzes Darmſtadt Zivilperſonen
Darmſtadt, den 15. April 1913.
ohne Erlaubnisſchein der Kommandantur verboten iſt.
2.
Wer die bei den Uebungen der Artillerie verſchoſſene Munition ſich wider=
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
rechtlich zueignet, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre beſtraft (§ 291 des
J. V.: von Werner.
Reichsſtrafgeſetzbuches.
Darm=
Jakob Simon wurde als Rechner der israelitiſchen Religionsgemeinde
3.
Die Erlaubnis zum Suchen verſchoſſener Munition auf dem Truppenübungs=
ſtadt

verpflichtet.
(12167
Aaßz Darmſtadt wird keiner Zivſiperſon erteilt.
Philipp Heyd V., Peter Benz. I. und Philipp Schmidt II. wurden als
Die auf dem Uebungsplatze gelegentlich gefundenen und die im Auslauf=
Feldge
geſchworene für die Gemeinde Braunshardt verpflichtet.
(12033
gelände aufgehobenen Munitionsteile müſſen an die im Lager eingerichtete Ab=
nahmeſtelle
abgeliefert werden, welche dafür entſprechende Geldvergütung zahlt.
Es
Heu neuer Ernte kann unmittelbar von der
Wieſe angefahren werden.
5.
Zünder mit Zündladung, einzelne Zündladungen oder blindgegangene Ge=
muß
jedoch vollkommen trocken und noch nicht
in Schweiß geraten beim Amt
ſchoſſe dürfen unter keinen Umſtänden berührt werden, weil dies mit Lebens=
(12112st
ankommen.
Proviantamt Darmſtadt.
Dotſzeiames Darmſadt.
uf ehteg des
Großh. Polizeiamts mit Geldſtrafe bis zu 30 Mark
Bekanntmachung.
Gefunden: 2 kleine Schlüſſel.
1 Taſchenmeſſer
mit braunem
beſtraft.
Stiel.
Taſchenmeſſer. 1 brauner Spazierſtock. 1
kleines Porte=
Die Polizeibehörde hat ferner das Recht, alle Hunde,
Dienstag, 10. Jnni 1913,
§ 12.
monnaie
1
mit 4 Pfennigen.
goldene Broſche mit Rubin und einer
die entgegen
den Beſtimmungen dieſer Polizeiverordnung nicht an=
vormittags
10 Uhr,
Perle.
1
ſchwarzes, faſt neues Damenportemonnaie mit 75 Pfennigen.
geleint oder nicht mit einem das Beißen verhindernden Maulkorb oder
ſollen auf Antrag und zum Zwecke
Zeugniſſe, auf den Namen Häußler lautend.
1 gelbes Reifarmband.
nicht mit der in 810 vorgeſchriebenen Blechmarke verſehen ſind, durch
der Aufhebung der Erbengemein=
Anfangs Januar in einem größeren Vereinsſaal 2 goldene Krawatten=
den
Hundefänger einfangen zu laſſen, falls der Beſitzer nicht zur
ſchaft die zum Nachlaß des Karl
nadeln, mit einem Kettchen verbunden und mit je einem Brillanten
Stelle
iſt und den Hund in Gewahrſam nimmt.
Metzler und deſſen Ehefrau Hen=
beſetzt
(Altertum). 1 Moſaikbroſche.
Zugelaufen: 1 kleiner ſchw
Desgleichen können alle Hunde eingefangen werden, die an den
riette, geborenen Lichtenberger, da=
Pinſch
her mit braunen Abzeichen.
in § 7
(12073
genannten Orten, in öffentlichen Anlagen außerhalb der Wege
hier gehörigen Liegenſchaften:
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
oder

Flur Nr. qm
zur Nachtzeit ohne Aufſicht frei umherlaufen.
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſungerſtr. Nr. 56 be=
§ 13. Die eingeſangenen Hunde werden in Verwahrung und
VII 554 192 Hofreite Rückert=
finden
ſich: 1
Foxterrier (zugelaufen). Die Hunde können von den
Pflege genommen und 5 Tage lang zur Auslöſung durch den Beſitzer
ſtraße Nr. 18.
Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Ver=
bereit

gehalten.
VII 555 1167 Grasgarten
Werk=
ſteigerung
der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Die Herausgabe erfolgt an die Perſonen, die ſich als empfangs=
daſelbſt
,
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
(12101
berechtigt ausweiſen, gegen Erſtattung des Betrags der von dem
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
Sonntagsruhe in den Apotheken. Am Sonntag, den
Juni,
Polizeiamt als Entſchädigung für die durch das Einfangen und die
mannſtraße 1, zwangsweiſe ver=
ſind
nachmittags in der Zeit von 1 bis 9 Uhr abends, folgende
Verpflegung der Hunde der Polizeikaſſe erwachſenen baren Auslagen
ſteigert werden.
Apotheken geöffnet: Merckſche Engel=Apotheke, Rheinſtraße, und
feſtgeſetzt wird.
Darmſtadt, 29. April 1913.
Beſſunger Apotheke, Karlſtraße. Alle übrigen Apotheken ſind von
Hunde, welche die in § 10 vorgeſchriebene Blechmarke mit
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
1 Uhr ab geſchloſſen.
Nummer tragen, ſind den Eigentümern innerhalb 24 Stunden nach
(Beſſungen.)
dem Einfangen gegen Erſtattung einer beſonderen Gebühr in Höhe
Frantz. (VI,10214
von 50 Pfennig zuzuführen.
Bekanntmachung.
Hunde, die innerhalb der 5tägigen Friſt nicht ausgelöſt ſind,
Bekanntmachung.
Die nachſtehende Polizeiverordnung bringen wir erneut zur
werden entweder zu Gunſten der Polizeikaſſe veräußert oder getötet.
allgemeinen Kenntnis.
Montag, 2. Juni 1913,
§ 14. Durch die Beſtimmungen des § 12 wird das wegen
Darmſtadt, den 26. Mai 1913.
vormittags 10 Uhr,
Uebertretung der Vorſchriften dieſer oder der in § 10 erwähnten
Großherzogliches Polizeiamt.
ſollen die den Friedrich Röder
Verordnung einzuleitende Strafverfahren nicht berührt.
Eheleuten dahier zugeſchriebenen
Gennes.
§ 15. Die Polizeiverordnung vom 4. Auguſt 1891, die Beauf=
Liegenſchaften:
ſichtigung der Hunde betreffend, wird aufgehoben.
Flur Nr.
qm
Die Polizeiverordnung für den Kreis Darmſtadt vom 29. No=
Polizeiverordnung
I
VII
6
44 Grasgarten ( Vor=
vember
191, das Fahren mit Hunden betreffend, wird durch die
für die Stadt Darmſtadt, die Beaufſichtigung der Hunde betreffend.
garten) Martin=
Vorſchriften dieſer Polizeiverordnung nicht berührt.
ſtraße,
Auf Grund des Artikels 56 Abſatz 2 Ziffer 1 des Geſetzes,
§ 16. Dieſe Polizeiverordnung tritt am 15. April 1909 in Kraft.
VII
6/10 246 H.
Darmſtadt, den 24. März 1909.
ofreite Martin=
betreffend
die Städteordnung für das Großherzogtum Heſſen, vom
(11926ds
13. Junt 1874 wird nach Anhörung der Stadtverordneten=Verfammlung
ſtraße Nr. 74,
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
VII 65/10 348 C
der Haupt= und Reſidenzſtadt Darmſtadt mit Genehmigung des
Grabgarten Mar=
Großherzoglichen Miniſteriums des Innern vom 16. März 1909, zu
tinſtraße,
Bekanntmachung.
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
Nr. M. d. J. II 1247, die nachſtehende Polizeiverordnung für den
Gemäß §§ 1, 2 und 12 der Marktordnung für die Haupt= und
mannſtraße 1,
Gemeindebezirk Darmſtadt erlaſſen:
zwangsweiſe verſtei=
Reſidenzſtadt Darmſtadt vom 30. Oktober 1894 wird im Einverneh=
Innerhalb der Stadt müſſen auf öffentlichen Straßen
gert werden.
§ 1.
men mit dem Herrn Oberbürgermeiſter beſtimmt, daß vom 4. Juni
29. April 1913.
Darmſtadt,
und Plätzen, ſowie an Orten, wo Menſchen zu verkehren pflegen,
lfd. Js. ab verſuchsweiſe auf dem Riegerplatz ein Wochenmarkt
biſſige Hunde mit einem das Beißen verhindernden Maulkorb
Großh. Ortsg
gericht Darmſtadt II
1.
errichtet wird. Die Markttage werden auf Mittwochs und Freitags
(Beſſungen.)
verſehen ſein und an einer kurzen Leine geführt werden,
feſtgeſetzt, die Marktzeiten zunächſt auf vormittags 6 Uhr bis nach=
(VI, 10213
Hunde der nachſtehenden Raſſen:
Frantz.
2.
mittags 5 Uhr. Im übrigen gelten die Beſtimmungen der vorge=
Bernhardiner,
a)
nannten Marktordnung vom 30. Oktober 1894.
(12092
Neufundländer,
Bekanntmachung.
den 30. Mai 1913.
Darmſtadt,
Leonberger,
Montag, 2. Juni I. Js.,
Großherzogliches Polizeiamt.
d)
Doggen (Deutſche, Ulmer. Däniſche und Bulldoggen),
vormittags 10 Uhr,
Gennes.
Barſons (große ruſſiſche Windhunde),
ſoll die dem Heinrich Schneider
) Maſtiffs
Betreffend: Das Aufſtellen von Blumentöpfen vor Fenſtern.
dahier zugeſchriebene Liegenſchaft:
und alle aus Kreuzungen dieſer Raſſen hervorgegangenen Hunde
Flur
Nr.
am
Bekanntmachung.
an einer kurzen Leine geführt werden.
III 1299 475 Hofreite Alice=
§ 2. Alle Hunde ſind an der Leine zu führen
Mangelhaft befeſtigte Blumentöpfe vor Fenſtern bilden
ſtraße Nr. 30,
in den dem Publikum geöffneten Großherzoglichen Hofgärten,
eine erhebliche Gefahr für die Straßenpaſſanten und können bei
III
1299¾/10 28 Grasgarten
in den Anlagen weſtlich der früheren Main=Neckar=Bahn,
Verurſachung von Unglücksfällen den Beſitzern Gefängnisſtrafen
(Vorgarten)
in den neuen Bahnhofsanlagen zwiſchen Allee, Stirn= und
und bedeutende Schadenserſatzverpflichtungen eintragen.
daſelbſt,
Dornheimer Weg,
Nach § 366 Reichsſtrafgeſetzbuchs und Art. 291 Polizeiſtraf=
in
unſerem Bureau
zwangsweiſe
in den Bahnhöfen,
geſetzbuchs müſſen ſolche Blumentöpfe gehörig befeſtigt werden.
verſteigert werden.
(K1/13
in Wirtſchaften und Wirtsgärten,
8.
Da in letzter Zeit mehrfach gegen dieſe geſetzlichen Vorſchriften
Darmſtadt, 2. Mai 1913.
§ 3. Die Begleiter von Hunden haben dafür Sorge zu tragen,
verſtoßen worden iſt, ſehen wir uns veranlaßt, ſie nachſtehend zur
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
daß dieſe in den öffentlichen Anlagen, in denen ſich Raſenplätze,
öffentlichen Kenntnis zu bringen:
Müller. (V,10305
Blumenbeete oder Gebüſchanpflanzungen befinden, nicht außerhalb
§ 366 Reichsſtrafgeſetzbuchs:
der Wege umherlaufen.
Mit Geldſtrafe bis zu ſechszig Mark oder mit Haft bis zu
Bekanntmachung.
Außerhalb der Stadt müſſen alle biſſigen Hunde mit
wird beſtraft:
§ 4.
14 Tagen
das Beißen verhindernden Maultorb verſehen ſein.
einem
Wer nach einer öffentlichen Straße oder Waſſerſtraße,
Freitag, den 27. Juni I. Js.,
§ 5. Kranke Hunde und läufige Hündinnen müſſen auf der
oder nach Orten hinaus, wo Menſchen zu verkehren
vormittags 10 Uhr,
Straße und an Orten, wo Menſchen zu verkehren pflegen, ſtets an
pflegen, Sachen, durch deren Umſtürzen oder Herabfallen
ſoll die dem Philipp Maul V zu
der Leine geführt werden.
jemand beſchädigt werden kann, ohne gehörige Befeſtigung
Ernſthofen im Grundbuch hieſiger
Mit anſteckender Krankheit, insbeſondere Hautkrankheit behaftete
aufſtellt oder aufhängt, oder Sachen auf eine Weiſe ausgießt
Gemarkung zugeſchriebene Liegen=
müſſen
zu Hauſe eingehalten werden.
Hunde,
oder auswirſt, daß dadurch jemand beſchädigt oder verun=
ſchafts

d. h. in der Zeit von
6. Es iſt verboten, zur Nachtzeit,
reinigt werden kann.
Nr.
qm
Flur
abends bis 5 Uhr morgens, Hunde ohne Aufſicht auf der
10 Uhr
Artikel 291 des Polizeiſtrafgeſetzes:
Hofreite Beck=
256 211 H
IX
eche
Straße frei umher laufen zu laſſen.
Dieienigen, welche vor oder an ihren Wohnungen,
ſtraße Nr. 8,
Das Mitbringen von Hunden auf Friedhöfe, den Wochene
,
namentlich vor den Fenſtern, Gegenſtände, die durch ihr
§ 7.
255
63 Grabgarten
IX
markt und die Meſſe, ſowie in öffentliche Dienſtgebäude, in di=
Umfallen oder Herabfallen die Vorübergehenden auf der
daſelbſt,
Badehäuſer oder an die Badeplätze des Woogs, zu öffentlichen Feier=
Straße beſchädigen können, ohne genügende Befeſtigung
in unſerem Bureau zwangsweiſe
lichkeiten und in Räume, in denen Nahrungs= oder Genußmittel
ausſtellen oder hängen, werden nach § 366 Nr. 8 des deut=
verſteigert
werden.
(K102/12
feilgeboten werden, iſt verboten.
ſchen Strafgeſetzbuchs beſtraft.
Falls andere rechtliche Hinder=
(12093
Die Beſitzer und Begleiter von Hunden haben die erſorder=
Darmſtadt, den 28. Mai 1913.
§ 8.
niſſe nicht entgegenſtehen, wird Ge=
lichen
Mahregeln zu treffen damit die Ruhe nicht durch andauerndes
Großherzogliches Polizeiamt.
nehmigung der Verſteigerung auch
Gebell oder Geheul ihrer Hunde geſtört wird, und insbeſondere das
darn erfolgen, wenn das eingelegte
Gennes.
Anbellen von Perſonen, Zug= und Reittieren durch ihre Hunde zu
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
Verkaufopreiſe der Fleiſch= u. Wurſtwareni. d. Haupt= u. Reſidenzſtadt Darmſtadt
verhindern.
reicht.
Das Polizeiamt kann den Aufenthalt bösartiger, biſſiger
(Nach den Mitteilungen des Vorſtandes der Metzger=Innung.)
§ 9.
Darmſtadt, 5. Mai 1913.
per ½ kg
und kranker Hunde auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen
kg
per
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
96
Ochſenfleiſch
Speck, geräuchert
,,
Pfg.
120
.
ganz verbieten.
Pfg.
Müller. (V,11113
Dörrfleiſch
Rindfleiſch
§ 10. Für jeden Hund, der in das nach § 1 der Verordnung
110
:
,

,,
,
Ompfehle mich im Liefern von
Fett, roh
120
Schinken m. Bein . .
vom 4. November 1899, die Hundeſteuer betreffend, von der Großh.
,
Rollſchinken . .
Fett, ausgelaſſen
Bürgermeiſterei zu führende Hunderegiſter eingetragen iſt, erhält der
,
:
. 140
,
Grabdenkmälern
Leber
80
Schweineſchmalz, roh
Beſitzer des Hundes eine Blechmarke mit einer Nummer, die der
,
aller Arten. Billige Preiſe, reelle
100
Kalbfleiſch
u. ausgelaſſen
Hund, ſolange er ſich außerhalb eines Hauſes, geſchloſſenen Grund=
90
.
:
Bedienung
(700a
Schwartenmagen,
100
Hammelfleiſch
ſtücks oder ſonſtigen umſchloſſenen Raumes befindet, ſtets am Hals=
Fleiſch= u Bratwurſt
92
70
Bruſt
band zu tragen hat.
Peter Karn,
76
90
Schweinefleiſch
Leber= u. Blutwurſt
11. Wer den vorſtehenden Beſtimmungen zuwiderhandelt oder
1
Rippchen, Kammſtück, ge=
Friedhof=Allee. Telephon 1396
die ihm darin auferleaten Verbindlichkeiten nicht erfüllt, wird, inſoweit
(6926
100
ſalz. Fleiſch u. Kottelets
Wohnung: Friedrichſtraße 11
nicht andere Strafbeſtimmungen zur Anwendung zu kommen haben,

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
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Bekanntmachung.
Wochenmarkt auf dem Riegerplatz,
Schlachtviehmärkte Darmſtadt
Die nachſtehende Bekanntmachung Großh. Polizeiamts Darm=
Mittwoch, 18. Juni I. Js.,
im Schlachtviehhof neben dem ſtädtiſchen Schlachthof.
Schweine=
ſtadt

vormittags 11 Uhr
bringe ich mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis, daß
märkte: Montags, Mittwochs und Donnerstags. Kälbermärkte:
ſoll die der Wendel Barth Witwe
für die Benutzung des Riegerplatzes das in dem Wochenmarkttari
Montags und Donnerstags. Bei Kälbermärkten iſt der Verkauf
Marie, geb. Merkel, dahier und
vom 1. Oktober 1894 vorgeſehene Marktſtandgeld zu entrichten iſt
von Großvieh geſtattet. Bahnanſchluß. Modernſte, ſeit 3. Februar
und zwar:
deren Kindern zugeſchriebene Lie=
ds
. Js. geöffnete Neuanlagen
(4329a
von den außerhalb der Oktroierhebeſtellen wohnenden Ver
genſchaft:
a)
Nähere Auskunft erteilt die
käufern an der betreffenden Eingangsſtelle;
qm
Flur Nr.
Schlacht= und Viehhofdirektion.
von den innerhalb der Oktroierhebeſtellen wohnenden Ver=
138 Hofreite Fuhr
b)
II 1374
käufern an den Marktmeiſter, der bis auf weiteres die
mannſtraße
Marktſtandſcheine auf dem Riegerplatz verabfolgt.
Nr. 18
Heugras-Verſteigerung.
Darmſtadt, den 30. Mai 1913
in unſerem Bureau zwangsweiſ
(K43/13
verſteigert werden.
Oberbürgermeiſter.
Der
Dienstag, den 3. Juni ds. Js.,
Darmſtadt, 13. Mai 1913
J. V.: Mueller
nachmittags 5 Uhr, wird auf der Großherzoglichen Marienhöhe
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I
dahier die Heugras=Ernte öffentlich meiſtbietend verſteigert
Müller. (V,11112
Bekanntmachung.
desgl. Mittwoch, den 4. Inni ds. Js.,
En unſer Genoſſenſchaftsregiſte
Gemäß
§§ 1, 2 und 12 der Marktordnung für die Haupt= und
J iſt heute unter Nr. 22 die Ge=
vormittags
11 Uhr, im Prinz Emilgarten dahier
Reſidenzſtadt Darmſtadt vom 30. Oktober 1894 wird im Einverneh
noſſenſchaft unter der Firma:
men mit dem Herrn Oberbürgermeiſter beſtimmt, daß vom 4. Juni
desgl. an demſelben Tage,
Einkauf= u. Verwertungs
lfd. Js. ab verſuchsweiſe auf dem Riegerplatz ein Wochenmarkt
nachmittags 2 Uhr, auf der Großherzoglichen Roſenhöhe hier
Genoſſenſchaft der Bäcker
errichtet wird. Die Markttage werden auf Mittwochs und Freitage
Zuſammenkunft am Kühn’ſchen Garten.
(12087
meiſter von Darmſtadt und
feſtgeſetzt, die Marktzeiten zunächſt auf vormittags 6 Uhr bis nach=
Darmſtadt, den 30. Mai 1913
Umgegend, eingetragene
mittags 5 Uhr. Im übrigen gelten die Beſtimmungen der vorge=
Genoſſenſchaft mit
De
nannten Marktordnung vom 30. Oktober 1894.
(12095so
Großherzogliches Hofmarſchallamt
ſchränkter Haftpflicht, mit
Darmſtadt, den 30. Mai 1913.
J. A.: Meinhardt
dem Sitz in Darmſtadt
Großherzogliches Polizeiamt.
kann unmittelbar von der Wieſe ange=
eingetragen
worden.
Gennes.
Hen neuer Ernte
fahren werden. Es muß jedoch voll=
Das Statut iſt am 8. Mai 1913
kommen trocken und noch
nicht in Schweiß geraten beim Amt an
feſtgeſtellt.
Heugras=Verſteigerung.
(IV, 12058
kommen.
Gegenſtand des Unternehmens
Proviantamt Darmstadt.
Donnerstag, den 5. und Freitag, den 6. Juni lfd. Js.
iſt: Der gemeinſchaftliche Betrieb

jeweils vormittags 8 Uhr beginnend, wird das Heugras an der
von Geſchäften, die zur Hebung
früher Kaus’ſchen Wieſe, den früheren Beſſunger Gemeinde= un
der wirtſchaftlichen Lage des Bäcker
5
anderen ſtädtiſchen Wieſen, ſowie die Futternützung von ſonſtigen
Glaia-iurt
A
handwerks dienen, insbeſonder
ſtädtiſchen Grundbeſitz an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend ver=
des
Ein= und Verkaufs aller zum
ſteigert. Zuſammenkunft Donnerstag am Woogsdamm, ſodann
für Herren u. Damen, ſowie alle Arten Damenhüt=
Betriebe des Bäckergewerbes er=
hinter
dem Schießhaus. Freitag an der Kreuzung des Atzwinkel=
werden
nach den neueſten Modellen umgearbeitet.
forderlichen Gegenſtände.
und Böllenfalltorwegs.
(12150si
Die Haftſumme beträgt 100 M
Belgiſche Strohhutwaſcherei
(*14270
Darmſtadt, den 29. Mai 1913
die höchſte Zahl der Geſchäftsan=
Der
Oberbürgermeiſter.
Supper-Fouargé, Kirchſtraße 10.
teile 10.
I. V.: Jaeger.
Bekanntmachungen
erfolgen

unter der Firma, gezeichnet von
zwei Vorſtandsmitgliedern, in der
Bekanntmachung,
Allgemeinen Deutſchen Bäcker= und
Conditor=Zeitung in Stuttgart.
Arbeits=Pferdemarkt
den Rechner der iſraelitiſchen Religionsgemeinde
Willenserklärungen des Vorſtan
des und Zeichnungen für die Ge
Frankfurt (Main)
Darmſtadt betreffend.
noſſenſchaft erfolgen durch zwei
Wir bringen zur Kenntnis unſerer Gemeindeangehörigen, da
Mittwoch 4. Juni.
Vorſtandsmitglieder

an Stelle des verſtorbenen Herrn Flehinger Herr Lehrer Jakol
Vorſtandsmitglieder ſind:
(IV,11924
Simon als Rechner unſerer Gemeinde beſtellt worden iſt und am
A20
Leonhard Ludwig, Bäckereibeſitzer
Auskunft erteilt Frankf. Landwirtschaftl. Verein e. V.
1. Juni ds. Js. den Dienſt antritt.
Ludwig Keller, Bäckermeiſter
Zahltag. iſt jeden Montag, nachmittags von 2 bis 6 Uhr
Wilhelm Mitze, Bäckermeiſter
Während der Erhebungsmonate Auguſt, Oktober, Dezember un
Philipp Ewald I. Bäckermeiſter
Februar wird ferner jeden Donnerstag, nachmittags von 2 bis 6 Uhr
Heinrich Jäckel, Bäckermeiſter
Drei gebrauchte
Neuer, ſehr ſchöner
Zahltag abgehalten, Feiertage ausgenommen
ſämtlich in Darmſtadt.
(12069
Schuhmacher=Maſchinen
Das Bureau des Gemeinderechners befindet ſich im Gemeinde
Die Einſicht der Liſte der Ge=
Blumenkohl
Friedrichſtraße 2
hauſe
(12113
ſehr billig abzugeben.
11646
noſſen iſt während der Dienſt
Darmſtadt, den 29. Mai 1913.
August Engel. Schuchardſtr.
ſtunden des Gerichts jedem ge
hieſige und
ſtattet.
Der Vorſtand
Miſtbeet=Gurken
ſeite glt erhaltente Dientiſte 3
2e
Darmſtadt, 27. Mai 1913.
perk Pankratiusſtr. 46. (*1418
der iſraelitiſchen Religionsgemeinde Darmſtadt
Großh. Amtsgericht Darmſtadt I.
Hoch=
L. Stilling Wiw. ſtr. 4
bei
Fahrrad m. Freil. f. 15 Mk., u. Gebr. Fahrrad, gut erhalten
Schön. Damenschreibtisch u. 1 L
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bill. abzug. Neue Ireneſtr. 21, III.(
(*1424a
erh., b. z. vt. Faliaswiesenstr. 6, p. (*1418.
Marktbrunnen. (*14229so=

[ ][  ][ ]

Seite 15.
Darmſtädter Tagblatt, Samstaa, den 31. Mai 1913.
Nummer 125.

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0
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11
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D

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 14.
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utformen
Kinderhüte
sowie sämtliche Zutaten
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zum Verkauf.
Die Ermässigung
M
½o und mehe,

beträgt teilweise
Wir offerieren:
Serie
enthält aparte, mittelgrosse und
grosse Formen, deren regulärer
Wert weit höher ist,
Autformen
30
jede Form zum Aussuchen
Serie I1
enthält hochéleganté, schicke, mo-
derne
kleine und mittelgrosse
Formen, in Bast, Litze u. Taga-
line
, darunter Formen bis 8.
50
regulärer Wert,
jede Form

Serie
Garnierte
enthält geschmackvolle garnierte
Hüte, mit Blumen- oder Band-
garnitur

50
jeder Hut
Damenhüte
Serie II
enthält hocheparte, kleine und
mittelgrosse Hüte mit flotter
Blumen- oder Phantasiegarnitur
O.) G
jeder Aut
e
e
11C
Srektbet
19

12151
(

Uinden ſtrena
im Ater
Der Mit
2 Mädchen von 20 u.
diskr.liebevolle
99
ZurEröffnungdes Riegerplatz=Marktes.
Aufnahme bei
v. 2 Pferd. iſt monatl. abzug. Näh.
28 Jahren, die hier fremd ſind,
deutſcher Heb=
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Damen
amme a. D.
ungefähr gleichalteriger Mädchen.
Am Mittwoch, den 4. Juni cr.,
Zwei Pferde zu verkaufen, 13 J.
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kein Heimbericht,
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(*14154
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bindung treten. Off. u. B. M. 25
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(12137
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[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 15.

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[ ][  ][ ]

Nummer 125.
ädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 16.
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Speiseteller, mit grünem Rand
6 Stück
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85
wie
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32, 18

9
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90
Essenträger
85
Giesskannen, Fliegenschränke
Pfannen mit Stiel
7
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3
Wasserkessel
Fliegenglocken und-Deckel
1.25
Butterkühler
75
3
95
Schüsseln mit Deckel
Eisschränke, Fliegenfänger
3
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3
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85
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48,
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90
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2
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[ ][  ][ ]

1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
A 125.
1915.
Samstag, 31. Mai.
nenreneenen en ene
unf)
Mnnn e
et ueenannn
damit ſichs e bische iwwerſchlegt, kalt abreibe un mußt em
ſind, is es kaum noch mit ihr auszuhalte. Wenn ſe e klei
Wenn Sie Ihr Kind
gans vun meine Hemder aziehe, weil ſei in de anner
bißche in Eckſtaſe komme dhut, ſchwäzzt ſe bloß noch in
Stubb ſin. Un denke Se was er gedroimt hott. Er hat:
Hexameter un in Zentimeter un dhut unſer Klaſſiker ver=
gesund
, munter und geistig frisch sich
gewaldiche. Bei jeder Kleinichkeit wirft ſe ſich in Poſt=
gedroimt
weil jetzt de Wäg uff de neie Waldfriedhof vun
entwickeln sehen wollen, so geben Sie ihm
5
unſere Wohnung aus ſo weit weer, do kennt mer ſich net
dhur, macht mit em rechte Vorderbaa en Ausfall nach
Dr. Hommel’s Haematogen.
vorne wie en Fechter, ſtreckt de linke Arm wagerecht in
zeidich genug uff de Labbe mache, wann mer ſich dodrauß
WARNUNG! Man verlange ausdrück-
die
Luft enaus un ſchlegt ſich mit de rechte Hand wedder
begrawe laſſe will, un do hett er eweil agefange zu
lich den Namen Dr. Hommel. (VI676
ſterwe. Sowas! No, daß ich wach wor und kennt en noch=
de
Bruſtkaſte, daß die Fenſterſcheiwe klirrn un dann
Gee e
M e
ren
raſch wecke, eh daß er ganz dod gange is deß wor noch
ſchmeißt ſe aam e paar Ziddade an de Kopp, daß mer
e Glick for ihn, ſunſt weer ich valleicht heit Wittfrau. Iber=
froh
is un gibt ihr Recht. Un wenn ſe auf de Ludwigs=
haubt
brauch er ſich doch iwwer den Waldfriedhof nicht
höh im Konzärt erum geht, dann hat ſe ſo en lange, dürre
Mriehinteſe Saunmage
uffzurege, indem weil mir doch unſer Erbbegräbniß
Spazierſtock mit eme roſane Schlibbche dra in de Hand
un machte Geſicht wie die drachiſche Muſe, wann er
ſawive, wo mer uns doch grahdies un frangoh druff
Noochmitdags=Bedrachtunge.
ganer aufs Hiehneaug driet.
erum begrawe kenne loſſe.
-
No, ich bin nor froh, im Inträſſe vun de Entebürzel=
Un aber vun wege dem Lohrbeerngranz. Alſo meim
Sehr geehrter Herr Redacktöhr!
ſen, daß nu ’s Theater aus is, dann wenn die noch e paar
Mann ſei Freund de Herr Schiller, der hott emol geſagt:
Iberhaubt ſeh ich garnet ein, wege was ewich mein
Woche in heechere Religionen geſchwebt hett, do wer ſe
Dem Miehmen pflicht die Nachtwelt keine Grenze! Awwer
Mann derjeniche ſei muß, der wo vier die annre die ge=
volligſter
iebergeſchnabbt. Dann alles, was Recht is un
ich mein, es weer doch ganz ſchee, wenn auch die Dichder
backene Makrohne aus em Feuer hohlt. Jetzt hammers
deß muß em de Neid loſſe, em Herr Eger, er hott ſei Sach
bei Dag ihr kreeſchte, dann was habe ſe devo, vun dem
widder, jetzt liſcht er deheim un bild ſich ein, er dhet an
aud gemacht. Er hott de Darmſtädter mol gezeigt, wie
ganze Gemies, wenn ſe dod ſin. Deſtowege hott’s mich ja
Verfolgungswahnſinnigkeit leide, un drauht ſich nicht
Theater geſpielt werd, daß ene Licht uffgange is, odder
auch gefreid, daß mir endlich auch emol unſere kriſcht
mehr eraus unter die Menſche, weilſem naachmache vun
vielmehr gleich e ganz Gasleidung mit Fernzindung.
hawwe. Freilich, e Kaffeegranz wär auch net zu ver=
wege
ſeim letzte Sach, deß wo er ins Blättche eineige=
Freilich uns, die Abonnemente un ſo. wo ſo das geiſtiſche
achte geweſe, aber en richdiche Lohrbeerngranz des is doch
macht hott. Un er hot auch en Brief kriſchte vun de
Zenntrum vun de Reſſedenz verkörbern, uns hatt er e
was Gediechenes, ſo e bißche was fier die Ewichkeit. Er
ſchwarze Hand wegem Einſtambſe un ſo, deß braichte
bißche viel zugemut, un wenn’s da bei eim intelektunell
is auch wunderſchee gemacht, mer meint, es wär lauter
ſe ſich nicht zu gefalle zu gelaſſe, un deß wer eine Innjuh=
e
bißche gehabbert hatt, dann konnt er nicht mit. No ich
Spinahd. Auch zwei Adlaßſchleife ſind dra mit goldichene
riebnleidichung mit dödlichem Erfolg, un deß werd hadd
will ja iwwer niemand was ſage, und ich ſag bloß: Ente=
Franze un Buchſtawe, auf dem eine Flatſche ſteht Ehre,
beſtraft, mindeſtens mit Zuchthaus un Ehrenverluſtigkeit,
bürzelſen deß langt.
wem Ehre gebiehrt un auf dem annern: Ruhe ſambft!
un ſie dheteme ganz Sinnvohnie voll Dinnamit=
Un aber annerſeits hatte er alle Geſchmäcker Rechnung
No, deß is doche Ehr. Do kenne mer uns doch was
naddrohne kommboniern un lauter ſo Sache. Ja, do
gedrage, deß kann em kei vernimfticher Menſch abſtreite.
druff eibilde. Suche Se ſich emol in Darmſtadt die Fa=
ſolls
aam emol net angſt werrn.
Er hott Sticker uffgewe, die, wo ſo unmenſchlich inträf=
millje
, die wo werkliche Lohrbeerngränz hawe. Die ſin
No es is ja auch wah’, wenn er nicht immer mit
ſant geweſe worn, un daß kei Menſch drauß kumme is,
zu zehle hier. Ich wollt en auch zuerſt iwwer die Vor=
ſeim
Mund vorne ſei mißt, kennt er ja auch ſei Maul
un vor dene ſelbſt de Schiller de Blamierte geweſe is, in=
platzglasdier
henke, um damit’s die Leit auch ſehe, wer
halte. Awwer neun er bringt eim mit dene Geſchichte
dem weil er bloß ſo Zeig geſchriebe hott, wo die Schul=
mer
ißt, aber ich bin widder devo abkomme, indem weil
nur auf die ſchiefe Ebene, un unſereins hatts nachher
hube in de Schul es dichte dro lerne. Dann hott er gach
dann jedes im Hauß, deß wo Kadoffelgemieß koche dhet,
auszudunke. Un do kumme auch noch die Freunde vun
(Sticker uffgefiehrt, wo mer neigeht um ſeine Freunde,
dra erum gerobbt hett. Mei Mann hott ja auch gemeint,
meim Mann her und ſage: So un ſo un wenn mer die
Verwandte un Bekannte zu zeige, daß mer ſchun widder
ich kennt en ganz ſchee de Sommer ieber uff meim Stroh=
Frau weer von eme öffentliche Schriftſteller, un do mißt
nei Klaad alhott. Oberrädde un Luſtſpieler hott’s nor
hut drage, awwer ſo gern ich’s meeſche dhet, es ſieht
mer ſich auch de Oeffentlichkeit zur Verfiegung ſtelle im
ſo geregnet. Un wie mer geglaabt hott, ewe is er fer=
mer
awwer doche bißche zu brotzich aus, meine ſe nicht
Indräſſe von de iebrige Bürrger, die Johanna vun Or=
dich
, jetzt kann er nir neies mehr biete do hott er ſein
auch. Un ſie wiſſe ja, wie die Leut hier ſin ſie gunne
leahns hett ſich jo auch dem ganze franzöſiſche Heer zur
letzte Drumb ausgeſpielt un hott die Vorſtellunge ganze
eim nichts Ganz beſonders die Endebürzelſen, die Ei=
Verfiegung geſtellt, weils ihrem Vaderland notgedha hett.
rickluſſeweiß aus em Aermel geſchiddelt,
wie de
där, daß frech Geſteck, deß. Wie die neulich komme is
Un awwer deß geht mich garnir an, indem weil ich
Bällachinie ſeelig. Freilich, ſo wos koſt auch ſaumäßig
hatt ich en grad noch uff em Diefahn liſche un da hatt ſe
erſtensmal nicht die Johanna vun Orleahns bin un weil
viel Geld, awwer es macht ſich bezahlt.
gedha als deht ſen net ſehe un hätt ſich darauf gehockt
ich mer auch dere Perſohn ihrn Name nicht aufhenke laſſe
Deſſentwege, Herr Eger mache Se nor ſo weider, un
mit ihrm ganze Volluhmen mit ihrm iwwerzwerche.
dhu un zweitensmal brauch ich mein Mann nicht de
ſein Se iwwerzeiat, mei Brodäcktzion hafbwe Se, un
Oeffentlichkeit zur Verfiegung zu ſtelle, denn warum?
Da hatts awwer in mer gekocht, ich hab mei hoch=
wann
ich Ihne mol wos dhu kann vor Ihne Ihr ferneres
Darum
miedichſt Geſicht gemacht, de wo ich momendan mache
Fortlumme, dann wende Se ſich nor an mich, ich werd
Es ſcheenſte is aber, daß mein Mann, der alt Narr,
konnt. hab die Nas gerimbſt bis an de Blaffoh un hab
mich vor Ihne verwende iwwerhaubt un ſo.
wege dem Schreiwens vum letztemol aus neu Vereine
ſo von oben herab, ſo von ganz oben herab, zu er geſagt:
In dieſem Sinne ſchließe ich mein Schreiben. morje
enausgedrete is worde, von wo er auch noch bei ſex im
Erlauwe Se giedichſt, hab ich geſagt, Sie ſitze auf un=
limmt
die Waſchfrag., und verbleibe mit allerhand Hoch=
Vorſtand geweſe is. Jetzt hatter ſei Fädd. Deß nimmt
ſerem Lohrbeerngranz
Da is ſe aufgeſprunge, als
achtung Ihre geſchätzte
em kei Deifel mehr ab, un dodra macht auch der Lohr=
werer
e Maus am Bei enauffgeloffe un hatt gekriſche:
Frau Rentner Briehinkel.
beerngranz nichts, den wo er kriegt hatt, weil er gedroimt
Jeſſes naa, ei is dann bei ihne jemand geſtorwe? Un
hatt, er hett dem Wagner gradeliert im Olimbf. Iber=
R. Sch.
da hab ich geſagt, Neun, hab ich geſagt, den hawwe mir
haubt, der Mann droimt eichentiemliche Sache manchmal.
kriſcht. weil mei Mann e Bohem gedicht hatt auf de
So hott er neilich Nachts emol ſo gege Morſchend, wo
Richadd Wagner, ſie weeres geleſe hawwe es hott ja
Gewerbe=Bibliothek u. Vorbilderſamm=
er
ſonſt nach meine langjährige Erfahrunge immer ſambft
im Bläddche geſtanne. Un da hott des hoffärdiche Menſch
lung. Der Leſeſaal iſt geöffnet: an allen Wochen=
ruht
un ſchleft, doshott er kotzjämmerlich afange zu ſtöhne.
geſagt und hott die Nas noch gerimbfter wie ich.
Neun,
tagen von 8½12½ u 35½ Uhr (Samstag=Mittag
No, ich hab enieber gegriffe un hab en geweckt, un da
hatt ſe geſagt, mir leſe deß Zeug nicht, hatt ſe geſagt,
ausgenommen). Leſeabende: Dienstags und Frei=
hatter
Ihne ja e baddſchnaß Hemd un ich muß en ertra
die Feiermerchel, die iwwerricks.
tags, abends von 810 Uhr.
M



Ich erlaube mir, werte Interessenten darauf hinzuweisen, dass ich im Laufe
der letzten Zeit ziemlich bedeutende Vergrösserungen vorgenommen habe,
sodassich meiner hochgeehrten Kundschaft nunmehr mit einer Auswahlvon
250 Zimmer-Einrichtungen
dienen kann; ferner habe ich mir zur grösseren Bequemlichkeit meiner
geschätzten Besucher ein weiteres Ausstellungs- und Verkaufslokal
zugelegt, und zwar befindet sich dasselbe
Khenlott!
Heben- dem britunmu Horel.
30
Die 6 grossen und 2 kleinen Schaufenster, sowie die inneren Räumlich-
keiten
habe ich ganz nach meinem Bedarf umgebaut und dürften
dieselben, da sie vollständig unserer gegenwärtigen farbenfrohen Ge-
schmacksrichtung
angepasst sind, den allseitigen Beifall der kunst-
verständigen
Beschauer finden. Die Eröffnung findet Samstag, den
31. cr., nachmittags 5 Uhr, statt, die Beleuchtung sämtlicher Räum-
lichkeiten
geschieht von abends 8 Uhr an.
Zur gefl. Besichtigung, und zwar ohne jede Verbindlichkeit, lade ich
jedermann ein und bitte ich gleichzeitig, auch meinem neuen Unter-
nehmen
das gleiche Wohlwollen wie seither entgegenbringen zu wollen.
Mit vorzüglicher Hochachtung
(2384
Darmstädter Möbel
Ladwit Snzinger
SEinrichtungshlaus
Ich möchte noch darauf hinweisen, dass sich das Haupt-Ausstellungs-
Haus nach wie vor Heinrichstr. 67, Ecke Martinstraße, befindet.

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 18.
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Darmſtadter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1915.
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iet eiſchrst 1. . des di Prin den gelichen amn
mir gerungen, ob dieſer Schritt nicht vielleicht falſch ge=
ihre
Neigung zeigt und ihm geſtattet, um ſie zu werben?!
Es waren zwei Königskinder..
deutet würde; ich verkenne auch nicht die Gefahr, daß man
Karla von Eckwarden hatte ſich, allen Reſpekt ver=
Roman von Guido Kreutzer.
mein Vorhaben unweiblich nennen könnte. Aber ich
geſſend, jäh erhoben.
(Nachdruck verboten.)
27)
bitte Hoheit, dabei zu erwägen, daß mich mit dem Ober=
Ew. Hoheit!
Ah, wie aufmerkſam ein Krankenbeſuch bei dem
leutnant bereits vielmonatige Freundſchaft verbindet, daß
Die Herzogin lächelte ein wenig.
alten Herrn!
ich beſtimmt glaube, auf ihn einigen Einfluß zu beſitzen
Was iſt denn, liebes Kind? Worüber erregen Sie
Nein, Hoheit ein Krankenbeſuch bei dem jungen
ſich?
und daß ich ſicher ſein darf, meine Motive gerade von ihm
Herrn!
nicht verkannt zu ſehen.
Die Hofdame fühlte flammendes Rot, das ihr in die
Für einen Moment wurde die milde gütige Stimme
Sie hatte haſtig, faſt überſtürzt geſprochen. Jetzt
Wangen ſchoß. Die Lippen zuckten; und jedesmal grub
herb
chwieg ſie hochatmend. Und gleichzeitig überfiel ſie
ein herber Hochmut tiefe ſcharfe Linien.
verſtehe nicht, Liebe!
Ich . . .
jählings eine mutloſe, apathiſche Niedergeſchlagenheit. Sie
Ich bedauere unendlich, daß Ew. Hoheit mich derart
Die Hofdame hielt den Kopf wieder geſenkt.
hatte ſich doch alles, was ſie hier ſagen wollte, vorher
mißverſtanden haben. Die Schuld lag ſelbſtverſtändlich
Sie konnte ihre Herrin jetzt nicht anſehen; erſt mußte ſie
tauſendmal zurechtgelegt, um ihrer Jungmädchenwürde
an mir, da ich wohl eine falſche Ausdrucksform gewählt
alles erklären. Sie hatte die Hände über der Stickerei in=
überall
Rückendeckung zu bieten. Wie anders aber klan=
hatte
. Ich darf nunmehr bitten, meinen eben geäußerten
einander geſchlungen; ganz feſt, als finde ſie daran einen
gen die Worte jetzt, da ſie laut ausgeſprochen wurden
Wunſch als nicht vorgetragen anzuſehen!
Halt. In den feinen, ſonſt ſo beherrſchten Zügen arbeitete
wie derb, wie unmotiviert! Faſt wünſchte ſie jetzt, dieſe
Die Schloßherrin von Monrepos ſchwieg eine Se=
es
unſicher; und auch die Stimme hatte nichts von ihrer
ganze abenteuerliche Idee durch ein kurzes Nein! der
kunde, als wolle ſie den ſprühenden Nachhall dieſer un=
früheren
ruhigen Gelaſſenheit.
Herzogin erledigt zu ſehen.
mutig hervorgeſtoßenen Sätze erſt verklingen laſſen.
Ich mußte in den letzten Tagen mehrfach daran den=
Aber die alte Grandedame ihr gegenüber ſagte gleich=
Dann neigte ſie abſchließend den Kopf.
ken, was Dr. Urban von der Nervenüberreizung des
mütig:
Alſo gut
ſo werden Sie eben auf meinen

Oberleutnants erzählte. Dadurch wurde in mir der
Was heißt verkennen und was heißt unweiblich,
Wunſch morgen nachmittag nach Bronkow hinüberfahren
Wunſch geweckt, ganz offen mit ihm zu ſprechen und ihn,
Liebe? Das ſind doch eigentlich recht relative Begriffe,
und den jungen Herrn wieder zur Raiſon bringen! .
.
deren Wert oder Unwert immer von der jeweiligen Per=
wenn
möglich, auf den richtigen Weg zurück zu bringen.
Nein nicht aufbegehren!
Laſſen Sie mich ruhig wei=
-
Der Schmerz um die Krankheit ſeines Vaters hat ihm
ſönlichkeit abhängt, die ſie ſich zu eigen macht. Ich ſelbſt
ter ſprechen!
offenbar die ruhige Ueberlegung genommen, ſonſt müßre
bin trotz aller Kleinſtaaterei doch eine innerlich geſund
Weshalb ſo kleinherzig, Liebe? Und wo iſt Ihre
er ſich doch ſagen, daß er ſich bei ſolch ungeſundener Ueber=
empfindende
und in gewiſſem Sinne moderne Frau. Und
kühle Selbſtſicherheit geblieben, die mir immer ſoviel An=
anſtrengung
notwendig ruiniert.
deshalb habe ich ſchon oft mir die Frage vorgelegt:
erkennung abgezwungen hat? Sie ſind doch ein ausge=
weshalb
ſoll nicht in unſerem Deutſchland möglich ſein,
Und nun wollen Sie nach Bronkow hinaus, ihn dar=
reifter
Menſch und eine Frau, die vollkommen durchgebil=
was
in Amerika ſchon längſt das ſchönſte Vorrecht unſes
auf hinweiſen?
det in die Ehe gehen wird. Sie brauchen doch nicht zag=

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 20.
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Alſo brillant; Herr Graf hatten wirklich eine famoſe
ſich als Frau einem Manne noch lange nicht an den Hals,
ſich ganz neutrales Wort.
Idee, die Schober von beiden Seiten gleichmäßig befahren
wenn man ihm ſein Intereſſe zeigt oder ein ſchon längſt
Ich freue mich über Ihre Liebe, Karla, trotzdem ich
zu laſſen. Es ſtak ſich nochmal ſo ſchnell; wir ſind ſchon
vorhandenes Intereſſe erwidert!
Sie früher oder ſpäter dadurch werde verlieren müſſen.
über doppelte Mannshöhe und die vollbeladenen Wagen
Hoheit wollen mir gütigſt geſtatten .
Aber Sie haben eine Wahl getroffen, die Ihrer würdig
brauchen nicht mit dem Anfahren halbe Stunden zu ver=
Aber eine ſachte Handbewegung ſchnitt ihr auch die
iſt
Edelraſſe, gleich Ihnen! Das wird einen guten
trödeln. Wenn das Wetter bis zum Abend hält, ſetzten
letzten Einwände ab. Die Herzogin hatte ſich im Eifer
Klang geben! Und nun nutzen Sie die Zeit und fördern
wir beide Schober bis zur letzten Garbe fertig.
der Rede aus ihrem hochlehnigen Armſtuhl ein wenig auf=
Sie Ihre Zukunft. Sie wird an keines Mannes Seite beſ.
Sie müſſen doch aber auch noch gedeckt werden.
gerichtet. Die Wangen röteten ſich; die klugen Augen
ſer ſich geſtalten, als an der des Grafen Markus Horten=
leuchteten
, gaben dem Greiſengeſicht etwas Jugendliches
Heute nur mit Stroh; die Plantücher können wir mor=
gen

brügg.
vormittag überbreiten.
daß man die vielen Falten und das Gewirr der Krähen=
Die junge Hofdame ſtand noch immer finſter aufgereckt
füße beinahe überſehen konnte.
Er ritt etwas näher an die Feldſcheune heran und
neben dem zurückgeſtoßenen Stuhl und grübelte und at=
Kindchen, was ſperren Sie ſich und was türmen Sie
betrachtete wohlgefällig ſchmunzelnd, wie die Kerls ab=
mete
unruhig. Bis ihr Blick den alten, ſtill leuchtenden
ſelbſt Hinderniſſe auf Ihren Weg! Soll denn der Graf
ſtakten, wie die Marjells zugriffen, wie die Weizenbunde
von den Wagen herüberflogen
Angen von drüben begegnete.
Hortenbrügg immer und immer wieder zugreifen müſſen
um fie beiſeite zu bringen? Iſt das nicht ein wenig ver=
Da wußte ſie, daß ſie eine Törin war und kam um
Rechts fuhren die leeren Geſchirre wieder zum Felde
den Tiſch herum und küßte mit dankbaren Mädchenlippen
meſſen? Glauben Sie denn, das Glück iſt ein wohlfeiles
ab, links kamen ſie in langem ſchwankenden Zuge heran
Geſchenk, mit dem man freventlich ſpielen und vor dem
die feine ſchmale Frauenhand der Herzogin von Alten=
es

war unzweifelhaft Zug in der Kolonne‟!
man luſtig davonflattern darf, wie eine Spottdroſſel? Ge=
berg
.
Na, hier fluſcht’s ja! konſtatierte er beruhigt
ben Sie ſolchem Irrtum um gotteswillen nicht Raum,
XVI.
Der Oberleutnant Graf Hortenbrügg lächelte flüchtig
ſonſt bezahlen Sie das leicht mit einem zerfahrenen
Der Inſpektor kam von den beiden Rieſenſchobern,
Eigentlich war es nur die Andeutung eines Lächelns;
Leben!
die mit ſechzig Metern Abſtand auf dem abgeernteten Ser=
aber
ſchon dieſe gab dem abgeſpannten Geſicht einen ſo
Und um nun zu einem Abſchluß zu gelangen; denn für
radellaſchlag hinter der Chauſſee geſetzt wurden, zu der
fremden ungewohnten Ausdruck, daß der graubaarige In=
manche
Dinge iſt Reden wirklich nur ſchlechtgemünztes bil=
langen
, an allen Seiten offenen Feldſcheune herübergerit=
ſpektor
ſeinen jungen, ſonſt ſo finſteren Herrn überraſcht
liges Silber: alſo ich bin nicht blind und habe die
ten, wo ſich unter Markus Aufſicht ſieberhafte Arbeit kon=
muſterte

heimliche Neigung zwiſchen euch beiden ſchon längſt er=
zentrierte
.
(Fortſetzung folgt.)
kannt; vielleicht früher, als Sie ſelbſt ſich ernſthaft mit
Der Küraſſier ſaß ihm geſpannt entargen.

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 21.
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e
M Seeae
He

[ ][  ][ ]

IV 12059)

Seite 22.
S
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oflieferand
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Moſel (H. Teichmann), 2. Konſtantin (E. Weber), 3
Poeſie (Lufta). Tot. 34:10, Pl. 14, 12110. Unpl.: Regent
1½ Lg.
(4), Omama (gef.), Mattiacum. Ueberlegen, 13-
Rathenower Jagdrennen; Ehrenpreis und 3000 Mark
Diſtanz 4200 Meter: 1. Leutn. von Haines Glenmorgat
(Leutn. v. Egan=Krieger), 2. Mr. Girdle (Leutn. v. Wan=
genheim
), 3. Erzherzogin (Leutn. F. v. Zobeltitz). Tot
14110, Pl. 10, 12:10. Unpl.: Miß Fife. Kanter, 1044
Längen. Germania; 25000 Mark, Diſtanz 5500 Meter:
1. Herrn J. Kühns Tu’s lieber (B. Streit), 2. Turandot
(Newey), 3. Doppelgänger (Martin). Tot. 47110, Pl. 21
20110. Unpl.: Werra (angeh.), Magiſter (gef.). Leicht
11 Lg. Charlottenburger Erinnerungs=Rennen
Ehrenpreis und 5000 Mark, Diſtanz 4200 Meter: 1. Oberſt=
eutn
. v. Reitzenſteins Durch (Leutn. Frhr. von Berchem)
2. Tory Hill II (Herr von Weſternhagen), 3. Ochmiana
(Herr Purgold). Tot. 78:10, Pl. 28, 37, 26:10. Unpl.
Chanoine (4), Kebty, Sartorys (gef.),
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Wolfsburg=Rennen:
Ejjel Napal (angeh.). ¾2½ Lg.
3000 Mark, Diſtanz 3200 Meter: 1. Herrn Zänkerts L.
Rigodon (Wöpp), 2. Polar Star (Keppler), 3. Spießer
(Theilen). Tot. 157110, Pl. 25, 18, 15.10. Unpl.: Atlantc
4), Tom Melton, Polonäſe, Ranulphus, Bryant II
Kampf, Hals¾/½ Lg. Bras de fer=Jagdrennen
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25
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Seifenpulver, Soda oder sonstige Waschzusätze,
wenn Sie mit Persil waschen, denn dessen
selbsttätige Wirkung wird dadurch nur beeinträch-
tigt
und sein Gebrauch unnütz verteuert. Persil
wäscht ganz von selbst
ohne Reiben und Bürsten, nur durch einmaliges
etwa halbstündiges Rochen. Also denkbar ein-
ſachste
Anwendung, bei grösster Zeitersparnis und
Schonung des Gewebes. Da Persil gleichzeitig
stark desinfizierende Wirkung besitzt, so eignet es
sich besonders vorteilhaft für die Reinigung von

Kranken- u. Kinderwasche
die dadurch vollkommen keimfrei gemacht wird.
Ueberall erhältlich, niemals lose, nur in Original-Paketen.
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E

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Ehrenpreis und 3000 Mark, Diſtanz 3400 Meter: 1. Herrn
Gewinnanszug
Boldbergs Polin (Herr Goldberg), 2. Brunonia (Leutn
der
v. Wangenheim), 3. Herea (Leutn. Frhr. v. Berchem).
2. Preußiſch=Füddeutſchen
Tot. 32110, Pl. 19, 23:10. Unpl.: Minimal (4), Duce o
Zufluchts
-
(212
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(228. Königlich Preußiſchen) Klaſſenlotterke
Rennen; 3800 Mark, Diſtanz 1200 Meter: 1. Herrn Königs
5. Klaſſe 17. Ziehungstag 29. Mai 1913
Ahnenſtolz (Raſtenberger), 2. Otter (Cleminſon), 3. Rache
(Schläfke). Tot. 64:10, Pl. 16, 15, 14:10. Unpl.: Gold
Auf jede gezogene Nummer ſind zwei gleich hohe Gewinne
gefallen, und zwar je einer anf die Loſe gleicher Nummer
bach (4), Muſidora (5), Suitier, Fife Honours, Waſſer=
in
den beiden Abteilungen 1 und II.
¾/ Lg.
recht, Fahnenwacht. Sicher, ¾
sr. Radrennen. Ein Herausforderungsrennen Tho=
(Nachdruck verboten)
(Ohne Gewähr A. St.=A. f. Z.)
mas-Scheuermann kam am Mittwoch abend auf
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über=
der
Chemnitzer Radrennbahn zum Austrag. Das in zwer
240
Mk. gezogen
Läufen über 20 und 30 Kilometer ausgetragene Rennen
2 Gewinne zu 10000 Mk. 224832
nahm einen ſpannenden Verlauf und endete mit dem
4 Gewinne zu 5000 Mk. 91225 229047
knappen Siege Scheuermann. Thomas verbeſſerte in
62 Gewinne zu 3000 Mk. 2244 4154 6474 10244
erſten Laufe die Bahnrekords über 10 Kilometer und
20608 36389 37693 41479 44859 54313
1984
74097
Scheuermann verbeſſerte bei 20 Kilometer den Weltrekort
75605
121997
77800 80489 102647 112182 117774
von 13 Minuten 20 Sekunden auf 13 Minuten 16,2 Sek.
129205 140327 148847 160376 168420
123952
171726
Scheuermann gewann den erſten Lauf mit einem Vor=
206226 214465 218413 229060
186231
ſprung von 80 Metern. Im zweiten Lauf verbeſſerte Tho
10480
Gewinne zu 1000 Mk. 15 3753 3783
150
nas den ſoeben friſch von Scheuermann aufgeſtellten
28859
11966
21119 21866 22022 24529 25442 28556
Weltrekord über 20 Kilometer um 0,2 Sek. Thomas führte
63648
2887.
29295 38979 39132 41228 53227 53396
64484
82775
68221 75868 77386 81253 81513 82722
vor Scheuermann. Bei einem harten Kampfe, der ſich
8420
98480 104265 104658 104865 106304 110977
über drei Runden ausdehnte, kam der junge Breslaue
115260 125896 127989 128765 129796 132866
113841
ſchließlich von ſeiner Führungsmaſchine ab und ſo konnte
133659
147487 148054 149746 153663 159622 161098
Scheuermann unangefochten auch den zweiten Lauf mit
165038
168526 168823 172716 172759 173549 174939
800 Meter Vorſprung gewinnen. Geſamtklaſſement
1.
180088 180816 181534 190436 192325 197468
174983
Scheuermann 50 Kilometer in 32 Minuten 54 Sekunden
197881 198651 203933 207085 207606 211450 218450
Thomas 1800 Meter zurück
221585 225350 228140 230872 23296.
206 Gewinne zu 500 Mk. 2730 6092 7663 9380
* Das Deutſche Stadion. (Sport und Turnen
10836 13526 14684 15641 15882 16079 17415 19767
in Deutſchland 1913. Eine Denkſchrift für das deutſch
20274
21364 21391 21648 23812 28825. 30642 3638
Volk: 80 Seiten Quer=Quart mit Farbendrucken und vie
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60780 53451 55020 61017 64997 66339 69681
46319
lottenburg.) Die bevorſtehende feierliche Einweihung des
69847
73350 79112 79189 79376 80118 82248 8646
Deutſchen Stadions, in Gegenwart des Kaiſers, des kaiſer
90099 92268 94722 96174 101064 10393
89544
106456
lichen Hauſes und zahlreicher Gäſte, wird einen Markſtein
134554
113890
115405 116592 119666 125318 125893
in der geſamten turneriſchen und ſportlichen Entwicklung
135331
138214 138399 142785 144014 144416
163787
Deutſchlands bilden. Aus dieſem Anlaß erſcheint ſoeber
165783 165800 167831 169185 170546
164556
172496
eine Denkſchrift, in der eine ausführliche Geſchichte, ſowi
17322
179014 182852 182858 183396 187831 190098
eine eingehende Schilderung des Deutſchen Stadions ge
193768 194728 195558 196683 197457 198910
192913
geben wird. Die Beſchreibung dieſes großen nationaler
205048 205537 208348 208479 206796 211895
202060
Unternehmens wird begleitet durch zahlreiche Bilder, von
215750 219905 221447. 224835 225008 225663 229963
230993 231406
denen zwei in Farben ausgeführt ſind. Einen weſent=
In der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
lichen Teil dieſer Denkſchrift bildet eine Zuſammenſtellung
240 Mk. gezogen:
der Turn= und Sportverbände, durch deren Zuſammen
4 Gewinne zu 15000 Mk. 45649 49805
wirken erſt das Deutſche Stadion entſtehen konnte. Durch
2 Gewinne zu 10000 Mk. 217550
die Beigabe der Bilder der Sportvorſtände erfährt das
6 Gewinne zu 5000 Mk. 36951 147919 227482
Buch weiteren Schmuck. Den Beſchluß macht eine pro=
76 Gewinne zu 3000 Mk. 3594 12415 20512 24401
grammäßige Ueberſicht der Veranſtaltungen, die für das
24870 45679 51695 57329 61440 61828 75677 79176
Jahr 1913 im Deutſchen Stadion geplant werden
103343 104570 108744 119319 133745 142700 144141.
14457
149256 149602 153440 162515 167695 171450
182102.
185650 190803 199983 200552 202795 205777
aus dem Publikum.
Stimmen
216319 217924 221392. 222257
213124
Gewinne zu 1000 Mk. 288 2446 9432 11431.
140
(Für die Veröffentlichungen
unter dieſer Ueberſchrift über=
immt
die Redaktion
und des 8
keinerlei Verantwortun
für ſie bleibt au
1 Abſ. 2 des
11496
16096 18218 23242 26030 33328 35364 38128
em Umfange der Einſender verantwortlich.)
Preßgeſetzes in
39416
5531 49923 51270 52854 64348 64576 65261
In einem geſtrigen Eingeſandt betr. die Großh
7407
79959 87265 96605 106943 108148
111493
Hofbibliothek wird empfohlen, durch geeignete Veröffent=
115300 116897 120303 127468
12894a
112136
128666
150530
137350 139465 143850 144270
146773
lichungen zum Beſuch der genannten Anſtalt anzureger
13206
16431
16779.
154408 157280
Demgegenüber iſt darauf hinzuweiſen, daß von der Groß
15114
159020
161927
180683 196673
200413
20112s
178507
200640
200034
herzoglichen Direktion bereits regelmäßig in den Darm=
204019 208413
210165
201459
209227
211071
216567
ſtädter Blättern ausführliche Veröffentlichungen über Neu=
216800 220787 220960 221079 222264
231482
231394
erwerbungen uſw. ſtattfinden. Die Großh. Hofbibliothel
232439
ſt ferner eine wiſſenſchaftliche Bibliothek und für ernſte
10929
194 Gewinne zu 500 Mk. 558 2091. 10415
Studien beſtimmt. Lediglich der Unterhaltung dienende
13446 15396 16379 26165 26549 29484 30359
35531
Werke werden deshalb gar nicht in Benutzung gegeber
56589
35610 40680 41367 43999 47111 52295 5579f
(§ 3 der Benutzungsordnung), außer zu wiſſenſchaftlichen
56597 57769 59987 60650 60907 61841 62249
67421.
Studien, und Intereſſenten werden an Volksleſehallen
68756 76535 79074 83420 88183 92441 92498
95608
nd Leihbibliotheken verwieſen. Der Benutzerkreis iſt
101499 103588 110696 113077
11774
100281
125027
daher naturgemäß ein beſchränkter und kann ſich nicht au
127102
129991 131591 132022
132046
13361.
132592
das große Publikum erſtrecken. Von dieſen Benutzerr
136313
143556 152530
155598
153555
154867
15474
wird es aber gerade als ein großer Vorteil betrachtet, daf
166523
156554
171658
160119
172074
157186 157969
man ſtets Platz findet und ungeſtört arbeiten kann. Andere
1.8045,
179895
17960
175365
177985 178034
17878
Bibliotheken, beſonders wenn ſie modern eingerichtet und
18504
185616
181620 181818
182400
181369
190521
mit allem Komfort verſehen ſind, zum Beiſpiel Univerſi
196599
196100
195946
201724
191405 193654
190950
tätsbibliotheken, werden auch nur zu oft als Wärm
206740
206748 207050 207901 210400
215945 218816
ſtuben und zum Zeitungsleſen und Briefſchreiben benutzt
219432 219682 228753 224216 229956
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L

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 23.
120
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Seite 24.
6

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.

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56

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31.=Maie1913.
Seite 25.
jene letzte militäriſche Schau, die Kaſer Friebrich am.=20.
Schar holder Miadelein verließ, meine der Schaffuers
Mai 1888 im Charlottenburger Schloßpark abgenommen.
Det jeht nu ſchon ſo von früh ſechſe an, wat müſſen doch
Die große Frühjahrsparade auf dem Tempelhofer Felde
die Berliner Frauen für ville Zeit übrig haben!
war ſonſt das Zeichen, daß ſich Berlins geſellige Kreiſe
Ueber die Ausſtellung ſelbſt kann ich unter ſotanen
nach allen Windrichtungen hin zerſtreuten: die Saiſon
Umſtänden allerdings nicht berichten, wohl aber die Aeuße=
hatte
ihren endgültigen Abſchluß gefunden, und wenn man
rung eines Herren der hier friſch eingetroffenen Argen=
ſich
dann noch irgendwo hier traf, ſo ertönte ſicher die er=
tiniſchen
Sondergeſandtſchaft mitteilen, den
ſtaunte Frage: Was, Sie ſind noch immer in Berlin?
ich am Abend des gleichen Tages getroffen. Ihm hatte
Diesmal iſt’s anders. Man bleibt im Banne der Reichs=
das
öffentliche Schauſpiel ganz hölliſch imponiert es
hauptſtadt bis zum Jubiläum des Kaiſers, das uns ja
wäre das Merkwürdigſte geweſen, was er bis dahin über=
wiederum
eine Reihe feſtfreudiger, feſſelnder Ereigniſſe be=
haupt
geſehen, er hätte zuerſt geglaubt, es handelte ſich
ſcheren wird. Und da möchten wir im Intereſſe vieler Be=
um
eine rieſige Kundgebung Berliner Suffragetten, aber
ſucher unſerer Stadt mit einem Märlein aufräumen, das,
als er dann die Aufklärung empfangen, wäre ſein Stau=
wenn
hier etwas Beſonderes los iſt immer von neuem
nen noch viel größer geweſen, er hätte ſo etwas nie für
auftaucht und vielleicht viele von ihrer geplanten Fahrt
möglich gehalten in dem als kühl und zurückhaltend ihm
zum Ufer der Spree abſehen läßt: daß nämlich unſere
geſchilderten Berlin und dabei machte der Südameri=
Hotels überfüllt ſind und es daher ſchwer für die Fremden
kaner ein recht ſpitzbübiſches Geſicht. Die Herren aus
ſei, ein Unterkommen zu finden. Das mag wiederholt
Argentinien, die dem Kaiſer den Dank ihres Landes für
der Fall vor zwei Jahrzehnten und auch noch vor einem
Deutſchlands Teilnahme an der Jahrhundertfeier der
geweſen ſein, ſeitdem aber iſt eine ganze Reihe neuer, zum
Argentiniſchen Unabhängigkeit ausdrücken wollen, ſind
Teil großartiger Hotels entſtanden, während andere ſich
Node2
mit der ihnen bisher zuteil gewordenen Aufnahme außer=
weſentlich
ausdehnten; in gleichem Grade nahm die Zahl
ordentlich zufrieden; wenn ſie auch beſtreiten, daß ſie hier
der Penſionen und ſonſtigen Unterkunfsſtätten zu, es iſt
keinerlei politiſche oder wirtſchaftliche Miſſion auszuführen
alſo keineswegs zu befürchten, daß ein Ausverkauft die
hätten, ſo darf man doch annehmen, daß ihr Beſuch nicht
müden Fremdlinge von Tür zu Tür haſten laſſen wird.
nur die bereits beſtehenden freundſchaftlichen Bande zwi=
Vor allem iſt ja nicht ein ſolcher Anſturm an ein und
ſchen Deutſchland und Argentinien noch feſter knüpft, ſon=
Olien. 5.
derſelben Stelle zu erwarten, wie wir ihn kürzlich beobach=
5
dern daß er auch trotz allem wichtige handelspolitiſche
ten konnten, und zwar beim Gartenfeſt vom Roten
Ergebniſſe zur Folge haben wird. Neben dieſen Ver=
Kreuz im lauſchigen Park des Reichsamts des Innern,
Cigarette
tretern des großen überſeeiſchen Landes weilen hier gegen=
zu
dem trotz des anſehnlichen Preiſes über 5000 Karten
wärtig mehrere fremdländiſche Militärabord=
verkauft
worden waren, und zur Ausſtellung der
nungen, auch aus Oeſterreich und Rußland, die dem
Hochzeitsgeſchenke im Kunſtgewerbemuſe=
Kaiſer bereits jetzt die Glückwünſche ihrer Regimenter
um, zu der drei Tage hindurch eine richtige Wallfahrt von
darbringen wollen. Aus unſerem ſchwarz=gelben Nach=
allen
Richtungen der gewaltigen Reſidenz her ſtattgefun=
barreiche
werden wir bald noch andere Ehrengäſte erwar=
den
. Nein, das hätte ich wirklich nicht erwartet, als ich
ten können, die ſich mit der würdigen Inſzenierung der am
am letzten Montag dem gleichen Ziele zuſtrebte, um meiner
10. und 11. Juni im Garten des Auswärtigen Amtes
journaliſtiſchen Pflicht zu genügen. Aus den am Pots=
ſtattfindenden
, in feſtlichen Rahmen gekleideten Aus=
Berliner Stimmungsbilder.
damer Platz gelegenen Bahnhöfen der Potsdamer=, der
ſtellung: Oeſterreichiſche Hausinduſtrie in Berlin be=
Wannſee= der Südring= und Untergrundbahn quoll es in
Von Paul Lindenberg.
ſchäftigen werden, unterſtützt von dem hieſigen Komitee.
dichten Mengen hervor, die Wagen der Straßenbahnen
(Nachdruck verboten.)
und Omnibuſſe waren überfüllt, Autos und Droſchken
Mit dieſem Jubiläum, das jetzt ſchon ſo häufig die
Ein frohes Ende und ein froher Anfang. Vergangene
kamen dicht hintereinander angerattert, und je näher man
Feder in Bewegung ſetzt, hängt eng die geplante Umge=
und zukünftige Kaiſertage. Die fremden Beſucher.
zum Muſeum gelangte, deſſen Räume in ihrer gewohnten
ſtaltung des Univerſitätsviertels zuſammen,
Vereinſamung ſonſt gern zu allerhand traulichen Zuſam=
die
nach mancherlei erregten Verhandlungen in unſerem
Ihre Unterkunft in Berlin. Was rennt das Volk.
menkünften lieberfüllter Pärchen benutzt werden, die ſich
ſtädtiſchen Parlament einem Stadtverordneten=Ausſchuß
Der Andrang zur Ausſtellung der Hochzeitsgeſchenke.
hier ungeſtört ausſprechen können, deſto ſtärker ward das
zur weiteren Veratung und Begutachtung übergeben wor=
Umwand=
Die Argentiniſche Sondergeſandtſchaft.
Gedränge, deſto überraſchender der Anblick an der Ecke der
den war; dieſer Ausſchuß nahm nun in einer kürzlich ſtatt=
lungen
im Lindenviertel. Wichtige Pläne und deren
Königgrätzer= und Prinz Albrechtſtraße. Himmel, war
gefundenen Sitzung die Vorlage einſtimmig an, wodurch
denn das überhaupt denkbar! In langen langen Reihen
die etwa 6 Millionen Mark erfordernde Verwirklichung
-
-
Ausführung.
Unſere
Das Grunewald=Stadion.
drängten ſich da viele Tauſende und Abertauſende, faſt
geſichert
iſt. Es handelt ſich hier um Schaffung eines
Das erſte Rennen in den Lüften.
Frühjahrsflugwoche.
nur Frauen, Mädchen und Kinder, jeglichen Alters und
neuen, ſtattlichen Zuganges zur Muſeumsinſel, deren
-
Aus dem Muſikleben.
Standes, viele in ſonntäglich=hellen Gewändern, Dutzende
ganze Verkehrsverhältniſſe bisher recht vernachläſſigt
An das frohe Ende knüpft ſich der frohe Anfang: die
von Schutzleuten zu Fuß ſuchten einigermaßen die Ord=
waren
. Eine zum Teil neue Straße und neue Brücke, ſo=
Kaiſertage ſind vorüber die neuen be=
nung
aufrecht zu erhalten, über das wogende Meer von
wie die Umgeſtaltung des Hegelplatzes, der hinter unſerer
ginnen! Während mehrerer Wochen zieht Berlin die
Köpfen hinweg ſah man die helmbedeckten Geſtalten der
Univerſität und dem Kaſtanienwäldchen liegt ſoll dies her=
Augen Aller auf ſich und hallt ſein Name in den Zeitungen
berittenen Poliziſten, gleich Meeresbrandung ertönte das
beiführen in Verbindung mit einer Untertunnelung der
ſämtlicher Länder des Erdballs wieder. Ebenſo glänzend
Stimmengewirr, es war, als ob ſich hier die ſämtlichen
Linden, ſodaß dann die Straßenbahnen unten durch
wie harmoniſch iſt das Hochzeitsfeſt der jugendlichen
Kaffeekränzchen von Groß=Berlin vereint! Nur ganz lang=
fahren
und nicht mehr drüber weg was oft Verkehrs=
Kaiſertochter verlaufen, nichts ſtörte die Feſtesfreude, kein
ſam rückte von zwei Seiten dieſer lebende Wall vor, und
hemmniſſe herbeiführte Der erwähnte Hegelplatz ſoll
ernſterer Unfall ereignete ſich, was viel ſagen will bei dem
da bekanntlich zu den Tugenden der lieben Evaſchweſtern
durch einen monumentalen Rundbau geſchmückt werden, in
ungeheuren Menſchenzuſammenfluß den die glänzenden
die Geduld gehört, kann man ſich vorſtellen, wie hübſch
welchem man vorausſichtlich das Reichs=Schul=
Bilder höfiſchen Gepränges veranlaßt. Ihnen ſchloſſen ſich
ruhig und geregelt das alles zuging und nur jede einzelne
muſeum, deſſen Begründung geſichert iſt, unterbringeg
aufs engſte die militäriſchen an, mit buntfarbigen
beſtrebt war, ja ihrer Nachbarin den Vortritt zu laſſen
wird. Fraglos wird unſer Lindenviertel eine weſentliche
Paradeſzenen in Potsdam und hier, zwiſchen die ſich
damit dieſe ſich zuerſt der erhofften Augenweide erfreute!
Verſchönerung erhalten, bei der auch praktiſche Zwecke
*rr.
als ich die
das vom Kaiſer abgehaltene Exerzieren der 2. Garde=In=
Da wendet ſich der Gaſt mit Grauſen
nicht vernachläſſigt wurden, was doch immerhin von
fanterie=Brigade ſchob. zur wehmütigen Erinnerung an
nächſte Elektriſche beſtieg, die eine abermalige zahlreiche
großer Bedeutung iſt. Zu bedauern iſt freilich, daß das
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[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 26.
Länger wie ſonſt, im Hinblick auf den ſtarken aus
faſſen, wie überhaupt alles techniſch außerordentlich zweck
Kaſantewäldchen, das und ein ſo hübſches Zöol im
wärtigen und ausländiſchen Zuſtrom nach Berlin, dehnte
mäßig eingerichtet wurde und man überall genau darau
Herzen der Stadt verkörperte, zerſtückelt wird, aber dieſes
ſich auch unſere Konzertzeit aus, die uns ſoeben noch ein
Bedacht nahm, was dem Sport irgendwie dienlich ſein
Opfer iſt leider nicht zu umgehen und muß bei der Groß
Konzert Frieda Hempel’s beſcherte. Ungeachtet des
kann. Berlin darf tatſächlich ſtolz ſein auf dieſe welt=
zügigkeit
des Ganzen, das eine würdige Jubiläumsgabe
lockenden Maienabends und ſonſtiger Ablenkungen war
ſtädtiſche Bereicherung, deren Fehlen bisher häufig ſchmerz
Berlins an den Kaiſer bedeutet, ſchon hingenommen
der Saal der Philharmonie dicht beſetzt, immer von
lich empfunden wurde.
werden
neuem widerhallend von jubelndem Beifall. Die gefeierte
Der Luftſport wird ja ſein Feld draußen in Jo=
Anläßlich des Jubiläums wird ja auch die feſtliche Er=
Sängerin bewies glänzend, daß das anſtrengende ameri=
hannisthal
behalten, wenngleich dort dringend verſchie=
öffnung
des Grunewald=Stadions, an der ſich
aniſche Gaſtſpiel ihrer herrlichen Stimme nicht geſchadet
dene Verbeſſerungen nötig ſind, wie es von neuem ſchmerz
nicht weniger wie 30000 Sportleute mit großartigem Um=
dieſe
klang hell und friſch wie je, und wenn ſie ein Be=
lich
mehrere Unglücksfälle erwieſen, die ſich im Laufe der
zuge und ſportlichen Vorführungen, ſowie 10000 Turner
dauern erweckte, ſo war es das, daß wir Frieda Hempe
gegenwärtigen Frühjahrs=Flugwoche ereignet
mit Freiübungen beteiligen werden, am 8. Juni ſtatt=
leider
nicht mehr ganz als die Unſere betrachten können.
Sie brachte uns mancherlei Intereſſantes auch durch die
finden. Als vor drei Jahren der kürzlich verſtorbene Ge
Nach der Krollſchen Oper hatte ein kurzes Gaſtſpiel Dr.
Erprobung neuer Flugzeuge, denn nicht nur die ein
heime Oberbaurat March zuerſt mit der Idee hervortrat,
Waldemar Staegemann’s, viele Freunde und
ſchlägigen Erfinder und Techniker, ſondern auch unſere
aus märkiſchem, kiefernumgebenen Sandboden einen nach
noch viel mehr jüngere Verehrerinnen gelockt, die ſich per=
Flieger ſind unermüdlich beſtrebt, ihre Apparate mög=
antikem
Muſter entworfenen, ungeheuren Tummelplatz für
ſönlich von der Umwandlung des beliebten Hofſchau=
lichſt
zu vervollkommnen. Neu war ein Aeroplanrennen
alle ſportlichen Leiſtungen, einſchließlich jener auf und im
pielers zum Opernſänger überzeugen wollten. Sie wur=
auf
einer 20 Kilometer langen Strecke, an der ſich drei
Waſſer, entſtehen zu laſſen, ſchüttelten gar viele ungläubic
den, gewiß zu ihrer eigenſten Freude, nicht enttäuſcht, denn
Eindecker beteiligten, deren ſiegender Führer trotz Gegen=
den
Kopf und ſprach man ſeinem Vorhaben die Lebens=
der
Genannte verfügt über eine ſehr wohlklingende
windes nur 12 Minuten zur Erledigung des Wettkampfes
fähigkeit ab. Mit erſtaunlicher Energie wußte er aber
wenn auch nicht allzu ausgiebige Stimme, die er bereite
gebrauchte. Ein zahlreiches Publikum verfolgte mit ſtets
trotzdem das Rieſenwerk durchzuführen, ohne daß er lei=
ſicher
zu beherrſchen verſteht, unterſtütze von ſeiner großen
ſteigender, ſchließlich fieberhafter Spannung das Renner
der deſſen glänzenden Abſchluß erlebte, der für ihn eir
darſtelleriſchen Begabung, die ihm in der Rolle des Esca
in den Lüften und kargte nicht mit jubelndem Beifall, von
wohlverdienter Triumph geweſen wäre. Nicht weniger
millo in Bizet’s Carmen beſonders zuſtatten kam.
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[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 31.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Möbelransporteurs, 70 Jahre, ev, Goeiheſtraße 8. Ren=
Sonntag, vorm. von 6 Uhr an: Gelegenheit zur
dant i. P. Karl Weiß, 73 Jahre, ev., Herderſtraße 13.
heil.
Beichte. Um ½7 Uhr: Frühmeſſe.
Um 8 Uhr:
Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und
Karoline Kahlert geb. Störger, Witwe des Rentners,
hl. Meſſe mit Predigt.
Um ½10 Uhr: Hochamt und
5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
vorm. Ehrenbeigeordneten, 76 Jahre, ev Wilhelminen=
Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht und Segen.
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
ſtraße 48. Am 28.: Eliſabete Sohl aus Echzell, 7 Jahre,
Donnerstag, nachm. von 56 Uhr: Gelegenheit zur
Geburten. Am 23.=Mai: Dem Brauerei=Obermälzer
bl.
Philipp
ev., Nieder=Ramſtädter Straße 177. Am 29.:
Beichte. Freitag, abends um ½6 Uhr: Herz=Jeſu=
Johann Martis, Müllerſtraße 21, eine T. Johanna
Andacht.
Georg Kehn, 2 Jahre, ev., S. des Schloſſers,
Schieß=
Maria. Am 25.: Dem Oberpoſtſchaffner Emil Seifert,
hausſtraße 9.
Kapelle in Arheilgen: Sonntag, vorm. um ½10 Uhr:
Nieder=Ramſtädter Straße 35, ein S. Alfred Emil. Am
Amt und Predigt.
26.: dem Buchbinder Johann Heinrich Huth, Löffelgaſſe
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Samstag, den
Gottesdienſtliche Anzeigen.
26, ein S. Kurt Walter. Am 28.: dem Inhaber eines Ter=
31.
Mai, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr:
razzo= und Zementbaugeſchäfts Raimondo Burlon, Pal=
Evangeliſche Gemeinden=
Gelegenheit zur heil. Beichte.
laswieſenſtraße 85, ein S. Guido. Am 25.: dem Elektro=
2. Sonntag nach Trinitatis, den 1. Juni 1913
Herz=Jeſu=Feſt
monteur Joſeph Petry, Erbacher Straße 121, ein S.
Hoſkirche: Vorm. um 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Sonntag, vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur
Willi Georg. Am 24.: dem Trompeter und Sergeant im
2
Mittwoch, den 4. Juni, abends um 6 Uhr: Andacht.
heil.
Beichte. Um ½ 7 Uhr: hl. Meſſe. Um ½ 9 Uhr:
Garde=Dragoner=Regiment Nr. 23 Friedrich A. Wehlau,
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer Kleberger
Amt mit Predigt und Weihe an das göttliche Herz Jeſu.
Riedeſelſtraße 72, eine T. Martha Auguſte. Am 26.: dem
Vorm. um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer
Nachmittags um ½3 Uhr: Herz=Jeſu=Andacht.
Schneider Adam Bär, Stiftſtraße 46, ein S. Walter. Am

Ve
Donnerstag, nachmittags um 5 Uhr: Gelegenheit zur
23.: dem Poſtboten Heinrich Lohnes, Pallaswieſenſtr
Stadtkapelle: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrverwalter
heil
Beichte.
42, ein S. Otto Georg. Am 28.: dem Kaufmann Karl
Klingelhöffer. Vorm. um 11½
Uhr: Kindergottes=
Kirche zu Eberſtadt: Samstag, den 31. Mai, nachm.
Ludwig Heinrich Rittershaus, Ernſt Ludwig=Straße
dienſt. Pfarrer Kleberger.
-
Abends um 6 Uhr:
um
5 Uhr und abends um 8 Uhr: Beichtaelegenheit.
26, eine T. Annelieſe Marie Wilhelmine
Pfarrer Beringer=
Sonntag, vormittags um ½ 6 Uhr: Beichte.
-
Um
Aufgebote. Am 26. Mai: Gärtner Alfried gerufen
½7
Gemeindehaus, Kiesſtraße 17: Sonntag, den
-
Uhr: Austeilung der heil. Kommunion.
Um
Alfred Edel und Putzfrau Eliſabetha Katharina Nau=
1. Juni, vormittags um 9 Uhr: Chriſtenlehre für den
10
-
Uhr: Hochamt und Predigt.
Nachmittags
um
mann, beide Fuhrmannſtraße 8. Am 27.: Zigarettenfabri=
Südweſt bezirk. Pfarrer Velte. Vorm. um 11½ Uhr:
2 Uhr: Chriſtenlehre. Um 2 Uhr: Andacht. Werk=
kant
Jankel Marſchalik, Große Ochſengaſſe 30, und
hriſtenlehre für den Kaplaneibezirk. Pfarrer=
tags
um ¼7 Uhr: Singmeſſe.
Sprince Polak in Berlin. Diplom=Ingenieur Guſtav
Beringer.
Kapelle zu Pfungſtadt: Sonntag, vormittags um
Wallenborn, Mauerſtraße 19, und Katharina Haeſe=
Feierabend (Stiftſtr. 51): Vorm. um 9 Uhr:
7 Uhr: Beichtgelegenheit. Um ½8 Uhr: Amt und
ler, Heidelberger Straße 124. Dekorationsmaler Peter
Chriſtenlehre für den Oſt bezirk. Pfarrer Vogel.
Predigt. Nachm. um ½ 2 Uhr: Andacht.
Philipp Schneider, Liebfrauenſtraße 97, und Haushäl=
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8 Uhr.
terin Anna Eliſabeth Lenhart, Beckſtraße 83. Am 28.:
Vormittags um 10½ Uhr: Kindergottesdienſt (Stein=
Ihe Church of England Service
Maſchinenheizer Johannes Krambs in Mainz und
traße 24, Muſikſaal).
There will be no service till 2nd Sunday after Trinity,
Magdalena Staab in Haßmersheim. Techniker Peter
Johanneskirche: Kollekte für Rinderbügen.
Vorm.
ist June 1913.
Joſeph Hubert Korf in Düſſeldorf und Maria Katha=
um

10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Vormittags um
rina Bremer in Hemmerden. Fabrikarbeiter Gg. Har=
11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Vormittags um 9 Uhr:
bach, Gardiſtenſtraße 11, und Suſanna Louiſe Klara
Getaufte, Getraute und
Beerdigte.
Chriſtenlehre für den Südbezirk im Gemeindehaus=
Wagner in Griesheim. Am 29.: Bahnarbeiter Wilhelm
Pfarrer Dingeldey.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Schäfer in Erfelden und Katharina Eberling in God=
Martinskirche: Vormittags um 10 Uhr: Pfarrer
Stadtgemeinde: 12. Mai: Dem Diener Georg
delau. Königl. Gerichtsaſſeſſor Hans Sonnenhol in
D. Waitz. Feier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung.
Ratzeburg und Selma Iſpert in Burſcheid.
Frick S. Willi, geb. 13. April. 16. Mai: Dem Großh.
Anmeldung von ½10 Uhr an in der Sakriſtei. Vor=
Regierungsrat Ernſt Karl Otto Emil Piſtor T. Liſelotte
Geſtorben. Am 26. Mai: Karl Seibert, 3 Monate,
mittags um 11½ Uhr: Kindergottesdienſt für den Oſt=
Bertha Wilhelmine, geb. 13. April. 22. Mai: Dem Kon
Fuhrmannſtraße 1. Referendar Einj.=Freiw. Gefreiter im
bezirk. Pfarrer Widmann.
-
Nachm. um 2 Uhr:
ditor Wilhelm Chriſtian Robert Lenz S. Robert Guſtav,
Großh. Art.=Korps Hugo Wilhelm Rühle, Heidelberger
Chriſtenlehre für den Nord bezirk im Martinsſtift, für
geb. 4. März. 23. Mai: Dem Ingenieur Paul Iſenbügel
Straße 15. Am 27.: Philippine Werner geb. Kratz,
den Oſt bezirk in der Kirche, für den Weſt bezirk im
T. Liſelotte, geb. 6. Mai. 24. Mai: Dem Apotheker Dr.
Schloßgaſſe 33. Am 28 :Ludwig Alexander Emil Fink,
Gemeindehaus. Um 4 Uhr: Bibelſtunde im Martins=
Karl Theodor Tenner T. Marie Luiſe Emilie Aline
13 Jahre, ev., S. des Oberlehrers am Realgymnaſium
Pfarrer Veller,
ſtift.
Emma Johanna, geb. 16. April. 25. Mai: Dem Kaufmann
Heidelberger Straße 7. Am 29.: Witwe Karoline Koch
Eliſabethenſtift: Samstag, den 31. Mai, abends um
Ludwig Kling S. Ludwig Philipp, geb. 26. April. Dem
geb. Haas, 79 Jahre, iſr., Fuchsſtr. 16. Am 28.: Magda=
8 Uhr: Beichte.
-
Sonntag, den 1. Juni, vorm. um
Schloſſermeiſter Ernſt Emil Heinrich Karl Jacobi S.
lene Denzer, 5 Jahre, ev., T. des Triebwagenführers
10 Uhr: Hauptgottesdienſt mit heil. Abendmahl. Pfarrer
Ernſt Emil Jakob, geb. 18. März. Dem Formſtecher
Liebigſtraße 42. Handarbeiter Karl Feſter, 34 Jahre,
Hickel.
Vorm. um 11¾
Uhr: Kindergottesdienſt.
Max Georg Schmidt 2 Töchter Margarete Eliſabeth und
kath., von Griesheim bei Frankfurt a. M., hier Stein=
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vorm. um 8½ Uhr:
Apollonia Emilie, geb. 3. April.
ſtraße 21. Fritz Geifrig, 1 Jahr, ev., Feldbergſtraße 93
Chriſtenlehre (Mädchen). Pfarrer Wagner.
Vormit=
Haushälterin Wilhelmine Marg. Wegerth, 52 Jahre
Johannesgemeinde: 25. Mai: Dem Taglöhner
tags um 10 Uhr: Feier des heil. Abendmahls. Anmel=
ev
., Nieder=Ramſtädter Straße 11. Am 29.: Ziegeleibeſitzer
Friedrich Walther S. Hans, geb. 27. März
dung von ½10 Uhr ab in der Sakriſtei. Kollekte für
Peter Herrmann, 74 Jahre, ev., von Stockheim (Kreis
das heſſiſche Krüppelheim. Pfarrer Wagner
Martinsgemeinde: 23. Mai: Dem Schiffer
Erbach), hier Grafenſtraße 9.
Panluskirche: Vormittags um 8½ Uhr: Chriſten=
Philipp Willwohl T. Margarete, geb. 14. Mai. 24. Mai:
lehre. Pfarraſſiſtent Herpel.
Vorm. um 10 Uhr:
Dem Steinmetz Johannes Vock S. Otto, geb. 16. Mai.
Hauptgottesdienſt. Pfarrer Rückert. Vormittags um
25. Mai: Dem Eiſendreher Johann
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt II.
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Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Rückert.
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Ernſt, geb. 2. März. Dem Heizer Wilhelm Löb T
Geöffnet an Wochentagen von 912 Uhr vorm. und
Stadtmiſſion (Mühlſtraße 24): Sonntag, den
Juni
Wilhelmine. Dem Kaufmann Eugen Pfannenſchmied T.
35 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
vormittags um 11¼ Uhr: Kindergottesdienſt.
Nachm.
Helene, geb. 28. April. 27. Mai: Dem Bäcker Johannes
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
um 4 Uhr: Bibelſtunde.
Montag, den 2. Juni, abends
Daub S. Heinrich, geb. 1. März.
Geborene. Am 11. Mai: Dem Vizewachtmeiſter im
um 8½ Uhr: Bibelſtunde für Frauen.
Dienstag, den
Petrusgemeinde: 25. Mai: Dem Provianramts=
Leib=Dragoner=Regiment Nr. 24 Johannes Rauſch,
3. Juni, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde für Jung=
arbeiter
Jakob Schäfer T. Katharina, geb. 4. Mai. Dem
Tannenſtraße 35, eine T. Annemarie Käthe. Am 13.: dem
frauen und Blaukreuz=Bibelſtunde.
-
Donnerstag, den
Taglöhner Gottlieb Baumann S. Heinrich Ludwig, geb.
Robert Hellerſen, Moosbergſtr. 60, ein S. Otto Fried=
5. Juni, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde. Samstag,
24. April.
rich. Am 20.: dem Stukkateur Heinrich Bauer, Lud=
den
7. Juni, abends um 9 Uhr: Bibelſtunde für Be=
Paulusgemeinde: 25. Mai: Dem Bauaſpiranten
wigshöhſtraße 23, ein S. Jakob Ludwig. Am 21.: dem
amte. Zweig der Stadtmiſſion (Beſſunger=
Johann Georg Ruppel S. Hans Werner, geb. 9. Aprile
Dreher Jakob Reinhardt, Sandbergſtraße 25, eine T.
ſtraße 88, Hth.). Sonntag, den 1. Juni, vormittags um
Lina Luiſe Babette. Am 22.: dem Schriftſetzer Emil
1¼ Uhr: Kindergottesdienſt. Nachm. um 4 Uhr: Bibel=
Getraute bei den evangeliſchen Gemeinden.
Schroth, Niederſtraße 22, ein S. Emil Dem Forſt=
ſtunde
für Jungfrauen. Freitag, den 6. Juni, abends
Stadtgemeinde: 9. Mai: Ingenieur Karl Guſtav
aſſeſſor Georg Emanuel Freiherr von Wedekind, Hein=
um
8½ Uhr: Bibelſtunde.
Völkner u. Frieda Beilharz. 10. Mai: Betriebsingenieur
richſtraße 11, eine T. Eſther Magdalena Anita Emilie.
Auguſt Adam Merz und Auguſte Eliſe Luiſe Pfeiffer.
Evangeliſche Gemeinſchaft (Kiesſtr. 43): Sonntag,
Dem Sergeant im Großh. Artilleriekorps Peter Schnei=
11. Mai: Bureaugehilfe Johann Georg Reuter u. Agnes
1. Juni, abends um 8½ Uhr: Predigt.
Diens=
der
, Beſſunger Straße 88½, ein S. Willi Peter. Am 27.7
Raab. Schneider Wilhelm Weber und Anna Johanna
tag, den 3. Juni, abends um 8½ Uhr: Bibelſtunde.
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Kraft. 13. Mai: Handlungsgehilfe Reinhard Walter
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Gottesdienſt der Renapoſtoliſchen Gemeinde (Lagerhaus
17. Mai: Landwirt Hermann Lellbach in Odernheim u.
ein S. Jakob. Am 24.: dem Kaufmann Ludwig Erich
ſtraße 4): Sonntag, nachmittags um 4 Uhr.
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Suſanna Friederike Brengel. 24. Mai: Fabrikarbeiter
Heinrich Karl Sauer, Schießhausſtraße 39, ein S. Hein=
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Gemeinde gläubig getauſter Chriſten (Waptiſten), Mauer=
Marie Mathilde Daub, geb. Köhler. 29. Mai:
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Wilhelm Ludwig Karl Joſeph Hermes, Luiſenſtraße 2,
ſtraße 17: Sonntag, den 1. Juni, vorm. um ½ 10 Uhr:
mann Karl Wald in Nieder=Ramſtadt und Wilhelmine
und Gertrude Marie Joſephine Bieger, Rückertſtr. 14
Gebetsſtunde. Vorm. um ½11 Uhr: Sonntagsſchule.
Auguſte Karoline Chriſtine Eliſabeth Jaide. 24. Mai:
Am 23.: Monteur Georg Friedrich Wilhelm Henkel,
Nachmittags um 4 Uhr: Predigt. Abends um 6 Uhr:
Bureaubeamter Hans Hermann Dietz und Olga Hilda
Schießhausſtraße 38, und Charlotte Hechler, daſelbſt.
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Am 26.: Diplom=Ingenieur Johannes Ludwig Julius
Johannesgemeinde: 25. Mai: Hausdiener Joſ.
Methodiſtengemeinde (Taunusſtraße 53): Sonntag,
Lutz in Jena und Eliſabeth Ehrenberg, am Erlen=
Kraus und Eliſabeth Oſterfeld, geb. Löſch, von hier
den 1. Juni, nachm. um ¾3 Uhr: Sonntagsſchule.
berg 10. Referendar Friedrich Karl Georg Jakob Ernſt
Um 4 Uhr: Predigt. Freitag, den 6. Juni, abends um
Reuling, Rheinſtraße 41, und Sophie Johanna Koch,
Martinsgemeinde: 24. Mai: Maler Georg Hein=
9 Uhr: Bibelſtunde.
Hoffmannſtraße 48. Bahnmeiſter erſter Klaſſe Ludwig
rich
Gimbel in Frankfurt a. M. u. Thereſe Becker hier.
Philipp Grünewald in Caſtrop und Maria Geiger
Paulusgemeinde: 24. Mai: Ingenieur Fritz
Katholiſche Gemeinden
Ludwigshöhſtraße 14. Am 27.: Verwalter Guſtav Beck,
Hoette zu Braunſchweig und Gertrud Münch.
3. Sonntag nach Pfingſten, den 1. Juni 1913
Martinſtraße 95, und Marie Thereſe Roſt, Grünerweg
86. Am 28.: Krankenpfleger Friedrich Wilhelm Karch,
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
St. Ludwigskirche: Samstag, den 31. Mai, nachmit=
Waldſtraße 17, und Sophie Eliſabethe Groll, Tannen=
tags
um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit
Stadtgemeinde: 15. Mai: Hofdentiſt
Adam
ſtraße 8.
zur beil. Beichte. Abends um 8 Uhr: Maiandacht.
Mahr, 58 J., ſtarb 13. Mai. 22. Mai: Schreiner
Georg
Eheſchließungen. Am 24. Mai: Ingenieur Friedrich
Sonntag, vorm. von ½6 Uhr an: Gelegenheit zur
Karl Meiſer, 60 J., ſtarb 20. Mai. 30. Mai: Ludwig
Wilhelm Hoette zu Braunſchweig und Gertrud Adolfine
heil. Beichte.
Um 6 Uhr: erſte heil. Meſſe.
Um
Fink, S. des Profeſſors, 13 J., ſtarb 28. Mai. Lina
Thekla Münch, Grünerweg 44. Am 30.: Aſſiſtent an der
7 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Um 8 Uhr:
Kahlert, geb. Stoerger, Witwe des Kaufmanns, 76 J.,
deutſchen Verſuchsanſtalt für Lederinduſtrie, Chemiker
. Meſſe.
Um ½10 Uhr: Hochamt mit Predigt.
ſtarb 27. Mai. 23. Mai: Witwe Philippine Welter, geb.
Friedrich Karl Schütz zu Freiberg (Sachſen) und Emmy
Um 11 Uhr: Akademiſcher Gottesdienſt. Nachmittags
Höffler, 64 J., ſtarb 20. Mai. 28. Mai: Witwe Juſtine
Luiſe Nanny Amalie Herzberger, Wilhelmſtraße 20.
um 3 Uhr: Roſenkranz=Bruderſchaftsandacht mit Predigt
Amalie Klein, geb. Schmid, 81 J. 5 Mon., ſtarb 26. Mai.
Sterbefälle. Am 17. Mai: Henriette Wilhelmine
und Prozeſſion. Donnerstag, nachmittags um 5 Uhr:
Johannesgemeinde: 24. Mai: Gießermeiſter
,
Pfarrius geb von Zangen, Witwe des Kaufmanns, 84
Gelegenheit zur hl. Beichte. Freitag, vorm. um ¼9 Uhr
Robert Löwe, 67 J., ſtarb 21.
Mai. 25. Mai: Rentner
Jahre, ev., Martinſtraße 8. Am 18.: Margarete Joſt
Segenamt zu Ehren des Herzens Jeſu.
Georg Mahr, 78 J., ſtarb 22.
Mai. Katharine Decker,
geb. Affemann, Witwe des Pfandmeiſters, 83 Jahre, ev.,
Kapelle der Warmherzigen Schweſtern: Sonntag, vorm.
ledig, 63 J., ſtarb 22. Mai.
Martinſtraße 7. Am 17.: Oberlehrer Profeſſor Dr. Karl
um
½7 Uhr: heil. Meſſe. Abends um 6 Uhr: Andacht
Paulusgemeinde: 25. Mai: Der K.
Poſt=
hren
des hl. Geiſtes.
Joſeph Hattemer, 44 Jahre, ev., Martinſtraße 95. Am
zu
direktor i. P. Rudolph Walbaum, 58 J., ſtarb 22.
Mai.
20.: Peter Engel aus Arheilgen, 18 Jahre, ev., Nieder=
Kapelle der Engliſchen Jräulein: Sonntag, vormittags
27. Mai: Privatier Rudolph Oeſer, 72 J., ſtarb 25. Mai
7 Uhr: heil. Meſſe.
Ramſtädter Straße 177. Am 22: Poſtdirektor a. D. Rud.
um
Julius Karl Wallbaum, 57 Jahre, ev., Requetteweg 6
Kapelle zu Nieder=Ramſtadt: Sonntag, vormittags um
9 Uhr: Singmeſſe mit Predigt
Am 25.: Privatier Rudolf Oeſer, 71 Jahre, ev., Roß=
Trauungen auswärtiger Paare: Pfarrverwalter
dörfer Straße 81. Am 27.: Margarete Maurer geb.
St. Eliſabethenkirche: Samstag, den 31. Mai, nach=
Klingelhöffer.
Schneider, Witwe des Schreinermeiſters, 85 Jahre,
ev.,
mittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegen=
Beerdigungen auswärts Verſtorbener: Pfarrer
des
zeit zur heil. Beichte.
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Nummer 125.
Seite 34.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Mann, er brauchte das Geld, um die Handwerker, Mitglie=
hingeſtelt
werde. Zweiſells habe Nofmam einen Teit
Zillimmmmmmmmmmmammmmmmmmimmmmimnhinlnggs
der des Aufſichtsrats, bezahlen zu können. Alle dieſe Aus=
der
Wechſel mit unterſchrieben; von dem größeren Teil
225
2
zahlungen ſeien von den Vorſtandsmitgliedern gebilligt
der Wechſel hat er ſicher Kenntnis gehabt und er iſt nicht
eingeſchritten. Adam ſoll der verdienten Strafe nicht ent=
worden
. Es könne dem Angeklagten alſo keine Untreue
Serein noher Gunsttr.
2
zogen werden, aber das Gericht ſei verpflichtet zu prüfen,
in dieſem Falle zur Laſt gelegt werden. Was die beiden
Sie

0 2
was fällt dem Adam zur Laſt und was nicht? Was zu=
Bilanzverſchleierungen betreffe, ſo ſolle er die Bilanz für
nächſt die Auszahlung der 27000 Mark durch Beck an Adam
1907, die er in der Generalverſammlung vom November
angehe, ſo müſſe dieſer Fall ausſcheiden, denn Adam habe
1908 vertreten und auch veröffentlicht habe, davurch ge=
ſich
dabei keine ſtrafbare Handlung zuſchulden kommen
fälſcht haben, daß er ein Kaſſenmanko von 13000 Mark
laſſen. Er war noch Mitglied; ihm war ſogar ein Kredit
als Aktiv=Poſten eintrug, daß er das Mobiliar zu einem
von 10 000 Mark eingeräumt, alſo hat er nur den Kredit
weſentlich höheren Satz einſtellte als früher. Das Kaſſen=
überſchritten
, das iſt aber nie und nimmer ein ſtrafbares
manko habe er eingeſtellt, weil er annahm, daß ſich dieſer
Delikt. Die Bilanzverſchleierungen von 1903 bis 1907
Poſten doch noch aufklären würde und weil er das Konto
ſeien verjährt und kämen nicht in Betracht. Die Untreue
Adam damit belaſtete. Wegen der Einſtellung des Be=
und die Urkundenfälſchungen waren ein einheitliches De=
trages
von 1500 Mark des Mobiliarbeſitzes ſei auch vom
likt, denn das eine war die Folge des anderen und be=
Sachverſtändigen dargelegt worden, daß in Fällen der Not
ruhte auf einem einheitlichen Entſchluß. Die Werbung
derartig abgeſchriebene Poſten zum wahren Wert einge=
2
neuer Mitglieder falle ihm nicht zum Vorwurf, denn er
ſtellt werden können. Was habe er bei der Einſtellung
6
e 2 damals bereits aus dem Vorſtand ausgeſchieden. Die
des Kontos von 78000 Mark der uneinbringlichen Poſten
immenſen Verluſte ſeien nicht durch ſeine Verfehlungen
mit seidenen Sammel=
getan
? Lediglich einen Beſchluß vom Vorſtand und Auf=
ſondern
durch die unglaubliche Mißwirtſchaft entſtanden,
ſichtsrat ausgeführt. Nach dieſem Beſchluß mußte er an=
Wappenbildern
Se9.
e
die er vorfand bei ſeinem Amtsantritt, die von anderen
nehmen, daß dieſe Poſten, die durch eine heilloſe Miß=
geduldet
oder ſogar begünſtigt wurde. Der Verteidiger
wirtſchaft entſtanden waren durch die Verwaltungsmit=
Eilmmmihmimimmmmmmmmmammmmminmmmmmilliiſ
bat, dem Angeklagten, der tiefe Reue empfinde, wenigſtens
glieder gedeckt werden würden, wenn nicht alles einge=
I. 11733.
die Schande des Zuchthauſes zu erſparen und auf eine
bracht werden könnte. Bei der Bilanz für 1908, die in
Gefängnisſtrafe nicht über 4 Jahre zu erkennen, ebenſo
der Generalverſammlung vom November 1909 vorgetragen
Der Nieder=Modauer Bank=
bitte
er um Anrechnung der Unterſuchungshaft.
wurde, hatte Beck die Schuldurkunde von 275000 Mark
als Aktiva eingeſtellt. Er müſſe durchaus bezweifeln, daß
Es ergriff ſodann der Verteidiger des Angeklagten
krach vor der Strafkammer.
auch nur irgend ein einziger darüber im Unklaren war,
Beck, Rechtsanwalt Neuſchäffer das Wort zu ſeinem
er müſſe das was er unterſchrieben habe, auch bezahlen.
Plädoyer Der Prozeß ſtehe wohl einzig da, denn einen Pro=
41. Verhandlungstag.
Er habe tiefes Mitleid mit allen dieſen unglücklichen
zeß von ſolchem Umfang habe Heſſen wohl noch nicht erlebt
g. Der Verteidiger des Angeklagten Adam, Rechts=
Opfern, aber man müſſe Bedenken tragen, die Ausſagen
Wenn es gelungen ſei, ein einigermaßen klares Bild zu
anwalt Oppenheimer, ergriff zu Beginn der geſt=
allzu
ſehr in die Wagſchale zu werfen. Groß iſt der
ſchaffen, ſo ſei dies wohl vor allem das Verdienſt des
rigen Sitzung das Wort zu ſeinem Plädoyer. Sein
Bauer in der Liebe, aber auch im Haſſen, und aus den
Präſidenten und nicht minder das des Herrn Staats=
Klient und er hoffen, daß die ſchweren Wunden, die dem
Ausſagen jedes Zeugen klang der Grundton der Ueber=
anwalts
, deſſen Ausführungen zeitweiſe geradezu ein
wirtſchaftlichen Leben Nieder=Modaus geſchlagen worden
ſo
zeugung, er vertrete ſeine eigene Sache. Aus der Ur=
äſthetiſcher
Genuß waren. Wenn er dies anerkenne,
ſeien, heilen werden. Es könne nicht geleugnet werden,
kunde, die noch nach jeder Hinſicht Zweifel erweckt, die nach
ſolle das aber nicht daran hindern, darzulegen daß er die
daß eine ſchwere Mißwirtſchaft in Nieder=Modau ge=
§ 181 des Bürgerlichen Geſetzbuches in vollem Umfange
Anſchauungen des Herrn Staatsanwalts in vielem nicht
herrſcht habe. Schwere Verfehlungen habe ſich Adam zu=
ungültig
ſei, könne doch den Beteiligten ein Vorwurf nicht
teile. Daß Beck nicht der Mann mit dem eiſernen
ſchulden kommen laſſen, aber die ſchweren Verluſte, die
gemacht werden, wenn einzelne Details bei der Urkunde
Kopf, mit dem eiſernen Willen war, um in Nieder=Modau
entſtanden ſind, ſeien nicht nur auf die Untreue Adams,
fehlten und wenn Beck nicht klar geweſen war bei der
Ordnung zu ſchaffen, was wohl auch nicht anderen ge=
ſondern
zum größten Teil auf die Mißwirtſchaft zurückzu=
Einſtellung der Urkunde in die Aktiva der Bilanz. Beck
lungen wäre, kann ihm nicht zur Laſt gelegt werden. Daß
führen. Das Amt des Adam als Rechner war ein ererbtes.
konnte die Sachlage und die Tragweite der Urkunde nicht
Beck der beiden Urkundenfälſchungen ſchuldig ſei, könne
Das war bedauerlich, da es dem Adam an den aller=
voll
überſehen, deshalb könne er auch dafür nicht verurteilt
wohl nicht beſtritten ſein. Es handle ſich nur um die
nötigſten Fähigkeiten, an der allergeringſten Ausbildung
werden. Bezüglich der Anwerbung neuer Mitglieder mag
Frage, ob dieſe Fälſchungen qualifiziert ſeien, ob gleich=
zu
ſeinem Amt mangelte. Schon lange vor Adams Zei=
es
wohl zutreffen, daß Beck Leuten die Mitglieder werden
zeitig Untreue vorliege. Bezüglich der Fälſchung der
ten habe die Mißwirtſchaft beſtanden und es wurde ihm
wollten, günſtige Schilderungen über die Lage der Kaſſe
Quittung von 350 Mark, die 1908 an Adam ausgezahlt
bei der Uebernahme des Amtes eine Laſt aufgebürdet, der
gab. Aber war er dazu nicht berechtigt, nahm er nicht an,
wurden, könne er die Beweiskraft des Büchleins des Adam
er in keiner Weiſe gewachſen war. Man ließ alles gehen,
wie alle Beteiligten annahmen, daß die Kaſſe ſaniert ſei?
nicht anerkennen. Denn Adam, der über die Hundert=
wie
es wollte und ſo konnte Adam leicht auf Abwege ge=
Er war infolgedeſſen berechtigt und ſogar verpflichtet, nach
tauſende der Veruntreuungen keine einzige Notiz machte,
raten, und als er ſich von dem unbequemen Schuldner
beſtem Wiſſen Auskunſt zu geben. Er glaube, Beck habe
er ſoll hier über die einzelnen verſchwindenden Summen
Theis, mit dem er urſprünglich Bauſpekulationen betrieb,
Buch geführt haben? Er nehme zugunſten des Angeklag=
in
jeder Beziehung ſeine Pflicht getan. Aber er unterlag
frei machen will, wendet er ſich an Pallmann, und kommt
der Verſuchung in einzelnen Fällen, er wurde ein Opfer
ten Beck an, daß der Fall nicht genügend aufgeklärt ſei,
vom Regen in die Traufe. Die Verteidigung könne voll
der Nieder=Modauer Verhältniſſe. Er bitte, den Ange=
daß
ein non liquet vorliege. Ebenſo ſeien bezüglich der
und ganz der Schilderung zuſtimmen, die der Staats,
zweiten Unterſchlagung die Behauptungen des Angeklag=
klagten
Beck wegen dreier Fälle von Urkundenfälſchungen
anwalt von dem Verhältnis zwiſchen Pallmann und Adam
ten, er habe die Summen zur Beſeitigung von Kaſſenman=
zu
einer Gefängnisſtrafe zu verurteilen und ihn wegen
gegeben hat. Adam wurde das willenloſe Werkzeug
kos verwendet, nicht widerlegt worden, und auch hier
der übrigen Anklagepunkte freizuſprechen, ſowie ihm die
n der mächtigen Hand eines ſkrupelloſen Mannes. Seine
Unterſuchungshaft anzurechnen
müßte ſeine Freiſprechung erfolgen. Wenn aber die Un
Willenloſigkeit und Gutmütigkeit brachte ihn auf die ſchiefe
Herr Rechtsanwalt Neuſchäffer ſpricht ſodann zu
treue vorliege, dann könne in beiden Fällen der angeführ=
Bahn des Verbrechens. Pallmann habe als Erpreſſer an
ten Urkundenfälſchungen von einer ſchweren Urkunden=
der
Anklage gegen Jſaak. Wenn er die Anſchauungen
dem gefügigen und willenloſen Medium Adam gehandelt.
fälſchung nicht die Rede ſein, denn es falle die Voraus
des Herrn Staatsanwalts über den Angeklagten Iſaak be=
Amt, Ehre, Freiheit und Vermögen habe Adam riskiert.
ſetzung der Untreue. Der dritte Fall der Untreue liege
trachte, ſo finde er ſich auf einem ganz anderen Boden
ohne ſich der Folgen ſeines Tuns und deſſen Umfang vor
viel günſtiger für Beck. Er habe von 1908 bis Auguſt
der wirtſchaftlichen und juriſtiſchen Anſchauungen, die ſich
Augen zu führen. Wenn man jetzt Adam aburteilen
1909 an Adam Summen ausgehändigt, dieſe ordnungs=
nur
daraus erklären laſſen, daß ſich der Herr Staatsanwalt
wolle, dann müſſe man alle dieſe Umſtände berückſichtigen,
gemäß gebucht und jedermann zur Einſichtnahme offen
vollſtändig auf den Boden des Genoſſenſchaftsweſens
daß er vor allem nicht der allein Schuldige iſt, als der er
gelegt. Allgemein galt damals Adam noch als reicher
ſtellte. Wenn Iſaak wohl auch etwas über die inneren
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Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 35.
Verhältniſſe des Genofſenſchaftsweſens gewußt habe, ſo
des Verbrechens zu wandein, und er konnte durchaus an=
erſt
folgte Laitſch. Kaum aber hatte ſein L. V. G.= Ein=
konnte
er nicht annehmen, daß in dieſem gewaltigen, präch=
nehmen
, daß dieſe Wechſeldiskontierung ein ordnungs=
decker
den Boden verlaſſen, als die große Schnelligkeit der
tigen Gebäude auch ein morſcher Balken ſich befand. Wie
mäßiges Geſchäft ſei. Wenn Adam angenommen hätte, die
Maſchine ſo recht zur Geltung kam. Noch auf dem Flug=
kam
nun Jſaak mit dem Genoſſenſchaftsweſen zuſammen?
platze holte er die beiden Ausreißer ein, ging überlegen
Unterſchriften der Wechſel ſeien gefälſcht, wie erklären ſich
1902 bekam er zum erſtenmal einen Wechſel in die Hand,
an ihnen vorüber und rundete mit einer, ſtarke Bewun=
dann
die von Jſaak an Nieder=Modau gerichteten Beruhig=
der
von Nieder=Modau ſtammte. Er ging hierauf näher
derung auslöſenden ungeheuren Geſchwindigkeit die 10
ungsſchreiben? Seine Schreiben laſſen auch klar erkennen,
auf den Begriff des Baukonſortiums ein und verwahrte
Kilometer entfernte Wendemarke um 6 Uhr 29 Minuten.
Auf die
daß die Wechſel keine Gefälligkeitswechſel waren.
ſich dagegen, daß Jſaak mit den geſamten Transaktionen
Nur eine halbe Minute ſpäter folgte Schlegel, während
Nieder=
Frage, was hatte die ländliche Genoſſenſchaft
der Gemeinſchaftsmitglieder identifiziert werde. Jſaak
wieder eine halbe Minute ſpäter Stiploſchek die Wende=
Modaus mit ſolchen Wechſelgeſchäften in einem ſolchen
hatte nur ein feſt umriſſenes Intereſſe an der Gemeinſchaft.
marke umkreiſte. Während Laitſch auf ſeinem Rückfluge
Umfang zu tun, könne man darauf hinweiſen, daß der Ver=
ſeinen
Vorſprung ſtändig vergrößerte, wurde Schlegel von
Er hatte nur das Intereſſe, das Gelände, das er beſaß,
ein ſchon längſt den Charakter einer ländlichen Genoſſen=
einer
vertikalen Böe auf 400 Meter hinaufgeworfen, ſo
an den Mann zu bringen, und das war nur möglich, wenn
chaft verloren hatte. Man könne ſagen, Nieder=Modau
daß unter ihm Stiploſchek vorbeigehen konnte und ſo nach
es zu Baugelände verwandelt wurde. Aus dem Umſtand,
habe das Kreditgeſchäft in Reinkultur gezüchtet. Es war
dem Sieger Laitſch als Zweiter auf dem Flugplatz ankam,
daß bei den Banken auch beſondere Kontis von Pallmann
demnach durchaus nicht auffällig für Jſaak, daß Pallmann
Laitſch wurde bei ſeiner in prächtigem Gleitfluge ausge=
und Roth beſtanden, gehe hervor, daß die einzelnen Mit=
einen
ſo hohen Kredit in Anſpruch nahm. Nichts ſpreche
führten Landung mit lautem Bravo begrüßt. Er hatte
glieder noch jeder für ſich Geſchäfte hatte. Es ſtimme aber
dafür, daß Iſaak von dem Blankettreiben etwas wußte. Er
die 20 Kilometer trotz ſtarken Seitenwindes in 11 Min.
auch nicht, die einzelnen Mitgliedern zu Verbrechern zu
müſſe aber auch der Auffaſſung entgegentreten, als ob das
28 Sek. zurückgelegt. Stiploſchek benötigte 12 Min. 37,4
ſtempeln. Er könne ſich den Pallmann nicht als Verbrecher
Blankettegeben die Regel war. Es ſei auch nicht ein ein=
Sekunden und Schlegel 13 Min. 14,6 Sek. Leider mußte
denken, und auch Roth, der hier freiwillig hocherhobenen
ziger Zeuge aufgetreten, der behauptete, den Stempel Nie=
wiederum
das Rennen für leichte Doppeldecker ausfallen,
Hauptes als Zeuge erſchien und nach der Schweiz zu=
der
=Modaus bei Pallmann geſehen zu haben.
.Ja, häben
da nurzeine Meldung abgegeben worden war. Vor und
rückkehren konnte, ohne daß ihm ein Haar gekrümmt wurde
nicht angeſehene Banken, hat nicht die Reichsbank das=
nach
dem Aeroplanrennen hatten Dauerflüge ſtattgefun=
hat
ſicher nicht den Eindruck eines Verbrechers gemacht.
ſelbe getan, wie Jſaak? Hat nicht Wolfsthal von 1902 bis
den, bei denen ſich wiederum die beiden Rumpler=Piloten
Bewieſen ſei, daß Adam ſchon vor 1902, als er mit P.
1908 die Wechſel hereingenommen? Hat ſich etwa Jſaak
Linekogel und Witing auszeichneten, die über 2 Stunden
noch gar nicht in Verbindung getreten war, Veruntreu=
an
dunkle Hintermänner gewandt? Nein, er wandte ſich
Flugzeit erreichten und dabei in große Höhen gingen.
ungen in bedeutendem Umfange begangen habe. Und der
an den offenen Markt, an angeſehene Banken. Würde er
Umſtand, daß ſich Adam 1902 nicht an den Geldgeber des
das getan haben, wenn er wußte, die Wechſel waren ge=
Vereins, an die Genoſſenſchaftsbank wandte, ſondern an
älſcht? Der Verteidiger ging ſodann auf die rechtliche
Sport, Spiel und Turnen.
Pallmann, laſſe erkennen, daß Adam etwas zu verdecken
Grundlage des Begriffes der Hehlerei ein und kam zu
* Lawn=Tennis. Die beiden erſten Tage des Inter=
hatte
und ſich deshalb nicht an die Genoſſenſchaftsbank
dem Schluß, daß es ſich auf keinen Fall um Hehlerei han=
nationalen
Lawn=Tennis=Turniers in
wenden konnte. Die Wechſeleinlöſung von 1905 müſſe für
deln könne, da die Wechſel noch gar nicht vorhanden waren,
Frankfurt a. M. brachten folgende Ergebniſſe: Herren=
Iſaak vollſtändig ausſcheiden, denn es handelte ſich hier
ſondern erſt durch die gemeinſame Tätigkeit von Pall=
Einzelſpiel um die Meiſterſchaft von Frankfurt: v. Biſ=
um
ein geſchäftliches Abkommen, das Iſaak völlig erfüllt
mann und Adam entſtanden. Er unterſuchte ſodann noch
ſing ſchlägt Lindpaintner 611. 6:4; Damen=Einzelſpiel um
habe. Jſaak ſolle nun der Hehlerei überführt ſein, dadurch
die Angelegenheit der Hypothek des Darmſtädter Hofes
die Meiſterſchaft von Frankfurt: Frl. Bacher gewinnt
daß er Werte Nieder=Modaus verſilberte. Wenn Adam
und kam dann hier zu dem Schluß, daß der Fall längſt
gegen Frau Walluf 6:3, 1:6, 622, Frl. T. Weihermann
damals Unterſchlagungen begangen hatte, ſo ſeien dieſe
verjährt ſei. Die Uebernahme von Bürgſchaften ſei aber
gegen Frl. Eberſtadt 6:0, 6:2, Frl. v. Rath gegen Frl. T.
nur im Privatintereſſe Adams, für ſeine eigenen Bauſpe=
auch
ein durchaus bankmäßiges Geſchäft, das bei Nieder=
Weihermann 6:3, 6:2, Frl. Bamberger gegen Frl. Scharff
kulationen erfolgt, aber niemals im Intereſſe des Bau=
Modau gang und gäbe war. Jſaak war überzeugt, daß
62, 6:0; zweite Runde: Frl. A. Weihermann gegen Frl.
konſortiums. Es werden nun dem Jſaak die Verſilberung
ein Schaden für die Kaſſe nicht entſtehen würde. Der Ver=
. Rath 7.3, 4:6, 9.7.
von 5 Werten auf Veranlaſſung von Pallmann und Wolfs=
Herren=Einzel, Preis der Stadt
teidiger kam zu dem Schluß, daß der Angeklagte Iſaak
Frankfurt: E. Kreuzer gegen E. v. Spiegel o. Sp., Nikita
thal als Hehlerei zur Laſt gelegt. Er tat dies aber nie
freizuſprechen ſei.
Dilthey 6:3, 6:1.
und nimmer für ſeinen eigenen Vorteil. Es waren Werte,
Herren=Einzel, Meiſterſchaft von
Die Plädoyers der übrigen Verteidiger finden am
Frankfurt: O. Froitzheim g. v. Spiegel o. Sp., Diephol=
die
nach dem Vertrage von 1902 für Kredite hinterlegt
Montag ſtatt. Der heutige Tag iſt ſitzungsfrei.
wurden, die Pallmann für Nieder=Modau oder Adam in
Dilthey 2:6. 6.2, 7.5. Damen=Einzel. Meiſterſchaft von
Anſpruch nahm, aber niemals im Intereſſe des Bau=
Frankfurt: Frl. J. Weihermann g. Frl. Bacher 611, 6:3, Frl.
Luftfahrt.
Freienſehner g. Frau Reinemann 6:3, 7.5, Frl. J. Weiher=
konſortiums
. Im Intereſſe des Baukonſortiums ſeien von
Nieder=Modau niemals Bürgſchaften übernommen. Als
mann g. Frl. A. Weihermann 622, 6:2; Frl. J.
Weiher=
Berliner Frühjahrs=Flugwoche.
kommt dadurch in die Schlußrunde.
Herren=
Spezialfall ſcheide hier die Hypothek Darmſtädter Hof aus.
Sr. Der zweite Johannisthaler Renntag hatte, wie
Doppel, Meiſterſchaft von Süddeutſchland: R. Klein=
Die Diskontierung der Wechſel Nieder=Modaus nach 1905
ſchon der erſte, wieder einen glänzenden Beſuch angelockt.
beruht genau auf derſelben Grundlage wie von 1905. Er
ſchroth=v. Biſſing gegen C. Kreuzer=Nikita 611, 6:2.
Auf den Waldſpielplätzen, den Hügeltribünen und den
* Wiesbaden. 30. Mai. Die Vorrunde um
war vertraglich verpflichtet, die Wechſel Nieder=Modaus
Tribünen vor dem neuen Startplatz herrſchte ein lebhaftes
zu diskontieren und ſo lange zu prolongieren, bis ſie ein=
den
Davis=Cup die wertvollſte internationale
Gedränge, das bei Beginn des Rennens faſt unheimlich
gelöſt wurden. Er hat alle Verpflichtungen erfüllt, und
Lawn=Tennis=Trophäe, die gleichzeitig die Ausſcheid=
wurde
. Kurz vor 6 Uhr wurde verkündet, daß ein Ren=
ebenſo
wie 1905 trat er 1908 für die Einlöſung ein, getreu
ung zwiſchen Deutſchland und Frankreich
nen über 20 Kilometer für ſchwere Eindecker, Maſchinen
ſeinen vertraglichen Pflichten. Er ſorgte in umfaſſender
bringt, gelangt in den Tagen vom 3. bis 5. Juni zur
mit über 80 bis 100 Ps ſtattfinden würde, zu dem zu=
Weiſe für die Beſchaffung der Barbeträge zur Einlöſung
Entſcheidung. Die Kurverwaltung hat für das Turnier
erſt Stiploſchek, Stiefvater, Schlegel. Ballod und Laitſch
er erfüllt die geſamten Konſequenzen der Verträge. Hier=
die
muſtergültigen Tennisplätze an der Blumenwieſe zur
gemeldet hatten. Kurz vor dem Start mußte jedoch
mit waren ſeine Vertragspflichten erledigt. Wenn nach=
Verfügung geſtellt. Die beiderſeitigen Mannſchaften, die
Stiefvater ausſcheiden, weil ſein Motor Defekt hatte, wäh=
träglich
von der vorſorglichen Genoſſenſchaftsbank die
natürlich die hervorragendſten Meiſter im Lawn=Tennis
rend Ballod ſeine Meldung zurückzog, da er auf ſeiner
Bürgſchaft Pallmanns der Kreditbank und Nieder=Modaus
aufweiſen, ſind jetzt gemeldet; auf deutſcher Seite treten
M. B.=Taube gegen ſeine ſchnellen Konkurrenten keine
verlangt worden ſei, ſo ſei Jſaak nicht dafür verantwort=
S. W. Rahe, C. Kreuzer, H. Kleinſchroth und Bergmann=
Chancen hatte. Auf den Startbahnen erſchienen alſo nur
lich zu machen.
Dresden an. Letzterer tritt an die Stelle von Froitzheim,
Schlegel (Aviatik=Eindecker mit 100 PS.=Argus=Motor),
Der Kredit Iſaaks beruhte auch nicht zum kleinſten
des vorjährigen Weltmeiſters, der noch immer durch eine
Stiploſchek (Jeanin=Taube mit 100 PS. Argus=Motor)
Teil auf den Unterſchriften Nieder=Modaus. Es ſei auch
Armverletzung, die er ſich gelegentlich des Grunewald=
und Laitſch (L. V. G.=Eindecker mit 100 PS. Gnome=
durch
nichts bewieſen, daß Jſaak wußte, die von ihm ver=
Turniers zugezogen hat, am Spiel verhindert iſt. Die
Motor). Nach einem kurzen Aufenthalt am Start fiel der
ſilberten Werte Nieder=Modaus ſeien nur durch ſtrafbare
franzöſiſche Team wird gebildet von Gobert, der an die
rote Ball. Faſt gleichzeitig ſauſten Stiploſchek und Schle=
Handlungen des Adam in ſeine Hände gekommen. Jſaak
gel davon und erhoben ſich nach einem ſehr kurzen An=
Stelle des zunächſt gebildeten Gault getreten iſt, weiter
Bahn
habe nicht die geringſte Veranlaſſung gehabt, die
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Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 36.
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(*14254
(.

Seite 37.

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 39.
Inm

Bäder, Sommerfrischen, Ausflugsorte. Hoteis,Restaurants E
Se
Seräht
Zee
Inmnanmg
ſchmackvoll gefaßt und von künſtleriſchen gärtneriſchen An=
zu
erweitern und die einzelnen Quellen für Trink= und
Bad Homburg v. d. H., 26. Mai. Die ſtädtiſche Kur=
lagen
umgeben. Prächtige Wandelhallen bieten angeneh=
Badekuren den Kranken zur Verfügung zu ſtellen. Heute
und Badeverwaltung hat ſoeben eine neue Broſchüre über
men Aufenthalt, auch bei wenig günſtigem Wetter, das
liefern die Quellen Waſſer im Ueberfluß und beſonders
unſer Bad und ſeine Heilfaktoren herausgegeben, die ſich
hier überaus ſelten eintritt, da die Zahl der Regentage
die neueſte Tieſbohrung hat ein ſehr günſtiges Ergebnis.
in intereſſanter Weiſe über Homburg als Heilbad verbrei=
hier
geringer iſt, als der Durchſchnitt für Süddeutſchland.
Aber nicht nur die Heilquellen ſind ein unerreichter Vor=
tet
. Schon zur Karolinger Zeit kannte man die Bedeutung
Ueber alle Einzelheiten auf den verſchiedenſten Gebieten
und hygieniſchen
zug Homburgs, auch die klimatiſchen
der Homburger Quellen, und es iſt intereſſant, zu verfol=
informiert
die erwähnte Broſchüre die von der ſtädtiſchen
Die Einrichtungen
Verhältniſſe ſind die denkbar beſten.
gen, wie jedes Jahrhundert ihnen neue Erfolge und neue
Kur= und Badeverwaltung auf Anfrage koſtenfrei über=
für
Kurzwecke ſind muſtergültig zwei prächtige, auf das
Anerkennung brachte. Im letzten Jahrhundert geſchah na=
. Anläßlich der Vermählung der Prinzeſſin
ſandt wird.
modernſte eingerichtete Badehäuſer, das Kurhausbad und
turgemäß am meiſten, um die Heilkraft der Quellen der
Viktoria Luiſe fand am Vorabend Extrakonzert und Illu=
das
Kaiſer Wilhelm=Bad bieten Gelegenheit, die mannig=
leidenden
Menſchheit nutzbar zu machen, und die ſtädtiſche
mination des Kurgartens und Zapfenſtreich ſtatt, am
fachen Bäder, die hier verabreicht werden, zu gebrauchen.
Kur= und Badeverwaltung hat in den letzten Jahrzehnten
Hochzeitstag Extrakonzert und Vorſtellung im Kurtheater.
Die Trinkquellen liegen ſämtlich im Kurpark, ſind ge=
weder
Koſten noch Mühe geſcheut, um das Quellengebiet
am
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8

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 39.
In!
Bäder, Sommerfrischen, Ausflugsorte, Hotels.Restaurants
(S
Meeeeeeeech
eemnanaannnanannn
Das Schloßhotel in Jugenheim, welches am 1. April
Genuß dieſes idylliſchen, ruhigen Fleckchens Erde ver=
9. bis 16. Juli d. J. ſtatt. Die Reiſe führt nach Bremen,
dieſes Jahres in andere Hände überging und von Grund
ſchaffen. Der neue Beſitzer heißt Otto Kreſſe.
Bremerhaven, Helgoland, Hamburg, Friedrichsruh, Lübeck,
auf neu renoviert iſt, hat auch nach außen hin ein ſchmuckes
Bad=Nauheim. Bis zum 29. Mai 1913 ſind 9691
Oſtſeebad Travemünde und Kiel, und der billige, alle
Kleid angelegt, ſchöne Gartenanlagen und Veranden er=
Kurgäſte angekommen, wovon an genanntem Tage noch
Koſten einſchließende Preis von 98 Mark ab Mainz, 93,50
ſchloſſen ſich. Der Betrieb ſoll neben einer ſoliden Gaſt=
6922 anweſend waren. Bäder wurden bis zum 20. Mat
Mark ab Köln wird der intereſſanten Fahrt gewiß wieder
wirtſchaft in der Form eines gutbürgerlichen Hauſes ge=
1915
§ 96153 abaegeben.
daß baldigſt Ent=
zahlreiche
Teilnehmer zuführen, ſo
ſchehen; insbeſondere ſoll der ſtrenge Hotelcharakter in
Mainzer Flottenfahrt. Die IX. Reiſe nach der Waſ=
ſchließung
geboten iſt. Anmeldungen ſind an das Reiſe=
die
Form des Erholungsheims mit hogieniſchen Grund=
ſerkante
, dieſe beliebte alljährliche Mainzer Veranſtaltung
bureau L. Lyſſenhop u. Co., G. m. b. H., Mainz, zu rich=
ſätzen
umgewandelt werden. Mögen ſich noch viele den zum Beſuch unſerer Handels, und Kriegsflotte,
findet vom
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Sonntag, den 1. Juni 1913
Meen
A ele ele de ole elb d 4 de d0 & 30 de 46
zu dem am Samstag, den
31. Mai, von 12 Uhr mittags ab
Sonntag, 1. Juni, vormittags ½12 Uhr
vor dem Neuen Palais ſtatt=
findenden
Konzert der Kapelle
des Großh. Garde=Dragoner=
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Regiments Nr. 23.
Mit Siegespalmen Marſch
1.
auf vielfachen Wunsch Wiederholung von:
der Kapelle des Leibgarde-Regiments.
von Blankenburg. 2. Ouvertüre
zur Operette Dichter und Bauer
Leitung: Obermusikmeister H. Hauske.
von Franz v. Suppé. 3. Fantaſie
Bastien u. Bastienne
Anfang 5 Uhr (ausnahmsweise).
aus Der Poſtillon von Loniu=
Eintritt 30 Pfg.
meau von Adam.
In der
4. .
Oper von Mozart.
NB.
Die hinteren Gartenlokalitäten sind den Nichtkonzert-
Nacht Chanſon aus der Operette
besuchern reserviert
(B12149
Vorverkauf der Karten bei A. Bergsträßer, Hofbuchhandlung,
Die King=Königin von Gilbert.
Rheinstr. 6, und Sonntag von 10 Uhr vormittags ab an der Kasse des
5. Zwei Roſenlieder von Phil. zu
Gartens zu Mk. 2.50, 1.50 u. 50 Pfg. (Stehplatz).
(12031
54
585
(S64
Eulenburg. 6. 25 Jahre Deutſcher
Kaiſer
Jubiläums=Marſch von
Elisabethen-
Mittelſtädt.
Restauration z. Stadt Pfungstadt, strase 2.
Sonntag, den 1. Juni
Verein.
Mittagstiſch à 75 Pfg. u. 1.10 Mk., im Abonnement billiger.
Malikz
vormittags 11½ Uhr ab auf dem
Von 5 Uhr ab Soupers à 1 Mk.
(*14140
Paradeplatz Konzert d. Kapelle
Morgen Sonntag verſchiedenes Geflügel, Braten, Ragouts,
Sonntag, 8. Juni 1913, für die aktiven und
des Großh. Train=Bat. Nr. 18.
Rumſteak, Lendenbeefſteak, Kotelett, gebackene Kalbsleber, ſauere
Programm:
Inaktiven Mitglieder
Nieren, Schweinerücken, Kalbshaxen,
geſpickte Kalbslenden,
Mit Siegespalmen, Marſch
1.
ſaueren Rindsbraten, Kalbsnierenbraten,
gefüllte Kalbsbruſt,
von
Blankenburg, 2. Ouverture
Ochſengoulaſch, Schmorbraten u. ſonſt noch reichhatige Speiſekarte.
aus Offenbachs Oper Orpheus
Die meiſten Speiſen werden
ſofort ſerviert.
Eis
in der Unterwelt von Binder.
Eis
Stets friſchen Stangenſpargel u. Gurkenſalat.
Famidien-Auslug nach Heppenheim.
3. Spaniſche Rhapſodie von Rich=
Helles Export-Bier
ardy. 4. Das Leben ein Tanz.
Schöner
schattiger Garten.
(Pfungstädter)
Abfahrt 8.51, III. Kl. (Sonntagsbillett 1.15 Mk.), Heppenheim,
großes Walzer=Tongemälde nach
Dienstbach.
Gang auf die Juhöhe (Frühſtück) und zurück. Um 4 Uhr Mittag=
Joh. Straußſchen Motiven von
Sül
ElOhd
N Lorue
Kremſer.
eſſen im Halben Mond, das trockene Gedeck à 2 Mk. Rückfahrt
5. Potpourri aus der
ab Heppenheim 8.27, an Darmſtadt 9.11. Durch Mitglieder eingeführte
Operette Der Vogelhändler von
Zeller.
Gäſte ſind willkommen. Bei ſchlechter Witterung Fahrt 1.07 nach=
6. Klar zum Gefecht,
Marſch von Jeſſel.
mittags. Die Einzeichnungsliſte liegt auf bis Freitag, 6. Juni
Tar
ERTAE DAR
abends, beim Hausmeiſter. Für die aktiven Mitglieder Freitag,
Woog, am 30. Mat 1913.
6. Juni, 8 Uhr, letzte Probe für den Ausflug.
Waſſerhöhe am Pegel 3,87 m.
LUDWIGsPLATZ 2
C.
Luftwärme 180
Um recht zahlreiche Beteiligung bittet der
C.
Waſſerwärme vorm. 7 Uhr 21
MODERN
Vergnügungs-Ausschuß.
VoRNEHM
Wooa=Polizei=Wache.
(11633a)
12082sd)

[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 40.
Rheinstr. 6
Kunstlicht-
4
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Alleinaufführungsrecht für Darmstadt
dem gleichnamigen Roman zu Grunde gelegt

Diebeiterverfr arfs
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ungen
sind wie folgt festgesetzt: 3½, 5½ Uhr nachmittags, 7½ und 9½ Uhr abends
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Jagd auf Jengs in Indochina
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(*14252
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den Hirschköpfen. Bei ungünst.
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laden wir Sie hiermit ergebenſt ein.
Der Vorstand.
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Tagesordnung:
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nannunaanen: Mässige Preise.
Errrichtung der neuen Satzung auf Grund der §§ 231 und
320 der Reichsverſicherungsordnung.
Spezial-Korsett-
Im Intereſſe der ſehr wichtigen Tagesordnung und im Hinblick
Ernst Niemann, Hoflieferant.
auf die vorausſichtlich lange Dauer der Verhandlungen bitten wir
ergebenſt um zahlreiches und recht pünktliches Erſcheinen.
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Der Vorſtand
Ludwigſtr. 10, I.
Wilhelm Schnellbächer, I. Vorſitzender.
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Sonntag, den 1. Inni
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Verkauf der berühmten
K. F. Praktika=Korſetts.
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Tanz-Austlug nach Arheilgen
Unentbehrlich f. ſtarke Damen
zur Hauptverſammlung am Dienstag, den 3. Juni 1913,
(Auswahlſendungen.)
ſabends 8¼ Uhr, im Kaiſerſaal, I. Stock (Grafenſtraße).
(Zum weißen Schwanen, Beſitzer Gg. Erzgräber)
Geschw. Sauerborn.
Tagesordnung:
wozu wir unſere Mitglieder, ſowie Freunde und Gönner unſerer
1.
Rechenſchaftsbericht 1912/13.
2. Rechnungsablage 1912/13.
Geſellſchaft freundl. einladen.
(12072
3. Voranſchlag 1913/14. 4. Erſatzwahl
für ausſcheidende Vorſtands=
Kaufmännische Stenographen-Gesellschaft Gabelsberger‟
mitglieder. 5. Arbeitsplan 1913/14. 6. Wahl des Ausſchuſſes zur
Frut-Hurine
Rechnungsprüfung. 7. Mitteilungen.
Abteilung Geselligkeit.
Wir bitten unſere Mitglieder um zahlreichen Beſuch.
beſtehend aus Schlafzimmer nuß=
12032)
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Der Vorstand.
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Eröffnung: Samstag, 31. Mai, nachm. 4 Uhr.
zugtiſch, 4 beſſeren Stühlen; 1 Küche
Heute Samstag, den 31. Mai 1913:
(pitch-pine), Büfett, Anrichte, Tiſch,
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ſammen
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Matr. Beſſungerſtr. 34. (*14278
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Leitung: Obermusikmeister M. Weber.
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B=
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längerer Dauer stabil aufzubauen. Es ist mir gelungen,
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4
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herzustellen
, sodaß es möglich ist, diese in einem Zeit-
ſelwaſſer
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Mitlelbau, 1 Treppe links,
raum von 25 Stunden aufbauen zu können. (11896dfs
ereme, ſowie 1 Korbflaſche, 3
befindet.
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[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 41.


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lchamlaneb
Die meisterhaft verfasste und dargestellte Komödie
übertrumpft alle bisher erschienenen gleichartiger

Werke und, lässt den Beschauer keinen Moment
Es ist dies der allerseits
31. Mai
2. Juni
Ab Samstag

ohne Interesse. Ein wirkliches Schlager-Lustspiel.
als der beste anerkannte,
bisher erschien. Schlager
Ferner
(12115
unwiderruflich nur bis Montag
der Jacobini-Lombardi-
Serie. Maria Jacobini
verlorene Blume
Die
und Dillo-Lombardi, die
Aus dem Leben eines Abenteurers
durch ihr feines und
Spannender Detektiv-Roman in 2 Akten.
hinreissendes Spiel
II
den Savoia- Films
und
Pantherkatze‟
Die
Rache des Farmers
Geheime Schmach
arneisen
Sehr dramatisch. Lebensbild aus dem Amerikanischen
die Sympathie aller er
dié grosse schwedische Tragödin,
worben haben, haben sich
Ergötzlicher Humor
in dem Drama
in dem besten Film der ganzen Serie, betitelt
Herrliche Naturaufnahmen
5
Mesalliance?
vervollständigen mit der
selbst übertroffen. Der
Schluss dieses gewaltigen
Illustrierten Wochenschau
Dramas ist ein Rekord
der neuesten Zeitereignisse den
in der Erzielung drama-
Abaründe
Elite-Spielplan
tischer Effekte

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Vorführungsdauer 1 Stunde,
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Goldregen
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Dreizehn‟
ergreifendes, spannendes
Steigende Flut
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hervorragendes Drama d. berühmten Firma Gaumont.
Freunden und Bekannten, ſowie der verehrten Nachbarſchaft
Malongo sucht
zur Mitteilung, daß ich vom 31. Mai ab die
eine kleine Frau
Des Goldgräbers Vermüchtnis
gafn
nagic

eine Perle des Humors
spannendes Wildwest-Drama.
Rostadratien Zum
Rusbischen H0l
Das kokette
Ecke Alice= und Wendelſtadtſtraße
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übernommen habe.
humorist. Schlager
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belehrender Naturfilm für Hochtouristen
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[ ][  ][ ]

Numme: . 2
Darmſtädter Tagbkatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 42.
che Gold= und Silberſcheideanſtalt, bis 650¾, Kleyer
Von Transportaktien haben Süddeutſche Eiſenbahn=
Handel und Verkehr.
lagen ruhiger, 441½.
Geſellſchaft etwa 1½ Prozent eingebüßt, während Ham=
Braun=
Von Loſen notieren: Augsburger 34.25
burger Paketfahrt und Norddeutſcher Lloyd ſchließlich pro=
* Berlin, 30. Mai. In der Sitzung des Zentral=
Türkiſche
chweiger 194.50. Meininger 35.40, Genua 208,
fitieren konnten. Bezüglich der Sanierung der Oeſterrei
Vizepräſident
ausſchuſſes der Reichsbank führte
5=Fr.=L.
165, Freiburger 125, Ungariſche 402, Mailänder
hiſchen Südbahn verzichtet ein neues Projekt des Gou=
Glaſenapp aus, daß der Status vom 23. Mai eine
35, Mailänder 10=Fr.=L. 36.10, Venediger 55.50, Raab
verneurs der Oeſterreichiſchen Boden=Kreditanſtalt, Sieg=
erfreuliche
Entwickelung, namentlich hinſichtlich des An=
Grazer Anrechtsſcheine 39.50, in Reichsmark; Gothaer
hart, auf eine von den Geldmarktverhältniſſen und vor
wachſens des Metallbeſtandes gezeigt habe. Der Zwiſchen
Präm. II 116.25, Donau=Regulierung 150 nom., Madrider
der Zuſtimmung Italiens abhängige Kapitaliſierung der
ſtatus vom 29. liege noch nicht vor, aber nach den Berich=
73.50, in Prozent; ferner ſchließen: 4proz. Reichs von 1913
talieniſchen Annuität. Er nimmt ſtatt deſſen die Teil=
ten
von etwa 60 Bankanſtalten beſtehe ein ungedeckter
100, 4proz. Reichs (rückzahlb. 1918) 99 G., 3½proz. Reichs
ung eines bisher gemeinſamen Pfandobjektes vor. Die
Notenumlauf von etwa 330 Millionen Mark. Somit hätte
36.05, 3proz. Reichs 75.95, 4proz. Heſſen von 1899 97.10,
3prozentigen Obligationen werden in 4prozentige, au
die befriedigende Entwickelung angehalten. Die Deviſen=
proz
. Heſſen von 1906 97.20, 4proz. Heſſen von 1908/09
25 Francs lautend, abgeſtempelt, wobei die Prioritäre
kurſe ſeien günſtig und hätten der Reichsbank die Heran=
97.30, 4proz. Heſſen (rückzahlb, 1921) 99, 3½proz. Heſſen
Ausſicht auf Kursgewinn haben. Der Gegenwartswert
ziehung von Gold ermöglicht. Der Zentralausſchuß ge
34.25, 3proz. Heſſen 73.50, 4proz. Darmſtädter 96.25 G.,
der italieniſchen Annuität wird bei einer 4prozentigen
nehmigte ſodann die Auszahlung der Halbjahresdividende
½proz. Darmſtädter 87.75, 4proz. Heſſiſche Land.=Hyp.=
Kapitaliſierung mit 618 Millionen Francs berechnet; da=
vom
15. Inni an und bewilligte die Lombardfähigkeit für
Pfdbr. (S. 1826) 97.9098.10, 4proz. Heſſiſche Land.
her können 1902 200 Stück der jetzigen 3prozentigen Obli=
die
4½prozentige ungariſche Kronenrente
Hyp.=Pfdbr. (S. 27) 98.20, 3½proz. Heſſiſche Land.=Hyp.
gationen künftig als 4prozentige Obligationen à 325
Börſen=
H. Frankfurt a. M., 30. Mai.
Pfdbr. (S. 35) 85.70, 3½proz. Heſſiſche Land.=Hyp.=
Francs auf die italieniſche Annuität verwieſen werden
wochenbericht.) Die abgelauſene Geſchäftswoche hatte
Pfdbr. (S. 911) 85.80 G., 4proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr.
o daß nur der Reſt, 1881765 Stück, auf den Bahnlinien
wieder unter verſchiedenartigen Strömungen und Nach
(S. 1012) 97.90 G., 4proz. Heſſiſche Komm.=Pfdbr. (S
aſten würde. Jeder Beſitzer von zwei 3prozentigen Obli=
richten
zu leiden, doch kam im ganzen eine entſchieden be
1316) 98.1098.20, 3½proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (S.
gationen bekommt eine öſterreichiſche und eine italieniſche
ruhigtere Tendenz zur Geltung. Die ſchon letzthin ge
bis 3) 85.90 G., 3½proz. Heſſiſche Kom.=Pfdbr. (Serie 4)
Obligation. Das geſchieht durch einen Vermerk auf der=
äußerten
Befürchtungen, daß, nachdem der Frieden

85.80 G., Darmſtädter Bank 115¾, Süddeutſche Eiſen=
ſelben
. Nach Abſchluß der Abſtempelung werden die im
nahe gerückt, unter den Balkanverbündeten ſelbſt Beute=
bahngeſellſchaft
126½, Süddeutſche Immobiliengeſellſchaft
Beſitze der Südbahn befindlichen, in italieniſche Obliga=
konflikte
entſtehen, ſind noch ſehr wahrſcheinlich, denn die
(Mainz) 53.60, Lederwerke vorm. Spicharz (Offenbach)
tionen abzuſtempelnden Titres freihändig verkauft wer=
eindringliche
Mahnung Lord Greys wurde durch ſpätere
63, Lack= und Farbenfabriken vorm. Schramm ( Offen=
den
. Des weiteren wird eine Vorzugsanleihe von 100
Reden des ſerbiſchen Miniſterpräſidenten paralyſiert. Die
bach) 274 B., Faber und Schleicher, A.=G. (Offenbach)
Millionen Kronen aufgenommen, aus welcher der Kauf=
Börſen ſind der Politik gegenüber apathiſcher geſinnt,
129 B., Chemiſche Mühlheim a. M. 65, Schantung 134¾,
ſchillingsreſt getilgt und der Inveſtitionsbedarf für 5 bis
wurden aber durch die beſſeren Ausſichten am Geldmarkt
South=Weſtafrika 120.70, Otavi=Anteile 111.50, Otavi=Ge
6 Jahre geſichert wird. Das Projekt fordert auch die ſo=
wieder
hoffnungsvoller und die Spekulation neuerdings
nußſcheine 81, 4½proz. Ruſſen 99.70. 4proz. 1880er Ruſſen
ortige Abſtemvelung der Aktien und nimmt nach genü=
rühriger
auf die glatte Erledigung der Ultimoregulier
88 G., 4proz. 1902er Ruſſen 89.80, 3¼uproz. Ruſſen 86.70,
gender Konſolidierung eine mäßige Dividende in Aus=
ung
. Dieſe wurde noch dadurch erleichtert, daß ſich das
3½proz. Ruſſen 79.50 B., 3proz. Ruſſen 72, 4proz. Unifiz.
ſicht. Durch die Abſtempelung der Prioritäten und Aktien
Decouvert doch größer herausſtellte, als angenommen
Türken 86.70 G., 4proz. Adminiſtr. Türken81.50, 4proz
vürde die Bilanz der Südbahn um 800 Millionen Francs
war. Geld war ſchließlich reichlich vorhanden, und zwar
Bagdad=Türken 80, 4proz. Convent.=Türken von 1905/11
erleichtert werden. Das Projekt bereitet die Verſtaatlich
ſo bedeutend offeriert, daß der anfänglich vorgeſehene
(6.30, 5proz. Bulgaren 98.30, 4½proz. Serben 87 B
ina der Südbahn durch vollſtändige Ausſchaltung der
hohe Satz für Ultimogeld nicht aufrecht erhalten werden
proz. Serben 78.40 B., Griechen von 1890 59.60 G., Grie=
talieniſchen
Annuität vor. Es ſollen durch ein Zuſam=
konnte
. Während man in den erſten Tagen 6 Prozent
chen von 1887 56.30 G., 5proz. Chineſen 96.40, 4½proz
nenarbeiten der Südbahn und des Staates in betriebs
dann vereinzelt 5¾ Prozent bewilligte, konnte man ſol=
Chineſen 89.95, 5proz. Chineſen (Tientſin=Pukow) 92,
echniſcher Hinſicht weſentliche Erſparniſſe erzielt werden.
ches ſpäter ohne weiteres mit 5¾ Prozent und zum Teil
4½proz. Japaner 88.75, 4proz. Japaner 82½.
Im Zuge der Sanierungsaktion ſollen die Einlöſungs
noch unter dieſem Satz erhalten. Als weſentliches Mo
eſtimmungen im Sinne einer Erleichterung der Verſtaat
ment für den leichteren Geldſtand muß betont werden,
lichung revidiert werden. Am Bankenmarkt wenig Animo
daß das Ausland bei uns einen aufnahmefähigen Mark
Stimmen aus dem Publikum.
doch blieben die Kurſe gut behauptet und Dresdener
gefunden hat. Das meiſte Geld kam aus London, und
waren etwa ¼ Prozent höher
ibernimmt die Redaktion
zwar einmal als Pfundgelder und ferner durch Ankäufe
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchri
21 Abſ. 2 des
d de
itwortung; für ſie bleibt au
keinerlei
von Diskonten. Dagegen hat es ganz den Anſchein, als
Am Montangebiet herrſchte zeitweiſe ziemlich lebhaf=
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.
ſob franzöſiſches Geld weniger gern genommen wird
ter Verkehr und beſonders am Donnerstag größeres In=
Im Darmſtädter Tagblatt vom 23. Mai d. J. iſt
wohl im Hinblick darauf, daß man in Frankreich ſelbſt die
tereſſe ſeitens der Spekulation. Die Nachrichten vom
zu leſen, daß einer unſerer Mitbürger, der bald 83jährige
Geldüberweiſungen nach Deutſchland in wenig liebens
Eiſenmarkt und neuerdings aus Saarbrücken ſind für die
Beneralarzt Herr Dr. Kappeſſer, in ſelten geiſtiger
würdiger Weiſe gloſſierte. Jedenfalls wurden für fran
Zukunft nicht beſonders erfreulich geſchildert. Bei der
ſein 60 körperlicher Friſche ſein diamantenes, d. h.
zöſiſche Rechnung ebenfalls Diskonten gekauft
eden
.
augenblicklichen großen Zurückhaltung für wirklichen Be=
jähriges
Doktor=Jubiläum feiere. Der weitere Inhalt
falls ſind die Geſamtſummen nicht übermäßig groß und
darf und bei dem abſoluten Fehlen jeder Unternehm=
des
Berichtes ergibt aber noch einige bemerkenswerte Tat=
ihre
Rückzahlung wird keine Schwierigkeiten bereiten.
ungsluſt bleibt es eine offene Frage, wie es bei künſt
ſachen, an welchen nicht ganz ſtillſchweigend vorüberge=
Den Umſchwung am Geldmarkt hat, wie auch ſchon frü
lichem Aufrechterhalten der Stabeiſenpreiſe möglich ſein
gangen werden ſoll, nämlich, daß der genannte Jubilar
her erwähnt, die Seehandlung hervorgerufen, und der
oll. Spezifikationen hereinzubekommen. Die Aktien der
eigentlich ein lebendes Stück echter altheſſiſcher Geſchicht=
Umſtand, daß ſie auch weiter im Markte mit Ultimogeld
pekulativen Werte haben trotzdem gegen die Vorwoch
arſtellt. Wir laſen ſo, daß er vor 60 Jahren die alt=
und mit Geld bis zum 25. Juni geblieben iſt, hat das
gewinnen können, während einzelne, wie Laurahütte und
heſſiſche Uniform angezogen und 40 Jahre hindurch ir
Vertrauen noch erhöht. Dabei wird bekannt, daß die An
Oberſchleſiſche Eiſen=Induſtrie, ſchwächer lagen
Ehren getragen hat. Er hat noch von weiland Großher
ſprüche an die Reichsbank in den letzten Tagen geringer
Der Kaſſainduſtriemarkt war zu Beginn der Woch
og Ludwig III. ein Patent als Regimentsarzt ſeines
als im Vorjahre waren, ſo daß der Status des Inſtituts
luſtlos, dann kam aber einiges Leben zum Ausdruck,
etwas gekräftigt iſt. In Berlin vollzogen ſich am Mitt=
rſten
Garde=Chevauleger=Regiments erhalten, alſo lange
nachdem das Publikum wieder Order ſandte. So konnten
woch größere Poſitionslöſungen, veranlaßt durch die Spe=
vor
der Zeit, da die Heſſen=Darmſtädtiſche Armee in der
Chemiſche Werte ihre früheren Einbußen zurückgewinner
kulationen zweier inzwiſchen verhafteter Angeſtellten der
großen preußiſchen, deutſchen, aufging. Er hat 21 Jahre
ind Holzverkohlung bis 349 avancieren; Kaliaktien eben=
lang
dieſe Stelle auch bei dem jetzt erſte Garde=Drago=
Lauenburger Niederlaſſung der Danziger Privatbank
falls erholt, Weſteregeln bis 186. Naphtha=Petroleum
doch war der Markt für dieſe großen, ſich auf mehrere
ner benannten Regiment innegehabt und hat mit dem=
tiegen
bis 368 auf die deklarierte Dividende (55 Rubel
Millionen belaufenden Engagements ſehr aufnahmefähig,
ſelben den ganzen Feldzug 1870/71 mitgemacht und bis ir
oder 22 Prozent, im Vorjahre 35 Rubel oder 14 Prozent)
den Winter hinein an 47 Tagen mit ihm biwakiert, ohne
ſo daß nur ein Verluſt für obige Differenzen von etwa
Matter waren Moenus, bis 246½, Fahrzeug Eiſenach bis
400000 Mark reſultiert.
uch nur einen Tag von demſelben ſich trennen zu müſſen.
114, Motorenfabrik Oberurſel bis 164½, Benz bis 258½,
u den Einzelheiten des Verkehrs übergehend, waren
Darum hat ihm auch wohl ſpäter Großherzog Lud=
Kunſtſeide bis 66½. Beſonders rückgängig ſind Blei= und
deutſche Renten in guter Nachfrage und recht feſt; die
wig IV. die ſeltene Dekoration des Ritterkreuzes erſter
Silberhütte Braubach, bis 89½, nachdem ſie ſchon 86½
neuen 4prozentigen Anleihen Preußens und des Reiches
Klaſſe vom Heſſiſchen Ludewigsorden verliehen. Das ſind
geweſen, auf eine Bekanntmachung, daß die Dividende
konnten den Paricours erreichen, nachdem das Konſor=
geſchichtliche
Tatſachen, daran man an maßgebenden Stel
wieder ausfallen muß. Nachdem dieſe Geſellſchaft durch
tium ſeine Beſtände ausverkauft hat. Nur in den Schatz=
len
bis jetzt nicht gedacht zu haben ſcheint, während doch
Beſchaffung von Mitteln ſeinerzeit wieder reorganiſier
anweiſungen fanden Abgaben ſtatt, wodurch Abſchwächun
unter anderem keine Silberhochzeit in den patriotiſchen
geweſen und in den vorgehenden Jahren 6 und 8 Proz
gen von etwa ¼ Prozent erfolgten. Ausländiſche Staats=
Kriegervereinen unbeachtet vorübergeht. Der Herr Jubi=
verteilt
hatte, hoffte man auf ſtabilere Verhältniſſe und iſt
fonds waren dieſe Woche matter disponiert, beſonders
Tus
lar, der ſich beſcheiden in ſeinem ſelbſtgeſchaffenen
nun ſehr entnüchter
auch
Mexikaner, Serbiſche, Bulgaren und Oeſterreichiſch= Unga=
kulum
einer wohlverdienten Ruhe erfreut, hat dies
riſche Renten, während Türkiſche, Griechiſche, Rumänen
in der Inſchrift ausgedrückt, die er an der Wand ſeiner
Bei Wochenſchluß zeigte ſich anfangs feſte Haltung,
ſowie Ruſſen gut behauptet blieben. Recht matt und bis
T. Jfahrt hat anbringen laſſen:
doch ſchwächten ſich die Kurſe im Verlaufe ab, beſonders
55 weichend waren die hier notierten 5proz. General Lien=
Dies Haus hab’ ich gebaut nach meinem Sinn,
Montanaktien, auf ſtarke Berliner Abgaben, hervorgerufen
Bonds der St. Louis= und San Franzisko=Bahn, wie
Ein Weilchen möcht’ ich noch wohnen drinn,
durch Exekutionen. Es ſcheint, daß die verſchiedenen un
überhaupt alle Werte dieſer Geſellſchaft auf die Nachricht
Aber ſo, wie mir’s gefällt
günſtigen Meldungen aus der Eiſen= und Stahlinduſtrie
einer gerichtlichen Verwaltung wegen der verwirrten
Koſt’s mich doch mein eigen Geld
etzt doch mehr Beachtung finden. Der Kaſſamarkt hatte
ſinanziellen Lage.
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[ ][  ][ ]

Nummer 125.
Seite 43.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mm 1915.
Uebergroße Magerkeit
Budgetkommiſſion des Reichstägs.
Literariſches.
bedeutet eine
Handbuch der Kunſtwiſſenſchaft heraus=
* Berlin, 30. Mai. Die Budgetkommiſſion
des Reichstages fuhr heute vormittag in der Be=
gegeben
von Dr. Fritz Burger, Privatdozent, Mün=
Gefahr für Ihre Geſundheit.
ratung des Geſetzentwurfs betr den Wehrbeitrag
chen, unter Mitwirkung der Univerſitätsprofeſſoren Dr. Dr.
fort, nachdem vorher noch die Verſtändigungskommiſſion
Curtius=Erlangen, Egger=Graz, Hartmann=Straßburg
ihre geſtern nachmittag aufgenommenen Beratungen fort=
Neuwirth=Wien, Pinder=Darmſtadt, Graf Vitzthum v. Eck=
Ein Spezialiſt erzählt, wie man dem Uebel abhelfen
geſetzt hatte. Reichsſchatzſekretär Kühn erklärte zu Be=
ſtädt
=Kiel, Weeſe=Bern Willich=München, Wulff=Berlin,
und wieder kräftig, rund und geſund werden kann.
ginn über die geſtern ſtattgehabten Beſprechungen, die
Privatdozenten Dr Dr. Herzfeld=Berlin Wackernagel=
Regierung habe an der Beratung mitgearbeitet, gegen die
Leipzig. Oberbibliothekar Dr. Leidinger=München, Pro=
Große Magerkeit iſt unnatürlich und gefährlich. Sie
gemachten Vorſchläge jedoch zum Teil weſentliche Bedenken
feſſor Dr. Singer=Dresden und anderer Univerſitätslehrer
braucht zwar nicht jedesmal zu ernſthaften Störungen zu
erhoben und jedenfalls den verbündeten Regierungen die
und Muſeumsdirektoren. Mit zirka zweitauſend Abbil=
führen
; immerhin beweiſt ſie, daß irgend etwas anormal,
Stellungnahme durchaus vorbehalten. Auch die anweſen=
dungen
in Netzätzung und Doppeltondruck, Vierfarben=
nicht
in Ordnung iſt. Oft fühlen ſich magere Leute
den Parteivertreter hätten ihren Parteien die Zuſtim=
drucken
ꝛc. Erſcheint in Lieferungen im Verlage der Aka=
völlig
geſund und munter. Dreißig Jahre praktiſcher Er=
mung
zu ihren Anregungen noch freigelaſſen. Der Be=
demiſchen
Verlagsgeſellſchaft M. Koch, Berlin= Neubabels=
fahrung
haben mich aber gelehrt, daßedoch immer etwas
richterſtatter beantragte zur Sache, da er auf Grund der
berg. Mit ſeltener Geſchicklichkeit bietet hier der Heraus=
los
iſt, dem durch Behebung des Grundübels, der Mager=
Beſprechungen noch nicht mit formulierten Vorſchlägen an
geber und ſeine Mitarbeiter ein überaus vornehmes
die Regierung herantreten könne, die Weiterberatung des
keit, vorgebeugt werden muß. Man iſt mager, weil die
Prachtwerk von idealer Schönheit und Glanz, das in ſeiner
§ 1 vorläufig auszuſetzen und zu § 2 überzugehen. Der
Nahrung nicht richtig aſſimiliert wird. Man hat wohl
Eigenart geradezu bewundernswert iſt. Die hervorragend=
Antrag wurde angenommen. Nach kurzen Bemerkungen
einen großartigen Appetit, verdient ſogar die Bezeichnung
ſten Kenner der antiken wie modernen Kunſt werden in
nahm die Kommiſſion die § 2 bis 4 unverändert an. Zu
eines ſtarken Eſſers, man ſetzt aber trotzalledem nicht an,
dieſem impoſanten Buch ein geſamtes Bild des Schaffens
§ 5, der aufzählt, was als unter § 2 fallendes Kapital=
weil
der Organismus die Speiſen nicht genügend ausnutzt,
aller Kunſtepochen vom grauen Altertum bis zur Gegen=
vermögen
insbeſondere in Betracht kommt, erklärte ein
d. h. die in ihnen enthaltenen Nährſtoffe nicht oder nur teil=
wart
, einen umfaſſenden Blick über die Kunſtbeſtreb=
Regierungsvertreter auf Anfrage, daß unter den an erſter
weiſe aſſimiliert. Das deutet auf eine Schwäche des Or=
ungen
aller Zeiten geben. In dem wundervollen Werke
Stelle aufgezählten Gerechtigkeiten auch Mutungen zu ver=
ganismus
, des Nervenſyſtems. Darum ſind Magere auch
wird zum erſten Male der Grundſatz durchgeführt, die Ba=
ſtehen
ſeien. Ein fortſchrittlicher Redner begrütsete dann
zumeiſt ſehr nervös, klagen über Schlafloſigkeit und ver=
handlung
künſtleriſcher Motive mit der geſchichtlichen Ent=
den
Antrag, den Punkt 4 des § 5 wie folgt zu faſſen: Als
ſuchen ſich dann mit allerlei mehr oder weniger ſchädlichen
wickelung der Kunſt zu vereinen. Die Anordnung des
Kapitalvermögen kommt insbeſondere in Betracht: Bares
Drogen zu helfen. Statt deſſen ſolte man eher zu einem
Stoffes erfolgt nicht wie in den anderen Kunſtgeſchichten
Geld deutſcher Währung, fremde Geldſorten, Banknoten
Nähr= u. Nervenkräftigungsmittel greifen, wie das nach
und Stilarten oder durch Schilderung von Künſtlerperſön=
und Kaſſenſcheine, ſoweit ſie nicht zur Beſtreitung der lau=
folgendem
Rezept znſammengeſtellte, mit dem ich ganz
lichkeiten, wodurch dem Leſer nur ein bloßes äußerliches
fenden Ausgaben dienen. Dieſer Antrag wurde nach kur=
bemerkenswerte
Reſulate erzielte, u. das zudem ganz drogen=
Wiſſen in den Dingen dargeboten wird, ſondern maß=
zer
Debatte mit folgender Abänderung angenommen: Ba=
frei
iſt, alſo nicht etwa zu einer Drogengewöhnung führt;
gebend ſind ausſchließlich künſtleriſche Geſichtspunkte. Die
res Geld deutſcher Währung, fremde Gekdſorten, Bank=
15 gr. Cardamommtinktur, 90 gr. einfacher Zuckersirup.
Gegenüberſtellung der Motive in ihrer verſchiedenen Auf=
noten
und Kaſſenſcheine ausgenommen die aus den lau=
60 gr. Salrado comp., 85 gr. dest. Wasser. Davon nimmt
faſſung regt den Leſer zum Vergleich an und macht ihn
fenden Jahreseinkünſten vorhandenen Beſtände, ſoweit ſie
man ein bis zwei Eßlöffel voll vor jeder Mahlzeit u. vor
durch dieſe Methode des Vergleichs im wahrhaften Sinne
zur Beſtreitung der laufenden Ausgaben dienen, ſowie
dem Zubettgehen oder wenn immer man ſich ſehr ermüdet
des Wortes mit der Geſchichte der Kunſt als einer Ge=
Gold und Silber in Barren. § 6 wurde ausgeſetzt. §7
und abgeſpannt fühlt. Jeder Apotheker und Drogiſt kann
ſchichte der menſchlichen Erkenntnis vertraut. Der Leſer
angenommen.
die Beſtandteile zuſammenſtellen. Die dem Gebrauche
gewinnt ſo ein volles, erſchöpfendes Vild der Geſchichte
Bei § 8 der beſtimmt, daß Möbel und Hausrat als
folgende Gewichtszunahme iſt ganz erheblich; Nervoſität,
der Kunſt wie der Kultur, aus der die Kunſtwerke heraus=
Vermögen nicht gelten, beantragen die Sozialdemokraten,
Schlafloſigkeit und geiſtige Ermüdung ſchwinden, neue
gewachſen ſind. Geiſtvolle Behandlung der Aufgabe, Ge=
daß
Schmuckſachen und Kunſtwerke zu dem Hausrat nicht
Geiſtesfriſche und rote Wangen zeugen von dem zurück=
lehrſamkeit
und formvollendete Darſtellung, die über
gehören. Schatzſekretär Kühn bittet um Ablehnung.
kehrenden Wohlbefinden. A. E. M.
(VI, 12097
künſtleriſche Dinge in packender Sprache zu reden und das
Deutſchland ſei nicht reich an Kunſtwerken, man dürfe den
wiſſenſchaftlich Erkannte in durchſichtiger Form auszu=
Vorrat nicht aus dem Lande treiben. Weiter beleuchtet er
drücken verſteht, werden dem ausgezeichneten Werke einen
die Schwierigkeit einer gerechten Beſteuerung von Kunſt=
Schadensanſpruch gegen eine Lehrerin wegen
großen und dauernden Erfolg bringen. Mit einer unend=
werken
. Ein Zentrumsredner äußerte in faſt allen alten
lichen Fülle farbiger und Text=Illuſtrationen von gerade=
Familien, Kaufmanns= und Patrizierfamilien, fände man
Fahrläſſigkeit bei einem chemiſchen Experiment
zu köſtlicher Pracht verſehen, die von der Kunſt aller Kul=
aus
alter Zeit Kunſtwerke und Schmuckſachen. Man ſolle
im Schulunterricht‟).
turvölker eine großartige Anſchauung geben, iſt das Werk
dieſe nicht aus dem Lande treiben und die Beſitzer nicht
Reichsgerichtsentſcheidung.
ein Buch, das uns durchs Leben begleitet, ein nie ver=
zum
Verkauf zwingen. Ein fortſchrittlicher Redner lehnte
ſagender Quell reinſten, ſchönſten und erhabenſten
den Antrag aus demſelben Grunde ab. Der Antrag wurde
js. Wenn jemand chemiſche Experimente vornimmt,
abgelehnt.
Genuſſes.
ohne die erforderlichen Sachkenntniſſe zu haben, ſo han=
§ 9,
wonach das zu einem
delt er fahrläſſig, auch wenn die Experimente an ſich ver=
Fideikommiſſe oder
Carlowitz, W. L. von, Die Völkerſchlacht
Stammgut gehörige Vermögen als Vermögen des In=
hältnismäßig
einfach ſind. Entſteht dabei einem anderen
bei Leipzig vom 16. bis 19. Oktober. Mit gütigſt ge=
ein
Schaden, ſo iſt er nach § 823 des Bürgerlichen Geſetz=
habers
gelte, beantragen die Sozialdemokraten deſſen Hin=
ſtatteter
Benutzung der Akten des Kgl. Sächf. Kriegs=
buches
erſatzpflichtig. Zur Warnung in dieſer Beziehung
zuziehung nach dem 1½ fachen Satze vom Wehrbeitrag.
archivs. Nebſt einer Kartenſkizze und Abbildung des Völ=
möge
der folgende Rechtsſtreit dienen:
Auch dieſer Antrag wurde abaelehnt.
kerſchlachtdenkmals. 1.50 Mark, eleg. Leinenband 2 Mark.
Die Beklagte H. iſt Klaſſenlehrerin an einer Schule
Leipzig, Verlag von Krüger u. Co. Die unter Benutzung
10, der beſtimmt, was vom Vermögen abzugsfähig
in Friedberg. Sie wollte im Juli 1910 im Phyſikunter=
der
Akten des Kal Sächſ. Kriegsarchivs erfolgte, vieles
bezw. nicht abzugsfähig iſt, wurde, nachdem der Reichs=
richt
die Entwickelung von Waſſerſtoffgas auf chemiſchem
Neue bietende Darſtellung wird zur bevorſtehenden Jahr=
ſchatzſekretär
die Beſtimmungen der Vorlage im Einzel=
Wege durch Verbindung von Salzſäure und Zink darſtel=
hundertfeier
beſonders den Volks= und Schulbibliotheken
nen erörtert hatte genehmigt. Zu § 11, der die beitrags=
len
. Nachdem ſie den Verſuch vorher in ihrer Wohnung
willkommen ſein. Ein Teil des Reinertrages wird zur
pflichtigen Perſonen behandelt, liegen mehrere Anträge
mit Erfolg gemacht hatte, iſt bei der Wiederholung des
Unterſtützung bedürftiger Kriegsveteranen überwieſen.
vor. Ein ſozialdemokratiſcher Antrag verlangt die Ein=
Experimentes im Schulzimmer das verwendete Koch=
beziehung
der Landesfürſten und Angehörige landesfürſt=
fläſchchen
explodiert. Ein Glasſplitter flog der Schülerin
licher und ehemaliger ſouveräner Häuſer in die Beitrags=
K. ſo unglücklich ins linke Auge, daß dieſes herausgenom=
pflicht
. Ein fortſchrittlicher Antrag wünſcht die Befrei=
Dampfernachrichten.
men werden mußte Der Vater des Kindes erhob gegen
ung der Repräſentation wie der Kunſtpflege dienenden
die Lehrerin eine Klage auf Schadenserſatz, indem er gel=
Mitgeteilt von dem
Hamburg=Amerika=Linie.
Kronvermögens von der Beitragspflicht. Ein Zen=
tend
macht, die Beklagte habe fahrläſſig gehandelt, weil
Vertreter Adolph Rady in Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
trumsantrag wünſcht, den Angehörigen außerdeutſcher
ſſie das Experiment nicht ordnungsmäßig ausführte und
Nordamerika: Belgia 27. Mai 2 Uhr 15 Min. nachm.
Staaten, die ſich im Deutſchen Reiche dauernd aufhalten
nicht die erforderlichen Vorſichtsmaßregeln getroffen habe.
von Baltimore nach Hamburg. Bosnia nach Balti=
des
Erwerbes wegen, denjenigen Ausländern gleichzu=
Landgericht Gießen und Oberlandesgericht Darm=
more
, 25. Mai 2 Uhr nachm. in Boſton.
Patricia.
ſtellen, die im Deutſchen Reiche länger als 12 Monate ihren
ſtadt haben die Beklagte zum Schadenserſatz
von New=York kommend, 27. Mai 9 Uhr 45 Min. abends
Wohnſitz haben.
verurteilt. Zur Begründung iſt von den beiden
in Hamburg. Prinz Adalbert, von Philadelphia kom=
Schatzſekretär Kühn legte in eingehender Erklärung
Gerichten ausgeführt worden: Die Verſchiedenheit ganzer
mend, 27. Mat 10 Uhr 30 Min. abends in Hamburg.
die Stellung der verbündeten Regierungen zu dem ſozial=
Gruppen von Menſchen nach Alter Bildung uſw. führt
Weſtindien, Mexiko: Bolivia 27. Mai in St. Thomas.
demokratiſchen Antrag dar: An der Auffaſſung, daß die
allerdings notwendig zu einer Verſchiedenheit des Maß=
Steigerwald nach Havana und Mexiko, 27. Mai 4 Uhr
Landesfürſten von der Errichtung des Wehrbeitrags recht=
ſtabes
, der in bezug auf die Fahrläſſigkeit anzulegen iſt.
nachm. von Gijon.
Südamerika, Weſtküſte Amerikas:
lich frei ſeien, halten die verbündeten Regierungen feſt.
Daß jedoch die Beklagte einer derartigen Gruppe ange=
König Wilhelm II., von dem La Plata kommend,
Einer Erwähnung dieſer Freiheit im Geſetze bedürfe es
fhörte, iſt nicht feſtzuſtellen. Nach dem allgemein anzule=
26. Mai 2 Uhr nachm. von Rio de Janeiro nach Bahig.
nicht. Es ſei ein allgemeiner Grundſatz des Bundes=
genden
Maßſtabe geht ihre Fahrläſſigkeit aus dem feſtge=
Niearia, von der Weſtküſte Amerikas kommend,
ſtaatsrechts, daß der Landesfürſt von direkten Landes=
ſtellten
Sachverhalt zweifelsfrei hervor. Die Beklagte hat
26. Mai in Hapre. Rhaetia nach Nordbraſilien,
ſteuern frei ſei, weil er als Träger der Staatsgewalt nicht
eine Fachausbildung in Chemie nicht erhalten, nur ſo
27. Mai 11 Uhr morgens von Funchal. Valeſia von
nebenbei iſt ihr auch über Ehemie Unterricht erteilt wor=
von
dieſer ſelbſt ergriffen werden kann. Es ſei aber auch
New=York, 25. Mai 10 Uhr morgens in Santos,
den. Sie hat inzwiſchen allerdings einige weitere Kennt=
unverſtändlich
, wenn der Reichstag ſeine etwa abweichende
Nordd. Lloyd, Bremen. Mitgeteilt von dem Ver=
niſſe
über Chemie erworben, aber durch unzureichende
Rechtsauffaſſung hinſichtlich der Steuerfreiheit des Lan=
treter
Anton Fiſcher in Darmſtadt, Frankfurterſtr. 12/14.
Mittel. Benutzt hat ſie in erſter Linie ein Buch von
desfürſten gerade bei dieſem Geſetz zum Ausdruck bringe:
Kaiſer Wilhelm der Großet 27. Mat 5 Uhr vorm. von
Cronberg über Haushaltungskunde, das aber nicht wiſſen=
denn
hier hätten ſich ja die Fürſten ſchon bereit erklärt
Kronprinz Wilhelm 27. Mai 5 Uhr.
Cherbourg.
ſchaftlichen Wert hat. Sie mußte ſich ſagen, daß ſie aus
den Wehrbeitrag zu entrichten, wie dies in der Begrün=
einem
derartigen Buche ausreichende Kenntniſſe zur Vor=
nachm
. in New=York angekommen. Kronprinzeſſin
dung ſtehe. Die Ermittelung dieſes Vermögens würde
Teeilie‟ 27. Mai 5 Uhr nachm. von Bremerhaven.
nahme gefährlicher Experimente ſich nicht aneignen konnte
im Anſchluß an die Beſtimmungen des Geſetzes erfolgen
Immerhin mußte ſie die in dieſem Buche befindliche Be=
Neckart 26. Mai 2 Uhr nachm. in Bremerhaven an=
Staatsſekretär Dr. Lisco ergänzt dieſe Erklärung
merkung über Knallgas aufmerkſam machen, daß große
gekommen. George Waſhington 26. Mai 8 Uhr vorm.
noch in rechtlicher Hinſicht. Es habe über die Frage der
Vorſicht am Platze war. Es heißt in dem Buche, daß ein
in Bremerhaven. Friedrich der Große‟ 28. Mai 4 Uhr
Steuerfreiheit der Landesfürſten eine eingehende Erörte=
Gemiſch von Waſſerſtoff und Luft Knallgas gibt und daß,
morgens in New=York. Prinz Friedrich Wilhelm
rung ſtattgefunden; ſämtliche Regierungen ſeien dahin
damit ſich nicht Knallgas bildet, man erſt all
e Luft aus
25. Mai 9 Uhr 30 Min. nachm. von Cherbourg.
einig, daß die Auffaſſung des Schatzſekretärs richtig ſei.
Die Ex=
dem
Gefäß herauslaſſen muß, alſo Vorſicht!"
Eiſenach 25. Mai 12 Uhr 30 Min. von Bremerhaven.
Die Begründung hebe hervor, daß die Landesfürſten ſich
ploſion iſt nun im vorliegenden Falle durch Entzündung
Zützow= 27. Mak 6 Uhr vorm. in Neapel angekommen.
freiwillig bereit erklärt haben, an dem Wehrbeitrag teil=
von
Knallgas erfolgt. Die Beklagte legte, als ſie bereits
Bülow: 25. Mai 1 Uhr nachm. in Colombo angekom=
zunehmen
, und zwar nach Maßgabe der Beſtimmungen,
mit dem Experiment begonnen hatte, noch etwas Zink in
men. Derfflinger‟ 25. Mai 10 Uhr vorm. von Aden
welche für alle anderen Staatsangehörigen gelten. Ein
das Glas und zündete dann die Flamme an ohne abzu=
nach
Oſt=Aſien. Prinz Eitel Friedrich 25. Mai 11 Uhr
Zentrumsredner erklärte für ſeine Perſon, daß er anderer
warten, bis die infolge der Oeffnung der Flaſche einge=
nachm
. von Algier. Roon 26. Mai 7 Uhr nachm.
Meinung ſei. Die Bundesfürſten ſeien nur dann ſteuer=
tretene
Luft wieder entwichen war. Die Beklagte
von Genua nach Bremen abgegangen. Kleiſt: 26. Mai
frei, wenn es im Geſetze geſagt ſei. Ein Fortſchrittler
gewußt zu haben, daß der Ver=
gibt
ſelbſt zu.
8 Uhr vorm. von Suez nach Auſtralien. Greifswald
erklärte, es hieße die Fürſten ausbürgern, wenn man ſie
ſuch gefährlich war. Ob das Experiment im
26. Mai 6 Uhr vorm. in Antwerpen angekommen.
nicht unter den Begriff Angehörige des Deutſchen Reichs
Lehrplan worgeſehen war oder nicht iſt unerheblich.
Heſſen‟ 27. Mai 10 Uhr vorm. in Sydney angekommen.
einbeziehe. Die Darlegungen der Staatsſekretäre ſeien
Jedenfalls hätte ſich die Beklagte, wenn ſie ſich ihrer Sache
Schleſien 27. Mai 2 Uhr nachm. von Melbourne ab=
nicht
ſtichhaltig; ſie widerſprechen der Auffaſſung des
nicht abſolut ſicher war (und das konnte ſie nach ihrer
gegangen. Sierra Nevada 26. Mai von Funchal nach
preußiſchen Landtages. Ein nationalliberaler Redner trat
Vorbildung nicht ſein), bei anderen Lehrern, die den Ver=
Vigo abgegangen. Sierra Salvada‟ 25. Mai in Ant=
mit
Entſchiedenheit den Vorrednern entgegen. Daß die
ſuch ſchon gemacht hatten, erkundigen müſſen, bevor ſie
27. Mai in
Sigmaringen
werpen angekommen.
Auffaſſung der Herren falſch ſei, ergebe ſich aus der Stel=
das
Experiment vornahm. Die Beklagte hätte die Rein=
Bremerhaven angekommen. Willehad 26. Mai von
lung der Frage, ob dann für die Fürſten auch die Straf=
heit
des Waſſerſtoffgaſes vor ſeiner Entzündung unbe=
Rotterdam abgegangen. Altaire 26. Mai in Buenos
beſtimmungen der Vorlage in Betracht kommen. Das ſei
dingt prüfen müſſen. Hat ſie das nicht getan, ſo hat ſie
Aires angekommen. Aachen 26. Mai von Pernam=
dadurch
gegen § 823 des Bürgerlichen Geſetzbuches ver=
doch
unbedingt zu verneinen, und dann ſei ja die Aus=
bueo
nach Braſilien abgegangen. Gotha‟ 26. Mai in
ſtoßen und iſt zum Schadenserſatz verpflichtet.
nahmeſtellung der Fürſten bewieſen.
Oporto angekommen. Olivant 27. Mai von Ant=
Das Reichsgericht hat das Urteil des Oberlandesge=
Darauf wurde die Debatte abgebrochen. Weiterbe=
werpen
abgegangen. Prinz Heinrich 26. Mai 5 Uhr
Re=
richts
beſtätigt und die von der Beklagten eingelegte
ratung Samstag vormittag.
vorm. in Marſeille.
Prinz=Regent Luitpold 25. Mai
Ur=
viſion
zurückgewieſen. (Aktenzeichen: VI. 116/13.
4 Uhr nachm. in Alexandrien. Manila 26. Mai in
teil vom 29. Mai 1913.)
Kawieng angekommen. Schleswig‟ 25. Mai von Oaſe
Gabes abgegangen (6. Mittelmeerfahrt).
*) Nachdruck verboten.
V.
G
SaddUoro Gaueu
Die Helenenquelle ist die Hauptquelle Wildungens 6 und steht in ihrer über-
altbewährt
bei Meren- und Blasenleiden, Harn säure und Eiweiss.
aus glücklichen Zusammensetzung einzig in der Welt da. Daher ist Vorsicht gegen-
dem
Zuckerkran-
Nach den neuesten Forschungen ist sie auch
über allen Empfehlungen von Ersatzmitteln geboten. Schriften frei durch
ken wegen ihres günstigen Natron- und Kalkgehalts in erster Linie
Fürstliche Wildunger Mineralquellen A.-G., Bad Wildungen. 1912: 14327 Bade-
zu
empfehlen. Für werdende Mütter und Kinder in der Entwicklung
gäste u. 2245831 Flaschenversand. Zu haben in allen Apotheken u. Drogerien.
ist sie für die Knochenbildung von hoher Bedeutung.

[ ][  ]

Nummer 125.
Darmſtädter Tagblatt, Samstag, den 31. Mai 1913.
Seite 44.
Zenten
Weiße und farbige
Lüster-Saccos
von 95 Pfg. an
85M Westengürtel
Wasch-Joppen
von Mkr. 90 an
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1 an
*3
von Mk.
50
Jagdleinen
Lüster-Saccos § 50
Eue
an
von Mk.
30 an
mit Futter von Mk.

85
Loden-Joppen
Blaue u. II-reihige
E.
von Mk.
an
*50
Ae
50 lange Vorret Teicht Lüster-Saccos
Kur
Loden-Joppen
75
70 an
von Mk.
4.
an
mit Falten, von Mk.
kommt ein großer Posten
Moderne Herren-Anzüge und -Hosen
weit unter Preis zum Verkauf.
33. 38. 45. 55.-
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(7
160
76
50
(
Sport-Blusen
Kntr . erntenen
von Mk. 10 an
Anzüge von Mk. 80 an
Mk. & Mk.
Mk. an
Einsatz-Hemden
in weiß und gestreift

Bei der Ziehung der Loſe zum Beſten des Frauenvereins
(11973
W.
Aa
Neue goldgelbe
der Guſtav=Adolf=Stiftung
Neapler
haben folgende Nummern gewonnen und ſind Montag, den 2. und
Dienstag, den 3. Juni, im Alten Palais am Luiſenplatz von ½10
bis ½1 u. von 36 Uhr in Empfang zu nehmen. Was an genannten
Kartoffeln
Tagen nicht abgeholt iſt, fällt dem Frauenverein zu.
Le
Darmſtadt, 30. Mai 1913.
3 Pfund 25 Pfg.
12 21 28 33 45 50 56 57 68 77 113 19 20 22 23 37 48 51. 54 60 64
25 Pfund Mk. 2.
78 81 83 85 96 98 215 25 32 35 44 59 64 75 80 82 89 90 92 94 303
18 22 32 39 50 66 74 85 92 93 409 23 28 34 38 51 53 58 67 74
75
100 Pfund Mk. 7.50.
90 96 505 8 15 36 38 39 41 43 55 62 80 87 92 93 618 30 35 40
Sommer=Malta
Oberurseler
77 87 89 90 93 97
701 13 15 35 43 59 61 70 98 99 805 10 3.
Winter=Malta.
54 64 66 67 68 70 904 22 34 35 43 50 52 57 59 65 66 68 72
74
5
1002 21 23 34 58 61 62 70 77 91 97 1116 21 22 40 44 50
91
Teeröl
Neue Egypter
1318
88 95 98 1210 11 18 29 30 43 46 47 49 55 61 65 78 82 96
32 38 40 45 47 53 56 60 62 73 88 96 1401 § 39 65 66 76 8
82
Zwiebeln
3 1509 17 22 29 37 41 53 68 73 77 92 1601 2 § 13
17 28
1802
Dieselniotore
6 38 54 60 62 68 71 79 91 95 1709 24 36 37 44 48 53
19
39 52 55 57 63 66 68 89 92 1903 21 39 82 84 92 2005 7
24
42
Neue Matjes-
45 61 65 70 71 76 2115 21 23 44 55 75 79 98 2206 10 12 16 52
54 62 64 73 86 91 96 2314 18 45 56 76 80 87 97
24012
31
14
Heringe
35 43 64 75 82 84 2512 22 27 31 41 44 46 71 97 2629 31
43 54
63 72 82 99 2706 18 30 32 45 67 68 88 94 2803 14 18 19 2
3 Stück 29 Pfg.
30 35 38 46 48 49 50 51 55 59 75 80 93 98 2903 34 45 51. 52 56 58
25 Stück Mk. 2.
64 65 72 76 83 85 3007 12 13 19 20 30 65 71 74 3114 52 68 81
86 87 88 3207 11 15 16 21 27 33 38 39 43 45 55 79 83 95 3306
Zitronen, Eissalz,
10 18 30 31 33 56 62 92 99 3401 2 29 32 45 46 62 64 69 84 85 92.

M4 95 99 3501 4 8 22 29 48 50 57 58 68 70 77 95 3602 § 10
17
Eispulver,
67 97 3701 4 10 17 20 21 30 43 46 61 67 3803 13 26 40
53 54
75 87 88 3905 7 13 15 25 36 42 51 74 92 4004 9 13 37 41 4.
Himbeersaft.
8 60 71 72 87 4101 15 25 42 49 63 68 80 81 84 91 4212 13
29 44 46 50 52 65 68 83 96 4304 9 22 38 39 43 49 55 83 99 4407
Kaiser
Friedrichs
12 26 27 28 30 32 33 37 52 64 75 83 84 91 95 4505 16 19 20 23 3
D
48 92 93 4608 12 24 43 63 67 72 88 4726 40 49 59 60 68
75
Wussel
92 95 97 4803 10 11 20 21 25 35 53 62 63 70 71 79 80 88
4917
Zuſendung frei Haus.
5 30 34 46 56 57 60 68 87 5013 18 20 36 75 76 5102 28 34 37
20
47 48 50 52 55 56 60 61 66 88 5210 16 18 24 29 45 49 52 61 62
64
Oberurseler
Telephon 137.
74 76 80 86 88 5302 9 11 30 36 47 51 63 66 84 91 5408 9 17
29 30 31 34 36 39 40 53 63 68 71 74 95 5511 24 38 41 47 48 62 91
Emanuel
94 5604 5 7 22 29 36 40 47 48 56 73 80 83 92 93 5706 13 15 19
Locomotiven
20 21 28 39 40 45 49 52 57 64 68 71 76 81 83 87 88 98 5810 21
33 46 51 77 83 84 89 95 5904 23 29 61 65 68 72 74 80 82 97 6007
Fuld
§ 13 18 19 22 24 33 36 37 40 41 47 49 55 61 62 64 66 71 75 77 86 87
96 97 98 6109 11 39 45 55 69 6203 9 10 13 27 31 62 66
§ 73 9
Kirchſtraße
6304 5 26 28 43 55 58 66 78 94 6401 13 14 26 54 75 76 77
89 97
(12169
6548 50 51 69 79 82 95 6606 36 38 42 67 70 72 73 74 91 6710
15 22 24 66 74 84 92 96 6822 23 28 52 70 73 86 89 98 6910 16

e
20 23 24 52 53 54 56 65 89 7008 9 12 15 20 23 33 42 44 45 50 56
61 69 74 85 97 7102
12 29 31 46 54 61 83 87 88 91 97 7203 4 13
Prima


18 50 51 70 92 93 94 7301 21 23 55 56 61 82 88 92 97 7400 5 16
21 39 53 55 7505 11 15 19 25 41 46 48 49 70 89 92 96 7614 35
junges
Pferdeſleiſch
36 41 49. 61 65 66 86 95 7
702 12 16 17 22 28 38 42 71 83 90 7825
Smenanc
von einem vierjährigen Pferd,
26 33 51 57 59 65 69 82 7902 24 25 38 49 55 56 63 69.
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