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er
Abonnementspreis
Inſerafe
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße a7,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bee
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Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
„ 122.
Mittwoch, den 28. Mai.
1913.
gaben über ſeine Perſonalien macht, mit Gefängnis oder
Die heutige Nummer hat 24 Seiten.
Zur Lage am Balkan.
Feſtungshaft bis zu einem Jahre oder Geldſtrafe bis zu
Man ſchreibt uns: Die Meldungen über den
1000 Mark beſtraft. Weitere Neuerungen werden bei der
Gegenſatz, der zwiſchen Bulgarien einerſeits, Griechenland
Begründung erwähnt werden.
Das Wichtigſte vom Tage.
und Serbien andererſeits wegen der Verteilung der Land=
In der Begründung des Geſetzes heißt es
erwerbungen ſich herausgebildet hat, lauten ſo ungünſtig,
Das dem Reichstag zugegangene verſchärfte
Spio=
unter anderem:
nagegeſetz (Geſetz gegen den Verrat militäriſcher
daß der Zerfall des Balkanbundes unmittel=
Das Geſetz gegen den Verrat militäriſcher Geheim=
Geheimniſſe) wird jetzt bekannt gegeben.
bar bevorzuſtehen ſcheint. In diplomatiſchen Kreiſen wird
niſſe vom 3. Juli 1893 bedarf des Ausbaues. Bis zum
Die Budgetkommiſſion des Reichstages er=
Abſchluß der ſchwebenden allgemeinen Reviſion kann
hier=
aber der Ausbruch des Krieges unter den bisherigen
Ver=
ledigte geſtern die erſte Leſung der Wehrvorlage
mit nicht gewartet werden. Gerade die Erfahrungen der
bündeten trotzdem nicht für ſicher gehalten. Was zunächſt
und tritt heute in die zweite Leſung ein.
neueren Zeit haben es außer Zweifel geſtellt, daß eine
das bulgariſch=griechiſche Verhältnis anbetrifft, ſo iſt ſeit
ſchärfere Bekämpfung des ſtetig anwachſenden, in den ge=
Das engliſche Königspaar iſt geſtern nachmittag
fährlichſten Formen zutage treienden Spionageunweſens
dem Eintreffen des Königs Konſtantin in Saloniki ein
ge=
von Berlin nach= England wieder abgereiſt.
ungeſäumt in die Wege geleitet werden muß. Der Schutz,
wiſſes Einlenken Bulgariens erkennbar geworden. Die
Die Sitzung der Londoner
Botſchafterver=
den das geltende Recht den militäriſchen Geheimniſſen
ge=
einigung am Montag dauerte 2½ Stunden. Wie
Meldung, daß zwiſchen Griechenland und Serbien ein
währt, erſtreckt ſich nicht auf den Verrat und die
Aus=
verſichert wird war der Wunſch allgemein der, daß die
Bündnis gegen Bulgarien abgeſchloſſen ſei, iſt
übertrie=
ſpähung von Dingen, die unter den Begriff Gegenſtände
Friedenspräliminarien ſchleunigſt und ohne Aender-ig
nicht gebracht werden können. Dieſer Zuſtand iſt ſehr
ben, wenn auch zwiſchen den beiden Staaten eine gegen
unterzeichnet werden.
bedenklich. Das Bekanntwerden militäriſcher Nachrichten
Bulgarien gerichtete Annäherung ſtattgefunden hat. Ern=
Das däniſche Miniſterium gab ſeine Abſicht kund,
gefährdet die Reichsſicherheit auf das ſchwerſte. Dieſer
ſter ſind die bulgariſch=ſerbiſchen Beziehungen zu
beur=
mit dem Zuſammentreten des Reichstages ſeine De=
Zuſtand iſt nicht länger aufrecht zu erhalten. Für ein
miſſion zu geben.
teilen, da mit Recht von einem Aufmarſch der
beiderſeiti=
weiteres Ziel der Reſorm, die Bekämpfung der
Spionage=
verbrechen ſchon in den erſten Anfängen zu ermöglichen,
gen Heere geſprochen werden kann. Aber es fehlt nicht an
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 7.
iſt die Abhilfe möglich, daß, wie beim Hochverrat, alle
den Bemühungen Rußlands und Frankreichs, auch hier
Vorbereitungshandlungen beſtraft werden. Das ſchlägt
den Bruch zu verhüten. Bezeichnend für dieſe Bemühun=
§ 6 vor Der bereits erwähnte § 7 bietet zugleich eine
Vom Reichstag.
gen war eine Petersburger Korreſpondenz des Temps,
Handhabe, in den nicht ſeltenen Fällen mit Strafe
vorzu=
gehen, wo ein der Spionage Verdächtiger behauptet, daß
die den Beteiligten klar zu machen ſuchte, welchen Vorteil
— Geſtern hat der Reichstag ſeine Arbeiten wieder
er nur bezweckt habe, für Dienſte, die er in Wahrheit nicht
Oeſterreich=Ungarn von dem raſchen Zerfall des
Balkan=
aufgenommen, nachdem er eine vierwöchige Pfingſtpauſe
leiſten wollte, im voraus Geld zu erlangen. Eines
ver=
bundes haben würde. Unter dem Einfluß ſolcher
ruſſiſch=
ſchärften Schutzes bedürfen die militäriſchen Maßnahmen
gemacht hatte. Nur die Mitglieder der Budgetkommiſſion
franzöſiſcher Bemühungen wird die kriegeriſche
Ausein=
auch gegen fahrläſſige Preisgabe. Da es nicht gelungen
mußten ſchon eine Woche früher wieder an die Arbeit
iſt zu verhüten, daß Nachrichten über militäriſche
Vor=
anderſetzung zwiſchen Bulgarien und Serbien jetzt wohl
gehen, um die Kommiſſionsberatungen über die
Wehr=
kehrungen, deren geheime Natur bei einiger
Aufmerkſam=
ebenfalls vermieden werden.
vorlage ſo zu fördern, daß dieſer Geſetzentwurf bald das
keit niemandem entgehen konnte vereinzelt in Blättern
Aufnahme gefunden haben, ſo wird in § 9 vorgeſchlagen,
Plenum beſchäftigen kann. Man iſt nämlich neuerdings
*
*
künftig den, der fahrläſſig ein militäriſches Geheimnis
zu anderen Dispoſitionen über die geſchäftliche
Behand=
in die Oeffentlichkeit gelangen läßt. ohne Rückſicht darauf
In einer Erklärung, die der franzöſiſche Miniſter des
lung der Wehr= und Deckungsvorlagen gekommen.
Wäh=
unter Strafe zu ſtellen, ob er das Geheimnis auf amt=
Aeußern Pichon im Senat abgab, berührte er
eben=
rend urſprünglich bei den Mehrheitsparteien die Abſicht
lichem Wege erlangt hat oder nicht Da faſt jede
unter=
falls den Antagonismus zwiſchen den Verbündeten und
ſuchung wegen Verrats militäriſcher Geheimniſſe durch
beſtand, zunächſt die Heeresvorlage und anſchließend die
vorzeitige Veröffentlichungen erſchwert oder beeinträchtigt
ſagte: Die Schwierigkeiten, die ſich für die Friedens=
Steuergeſetze im Ausſchuß zu beraten und erſt dann
ſämt=
wird, ſo macht der Entwurf ſolche Veröffentlichungen bis
präliminarien ergeben, ſind heute auf die Einwürfe
Grie=
liche Entwürfe an das Plenum zu bringen, hat die
Re=
zur Eröffnung des Hauptverfahrens von einer Erlaubnis
chenlands in betreff der Abgrenzung Albaniens im Süden
gierung in Beſprechungen mit Parteiführern dieſe
an=
der zuſtändigen Behörde abhängig. In dem § 11 des
Entwurfes iſt die bisher im § 15 des Preſſegeſetzes
ent=
beſchränkt. Hierdurch ſind Griechenland und Italien in
ſcheinend davon überzeugt, daß man auf dieſe Weiſe nicht
haltene Vorſchrift, die ihrem ganzen Inhalt nach in dem
Gegenſatz zu einander gebracht worden. Wir werden uns
vorwärts kommt. Die Militärverwaltung legt bekanntlich
vorliegenden Entwurf ihre richtigere Stelle findet, mit
bemühen, dem, was in den beiden entgegengeſetzten
den allergrößten Wert darauf, daß bereits am 1. Oktober
einigen Aenderungen übernommen Die Frage der Geld=
Standpunkten berechtigt iſt, Gerechtigkeit widerfahren zu
nebenſtrafen iſt einheitlich geregelt; dabei iſt das
Höchſt=
dieſes Jahres ein großer Teil der neuen Militärvorlage
maß für die Verbrechensfälle erheblich erhöht worden.
laſſen. Ernſte Schwierigkeiten beſtehen zwiſchen den
ver=
in Kraft tritt. Um dies zu ermöglichen, müſſen natur=
Die Spionage wird zumeiſt aus Gewinnſucht begangen,
bündeten Ländern. Der Antagonismus tritt in
gemäß die Vorbereitungen bald getroffen werden.
So=
auf der anderen Seite iſt in neuerer Zeit die Neigung
verſchiedenen Punkten zutage. Man muß hoffen, daß dies
lange jedoch der Reichstag den Geſetzentwurf nicht
ver=
hervorgetreten, die Spionage als eine Art Sport zu
be=
bedauerliche Schauſpiel aufhören wird. Es dürfen keine
treiben. Auch hier wird die Ausſicht auf eine empfindliche
abſchiedet hat, die Mittel alſo nicht bewilligt ſind, kann
Geldnebenſtrafe abſchreckend wirken können.
Kämpfe zwiſchen Völkern ſtattfinden, die zuſammen
ge=
auch das Kriegsminiſterium die erforderlichen
Maßnah=
fochten haben. Es wäre dies ein Bruderkrieg. Wenn es
men nicht treffen. Das ſind wohl die Hauptgründe für
nötig iſt, werden wir uns ins Mittel legen, um die Rolle
den Wunſch der Regierung, einſtweilen die Wehrvorlage
Deutſches Reich.
des Schiedsrichters zu ſpielen, die uns im Grunde nicht
im Reichstage erledigt zu ſehen.
zukäme. Wenn wir dieſe Politik verfolgen, würden wir
Die Heeres= und die Deckungsvor=
Trotzdem neuerdings im Parlament der Grundſatz,
ſowohl in franzöſiſchem wie im europäiſchen Sinne
han=
lagen. Man ſchreibt uns: Die Berliner Volksztg.
be=
keine Mittel zu bewilligen, bis auch die Deckung dafür
deln, weil wir dann mit den anderen Großmächten
zuſam=
richtet, man ſei im Haushaltsausſchuß des Reichstages
vorhanden iſt, aufgeſtellt worden iſt, hat anſcheinend das
dahin übereingekommen, daß die Heeresvorlage ohne die
men an der Aufrechterhaltung des Friedens mitarbeiten
Zentrum dem Drängen der Regierung nachgegeben. Es
werden, der das Wohl aller bedeutet.
Deckungsvorlagen vom Reichstage verabſchiedet werden
wird alſo aller Vorausſicht nach bereits in der
aller=
ſolle. Dieſe Nachricht dürfte ebenſowenig zutreffen, wie
nächſten Zeit die Wehrvorlage ſchon im Plenum zur
end=
die Behauptung, daß der Reichskanzler ſich darauf
ver=
gültigen Erledigung kommen. Daß die Mehrforderungen
ſteife, die Heeres= und die Deckungsvorlagen zuſammen
für das Heer mit großer Mehrheit angenommen werden,
Das Spionagegeſetz.
vor der Vertagung des Reichstages verabſchiedet zu ſehen.
unterliegt keinem Zweifel, denn ſchon in der erſten Leſung
Die Wahrheit wird vermutlich in der Mitte liegen. Da
* Dem Reichstage iſt, wie ſchon gemeldet, der
haben ſämtliche bürgerlichen Parteien bis auf die Polen
die Reichstagsmehrheit darin einig iſt, die Heeresvorlage
Entwurf eines Geſetzes gegen den Verrat
ihre Zuſtimmung gegeben. Was aus den
Deckungsvor=
mit dem kommenden Herbſt wirkſam werden zu laſſen,
militäriſcher Geheimniſſe zugegangen. Von
lagen wird, weiß vorläufig kein Menſch. Noch hat ſich
müſſen vor der Vertagung des Reichstages in beſtimmtem
den Neuerungen, die der Entwurf bringt, iſt folgendes
die Budgetkommiſſion nicht damit beſchäftigen können,
Umfange Geldmittel bewilligt ſein, damit die
Heeresver=
hervorzuheben:
weil ſie ſich länger als unbedingt nötig mit Militärfragen
waltung, namentlich auf dem Gebiete der einmaligen
Militäriſche Geheimniſſe ſind jetzt auch Nachrichten,
befaßte. Es iſt ja ſehr lobenswert, daß Verbeſſerungen
Ausgaben, in der Lage iſt, die mit Ausgaben verknüpften
deren Geheimhaltung im Intereſſe der Landesverteidi=
und Reorganiſationen vorgenommen werden ſollen, aber
Vorbereitungen zur Durchführung der Heeresvorlage zu
gung erforderlich iſt. Verrat eines militäriſchen
Geheim=
bei dem heftigen Widerſpruch von ſeiten der
Militärver=
treffen. Infolgedeſſen wird die Verabſchiedung des
Wehr=
niſſes wird mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren (früher
waltung iſt kaum damit zu rechnen, daß die vielen
Reſo=
beitrages noch vor der Vertagung notwendig ſein. Be=
Gefängnis bis zu fünf Jahren), bei mildernden
Umſtän=
lutionen, die angenommen worden ſind, im
Kriegsmini=
ſteht die Möglichkeit, daß außer dem Wehrbeitrage noch
den mit Gefängnis bis zu zehn Jahren beſtraft. Hatte
ſterium Berückſichtigung finden werden. Die Beratung der
die eine oder die andere Steuervorlage ihre Erledigung
der Verrat eine bedeutende Gefahr für die Sicherheit des
Steuerentwürfe wird in der Kommiſſion vermutlich
meh=
findet, ſo wird von dieſer Möglichkeit natürlich Gebrauch
Reiches zur Folge, und konnte der Täter dies
voraus=
rere Wochen dauern, da die Geſetzesvorſchläge der
Re=
gemacht werden. Betreffs der Löſung der Beſitzſteuerfrage
ſehen, ſo kann, was neu iſt, auf lebenslängliches
Zucht=
gierung einer gründlichen Prüfung unterzogen werden
aber beſteht eine ſolche Möglichkeit wahrſcheinlich nicht.
haus erkannt werden, ebenſo, wenn das Geheimnis dem
ſollen. Man kann jetzt ſchon mit Beſtimmtheit behaupten,
Wenn im Zuſammenhange mit dem Beſitzſteuerproblem
Täter in ſeiner Eigenſchaft als deutſcher Beamter oder
daß ganz bedeutende Aenderungen vorgenommen werden,
gemeldet worden iſt, daß der Reichskanzler betreffs einer
Militärperſon zugänglich war. Die in dem bisherigen
bevor die Deckungsfrage im Plenum zur Entſcheidung ge=
Reichsvermögensſteuer ſeinen Standpunkt geändert habe,
§ 4 vorgeſehene Gefngnis= oder Feſtungshaft wird auch
langen wird.
letztere alſo jetzt für zuläſſig erachte, ſo entſpricht dieſe
bis zu fünf Jahren erhöht. Die Verabredung oder Vor=
Heute wird ſich der Reichstag auch mit der ſozial=
Darſtellung nicht den Tatſachen. Bei dem Widerſpruch
bereitung eines Verbrechens gegen die Sicherheit des
demokratiſchen Interpellation beſchäftigen, in welcher der
der Einzelſtaaten gegen eine Reichsvermögensſteuer ver=
Reiches wird, wenn es nicht zur Vollendung oder zu
Reichskanzler über die für Elſaß=Lothringen in Ausſicht
hält ſich der Reichskanzler ihr gegenüber nach wie vor
einem ſtrafbaren Verſuche gekommen iſt, mit Zuchthaus
genommenen Ausnahmegeſetze befragt wird. Wie es
ablehnend.
bis zu fünf Jahren, bei mildernden Umſtänden mit
Ge=
heißt, ſoll der Standpunkt der Reichsregierung mit dem
Aufhebung des Jeſuitengeſetzes? In
fängnis nicht unter drei Monaten beſtraft. Neu iſt § 7,
der reichsländiſchen Regierung identiſch ſein, alſo, daß
der Preſſe taucht wieder die Meldung auf, daß der
Bun=
welcher die Anknüpfung von Beziehungen mit einer für
die Vorlagen eine Staatsnotwendigkeit darſtellen und im
desrat in der Jeſuitenfrage eine baldige Entſcheidung
eine ausländiſche Regierung tätigen Perſon zwecks Mit=
Intereſſe des geſamten Reiches im Bundesrat eingebracht
treffen und daß dieſe Entſcheidung zugunſten der
Auf=
teilung militäriſcher Geheimniſſe mit Gefängnis beſtraft.
ſeien. Man darf erwarten, daß ſich eine längere Debatte
hebung des Jeſuitengeſetzes fallen werde. An unterrichte=
Nach den neuen Beſtimmungen des § 8 wird derjenige,
an dieſe Interpellation anknüpfen wird. Der Bundesrat
ter Stelle iſt davon nichts bekannt.
der an einem militäriſch wichtigen Orte unrichtige
An=
hat ſich mit den Geſetzentwürfen noch nicht beſchäftigt.
Seite 2.
Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1913
— Das Zentrum und die Wehrvorlage.
Die Soldatendemonſtrationen. Die poli
Vereinigte Staaten.
Wie eine Korreſpondenz mitteilt, haben zwiſchen Ver
zeilichen Durchſuchungen fanden faſt in ſämtlichen Garni
Der Kampf gegen die Tarifbill. Präſident
tretern der Regierung und einigen Mitgliedern des Haus
onſtädten ſtatt. Wenn auch der Sicherheitsbehörde bis
Wilſon ſagte zu Journaliſten, die er im Weißen Hauſe
haltsausſchuſſes des Reichstages Beſprechungen über die
her noch nicht alle Ergebniſſe bekannt ſind, ſo glaubt man
empfing, die Oeffentlichkeit müſſe über die außerordent
Geſtaltung der Wehrvorlage in der zweiten Ausſchuß
doch erklären zu können, daß die mit Vorbedacht auf die
lichen Anſtrengungen unterrichtet werden, die in den
Wan=
leſung ſtattgefunden, in denen verſucht worden iſt, einige
Anſtiftung zur Unbotmäßigkeit gerichtete Tätigkeit der
delgängen des Kongreſſes gemacht würden, um gewiſſe
Streichungen an der Vorlage in der zweiten Leſung wie
Vereinigung Le Sou=du=Soldat nunmehr durch zahlreich
Aenderungen der Tarifbill durchzuſetzen. Der Präſiden
Schriftſtücke feſtgeſtellt ſei. Dem Staatsanwalt liegen
zahl=
der rückgängig zu machen. Die Bemühungen der Heeres
ſagte, er hätte noch nie eine ſo vielfache, ſo heimliche und
verwaltung haben in einzelnen Punkten Erfolg gehabt
reiche Anſichtskarten, Rundſchreiben und Propaganda
hinterliſtige Beeinfluſſung wahrgenommen. Nach aller
broſchüren vor, welche die Mitſchuld verſchiedener revolu
der Wiederherſtellung der drei geſtrichenen Kavallerie
Anzeichen würden für dieſe Beeinfluſſungen unbegrenzte
Regimenter, ſteht vorläufig das Zentrum noch ablehnen
tionärer Syndikate an den Vorfällen in den Kaſerner
Summen aufgewendet, um den Anſchein zu erwecken, als
dartun. Beſchlagnahmte Soldatenbriefe beweiſen, daf
gegenüber. Die Heeresverwaltung habe ihrerſeits
Zu=
ob die öffentliche Meinung gegen einige der wichtigſten
eine Anzahl teils zum aktiven Dienſt, teils zu Uebungen
geſtändniſſe gemacht in der Richtung, den in verſchiedener
Punkte, vor allem gegen die freie Einfuhr von Zucker und
Entſchließungen niedergelegten Wünſchen tunlichſt
nach=
eingezogener Syndikaliſten die antimilitariſtiſche Propa
Baumwolle, wäre. Der Präſident ſprach ſeine
Ueber=
zukommen, ſo in der Uniformfrage und der Neuordnung
ganda in der Kaſerne fortſetzen
zeugung aus, daß jene Beſtrebungen erfolglos bleiben
des Straf= und Uebungsweſens.
würden
Belgien
-
Die braunſchweigiſche Frage.
Die
Braſilien
Frage der Thronfolge des Herzogs Ernſt’ Auguſt vor
Die Wahlrechtsfrage. Der Staatsanzeiger
Die Kandidatenfrage für die zukünf=
Cumberland in Braunſchweig wird den Bundesrat, wi
zibt die Einſetzung einer Kommiſſion zur Prüfung de
tige Präſidentſchaft beſchäftigt in hohem Grade
zuverläſſig verlautet, vorläufig noch nicht beſchäftigen
Wahlrechtsfrage bekannt. Die Kommiſſion beſteht au
die öffentliche Meinung des Landes. Am 16. d. M. hat
wahrſcheinlich wird die preußiſche Regierung zunächſt in
31 Mitgliedern und ſetzt ſich zuſammen aus Parlamen
eigenen Staatsminiſterium und mit den Bundesſtaaten
im Regierungspalaſt eine Verſammlung des Direktoriums
tariern aller drei Parteien, der katholiſchen, der liberalen
über dieſe Frage Verhandlungen führen. Ein preußiſche
der republikaniſch=konſervativen Partei ſtattgefunden, an
und der ſozialiſtiſchen Partei, ſowie aus Gelehrten
Antrag, der ſich dahin ausſpricht, daß jetzt eine Behin
welcher der Präſident der Republik teilnahm. Die kon
Die ſtändige Kommiſſion der inter
derung der Welfen für die Thronfolge in Braunſchweig
ervative Partei, welcher der Präſident Marſchall Hermes
nationalen Zuckerunion iſt am Montag
nach=
nicht mehr vorliegt, dürfte dem Bundesrat erſt im Herbſ
da Fonſeca angehört, iſt Regierungspartei, ihr anerkann
mittag zu einer Sitzung in Brüſſel zuſammengetreten, un
zugehen.
ter Führer, der Vizepräſident des Senats General Pin
die Frage zu erörtern, durch was die Urſprungszeugniſſe
heiro Machado, ein ſehr energiſcher Mann. Er erklärte
des engliſchen Zuckers, nachdem England aus der inter
Ausland.
daß er den Vorſchlag ſeiner Kandidatur auf keinen Fall
nationalen Union ausgeſchieden iſt, zu erſetzen ſind. Der
Frankreich.
annehmen werde, und ſchlug als Kandidaten den Senator
jetzigen Tagung wohnen zum letzten Male die italieniſchen
Dr. Campos Salles, früheren Bundespräſidenten und
und engliſchen Delegierten bei, da bekanntlich außer Eng=
Die auswärtige Politik. Im Senat er
Retter der braſilianiſchen Finanzen vor. Die Verſamm
land auch Italien aus der Union ausſcheidet.
klärte der Miniſter des Aeußern Pichon: Die Fragen
lung beharrte jedoch auf der Kandidatur Pinheiro
Ma=
welche uns in der aſiatiſchen Türkei intereſſieren, werden
chado. Der Senator Dr. Campos Salles erklärte, daß er
Rußland.
nicht ohne uns geregelt werden. Wir werden nicht au
ſeine Aufſtellung als Kandidat auch dann zurückweiſen
die Aktionsmittel verzichten, über die wir verfügen. Wir
Das Budget. Im Verlaufe der Debatten de
müſſe, wenn ſie von ſeinem Heimatsſtaat Sao Paul
werden keine Probleme zur Sprache bringen, die mar
Reichsduma über das Budget führte Finanzminiſter
Ko=
approbiert würde, da er ſich, 72 Jahre alt, nicht mehr
kräf=
beſſer auf ſich beruhen läßt, aber wir werden unſer
kowzow aus
tig genug fühle. Das einflußreiche Journal do Commer
Rechte zu wahren wiſſen. Die augenblicklichen Beſprechun=
Der Hinweis darauf, daß das Anwachſen der Aus
cio ſchlägt den Miniſter des Auswärtigen, Dr. Lauro
gaben des Staates die Einnahmen überſchreite, ſei jeden
gen werden nicht abgeſchloſſen werden, ohne daß wir das
falls verfrüht. Darüber könne erſt nach Abſchluß des Jah
Müller, als Kandidaten vor
erlangen, worauf wir Anſprüche haben. Die Konzeſſion
res die Rede ſein. Die Ergebniſſe der erſten vier Monatedie
der Bagdadbahn iſt Deutſchland gegeben. Dagegen haben
es Jahres wieſen einen Ueberſchuß der Einnahmen von
wir nichts, aber in den benachbarten Gegenden werden
80 Millionen gegen das Vorjahr auf, während für das
* Berlin und Koburg. Während der Feſt
ganze Jahr nur 118 Millionen Ueberſchüſſe vorgeſeher
wir unſeren Rechten Geltung verſchaffen. Ueber Marokkr
lichkeiten aus Anlaß der Vermählung der Prinzeſſin Vik
ſeien. Was den Vorwurf der Geringfügigkeit der
An=
erklärte Pichon: Die finanzielle Lage Marokkos iſt unge
toria Luiſe iſt es kaum weiteren Kreiſen aufgefallen, daß
weiſungen für kulturelle Bedürfniſſe anbetreffe, ſo könne
klärt, aber dieſer Zuſtand wird aufhören. Das Budge
nach dem von Koburg aus verbreiteten Hofbericht das
dor=
dieſe Frage nur unter Zuſammenſtellung mit der Steuer
tige Herzogspaar mit ſeinen beiden älteſten Kindern ge
für Marokko iſt vorbereitet worden. Das Parlament wird
belaſtung beurteilt werden. Während in Frankreich die
rade am Tage vor der Berliner Hochzeitsfeier zu einem
Steuerlaſt 41, in England 48 Rubel pro Kopf betrage:
ſich bald mit demſelben beſchäftigen können. Die Frage
dreiwöchigen Aufenthalt nach England reiſte. Wer das
telle Rußland nur 11,23 Rubel. Würde die Steuerlaſt zu
der Häfen wird dem Parlament bei der Diskuſſion über
nahe verwandtſchaftliche Verhältnis zwiſchen den Fürſten
jener Höhe ſteigen, ſo würden auch die Ausgaben für
die marokkaniſche Anleihe zur Prüfung vorgelegt werden
familien in Berlin, Koburg und Gmunden nicht kennt,
kulturelle Bedürfniſſe in raſchem Tempo ſteigen.
Unzu=
konnte freilich in dieſer Notiz nichts Auffälliges erblicken
Neue Steuern. Eine Note des Finanzminiſte
treffend ſei es, Rußland einen wirtſchaftlichen Aufſchwung
Nun ſteht aber der Herzog von Koburg=Gotha dem Kaiſe:
abzuſprechen. Die Entwicklung der Landwirtſchaft werde
riums betont die Notwendigkeit, daß ſich die Kammern
genau ſo nahe wie der König von England, denn alle dre
durch eine vermehrte Einfuhr landwirtſchaftlicher
Ma=
unverzüglich über die neuen durch das Defizit des Etats
Fürſten ſind Enkel der Königin Viktoria. In dem gleichen
chinen charakteriſiert, die von 1902 bis 1911 verdreifach
jahres 1913 bedingten Ausgaben=äußern, um ſo mehr, als
Maße ſind ſie wiederum mit dem Herzog von Cumber
ei. Den allgemeinen Aufſchwung beweiſe das Anwachſer
land verwandt. Für den Herzog von Koburg kommt wei
das Etatsjahr 1914 durch die Ausgaben für das neu
der Volkserſparniſſe, die in den letzten zehn Jahren un
ter hinzu, daß ſeine Gemahlin eine Nichte der Kaiſerin
107 Prozent geſtiegen ſeien, gegen 57,7 Prozent in Frank
Militärgeſetz belaſtet iſt. Die Note drückt aus, es ſei un=
und dadurch eine Kuſine der Prinzeſſin Viktoria Luiſe
reich und 52 Prozent in Oeſterreich. Auf allen Gebieter
gerecht, den Landbeſitz zu ſtark mit Steuern zu beleger
iſt; ferner iſt ihre Schweſter als Gemahlin des Prinzen
des Handels und der Induſtrie werde von zuſtändiger
und neue direkte Steuern zu verlangen, während bereitt
Auguſt Wilhelm eine Schwiegertochter des Kaiſerpaares.
Stelle in den letzten zehn Jahren ein Wachstum und eine
Wenn ſich das Herzogspaar trotzdem jetzt von Berlin fern
die Einkommenſteuer vom Senate beraten werde. Die
rege Tätigkeit feſtgeſtellt. In den letzten fünf Jahren ſe
hielt, ſo dürften die recht behalten, die von einer Trübung
die Steinkohlenproduktion um 30,7 Prozent gegen 20 Pro
durch die Teuerung der Lebensmittel hervorgerufene Kriſe
des bisher guten Verhältniſſes zwiſchen den beiden Höfen
zent in Deutſchland und gegen 6,7 Prozent in England
verhindere, daran zu denken, die Lebensmittel mit neuer
wiſſen wollten
geſtiegen. Der Jahresverbrauch an Eiſen ſei ſeit 1906 um
Abgaben zu belaſten. Der Finanzminiſter hält es für das
60 Millionen Pud geſtiegen. Weiterhin ſagte der Mi
* Berlin, 26. Mai. Der Führer der argentini=
Wichtigſte, an Steuerobjekte heranzugehen, die
augenblick=
niſterpräſident: Ueber die äußere Politik werde der Mi
ſchen Sonderbotſchaft, Dr. Carlos Salas, ſprach
niſter des Aeußern Erklärungen abgeben, falls ihn der
bei dem Reichskanzler vor und ſtattete in Beglei
lich am meiſten einbringen. Von den 200 Millioner
Kaiſer dazu ermächtigen werde und es die politiſchen Er
tung des argentiniſchen Geſandten Dr. Kolina dem
Mehreinnahmen, die er zu erzielen wünſcht, gedenke er
eigniſſe ermöglichten. Was die Militärausgaben anbe
Staatsſekretär v. Jagow einen Beſuch ab.
Im Laus=
120 Millionen durch eine Berichtigung der Steuern
auf=
des Tages machte der Botſchafter eine Reihe weiterer
treffe, habe er bereits in der erſten Rede geſagt, daß er
die unumgängliche Notwendigkeit neuer großer Opfer
zubringen. In der Note werden die verſchiedenen Quel
Beſuche. u. a. bei den oberſten Hofchargen und den hie
vorausſehe. Er werde der Landesverteidigung volle Auf
akkredidierten Botſchaftern. Generalfeldmarſchall Freiherr
len der im ganzen auf 195900000 Francs anzuſetzender
v. d. Goltz ſandte an die Sondermiſſion folgendes
Tele=
merkſamkeit widmen und alle möglichen Mittel an
Mehreinnahmen erörtert,
weiſen.
gramm: „Ich beehre mich, der hohen Miſſion meine herz
Die Höhe der gezeichneten Beiträge war bald ſo groß, da
gens 5 Uhr, im Winter von 7 Uhr an geöffnet. Die de
das Zuſtandekommen der Kleinkinderſchule geſichert war
Anſtalt anvertrauten Kinder blieben ohne Unterbrechung
Zum 28. Mäi 1913, dem 80. Jahrestag
In einer am 11. April 1833 abgehaltenen Verſammlun
den ganzen Tag darin und erhielten jeden Mittag eine
der Einweihung der Darmſtädter
Klein=
aller Subſkribenten wurde einAusſchuß von 24 Mitglie
kräftige Suppe und außerdem in angemeſſenen Zwiſchen
dern gewählt, dem die angeſehenſten Namen Darmſtadts
räumen Brot. Hierfür hatten die Eltern täglich 2 Kreuze:
kinderſchule in der Mauerſtraße.
angehörten. In einer Ausſchußſitzung am 27. April 183:
zu entrichten. Den Grundſatz, die Kinder den ganzen
Am 8. Januar 1833 wurde die Familie des
Darmſtäd=
wurden ferner mit der Führung der Geſchäfte die folgen
Tag über zu behalten und ſie auch zu verköſtigen, hat di
ter Bürgers und Ackermanns Johann Valentin
den ſechs Herren beauftragt: Oberappellationsgerichts
Anſtalt während der achtzig Jahre ihres Beſtehens feſt=
Möſer von einem entſetzlichen Unglück betroffen. Vater
gehalten; der Beitrag der Eltern für die Verköſtigung
Präſident Freiherr von Günderrode als Präſident, Le
und Mutter waren früh morgens auf die Arbeit gegan
gationsrat von Ricour als deſſen Stellvertreter, Po
wurde trotz des Wechſels der Zeiten jedoch nicht erhöht
gen, und ihre drei Kinder, zwei Knaben im Alter von 5 und
Die Leiſtung der Verköſtigung der Kinder
i=
lizeirat Frey als Sekretär, Kandidat Ritſert als
1½ Jahren und ein Mädchen im Alter von 3 Jahren,
wa=
deſſen Stellvertreter, Major Frefenius als Kontrol
aber ein Vorzug, der die alte Kleinkinderſchule in de
ren allein in der Wohnung zurückgeblieben. Die ſich ſelbſ
leur und Rentamtmann Hanneſſe als Rechner
Mauerſtraße im Gegenſatz zu allen anderen ſpäter hier
überlaſſenen, unbeaufſichtigten Kinder kamen nun dem ge=
Für einen jährlichen Zins von 140 Gulden wurde de
gegründeten Kleinkinderſchulen auszeichne
heizten Ofen zu nahe, fingen Feuer, und als die Eltern
Man fing mit 25 Kindern an, aber ſchon im Juni 1834
nördliche Teil des früher Ganßiſchen, damals im Beſitz
von ihrer Arbeit zurückkehrten, fanden ſie ſtatt ihrer drei
von
Hofgerichtsadvokat Karl Heinrich Hofmann
war die Kinderzahl auf 97 geſtiegen, ſodaß die urſprüng=
Kinder drei faſt verkohlte Leichen vor
befindlichen Hauſes gemietet. Dies Haus ſtand in der
lichen Räume nicht mehr ausreichten und vom 10.. Auguſt
Dieſer „traurige, insbeſondere jedem Aelternherzei
Mauerſtraße vor dem Jägertor zwiſchen der Dieburger
1834 an für 70 Gulden ein weiteres Logis hinzugemietet
ſchaudererregende Vorfall” veranlaßte einen Menſchen
wverden mußte. Hierzu kamen am 28. Mai 1835 noch 7
und Holzhofſtraße. Man hatte dieſe Gegend gewählt
freund den Medizinalrat Dr. Leidhecker, in Nr. 12
weil die Anſtalt hier gerade den Allerbedürfigſten, den
Zimmer mit Küche für 28 Gulden. Der im Jahre 183
der „Großherzoglich Heſſiſchen Zeitung” vom 12. Januar
Bewohnern der Altſtadt und des Bangertsviertels am
aufgetauchte Plan, die Kleinkinderſchule in das alte Päda=
1833 Gleichgeſinnte öffentlich aufzufordern, um mit die
leichteſten zugänglich war. Um die Einrichtungen und den
goggebäude zu verlegen, das damals wegen angebliche
ſen der Gründung einer Anſtalt nähertreten zu können, in
Betrieb der Anſtalt gleich möglichſt praktiſch zu geſtalter
Baufälligkeite(!) und ſonſtiger Uebelſtände von den
Schü=
der im noch nicht ſchulpflichtigen Alter ſtehende Kinde:
wurde eine Kommiſſion zum Studium der Frankfurter
lern des alten Gymnaſiums geräumt worden war, jetzt
armer Taglöhner Fürſorge und Pflege finden ſollten
Kleinkinderſchule abgeſandt, die mit großer Gründlichkei
aber als Teil des blühenden Realgymnaſiums wieder zu
während deren Eltern ihrer Arbeit nachgingen.
Dr.
Bericht erſtattete. In den Vereinsakten iſt noch heute ein
Ehren gekommen iſt, war aufgegeben worden
Leidhecker’s Anregung fand ſofort Anklang; einer der
von dieſer Kommiſſion mitgebrachtes, vor jetzt achtzig Jahrer
Der Verkauf des ſeither von der Kleinkinderſchule in
erſten, der ſeine Mitwirkung ſchriftlich zuſagte, war der
in Papier geſchnittenes Muſter der Kittel, die von den
der
Mauerſtraße gemieteten Hauſes gab den letzten Anſtot
Kgl. Preußiſche Geſandte am Darmſtädter Hof, Herr von
Frankfurter Kindern getragen und ſpäter auch in
Darm=
zur Verwirklichung des lange gehegten Plans, ſelbſt Ge=
Arnim.
ſtadt eingeführt wurden, der Nachwelt aufbewahrt
lände zu erwerben und ſelbſt einen für die Schulzwecke beſſer
Man ging mit Eifer an das Werk und ſchon unterm
Zur Ueberwachung des inneren Betriebes der Anſtal
geeigneten Neubau zu errichten. Von dem Bürger und
9. Februar 1833 erließen Polizeirat Frey, Medizinalra
wurde ein Frauenverein in der Weiſe gebildet, daß jede
Kaufmann Martin Roll wurden am 31. November 183
Dr. Leidhecker und Lehrer Ritſert II. die nachfol=
Ausſchußmitglied eine Dame dazu beſtimmte. Die erſte
160 Quadratklafter ſeines vor dem Jägertor gelegenen
gende „Aufforderung an die Bewohner Darmſtadts zur
Präſidentin dieſes aus 24 Damen beſtehenden Frauenver
Gartenfeldes zum Preiſe von 5 Gulden die Quadratklafter
Theilnahme an einer gemeinnützlichen Anſtalt”: „Die
Un=
eins war die Oberhofmeiſterin Freifrau Riedeſel ze
käuflich erworben. Auf dieſem Platze wurde das jetzt noch
Eiſenbach.
terzeichneten, von vielen Seiten aufgefordert, nach den
be=
in Benutzung befindliche Gebäude, mit der Front gegen
Alle Arbeiten waren mit ſolchem Eifer und Fleiß
be=
reits in vielen Städten Deutſchlands vorliegenden
Bei=
die Mauerſtraße, nach den Plänen des Oberbaurats
trieben worden, daß ſchon am 28. Mai 1833, dem Na
pielen zur Gründung eines Schutzortes für Kinder armer
Lerch errichtet
Di
menstage der erſten Protektorin der Anſtalt, der Groß=
Taglöhner, Feldarbeiter und Gewerbsleute mitzuwicken,
Am 13. April 1840 oder, wie es auf der in den Stein
herzogin Wilhelmine die feierliche Einweihung
und dazu nähere Veranlaſſung zu geben, erlauben ſich
eingelegten Urkunde heißt, „am Tage nach der am geſtriger
und Eröffnung der Kleinkinderſchule ſtattfinden konnte
ihren verehrten Mitbürgern den Plan einer ſolchen An=
Palmſonntage erfolgten Ankunft Sr. Kaiſerlichen Hoheit
Hofdiakonus Karl Zimmermann hielt die Ein
ſtalt mit dem Erſuchen vorzulegen, dieſelbe durch Un
des Ceſarewitſch, Großfürſten Thronfolgers
weihungsrede, die Freiherr von Günderrode auf
terzeichnung von jährlichen Geldbeiträgen zu begünſtigen
Alexander Nikolajewitſch von Rußland
zu
ſeine Koſten drucken und den Förderern der Anſtalt unent=
und einem von uns ſchriftlich anzuzeigen, was ſie in die
einem Beſuche am Großherzoglichen Hofe” wurde der
geltlich überreichen ließ
ſer Beziehung zu leiſten geſonnen ſind. Wir werden auch
Grundſtein zu dem Bau mit einer Rede des Stadtpfarrers
die geringſte Gabe dankbar annehmen und hoffen, balt
Die neu gegründete Kleinkinderſchule, der Schutzor
Stücker gelegt.
Die Koſten des Neubaues betruger
anzeigen zu können, daß dieſe Anſtalt ins Leben getrete:
für noch nicht im ſchulpflichtigen Alter ſtehende, der häus
8753 Gulden 51 Kreuzer, mit dem Bauplatz zuſammer
ſei.”
Dieſer Aufforderung war der ausführlich
ausgear=
ichen Aufſicht entbehrende Kinder von Taglöhnern, Feld=
9566 Gulden 40 Kreuzer.
Zimmermeiſter Friedrich
bettete Entwurf eines Plans zur Gründung einer Klein
Kon=
arbeitern und Gewerbsleuten, gleichgültig, welcher
Mahr übernahm die Ausführung des ganzen Baues, für
kinderſchule in Darmſtadt” beigefügt,
feſſion ſie angehören, war damals im Sommer von
mor=
den der Stadtvorſtand in dankenswerter Weiſe der Klein=
Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1913.
Seite 3.
lichſten Grüße zu überſenden, indem ich ſie in meinem
von Samstag, den 31. Mai an, im Schaufenſter der
Herren Gersbach, Manz, Fredy, Glück und Hausmann
Vaterlande warm willkommen heiße.‟ Der Botſchafter ant=
Firma Lautz, Ecke Rhein= und Grafenſtraße,
ausge=
das neueſte auf dem Gebiete der Satire und des
wortete darauf: „Im Namen aller Mitglieder der
argen=
tellt ſein.
Humors, ſo daß die Anziehungskraft der Frankfurter
tiniſchen Botſchaft ſpreche ich Eurer Exzellenz meinen tief=
St. Eliſabethkirche. Profeſſor Schwarz wird
väſte bis zum Ende des Gaſtſpiels einſtarkes ſein dürfte.
gefühlten Dank für den Willkommengruß aus und über
eute abend über die Quellen der Willenskraft ſprechen.
Kinotheater.
Union=Theater (
Kunſtlicht=
mittle Ihnen den Ausdruck der herzlichen Gefühle, die
Die katholiſche Frauen= und Männerwelt iſt zu dieſem
viele Rheinſtraße 6). Außer dem Film „Königin Luiſe‟
Sie in unſerem Vaterland zu erwecken wußten und deren
Vortrag freundlichſt eingeladen.
at die Direktion auch
wir uns freundſchaftlich erinnern
für die zweite Hälfte der Woche
Zeltmiſſion. Man ſchreibt uns: Dieſes Wort und
für ein hervorragendes Programm geſorgt.
„Das
* Berlin, 26. Mai. Dem ſozialdemokratiſchen
Kan=
die damit verbundene Arbeit iſt in unſerer Stadt nichts
Warenhausmädchen”
iſt ein Drama aus dem Leben
didaten im Berliner 5. Landtagswahlkreiſe, dem früheren
neues mehr. Weiten Kreiſen iſt das Zelt und ſeine Vor
genommen und in der
Komödie „Die Tigerkrallen” ver=
Landtagsabgeordneten Borchardt, iſt nun doch die
träge ein lieber Freund geworden. So auch in dieſer
inigt ſich Ernſt und Humor, während in der Humoreske
Kandidatur für den Landtag entzogen worden
Tagen, als am Schwimmbadplatz neben dem Finanzamt
Der Eſel als Kindermädchen” letzterer ganz beſonders
An ſeiner Stelle wurde der Vorſitzende des Wahlvereins
wvieder ein Zelt aufgeſchlagen wurde. Am Montag abend
ur Geltung kommt.
An Naturaufnahmen ſind neu
in dieſem Bezirk, Paul Hoffmann, als Landtagskandidat
prach der Redner, Herr Evangeliſt Großmann aus Ber=
„Waſſergeroplan= und
Motorboot=Meeting in Monaco”
der Sozialdemokraten aufgeſtellt.
in, über das Thema: „Kann der Gebildete noch an die
ind „Sago=Ernte auf Borneo‟ Das alles berichtende
Bibel glauben?‟ Der Redner zeigte in klaren Zügen,
Journal zeigt
die allerneueſten Vorkommniſſe in klaren
aß gebildet ſein und auf dem Boden der Schrift zu
-
Bildern
Auf die heute nachmittag ſtattfindend
Stadt und Land.
ſtehen abſolut keine Gegenſätze in ſich birgt, ja daß die
Kindervorſtellung ſei noch beſonders hingewieſen.
Edelſten und Beſten unſeres Volkes bibelgläubige Män=
Siehe Anzeige.)
Darmſtadt, 28. Mai.
ter geweſen ſind, und daß auf den Widerſtreit der Mein=
Konzert=Veranſtaltungen. Im Heſſiſchen Hof
* Ordensverleihung. Seine Königl. Hoheit der
ingen und auf die tauſend ungelöſten Fragen des Lebens
wird die Saiſon heute Mittwoch mit einem Militär=
Großherzog haben dem Kammerherrn und Geheimen
die Bibel uns immer eine klare und nüchterne Antwort
Hartenkonzert der Kapelle des Leibgarde=Regiments
Oberjuſtizrat v. Heſſert zu Darmſtadt die Erlaubnie
zu geben vermag. Die Zeltmiſſion ladet alle Kreiſe un
eröffnet. Ein außergewöhnlich abwechſelungsreiches
Pro=
zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Königl.
erer Stadt zu ihren Vorträgen ein und will unter Aus
ramm liegt für dieſen Abend dem Konzerte zugrunde,
Hoheit dem Prinz=Regenten von Bayern verliehenen
chaltung aller konfeſſionellen Fragen ein Wegweiſer für
ſo daß bei dem vorausſichtlich ſchönen warmen Wetter
St. Michaels=Ordens 2. Klaſſe erteilt
rrende, zweifelnde, ſuchende und kämpfende Menſcher
guter Beſuch zu erwarten iſt. (Siehe auch Anzeige.)
ein, indem ſie auf das eine Ziel hinweiſt, das zur Er=
Nachtrag zur Tagesordnung für die Sitzung
udwigshöhe. Heute Mittwoch, den 28. Mai,
rettung führen kann, auf das Evangelium, welches in
der Stadtverordneten=Verſammlung am 29. Mai.
indet im Anſchluß an das regelmäßige Kurkonzert ein
Chriſtus zu finden iſt. Wie aus den Anzeigen erſichtlich
2. Geſuch um Geſtattung einer Ausnahme von der
großes Abendkonzert ſtatt. Das Programm enthält
iſt, finden jeden Nachmittag und jeden Abend Vorträge
Beſtimmung in § 5 des Ortsbauſtaluts für Errichtung
anläßlich der 100. Wiederkehr des Geburtstages Richard
tatt, zu denen jedermann eingeladen iſt
eines Schuppens am Atzwinkelweg. 13. Geſuch um Be
Wagners eine Richard Wagner=Abteilung, wobei die
Preisgekrönt. Man ſchreibt uns: Einen außer
reiung von der Beſtimmung in § 2 des Nachtrags zum
Muſik zum Nibelungen=Ring (Rheingold, Walküre,
ordentlich ſchönen Erfolg errang der Bürgerverein
Ortsbauſtatut für das Herdwegviertel.
Siegfried) im Vordergrunde ſtehen ſoll. (Siehe Anzeige.)
14. Freigabe
Beſſungen. Die Sänger des genannten Vereins mit
des Wegs nach dem Botaniſchen Garten zwiſchen
Städtiſcher Saalbau. (I. Donnerstags=Konzert.)
hrem durch ſeine Kompoſitionen bekannten Dirigenten
Heidenreichſtraße und der nächſten öſtlichen Parallel
Der für den 100. Geburtstag des Meiſters und zur
Er=
ſtraße zum Anbau.
derrn Karl Grim, nahmen an dem Geſangswettſtreit
öffnung der Spielzeit angeſetzt geweſene populäre Richard
des Geſangvereins Liederkranz=Viernheim zu deſſen 25jäh=
* Bewaffnung der Gendarmerie. Das Kommando
Wagner=Abend findet nunmehr morgen Donnerstag,
rigem Stiftungsfeſt teil und errangen bei ſtarker Kon
des Heſſiſchen Gendarmeriekorps hat angeordnet, daß die
en 29. Mai, ſtatt. Neben Werken einiger anderer
kurrenz unter dem Preisrichterkollegium der Herren Chor
Fußgendarmen bei ihren Patrouillen in Zukunft an
Meiſter bringt die Vortragsordnung hauptſächlich ſolche
meiſter Deubler=Offenbach, Komponiſt Neff=Pfungſtadt
Stelle des Armeerevolvers die Karabiner mitzu=
Richard Wagners. U. a. das Meiſterſinger=Vorſpiel:
ind Muſikdirektor Weidt=Heidelberg die höchſte Punktzahl
ühren haben. Veranlaßt iſt dieſe Maßnahme durd
den Nachtgeſang aus „Triſtan und Iſolde‟ (2. Akt); Ein
ſo daß der Verein mit 219½ Punkten ſowohl im erſter
Zuſammenſtöße, welche die Gendarmerie wiederholt mit
Albumblatt: Das Parſifal=Vorſpiel; Wotans Ab=
Klaſſen= als auch im Ehrenpreisſingen je der erſte Preis
Zigeunern und anderem Geſindel der Landſtraße hatte,
ſchied von Brünnhilden und den Feuerzauber aus der
u. a. ein ſilberner Pokal, von Sr. Exzellenz
Geheime=
nach denen ſich die Beteiligten der Feſtnahme durch die
„Walküre‟ (Siehe auch Anzeige.)
rat Freiherrn von Heyl zu Herrnsheim geſtiftet
zuge=
-
Flucht entzogen, ohne daß die Beamten in der
Lag=
ſprochen werden konnte. Die erfolgreichen Leiſtungen der
waren, dieſe durch eine geeignete Waffe zu verhindern.
Geſangsabteilung genannten Vereins, der am 12. und 13.
Vom Großh. Hoftheater. In der heutigen Vor=
Segen den Tabaktruſt.
Juli I. J. ſein 50jähriges Jubiläum feiern kann, ſind um
ſtellung von Maria Stuart” mit Tereſina Oſter als
nn. Vor einem zahlreichen Intereſſentenkreis von
ſo anerkennenswerter, als dieſer bisher an keinem Kon
Gaſt in der Titelrolle ſpielt Herr Hacker erſtmalig den Sir
Zigarren= und Tabakhändlern und=Rauchern hielt im
kurrenz= Wett= oder Preisſingen teilgenommen hatte.
Amias Paulet. Die übrige Beſetzung wurde bereits mit=
Fürſtenſaal der Generalſekretär des Verbandes zur Ab=
Bleichſtraßendurchbruch.
Zu der am 29. Mai
geteilt. Mit dieſer Vorſtellung findet die Spielzeit ihren
wehr des Tabaktruſtes in Deutſchland, Herr Georg
Lißke=
erfolgenden Eröffnung der neuen Verbindung nach dem
Abſchluß. Das Hoftheater nimmt am 7. September
düſſeldorf einen hochintereſſanten Vortrag über die Truſt=
Bahnhof plant die Bleichſtraßendurchbruchs=Kommiſſion
ſeine Tätigkeit wieder auf. Die Eröffnungsvorſtellung
iſ=
gefahr im deutſchen Tabakgewerbe und ihre Nachteile für
große Feſtlichkeiten. (Näheres ſiehe Anzeige.
Richard Wagners „Tannhäuſer” in neuer ſzeniſcher Ein=
Raucher und Händler. Namens der Darmſtädter Zigar=
* Unerhobene Gewinne. Der auf Los=Nr. 26 460
richtung unter muſikaliſcher Leitung von Paul
Otten=
renladen=Vertretung begrüßte Herr Koch die erſchienenen
entfallene 6. Preis der Darmſtädter
Frühjahrspferde=
heimer. Die erſte Schauſpielvorſtellung iſt für Mittwoch,
Kollegen und wies auf die große Gefahr hin, die dem
deut=
marktlotterie — ein Pferd —, ſowie der auf Los=Nr. 16890
den 10. September, angeſetzt. Goethes „Fauſt” wird an
ſchen Tabakdetailhandel aufs neue drohe. Der Referent
entfallene 11. Preis — ein Fohlen — ſind bis jetzt noch
vier Abenden in vollkommen neuer ſzeniſcher Gewandung
es Abends behandelte zunächſt die Entſtehung und die
nicht abgeholt worden. Die Gewinne werden Samstaa,
zur Aufführung gelangen.
Entwickelung der Truſts für die Eiſenbahnen, Stahl und
den 31. Mai, vormittags 9 Uhr, auf dem hieſigen Pferde=
* 34. Verbandstag des Heſſiſch=Naſſauiſchen Steno=
Petroleum in Amerika und deren volkswirtſchaftliche
marktplatz verſteigert werden, falls die Gewinner ſich bis
graphenverbandes, Syſtem Gabelsberger. Der vom 31
Schäden für das Volk und für Handel und Induſtrie. Die
ahin nicht gemeldet haben.
Mai bis 2. Juni hier ſtattfindende
Stenographenver=
ungeheueren Kapitalien von Carnegie, Rockefeller und an=
Selbſtmord. Ein 21 Jahre alter Student aus
bandstag verſpricht einen glänzenden Verlauf zu nehmen.
deren Truſtmagnaten bemächtigten ſich des Handels und
Rußland hat ſich in der Wohnung ſeines Freundes
Die Anzahl der Anmeldungen iſt größer, als ſie jemals
Verkehrs und der Bedarfsartikel des Volkes, um ihm die
rſchoſſen
war. Vorausſichtlich wird das Wettſchreiben das größte
Freiſe zu diktieren und für ſich neue Truſtkapitalien zu
Diebſtahl. In der vorigen Nacht wurden mehrere
werden, das je in einer Stenographenkörperſchaft
ſtatt=
chaffen. Drei Präſidenten der Vereinigten Staaten führ=
Blumenſtöcke welche auf einer Fenſterbank eines
gefunden hat, abgeſehen natürlich von den Veranſtaltun
en einen vergeblichen Kampf gegen die Truſtgefahr, die
Hauſes in der Neuen Ireneſtraße ſtanden, geſtohlen.
gen der ſich über ganz Deutſchland erſtreckenden geſamten
auch das politiſche Gebiet beherrſchte. Erſt dem neuen
§ Sachbeſchädigung. In vorverfloſſener Nacht iſt
Körperſchaften. Aber während der letzte deutſche Steno
Präſidenten Wilſon iſt es gelungen, die Truſtgefahr zu
ein Teil der gemauerten Brücke auf dem Fußpfad hinter
graphentag Gabelsberger in ſeinem bisher unerreichten
bekämpfen und alle Truſts durch Geſetz zu verbieten.
Ein=
dem Woog zwiſchen Heidenreichſtraße und Oſthahnho
Wettſchreiben 2300 Teilnehmer aus dem ganzen deutſchen
ehend ſchilderte der Redner die neue Vertruſtung der
osgeriſſen worden. Außerdem wurden etwa fünfzehn
Sprachgebiet hatte, werden in Darmſtadt über 1000 Ga=
Tabakbranche durch die Americain=Tobacco=Companie und
Zementplatten, welche auf dem Woogsdamm hinter
belsbergeraner nur aus Heſſen und Heſſen=Naſſau ſich zum
deren Uebergreifen nach Frankreich, England und anderen
dem Kinderbad lagern, auseinandergeworfen und
Wettſchreiben einfinden. Von der Ausdehnung dieſes
ändern des europäiſchen Kontinents. Auch in
Deutſch=
nehrere von dieſen zertrümmert.
Wettſchreibens kann auch der Fernſtehende ſich eine
Vor=
land habe der Tabaktruſt bereits durch den Aufkauf einer
ſtellung machen, wenn wir darauf hinweiſen, daß nicht
Anzahl Zigaretten=Fabriken Fuß gefaßt, und eine ſchwere
weniger als 44 Klaſſenzimmer der drei höheren Schuler
Orpheum. Das beliebte „Frankfurter In=
Gefahr drohe damit dem deutſchen Tabakgewerbe und dem
am Kapellplatz gebraucht werden, daß die Zahl der Preis
t ime Theater” beſchließt nächſten Samstag, den
Detailhandel. Mit ungeheueren Mitteln werde verſucht,
richter 200 beträgt und ferner 90 Aufſichtsführende und 40
31. Mai, ſein erfolgreiches Gaſtſpiel und finden demnach
die deutſchen Tabak= und Zigarrenfabriken zur Vertruſtung
ſonſtige Helfer nur für das Wettſchreiben nötig ſein
wer=
nurnoch fünf Vorſtellungen ſtatt. Die beiden
zu bringen und auch das deutſche Volk mit einem
Tabak=
den. Ehrenpreiſe haben bis jetzt geſtiftet: Prinz Otto
höchſt intereſſanten und allabendlich mit ſtürmiſchem
ruſt zu beglücken. In letzter Stunde und bei der Wich
zu Schaumburg=Lippe, Freiherr von Heyl in Worms, Ge
Applaus aufgenommenen Einalter:
„Die Fürſtin
tigkeit dieſer Frage für das deutſche Wirtſchaftsleben ſei
neral Freiherr von Heyl, die Handelskammer,
Jung=
es nötig, gegen derartige Truſtbeſtrebungen der Britiſh=
Tarakoff” und „Die Gouvernante” gehen auch heut
deutſchlandbund, Verband
für Jugendfürſorge und
Mittwoch in Szene und dürften infolge des brillanten
Americain=Tobacco=Companie energiſch Front zu machen
Jugendwohlfahrt, H. Merck, Volksbank, Darmſtädter Tag
und ſich zu einem Verband der Händler und Raucher zur
Dialoges und der reichen Situationskomik großes In
Ange=
blatt, Bankdirektor Parcus und zahlreiche andere Per
Abwehr des Tabaktruſtes zuſammenzuſchließen.
tereſſe erwecken. Im Solo= und Bunten Teil bringen
ſönlichkeiten und Firmen. Die Ehrenpreiſe werden
die Damen Wilfrid=Paris und Caſtello, ſowie die
ſichts der Gefahren des Truſtes, beſtehend in der
Unter=
kinderſchule ein Darlehen von 5000 Gulden zu 3½ Pro
vor allem durch namhafte regelmäßige Beiträge der höch
rühzeitige Angewöhnung zur Ordnung und Reinlichkeit,
zent aus der ſtädtiſchen Sparkaſſe bewilligt hatte
ten Herrſchaften, der Stadt Darmſtadt und der Mitglie
als Grundlage aller häuslichen und bürgerlichen Tugen=
Die Bauarbeiten wurden ſo beſchleunigt, daß ſchon
der des Vereins. Ganz beſonderer Dank gebührt Ihrer
den, durch die ungeſtörte und keinen nachteiligen Einflüſ
am 30. September 1840 die feierliche Einweihung des
Kgl. Hoheit der Großherzogin Eleonore für das
ſen unterworfene Entwickelung und Ausbildung ihrer kör=
Hauſes ſtattfinden konnte. In feſtlichem Zuge, die Kinder
ederzeit der Anſtalt zugewandte warme perſönliche
Inter=
erlichen Kräfte, durch die Entfernung von dem böſen
Bei=
mit der Vorſteherin und dem Lehrer an der Spitze, ging es
piele roher älterer Geſchwiſter und Spielgenoſſen, durch
eſſe.
von dem bisher bewohnten Hauſe in den geräumigen Ho=
Familienereigniſſe freudiger und trauriger Natur
ga=
inen ſtillen freundlichen Anreiz zu Gehorſam ſittlichen
des neuen noch jetzt benutzten Schulhauſes.
Stadtpfir=
ben oft Veranlaſſung dazu, daß auch der armen Kleinen ge=
Betragen und zu einer ihren Kräften angemeſſenen Be
dacht und gar manche Gabe für die Kleinkinderſchule
ge=
rer Stücker hielt die Weiherede, die Schülerinnen der
ſchäftigung, endlich aber durch die geforderte Aufmerk
höheren Töchterſchule ſangen zu Beginn ein von dem
ſtiftet wurde. Neben bedeutenden Vermächtniſſen iſt es
rüh=
ſamkeit auf die Vorbereitung zum Unterricht, welcher für
rend, wie auch der wenig Bemittelte ſein Scherflein bei=
Redner gedichtetes und von Hofkapellmeiſter Mangold
die älteren unter ihnen ſtattfindet.
rägt, wie z. B. ein einfaches altes Fräulein der Klein=
Dieſe urſprünglichen Satzungen ſtammen vom Jahre
n Muſik geſetztes Lied. Nach beendeter Feier wurden die
kinderſchule ein Legat von 2 Gulden letztwillig beſtimmt,
1834; auf das Titelblatt hat kein Geringerer als Auguſ
Kinder geſpeiſt
der im Jahre 1844 ein Buchbindermeiſter für ſich nur ein
Viele und zum Teil eingreifende Reparaturen waren
Den Be=
Lucas reizende Kindergruppen gezeichnet.
ganz ſchlichtes Begräbnis anordnet und den für den
da=
ſchon in den nächſten Jahren erforderlich, ſogar mehrere
dürfniſſen ſpäterer Zeiten entſprechend wurden die Satzun
mals üblichen Kondukt erſparten Betrag der
Kleinkinder=
neue Balken mußten eingezogen werden: man hatte offenbar
gen umgearbeitet in den Jahren 1848, 1879 und 1906. Den
ſchule vermacht mit dem ausdrücklich ausgeſprochenen
zu raſch gebaut. Ende Juni 1845 ſchlug der Blitz in das
oben ausgeſprochenen Grundſätzen iſt die Kleinkinderſchule
Wunſche, es möchten ihm noch recht viele das nachtun,
benachbarte Mahr’ſche Haus ein; Hofſchloſſermeiſter
aber bis zum heutigen Tage treu geblieben
Sehr zu bedauern iſt, daß die Zahl der Mitglieder des
Borraſch wurde deshalb beauftragt, für 73 Gulden 2
Dreimal ſeit dem Beſtehen der Anſtalt hat ſich der
Vereins hauptſächlich durch Todesfall und nicht ausrei=
Kreuzer einen Blitzableiter auf dem Haus anzubringen
Vorſtand veranlaßt geſehen, langjährigen Vorſitzenden des
chenden Erſatz ſtetig abnimmt. Auch hierüber einige
In dem neuen Gebäude entwickelte ſich die Kleinkin=
Vorſtandes wegen hervorragender Verdienſte um Leitung
Zahlen. Die jährlichen Beiträge der Vereinsmitglieder
derſchule in ſegensreicher Weiſe, die Zahl der ſie beſuchender
und Gedeihen der Kleinkinderſchule das Ehrenamt eines
etrugen im Jahre 1833: 1569 Gulden 5 Kreuzer, 1843:
Kinder nahm ſtetig zu. Am 28. Mai 1858, an dem 25jäh=
Ehrenvorſitzenden zu verleihen; es waren dies
1766 Gulden 17 Kr., 1848: 1578 Gulden 58 Kr., 1853 1319
rigen Jubelfeſte der Kleinkinderſchule, bei dem Groß=
1840 Freiherr von Günderrode, 1862 Generalmajo
Gulden 48 Kr., 1856: 1179 Gulden 24 Kr., 1906: 940 Mk.
herzogin Mathilde ihre Allerhöchſte Protektorin,
Freſenius und 1906 Kommerzienrat Ferdinand
61 Pfg., 1907: 887 Mk. 81 Pfg., 1908: 859 Mk. 69 Pfg.,
jedem einzelnen Kinde perſönlich eine kleine Gabe in die
Wittich
1909: 824 Mk. 48 Pfg., 1910: 793 Mk. 48 Pfg., 1911: 755
Hand legte, konnte man berichten, daß die Anſtalt in die=
Der gegenwärtige Vorſtand beſteht aus: Profeſſor
Mark 55 Pfg., 1912: 705 Mk. 53 Pfg
Rudolf Ihle, Vorſitzender; Sanitätsrat Dr.
Ar=
en 25 Jahren nicht weniger als 700000 Suppen= und
Or
2 100000 Brotportionen an die Kinder ausgeteilt hatte
hur Hoffmann, ſtellvertretender Vorſitzender, Mini=
An den Schluß dieſes kurzen Rückblicks, von dem zu
An Weihnachten 1858 wurde 160 Kindern beſchert. Dieſes
tertalregiſtrator Karl Vallbracht, Schriftführer
hoffen iſt, daß er das Intereſſe für die Kleinkinderſchule
ſechtsanwalt Dr. E. E. Hoffmann II., ſtellvertretender
Weihnachtsfeſt iſt dadurch beſonders bemerkenswert, daß
dieſe wohl älteſte
Wohltätigkeitseinrich=
die Kinder bei dieſer Gelegenheit der Großherzogin
Schriftführer, Generalmajor von Hartmann und Kom
tung unſerer Stadt neu beleben und ihr recht
Vorſitzende des Damen
Mathilde zur Vorfeier ihrer ſilbernen Hochzeit einen
merzienrat Carl Wittich.
viele neue Freunde und Förderer zuführen wird, ſeien die
ausſchuſſes iſt Frau Landgerichtsdirektor Meiſel
Diſtichen geſetzt, mit denen der erſte Vorſitzende des Vor=
Kranz von ſilbernen Myrthen überreichen durften.
Re=
der durchſchnittliche Beſuch der Schule betrug
ſtands, Freiherr F. J. von Günderrode, ſeine im Jahre
viſor K. Chr. Tenner, der Verfaſſer des bekannten Heſſen=
906: 135, 1907: 139, 1908: 160, 1909: 163, 1910: 160, 1911:
1844 zum Beſten der Kleinkinderſchule im Druck heraus
liedes, hatte einen poetiſchen Gruß gedichtet, den die Kin=
143, 1912: 167 Kinder. Die Geſamtkoſten, die von der
gegebenen Geſammelten Dichtungen” mit einem Hinweis
der bei der Ankunft der Großherzogin ſangen.
Anſtalt aufgewandt wurden, betrugen 1906: 9884.54 Mk
uf deren hohe Beſchützerin, die Großherzogin Ma=
Es iſt hier nicht der Platz, die Entwickelung der An=
1907: 10926,35 Mk., 1908: 11 191,14 Mk., 1909: 10 949,08
thilde, der Kleinkinderſchule gewidmet hat
ſtalt in den nun verfloſſenen achtzig Jahren im einzel
Mark, 1910: 11 125,03 Mk., 1911: 10 53799 Mk. Ein Kind
nen zu verfolgen; es genügt, feſtzuſtellen, daß treue ſelbſt
„Sie verdankt ihr Beſteh’n vereint=mildtätigem Sinne
verurſachte pro Tag Koſten im Jahre 1906:
loſe Arbeit in dieſer langen Zeit unendlich viel Gutes
Der den Kleinen mit Luſt Obhut und Pflege verſchafft
29,08 Pfg., 1907: 31,97 Pfg., 1908: 28,22 Pfg., 1909: 27,52
geleiſtet hat. Was ſich nach den erſten Satzungen unſere
en vor
Sie gedeihet im Schutz der Hohen, Edl
Pfennig, 1910: 28,83 Pfg., 1911: 30,63 Pfg. Der Beitrag
Kleinkinderſchule zum idealen Ziele geſetzt hat, iſt vieler
trefflich,
eines jeden Kindes hierzu beträgt 6 Pfg.
Generationen von Kindern unſerer Vaterſtadt zum Se=
Die als reinſten Genuß Gutes zu fördern erkennt.
Während der verfloſſenen achtzig Jahre hat ſich die Klein
gen geworden. Die Anſtalt ſollte nach dieſen Satzungen
A. H.
inderſchule ſtets der tatkräftigſten Unterſtützung erfreut,
auf die ihr anvertrauten Kinder einwirken, „durch die
Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1913.
Seite 4.
Eiſenbahnfiskus ausgeführt indem die
Hauptgenoſſen=
tattet ſei. Als er hierauf eine bejahende Antwort erhielt
drückung der Perſönlichkeit, der Ausſchaltung gutbezahlte
ſchaft die durch Geſetz gewährten 15 Prozent Nachlaß auf
ief er davon und erſchoß ſich um halb 8 Uhr in
Arbeitskräfte, Unterbindung der Selbſtändigkeit, Vergewal
riſche Kartoffeln, die denjenigen Firmen und Abnehmern
Walde an der Iſenburg=Sprendlinger Grenze
tigung der Verbraucher und Schädigung der nationalen
ugute kommen ſollten, welche ohne Nutzen dieſe Kartof=
Volkswirtſchaft müſſe man jedem Deutſchen zurufen
Mainz, 27. Mai. Heute morgen 7,30 Uhr wurde zu
eln an die Konſumenten abgeben, auf recht raffiniert
Meidet die Truſtfabrikate! Reicher Beifall wurde dem
Kaſtel der 18jährige Heizer der Scheidtſchen Dampf=
Weiſe teilweiſe in ihre eigene Taſche ſpielte. Weiter ſind
Redner zuteil
walze, Auguſt Griſſel, beim Durchfahren der Witz
Betrügereien 2. zum Nachteil der Poſt unter Anklage ge=
Der Vertreter der Firma Jasmatzi,
Dr.
Hütte=
ſtraße von der vorderen Walze erfaßt, zu Boden ge
ſtellt. Die Hauptgenoſſenſchaft hat briefliche
Mitteilun=
mann, führte u. a. aus: Von ſeiten des Herrn
Referen=
drückt und getötet. Der Verunglückte hatte in an
gen, welche als Doppelbrief mit 20 Pfg. zu frankieren ge
ten wurden die Verhältniſſe in der amerikaniſchen
Tabak=
gemeſſener Entfernung vor der Walze herzugehen und das
weſen wären, um Porto zu ſparen, als Geſchäftspapiere
induſtrie doch etwas einſeitig beleuchtet. Den hier zitierten
Publikum zu warnen. Hierbei muß er zu dicht an die
verſandt; 3. ſind Betrügereien mit gewäſſertem Ammo=
Urteilen, die durchweg ſehr ungünſtig waren, können er
Walze herangekommen und von ihr erfaßt worden ſein
niak vorgekommen. Die Verhandlung wird erſt gegen
heblich günſtigere gegenübergeſtellt werden. So die Ur=
Der Tod war alsbald eingetreten. Die Leiche wurde nach
Abend zu Ende gehen
teilsbegründung des Bezirksgerichts New=York=Süd, in
dem Kaſteler Friedhof verbracht
Gießen, 27. Mai. Ein ſchwerer Unfall ereig
welcher der Richter gewiſſermaßen ſelbſt ſein Bedauerr
Mainz, 27. Mai. Unter dem Pferdebeſtand der
nete ſich auf der Burg Gleiberg. Ein 13jähriger Junge
ausdrückt, die Americain=Tobacco=Companie auf Grund des
hieſigen Abteilung des Feldartillerie=
Regi=
aus Wetzlar, der ohne Aufſicht war, kletterte auf die Zwin
ſehr rigoroſen Shermann=Geſetzes auflöſen zu müſſen, da
ments Nr. 63 Frankfurt iſt die Bruſtſeuche ausge
germauer, rutſchte aus und ſtürzte etwa 12 Meter tief ab
ſie weder den Zwiſchenhandel bekämpft, noch die
indu=
brochen. Eine Batterie des Regiments iſt daher gegen
Er erlitt ſchwere innere Verletzungen und wurde hierher
ſtrielle Konkurrenz ausgeſchaltet habe. Sowohl in Amerika
wärtig außer Dienſt geſtellt, während die übrigen Batte
in die Klinik gebracht. An dem Unfall trifft niemand eine
als auch in England hat der ſelbſtändige Zwiſchanhandel
rien zum Brigadeexerzieren nach dem Uebungsplatz Senne
Schuld, da alle gefährlichen Stellen abgeſperrt ſind
durchaus beſtehen können. Der Kampf, der hier geführt
bei Paderborn abgerückt ſind.
Friedberg, 27. Mai. In der geſtrigen Sitzung der
wird, iſt ein Konkurrenzkampf eigentümlicher Art; zwiſchen
A u s=
Marienborn, 27. Mai. Einen blutigen
Budgetkommiſſion des Reichstages iſt Friedberg auf
An=
zwei Imereſſentengruppen in der Zigaretteninduſtrie
gang nahm ein geſtern hier veranſtaltetes
Tanzkränz=
trag des Berichterſtatters Erzberger ohne Debatte als
Rauchern und Händlern kann man nur empfehlen, die
chen. Ohne beſondere Urſache ſchlug der ledige H. Kraft
Garniſon für das dritte Bataillon des Infan
Durchführung dieſes Streites den Nächſtbeteiligten zu
von hier dem Schmiedegeſellen Guſtav Schmid ein
terieregiments Nr. 168 in den Etat eingesellt worden.
überlaſſen und für ſich ſelbſt möglichſt großen Nutzen daraus
Bierglas derart auf den Kopf, daß die Schlagader durch
zu ziehen. — Andere Redner forderten die Kollegen zum
(*) Lollar, 26. Mai. Gegen den Prinz
Heinrich=
chnitten wurde und der junge Mann blutüber
energiſchen Kampf gegen eine Vertruſtung des Tabak
Flug proteſtieren nachträglich die Geiſtlichen
trömt mittels Auto ins Rochushoſpital nach Mainz über
gewerbes auf, der auch eine Reſolution in dieſem Sinne
des Kreiſes Gießen, da durch ihn der Gottesdienſt
geführt werden mußte, wo er in hoffnungsloſem Zuſtand
Ausdruck gab. Um ½1 Uhr wurde die Verſammlung ge
am erſten Pfingſttag geſtört worden ſei. Die Sache ſoll
daniederliegt. Anzeige gegen den Uebeltäter, der
übri=
ſchloſſen.
in die Landesſynode nach Darmſtadt gehen
gens als ruhiger, ordentlicher Menſch galt und offenbau
in der Trunkenheit handelte, iſt erſtattet
— Griesheim, 27. Mai. Man ſchreibt uns: Der Ge=
Bretzenheim, 27. Mai. Als ein Teilnehmer an de
Reich und Ausland.
ſangverein „Sängerbund”=Griesheim b. D. beteiligte
hieſigen Feldjagd geſtern abend in Begleitung eines
Feld=
ſich an dem nationalen Geſangswettſtreit in Traiſa und
ſchützen einen Pürſchgang machte, entdeckte er in der Nähe
Aus der Reichshauptſtadt, 26. Mai. In den Gärter
errang in der 3. Landklaſſe den erſten Preis mit 237
Punk=
des Ober=Olmer Waldes zwei verdächtige Geſtalten in
des Reichsamts des Innern und des Auswärtigen Amtes
ten und den Ehrenpreis mit 117 Punkten, die höchſte
einem Kornfeld. Beim Anrufe entflohen ſie, worauf ſie
hat heute nachmittag die Feier des 25jährigen
Punktzahl im Klaſſenſingen der vier Landklaſſen. Ge
verſchiedene Gegenſtände von ſich warfen. Während der
Beſtehens des Frauenvereins vom Roten
nanntem Verein iſt es innerhalb weniger Jahre hinter
eine entkam, wurde der andere durch den Polizeihund des
Kreuz für die Kolonien ſtattgefunden in Geſtalt eines
einander unter der Leitung ſeines tüchtigen, bewährten
Feldſchützen geſtellt und dann feſtgenommen. Da die weg=
Gartenfeſtes, deſſen Arrangement in den Händen der Grä=
Dirigenten und Ehrendirigenten Herrn Richard Etzold,
eworfenen Gegenſtände ſpäter gefunden wurden und ſich
in Gröben lag. Unter den Gäſten, die trotz des unbe=
Darmſtadt, gelungen, vier 1. und fünf 1. Ehrenpreiſe,
dar=
als Teile eines Jagdgewehres erwieſen, wurd
ſtändigen Wetters zahlreich erſchienen waren, befanden
unter einen Dirigenten=Ehrenpreis, zu erringen
der Feſtgenommene, ein Burſche von Drais, der Polize
ich die Kronprinzeſſin, Prinz und Prinzeſſin Auguſt
Wil=
h- Auerbach, 26. Mai. Bei dem Preisſingen in
bergeben und nach Mainz gebracht. Sein Genoſſe, der
helm, die Großherzogin von Mecklenburg=Schwerin, der
Viernheim am Sonntag errang der hieſige
Geſang=
ebenfalls von Drais iſt, wird ſich wegen Wilderns mit
Regent von Braunſchweig, der Herzog Johann Albrecht
verein „Sängerluſt” in der zweiten Klaſſe einen
Ehren=
zu verantworten haben
von Mecklenburg und Gemahlin, die beiden Schweſtern
preis und einen erſten Preis
Worms, 27. Mai. Am nächſten Sonntag veranſtalte
der Prinzeſſin Auguſt Wilhelm, die Prinzeſſin Max von
-h- Zwingenberg, 27. Mai. Auf dem hieſigen Obſt
Geſangverein Männerquartett einen großer
der
Baden und die Fürſtin zu Pleß. — Der Andrang
markt werden die Kirſchen das Pfund mit 56 bis 65 Pfg
Geſangswettſtreit anläßlich ſeines 30jährigen Be
des Publikums, vornehmlich von Damen, zu den in
bezahlt
— Mit der Heuernte hat man an der
Berg=
ſtehens, verbunden mit Fahnenweihe. 23 Vereine wer=
Kunſtgewerbemuſeum ausgeſtellten
Hochzeits=
ſtraße begonnen und fällt dieſelbe zufriedenſtellend aus
den auf dem Plane erſcheinen, um in heißem Ringen der
eſchenken nebſt dem Brautkleid und dem
Braut=
sd. Bürſtadt, 27. Mai. Der 47jährige Friedrich Wil=
Lorbeer des Tages zu erkämpfen
ſchleier der Prinzeſſin Viktoria Luiſe war heute ſo ſtark
helm Merkel von hier hat ſich vor etwa zehn Tagen
Bingen, 27. Mai. An der Eiſenbahnbrück
daß es zu wüſten Szenen kam und gegen 60
Schutz=
von ſeiner Familie auf heimliche Weiſe entfernt und iſt
über den Rhein haben vor einigen Tagen die erſten
eute vor dem Portal aufgeſtellt und ſowohl vor dem
bis jetzt noch nicht dorthin zurückgekehrt. Merkel hat, wie
Arbeiten begonnen, indem dicke Pfähle in der Mitte des
Kunſtgewerbemuſeum als vor dem gegenüberliegenden
ſeine Frau jetzt erſt bemerkt, einen großen Geld=
Stromes eingerammt wurden, um die Gewalt der Ström
Abgeordnetenhaus eine Sanitätswache eingerichtet
wer=
betrag und zwei Anzüge mitgenommen, weshalb man
ung zu mindern. Gegenwärtig wird das Gerüſt zun
den mußte. Dem Kampf der Frauen unter ſich, dem
nicht gut glauben kann, daß er ſich ein Leid angetan hat
Bau des Pfeilers 9 aufgeſchlagen. Die Arbeiten zun
Hüte, Kleider und Friſuren zum Opfer fielen, konnte die
Alle Nachforſchungen bei Verwandten und Freunden des
der
Fundament des Pfeilers, der 10 Meter unterhalb
Schutzmannſchaft ſchwer wehren; ſie mußte ſich darauf be
Merkel hatten bis jetzt keinen Erfolg.
Fußſohle, 13 Meter unter Mittelwaſſer und 17 Meter
ſchränken, verſchiedene „Verwundete” und Ohnmächtige
Biebesheim, 27. Mai. Die
Generalverſamm=
unter Hochwaſſer auf Quarzkies ruht, beginnen
dami=
vom Platze zu tragen und in Unfallſtationen oder in der
lung der Spar= und Darlehenskaſſe beſchloß
daß ein ſogenannter Caiſſon an einem Gerüſt aufgehäng
kühlen Halle des preußiſchen Parlamentes zu behandeln
mit Rückſicht auf die zu erwartenden Verluſte bei der
und bis auf den Flußboden geſenkt wird. Es handel:
Aerzte und Krankenwagen erſchienen und brachten die
landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaftsbank keine Divi
ſich dabei um eine Art Taucherglocke, deren Umfang der
von Schreikrämpfen befallenen Frauen weg, der Verband
dende zu verteilen und die 12000 Mark Aktien der Ge=
Grundmaßen des Pfeilers entſpricht, im vorliegenden
ür erſte Hilfe ſchaffte die zahlreichen Ohnmächtigen fort,
noſſenſchaftsbank bis auf eine Mark abzuſchreiben.
Falle 22 zu 8 Meter. Aus dem Caiſſon wird das Waſſer
aber die Frauenmauer wich und wankte nicht. Jedes=
Neu=Iſenburg, 27. Mai. Seit zwei Jahren war der
erausgetrieben und er mit Preßluft gefüllt, die etwa
mal aber, wenn wieder ein neuer Trupp in das Muſeun
Sohn des hieſigen Schriftſetzers Adam Neumann be
Atmoſphären Druck hat. Darin ſind die Arbeiter beſchäf=
Einlaß fand, erneuerte ſich der Gefahrpunkt durch wüſtes
dem Gerichtsvollzieher Hühnermann zu Offenbach als
tigt, die den Boden ausſchachten; der Arbeitsraum hat
und rückſichtsloſeſtes Stoßen und Drängen. Und wer das
Schreiberlehrling beſchäftigt. Nachdem ſich der etwas
2,40 Meter Höhe. Da das Arbeiten unter ſo hohem Druc
„Glück” hatte, ſich bis zum Verlaſſen des Muſeüms nach
kränkliche Burſche in der erſten Zeit das Vertrauen ſeines
Herz und Lunge angreift, ſo werden nur kurze Schichten
Beſichtigung des Trouſſeaus hindurchzukämpfen, der kam
Prinzipals erworben hatte, fing er ſeit Anfang dieſes
gemacht und alle Arbeiter vor der Verwendung ärztlich
am anderen Ausgang in der Königgrätzerſtraße und in
Jahres an, unehrlich zu werden. So ſtahl er im Februa
unterſucht. Beim Ein= und Ausſteigen in den Caiſſon
der Prinz Albrechtſtraße als „Wrack” zum Vorſchein
dieſes Jahres einen Betrag von etwa 80 Mark und
ver=
der aus Eiſenbeton beſteht, werden beſondere Vorſichts=
Schachmatt mit zerriſſenen Kleidern und Hüten kehrten ſie
ſchwand damit, wurde aber in Konſtanz aufgegriffen und
maßregeln angewendet, damit der Luftdruck ſich nur
all=
in das behagliche Heim zurück. Die Ausſtellung der
ſeinen Eltern wieder zugeführt. Gerichtsvollzieher H.
mählich vermindert und keine Unfälle vorkommen können
Hochzeitsgeſchenke iſt übrigens um einen Tag verlängert
nahm ihn wieder auf, da Neumann verſprach, ſich zu beſ
Sobald die Erde herausgeſchafft iſt, wird der Pfeiler
auf=
worden. Nicht ausgeſtellt ſind die Juwelen, da ſie zu
ern. Aber lange hielt die Beſſerung nicht an. Ir
gebaut, der aus Baſaltlava mit Betonfüllung beſteht
koſtbar ſind und die Verantwortung während des Trans
der Pfingſtwoche ſtahl er wieder einen Betrag
Das Dezernat für den Brückenbau iſt Regierungsbau
portes zu groß iſt. Wenn man erwägt, daß jede Perle
von 380 Mark. Mit dieſem Gelde wandte er ſich nach
meiſter Tecklenburg von der Eiſenbahndirektion Mainz
der Halskette, welche Herzogin Thyra von Cumberland
Hamburg, wurde aber auch hier wieder in Empfang ge
übertragen worden, der ſeinerzeit auch den umfangreichen
der Schwiegertochter ſchenkte, auf 20000 Mark geſchätzt
nommen und ſeinen Eltern zugeführt. Während er fü
Umbau der Mainzer Südbrücke geleitet hat.
wurde, wird das begreiflich. Und dazu Diademe und die
den erſten Fall mit einem gerichtlichen Verweis davon
Tiara, Hals= und Armſchmuck aller Art
kam, hatte er für den letzten Fall eine ziemlich Strafe zu
Gießen, 27. Mai. Heute vormittag begann vor der
erwarten. Er ſollte in Zwangserziehung gebracht wer=
Strafkammer die Verhandlung gegen den früheren Direk=
Frankfurt, 27. Mai. In den letzten Tagen ſind zwei
den. Am Samstag früh entfernte er ſich wieder und nahn
or der Landwirtſchaftlichen Hauptgenoſſenſchaf
junge Mädchen aus Niederrad und Höchſ
außer einem Gummimantel noch verſchiedene Kleinigkei=
Mädchenhändlern zum Opfer gefallen und
ver=
n Friedberg, den Kaufmann Moennel, weger
ten mit, welche er im Pfandhauſe zu Frankfurt verſetzte.
chleppt worden. Von beiden Mädchen, denen durck
Betrugs und Betrugsverſuchs. Eine Anklage wegen Bü
Nachdem irrte er im Walde umher. Als ihn nun heute
Frauen Stellungen nach auswärts verſprochen worder
cherfälſchung und Bilanzverſchleierung hat die
Staatsan=
abend ſeine Mutter ausfindig machte, nahm ſie ihm den
waren, hat man bis jetzt keine Spur. Die Mädchen lern
waltſchaft fallen gelaſſen. Die Betrügereien, die dem
ten die Frauen, die ſie von hier fortbrachten, in der Wald=
Pfandſchein ab, worauf er frug, ob hierüber Anzeige er
Angeklagten zur Laſt fallen, ſind: 1. zum Nachteil des
feſſor Schuchardt entſcheidet ſich für die letztere
Möglich=
keit. Unſer den Goldobjekten befinden ſich nämlich auc
Feuilleton.
Der Eberswalder Goldfund.
einige Stücke unbearbeiteten Metalls; es ſcheint demnach
W-l. Großh. Hoftheater. Zum Beſten des Witwen
ml. Ein überraſchender Zufall war es, der uns vor
daß man nur die Barren von auswärts bezogen, und ſi
und Waiſenfonds der Großherzoglichen Hofmuſik fand am
etwa einer Woche einen Goldſchatz aus Deutſchlands Vor
dami im Lande ſelbſt verarbeitet hat. Es erhebt ſich dami
Montag bei aufgehobenem Abonnement eine
Wiederhol=
eit beſcherte; ein Fund, der in der Oeffentlichkeit das
die weitere Frage, welches Volk die Gefäße und
Schmuck=
ung der Millöckerſchen Operette „Der Bettelſtudent”
ſtärkſte Aufſehen erregte. Handelt es ſich doch um etwa 80
ſtücke hergeſtellt hat. Profeſſor Schuchardt meint, daß wir
tatt, bei der zwei auswärtige Künſtler als Gäſte mit
Objekte aus reinem Gold, die in Norddeutſchland unge
es hier mit den Trägern der ſogenannten Lauſitzer
wirkten, die früher in näherer Beziehung zu Darmſtadt
fähr im 8. Jahrhundert vor Chriſtus verfertigt worden
Kultur zu tun haben, in denen er den germaniſchen
und unſerem Hoftheater geſtanden haben. Der Königl.
ſind, alſo in einer Epoche, in der Rom wahrſcheinlich noch
Stamm der Semnonen ſieht. Von ihnen ſagt Tacitus
Sächſiſche Hofopernſänger vom Hoftheater in Dresden
gar nicht exiſtierte. Ueber dieſe ehrwürdigen Reſte aus der
daß ſie der älteſte und vornehmſte Zweig des großen Vol=
Herr Joſeph Pauli, ſang die Partie des Oberſt Ollen=
Urzeit der deutſchen Kultur hielt am letzten Samstag in
kes der Sueven waren, von dem ſich erſt allmählich die
dorf und entwickelte in Geſang und Spiel viel, vielleicht
der Berliner Archäologiſchen Geſellſchaft
Profeſſo
brigen Stämme losgelöſt hätten; eine Angabe, die durch
twas zu viel Verve, erfreute ſich aber eines durchſchlagen=
Schuchardt, der geſchätzte Prähiſtoriker, einen Vortrag,
die archäologiſchen Funde durchaus beſtätig” worden iſt.
den Erfolges, namentlich als Couplet=Dichter und=
Sän=
in dem er die erſten näheren Mitteilungen über den Funz
In ihnen können wir nämlich die Ausſtrahlungen einer
ger, als welcher er ſich mit den lokalen Verhältniſſen ſeht
machte. Auf einem Fabriksgelände in der Nähe vor
Kultur verfolgen, deren Zentrum im Lauſitzer Gebiet liegt
vertraut zeigte. Ein mit ſchönem Organ ausgeſtatteter,
Eberswalde in der Mark wird ein Neubau ausgeführt,
In der Lauſitz und in der Mark ſaßen aber die Semnonen
ſangestüchtiger und ſpielgewandter Sänger iſt der
und bei den Ausſchachtungsarbeiten entdeckte man ein
und ſo ſind es wahrſcheinlich ſemnoniſche Handwerker ge=
Großh. Mecklenburgiſche Hofopernſänger Herr Eduark
große, alte Urne. Die Arbeiter ſtülpten ſie um, und dabe
weſen, die das Prunkaerät und den Schmuck für irgend=
Göbel, der die Partie des Symon ſehr hübſch und mit
rollten die 80 Goldobjekte heraus. Die Finder ſelbſ
einen Häuptling herſtellten
glaubten, daß die Gegenſtände aus Meſſing wären. Aber
Geſchmack ſang und vielen Beifall erntete. Ueberhaupt war
Goldſchätze derſelben Zeit, die denen aus Eberswalde
ald kam ein Beamter hinzu, der den Wert der Objekte
er=
das Publikum, das ziemlich zahlreich erſchienen war, in
ähneln, ſind früher ſchon mehrfach in Norddeutſchland
ge=
kannte. Die Goldſachen wurden in das Fabriksbureau
ehr dankbarer und beifallsfreudiger Stimmung und ließ
funden worden. Vor allem iſt da ein Becher zu nennen,
gebracht, und man informierte Profeſſor Schuchardt vor
auch den übrigen Künſtlern verdiente Anerkennung zuteil
der in der Nähe von Werder bei Potsdam auftauchſte
der Entdeckung. Der Gelehrte beſichtigte am nächſten
Fr befindet ſich jetzt im Berliner Muſeum für Völkerkunde
werden
Morgen den Fund und ſtellte feſt, daß es ſich um Geräte
Ein recht merkwürdiges Schickſal war zwei anderen Ge=
C. K. Der Irrtum eines Kartographen und ſeine
Fol=
aus der ſogenannten Hallſtatt=Zeit handelt.
Der
fäßen dieſer Gattung beſtimmt, die bei Stralſund ausge
gen. Einen intereſſanten Beitrag zur Löſung eines bisher
Schatz wurde dann ſpäter, wie man weiß, dem Kaiſer
ge=
graben wurden. Die Bauern, denen die Entdeckung ge
vielumſtrittenen Rätſels der Kriegsgeſchichte liefert ein
ſchenkt, und es ſteht zu erwarten, daß er demnächſt einer
glückt war, hatten keine Ahnung von dem Werte der
Aufſatz des Journal de Genève. In dem Kampfe gegen
öffentlichen Sammlung überwieſen wirt
Becher. So benutzten ſie die Goldſchalen der alten
Ger=
die franzöſiſchen Revolutionsheere hatte 1799 Graf Su
Den wertvollſten Teil des Fundes bilden acht Schaler
manenkönige harmlos als — Blumentöpfe bis zufällig
worow in Italien den Oberbefehl über die verbündeten
aus reinem Gold, von denen jede etwa die Größe eine
ein kundiger Mann aus der Stadt in das Dorf kam und
ruſſiſchen und öſterreichiſchen Truppen übernommen und
offenen Hand hat. Die übrigen Objekte ſind zumeiſt
Spi=
die Gefäße für das Muſeum erwarb. Die einzelnen Ty
in drei Monaten Oberitalien von den Franzoſen geſäubert
ralringe, die offenbar als Schmuck dienten. Die Form und
pen, die in Eberswalde auftreten, waren alſo bereits be
was ihm damals die Erhebung in den Fürſtenſtand als
die Ornamentierung der Gegenſtände läßt keinen Zweifel
kannt; aber an Reichhaltigkeit kann ſich mit dem neuen
Fürſt Italiyskij eintrug. Nach den Siegen bei Caſſano, ar
darüber, daß ſie der ſogenannten Hallſtatt=Kultur ange
Schatze keiner der älteren Funde meſſen. Dieſe
prähiſtori=
der Trebbia und bei Novi unternahm er ſeinen Ueber
hören; ſie ſind etwa im 8. Jahrhundert vor Chriſtus ent
ſchen Arbeiten ſind natürlich keine Kunſtwerke, ſondern nu
gang über den Gotthard mit der Abſicht, das
ſtanden. Nun ergibt ſich aber die folgende Schwierigkeit
primitive Verſuche noch recht ungewandter Handwerker.
Rheintal zu erreichen und Maſſena zu ſchlagen. Die
Dos eigentliche Gebiet der Hallſtatt=Kultur war Süd
Aber jedermann, der für die deutſche Vergangenheit Sinn
Hiſtoriker haben oft die Frage aufgeworfen, wie ein ſo
er=
deutſchland und Oeſterreich. Sind nun die
Goldgefäß=
hat, wird mit Ehrfurcht vor dieſen Bechern und Spanger
fahrener Feldherr den Plan faſſen konnte, im Angeſicht des
von Eberswalde aus dem Süden importiert, oder ſind ſie
ſtehen, in denen eine faſt drei Jahrtauſende zurückliegend
herannahenden Winters ſich mit ſeinem Heere und deſſer
von den Bewohnern der Mark Brändenburg ſelbſt im
Vorzeit zu uns ſpricht.
gewaltigem Train in die Päſſe und Schluchten der Hoch
Anſchluß an ſüdliche Vorbilder, hergeſtellt worden?
Pro=
alpen zu wagen und dabei anzunehmen, daß die Gepäck=
Nummer 122
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1913.
Seite 5.
bahn kennen. Als nämlich am Samstag abend eine Frau
war, iſt wieder verhaftet worden, da ſie gegen die Beding
Zuſtande laſſen. Wir ſtimmen deshalb dem
Kommiſſions=
aus Niederrad von Einkäufen aus Frankfurt heimkam
ungen der Haftenlaſſung verſtoßen hat.
eſchluſſe zu. Abg. Marquart (Ntl.): Die bisherigen
war das einzige Kind, ein bildhübſches Mädchen von 16
Chicago, 26. Mai. Das erſte Bismarckdenk=
Geſetzesbeſtimmungen über die Pfändung des Einkom=
Jahren, nicht anweſend. Die Frau legte dem zuerſt keine
mal in Amerika iſt im hieſigen Riverview=Park enthüll
mens ſind dahin abzuändern, daß bei den Privatangeſtell
weitere Bedeutung bei, bis ſie ſämtliche Kleider ihres
worden. Es iſt ein Geſchenk Wilhelm Schmidts, des frühe
ten und Arbeitern ebenfalls wie bei den Beamten nur ein
Kindes in dem Schrank fand. Daraus mußte ſie ſchließen,
ren Präſidenten des deutſchen Kriegerbundes.
Teil des 1500 Mark überſteigenden Einkommens der
Pfän=
daß etwas beſonderes vorgefallen war. Sie erfuhr nun
dung unterliegen kann. Soweit die Petition dieſen Zweck
daß eine Frau ihrem Kinde neue Kleider gebracht und
verfolgt, beantragen wir ſie als Material zu überweiſen
das Mädchen mit nach der Bahn genommen hatte. Beide
Die ſchlechte Lage der Arbeiter bei der gegenwärtigen
ſind dann mit dem Münchener Zug fortgefahren. Man
Deutſcher Reichstag.
Teuerung macht es erforderlich, daß der Wunſch der
Pe=
ſah auch, daß das Mädchen der Frau Geld einhändigte.
tenten berückſichtigt wird. Abg. Dr. Haas (Fort. Vpt.):
* Berlin, 27. Mai. Die Sitzung wird um 2 Uhr 30
ſoch im Laufe des Abends entdeckten die Eltern, daß aus
Es iſt unbedingt erforderlich, daß die pfändbare Summe
eröffnet. Der Präſident macht zunächſt mehrere
geſchäft=
dem Schrank des Vaters eine Geldbörſe mit etwa 120 M.
erhöht wird. Ein Familienvater würde ſich geradezu
ver=
liche Mitteilungen, begrüßt die Erſchienenen nach
Beendig=
fortgekommen war. Der Fall iſt um ſo bedenklicher, als
ſündigen, wenn er den über 1500 Mark hinausgehenden
ing der Pfingſtferien auf das herzlichſte und dankt der
wenige Tage vorher unter den gleichen Umſtänden ein
Teil ſeines Einkommens zur Schuldentilgung verwenden
Budgetkommiſſion für die inzwiſchen geleiſtete Tätigkeit
Mädchen aus Höchſt verſchleppt worden iſt. Auch dieſem,
würde. Der Hauptteil der Petition iſt deshalb zur Be
Der Seniorenkonvent werde ſich darüber ſchlüſſig zu
noch ſehr jungen Mädchen wußte ſich eine Frau zu nähern
ückſichtigung zu überweiſen. — Abg. Strack (Ntl.): Der
machen haben, in welcher Weiſe der Kommiſſion während
und durch eine gute Stelle, die ſie verſprach, die Flucht
Mittelſtand muß unter allen Umſtänden geſchützt werden
vorzubereiten. Sie beſtellte das Mädchen zu einem
Nacht=
der Plenarſitzungen Zeit zu ihren weiteren Arbeiten ein
er hat aber auch ein weſentliches Intereſſe daran, daß der
ug an den Bahnhof und fuhr mit ihm davon. Seitden
zeräumt werden könne. Seiner Majeſtät dem Kaiſer und
Schuldner gehalten wird, deshalb darf malt nicht die
hat man von den Entführten nichts mehr gehört. Es
Ihrer Majeſtät der Kaiſerin, ſowie dem Hohen Braut=
Friſtenzmöglichkeit unterbinden. — Nach weiteren Bemer
ſcheint zweifellos, daß auch dieſes Mädchen das Opfer
paare ſind die Glückwünſche des Hauſes übermittelt wor
kungen der Abgg. Dr. Haas (Frt. Vpt.) und
Pei=
von Mädchenhändlern geworden iſt.
den, wofür er dem Hauſe herzlichen Dank ausſpreche. Dem
rotes (Soz.) wird die Reſolution unter Ablehnung alle:
Großherzog vo Baden hat der Präſident namens des
Frankfurt, 27. Mai. In der unteren Mainzer Land
übrigen Anträge der Regierung als Material überwieſen
Reichstages ſeine freudige Genugtuung darüber
ausge=
ſtraße, am Endpunkt der Straßenbahn, wurde heute vor
Eine Petition betr. Arbeiterverhältniſſe in
Gärtnerei=
drückt, daß bei dem Angriff in Mannheim Unheil verhüte
mittag eine Frau in den mittleren Jahren von einem
Betrieben ſoll nach dem Antrag der Kommiſſion der
Re=
worden iſt. Dem Kronprinzen ſind zu ſeinem Geburtstage
Automobil überfahren und ſo ſchwer verletzt, daß der
ſierung als Material überwieſen werden. Auf Antrag des
die Glückwünſche des Hauſes ausgeſprochen, für alle dieſe
Tod nach wenigen Minuten eintrat.
Abg. Dr. Burckhardt (Wirtſch. Vgg.) wird die Reſolution
Kundgebungen iſt der Präſident beauftragt, dem Hauſe
Diez a. d. Lahn, 27. Mai. Vier ſchwere Verbrecher
an die Budgetkommiſſion zurückverwieſen
den Dank auszuſprechen. Das Andenken des während der
ſind heute nacht aus dem hieſigen Zuchthaus ausge=
Hierauf vertagt ſich das Haus auf Mittwoch 2½
Ferien verſtorbenen Abgeordneten Freiherrn v.
Thüne=
brochen. Drei konnten entfliehen, der vierte ſtürzte ab
Auf der Tagesordnung ſtehen Interpellationen
Uhr.
eld (Ztr.), ehrt der Präſident durch eine längere An=
und brach ein Bein. Dabei riß das aus Bettzeug gefer
betr. Ausnnahmegeſetze für Elſaß=Lothringen und
Reichs=
prache, in der er ſeiner Tätigkeit als Schriftführer ehrend
tigte Seil, mit dem ſich die Ausreißer aus etwa 40 Meter
und Staatsangehörigkeitsgeſetz.
Schluß 5½ Uhr.
gedenkt. Der Reichstag ehrt das Andenken des Verſtor=
Höhe herabließen, in der Mitte entzwei, ſo daß der letzte
enen durch Erheben von den Plätzen
ſich nur auf etwa 20 Meter herablaſſen konnte und nun
* Berlin, 27. Mai. Die Budgetkommiſſion
zwiſchen Tod und Leben hing. Die Beamten des Zucht
Erſter Punkt der Tagesordnung iſt eine
des Reichstages erledigte in ganz kurzer Sitzung
hauſes mußten, um den Mann retten zu können, das
Git=
lurze Anfrage
zur Wehrvorlage die vorliegenden Petitionen und damit iſt
ter eines Fenſters aufbrechen. Bis jetzt iſt es noch nicht
gelungen, der drei habhaft zu werden.
die erſte Leſung der Wehrvorlage beendet. Die nächſte
des Abgeordneten Soſinski (Pole) über geſetzwidriges
-
Sitzung findet am Mittwoch ſtatt.
Die Tagesordnung
Vorgehen der Polizeibehörde gegen die Bergarbeiter wäh=
Mülhauſen i. E., 26. Mai. Geſtern nachmittag unter
bildet: die zweite Leſung der Wehrvorlage, die erſte Leſung
rend des Streikes im Oberſchleſiſchen Kohlenbezirk
nahmen zwei Herren mit einem Fräulein B. aus Mül=
Geſetzentwurfes betr. den Wehrbeitrag und die
Miniſterialdirektor Dr. Lewald führt aus: Eine Verletz
hauſen eine Ruderpartie auf dem Rhein. Bei
Ueber die Reihenfolge der
übrigen Deckungsvorlagen.
ung der reichsgeſetzlichen Vorſchriften iſt durch die Polizei=
Weisweiler, unweit Markolsheim, kippte das Boot
Beratung der Tagesordnung beſchließt die Kommiſſion
verwaltung nicht erfolgt. In der Zeit vom 19.—27
infolge Anſtoßens an einen Brückenpfeiler um. Die beiden
erſt morgen.
April haben in Ober=Schleſien 163 öffentliche Verſamm=
Herren konnten ſich retten, während die Dame in einen
ungen ſtattgefunden, davon 121 unter freiem Himmel, nur
Wirbel geriet und ſofort unterging.
in zwei Fällen iſt die polizeiliche Genehmigung verſagt
Aachen, 27. Mai. Heute morgen kurz nach 5 Uhr iſ
Kongreſſe und Verbandstage.
worden. Ein Verſtoß gegen das Reichsvereinsgeſetz iſt
da=
das in der Adalbertſtraße gelegene
Reſtaurations=
bei nicht vorgekommen.
— Es folgen
Südweſtdeutſche
Konferenz für Inneré
gebäude „von der Stein” eingeſtürzt. Neben dem
Miſſion.
eingeſtürzten Hauſe werden die Ausſchachtungsarbeiten für
Petitionen.
einen Warenhausneubau vorgenommen. Die Bewohner
(Schluß von Seite 21.
Eine Petition auf Aenderung des § 24 des
Offizier=
waren ſchon während der Nacht aus dem Hauſe gegangen,
* Offenbach, 27. Mai. Im Anſchluß an das Feſt=
Penſionsgeſetzes beantragt die Kommiſſion der
da ſie ein verdächtiges Geräuſch gehört hatten. Verletzt
eſſen fand geſtern nachmittag gegen 3½ Uhr die Jahres=
Regierung als Material zu überweiſen. Nach Ablehnung
wurde niemand
verſammlung des Heſſiſchen
Landesver=
mehrerer unweſentlicher Anträge wird der Kommiſſions=
Kuxhaven, 26. Mai. Der Dampfer „Imperator
eins der Inneren Miſſion ſtatt, die ſich mit dem
angenommen.
Es folgte eine Petition betr.
kehrte von ſeiner großen Probefahrt um zwei Uhr nach
Jahresbericht, der Rechnung, Wahlen und anderen ge=
Errichtung
eines
Reichs=
Einigſungs
er Elbmündung zurück, wo die Verwaltungsmitglieder
ſchäftlichen Fragen interner Natur beſchäftigte und um
Amtes, die von dem Gewerbegerichte zu Bremen
aus=
der Hamburg=Amerika=Linie das Schiff verließen, Er ging
4 Uhr geſchloſſen wurde
geht. Die Kommiſſion beantragt Ueberweiſung und Be
alsdann zur Vornahme weiterer Maſchinenmanöver wie
In der gleichfalls ſehr zahlreich beſuchten zweiten
rückſichtigung. Abg. König (Soz.): Wir halten dieſes
der in See.
Hauptverſammlung am Nachmittag wurde vom
Problem für verfrüht, da die Arbeitnehmer von einer der
Vorſitzenden, Geh. Konſiſtorialrat Kayſer=Frankfurt
Itzehoe, 26. Mai. Das Automobilunglück iſt,
irtigen ſozialpolitiſchen Einrichtung doch keinen Nutzen
wie die Unterſuchung ergab, durch die Schuld des
folgende Entſchließung zu dem Thema der erſten
Verſamm=
hätten. Abg. Schwarz=Schweinfurth (Ztr.): Ich bitte
ung: „Wie kämpfen wir gegen die Niedergangserſcheinun=
Lhauffeurs Warbka verurſacht worden. Dieſer
im Sinne der Kommiſſion zu beſchließen, vielleicht gelingt
brachte ſich nach reichlichem Alkoholgenuß widerrechtlich
gen in unſerem Volksleben?” vorgeſchlagen und von der
es doch, den Widerſtand der Regierung zu brechen. Abg.
in den Beſitz des Automobils und fuhr dann in raſender
Verſammlung ohne weitere Debatte genehmigt: „Die Süd=
Hähnle (Frt. Vpt.): Das Einigungsamt iſt dringend
weſtdeutſche Konferenz für Innere Miſſion (49. Jahres=
Geſchwindigkeit die Chauſſee entlang. Er ſah in ſeinem
nötig, wir ſtimmen der Petition zu. Abg. Behrens
Zuſtande weder die Bahn noch die Eiſenbahnſchranke. Als
verſammlung) erachtet die Zunahme der künſtlichen Ge=
Wirt. Ver.): Die Schaffung eines Reichseinigungsamtes
burtenverhütung in Deutſchland als eine ſchwere
Volks=
ein Mitfahrender ihn darauf aufmerkſam machte, war es
iſt dringend erforderlich, die jetzigen Inſtanzen ſind völlic
bereits zu ſpät.
gefahr und bittet die Regierungen und Volksvertretungen
unzureichend. Abg. Brey (Soz.): Die Strömung geht
um baldige Inangriffnahme energiſcher Abwehrmaß=
Danzig, 27. Mai. Das neue Linienſchiff „König
dahin, das Koalitionsrecht zu verſchlechtern, deshalb halten
nahmen.
Albert” ſollte geſtern vormittag von der Schichau=Werft
vir den gegenwärtigen Zeitpunkt für ungeeignet, eine an=
Sodann nahm Pfarrer Wurm=Stuttgart das Wort
aus ſeine erſte Probefahrt beginnen. Zweimal geriet der
dere ſoziale Geſetzgebung vorzuſchlagen. Bauen wir zu=
Koloß auf Grund und liegt nun im Kanal von Neufahr
zu ſeinem Vortrage:
„Die Arbeit der Inneren
nächſt das Arbeiterrecht anderweitig aus. Die Petition
waſſer feſt, der dadurch für die Seeſchiffahrt völlig ge
Miſſion an der weiblichen Jugend‟. Es ſe
wird der Regierung zur Berückſichtigung überwieſen.
perrt iſt. Abends wurden bei Scheinwerfer=Beleuchtung
nicht ausgeſchloſſen, daß der Jungdeutſchlandsbund au
durch zahlreiche Schleppdampfer die Abſchleppungsver
die weibliche Jugend übergreift. So ſei jetzt wohl der
Es folgt eine Petition betreffend Pfändbarkeit
Zeitpunkt gekommen, um ſeitens der Inneren Miſſion
des Dienſteinkommens und des Einkommens der
uche fortgeſetzt. Es wurde die ganze Nacht hindurch ge
arbeitet
Stellung zu nehmen zu der weiblichen Jugendfürſorge
Privatangeſtellten, ꝛc. Die Kommiſſion beantragt Ueber=
und zu erwägen, in welcher Form die Methode und die
London, 26. Mai. Nach hier eingegangenen
Nachrich=
gang zur Tagesordnung. Abg. Bebel (Soz.): Nicht
ganze Arbeit verbeſſert werden kann. Sicher ſei es eine
ten iſt der Dampfer „Tainui” der nach London mie
weniger als die Beamten haben die Privatangeſtellten und
Uebertreibung, zu ſagen, daß bis jetzt noch nichts für die
314 Paſſagieren an Bord unterwegs war an der ſpaniſchen
rbeiter das Bedürfnis, das Exiſtenzminimum zu
er=
weibliche Jugendfürſorge getan ſei. Der Redner gedenkt
Küſte in dichtem Nebel mit dem Dampfer „Inca” zuſam
höhen. Die Erhöhung der pfandfreien Summe der Löhne
der ſegensreichen Tätigkeit des Vereins der Freundinner
mengeſtoßen und hat beträchtlichen Schaden gelitten.
und Gehälter iſt nötig. Wir beantragen deshalb die
unger Mädchen, der Bahnhofsmiſſion, der Tätigkeit der
Auf die funkentelegraphiſchen Notſignale antworteten dre
Petition zur Berückſichtigung zu überweiſen. Die bürger=
Gemeinſchaften und Pfarrhäuſer. Wenn wir auf die Mo=
Dampfer. Ein Teil der Paſſagiere wurde auf das Schiff
lichen Parteien mögen hier einmal ihre
Arbeiterfreundlich=
tive dieſer ganzen reichen Arbeit blicken, ſo müſſen wir
Garth Caſtlew” übernommen, der andere Teil verblieb
keit beweiſen und unſerem Antrag zuſtimmen. Abg.
den Kritikern darin recht geben, daß in dieſer ganzen
Ar=
auf der „Tainui” welche dann die Fahrt nach Coruna
Chryſant (Ztr.): Gerade aus
Mittelſtandsfreundlich=
beit der Geſichtspunkt der Bewahrung der weiblichen
fortſetzte.
keit heraus müſſen wir ſowohl den Antrag der Sozial=
Jugend vorherrſchend iſt. Die weibliche Jugendpflege
London, 27. Mai. Die Anhängerin des
Frauenſtimm=
demokraten, als auch denjenigen der Nationalliberalen au
muß jetzt in die gleichen Bahnen einlenken wie die
männ=
rechts, Frau Pankhurſt, die am 12. April aus Geſund
Ueberweiſung als Material ablehnen. Wollen wir den
liche. Beſonderes Augenmerk möchte der Redner der
Kör=
heitsrückſichten aus dem Zuchthauſe entlaſſen worden
Mittelſtand ſchützen, ſo müſſen wir es bei dem bisherigen
perpflege zugewendet wiſſen und kommt dann auf den
Schutz der Arbeiterinnen zu ſprechen. Die Ausführungen
und Proviantkolonnen imſtande ſein würden, über die un=
Anordnung; in Albret, dem klaſſiſchen Lande der
fran=
zipfeln in folgenden Leitſätzen: 1. Die bisherigen
wegſamen Gebirgspfade, die damals den Vierwaldſtädte:
öſiſchen Zuchtenten, wurden gleich 30 Prachtexemplare ge=
Veranſtaltungen und Einrichtungen der weiblichen Ju
See umgaben, Zürich zu erreichen. In dieſen Tagen hat
kauft, geſchlachtet und nach Paris ins Elyſée geſandt. Und
gendpflege ſind, ſoweit ſie auf kirchlichem Boden ſtehen,
nun der Schweizer Generalſtab ein außerordentlich
inter=
der greiſe Fallieres konnte feſtſtellen, daß die Entenzuch
von den Diakoniſſenhäuſern, dem Verein der Freundinnen
eſſantes Dokument erworben, das dieſe Frage beantwor
noch auf der Höhe iſt und tat ſich an ſeinem Leibgerichte
junger Mädchen, den Gemeinſchaſten und Pfarrhäuſern
en kann. Es iſt eine franzöſiſche Landkarte vom Jahre
wacker gütlich. Er war zufrieden. Aber zwei Tage ſpäte
usgegangen und haben dem Verband der evang. Jung=
792, die den Titel führt: „Karte des gegenwärtigen
kam das Geſpräch zufällig wieder auf Enten, auf leckere
frauenvereine reiche Förderung zu verdanken. 2. Der in
Enten; und die fürſorgliche Mme. Falliéres ließ der
Kriegsſchauplatzes mit beſonderer Berückſichtigung
Schwa=
den meiſten Jungfrauenvereinen vorherrſchende
Geſichts=
bens und der Schweiz, gezeichnet von Jaillot, königlichem
Haushofmeiſter rufen. „Morgen, zum Dejeuner, ſoll
wie=
punkt, die jungen Mädchen vor den ihnen drohenden Ver
Geographen und revidiert von Chaumier.”
er Entenpaſtete ſerviert werden.‟ Der Haushofmeiſter
Die Karte
ſuchungen zu bewahren, iſt angeſichts der tatſächlichen Zu
war in Paris im Verlage von Baſſet erſchienen. Auf die
es ſind doch
war aufs Höchſte erſtaunt. „Ja, aber
, „
ſtände in Stadt und Land vollſtändig berechtigt und dar
er Karte iſt nun ſehr klar eine große direkte Straße
keine neuen Enten beſtellt worden.” „Neue Enten? Und
tie außer acht gelaſſen werden. 3. Das Ziel des
Vereins=
eingezeichnet, die ſich von Bellinzona nach Altdorf hinzieht
ie 30 Prachtenten?” Als man nachforſchte, erwies es ſich,
lebens ſoll jedoch nicht bloß die Bewahrung ſein, ſondern
und von dort über Schwyz und Zug nach Zürich führt.
daß die ſchönen Enten des Herrn Falliéres alle verzehrt
die Erziehung fürs Leben, beſonders zur Dienſtbereitſchaft
Dieſer offenkundige Irrtum findet ſich auf keiner anderen
waren; bis hinab zum letzten Stallburſchen waren alle im
n Haus und Gemeinde. 4. Dieſes Ziel kann erreicht
Karte jener Zeit. Es iſt wahrſcheinlich, daß Suworon
Elyſée begeiſtert. Und am nächſten Tag bekam Präſident
verden: a) durch reichhaltigere Ausgeſtaltung des Ver
dieſe Karte mit der falſchen Straßenbezeichnung in die
Falliéres keine Entenpaſtete. ..
einsprogramms, beſonders Pflege der allgemeinen Gei
Hände fiel und daß er ſie bei dem Entwurf ſeines groß
ſtesbildung und Körperpflege; b) durch planmäßige Her=
* Das unaufhörlich heiratende Ehepaar. Aus ſeinen
zügigen Operationsplanes benutzte, um ſo mehr, als
ge=
anziehung der Mädchen zur Mitarbeit, wobei unter Um=
Amtsergebniſſen gab jüngſt ein amerikaniſcher Geiſtlicher
rade ſie über die Simplonpäſſe ſehr genaue und zutreffende
tänden die Einführung der Pfadfinderinnen=
Organiſa=
olgende Geſchichte zum beſten: Ein junges Paar ſprach
Angaben macht. Man weiß, daß die ruſſiſche Armee nach
tion gute Dienſte leiſten kann. 5. Beſondere Aufmerkſam
eines Tages bei ihm vor und wünſchte ehelich
zuſammen=
großen Schwierigkeiten Altdorf erreichte und hier nicht
eit iſt den verſchiedenen Schichten (Dienſtmädchen, Arbei
getan zu werden. Beide machten einen guten Eindruck
weiter konnte: es fehlte eine Straße und zugleich drange:
terinnen, weiblichen Angeſtellten) der erwerbstätigen
und waren reſpektabel gekleidet. Der Pfarrer holte
Zeu=
die ſiegreichen Truppen Maſſenas von Zürich aus vor.
weiblichen Jugend zuzuwenden: a) durch Schutz gegen
en und machte die beiden zu „Mann und Frau” Hernach
b) durch
übermäßige Ausnützung ihrer Arbeitskraft
Die Ruſſen mußten ſich dem Tale von Linth zuwenden und
ab es, wie üblich, ein kleines Frühſtück mit Kuchen und
Erſtellung billiger Wohnungs= und Speiſegelegenheiten
wurden auf dieſem Rückzuge durch die Kälte und den
Wein. Nach einer halben Stunde brach das Paar auf,
Jugendheime), e) durch Gründung von Vereinigungen
Schnee dezimiert. Es waren nur die Trümmer eines
nd der junge Ehemann überreichte dem Pfarrer eine
mit ausgeſprochen ſozialer Tendenz. 6. Eine in dieſem
Heeres, die dann nach unſäglichen Beſchwerden ſich im Ok=
Zwanzigdollarnote
— er hatte gerade kein „Kleingeld‟
inne geleitete Jugendpflege erfordert in allen größeren
tober in Feldkirch mit den Truppen Korſakows vereinigen
wvie er hinzufügte. Er bat ihn, davon auch die Wirtshaus=
Semeinden die Anſtellung von Jugendpflegerinnen oder
konnten. Es iſt ein ſeltſamer Gedanke, daß eine ſo kleine
rechnung zu bezahlen. Sie hatten dort nur geſpeiſt und
Zemeindehelferinnen, die für dieſe Arbeit vorgebildet
Urſache wie der Zeichenfehler eines beſcheidenen
Karto=
die Pferde untergeſtellt. Der Reſt ſollte für ihn ſein. Der
7. Die religiöſe Grundlage und das religiöſe Ziel
ind
graphen ſo weitreichende Folgen haben ſollte. Als Jaillo
Pfarrer dankte herzlichſt, und das junge Paar ging auf
der kirchlichen Jugendpflege iſt beizubehalten; das Maſ
an ſeinem Schreibtiſch dieſe Linie in ſeine Zeichnung ein
und davon. Doch ſelten hat ein Pfarrer ſolch ein langes
der religiöſen Einwirkung iſt freizugeben. Die Fülle der
trug, mag er nicht geahnt haben, daß er mit einem Blei=
Geſicht gemacht, wie dieſer, als er zum Wirtshaus kam
Aufgaben, wie ſie unſerer Kirche in der Jugenderziehung
tiftſtriche den Fürſten Suworow um ſeinen Ruhmestite
und die Zwanzigdollarnote vorzeigte. Sie war nämlich
geſtellt ſind, erträgt nicht bloß, ſondern erfordert das
der Unbeſiegbarkeit bringen ſollte
alſch, und für das Privileg, das junge Ehepaar verhei
Nebeneinander verſchiedener Methoden; es iſt aber
wün=
atet zu haben, konnte der ehrwürdige Herr aus ſeine
** Falliöres Enten. Noch kurz vor ſeinem Rücktritt
ſchenswert, daß die Vertreter der verſchiedenen Arbeits
Taſche alles bezahlen. Doch einen Troſt hatte er. Seinen
ormen in perſönlicher Fühlung ſtehen.
vom Präſidentenamt beſchied das Schickſal Fallieres eine
Amtsbrüdern ging es nicht beſſer. Denn in den nächſter
Nachdem der Vorſitzende dem lebhaften Beifall der
glückliche und eine bittere Stunde. Als er von dem be=
Wochen las er in der Zeitung, daß das Paar eine Rund=
Verſammlung Ausdruck verliehen hatte, nahm Pfarrer
rühmten Entenmarkt in Nerac hörte, lief ihm das Waſſer
reiſe durch die Staaten gemacht, und ſich an Hunderten
Dittmar=Offenbach das Wort, um auszuführen, daß
im Munde zuſammen: „Ach, wie gerne würde ich eine
Offenbach gerade jetzt im Begriff ſei, auf dem Gebiete der
von Orten auf ähnliche Weiſe hatte „trauen” laſſen.
Entenpaſtete eſſen!” Mme. Falliéres, ſo verrät ein
Einge=
weiblichen Jugendpflege die vom Referenten vorgezeich
weihter in einem Pariſer Blatte, gab ſofort ſehr energiſche
Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1931.
Seite 6.
10 Stunden, reduziert iſt. Die beſte Flugzeit hatte
Leut=
paares und des Königspaares von England
neten Wege praktiſch zu begehen. Nach kurzen
Darlegun=
nant Coerper mit 422 Minuten, d. h. mit etwa drei Stun=
Unter den geladenen Gäſten bemerkte man zahlreiche
Mit=
gen des Pfarrers Wurm kam Direktor Dr.
Schöll=
den weniger als der Sieger. Dafür verwendete er aber
lieder der engliſchen Kolonie. Der Kaiſer in der Uniform
Friedberg auf den Hunger nach tieferer Bildung bei der
ür Reparaturen und Zwiſchenlandungen etwa 42
Stun=
der Gardedukorps mit dem Bande des engliſchen Hoſen
Jugend zu ſprechen und forderte neben der Beſſerung der
den, wodurch er erſt an 8. Stelle kam. Die
Betriebsſicher=
bandordens in ſchwarzem Küraß traf um ¾10 Uhr mit
wirtſchaftlichen Verhältniſſe nach den Vorſchlägen des
Re=
heit und Zuverläſſigkeit der Maſchine kommt alſo gerade
dem König von England, welcher die Uniform ſeines erſter
erenten auch eine ernſthaftere Berückſichtigung der
gei=
in der für Reparaturen und Zwiſchenlandungen aufgewen
tigen Bedürfniſſe. —
Garde=Dragoner=Regiments mit dem Bande des Schwar=
Lizentiat Bohn=Berlin gibt
Er=
deten Zeit in erheblichem Maße zum Ausdruck und die
aus ſeiner praktiſchen Tätigkeit zum Beſten.
en Adlerordens trug, im Automobil ein. Beide ſtiegen
kleinen Zeitgewinne während des Fluges, die ſich durch
Fräulein Ida Diehl=Frankfurt tritt für die gebildete
im Schloßhofe alsbald zu Pferde. Im zweiten Automobil
beſſere Orientierung und höhere Eigengeſchwindigkeit
er=
weibliche Jugend ein. — Lizentiat Dr. Bert=Weiſenau
traf die Kaiſerin und die Königin von England ein
geben, können die oben angeführten Verluſte niemals
wie=
erkennt die vorgeſchlagenen neuen Wege an, möchte aber
Außerdem waren ſämtliche hier anweſenden Prinzen und
der ausgleichen
die alte Form nicht vernachläſſigt ſehen, ſondern den neuer
Prinzeſſinnen des königlichen Hauſes eingetroffen. Ferner
So iſt denn auch als Sieger aus dem Geſamtwettbe=
Anforderungen entſprechend umgeſtaltet wiſſen.
. a. der Reichskanzler, Botſchafter Goſchen, Fürſt Lich
Pfar=
werb Leutnant Canter mit einem normalen Eindecker
her=
rer Saul=Frankfurt äußert ſich über die Ausbildung
nowsky und Staatsſekretär v. Jagow. Nach dem allge
vorgegangen, d. h. die Tourenflugmaſchine hat den Kampf
er Frauen zu Gemeindehelferinen. — Pfarrer
Hickel=
meinen Präſentieren der Truppen ritten der Kaiſer und
dem Rennapparat erfolgreich beſtanden
mit
Darmſtadt und Kaufmann Goehrs=Straßburg
ſpre=
der König die Fronten ab. Den Vorbeimarſch eröffnete
Aber auch der rein techniſche Fortſchritt gegen das
chen gleichfalls zu der weiblichen Jugendfürſorge und de
die Leibgendarmerie. Beim erſten Garde=Regiment wa=
Vorjahr trat deutlich zutage. Die damals noch
vertrete=
freiwilligen Frauentätigkeit auf ſozialem Gebiete und in
Prinz Eitel Friedrich und die jüngeren Prinzen des könig
nen veralteten Typen waren in dieſem Jahre modernen
der Inneren Miſſion. — Nachdem der Referent, Pfarrer
lichen Hauſes eingetreten. Der Kaiſer führte dem König
Neukonſtruktionen gewichen, die ohne das Streben nach
Wurm, auf die verſchiedenen Anregungen und
Vor=
von England das Regiment der Gardedukorps vor. Die
geſuchten Neuerungen lediglich konſtruktive Verbeſſerungen
chläge aus der Verſammlung eingehend erwidert und
Kaiſerin und die Königin ſahen von den Fenſtern des
zeigten. So waren bis auf zwei Ausnahmen alle
Maſchi=
nochmals ſeine Vorſchläge erläutert hat, ſchließt der Vor=
Stadtſchloſſes dem militäriſchen Schauſpiel zu. Zum
nen durchweg mit einem geſchloſſenen bootsförmigen
ſitzende mit Dankesworten die Verſammlung.
Schluß der Parade ritten die beiden Monarchen an der
Flugzeugkörper ausgerüſtet; Ein= und Zweidecker unter=
Die zweite, wiederum gut beſuchte Abend=Ver=
Amorettentreppe vorbei bis zum Fahnenportal des
Schloſ=
chieden ſich lediglich noch durch die Zahl ihrer Trag
ſammlung fand geſtern halb 9 Uhr im Stadtmiſſions
es durch das Publikum hindurch, welches ihnen begeiſtert
flächen. Bei allen dieſen Konſtruktionen, die ja eine ge
aale (Waldſtraße 36) ſtatt. Nach einer begrüßenden An
zujubelte. Nach der Parade war Frühſtückstafel bei den
wiſſe Komfortabilität für die Fahrer mit ſich bringen, war
prache des Stadtmiſſionars Schöpwinkel, in der er
Majeſtäten, wobei an der Haupttafel der Kaiſer neben der
der Motor am Kopf mit feſt gekuppeltem Saugpropeller
die Vertreter der Konferenz für Innere Miſſion und die
Königin, gegenüber der König neben der Kaiſerin ſaß. An
ngeordnet; hinter ihm waren die Sitze geſchützt einge=
Gäſte des Abends herzlich willkommen hieß, hielt Geh
dem Frühſtück nahmen außer den Fürſtlichkeiten u. a.
Bot=
baut und größtenteils zu Füßen der Fahrer das Benzin=
Konſiſtorialrat Kayſer=Frankfurt die Feſtanſprache
chafter Goſchen, der Reichskanzler, Fürſt Lichnowsky, das
gefäß montiert. Der Rumpf, dem ſich die Schwanz= und
über: „Licht= und Schattenſeiten aus der
Gefolge, der Ehrendienſt der engliſchen Herrſchaften, di
Steuerflächen organiſch anſchloſſen, ſtützte ſich auf das ro=
Inneren Miſſion”
Vorträge des Evangel
Heoren und Damen der engliſchen Botſchaft und
Staats=
buſte Fahrgeſtell, deſſen möglichſt einfache Liniengebung
Kirchengeſangvereins Offenbach=Bürgel, des
Poſaunen=
ſekretär v. Jagow teil. Nach der Frühſtückstafel kehrter
jetzt allſeitig angeſtrebt wird. Bei der Demontage iſt man
chors und eines Streichorcheſters bildeten die weitere
bemüht, möglichſt keine Spannkabel zu löſen, daher
die Fürſtlichkeiten nach Berlin zurück
wechſelreiche Unterhaltung des ſchön verlaufenen Abends.
klappen beim Doppeldecker die Vertikalſtreben gelenkig zu=
Potsdam 27. Mai. Der Kaiſer und der
Der heutige Tag wurde um halb 9 Uhr durch eine
ſammen, während beim Eindecker beim Anlegen der Flü=
König von England begaben ſich nach der Parade=
Sitzung der vereinigten Ausſchüſſe im Evangel.
gel der obere Spannturm nur eine Drehung erfährt.
So=
tafel um 12.30 Uhr im Automobil nach=Berlin, desgleicher
Vereinshaus eingeleitet, in der interne geſchäftliche
Fra=
mit iſt der Entwicklungsgang zum Standarttyp um ein
die Kaiſerin und die Königin von England
gen behandelt wurden. Um halb 11 Uhr eröffnete der
gutes Stück weitergekommen.
welche kurz vorher noch einen Beſuch beim Prinzenpaa=
Vorſitzende, Geheimer Konſiſtorialrat Kayſer=Frankfurt,
Geſamt=
Auguſt Wilhelm auf Villa Liegnitz abgeſtattet hatten
die Spezialkonferenz und erteilte dann nach Be=
Flugzeit
Berlin, 27. Mai. Der König und die Kö
kanntgabe mehrerer Mitteilungen dem Referenten, Herrr
Um=
Reine
Teilnehmer
mit
nigin von England nahmen nachmittags den Tee
Pfarrer Kohler=Stuttgart, das Wort zu ſeinem
Vor=
gerechnete,
und
Flug
Repara
im kaiſerlichen Schloſſe ein. Um 5½ Uhr erfolgte die
Ab=
trag über „Die Stellung der Inneren
Miſ=
reduzierte
Apparat.
turen und
zeit.
ahrt nach dem Lehrter Bahnhof, wo die Herrſchaften die
Von
ſion zur modernen Jugendpflege‟
Flugzeit.
Zwiſchen=
Reiſe nach London über Vliſſingen um 5 Uhr
moderner Jugendpflege kann man, ſo führte Redner aus,
landungen.
35 Minuten antraten. Das Kaiſerpaar begab ſich von
noch nicht lange reden. Bis vor kurzem gab es nur zwe
Lehrter Bahnhof in das Neue Palais.
I. Alle 3
Etappen legter
zurück:
große Arbeitsgebiete, die ſich mit der Jugendpflege
be=
v. Hiddeßen,
Mars=
ſchäftigten: die Turnerſchaft, die chriſtlichen Vereine jun
10 28,5
Eindecke
(599,7
589,5)
ger Männer und die Jünglingsvereine. Wenn man nun
Luftfahrt.
Rumpler
Canter
von moderner Jugendpflege reden will, muß man bei den
16 35,1
(519,5
476,0)
Taube
neueſten Errungenſchaften einſetzen, die mit ſolcher Kraft
Berliner Frühjahrs=Flugwoche.
Aviatik
Schlegel,
aufgetreten ſind, daßewir uns heute mit ihnen
auseinan=
sr. Dem zweiten Tage der Berliner Frühjahrs=Flug=
17
(508, f
37,9
483,9)
Eindecker
derſetzen müſſen. Der Redner beſchäftigte ſich nun zunächſt
woche war leider kein ſo günſtiges Wetter beſchieden als
Gothaer=
Joly
mit der religionsfeindlichen ſozialdemokratiſchen
Jugend=
dem Eröffnungstage. Ein den ganzen Nachmittag über
59,9
17
Taube
492,4)
(547,6
bewegung und beſprach die verſchiedenen Maßnahmer
drohendes Gewitter kam zwar nicht zum Ausbruch, doch
Carganico, L. V. G.
des Staates, der Kirche und Schule, um dieſe Flut
ein=
gingen verſchiedene heftige Regenſchauer nieder. Trotz=
19 30,7
(455,5
Doppeldecker
460,7)
zudämmen. Preußen ging dann voran mit der Bildung
dem aber wurde fleißig geflogen. Leider ereigneten ſich
v. Beaulieu, Alba
von ſtaatlichen Jugendausſchüſſen, denen es den Weg
im Laufe des Nachmittags drei bedauerliche Unfälle, die
(483,2
2
29
475,0)
tros=Doppeldecker
durch größere Geldmittel ebnete. Jetzt kam nun aber die
anfangs ſehr gefährlich ausſahen, aber glücklicherweiſe
Thelen
36 16,6
neueſte Ingendbewegung: Jungdeutſchland, die zum gro=
(440,1
432,6)
noch glimpflich für die Inſaſſen der betreffenden Appa
ßen Teil als Gegenſatz zur ſozialdemokratiſchen Jugend
Coerper, Jeannin
rate verliefen. Am ſchwerſten ſtürzte der junge Harlan=
49
Taube
bewegung entſtanden iſt und in den bereits beſtehenden
(422,0
19,3
426,7)
Pilot Roth, der bei einem Gleitfluge von hinten von einer
Kaſtner, Albatros.
Jugendverbänden guten Boden fand. Was wollan wir
ſtarken Böe gepackt wurde und mit aller Kraft mit ſeiner
50
Taube
nun gegenüber dieſen modernen Jugendbewegungen, be=
31
465,4
457,7)
Maſchine in die Erde fuhr. Sein Paſſagier, der Monteur
ſonders Jungdeutſchland, tun? Der Redner beſprach
II. Die erſten beiden Etappen
legten zurück
Leckmann, wurde bei dem Sturze, bei dem auch die Ma
dann kurz die Bewegungen „Wandervogel” und „Pfad
chine vollſtändig in Trümmer ging, am Kopfe und an
Freiherr v. Thüna,
indervereine” und ging weiter auf die Stellungnahme
L. V. G.=Doppeldecker
den Beinen erheblich, doch nicht gefährlich, verletzt, wähe
3 59/2
(243,3
239,2)
der Inneren Miſſion zu Jungdeutſchland, beſonders in
rend Roth ſelbſt gänzlich unverſehrt davonkam. Das
Freiherr v. Haller,
Süddeuſchland, ein. Bei allem, was wir gegenwärtig um
Unglück von Roth veranlaßte den anderen Harlan=Piloten
Otto=Doppeldecker
4
(244,9
0,8
245,8)
uns her betrachten, wollen wir nicht im geringſten in di
Wechsler zur vorſchnellen Landung an der Unfallſtelle,
Suvelack, Kondor
Linie verfallen, daß wir anfangen, Konzeſſionen zu
wobei auch Wechsler ſeinen Eindecker zertrümmerte, wäh
Eindecker
11 57,8
(308,
302,9)
,, „
machen, beſonders nach der Seite hin, daß wir uns mehr
rend er und ſein Paſſagier unverletzt davonkamen. Der
III.
Die erſte Etappe legten zurück:
humanitär betätigen wollen, als wirklich chriſtlich. Der
dritte Unfall widerfuhr dem Wrightflieger Sedlmayr. Der
Mars=
Blüthgen,
Redner ſchloß mit einem warmen Aufruf zu feſter Orga
Apparat wurde plötzlich zu Boden gedrückt und traf dabei
niſation unter ſicherer zentraler Leitung, woran auch die
Doppeldecke
2
(129,5
7,1
127,1)
den Flugzeugbeſitzer Schulze derartig heftig, daß dieſer
Innere Miſſion tatkräftig mitarbeiten könne.
Donnevert
Rump=
umfiel und dadurch Quetſchungen an Bruſt und Beinen er
ler=Taube
In der Ausſprache unterſtrich Pfarrer Müller=
2 32,4
(160,1
152,4)
litt, während der Apparat beſchädigt wurde. Geflogen
Sommer,
Euler=
Offenbach beſonders den Standpunkt: keine Konzeſſioner
wurde am Montag um den Wettbewerb für die größte Ge
zu machen. Die Stellung Jungdeutſchlands zu der chriſt=
Doppeldecker
(148,7
16 44
136,0)
amtflugzeit und den Wettbewerb für den kürzeſten Aus=
Zwickau
lichen Jugendfürſorge ſei in Heſſen beſonders glücklich
Mars=
auf.
geartet
Eindecker
— Herr Kaufmann Goers=Straßburg ſpricht
7
Johannistal, 27. Mai. Heute morgen un
32
,,
über die Legung von Sonntagszügen im Elſaß in die
½6 Uhr ſtieg der Flieger Michaelis auf einer Sport
Mittagszeit, wodurch es den Jugendverbänden ermög
liegertaube zu einem Probeflug auf. In einer
* Rom. 27. Mai.
Der Flieger Cevasco, der um
licht werde, den Gottesdienſt zu beſuchen und doch Aus=
Höhe von 50 Metern rutſchte der Apparat ſeitlich ab und
4 Uhr 28 Minuten früh in Mailand aufgeſtiegen war, iſt
wurde vollſtändig zertrümmert. Michaelis
er=
flüge zu unternehmen. — Pfarrer Jäger=Frankfurt
be=
um 12 Uhr 5 Minuten mittags in Rom eingetroffen.
itt einen doppelten Oberſchenkelbruch und anſcheinend auch
tont, daß die ſozialdemokratiſche Jugendorganiſation
Auf dem über Genua erfolgten Fluge hat er nur in Piſa
einen Schädelbruch. Er wurde bewußtlos in das Hoſpital
nicht allein aus der rein negativen Stellung zur Religion
eine Zwiſchenlandung vorgenommen. Der Flieger Deroy,
gebracht.
ihre Kräfte ziehe, ſondern auch aus Einbeziehung der
der gleichfalls in Mailand zu derſelben Stunde
aufge=
wirtſchaftlichen Fragen in die Aufgabe der Jugend.
ſtiegen war, hat über Florenz die Richtung nach Rom
In der weiteren Diskuſſion tritt Kirchenrat Schloſſer
Prinz Heinrich=Flug 1913.
eingeſchlagen
für die Pfadfinder= und Wandervogel=Bewegungen ein.
Rom 27. Mai. Der Flieger Deroy legte den
Techniſche Rückblicke=
-
Sanitätsrat Dr. Bachfeld=Offenbach erzählt einige
Flug Mailand-Rom ununterbrochen zu=
Eine techniſche Veranſtaltung, die wie dieſe in
kraſſe Beiſpiele von ſozialdemokratiſchem Terrorismus
rück und landete 10 Uhr 10 Minuten auf einem Gut in
durchaus ſinngemäßer Erweiterung des Programms, auf
und ſpricht dann noch zur Sonntagsheiligung. —
Stadt=
der Nähe von Rom. Auch Cevasco traf gleich nach
die Erfahrungen der Vorjahre fußend, durch ihre
Aus=
ſchulrat Scherer=Offenbach bezweifelt, ob der von
10 Uhr über Rom ein, mußte aber wegen Nebels noch
chreibungen die deutſche Flugtechnik zu fördern ſucht, eine
Jungdeutſchland eingeſchlagene Weg gegen die
ſozial=
zwei Stunden in der Luft bleiben, bis er eine geeignete
ſolche Veranſtaltung verdient in erſter Linie einen
tech=
demokratiſche Jugendbewegung richtig iſt.
Landungsſtelle finden konnte.
niſchen Rückblick, der in folgenden kurzen Worten gegeben
Es wurde dann folgende Entſchließung geneh
ei: Um der Touren=Flugmaſchine deren folge
HB. London, 27. Mai.
Der Flieger Pizey
migt: „Die 49. Jahresverſammlung erkennt den reichen
rechter Ausbau Zweck und Ziel der Veranſtaltung iſt, mit
unternahm geſtern mit einem Paſſagier verſchiedene Flüg
Segen an, welchen die Jünglings= und chriſtlichen Vereine
überſtarken Rennapparaten gleiche Gewinnchancen zu er
auf dem Flugplatz von Larckhill, als plötzlich in ungefähr
und chriſtlichen Vereine junger Männer ſeit vielen
Jahr=
teilen, iſt beim Prinz Heinrich=Flug die Bewertung der
400 Meter Höhe ein Vergaſerbrand entſtand. De
zehnten geſtiftet haben, und empfiehlt, überall den er=
Leiſtungen nicht lediglich nach der zur Zurücklegung der
Pilot ſchnitt ſofort die Benzinzufuhr ab, um dann in ſtei
probten Weg dieſer Organiſationen zu gehen, ſofern dieſe
einzelnen Etappen benötigten Zeit vorgenommen, ſondern
em Gleitfluge niederzugehen. Während dieſes Abſtieges
nach wie vor in Behauptung ihrer bewährten Grundſätze
dieſe Geſamtzeit wurde zerlegt in die „reine Flugzeit
war der Paſſagierſitz, der ſich zwiſchen Pilotenſitz und
und Verfolgung ihrer Ziele unentwegt weiter ſchreiter
und „die Zeit, die für Reparaturen und Zwiſchenlandun=
Motor befand, derart heiß geworden, daß der Paſſagier
und ſich das Wertvolle, das die modernen Jugendbeweg
gen aufgewendet wurde”. Letztere Zeit wurde voll zur
An=
ſtehend den letzten Teil der Fahrt mitmachen mußte. Die
ungen gebracht haben, bei völliger Wahrung ihrer Eigen
echnung gebracht, erſtere dagegen einer Reduktion unter
Landung ging glatt vonſtatten. Beide Inſaſſen ſprangen
art zunutze machen.
worfen, durch die man die verſchieden großen Motor
ſofort aus dem Apparat heraus, und kaum hatten ſie ſich
Geh. Konſiſtorialrat Kayſer ſprach zum Schluß der
ſtärken der einzelnen Apparate auszugleichen ſuchte. Es
in Sicherheit gebracht, als auch der
Benzinbehäl=
offiziellen Tagung dem Offenbacher Lokalkomitee für die
wurde zunächſt als ſogenannte Normalbelaſtung für den
ter explodierte und die Maſchine vollſtändig
Veranſtaltung der ganzen Generalverſammlung, den Re=
00 PS.=Motor 200 Kilogramm angenommen; jeder
an=
zerſtört wurde
ferenten und ſämtlichen Mitwirkenden nochmals
herzlich=
dere Motor erhielt eine Belaſtung, die im Verhältnis zu
* London, 27. Mai. Aus Montroſe wird gemeldet.
ſten Dank aus und ſchloß hierauf die Verhandlungen.
einer Wertziffer umgerechnet war, die wiederum aus der
daß Leutnant Arthur vom Kgl. Fliegerkorps bei einen
Im Anſchluß an die Verſammlung fand um 1 Uhr ein
ffektiven Ps.=Zahl des Motors hervorging. Bis hierhin
Fluge in der Nähe von Montroſe abgeſtürzt und tot iſt.
gemeinſames Mittageſſen im „Wittenberger Hof”
ließen ſich die Aufſtellungen verhältnismäßig leicht durch
führen. Die Schwierigkeit beſtand darin, dieſe effek
und um 3 Uhr eine Dampferfahrt nach dem
Frank=
tive Ps.=Zahl der einzelnen Motoren genau feſtzuſtel
furter Oſthafen und der Gerbermühle ſtatt.
len. Die Handelsbezeichnungen der Firmen ſind durch
Der Balkankrieg.
aus ungenau. Eine Abbremſung des Motors im
Flug=
zeug vor dem Start bedeutete nicht nur eine außerordent
Die Friedensverhandlungen
Die Berliner Feſtlichkeiten.
liche Belaſtung der Oberleitung, ſondern hätte auch wirk
*.
London, 26. Mai. Die
Botſchafterver=
lich große Schwierigkeiten durch Herbeiſchaffung der nöti=
* Berlin, 27. Mai. Das engliſche Königs
einigung tagte heute bis gegen 6 Uhr. Die Sitzung
gen Meßgeräte gemacht. So blieb denn als einfachſte
paar iſt, wie gemeldet, geſtern abend nach dem Beſuch
dauerte 2½ Stunden. Wie verſichert wird, war der
Mittel die Berechnungsmethode mit der Annahme eines
des großherzoglichen Hofes in Neuſtrelitz wieder in Berlin
Wunſch allgemein der, daß die Friedenspräliminarien
mittleren Kolbendruckes und einer
mittle=
eingetroffen. Auf Befehl des Kaiſers wurde abends in
chleunigſt und ohne Aenderung unterzeichnet werden
ren Umdrehungszahl, für welche Punkte ja ſchor
königlichen Opernhauſe „Kerkyra” gegeben. Der Kaiſer,
Außer mit der Frage des Friedens beſchäftigte ſich die
eine ganze Reihe Erfahrungen vorliegen. Wenn man die
der König und die Königin von England und die Kron=
Botſchaftervereinigung mit dem albaniſchen Statut und
folgende Tabelle kurz überblickt, ſo ſieht man jedoch ohne
prinzeſſin wohnten der Aufführung bei. Der Kaiſer
unter=
vertagte ſich darauf bis Freitag
weiteres, daß die lediglich für das Fliegen aufgewendeter
ielt ſich lebhaft mit dem König und der Königin, die eben=
Zeiten und die Reduktionen das Reſultat kaum in irgent
London, 26. Mai. Die Sitzung der griechiſchen
ſo angeregt mit der Kronprinzeſſin plauderten. In der
einer Weiſe beeinfluſſen. Der Sieger hat etwas über 1.
ſerbiſchen und montenegriniſchen Friedensdelegier=
Pauſe fand im großen Foyer Cercle ſtatt
Stunden für alle drei Etappen benötigt und dafür
ten dauerte anderthalb Stunden. Sie entſchied ſich da=
Potsdam, 27. Mai. Heute vormittag 10 Uhr
be=
auch etwa 600 Minuten reine Fluazeit verwendet, die bei
hin, daß, da die Türkei die Abänderungsvorſchläge der
gann bei herrlichem Wetter die Parade über die
der Umrechnung auf den 95 PS.=Motor mit einer Wert
Verbündeten in Händen hätte, der Augenblick günſtig ſei,
Potsdamer Garniſon in Gegenwart des
Kaiſer=
ziffer von 0,983 nur auf etwa 590 Minuten, alſo rund
offiziell eine Konferenz der Kriegführenden einzuberufen,
3.
2.
5.
[ ← ][ ][ → ] Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1913.
Seite 7.
und daß ſie vorſchlage, daß Grey dies tue. Die bulga
liche
iſt. In dieſem Arbeitsamt ſollen alle zurzeit auf
riſchen Delegierten haben an der Sitzung nicht teilge
Briefkaſten
dem Gebiete der Arbeitsvermittelung wirkenden Stellen
nommen, doch wurde ihnen die Entſchließung mitgeteilt
zu gemeinſamer Tätigkeit nach einheitlichen Geſichtspunk
W W. In dem Referat (9. 2. 12) hieß es wörtlich=
London, 27. Mai. Sir Edward Grey empfing
en zuſammengeſchloſſen werden. Hierbei wird aber die
Die Verbilligung der elektriſchen Energie iſt vorgeſehen
heute nacheinander die Friedensdelegierten je
Selbſtändigkeit der Facharbeitsnachweiſe im großen und
im Vertrage in § 11. Danach wird der Preis für Licht
eine Viertelſtunde im Auswärtigen Amte. Grey erklärte
ſtrom ſchon mit Beginn der Geſellſchaft, alſo mit dem
anzen keine Einbuße erleiden. Die Tätigkeit des Ar
Dr. Danew, daß nach Anſicht der Großmächte eine Er
. April 1912, auf 50 Pfg. ermäßigt, und es iſt weiter in
beitsamtes ſoll ſich zunächſt auf die Stellenvermittelung
örterung nicht mehr ſtattfinden dürfe. Dr. Danew er
Ausſicht genommen, dieſe Ermäßigung demnächſt
für gewerbliche, landwirtſchaftliche und weibliche Arbeiter
widerte, daß er ſofort unterzeichnen könne. Nowako
auf 45 oder 40 Pfg. zu erweitern.
Dienſtboten, Hausbeamtinnen) erſtrecken.
Späterhir
witſch erwiderte, daß durch die Mitteilung eine völlig
ollen auch die Stellenvermittelungen für kaufmänniſche
geänderte Lage eingetreten ſei. Er hoffe aber, daß eine
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Angeſtellte in den Wirkungskreis mit einbezogen werden.
Einigung nicht ausgeſchloſſen ſei, er müſſe jedoch von der
Eine ganz beſonders wichtige Aufgabe des Arbeitsamtes
neuen unerwarteten Haltung und dem Entſchluß der
EnnIIAi!
wird die Lehrlingsvermittelungsſtelle für
Mächte ſeiner Regierung Mitteilung machen
alle Berufe, alſo auch für die kaufmänniſchen, ſein. Mi=
Serbien und Bulgarien
dieſer Lehrlingsſtellenvermittelung iſt eine Berufsberat
ung verbunden, die den Zweck hat, die Eltern auf Berufe
* Belgrad, 26. Mai. Das Regierungsblatt
Sa=
hinzuweiſen, die den körperlichen und geiſtigen Fähig
mouprava drückt ſein tiefes Bedauern über die bluti=
Verlobten
keiten ihrer Kinderſentſprechen, oder ſie von Berufen fern
gen zweitägigen Kämpfe zwiſchen
bulgari=
zuhalten, die keine Ausſicht auf Fortkommen bieten. Herr
ſchen und griechiſchen Truppen aus und er=
Kommerzienrat Frölich empfahl die Unterſtützung der
die ihr künftiges Heim gediegen,
ge-
klärt, Serbien habe nur den Wunſch, daß die beiden
Ver=
geplanten Einrichtung, die ſicher eine erſprießliche Wirkun
schmackvoll und modern einrichten
bündeten alles aufbieten möchten, um der Gier
entgegen=
zeitigen werde.
Dem Antrag ſtimmte die
Verſamm=
wollen, wird eine Besichtigung meiner
zutreten, durch die die teuren Errungenſchaften des letz
lung zu
ten Krieges bedroht würden. Miniſterpräſident Paſitſdh
Weiter berichtete der Sekretär über die
Organi=
ließ heute vormittag den Parteiführern ein ſchriftlichee
feinbürgerlichen
ation der gemeinſamen Meldeſtelle. Nach
Expoſé über die ſerbiſch=bulgariſche Grenzfrage überrei
§ 319 der Reichsverſicherungsordnung kann das ſtädtiſche
chen. Der Inhalt des Expoſés wird bis zur Beantwort=
Verſicherungsamt für die Orts=, Land= und Innungs=
Wohnungseinrichtungen
ung der Interpellation Rjbarac durch den Miniſterpräſi
krankenkaſſe ſeines Bezirks
eine
gemeinſam
denten Paſitſch am 28. Mai geheim gehalten
Meldeſtelle errichten. Bis Inkrafttreten des neuen
empfohlen. —
Meine Möbel zeichner
Krankenverſicherungsgeſetzes
— 1
mu
Januar 1914 —
sich aus durch künstlerische Formen-
Darmſtadt, 28. Mai.
entſchieden ſein, ob die ſeit 1884 beſtehende gemeinſame
schönheit, grundgediegene Qualität u
Meldeſtelle als ſolche weiterbeſtehen oder eingehen ſoll
C) Jahrhundertfeier der Freien Studentenſchaft Darm
In letzterem Falle würde jede Kaſſe ihre eigene
Melde=
infolge niedrigster Geschäftsspesen durch
ſtadt. Vor einem zahlreichen Auditorium von Damen und
telle haben. Die Stadtverordnetenverſammlung hat in
besondere Preiswürdigkeit
Herren fand geſtern abend in dem Hörſaal 330 der Großh
ihrer Sitzung vom 15. Mai d. J. ein Bedürfnis zur Er
Techniſchen Hochſchule der letzte, von der Freien
richtung einer Kaſſe für die landkrankenkaſſenpflichtiger
Studentenſchaft veranſtaltete Vortrag aus An=
OT7o
Verſicherten nicht anerkannt und von der Errichtung eine
KUNKEL
laß der Studentiſchen Jahrhundertfeier ſtatt
beſonderen allgemeinen Ortskrankenkaſſe abgeſehen, de
Herr Profeſſor Dr. Karl Berger ſprach über das Thema
Gr. Ochsengasse 21/23. — Tel. 287.
gegen hat ſie der Ausgeſtaltung der beſtehenden vereinig
„Die Dichter und Dichtungen der
Befrei=
ten Ortskrankenkaſſe für den Bezirk des Verſicherungs
üngskriege” In hochpatriotiſcher Weiſe ſchilderte der
(10791a
amtes Darmſtadt zugeſtimmt. Herr Kommerzienrat Frö=
Redner die geiſtigen und politiſchen Gegenſätze am Aus
Ian
lich iſt für Beibehaltung der gemeinſamen Meldeſtelle
gang des 18. Jahrhunderts, derjenigen Zeit, die ſich vor
die ſeit ihrem Beſtehen zur allgemeinen Zufriedenheit ge
dem Befreiungskrieg im Reich herausgebildet hatte
habe. Die Verſammlung ſchloß ſich dem an.
Dichtung, Kultur und Wiſſenſchaft waren dem Völkerzwiſ
Anſchließend an die Hauptverſammlung fand noch eine
zum Opfer gefallen. Die Dichter waren dem Staat ent=
Vorſtandsſitzung ſtatt mit der Tagesordnung: Bu
fremdet, Kunſt und Wiſſenſchaft war in ihrem Weſen
reauwahl. Es wurden gewählt: zum 1. Vorſitzenden Her=
Dankſagung.
herabgeſunken. Schon Schiller erkannte und bedauerte in
J. Lutz, zum 2. Vorſitzenden Herr Kommerzienrat
Wort und Schrift den Verfall des Vaterlandes und in
C. Wittich, zum Schriftführer Herr Ernſt Waitz und
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
glühenden poetiſchen Dichtungen gab er ſeiner äſthetiſchen
zum Rechner Herr Stadtverordneter Kalbfuß
bei dem Verluſte unſeres lieben Vaters, Schwieger
Stimmung Ausdruck. Der Vaterlandsgedanke war ihm
g. Unfall. Geſtern abend gegen ½8 Uhr lief in der
vaters, Großvaters, Bruders, Schwagers
zum Heiligtum geworden. Die Freude am Staat und das
und
Alexanderſtraße beim Garniſonlazarett ein Mädchen
Wiederaufblühen des geneinſamen Vaterlaizdgedankens
Onkels
in ein Automobil und wurde überfahren. Es
(11884
bildete ſein ganzes Denken und Leben und dieſem Ge
rlitt einen komplizierten Oberſchenkelbruch und
danken gab er in ſeinen Dichtarten Ausdruck. „Ans Vater=
Hautabſchürſungen. Die Rettungswache brachte
land an’s teure ſchließ' Dich an, das halte feſt mit Deinem
das Kind in das ſtädtiſche Krankenhaus, nachdem ihm in
Karl Nungesser
ganzen Herzen. Das ſind die Wurzeln Deiner Kraft.
dem Lazarett bereits ein Verband angelegt worden war.
Neue Gefühlswerte brachte die romantiſche Bewegung
ſagen wir hiermit Allen unſeren innigſten Dank.
Sie vertiefte den nationalen Stolz und eine neue
Ge=
ſinnung ward endlich geboren. Ein neuer Geiſt zur Selbſt=
Letzte Nachrichten.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
befreiung des Vaterlandes war eingezogen und gaben
(Wolffs telegr. Korceſp.=Bureau.)
Volk und Dichter neuen Aufſchwung. Mit dieſer Entwick
Wilhelm Nagel.
lung war auch der Geiſt zur politiſchen Entwicklung ge=
Berlin, 27. Mai. Dem Vernehmen nach ſind die
geben. Kant und ſein Schüler ſie wurden zu Propheten
verhafteten Vorſteher
der Lauenburge
Darmſtadt und Hochemmerich,
der Vaterlandslieder. Sie ſchufen die gewaltige Kriegs=
Depoſitenkaſſe und der Danziger
Privat=
lyrik in Deutſchland deren ſich kein Volk der Erde mehr
den 27. Mai 1913
aktienbank Ultimoengagements im Geſamtbetrage von
rühmen kann. Die Zahl der Vaterlandsdichter wuchs mi
etwa 5 Millionen Mark eingegangen. Die daraus
ent=
der Not und Gefahr. Die Kriegslyrik entwickelte ſich zum
ſtandenen Verluſte werden auf etwa 400000 Mark geſchätzt.
Höepunkt, als 1809 die Oeſterreicher und Tiroler
Auch ſind angeblich Buchfälſchungen feſtgeſtellt worden
das große Vorſpiel der Volksbefreiung eröffneten. Eine
Eſſen, 27. Mai. (Amtlich.) Heute vormittag ent=
Fülle von Kriegsliedern entſtanden in dieſer ſchweren Zei
gleiſte auf dem Bahnhof Mülheim=Ruhr bei der
Aus=
des Kampfes mit dem großen Korſen. Alle Stände des
fahrt nach Styrum vom D=Zuge 190 Kaſſel-Oberhauſer
(Statt beſonderer Anzeige.)
Volkes hatten ſich in Eintracht und Liebe
zuſammenge=
der unbeſetzte Schlafwagen, während der dahinter lau
funden um ihren Zern und Vaterlandsliebe in Liedern
fende Poſtwagen umſtürzte. Von den Inſaſſen des Zuges
zum Ausdruck zu bringen. In geiſtvoller Weiſe ſchilder
Dankſagung.
meldeten ſich fünf Poſtbeamte als verletzt. Das Gleis
der Redner den patriotiſchſten aller Volksdichter Heinric
Mülheim=Ruhr-Duisburg war bis Mittag geſperrt. Der
von Kleiſt und ſeine patriotiſchen Dichtungen, ſein Leban
Für die wohltuenden Beweiſe herzlicher Teil=
Verkehr wurde durch Umſteigen aufrecht erhalten. Die
und ſeine geiſtigen Taten zur Rettung ſeines teure
nahme bei dem Heimgange meines geliebten
Urſache der Entgleiſung liegt wahrſcheinlich in falſcher
Vaterlandes. Die Niederlage Napoleons in Moskau und
Mannes, unſeres treubeſorgten, unvergeßlichen
Weichenſtellung
ſeinen Untergang ſollte dieſer Volksdichter nicht mehr er
Peſt, 27. Mai. Die Verhandlung in dem Ver=
Vaters und Schwiegervaters, des
(11892
leben. Mit dem Sturz des Korſen war auch der Frühlin
leumdungsprozeß iſt heute eröffnet worden, der
im deutſchen Vaterland eingezogen. Alle Knoſpen der
der Miniſterpräſident Lukacs gegen den Abgeordneten
Deſy angeſtrengt hat, der ihn als den größten Pana
Lyrik ſprangen und mit Freude und Zuverſicht wurden
Herrn Robert
Loewe
miſten Europas beſchimpft hatte. In der erſten
Verhand=
alle emporgehoben. Das kam auch in dem herrlichen Lied
lung des Prozeſſes war Deſy zu einem Monat Gefängnis
„Mit Mann und Roß und Wagen, hat ſie der Herr ge=
Gießermeister
und 400 Kronen Geldſtrafe verurteilt worden. Auf die
ſchlagen” zum Ausdruck. Einen breiten Rahmen mit der
Berufung wurde das erſtrichterliche Urteil aufgehoben
Wiedengabe ihrer Freiheitslieder widmete Redngr der
ſagen wir allen Bekannten und dem Werkmeiſter=
und eine neuerliche Verhandlung unter vollſtändiger Zu
Vaterlandslyrikern, Eichendorff, Arndt, Theodor Körner
Verein, beſonders Herrn Pfarrer Dingeldey für
laſſung des Wahrheitsbeweiſes angeordnet. Zu der Ver
Schenkendorf, Rückert und Uhland und ſchilderte deren pa=
Worte, innigſten Dank.
die troſtreichen
handlung iſt eine große Anzahl von Zeugen vorgeladen
triotiſches Wirken im Dienſte des Vaterlandes. Die eigent
darunter Lukacs als Beleidigter und mehrere Staats
lichen Vaterlandsdichter, die ſich im deutſchen Volke feſtgeſetzt
Die trauernden Hinterbliebenen:
ekretäre.
haben, waren Arendt, Schenkendorf und Kör=
Johanna Loewe u. Familie.
Paris, 27. Mai. Die Kammer hat heute mi
ner. Das Muſter eines Volks= und Freiheitsſängers
386 gegen 165 Stimmen den für 1913
erforder=
war Ernſt Moritz von Arndt, deſſen Leben und Dichtungen
lichen Kredit von 234 Millionen für die Zu
der Redner eingehend ſchilderte. Körner und Schenkendor
rückbehaltung des dritten Jahrganges bewilligt.
tanden Arndt treu zur Seite, bis Theodor Körner den Hel=
Paris, 27. Mai. Der Finanzminiſter hat in der
Amtlicher Wetterbericht.
dentod fürs Vaterland ſtarb. In ſeinen Liedern hat
heutigen Kammerſitzung einen Geſetzentwurf ein=
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen,
Schenkendorf für die Befreiung des Vaterlandes das
gebracht, durch den eine Progreſſionsſteuer
Größte und Schönſte geleiſtet, und als Kaiſerherold für
Der hohe Druck über Mitteleuropa beſteht zwar noch
auf Einkommen über 10000 Francs eingeführt wird.
das deutſche Volk wird er unvergeßlich bleiben. Mit
hat ſich aber etwas verflacht. Ueber der Nordſee und dem
Die Steuer ſoll 70 Millionen ergeben und beträgt 1
Pro=
einem warmen Appell an die akademiſche Jugend, für
Kanal liegt ein Ausläufer tiefen Drucks. Wir haben hei
zent bis 50000 Mark, 2 Prozent bis 100000 Mark und
das Vaterland in der Zeit der Not und Gefahr in gleiche:
teres und warmes Wetter. Abgeſehen von Gewittern
3 Prozent über 100000 Mark Einkommen
Weiſe zu handeln, ſchloß der Redner ſeinen mit reichem
war es in Deutſchland trocken. Der Tiefdruckwirbel über
Kopenhagen, 27. Mai. Ritzaus Bureau erfährt
Beifall ausgezeichneten Vortrag
der See dürfte uns heute noch verbreitete Gewitter brin=
Auf Erſuchen des Miniſterpräſidenten iſt heute eine
Zu=
den, die auch vorübergehend etwas Abkühlung verur=
* Der Handelsverein hielt geſtern abend unter der
ſammenkunft zwiſchen den Mitgliedern des
Miniſte=
achen.
riums und des Vorſtandes der Regierungspartei abge
Leitung ſeines Vorſitzenden Herrn J. Lutz ſeine 48
Vorausſichtliche Witterung in Heſſen am Mittwoch
halten worden. Der Miniſterpräſident eröffnete die
Hauptverſammlung ab. Das Protokoll der
vor=
den 28. Mai: Gewitter, ſonſt meiſt heiter und trocken bei
Sitzung, indem er mitteilte, daß das Miniſterium in
ſei=
jährigen Hauptverſammlung wurde genehmigt, ebenſo
wenig veränderter Temperatur
ner letzten Sitzung am Donnerstag einſtimmig beſchloſſen
der Jahresbericht, welcher den Mitgliedern im Druck zu
habe, dem König vorzuſchlagen, zu Klärung der parla
gegangen war. Die Rechnungsablage erſtattete
Tageskalender
mentariſchen Situation den Reichstag baldmöglichſ
Herr Stadtverordneter Th. Kalbfuß. Die Einnahmen
7 Uhr, Ende gegen
Broßh. Hoftheater. Anfang
zuſammen zu berufen, ſowie, daß das Miniſterium ſeine
betrugen 1187,20 Mark, die Ausgaben 1123,01 Mark. ſo
10½ Uhr (Ab. D): „Maria Stuart
Demiſſion gleichzeitig mit dem Zuſammentreten des
daß ein Kaſſevorrat von 64,19 Mark verbleibt. Das Ver
Gaſtſpiel des Frankfurter Intimen Theaters um
Reichstages geben werde. Die Parteileitung hat den Be=
B.
mögen beläuft ſich auf 7697,37 Mark.
Die Rechnung
8½ Uhr im Orpheum
ſchluß einſtimmig gebilligt.
wurde von den Herren Wolff und Waitz geprüft und für
Vortrag um
Populär=wiſſenſchaftlicher
richtig befunden. Dem Rechner wurde Entlaſtung erteil
Uhr in der Eliſabethenkirche
Halle a. S., 27. Mai. In der vergangenen Nacht
und ihm zugleich für ſeine gewiſſenhafte und ſorgfältig
eligiöſer Vortrag um 8½ Uhr im
Evangeli=
ahmten mehrere Studenten in den Trunkenheit den
Kaſſeführung der Dank ausgeſprochen. Bei der Erſatz
ſationszelt am Hallenſchwimmbad (Bibelſtunde um 4 Uhr
Apfelſchuß Tells nach, indem ſich der Student Kruſekopf
wahl wurden die ſatzungsgemäß ausſcheidenden Herren:
daſelbſt)
ein Bierglas auf den Kopf ſtellte, während die
Stadtverordneter Th. Kalbfuß, Kommerzienrat H
-
Vereinigte Ge
onzerte: Ludwigshöhe um 4 Uhr.
inderen mit Revolvern danach ſchoſſen. Hierbei wurde de
Schlager und Kaufmann Wilhelm Kölb durch Zuruſ
ſellſchaft um 7½ Uhr. — Schul’s Keller=Reſtaurant um 7
Student Kruſekopf durch einen Kopfſchuß
ge=
wieder= für den verſtorbenen Herrn K. Egenolf Herr
Uhr. — Heſſiſcher Hof um 8 Uhr
Fabrikdirektor Friedrich May, in Firma Darmſtädter
t5tet
Peſt, 27. Mai. Auf dem Altofener Exerzierplatze
Motorenfabrik, und für den eine Wiederwahl ablehnenden
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
explodierte bei einer Sappeurübung eine Bombe
Herrn Kommerzienrat Ferdinand Jacobi Herr Fabrikant
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
wobei zwei Soldaten getötet und einer verletzt wurde.
Auguſt Jacobi neu gewählt. Herr Sekretär Keßler
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Genua, 27. Mai. Geſtern ſtürzte ſich ein 26
referierte über die von der Zentrale für Arbeits
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
jähriger Student von dem 135 Meter hohen Leuchf
und Wohnungsnachweis, Vorſitzender Herr Bür
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilunger
In
turm herunter. Er wurde vollſtändig zerſchmettert.
germeiſter Mueller, geplante Reform der
Organi=
aus dem Geſchäftsleben: Haus Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
den Taſchen des Leichnams fand man die letztwillige
Ver=
ſation und des Ausbaues der Arbeitsver
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
Es handelt ſich vermutlich um
ügung des Verſtorbenen.
mittelung. Geplant iſt die Errichtung einer zentra
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
eine Liebesangelegenheit
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
len Arbeitsvermittelungsſtelle auf paritätiſcher Grund=
London, 27. Mai. Seit drei Tagen herrſcht in
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
lage gemeinnützigen Charakters. Für dieſe Vermitte=
Viele Perſonen wur=
London eine tropiſche Hitze.
lungsſtelle iſt die Bezeichnung Arbeitsamt gewählt
zurückgeſandt.
en auf der Straße vom Hitzſchlag getroffen.
worden, um auszudrücken, daß die Führung eine behörd=
5
[ ← ][ ][ → ]
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1913.
Seite 8.
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„ „ „
0 Neue Boden=A. A.=Beſ.
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 177,30
80,00
84,50
4½
do.
Aktien inländiſcher
Northern=Paciſic
95,00
. „
85,80
S. 9—11 . . . . . .
127,00
0 Südd. Immobilien
3 Oldenburger . . . . . .
75,60
do.
Transportanſtalten.
Southern=Paciſic
Meininger Hyp.=Bank
89,40
. ,
96,50
2½ Raab=Grazer fl. 150 114,00
9,50
Bergwerks=Aktien.
4 Hamburger Staatsanl.
0 Hamb.=Amerika=Paket=
5 St. Louis und San
do.
85,40
99,00
4 Heſſ. Staatsanleihe
Unverzinsliche
fahrt . . . . . . .
143,50
Francisco. . . . .
4 Rhein.
Hypothek.=Bank
10 Aumeß=Friede .
,
172,00
97,25
(unk. 1912)
4 do. do.
Anlehensloſe.
—
7 Nordd. Lloyd . . . . .
5 Tehuantepec . . . . . .
122,10
92,60
(unk. 1917) . .
95,50
14 Bochumer Bergb.
do.
84,00
3½
Augsburger. . .
f.
6½ Südd. Eiſenb.=Bef. . 128,00
3½ do.
(unk. 1914) .
85,00
Gußſt.
,,,,
213,50
Bank=Aktien.
73,40
Braunſchweiger Tlr. 20 195,00
do.
98,30
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
Aktien ausländiſcher
11 Deutſch=Luxemburg.
Sächſiſche Rente.
76,60
Freiburger . . . . Fs. 15
10 Bank für elektriſche
do.
Transportanſtalten.
3½
86,30
Bergb. . . . . .
157,00
-
98,3)
4 Württemberg unk. 1921
Fs.45
Mailänder . . . .
Untern. Zürich .
193,00
Anatol. Eiſenb. 60½
Städte=
10 Gelſenkirchener . ..
-
182,00
93,80
do. v. 1900
... . Fs.10
do.
7½ Bergiſch=Märkiſche
Einz. Mk. 408 . . 118,25
Obligationen.
9 Harpener
. ...„„
190,00
5
Bulgaren=Tabak=Anl.
. 7
98,90
Meininger .
Bahn
. „
45,40
6 Baltimore und Ohio . 98,75
Darmſtadt . . . . .
96,10
18 Phönir Bergb. und
-
Griechen v. 1887
9½ Berlin. Handelägeſ
Oeſterreicher v. 1864fl. 100
1½
161,25
3½
6 Schantungbahn . . . . 134,00
87,90
do.
Hüttenbetrieb. .
257,60
100,00
Italiener Rente .
do. v. 1858 fl. 100 477,00
6½ Darmſtädter Bank
115,75
4.
8 Luxemb. Prince Henri 169,00
Frankfurt. . .
97,50
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Oeſterr. Silberrente
12½ Deutſche Bank
E.
Ungar. Staats . . fl. 100 411,00
86,50
245½
Oeſt. Südbahn (Lomb.) 26,75
(3½
do.
Caro.
95,30
81,00
. , „ .„„ „
do. Goldrente . . .
89,25
Deutſche Vereinsbank
Venediger . . . . Fs. 30
114,50
6 Pennſylvania R. R. . 111½
6 Laurahütte
Gießen . . . . . . . .
169,00
.. „ „
do. einheitl. Rente
82,90
Deutſche Eſſekt.= unt
Türkiſche . . . . Fs. 400 164,20
do.
10 Kaliwerke Aſchersleben
84,70
Induſtrie=
3 Portug. unif. Serie I
62,60
,
W.=Bank
112,75
,„„
Gold, Silber und
etzte
4
187,25
Heidelberg . . . . . .
Weſteregeln
13
95,80
65,35
do. unif. Ser. III
Aktien.
Diskonto=Kommandit
dioid.
183,00
Banknoten.
30
do.
7½ South Weſt Afriex
87,
do. Spezial . . . .
4 Brauerei Werger
9,80
Dresdener Bank
66,00
150,00
20,36
Engl. Sovereigns . . . .
4
96,60
Karlsruhe . . . . . .
Prioritäts=
5 Rumänier v. 1903 . .
28 Bad. Anilin= u. Soda=
99,75
Frankf. Hypoth.=B.
10
208,00
20 Franks=Stücke . . . .
3½
16, 19
do.
86,00
Obligationen.
do.
6½
v. 1890
-
Fabrik . . . . . .
558,00
Mitteld. Kreditbank
,„
114,60
92,90
Amerikaniſche Noten . . . 4,18%
Magdeburg. . . . . .
do.
14 Chem. Fabrik
Gries=
v. 1905 . .
Nationalb. für Deutſchl.
Südd. Eiſenb.=Geſ.
3½
87,90
116,00
Engliſche Noten . . . . .
20,42
.
* Ruſſen v. 1880 . . . .
4½
heim
7 Pfälziſche Bank. . .
....„
238,50
88,2
Nordd. Lloyd=Obl.
123,25
Franzöſiſche Noten. . . .
81,05
Mainz . . . . . . . .
96,00
89,75
30 Farbwerke Höhſt .
do. v. 1902 . . . .
.617,00
6,95 Reichsbank . . . . .
Eliſabethbahn, freie . .
89,00
13560
1.
Holländiſche Noten. . . .
168,30
3½
do.
do. v. 1905 . . . .
20 Verein chem. Fabriken
99,70
Rhein. Kreditbank.
Franz=Jofefs=Bahn . .
128,00
Italieniſche Noten . . . .
79,15
Mannheim . . . . . .
95,50
-
3½ Schweden . . . .
Schaaffhauſen.
Mannheim . . .
A.
Prag=Duxer
, „ ,
Oeſterr.=Ungariſche Noten
3½
84,85
do.
88,20
4 Serbier amort. v. 1895
79,50
10 Cement Heidelberg . . 141,20
Bankverein . . .
Staatsbahn
Oeſterr.
100,50
.113,00
Ruſſiſche Noten . . . .
München . . . . . .
99,00
4Türk. Admin. v. 1903
81,30
0 Chem. Werke Albert 435,25
Wiener Bankverein
Oeſterr.
88,00
Staatsbahn
. 129,85
Schweizer Noten . . . . .
80,85
Nauheim . . . . .
Türk. unißiz. v. 1903
87,00
14 Holzverkohlung
Kon=
do.
72,00
Pfandbriefe.
Nürnberg . . . . . . .
97,00
Ungar. Goldrente . . .
340,75
85,20
5 Oeſterr.
ſtanz . . . . . .
Südb. (Lomb.)
97,20
4 Frankf. Hypoth.=Bank
3½
do.
Reichsbank=Diskonto
87,00
4
do. Staatsrente.
82,50
, „
130,50
5 Lahmeyer . . . . . .
do.
S. 21. . . . . . .
96,10 14
Offenbach . .
„ . „
Reichsbank=Lombard Zsf. 7
1
2.
Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1913.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts
Darmſtadt.
Gefunden:
1 Zehnmarkſtück.
1 vergoldete
ältere Broſche.
Briefumſchlag mit Zeugniſſen, auf den Namen Häußler lautend.
1 ſchwarzer Halbhandſchuh. 1 gelbes Reifarmband. 2 Schlüſſel (
zu=
ſammengebunden).
1
alte Nickeluhrkette.
1.
chwarze Handtaſche.
rotes Frühſtückstäſchchen. 1 Pappſchachtel
mit 27 Stück
Schuh=
riemen. 1 braunes Portemonnaie mit einigem Inhalt. 1
Verbands=
quittungskarte, auf den Namen Bock lautend.
1
Damenſchirm.
Meterſtab.
1
Selbſtbinder. 1 goldener Herrenring mit Opal.
ſchwarzes altes Klapportemonnaie mit über 2 Mk. Inhalt. 1 ſilb.
Nadel mit rotem Stein. —
Zugeflogen: 1 Wellenſittich.
(11815
16
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 2 Pinſcher. 1 Bernhardiner, 1 Foxterrier (zugelaufen).
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 5. Polizei=Revier
ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde
ſindet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt. (11836
Veteranenſpende.
Aus Anlaß des bevorſtehenden 25jährigen Regierungsjubi=
läums Seiner Majeſtät des Kaiſers hat die Stadtverordneten=
Ver=
ſammlung beſchloſſen, den hier wohnhaften Veteranen der Feldzüge
1866 und 1870/71 eine Ehrengabe zu gewähren.
Die Gabe ſoll allen Veteranen zuteil werden, die ſeit min=
Badetücher in verschiedenen Grössen u. Preislagen.
deſtens einem Jahr in Darmſtadt wohnhaft ſind und ein
Ge=
ſamteinkommen von nicht über 1200 Mark im Jahr aufzuweiſen
Badehandtücher
haben. Bei beſonderen Verhältniſſen kann die Gabe auch bei einem
Stück 75 ₰ 95 ₰ 1.00, 1.25, 1.40 ℳ u. höher.
Heſamteinkommen bis zu 2000 Mark ausnahmsweiſe gewährt werden,
ſoweit die verfügbaren Mittel reichen.
Die Stadtverwaltung möchte erreichen, daß die Gabe, ihrem
Frottierlappen und Badehandschuhe
Zweck entſprechend, allen in Betracht kommenden Veteranen zuteil
Stück 10 ₰ 15 ₰ 25 ₰
wird. Damit es der Stadtverwaltung möglich gemacht wird, die
Zahl dieſer Veteranen feſtzuſtellen, iſt es notwendig, daß eine An=
Frottierstoff am Stück, für Bademäntel und Badetücher.
meldung bei der Stadtverwaltung erfolgt. Für diejenigen Veteranen,
die Mitglieder von Vereinen ſind, kann dieſe Anmeldung durch den
Vereinsvorſtand erfolgen. Diejenigen Veteranen, die Vereinen nicht
angehören, müßten für ihre Anmeldung perſönlich bedacht ſein. Bei
Theodor
der Anmeldung iſt zugleich der Nachweis zu erbringen, daß die in
Betracht kommenden Veteranen an einem der genannten Feldzüge
als Soldaten teilgenommen haben.
Ich fordere hiernach alle Beteiligten auf, bis einſchließlich
zum 7. Juni ds. Js. an den Wochentagen innerhalb der Stunden
(
6
von 8 bis 12½ Uhr und von 2½ bis 6 Uhr auf dem Stadthaus,
Zimmer Nr. 6, mündlich oder ſchriftlich ſich zu melden und hierbei
den Nachweis zu erbringen, daß ſie an einem der genannten
Feld=
züge als Soldaten teilgenommen haben.
(11376a
Darmſtadt, den 16. Mai 1913.
Der Oberbürgermeiſter
Dr. Gläſſing.
Die Fleiſchverdingung für den Standort und den
Truppenübungs=
platz Darmſtadt für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 1913
Markt, am Rathaus.
(11852mo
findet am 3. Juni 1913, 9 Uhr vormittags, im Geſchäftszimmer des
Proviantamts — Eſchollbrückerſtraße 25
Die
Lieferungs=
ſtatt.
bedingungen liegen in der Garniſon=Fleiſchausgabeſtelle —
Blumental=
ſtraße 111 — aus, können auch gegen Bezahlung der Selbſtkoſten von
0,50 Mk. bezogen werden.
Verſiegelte Angebote mit der Aufſchrift „Angebote auf
Fleiſch=
lieferung” ſind im Geſchäftszimmer des Proviantamts vor Beginn
Schulgeld=Erhebung.
des Termins abzugeben
relephen Großh. Kabinettsqut reiephen
Die Lieferung für den Truppenübungsplatz erfolgt zuſammen
Das Schulgeld für das Großh
mit dem Bedarf für die Garniſon Darmſtadt nach den für die Garniſon
183
Realgymnaſium, die Großh. Lie
183
gültigen Bedingungen durch die Fleiſchausgabeſtelle
=
Kranichstein=
bigs= und die Großh. Ludwigs=
IV,11475,64
Proviantamt Darmſtadt.
Oberrealſchule, die Vorſchule der
empfiehlt durch die eigenen Milchwagen täglich frei Haus:
die Vik=
Großh. Gymnaſien,
Die Herſtellung von Kleinpflaſter auf Beſchotterung zu einem
toriaſchule und das Lehrerinnen=
Fahrweg auf dem Kavallerie=Exerzierplatz bei Weiterſtadt ſoll
Friſche, beſte Vollmilch und Kindermilch,
eminar, die Eleonoren= u.
Frauen=
in einem Los öffentlich vergeben werden.
Schlagrahm, ſüßen und ſauren Rahm,
chule ſowie die Mittelſchulen für
Die Zeichnungen und Bedingungen liegen im Geſchäftszimmer
das II. Kalender=Vierteljahr 1913
des Militär=Bauamts Darmſtadt, Riedeſelſtraße 60, II., während der
feinſte Tafelbutter und friſche Eier aus
5
iſt, bei Meidung des Beitreibungs=
Dienſtſtunden vormittags von 8½ bis 12½ und nachmittags von
eigener Zucht.
verfahrens, bis Ende d. Mts. an
3 bis 6 Uhr offen und können daſelbſt die Verdingungsunterlagen
den Werktagen vormittags von 8
zum Preiſe von 70 Pfg. gegen poſt= und beſtellgeldfreie Einſendung
Außerdem hat Herr Wilh. Reitinger, Soderſtr. 2,
bis 12½ Uhr, hierher zu entrichten
des Betrages bezogen werden.
Darmſtadt, den 20. Mai 1913.
Die ausgefüllten Angebote nebſt den vorgeſchriebenen Proben
Telephon 1834, den Weiterverkauf meiner Kindermilch
Die Stadtkaſſe.
ind verſiegelt, mit entſprechender Aufſchrift verſehen, bis zum 9. Juni
übernommen, und bitte ich, von dieſer günſtigen Gelegen=
(11493a
Koch.
(
ds. Js., vormittags 10 Uhr, an vorgenanntes Geſchäftszimmer
poſt= und beſtellgeldfrei einzuſenden, zu welchem Zeitpunkt die
Er=
heit Gebrauch zu machen.
Der Plan über die Herſtellung
Adolf Hagedorn.
einer oberirdiſchen
Tele=
(IV,11845,85
öffnung erfolgt.
graphenlinie an der Nieder=
Die Zuſchlagsfriſt beträgt 28 Tage.
Gummi-Mäntel
Ramſtädterſtraße und dem Licht=
Militär=Bauamt.
wieſenweg liegt bei dem
Kaiſer=
lichen Telegraphenamt hier von
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Darmſtadt, 26. Mai 1913.
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Es waren zwei Königskinder..
hole ich Dir — ſie iſt glücklich! Denn ich kenne ſie und
ging weiter.
Roman von Guido Kreutzer.
beobachte ſie und ſehe, wie ſie von Tag zu Tag mehr auf=
Alſo werde ich Dir den eklatanten Gegenbeweis
lie=
blüht. Sie iſt doch überhaupt ein ganz anderer Menſch
(Nachdruck verboten.)
fern, daß ſelbſt zwei Monate Seſtri oder Portofino unſere
24)
Ja, das erzählſt Du mir immer wieder. Und dennoch
geworden, das ſagt auch Karla. Sie läßt ſich von ihrer
Freundſchaft nicht im mindeſten beeinfluſſen.
verſtehe ich nicht die Gründe Deiner Weigerung.
Liebe treiben und fragt nicht, an welchem Ufer ſie mal
Außerdem ſind all dieſe Erwägungen doch eigentlich
Den erſten erwähnte ich bereits: — an der Riviera
landen wird. Das iſt unter Umſtänden die beſte aller
überflüſſig, Du kennſt ja das Kabeltelegramm aus Ceylon,
Philoſophien. Nach oben ſehen und doch nicht den Boden
braucht man keinen Führer; da genügt es, um ſich zurecht
in dem mein Vater ſeine Zuſtimmung zu dieſer Reiſe gab
unter den Füßen verlieren! In einem andern Menſchen
zu finden, daß man Mitmenſch und Zeitgenoſſe iſt.
und gleichzeitig den Wunſch ausſprach, Dich in meiner
ganz aufgehen und doch dabei ſich ſelbſt treu bleiben! .
Darum handelt es ſich im übrigen auch nicht.
Was
Begleitung zu ſehen.
Was folgſt Du ihr nicht auf dieſem Wege, Albrecht Georg?
dagegen weitaus beſtimmender für mich iſt: —
Der Oberleutnant Graf Hortenbrügg lachte plötzlich
ich ſtöre
Was zermürbſt Du Dir den Kopf mit Befürchtungen, die
Euch!
ſeiner kurzen Art auf.
in
Dir den ruhigen Genuß ſchmälern?! Sei doch endlich da=
Markus! . .. der junge Prinz war ruckhaft ſtehen ge=
Stimmt, dieſe Debatte hätten wir uns getroſt ſparen
von überzeugt — wem Hella Uttenreut erſt mal die Hand
Aber weißt Du,
blieben; eine unmutige Ader ſprang zwiſchen den Brauen
können. Auf höchſtdesſelben Wunſch . . .
gereicht hat, zu dem ſteht ſie auch! Und ich meine, das iſt
worüber ich mich noch immer amüſiere? Ueber Hellas
un=
auf.
doch ſchließlich das Wertvollſte und das Beſte, was eine
Aber ſein Adjutant verlor nicht die gelaſſene Ruhe.
bändige Ausgelaſſenheit, als dieſe Zuſtimmung eintraf.
Frau uns geben kann.
Sowas von wirbliger Luſtigkeit hab ich in meinem Leben
Exeuse, lieber Albrecht Georg, doch altbewährte Er=
Sicher! ſagte der Jüngere mit tiefem Aufatmen.
noch nicht geſehen. Zuletzt wußte ich faſt ſelbſt nicht
fahrungsſätze ſchafft kein Stirnrunzeln aus der Welt. Und
Sicher iſt es das Beſte, Markus. Aber Glück macht nicht
mehr, wo mir der Kopf ſtand. Aber das macht das Glück
einer der älteſten iſt dieſer: — wenn zwei gegenſeitig
an=
nur egoiſtiſch, ſondern auch argwöhniſch. Vielleicht wirſt
und die Freude; da werden Frauen ſofort wieder zu
einander intereſſierte Leutchen in die Einſamkeit reiſen,
Du das auch noch empfinden.
ihrer ſorgſam
um ſich ſelbſt und . . . ſagen wir mal . . .
Kindern!
Und dann verhielten ſie beide gleichzeitig den Schritt,
Der Erbprinz hatte ein einziges Wort herausgegriffen.
ausbalanzierten Seelenharmonie zu fröhnen, ſo iſt bei die=
Iſt das nicht Dein Burſche, Markus?
ſer Prozedur niemand überflüſſiger, als der bekannte,
Ueber dem grübelte er.
Ja, ich ſehe eben. Was will denn der hier?
Wirklich, Markus . . . Glück? Iſt ſie glücklich; ganz
„lachende Dritte‟
Im Sturmſchritt kam er von der Querallee her; blieb
Wenn dieſer Dritte aber ein ſo vertrauter Freund
glücklich?
-
Hacken zuſammen
mit drei Schritt Diſtanz ſtehen —
Ganz, lieber Freund, beruhigte der Küraſſier. Frage
beider Parteien iſt?
Mütze herunter — er zog ein Telegramm aus der Taſche;
mich nicht, ob ſie mit mir darüber geſprochen hat. Das
Dann am allerwenigſten! Denn es gibt für eine
ein paarmal mußte er erſt nach Luft ſchnappen, ſo außer
tat ſie nicht; es gibt Dinge, die ſo empfindlich und ſo
Freundſchaft nichts gefährlicheres, als ſie wochenlang ſol=
Atem war er.
leicht verletzlich ſind, daß man ſie nur berühren darf, wenn
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Iſt vor zwanzig Minuten gekommen . . .
ich mußte
Ich nehme an Deinem Vater aufrichtigen Anteil und
ventuelle Operation. Er preßte die Lippen aufeinander.
und dann
mich erſt zum Herrn Grafen durchfragen
möchte deshalb mit nach Bronkow hinauskommen. Biſt
, , ,
Ein ſeltſam bohrender Schmerz ſchoß ihm blitzartig durch
hier der Poſten ohne Ausweis nicht paſ
wollte mich . .
Du einverſtanden?
Schläfen.
die
Markus nickte ſchweigend. Albrecht Georg drückte
ſieren laſſen
Albrecht Georg machte den gewaltſamen Verſuch, die
Geſtatten Durchlaucht, daß ich öffne.
aufmunternd die Hand.
ihm
Spannung der Situation durch ein gutmütiges Scherz=
Aber ich bitte, lieber Graf.
Sei doch nicht ſo faſſungslos, Lieber. Noch iſt es doch
wort zu löſen.
Der Oberleutnant hatte die Depeſche ſchon aufgeriſſen;
gar nicht ausgemacht, daß es ſich wirklich um ein ſchwer=
Das ſieht ja ganz gefährlich aus, lieber Profeſſor.
wiegendes Evenement handelt. Wie leicht wird in der
halblaut, ſtockend:
las
Tant de bruit für einen vorausſichtlich temporären
Ka=
erſten Beſtürzung ſolche Depeſche geſchrieben.
Herr Graf ſchwer erkrankt. Wenn
möglich, ſofort
arrh Ich garantiere, daß Sie Ihre Mordwerkzeuge
um=
kommen. Arzt mitbringen. Torgelow
Ein ſtummes Achſelzucken; man ſtieg ein; die Poſten
onſt mobil gemacht haben
alutierten; der Leibjäger ſchwang ſich neben den Kutſcher
Er warf den Kopf zurück, als habe man ihn mitten
Der alte Herr richtete ſich wieder hoch. Sein ſtrenges
auf den Bock; er beſaß bereits ſeine Inſtruktionen.
ins
Geſicht geſchlagen. Er war ſehr blaß geworden.
Gelehrtengeſicht blieb unbeweglich. Hinter den goldge=
Die Pferde zogen an.
Mein Vater . . was iſt da paſſiert?
Vor drei
, ,„
faßten Brillengläſern leuchteten zwei ſcharfe kluge Augen
Tagen hab ich ihn doch noch geſehen . . . er war kerngeſund
Ich habe durch den Haushofmeiſter an Profeſſor
Hein=
in wundervoller Klarheit.
und jetzt . . .
,
elmann telephonieren laſſen. Er iſt zu Hauſe. Wir fah
Hoffentlich, Durchlaucht. Mehr kann ich nicht ſagen.
Auch der Erbprinz war über dieſen unvermuteten
ren
heran und nehmen ihn gleich mit.
Denn ich habe das Prinzip, Wetten und Diagnoſen immer
Vorfall konſterniert. Kurzentſchloſſen nahm er das Tele
Der Oberleutnant riß ſich gewaltſam zuſammen.
erſt abzuſchließen, wenn jeder Irrtum unmöglich iſt.
gramm und überflog noch einmal deſſen Inhalt
Der Leibarzt Deiner Tante, nicht wahr?
Damit verſtummte das Geſpräch wieder
Von der Art der Krankheit iſt nichts erwähnt —
merk=
Ja; und nebenbei ein ſehr naher Bekannter Deines
Der Wagen ratterte durch die Stadt, jagte über den
würdig
Vaters, den Du damit in die beſten Hände gibſt,
ſpritzenden Schotter der Chauſſee. Nur das monotone,
Wahrſcheinlich läßt ſie ſich nicht ohne eingehende Un=
Das iſt mir eine große Beruhigung.
haſtende Trappeln der Pferdehufe zerriß die traumhafte
terſuchung feſtſtellen. Darf ich Durchlaucht gehorſamſt
Sei verſichert — was irgend im Bereich der Möglich=
Stille des Sommermorgens, der mit weichem
Flügel=
hitten . . . .
keit liegt, geſchieht
ſchlag über der blühenden Blachfelder zog . . .
Sie bekommen einen Wagen und einen Arzt — ſelbſt=
Sie ſchwiegen, bis ſie vor der Villa des Profeſſors
Die beiden hochtrabenden Brandfüchſe waren der
verſtändlich. Wir wollen das ſofort ordnen.
hielten. Heinzelmann erwartete ſie ſchon am Portal.
Stolz des Stalles von Schloß Monrepos. Wie ſehr ſie
Der Burſche, den man nicht mehr brauchte, wurde wie=
Er beſaß eine hohe imponierende Greiſengeſtalt, die ſich
ihre Favoritenſtellung verdienten, das bewieſen ſie auf
der nach Haus geſchickt. Die beiden Herren eilten dem
noch ſtraff aufgereckt hielt. Nur mit ſtummer
konventio=
dieſer Fahrt. Sie gingen wie die Puppen und hatten
Schloß zu. Hier traf der junge Thronfolger ſeine
Anord=
teller Verbeugung grüßte er die beiden Herren; kein
kein naſſes Haar, als ſie eine halbe Stunde ſpäter in
ele=
nungen.
Wort. Einer jener Spezies vielbeſchäftigter Leute, die
gantem Schwung um die kiesbeſtreute Auffahrtsgruppe
Ein paar kurze knappe Befehle — Lakaien und
Be=
gerade das unbedingt Erforderliche ſprechen. Dann nahm
des Brokower Herrenhauſes bogen.
amte ſpritzten auseinander.
er den ihm reſervierten Platz ein. Und während der
Binnen fünf Minuten ſtand ein angeſchirrter Jagd=
Wagen bereits weiterrollte, verſtaute er ſeine große gelb=
Fortſetzung folgt.)
wagen vor dem Portal.
lederne Handtaſche ſorgſam unter dem Sitz.
8
[ ← ][ ][ → ] Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1913.
Seite 15.
Freiherr S. A. v. Oppenheim, der in dieſer
Bd. 339: Moderne Chirurgie. Von Dr. med. Ju=
Saiſon bei weitem erfolgreichſte deutſche Rennſtallbeſitzer
Sport, Spiel und Turnen.
lius Feßler, a. o. Univerſitätsprofeſſor in München. Mit
hat nach dem Siege von Majeſtie im Großen Preis von
52 Abbildungen im Text. — Bd. 379: Experimen
zr. Radrennen. Rütt und Ellegaard begegneten
Magdeburg und von Blautopaz im Hoppegartner Fels
telle Abſtammungs= und Vererbungslehre
ſich neuerdings in Antwerpen. Das Match endete mit
Rennen die erſten 100000 Mark Gewinne überſchritten.
Von Privatdozent Dr. Ernſt Lehmann. Mit 26
Abbil=
einem Siege des Dänen. Beide gewannen je einen Lauf
Die durch 11 Siege zuſammengebrachte Gewinnſumme
dungen im Text
mit Reifenſtärke, aber im Entſcheidungslauf ſiegte dan
des Schlenderhaner Züchters beträgt 110920 Mark, davon
Eine
Blücher in ſeinen Briefen”
Ellegaard mit einer Viertellänge. Rütt revanchierte ſich
gewann Cſardas 39000 Mark, Majeſtic 34 200 Mark, Blau
Auswahl der originellſten Briefe des Marſchall Vorwärts
durch einen ſicheren Sieg mit einer halben Länge über
topaz 14000 Mark, Orchidee 12100 Mark, Iſolde 6500
unter Beibehaltung der Original=Schreibweiſe von J. R.
Ellegaard im Vorgabefahren, in welchem beide Größen
Mark, Flitter 5000 Mark und Mandragora 120 Mark.
Haarhaus. Leipzig, C. F. Amelangs Verlag. In Leiner
vom Mal ſtarteten. Dritter wurde der Belgier Janſſens
Inntereſſant iſt, daß die dreijährige Orchidee kaum trainiert
gebunden 1 Mk. Im Zuſammenhang mit der
vortreff=
mit 70 Meter Vorgabe, 10 Meter zurück. Das
Verfolg=
wird, da die Stute ſchlecht frißt. Die Fels=Tochter
tum=
lichen Einleitung, die eine kurze Charakteriſtik Blüchers
ungsfahren zwiſchen Vanhouwaert und Lapize gewann
melt ſich größtenteils auf der Wieſe des Union=Geſtüts und
gibt, erhalten wir in dieſem Bändchen ein getreues, le
Vanhouwaert in 8 Min. 7 Sek. nach Zurücklegung von
erhält nur ab und zu einen Kanter. In rennmäßiger Ver
bensvolles Bild des großen volkstümlichen Helden der
5,725 Kilometer und Verlinden ſiegte gegen Luyck in 8
faſſung wird ſie lediglich durch das Laufen in den Renner
Befreiungskriege. Die zahlreichen Berichte, die Blücher
elbſt erhalten. Es hat ſich herausgeſtellt, daß dieſe Be
Min. 20 Sek. nach 5,800 Kilometer. In dem Match
zwi=
ſelbſt aus dem Felde an ſeine Gattin ſendet, ſind
gleich=
ſchen Poulain und Van Bever gewann Poulgin zwei
handlungsweiſe bei der diffieilen Stute die rationellſte
zeitig ein lebendiges Stück Zeitgeſchichte jener großen
Epoche, die uns jetzt täglich ins Gedächtnis gerufen wird
Läufe. Zum dritten Male ſtanden ſich dann Rütt und
Elle=
iſt, denn ſie hat jetzteſchon 3 Rennen hintereinander ge=
Die Herſtellung von Schaumwein
gaard in einem Manxſchaftsfahren über 50 Kilometer
wonnen, während ſie vorher nach regelmäßigem Training
und Obſtſchaumwein. Von Dr. Herbert
Rhein=
gegenüber. Rütt, der in allen fünf Klaſſements leichter
bei ihrem erſten Verſuch in Hamburg unter aller
Er=
erg. Preis gebunden 1,50 Mk. (Leipzig 1913, Dr. Max
vartung lief.
Sieger blieb gewann dieſes Rennen mit Vanhouwaert
Jänecke, Verlagsbuchhandlung). Das Buch ſtellt ſich zur
als Partner in 1 Std. 12 Min. 34,1 Sek. mit 15 Punkten
Aufgabe, dem Leſer eine kurze Ueberſicht über die Her
gegen Ellegaard-Lapize 8 Punkte. und Poulain-Ver
tellung der Schaumweine und Obſtſchaumweine zu ver
inden 5 Punkte.
Literariſches.
mitteln. Zunächſt wird die hiſtoriſche Entwicklung dieſer
sr. Pferde=Rennen, Hoppegarten. 4.
Klaſſen=
Induſtrie beſprochen und dann die Produktionsgebiete
* In der Sammlung wiſſenſchaftlich gemeinverſtänd
erſatz=Preis; 5000 Mark, Diſtanz 1600 Meter:
1. Kgl
behandelt. Hierauf wird auf die eigentliche Bereitung
licher Darſtellungen aus allen Gebieten des Wiſſens
Hauptgeſtüt Graditz’ Magellan (F. Bullock), 2. Sankt
Theo=
der Weine eingegangen
Aus Natur und Geiſteswelt” herausgegeben
bald (W. Plüſchke), 3. Sternum (Schläfke). Tot. 10:10.
Karl Gerhard, Patriotismus und
von der Verlagshandlung B. G. Teubner in Leipzig
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Erziehung. 10 Bogen 8' 2 Mk. Otto Wigand,
Leip=
jeder Band 1 Mark, bezw. 1,25 Mark) ſind ferner erſchie
Preis von Müncheberg; 5000 Mark, Diſtanz 2000 Meter:
ig. Der Verfaſſer vorliegender Schrift erörtert zunächſt
nen: Bd. 20: Das Eiſenhüttenweſen. Von Geh.
1. Frhr. S. A. v. Oppenheim’s Orchidee
II (Archibald),
was Patriotismus iſt und welche Arten er hat. Er zeigt
2. Animato (F. Bullock), 3. Comet (Raſtenberger). Tot.
Bergrat Prof. Dr. H. Wedding. Mit 15 Textfiguren. 4.
ann, daß auf unſeren Schulen die Jugend zur Nach
luflage. —
Bd. 39: Abſtammungslehre und
25:10. Pl. 14, 16:10. Unpl.: Rowdy (4), Rubel, Exarch.
ahmung alles Fremden, ja ſogar zur Verherrlichung des
Ueberlegen 2—3—2 Lg.
Darwinismus. Von Prof. Dr. R. Heſſe. Mit 38
— Boris=Rennen; 3800 Mark,
Fremden erzogen wird und hierin die Urſache unſerer
Abbildungen im Text. 4. Auflage. — Bd. 49: Die
diſtanz 1600 Meter: 1.— Hr. E. Hering’s Naſeweiß
Schwäche, unſerer Nachahmungsſucht liegt. Die Schrift
(Scheffer) 1. — Geſtüt Leutſtetterf’s Vorhand (Davies),
Jeſuiten. Eine hiſtoriſche Skizze. Von Profeſſor H
fordert eine nationale Erziehung, zeigt ihre Notwendigkeit
und die Art ihrer Einführung
Boehmer in Bonn. 3., vermehrte und verbeſſerte Auflage
3. Caban (Drechsler). Tot. 32:10. Pl. 22:10. (Naſeweiß)
Tot. 46:10. Pl. 25110. (Vorhand). Pl. 50:10.
Die Spirituoſen=Induſtrie. Von Otto
Bd. 57: Die Entwicklung des deutſchen
Unpl.:
Wirtſchaftslebens
Kullmann. Preis gebunden 2,80 Mk. (Leipzig 1913,
Contra (4), Jungchen, Cavalier, Peking, Oranier, Jra,
im 19. Jahrhundert
Dr. Max Jänecke, Verlagsbuchhandlung.) Das auf lang=
Fünf Vorträge von Profeſſor Dr. Ludwig Pohle in
Dekameron, Abdul Hamid. Totes Rennen-1½—1 Lg.
jährigen Erfahrungen beruhende Werk des in Fachkreiſen
Frankfurt a. M. 3. Auflage. — Bd. 70: Die Befruch=
Fels=Rennen; 13000 Mark. Diſtanz 2000 Meter: 1. Frhr.
bereits aufs beſte bekannten Verfaſſers, der auch literariſch
S. A. v. Oppenheim’s Blautopaz (Archibald), 2. Nikias
ung und ihre Beziehung zur Vererbung.
auf dieſem Gebiete verſchiedentlich ſich betätigt hat, wird
Von Prof. Dr. Ernſt Teichmann. Mit 8 Abbildungen im
(F. Bullock), 3. Hebron (Burns). Tot. 16110.
Pl. 12,
icher von allen, die ſich über die Herſtellung geiſtiger Ge=
17110. Unpl.: Spleen. Verhalten 5—3—6 Lg. —
Trachen=
Text und 4 Doppeltafeln. 2. Auflage. — Bd. 90: Der
tränke unterrichten wollen, willkommen geheißen werden.
berg=Rennen; 5000 Mark. Diſtanz
400 Meter: 1.
Mond. Von Prof. Dr. Julius Franz. 2. Auflage
Gr. E
Die durch zahlreiche Abbildungen erläuterte Darſtellung
Treubergs Feſttarok (Liſter), 2.
Flitter (Archibald), 3.
Mit 34 Abbildungen im Text und auf zwei Doppeltafeln
ſetzt keinerlei weitergehende Fachkenntniſſe voraus und die
Wad (Shurgold). Tot. 67110. Pl. 31, 16:10. Unpl.:
Bd. 110. Das aſtronomiſche Weltbild in
am Schluß beigegebene Auswahl bewährter Rezepte ver=
Star, Pelikan, Auſterlitz, Kanter 3—Kopf. —
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Wandel der Zeit. Von Prof. Dr. S. Oppenheim.
mag beſonders wertvolle Anregungen für die Praxis zu
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2. Auflage. (Prager Hochſchulkurſe. Band II.) Mit 19
geben.
F. W. Mayer’s Dürkheim (Lane), 2. Querſchlag (Bleuler)
Abbildungen im Text. — Bd. 120: Arithmetik und
Fabrikation alkoholfreier Getränke.
3. Nonſens (Raſtenberger). Tot. 134:10. Pl. 42, 43, 55.10
llgebra. Von Prof. Dr. P. Crantz. Bd. I. 3. Aufl.
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Von Dr. E. Luhmann. Bibliothek der geſamten Lebens=
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Bd. 167: Die Funkentelegraphie. Von
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mittelinduſtrie. Herausgegeben von Dr. Georg Lebbin
Muſchy. Pacific, Bode, Kondor, Wolka, Scipio Africanus,
poſtpraktikant H. Thurn. 2. Auflage. Mit 53 Illuſtratio
Band 3. Preis geb. 2,80 Mk.
Leipzig 1913, Dr. Max
Wavellit. Kampf ½—1 Lg.
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Schluß=Handikap: 5000
nen. — Bd. 174: Englands Weltmacht in ihrer
Jänecke. Verlagsbuchhandlung).
Der Verfaſſer hat ver=
Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Gr. Seidlitz=Sandrtyky’s
Entwicklung vom 17. Jahrhundert bis au
ucht, alles neue, ſoweit es ſich als wertvoll erwieſen hat
Miesmuſchel (Shatwell), 2. Bignonne (Schläfke), 3
unſere Tage. Von Wilhelm Langenbeck. 2. Auflage.
n ſeiner Darſtellung eingehend mit zu berückſichtigen, ſo
L’Amour SShurgold). Tot. 75110. Pl. 25, 36, 19110
Mit 17 Bildniſſen.
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daß das Buch dem gegenwärtigen Stand der Technik ent
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Infiniteſimalrechnung mit einer hiſtoriſchen
ſpricht und ein bequemer Ratgeber für alle, die ſich über
Ordner, Lupus, Burgunder, Reichspoſt, Planet. Sehr
eberſicht. Von Dr. G. Kowalewski, a. o. Profeſſor der
dieſe Induſtrie oder über einzelne Teile davon unterrich
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Mathematik an der Univerſität Bonn. 2. Auflage.
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2
5
Nummer 122.
Darmſtadter Tagolatt, Mittwoch, den 28. Mat 491₰.
Seite 10.
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[ ← ][ ][ → ]
1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
§ 12.
Mitwoch, 28. Maſ.
1915.
meenen ute
M e
Mat 21075 (r. 2.50,
ken 25—25,25. Roggenmehl, hieſ., Nr. 0 25—25,25, Nr. 1
Peſt Mai 178,70 (— 2,90), Paris Mai 234,80 (* 2,45),
23,50—23,75, Nr. 2 21,50—21,75.
Liverpool Juli 168,30 (* 2,55). Chicago Mai 141,85
(* 3,05), Roggen: Berlin Mai 167,50 (— 075), Hafer=
Neuestes
Berlin Mai 163,75 (—1), Futtergerſte: Südruſſ. fr.
Getreide=Wochenbericht
Hamburg unverzollt Mai 123,05 (* 2,25), Juli 121,75
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
patentiertes
1), Mais: La Plata ſchwim. 117 (* 2), Mai/Juni
vom 20.—26. Mai.
110 (—), Donau Mai Juni 113 (—) Mark.
Die Anregung zu der feſteren Tendenz, die ſich in der
ebebeg
mildes
Berichtswoche auf dem Weltmarkte bemerkbar machte, ging
Ee diefenboeh &4
erprobtes
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
von Amerika aus, wo=Inſektenſchäden, ſowie das im
p. R. P. 24oko?
G27Mſen Sd
Nordweſten Kanadas berrſchende trockene Wetter ſpekula=
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
C.3 Ertr. (aSc.Sggr. 016 62
tive Kaufluſt hervorriefen. Die großen Weltverſchiffungen
6 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
Melairmtel.
machten dem gegenüber um ſo weniger Eindruck, als man
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
60 Perlen M150
bis zum Einbringen der neuen Ernte noch mit einem ſtar=
Reguliert die
Geborene. Am 16. Mai: Dem Pförtner am Stadt=
I A. DIEFENBAcH
ken Importbedarf rechnet. So ſoll Frankreich außer den
krankenhauſe Albert Martin, Bismarckſtraße 28, ein S.
Mhluune
bisher importierten 650 000 Tonnen Weizen noch etwa
29
Artur. Dem Schmied Johann Peter Weimar, Arheil=
Apotheke
Verdadume.
e,
450000 To. benötigen, und der Einfuhrbedarf Italiens
ger Straße 38, eine T. Margarete. Am 22.: dem
Buch=
wird, nachdem bereits 1,3 Millionen To, importiert ſind,
SZEim
drucker Georg Heinrich Auer, Helfmannſtraße 56, ein S.
Erhältlich in Apotheken.
noch auf etwa 6—700 000 To. geſchätzt. Angeſichts dieſer
Ludwig Heinrich Philipp. Am 18.: dem Schneider Joh.
Situation zeigte ſich England wieder kaufluſtiger. Die
(III, 10672)
Ludwig Willmann, Neckarſtraße 22, eine T. Dorothea
franzöſiſchen Mühlen beobachten bei weiteren
Erwerbun=
e
Katharina Ottilie. Am 22.: dem Techniker Georg
Mel=
gen Vorſicht und beſchränken ſich überdies auf den Bezug
chior Lichel, Neue Niederſtraße 13, eine T. Blenda. Am
kaliforniſchen und auſtraliſchen Weißweizens, während ſie
19.: dem Schreinermeiſter Adam Hieronymus,
Kies=
für deutſchen Weizen nicht mehr Käufer ſind. Die Berichte
ſtraße 21, ein S. Adam. Am 18.: dem Metzger Peter
Landwirtſchaftliches.
über den Felderſtand in Frankreich lauten nicht ſonderlich
Diehl, Schloßgaſſe 3, eine T. Katharina. Am 24.: dem
günſtig, aber andererſeits rechnet man wohl auf baldige
Oberlehrer Franz Taver Streicher, wohnhaft in Bie=
H. Frankfurt a. M., 26. Mai. (Fruchtmarkt=
Zufuhren aus den nordafrikaniſchen Kolonien, und das
berſtein (Kreis Fulda), hier Schloßgraben 7, eine T.
bericht.) Bei reichlichem Angebot war jedoch der
Ver=
hält anſcheinend die Unternehmungsluſt unter Druck. In
Gertrud. Am 21.: dem Küfer Valentin Krämer,
Karl=
kehr ſehr geringfügig, da nur mäßige Nachfrage vorhanden
Deutſchland haben Niederſchläge die Saaten gefördert
ſtraße 16, eine T. Frieda. Dem Tapezier Georg
Ger=
war. Die Preiſe ſind bei allen Getreideſorten
unverän=
aber ſtellenweiſe,
namentlich in den Provinzen
Weſt=
hardt, Heinheimerſtraße 22, eine T. Paula. Dem
Unter=
dert gegen die Vorwoche. Futtermittel ſtetig. Die
For=
preußen und Brandenburg, iſt infolge andauernder Trok=
Zahlmeiſter Hermann Etling, Rhönring 139 ein S.
derungen für Mehl ſind ohne Preisänderung.
kenheit eine Verſchlechterung des Roggenſtandes einge=
Friedrich Heinrich. Am 22.: dem Schmied Auguſtin Kon=
Der MannheimerGetreidemarkt iſt feſt,
treien.
In geſchäftlicher Beziehung verlief die Woche ſehr
ſtantin Thomas, Lauteſchlägerſtraße 14, eine T. Katha=
die Käufer zurückhaltend.
An der Berliner
ruhig.
Da der Exportabſatz ſtockt, iſt man lediglich auf
rina Anna. Am 24.: dem Dachdecker Philipp Ludwig
Produktenbörſe war Getreide beſſer auf die
Zu=
die Inlandsmühlen angewieſen, die aber ſehr vorſichtig
Kroll, Hinkelsgaſſe 7, ein S. Karl
rückhaltung der Abgeber und auf neue Klagen aus den
kaufen.
Wenn ſich die Preiſe unter dieſen Umſtänden
Aufgebote. Am 23. Mai: Lokomotivheizer Otto Th.,
Provinzen über Trockenheit, die einige Deckungen
veran=
trotzdem gut zu behaupten vermochten, ſo war dies dem
Lorenz, Grafenſtraße 27, und Anna Margaretha Eliſe
laßten. Später waren Juli= und Herbſt=Sichten weiter
geringen Angebote und der feſteren Haltung des Auslan=
Chriſtine Biedenkapp Inſelſtraße 21. Fabrikarbeiter
feſter auf Käufe der Kommiſſionshäuſer. Die
ausländi=
des zuzuſchreiben. Auf dem Lieferungsmarkte ſtellte ſich
Wilhelm Gerlach in Mannheim und Maria Paulina
ſchen Offerten waren feſt und beſonders die ruſſiſchen An=
Mai um 2,50, Juli um 1,50 und Herbſt um 1,25 Mark
Graf, ebenda. Am 26.: Schneider Peter Zufraß,
gebote erhöht. Hafer auf Lieferungen ebenfalls infolge
höher. Für das mäßige Roggenangebot zeigte ſich in der
Pankratiusſtraße 26½, und Anna Margaretha Roßler,
der gemeldeten Trockenheit im Preiſe anziehend. Lolo=
Provinz und teilweiſe auch zum Export vorteilhaftere
ebenda. Poſtſchaffner Jakob Lerch, Feldbergſtraße 34,
ware lag ruhig, bei ſtärkerem Angebot. Nach den letzten
Verwendung als in Berlin. Die Berliner Mühlen inter=
und Klara Obmann in Eberſtadt.
Kabelnachrichten von den amerikaniſchen
Getrei=
eſſierten ſich für Bahnware und erwarben hier und da
Eheſchließungen. Am 20. Mai: Weißbinder Ludwig
demärkten (Chicago und New=York) war Weizen und
auch etwas von den Bodenbeſtänden. Im Auslande be=
Löſch II. mit Maria Henne, beide hier. Kaufmann
Mais zu Beginn ſchwächer auf Abgaben Armours und
gegnet der deutſche Roggen zwar der ruſſiſchen Konkur=
Bernard Vögeling in Stockſtadt a. Rh. mit Katharina
Meldungen über wohltuenden Regen, dann aber befeſtigt
renz, aber anſcheinend werden die deutſchen Qualitäten
Renkel in Habitzheim. Landbriefträger Adam Vock
auf umfangreiche Verſchiffungen, ungünſtige Ernteberichte
vorgezogen; wenigſtens konnten mehrfach Exportgeſchäfte
mit Eliſabetha Schuſter geb. Weber, beide in
Beerfel=
aus Kanſas und den der Hauſſe zuneigenden Viſible
zuſtande kommen. Für Lieferung zeigten ſich Abgeber
in=
den. Am 21.: Geometer erſter Klaſſe Wilh.
Klinger
ſupply=Ausweis. Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort
folge der trockenen Witterung vorſichtig. In Hafer läßt
hier mit F. Berger in Lauſanne. Am 22.:
Bureau=
in dieſer Woche von 49,48 Mill. Buſh. auf 46,51 Mill.
der Bedarf ſehr zu wünſchen übrig, der Export ſtockt, und
beamter Hans Dietz mit Hilda Kößler, beide hier.
Buſh. und die Maivorräte von 4,33 Mill. Buſh. auf 2.44
nur gute Ware iſt zur Erfüllung früherer Abſchlüſſe ge=
Am 24.: Maler Georg Gimbel in Frankfurt a. M. mit
Mill. Bufh. zurückgegangen. Auch in aKnada reduzierten ſich
ſucht. Für Futtergerſte haben die Forderungen infolge
Thereſe Becker hier. Großh. Forſtmeiſter Rich. Schlich
die Weizenvorräte in dieſer Woche von 13,81 Mill. Buſh.
beſſeren
Bedarfs angezogen. Auch Mais fand bei etwas
in Höchſt i. Odenw. mit Mathilde Daub geb. Köhler
auf 13,68 Mill. Buſh.
Preiſen mehr Beachtung.
Für inländiſches
höheren
hier. Hausburſche Heinrich Horn mit Maria Karl
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Getreide ſtellten ſich die Preiſe am letzten Markttage wie
beide hier. Proviantamtsinſpektor Emil Morawski,
Weizen, hieſ. und Wetterauer, 21,50, Nordd. 21,50,
folgt:
mit Eliſabeth Dorothea Freund, beide hier. Buchhalter
Kurheſſiſcher 21,50, Ruſſiſcher 23,50—25,25. Kanſas 23,75
Adalbert Eisvogl in Hachenburg mit Aung Löchel
Roggen
Hafer
Weizen
bis 24,50, Rumäniſcher 23,50—25,25, Redwinter 23,75 bis
hier. Zimmermann Jakob Wagner mit Marie Ben=
165
(*
(—2
158
Königsberg
„ „,
Manitoba 23,50—25, Laplata 22,75—23,75. Walla=
(—2
(—1½)
der geb. Schulz, beide hier.
160 (—5
16.
211
Danzig
,
Walla 23.75—24,25. Roggen, hieſ., 17,60—17,75, Baye=
(—1
(—4
Geſtorbene. Am 25 Mai: Rentner Georg Friedrich
164
(*1
163
199
Stettin
, ,
riſcher (Pfälzer) 17,60—17,75, Ruſſiſcher 18,75—19,50, Ru
( —
—
3
Mahr, 78 J., ev., Liebigſtraße 13½. Anna Katharina
157
163
(*1
195
Poſen
,
mäniſcher 19—19,50. Gerſte (Pfälzer) 16,50—17, hieſ.
(—
150
155
Decker, Weißzeugnäherin, Liebigſtraße 53. Am 23.:
(—1
)
198
Breslau . .
und Wetterauer 16,50—17, Riedgerſte 16,50—17, Fränkiſche
)
t1)
Hedwig Strauß, 8 J., iſr., Tochter des Kaufmanns in
(—1
(*2
185
208
167
Berlin
16,50—17. Hafer, hieſiger, 18,50—19, Bayeriſcher 18,50
2)
7—)
Urberach, hier Grafenſtraße 9. Chriſtiane Trautmann,
164
172
Magdeburg
bis 19, Ruſſiſcher 18,50—21, Amerikaner 18,50—19, Ru=
)
( —
—
(*2
Mte., ev., Tochter des Bahnarbeiters in Groß=Rohr=
165
175
202
Halle .
,
mäniſcher 18,50—20,75. Mais mired 15—15.25, Ruſſi=
—)
heim, hier Grafenſtraße 9. Am 24.: Monteur Karl
(*3
182
(*1
)
166
e
Leipzig
ſcher 15.50—16, Donaumais 15,50—16, Rumäniſcher 15.50
—
-
195
Nungeſſer, 71 J., ev., Mauerſtraße 34. Schüler Johan=
—
172
Hamburg
bis 16, Laplata 15,75—16, Weißer Mais 15,50—16. Weizen=
-
Bertalott, 18 J.. ev., Paradeplatz 1. Edwin Er=
(—
180
174
Hannover .
ſchalen 10—10,25. Weizenkleie 10—10,25, Roggenkleie 10,50
—
Sior, 1 Mon., ev Sohn des Maſchinenarbeiters,
185
(*1
Düſſeldorf .
190,
bis 10,75, Futtermehl 14—16, Biertreber, getrocknet 13 bis
-
Neue Ireneſtraße 21. Am 26.: Amalie Juſtine Klein,
(—
190
1771
1
Frankfurt a. M.
13,50, Futtergerſte 16,50—16,70. Weizenmehl. hieſ., Baſis
-
180
geb. Schmid. 81 J., ev., Beckſtraße 53. Am 25.: Schloſſer
—
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-
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(—
-
166
(—1
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Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1913.
Seite 18.
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Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1913.
Seite 21.
mus die ebangeliſche Kirche beherſchte, wurde die Miſion
Und dagegen müſſe der Kampf einſetzen. In dieſer Frage,
Mor
als ein Ausfluß des Pietismus empfunden. So war es
was die Bekämpfung der Verhütung der Geburten
an=
begreiflich, daß Staats= wie Kirchenregierung damaliger
Fur Kavaliere.
langt, könnten die poſitiven evangeliſchen Kreiſe unbe=
Zeit ein Gefühl der Unheimlichkeit von der Inneren
Miſ=
dingt mit den Katholiken zuſammengehen. — Pfarrer
ſion hatten. Oberkonſiſtorialpräſident Nebel gab hierzu
Vogel=Reichelsheim ſpricht ſich gegen die ſexuelle
Auf=
einige erläuternde Beiſpiele aus der Geſchichte der Inne=
Hafliekeranf Sr.Matester
klärung in der Schule und für den Schutz des offenen
28 lngr röche Neueinführung:
ren Miſſion in Heſſen, aus denen das Mißtrauen der Be=
Landes aus. Auch der Heimatpflege redet er warm das
hörden damals deutlich hervorging. Wenn wir heute
Wort, wie er ſich gegen die Verrohung in den ſogenannten
fragen: „Was hat die Innere Miſſion ſo groß werden
*Ausa)
gebildeten Kreiſen wendet. — Pfarrer Dittmar äußert
754
laſſen?” ſo ſind es ihre Werke, die Taten Einzelner zu
ſich unter anderem zur Abſtinentenfrage, die er warm ver=
Gateneotas
I
denen der Allgemeinheit werden ließen. Staats= und
.
Die Verſammlung wurde hierauf geſchloſſen
(120
Kirchenbehörden erkennen die Innere Miſſion heute nicht
und dem Vorſtand überlaſſen, weitere Schritte zu tun.
eechen
nur an, ſondern ſind ihr auch uneingeſchränkten höchſten
Im Anſchluß an die Verſammlung fand ein
Feſt=
in MetaEkartons
Dank ſchuldig. Auch in Zukunft wird die Innere Miſſior
Saupnch
eſſen im Hotel Degenhardt bei zahlreicher Beteiligung
die Anregerin neuer Gedanken und die Schöpferin neuer
ſtatt.
Werke ſein. In dieſem Sinne begrüße ich namens des
20 Sfück N 1.−
Oberkonſiſtoriums die Feſtverſammlung und die Vertre=
Gewinnauszug
ter der Inneren Miffien als unſere treuen und unent
Orlenf Tebalc u. Cigereffenfahrik.
der
behrlichen Mitarbeiter am Wohle unſeres deutſchen
evan=
lenidze , Dresden.
geliſchen Volkes. — Geheimer Konſiſtorialrat Kayſer
Inh. Hugo Zietz.
2. Preußiſch-Süddentſchen
dankte dem Oberkonſiſtorialpräſidenten für ſeine Worte
(228. Königlich Preußiſchen) Klaſſenlotterie
und übermittelte der Verſammlung noch Grüße des Ver=
Trusffrei!
eins für Innere Miſſion im Konſiſtorialbezirk Kaſſel.
5. Klaſſe 14. Ziehungstag 26. Mai 1913
28
Regierungs= und Medizinalrat Dr. Bornträger=
Auf jede gezogene Nummer ſind zwei gleich hohe Gewinne
Düſſeldorf hielt hierauf ſeinen angekündigten Vortrag
mmer
gefallen, und zwar je einer auf die Loſe gleicher
über: „Wie kämpfen wir gegen die
Nieder=
in den beiden Abteilungen 1 und II.
Kongreſſe und Verbandstage.
gangserſcheinungen in unſerem Volks=
(Nachdruck verboten)
Eine Gewähr u. Stcl. ſ. 3.)
Südweſtdeutſche Konferenz für Innere
leben?” Redner kam zu dem Ergebnis, daß wir von
Miſſion.
In der Vormittags=Ziehung wurden Gewinne über
den guten alten, ererbten Sitten abgekommen ſind. Die
240
Mk. gezogen:
einzige Richtſchnur iſt heute das Geld. Die Menſchen
* Offenbach, 26. Mai. Geſtern nachmittag um
2 Gewinne zu 75000 Mk. 71452
haben die Religion abgeſchafft und wollen eine neue
5 Uhr wurde die 49. Jahresverſammlung der
4 Gewinne zu 40000 Mk. 167785
202952.
Ethik, gegründet auf praktiſchen Dingen. Die früheren
üdweſtdeutſchen Konferenz für Innere
2 Gewinne zu 15000 Mk. 60756
hohen Ideale ſollen durch praktiſche Geſichtspunkte erſetzt
Miſſion feierlich eröffnet. Zu dem einleitenden
2 Gewinne zu 10000 Mk. 76599
werden. Wie bekämpfen wir nun dieſe Niedergangser=
Feſtgottesdienſt in der Schloßkirche um 6 Uhr
4 Gewinne zu 5000 Mk. 152896
166599
ſcheinungen? Wie kehren wir zu den alten Geboten
hatte ſich geſtern nachmittag eine äußerſt zahlreiche an=
74 Gewinne zu 3000 Mk. 6640 16265 24318 28225
unſerer chriſtlichen Religion und Sitten zurück? Der
Vor=
bächtige Gemeinde in dem einfachen Gotteshaus zuſam=
33402
36813 42013 42280 42733 47480 49833 61030
tragende fordert zunächſt eine Sicherung des Beſtandes,
mengefunden. Die Feſtpredigt hielt Univerſitätsprofeſſor
62670
78312 84226 100674 100814 100826 123997
der der Geburtenverhütung unwiſſend oder ablehnend
D. Dr. Schian=Gießen, der ſeinen geiſtvollen, tief=
124034
127237 128166 136263 145641 147323 149847
gegenüberſteht, und weiter eine Feſtigung der
Zweifelhaf=
greifenden Worten aus dem Galatherbriefe Kap. 6 Vers 2
162680
193034 198460 206053 214119 215594 216029
ten. Ferner fordert er zum Zuſammenſchluß zu einem
zugrunde legte: „Einer trage des anderen Laſt, ſo werdet
218135
219311 226452 229778
großen Bunde unter Leitung eines hervorragenden
13766
Ihr das Geſetz Gottes erfüllen” Wechſelgeſänge von
Gewinne zu 1000 Mk. 2549 7791 9642
146
Mannes auf, eventuell zuſammen mit den Katholiken.
17095
17305 19380 20017 22805 26681 35534
39115
Chor und Gemeinde und Chorvorträge des evangeliſchen
Dieſer Bund muß es ſich zur Aufgabe machen, die Gegner
40895
42144 43225 43373 44165 46095 47700
49163
Kirchengeſangvereins umrahmten den Feſtgottesdienſt.
73415
57539 58237 59648 60079 62945 65425
50934
anzugreifen, um die chriſtliche Weltſtellung gegen den An=
Abends halb 9 Uhr fand die erſte Abendver=
79991
83231 86656 91404 91756 95996 96415
98612
ſturm des Freidenkertums und des religiöſen
Liberalis=
ſammlung im Evangeliſchen Vereinshaus in der
100903
106031 107841 110314 110349 111871 112276
mus zu verteidigen. Der Vortragende fordert weiter
Kirchgaſſe ſtatt, deſſen Saal die Gäſte der Inneren Miſſion
112741
112942 118940 121627 122343 123327à 125870
Schutz für das offene Land, Jugendſchutz, beſonders der
kaum zu faſſen vermochte. Nach dem eindrucksvollen Vor=
130439
137990 138342 149940 160126 161513 161776
weiblichen Jugend, Wohnungsfürſorge und den
energi=
trag des evangeliſchen Gemeindeſingchores: „Komm, hei=
163498
167510 170746 178693 189723 197473 197834
ſchen Kampf gegen den Handel mit Verhütungsmitteln
liger Geiſt, erfülle mich” hielt Profeſſor D. Dr. von
198534
208284
209605 215689 216945 217303 218575
Wir können nur wünſchen, ſo ſchloß Medizinalrat Born
Wurſter aus Tübingen, Vorſitzender des geſchäftsfüh=
220561
223369
räger ſeine tiefgründigen, mehrſtündigen Ausführungen,
renden Ausſchuſſes der ſüdweſtdeutſchen Konferenz für
204 Gewinne zu 500 Mk. 192 4613 5743 7242
daß die heutige Tagung ein neuer Anſporn ſein möge,
Innere Miſſion, eine Anſprache, in der er einleitend von
20146
23901 26014 26654 34634 39454 45766
46848
dieſe geſchilderten Niedergangserſcheinungen mit einem
dem wechſelvollen Geſchick der diesjährigen Jahresver=
70340
50259 50480 52965 56339 57766 64417
47243
erfolgreichen Angriffe zurückzudrängen.
ſammlung erzählte, die erſt in Worms ſtattfinden ſollte
71597
75582 75977 77571 78480 82002 90473
91313
Nach einer kurzen Pauſe nahm dann Liz. Bohn,
dann aber nach Offenbach verlegt wurde. Er warf dann
94186
94974 96544 97217 101657
101674 105488
Generalſekretär des Deutſchen Sittlichkeitsvereins, in
106315
der
einen kurzen Rückblick auf die Geſchichte der Inneren Miſ=
107436 113405 119457
120235
122647
121948
123467
der Debatte als erſter das Wort. Seine Ausführungen
124161 124640
130912
ſion ſeit ihrer Schöpfung durch Wichern und hob des wei=
131528
129571
124155
13245
148300
135034 147315
134421.
gipfelten darin, ein großes ſoziales Zeit= und Volkspro=
149989
149488
teren Offenbachs eigene Mitarbeit an dem großen Wer
156025 156406
157970
155785
163022
160508
154641.
ramm zu ſchaffen, ſeinen Zügen nachzugehen und ſich
da=
hervor, wobei er beſonders der Fortſchritte in den letzten
164486
166555
179238
177525
178180
173185
1.71223
für einzuſetzen, daß Hilfe geſchaffen werde. Mit der
21 Jahren ſeit der letzten Miſſionsverſammlung in Offen
18223
196306
18318
192139
181505
190034
191532
katholiſchen Kirche, die in dieſer Sache fleißig gearbeitet
bach anerkennend gedachte. Herr Profeſſor D. Dr. Diehl
21137
212793
196998
199684
210151
201547
201367
habe, müſſe man hier Seite an Seite gehen. Der Deutſche
Friedberg hielt dann den Hauptvortrag des Abends über:
213951
221490
222166
219950
221006
217199
Sittlichkeitsverein hoffe, auch hier Poſitives zu ſchaffen
„Die Notzeit des 30jährigen Krieges in Heſſen — eine
220
37
222680
222800
22406)
229506
22964s
229035
und die großen Fragen mitlöſen zu können. Wenn die
Zeit des Kulturfortſchrittes”. In äußerſt feſſelnden, geiſt=
229714
231724 232127 232666
18000 evangeliſchen Pfarrer als Soldaten in die
Kampf=
reichen und dabei doch humorgewürzten Ausführungen
In
der Nachmittags=Ziehung wurden Gewinne über
armee treten, habe er die Hoffnung auf eine geſunde
Zu=
erſchöpfte der als Hiſtoriker bekannte und geſchätzte Red=
240
Mk. gezogen:
—
Stadtſchulrat
Sche=
kunft unſeres deutſchen
Volkes=
ner ſein Thema in ganz vortrefflicher Form. Stürmiſcher
2 Gewinne zu 30000 Mk. 164572
rer=Worms hat nach ſeiner Erfahrung den meiſten
Ge=
anhaltender Beifall dankte dem Redner für ſeine ausge=
2 Gewinne zu 10000 Mk. 120680
burtenrückgang in dem Beamtenſtand feſtgeſtellt, begrün
, klaren Ausführungen
Der Abend wurde
6 Gewinne zu 5000 Mk. 19083 133462 156014
det durch die Notlage dieſes Standes. Im Bauern= und
noch durch prächtige Vorträge des evangeliſchen Ge=
Gewinne zu 3000 Mk. 1233 1254 11608
18366
Arbeiterſtande habe er dieſe Geburtenverhütung weniger
meindeſingchores unter Leitung des Herrn Muſiklehrers
21584
24643 39741 52720 65948 74679 81815 (83739
-
Kirchenrat Schloſſer tritt für eine große
feſtgeſtellt
84330
Karl Müller, des Wartburg=Streichchores und eines Mäd=
95273 97432 107015 110484 118601
126199
Bewegung in weiteren Kreiſen unſeres Volkes ein, die
129971
142069 147065 157110 176182 177
chenchores unter Leitung des Herrn Lehrers und Kantors=
183346
das Uebel an der innerſten Wurzel anfaßte, damit unſe=
189187
Zimmer und gemeinſame Geſänge wirkungsreich ver=
202164 212122 213920 216176 220433
223887
rem Volke wiederum feſte ſittliche Lebensziele und eine
224289
231286 Pge S.st.
ſchön:
feſte ſittlich=religiöſe Grundlage gegeben werden. Aber
176 Gewinne zu 1000 Mk. 2911 4145 8229 8277
Nach einer Morgenandacht in der Stadtkirche, die vor
9134 13806 14688 17111 18388 20824 23175
man müſſe das, was ſo unklar gärt und ſchäumt in die=
24470
Herrn Pfarrer Dittmar abgehalten wurde, begann heute
25631
27387 39717 42638 47256 49489 49917
em verkehrten Idealismus der neuen Ethik und neuen
50146
gegen halb 10 Uhr die erſte Hauptverſammlung
51150
53244 54804 55396 57503 62375 63565
Religion, nicht nur erkennen, ſondern auch packen und faſ=
64042
im Evangeliſchen Vereinshaus neben der Schloßkirche
65392
65842 68888 70121 70357
72605 82599
84127
en lernen. Nicht mit dem Zurückkehren zur guten
Hierzu hatten ſich wiederum die Gäſte, Damen und Her=
86368
87678 91845 92043 98065 98760 105950
108363
alten Zeit, ſondern mit unſeren chriſtlichen Gedanken
ren, ſehr zahlreich eingefunden, angezogen durch das
111422
111639 113586 122996 126018
127156
130678
müſſe man das Uebel bekämpfen. Hierzu ſei aber Opti=
Hauptthema der Verſammlung über den Kampf gegen
135274
136367 137035 138232 138984
139779
140384
mismus in den eigenen Kreiſen notwendig. — Dr. För
die Niedergangserſcheinungen in unſerem Volksleben.
148206
150395 1150849 152360 * 162726
167689
166240
ſter=Frankfurt a. M. ſieht nicht in all den geſchilderten
Neben den Vertretern der Miſſion war auch die Geiſtlich=
170194
174065 174333 176522 17914a
183335
183857
Niedergangserſcheinungen Zuſtände des Niederganges, ſo
keit wiederum ſehr zahlreich erſchienen. Den Verhandlun=
184582
190752 193147 194565 5194712
195595
198300
in dem aufſteigenden Idealismus, der doch eine unge=
201611
gen wohnte auch Oberkonſiſtorialpräſident D. Nebel bei.
209688 215907 216900 221658
223302
223871.
heuere Vermehrung des perſönlichen Verantwortungs=
228338 228402
Geheimer Konſiſtorialrat Kayſer= Frankfurt eröffnete
gefühls gezeitigt habe. Redner iſt entſchieden gegen ein
die Verſammlung mit begrüßenden Worten, indem er dem
212 Gewinne zu 500 Mk. 652 1994 2386 7231 9338
Zuſammengehen mit den Katholiken. Er wirft weiter
11401 12555 15794 15859
Bedauern über die plötzliche Erkrankung des Vorſitzenden
19002
25896
26842 28614
die Frage auf: Iſt die Unterwerfung des Naturtriebes
40462 43251.
45189
47129 53033
54898
des geſchäftsführenden Ausſchuſſes, Profeſſor D. v. Wur=
57833 58392
unter die Vernunft ein Zeichen ſittlichen Niederganges?
68494
68553
68705 71487 72312
72592 73183
21
ter, Ausdruck verlieh und Begrüßungen der Konſiſtorien
74136
und beantwortet dieſe Frage dahin,daß dieſe Unterwerf=
74851.
77209 80464 8050a
75031 76031 76294
Speyer. Stuttgart, Wiesbaden, Frankfurt, des Miniſte=
80976
86025
ung und die Rückſicht auf ältere Kinder etwas ethiſch Be
93149 96603 98555 98651
106959
109656
riums des Innern aus Darmſtadt, des Zentralausſchuſſes
112708
rechtigtes ſei. Hinter dieſer Unterwerfung ſtünden auch
116704
116870
115714
119388
117434
117119
für Innere Miſſion, der Deutſch=Evangeliſchen Konferenz,
126497
122717
126700
129549
138603
ehr häufig große ernſte Opfer, die Schonung der Frau
140206
140221
die durch ihren Generalſekretär Liz. Bohn vertreten iſt,
141237
143346
142973
— In ſeinem Schluß=
147887
146465
149642
150670
und die Erziehung der Kinder.
bekannt gab
155350
159828
165252
163552
158801
166063
167767
wort nahm der Referent Medizinalrat Dr. Bornträ=
Oberkonſiſtorialpräſident D. Nebel begrüßte die
(71967
171610
172840
174341
174723
178854.
176481.
ger zu den in der Debatte gemachten Ausführungen
Konferenz mit herzlichen Worten und ſtreifte bei einem
180660
179150
181050
185095
18544a
182655
183573
Stellung. Durch die Debatte ſei das Bild etwas ver=
Rückblick in die Geſchichte der Inneren Miſſion die gro=
190850
194299
203038
206309
192131
196789
202882
ſchoben worden. Der Kernpunkt der ganzen Frage ſei:
ßen Bedenken, die zu Anfang der Arbeit der Inneren
209404
21236
214189
219852
220033
223242.
223560
Verhütet nicht Kinder künſtlich! Es ſei richtig, daß aus
Miſſion entgegenſtanden. Ende der 40er Jahre vorigen
223714
232346
229162
225889
230937
den nichtigſten Gründen heute Kinder verhütet würden.
Jahrhunderts, in der Zeit, da der Geiſt des
Rationalis=
e
den Fegeieng der Stitgangered
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45
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23
(8
Co
Nummer 120.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1913.
Seite 22.
11745a
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Nummer 122.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 28. Mai 1913.
Seite 23.
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(239
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den=28. Mmi 1913.
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