Ae
Ga
Jer
Abonnementspreis
Inſerake
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt.
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
ſowie von unſeren Agenturen und
u. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
„ 99.
Dienstag, den 29. April.
1913.
als Verhöhnung der Mächte und namentlich
Die heutige Nummer hat 22 Seiten.
Reichskanzler und Zentrum.
Oeſterreich=Ungarns gebrandmarkt, der Rückſichtnahme, die
mancherorts für den Gospodar von Montenegro gezeigt
* Von Konflikten, die ſich hinter den Kuliſſen zwiſchen
werde, indem ihm für die Verhöhnung Europas noch
Das Wichtigſte vom Tage.
dem Reichskanzler und dem Zentrum abgeſpielt haben
territoriale und finanzielle Entſchädigungen verſprochen
ſollen, wiſſen die Blätter folgendes zu berichten:
Prinz Heinrich der Niederlande traf geſtern
würden, die Rückſichtsloſigkeit gegen Oeſterreich gegenüber=
Die nationalliberale Düſſeldorfer Zeitung hört, daß
mittag 1 Uhr zum Beſuch des Großh. Hofes hier ein und
der Reichskanzler am Donnerstag dem Zentrum eine
Mit=
geſtellt, die darin liege, daß man ihm zumute, einen ſchon
nahm an der Frühſtückstafel teil. Die Königin
Wil=
teilung zukommen ließ, die beſagte, daß die Abſtriche und
helmine hatte wieder abſagen laſſen
vor Wochen gefaßten europäiſchen Beſchluß, von deſſen
Nadelſtiche beim Militäretat bei der Regierung große
Der Kaiſer iſt geſtern von Karlsruhe in Potsdam
reſtloſer Ausführung ſein militäriſches und politiſches An=
Verſtimmung erzeugt hätten. Wenn es bei der
Wehr=
wieder eingetroffen.
ſehen abhänge, abändern oder verſchleppen zu laſſen, und
vorlage ſo weiter gehe dürfte es ein Ende mit Schrecken
Der. Reichstag erledigte geſtern die Beratung der
ſchließlich betont, daß Oeſterreich=Ungarn, wenn Europa
geben. Die veränderte Haltung des Zentrums am
Wochen=
einzelnen Etats, wobei u. a. auch ſämtliche
Oſt=
ſchluß ſei auf dieſe Mitteilung zurückzuführen. Und die
markenzulagen definitiv abgelehnt
wur=
nicht mit ihm gemeinſam ſeinen Willen durchführen wolle,
demokratiſche Berliner Volkszeitung weiß folgendes zu
be=
den und vertagte ſich alsdann auf den
dies allein tun werde ohne Mandat auf Grund des Rechtes
richtens
27. Mai.
des Nachbarn, der nicht erſt um Erlaubnis fragen müſſe,
D
ie Budgetkommiſſion des Reichstages
Verſchiedene Beſchlüſſe beim Militäretat, die in der
ob er das Feuer im Nebenhauſe löſchen dürfe.
Budgetkommiſſion des Reichstages auf Betreiben des
Zen=
begann geſtern mit der Beratung der
Wehrvor=
trums gefaßt worden waren, namentlich der Beſchluß in
lage.
Nach dieſer einmütigen Aeußerung der öffentlichen
der Frage der Kommandanturen, hatten den Reichskanzler
Die franzöſiſchen Flieger Audemars und
Meinung iſt alſo nicht mehr daran zu zweifeln, daß
Oeſter=
derart verſtimmt, daß er in Geſprächen mit führenden
Letors ſind geſtern früh von Villacoublay nach
Ber=
reich=Ungarn an der Grenze ſeiner Geduld angekommen
Perſönlichkeiten des Zentrums durchblicken ließ: Wenn die
lin— Warſchau aufgeſtiegen
Partei ihre Haltung nicht ändere, werde er mit ihr die
Die Botſchafter=Vereinigung iſt geſtern nach=
und daß die Regierung, der ſchon lange Schwäche und
Heeresvorlage nicht erledigen können. Der Sinn dieſer
mittag in London wieder
zuſammengetre=
unverantwortliche Nachgiebigkeit vorgeworfen wird, nun=
Worte konnte nur dahin gedeutet werden, daß, wenn das
ten. Die Sitzung wurde auf heute nachmittag
ver=
mehr entſchloſſen iſt, nicht weiter zurückzuweichen und
Zentrum ſein Verfahren, derartige Abſtriche zu machen,
tagt. Ueber den Verlauf der Sitzung
ver=
fortſetze, die Auflöſung des Reichstages
er=
ihren durch Europa genehmigten Willen unter allen
Um=
lautete bisher nichts.
folgen werde. Die Eröffnung dieſer Ausſicht hat ihre
ſtänden und raſch durchzuſetzen
Wirkung nicht verfehlt. Nach erregten Auseinanderſetzun=
Tageskalender zur Geſchichte der
gen innerhalb der Fraktion iſt der Abgeordnete Dr. Spahn.
Das Wiener Fremdenblatt ſchreibt: Vor einigen Tagen
Befreiungskriege.
mit ſeinem Rate, einzulenken, durchgedrungen. Herr
Erz=
ſind die Montenegriner in Skutari einmarſchiert. Freitag
29. April 1813: Napoleon in Naumburg; ſeine Truppen
berger, derals der Sprecher und Führer des radikalen,
haupt=
fand ſchon die zweite Sitzung der Londoner
Botſchafter=
treten den Vormarſch gegen die Saale an.
ſächlich Süddeutſche umfaſſenden Flügels der Fraktion
an=
réunion ſeit dieſer neuen Phaſe der Skutarifrage ſtatt.
So=
zuſehen iſt, wurde überſtimmt. Danach iſt das Einverneh=
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 6.
weit bisher Nachrichten vorliegen, iſt bei dieſer Sitzung
men zwiſchen dem Reichskanzler und dem Zentrum
wie=
die Entſchloſſenheit der Mächte, an ihrer Entſcheidung über
der hergeſtellt. Das iſt in der Haltung der
Budgetkommiſ=
das Schickſal Skutaris nicht rütteln zu laſſen, neuerlich in
ſion gegenüber der Heeresvorlage zutage getreten und hat
die Erſcheinung getreten. Damit wird die Auffaſſung be=
Rieſendampfer.
ſich auch ſchon bei den jüngſten Beſchlüſſen der
Vollver=
ſtätigt und bekräftigt, die ſich bei uns ſchon auf Grund der
D. F. Wurde früher ein lebhafter Kampf um das
ſammlung des Reichstags geltend gemacht. Aber dieſes
ausländiſchen Blätterſtimmen gebildet hatte: Daß die
Einvernehmen kann bei den erſten beſten Gelegenheit wie=
Mächte in voller Uebereinſtimmung an ihren bisherigen
„Blaue Band”, den Schnelligkeitsrekord über den
Atlan=
der empfindlich geſtört werden. Die Unzufriedenheit mit
Beſchlüſſen feſthalten und ſich nicht ſelbſt desavouieren
riſchen Ozean, zwiſchen der deutſchen und der engliſchen
der geſamten Lage iſt auch in Zentrumskreiſen groß und
wollen: eine Tatſache, die nicht verfehlen kann, in weiten
Handelsmarine geführt, ſo ſpielt ſich jetzt, wenn auch mehr
ein Anlaß zum Ausbruch dieſer Unzufriedenheit kann ſich
Kreiſen unſerer Bevölkerung gebührende Anerkennung zu
um ſtillen, ein Wettbewerb um den Beſitz des größten
bald einſtellen. Wahrſcheinlich hat der Reichskanzler in
finden. Eine wirtliche Beruhigung in dieſer ſo heiteln
den Geſprächen, die er jüngſt mit dem bayeriſchen Miniſter=
Frage und der mit ihr zuſammenhängenden Möglichkeiten
Dampfers ab, wobei auf der einen Seite die
Hamburg=
präſidenten führte, die auf Zentrumskreiſe berechneten
Mit=
wird jedoch bei uns wohl erſt dann eintreten, wenn es nicht
Amerika=Linie, auf der anderen die Cunard= und die
tel und Wege erwogen, die imſtande ſind dieſe Fraktion
bei der platoniſchen Deklaration der einheitlichen Anſchau=
White=Star=Linie die führende Rolle übernommen haben
auch fernerhin bei einigermaßen bewilligungsfreudiger
ung und der einheitlichen Abſichten bleibt, wenn vielmehr
In dem Kampfe um das „Blaue Band” hatten unſere
Laune zu erhalten.
der gute Wille ohne Verzug auch in Taten
umgeſetzt werden wird. In dieſer Richtung muß es
Reedereien die Genugtuung, daß ihre Dampfer zehn Jahre
aber einen beſonders ſchlechten Eindruck machen, wenn im
hang, von 1897 bis 1907, unbeſtritten die ſchnellſten waren;
Auslande an manchen Stellen heute noch immer von Kom=
Ein Uſtimatum
Oeſterreich=
gen Ruhm aber, den größten Dampfer zu beſitzen, hat die
penſationen geſprochen wird, die man Montenegro für
veutſche Handelsmarine in den letzten 30 Jahren nur
ſeine militäriſchen Erfolge zubilligen wollte oder könnte,
Ungerme
Erfolge, die, inſoweit der Fall von Skutari in Betracht
turze Zeit für ſich in Anſpruch nehmen können. 1896 war
kommt, doch logiſcherweiſe vom europäiſchen Standpunkt
die „Pennſylvania” (13330 Brutto=Regiſtertonnen) der
* Der Londoner Botſchaftervereinigung liegt
Oeſter=
nichts anderes bedeuten können, als einen neuen Schlag
Hamburg=Amerika=Linie, 1897 der „Kaiſer Wilhelm der
reich=Ungarns Begehren vor, in Cetinje durch die dortigen
gegen das Anſehen der Großmächte, als einen bis aus
Broße” (14350 Tonnen) des Norddeutſchen Lloyd der
Geſandten die ſofortige Räumung Skutaris
Ende betätigten Zhnismus gegen das einige Europa. Es
iſt zweifellos und keinerlei Sophismen können über die
größte Dampfer; beide wurden aber 1899 durch die
eng=
ungeſäumt und ſchroff zu verlangen und für
beſchämende Tatſache hinweghelfen, daß in der
Skutari=
liſche „Oceanie” (17274 Tonnen) übertroffen. Erſt 1906
den Fall der Verweigerung dieſer Räumung ſogleich ein
Frage das Preſtige Europas in doppelter Hinſicht gelitten
ham die „Kaiſerin Auguſte Viktoria” (24 580 Tonnen) der
militäriſches Vorgehen der Mächte gegen
hat, nach der politiſchen wie nach der militäriſchen Seite
nach der politiſchen inſofern, als die Mächte ſchon vor
Hamburg=Amerika=Linie wieder an die Spitze, da ſie ihren
Montenegro zu beſchließen. Genehmigt die
Bot=
vielen Wochen in der Frage der Zugehörigkeit Skutaris
engliſchen Zeitgenoſſen „Adriatie” (24540 Tonnen) um
ſchaftervereinigung dieſes Begehren und faßt ſie die
ge=
zugunſten Albaniens entſchieden haben, und als dieſer
Be=
einige Tonnen übertraf. Im Jahre 1907 jedoch ging
wünſchten Beſchlüſſe, ſo wird der Wille der Mächte, wonach
ſchluß auch heute noch nicht durchgeführt iſtz in militäriſcher
durch die beiden neuen Cunard=Dampfer „Luſitania” und
Skutari Albanien zuzuteilen iſt, auch in der Form eines
Beziehung dadurch, daß die internationale
Flottendemon=
ſtration nicht im geringſten die Fortſetzung der Belagerung
„Mauretania” (je 32000 Tonnen) nicht nur der
Schnellig=
gemeinſamen Vorgehens der Mächte durchgeführt werden.
aufzuhalten oder den Fall der Stadt zu verhindern
perg=
keits=, ſondern auch der Größenrekord an England ver=
Genehmigt ſie das Begehren nicht oder werden in der
mochte. Wenn den Mächten dieſe
Verletzungdespo=
loren. Im Jahre 1910 baute dann England noch die bei=
Botſchaftervereinigung wieder, wie in der Freitagsſitzung,
litiſchen und militäriſchen Preſtiges, die=
Verſchleppungsmanöver gemacht, ſo wird
Oeſterreich=
den Ozeanrieſen „Olympic” und „Titanic‟
(je
ſer Echec ihrer politiſchen und militäriſchen Aktion
gleich=
gültig ſein ſollte, ſo kann ihnen Oeſterreich=Ungarn auf die=
45000 Brutto=Regiſtertonnen), von denen der letztere ein
Ungarn allein oder zuſammen mit den Mächten, die
ſem Wege nicht folgen, und es wird mit vollem Nachdruck
ſo tragiſches Ende ſand. Aber auch in Deutſchland war
ſich dazu bereit finden, aber ohne um irgendein Mandat
darauf beſtehen müſſen, daß ſchleunigſt und gründliche
Re=
man inzwiſchen nicht müßig geweſen. Auf der neuen
Ham=
anzuſuchen, dem Willen Europas Geltung verſchaffen.
medur geſchaffen wird. Das Minimum, worauf
Deſter=
burger Werft des Stettiner Vulcan war ein Dampfer auf
Dafür, daß Oeſterreich=Ungarn nicht geſonnen iſt, das
Er=
reich=Ungarn nach den bisherigen mißlichen Erfahrungen
in dieſer Frage rechnen muß, beſtände in der ſofortigen
Stapel gelegt worden, der beim Stapellauf am 23. Mai
gebnis der Beratungen der Mächte, das es ſelbſt durch
Ueberreichung des von allen Mächten bereits beſchloſſenen
1912 den Namen „Imperator” erhielt und der den
engli=
das weiteſtgehende Entgegenkommen ermöglicht hat, durch
Proteſtes in Cetinje in Form einer energiſchen
Aufforde=
ſchen „Olympic” um etwa 5000 Tonnen an Größe über=
Montenegros Starrſinn oder durch diplomatiſche
Winkel=
rung zur unverzüglichen Räumung Skutaris und im Falle
trifft. Selbſt der letzte engliſche Neubau, der
Cunard=
züge abändern oder auch nur deſſen Durchführung weiter
der Weigerung des Königs von Montenegro, dieſer
Auf=
forderung Folge zu leiſten, in einem weiteren militäriſchen
Dampfer „Aquitania”, der am 21. April d. J. bei J.
verſchleppen zu laſſen, dafür liegen, wie der Köln. Ztg.
Unternehmen zur zwangsweiſen Durchführung
Brown & Co., Clydebank, vom Stapel lief, reicht an die
aus Wien gemeldet wird, die ernſteſten Beweiſe vor. Am
des europäiſchen Willens. Ein Zurückbleiben
Größe des „Imperator” nicht heran, denn ſein Raum=
Samstag abend hat der Kaiſer den Miniſter des Aeußern
Europas hinter dieſem Minimum würde in Oeſterreich mit
gehalt beträgt nur 47000 Brutto=Regiſtertonnen gegen
Berchtold und den Generalſtabschef Konrad v. Hötzendorf
Recht Gefühle der Unzufriedenheit, ja der Erbitterung
aus=
löſen, was zu verhindern nach unſerer Auffaſſung auch
etwa 50000 des „Imperator”. Noch größer iſt ſchließlich
in einer gemeinſchaftlichen Audienz empfangen, die von
im europäiſchen Intereſſe liegt.
der am 3. April d. J. bei Blohm & Voß zu Waſſer ge=
6 Uhr 40 Minuten bis 8 Uhr 45 Minuten währte, und am
Die offiziöſe Wiener Montags=Revue ſchreibt zur
rachte Dampfer „Vaterland”, von dem noch ein
Sonntag morgen verkündete die geſamte Preſſe, voran
Lage: Die hieſigen maßgebenden Kreiſe ſind feſt davon
Schweſterſchiff im Bau iſt und der zwar nur ebenſo lang
das Fremdenblatt, deſſen Leitartikel noch vor dem
Er=
überzeugt, daß König Nikolaus von Montenegro auch auf
iſt wie der „Imperator”, dagegen aber etwas größere
ſcheinen des Blattes während der Nacht durch das
Korre=
eine neuere Aufforderung der Mächte, Skutari nicht
räu=
men werde. Oeſterreich=Ungarn kann aber einer weiteren
Greite und infolgedeſſen auch größeren Raumgehalt hat.
ſpondenzbureau verbreitet worden iſt und dadurch den
Entwickelung der Dinge, wie ſie ſich jetzt an der ſüdöſt=
Die näheren Bauangaben für die vier letzten Rieſen=
Stempel der allergrößten Wichtigkeit erhalten hat, den
lichen Grenze der Monarchie abſpielen nicht zugeben,
d ampfer bringt die nachſtehende Ueberſicht:
Entſchluß Oeſterreich=Ungarns, der in dieſer
wenn es nicht noch andere Intereſſen preisgeben will. denn
Audienz gefaßt worden iſt, eine raſche und klare
Ent=
die Monarchie bekommt bereits den anwachſenden Groß=
Panſlawismus in mehr als erträglicher Weiſe zu ſpüren.
ſcheidung von der Londoner Botſchaftervereinigung zu
(2
(5
Oeſterreich=Ungarn iſt willens, wenn die Mächte nicht M=
Nam=
verlangen, im Falle andauernder diplomatiſcher
Verſchlep=
verzügliche überſtrenge Maßnahmen zur Befreiung Sk.=
§ 8
(33
pung aber Europas Willen auf eigene Fauſt durchzufüh=
Bos
taris von Montenegro beſchließen, mit den äußer=
65
ren. In den halbamtlichen Auslaſſungen der Blätter wird
ſten Mitteln vorzugehen, um von Montenegro
die Räumung Skutaris zu verlangen Auf ihre
Bun=
m
m
sm
außerdem in ſehr entſchiedener Sprache jede weitere
Ver=
desgenoſſen kann ſich die öſterreichiſch=un=
1910
28,0
45000
19,6
„Olympic”
22,75
ſchleppung in der Skutari=Frage abgewehrt,
gariſche Regierung verlaſſen. Von Deutſch=
30,0
1912
19,8
50 000
22,5
Imperator
die beantragte Verſchärfung der Blockade als ein
ungeeig=
land gilt dies ſelbſt in Paris und Petersburg als ſelbſt=
1913
29,6
275
19,5
47000
„Aquitania‟
23,5
netes Zwangsmittel ironiſiert, Montenegros Verhalten
verſtändlich und wenn man in dieſen beiden Hauptſtädten
276
30,5
19,5
54000
Vaterland
1913
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913,
Seite 2.
aber noch andere Mehreinnahmen beitragen, wie ſie aus
von Italien etwas anderes erwartet, ſo gibt man ſich doch
Ausland.
dem Bankweſen in Höhe von 10 Millionen, bei den
Aus=
leeren Illuſionen hin. Italien iſt Oeſterreichs
zuverläſſi=
gleichungsbeträgen und möglicherweiſe noch bei einigen
ger Bundesgenoſſe.
Frankreich
anderen Einnahmequellen erwartet werden.
Die Opiumſucht in der Marine. Infolge
Die Wehrvorlage in der
Budgetkom=
der Enthüllungen über die unter den Offizieren der Kriegs=
Deutſches Reich.
miſſion. Die Budgetkommiſſion des Reichstags begann
flotte wachſende Opiumſucht beauftragte der Marinemini=
Der
geſtern mit der Beratung der Wehrvorlage
den Seepräfekten von Toulon, ihm ſchleunigſt eingehen=
Die Steuervorlagen. Die Norddeutſche
Vorſitzende ſchlug vor, zwei Leſungen vorzunehmen, und
den Bericht zu erſtatten, und zur Bekämpfung des Opium=
Allgemeine Zeitung führt aus, daß mit der lebenskräftigen
war zunächſt die Wehrvorlage und dann die Deckungs=
Entfaltung des Reiches und dem Anwachſen ſeiner
finan=
laſters Maßnahmen vorzuſchlagen. Das Juſtizminiſterium
Vorlage zu beraten, und hierauf die zweite Leſung der
will eine beſondere Kommiſſion einſetzen, die ein wirkſame
ziellen Bedürfniſſe die Ergiebigkeit der indirekten Steuern
Wehrvorlage zu beginnen. Nach längerer Debatte einigte
Strafverfahren zur Verfolgung der Beſitzer heimlicher
und Zölle, ſeiner hauptſächlichſten Einnahmequellen, nicht
man ſich auf zwei Leſungen. Ein feſter Entſchluß wurde
Opiumkneipen und Opiumſchmuggler ausarbeiten ſoll,
Schritt gehalten haben, und daß daher die Parteien, welche
indeſſen noch nicht gefaßt, namentlich nicht darüber, ob die
Man glaubt aber, daß vorläufig die beſtehenden Geſetze
keine weitere Entwicklung der Verbrauchsſteuern wünſch
Deckungsvorlage zwiſchen der erſten und zweiten Leſung
eine hinreichende Waffe bieten. Auch der Miniſter des
ten, auf die Uebertragung direkter Landesſteuern an das
der Wehrvorlage beraten werden ſoll, wie es das Zentrum
Reich drängten, aus welchen die Einzelſtaaten bisher ihre
Innern beſchäftigt ſich mit dieſer Angelegenheit und faßt
gewünſcht hatte. Der Kriegsminiſter erklärte, den ver
nsbeſondere eine Verſchärfung gewiſſer polizeilicher Maß=
Haupteinnahmen zogen, z. B. 1911 einſchließlich der
Erb=
bündeten Regierungen ſei viel daran gelegen, daß die Ver
ſchaftsſteuern 780 Millionen Mark neben nur 216 Mir
regeln ins Auge
abſchiedung des Geſetzes bis 1. Juni ermöglicht werde, da
lionen aus den Verkehrs=Aufwandſteuern, welche immer
Belgien.
mit ſeine Durchführung bis 1. Oktober erfolgen kann.
mehr an Bedeutung verlören, da das Reich außer den in=
In letzter
Nicht abgelieferte Kanonen.
Reichstagserſatzwahl. Nach dem amtlichen
direkten auch die Verkehrsſteuern immer mehr an ſich
Zeit iſt in Brüſſel viel von einem militäriſchen Skandal
Reſultat wurden bei der am 22. April im Wahlkreiſe
ziehe. Die Einkommen= und Vermögensſteuern brachter
die Rede. Eine Unterſuchung iſt eingeleitet. Folgende
Oberfranken 5 (Bamberg) vorgenommenen Reichstagser
den Staaten 1911 allein 618,3 Millionen ein. Die Ueber=
Tatſachen wurden bisher bekannt: Im Jahre 1908
wur=
ſatzwahl 21 587 gültige Stimmen abgegeben. Die Geſamt
tragung der direkten Vermögensſteuer auf das Reich
den 28 Millimeter=Kanonen bei Krupp beſtellt, die für die
zahl der Wahlberechtigten betrug 29012. Es erhielten
würde alſo die einzelſtaatlichen Finanzſyſteme derart be=
Scheldebefeſtigung beſtimmt waren. Die Ausgaben hier
Domprediger Johann Leicht=Bamberg (Zentr.) 14133
ſchneiden, daß ſie die Landesaufgaben, beſonders Kultur
ür ſtellten ſich auf 4700000 Francs. Die Geſchütze, die
Poſtſekretär Ludwig Kraus=Bamberg (Fortſchr. Volkspt.
aufgaben, nicht wie bisher erfüllen könnten. Das Reich
0 Meter lang und daher von beträchtlichem Gewicht wa=
3284 und Gauſekretär Hans Vogel=Fürth (Soz.) 4150
gab 1911 für Unterricht, Kirche, Kunſt und Wiſſenſchaft
ren, konnten nicht mit der Eiſenbahn transportiert wer=
Stimmen. Zerſplittert waren 20 Stimmen. Gewählt iſt
wenige Millionen aus, die Bundesſtaaten dagegen 531,2
den. Nur auf dem Waſſerwege hätte man zu den Forts
ſomit Leicht (Zentr.)
Millionen=Mark, davon allein für den Unterricht 428,5
Mil=
gelangen können. Als die Kanonen geliefert werden
ſoll=
lionen. Die Kulturausgaben ſind prozentual viel ſtärker
ten, ſtellte es ſich heraus, daß nichts für den Transport
und Reichsvermögens=
-
Zentrum
geſtiegen, als alle anderen Ausgaben, ſelbſt diejenigen von
vorgeſehen war. Die Kanonen liegen infolgedeſſen noch
ſteuer. Beim Zentrum ſoll ſich in der letzten Zeit die
Heer und Marine. Die Kulturausgaben betrugen 188
heute in Eſſen und ſind bereits ſeit fünf Jahren bezahlt,
Neigung für eine Reichsvermögensſteuer ſtark bemerkbar
106,8 Millionen, 1911: 531,2, d. i. eine Steigerung auf 500
Die belgiſche Regierung hat durch dieſe Verzögerung einen
gemacht haben. Sie ſoll jedoch, wie der Berliner Lokal=
Prozent; Heer und Marine 1881: 465,7 Millionen, 1912
effektiven Verluſt von 900000 Francs.
Anzeiger aus parlamentariſchen Kreiſen hört, jetzt wieder
1569,9, d. i. eine Steigerung auf 350 Prozent. Die Unter
ganz in den Hintergrund getreten ſein, was offenbar eine
Japan.
brechung dieſer günſtigen Entwicklung durch die Ueber=
Folge der zahlreichen Beſprechungen ſei, die Freiherr von
Antijapaniſche Geſetzgebung in
Ame=
tragung direkter Vermögensſteuern auf das Reich würde
Hertling während ſeines jüngſten Berliner Aufenthaltes
rika. Die japaniſche Regierung hat in Waſhington
for=
die Kulturaufgaben der Einzelſtaaten gefährden, ihre
kräf=
mit verſchiedenen Abgeordneten der Zentrumsfraktion
ge=
mell erklärt, daß ſie kein Geſetz dulden werde, das der
ige Entwicklung verkümmern und das Reich, das, wie der
habt hat.
Japanern in Amerika weniger Rechte als den Angehörigen
Reichskanzler am 12. April betonte, ein Bundesſtaat iſt
Der Reichshaushalt und die
Be=
anderer Staaten einräume. Kalifornien iſt entſchloſſen,
und an der kräftigen Entwicklung ſeiner Glieder intereſſiert
ſchlüſſe des Reichstages. Durch die Beſchlüſſe
den Japanern auch den Landerwerb zu verbieten
iſt, an der Wurzel ſeiner Kraft treffen.
des Reichstages in zweiter Leſung, betreffend den Reichs=
-
Die Reichseinnahmen
1912. Die Er=
China.
haushalt für das Rechnungsjahr 1913, wird die Einnahme
träge der Reichseinnahmen aus Zöllen, Steuern und Ge
Der Anleihevertrag. Der Vizepräſident des
auf 3 159 094 964 Mark, die Ausgabe auf 3 176 796 435 Marl
bühren liegen nunmehr für das ganze Rechnungsjahr 1912
Senates teilte, bevor der Anleihevertrag unterzeichnet
feſtgeſtellt. Die Einnahme der Haushaltsvorlage iſt da
vor
wurde, den Vertretern der Banken mit, daß die
Mitglie=
mit um 10 742355 Mark vermindert, die Ausgabe um
Der Geſamtertrag der Einnahmen beträgt 1659,1
Mil=
der der Oppoſition in den beiden Häuſern die Anleihe als
§959116 Mark vermehrt. Die Ausgabe überſteigt die
lionen oder 45,1 Millionen mehr, als im Haushaltsgeſetz
nicht regelrecht zuſtande gekommen betrachten, und daß ſie
Einnahme um 17701 471 Mark; bei Abrechnung des im
vom 18. Mai 1912 für die Einnahmen aus Zöllen, Steuern
und Gebühren vorgeſehen iſt. Im einzelnen haben mehr
mit der Begründung dagegen proteſtieren würden, ſie
Haushalt der Reichsſchuld vorgeſehenen Betrages zur
erbracht als der Haushaltsanſchlag beträgt: die Zölle 30,
müſſe dem neuen Parlament vorgelegt werden. Die
Re=
außerordentlichen Tilgung der Reichsſchuld in Höhe von
Millionen, die Zigarettenſteuer 5,4 Millionen, die
Zucker=
gierung iſt der Anſicht, daß die Zuſtimmung der konſtituie=
7152459 Mark beträgt der Fehlbetrag noch 10549012
ſteuer 5,0 Millionen, die Salzſteuer 1,9 Millionen, die
enden Verſammlung zu dem urſprünglichen Ueberein=
Mark. Die Anleihe, die in der Haushaltsvorlage au
Eſſigſäureverbrauchsabgabe 0,1 Million, die Leuchtmittel
teuer 2,9 Millionen, die Zündwarenſteuer 2,5 Millionen
kommen, das die Sechsmächtegruppe vorgeſchlagen hatte
33 498 576 Mark angenommen war, iſt nach den Beſchlüſſen
die Brauſteuer 4,3 Millionen, der Spielkartenſtempel 0,1
und die am 26. Dezember 1912 erfolgte, noch bindend ſei
zweiter Beratung auf 31958 576 Mark feſtgeſtellt.
Million, der Wechſelſtempel 2,0 Millionen, die Börſenſteuer
und daß, da es dem Abgeordnetenhauſe bisher nicht ge
0,3 Million, die Loſeſteuer 1,6 Millionen, der Frachtur=
-
Der Geſetzentwurf zur Neuregelung
lungen ſei, den Präſidenten für das Parlament zu
ernen=
kundenſtempel 1,2 Millionen, Perſonenfahrkartenſteuer
er Sonntagsruhe im Handelsgewerbe iſt,
0,5 Million, die Kraftfahrzeugſteuer 0,7 Million, die
nen, es tatſächlich noch nicht konſtituiert ſei. Die
Kuomin=
wie Berliner Blätter mitteilen, nunmehr auch vom Bun
Tantiemeſteuer 0,3 Million. Das ergibt eine Mehrein
tangpartei wird vorausſichtlich verſuchen, den Abſchluß
nahme gegenüber den betreffenden Haushaltsanſätzen in
desrat verabſchiedet. Er wird jedoch im Reichstage erſt
der Anleihe zu annullieren als Zeichen ihrer Macht Yuan
Höhe von 62,0 Millionen. Dieſen Mehrerträgen ſtehen
im Spätherbſt beim Wiederbeginn der Beratungen zur
ſchikai gegenüber, deſſen wachſende Macht ſie mit Miß=
Ausfälle im Vergleich zu dem Haushaltsanſchlag gegen=
Beratung kommen.
über: Die Ausfälle belaufen ſich insgeſamt auf 16,8 Mil
trauen erfüllt. Aus Schanghai wird gemeldet: Die An=
Man nimmt an, daß an dem Entwurf der
Reichs=
lionen, Mehr= und Mindererträge gegeneinander
aufge=
ſichten über die Anleihe ſind hier geteilt. Die
Geſchäfts=
regierung, der im vorigen Sommer den Vertretungen des
rechnet, ergibt als Mehrertrag aus Zöllen, Steuern und
leute, die Yuanſchikai unterſtützen, da er die beſte Hoffnung
Handels nochmals zur Begutachtung zugegangen war
Gebühren gegenüber dem Haushalt die Summe von 45,2
keine weſentlichen Aenderungen mehr vorgenommen ſind.
Millionen Mark. Wenn danach der tatſächliche Mehrertrag
auf eine ſichere Regierung gewährt, ſind mit dem Abſchluſſe
Danach würde in Vorſchlag gebracht werden, für Betriebe
aus Zöllen, Steuern und Gebühren um faſt 13 Millioner
zufrieden, dagegen iſt die Kuomintang=Partei wütend, da
ohne offene Verkaufsſtelle, alſo für alle Kontore, grund
Mark hinter dem Betrag zurückgeblieben iſt, den die der
ſie die Unterzeichnung verhindern wollte. Ihre Führer
ſätzlich volle Sonntagsruhe einzuführen, daneben aber
Begründung des Ergänzungshaushaltsentwurfs
beige=
erklären, daß jedermann im Süden vom Jangtſe die
An=
durch Entſcheidungen der höheren Verwaltungsbehörde
gebene Denkſchrift über die Deckung der Koſten der Wehr
oder durch Ortsſtatute eine Beſchäftigung bis zur Dauer
vorlage angenommen hat, ſo iſt dies auch darauf zurück
leihe zurückweiſe und bekämpfen wolle, bis Yuanſchikai
von zwei Stunden zuzulaſſen. Für offene Verkaufsſtellen
zuführen, daß die Einnahmen im Monat März vielfach
zurückgetreten ſei. Sie behauptet, reichlich Geld zu haben
hinter dem Monatsdurchſchnitt zurückgeblieben ſind
waren als Höchſtmaß der Beſchäftigungszeit in dem Re=
und daß ſich die Truppen Yuanſchikais gegen ihn wenden
Sonſt hat ſich das Mehrergebnis, das bis Ende Februar
gierungsentwurf drei Stunden vorgeſehen. Jedoch ſollte
würden. Die North China Daily News erblickt in der
bereits 48 Millionen betragen hatte, im letzten Monat des
die höhere Verwaltungsbehörde befugt ſein, die Beſchäf=
Rechnungsjahres um 3,2 Millionen ungünſtiger geſtaltet
igung bis zur Dauer von vier Stunden auszudehnen für
Unterzeichnung der Anleihe den Beweis, daß die Mächte
Zu den Einnahmen aus Zöllen, Steuern und Gebühren
Orte, in denen die Bevölkerung aus der weiteren Um=
Yuanſchikai unterſtützen wollen und warnen Kuomintang,
treten die Einnahmen aus der Reichspoſt= und Telegra
gegend an Sonn= und Feſttagen die Verkaufsſtellen
auf=
daß weder China ſelbſt, noch die Mächte eine neue
Revo=
ohenverwaltung, ſowie der Reichseiſenbahnverwaltung.
zuſuchen genötigt iſt. Die Gemeinden dagegen ſollen er=
Die Reichspoſtverwaltung hat bei einer Geſamteinnahme
mächtigt werden, durch ſtatutariſche Beſtimmungen für
lution dulden würden. Es iſt nicht deutlich, wie weit die
von 792,6 Millionen um 1.2 Millionen, die
Reichseiſen=
alle oder einzelne Gewerbezweige die dreiſtündige
Be=
hieſigen Kuomintangiſten die Parteien im Lande hinter
bahnverwaltung bei einer Geſamteinnahme von 152,8
Mil=
ſchäftigung noch weiter einzuſchränken oder ſie ganz zu
ſich haben.
lionen um 11,0 Millionen den im Haushaltsgeſetz vorge
unterſagen. Für höchſtens 6 Sonn= oder Feſttage im
ſehnen Einnahmebetrag überſchritten. Dadurch ſteigt die
Jahre ſollte die Polizei befugt ſein, in offenen
Verkaufs=
über den Haushaltsanſchlag hinausgehende
Mehrein=
ſtellen eine Beſchäftigung bis zu zehn Stunden zuzulaſſen.
*
nahme um 12,2 Millionen auf 57,4 Millionen Mark. Zu
Die
Zahl der in Deutſchland
vor=
einem günſtigen Abſchluß der Reichshauptkaſſe werden
handenen Aerzte beziffert der Statiſtiker Dr.
Prin=
auf dem Heimwege die Ameiſen Umwege vermieden, die
teilung und gegenſeitiger Hilfeleiſtung. Es ſcheint, daß
ie auf dem Hinweg zur Arbeitsſtätte gemacht hatten; ſie
die Ameiſen ganz im Gegenſatz zu den bisherigen An=
Neue Ameiſenſtudien.
chnitten Winkel ab, vermieden Ecken und marſchierter
nahmen ausgeſprochene Individualiſten ſind. Was
** Das Leben der Ameiſen und der Biener
geraden Weges auf das Neſt zu. Cornetz hat das ſowohl
unſer Auge bei der erſten Betrachtung als gemeinſame
hat immer wieder den Wiſſensdurſt der Forſcher erweckt
bei blinden wie bei ſehenden Ameiſen beobachtet. An
Arbeit deutet, enthüllt ſich bei näherem Zuſehen eher als
eide Tiere ſind in der Sprache ſogar zu Symbolen der
intereſſanteſten aber iſt die Tatſache, daß künſtliche
Des=
ein Streit um die Beute. Eine Ameiſe hat eine Jagdbeute
Arbeitſamkeit und des Fleißes geworden, und die Orga
orientierungen ſofort von den Tierchen berichtigt werden.
gefunden und ſchleppt ſie in der Richtung auf das Neſt
niſation des Ameiſenſtaates iſt ſchon oft als auch für die
Dreht man eine Ameiſe in eine andere Richtung, ſo kehr
Auf dem Wege ſtößt ſie mit einer zweiten Ameiſe
zuſam=
nenſchliche Gemeinſchaft vorbildlich geprieſen worden.
ſie ſich ſofort um und nimmt wieder die Richtung auf das
men. Die ſucht ihr nun die Beute zu entreißen. Man
Aber viele Erſcheinungen im Leben der Ameiſen ſind den=
Reſt; dasſelbe zeigt ſich, wenn man das ganze Blatt um
ieht, wie beide Tiere am entgegengeſetzten Ende an ihrem
Beobachtern ein Rätſel geblieben. Manche intereſſante
dreht, auf dem ſie ſich befand. Die Ameiſe hat alſo ein
Schatze zerren. Ergibt es ſich im Laufe dieſes Ringens,
neue Aufſchlüſſe bringen jetzt die Studien des Naturfor
genaues Gefühl für die Winkel, die ſie auf ihrem Wege
daß die Körperachſen beider Kämpfer in die Richtung zum
ſchers M. Cornetz, der ſeit Jahren die Beobachtung der
beſchrieben hat; ſie hat einen verblüffend ſcharf ausgepräg
Neſte kommen, ſo kann es allerdings ſcheinen, als wollten
Ameiſen zu ſeinem Spezialſtudium gemacht hat.
en Orientierungsſinn. Wenn man den Aſt oder das Blatt,
ſie einander helfen. Aber weitere Beobachtung zeigt, daß
Eines der merkwürdigſten Probleme liegt noch immer
auf dem ſie daherkriecht, aufhebt und zu einer anderer
eine Ameiſe allein die Beute viel ſchneller zum Neſt ſchafft
in der ungelöſten Frage verſchloſſen: wie findet die Ameiſe
Stelle trägt, orientiert ſich die Ameiſe neu und nimmt
ſo=
als mit dieſer vermeintlichen „Hilfe” der anderen. Ein
ihren Weg, wie orientiert ſie ſich? Man weiß, daß die
fort jene Richtung, in der ſich das Neſt befinden müßte,
noch beſſeres Beiſpiel: Oft ſieht man eine ganze Gruppe
fleißigen kleinen Tiere vielfach ſcharenweiſe auftreten
wenn man den Aſt oder das Blatt nicht an eine andere
von Ameiſen, die eine fette Beute — einen Käfer oder ein
eder ſah ſchon im Walde einen ſolchen Ameiſenzug, be
Stelle gebracht hätte. In der eingeſchlagenen Richtung
— gemeinſam zu ſchleppen ſcheint. Es ſind
Heuſchrecke
dem die Tiere in langer Linie hintereinander hermarſchie
durchwandert die Ameiſe nun eine Diſtanz, die genau der
neun Ameiſen, vorn eine, an den Seiten je vier. Langſam
ren. Aber es gibt auch Stämme, bei denen die Angehöri=
Entfernung bis zum Neſt entſpricht und beginnt dann, das
bewegt ſich die Laſt dem Neſte zu. Nun nehme man die
gen nur allein und auf eigene Fauſt auf die Jagd oder
Neſt zu ſuchen, das an einer ganz anderen Stelle liegt.
vier linken Ameiſen hinweg: ſofort wird die Beute nach
in die Arbeit gehen. Bisher nahm man an, daß der
Dabei ſind die Irrtümer in der Richtung minimal,
be=
rechts geſchoben. Man nehme die vier rechten fort, der
Geruchsſinn den Ameiſen die Heimkehr ins Neſt
ermög=
ragen nur 2—3 Grad eines Winkels, während die Irr
Käfer wird nach links transportiert. Man nehme aber
iche; man vermutete, daß die Ameiſen einen ſpeziſiſchen
tümer in der Abſchätzung der Entfernung bisweilen 12—13
die vordere einzelne Ameiſe weg: und die Laſt bewegt ſich
Geruch abſondern; zum Heimwege brauchen ſie nur der
Prozent erreichten.
iberhaupt nicht mehr. Nimmt man aber die acht von den
Spur dieſes Geruches zu folgen. Aber wieviel auch für
Wie ſoll man dieſe Orientierung erklären? Der Ge=
Seiten fort und läßt nur die eine an der Spitze, ſo ſieht
dieſe Erklärung ſpricht, genauere Beobachtungen und neue
ruchsſinn reicht nicht aus. Der ausgeſprochene
Richtungs=
man mit Staunen, daß nun die ganze Laſt viel ſchneller
Erperimente zeigen, daß die Ameiſe auch noch über andere
inn läßt vielleicht auf einen magnetiſchen Sinn ſchließen.
und leichter dem Neſte zugeſchleppt wird. Das Beiſpiel
Hilfsmittel verfügen muß. Denn wenn man die Spu
Die Beobachtungen und Experimente, die Cornetz jetzt ir
zeigt, daß die „gemeinſame Arbeit” der Ameiſen nur durch
ünſtlich vernichtet, zeigte ſich, daß die Ameiſen zwar einen
Algier mit Ameiſen angeſtellt hat, zerſtören auch zun
Zuſall der Gemeinſchaft nützlich werden kann; im Grunde
Augenblick zögern und ſchwanken, dann aber doch die
großen Teile unſere Vorſtellungen von einer Art kom
rbeitet jede Ameiſe für ſich und wird durch „Hilfe” nur
rechte Richtung einſchlagen. Ja, man hat beobachtet, daß
muniſtiſchem Ameiſenſtaat mit ſpyſtematiſcher
Arbeitsver=
behindert
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913.
Seite 3.
zing=Ulm für das Jahr 1913 auf 33 527. Aus ſeinen Ar
helm Schniering aus Guſtavsburg hat am 3. Apri
teils auf die Firma, wurde das gute Verhältnis zwiſcher
veiten geht hervor, daß die Ueberfüllung des ärztlicher
in einer hieſigen Wirtſchaft eine Violine mit Kaſten ge=
Arbeitgeber und =nehmer betont. Der Abend verlief in
Berufes in weiterem Zunehmen begriffen iſt.
Wie viel
ſtohlen. Er wurde wegen Rückfalldiebſtahls zu
anregender und gemütlicher Weiſe. —
Am 1. Mai feier
ärztliche Approbationen auf die Prüfungsjahre 1911—1912
10 Monaten Gefängnis verurteilt
-
Drei wei
Herr Rudolf Schäffer, Uhrmachergehilfe, ſein 25jährige=
und 1912—1913 fallen, iſt noch nicht bekannt. Mitte 1912
tere Fälle wurden abgeſetzt wegen Nichterſcheinens der
Arbeitsjubiläum bei der Firma L. Borné, Hofuhr
kamen auf 10000 Einwohner 5,06 Aerzte, eine nach der bis=
Angeklagten.
macher, hier
— Die Hebamme Frau A. Andel
herigen Erfahrung zwar ſchon ſehr hohe, aber eben noch
Ortsſchnelldienſt und Eilabholungsdienſt. Die von
Darmſtadt=Beſſungen kann am 1. Mai auf eine 25 jährige
erträgliche Zahl. Die Erwerbsverhältniſſe der Aerzte ha
der Reichspoſt= und Telegraphenverwaltung ſeit dem
Tätigkeit als Hebamme zurückblicken
ben ſich aber durch die Reichsverſicherungsordnung ver=
1. April 1911 getroffenen Einrichtungen des Ortsſchnell=
Zum Unfall in der Viktoriaſchule wird uns von
choben; durch die Ausdehnung der Verſicherungspflicht
und Eilabholungsdienſtes ſind in weiten Kreiſen des
dem Vater des durch den Unfall ums Leben gekommenen
uund die Erweiterung der Verſicherungsberechtigung wer
Publikums noch nicht genügend bekannt geworden. Es
Mädchens, Herrn Kämmerer, mitgeteilt, daß er gegen
den beſonders auf dem Land der bisherigen ärztlichen
wird deshalb auf die Vorteile der neuen
Betriebseinrich=
den Einſtellungsbeſchluß der Staatsanwaltſchaft Be=
Privatpraxis ſehr viele zahlungsfähige Perſonen entzogen
tungen erneut aufmerkſam gemacht. Der Ortsſchnell
ſchwerde eingelegt hat.
und der Kaſſenpraxis zugeführt. In dieſer werden
abe=
dienſt iſt dem Telegraphenamt übertragen; er umfaß
Die von dem „Schutzverein für Nieder=Modau”
auch heute noch die Honorare der Aerzte vielfach nach einem
die Abholung und —
unmittelbar daran anſchließend —
eingeleitete Hilfsaktion hat in den Kreiſen der Sparein
Jahres=Kopf=Pauſchale berechnet, das oft nicht mehr als
die Beſtellung einer gewöhnlichen Briefſendung (Poſt
leger des Nieder=Modauer Kreditvereins lebhaften
2 Mark beträgt. In ärztlichen Kreiſen ſieht man deshall
karte, Druckſache, Warenproben) innerhalb der Stadt in
Anklang gefunden. Obwohl die Durchführung der
Der Entwicklung der Dinge mit größter Beſorgnis
ent=
der Zeit von 6 Uhr vormittags bis 10 Uhr abends. Ar
Hilfsaktion erſt ſeit kurzem eingeſetzt hat, hat ſchon die
gegen
Gebühren werden erhoben: für die Eilabholung und
ü berwiegende Mehrheit der Spareinleger
*
Der zukünftige Vertrieb der deut
gleichzeitige Beſtellung einer Sendung 50 Pfg., für jede
mit Einlagen von über einer Million Mark von dem An
chen Diamanten. Die Submiſſion für den zukünf
weitere Sendung für denſelben Empfänger 10 Pfg. mehr,
gebot des Schutzvereins Gebrauch gemacht und ihre Ein
igen Vertrieb der deutſchen Diamanten ſteht vor der Tür
bei der gleichzeitigen Eilabholung und Beſtellung vor
lagen auf den Schutzverein übertragen. Der
Schutzver=
ind ihr Ergebnis wird in Lüderitzbucht mit beſonderem
zwei Sendungen an zwei verſchiedene Empfänger: für die
ein zahlt alsbald 50 Prozent für jede Einlage aus und
Intereſſe erwartet. Nach Anſicht der Lüderitzbuchter Zei
erſte Sendung an den erſten Empfänger 50 Pfg., für die
hat bereits über 500000 Mark in bar an die
ung muß entweder mit dem Londoner Diamantenſyndikat
Sendung an den zweiten Empfänger 30 Pfg.; für eine
Spareinleger ausbezahlt.
Außerdem erhält
in Kartell geſchloſſen oder die ſüdweſtafrikaniſche Dia
von dem Boten dem Abſender etwa zurückzubringende
jeder Spareinleger noch einen Gutſchein für die bei der
nantenproduktion auf dem Wege des freien Wettbewerbs
Antwort des Empfängers oder bei nachträglicher Zurück=
Durchführung der Aktion des Schutzvereins ſich ergebende
an den Meiſtbietenden verkauft werden. Für das Kartell
ziehung eines Auftrages, ſofern der Bote den Weg zum
weitere Quote. Wegen des ſtarken Andrangs iſt die Friſ
prächen verſchiedene Gründe; gegen das Kartell ſpräch
Auftraggeber inzwiſchen bereits angetreten hat, je 25 Pfg
zur Anmeldung der Forderungen bei dem Schutzverein
ar nichts und eine Kartellierung nach der Richtung, da
Die Antwort kann auf Verlangen des Auftraggebers
und zur Auszahlung bis zum 5. Mai verlänger
die Abſatzgebiete geteilt und die Preiſe gemeinſam feſtge
falls dieſer einen Fernſprechanſchluß beſitzt, vom Boten
worden, ſo daß alle Spareinleger, denen das Angebot des
etzt werden, würde eine ideale Löſung ſein, wenn di
auch zugeſprochen werden. Der Eilabholungsdienſ
Schutzvereins bis jetzt zugegangen iſt, ihre Forderungen
Regie in den verfloſſenen vier Jahren es verſtanden hätte
wird ebenfalls vom Telegraphenamt wahrgenommen
ür den Abſatz der deutſchen Diamanten einen Stamm
noch bis längſtens 5. Mai bei dem Schutzverein zur Ueber
Er erſtreckt ſich auf die Eilabholung gewöhnlicher
nahme anmelden können.
reuer Abnehmer zu ſchaffen, die ihre Ankäufe in Berlin
Brief= uſw.=Sendungen und Telegramme, die bei den
machen. Solange London der Weltmarkt für rohe Dia
mm. Einen muſikaliſch=deklamatoriſchen Abend hatte
Poſtamt aufgeliefert werden ſollen. Die Gebühr für die
manten iſt, Amſterdam und Antwerpen für geſchliffene
am Samstag in dem Feſtſaal der Loge (Sandſtraße) Her
Eilabholung einer Sendung beträgt 25 Pfg., für jede
Diamanten die Führung haben, bleibe für einen Berliner
Kammermuſiker Adolf Kugler veranſtaltet. Mit dem
wveitere Sendung 10 Pfg. mehr. Etwaige Aufträge für
Digmantenmarkt kein Raum und Zweck. Die vom Staats
bekannten gefälligen Melodram „Mozart” von Moſenthal
den Ortsſchnelldienſt und für den Eilabhol
eekretär Dr. Solf angekündigte Gründung von Diamanten
Kugler eröffnete der Komponiſt im Verein mit Herrn
ungsdienſt ſind dem Telegraphenamt am zweck
achſchulen in Berlin und Hanau, in welcher der feine
Georg Jöckel das Programm. Statt der geplanten
mäßigſten mittels des Fernſprechanſchluſſes Nr. 0 (Null
lmſterdamer Schliff gelehrt werden ſoll, berechtige zu
de=
zweiten Nummer, die dem Andenken Flotows, deſſen
zuzuſprechen; ſie können aber auch an den Poſtſchaltern
Hoffnung, daß Berlin ſpäter einmal zum Markte für die
Todestag gerade auf den 26. April (1883) fällt, mußte
mündlich oder unter Benutzung der Briefkaſten ſchriftlid
eſte und feinſtgeſchliffene Meleeware herausgebilde
wegen Erkrankung von Herrn Weber eine Aenderung
ge=
werden
geſtellt
werde. Erſt dann werde die Möglichkeit vorhanden ſein
macht werden. Herr Hofopernſänger Semper ſang das
Fahrradaufbewahrung auf dem hieſigen Bahnhofe
im Berlin einen von den anderen Verkaufszentren unab=
Lied „Der blinde Muſikant” von Flotow und ſtatt der
für Inhaber von Zeitkarten. Es iſt bei der
Gepräckab=
ängigen Markt zu ſchaffen und ein Kartell mit dem
Lon=
weiter im Programm angegebenen Lieder von Schumann
fertigung in Darmſtadt, Hauptbahnhof, für die In
oner Syndikat abzuſchließen. In der Zwiſchenzeit ſei die
und Loewe, ſowie Weylas Geſang von Hugo Wolf mit
haber von Zeitkarten (Monats= und Arbeiter
ffentliche Ausſchreibung als Notbehelf durchaus zu
dem ganzen Zauber ſeiner tragfähigen Stimme. Herr
karten) ein Abonnement zur Aufbewahrung
illigen
Opernſänger Paul Kallenſee ſang Adelaide von L
von Fahrrädern über Tag gegen ermäßigte Gebüh
van Beethoven, Frühlingstraum von Schubert mit dem
einzurichten in Ausſicht genommen. Der Gebührenſatz iſ
entſprechenden Ausdruck und guter ſtimmlicher Dispoſi
auf 30 Pfennig wöchentlich oder 1,20 M. monatlich feſtge=
Stadt und Land.
tion. Unter den Dialektdichtungen, die Herr Jöckel mi
ſetzt. Das neue Verfahren wird vorausſichtlich am 5. Mat
vielem Humor vorzutragen wußte, ſei „Poſthilfsbote
ds. Js. in Kraft treten. Da die Einrichtung indeſſen nicht
Darmſtadt, 29. April.
Säbelbein” erwähnt. Herr Kammermuſiker Fritz
Meh=
ganz unerhebliche bauliche Veränderungen im Hauptbahn
mel ſpielte mit ſtets zuverläſſiger Technik und ſchönem
Zum Beſuch am Großherzoglichen Hofe traf geſtern
hofe erfordert, ſind Verſchiebungen des Einführungszeit
Ton „Rondo capriccioſo” von Saint=Saéns und „Rondo
mittag kurz nach 1 Uhr Prinz Heinrich der Nie
punktes nicht ausgeſchloſſen. Die Gepäckabfertigung, die den
brillant” von Franz Schubert, von Herrn Otto Hauske
erlande im Automobil hier ein. Der Prinz fuhr
Verkauf der Fahrradzeitkarten übernehmen wird, erteilt
am Klavier begleitet. Außerdem teilten ſich in die Be
tärekt ins Neue Palais und nahm an der Frühſtückstafe
demnächſt nähere Auskunft. — Die Einrichtung, die ſich
gleitung Frau Anna Joeckel und Herr Kugler, der als
til. Um 3 Uhr erfolgte die Rückreiſe nach Hohemark ir
zunächſt im Vorortsverkehr von Hambura und Berlin be=
Veranſtalter mit dem Erfolg des recht anregend
ver=
aunus . Königin Wilhelmina die ebenfalls
währt hat und ſeither eine allmähliche Ausdehnung er
laufenen Abends ſehr wohl zufrieden ſein darf
erwartet wurde, hatte in letzter Stunde abſagen laſſen
fährt, bezweckt im Anſchluß an die Eiſenbahnfahrt einen
—
billigen und ſchnellen Verkehr nach und
Das Beethoven=Konſervatorium hielt im
* Verliehen haben Se. Königl. Hoheit der
Groz=
von Hauſe. In Darmſtadt erſchien das Verfahren
großen Saal „Zur Traube” am 24., 25. und 26. April
erzog dem Oberlehrer an der Realſchule zu Butzbad
für Zeitkarteninhaber nach der Hinauslegung des
Bahn=
ſeine diesjährige Schüleraufführungen ab. Das
Friedrich Glaſer zum 1. Mai 1913 den Charakter
al=
hofes aus dem engeren Weichbilde zur Einführung beſon=
Inſtitut hat damit wieder bewieſen, daß es ſeinen
Profeſſor
ders empfehlenswert
rundſätzen, denen es ſchon ſeit ſeinem Beſtehen vo
Uebertragen wurde dem Schulamtsaſpiranten
Die Gedächtnisausſtellung zur Erinnerung
23 Jahren huldigte, treu geblieben und beſtrebt iſt, durch
Philipp Gieg aus Eckelsheim, Kreis Alzey, eine Lehrer
an die Königinnen Luiſe von Preußen und
gründlichen Unterricht ſeine Schüler heranzubilden. Schor
ſteelle an der Gemeindeſchule zu Volxheim, im gleichen
Friederike von Hannover im Hauſe Rhein
in den Elementarklaſſen begegnete man ſauberer Techni
Kreiſe
ſtraße 43 iſt umſtändehalber bis zum Herbſt ver
und ſchönem Vortrag, die ſich bis zu den großen
Ernannt wurde Johann Heinrich Becker in
ſchoben worden.
Konzerten am Schluſſe des Programms in erfreuliche
wingenberg zum Schreibgehilfen bei dem Amtsgerich
Antrittsvorleſung. Am Dienstag, den 29. April
Weiſe ſteigerten. Es iſt nicht möglich, hier all derer zu
3 wingenberg
nachmittags 5 Uhr, findet im Hörſaal Nr. 326 der Tech=
*
gedenken, die Bemerkenswertes leiſteten. Von vorge
Erledigte Stelle. Die Stelle eines Maſchinen
niſchen Hochſchule die Antrittsvorleſung des Profeſſors
ſchrittenen Schülern des letzten Konzertteiles nennen
jugenieurs bei der Großh. Dampfkeſſelinſpektion in
Dr. phil. et jur. J. Kollmann ſtatt über das
wir: Fräulein K. Beltz, H. Amend, E. Walger, Herrer
Dearmſtadt
Thema: „Die Lehren des Krupp=Jubiläums für die
R. Vogel und F. Becker
Von der Ruſſiſchen Geſandtſchaft. Der Kaiſer
deutſche Induſtrie‟
IV. Wettſtreit Deutſcher Männergeſangvereine
von Rußland hat den ruſſiſchen Miniſterreſidenten in
* Todesfall. Am Freitag iſt hier in ſeiner Wohnung
Im Anzeigenteil der heutigen
in Frankfurt a. M.
ſoarmſtadt, van der Vliet, zum Wirklichen
Wilhelminenſtraße 38
Aug. Frhr. Riedeſel zu
Nummer finden unſere Leſer das Programm de
Etaatsrat ernannt.
Eiſenbach im Alter von 58 Jahren verſtorben. Geſtern
Frankfurter Feſttage während des großen Geſangswett
g. Strafkammer. Der 18jährige Schneidergeſelle An
nachmittag fand die Einſegnung der Leiche ſtatt, die dant
ſtreits. Der Feſtplatz wird am Freitag, den 2. Mai
ton Eugen Füll zu Offenbach iſt in der Nacht zum 3. Juni
n der Nacht nach Stockhauſen überführt wurde, um in de
abends 7 Uhr, eröffnet.
rorigen Jahres in die Wohnung eines Schneidermeiſters
Familiengruft beigeſetzt zu werden.
Kriegerverein Darmſtadt. Bei herrlichem
Früh=
in Viernheim, ſeines früheren Arbeitgebers, eingeſtiegen
* Arbeitsjubiläen. In dem alt bekannten
Geſchäft=
lingswetter fand am Sonntag das 2. Uebungsſchießen
und ſtahl deſſen Fahrrad. Das Gericht hält dem Angeklagten
des Vereins ſtand. Die Beteiligung war ſehr gut. Das
des Glaſermeiſters Schulz (Saalbauſtraße) ſind ver
eine gewiſſe Notlage zugute und verurteilt ihn zu 2 Mona
Schießen begann um 2 Uhr auf Stand 6 und es war
ſchiedene Arbeiter ſchon lange Jahre beſchäftigt. Den
en Gefängnis. — Der 51jährige, aus Chemnitz
ge=
eine Freude, mit anzuſehen, wie die älteren Kameraden
Geſchäftsführer Ludwig Bauer war es vergönnt, in
bfürtige Glaſer Richard Hugo Schneider aus Offenbad
mit den jüngeren wetteiferten, hohe Ringzahlen zu
er=
vergangener Woche auf eine 25jährige Tätigkei
hatte ſich geſtern wegen Urkundenfälſchung und
zielen. Eine vom Verein geſtiftete Ehrenſcheibe erhielt
n genanntem Geſchäft zurückzublicken. Aus dieſem Anlaſ
Petrugs im Rückfalle vor der hieſigen Strafkammer zu
Kamerad K. Bender. Das Schießen war um 6 Uhr
hatte der Chef der Firma ſeine ſämtlichen Arbeiter am
verantworten. Der Angeklagte hatte den alten Trich
beendet und fanden die Kameraden noch Gelegenheit
Samstag abend zu einem gemütlichen Beiſammenſein in
rerſucht, Gelder für Arbeiten einzuziehen, die andere ge
in dem herrlichen Garten der Schießhauswirtſchaft ſich
Reſtaurant Rummel eingeladen,
um unter Mitwirkung
liefert hatten. In einem Falle gelang es ihm, durch eine
mit ihren inzwiſchen eingetroffenen Familienangehörigen
des Geſangvereins „Liederzweig”
der mit einigen exakt
gefälſchte Rechnung 20 Mark zu erhalten. In zwei
an=
zu reſtaurieren. Daß das Schießen immer mehr An=
und ſauber geſungenen Chören und Volksliedern
auf=
deren Fällen ſchlug der Verſuch fehl. Er wird zu 8 Mo
maten Gefängnis abzüglich 6 Wochen der Unter
lang in Kameradenkreiſen findet, beweiſt die ſtete
Zu=
wartete, den Ehrentag ſeines Geſchäftsführers würdig zu
ſuchungshaft verurteilt. — Der 34jährige Erdarbeiter
Wil=
feiern. In verſchiedenen Reden, teils auf den Jubilar
nahme der Teilnehmer
Triſtand Bernard mit piepſender Stimme: „Hier ſchein
ordentlich gewiſſenhaft Buch geführt zu haben ſcheint. Sie
ein Irrtum vorzuliegen. Ich bin doch die Dame mit den
hat, ſo ſchreibt ſie, vor ihrer Verheiratung an 525 Bällen
Feuilleton.
Rieſenbart, und ich bin zur Fahrt auf dem Jahrmarkt in
und nach ihrer Verheiratung an 557 teilgenommen. Als
Der Eiſenbahnbeamte erwidert nichts, ſon=
Dingsda.”
junges Mädchen wurden ihr auf verſchiedenen Bällen 18
* Aus Kunſt und Wiſſenſchaft. Der Architekt Ga
dern macht ſich, beſtürzt ob ſeiner Unhöflichkeit einer Dam
Heiratsanträge gemacht, und als junge Frau mußte ſie
hrriel von Seidl, iſt, wie bereits mitgeteilt, in Bad
bei gleichen Gelegenheiten, nicht weniger als 272 Liebes
gegenüber, raſch von dannen.
Tölz im 65. Lebensjahre geſtorben. Profeſſor von Seid
erklärungen anhören. Genau 100mal drohte man ihr, ſid
ſchuf u. a. das Deutſche Muſeum, das Bayeriſche National
* Die Leiche auf dem Zollamte. Ein ſonderbarer
zu erſchießen, wenn ſie die ihr entgegengebrachten Gefühle
Wuſeum und das Münchener Künſtlerhaus in München
Leichenzug bewegte ſich Freitag abend durch den kleiner
zurückwieſe. Die Gräfin hat im ganzen 2934 Quadriller
das Stadthaus in Bremen, das Hiſtoriſche Muſeum der
bayeriſchen Grenzort St. Oswald. Ein einſacher ſchwar
Affalz in Speyer, die Villa des Freiherrn
4500 Walzer und 500 Polkas getanzt. Sie kann ſich ar
er Holzſarg ſtand auf einem Leiterwagen, und dieſem
von Heyl in Darmſtadt, das Schloß des Grafen
1700 Herren, mit denen ſie tanzte, beſinnen. Davon warer
olgten mehrere „Leidtragende” ſowie verſchiedene Gen=
Criola=Büdesheim, eine ganze Anzahl von Bierpaläſten in
nach ihrem für das ſtarke Geſchlecht nicht eben ſehr
ſchmei=
darmen. Am Zollhauſe angekommen, machte der Zug
Wünchen, Berlin und Straßburg, mehrere private Schlöſ
chelhaften Zeugniſſe, 1250 ausgeſprochen dumm, 300 lang=
Halt, und man traf dort alle Anſtalten, um die Leiche au
ſſerr und Villen, die Rathäuſer zu Ingolſtadt und Worms
weilig, 125 gleichgültig, 22 nett, und nur 3 geiſtreich. Di
dem Zollamte zu behalten. Bei näherer Unterſuchung des
uſw. Er war Ritter des Ordens pour le mérite und
Entfernungen, die ſie im Tanz während ihres Lebens zu
Sarges wurde man allerdings gewahr, weshalb ſich die
Offfizier der franzöſiſchen Ehrenlegion. Den perſönlicher
rückgelegt hat, ſchätzt die Gräfin Lamsdorff auf 15000
Gendarmen ſo lebhaft für denſelben intereſſiert haben
Adel erhielt er 1900 vom Prinz=Regenten
Meilen. Aber 18 Heiratsanträge und 272 Liebeserklärun
Der Sarg war nämlich vollkommen mit Sacharin gefüllt
gen, eins alſo zu fünfzehn. Heiraten ſcheint doch auch
Im 59. Lebensjahre ſtarb in Halle der Univerſitäts
und jeder der Leidtragenden hatte noch einen Teil des
profeſſor Fritz von Bramann, der vor 25 Jahren
damals ſchon ſehr ſchwer geweſen zu ſein
wertvollen Pulvers in der Taſche. Das Pulver ſollte auf
als Aſſiſtent Bergmanns den Kehlkopfſchnitt an dem da
Triſtan Bernard als Bartdame. Der franzöſiſche
dieſe Weiſe über die Grenze geſchafft werden, doch
macht=
maligen Kronprinzen vornahm. Wie Bergmann ſelbſt be=
Schriftſteller und Dramatiker Triſtan Bernard erfreut ſich
die Gendarmerie einen Strich durch die Rechnung.
zeugte, handelte Bramann damals wie ein Held. Er ope
unter anderen Vorzügen eines prächtigen Bartes, der der
ierte den mit dem Erſtickungstode ringenden königlichen
Immer gemütlich. Ich wollte meinen Freund, den
Neid aller Beſitzloſen erregt. Dank ſeinem Barte konnte
Lrlder gegen den ausdrücklichen Rat der engliſchen Aerzt
bekannten Futuriſten Vorläufer, in der Irrenanſtalt
be=
er ſich vor einigen Tagen trefflich aus einer Klemm
Nackenzie und Hovell und ſchaffte ſo dem Leidenden we
ſuchen. Alſo frage ich am Schottenring einen biederen
iehen, wie aus Paris berichtet wird. Er fand ſämtliche
igſtens für kurze Zeit Erleichterung. Am 9. März ds. Js.
Wiener Bürger: „ntſchuldigen S’ mit welcher Elektri=
Abteile eines Zuges beſetzt. Nur eins iſt frei, aber au
us ſich der Erinnerungstag ſeiner Operation zum 25.
ſchen komme ich denn nach Steinhof?” — „Da müſſen S
deſſen Tür prangt drohend das Schild: „Nur für Damen
Male jährte, telegraphierte ihm der Kaiſer, dankbar
ge=
drüben einſteig’n! Da kummt grad a Wagen, der ’naus=
Der Dramatiker ſtutzt einen Augenblick, ſpringt dann kurz
emkend der Verdienſte um das Kaiſerhaus.
fahrt, den derwiſchen S’ ſchon noch.” Ich erwiſchte aber
entſchloſſen hinein, ſieht, daß er der einzige Fahrgaſt iſ
den Wagen an der Halteſtelle nicht mehr, ſondern mußte
und macht ſich’s bequem. Er nimmt ſein Pfeifchen aus
* Die Statiſtik der tanzenden Gräfin. Eine der
vor=
ihm bis zur nächſten Kurve nachlaufen. Mit feſtem Grif
der Taſche und qualmt luſtig drauf los. Soweit geht alles
nehmſten Damen der Geſellſchaft Petersburgs, die Gräfir
half mir jemand hinauf auf die Plattform und, noch ganz
gut. Da aber ſteckt plötzlich ein Eiſenbahnbeamter fürwitzic
Lamsdorff, die Witwe eines Generals, veröffentlich=
Na,
atemlos, keuchte ich: „Ein Billett nach Steinhof!” —
ſeine Naſe durchs Fenſter, ſieht den Mann im Frauen
ſey.t Erinnerungen aus ihrem Leben, die in den Kreiſer
(
wenn's
na!” ſagte der Kondukteur kopfſchüttelnd,
abteil und ſchreit: „Aber hören Sie mal, können Si
er ruſſiſchen Hauptſtadt ein ziemlich beträchtliches Auf
reſſiert, hätten S ja mit der Sanität fahr’n
denn nicht leſen? Das hier iſt ein Frauenabteil; marſch
ehen hervorrufen. Die Gräfin ſtellt darin auch eine Sta
können.” (Jugend.)
„Entſchuldigen Sie, mein Herr”, erwidert
raus da!“ —
iſt ik ihrer Leiſtungen im Ballſaal auf, über die ſie außer
Nümmer 95.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. Apru 1915.
Seite 4.
Gießen, erſtattete, war zu entnehmen, daß dem J.=V. jetzt
einigte. Das finanzielle Ergebnis dürfte ſehr befriedi=
Odenwaldklub, Ortsgruppe Darmſtadt. Die
52 Vereine mit 11600 Mitgliedern angehören. Bei dem
gend ausgefallen ſein.
Bilder von der Neckarthal=Wanderung ſind im Schau=
Regiment ſelbſt haben ſich nahezu 700 Veteranen aus der
fenſter des Herrn Bergmann, Wilhelminenſtraße 19,
Feldzügen 1848, 1866, 1870/71, China und Südweſtafrika
Offenbach, 28. April. Der 24jährige Lederzuſchneider
bis zum Ende der Woche ausgeſtellt.
Beſtellungen
irekt gemeldet. Die Vorbereitung der 10 Arbeitsaus=
Wilhelm Hunſtock hat ſich in ſeiner Wohnung,
Quer=
werden durch Herrn Bergmann entgegengenommen.
chüſſe des Gießener Vereins läßt eine würdige
Durch=
raße 2, erſchoſſen. Wie aus einem hinterlaſſenen
Der Ortsgewerbeverein hat wiederum ſeine Mit
ührung des Jubiläums als geſichert erſcheinen. Zum
Briefe hervorgeht, hat er die Tat aus Gram über ſeiner
glieder zu einem Familienausflug eingeladen. (Gäſte ſtets
gemeinſamen Mittageſſen haben ſich ſchon 5500 Kameraden
leidenden Zuſtand — er war Epileptiker — begangen.
willkommen.) Am Himmelfahrtstag (Hauptbahnhof)
ngemeldet. Für Nachmeldungen zum Eintritt in den
Hunſtock war verheiratet und Vater zweier Kinder
rüh 6,29 Uhr, 4. Klaſſe Biſchofsheim, 55 Pfg., bringt der
J.=V., zur Teilnahme am Mittageſſen und zur Einquar=
Lengfeld i. O., 27. April. Ein ſchöner, lichter Früh=
—
Zug die Teilnehmer nach dieſem alten Städtchen, von
ierung durch den Wohnungsausſchuß wird als äußerſter
lingstag war’s, an dem heute das Dekanat Groß=Umſtadt
wo aus es zu Fuß nach Ginsheim geht zur Fähre, die
Termin der 15. Mai beſtimmt und beſchloſſen, daß ſpäter
ein Jahresfeſt für Aeußere Miſſion in
Leng=
über den Rhein führt, auf die Inſel Nonnenaue. Durch
ich meldende Kameraden nicht mehr in die allgemeine
eld feierte. Dem war es wohl mit zuzuſchreiben, daß
das liebenswürdige Entgegenkommen der Beſitzer dieſes
Feſtteilnehmerliſte aufgenommen werden und die
Feſt=
das Feſt einen außerordentlich guten Beſuch aufzuweiſen
ſchönen Stückchen Erde geht es auf Privatwegen unter
denkmünze, ſowie das Feſtbuch nur gegen Zahlung eines
hatte. Die Kirche war zu klein, alle Feſtteilnehmer
aufzu=
blühenden Apfelbäumen, neben ſich den ſchönen
Haupt=
beſonderen Feſtbeitrags von 3 Mark erhalten können
nehmen. Im Gottesdienſt, den Schüler=, Kirchen= und
rhein und mit Blick auf die Städtchen des linken Ufers
Staatsminiſter von Ewald hat zugeſagt, daß allen heſſi=
Poſaunenchor hieſiger Gemeinde freundlich ausſchmückten
durch die Langen=Aue nach der Jakobsberger=Aue (
Wirt=
ſchen Staatsbeamten Urlaub zum Feſte gewährt wird
predigten Herr Pfarrer Briegleb=Groß=Umſtadt und
ſchaft). Hier wird Raſt gemacht und unter den
blühen=
ohne daß dieſer auf den Jahresurlaub Anrechnung findet,
derr Miſſionar Weismann=Darmſtadt. Sie konnter
den Bäumen das Frühſtück (Eſſen iſt mitzubringen) ein=
Ebenſo iſt den Kameraden der Beitritt zu dem J.=V. von
m Jahre der Kaiſer=Jubiläumsſpende mit großer Freude
genommen. Nachdem geht es weiter durch die
ſtaat=
em Kommandeur des Gendarmerie=Korps geſtattet wor
darauf hinweiſen, daß die Heidenmiſſion auch bei uns in
ichen Obſtkulturen, immer wieder den Rhein neben ſich,
den. An die anweſenden Vereinigungen wurden Muſter
Deutſchland mehr und mehr eine Sache des ganzen
evan=
mit Blick auf das herrlich gelegene Nackenheim und
Nier=
der Regimentsgeſchichte, der Jubiläumsdenkmünze, des
eliſchen Volkes wird, wie das in England und Amerika
ſtein, an der Aue Kornſand vorbei, nach der Fähre, die
Feſtbuchs und der Feſtpoſtkarte ausgegeben, damit noch
chon länger der Fall iſt. Es fand noch eine
Nachver=
nach Oppenheim überſetzt, wo im Reſtaurant Hilbig (am
rechtzeitig bis zum 15. Mai Beſtellungen erfolgen können,
ammlung im Saale des Gaſthauſes „Zum Löwen” ſtatt,
Markt) das gemeinſchaftliche Mittageſſen ſtattfindet. Nach
Vom Verpflegungsausſchuß iſt eine Tiſchordnung
ausge=
in der, umrahmt von muſikaliſchen Darbietungen. Herr
der nötigen Ruhe findet dann die Beſichtigung der St
arbeitet worden, die es ermöglichen ſoll, alle Kameraden,
Dekan Knodt=Groß=Zimmern begrüßte. Herr Pfarrer
Katharinenkirche, des Beinhauſes, der Ruine Landskrone
die ſich zum Eſſen gemeldet haben, zufriedenſtellend zu
Schneider=Babenhauſen und Herr Miſſionar
Weis=
mit herrlichem Rundblick uſw. ſtatt. Den Aelteren iſt Ge
verpflegen. Bis zum 1. Mai können noch Wünſche in
nann von der dringenden Notwendigkeit evangeliſcher
legenheit geboten, die Heimat mit der Bahn zu erreichen
ezug auf Einlegung von Extrazügen bei dem Vorſitzen=
Gemeinden, Kirchen und Schulen auch für die Deutſchen ir
während die Rüſtigeren überſetzen und noch zu Fuß nach
den des Verkehrsausſchuſſes, Oberbahnaſſiſtenten Schmidt
en fernen Erdteilen ſprachen. Die Kollekte ergab den
Erfelden=Goddelau (1½ Stunden) marſchieren können
in Gießen, gemeldet werden. Auf dem Feſtplatz wird
Betrag von etwa 100 Mark.
Alles in allem ſollte die Vielſeitigkeit des Ausfluges Ver
in beſonderes Poſtamt mit Fernſprechanſchluß errichtet
WLampertheim, 28. April. Heute früh 8¾ Uhr
fuh=
anlaſſung geben, ſich recht zahlreich zu beteiligen und
und es werden alle dort aufgegebenen Poſtſachen mit einen
ren zwei Fuhrwerke hintereinander über den
Bahnüber=
zeitig genug anzumelden; dürfte doch auch das warme
eſonderen Feſtpoſtſtempel „Regiments=Jubiläum Gießen,
gang beim hieſigen Stellwerk I. Der Wärter ließ die
Wetter die Obſtbäume zu voller Blüte entfalten, was die
Feſtplatz” abgeſtempelt werden. Für die Angehörigen der
Barriere direkt nach dem erſten Fuhrwerk herunter. In
Wanderung noch beſonders genußreich geſtalten dürfte.
Mitglieder des J.=V. hat der Gießener Verein eine
Preis=
demſelben Augenblick kam auch ſchon der D=Zug 29 von
(Alles Nähere in den Anzeigen.)
Die
ermäßigung für Eintrittskarten eintreten laſſen
Mannheim. Das Fuhrwerk wurde gefaßt, der
Himmelfahrt=Wanderung. Die „
Wanderab=
etzte Sitzung des großen Ausſchuſſes des J.=V. wird am
Wagen in unzählige Stücke zertrümmert
teilung” der Kaufmänniſchen Stenographen=
Sonntag, den 18. Mai, vormittags 10½ Uhr, angeſetzt,
und das Pferd in Stücke geriſſen. Der Fuhrmann konnte
Geſellſchaft „Gabelsberger” unternimmt ihre
und ſoll auf der Liebigshöhe ſtattfinden. Mit dem Dank
ich retten.
z. Wanderung am Himmelfahrttageßber Nieder=Beerbach,
ür die ſeither geleiſtete Mitarbeit ſchloß der Vorſitzende
Mainz, 28. April. Am Samstag abend wurde die
Ernſthofen, Lichtenberg nach Brensbach. Abmarſch um
die Sitzung, indem er auf den erhabenen Regimentschef
hieſige Bahnhofsverwaltung von auswärts benachrichtigt
Uhr vom Kapellplatz bezw. 7½ Uhr vom
Böllenfall=
ausbrachte.
ein begeiſtert aufgenommenes „Hurra”
daß in dem um 11.53 Uhr von Frankfurt a. M. hier
ein=
or. Freunde und Gönner ſind freundlichſt eingeladen.
Namens des Offizierkorps ſprach Herr Major Freiherr
reffenden Zuge ſich ein Mann befinde, der im Verdacht
Näheres ſiehe Anzeige.
von Biebra dem J.=V. und ſeinem Vorſtand wärmſten
ſtehe, ein Werber für die Fremdenlegion zu
Fahrplan „Blitz”. Der nach amtlichen Quellen
dank aus für die tätige Mithilfe bei den Vorarbeiten für
ſein. Der Mann ſollte ſich im erſten Wagen befinden.
earbeitete Fahrplan „Blitz” Sommerausgabe 1913, iſt
das Regimentsfeſt, das, nach allem zu ſchließen, einen
Als der Zug einlief und zwei herbeigerufene Schutzleute
oeben im Verlage der Firma Georg Hof,
Papier=
zlänzenden Verlauf zu nehmen verſpricht.
den Wagen durchſuchten, ſtellte ſich heraus, daß in dieſem
handlung (Inhaber H. Bankwitz), Eliſabethenſtraße,
er=
on Oberheſſen, 28. April. In der vergangenen
Wagen ſich die geſuchte Perſon nicht befand.
Aus dem
ſchienen. (Siehe Anzeige
Woche wurden die Hochſpannungsleitungen
2. Wagen dagegen entſtieg ein junger Mann, der ſich
* Blitzſchlag. Während des geſtrigen Gewitters ſchlug
Transformatorenſtationen und Ortsnetze für die
Elektrizi=
einem Schutzmann als der zu erkennen gab, der von dem
der Blitz in ein Privathaus am Paulusplatz,
glücklicher=
tätsverſorgung der Gemeinden Steinfurth, Oppershofen
Fremden für eine Dienſtſtelle in Merzig verpflichtet
wor=
weiſe ohne zu zünden. Es war ein ſogen. kalter Schlag,
Bellersheim
Rockenberg, Wohnbach, Obbornhofen und
den ſei, und der zugleich mitteilte, der angebliche Werber
der durch den Schornſtein hinunterfuhr und durch
Heraus=
nter Strom geſetzt. Die Inbetriebnahme
habe vom 2. Wagen aus den Zug beim Einlaufen ſofort
reißen von Steinen uſw. verſchiedenen Schaden anſtiftete
ing dank der guten Vorbereitungen anſtandslos von
ſtat=
jedoch niemand verletzte
verlaſſen und ſei durch die Unterführung
davonge=
en. In dieſer Woche werden vorausſichtlich die Gemein=
Fahrraddiebſtahl. Am Samstag nachmittag
aufen, was um ſo leichter geſchehen konnte, als beim
en Griedel, Bettenhauſen und Berſtadt folgen.
zwiſchen 3 und 4 Uhr wurde ein Fahrrad, welches in
Einlaufen des Zuges viel Publikum auf dem Bahnſteig
einem Hausflur in der Riedeſelſtraße aufgeſtellt war,
war. Das Abſuchen des Bahnhofsgebietes nach dem
geſtohlen. Das Fahrrad iſt Marke=Sport, hat ſchwarzen
Mann verlief ergebnislos. Auffälligerweiſe war der Ver=
Reich und Ausland.
Rahmenbau, gelbe Felgen, grauen Deckmantel, Fabrik
ächtige, der eine Fahrkarte Frankfurt=Merzig beſaß, aber
nummer 86 484 und Polizeinummer ſchwarz D. 6529
auch nicht durch die Bahnſperre gegangen. Weitere Er
Aus der Reichshauptſtadt, 27. April. Wie eine Nach=
22
Zimmerbrand. Im Hauſe Löffelgaſſe Nr
mittelungen in der Angelegenheit ſind eingeleitet. — Der
richtenſtelle von eingeweihter Seite erfährt, hat Her
entſtand am Sonntag nachmittag gegen 5 Uhr ein
Flieger Trautwein wollte am Samstag abenk
Auguſt Scherl 8 Millionen Mark Stammaktien ſeiner
Zimmerbrand, welcher von Hausbewohnern alsbald
ge=
gegen 7 Uhr auf dem Großen Sand mit einem neuen
Geſellſchaft an ein Konſortium verkauft, dem auße
löſcht worden iſt.
Flugzeug einen Aufſtieg unternehmen. In der Höhe von
einer hieſigen Großbank in erſter Linie der Verleger des
2½ Metern rannte er gegen die aufgeſtellte Signal=
Berliner Tageblatts, Herr Rudolf Moſſe, angehört. Heſl
ſtange, das Flugzeug überſchlug ſich und ſtürzte in den
* Kinotheater. Olympia=Theater. Ein Dramc
ſtudolf Moſſe gewinnt damit einen entſcheidenden Ein
Sand. Trautwein kam unter die Maſchine zu liegen,
er=
aus dem Künſtlerleben mit all ſeinen feſſelnden
Lebens=
luß auf die Geſtaltung des Berliner Lokolanzeigers, wähe
litt aber keine Verletzungen. Das neue Flugzeug, das an
ſchattierungen bringt das Olympia=Theater in dem Film
rend andererſeits Herr Auguſt Scherl ſich verpflichtet hat
dem Prinz Heinrich=Flug teilnehmen ſollte, wurde
„Harry Raupach‟ Der Hauptdarſteller, Harry Liedke vom
noch drei Jahre lang die Geſchäfte dieſes Blattes und des
ſchwer beſchädigt.
Deutſchen Theater in Berlin, bürgt als bekannte
Bühnen=
geſamten Konzerns nach außen hin zu führen. Ergänzend
größe für ausgezeichnetes Spiel. Ausſtattung, Spiel, ſo
Nainz=Kaſtel, 28. April. Das vermißte zehnjährige
wird von der Poſt dazu folgendes bemerkt: Es gibt im
wie ſpannende Handlung ſind einzig daſtehend. Für den
Mädchen Schneider von Amöneburg iſt nicht, wie man
zu=
ganzen 10 Millionen Mark Stammaktien, die
ſtimmberech=
humoriſtiſchen Teil iſt durch die beiden Films „Leo will
tigt ſind. Davon verſügt Herr Moſſe nunmehr über 8
Mil=
erſt annahm, einem Verbrechen zum Opfer gefallen; das
dünner werden” ſowie „Ich und mein Hund” vortrefflich
lionen. Außerdem hat er für mehrere Millionen Marl
Kind war an den Rhein gegangen, um dort auf einem
geſorgt. Tief ergreifend und äußerſt ſpannend ſind die
Vorzugsaktien, die nicht ſtimmberechtigt ſind und die den
Floß zu ſpielen; es muß hier, ohne daß jemand dies
be=
beiden Dramen „Das Kind des Zirkusklowns” und „Die
Wert von Obligationen haben. Dieſe mehrere Millionen
merkte, ins Waſſer gefallen ſein und kam unter
Liebe eines Blumenmädchens” Herrliche Naturaufnah=
Mark Vorzugsaktien hat Herr Rudolf Moſſe zu
verſchie=
em Holze nicht mehr zum Vorſchein. Samstag mittag
men, ſowie das Neueſte aus aller Welt im Bild vervoll
ſo einmal 1½ Millionen, ein
enen Zeiten erworben,
wurde ziemlich an derſelben Stelle in der Nähe der
Kaiſer=
tändigen das Programm. (Siehe Anz.) —
das
Union=
zweites Mal ebenfalls 1½ Millionen und ſchließlich 1
Mil=
brücke die Leiche geländet.
heater (Kunſtlichtſpiele, Rheinſtraße 6) war in den
lion. — Bei Entgegennahme der zahlreichen Ehrungen
Bodenheim, 28. April. Während der Landwirt Hch.
etzten drei Tagen das Ziel Tauſender und ſtand im
Zei=
anläßlich ſeines 90. Geburtstages erlitt der Handels
Martin Haub IV. auf ſeinem Acker mit Pflügen
beſchäf=
chen ausverkaufter Häuſer. Angeſichts des wunderbarer
kammerpräſident Exzellenz Herz einen vorübergehender
tigt war, kam ein Wildſchwein dahergeraſt und
Films „Quo vadis?” der noch einige Tage gezeigt wird,
Ohnmachtsanfall. Sein Befinden gibt zu ernſten Bedenken
rannte H. mit ſolcher Wucht an, daß er
beſinnungs=
allerdings kein Wunder. Ueberall, wo er vorgeführt wurde,
keinen Anlaß. Das Feſtmahl der Handelskammer iſt bis
los zuſammenſtürzte. Eine bald darauf vorge
fand er ſeitens der Preſſe die günſtigſte Beurteilung.
In Pankow hörte
uf weiteres verſchoben worden.
iommene Suche des Jagdaufſehers hatte keinen Erfolg.
eſtern nacht ein Reſtauratur verdächtiges Poltern im
Das Tier hat, wie ſich jetzt herausſtellt, auch in einigen
Lagerkeller. Er holte einen Revolver und ſtieg, als
Weinbergen arg gehauſt und dort beträchtlichen Schaden
Wohltätigkeitsbaſar.
auf wiederholtes Anrufen alles ſtumm blieb, in den Keller
angerichtet.
zinab. Kaum war er einige Schritte gegangen, als der
Worms, 28. April. Ein aus Wiesbaden ſtammender,
O. Die Feſtveranſtaltung, die am Sonntag im gro=
Einbrecher mit einem wilden Satz auf ihn einſtürzte
in Worms verheirateter Monteur, der zurzeit in Alsheim
ßen Saale der Darmſtädter Turngemeinde zum Beſten
Als er von ſeiner Waffe Gebrauch machte, ſchreckte er die
uf Montage arbeitet, wurde am Freitag an das Tele
der Erbauung einer katholiſchen Kirche im
Stadtteil
Hausbewohner aus dem Schlafe auf und es gelang, mit
phon gerufen und ihm angeblich vom Geſchäft in Worms
Beſſungen ſtattfand, erfreute ſich ſehr ſtarken
Beſuches.
Hilfe eines inzwiſchen eingetroffenen Polizeibeamten den
nitgeteilt, daß ſeine Schwiegermutter plötzlich in Wies
Um 4½ Uhr erſchien das Großherzogspaar und
Dieb feſtzunehmen
baden geſtorben ſei. Der Monteur reiſte ſofort nach
Wies=
wurde am Eingang feierlich empfangen, wobei ein klei
Potsdam, 28. April. Der Rentner und frühere Hof
aden; dort wurde ihm die Wohnung von der
Schwieger=
nes Mädchen der Großherzogin einen Blumenſtrauß
iſchlermeiſter Fritz Freſe beging heute im Kreiſe ſei
mutter ſelbſt geöffnet. Der Monteur war das Opfer
überreichte. Das hohe Paar, das ſichtlich von dem
präch=
ter Kinder und Kindeskinder ſeinen 100. Geburts
eines recht ſchlechten Scherzes geworden.
igen Arrangement erfreut war, beſuchte eine Anzahl Ver
tag. Unter den unzähligen Geſchenken und Glückwün
Nackenheim, 28. April. Der Ballon „Venus” der
kaufsſtände und machte anſehnliche Einkäufe
Das
muſi=
chen iſt beſonders bemerkenswert eine Taſſe des Kal
mit fünf Herren aus Frankfurt bemannt war, mußte hier
kaliſche Programm, an dem mit gewohnt trefflichen
Leiſt=
ers und ſein herzliches Glückwunſchtelegramm. Der
geſtern mittag gegen 12 Uhr auf dem Rhein
nieder=
ungen der katholiſche Kirchengeſangverein St. Ludwig,
Kaiſer telegraphierte: Karlsruhe. Ich ſende Ihnen mei=
Herr Muſikdirektor Klaſſert, die Kapelle des
gehen. Er kam auf den Strom ſelbſt und wurde nur
115. Infan
nen königlichen Glückwunſch zu Ihrem 100. Geburtstag
terie=Regiments und die Damen Bieger
durch die raſche Hilfe eines Baggermeiſters geborgen.
Brunnträger
und freue mich, daß Gottes Gnade es Ihnen vergönm
Dofflein, Frey, Krauch und Schneider durch
Die Herren verſuchten gegen 3 Uhr nachmittags einen
Sologeſänge
hat, dieſe ſeltene Feier in allgemeiner Verehrung und
beteiligt waren, bot reiche Abwechſelung.
„
wetten Aufſtieg, der aufgegeben werden mußte, da der
Von Kompo=
De Kaiſerin
ſtüſtigkeit zu begehen. Wilhelm, I. R.
niſten waren Beethoven, Schumann, Mendelsſohn=
Ballon defekt war. Die Herren fuhren mit der Bahn nach
ſandte eine herrliche Vaſe mit Roſen und im Auftrag des
Frankfurt zurück.
Bartholdy, C. M. v. Weber, Hildach, Berger und Böhm
Kaiſers einen Baumkuchen. Die Kronprinzeſſin
vertreten. Ein allerliebſter Kinderreigen mit origineller
Schornsheim, 28. April. Eine tolle Fahrt
depeſchierte aus Berlin: Dem Hundertjährigen zu dem
Klavierbegleitung bot ein entzückendes Bild und ein
nachte dem M. J. zufolge ein Schneider aus hie
eltenen Feſte meine herzlichſten Glück= und Segens=
Schwarzwälder Bauernreigen fand ebenſo lebhaften
Bei=
ſiger Gemeinde mit einem fremden Motorrad. Er hatte
vünſche. Cäcilie. Der Kronprinz ſandte 3 Flaſchen
all. Während der Pauſe entwickelte ſich an den reich aus
vor einem Hauſe das ſechspferdige Motorrad eines
Ge=
lten Wein, Prinz Auguſt Wilhelm ließ ſein Bild und das
geſtatteten Verkaufsſtänden ein buntes Treiben und koſtete
ſchäftsreiſenden ſtehen ſehen und wollte ſich auch einma
eines Sohnes überreichen. Der Flügeladjutant des
Kai=
es den liebenswürdigen Damen, die ſich in den ſchönſten
auf einem ſolchen verſuchen. Er ſetzte ſich ohne Wiſſen des
ſers, Oberſt von Friedeburg, überreichte im Auftrage des
deutſchen Volkstrachten und fremden Nationalkoſtümen in
Reiſenden auf das Rad und — Pff! Pff! ging es in raſen
Monarchen und des Offizierkorps des erſten Garde=Regi
den Dienſt der guten Sache geſtellt hatten, ordentliche
der Fahrt über Stock und Stein davon. Bald verlor er
ments ein Bild, auf dem der Kaiſer in den verſchiedenen
Mühe, die Hungrigen zu ſpeiſen und die Durſtigen zu
ie Herrſchaft über das Rad, das vor Undenheim quer=
Lebensjahren aufgenommen iſt. Der Kaiſer verſah dieſes
laben. Auch die liebenswürdigen
Blumenverkäuferin=
eldein mit ihm davonſauſte. Zuletzt ging es im Sturme
Zild mit ſeiner eigenhändigen Widmung. Die Offiziers
nen machten gute Geſchäfte
Eine Anzahl Studenten
über eine ½ Meter hohe Mauer hinweg und hinter dieſer
eputationen vom erſten Garde=Reaiment und vom
Lehr=
hatten altdeutſche Schenken und Jurbuden aufgeſchlagen,
irekt in einen 2,5 Meter tiefer liegenden Bach hinein, in
Infanterie=Bataillon überreichten Glückwünſche, desglei
wo ſich alsbald eine feuchtfröhliche Stimmung entwickelte.
eſſen Bett die halsbrecheriſche Fahrt ihr Ende fand.
De=
hen der Kommandant von Potsdam, von Kleiſt. Die
Für Reiſeluſtige bot eine Lichtſpielbühne prächtige
Dar=
rampfhaft auf dem Motorrad ſitzende Schneider kam wie
Handwerkskammer überſandte eine Adreſſe; auch
Innun=
ſtellungen
urch ein Wunder mit dem bloßen Schrecken davon, der
gen und Vereine beſchenkten den Jubilar. Die Stadt
Banz beſonderer Dank gebührt der hohen Protektorin,
Motor ging völlig in Trümmer, und der Schneider hat
Potsdam ließ ihrem älteſten Einwohner ein wunderbares
Fürſtin zu Iſenburg=Birſtein, dem verehrlichen
afür nun 500 Mark als Schadenerſatz zu zahlen.
Kaiſerbild überreichen. Glückwunſchtelegramme und
Damenkomitee mit Frau Hauptmann von Bothmer
Gießen, 28. April. Regiments=Jubiläum.
chreiben ohne Zahl trafen’bis zum ſpäten Abend ein,
an der Spitze, nebſt ſeinen Hilfskräften, Freiin B. von
Am Sonntag wurde zu Gießen im Hotel Großherzog der
t. a. vom Prinzen Friedrich Wilhelm von Preußen un
Bothmer, Architekt Hans Becker, ſowie einer
An=
diesjährige allgemeine Vertretertag des Jubiläums
em Prinzen Carolath. Morgen findet im Schützenhaus
zahl (auch Mainzer) Firmen und Bierbrauereibeſitzern
Verbandes ehemaliger 116er abgehalten. Zu
in Potsdam ein Feſteſſen zu Ehren des Hundertjährigen
die anſehnliche Geſchenke geſtiftet hatten. Alles war wohl
hm war der Herr Regimentskommandeur mit einer
gro=
ſtatt, das von der Schützengilde arrangiert iſt.
darüber einig, daß der dem Feſte zugrunde liegende Ge
en Abordnung des Offizierkorps und der geſamte Ver
Nannheim, 27. April. Ein ſcheußliches
Ver=
danke eines luſtigen Frühlingsjahrmarkts in glücklicher
andsvorſtand und außerdem 60 Vertreter der einzelnen
brechen wurde hier aufgedeckt. Im Keller des Hauſes
Weiſe verwirklicht war und daß alles ſich zu einem künſt=
Vereinigungen erſchienen. Aus dem Bericht, den der
des Maurerparliers Stephan Wühler in der
Waldhoff=
leriſch arrangierten, farbenprächtigen Geſamtbilde ver
Vorſitzende des Verbandes, Rechtsanwalt=Kaufmann
in
traße fand man 12 Kindesleichen, teils in Lumpen
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913.
Seite 5.
eingehüllt. Unter dem Verdacht, einige Kinder getötet zu
ſtreckt. Die Grundlagen der Hypotheken insbeſondere
geweſen, dieſe Vorwürfe in öffentlicher Sitzung
zurück=
haben, wurde Wühler, deſſen Frau kürzlich den Folger
habe er nicht geprüft und konnte er auch in vielen Fällen
zunehmen
— Unterſtaatsſekretär Wahnſchaffe: Der
eines Wochenbettes erlag, verhaftet.
nicht. Zeuge kann ſich verſchiedener Einzelheiten nicht
Herr Reichskanzler hat dem Abg. Dr. Lenſch ſofort mit=
Altona, 28. April. Als der engliſche Kohlendampfer
mehr entſinnen. Es werden deshalb verſchiedene
Schrift=
geteilt, daß die Angelegenheit auf einer Verwechſelung
„Greenbath” heute früh an der Altonger Fiſchmarktbrücke
ſtücke verleſen, wovon beſonders ein Schreiben der
Ge=
beruht. Dieſe Haltung iſt doch durchaus loyal. Die
An=
zwei anderen Schiffen ausweichen wollte, fuhr er mit
loſſenſchaftsbank vom Jahre 1908 intereſſiert, in dem ge
gelegenheit ſollte damit auch erledigt ſein, da der Angriff
voller Wucht gegen die Brücke, die in einer Länge von
ſagt wird, es würde ſich empfehlen, eine Hypothek Adam,
im übrigen zutrifft. Das Material liegt vor und kann
hundert Metern zerſtört wurde. Das Schiff fuhr, an
da dieſer doch keine Zinſen zahle, auf Nieder=Modau zu
in zehn Minuten hier ſein. — Abg. Dr. Lenſch (Soz.):
ſſcheinend wenig beſchädigt, dem Hamburger Hafen zu.
überſchreiben, damit Nieder=Modau Schuldnerin der Ge=
Ich betone nochmals, daß es anſtändig iſt, den Angriff in
Kuxhaven, 28. April. Der „Imperator” iſt geſtern
noſſenſchaftsbank werde. Ueber die Summe von 55000
parlamentariſcher Form zurückzunehmen. — Abg. Heine
von ſeiner Probefahrt wohlbehalten zurückgekehrt er liegt
Mark, die als Delkredere für Nieder=Modau gutgeſchrieber
(Soz.): In meiner Berufstätigkeit, durch die ich ſchon
Die
vor=
wieder an der Landungsſtelle in Altenbruch
war, weiß Zeuge nichts mehr zu ſagen
mehr als 25 Jahre mit der ſozialdemokratiſchen Preſſe
geſtrigen Probefahrten ergaben in bezug auf Manövrier
Zeuge Rechtsanwalt Dr. Guggenheim=
Frank=
zuſammenkomme, ſind mir nur ein= oder zweimal Ankla
fähigkeit und Geſchwindigkeit des Schiffes durchaus be
urt war ebenfalls in der Verſammlung vom 16.
Dezem=
gen wegen ſolcher Vergehen zwiſchen die Finger gekom
friedigende Reſultate, jedoch ſtellte bei Beendigung der
ber 1911 anweſend. Man ſei in der Verſammlung
ein=
men.
Unterſtaatsſekretär Wahnſchaffe: Ich weiſe
letzten Fahrt ſich heraus, daß zwei Lager einer Turbine
ſtimmig der Anſicht geweſen, ein Konkurs müſſe
vermie=
nur auf den einen Fall hin, wo auf einem Maskenfeſte
heiß gelaufen waren. Infolgedeſſen war es nötig, die
en und die Sanierung müſſe durchgeführt werden. Als
ein Mann als „Chriſtus” mit dem Plakat „Der erſte So
Turbine wieder zu öffnen und beide Lager
herauszuneh=
bekannt wurde, daß ſich die Genoſſenſchaftsbank die
zialdemokrat” erſchienen war. (Entrüſtete Rufe rechts.)
men. Die techniſchen Probefahrten werden daher erſt an
Schuldanerkenntnis über die 328000 Mark habe zedierer
Abg. Oertzen (Reichspartei) wird wegen eines Zwi=
15. Mai fortgeſetzt werden können, während die oſfizielle
laſſen, ſei die Verſammlung ſehr erregt geworden. Zeuge
ſchenrufes zur Ordnung gerufen.
— Abg. Liz. Mumm
Probefahrt und Kronprinzenfahrt erſt in der zweiter
hat gleich danach Gelegenheit genommen, den Angeklagter
(Wirtſch. Vgg.): Solche Fälle wie die auf dem Maskenfeſt
Hälfte des Mai ſtattfinden kann.
Ihrig zu fragen, wofür die Zeſſion erfolgt ſei, da ihm die
ſollten die Sozialdemokraten nicht entſchuldigen
— Abg.
Sache bedenklich vorkam. Ihrig habe erklärt, daß die
Magdeburg, 28. April. Von den wegen des Atten
Heine (Soz.): Ich bedauere das Vorkommnis, da man
Zeſſion erfolgt ſei, um Nieder=Modau einen neuen Kredit
tats auf den Dampfer „Magdeburg” feſtge
auf einem Maskenball vergnügt ſein ſoll und nicht ernſt
zu eröffnen. Durch Verleſen des damals aufgenomme
nommenen Elbſchiffern gab der Heizer Otto Bettke zu,
Was hat aber die Preſſe damit zu tun? Der Reichskanz
nen Protokolls wird feſtgeſtellt, daß die Zeſſion für
lau=
die Sprengpatrone auf den Dampfer geworfen zu
ler hat ſich verhauen, und jetzt werden ſolche Dinge an den
lenden Kredit erfolgte. Zeuge kann ſich noch erinnern,
Haaren herbeigezogen.
haben, die in den Schornſtein fallen ſollte
— Abg. Graf von Weſtarſ
daß die Anerkenntnis der Schuld von 328000 Mark ohne
(konſ.): „Der Elfäſſer” bringt heute die Mitteilung von
Chemnitz, 28. April. Ein Automobilomnibus
Bedingung erfolgte. Er habe den Eindruck gehabt, dar
der Verurteilung eines ſozialdemokratiſchen Redakteurs
der Motoromnibuslinie Chemnitz-Annaberg
verun=
ein ernſtliches Beſtreben vorhanden war, die Kaſſe zu
ſa=
der die Kirche als eine Verdummungsanſtalt bezeichner
unglückte in der vergangenen Nacht gegen halb 1 Uhr
nieren.
— Zeuge Aſſeſſor Dr. Fitting trat am 30. No
hatte. — Nach weiteren unweſentlichen Bemerkungen der
unweit der Beſenſchänke bei Burkardtsdorf. Von den 2
vember 1911 in die Dienſte des Genoſſenſchaftsverbandes
Abgg. Heine und Haaſe (Soz.) und Zürn (Rchspt.)
Inſaſſen wurden 25 verletzt, darunter mehrere ſchwer. Die
und ging ſchon am nächſten Tage nach Nieder=Modau, un
ſchließt die Debatte. — Perſönlich bemerkt Abg. Oertzen
Schwerverletzten wurden nach dem Chemnitzer Kranken
die Verhältniſſe zu ordnen. Schon am zweiten Tage
(Rchspt.): Mein Zwiſchenruf, wegen deſſen ich einen
Ord=
haus gebracht. Der Unfall enſtand, wie die Chemnitzer
habe er erkannt und dementſprechend dem damaligen Rech
nungsruf erhalten habe, bezog ſich nicht auf ein Mitglied
Neueſten Nachrichten melden, dadurch, daß der Chauffeur
des Hauſes, ſondern auf die Sache
ner geſagt, daß Spareinlagen nicht mehr ausgezahlt
Gei einem Verſagen des Motors abſtieg und wahrſcheinlich
werden könnten. Bis zu der Verſammlung am 16. De=
Abg. Junck (natl.) befürwortet bei einem ſpäterer
Die Bremſen abzuſtellen verſäumte, ſo daß der ſchwere
zember 1911 ſei von den Verwaltungsmitgliedern immer
Titel einen Antrag auf Wiederherſtellung der Regierungs=
Wagen den abſchüſſigen Berg zurückrollte, umſtürzte und
vorlage über den ſechſten Reichsanwalt. — Abg. Heine
geſagt worden, ſie brauchten die 328000 Mark nicht zu
wöllig zertrümmert wurde.
bezahlen
(Soz.): Wir erkennen die große Arbeitslaſt des Reichs=
Rew=York, 27. April. Die 17jährige
Millio=
gerichts durchaus an. Von Sparſamkeitsrückſichten kann
Gegen halb 1 Uhr wurde die Verhandlung auf Diens
ſärstochter Ramona Borden, die von Frau
für uns auch keine Rede ſein. Das Reichsgericht hat im
tag vertagt
Oldams, der geſchiedenen Frau des Millionärs Borden,
Falle Liebknecht eine gewiſſe Selbſtändigkeit vermiſſen
Boſtor
entführt worden war, iſt nach langer Jagd in
laſſen, deshalb haben wir das Vertrauen zu ihm ver
gefunden worden. Ihr weiblicher Entführer iſt ent=
Deutſcher Reichstag.
Abg. Junck (natl.): Es wird niemand in
lohen.
Hauſe im Zweifel darüber ſein, daß die Schaffung einer
* Berlin, 28. April. Präſident Dr. Kaempf
er=
weiteren Richterſtelle aus ſachlichen Gründen gerechtfertig:
öffnet die Sitzung um 3 Uhr 18 Minuten. Das Haus ſetz
iſt. Es geht nicht an, daß wir die Angelegenheit noch wei=
Der Nieder=Modauer
Bank=
die
tere 5 Jahre vernachläſſigen. In unſeren Richtern finden
Etatsberatung
auch die Sozialdemokraten ihre Beſchützer. (Sehr richtig!
krach vor der Strafkammer,
rechts.) —
Abg. Müller=Meiningen (Fortſchr. Vpt.):
fort. Zunächſt erfolgt die namentliche Abſtimmung über
Die Sozialdemokraten treiben hier eine Demonſtrations=
Achtzehnter Verhandlungstag
den Kompromißantrag betr. die Oſtmarkenzulage bein
politik. (Sehr richtig! rechts und Widerſpruch links.) Es
Militäretat. Der Antrag wird mit 179 gegen 110
Stim=
g. Der Angeklagte Beck hatte zur Erklärung der
ent=
geht doch hier vor allem die Intereſſen der Angeklagten
-
Es folgt
men bei 2 Stimmenthaltungen abgelehnt
tandenen Kaſſendifferenzen u. a. auch angegeben, daß er
an, deren Unterſuchungshaft unnötig verlängert wird
der
aus Zerſtreutheit wiederholt zu viel Geld ausgezahlt
Deshalb ſollten auch die Sozialdemokraten zuſtimmen
Etat des Reichsmilitärgerichts.
Habe. So hatte er behauptet, er habe einem Kaufmann
-
Ein Richter iſt ſchon zuſammengebrochen
Abc
Groß aus Frankenhauſen einmal 8 Hundertmarkſcheine
Er wird debattelos erledigt
Beim
-
Haaſe (Soz.): Wir treiben keine Verärgerungspolitik
zu viel gegeben, die ihm dieſer zurückgebracht habe. Die=
Marineetat
Staatsſekretär Dr. Lisco: Im Intereſſe unſerer
er Zeuge, der geſtern als erſter Zeuge vernommen wurde,
Rechtſprechung bitte ich Sie, dem Antrag auf
Wiederher=
beantragt der Abg. Prinz zu Schönaich=Carolatl
hann dies nicht beſtätigen. Er habe einmal von ſeiner
ſtellung der Regierungsvorlage zuzuſtimmen.
— Dami
die Wiederherſtellung der Regierungsvorlage mit dem
Spareinlage 900 Mark abgehoben, wobei ihm Beck einen
Auf Antrag des Abg. Junck er
ſchließt die Debatte. —
echſten Departementsdirektor im Reichsmarineamt mi
Hundertmarkſchein zu viel gegeben habe, den er ſofort
olgt namentliche Abſtimmung. Für den ſechſten Reichs=
— Abg. Frhr. von Gamp (Reichspt.):
urückgab. Beck bleibt demgegenüber bei ſeiner Behaupt
Funktionszulage
nwalt ſtimmen 118, dagegen 177 Mitglieder; drei
ent=
ung
Der ſechſte Departementsdirektor iſt aus einer gewiſſen
— Kreisrat Dr. Wagner von Dieburg war in der
halten ſich der Stimme. Der Antrag auf Wiederherſtel
Verärgerung heraus geſtrichen worden. Zu einem Miß
Verſammlung der Nieder=Modauer Kaſſe am 16. Dezem
lung der Vorlage iſt ſomit abgelehnt. —
Hiermit iſt
-
Die Abſtimmung bleibt
der 1911 anweſend. Die Verwaltungsmitglieder ſollten
rauen liegt kein Anlaß vor.
der Juſtizetat erledigt. — Es folgt der
ich hier ſchlüſſig machen, die Schuldanerkenntnis von
zweifelhaft. Es findet Hammelſprung ſtatt. Für die
Wiederherſtellung der Regierungsvorlage ſtimmen 112
-28000 Mark anzuerkennen bezw. zu bezahlen. Nach ſei=
Etat des Reichsſchatzamtes
dagegen 150 Abgeordnete. Der Poſten bleibt ſomit abge
gen Notizen, die ſich Zeuge in der Sitzung machte, hat
Dabei wird namentlich abgeſtimmt über die
Oſtmar=
ehnt. — Beim Titel Bekleidungsweſen
wieder=
das Vorſtandsmitglied Perron geſagt, daß Ihrig beim
kenzulage für den Stationshalter in Poſen (450 Mark)
holt der Abg. Albrecht (Soz.) die in zweiter Leſung
Unterſchreiben der Schuldanerkenntnis erklärte, man
Dafür ſtimmen 114, dagegen 182 Mitglieder: 2 enthalten
vorgebrachten Behauptungen über die ſchlechten
Geſund=
prauche nichts zu bezahlen. Als man dann erfahren habe
ich der Stimme. Die Oſtmarkenzulage bleibt alſo
ge=
eaß die Schuldanerkenntnis als Sicherheit an die
Ge=
heitsverhältniſſe in den Bekleidungswerkſtätten von
Wil=
ſtrichen. — Es folgt der
helmshaven und Kiel. Er bringt dann einen Fall einer
roſſenſchaftsbank übergegangen ſei, waren die
Anweſen=
ngeblichen Boykottierung eines Fahrradhauſes durch die
gen ſehr erregt und es kam zu tumultuariſchen Szenen
Etat des Reichseiſenbahnamtes
Militärbehörden zur Sprache
ſo daß Ihrig den Saal verließ. Man habe nachher die
Vizeadmiral Ca=
Abg. Baudert (Soz.): Die Aufſchließung des
28000 Mark unter der Bedingung anerkannt, daß die
pelle: Die Geſundheitszuſtände in unſeren Betrieben
Eiſenacher Oberlandes durch Eiſenbahnen iſt bisher an
lnteile der Mitglieder auf 3000 Mk. erhöht werden
ind durchaus gut. An der Boykottierung eines
Fahrrad=
dem Widerſtande der preußiſchen Verwaltung geſcheitert
Zeuge Geh. Juſtizrat Kleinſchmidt war
Rechts=
hauſes iſt nach meiner Kenntnis die Marineverwaltung
Auch betreffs der Betriebsſicherheit geſchieht nicht genug
beiſtand der Genoſſenſchaftsbank. Zeuge hat durch der
Der Reſt des Marineetats wird ohne
nicht beteiligt
Abg. Dr. Wendorff (Fortſchr. Vpt.): Die
Eiſen=
jhrelangen Verkehr mit Ihrig die Ueberzeugung gewon
— Es folgt der
erhebliche Debatte erledigt
bahnverbindungen in Mecklenburg ſind ungenügend. Eine
ren, daß Ihrig ein durchaus ehrlicher und gerader Cha
Etat des Reichsjuſtizamtes.
deutſche Eiſenbahngemeinſchaft iſt nicht nur nicht
unmög=
akter ſei, dem er unbegrenztes Vertrauen
entgegen=
lich, ſondern ſogar möglich. —
Abg. Ulrich (Soz.): De=
Abg. Dr. Lenſch (Soz.): Die Rede des Reichs
rachte. Zeuge habe ſich gewundert, daß Ihrig ſo raſtlos
preußiſch=heſſiſche Eiſenbahngemeinſchaftsvertrag muf
kanzlers, ſoweit ſie ſich mit der ſozialdemokratiſchen Preſſe
ätig ſein könne. Er könne es Ihrig nie zutrauen, daß
werden.
Abg. Werner=Hersfeld (Deutſch
befaßte, war nicht zutreffend. Es iſt unzutreffend, daß
r den Nieder=Modauer Verein zugunſten der Genoſſen=
Reformpartei): Das Lokomotivperſonal iſt unſtreitig noch
die ſozialdemokratiſche Preſſe fortgeſetzt das Chriftentum
rhaftsbank ſchädigen würde. Im Gegenteil, er habe der
mmer überlaſtet. Eine Abſtellung dieſes Uebelſtandes iſt
verhöhnt. Wäre das der Fall, dann würde die Preſſe un
Eindruck gewonnen, daß Ihrig raſtlos bemüht war, einer
Präſident des Reichseiſenbahn=
erwünſcht.
ausgeſetzt mit Anklagen wegen Gottesläſterungen zu tun
Konkurs Nieder=Modau zu vermeiden. Zeuge hat wieder
amtes Wackerzapp (unter großer Unruhe des Hauſes
haben. Welche Antwort hat denn der Herr Staatsſekretät
olt den Auftrag von der Genoſſenſchaftsbank erhalten
ſchwer verſtändlich): Eine geſetzliche Regelung der Dienſt
Reichskanzler gegeben?
egen Adam und Roßmann vorzugehen. Er habe der
Abg. Trampzinsky
und Ruhezeiten durch das Reich iſt nicht möglich. Das iſ
Adam vorgeladen, da dieſer aber nicht erſchien, habe man
Pole): Der Vorwurf, wir hätten auf die Reichsverfaſſung
Sache der Einzelſtaaten. Die Unfälle auf den deutſchen
Angriffe verſucht, ſtimmt nicht. Dagegen müſſen wir
ie Sache auf ſich beruhen laſſen. Als nach der Einlöſung
Eiſenbahnen haben, wie es die Statiſtik erweiſt, ſtetig
ab=
energiſch proteſtieren. — Staatsſekretär Dr. Lisco: Be
ſer Wechſel im Jahre 1908 von Pallmann und Jſaak die
genommen. — Mecklenburgiſcher Geſandter Freiherr von
Erklärung verlangt wurde, keine Blankoakzepte mehr
züglich der Anfrage des Reichskanzlers iſt ihm eine Ver
Brandenſtein: Die mecklenburgiſche Friedrich=
Franz=
wechſelung der Blätter unterlaufen. Die Leipziger
Volks=
herauszugeben, habe Pallmann keinen Widerſtand ge
Bahn ſteht bezüglich der Unfälle günſtiger da, als ſämt
eiſtet, nur Jſaak wollte anfänglich nicht unterſchreiben.
zeitung hatte mit dieſer Angelegenheit nichts zu tun. Ich
Nach weiteren unweſentlichen
liche anderen Bahnen. —
bin in der Angelegenheit nicht befragt worden. — Abg.
Bei der Hereinnahme der Sicherheiten habe er im Auf
Bemerkungen der Abgeordneten Baudert, Wendorff
tgage der Genoſſenſchaftsbank die Prüfung der Hypothe=
Dr. Lenſch (Soz.): Dieſe Antwort iſt erſtaunlich. Nach
des Präſidenten des Reichseiſenbahnamtes
Wacker=
dem der Reichskanzler die Angriffe in öffentlicher Ver
ken und ſonſtigen Urkunden vorgenommen. Dieſe
Prüſ=
zapp des Freiherrn von Brandenſtein, des
heſſi=
ing habe ſich nur auf die Richtigkeit der Zedierungen er
handlung erhoben hatte, wäre es auch eine Anſtandspflicht
ſchen Miniſterialrats Dr. Weber und des Abg. Ulrich
ſchließt die Debatte und der Etat wird bewilligt.
ſonderr
renzten Verherrlichung des Dichters führte
Es folgt der
auch eine wohl angebrachte objektive Kritik des Men
Zur Einführung in den Hebbelzyklus
chen Hebbel brachte. Die Aufführung der „Judith=
Etat der Reichsſchuldenverwaltung
am Großh. Hoftheater
brachte dem Dichter endlich den erſten großen äußeren Er=
Er wird nach unweſentlichen Bemerkungen des Abg
fielt geſtern abend auf Veranlaſſung des Vereins für
folg, wenn auch die Jahre des Kampfes damit noch nicht
Speck (Zentr.) bewilligt. — Beim
Verbreitung von Volksbildung der literariſch=artiſtiſche
vorüber waren.
Sekretär des Großh. Hoftheaters Herr Paul Eisner,
Dem Lebensbild ließ der Vortragende Betrachtungen
Etat des Rechnungshofes
un „Kaiſerſaal” einen Vortrag, der ſehr zahlreich beſucht
über das dichteriſche Schaffen Hebbels folgen und tra”
bemerkt Sächſiſcher Bundesratsbevollmächtigter Freiherr
war und, obwohl er infolge der „Dialektſchwierigkeiten‟
dabei mit beſonderem Nachdruck der oft wiederholten Be
Leuckart von Weißdorf: Ich muß auf die
Penſio=
jie der Redner dem Publikum bereitete, an deſſen Auf
hauptung entgegen, daß Hebbel nur zum Verſtand, nie
nierung des ſächſiſchen Militär=Apothekers zurückkommen
nahmefähigkeit erhebliche Anforderungen ſtellte, von
zum Herzen ſpreche in ſeinen Werken. Seine Dichtungen
Ich habe hier ſchon einmal geſagt, der Apotheker ſei pen
außergewöhnlich literariſch=künſtleriſchem Intereſſe war.
amen vielmehr nie aus dem allerdings ſcharf
ausgepräg=
ſioniert, weil er auf dem einen Ohr taub war und au
der Aufführung von Meiſterwerken das Wort zu reden
ten Kunſtverſtand, ſondern aus dem Herzen. Volltönig
dem anderen ſchwerhörig. Uns iſt neues Material nich
führte der Vortragende einleitend aus, iſt ebenſo ſehr eine
und ſtark klingt ſein Lied und ſeine Sprache iſt von
klaſſi=
ugegangen. Er iſt nach wie vor dienſtuntauglich. Daß er
Nächerlichkeit, als es leider immer noch eine
Notwendig=
cher Größe. Des längeren verweilte der Vortragende
in einem Konzert mitgewirkt hat, ändert an der Sache
keit iſt. Und ſo unwürdig es iſt, ſich der Geiſtesheroer
ei den drei Hebbels dichteriſches Schaffen am beſten
nichts. Es iſt mir nicht erinnerlich, daß ich in einem Ton
nur zu erinnern, wenn der Kalender einen Gedenktag kün
ennzeichnenden Dramen: „Maria Magdalena‟ Gyges
eſprochen habe, den man als Kaſernenhofton bezeichnen
eet, ſo ſchwer iſt es, hierin Wandel zu ſchaffen, und ſo
und ſein Ring” und „Die Nibelungen” Maria
Magda=
kann. — Vizepräſident Dove: Ich habe den damaligen
errnſt ſollte das unſer aller Wunſch und unſer aller Streben
lena iſt zugleich der Anfang und der Höhepunkt des bür=
Zwiſchenfall anders aufgefaßt. Mit der Bezeichnung
ein. Dann gab der Redner in ſcharf umriſſenen Ausfüh
gerlichen Trauerſpiels und überragt als ſolches Schillers
Kaſernenhofton ſollte wohl nur ausgedrückt ſein, daß mar
rrungen, deren Prägnanz den Gegenſtand aber völlig er
„Kabale und Liebe‟ In Gyges hat der Taglöhnerſohn
Reichstage Beſchwerden nicht kurz abweiſen kann.
hhöpfte, ein Lebensbild Hebbels, des Taglöhnerſohnes
den Olympier erreicht und die Nibelungen ſollten und
Abg. Erzberger (Zentr.): Die Auffaſſung des Herrr
deeſſen ganze Jugend ein Kampf gegen Entbehrungen und
wollten nichts anderes ſein, als die dramatiſche Verherr=
Vizepräſidenten trifft vollkommen zu. Mit meinen
Aus=
heiden und Nichtverſtehen war und die in ſcharfem
Gegen=
lichung der deutſchen Heldenſage
ührungen wollte ich nur darlegen, daß es unzuläſſig iſt,
ſaatz ſtanden zu Goethe, an deſſen Maßſtab Hebbel zu
Der Vortragende ſchloß mit dem Satze von unbeſtreit
einen Beamten zu penſionieren, nur weil er eine Apotheker
ueſſen keine literariſche Verwegenheit bedentet. Es war
barer Wahrheit: es iſt beſſer, Hebbel zu ſich ſprechen zu
Konzeſſion in der Taſche hat. — Der Etat wird bewilligt.
laſſen, als über Hebbel ſprechen zu hören. Aus dem im
ner der gigantiſchſten Kämpfe, den Hebbel als Menſch zu
Nächſter Beratungsgegenſtand iſt der
ähren hatte; jener Kampf, der ihn aus den Erniedrigun
Aufbau ganz vortrefflichen und auf eingehendſtes und
geen des Lebens im Vaterhauſe und in den erſten Jahrer
verſtändnisvollſtes Studium beruhenden Vortrag, de
Etat der Reichspoſt= und Telegraphen=Verwaltung
eer Freiheit hinaufführte zu den Höhen geiſtigen und
auch mit ſtarkem Beifall aufgenommen wurde, mehr Ein=
Abg. Schultz=Bromberg (Rchspt.): Ich bitte herz
kann
nateriellen Lebens. Dieſer Kampf fand eine
Schilderun=
elheiten herauszugreifen, iſt nicht angängig; er
lichſt und dringend um Bewilligung der Oſtmarkenzulage,
St.
durch den Vortragenden, die keineswegs zu einer unbe
zanz nur als Ganzes recht gewürdigt werden.
Nummer 99
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913.
Seite 6.
rüheren Großweſirs Ferid Paſcha, bezweifelt die Mel=
40 Minuten in Villacoublay zum Fluge nach Berl in-
Staatsſekretär Kraetke: Ich möchte mich dieſem
dung, da Eſſad Paſcha unmöglich mit den Jungtürken ge=
Warſchau aufgeſtiegen
Appell warm anſchließen. — Abg. Giesberts (Zentr.)
meinſame Sache mache. Es wird jedoch auf geheime Ver=
Hannover, 23. April. Der franzöſiſche Flieger
Die Oberpoſtſchaffner wollen gern mittlere Beamte
wer=
andlungen hingewieſen, die ſeit einiger Zeit zwiſchen
Audemars, der heute abend 6 Uhr auf der
Vahren=
den; das wird nicht gut möglich ſein, ſonſt müſſen die
Konſtantinopel, Petersburg, Belgrad und Montenegro
walder Heide landete, hat den Weiterflug nach
ganzen Anſtellungsverhältniſſe und
Vorbildungsbeding=
betr. die Zukunft Albaniens ſtattfinden.
Berlin-Warſchau aufgegeben und wird den
ungen von Grund auf geändert werden. — Abg. Zubeil
Belgrad, 28. April. Nach einer Meldung aus
Apparat abmontieren laſſen.
Soz.) bringt einige Beſchwerden vor. — Abg. Beck=
Albanien hat Eſſad durch ſchriftlichen Vertrag=
Heidelberg (natl.): Der geringſte normale Tagegeldſatz
Skutari an Montenegro abgetreten. Dſcha=
Handel und Verkehr.
ür Poſtbeamte ſollte auf 2,50 Mark und der höchſte auf
vid Paſcha ſei von Eſſad zum Befehlshaber der bewaff=
,50 Mark feſtgeſetzt werden, außerdem 10 Dienſtalters=
* Berlin 28. April. In der heutigen Sitzung des
neten Macht in Albanien ernannt worden
zulagen zu je 10 Pfg. für den Tag. Ich bitte, dieſem An
Zentralausſchuſſes der Reichsbank führte
F
Paris, 28. April. Das Echo de Paris meldet,
trag zuzuſtimmen. — Abg. Hubrich=Oberbarnim (Fort=
Vizepräſident v. Glaſenapp aus: Der Status vom
der König von Montenegro habe ſeinen
Ver=
ſchrittliche Vpt.) tritt für Schaffung neuer Aſſiſtentenſtel=
3. ds. Mts., ſei nicht als ungünſtig zu bezeichnen. Die
tretern im Auslande mitgeteilt, daß Eſſad Paſcha
len ein. Hoffentlich könne dieſem Wunſche für das nächſte
Anlagen hätten in ſtärkerem Maße abgenommen, als in
als Herrſcher Albaniens auf die Unterſtützung der Bal=
Abg. Dr. Chla=
Jahr Rechnung getragen werden
der entſprechenden Woche des Vorjahres. Die fremden
anſtaaten rechne
powski (Pole): Lehnen Sie wie bisher auch in dritter
Belder hätten ſich allerdings ungünſtiger entwickelt als im
H. B. London 28. April. Nach einer Depeſche aus
Nach weiteren un=
Leſung die Oſtmarkenzulage ab. —
origen Jahre. Sehr erfreulich ſei dagegen die Zunahme
Cetinje hat ſich Eſſad Paſcha tatſächlich zum
unab=
weſentlichen Bemerkungen des Abg. Baudert (Soz.)
an Gold. Der Geldbeſtand der Reichsbank habe zum
hängigen Fürſten von Albanien ausrufen laſſen
chließt die Debatte. — Der Antrag von Beck=Heidelberg
erſten Male eine Milliarde überſcheitten, was der Aus=
und dringt mit ſeinen Truppen langſam ins Innere
vor=
wird angenommen. Ueber die Oſtmarkenzulage erfolgt
gabe von kleinen Noten zu verdanken ſei, die ſich mehr
In Aleſſio wurde er von der Bevölkerung begeiſtert
namentliche Abſtimmung. Von 282 anweſenden Mitglie=
und mehr als zweckdienliche Maßnahme erwieſen habe
empfangen. Große Feſtlichkeiten wurden ihm zu Ehren
dern ſtimmten 104 für die Oſtmarkenzulage, dagegen 176:
Vom 23. bis 25. ſeien folgende Veränderungen im Sta
veranſtaltet. Nachts wurden auf den Bergen Freudenfeuer
2 enthielten ſich der Stimme. Die Oſtmarkenzulage
us eingetreten. Der Metallbeſtand nahm um 3 Millionen
ingezündet und viele Albanier ſtrömten von den Bergen
ſt demnach definitiv abgelehnt. — Der
ge=
ab gegen eine Zunahme von 19 Millionen im Vorjahre,
nach der Stadt, um den neuen Landesherrn zu
be=
ſamte Etat der Reichspoſt= und Telegraphenverwaltung
ie Anlagen hätten ſich um 3 Millionen vermindert gegen
rüßen. Die türkiſche Artillerie gab Ehrenſalven ab.
wird bewilligt. — Es folgen die
8 Millionen im Vorjahre, die fremden Gelder hätten eine
Heute wird Eſſad Paſcha nach ſeiner Geburtsſtadt Tirang
Abnahme von 10 Millionen gegenüber einer Vermeh=
Etats der Reichsdruckerei und der Reichseiſenbahnen.
weiter marſchieren
rung im Vorjahr von 27 Millionen erfahren, der Betrag
Sie paſſieren ohne Debatte. — Beim
der ungedeckten Noten belief ſich auf 473 Millionen gegen
Die Londoner Botſchafter=Vereinigung.
Etat der allgemeinen Finanzverwaltung
226 Millionen im Vorjahr; ihr Stand ſei alſo um 247
* London, 28. April. Die Botſchafter=Vers=
Millionen ſchlechter geweſen als im Vorjahr, während am
kommt Abg. Gothein (Fortſchr. Vpt.) nochmals auf
einigung iſt um 3½ Uhr zuſammengetreten.
die Forderung einer umfangreichen Landwirtſchafts=
23. die Verſchlechterung nur 203 Millionen betrug. Die
Boldbewegung habe von Januar bis April ſich wie folgt
London, 28. April. Wie das Reuterſche Bureau
enquete zurück. Das Verlangen nach dieſer Enquete halten
geſtaltet: Eingeführt wurden 85 Millionen,
ausgeführ=
wir aufrecht. — Abg. Graf von Kanitz (konſ.): Wir
erfährt, verließen die Botſchafter Oeſterreichs
haben nichts gegen eine ſolche Enquete einzuwenden;
her=
vurden 27 Millionen, ſo daß ſich ein Ueberſchuß der Ein=
Ungarns und Rußlands die Sitzung zu
Abg. Spahn
uhr um 58 Millionen ergab. Die Entwickelung der
auskommen wird aber dabei nichts
ammen. Sie hatten eine längere Beſprechung, ehe ſie
(Zentr.): Da der Balkankrieg unſer Wirtſchaftsleben nur
Wechſelkurſe ſei nicht ungünſtig geweſen, aber eine
Dis=
ſich trennten. Die Sitzung wurde auf morgen
nachmittag=
unweſentlich berührt, ſo hoffen wir, daß die
Etatsein=
kontermäßigung ſei zurzeit nicht möglich.
nahmen das bringen, was man im Voranſchlag erwartet
3½ Uhr vertagt. Im Auswärtigen Amt bes
Der Etat wird bewilligt.
hat.
Die Unruhen in Liſſabon.
wahrt man große Zurückhaltung. Man erklärt,
Präſident Dr. Kaempf rügt nachträglich eine gegen
aß ſelbſt jetzt kein Grund zur Beun=
* Liſſabon, 27. April. Die Regierung war
die Bundesratsbevollmächtigten Frhrn. Leuckart zu
Weiß=
von den in der letzten Zeit von Monarchiſten, angeblich
ruhigung vorhanden iſt.
dorff. und Frhrn. v. Brandenſtein gerichtete Außerung der
uſammen mit den radikalſten Republikanern und Syndi=
Abg. Ulrich (Soz.) und ruft ihn zur Ordnung. — Hierau
aliſten unternommenen Treibereien unterrichtet und
wird das Hauptetatsgeſetz ohne Debatte angenommen. —
atte alle Vorſichtsmaßregeln getroffen. Heute
Letzte Nachrichten.
damit iſt der Geſamtetat in dritter
Leſunger=
acht wurden an verſchiedenen Stellen Bomben ge=
Nächſte
Sitz=
ledigt und die Tagesordnung erſchöpft. —
Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
vorfen und Revolverſchüſſe abgegeben.
Wahr=
ung am 27. Mai, 2 Uhr. — Tagesordnung: Kurze
An=
ſcheinlich als Zeichen zum Beginn der Bewegung er=
* Potsdam, 28. April. Der Kaiſer traf heute
vor=
ragen, Petitionen.
chienen vor mehreren Kaſernen Gruppen von Demon
nittag 11 Uhr 40 Minuten auf Station Wildpark ein. Zum
Präſident Dr. Kaempf wünſcht den Abgeordneten
tranten, die von den Bürgern mit Hilfe der Polizei und
Empfange hatten ſich die Kaiſerin, Prinzeſſin Auguſt
Wil=
röhliche Pfingſtfeiertage und der Arbeit der Budgetkom
der republitaniſchen Garde zerſtreut wurden. Die Stadt
helm und die Prinzeſſin Viktoria Luiſe eingefunden.
miſſion den allerbeſten Erfolg. (Lebhafter Beifall.)
bewahrte ihr ruhiges Ausſehen. Die Ereigniſſe wurden
Paris, 28. April. Die Agence Havas meldet aus
Schluß nach 9 Uhr.
tur durch die Zeitungen bekannt. Es ſcheint zweifellos,
Saigon (Indochina): Samstag abend 7 Uhr ſchleuderte
in Annamit in Hanoit eine Bombe, durch welche
aß die Bewegung mißlungen iſt. Nachrichten
* Berlin, 28. April. Die Budgetkommiſſior
zwei franzöſiſche Majore getötet, ſechs Europäer und fünf
aus der Provinz beſagen, daß dort die Ruhe nicht geſtört
des Reichstags begann, wie ſchon gemeldet, heute
Eingeborene verwundet wurden. Der Attentäter hat
iſt. Die in der letzten Nacht und heute Verhafteten
wur=
die Beratung der Wehrvorlage. Der Sitzung
die Flucht ergriffen. Der General von Indochina, Sarrut
den an Bord eines im Tejo ankernden Kriegsſchiffes
ge=
wohnten bei der Präſident des Reichstags und zahlreiche
erließ einen Aufruf, in welchem er an die Beſonnenheit
bgeordnete als Zuhörer. Der Präſident der
Kommiſ=
bracht.
der Franzoſen appelliert. Die franzöſiſche und die Ein=
* Liſſabon, 28. April. 48 verhaftete Militär
ſion. Spahn, ſchlug vor, in die erſte Leſung der
Deckungs=
geborenenbevölkerung legt große Kaltblütigkeit an den
vorlagen einzutreten, dann die zweite Leſung beider Vor
perſonen ſind an Bord des geſchützten Kreuzers „Re
Tag. Es wurden zahlreiche Verhaftungen vorgenommen,
lagen anzuſchließen. Hierüber entſpann ſich eine mehr als
ublica” ungefähr 100 andere Verhaftete, Ziviliſten und
halbſtündige Debatte. Im Verlaufe derſelben ſetzte der
Militärperſonen, ſind nach dem Kaſtell Sao Jorge gebrach
London, 28. April. Die Times meldet aus Pes
Kriegsminiſter die Gründe auseinander, welche, abgeſehen
worden. Die Mehrzahl der Verhafteten gehört der
radi=
king vom 27. d. M.: Der Grad der Empörung der
revo=
von dringenden militäriſchen Geſichtspunkten, eine
mög=
kalen und republikaniſchen Vereinigung
lutionären Partei über die Anleihe kommt darin zum
lichſt baldige Entſcheidung über die Wehrvorlage
notwen=
lusdruck, daß Dr. Sunjatſen den Konſuln in Schanghai
an. Ein ſorgſamer Ueberwachungsdienſt durch Polizei
ig machten. Die Gründe ſeien eine rechtzeitige
Be=
örmlich mitgeteilt hat, daß die Vollziehung der Anleihe
und Bürgergarde zur Verteidigung der Republik wurde
chaffung des Unteroffiziererſatzes, Pferdeerſatzes, Be
ohne Teilnahme der Nationalverſimmlung einen Bruch
ingerichtet. Weitere Verhaftungen ſtehen bevor. Truppen
ſtellung der Materialien für Feſtungsbauten, Vorbereitung
wiſchen dem Süden und Norden herbeiführen würde
und Mannſchaften der Flotte ſind in den Kaſernen zuſam=
Der
für Grunderwerb, Exerzierplätze, Schießſtände uſw.
Die Drohung iſt nicht unbedeutſam. da man Grund zuk
mengezogen. Vier Bomben wurden am Eingange der
Kriegsminiſter betonte, gerade die rechtzeitige Bereit=
Annahme hat, daß die Revolutionäre gewiſſe vorbereis
Kaſerne des 5. Infanterie=Regiments gefunden. Der
tellung und Unterkunft erfordere zahlreiche zeitraubende
ende militäriſche Maßnahmen ergriffen haben
Kreuzer „Almirante” erhielt den Befehl, ſich zur
ſchleu=
vorbereitungen, die rein wirtſchaftlich ſchon für eine bal=
Kopenhagen, 28. April. Der Profeſſor der Rechte
nigen Abfahrt bereit zu halten. Man glaubt, daß er die
dige Entſcheidung ſprächen. Die Forderungen für das
Gunzing warf ſich heute vor den von Korſör eintreſs
Verhafteten zur Aburteilung nach den Kolonien bringen
Luftfahrtweſen ſollten eigentlich ſchon am 1. April 1913 in
fenden Perſonenzug und wurde von dieſem zermalmt.
wird. In ganz Portugal herrſcht Ruhe.
Kraft treten. Eine Verzögerung würde dieſe Waffe, deren
Materialbeſchaffung beſonders ſchwierig iſt, ſchwer ſchä=
Berlin, 28. April. Bezüglich der Verbrechen
igen. Von einer Beſchlußfaſſung über die Behandlung
Der Balkankrieg.
Sternickels wird jetzt bekannt, daß dieſer der
der Vorlagen wurde abgeſehen. Hierauf erſtattete der Re=
Bulgaren und Griechen.
Mordtaten in Liegnitz, die er unter der Maske
ferent einen allgemeinen Bericht über die Vorlage. Der
eines Heuhändlers ausführte, ſo gut wie überführt
Korreferent wies auf die geringe Truppenzahl Deutſch
* London, 27. April. Das Reuterſche Bureau
er=
iſt. Dazu leitet die Staatsanwaltſchaf
lands und Oeſterreichs gegenüber Frankreich und
fährt, in Londoner diplomatiſchen Kreiſen werde der
Rußland hin.
Aachen neue Ermittelungsverfahren ein
In dieſen Momenten liege eine
Rückzug der bulgariſchen Truppen aus Sa
Notwendigkeit neuer
Maßnahmen. Die Grenzkorps
Man nimmt an, daß Sternickel auch den Raubmord an der
oniki für ſehr bedeutungsvoll für den griechiſch=
bul=
müßten ſchon in Friedenszeiten auf
Kriegsſtärke
Witwe Hummets die im Jahre 1902 im Eilendorfer
gariſchen Streit über den Beſitz dieſes Hafens angeſehen
gebracht werden; es
entſtehe aber die Frage
Wald ermordet wurde, ausgeführt hat; ferner den Raub=
Mit dem Falle Janinas hätten die Griechen unbehinder
ob wir genügendes Soldatenmaterial zur Verfügung
nord an dem Gaſtwirt Salau in Aachen. Es ſei bereits
nſehnliche Truppenmaſſen in der Gegend von Saloniki
ätten. 1911 ſeien 42000 taugliche Mannſchaften nicht
ein=
eſtgeſtellt, daß Sternickel ſich damals in der Aachener
vereinigen können und es ſei wahrſcheinlich, daß der
bul=
feſtellt, wovon 19000 im Laufe der Zeit abgegangen ſeien,
Man nimmt an, daß die Vollſtreckung
begend aufhielt.
ariſche Befehlshaber in Serres beunruhigt ſei über die
ſo daß 23000 übrig geblieben ſind. Nötig ſeien aber nach
des Todesurteils ausgeſetzt wird, um dieſe Verbrechen
Lage der bulgariſchen Truppen in Saloniki, die
verhält=
der Vorlage 40000. Keinesfalls dürften minderwertige
aufzuklären.
nismäßig gering an Zahl und vollſtändig iſoliert ſeien
Leute zum Militärdienſt herangezogen werden. Ein So=
Brandenburg a. d. Havel, 29 April. Heute morgen
Man glaube nicht, daß dieſer Rückzug direkt oder
indirek=
jaldemokrat erklärte, auch ſeine Partei wolle nicht, daß die
brach im Sportparkreſtaurant der Radrennbahn
Groß=
den bevorſtehenden Bruch ankündige, denn Grie
iſtlichen Provinzen vom Feinde überſchwemmt würden,
euer aus, welches das ganze Etabliſſement in Aſche
chen und Bulgaren wüßten, daß Feindſeligkeiten
aber nach ſeiner Anſicht ſei doch viel zu ſchwarz gemalt
egte. Der Vater des Pächters, der 65 Jahre alte Deickert,
ihren Ländern, die ſchon durch die Anſtrengungen, die der
wurde als verkohlte Leiche aufgefunden. Vermutlich iſt er
Krieg mit der Türkei verurſacht hätte, ſo hart geprüft
im Rauche erſtickt
ſeien, unermeßliche Leiden auferlegen würden, und daß
Luftfahrt.
die Früchte des Sieges gegenüber den gebrachten Opferr
(Schluß des redaktionellen T.
* Metz, 28. April. Das Luftſchiff „Z. 3"
unter=
ſehr klein ſein würden. Anderſeits ſei es unmöglich
an=
eeeeeeen
nahm heute früh einen Aufſtieg und paſſierte 5 Uhr 45
zunehmen, daß der Rückzug der bulgariſchen Truppen
S
Minuten die Stadt in ſchneller Fahrt mit der
Kursrich=
irgendeine Aenderung in der Haltung Bulgariens
gegen=
tung nordwärts.
über Saloniki bedeute, und wenn es auch ſchwer ſei, die
Paris, 28. April. Aus Merada (Oſtmarokko)
wahrſcheinlichen Folgen dieſer Maßnahme
vorherzu=
wird gemeldet: Der Militärflieger=Leutnant
Soulveil=
ſagen, jedenfalls ſehe man der weitern Entwicklung der
and unternahm von Nechila einen Aufklärungsflug. Er
Angelegenheit mit großer Sorge entgegen.
war infolge einer Motorpanne gezwungen, in einer von
Gegen Montenegro.
aufſtändiſchen Marokkanern bewohnten Gegend zu landen.
Schon waren zahlreiche Marokkaner herbeigeſchlichen, als
Peſt, 28. April. Wie verſichert wird, hat der Gene
ine Abteilung Spahis herbeieilte und die Marokkaner in
ralſtabschef Hötzendorf bereits den Auftrag erhalten, die
die Flucht trieb
allgemeinen Vorbereitungen für eine militäriſche
* Paris, 28. April. Man nimmt an, daß der Flie=
Aktion Oeſterreichs gegen Montenegro zu
ger Guillaux, der auf ſeinem Fluge von Biarritz
reffen.
nach Amſterdam um 10 Uhr 55 Minuten aufſtieg, über
Berlin 28. April. Ein hier weilender öſter
deſſen Weiterflug aber bisher noch keine Nachrichten
vor=
reichiſcher Staatsmann erkläct, er glaube nicht, daß es
liegen, in Holland irgendwo gelandet iſt, aber wegen
zu einem öſterreichiſchen Einmarſch in Mon
der dortigen Sonntagsruhe verhindert war, bisher ſeine
tenegro komme, da König Nikolaus im letzten Augen
Landung telegraphiſch zu melden.
blick einlenken wird; wenn nicht freiwillig, ſo auf einen
Je
ſtarken Druck Rußlands hin, das Oeſterreich dieſen Erfolg
Kopenhagen, 28. April. Heute morgen lan
nicht gönnen dürfte, den Herrn der Schwarzen Berge
be=
erade
dete auf der Inſel Seeland, nördlich von Hvalſoe, der
zwungen zu haben. Graf Berchtold erhalte faſt täglich,
Ballon „Prinz Adolf” aus Bonn, der geſtern
wie er ſelber erzähle, hunderte von Schmähbriefen aus
abend mit ſieben anderen Ballons in Dresden auf
E
der Mitte der Bevölkerung. Selbſt die allermaßgebendſten
geſtiegen war. Ein Paſſagier, der Fabrikant Ander=
Stellen in der Monarchie ſollen jetzt auf die Entſcheidung
nach, fiel vor der Landung aus der Gondel und wurde
ringen und
nichts mehr von akademiſchen Beſchlüſſen
erheblich verletzt. Der zweite Inſaſſe war ein Herr Dr.
wiſſen wollen.
Grebs.
Albanien.
* Kopenhagen, 28. April. Heute morgen paſ=
Gallärs, H=ScARETE
ſierten vier deutſche Ballons Korſör. Sie kamen von
Wien, 28. April. Die hier weilenden Albaneſen
Südoſten und flogen in nordweſtlicher Richtung weiter
führer bezweifeln die Richtigkeit der Meldung, daß
An zweien war die Inſchrift „Braunſchweig” bezw.
Eſſad Paſcha ein autonomes Königreich
„Gladbeck” und in den Gondeln die Inſaſſen erkennbar.
llbanien proklamiert habe. Eſſad würde in
Al=
banien nicht anerkannt werden, da er, obwohl aus einer
Ein Flug Paris-Berlin-Warſchau.
ingeſehenen albaneſiſchen Familie ſtammend, eine bewegte
* Paris, 28. April. Die Flieger Audemars und
Vergangenheit habe. Man lege ihm viele Gewalttaten
Letors ſind heute früh 4 Uhr 39 Minuten bezw. 4 Uhr
zur Laſt. Auch der Schwager Eſſads, ein
Bruder des
41
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913.
Seite 7.
Amtlicher Wetterbericht.
Landschaftsgärtnerei
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen
Anlage und Unter-
Dankſagung.
Das nordweſtliche Tiefdruckgebiet hat ſeit geſtern ſeine
haltung von Gärten
Rudolt Hank
Lage kaum verändert, während ſich das öſtliche Hochdruck=
Für die vielen Beweiſe aufrichtiger Teilnahme
:: jeden Stiles.::
gebiet ſehr verſtärkt hat. In
Deutſchland war es geſtern
Moosbergstrasse 24
meiſt heiter und trocken, die Morgentemperaturen liegen
(B9251
und die überaus zahlreichen Blumenſpenden bei
ſehr hoch. Unter dem Einfluß des Hochdruckgebietes
wer=
dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte meiner
den wir mit meiſt heiterem Wetter zu rechnen haben.
lieben Frau, unſerer guten, treubeſorgten Mutter
Ausſichten für Dienstag, 29. April 1913: Meiſt
und Schwiegermutter, jedem Einzelnen zu danken,
heiter, trocken, warm, Gewitterneigung.
iſt uns nicht möglich; wir bitten deshalb hierdurch
Beſtellungen
Tageskalender.
unſeren tiefgefühlteſten, herzlichen Dank ſagen zu
auf das
Großh. Hoftheater. Anfang 7½ Uhr, Ende gegen
dürfen.
(*11415
10 Uhr (Volksvorſtellung):
„Die fünf Frankfurter”.
Konzert (Johann Huß) des Lutherchors um 8 Uhr im
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
„Darmſtädter Tagblatt=
Saalbau.
I
Hauptverſammlung
des Steinkohlenbezugsver=
Lokomotivführer Georg Geissler
werden in der Expedition, ſowie von allen
eins „Merkur” um 8 Uhr im „Perkeo”.
und Kinder,
Verſteigerungskalender.
Poſtanſtalten entgegengenommen.
E. Wernecke.
Mittwoch, 30. April.
en
Hofreite=Verſteigerung der Sängerſchaft As=
Darmſtadt, 27. April 1913.
cania (Kiesſtraße 86) um 10 Uhr auf dem
Orts=
gericht I
des Karl
Blümlein
Hofreite=Verſteigerung
Dankſagung.
(Darmſtraße 41) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht
M.
obiliar= uſw. Verſteigerung um 3 Uhr in
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
der „Ludwigshalle‟
an dem ſchweren Verluſte unſerer lieben, guten
Banksagung.
Stamm= und Stangenholz=Verſteigerung
Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schweſter,
um 9 Uhr im Roßdörfer Gemeindewald (Zuſammen=
Schwägerin, Tante und Großtante
(B9967
Für die herzliche Teilnahme an
kunft auf der Kubig).
Ing
nie
ſo ſehr großen Schmerz
unſerem
Großh. Landesmuſen m. Geöfnet Son= und
Frau Berta Krenung woe.
Freitags von 10—1 Uhr, Mittwochs und Sonntags
ſagen wir Allen unſeren herzlichſten
von 3—5 Uhr, Eintritt frei; Dienstags, Donnerstags
Dank.
geb. Eisengart
und Samstags von 11—1 Uhr gegen Eintrittsgeld.
ſagen wir Allen, insbeſondere Herrn Pfarrer Wagner
L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Druck und Verlag:
Frau Eliſe Trietſch Wwe.,
für ſeine troſtreichen Worte am Grabe, den
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Schweſtern der Petrusgemeinde und Eliſabethen=
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
Marianne Trietſch.
ſtifts für ihre liebevolle Pflege, ſowie für die
redaktionellen Teilzund Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
Blumenſpenden unſeren herzlichſten und innigſten
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
Dank.
Darmſtadt, 28. April 1913.
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
(10009
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Familie Joh. Krönung.
Säe
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
Darmſtadt, den 28. April 1913.
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
Kunſthalle am Rheintor,
geöffnet Werktugs von
zurückgeſandt.
11—4 und Sonntags von 10—4 Uhr.
bilignu
Faſt neuer Liegewag.
verkauf.
*11553) Liebfrauenſtr. 102, 3. St. I.
8
Womentverſchluß (Phot.), 40 mm.
Durchmeſſer, zu verkaufen
Müllerſtr. 21, 1. St. I.
(*11532
Gehrock, Frack=, Smoking=An=
5
züge, Zylinder zu verleihen
30
Me
Rheinſtraße 5, 2. Stock.
(5983a
Mten
Se eau
Se ec
G
Gebeeede
84285
2828:
St 828e
M
Das
B
Sehede
SarmstddterFann blansdon
G
ist erschienen und überall zu haben.
(625
Oabade
(9881
1
(2855
2
287255
23235
S.
Se Zimerr
Me
Lete
In Proz.
Inpeoz.
In Proz.
Inpros,
Bt.
Divid
Kurſe vom 28. April 1913.
53,00
2¾/1 Oeſt. Südb. (Lomb.)
6
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
Offenbach . . . . . .
8 Schuchert, Nürnberg
148,25
3 Raab=Oedenburg
4
76,00
65,70
98,40
Wiesbaden . . . . . .
S. 19 . . . . . .
12 Siemens & Halske
223,25
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
95,00
Kronprinz Rudolfbahn
3½
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
do.
5 Bergmann Electr. .
131,75
InProz.
In Prot
Zſ.
4
3. 84
85,60
4 Ruſſ. Südweſt. . . ..
95,30
95,10
S. 52 . . .
Worms . . . . . . . .
„ ,
10Deutſch. Ueberſee Electr.
167,80
Staatspapiere.
101,70
3½
88,00
5 Argentinier . . . . .
86,80
4½ Moskau=Kaſan . . .
4 Hamb. Hypoth.=Bank .
97,00
do.
71,00
0
Gummi Peter . . . .
3½
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 100,10
84,50
do.
4 Liſſaboner v. 1888
77,50
86,50
do.
do.
0 Kunſtſeide Frankfurt
60,75
4½ Chile Gold=Anleihe .
86,60
86,2
23½ Deutſche Reichsanl.
Wladichawchas
91,40
98,50
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
„ , „
Verzinsliche
30 Adler=Fahrradwerke
76,2
23
5 Chineſ. Staatsanleihe.
3½
86,3
4 Rjäſan Koslow
99,50
do.
86,20
do.
, „
Anlehensloſe.
451,00
Kleper
,„ , „ „
100,00
4½
91,50
Schatzanweiſg.
Preuß.
do.
3 Portugieſ. Eiſenb.
Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
72,00
„
4 Badiſche . . . Tlr. 100 171,10
Maſchinenf. Badenia 150,0C
4½
86,60
Japaner . .
83½ do. Conſols . . .
91,00
bo.
98,00
71,30.
S. 12, 13, 16
,„
3½ Cöln=Mindner 100 138,00
Wittener Stahlröhren
0
76,40
2
do.
do.
2½
Innere Mexikaner..
89,50
Livorneſer
68,90
S. 14, 15, 17, 24/26
Holl. Komm. . fl. 100 107,00
Steana Romana Petr.
155,30
5
97,90
62,80
44 Bad. Staatsanleihe .
do.
3 Salonique=Monaſtir
18—23. . ..
98,00
. . „
Madrider . Fs. 100 73,00
Zellſtoff Waldhof
238,50
15
92,00
Gold=Mexikanerv. 1904
83½
80, 10
81,50
do.
½Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
4 Baadadbahn
.
4 Meininger Pr.=Pfand=
12,83 Bad. Zucker=Wag=
23
do.
86,20
Gold=Mexikaner . . .
4½ Anatoliſche Eiſenb..
94,00
S. 1 u. 2, 6—8 . . .
135,10
briefe . . . . . .
häuſel.
200,40
„„,
99,50
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe
70,40
3 Buenos Aires Provinz
68,00
Miſſouri=Paciſic.
86,00
, „
S. 3—5 . . . . . . . .
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 175,00
0 Neue Boden=A. A.=Beſ.
85,10
do.
433½
Northern=Paciſic
95,40
S. 9—11
86,10
, „
. .„ „„
Aktien inländiſcher
3 Oldenburger . . . .
0 Südd. Immobilien.
55,50
75,70
do.
Southern=Pacific
Meininger Hyp.=Bank
97,00
90,50
,
-
Transportanſtalten.
2½ Raab=Grazer fl. 150
Bergwerks=Aktien.
98,70
Hamburger Staatsanl.
3½
San
St. Louis und
do.
85,90
10 Hamb.=Amerika=Paket=
Unverzinsliche
Heſſ. Staatsanleihe .
99,00
80,00
4 Rhein. Hypothek.=Bank
Francisco. . . .
1469/
fahrt . . . . . .
10 Aumetz=Friede . . . . 178,10
Anlehensloſe
4 do. do. (unk. 1918)
98,10
97,50
5 Tehuantepec . . . . .
(unk. 1921) ..
7 Nordd. Lloyd . . . .
119,25
ſl. 7 34,10
Bochumer Bergb. u.
Augsburger . . . ..
do.
B3½
3½
do.
85,70
(unk. 1914) .
6½ Südd. Eiſenb.=Bef..
128,00
Braunſchweiger Tlr. 20 196,00
Gußſt.
„„„„„
Bank=Aktien.
73.50
B3
do.
4 Südd.
98,50
Bd.=Kr.=Bk.=Pf.
Aktienausländiſcher
11 Deutſch=Luxemburg.=
Freiburger . . . . Fs.15
Sächſiſche Rente
77,60
10 Bank für elektriſche
do.
86,60
3½
-
Fs. 45
Transportanſtalten.
Mailänder . . . .
164,90
Bergb. . . . . . .
Württemberger v. 1907
98,70
Untern. Zürich .
191,00
Städte=
38,00
5 Anatoſ. Eiſenb. 60½
10 Gelſenkirchener . . . . 187,30
do. .. . . Fs.10
v. 1875
93,80
do.
B
7½ Bergiſch=Märkiſche
Obligationen.
ſl. 7
35,00
Einz. Mk. 408 . .
9 Harpener
Meininger . . . . .
115,75
.. . . . 196,75
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
147,20
Bahn
. . . „ „
96,10
Darmſtadt . . . .
6 Baltimore und Ohio .
Oeſterreicher v. 1864fl. 100
98,50
18 Phönix
gb. und
-
9½
Griechen v. 1887 . .
Berlin. Handelsgeſ.
1%
do.
v. 1858 fl. 100 468,00
Schantungbahn . . . .
Hüttenbetrieb. . . 267½
133½
do.
Italiener Rente
115,80
Darmſtädter Bank
6½
8¾
97,60
Frankfurt. . . . . . .
Luxemb. Prince Henri
-
Ungar. Staats . . fl. 100 392,00
3 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
12½ Deutſche Bank
248,60
86,60
Oeſterr. Silberrente
I
do.
95,10
Oeſt. Südbahn (Lomb.)
Venediger . . . . Fs. 30
25,50
Caro. . . . . . . . 103,50
Deutſche Vereinsbank
89,30
do. Goldrente . . .
116,50
Gießen
. . . . . „
Pennſylvania R. R.
Türkiſche . . . . Fs. 400 164,80
6 Laurahütte
. . . . . 174,00
83,60
do. einheitl. Rente
Deutſche Effekt.= und
150
do.
10 Kaliwerke Aſchersleben 149,00
Gold, Silber und
130,70
B Portug, unif. Serie I
62,50
W.=Bank . . .
Induſtrie=
4
95,80
Heidelberg . . . . . .
Letzte
Weſteregeln 194,75
13
Banknoten.
88
do. unif. Ser. III
Diskonto=Kommandit
183½
65, 50
10
Aktien.
87,50
3½
Diotd.
do.
7½ South Weſt Africa 128½
20,40
Engl. Sovereigns . . .
10,00
Dresdener Banl
do. Spezial . . . .
151,00
-
8½
4 Brauerei Werger.
Karlsruhe
64,00
. „ „ . „
16,26
20 Franks=Stücke . . . .
Prioritäts=
Frankf. Hypoth.=B.
55 Rumänier v. 1903
208,00
99,20
.
28 Bad. Anilin= u. Soda=
10
do.
4,191
Amerikaniſche Noten . . .
114,80
do.
Mitteld. Kreditbank
v. 1890 . .
Obligationen.
6½
92,30
Fabrik . . . .
Magdeburg. . . . . .
581,25
20,48
Engliſche Noten . . . . .
do.
Nationalb. für Deutſchl.
v. 1905 . .
116,00
zu
14 Chem. Fabrik
Gries=
bo.
Südd. Eiſenb.=Gef.
87,70
3½
81, 10
Franzöſiſche Noten. . . .
—
123,2
A Ruſſen v. 1880 . . . .
Pfälziſche Bank. ..
89,00
heim.
Mainz
.252,00
„„„„
Nordd. Lloyd=Obl.
98,40
. „ „
168,85
Holländiſche Noten. . .
133,90
89,70
86,80
6,95 Reichsbank . .
do. v. 1902 . . . .
30 Farbwerke Höhſt
do.
643,00
Eliſabethbahn, freie . .
92,30
79,3.
Italieniſche Noten . . .
Rhein. Kreditbank.
do. v. 1905 . . . .
96,60
128,40
99,70
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . .
Franz=Jofefs=Bahn . .
87,20
84,84
Oeſterr.=Ungariſche Noten
8½
A. Schaaffhauſen.
Schweden . . .
88,00
. .
Mannheim . . .
3½
do.
Praz=Durer
. „
73,25
. . „ ,
Ruſſiſche Noten . . . . .
114,75
Bankverein . . .
1 Serbier amort. v. 1895
80,00
97,00
10 Cement Heidelberg . . 146,50
4
München . . . . . .
Staatsbahn
Oeſterr.
80,95
Schweizer Noten . . . ..
Wiener Bankverein .
Türk. Admin. v. 1903
129,50
77,10
7½
Nauheim . . . . .
3½
30 Chem. Werke Albert 463,75
90,20
Staatsbahn
Oeſterr.
,
96,50
Türk. unifiz. v. 1903
86,50
Nürnberg. . . . . . .
Pfandbriefe.
14 Holzverkohlunz Kon
74,80
do.
Reichsbank=Diskonto.
11
86,90
Ungar. Goldrente . . .
da.
8490
97,50
Frankf. Hypoth.=Bank
tanz . . . . . . . 336,75
Südb. (Lomb.)
Oeſterr.
Reichsbank=Lombard 8sf. 7
do. Staatsrente. . .
,
Offenbach . .
82,80
14
96,30
5 Lahmever . . . . . .130,05
S. 21. . . . . . .
76,00
do.
Seite 8.
Ein weiterer
e
Mäke
Weiblich
Fräulein ſuch tagsüber
Beſchäf=
tigung; ſchriftliche Arbeit
bevor=
zugt. Offerten unter E 61 an
(*11509
die Expedition.
Aeltere,
alleinſtehendeGeſchäfts=
frau, kautionsfähig, ſucht per 1. Juli
dieſes Jahres eine Filiale zu
über=
nehmen, gleich welche Branche. Off.
unt. E51 an die Exp. ds. Bl. (*11412
Angehende Arbeiterin ſucht mit
perf. Schneiderin auszugehen, evtl.
auch in Konfektion. Zu erfragen
in der Expedition ds. Bl. (*11436imf
Fraugeht halbe Tage Flicken, auch
Abändern von Kleidern in u. außer
d. H. Schloßgartenſtr. 11, II. (*11535
Hausm., perſ.ſchneidern, u. ein jg.
Mädch., n. nicht ged., ſ. als Hausm.
Stell. Karclina Beck, gewerbsmäßige
Stellen-
vermiltferin, Elisabethenstr. 22, II. (*11421
Unabhäng Frau ſucht Waſcher
Putzen Schloßgaſſe 33. (*11518
u.
Jung., anſt. Mädch., a. g. Fam.,
d. L. z. Kind. h., ſucht nachm. St.
Weinbergſtr. 45, 3. St. I. (B9980
Empfehle mich im Waſchen. Fr.
Schmidt, Darmſtr. 23, Stb. (*11538
Einfleißiges Mädchen ſucht
Lauf=
ſtelle, auch für den ganzen Tag, bis
. Mai. Langgaſſe 41, Htb. (*1154a
Aelt. alleinſt. Mädchen ſ. geg. Koſt
und Wohnung beiält. einf. Herrnod.
Dame Stell. Martinſtr. 27, I. (*11539
Männlich
Bürobeamter
juriſtiſch ausgebildet, la Zeugniſſe
und Referenzen, ſucht dauernde
Stellung. Gefl. Off. unter B 27
an die Expedition ds. Bl. (8898s
1
Junger verheiateter
Hert
(Israelit), welcher einige Jahre
ein eigenes Geſchäft hatte, ſucht
Stellung bei mäßigen Anſprüchen
Kaution kann ev. bis 2000 Mk.
geſtellt werden. Gefl. Off.
unter
E 72 an die Exp.
(*11564
Ofe
Weiblich
Maſchinenſchreiberin, ſ. gewandt
für gelegentliche Arbeiten geſucht.
Adreſſen mit Zeugnisabſchriften
und Honorarforderung unter E 63
an die Expedition ds. Bl. (*11504
Tüchtige Arbeiterinnen ſofor
(1528im
eſucht
Georg Benkert, Damenſchneider,
Nieder=Ramſtädterſtraße 35.
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913.
Tücht. Maſchinenſchreiber oder
Es handelt sich bel diesen
Mäschinen-
Angebot nur um vorzügliche
Qualitäten!
schreiberin
Gelegenheitskauf
womöglich auf Fiſchermaſchine
geübt, mit guten Kenntniſſen in
Stenographie, für ſofort geſucht
Helvetia, Conſervenfabrik, Act.=
(9993
Geſ., Groß=Gerau.
Mann,
Strebsamer
der auch wirklich zuverläſſig iſt, gleich
welchen Standes, wird zur Leitung
Seidenstdlen
einer Engros=Verſandſtelle geſucht.
Keine Berufsaufgabe. Monatlich
bis Mk. 400.— Einkommen. Kapital
und Kenntniſſe nicht erforderlich.
wie
Offert. u. K. O. 6089 an Rudoll
(I,9957.
Mosse, Cöln.
Jeder Meter
aller Berufe
Ottene Steilen enthält ſtets
Foulard in hübschen Dessins
die Zeitung: Deutſche Vakanzen=
(I,1621
Poſt, Eßlingen 143.
Margarine
gestreifte Messaline
Ein erſtklaſſiges, älteres Werl
ſucht einen bei der in Frage
kom=
menden Kundſchaft beſtens
ein=
geführten Herrn als Vertreter
bei hohen Proviſions=Bezügen zu
gestreifte Taffet
engagieren. Unterſtützung durch
ausgiebige Reklame wird
zuge=
ichert. Herren, welche geneigt
ſind, ſich dem Verkauf mit Intereſſe
zu widmen und denen an einer
gestreifte Seiden-IWV
lohnenden u. dauernden Poſition
(9998
gelegen iſt, belieben gefl. Offerten
unter Ke. 4193 bei Rudolf Mosse,
60 cm breit
Mark
(I,9958
Cöln, niederzulegen.
Herren, welche in der Steuer
Im Schaufenster am Markt ausgelegt!
veranlagung und=Reklamation
gründlich erfahren ſind, wollen
ihre Adreſſe unter E 53 beſ
Expedition des Blattes
der
(9937im
niederlegen.
Markt
Schiffsjunge-Kapitän.
Karriere der Handelsmarine,
2- GebrRtstkochtad
illuſtr. Broſchüre verſendet
koſten=
los, F. Glatzel, Schiffsoffizier,
Al=
tona (Elbe) Palmaille 54, I. (II,9928
Mehrere Bauſchloſſer
Karl=
J. Jacobi
ſofort geſucht.
(9664a
ſtraße 34.
.Köch., Haus-, Alleinm. u. Hotel-Zim-
Spengler und Inſtallateur
mermädch. Johannette Weißmantel,
gewerbs-
geſucht. F. W. Preußner. (*11516
Wir ſuchen zum ſofortigen Eintritt
mäßige Stellenvermittlerin, Karlstr. 30. (*11520
Tüchtigen Damenſchneider ſucht
Junges, ſauberes Laufmädchen
A. Rimbach, Hügelſtr. 41. (*11513
ür vor= u. nachm. ein paar Stund
2 gewandte Verkäuferinnen
(*11518
geſucht Saalbauſtr. 8, I.
Schlossergesellen
möglichſt aus der Branche, bis Pfingſten zur Aushilfe.
(9942im
ſucht. J. Gemündt.
Männlich
Geſucht älterer ſelbſtändiger
Conrad Tack & Cie.
Zur energiſchen Vearbelung
Spengler=u. Inſtallationsgehilſe
G. m. b. H.
(9926
des hieſigen Bezirkes für nur
*11564) Parcusſtraße 10.
erſtklaſſige Artikel beſter Firmen
Ludwigſtraße 17.
Suche für ſofort einige tüchtige
tüchtiger Vertreter
Hausierer
geſucht. Angenehme Tätigkeit
Sauberes Laufmädchen
und guter Verdienſt, aber nur
gegen hohe Proviſion. Sprech
Für unſere
für ſolventen, gebildeten Herrn.
tunden 12—1 Uhr mittags.
Nä=
od. Fr. geſ. Taunusſtr. 15, II. (*11499
Offerten unter H 2103 an
heres in der Expedition. (*11396
Brave Mädchen erhalten gute
Kleiderſtoff=Abteilung
die Annoncenexped.
D. Frenz,
Junger Hausburſche für ſofort
Stellen zu einer Dame, zu zwe
IV,9961,42
Mainz erbeten.
geſucht. Mühlſtraße 20. (*11410
Leuten. Herrſchaft ſucht wegen
Ver=
ſuchen (9907a
heiratung des Mädchen Mädchen
welches kochen kann zum 1. oder
(
eine tüchtige, erſte
15. Mai. Frau Berta Neßling,
Erfahrene
Ludwigſtraße 8,
gewerbsmäßige
Verkäuferin
Stellenvermittlerin
(*11360oi
Fleißiges,
per 1. Juni evt. 1. Juli.
ſauberes Madchen
Moser Tollerer und Mober Tischter
zu einjährigem Kind und für Haus=
Off. mit Zeugnisabſchriften
arbeit per ſofort von 7—4 Uhr
u. Gehaltsanſprüchen erbitten
für dauernde Arbeit gesucht.
geſucht. Vorzuſtellen Donnerstag
Gebr. Rothschild
nachmittag 2—4 Uhr Hügelſtraße 69,
arterre.
Markt 2.
(*11399
Werkstätten Bernhard Stadler, Paderborn.
Brave, ſaubere Frau oder Mäd=
chen 1½—2 Std. vorm. zu einzel.
Jüngere,
Näherin
tüchtige
Dame geſucht. Zu meld. von 8—10
die ſchon in Geſchäften ähnlicher
Uhr. Riedlingerſtr. 29, III. (9945
Branche tätig war, p. ſofort geſucht
für vormittags
Meld. Dienstag 4—5Uhr im Loka
Junges Mauchen von 7—12 Uhr
Versicherungen.
Betten-Haus Buchdahl
geſucht. Näh. i. d. Exped. (*11576
Von alter, beſtrenommierter und dividendenkräftiger Ver=
Markt 11. (*11430
Für kinderl. Haushalt nicht zu
ſicherungs=Geſellſchaft wird für den Bezirk Starkenburg und
junges, gewandtes Mädchen für
Rheinheſſen ein in der Lebens=, Unfall= und
Haftpflichtver=
alle Arbeit geſucht
(*11574im
Moiltonnen durchgeblbete
ſicherungsbranche verſierter
Olbrichweg 19.
Kontorist
Für Samstag=Nachm. eine zuv
Frau z. Putzen geſucht Nd.=
Ram=
geſetzten Alters, durchaus vertraut
Inſpektor
ſtädterſtr. 35, I. St., Vdh. (*11527
mit Buchhaltung, aber auch perfekt
Für den 2. Mai ein jung., kräft.
in Stenographie und Schreibma
bei feſtem Gehalt, Proviſionen und Reiſeſpeſen (Direktions=
Mädchen für alle häusl. Arbeiten
ſchine, zum alsbaldig. Eintritt geſ.
(II,9960
vertrag) geſucht
morg. geſ.
Ausführliche Offerten mit Ge=
Vorzuſt. um 11 Uhr
Gefl. ausführliche Offerten erbitten unter Chiffre H 3701
Friedrichſtr. 21, part.
altsangabe unter E 47 an die
*11526
an Haasenstein & Vogler. A.-G., Frankfurt am
Expedit. d. Bl. erbeten. (*11377oi
ſof.
Main.
Junges Kindermädchen
geſ.
Pallaswieſenſtr. 14, III
*11524
Augchendehrbeilrin
Mädch. f. g. St. ſof.geſ. Karolina
ofort geſucht. Karlſtr. 105, I. (B9956
Beck, gewerbsmäßige
Stellenver=
ge
ge=
mittlerin, Eliſabethenſtr. 22, II.
Arbeiterinnen ſucht
(*
Suche Köch., Haus= u. Allein=
Haſſia, Schokoladenfabrik
mädch., Zimmer= u. Küchenmädch.
11578) Wienersſtraße 66
ür hier u. ausw. Minna Dingel
Zigaretten-Vertreter
Unabh. ſaub. Monatsfrau für
dein, gewerbsmäßige Stellenver=
Stunden vorm. ab 1. Mai geſ
mittlerin, Eliſabethenſtr. 5, T. 531. (*
werden von leiſtungsfähiger Zigarettenfabrik (Spezialität
11490)
Viktoriaplatz 2, I.,
(II,9884
feinſte Handarbeit)
Tüchtiges, ſolides
Ein ordentliches Mädchen tags
über geſucht. Heinheimerſtraße 69
gegen hohe Proviſionen ſofort geſucht.
parterre links
(*11506
Hausmädchen,
Gefl. Offerten unter K. 476 an Haasenstein &
Ein nicht zu ſunges Mädchen
nicht unter 20
J., für alle Ar=
Vogler, A.-G., Mannheim.
tagsüber von morgens 8
Uhr bis
beiten ſofort geſucht. Lohn 30 M.
abends 8 Uhr geſucht. Eliſabethen=
und freie Station. Hotel Heß,
ſtraße 31, parterre.
(*11434
Darmſtadt.
(9994imd
(i
Nummer 99.
Hausbursche
zuverläſſig, ſof. geſ., ſolche, die in
Kolonialwarengeſchäft.tätig waren,
verd. bevorz. Koſt u. Wohnung
im Hauſe.
11577
Heinrich Roßmann, Inſelſtr. 29.
Jüngerer Hausburſche
brav, ſolid und ſauber baldigſt
geſucht. Roßdörferſtr. 35. (9814a
Geſucht
ca. 13jähr. Junge für kleine Boten=
(9939
gänge.
Offert. unt. E 52 a. d. Exped.
Fuhrmann
geſucht, tüchtig, zuverläſſig, guter
Lohn, dauernde Beſchäftig. Gustav
Groß, Nachf. Bismarckſtr. 17. (9963id
9
Ein Küchenbursche
(Geſchirrſpüler) geſucht. Heſſen=
(9925
bräu, Kirchſtraße 3.
1 Pferd
zu
Fuhrmann
geſucht
9975a)
Waldſtraße 35.
Schuhmacherlehrling geſucht
Saalbauſtr. 38
(97163
Suche fürem Einſpanner=Fuhr
werk täglich einige Stunden
Be=
ſchäftigung. Offerten unter E 24.
an die Expedition ds. Bl. (9773sid
(7253a
Gardinen
Stores, Portieren
Rouleaux
Teppiche
verden auf Neu
gereinigt
K. Nack Nachf.
Hof-Färberei
Schulstr. 13 — Tel. 708
Gartenkies
ſchöner, goldgelber, empfiehlt
Kies=Induſtrie
Beſſungerſtr. 66. (B7781
en eg. 30 u. 50 Lit. Inh.,
3 Fäſſel, 2tür. Eisſchr.
Frack=
u. Gehrockanz. f. gr. Fig., all. ſehr
gut erh., zu vk. Anzuſ. v. 11—4 Uhr
*11363om) Wittmannſtr. 27, part.
Metzgerei
bei Darmſtadt zu verkaufen oder
zu verm. Off. unt. E. H.
Poſt=
amt Eberſtadt erbeten. (9122a
zu vermieten
Bäckerei
1545
Bernhard, Rhönring 59.
Destauration., Schweinemeisgereien,
Bäckereien, Kolonialwarengesch
zu verkaufen und zu vermieten.
Off. u. E 73 a. d. Exp. (*11567
Geſchäfts= u. Privathäuſer in
gr. Vorort m. 7000 Einwohn.
1Haus m. flottgeh. Kolonialw.=u.
Konſ.=Geſch., 60 Mille Umſ., 4 u. 3 Z.
Wohn., erbteilungshalb. mit 6 Mille
Anzahlung zu verkaufen.
Haus m. 4 u. 2X3 Z.=W., ſ. paſſ.
f. Metzg. (Durchgangsverk.), m. ſchön.
Lad., gr. Hof u. Garten zu verk.
2 Villen m. je 8 Z., gr. Küchen, gr.
Keller, ged. Verand., Vor= u.
Hinter=
garten, weg. Verſetzung zu verk.
Alle Objekte ſind m. Gas, Waſſer
c. eingerichtet u. Hauptſtr. gelegen.
Gefl. Off. u. D 23 a. d. Exp. (9501a
Dieder-Kamstadt.
Verkaufe meine 2 Häuſer (5 Min
von der Bahnſtation, direkt an
der Kreisſtraße, vorm Lohberg):
1. ein 5=Zimmerhaus
2. ein
7=Zimmerhaus. Beide Häuſ. ſind
mit allem modernen Komfort neu
erbaut: elektr. Licht, Waſſerleitung
Kanalabfluß, Vor= u. Hintergart.,
Waſchküche, nebſt reichl. Keller= u
Bodenräumen. Freie, nicht verbau
bare Lage. Die Häuſ. ſind z.
Allein=
bewohn., ſowie zu 2 Wohnung. gleich
gut einger. All. Näh. d. den Beſitzer
Wilhelm Schick, Weißbindermeiſter,
(8924a
Nieder-Ramstadt.
Gräh
Prima 2. Hypoth.
won 10000 M. mit Nachl. zu vk.
Off. unt. E35 an die Exp. (*9836soi
Rechtſchaſſene Perſonen
aller Stände erhalten Darlehen
9½%: Friedrichſtr. 11, Stb., pt. (*11837
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913.
Seite 9.
Moderne
U.se
.50
Spezial-
Spezial-
Preis
Herren-Schuhe und Stiefel
Preis
L
Koflieferant WMUL
Feinste Schuhwaren
(2
2 sind zu haben:
N
Schl
*
9
C
A
3
O.
ce
d
6
E
O.
S
Rheinstrasse 6,
. Kuffer, Telephon 60.
Spezial-
Spezial-
Moderne
Preis
Preis
Damen-Schuhe und Stiefel
12.50
10.99
(9991)
Verkauf textiler Haushaltungs-
und Ausstattungsartikel
zu konkurrenzlos billigen Preisen.
Leinen : Halbleinen: Shirtings: Cretonnes
Far Toaristen
Deckbettdamaste: Bettdecken: Kissenbezüge
Tisch- u. Tafeltücher: Servietten: Tischgedecke
Handtücher : Badetücher: Wischtücher usw.
Taschentücher
für Kinder 0.50, 0.75,
1.—, für Damen 1.30,
Nur bestbewährte Qualitäten in größter Auswahl.
1.50, 2.—, für Herren,
Vorteilhafteste Kaufgelegenheit g
diegener und feinster
10
Rucksdche imprägniert, 3.—, 4.−,
BRAUT-AUSSTATTUNGEN
E 4.50, 5.50, 6.50
für Kinder 1.25, 2.−
Ludwis Berbenich
für Erwachsene 3.—, 4.−₰
5.−, 6.50, 7.50,
Hängematten
Steinstrasse 2, II.
(7954a
„Gnom‟ 5.75, „Beyer‟s.50
halten Getränke 24—30
Stunden warm oder kalt
Geſchäfts-Empfehlung.
Liter 2.50, 3.—,
Helios-Flasche
Hierdurch ergebenſt zur Nachricht, daß ich mein
flach 4.50
Geſchäft neu eingerichtet habe und halte mich meiner
Glas mit Leder 1.—, 1.25,
werten Kundſchaft in allen einſchlägigen Arbeiten
1.50, 1.80, 2.50,
ei prompter Bedienung und ſorgfältiger Ausführung
Aluminium mit Filz 3.—,
eſtens empfohlen.
Trinkflasche
(9751a
3.30, 3.75,
do. mit Riemen 4.75, 5.25
Otto Stier
Kastanie 0.50, Eiche 1.—
Hofweissbinder u. Hofzimmermaler. Nieder-Ramstädterstr. 20.
Stächeistocke 1.50, für Damen u. Knaben
An
O.40
Grösste Auswahl
Grösste Auswahl
Alum.-Trinkbecher
Aluminium-Dosen
Echter
von 10 Pfg. an
alle Formen u. Grössen
Schweizer Stickereien
Aluminium-Kocher
Tourist.-Bestecke
von Mk. 3.30 an
von 60 Pfg. an
Hoflieferanten Strauss & Mayer, Schulstrasse 8
Inh.: SlEGFRIED MAV. (9201a
150
Reise-Necessaires
Netzrucksäcke
in
von Mk. 3.50 an
ungemein praktisch
Schreibmaschinen=Arbeiten
Vervielfältigungen, Stenogramm=Uebertragungen
Zeugnisabſchriften, Diplomarbeiten, Diſſertationsabſchriften.
Schreibmaſchinen= und Stenographie=Unterricht (Gabelsberger)
-
Helegenheit zum Ueben
Verkehrs= und Redeſchrift.
Päiz & Möhne
Schützenstraße
5, I.
6
seither Soderstraße 12.
(9521a
(10002a
Dovermann, Spitz
Hoflieferanten.
Hdler=Rad
oder Wolfshund
mit Freilauf, gebraucht, ſehr billig
Jahre alt, zu kaufen geſucht.
9897a
bzugeben.
Hefl. Off. u. E 64 an dieExp. (*11502
weiße
Müller & Ober, Karlsſtr. 30.
Deutsch. Schäferhund
Bruteier, Orpinaton,
Gebrauchte Rohrmöbel f. Garten
2½ Mon. alt, ſtammecht, abzugeben
lut erhalt. Kinderwagen billig
ut erh., z. k. geſ. Angeb. unt.
B10008)
Hermannſtraße 35.
11571imf) Pfründnerhausſtr. 10, I.
abzug. Darmſtr. 11, I. (VII, 10004
E70 a. d. Exp.
(*11557
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913.
Seite 10.
Mk. 30000 000 4% Grossherzoglich
das Beste:
Vom Guten
Lackierte Bettstellen
Badische Staats-Anleihe von 1913.
la Ausführung (9914
Mk. 15.50, 19.50,
Auf Grund des bei mir aufliegenden Prospekts nehme ich Zeichnungen
23.−, 25.-, 29.−.
zum Kurse von 97,80 bzw. für Staatsschuldbuchstücke mit 97,60
9938
spesenfrei bis zum 3. Mai a. cr. entgegen.
Polierte Bettstellen
echt nussb., i. Eiche
Mk. 45.-, 48.−, 56.
Hermann Wertheim, Bankgeschäft
17.50
16.−
13.50
Mk.
Patent-Matratzen
Filiale Darmstadt, Rheinstr. 33.
9.75
14.−
17.5c
Mk.
Seegras-Matratzen
22.50
24.−
27.−
Mk.
Woll-Matratzen
39.50
48.−
58.
Mk.
Kapok-Matratzen
80.−
95.−
110.-
Mk.
Roßhaar-Matratzen
Zeichnungen
Markt 11
auf die
Betten-
Tel. 2188
Spenial-Haus Suchdahf
&eb Badische Staatsanleihe von 1913
Neu!
Neul
9965
nehmen wir von unseren Mitgliedern zum Zeichnungspreis von
(ch
e
97,80%
2
e
bis Freitag Abend 5 Uhr entgegen.
Marke
provisionsfrei
mhor
Darmstädter Volksbank
eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht.
Jänr
Herren-u.Damer
Prima deutsches
Stiefel in sämtlichen
Ledersarten und
Ausführungen in
modernsten Formen.
(
10.50
a Re Wolkoestra
Mastochsen Pleise
Marke Wolko
8.50
(8378a
6.2
Marke Einhorn
ver Pimt 86 Pfg.
Alleinverkauf nur
*8
Jacob
Prima schweres weißes Kalbfleisch Prd. 96 Pg.
Aeltestes Schuhhaus
Ferner empfehle in vorzüglicher Qualität:
8 Schillerplatz 8
Roastbeef, Lenden, frische, gesalzene u. geräucherte
Telephon 277.
(9810a)
Zungen, Nierenbraten, Kalbsrücken, gesalz. Brustkern,
Roulade, Rindswürstchen, prima ausgelass. Sackfett
Mux Tackenkeiner
Grosse Ochsengasse — Telephon 537
Ein willich feines Kraut
HASSIA
OriginaistemerKeule
Konsul à6, 7, u. 8 Pfg.
Vervielfältigungs-
Miet-
(eingetr. Eigentumsmarke)
Büro
u. Ost. ind. Pflanzer
von
8350a
Inh. S. Guttmann
10 Stück 55 Pfg. empfiehlt
Pianos
Vendelstadtstr. 26
Zigarren- u. Zigaretten-Import
A. Flach, Zigarren-Versand
neue u. gespielte, in jeder
Telephon 1679.
Preislage, auch n. außer-
Elisabethenstr. 26, vis-ä-vis Restaurant Fink.
Fr. Hartmann
(IV,3729,66
(8659a
halb.
Grafenstr. 20 (Fürstensaal). (8389a
Schrei bmaschinen-
Lichtenstein
Golfstöcke
Arbei ten
Frankfurt a. M.
Zeil 102.
wegen Aufgabe des Sports preisw.
Diktate
zu verk. Näh. i. d. Exp. (*11356oim
in separätem Raum
-
(43a
o2Sccerbhece geeh . h h . hecheg erererchert r r S. g.ch c. 6c
Heyl & John, Maunfakturwaron.
Vervielfältigungen
Zur Beseitigung von
8
ohne Fettrand.
Gesichtz-u. Körperhaeren
Dampfreinigungsanstalt
Matjes=Heringe
Zeugnis-Abschriften
für
(2252a
Damenbart
schne II-sauber
(ausgeſuchte, extra Qualität)
Bettfedern u. Daunen
ist
tatsäch-
diskret-billig.
lich das
Gleichzeitig empfehle für
beste Mitte
Neue Hüllen:
Maaaaaaaaa
der Weit
Sommer-Malta Frische Morcheln
„Subito
Barchent,
Feder-
eil es die
Verleihanſtalt.
Haare
und Daunenköper.
sofort
2
Sehr gut erhalt. moderne
Möven-Eier
hmerzlo
entl
Gehrock=, Frack= und
J. Böttinger
empfehlen
(9923
radikal mit Wurzel
Smok.=Anz. (9711a
Hofſtallſtraße 6
so dass ein Wiederwachsen
Gg. Wilh. Weidig Nachf.
zu verleihen, evtl. zu verkaufen
dieser Haare ausgeschlossen
nächſt dem Mathildenplatz)
ist. Keine Hautreizung und
Telephon 465.
Kunſtſtopferei u. Weberei
besser alsElektrolyse. 6101.
Aelteſtes, beſteingerichtetes
Garantie absol. unschädl.
Soderſtr. 14, I. (Kapellplatz).
icherer Erfolg. Preis 3.50
Geſchäft dieſer Art am Platze.
Uska &hrnstmatzen
Geeer
Lae
Preisgekrönt gold. Medalils.VleieDankschr.
Umarbeiten von Betten u.
Versand diskret geg. Nachn.
Krankheitshalber ſind ſämtliche
Polſtermöbeln
od. Voreinsnd. (auchBriefm.)
Hoflieferanten
K Weißbindergerätſchaften
bil=
gewiſſenhaft und reell in
ligſt zu verkaufen.
Telephon Nr. 233.
Näheres bei
Schulstrasse 4.
eigener Werkſtätte.
Friedrich Tillmann
Wilh. Schneider,
Eberstadt,
(*11329soi
Hügelſtraße 68.
Elisabethenstrasse 21.
Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt.
§4 30.
Dienstag,
29. April.
1915.
§ 8
Bekanntmachung.
Wird der Gemeinde die Stellung von Fourage oder Vorſpann angeſonnen, ſo
Die nachſtehende Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem
Truppenübungs=
beſchaft die Einquartierungskommiſſion den Bedarf auf die ihr am zweckmäßigſten
platz
für die Zeit vom 19. April bis 7. Mai 1913 bringen wir hierdurch zur allgemeinen
erſcheinende Weiſe, möglichſt unter öffentlicher Aufforderung, aus Mitteln der Gemeinde=
Kenntnis.
kaſſe, in welche die vom Reiche zu gewährende Vergütung fließt. Nur wenn auf dieſem
Darmſtadt, den 15. April. 1913.
(9133a
Wege dem Anfinnen nicht rechtzeitig entſprochen werden kann oder die Fourage oder
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
der Vorſpann gegen die von dem Gemeinderat hierfür zuläſſig erachtete Vergütung
J. V.: von Werner.
nicht zu erlangen iſt, wird die Kommiſſion zu der in Anſpruch genommenen Leiſtung
die Beſitzer von Fouragebeſtänden, Zugtieren und Wagen unmittelbar heranziehen, und
Zuſammenſtellung der Schießtage auf dem Truppen=Uebungsplatz Darmſtadt
der Gemeinderat ſodann darüber beſchließen ob und welcher Zuſchuß aus
Gemeinde=
für die Zeit vom 19. April bis 7. Mai 1913.
mitteln zu der von dem Reiche zu gewährenden Vergütung zu leiſten iſt.
§ 9.
Die Einquartierungskommiſſion
iſt bezüglich der in dem § 8 von ihr zu
Dauer der
Die Abſperrung
Datum
Laſten der Gemeindekaſſe zuzugeſtehenden Vergütungen an die Weiſungen des Gemeinde=
Truppenteil
Tag
Abſperrung
rats gebunden.
erſtreckt ſich
§ 10.
bis
von
Dieſe Satzung tritt mit dem 1. Mai 1913 in Kraft.
19. April
Meſſel, den 20. April 1913.
Samstag
Ueber das ganze
2. Mai
100V.
Freitag
Feldartillerie
Großherzogliche Bürgermeiſterei Meſſel.
20 N.
Abſperr=Gelände
7. Mai
Hicker.
Mittwoch
(9915
(9916
Orts=Satzung
Bekanntmachung.
für die Quartierleiſtungen und Naturalleiſtungen an die bewaffnete Macht im Frieden
Am 2., 5., 6., 8., 15., 16. und 19. Mai 1913 von 7 Uhr vormittags bis zum
Ein=
in der Gemeinde Nieder=Beerbach.
tritt
der Dunkelheit wird Schießen mit ſcharfer Munition von Truppenteilen des
Auf Grund des§ 7 des Reichsgeſetzes vom 25. Juni 1868, die Quartierleiſtungen
XVIII.
Armeekorps auf dem Schießplatz bei Meſſel abgehalten.
für die bewaffnete Macht während des Friedensſtandes betreffend, und § 9 der Inſtruk=
Schußrichtung vom Steinhügel, 1 km nördlich Meſſel in nordnordweſtlicher
tion zur Ausführung dieſes Geſetzes vom 31. Dezember 1868 und auf Grund der Geſetze
Richtung gegen die Wieſen am Rutſchbach.
vom 13. Februar 1875 über die Naturalleiſtungen für die bewaffnete Macht im Frieden
Das gefährdete Gelände
wird hiermit für die Gemeinde Nieder=Beerbach auf Beſchluß des Gemeinderats und
im Norden: Egelsbacher Feldweg und Waldpfad ausſchließlich,
mit Genehmigung Großh.
Miniſteriums des Innern vom 14. April 1913 zu
Weſten:
Dammweg-Brunnersweg ausſchließlich,
Nr. M. d. J. 6452 folgendes beſtimmt:
Süden:
Forſthaus Steinacker-Steinhügel ausſchließlich,
§ 1.
Oſten:
Alter Offenthaler Weg und deſſen Verlängerung über Milches=
Die Verwaltung der Einquartierungsangelegenheiten wird der von dem
wieſe-Sauwieſe-Schreibertswieſe-Geishecke einſchließlich
Gemeinderat zu wählenden Einquartierungskommiſſion unter dem Vorſitz des
Bürger=
wird während des Schießens durch Poſten, Wegſchranken und Warnungstafeln abgeſperrt.
meiſters oder bei Verhinderung des Bürgermeiſters unter dem Vorſitz des Beigeordneten
Das Betreten des Geländes während der Schießzeit iſt verboten (Polizei
übertragen
Verordnung Kreisamt Darmſtadt vom 25. September 1909.)
Die Dienſtzeit der unſtändigen Mitglieder der Kommiſſion endet mit dem
Darmſtadt, den 24. April 1913.
Kalenderjahr, für welches dieſelben gewählt worden ſind.
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Die Zahl der unſtändigen Mitglieder der Kommiſſion wird von dem Gemeinde=
(9947a
I. V.: Dr. Reinhart.
rat jedes Jahr neu beſtimmt.
Straßenſperre.
Die ganze Gemeinde, einſchließlich aller zur Gemarkung gehörigen Gehöfte uſw.
Wegen Ausführung von Kanalbauarbeiten iſt die Kreisſtraße Neu=
Iſenburg-
bildet einen Quartierbezirk.
Main=Neckarbahnhof vom 28. d. Mts., ab auf die Dauer von 6—7 Wochen für den
§ 3.
Fuhrwerksverkehr ſtreckenweiſe geſperrt. Leichtere Fuhrwerke können nach den An=
Die Einquartierungspflicht liegt allen denen ob, die in der Gemeinde eine
ordnungen der Bauleitung und Großh. Bürgermeiſterei die benachbarten Straßen und
Wohnung haben und zur Gemeindeſteuer herangezogen werden, ebenſo Juriſtiſchen
Wege
befahren.
Perſonen, Geſellſchaften und ſolchen Perſonen die ohne in der Gemeinde zu wohnen.
Die aufgeſtellten Warnungstafeln ſind zu beachten.
in der Gemeinde Häuſer, Grundſtücke oder Geſchäftslokale haben und für dieſe zur
Darmſtadt, den 26. April 1913.
(9964
Gemeindeſteuer herangezogen werden
Großherzogliches Kreisamt Darmſtadt.
Befreit von der Benutzung zur Einquartierung ſind die in § 4 Abſ. 2 des
Reichs=
geſetzes vom 25. Juni 1868 aufgeführten Gebäude und Gebäudeteile.
V.: von Werner.
Gebäude, in denen ſich mit gefährlichen oder anſteckenden Krankheiten Behaftete
Orts=Satzun
oder Wöchnerinnen oder Leichen befinden, ſollen zur Einquartierung nicht benutzt werden.
a
§ 4.
für die Quartierleiſtungen und Naturalleiſtungen an die bewaffnete Macht im Frieden
Bei Verteilung der Einquartierung ſoll auf die Wohnungs= Wirtſchafts= und
in der Gemeinde Meſſel.
Gewerbebetriebsbedürfniſſe des Quartierpflichtigen Rückſicht genommen werden. Neben
Auf Grund des § 7 des Reichsgeſetzes vom 25. Juni 1868, die Quartierleiſtungen
dieſen Brundlagen ſoll bei der Verteilung beachtet werden, daß auf etwa je 20 Mark
für die bewaffnete Macht während des Friedensſtandes betreffend, und § 9 der Inſtruk=
Gemeindeſteuer je ein Mann zu übernehmen iſt.
tion zur Ausführung dieſes Geſetzes vom 31. Dezember 1868 und auf Grund der Geſetze
§ 5
vom 13. Februar 1875 über die Naturalleiſtungen für die bewaffnete Macht im Frieden
Den Quartierpflichtigen iſt geſtattet, die ihnen obliegende Verbindlichkeit durch
wird hiermit für die Gemeinde Meſſel auf Beſchluß des Gemeinderats und
Stellung anderweiter Quartiere (z. B. in Wirtshäuſern uſw.) zu erfüllen, jedoch iſt dies
rmit Genehmigung Großh.
Miniſteriums des Innern vom 14. April 1913 zu
vorher der Einquartierungskommiſſion anzuzeigen. Das zu ſtellende Quartier muß
Nr. M. d. J. 6480 folgendes beſtimmt:
den Anforderungen entſprechen, welche an den Quartierpflichtigen ſelbſt geſtellt werden
§ 1.
können.
Die Verwaltung der Einquartierungsangelegenheiten wird der von dem
Für richtige Leiſtung iſt nur der Quartierpflichtige haftbar, wie auch die durch
WGemeinderat zu wählenden Einquartierungskommiſſion unter dem Vorſitz des
Bürger=
die Ausquartierung dem Quartierpflichtigen etwa entſtehenden Mehrkoſten von dieſem
rmeiſters oder bei Verhinderung des Bürgermeiſters unter dem Vorſitz des
Beigeord=
zu tragen ſind.
übertragen.
meten
§ 6.
Die Dienſtzeit der unſtändigen Mitglieder der Kommiſſion endet mit dem
Weigert ſich der Quartierpflichtige, die ihm zugedachte Einquartierung zu über=
Kalenderjahr, für welches dieſelben gewählt worden ſind.
nehmen oder iſt der Quartierpflichtige zeitweilig abweſend, ſo hat die Einquartierung
Die Zahl der unſtändigen Mitglieder der Kommiſſion wird von dem
Gemeinde=
auf deſſen Koſten anderweit zu erfolgen
rat jedes Jahr neu beſtimmt.
Dieſe Koſten ſind nötigenfalls auf dem für die Gemeindeeinkünfte vorgeſchriebenen
§ 2.
von den Pflichtigen beizutreiben.
Wege
Die ganze Gemeinde, einſchließlich
aller zur Gemarkung gehörigen Gehöfte uſw.,
§ 7.
Hildet einen Quartierbezirk.
Bei der Zuteilung der Einquartierung werden gerechnet:
§ 3.
— 30 Gemeine.
1 General und die ihm gleichgeſtellten Chargen einſchließlich Bedienung
Die Einquartierungspflicht liegt allen denen ob, die in der Gemeinde eine
Stabsoffizier
— 20
Wohnung haben und zur Gemeindeſtener herangezogen werden, ebenſo Juriſtiſchen Per=
— 10
Hauptmann oder Leutnant
konen, Geſelſchaften und ſolchen Perſonen, die, ohne in der Gemeinde zu wohnen, in
*
3
Feldwebel ꝛc.
der Gemeinde Häuſer, Glundſtücke oder Geſchäftslokale haben und für dieſe zur
3
Fähnrich oder Vizefeldwebel . . .
*
. . .
Bemeindeſteuer herangezogen werden.
1
Unteroffizier
Befreit von der Benutzung zur Einquartierung ſind die in § 4 Abſ. 2 des Reichs=
, „ „
... . . . . . . . „
,
1 Gemeiner
Pferd ohne Fourage . . . ..
... . . . „
geſetzes vom 25. Juni 1868 aufgeführten Gebäude und Gebäudeteile.
§ 8.
Gebäude, in denen ſich mit gefährlichen oder anſteckenden Krankheiten Behaftete
Werden Truppen mit Verpflegung einquartiert, ſo wird den mit
Einquar=
ider Wichnerinnen oder Leichen befinden, ſollen zur Einquartierung nicht benutzt werden.
tierung bedachten Einwohnern ein von dem Gemeinderat in dem betreffenden Jahre
§ 4.
feſtzuſetzender Zuſchuß zu der von dem Reiche gewährten Entſchädigung bewilligt. Dieſer
Bei Verteilung der Einquartierung ſoll auf die Wohnungs=, Wirtſchafts= und
Zuſchuß ſoll mit Rückſicht auf die jeweiligen Lebensmittelpreiſe bemeſſen werden und
Gewerbebetriebsbedürfniſſe des Quartierpflichtigen Rückſicht genommen werden. Neben
ſoll mit Einſchluß der von dem Reiche gewährten Entſchädigung für Mundverpflegung
fieſen Grundlagen ſoll bei der Verteilung beachtet werden, daß auf etwa je 30 Mark.
und Servis pro Tag für jeden einquartierten und verpflegten Soldaten einſchließlich
Gemeindeſteuer je ein Mann zu übernehmen iſt.
Unteroffizier, Sergeanten und ähnliche Charge den Betrag von 1,50 Mark nicht
Den Quartierpflichtigen iſt geſtattet, die ihnen obliegende Verbindlichkeit durch
überſteigen.
Für die einquartierten Offiziere wird den Quartiergebern nur die Reichs=
Stellung anderweiter Quartiere (z. B. in Wirtshäufern uſw.) zu erfüllen, jedoch iſt
entſchädigung gewährt.
kües vorher der Einquartierungskommiſſion anzuzeigen. Das zu ſtellende Quartier
§ 9
nnuß den Anforderungen entſprechen, welche an den Quartierpflichtigen ſelbſt geſtellt
Wird der Gemeinde die Stellung von Fourage oder Vorſpann angeſonnen, ſo
werden können.
beſchafft die Einquartierungskommiſſion den Bedarf auf die ihr am zweckmäßigſten
Für richtige Leiſtung iſt nur der Quartierpflichtige haftbar, wie auch die durch
erſcheinende Weiſe, möglichſt unter öffentlicher Aufforderung, aus Mitteln der
Gemeinde=
die Ausquartierung dem Quartierpflichtigen etwa entſtehenden Mehrkoſten von dieſem
kaſſe, in welche die vom Reiche zu gewährende Vergütung fließt. Nur wenn auf dieſem
zu tragen ſind
Wege dem Anſinnen nicht rechtzeitig entſprochen werden kann oder die Fourage oder
der Vorſpann gegen die von dem Gemeinderat hierfür zuläſſig erachtete Vergütung
Weigert ſich der Quartierpflichtige, die ihm zugedachte Einquartierung zu
über=
nicht zu erlangen iſt, wird die Kommiſion zu der in Anſpruch genommenen Leiſtung die
nehmen, oder iſt der Quartierpflichtige zeitweilig abweſend, ſo hat die Einquartierung
Beſitzer von Fouragebeſtänden, Zugtieren und Wagen unmittelbar heranziehen, und der
auf deſſen Koſten anderweit zu erfolgen.
Gemeinderat ſodann darüber beſchließen, ob und welcher Zuſchuß aus Gemeindemitteln
Dieſe Koſten ſind nötigenfalls auf dem für die Gemeindeeinkünfte vorgeſchriebenen
zu der von dem Reiche zu gewährenden Vergütung zu leiſten iſt.
e von den Pflichtigen beizutreiben.
Bsege
§ 10.
§ 7.
Die Einquartierungskommiſſion iſt bezüglich der in den §§ 8 und 9 von ihr zu
Bei der Zuteilung der Einquartierung werden gerechnet:
Laſten der Gemeindekaſſe zuzugeſtehenden Vergütungen an die Weiſungen des Ge=
1 General und die ihm gleichgeſtellten Chargen einſchließlich Bedienung
— 30 Gemeine,
meinderats gebunden.
1 Stabsoffizier
— 20
,
§ 11.
HHauptmann oder Leutnant
—10
,
Dieſe Satzung tritt mit dem 1. Mai 1913 in Kraft.
5
Feldwebel ꝛc.
Nieder=Beerbach, den 21. April 1913.
1Fähnrich oder Vizefeldwebel
—
,
Großh. Bürgermeiſterei Nieder=Beerbach.
.
1iUnteroffizier
Geibel.
1 Gemeiner
1 PPferd ohne Fourage
*
. . .:
ie Ausführung der bei Umpflaſterung der Darmſtädter Straße
Für die Spargel-Saison!
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
in Ober=Ramſtadt zwiſchen Schafgraben und Brückengaſſe
empfehle täglich friſch geſtochene
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
L
vorkommenden Pflaſterer= und Aſphaltierarbeiten, die
Liefe=
lieger Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
rung von Trottoirkanten in Baſaltlava, der Pflaſterſteine und des
prima Spargeln
inden ſich: 1 Spitzhunde, 1 Foxterrier, 1 Dachshund. 1
Spitzhund
Rheinſandes, ſowie das Ausladen und Anfahren der
Trottoit=
zum billiaſten Tagespreis. (9823a
zu gelaufen). Die Hunde können von
den Eigentümern bei dem
kanten und Pflaſterſteine ſoll durch öffentlichen Wettbewerb ver=
Ed. Türtmann
Polizei=Revier ausgelöſt werden.
Die Verſteigerung der nicht aus=
(9981
geben werden.
Grafenſtraße 19. Telephon 1425
tel öſten Hunde findet dortſelbſt
jeden Werktag, vormittags um
Voranſchlag und Bedingungen liegen von Freitag, den 2. Mai,
10 Uhr, ſtatt.
(9952
ab vormitags in den Geſchäftsräumen des Unterzeichneten, Neckar=
Prima Speiſekarlofeln:
Gebrauchte, gut erhaltene
Feder=
ſtraße 1, zur Einſicht offen woſelbſt die Angebote bis Montag, den
Kaufe gebr. Möbel
Induſtrie, Ztr. 2,50 Mk., Ueberrh.
rolle, zirka 15—20 Zentner
12. Mai, vormittags 10 Uhr, entgegen genommen werden.
Induſtrie, Ztr. 2,80 Mk.,
harnze Wohn.=Einrichtung. u. Nach=
Tragkraft, zu kaufen geſucht
Darmſtadt, den 28. April 1913.
(9638a
empfiehlt
E 59
äſſe gegen ſofortige Kaſſe (9948a
Offerten mit Preis unt.
Der Großherzogliche Kreisbauinſpektor.
60.
(*11500
J. Vetter, Wenckſtraße
an die Exp. ds. Bl.
J. Lich, Alexanderſtr. 3, p.
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913.
Seite 12.
Die Lieferung
Aufgebot.
von 100000 Stück Brief=
Oobooboooooo
Der Kaufmann A. Pawlicki zu Carlshorſt, Stolzenfelsſtraße 5
umſchlägen
alleiniger Inhaber der Firma M. Goldſtein & Co, hat das Aufgebot
ogenannten Oelfenſterbriefen, zur
eines Wechſels über Mk. 400.—, fällig am 20. Dezember 1913, gezogen
Verſendung der
Gemeindeſteuer=
von dem Antragſteller auf Karl Hochſtetter, Tapetenhaus in Darm
zettel, ſoll vergeben werden.
ſtadt, akzeptiert von Karl Hochſtetter, indoſſiert von der Antragſtel
Bedingungen und Muſter liegen
erin, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, ſpäte
im Stadthaus, Zimmer Nr. 39,
ſtens in dem au
(9901oi
zur Einſicht offen
Dienstag, den 18. November 1913, vorm. 9 Uhr
Angebote nebſt Muſtern ſind
Foaristen
vor dem unterzeichneten Gerichte — Neues Gerichtsgebäude, Zimmer
bis zum 10. k. Mts., vormittags
10 Uhr, bei mir einzureichen
Nr. 201 — anberaumten Aufgebotstermine ſeine Rechte anzumelder
Darmſtadt, 23. April 1913.
und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der
Der Oberbürgermeiſter,
Urkunde erfolgen wird
(9953imc
J. V.: Schmidt.
Darmſtadt, den 23. April 1913.
Großh. Amtsgericht I.
Bekanntmachung.
G
Mittwoch, 21. Mai 1913,
Ie
vormittags 9 Uhr,
Slamm=und langenholz=Verſteigerung.
ſollen die den Vereinigten
Kunſt=
druckereien dahier gehörigen Lie=
Mittwoch, 30. d. M., vormittags 9 Uhr anfangend
genſchaften:
werden im Roßdörfer Gemeindewald, Diſtrikt Mark
Flur Nr. qm
Rein Aluminium
Fichten 34 Stück — 11,15 fm
Stämme
VI 448 1692 Hofreite Fran=
2,04 „
Kiefern
kenſteinſtraße
1,37
Lärchen
Nr. 33,
215,68
4218
„
Derbſtangen
Fichten
,
VI 448¾/10 67 Hofreite Fran=
—
16,37 „
Reisſtangen
1794
Oooooooooooo
,
kenſteinſtraße
(9867si
an Ort und Stelle verſteigert
Nr. 33
Zuſammenkunft auf der Kubig.
zum Zusammenlegen, mit
VI 449 313 Hofreite Wein
Trinkbecher Auminiumhülse . . 45, 25,
10 ₰
Roßdorf, den 25. April 1913
bergſtraße
Nr. 32,
Großh. Bürgermeiſterei Roßdorf.
Taschenbecher
40 ₰
VI 452 1041 Hofraum mit Ab
Lorenz.
ort Franken
Becher mit Ausguss und Klappgriffen
ſteinſtraße
*
70 ₰
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
Verſteigerungs-Anzeige
Becher mit Henkel
mannſtraße 1, wiederholt zwangs=
,
18 ₰
weiſe verſteigert werden.
Mittwoch, den 30. April I. Js., nachm. 3 Uhr,
Die Genehmigung der Verſtei=
Tassen . .
40 ₰
,
verſteigere ich im Verſteigerungslokale „Zur Ludwigshalle” (Ober
gerung wird auch dann erfolgen
gaſſe) zwangsweiſe gegen Barzahlung:
falls ein der Schätzung entſprechen=
Teller . . . . . . .
35 ₰
Eine Partie Schuhwaren, 1 Kontroll=Regiſtrier
des Gebot nicht eingelegt wird und
andere rechtliche Hinderniſſe nicht
kaſſe, ſowie Hausmobilien durch alle Rubriken
Wasserkessel.
1.25
, „,
entgegenſtehen.
Verſteigerung vorausſichtlich beſtimmt.
Darmſtadt, 28. April 1913
(10003
Darmſtadt, 28. April 1913.
Eierkapseln
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II.
30 ₰
,
Beſſungen)
Kapp, Gerichtsvollzieher zu Darmſtadt.
(VI,9983
Frantz.
Salz- und Pfefferstreuer
45 ₰
.
E
Zitronenpressen
15 ₰
. „ „ .,
Wegzugshalber
t
ind folgende, gut erhaltene
Kaffeesiebe
15 ₰
. . „ „,„ „ . 7 . „ „
Möbelſtücke billig zu verk.
2 vollſtänd. Betten, 1 2tür.
Hls Besondere
Frühstücksdosen 1. . . . . . 1.35, 70
Kleiderſchrank, 1 Vertiko,
50 ₰
1
Chaiſe=
Ausziehtiſch,
longue, 1 eiſerne Kinderbett
Butterdosen mit Glas-Einsatz . . . .
1.25
ſtelle, 1 Küchentiſch und
4 Rohrſtühle.
(10001
Flaschen mit Verschraubung, 2.20, 1.75, 1.45
1.20
Preiswer
Anzuſ. am Dienstag, den 29.d.
Mts., von 3—6 Uhr nachm.
Flaschen mit Filzüberzug u. Karabinerhaken
4.25
empfehle ich
Liebfrauenſtr. 107, 2. St.
1.10
Kocher. . . . . .
2.75
,, ,,
2 zweiteilige
Sroße Posten
Kocher mit Windfang
3.10
3.75,
.,., . . „
Ladenſchränke
2,50 m X 2,50 m (9985a
mit Lack
5.50
Elegante Damen-Schnürstielen kappen
mit oberen Glastüren, zu verkaufen
Glasbecher mit Korbhülse . . . .
50 ₰
H. L. Schlapp, Schulſtr. 5.
mit Lack
4.75
Elegante Damen-Schnürschuhe kapper
Für erstklassiges Landbrot
Taschenbecher
20₰
C
Wiederverkäufer
Moderne Damen-Knopfschuhe
5.50
geſ. Näh. in d. Exped. (*11330sid
Taschenflaschen
18,
10 ₰
,„ 1
Braune Chevr. Damen-Schnürschuhe
5.75
umflochten mit Patentverschluss
Flaschen,
1.00
„„
.. . . . . 1.65, 1.45, 1.25,
Modernesbraune Damen-Knopfschuhe
5.75
mit
Heliosflaschen . . . 6.75, 5.50, 3.95, 2.35,
1.95
Moderne Bamen-Knopfschuhe Einsätzer
6.75
Eiegante-Damen-Lack-Schnürschuhe
7.50
(9982
Otto
Braune Chevr. Damen-Schnürstiefel
7.50
mit Lack-
Elegante Herren-Schnürstiefen kappen
7.50
Braune Chevr. Herren-Schnürstiefel
7.50
Braune und schwarze
Teisennd
AurCreuf
Tachfolger.
erhalten Sie
Kinder-Schnurstieiel
nleider, Schhe
25/26 3.75 27/30 4.25 31/35 4.75
Herren-Anzüge
Kaufe Möbel, Bettw. ꝛc. zum
Brennholz=Verkauf.
höchſten Preis. W. Heyl, Langg. 18.(
Gut erhaltener,
,
fertig und nach Mass
Jagdwagen
Dienstag, den 29. April,
leichter
Draune Sandalen
wird
in eleganten Stoffen
(*11572
Einſpänner) zu kaufen geſucht
Angeb. mit Preisangabe unter
Beckerſtraße 6
in modernen Fassons
26/30 2.75 31/35 3.00 36/42 3.50
E 65 a. d. Erped. erbeten. (*1152
in bester Verarbeitung
kleingeſchnittenes Brennholz per
getragene Her=
Zentner zu Mk. 1.20 verkauft.
bei
ren= u. Damen
Tennis-, Touristen-, Türn- u.
chMäufe
kleider, wie auch
Läufe
Schuhe, Zahngebiſſe ꝛc. Zahle
bequemer
Anzahlung
Hausschuhe
reelle Preise. Poſtkarte genügt.
und
Obergaſſe 15
Briefmarken.
M. Lemler, (Laden). (*11544imf
Klein.- Ratenzahlungen
Alleinverkauf der beliebt.Salvator-Stiefel
Sammler a. London ſucht auf ſein.
Getragene
Schreiben Sie bitte unter
Durchr. in Deutſchland f. 150000 Mk.
B 22 an die Expedition
elt. Briefmark. u. ganze Sammlung
Schuhhaus
ds. Bl., Sie erhalten Muster
anzukaufen. Vermittl. erh. hohe Pro=
Kleider
vorgelegt u. sind nicht
ver-
viſion. Ausführl. nur briefl. Off.
pflichtet zu kaufen. (9934
unt. „ Philatelist‟ Hotel „Ger
Stiefel, Wäſche, Bettfedern, Zahn
mania”, Karlsruhe.
(I,947.
gebiſſe, alte Fahrräder kauf
nur Max Obstfeld, Kl.
Bach=
gutes, ſowie
gaſſe 7, Telephon 2085. Poſtkarte
Kein Abzablungs-Geschäft
L. Spier
Gebr. Schuhwerk defektes, be=
(9976a
enügt.
zahlt am beſten C. Minkler,
Lang=
gaſſe 10, chriſtl. Geſchäft. (*10118ii
Kaufealte Zahngeb., p. Zahn 35½,
Louisenplatz 1. (6897
6
8983a)G. Best, Ludwigshöhſtr. 60, I
2
V
1
1!
Stiefel, Wäſche
Getr. Kleider, Bettzeug ꝛc.
(9978a
Wer dort ?
Friedrich
Ein kleines Damenrad ohne
Frei=
kauft S. Zarnicer, Trodler
hier V. Schatz, Aleranderſtr. 15.
Zu kaufen geſucht. d. Große
lauf ſehr billig, daſelbſt ein
Kleine Bachgaſſe 1
(9949s
Ich komme ſof. u. zahle Ihnen für
(alte Photographie nach dem Ge
neues Herrenrad mit 3 Jahre
Namenrad, gut erhalten,
getrag. Kleid., Schuhe, Wäſche, Zahn
zu kauf
mälde von Camphauſen).
Offer
Garantie für 70 Mk. abzugeben
geſucht. Offerten unte
ebiſſe, alte Federbett ſtets die höchſt.
E 56
unt. E57 an die Exp. erb.
(*11433*11546) Ludwigshöhſtr. 78.
an die Exp. ds. Bl.
Preiſe. Tel. Nr. 1924. Poſtk. genügt
*11400
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblati, Dienstag, den 29. April 1913.
Seitelze
Ausnahme-Angebot
Grosse Auswahl.
Bitte meine
Billige
Schaufenster
Preise.
beachten!
Cchannaren
Sehr günstige Gelegenheit zu billigem Einkauf
Für DAMEN:
Für HERREN:
Art. 8188.
Echt. Chev.-Schnürhalbschuh
Art. 7915. Elegant. imit. Chev.-Haken-
Lackkappe)
„Derby‟
stiefel, mit Derbyschnitt, Lackkappe,
4.96
5.95
Ausnahme-Preis Mk.
Ausnahme-Preis Mk.
Art. 8175.
Echt. Chev.-Knopfhalbschuh,
Art. 7175. Echt. Boxcalf-Herren-
Haken-
moderne amerikan. Form
stiefel, mit Derbyschn., Goodyear Welt.
2.90
9.50
Ausnahme-Preis Mk.
sehr preisw., fr. M. 12.50, Ausn.-Preis M.
Art. 6845.
echt. Chev.-Damen-
Preisw.
Art. 9365. Brauner Hakenstiefel, breite
mit Lackk., Derby, sehr
Halbschuh,
amerik, Form, Derby und Lackk.,
7.50
7.50
elegant
Ausnahme-Preis Mk.
,
Ausnahme-Preis Mk.
Art. 8090.
Eleganter echter Chevro-
2
16
Art. 2215. Eleganter Rindbox-Herren-
Lack-
Halbschuh
braun Derby
stiefel, breite amerik. Form, Pressfalte,
9.70
6.95
kappe.
Mk.
Derbyschnitt
Mk.
Art. 2150, Freisw, schware und brause
NArt. 8292.
Aocheleg. brau. echl. Ger.=
Kinder-Schnürstiefel,
genäht,
Mädchen-Schnürstiefel, mit Derbyschnitt,
Ausn.-Preis 27—30 M. 2.75, 30—35 M. 2.98
MAusn.-Pr. 27—30 M. 4.65, 31—35 M. 4.98
(9954
Darmstadt, Elisabethenstr. 7
IASchuisr Teossoogoooooosogosooooooooogosoogogoooogogsosooeooo
Grösstes und leistungsfähigstes Schuhwarenhaus Süddeutschlands. 35 eigene Filialen.
Frischgestochenen
Straussfedern
Spargel
empfiehlt
Pleureusen
(9933
Heinrich Grimm, Hoflieferant.
Reiher
Aufbewahrung von
Paradiesvögel
Pelz= und Wollwaren
Enorme, nicht zu übertreffende Auswahl.
(9968a
während der Sommermonate, ev. das ganze Jahr, unter
Einzelverkauf zu Engrospreisen.
Garantie gegen Feuer= und Mottenſchaden übernimmt
Rud. Wolff, Straussfedern-Engroshaus
Gottlieb Lorz, Hoflieferant
Bismarckstrasse 55.
Eſchollbrückerſtraße
2147.
3.
Telephon
Neueſte Kühlanlage und Motorbetrieb. (7917a
in verſtien, derſch un ſürſüchen Gaf de Mrſch, ir
Offizierkorps der 5. Gardeküraſſiere in corpore hier antritt,
Es waren-zwei Königskinder..
wie Ihr zuerſt wolltet.
gleichzeitig zum Adjutanten Seiner Durchlaucht des Erb=
Aber es wäre doch feierlicher geweſen!
prinzen zu machen.
Roman von Guido Kreutzer.
Der Oberleutnant lächelte etwas, ſo daß in dem hage=
Ich wehr’ mich ja auch gar nicht! beruhigte Horten=
(Nachdruck verboten.)
Geſicht jählings tiefe Falten aufſprangen.
ren
brügg
-
Nein, aber Sie ſollten ſich immer bewußt ſein, daß
Laß gefälligſt meine Tränendrüſen in Ruh, ja?
Der D=Zug ſtand ſchon zur Abfahrt bereit — eine
Im
dieſe Miſſion gleichzeitig ein ehrenvoller Beweis für das
übrigen iſt das mit der Feierlichkeit natürlich Blech. Bei
lunge, dunkle Wagenkette, unter deren Achſen leiſe
Rauch=
gnädige Vertrauen iſt, das man in Sie als den Jüngſten
ner tapferen Soldatenleiche mit Schlachtmuſik und
Divi=
wölkchen emporkräuſelten. Mit raſſelndem Getöſe ſchoben
ihres Geſchlechts ſetzt. Sie ſind der Erbe einer
ruhm=
ſionspfarrer mag ſolch Maſſenaufgebot paſſepoilierter
rotbemützte Beamte ihre gelblackierten Karren nach hinten,
vollen Tradition und eines glorreichen Namens. Der erſte
Waffenröcke noch angehen
aber Rotthauſen, lieben
neo der Poſtwagen angehängt war. Gepäckträger keuchten
. „ „
- nachweisbare Hortenbrügg
Leute, liegt doch nicht aus der Welt! Sechs Stunden
imter Kofferungetümen; der Zeitungsverkäufer wand ſich
Der Hüne im D=Zug=Fenſter proteſtierte mit energi=
Bahnfahrt ſind für einen ſtämmigen jungen Mann aus
mit ſeinem hochgetürmten Rohrgeſtell durch das
Menſchen=
ſcher Handbewegung.
guter Familie zweimal in der Woche bequem zu
be=
ewühl; von rückwärts brüllten die Schaffner bereits ihr
Treyſa, jetzt tun Sie mir die einzige Liebe und
klet=
wältigen.
„Einſteigen!”, ſchlugen ſchmetternd Türen zu; im
Sta=
tern Sie nicht auf meinem Stammbaum ’rum! Aber ich
Herr v. Treyſa, Legationsſekretär im Auswärtigen
tiwnsgebäude ſchrillte irgend eine Alarmglocke auf;
da=
mach' Ihnen einen anderen Vorſchlag: Wenn Sie mal in
Amt, der ſich gleichfalls zum Abſchied eingefunden hatte,
zwiſchen drunten von der Friedrichſtraße her dröhnende
Berlin ine Nacht beſonders ſcharf durchgebummelt haben
ſchüttelte mißbilligend ſein hochweiſes Haupt
Wilitärmuſik eines Regiments, das zur Morgenübung
dann kommen Sie auf ’n Sprung ’rüber nach Rotthauſen,
amszog
Welch leichtfertige Lebensanſchauung, lieber
Horten=
damit Sie unter dem Schutz meiner ſittlichen Qualitäten
brügg! Sie vergeſſen ſcheinbar vollſtändig, daß Berlin
Für Sekunden verſchlang der rauſchende Marſchrhyth=
Ihren „moraliſchen Rückhalt” wiederfinden. Gelegenheit
für die nächſten zwanzig Jahre Sie nicht das Geringſte
mats ſogar das wirre Gelärm des Bahnhofs; allgemach
genug werden Sie da finden — garantiert!
mehr angehen darf. Sie ſtehen doch jetzt vor der
berühm=
wiutrde er leiſer, ebbte ab, verwehte in der Ferne.
, ,
Kricheldorff hatte die Sache ſofort erfaßt.
ten „entſcheidenden Wendung” Ihres Daſeins.
Der kleine Kricheldorff trat ſeinen glimmenden Zi=
Krematorium für pflaſtermüde Vergnügungsleichen!
Ich rekapituliere — auf ausdrücklichen Wunſch Ihres
ga rrenſtummel ſorgfältig aus; dann hob er den Kopf und
Der Legationsſekretär wollte gerade eine Antwort
Herrn Vaters ſind Sie ſeit dem geſtrigen Tage zu den
ſſach zu dem langen, knochigen Geſellen auf, der im
her=
geben, als plötzlich ein ſehr wichtig ausſehender Mann
Fürſt=Ludwig=Küraſſieren nach Rotthauſen, Leibregiment
m tergelaſſenen Fenſterrahmen der 1. Klaſſe lehnte, das
vor ihm auftauchte, ihm „Rrrrücktreten!” in die Ohren
Chef: Se. Hochfürſtliche Durchlaucht perſönlich, verſetzt
rchte Lid nach ſeiner Gewohnheit halb zugekniffen hatte
ſchrie und ſchon wieder verſchwunden war.
- . Und um Ihnen dieſen Garniſonwechſel
uld mit dem linken Monokelauge ſcheinbar gleichmütig das
Da gab er lachen: die Komödie auf, trat nicht zurück,
ewirr unter ſich betrachtete.
Der einzige Wechſel, der ſich nicht prolongieren läßt!
ſondern vielmehr dicht an den Zug heran und reckte dem
Abſchiedsovation, Markus!
ſtörte Kricheldorff frivol die feierliche Anſprache.
Oberleutnant die Hand hinauf.
Der Herr in Zylinder und weißen Gamaſchen ließ
Na alſo! nickte der Oberleutnant Graf Hortenbrügg.
-
Hals= und Bein=
Alſo es geht los, Hortenbrügg
jedoch nicht aus dem Konzept bringen.
eut ſiehſt — der Gott, der Eiſen wachſen läßt, vergißt
ſei=
ſich
bruch! Und ſobald Sie wieder mal in Berlin ſind. laſſen
.. um Ihnen dieſen Garniſonwechſel, ſage ich, etwas
hem getreuen Knecht nicht. Es geht auch, ohne daß das
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913.
Seite 14.
Benützen Sie diese Gelegenheit, solange noch grosse Auswahl am Lager ist.
Strumpfe Verkauf auf Extra-Tischen!
Kinder-
Damen-Strümpfe:
Strümpfe
schwarz und lederfarbig
Schwarz und lederfarbig
Größe 1—4 . . .
. . SPar 60₰
für Reisezwecke geeignet
L
Schwarz, ledertarbig und bunt
. . . . . Paste 48,
glatt und durchbrochen
Schwarz, lederfarbig und bunt
Kinder-
.. . . Pest 68.
glatt und durchbrochen
Strümpfe
Schwarz, lederfarbig und bunt
.. . Pet 88,
und Flor-Qualitäten, dabei durchbrochen
schwarz und lederfarbig
Größe 5—8 .
Wir haben in Strümpfen einen sehr
Paar
19 ₰
günstigen Gelegenheitskauf gemacht
und offerieren diesen Artikel heute
Herren-Socken
zu ganz erstaunlich billigen Preisen.
Paar
30 ₰
ek
Kinder- und
Damen-
Gebr. Rothschild
Strümpfe
schwarz und lederfarbig
Markt 2
Markt 2
Grösse 9—12
Wichtig für Alle.
&2
Jsola
35
Hess. Jachum-Reuniger-Gesellschaft
Gesetzl. geschützt.
e
Billigste, mottensicherste, staubfreieste
Auf-
bewahrung von Pelzen, Kleidungsstücken und
(I,9790
kostbaren Teppichen.
Ibel & Co.:: Elisabethenstr. 31:: Telephon 461.
2
Prämiiert Intern. Hyg. Ausstellung Dresden 1911.
ete
Zur gründlichen Entſtaubung von Wohnungen, Bureaus, Teppichen, Polſtermöbeln uſw.
Verlangen Sie Prospekt No. 14 gratis u. franko.
fehlen wir unſere beſtbewährte Vacuum=Entſtaubungsmaſchine. Teppiche und einzelne
Fa. „J8O LA%
empf.
ererateeten
Polſtermöbel entſtauben wir in unſeren eigens dazu eingerichteten Räumen
Dresden-A., Kesselsdorferstr. 116.
Aufbewahren von Teppichen uſw. in beſonderen Räumen. Abholen und Abliefern gratis.
Afn
Eles-n
Spezial=Anſtalt zur Vernichtung von Motten, Holzwurm und Ungeziefer aller Art unter
6 Hotenlahrer!
Schirmfabrik Schlüter,
rGarantie
voller
Achlung Sehr gut erhalt.
Fachmänniſches Abziehen, Abreiben, Reinigen und Bohnen von Parkettböden und Linoleum=
Kirchſtraße 27
N. S. U. 1½ſitz. Vorſteckwagen
(3977a
belägen billigſt. Auskunft wird bereitwilligſt erteilt.
Reparaturen u. Ueberziehen ver
billig zu verkaufen. Offerten unt.
(9678a
(718a
D 90 an die Exp.
ſofort, billig und gut.
kus Hortenbrügg ſofort mit untrüglichem Kennerblick.
netten, faſt ſchwarzen Haar, das manchmal kupferfarben
Sie es mich wiſſen; wird mich freuen. Außerdem finden
aufleuchtete, wenn die Morgenſonne, die draußen auf den
Denn wenn ſie auch dezent, faſt einfach gekleidet war
ſich im „Prinzen Wilhelm” oder abends nach elf bei Töpfer
die junge, raſſige Geſtalt beſaß doch jene unnachahmliche
märkiſchen Feldern lag, mit glitzernden Pfeilen nach ihm
und Carlton ja immer kongeniale Zeitgenoſſen
Nüance gelaſſener Vornehmheit, die eigentlich nur reine
ſchoß. Dieſe Pfeile blieben dann in dem wirren Gelock
Händedrücke wurden gewechſelt; Kricheldorff mußte ſich
Empfindungsſache iſt.
längen, liefen darüber hin, ſprühten auf, verloren ſich im
ſogar auf die Fußſpitzen ſtellen, dann langte es gerade.
Geſtatten Gnädigſte, daß ich meine Zigarette weiter=
Nacken . . . und das wiederholte ſich alle Augenblicke und
Adieu, Treyſa; vielen Dank, daß Sie noch gekommen
rauche?
Wiederſehen, Werner!
ſah verdammt reizvoll aus. Famos geradezu. Denn weiß
ſind; rechne ich Ihnen hoch an. . . .
Sie hatte ſeine Verneigung mit einem Kopfnicken er=
Gott — wenn man elf ausgewachſene geſegnete Jahre Ber=
Grüß die Kameraden noch mal alle. Und wenn einer von
widert.
liner Pflaſter getreten hatte und im Walzertakt mit
Euch gelegentlich nichts Beſſeres vorhat — von Samstag
Bitte, entgegnete ſie kühl und vertiefte ſich wieder in
auf Montag lohnt ſich ſo ne Spritztour nach Rotthauſen
Schmalz und Wellenſchlag über zahlloſe Salonparketts ge=
Buch, von dem ſie vorhin aufgeſehen hatte.
ſchon; dann aber bitte Telegramm vorher.
ihr
Die
ſcharrt war, dann verſtand man ſich auf ſolche ſubtileren
Der Graf hakte den Degen aus der Lederſchlinge und
„Ariadne‟? Ja, nie reinen Hafer geben, ſonſt iſt ſie vor
Nüancen natürlich aus dem Handgelenk!
legte ihn zu Mütze und Handkoffer ins Netz. Dann nahm
der Front ein unmögliches Vieh, ſchmeißt die ganze Eska=
Blieb nur die Frage, wer ſie eigentlich war. Erſtens
er ſeinen Fenſterplatz ein und fagtete die Kreuzzeitung
dron. Notabene haſt Du ſie tatſächlich für ein Sündengeld
mal weder verlobt noch verheiratet; denn die unbekleideten
auseinander.
bekommen; das Pedigree iſt alleine zwei braune Lappen
Hände trugen nicht den geringſten Schmuck. Ferner natür=
Aber mit der Lektüre wollte es nicht recht vorwärts
wert. . . . Sie, Treyſa, nicht zu vergeſſen bitte — Handkuß
lich keine Berlinerin. Beweis: man brauchte derartigen
gehen. Der Verhandlungsbericht des Reichstages war
an Ihr Fräulein Braut. Sofern die Gnädigſte darauf
Erſcheinungen auch nur ein einziges Mal im Leben zu
wieder mal zum Sterben langweilig. Der Himmel mochte
Wert legt, kann ich ihr zu den Hoffeſten vielleicht hin und
begegnen und erkannte ſie noch nach Jahr und Tag auf den
wieder eine Einladung verſchaffen. Sie wird dort als
wiſſen, weshalb alle die Ehrenmänner, die „das Vertrauen
erſten Blick wieder.
des Volkes trugen”, konſtant in Leitartikeln redeten, ſtatt
Stern allererſter Größe leuchten und die geſamte Männ=
Vielleicht ſogar aus irgendeinem halb=
Alſo Provinz!
ihre Anträge und Einwendungen knapp und präzis zu
lichkeit des Fürſtentums an ihren Triumphwagen ſpannen
vergeſſenen Winkel der vereinigten deutſchen Vaterländer,
Denn ich ſchätze, die tüchtigen Rotthauſener ſind mit ſolchen
verteidigen. Der „preußiſche Schmiß” fehlte eben! Und
wo kein Menſch für die wundervoll abgetönten Reize
wenn man das deutſche Parlament auch in ſeiner
Ge=
junoniſchen Erſcheinungen nicht übermäßig geſegnet!
dieſes Jungmädchengeſichts Blick und Verſtändnis
beſaß=
ſchäftsordnung zu einem Vorbild für die ganze Welt
Anſchwellendes Pfeifen aus den geöffneten Bremsven=
Möglich immerhin; denn bei den Kaiſermanövern oder
geſtalten wollte, dann müßte man ſich die Satzungen des
tilen — ſchwärzlich qualmende Rauchwolken vorn auf der
Diviſionsübungen traf man mitunter in verſchlafenen
New=Yorker „Gridiron=Clubs” zu eigen machen, wo jedem
Maſchine — der Stationsvorſteher hob gebieteriſch den
Ackerſtädtchen oder weltverlorenen Gutshäuſern ſolch frap=
Redner — ganz gleich, ob Präſident oder jüngſtes Mitglied
Stab mit der weißen durchlöcherten Scheibe — abgeriſſene
pant ſchönes Frauenantlitz, das ſich einem dann für lange
nur fünf Minuten zur Verfügung ſtehen.
Tücherwehen
Kommandorufe der Bahnbeamten —
Monate ins Gehirn eingrub, bis es unter der „Fülle der
luſtige Abſchiedsgrüße — winkende Armbewegungen
Alſo war es doch ganz entſchieden vernünftiger, ſich
Geſichte” allmählich wieder verblaßte. Und nur manchmal
Der Zug glitt aus der Halle; der Oberleutnant zog
nicht mit Parlamentsmiſeren herumzuärgern, ſondern
lie=
in ſtillen Stunden, wenn man halbſchlafend vor ſich
hin=
das Fenſter hoch und wandte ſich in das Innere des
ber die unbekannte Fahrtgenoſſin zu beäugen, die ihrem
döſte, ſprang die Erinnerung plötzlich wieder auf und ſtand
Kupees zurück.
rotbraunen Ullſteinband ein ſo intenſives Intereſſe
zum Greifen lebendig vor einem, als wäre ſie immer
da=
widmete
Und hatte in demſelben Moment die Zigarette aus
geweſen.
dem Munde und die Hacken zuſammen genommen
Was war das für eine eigenartige Schönheit mit die=
(Fortſetzung folgt.)
Denn rechts drüben, auf dem Eckplatz nach dem
Paſſa=
ſem länglichen, ganz leicht getönten Geſicht, der ſchmalen
giergang zu, ſaß eine Dame. Eine Lady! konſtatierte Mar
Naſe, den dunkel gezeichneten Brauen und dem tiefbrü=
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913
Seite 15.
1
4
1
Waschechte Hasen Holduha
Wasch-Bluse
Wasch-Bluse
II
10
Wasch-Bluse 9 a0
Wasch-Bluse yn-
6l
hochgeschl., Gr. 1ℳ0.5
Gr. 1 ℳ 1.20
Gr. 1 ℳa.50
Gr. 1 ℳ2.0
jede weitere Größe 5 Pf.
starke kräftige
Regatta-
kräftiger, blau- u. weiß-
Ledersatin,
dunkelge-
mehr.
Qualität jahrel. bewährt.
gestr. Drell, Matrosenf.
streift, hochgeschlossen
Anzug in gleicher
Anzug aus gleich. Stoff
Anzug hiervon
Anzug dies. Fasson
Qualität, glatte Hosen
Gr. 1 ℳ 2.40
Gr. 1 ℳ 3.75
Gr. 1 ℳ 4.40
Gr. 1 ℳ 1.00
nächste Größe plus
jede weitere Größe
jede weitere Größe
nächste Größe plus
10 Pfg. mehr.
20 Pfg. mehr.
25 Pfg. mehr.
30 Pfg. mehr.
Anzüge, IIrhg. Jacken
Anzug, Urhg. Jacken
Original Kieler Kleidung
blau u. weiß gestreift
Ledersatin, dunkel
gestreift
in blau u. weiss gestreift
mit Matrosenkragen
und weiss, aus starken
Grösse I ℳ 5.75
3.75
*
Grösse I .
kräftigen Drellstoffen.
Weitere Grösse 25 ₰
Jede weitere Gröse 50 ₰ höher.
mehr.
Tennis-Hosel von 420
Lüster-Saccos ℳ3.-an
Tussor-Anzüge ℳ19.-
Sport-Anzüge ℳ18.-an
farbig und schwarz
Weisse Hosen
Sport-Joppen
Tennis-Anzüge
Rohseide- und
Graue Flanellhosen
Sport-Hosen
Lüster-Anzüge
Tussor-Saccos
uni und gestreift
Sport-Gürtel
Strand-Anzüge
Kunden erhalten Reklamemarken.
Darmstadt
Fnnisp fess5 Schillerplatz 5
Grösstes Spezial-Haus der gesamten Herren- und Knaben-Bekleidung.
(9973
Kleinere
Aufſtrebende, ſeit einigen Jahren beſehende Fabrik
Große ſpeckige
welche zur Unterſtützung ihres Ingenieurs einen Kaufmann benötigt,
zumal ſie einen neuen, äußerſt lohnenden Artikel aufnehmen will,
Bauernhandkäſe
Oilid oder Landbaus
p. St. 12 Pfg., 3 St. 35 Pfg., bei
luchr einen Cennaper
L. Stilling Wwe., Hochſtr. 4. (*11556im
mit reichlich Gartenland
der über Mk. 10000 bis 20000 Vermögen verfügt. Benötigt werden
an der Bergſtraße evtl. auch Nähe Darmſtadts gelegen, neuzeitlich
nicht mehr als Mk. 5000. Eine Probezeit von einem Vierteljahr
eingerichtet, per ſofort
Bllfard
wird gern eingeräumt. Die Fabrik befindet ſich in der Nähe
Darm=
tadts in prachtvoller, geſunder Lage.
zu mieten geſucht.
gut erh., ſ. Zubehör zu verk. (*11570
Reflektiert wird auf einen ſoliden Mitarbeiter aus guter
Café Imperial, Ludwigsplatz 2.
Familie, der die kaufmänniſche Leitung in pünktlicher Weiſe füh=
Bedingung: Idylliſche Lage, Bahnverbindung. Späterer Kauf
Kut erhaltene Damenkleider
ren kann.
(9877oi
nicht ausgeſchloſſen. Offerten mit genauen detaillierten Angaben
*11562
billig zu verkaufen.
.(*
Näheres unter E 45 an die Expedition.
unter E 68 an die Expedition des Blattes.
(9995
Schloßgartenſtr. 67, v. 11 bis 1 Uhr.
n: Büſett, nußb.,
Zu verkaufen. m. Marmorpl.,
Topfbretter, Stehleiter, einf. Vor=
10 Mark Belohnung
hangsleiſten ꝛc., Herrenhemden,
Zylinderhut, Gehrock. Anzuſehen
demjenigen, der den oder die Täter, welche in der Nacht von Sams=
Dienstag von 10—12 u. ½3—½5,
Käletum ßrat
tag auf Sonntag den Schaukaſtenbehang abriſſen und entwendeten,
Mittwoch v. 10—12 u. ½3—7 Uhr
ſo namhaft macht, daß ſie gerichtlich belangt werden können.
hergeſtellt nach den Vorſchlägen der Herren
10006)
Liebigſtraße 39, part.
A
Profeſſoren Dr. Emmerich und Dr. Loew, München,
Cello zu verk. Anzuſ. Dienstag
H. Nau & Sohn, Schuſtergaſſe 16.
10011if)
v. 10—12 u. ½3 —½5, Mittwoch
bekömmliches, leicht verdauliches,
wohl=
u. ½3—7 Uhr
v. 10—12
(10007
ſchmeckendes
Liebigſtraße 39, part.
Pfandhausgänge werd. prompt
Haushalt=Brot
Perled. d. Frau Fischlein,
Löffel=
gaſſe 10, Manſ. Poſtk. gen. (*11508
das die für die Ernährung wichtigen
Kalk=
er werden
Nährſalze in reichlicher Menge enthält und
Dach=Reparaturen raſch u.
den menſchlichen Organismus in jeder
Be=
bill. ausgeführt Adam May,
Dach=
ziehung wohltätig beeinflußt.
decker, Rundeturmſtr. 16. (*11541if
Anzeigen-Annahme-Stellen
Prima Deckmäntel von 2.75 Mk.
Caleium=Brot
P an, Luftſchläuche von 2.50 Mk.
für das
hebt den Appetit,
an. Alle Größen ſtets vorrätig.
Fahrradreparatur=Werkſtätte
fördert die geistigen und körperlichen Kräfte,
SDarmstädter Tagblatts
hr. Debus.
stärkt das Dervensystem,
Nieder=Ramſtädterſtraße 57a.
befinden sich bei:
11560) Telephon 1737.
iſt ein wirkſamer Schutz gegen viele Infektions=
Herrn Hch. Blößer, Bessungerstr. 47,
werden ſchön u. bill. garn.,
und Stoffwechſelkrankheiten und ſeiner knochen=
Zin
Altes verwendet
(*11502
bildenden Wirkung wegen beſonders ſtillenden
Herrn Guido Kneip, Kiesstrasse 34,
Lichtenbergſtr. 23, 1. St. links
Müttern,
ſchnell wachſenden Kindern, Zahn=
Herrn Georg Roth, Dieburgerstr. 9.
g werd. jed. Geſchm. entſpr.
kranken uſw. zu empfehlen.
Hüte ſchick. angef., a. m. alt. Zut.,
Daselbst können auch
ält. Hüte w. moderniſ. u. fein u. bill.
Calcium=Brot
garn. Ludwigspl. 8, Vdh. III. (9931a
— Bestellungen auf Abonnement
Ein ausgewachſ. grauer Kater
und
des Tagblatts, monatlich 60 Pfennig,
in d. Nähe d. Reſidenzſchl. entlauf.
Calcium=Schrotbrot
Dem Wiederbringer Belohnung.
aufgegeben werden.
Wilhelminenſtr. 18, p.
B9902)
wird hergeſtellt und iſt zu haben bei
Verloren
Friedrich Ewald, Hofbäckerei
ſchmales gold. Kettenarmband
Tel. 710 Wilhelminenplatz 12 Tel. 710.
Abzug. Riedeſelſtr. 66, I. (*11414
mit vorzügl.
ine
ge=
eine Broſchem. Photo=
Grossbrauerei
Ebrauchte Drehbank
Bier, hell und
Verloren graph. zwiſch.
Diebur=
dunk., ſucht n. einig.
gutgeh.
Wirt=
nebſt Werkbank u. verſchied. Werkz.,
gerſtraße u. Aeuß. Ringſtr. Abzug
ſchaften z. mieten.
Stellt Inventar
ſowie Firmenſchild zu verkaufen.
gegen Belohnung Gardiſtenſtr. 20,
(9992
uſw. Off. unt. E 71 a. Exp. (*11566
Näh. Wenckſtr. 51, 1. St. (*11542im
(*11435
Hinterh. 3. St., Sattler.
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag den=29. April 1943.
Seite 16.
Gede Dascistote!
Der Bulgaren- und Futuristen-Geschmack beherrscht die diesjährige Mode. Die
rei-
henieren Mueter and bei un verreten, Aef Poſmoaneine, Eripe, Polle u.
dain=
fonds werden entzückende Wirkungen erzielt.
Außerdem empfehlen wir als
bevorzugte u. beliebte Stoffe:
1 Posten
Crépon in alle Farben
80g.
Volle eintarbig und gemustert . . . Meter von 60 ₰
oussenne
Pf.
jeder Art,
doppeltbreit
Baumwonmoassenne Meter von S an
ca. 120 cm breit, regulärer
Pf.
ger
u
eitt
besonders vielse
Wert 3.50 und höher,
Wonmoussehne Ausw., solide C
30 an
ual., v.
per Meter 1 90 und 1.80
einfarbig und gestreift, grosse
Farben-
olte aus
Meter von 1.70 an
wahl .
Nur diesjährige Muster.
Popelin-Leinen sstreit und enterbie
Meter 1.05
Batist- und
Wasch-Blusen
beste Qual., in allen wasch- Pf.
60 an
Beilen, Hilit. baren Farben . Meter von
in jeder Preislage.
Laumſoblarr Gebrader Ged Lauwdoblatze
9990
Ausgabe der schwarz-weißen Rabattmarken.
hon (übitur des
Zurückgeſetzte 2m
Mehtchet
ir
Student der Mathbul. Realgym=
Sprachlehr-Institut
Se
Tennisschläger
3 Paar Lachtauben zu verkauf.
naſiums) ert. gründl. Nachh. Gefl.
für moderne Sprachen
Anfr. u. D 60 a. d. Exp. erb. (*1027dsi
Wienersſtr. 58, 1. St.
-
11573)
billig zu verkauf. G. Ph. Nieder,
Herderstrasse 3
Damen-Hemden
Rheinſtraße 12½.
(*11547ifo
Herren= und Damen=Fahrrad,
Frangais — English — Italiano
Men echt
Sitz=Badewanne zu verkauf
Mleiß. Koſt, Stickereikleid, faſt neu,
Einzel- und Zirkel-Unterricht.
(*11563
Beſſungerſtraße 94,
und Beinkleider
I.
WKoſtümrock u. noch and. f. Mädch.
-
Eigene Lehrmethode d. Instituts.
Zu mieten geſucht kleines
Haus=
v. 13-18J. b. abz. Wienersſtr. 80, I. (*im
Conversation — Grammatik.
darunter Sachen bis zu 5 Mk.
Guterhalt. Klappſportwagen zu
O 6—8 Zimmer mit Garten oder
Vorbereitung für alle Sprachprüfungen.
Ladenpreiszum Ausſuchen
verk. Pankratiusſtr. 21, I. (*11505
großer Veranda. Off. mit Preis u.
Heirat.
Prospekt frei. (B9777
E 76 an die Expedition. (*11575
Serie I . . .
95 Pfg.
Le Directeur Professeur J. Berryer.
Strebſ. Handwerker, 30 Jahre alt,
Herrſchaftl.
Elſaberhenſtr. 4, II.
nachweisl. 12000 M. Verm., wünſcht
Grindlicher
Serie II . . .
1.50 Mk.
mit häusl. geſinnt. Fräul. mit etwas
5—6
Zimmer=Wohnung
(Penſion Mink)
Verm. zwecks Heirat in Verbind. zu
Violin-Unterricht
zu ſofort oder ſpäter geſucht.
Spezial=Haus
treten. Off. unt. E 55 an die Exp.
Mittag- und Abendtisch
Offert. Vogel, Villa Auguſta
wird erteilt von konſervatoriſch
Anon. u. Vermittl. zweckl. (*11405imfs
(9866a
billigſt.
(*11392imd
Wilhelmſtraße.
gebild. Herrn. Näh.
Alexander=
für Gelegenheitskäufe
Gunger Herr, Mitte der 20er
finden ſtreng
ſtraße 4, I.
(*7392is
Wehr. 3—4 Zimmerwohnungem.
14 Schuchardstr. 14. (9970a
J Jahre, ſucht Briefwechſel mit
diskr. liebevolle
ſowie möbl. Zimmer geſucht
junger Dame zwecks ſpäterer
Aufnahme bei
durch Wohnungsnachweis, Rückert=
Heirat. Diskretion Ehrenſache.
Damen
deutſcher Heb=
Klaviertplel
ſtraße 8. Schriftl. zwecklos. (*11533
Gefl. Offerten mit Angabe des
amme a. D.,
Mtercht
Alters u. E 66 a. d. Exp. (*11534
Sol. Geſchäftsfrl. ſucht hell. heizb.
kein Heimbercht, kein Vormund
unmöbl. Zim. bis 1. Juni, ev.
erforderlich, was überall
unum=
erteilt billig
Witwe in 40er Jahre nett, Fr., w.
ohne Noten!
auch früher od. ſof., in anſt. Hauſe.
Nachhilfeſtunde jung. Mann
gänglich iſt.
(VII,62
Wm. Herrn in ſich. Stellg. zwecks
Off. u. E50 an die Exp. erb. (*11428
Witwe L. Baer, Nancy
(Primaner) für die unteren Klaſſen
Heirat bek. zu werd. Off. u. E 58
Speziell für Erwachsene
der Oberrealſchulen. Näheres in
(Frankreich), Rue Paſteur 36.
a. d. Exp. Anon. zwecklos.
(*11498
Sep. helles leer. Z. m. Kochof., mögl.
Methode und Erfindung
der Expedition ds. Bl.
(B9984
zentr. Lage, geſ. Off. m. Preis u.
von Dir. P. A. Fay.
E 75 an die Expedition. (*11558
wünſcht engliſch.
F9
(e
Die Methode bietet jedermann
E
Engländerin
Unterricht zu er=
Gelegenheit, nach 5—10Lehrſtunden
D. gGteeeslerrdrt
teilen Wilhelminenplatz 10, I. (38a
die ſchönſten Lieder, Tänze, Opern,
Es in alhemein keraunt, daß mande Peren und danen in beberangeigenhelengen
*2
ſehen.
2 nett möbl. Zimmer ev. m.
verblüfſnde Erfolge erzielen. Sie kommen,
erteilt Kind.
gründ=
ſiegen! Ihnen zu widerſtehen iſt un=
Operetten, Salon=Fantaſieſtücke
möglich, ob man will oder nicht, man muß ſolche Perſonen lieben. Woran das liegt, kann man
Fraulein lich. Klavierunter=
Balkon, mit je 1 Bett in
uſw. effektvoll zu ſpielen. (VII,6760
ſich meiſt nicht erklären, da die Betreffenden weder durch große Schönheit noch erwa durch
hervor=
richt in und außer dem Hauſe.
guter Lage und in nur
Verkenntnisse sind nicht erforderlich.
ragende Geiſtesgaben ſich vor anderen auszeichnen. Oft iſt ſogar das Gegenteil der Faul. ſndon,
5 Mk. monatlich.
einem u. ſauberem Hauſe
ſchönen und Ulngen Menſchen der oder die Geliebte abſpenſtig gemacht werden durch einen Neben=
(8925a
Beſte Referenzen!
buhler, der häßlich und geiſtig minderbegabt iſt. Dieſe ſonderbaren Geheimniſſe des Liebes= und
Näh. Heinheimerſtr. 25, Laden.
zum 15. Mai geſucht.
Für ſicheren Erfolg wird garantiert.
Seelenlebens hat nun ein bekunnter Pſychologe, Dr. F. Amos, gründlich erforicht und iſt daber
15,
Offert, unt. E 54 an die
zu dem überraſchenden Schluſſe gekangt, daß dieſe geheimnisvolle
Nacht ſich jede Perſon aneignen,
n
Elisabethenstr. 17, 1. Etg.
einer jeden Dame und jede Dame die
Expedition d. Bl. (9935im
daß alſo jeder Herr die Zune
Zuneigung ein
In der Kochschule
gemacht wird, hut er in einem Buch
genau beſchrieben.
kann.
en Herrn errir
gebenen Regeln befolgt, erobert die Herzen im Sturme und zwingt die geliebte
v. Frau Anguſte Klein,
Wieners=
r die dart=
Perſon zur Zu
g. 5 Der Tirel des Buches lautel: „Das Geheimnis der verfönlichen
Wer erteilt Unterricht
ſtr. 51, 2. Stock, können wieder
Zu beniehen iſt es dietret in geſchloſſenem Kuvert gegen Voreinſendung
rſtehlichkeit
Uum
ſucht Zimmer m iers
einige junge Damen eintreten.
—
von 1. 2
in Maſſage, Hühneraugen= und
2.60 oder unter Nachnahme (50 i teurer) vom Verlag
Student Eingang. Sonnenſeit
Daſelbſt auch Eſſen über die
Nageloperationen. Offerten unter
Otto Steiniger in Leipzig-Connewitz A. 500. (I15222,127
Straße.
Off. unt. E 74 a. d. Exp. (*1156
(1668a
E 2 an die Exp.
(*11134fsi
1. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
3 90.
Dienstag, 29. April.
1913.
nion-Theater
Kunstlichtspiele
Rheinstrasse 6
Telephon 2170.
Nur noch 4 Tage
Die gewaltigste Filmschöpfung aller Zeiten
66
99
Die Tragödie einer untergehenden Welt in 6 Akten von Henryk Sienkiewicz.
Spieldauer 2½ Stunde.
— Vorführungen pünktlich 3½, 6 und abends 8¾ Uhr.
Ueberall spricht man von dem gewaltigen Erfolg dieses Riesenfilms. Kritik und Publikum spenden einmütig das höchste Lob.
Zur gefl. Beachtung!
Um alle Störungen während der Vorführung dieses Meisterwerkes der Lichtbildkunst zu vermeiden, bitten wir dringlich
im Interesse des ungeschmälerten Genusses möglichst die Plätze vor Beginn der jeweiligen Vorführung einzunehmen. Der
Erwerb dieses Riesenfilms legte uns ungeheuere Opfer auf, betragen doch allein die Inszenierungskosten für dieses Werk, welches
einen Zeitraum von 2 Jahren für die Herstellung erforderte, 3 Millionen Lire.
Vorzugskarten, Passepartout (ausser Presse) sind für die Dauer dieser Vorführungen ungültig.
Hohe luftige Räume.
(*11579)
Künstler-Konzert.
Vdh., Manſ.,
Viktoriaſtr. 87, II., ſchön möbl.
Grafenſtr. 26, II., großes gut
Bleichstr. 14, 3 Zim.=W.
Zim. zu verm.
(*11091soi
möbl. Zim. zu verm.
(9930t
Meruch
p. 15. Mai o. 1. Juni zu vm. (9054ids
6
Karlſtr. 53, part., möbl. Zim.
Karlſtr. 28, II., 2 f. möbl.
Zim.
In einem ſeinen Hauſe ſinde=
Schießhausſtr. 7, ſchöne
Drei=
ſofort zu vermieten.
(*11195soi
ſofort billig zu verm.
MMrSSwaacr 6
(9987t
ein älterer Herr gemütliches Heim
zimmerwohnung verſetzungshalber
Karlſtraße 63, III., ein großes
Hügelſtr. 89, frdl., einf. möbl.
Hlede Harmnstr. 39
und Pflege zu 2400 Mk. jährlich
per 1. Mai od. ſpät. z. verm. (B9840
gut möbl. Zimmer z. vm. (B9805t
Zimmer zu 15 M., auch mit voll.
hochpart., mod. herrſchaftl. große
Gefl. Offerten unter T 86
Penſion, zu vermieten.
Kiesſtr. 9, II., gr. freundliches
(9986a
an die Expedition.
5 Zimmer=Wohnung, Badezim.,
(B7400ms
Zimmer zu vermieten. (*11357oi
Riedeſelſtr. 74, I., eleg. möbl.
Fremden= u. Mädchenzim., Bleich=
Gut erh ſtartes Fahrad wollbiſt.
Wohn= u. Schlafz. m. Gas, Bad,
Aliceſtr. 32, I., möbl.
platz u. Gartenanteil u. allem Zu=
Wegzughalber
Zim. m.
zu verk. Holzſtraße 22
(*11549
u. Veranda zu verm.
behör ſofort oder ſpäter zu verm.
od. ohne Klavier z. verm. (*11350oi
(11521m
iſt die 3 Zimmer=Wohnung,
Mäh. Martinſtr. 89, II.
(B9023t
Friedrichſtr. 9, pt., gut möbl.
Liebigſtr. 15, pt., kl. möbl.
Z.
Wenckſtraße 27,
„ I., per
Zimmer zu vermieten. (11510imf
mit Penſion billig zu vm. (*11319si
N.=Ramſtädterſtr. 32, 1. St.,
Eliſabethenſtr. 62, 2. St., I.
Heidelbergerſtr. 2, II., gut u.
(*11374oim
1. Juli zu verm.
Geräumige 5 Zimmerwohnung ſof.
frdl. Zimmer zu verm. (*11511imf
ſchön möbl. Wohn= u. Schlafzimmer,
Pankratiusſtr. 30, III., 3 Z.=W.
bill. zu vm. Näh. daſelbſt. (8947t
ſow. ein einz. ſch. Zimm. z. v. (9863a
Eliſabethenſtr. 35, bei Jacobi,
(*11404imf
per Mon. 27,50 M.
Reklame=
frdl. möbl. Zim. zu verm. (*11418im
Karlſtr. 31, II., gut möbl. Zim.,
80
Gas, Schreibtiſch.
Bismarckstr.
(9245ids
Mauerſtr. 19, 3. St., großes.
3 Zimer
Waldſtr. 24, Vdh., 1. St., ſep.
Schöne 5 Zimmerwohnung im
freundlich möbl. Zimmer billig
Groß. Manſ.=Zim. ſof. zu verm.
gut möbl. Wohn= u. Schlafz. (8364ids
2. Stock mit Bad u. ſämtl. Zubeh.
zu vermieten.
(*11420im
Näh. Heidelbergerſtr. 9½. (8791is
Preis
Offerte!
Der 1 Juli zu vermieten.
99 III., ſchön
Elegant möbl. Wohnung mit
Mk. 900.−.
Stock,
Zu erfr. im 1.
Eliſabethenſtr. 22, möbl. Zim.
Stiftsſtraße 101, 1 Zimmer und
Telephon u. Penſion zu vermieten
einzuſ. von 10—12 Uhr vorm. und
Gefl. Offerten unter T 87 an die
Küche per 1. Mai zu vermiet. (8963is
n. d. Str., ſep. E. ſof. bill. (*11422im
von 2—4 Uhr nachm.
(8736t
Expedition dieſes Blattes. (B7619id
p. 7 einfach möbl. Z.
Waldstr. 4, zu. vernt. (*11424
Ptründnerhausstr. 8, I., möbl. Wohn=
M
Heerſchaftl. 5 Zimmerwohn.
u. Schlafz., auch einz. z. vm. (*11242sid
Rheinſtr. 28, Mittelbau, I., I.,
ſof. zu
möbl. Manſ.=Zim. zu verm. (*11426
n. reichl. Zubeh. u. Etagenheiz. iſt
Schützenſtraße 10, II., möbl.
Großer, heller Laden
verm.
Martinſtr. 97, p., z. 1. Juli z. vm
Zimmer zu vermieten. (*11210sim
) pt., einf. möbl.
Herren- u. Damen-
9248ids) Lauteſchlägerſtraße 18
Einzuſ. zwiſchen 10—12 u. 3—5 Uhr.
Hügelst. 2, Zim. an Fräul.,
Alte Niederſtr. 7 möbl.
Zimm.
Näh. daſelbſt 1. Stock. (B8932ids
mon. 10 M zu verm. (*11431im
ſofort zu vermieten.
(B9842
Mbbierte Zimmer
Stiefel
Ernſt=Ludwigſtr. 9, II., ger.
Schuchardſtr. 9, III., möbl. Z.
Mathildenplatz 6, 1. Stock, gr.
Zimmerwohn. mit Dachgarten,
Bleichſtr. 5, hochpart., gut möbl.
an Herrn od. Frl. Pr. 15 M. (96ſt
möbl. Zimmer zu verm. (9171ids
Gas, elektr. Licht, Bad und ſonſt.
Zimmer an beſſ. Herrn ſof. (3849a
Gutenbergſtr. 54, III.,
ſein
Teichhausſtr. 53, I., fein möbl.
Zubehör ſofort zu vermieten.
in erſtklaſſig. Ausführung,
-
Waldſtr. 32 möbl. Zimmer
möbl. Zimmer — Sonnenſeite
Wohn=Schlafz., ev. auch
einzeln
Näh. daſelbſt im Schirmgeſchäft
prima Material, eleganie
zu vermieten.
(9322t
ev. m. ſehr guter Penſ ſof. (9999a
per 1 Mai
(8005ids
od. Hoffmannſtr. 57, pt. (B7325
Nied.=Ramſtädterſtr. 32, II. Et.,
Neuheiten, teils Rahmen=
Waldſtr. 10, II., ſchön
möbl.
Soderſtr. 6½, I., Kapellpl., eleg.
Ecke d. Erbacher= u. Wingerts=
(8282t
möbl. Wohn=u. Schlafzim.
Zimmer zu vermieten.
,
(9977a
möbl. Zim. ohne vis-a-vis. (7623ids
arbeit u. Luxusausführung,
wergſtraße 2, 5 Zimmerwohnung
Eliſabethenſtr. 22, II.,
gut
Waldſtraße 46, 1. St.,
m 2. Stock mit Zubehör
möbl.
per
braun und ſchwarz
Karlſtr. 28½, part., gut möbl.
möbl. Zimmer ſof. billig. (*11552
Zimmer zu verm.
ofort
(8899t
zu vermieten. Näheres
Zim., a. Wunſch m. Penſ. (6655ids
von 10.75 bis 14.50.
Arbeiter können gute u.
vaſelbſt parterre.
billige
(8586id
Waldſtraße 2, an der Wilhel=
Magdalenenſtr. 7, pt., ſchön
Schlafſtellen erhalten.
(*11559
minenſtraße, 1 evtl. 2 möbl.
Zim.
möbl. Wohn= u. Schlafzimmer per
Fr. läger, Luiſenſtr. 34, Mittelbau. zu vermieten.
(9004t
Zimmer
ſafe
ſofort zu vermieten.
(9498ids
Eliſabethenſtr. 51, II., gr. ſchör
Luiſenſtr. 6, II., hübſch
möbl.
Nieder=Ramſtädterſtraße
58
Kaupſtr. 45, I., iſt eine ſchöne
möbl. Zimmer, evtl. m. Penſ, an
Zimmer zu vermieten
(9206t
möbl. Zimmer zu verm. (9603a
Zimmer=Wohnung mit Glas=
Herrn od. Dame z. verm. (*11565im
Steinſtr. 5, part., möbl.
Zim.,
abſchluß, Keller, Bodenkam., Waſch=
Gartenſtadt, gut möbl.
möbl.
Grafenſtr. 8, II., ſchön
eventl. mit Klavierbenütz.
(9494t
trüche, Bleichplatz, Gas u. all. Zubeh.
Craiſa, Wohn= u. Schlafzimmer,
Mainzer
(*11523
Manſ.=Zim. zu verm.
ulsb. Näh. daſelbſt I., I. (*11530ims
Ludwigſtr. 16, 3. St.,
möbl.
5 Min.
prachtvolle Lage, zu verm.
Karlſtr. 34, II., I., nettes, kl.
(9389a
Zimm. bill. zu verm.
vom Bahnhof entfernt. Näheres
r preis=
Wohn= und Schlafzim. ſehr,
(9168a
Traiſa, Hügelſtr. 12.
3 Zimmer
Mühlſtr. 56, II., am Kapellpl.,
Schuhlager
(*11408
mert zu vermieten.
ſchön möbl. Zim. zu verm.
Karlſtr. 28½, III., m. Z., per W
(9576t
Schöne 3 Zimmer=Wohnung
nur 3 M. m. Kaffe (*11406ims
Luiſenſtr. 32, II., bei Gg.
Wedei
mit Küche und allem Zubehör
Tennisplatz
4 Schillerplatz 4.
Schloßgartenſtr. 41, II. (Ecke
einf. möbl. Z. m. Penſ.
(9570a
per 1. Juli ds. Js. zu vermieten.
Schwanenſtr.), ſch. m. Z. ſof.(*11413
Schießhausſtr., gegenüber Hausn
Schloßgartenſtr. 11,
II,
ſch.
Näh. bei L. Lange,
Schul=
80, zu vm. Näh. a. d. Platze nachm.
möbl. Z. ohne vis-ä-vis, nächſt.
Näh.
Gartenſtr. 18, I., zwei ſehr gut
ſtraße 6 (im Laden).
(9550t
A
od. Blitz=Radler, Tel. 1906. (*11548
(*11217
der Hochſch., p. ſof. od. ſpät. (*11353oi
möbl. Zim. ſof. zu verm.
Nummer 99.
Site 18.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag,sden 29. April 1913.
Braw Laddie. 5—1 Lg. —
Roſengarten=Flach=Rennen;
Treptower Radrennbahn. Malfahren
Ehrenpreis und 3000 Mark, Diſtanz 1800 Meter: 1. Hrn
Vierk, 2.Rabe 1½ Lg., 3. Sennecke. Malfahren: 1. Kudela
Dr. Pachalys Steps (Lt. Demnig), 2. Mielleux (Lt. Utoch)
2. Rudel, 3. Tadewald. Malfahren: 1. Rütt, 2. Lorenz,
3. Sunbath (Hr. Ludwig). Tot. 20110. Pl. 12, 13110
3. Peter. 2. Lauf: 1. Lorenz, 2. Rütt, ½¼ Länge, 3. Peter
Preis vom Rhein; Ehren
Unpl.: Cudowa. 3—2 Lg. —
3. Lauf: 1. Rütt, 2. Lorenz, ½ Lg., 3. Peter. Geſamtklaſſe
preis und 15000 Mark, Diſtanz 4000 Meter: 1. Hrn. Nettes
ment: 1. Rütt (Continental=Pneu.), 2. Lorenz, 3. Peter
Kann doll (Hr. Dodel), 2. Turandot (Lt. Graf Holck),e
20 Kilometer=Rennen: 1. Stellbrink 17:35,8; 2. Przyrembe
H
Sonnenblick (Lt. Zeltmann). Tot. 24:10. Pl. 13, 15, 18:10
180 Meter; 3. Demke 390 Meter; 30 Kilometer: 1. Stell=
Unpl.: Aſa (gef.), Jelängerjelieber, Junker (4),
Lichten=
brink 26:07,2, 2. Przyrembel, 640 Meter, 3. Demke, 2520
1—5 Lg. — Offizier=Hürden=Rennen; Ehrenpreis
ſtein.
Meter. Tandemfahren: 1. Rütt=Lorenz, 2. Hoffmann=Lin=
Z
und 3000 Mark, Diſtanz 2400 Meter: 1. Lt. A. Hanſemann
ſener 50 Meter, 3. Rudel=Pawke
H
Courv. Napoleon Lt. Graf Bethuſy=Huc), 2. Coral Wav=
Hamburger Frühjahrs=Handicap. Er
E
(Lt. v. Moßner), 3. Roſales (Lt. Zeltmann). Tot. 16110.
öffnungs=Rennen; 6000 Mark Diſtanz 1400 Meter: 1. Hrn
Pl. 14, 19110. Unpl.: Wagonette, The Green Hand. ½ bis
E. Zeyns Hebron (F. Bullock), 2. Ninive (Torke), 3. Pla
Uber 34,000 ähnlich lautende ſchriftliche Anerkennungen!
2 Lg.
net (H. Teichmann). Tot. 121110. Pl. 27, 17, 17:10. Unpl.
Leipzig. 1. Mac Intyre (G. Lommatſch), 2. Stra
Orchidee II (4), Hency Clay, Laune, Rotklee, Saperment
della (Cleminſon), 3. Magde Winſt. (Oleijnik). Tot. 47110,
Matador, Lord Sophus, Miesmuſchel. Sehr leicht 2—4
Pl. 17, 16, 22110. Unpl. Argile, Fourth of June, Gernot,
—
Wandsbecker=Rennen: 9000 Mark, Diſtanz 1200
La
Mut, Burgunder, Peking, Wunderhold, Jack, Mike. Seho
Meter: 1. Hrn. J. Oldés Norton (Roes), 2.
Lavallier=
ſicher 2—4—4 Lg. — Zweites Rennen: 1. Cerelo (Beſ.)
(Raſtenberger), 3. Furka (F. Bullock). Tot. 64:10. Pl. 19
2. Phönix (Lt. v. Moſch), 3. Eager Girl (Lt. v. Kayer)
14:10. Unpl.: Bignonne, Landsknecht, Reklame. Scharfer
Tot. 23:10. Pl. 13, 13, 25:10. Unpl.: Semper idem, Ber
Kampf, Kopf-2½ Lg. —
Frühjahrs=Handicap; 20000
Sport, Spiel und Turnen.
ber, Galiba, Prinz Braun, Grey Tail. Sehr leicht 2—2
Mark, Diſtanz 1800 Meter: 1. Hrn. F. C. Krügers Eccolc
Kopf.
Drittes Rennen: 1. Muttchen (Vivian), 2.
Naſe=
sr. Pferde=Rennen. Grunewald. Preis von Golm
(Raſtenberger), 2. Cambronne (Sumpter), 3. „17‟ (Burns)
weiß (Scheffec), 3. Weff off (Cleminſon). Tot. 46:10. Pl.
4200 Mark, Diſtanz 3500 Meter: 1. Hrn. Karl Hartmanns
Tot. 53:10. Pl. 18, 26, 50:10. Unpl.: Kalif (4—-), Blood
35:10. Unpl.: Oranier, Barbaroſſa. Sicher ¾—2 Lg,
Billy Goat (Streit), 2. Trill (Wiſcheck), 3. Jeſſonda
Orange (4 —), Bajazzo, Aſchanti, Young Turk, Hock, Pa=
23,
(Adolf). Tot. 47:10.
Viertes Rennen: 1. Haſchiſch (Beſ.), 2. Syndikus (
Hr=
pyrus, Joſeph I, Boiling Hot, Saint Maximin, Hubertus
Pl. 12, 11, 12:10. Unpl.: The
Raniker), 3. Mikado IV
Flaming Tinman (4), Ingo, Llanludno, Chenut Hackle.
(Lt. Gr. Hohenau). Tot. 16110
Dandole, Labrador, Auguſt von Wiechendorf. Sehr ſicher
Leicht 1½—½—2 Lg. —
Pl. 13, 23:10. Unpl. Alike (4), Szeszely. Kampf ½—8—1
—½—tot. Rennen. — Verkaufs=Rennen; 4000 Mark, Di
Preis von Großenhain; Ehren
Lg. —
preis und 4000 Mark, Diſtanz 3500 Meter: 1. Rittm. von
Fünftes Rennen: 1. Foxcots (M. Aylin), 2. Ric
ſtanz 1400 Meter: 1. Hrn. H. Höppners The Proud Princ
Einſiedel und Lt. Graf Schalls Siſter Phoebe (Lt. v. Pla
(W. Bullock), 3. Irene (Kasper). Tot. 57110. Pl. 19,
(F. Bullock), 2. Moslem (H. Teichmann), 3. Little Ladt
ten), —2. Yamethen (Lt. Graf Schmettow), —2. Tor=
16, 36:10. Unpl.: Shar Pſitſa, Silver Rays, Celius,
(Lane). Tot. 14:10. Drei liefen. Sicher ½—10 Lg
quemado (Lt. v. Pagenhardt). Tot. 144:40. Pl. 37, 32
Weſtern Belle, Goldbach, Hongrie, Abdul Hamid, Ruſtic
Dorn=Rennen; 10000 Mark, Diſtanz 1600 Meter: 1. Graf
43:10. Unpl.: Macphearſon (4), Cotton Tail, Citat (gef
Sicher ½—2—Kopf. — Sechſtes Rennen: 1. Maſter Bower
Seidlitz=Sandreczkis Sybille (Lane), 2. Hockel (Raſtenber
tot), Tory Hill II. Ueberlegenz5 Lg.-tot. R.—3 Lg.
(Lt. Streſemann), 2. Leibhuſar (Lt. Gr. Hohenau), 3.
Law=
ger), 3. Kröſus (Archibald). Tot. 80:10. Pl. 23, 29, 15:10.
Künſtlerin=Rennen; 6200 Mark, * Diſtanz 1200 Meter: 1
renny (Hr. Herfeld). Tot. 23:10. Pl. 14, 21, 27110. Unpl.
Unpl.: Eau de Cologne, Orinoco, Was Ihr wollt, Göt=
Frhrn. H. v. Reiſchachs Connteß Dorothy (Shurgold),
terſage, Türkenhund, Melone. Kampf ½ Lg.-Kopf-Hals
Golden Oriole, Flint, Boryſtone, Scotsgap, Peſſimiſt
Ika (Bleuler), 3. Lermoos (Dittmar). Tot. 17110. Pl.
Ueberlegen 6—Hals
Hammonia=Hürden=Rennen; 5000 Mark, Diſtanz 2000
13, 14, 25:10. Unpl.: Delila, Brangäne (4), Heiligenthal
Meter: 1. Hrn. Iinnes Marius IV (Johnſon), 2. Sweet
Horſt=Emſcher. Erſtes Rennen: 1. Mindemkem
Carino, Fife Honours. Kanter 2—Hals-Kopf. — Stern=
(Ludwig), 2. Granville (Breſſel), 3. Zinia (Kühl). Tot
flag (Sandmann), 3. Lynch Law (Kreiſel). Tot. 85:10
Jagd=Rennen; Ehrenpreis und 10000 Mack, Diſtanz 4000
Pl. 23, 13:10. Unpl.: Grosvenor Gardens (4), Priotina,
105:10. Pl. 16, 12, 13:10. Unpl.: Belle Aſſiſe, Abſage, Gor,
Meter: 1. Hrn. H. v. Treskows Luchs (Lt. Graf Strach
Robinſtown. Kampf Kopf—8 Lg. —
Peru=Jagd=Rennen:
Donatello. Leicht
Zweites Rennen: 1. Hor
1—1 Lg.
witz), 2. Libel (Lt. Dörnberg), 3. Jin Intſu (Beſ.). Tot.
4000 Mack, Diſtanz 3200 Meter: 1. Hrn. H. Rieges Tal=
(E. Francke), 2. Pantagruel (Gädicke), 3. Ordnung (Kühl)
22110. Pl. 14, 18110. Unpl.: Fife o'Clock (4), Glenmor=
Tot.: 20:10. Drei liefen. Sicher 1—6 Lg. —
Drittes
Ren=
mont (Newey), 2. Bakors Lad (Kreiſel), 3. Faultlees
gan. ½—34—4 Lg. — Arnfried=Rennen; 5000 Mark, Di
Ardington (Holoubeck), 2. Saint Diſtaff (R.
(Stübing). Tot. 21:10. Pl. 13, 20:10. Unpl.:
Lisnagar=
nen: 1.
ſtanz 1600 Meter: 1. Hrn. K. v. Tepper=Laskis Chamerops
vey (4), Brayfield. Sicher ½—2½ Lg.
Francke), 3. Ammon (Kühl). Tot. 81:10. Pl. 23, 24, 22110
Schmidt), 2. Querulo (Southerland), 3. Jeune fille
Mannheim, 27. April. Waldhof=Jagd=Rennen;
Unpl.: Little Ben, Uranus, Polar, Star, Daruvar. Leich
(Shurgold). Tot. 65:10. Pl. 39, 26:10. Unpl.: Marzipan
1—1½
Ehrenpreis und 5000 Mark, Diſtanz 3500 Meter: 1. Hrn
Lg.
Viertes Rennen: 1. Zucht (Kühl), 2. Beau
(4), Anthemis, Miß Quick. Kampf Kopf-2½—4 Lg.
Reimanns Grasmücke (Lt. Knel), 2. Succurs (Lt. v.
Moß=
fort III (Gädicke), 3. Spezi (R. Francke). Tot. 64:10. Pl
Minus=Jagd=Rennen; Ehrenpreis und 5500 Mark, Diſtanz
ner), 3. Miasma (Lt. Demnig). Tot. 92110. Pl. 35, 25:10.
18, 25, 40:10. Unpl.: Guindale, Rekrut Cypris II, Holk
5000 Meter: 1. Lt. Loog’s Kebty (Beſ.), 2. Pilis (Lt. von
Unpl.: Diana, Earl, Erato (4). 1—½ Lg. —
Preis von
Up II, Omsby, Chalabere, Güſſurttia, Firſt Flutter, Fli=
Schepke), 3. Sieglinde (Lt. v. Platen). Tot. 70:10. Pl
Neckar; Ehrenpreis und 6000 Mark, Diſtanz 3800 Meter:
buſtier (gef.). Kampf ½—5 Lg.
Fünftes Rennen: 1. Fa=
25, 20, 26:10. Unpl.: Tytagan, Triumvir (lahm angeh.),
Lt. Graf Holcks Saint Ferreol (Beſ.), 2 Iſinboy (Dr.
rago (Hofmann), 2. Gland d’Or (Warton), 3. Newnhan
Chanoine, Lokman (4), Schwärmerin (gef.). Leicht 2—2½
Rieſe), 3. Senſible Symons (Hr. Dodel). Tot. 45:10. Pl
(Miſchon). Tot. 49110. Pl. 14, 13, 30:10. Unpl.: Roſy
bis 2½ Lg. — Vitellus=Handikap; 4200 Mark, Diſtanz
16, 14:10. Unpl.: Bauernfänger. ½—2 Lg. — Heidelber
Footmark, Neverland, Fighting Pat (4). Sehr leicht 2 bis
3000-Meter: 1. Hrn. v. Breza’s Oſtia (R. Fritſche), 2. Con=
1½ Lg. —
ger Jagd=Rennen; Ehrenpreis und 4000 Mark. Diſtan
Sechſtes Rennen: 1.
Colombine (Kühl), 2
ſtantin (Brown), 3. Frankfurt (Fiſcher). Tot. 24:10. Pl
3000 Meter: 1. Hrn. F. Simons Hades (Lt. Graf Holck)
Amethyſt (E Francke), 3. Fabius Cunctator (Schuller)
13, 14:10.‟ Unpl.: Waldtraut, Hildur. Ueberlegen 2—1
2. May Royal (Beſ.), 3. Bonnecoſte (Lt. Demnig). Tot.
Tot. 39110. Pl. 12, 13:10. Unpl.: Talisman (4), Nikolaus F
Länge.
44:10. Pl. 22, 39110. Unpl.: Melilla (4), Over the Matter,
(ausgebr.), Corodexter. Ueberlegen 5—4 Lg.
kann ihren
heranwachſenden Kindern täglich für wenig Geld und mit
wenig Mühe einen nahrhaften, wohlſchmeckenden
Oetker-Puddinc
Sede-Haffer
aus Dr. Oetker’s Puddingpulver zu 10 Pfg. (3 Stück 25 Pfg.) vorſetzen.
Es iſt ein Vergnügen zu ſehen, wie Kinder jeden Alters ſolch einen
Oetker=Pudding bis auf den letzten Reſt verzehren. Für Kinder gibt
II,9918)
es kein beſſeres Nahrungsmittel.
Probieren Sie meinen
Savol-Oacken
Heſſiſche Chronik
eis
reinigen die Wieren.
Monatsſchrift für Familien= und Ortsgeſchichte
neuer
Ernt=
muſtergült. Qua=
Zur Frühjahrskurtrinken Sie bei Störungen
in Heſſen und Heſſen=Naſſau
litäten
der Dierenfunktionen und der Harnorgane,
keine Konſumwar=
Begründet und herausgegeben von
Steinleiden und Gicht täglich frühmorgens
Bruch-Reis
per Pfd. 16 Pf.
Rangon-Reis
,, „
Flasche Carola-Heilquelle; 10 Flaschen ge
Dr. Hermann Bräuning=Oktavio
Bassein-Tafelreis „ „ 28 „
Java-Tafelreis
nügen, um Sie von der günstigen Wirkung
„ „ 35 „
u. Profeſſor D. Dr. Wilh. Diehl
Karolina-Reis
„, „ 40 „
zu überzeugen; kragen Sie Ihren
Haus=
b. 5 Pfd. 10 Pf. Preisnachl
Zweiter Jahrgang:: Heft 4, April 1913
arzt! In allen Apotheken, Drogerien
Filiale Hofl. Breimen
Inhalt: Bibliothekar Dr. Philipp Loſch: Der Uriasbrief des Grafen
und Mineralwasserhandlungen erhältlich
5
Telephon Nr. 76.
wo nicht vorrätig, direkter Bezug.
von Schaumburg. — Geheimer Poſtrat Karl Dingeldey: Stammbaum
Kurproſpekte und Trinkvorſchriften des Carolabad Rappoltsweller, Südvogeſer
Versand nach allen Stadtteilen
der Familie Dingeldey. — Dr. Hermann Bräuning=Oktavio: Profeſſot
Erhältlich in allen Apotheken, Drogerien u. Mineralwasserhandlungen
D. Dr. Wilhelm Diehl. Profeſſor D. Dr. Wilhelm Diehl: Beiträge zu
Hauptniederlage in Darmastdt: A. Merz, Biergrosshandlung, Schul
einer heſſen=darmſtädtiſchen Lehrermatrikel
„ —
strasse 12, Telephon 160
Archivar Dr. Carl
Eiſerne Bettſtelle mit Patent
Knetſch: Die Wolfsburg und die benachbarten Häuſer am
Schloßberg=
matratze, 3teil. Kapokmatrate
zu Marburg. Mit 4 Abbildungen.
Regierungsrat Dr. Viktor
Nachttiſch zu verkaufen (B9955
Würth: Wappen blühender heſſiſcher Durgergeſchlechter. Mit 3 Ab
Gardiden, Stores
Hochſtraße 57.
Bocken-Spanheren
u.
bildungen. — Oberlehrer und Stadtarchivar Ferdinand Dreher: Ueber
Sch. Damenhut, runde Faſſon, ein
Tadellose Ausführung
-
Rascheste Lieferung.
Friedberger Apotheken. — Kleinere Mitteilungen: Sophie Hömmerring.
Baſtborte, ſchwarz=weiß garn., b
zu verk. Riedeſelſtr. 70, II. (*11429im
Dampf-Wasch-Anstalt Korbus
Friedrich v. Thudichum. Wilhelm Staedel. — Bücherſchau. — Aus Zeit=
Ferſuchen Sie bitte meine 1a
ſchriften. — Austauſch. — Auskünfte — Familientage. —
32/34 Luiſenſtraße
32/34.
(6106a
Nachrichten
prima ſchnittfeſte, hellrote
Ohne Mühe kann jede Hausfrau
Ueberrheiner
heute waſchen, wenn ſie Giotil zum
Preis: Jährlich 12 Hefte: 6 Mark, vierteljährlich 3 Hefte
Salami und
Kochen der Wäſche verwendet
Speisekartoffeln
1,50 Mark, Einzelhefte gegen Voreinſendung des Betrag:
Ohne einzuſeifen, ohne zu reiben,
ohne Raſenbleiche, nur ½ Stde. mi
p. Ztr. 2,50 M. frei Haus empfiehl=
60 Pfge. Probehefte unentgeltlich.
Cervelat-Wurst
9951ids) Gg. Korbus, Luiſenſtr. 36.
aus nur allerbeſtem unterſuchtem
ohin
ihnot
nage
Roß=, Rind= und Schweinefleiſch
Eicktr. Fibrdt. Massdge-App
Man abonniert bei dem Verlag der „Heſſiſchen Chronik‟
Trotz der hohen Fleiſchpreiſe
Gioti
von Chardin-Paris billig abzugeber
à Pfd. nur 110 Pfg. — Schnitt=
(L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei, Darmſtadt) und allen
*11407im) Röth, Soderſtr. 5.
feſte Knackwurſt, geräuchert.
gekocht, iſt die Wäſche nach dem
Buchhandlungen.
Zungenwurſt à Pfd. nur 70 Pfg.
Ausſpülen rein u. ſchneeweiß. Per!
photographischer Apparat
(9927im
(7222a
ab hier
Paket 30 Pfg. Fabrikanten Hanauer
13X18 m. 3 Doppelkaſſett. 25 Mk
Jeder Verſuch führt zu dauernder
Seifenfabrik J. Gioth, G. m. b. H
und 1 Stereoskop=Apparat
Singer=Ringſchiff=Schneider=
Kundſchaft.-Viele Anerkennungen
Niederlagen: C.
ſoch gut erhaltener Kinder=
Steinhäuſer,
1
2 Objektive und 3 T
oppelkaſſetten
maſchine, faſt neu, unt. Garant.
Verſand nur gegen Nachnahme.
M wagen zu verkaufen
(*11398
Mühlſtr., Carl Dreſte, Karlſtr. 8
50 Mark
ſehr billig zu verk
*11404
Wilhelminenſtr. 35, Stb. rechts.
Ph. Secker Nachfl., Beſſunger=
A. Schindler, Wurſtfabrik,
zu
verkaufen
(*11368c
Mechaniker Rickert, Hölgesſtr. 3, p.
ſtraße.
(VII.992.
Chemnitz 32 i. Sa., Antonnlatz 8.
Arheilgen, Dieburgerſtr. 8
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29: April 1913.
Seite Iv.
München . Riem. Erſtes Rermen: 1. Sibezlit
München. In den beiden 25 Kilometer=Renner
in ihm einen nicht zu verachtenden Konkurenten. Auch
(Schläfke), 2. Les Gravienrs (Cannon), 3. Proſpere (
Gar=
zeigte ſich Sellmayer jedesmal überlegen; außerdem hatten
Damus=Darmſtadt iſt in vorzüglicher Form und wird=ein
rigan). Tot. 18:10. Pl. 11, 12:10. Unpl.: Helmrad (4)
ſeine Gegner beide Male unter Defekten zu leiden.
Reſul=
ernſtes Wort mitzuſprechen haben. Pohler=Tennenborn
1—½ Lg.
Zweites Rennen: 1. Guernica II (Beſ.), 2
tate: 25 Km.: 1. Sellmayer 24 Min. 32 Sek.; 2. Rieder
und Müller aus Erſurt zählen gleichfalls zu den beſten
Caruſo (Beſ.). Tot. 13:10. Pl. 11, 13:10. Unpl.: La Pa
weit zurück, Motordefekt; 25 Km.: 1. Sellmayer, 11 Min
Herrenfahrern, ſo daß man heute noch nicht mit Beſtimmt=
Drittes
tiniere (gef.), David II (ausgebr.). 1—6 Lg. —
4 Sek.; 2. Mayr, weit zurück. Meiſterſchaft von München
heit Typs für die einzelnen Rennen auslegen kann. Be=
Rennen: 1. In Dubio (Matz), 2. Manna (Unterholznec),
ſonderes Intereſſe nimmt das 50 Kilometer=Mannſchafts=
1. Schreiner; 2. Himsl, Reifenſtärke; 3. Bichler. Goldene
3. Latour (Gehrke). Tot. 29110. Pl. 12, 12, 18:10. Unpl.
rennen nach Art der Sechstage=Rennen in Anſpruch, wo
Armbinde: 1. Schreiner; 2. Himsl, dichtauf; 3. Weiker.
Vroni, Der da, Gretl, Vorſinger (4)
Leb fidel (gef.).
bei über 20 Paare ins Rennen gehen. Das 20 Kilometer=
Chemnitz. 100 Kilometer=Rennen: 1. Lauf, 20 Km.
6—6 Lg. — Viertes Rennen: 1. Titurel (Beſ.), 2. Rau
Rennen mit Tandemführung erinnert an Zeiten, als es
1. Miquel, 14:27; 2. Janke 300 Meter; 3. Hall, 700 Meter
o’Light (Beſ.), 3. On Guard (Lt. v. Crailsheim).
Tot.
noch keine Motorſchrittmacher gab, und wird von alter
4. Scheuermann, 1000 Meter; 5. Günther,' 4000 Mete:
83:10. Pl. 18, 13, 21:10. Unpl.: Baſia, Illo, Caracas (4)
und jungen Sportsfreunden immer noch gerne geſehen
zurück. 2. Lauf, 30 Km.: 1. Miquel, 20:45; 2. Hall, 1400
Prinzeß Cliffe. —
Fünftes Rennen: 1.
Konſequenz
In den Ermunterungs= und Hauptfahren ſind drei Vor=
Meter; 3. Scheuermann, 1600 Meter; 4. Janke, 4250 Meter:
Schläfke), 2. Kruszelnika (Heidt), 3. Gaborio (Brederecke)
läufe nötig, da Meldungen zu dieſem Rennen beſonders
5. Günther, 6000 Meter zurück. 3. Lauf, 50 Km.: 1. Mi=
Tot. 18:10. Pl. 13, 20110. Unpl.: Ruby Mac Kie,
Helm=
zahlreich abgegeben wurden. Die Motorſportfreunde
quel, 35.29, 2. Scheuermann, 4600 Meter; 3 Hall, 570 Meter
brecht, Kronſtadt. ½—½ Lg. — Sechſtes Rennen: 1.
Co=
kommen aber gleichfalls voll und ganz auf ihre Rechnung
4. Janke, 5900 Meter; 5. Günther, 8700 Meter.
Geſamt=
rolla (Unterholzner), 2. Gregorius (Schuller), 3.
Alexan=
denn auch die Meldungen zu den Motorrennen ſind ſo
klaſſement: 1. Miquel vor Hall, Scheuermann, Janke und
zahlreich, daß dieſes Rennen in einigen Vorläufen aus
drowna (Matz). Tot. 21:10. Pl. 14, 15:10. Unpl.: Blitz
Günther. Hauptfahren: 1. Otto Meyer; 2. Stabe, knapp
gefahren werden muß. Der V.=K. als Veranſtalter biete
6—6 Lg.
3.
Wegener. Handicap: 1. Schraage
Paris, 27. April. Prix du Mont Valerien; 5000
für ordnungsgemäße Durchführung der Rennen volle Ga=
* Die Wiesbadener Rennen am Mittwoch, 30. April,
rantie, und in Anbetracht der regen Anſtrengungen, die
Francs, Diſtanz 1400 Meter: 1. Monſ. T. Ballis Coſille
und Himmelfahrtstag, 1. Mai, ſind hauptſächlich Flach
er bisher um Hebung des Radrennſports machte, iſt ihm
(M. Henry), 2. Traquenard (Powers), 3. Godelureau (G
rennen. Letztere üben auf das Publikum durch die in der
ein volles Haus zu wünſchen.
Stern). Tot. 60:10. Pl. 21, 20. 26:10. Unpl.: Admiral (4)
Regel einſetzenden Kämpfe beſonderen Reiz aus. Außer
Kola, Proßba, Milk Girl, Brididi, Auri, Sacra, Facility
fünf Flachrennen ſind zwei Hindernisrennen vorgeſehen.
Peniche. 1½—½ Lg. — Prix dJena; 5000 Francs, Di=
Die Nennungen zu beiden Tagen ſind ſo ausgefallen, daß
ſtanz 2200 Meter: 1. Monſ. A. Foulds Lucknow (M.
man auf gut beſetzte Felder rechnen kann.
Hency), 2. Cauſerie (O'Connor), 3. Crage II (J. Childs)
Tot. 78:10. Pl. 38, 37110. Unpl.: Saperlipopette,
Batail=
sr. Rugby. Frankfurt gewinnt die deutſche
leur, Liberateur. ¾ Lg.-Kopf. — Prix Biennal 1913/14;
Rugby=Meiſterſchaft. Die deutſche Rugby=Mei
25000 Francs, Diſtanz 2000 Meter: 1. Monſ. H. B.
Du
ſterſchaft wurde in Hannover mit dem Spiele des
Frank=
ryeas Blarney (Mac Gee), 2. El Tango (J. Childs)), 3.
furter Fußball=Klub 1880 gegen den Hannoverſchen F.=K
Oukoida (J. Reiff). Tot. 95:10. Pl. 28, 14:10. Unpl.:
1878 entſchieden. Der Frankfurter Mannſchaft gelang ein
La
Rabble (4), Saint Pe, Rot de IOr. ½—5 Lg. —
Verſuch, der aber zu keinem Treffer verwandelt wurde.
Coupe; 25000 Francs, Diſtanz 3000 Meter: 1. Vicomte
Hannover vermochte trotz glänzenden Spieles den Verſuch
dHarcourts Amadou (Sharpe), 2. Philippe II (O'Neill),
nicht aufzuholen, ſondern unterlag mit 0:3 (1 Verſuch)
3. Lynx Eyed (G. Stern). Tot. 27110. Pl. 15, 22, 34:10.
Unpl.: Crebecut (4), Zenith II, Corton II, Romagny
Ukaſe II, Mathorpe. 1—2 Lg. — Prix de la Seine; 12000
* Fußball. Das am Sonntag zum Austrag gebrachte
Francs, Diſtanz 2400 Meter: 1. Monſ. Champions Made
Wettſpiel zwiſchen den erſten Mannſchaften des Fußball
lon (Reiff), 2. Carandor (J. Childs), 3. Reindeer (O'Neill)
vereins Frankenthal und des hieſigen Fußballklubs Olym=
Lot. 49110. Pl. 27, 29110. Unpl.: Charing Croß III
pia entſprach leider nicht den Erwartungen, da die Ein=
1½—½ Lg. — Prix Vanteaux; 7000 Francs, Diſtanz 2000
heimiſchen mit einigem Erſatz antreten mußten. 5:1 lau
Salem Aleikum
Meter: 1. Monſ. Audigiers Babette II (G. Stern), 2.
Que=
tete das Reſultat für die Gäſte, die ſich im Spiel als ſehr
ſture (Ganner), 3. Miſtreß Henry (J. Reiff).
Tot. 24:10.
flink erwieſen. Der Olympia=Elf dagegen fehlte viel
Kom=
mil Hahlmundsfück
Pl. 27, 36:10. Unpl.: Trincomaly, Soliſte, Lady
Mac=
bination und Schnelligkeit.
beth. 1—Kopf
* Darmſtädter Fußballverein. Am Sonntat
sr. Radrennen zu Mainz. Im Dauerrennen zeigt
ſtellte ſich die erſte Mannſchaft des Darmſtädter
Fußball=
ſich Böſchlin, der über 20 und 30 Kilometer neue Bahn=
SalemGold
vereins der gleichen Mannſchaft Viktoria=Wixhauſen
rekords aufſtellte, ſeinen Gegnern weit überlegen. Das
gegenüber. Das Spiel endete zugunſten des D. F.=V
Fliegerrennen gewann Ritzenthaler vor Würtz. Reſultate
Goldrmindstick
mit 322 Toren. Die zweite Mannſchaft ſpielte gegen den
10 Kilometer: 1. Böſchlin 9:46,1, 2. Gruber 1½ Rd., 3
F.=K. Braunshardt (zweite Mannſchaft) und konnte mit
Weitz 3 Rd.; 20 Kilometer: 1. Böſchlin 19:40,2, 2. Grube
Cigareffen
710 Toren gewinnen
3½ Rd., 3. Weitz 7½ Rd.; 30 Kilometer: 1. Böſchlin 28:52,3
* Olympiſcher Sport. Am 1. Mai (Himmelfahrtstag)
2. Weitz 14¾ Rd., 3. Gruber 22½ Rd. zurück. Das
Ama=
veranſtaltet der Frankfurter Fußballverein in Frankfurt
teur=Fliegerrennen gewann Rhode=Hamburg.
Zwas lut se)
Erſtlings= Anfänger= und Junioren=Wettkämpfe. Der
Der Große Straßenpreis von Hannover
Fußballklub Olympia=Darmſtadt entſendet zu dieſer
Ver=
am Sonntag zum vierten Male ſeit ſeinem Beſteher
der
anſtaltung 20 Mann ſeiner Leichtathletik=Abteilung, um
auf der 340,2 Kilometer langen Strecke Hannover-Ber=
W. 5 6 8 ꝛc
I3½ A.
einen Maßſtab für die Leiſtungsfähigkeit ſeiner Mitglieder
gen-Eyſtrup-Nienburg-Minden-Hameln — Hildesheim
J½. A-Md. Gtck. 5 8 109d. SR.
gegenüber den vorzüglichen Frankfurter Kräften zu er
—Peine-Hannover zur Entſcheidung kam, wurde von
halten.
dem Kölner Roſellen auf Continental=Pneumatik in 12
Konsumünaliſcfen. Laiocs-Guallfäfen.
Stunden 27 Min. mit einer Länge vor dem Berline
* Rad= und Motorrennen in Darmſtadt.
Die an
Heine &usstafffing
InOriginal-Netah.
Aberger gewonnen. Dritter wurde Paul Suter=Zürich
nächſten Sonntag 3½ Uhr ſtattfindenden Rad= und Motor=
Jür-Galifär
Kardonsvon 20stick
Vierter Schulze= Trebbin, Fünfter Großkopf=Nürnberg
rennen haben eine ganz vorzügliche Beſetzung erfahren
Sechſter Düwel=Neukölln, Siebenter Fahle=Trebbin, Achter
und werden die Sportsfreunde voll und ganz auf ihr
Zeeh=Hamburg, Neunter Pütz und Zehnter Kleinkampf.
Rechnung kommen. Es ſind eine Reihe neuer Leute dies
Gnenäcu.
Hiervon
Von 80 Gemeldeten erſchienen 68 am Start.
mal am Start, Fahrer von Klaſſe. Der Weltmeiſter Chr.
GgareeubreeSNa
hatten bis ½8 Uhr 22 Fahrer das Rennen beendet. Der
Rode iſt auch diesmal wieder im Rennen zu ſehen; ihn
Südafrikaner Lewis erlitt bei Peine, in der Spitzengruppe
ſtehen ſcharfe Gegner gegenüber. Arnold aus Erfurt, der
ZdzenesdeRöngöacsen.
liegend, einen ſchweren Ohnmachtsanfall und mußte das
Meiſterfahrer von Thüringen und bekannte Kaiſerpreis=
Rennen aufgeben.
fahrer, wird zum erſtenmal hier ſtarten und erhält Rode
Schnür- u. Knopfsfiefel
azeeechike Halbschuhe
Dar Azoten
Ezaoalka:
reſrnearenus
ist der fertige Stiefel nach Maß, der auf Grund des einzig dasfehenden Chasalla.
Maß-Systems, D. R. P., zenau paßt und den Fuß gesund erhält. Die natürliche
Gäe
KKEne
Pahform hindert nicht, daß Chasalla-Stiefel hochelegant ausgestattet werden.
ASEGc
MEOAtEE,
Kinderfüße bedürfen besonderer Pflege; Chasalla
ORESDEN34
Kinderstiefel bieten vollen gesmdheſtlichen Schutz
Chaealld Schuhgesellschaft m. b. H.
Darmstadt
gegenüber der
Tel. isos. Rheinstr. 122
Hauptpost
(9677fim
Stühle: Körde: Stühle!
werd. bill. u. dauerh. geflocht., Korb
— Spottbillig:
reparat. prompt ausgef. Korb= u
Srraussreuern
Preareusen
Tanz-Saal-Wachs
Stuhlflechterei v. Ludwig Schmidt
kaufen
2 Rundeturmſtr. 2. Arbeit wird ab
Strohhüte
zum Spritzen,
Fantasien, Reiher Ste an
geholt. Poſtkarte genügt. (*11409
vorteilhaftesten im
für Herren, Damen u. Kinder
Ilumengitter für Fenſter, ſowie
Straussf.-Spezialgeschät
Dlana-Saal-Palver
O
darunter Sachen bis zu 10 Mk.
ſämtl. Reparaturen i. Schreiner
Ladenpreis
arbeiten w. angenommen. Schreinerei
zum Streuen,
Aug. Rolle
Schneider, Ecke Grafen- u. Wiesenstr. 9.
Jeder Hut zum Ausſuchen
nicht staubend
Karlsstr. 28½, I. Stock
(*11514
Blumentische auf Lager.
Anfertigen von
nur 50 Pfg.
vorzügliches Glättemittel
werden ſchön gewaſch.
Pleureusen aus
Gardinen geſpannt od. gebügelt
alten Straussfed
billigſt bei (9759s
Blatt zu 50 Pfg
11501
das
Spezial=Haus
Einzel-Verkau
Waschen, Färben Kräusel!
Wäſcherei und Bügelei,
der Federn billigst
5541a)
zu Engros-Preisen.
Lichtenbergſtr. 23, 1. Etage links.
Gelegenheitskäufe
für
wird wie neu ge
Gebräder Vierhelle
Fliecen-Fänger
14 Schuchardstr. 14. (9969a
Stärkwäſche bügelt bei Frau
Schneider, Mühlſtr. 25, I. (*11394id
(Marke Puck)
D ARMSTADT
4½ Ctm
Meter langes,
vorzügliche, langanhaltende Klebekraft, 1
werden billig u. moder
Badeeinrichtung
Schuſtergaſſe 14.
Hüte
(9988a
billigſten Preiſen
(*11160fsi
breites Fangband, liefert zu denkbar
,
angefertigt
Zinkbadewanne, neu lackiert, kupf.
Telephon Nr. 200.
Taunusſtraße 42,
Ofen (Holz= u. Kohlenheizung) mi
GeoFe
Kaiser
inemp=
E
Bringe
Anſchlußröhren, zuſammen, auch
meine Hundeſchererei fehlend
Telephon 1062.
Mühl
Rheinſtraße 5.
ünzeln, billig zu verkaufen
Diwan
Erinnerung. Frau Schuchmann, früh
erverkäufer.
ſt raße 5, part.
(*11512
Nur an Wie
Billig zu verkaufen.
Kleider=
(*11515im
Obmann, Stiftſtr. 91.
für Mark 15 zu
Sofa, 2 ovale Tiſche, Ga=
Vertiko
Chaiſelongue,
Geht Ende Maf
möbel=
ſchrank,
Fahrrad
Zwei gebr.
verkaufen
Kranich=
lerieſtangen wegen Umzut
(*11536
Kaſinoſtr. 21, 1. St.
wagen leer nach Frankfurt
(*11393
ſt einerſtraße 65, part.
billigſt z. vk. Martinſtr. 4. (*11525
Kugelkaffeebrenner
2
billig
ab=
oder wer übernimmt den Um
Georginen= und
Edeldahlien=
noch gut erh. Fahrrad m. Frei
2 Ztr. Kartoffeln zugeber
mit neu ergänzten Kugeln ſtehen
zug einer 3 Zimmerwohn.
dort=
wurzeln, St. 10 Pf., zu verkauf
(Marke Naum.) preiswert z. vi
Eliſabethenſtr. 37, 2. St. (*11425
zu verkaufen Waldſtre=g.(*14423if
Kranichſteinerſtr. 11, II. (*11517imlhin? Offert.u E 29 Exp. (*11262si
1395)
Wenckſtr. 29.
Nummer 99.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913.
Seite 20.
AUr
Für den Feiertags-BedarfllLudwia
Darmstadt
Einsatz-Hemden mit feinen Ripseinsätzen in weiss und gelb Macco
Teppich-Spezial-Abteilung
Einsatz-Hemden porös, in hübschen gestreiften Dessins
Macco-Hemden ohne Einsatz, nur erstklassige Ware
Extra-Angebot
Macco-Unterhosen und Macco-Hautjacken
in kleineren und grösseren
(9917a
leicht und bequem im Tragen.
Zimmerteppichen, Vorlagen,
Läuferstoffen etc.
HEFosonn Darmstau
Axminster Plüsch-Teppich
250X350
200X300
170X240
135X200
Grosse
Ausstattungsgeschäft
Manufaktur- und Modewaren,
Mk. 43.50
Mk. 28.−
Mk. 15.50
Mk. 3.50
Vorlagen Mk. 3.25
Fernsprecher 1074.
Ludwigsstrasse 6.
beste Ware
Ia. Tapestry-Teppiche Brüssel-Imitation
300X400
135X200
170X240 200X300 250X350
Grösse
Mk. 19.50 Mk. 29.75 Mk. 45.− Mk. 75.− Mk. 110.−
Louis Hein
Vorlagen Mk. 3.75, 5.−
Kaſ=Siuschen
Ia. Velour-Teppiche bestes Fabrikat
B 2
250X350 300X400
200X300
135X200
170X240
Grösse
(ev. transportabel) zu leihen oder kaufen geſucht.
Mk. 38.25 Mk. 58.— Mk. 96.50 Mk. 132.-
Mk. 25.25
Vorlagen Mk. 5.75, 6.75
Offerten unter E 60 an die Expedition dieſes
mit eingeknüpfter Franse,
aus-
uee en
(9962imd
Blattes.
Perser Teppich-Imitation
gezeichnete Kopien echter Stücke
Hoflieferant.
Hofmetzger.
250X350 300X400
200X300
Grösse 90X180 110X220 1200270
Schustergasse 19. Fernspr. 278.
126.-
-
29.50
48.−
24.−
76.−
Mk. 16.50
Erstklass. Spezialgeschäft für
7.25, 9.75
Vorlagen Mk.
Kalbs- und Hammelsmetzgerei
für Herren- und Speise-
Ja. Haarbrüssel-Boucle-Teppiche
zimmer besonders geeignet
(8617a
Spezialität:
300X400
200X300
250X350
170X240
H. gehackte Koteletts
Grösse 135X200
Opvenheimer & Co.
Mk. 68.− Mk. 87.-
Stück 20 Pfg., gerollten
Mk. 34.50
Mk. 45.−
Mk. 21.−
Kalbsnierenbraten
Stück
Vorlagen Mk. 6.— per
in allen Größen vorrätig.
Schulstr. 2, Hinterhaus Fabrikgebäude)
Pa. Axminster-Teppiche
Auf Wunsch lasse täglich anfragen.
Täglich frisch:
Wir empfehlen in reichhaltigster Auswahl, bester
Ausmusterungen,
allererster Qualität, vorjährige
Kalbsgekröse, Lungen, Leber etc.
Verarbeitung und tadelloser Passform: 9315sif
für Wohn-, Speise-, Herrenzimmer, Salon
Kundschaft erhält Reklamemarken.
Grösse 200X300
Grösse 170X240
*9
60.
Mk. 55.−,
Mk. 30.−, 35.−
Eleg. Herren- u. Jünguingsanzuge
Grösse 300X400
Grösse 250X350
à Mk. 20.− 25.− 30.− 35.− 40.− 45.−
-
Mk. 130.−
85.−
Mk. 75.−,
Pa. Haarbrüssel Boucle-Teppiche
Bombensicher
bester Qualität, vorjährige Ausmusterungen
Elezante Renhelten in Knldhen-Anzügen
Grösse 300X400
wirkende Radikalmittel gegen
Grösse 250X350
Grösse 200X300
für jedes Alter, in dunkelblauen Stoffen und mo-
Ungeziefer aller Art, als Ratten,
Mk. 80.-
Mk. 60.−
Mk. 39.−
dernen Phantasiegeweben, zu sehr billigen Preisen
Mäuſe, Wanzen, Kopfläuſe
Motten, Ruſſen, Schwaben
Diwan-Vorlagen
Kakerlaken, Ameiſen ꝛc. in Pak.
Grösse 90X180, in Perser-Imitationen und modernen Dessins
und loſe gewogen, empfehlen
Knaben- u. Jünglings-Schulanzüge
Mk. 18,75, 23.50.
(9757a
billigſt
in modernen Ausführungen, von Mk. 4.− an
Gebrüder Vierheller
Einzelne Vorlagen zu besonders billigen Preisen.
Darmstadt
Grosses Lager in
Telephon Nr. 200.
Pelerinen und Rozener Mäntel
Ia Tournay-Velour-Teppichen,
für Herren . . . 5 Mk. 8.- 10.- 12.- 15.- 20.- 25.. Smyrna-Teppichen,
Gut=
z.
ver=
für Knaben u. Jünglinge à Mk. 4.- 6.- 8.- 10.- 12. Teppichen.
erhalt. Sportwagen
kaufen
Georg Paust, Weinbergſtr. 28. (B9929
Läuferstoffe
Heunelten Inl Buakinstoffen
Settet!
für solide Herren- und Knaben-Anzüge und für
für Gänge und Treppen
Damenkostüme, à Mk. 3.— 4.− 5.— u. höher
g ca. 70cm breit ca. 90cm breit
Ia Tapestry-Läuferstoffe St. Mk. 2.10 St. Mk. 3.-
Linoleum-
Ia Haarbrüssel (Boucle) Läufer-Stoffe
u.
Bernstein-
für stark begangene Treppen als Läufer besonders geeignet,
nur neueste Ausmusterungen.
Fussboden-Lacke
Oppenheimer & Co.
ca. 70 cm breit, per Mtr. Mk. 4.50 ca. 90 cm breit, per Mtr. Mk. 7.75
per Kilo 1.20, 150 u. 2 Mk.
bester
Haarvelour-Läuferstoffe qualität
in diversen
Schulstrasse 2, Hinterhaus.
ca. 70 cm breit, per Mtr. Mk. 5.25 ca. 90 cm breit, per Mtr. Mk. 7.75
prachtvollen Farben
in neuesten Streifen-Dessins für Treppen,
Von 12—1½ Uhr geschlossen.
Pa. Cocosläuferstolle vorplätze, Gänge besonders geeignet
Cirinolmas wiedbare
ca. 70 cm breit, per Mtr. Mk. 2.25 ca. 90 cm breit, per Mtr. Mk. 3.—
g uni naturfarbig, uni rot, sowie gemustert
Wachs-Bohnermasse
Cocos-Teppichstolle zum Auslegen für Veranden, Vorplätze ete
Cirine, Parkettrose
Cocosmattenabstreifer
Doppelmatten
Holländer Matten
Parkett-Wachs
Habch Ste Schen einen Sachnur!
rot gerändert
gerändert oder mit modernen
per Stück 40 50 70 Pfg.
Jacquard-Mustern
Stahl-Spähne
wenn nicht, dann bitte um Ihren
per Stück 1.15 1.50 2.— Mk.
Sgeschätzten Besuch, Sie finden bei mir
Terpentinöl, Ferpentinersatz
Cocos- Velourmatten
Cocos-Gittermatten
gerändert od. mit mod. Jacquardmust.
uni naturfarbi
Grösste Auswahl und
Pinsel u. Bürsten
Stück Mk. 2.40 3.60 4.90
per Stück Mk. 1.90 2.65
erstklassige Qualitäten
empfiehlt
in
nur besten Qualitäten
Cocos-Teppiche
Leichte Haarfilz- und
zu billigsten Preisen
in neuesten Dessins und Farbstimmungen.
Strohhüte
50 X350
Grösse 125X200
180X25
200 300
Anton Fischer
Mk. 78.75
Mk. 16.− Mk. 32.−
Mk. 36.− Mk. 56.−
Adler-Drogerie
E 2
in allen Preislagen.
Vertr. des Nordd. Lloyd.
Reste-Verkauf
G. Ph.
Nieder
Frankfurterstr. 12/14.
zu ganz besonders billigen Preisen
Herren-Modewaren
(9996a
toffen
in Tapestry. Velour, Tournay, Velour- und Cocosläuferst
NB. Bitte genau auf meine Firma
für Zimmer und Gangläufer ausreichende Längen.
zu achten.
8342a
Darmstadt, Rheinstr. 12½, Teleph. 1429.
2
Eine Besichtigung meiner Ausstellungs-Erker Zimmer-,
25
Ecke Elisabethenstrasse ist ausserordentlich Johnend.
Poſt.,Kleid f.ſt. Fig, mod. Sommer= 2 gebr. Handmnſch. mit Kaſten
2
ihut, Schuhe (Nr. 38, Bluſ., Wäſcht
1 Tretmaſch. unt. Gar. ſehr b.
Gessese
gewähre auch auf
Bei Kassezahlung
u. dgl. z. vk. Zimmerſtr. 5, II., I. (*11403 zu verk. Hölgesſtr. 3. part. (*11401
(9950
oben angeführte
Preise 3% Skonto.
ffe
7
2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
35 00.
Dienstag. 20. Apeil.
1913.
Steinkollenberugsverein „Merkurs.,
Unſere geehrten Mitglieder werden hiermit dringend zum Beſuch der
Sonntag, den 4. Mai cr., 3/ Uhr nachmittags
Haupt=Verſammlung
auf Dienstag, den 29. April ds. Js., abends 8 Uhr, im „Perkeo”,
veranstalten wir auf der Radrennbahn (Heidelbergerstrasse)
Alexanderſtraße 12, eingeladen.
Tagesordnung:
1. Rechnungsablage.
Grosse
2. Jahresbericht des Vorſitzenden.
3. Neuwahl des Vorſtandes.
Mitteilung über wichtige Veränderungen.
Die Rechnung für das Geſchäftsjahr 1912/13 liegt 8 Tage lang
in unſerem Geſchäftszimmer, Aliceſtraße 25, offen.
(9512ii
Der Vorstand.
au urloter Keinen
Gesangverein Liederzweig
Das Programm enthält:
Donnerstag, den 1. Mai (Himmelfahrttag)
Erst-, Haupt-, Mehrsitzer-, Vorgabe- und
Spaziergang mit Wiusik
Ausscheidungsfahren
durch den Oberwald nach dem Glasberg
ferner:
Abmarsch präzis 2 Uhr vom Hallen-Schwimmbad.
20 km Rennen mit Tandemführung
Bel ungünstiger Witterung Zusammenkunft um 5 Uhr
im kleinen Saal der Turngemeinde (Woogspl.). Der Vorstand.
50 km Mannschaftsrennen nach Art der 6 Tage-Rennen
Motor-Rennen.
Kaufmänniſche Stenographen=Geſellſchaft
e
Vorverkauf und Eintrittspreise siehe Plakate; numerierte Karten nur
„Gabelsberger‟
(Wanderabteilung).
Verkehrsbureau. Mitglieder haben freien Eintritt gegen Vorzeigung
Donnerstag, den 1. Mai (Himmelfahrt)
der Mitgliedskarte.
III. Wanderung
Velociped-Club Darmstadt.
9944ifs)
über Nieder=Beerbach, Ernſthofen, Lichtenberg
nach
Brensbach.
Führer P. Kadel. Marſchzeit 6 Stunden.
(9940
Abmarſch 7 Uhr vom Kapellplatz bezw. 7½ Uhr vom Böllenfalltor.
Freunde und Gönner ſind hierzu freundlichſt eingeladen.
Casino-Restaurant
(für Nichtmitglieder)
Fideriaſel Darmſtadt.
Ecke Rhein- und Neckarstrasse (Eingang Neckarstr.)
Donnerstag, den 1. Mai 1913:
Die erlesensten Naturweine
Die feinste Küche
der Grossh. Hess. Weinbau-Domäne u. Hess. Winzergenossenschaften
Pfungstädter Bier
Münchener Augustinerbräu
Himmelfahrts-Ausflua
NB.
Weinpreisliste gratis. Lieferung aller
Weine
(9306a Telephon 358.
H. Pfeil.
frei Haus an Jedermann.
nach Groß-Zimmern.
Zuſammenkunft 1½ Uhr. Abmarſch 2 Uhr am Ballon=
Ghnrbeie,
Sale=
mons Tochter
Käthe Gothe
platz. Marſchzeit 3 Stunden.
Brauerel zum Muhltal, Eberstadt.
Guſtav, Herzog v.
Einkehr Brauerei „Zum Löwen”.
Taunus
Kurt Ehrle
Den verehrl. Vereinen, Geſellſchaften, Ausflüg=
Prinzeſſin Eveline
Hel. v. Sonnen=
Um zahlreiche Beteiligung wird gebeten.
Fürſt von
Klaus=
ſthal
lern und Paſſanten bringen wir unſere ſchönen
thal=Agordo
Heinrich Hacker
Der Vorſtand.
9971)
Lokalitäten, ſowie unſeren großen, ſchattigen,
Die Fürſtin
Hanna Raffay
Graf Fehrenberg,
parkartigen Garten in empfehlende Erinnerung.
W. Riechmann
Hofmarſchall.
Für eine gute Küche und wohlgepflegte Biere werden
62
Frau v. St. Ge=
wir ſtets Sorge tragen.
(9946a
Tilli Artl.
orges
,
Emil Kroczak
Baron Seulberg.
Paul Eisner
Der Domherr
Paul Peterſen
KabinettsratYſſel
Bürger=Keller
K. Enzbrenner
Erſter (Kammerd.
Frz. Herrmann
Zweit. d. Herzogs
Elitzpolitur
Herm. Knispel
Hofjuwelier Boel
esidenz
für Möbel aller Art.
Dienstag.
Roſa,
Agn. Wisthaler
im Hauſe
Lies= der Frau
Mittwoch Abschieds-Konzerte
Ke-Theater
Em. Mühlpfort
chen, Gudula
Rupolin!
des
je läng. Pauſe.
Nach d. 1. u. 2. Akte
am weissen Turm.
Anerkannt beſtes Mittel,
Preiſe der Plätze:
Salon-Damen-Orchesters
lackierte u. ausgeſchlagene
Proſzeniumsloge 2.05 M., Mittel=
Dir.: Josef Schmiedel.
Möbel zu reinigen und ihnen
loge 2.05 M., Balkonloge 2.05 M.,
Heute letzterTag
den urſprünglichen Glanz
I. Rang 2.05 M., II. Rang 1.05 M.,
Stets freier Eintritt.
wieder zu geben.
Eit
(9758a
Sperrſitz: 1.—13. Reihe 1.55 M.,
In Flaſchen à 80 u. 50 Pfg.
(9943im
1.05 M., Parterre
14.—20. Reihe
ſowie loſe bei
I. Galerie 0.45 M.,
M.,
1.05 A
Leah, die
II. Galerie 0.35 M.
Gebräder Vierheller
Der Verkauf der noch
vorhan=
denen Karten erfolgt an der Tages=
Darmstadt. - Teleph. 200.
kaſſe im Hoftheater am Tage der
Ludwigshöhe.
Verstossene
Vorſtellung, vormittags von 9½
Uhr
Jeden Mittwoch und Samstag
Billiges Hühnerfutter
Anf. 7½ Uhr. Ende gegen 10 Uhr.
nach dem 4aktigen
Weizen= u. Gerſtenabfall, ge=
Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Kur-Konzert.
miſcht, 150 Pfd. zu 10 Mk. m. Sack,
Mittwoch, 30. April. 163. Ab.=Vſt.
Schauspiel
verſendet gegen Nachn. (IV, 83266
Eintritt 30 Pfg. 10 Abonnementskarten (inkl. Steuer) Mk. 2.—
A41. „Manon.” Kleine Preiſe.
Rheinisch-Westfälisch. Geflügelfutter-
Anfang 7 Uhr.
Deborah
ſind zu haben im Verkehrsbureau und an der Kaſſe.
(B3305
Versand Neuß a. Rhein.
Donnerstag, 1. Mai. (Keine
von
Vorſtellung,
Bruteier, rebhuhnſ., Ital., zuverk.
Freitag, 2. Mai. 164. Abon.=
B Neue Ireneſtr. 66, I. I. (*110694sm
Hermann Mosenthal.
Vorſt. C41. Hebbel=Zyklus
I. Abend. „Die Nibelungen”
Großherzogl. Hoftheater
(I. und II. Abteilung). Kl. Preiſe.
Dienstag, den 29. April 1913.
Anfang 7 Uhr. (Vergl. beſ. Anz.
Ab morgen
Samstag, 3. Mai. Außer Ab.
Außer Abonnement.
Rennen
nur 3 Tage
XII. Sonder=Vorſt. „Der
27. Volks-Vorstellung
Barbier von Sevilla.”
zu ermässigten Preisen.
Anfang 8 Uhr. (Zu dieſer Vor=
Die fünf Frankfurter.
ſtellung findet ein Kartenverkauf
Luſtſpiel in 3 Akten v. Carl Rößler.
Wiesbaden
nicht ſtatt.)
Verfemt
Perſonen=
Am Himmelfahrttag bleibt
Fraul Minna Müller=
Die alte
die Tageskaſſe geſchloffen.
Groß. Detektivschauspiel
Rudolph
Gudula
Mittwoch, 30. April u. Donnerstag, 1. Mai (Himmelfahrtstag)
Aus dem Spielplan.
Adolf Jordan
in 3 Akten von (9924
Anſelm,
Sonntag, 4. Mai. 165. Ab.=Vſt.
Guſtav Semler
Nathan,
Anfang 3 Uhr.
Gaumont.
D 42. Neu einſtudiert: „Königs=
Richard Jürgas
Salomon,
(oiche
Gewöhnliche Preiſe.
kinder”.
Kt. Weſtermann
Karl,
Anfang 7 Uhr.
. Franz Schneider
Jakob.
Darmſtädter Tagblatt, Dienstag, den 29. April 1913.
Seiie 22.
AWenstenbenischer Mannegesangoereite
Frankfurt am Main.
Eintrittspreis: Mk. —.30
38
Festplatz-Eröffnung: Freitag, den 2. Mai, abends 7 Uhr.
Kinder unter 10 Jahren die Hälfte.
eee: Konzert in der Bierhalle. eee
—
Samstag, den 3. Mai, 4—7 Uhr und 8—11 Uhr. Eintrittspreis: Mk. 0.50, ab 7 Uhr Mk. 1.
t ausgeführt von dem Muſikkorps des 1. Kurh. Inf.=Reg. No. 81
Grosses Militär=Doppelkonzerl, u. dem Trompeterkorps des 2. Naſſ. Feld=Art.=Reg. Nr. 63, Frankf.
Grosses Prachtfeuerwerk. Bengalische Beleuchtung.
Sonntag, den 4. Mai, 4—7 Uhr, 8—11 Uhr. — Eintrittspreis: Mk. 0.50.
ausgeführt von dem Muſikkorps des 1. Kurh. Inf.=Reg. Nr. 81 und
Grosses Militär-Doppelkonzert, dem Muſikkorps des Leibg.=Inf.=Reg. (1. Großh. Heſſ.) No. 115.
Feenhafte Beleuchtung durch Griech. Feuer u. Leucht=Fontänen in allen Farben.
Montag, den 5. Mai, 3—6 Uhr. — Eintrittspreis: Mk. 1.—
ausgef. von dem Muſikkorps des 1. Kurh. Infant.=Regt. Nr. 81 und
Grosses Militär-Doppelkonzerl, dem Trompeterkorps des Thüringer Ulanen=Regiments Nr. 6
Abends
11 Uhr: Konzert in den Restaurants und Lafé.
8-
Dienstag, den 6. Mai, 5—11 Uhr. — Eintrittspreis: Mk. 1.—, ab 7 Uhr Mk. 0.50.
ausgeführt von d. Muſikkorps des 5. Großh. Heſſ. Inf.=Reg. No. 168
Grosses Militär=Doppelkonzerl, u. d. Trompeterkorps des 2. Naſſ. Feld=Art.=Reg. Nr. 63, Frankf.
Grosse Illumination: Japanischer Frühlings=Abend.
Mittwoch, den 7. Mai, 5—11 Uhr. — Eintrittspreis: Mk. 1.—, ab 7 Uhr Mk. 0.50.
ausgeführt von dem Muſikkorps des 2. Naſſ. Inf.=Reg. Nr. 88 und
Grosses Militär-Doppelkonzert, dem Trompeterkorps des 2. Naſſ. Feld.=Art.=Reg. Nr. 63, Frankf.
Feenhafte Beleuchtung durch Griechische Feuer.
Bombardement von Römischen Lichtsternen in allen Farben.
nnerstag, den 8. Mai, 5—7 Uhr. Eintrittspreis Mk. 1.—
Grosses Militär-Doppelkonzert.
Von 8—11 Uhr:
2
Großes Monſtre=Konzert
ausgeführt von den Muſikkorps des 1. Kurheſſ. Inf.=Regiment Nr. 81, 1. Naſſ. Inf.=Regiment Nr. 87, Inf.=Leib=Regiment
Großherzog (3. Großh. Heſſ.) Nr. 117, dem Trompeterkorps des 2.
Naſſ. Feld=Artillerie=Regiment Nr. 63, Frankfurt.
Grosses Riesen-Brillant-Feuerwerk.
Bengalische Beleuchtung.
Grosse Schlachtenmusik mit Bombardement.
Feuerwerk und Beleuchtungskörper ſind ausgeführt von Kgl. Hof=Feuerwerks=Techniker Wilh. Fiſcher, Cleebronn (Württemberg),
der japaniſche Frühlingsabend von Lodder & Co., Frankfurt a. M.
Auf dem Feſtplatz ſind folgende Reſtaurants in Betrieb: Weinrestaurant (Emil Goll). Café (Wilh. Loebl). Frankfurter
und Münchner Bierrestaurant (Emil Goll).
Die zu den Konzerten gelöſten Dauerkarten berechtigen zum freien Eintritt auf den Feſtplatz für die ganze Dauer des Feſtes
Die für die Einzel=Konzerte gelöſten Eintrittskarten berechtigen nur zum einmaligen freien Eintritt auf den Feſtplatz zur Zeit
des betreffenden Konzertes.
(I,9972
Ziehungs=Liſte
zu der am 26. ds. Mts. vom Chriſtlichen Verein junger Männer,
Relt- u. Fahl Inschtut
hier, Riegerplatz 3, veranſtalteten Verloſung:
5 7 8 36 43 47 51 59 61 63 90 103 13 28 42 55 64 68 70 78 93
Pensions-Stallung
218 27 30 57 58 67 69 73 98 305 7 8 10 13 19 21 26 27 34 54
94 97
Hügelstraße 85:: Telephon 114
65 67 99 426 31 38 48 72 79 93 500 25 52 66 648 79 88 91 705 14
23 37 43 49 65 83 97 819 21 22 24 25 29 45 47 52 67 71 77 86 98 90₰
7 9 13 16 18 31 34 46 47 76 78 87 1011 14 36 40 51 65 66 68 77 90
Reitpferde u. -Unterricht
1107 27 30 33 41 46 52 57 60 64 67 89 95 1210 15 25 39 41 55 56
für Damen und Herren
61 74 75 76 77 81 82 88 91 93 1319 48 49 58 63 65 68 82 88 1401 22
38 39 44 49 51 54 55 63 67 69 74 89 1503 7 18 19 25 38 48 59 65 7
Equipagen
92 1600 3 6 12 15 18 21 44 64 69 86 90 94 98 99 1701 3 6 17 18 21
24 35 39 40 61 62 63 85 88 91 1804 24 53 59 84 94 1904 8 28 32 ₰
ein- und zweispännig jeder Art
e e
39 53 61 88 89 96 99 2001 13 71 74 87 89 2108 23 31 35 46 52 55
und zu allen Gelegenheiten.
57 60 74 79 81 91 93 2212 14 17 36 44 55 56 57 60 2306 10 17 26
29
8456a)
55 65 82 93 2404 13 16 18 22 33 39 42 43 51 55 77 81 84 99.
39 42
Rudolf Reimann.
Die Gewinne bitten wir in unſerem Vereinslokal von vormittags
10—1 und von nachmittags 4—8 Uhr abzuholen. Die bis zum 5. Mar
d. J. nicht abgeholten Gewinne verfallen zu Gunſten des Vereins. (9941
S4e
Bestaurant Stadt Coburg Gute Küche.
Geſchäfts=Eröffnung u.=Empfehlung.
Kwaldstrasse 2, an der Wilhelminenstr. (9511a) Bier vom Fass
Der geehrten Einwohnerſchaft Darmſtadts und Umgebung
zeige ich hiermit ergebenſt an, daß ich das
Reſtaurant Schmitt
Warnung!
Landgraf Philipp-Anlage Nr. 18
Es iſt mir zu Ohren gekommen, daß hier das Gerücht
gegenüber dem alten Bahnhof
ausgeſprengt wird, ich würde über meine Verhältniſſe
übernommen und eröffnet habe.
leben. Ich warne hiermit jedermann, dieſe unwahre Be=
Vier getrennte Räume.
hauptung weiter zu verbreiten. Wenn ich eleganter
auf=
trete, wie manche meiner Kollegen, ſo gebe ich deshalb
Grosser Saal, ſehr geeignet für Vereine, Hochzeiten uſw.
keineswegs mehr aus, im Gegenteil, ich verſtehe es z. B.
Herrlicher, prachtvoller Garten.
mir für wenige Pfennige wöchentlich ein wunderbau
Auswahlreiche Speisekarte zu zivilen
Preisen-
elegantes, prächtig glänzendes Schuhwerk zu erhalten,
weil ich ſeit Jahren nur Schuhereme Erdal dazu ver=
Heute Dienstag abend ab 6 Uhr:
wende. Möge Jeder ſo ſparſam ſein wie ich.
Bratwürste mit Erbsenpüree und Kraut.
II,9919)
Eusebius Merzelbacher.
Morgen Mittwoch vormittag:
Wellfleiſch,
nachmittag u. abend:
*
e
Heleienen entſcſe han
1 Kriegshund
ſchönen Kopfalat, Spinal
e
e
metzelsuppe.
14
4 Jahre alt, ſehr wachſames und
Rhabarber u. Spargel, ganz friſch
kluges Tier, umſtändehalber zu ver=
und billiger wie auf dem Mark
(*11540
Zu gütigſtem Beſuche ladet höflichſt ein
kaufen Hochſtr. 45, I
(B977:
Mollerſtraße 36. (*11529
C. Neumann, Reſtaurateur.
zu verk.
Kotorrad, ſtark, im. Seiten=
Friſchmelkende Ziege
(*11411
M wagen gef., gut erh., billig
Näh. Roßdörferſtr. 32, Htb., 1 Tr. r.
z. vk. Wittmannſtr. 3, 2. St. (B9979
Nummer 99.
olympiu
hedrer
Darmstadt
2 Rheinstrasse 2.
Programm
v. 29. April bis inkl. 2. Mai1914
will dünner
Leo
werden
Hervorragende Komödie
von Gaumont.
Hart
Raupach
Ein Drama aus dem
Künstlerleben.
Hauptdarsteller:
Harry Liedke
vom Deutschen Theater, Berlin,
Motto:
Lieb’ ist ein solch gefährlich Gift,
Wenn sie recht in das Herze trifft,
Dass sie brennet durch Mark u. Bein
Wie der Donner durch Stahl u. Stein,
Bis sie erlangt, was sie erwählt,
Oder sich selbst zu Tode quält.
Ich und mein Hund
Humoreske.
Die Liebe eines
Blumenmädchens
Tiefergreifendes Drama.
Flüsse und Wasserfälle
in der Niedernormandie
Herrl. Naturaufnahme.
Das Kind d. Zirkusclown
Ergreif. spannend. Drama.
Das Neueste
aus aller Welt.
(9980
nebir
Gebr. Kohlenbadeofen Wanne
bill. abzugeb. Installationsgeschäft,
Niederramſtädterſtr. 51.
(*1142
Guterh., duntelbl. Kinderwagen
11391oi
zu verkaufen
Beſſungerſtr. 99, I., links.
Wenig gebr. Waſchmaſchine
(Volldampf) zu verk. (*11416
Inſelſtr. 19, Hth. 2 St.
GunstigeGelegennelt.
Hochfeines Pianino
Feurich
Königl. Sächs. Hofpianofabrik,
Mk. 395. (8858a
Karl Arnold‟
Pianogrosshandlung
Ecke Erbacherstrasse.
ittagstisch
Fleisch u. veg. Kost von
60 Pf. b. M. 1.— im Abonn.
bendtisch
Fleisch u. veget. Kost v.
A
50 Pf. b. 70 Pf. im Abonn.
Auschauk des brühmten
:: Wormser Weinmostes::
Kein Frinkzwang. 1
Reform-Restaurant
Alexanderstrasse 4. 1. Stock.
G