Abonnementspreis
Inſerate
176. Jahrgang
monatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
wärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
tnren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
L. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
ſchriebenen Tagenwird nicht übernommen.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 22 Seiten.
Das Wichtigſte vom Tage.
Dr. Filchner iſt, einer Meldung aus Buenos=Aires
zufolge, von ſeiner Südpolexpedition
zurückge=
kehrt. Er entdeckte ein neues Land, das er König
Luitpoldland nannte.
uf dem franzöſiſchen Dampfer „Maſſéna”
explodierte bei Toulon das Dampfreſervoir
der Hauptmaſchine, wodurch 8 Mann getöt et wurden.
ie Agence Havas wird von maßgebender ruſſiſcher Stelle
ermächtigt, die Nachricht von der Ankunft des
ruſ=
ſiſchen Großfürſten und Thronfolgers
in Mentone kategoriſch zu dementieren.
Franzö=
ſiſche Blätter halten dagegen die Meldung aufrecht.
ie Balkandelegierten beſchloſſen in der
Mon=
tags=Sitzung der Londoner
Friedenskonfe=
enz, die Arbeiten der Konferenz zu
ſuspen=
dieren. Die nächſte Sitzung findet vorausſichtlich am
Donnerstag oder Freitag ſtatt.
Letzte Nachrichten ſiehe Seite 5.
Tageskalender zur Geſchichte der
Befreiungskriege.
Sanuar 1813: Yorck erſcheint mit 50 Huſaren in
Königs=
berg.
Nur Beſetzung des-Auswärtigen
Imen
*⁎* Die Ernennung des Botſchafters in Rom, von
ſgow, zum Staatsſekretär des Auswärtigen Amtes
hinte inſofern keine Ueberraſchung hervorrufen, als der
knannte auf der Liſte derjenigen, die für den Poſten
serſehen ſein ſollten, an erſter Stelle ſtand. Ueber den
ſerdegang des neuen Staatsſekretärs haben wir bereits
ſſichtet, woraus ſich ergab, daß Herr v. Jagow ſeinen
ſlomatiſchen Außendienſt zum größten Teil in Rom
tichtet hat, wo er viermal, zuſammen etwa zwölf
Ihre, tätig war. Man kann es deshalb verſtehen, wenn
jetzt dem Rufe nach Berlin nicht allzu freudigen Herzens
figt und nur ungern von einer ihm liebgewordenen
Wir=
gsſtätte ſcheidet.
Man hat es in der Preſſe als auffällig bezeichnet, daß
ſe Perſönlichkeit an die Spitze des Auswärtigen Amtes
ſit, die während ihrer Laufbahn den Balkan nicht kennen
ernt hat, der jetzt im Vordergrunde der europäiſchen
Plitik ſteht und vorausſichtlich auch noch geraume Zeit
en wird. Das iſt wohl richtig, aber ſpäter werden
Eerlich andere Teile der Welt das internationale
Inter=
iſſ hervorragend beſchäftigen, und man kann doch nicht
verlangen, daß der Leiter unſeres Auswärtigen Amtes
Made dort perſönliche Erfahrungen geſammelt hat,
wo=
ſich das jeweilige Intereſſe richtet, denn heute iſt es
MBalkanhalbinſel, morgen vielleicht Oſtaſien und
über=
legen der amerikaniſche Kontinent uſw. Es darf auch
t vergeſſen werden, daß Herr v. Jagow in Rom, wo
um den Dingen am Balkan von jeher mit reger
Auf=
inkſamkeit folgte, denſelben gegenüber auch nicht
welt=
ſſiund geblieben iſt, wie er ja während ſeiner Tätigkeit
Avortragender Rat im Auswärtigen Amte gleichfalls
ſillegenheit hatte, unſerer Geſamtpolitik näher zu treten.
Aller Vorausſicht nach werden in den nächſten Jahren
füder internationalen Politik noch manche Probleme
ge=
werden müſſen, wie z. B. das chineſiſche, das
ägyp=
tüe und das perſiſche — alles ebenſo wichtige wie
ſchwie=
r Aufgaben, bei denen die deutſchen Intereſſen kräftig
tübertreten ſind. Da hinzu kommt noch, daß der größte
unſerer Tarifverträge mit dem Auslande demnächſt
achuft und erneuert werden muß, was immer höhere
Morderungen an das diplomatiſche Geſchick des Leiters
ulres Auswärtigen Amtes ſtellt. Gerade wirtſchaftliche
Figen ſpielen ja heutzutage eine ſo große Rolle in den
liſten ationalen Beziehungen, daß ſie für letztere vielfach
achlaggebend ſind. Dies wird auch dem neuen
Staats=
ſichtär nicht fremd ſein, und er wird ſich hoffentlich als
doſkrechte Mann erweiſen, der keine ſchwankende, ſondern
eeſ feſte und dabei doch maßvolle internationale Politik
weolgt und dabei auch den wichtigen wirtſchaftlichen
Eſſtreſſen unſeres Vaterlandes gerecht zu werden vermag.
Deutſchland und die chineſiſche
Sechsmächteanleihe.
*⁎* Der deutſche Erfolg bei den ihrem Abſchluß nahen
Verhandlungen über die große chineſiſche Anleihe von 25
Millionen Pfund Sterling wird von offiziöſer Seite
her=
vorgehoben und betont, eine erfreuliche Anerkennung der
Bemühungen der deutſchen Gruppe um das
Zuſtande=
kommen der Anleihe und der Bedeutung Deutſchlands für
den chineſiſchen Geldmarkt liege darin, daß der Deutſche
Romp als Ratgeber in den chineſiſchen Staatsdienſt trete.
Er werde als deutſcher Beamter und Vorſtand für das
Kontrollamt in Peking ausſchlaggebenden Einfluß auf
deſſen Gebahrung und Organiſation haben. Mit Romp
trete übrigens zum erſtenmal ein Deutſcher in die Reihe
der Ausländer, die als Beamte und Organiſatoren
chine=
ſiſcher Behörden nicht nur die wirtſchaftlichen und
politi=
ſchen Erforderniſſe Chinas klarzulegen, ſondern auch für
die Möglichkeiten ihrer Befriedigung mit zu ſorgen haben.
In Herrn Romp ſei ein Deutſcher für die wichtige
Stel=
lung gewonnen worden, der als Finanzmann und Kenner
Chinas längſt unangefochtenen Ruf beſitze.
Zur Förderung des Abſchluſſes des
Anleiheabkom=
mens haben die ſechs Mächte in der Frage der
Entſchä=
digung der Ausländer für Verluſte während der
Revo=
lution ſich verpflichtet, nicht auf ſofortige Zahlung zu
dringen; eine gemiſchte Kommiſſion ſoll ſpäter die
Be=
träge der Entſchädigungen feſtſetzen, und die Mittel für
ihre Bezahlung werden wahrſcheinlich aus einer
Er=
gänzungsanleihe genommen, denn die chineſiſche
Re=
gierung lehnt es ab, Entſchädigungen aus der
Sechsmächte=
anleihe ſelbſt zu bewilligen. Die ſtrittigen Punkte ſollen
am 10. d. M. in London einer Konferenz der beteiligten
Banken unterbreitet werden. Nach deutſchoffiziöſer
Auf=
faſſung bietet der bisherige Verlauf der Verhandlungen
alle Ausſicht, auch etwa eintretender neuer Schwierigkeiten
Herr zu werden und die chineſiſchen Geldbedürfniſſe der im
Intereſſe der wirtſchaftlichen Geſundung und
Auf=
ſchließung des Landes notwendigen Befriedigung
zuzu=
führen.
Deutſches Reich.
— Der Reichstag tritt heute, Mittwoch, nach den
Weihnachtsferien wieder zuſammen. Auf der
Tagesord=
nung der erſten Sitzung ſteht die ſozialdemokratiſche
In=
terpellation über den Wagenmangel der Eiſenbahn im
rheiniſch=weſtfäliſchen Grubengebiet — ein Gegenſtand,
der auch im preußiſchen Landtage ſchon ausführlich
be=
ſprochen worden iſt. Neben dem Etat wird der Reichstag
u. a. noch das Petroleum=Monopol, das Poſtſcheckgeſetz,
das Geſetz über vorübergehende Zollerleichterungen und
die Frage der Beſitzſteuer zur Deckung der
Wehrvorlagen=
koſten zu erledigen haben.
— Botſchafter von Jagow verläßt am 8.
Ja=
nuar Rom, um in Berlin das Staatsſekretariat zu
über=
nehmen und kehrt ſpäter noch einmal nach Rom zurück, um
dem König ſein Abberufungsſchreiben zu überreichen.
— Zur Konferenz der Finanzminiſter
wird der Köln. Ztg. aus Berlin gemeldet: Ueber die
Kon=
ferenz der Finanzminiſter werden in einigen Blättern
ganz irrige Anſichten geäußert. Man ſtellt es ſo dar, als
wäre es Aufgabe der Konferenz geweſen, über die
Beſitz=
ſteuerfrage endgültige Beſchlüſſe zu faſſen, und als wäre
die Konferenz an dieſer Aufgabe geſcheitert. In
Wirk=
lichkeit hat es ſich bei der Zuſammenkunft nur um eine
Beſprechung der verſchiedenen bei der Löſung des
Beſitz=
ſteuerproblems in Frage kommenden Geſichtspunkte
ge=
handelt. Die Ausſprache bildet die notwendige
Grund=
lage für die weiteren Arbeiten des Reichsſchatzamtes. Von
Beſchlüſſen oder Abſtimmung konnte nach Lage der Dinge
keine Rede ſein.
Das Reichstheatergeſetz. Die zwiſchen
den beteiligten Faktoren geführten Verhandlungen laſſen
erkennen, daß eine Einigung über den Entwurf eines
Reichstheatergeſetzes ſchon in allernächſter Zeit zu
er=
warten iſt. Den Verhandlungen über die ſtrittigen Fragen
des Entwurfs der Reichsregierung im Reichsamt des
Innern, bei denen Geheimrat Landmann den Vorſitz
führte, wohnten Vertreter des preußiſchen
Kultusmini=
ſteriums, des Handelsminiſteriums, des
Juſtizminiſte=
riums, des Miniſteriums des Innern, des Miniſteriums
der öffentlichen Arbeiten, ſowie des Reichsjuſtizamtes bei.
Bühnenvereine wie Bühnengenoſſenſchaft waren durch
ihre bekannteſten Mitglieder vertreten.
In einer der wichtigſten Streitfragen wurde eine
Einigung erzielt. Die Vertreter des Bühnenvereins
er=
klärten ſich bereit, der Beſtimmung zuzuſtimmen, wonach
in Zukunft den Schauſpielern die hiſtoriſchen Koſtüme auf
Koſten der Bühnenleitung gelieſert werden ſollten. Eine
längere Debatte entſpann ſich über die Frage der
Engage=
mentsverträge Die Konferenz einigte ſich dahin, daß in
Zukunft alle Verträge ſchriftlich niedergelegt werden ſollen.
Die Kündigungsfriſt bei Verträgen unter einem Jahre
Dauer wurde auf fünf Monate bemeſſen Auch in der
Frage, in welcher Weiſe in Krankheitsfällen zu verfahren
ſei, wurde eine Einigung erzielt. Zu den weiteren
Be=
ſprechungen, die ebenfalls im Reichsamt des Innern
ſtatt=
finden ſollen, werden Artiſten und Muſiker hinzugezogen
werden, damit die Reichsregierung in die Lage verſetzt
wird, auch deren Anſichten kennen zu lernen. Wie
ver=
lautet, beabſichtigt die Regierung allerdings nicht, ein
be=
ſonderes Reichstheatergeſetz einzubringen, ſondern ſie wird
ſich damit begnügen die einſchlägigen Beſtimmungen in
einer Novelle zur Gewerbeordnung zu ſammeln.
— Geſetzliche Regelung des Verkehrs
mit Luftfahrzeugen. Die Verhandlungen über
die Frage einer geſetzlichen Regelung des Verkehrs mit
Luftfahrzeugen, die im Reichstagsgebäude unter dem
Vorſitz des Direktors im Reichsamt des Innern Dr.
Le=
wald ſtattfanden, erſtreckten ſich insbeſondere auch auf die
Erörterung, in welchem Umfange eine Prüfung der
Luft=
fahrzeuge und deren Führer geboten erſcheine.
— Zur Verbeſſerung des
Eiſenbahn=
verkehrs. Ein Nachtragsetat für das Rechnungsjahr
1912 wird dem preußiſchen Abgeordnetenhauſe gleichzeitig
mit dem neuen Etat am Mittwoch vorgelegt werden. Der
Nachtragsetat fordert die Summe von 60 900000 Mk. In
der Hauptſache handelt es ſich um Forderungen zur
Be=
ſeitigung der Verkehrskalamitäten im rheiniſch=
weſtfäli=
ſchen Induſtrierevier. Gefordert werden Mittel zum
Ausbau vorhandener Linien, zum Bau neuer
Umgehungs=
linien und zur Vermehrung der Güterwagenparks. Durch
dieſe Maßnahmen hofft die Eiſenbahnverwaltung allen
in den letzten Monaten lautgewordenen Wünſchen gerecht
werden zu können. Der Nachtragsetat ſetzt ferner die
Summe von 2 094000 Mk. aus für Zuwendungen an das
Eiſenbahnperſonal, das durch den Wagenmangel im
Weſten der Monarchie und ſeinen Begleitumſtänden in
den letzten Monaten dienſtlich überlaſtet war. Die
ge=
ſamte Summe des Nachtragsetats ſoll nicht durch Anleihe
gedeckt werden, ſondern wird vollſtändig dem
Ausgleichs=
fonds der Eiſenbahnverwaltung entnommen werden, der
bekanntlich große Ueberſchüſſe aufweiſt.
Ausland.
Frankreich.
Im Miniſterrat hat Präſident Falliéres das
Dekret unterzeichnet, wodurch Senat und Kammer als
Nationalverſammlung für den 17. Januar nach Verſailles
einberufen werden zur Wahl des neuen Präſidenten der
Republik. Miniſterpräſident Poincaré erſtattete Bericht
über die auswärtige Lage.
Portugal.
Neues Miniſterium. Aus Liſſabon wird
ge=
meldet, daß es Antonio Joſé d’Almeida gelungen ſei, ein
Miniſterium zu bilden. Das Programm ſei Diſziplin in
der Armee, Toleranz im bürgerlichen Leben und
Verbeſſe=
rung der finanziellen und wirtſchaftlichen Lage.
Vereinigte Staaten.
Taft in ſeinem neuen Wirkungskreis.
Nach dem Ablauf ſeiner Präſidentſchaft wird Taft, wie
jetzt feſtſteht, ſeinen Wohnſitz in New=Haven in
Connecti=
cut nehmen, wo er bekanntlich am Yale=College einen
Lehrſtuhl annimmt. Taft ſoll die ſogen. Kent=Profeſſur
erhalten. Die Vorverhandlungen ſind beendet; bei der
nächſten Verſammlung der Univerſitätsbehörden wird
Taft offiziell der Antrag gemacht werden, dieſe Profeſſur
zu übernehmen. Außerdem bereitet Taft Vorleſungen
über internationales Recht und Verfaſſungsrecht vor;
dieſe Kollegs wird der künftige Profeſſor in der
Univerſi=
tät und in der juriſtiſchen Hochſchule halten, wo er den
Rang eines ordentlichen Profeſſors einnehmen wird. Mit
der Kent=Profeſſur iſt für Taft ein feſtes Einkommen von
20000 Mk. verbunden, außerdem aber wird ihm von der
Univerſität noch ein Profeſſorengehalt ausgeſetzt werden.
Japan.
Europa=Reiſe des Mikado. Die Zeitung
Mimiſhima bringt die Meldung, der Kaiſer von Japan
werde demnächſt eine längere Reiſe nach Europa antreten.
um die verſchiedenen Souveräne zu beſuchen. Der Mikado
plane bereits ſeit längerer Zeit dieſe Reiſe, die er an Bord
eines Kriegsſchiffes unternehmen werde. Es wäre das
erſte Mal, daß ein Kaiſer von Japan eine Europareiſe
an=
trete, da es dem bisherigen Gebrauch entſpricht, daß der
Mikado das Land nicht verlaſſen dürfe.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 8. Januar.
Hofball. Im Alten Palais fand geſtern abend der
erſte Hofball in dieſem Jahre ſtatt, zu dem das
Groß=
herzogspaar über 300 Einladungen hatte ergehen laſſen.
Außer hieſigen und auswärtigen Fürſtlichkeiten und
Standesherren waren geladen: die Miniſter, die oberſten
Hofchargen und zahlreiche Offiziere hieſiger Regimenter.
Die Räume des Alten Palats, beſonders das
Treppen=
haus und die Räume, in denen ſpäter geſpeiſt wurde,
waren mit Blumen und Pflanzen aus den Treibhäuſern
der Hofgärtnerei Roſenhöhe prachtvoll und in
verſchwen=
deriſcher Fülle geſchmückt. Der Ball begann um 8 Uhr.
Das Großherzogspaar beteiligte ſich mehrfach am Tanze.
Nach 12 Uhr ſpeiſten die Ballteilnehmer in den
verſchie=
denen Räumen verteilt. Die Ball= und Tafelmuſik ſtellte
die Kapelle des Leibgarde=Regiments unter
Obermuſik=
meiſter Hauske.
In den Ruheſtand verſetzt haben Se. Königl.
Hoheit der Großherzog den Bahnhofsvorſteher in
der Heſſiſch=Preußiſchen Eiſenbahngemeinſchaft Friedrich
Jacki zu Mannheim=Neckarſtadt auf ſein Nachſuchen
und ihm aus dieſem Anlaß das Silberne Kreuz des
Ver=
dienſtordens Philipps des Großmütigen mit der Krone
verliehen; ferner den Werkmeiſter Friedrich Stürtz zu
Darmſtadt und ihm das Ritterkreuz 2. Klaſſe des
Ver=
dienſtordens Philipps des Großmütigen verliehen.
Ordensverleihung. Seine Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Großh. Kammerherrn und
Kreisrat Freiherrn Schenck zu Schweinsberg
in Alzey das Hofdienſtehrenzeichen für 25 Dienſtjahre
verliehen.
Dem Wirklichen Geheimerat Krug von Nidda,
der am 1. Januar in den Ruheſtand getreten iſt, wurden
der „Darmſt. Ztg.” zufolge, der Königlich Preußiſche
Kronenorden 1. Klaſſe und der Kaiſerlich Ruſſiſche St.
Annen=Orden 1. Klaſſe verliehen.
Erledigte Stelle. Eine mit einem
katho=
liſchen Lehrer zu beſetzende Lehrerſtelle an der
Ge=
meindeſchule zu Dienheim, Kreis Oppenheim. Mit
der Stelle iſt Organiſtendienſt verbunden.
* Perſonalnachrichten der Eiſenbahndirektion Mainz.
Ernannt: die komm. Eiſenbahnaſſiſtenten Philipp
Schmitt in Darmſtadt=Oſt, Baumann in Eberſtadt zu
Eiſenbahnaſſiſtenten; Eiſenbahngehilfe Köhler in König
zum Eiſenbahn=Unteraſſiſtenten. Verſetzt:
Eiſen=
bahn=Betriebsingenieur Hallſtein von Darmſtadt nach
Mainz; techniſcher Eiſenbahn=Oberſekretär Kratz von
Mainz nach Darmſtadt zwecks Wahrnehmung der
Ge=
ſchäfte eines Betriebsingenieurs beim Betriebsamt 3;
Bahnhofsvorſteher Ußner von Sprendlingen=Buchſchlag
nach Mainz; Oberbahnaſſiſtent Krüger von Darmſtadt=
Oſt als Bahnhofsverwalter nach Sprendlingen (
Buch=
ſchlag); die Eiſenbahnaſſiſtenten Dipell von
Zwingen=
berg nach Niederſtein, Krauſe von Dornberg=Groß=Gerau
nach Völpke, Fornoff von Darmſtadt nach Dornberg=
Groß=Gerau; die Lokomotivführer Schmitt von
Frank=
furt a. M., Schreiber von Hanau, Sautier von Worms
nach Kranichſtein; der Lokomotivheizer Siebert von
Mainz nach Kranichſtein; Maſchiniſt bei elektr. Anl. Raiß
von Wiesbaden nach Darmſtadt; der Eiſenbahngehilfe
Röder von Egelsbach mach Darmſtadt; die Weichenſteller
Brückbauer von Bensheim nach Darmſtadt, Ebert 2 von
Zwingenberg nach Eberſtadt, Ameis von Bensheim
nach Darmſtadt; der Rottenführer Schüßler
von Eberſtadt nach Darmſtadt; der Bahnſteigſchaffner
Birx von Darmſtadt nach Biebrich; der Bahnwärter
Gan=
zert von Guſtavsburg nach Darmſtadt. Penſioniert:
Weichenſteller Jakob Freund in Kranichſtein; der
Bahn=
ſteigſchaffner Johannes Winter in Darmſtadt; der
Bahn=
wärter Philipp Roos in Darmſtadt. Belohnungen
und Auszeichnungen: Seine Königl. Hoheit der
Großherzog von Baden haben verliehen: das
Verdienſt=
kreuz des Ordens vom Zähringer Löwen: dem
Ober=
eiſenbahnſekretär Gerhard Gramlich in Darmſtadt.
g. Strafkammer. Eine verwickelte
Wechſel=
geſchichte beſchäftigte geſtern die Strafkammer als
Be=
rufungsinſtanz. Angeklagt war ein hieſiger Kaufmann
K. der Untreue. Er war in erſter Inſtanz vom
Schöffengericht freigeſprochen worden und auf die
amts=
anwaltliche Berufung hatte ſich nun die Strafkammer
mit der Anklage zu befaſſen. Einem Eiſenbahnbeamten
S hatte der Angeklagte vor einiger Zeit aus
Gefällig=
keit 100 Mark gegen Akzept verſchafft. Als S. nun
wie=
der wegen Krankheit in ſeiner Familie Geld benötigte,
wandte er ſich wiederum an K., der ihm auch verſprach,
einen Wechſel über 150 Mark unterzubringen. Auf ſeine
Anfrage, ob er ſchon Geld habe, antwortete K. ſtets, der
Wechſel ſei noch nicht untergebracht, trotzdem er das Geld
bereits im Beſitz hatte. Der Wechſel ging dann in Proteſt,
wurde gegen S. eingeklagt und dieſer mußte die Koſten
und die Wechſelſumme zahlen, trotzdem er nichts von
dem Geld erhalten hatte. Der Angeklagte behauptet nun,
der Wechſel ſei von dem Zeugen S. aus Gefälligkeit
ge=
geben worden, der ihm eine größere Summe ſchulde
Das Gericht kommt zu der Ueberzeugung, daß der
An=
geklagte wohl nicht von Anfang die Abſicht gehabt hat,
das geſamte Geld zu behalten, bezw. den Zeugen S. um
dieſe Summe zu ſchädigen, und beſtätigte deshalb
die Entſchetdung der erſten Inſtanz. — Des
weiteren kam die am Samstag vertagte Strafſache gegen
den 46jährigen Metzger Jakob Schenkel aus
Sand=
hofen, jetzt in Lampertheim wohnhaft, zur Verhandlung.
Die erneute Zeugenvernehmung ergab lediglich, daß der
der Unterdrückung einer Urkunde reſp. des Betrugs
be=
ſchuldigte Angeklagte einen guten Leumund hat. Der
geſchädigte Zeuge Dernburg beſtätigt nochmals unter
ſei=
nem Eide, daß Schenkel ihm zunächſt 600 Mark für
gelie=
erte Waren ſchuldete. Schenkel bezahlte hiervon zunächſt
550 Mark. Zu den reſtlichen 50 Mark kamen dann noch
ür ſpätere Lieferungen 186,90 Mark. Als er am 24.
Sep=
ember zum Angeklagten kam, erſuchte ihn dieſer, über den
Reſtbetrag eine Quittung zu ſchreiben. Als er dies
ge=
an hatte, nahm Schenkel die Quittung an ſich und mit
den Worten: „So, ich habe meine Quittung und Sie Ihr
Geld” wies er ihm die Tür. Schenkel bleibt dabei, daß
er die Reſtſumme in zwei Raten Anfang und Ende Juli
oder Anfang Auguſt bezahlt habe. Ausweislich der
Tagebücher des Zeugen iſt Zeuge aber während dieſer
Zeit gar nicht in Lampertheim geweſen. Das Gericht
verurteilt den Angeklagten wegen Betrugs zu 300
Mark Geldſtrafe, die eventl. mit 60 Tagen
Gefäng=
nis zu verbüßen ſind.
A Vom Großh. Hoftheater. Heute geht als erſte
Vor=
ſtellung im Rahmen des hiſtoriſchen Poſſen=Zyklus
L’Ar=
ronge=Moſers „Der Regiſtrator auf Reiſen”
neueinſtudiert in Szene. Das Abonnement iſt an dieſem
Abend aufgehoben, es gelten die ermäßigten
Volksvorſtel=
lungspreiſe. Beginn der Vorſtellung halb 8 Uhr. Am
Donnerstag findet die fünfte Sonder=Vorſtellung ſtatt.
An dieſem Abend, zu dem Karten nicht erhältlich ſind,
gelangt Schönthans Luſtſpiel „Der Raub der
Sabi=
nerinnen” zur Aufführung. Anfang 8 Uhr. Die
nächſte Wiederholung von Karl Rößlers erfolgreichem
Luſtſpiel „Die fünf Frankfurter” iſt für Freitag
als 94. Abonnementsvorſtellung, Buchſt. D. 23, angeſetzt.
Am Samstag wird der hiſtoriſche Poſſen=Zyklus mit einer
Aufführung des unverwüſtlichen Schwankes „Robert
und Bertram” in neuer ſzeniſcher Gewandung
weiter=
geführt.
* Im Hotel Zur Traube haben Wohnung genommen:
Fürſt zu Leiningen mit Familie und Dienerſchaft, Fürſt
zu Stolberg=Roßla und Diener, Fürſt und Fürſtin
Löwen=
ſtein=Wertheim=Roſenberg und Bedtenung, Graf Kuno zu
Stolberg=Roßla mit Familie und Bedienung, Graf und
Gräfin Kielmannsegg, Graf und Gräfin zu Solms=Laubach
und Bedienung, Erbmarſchall Ludwig Riedeſel Freiherr
zu Eiſenbach, Freiherr Wambolt von Umſtadt mit
Fa=
milie und Bedienung, Geheimer Kommerzienrat
Valcken=
berg aus Worms, Prinzeſſin Reuß, Kloſter Arnsburg.
* Bank für Handel und Induſtrie (Darmſtädter Bank).
Die Direktion in Berlin gibt bekannt, daß Herr Geheimer
Kommerzienrat K. F. Hedderich in Darmſtadt infolge
ſeines vorgeſchrittenen Alters aus der von ihm durck
Jahrzehnte bekleideten Stellung als Mitglied des
Vor=
ſtandes ausgeſchieden iſt. Die Leitung der
Haupt=
niederlaſſung zu Darmſtadt wurde vom 1.
Ja=
nuar 1913 ab den Herren F. von Heſſert, bisher
Groß=
herzoglich Heſſiſcher Oberſtaatsanwalt in Darmſtadt, und
H. Brink übertragen, als deren Stellvertreter Herr L.
Neuz fungiert. Die Firma der Hauptniederlaſſung zu
Darmſtadt kann gezeichnet werden von zwei der
vorge=
nannten Herren gemeinſchaftlich oder von jedem von ihnen
zuſammen mit einem der Prokuriſten.
C. Nach der letzten Volkszählung gab es im
Groß=
herzogtum Heſſen 36 433 Perſonen über 70 Jahre.
Hier=
von kamen 14680 auf Starkenburg, 10721 auf Oberheſſen
und 11032 auf Rheinheſſen. Dies ergibt auf 1000
Ein=
wohner ſolche über 70 Jahre in Oberheſſen 69,3,
Rheinheſſen 57,7 und Starkenburg 49,7. Oberheſſen zählt
alſo relativ die meiſten alten Leute, während
Starken=
burg an letzter Stelle ſteht. Nimmt man dagegen die
Altersklaſſe von 90 Jahren und höher für ſich allein, ſo
figuriert darin Rheinheſſen mit 78 Perſonen gegenüber
76 in Starkenburg und 55 in Oberheſſen. In dieſer
Klaſſe ſteht alſo Rheinheſſen abſolut und relativ obenan.
* Seinen 80. Geburtstag feiert der hieſige Bürger
Herr Hermann Stade, Wilhelmſtraße 10, am Freitag,
den 10. Januar.
11. Vorbereitungskurſus für die theoretiſche
Meiſterprüfung im Handwerk. Anläßlich der
nun=
mehr im Frühjahr ſtattfindenden außerterminlichen
Meiſterprüfung im Handwerk wird der
Ortsgewerbe=
verein zu Darmſtadt in der Zeit vom 22. Januar bis
März d. J. einen 11. Vorbereitungskurſus für dieſelbe
abhalten. Derſelbe ſoll 6 Wochen hindurch Mittwoch=
und Samstag=Nachmittags von 2 bis 5 Uhr ſtattfinden,
um auch den auswärtigen Teilnehmern den Beſuch zu
ermöglichen. Gegenſtände des Unterrichts ſind aus der
Geſetzeskunde die Hauptbeſtimmungen der
Gewerbe=
ordnung über den Gewerbebetrieb, die Beſchäftigung
von Arbeitern und Lehrlingen, Geſellen= und
Meiſter=
prüfungen, ſowie die damit verbundenen Vorrechte, die
Organiſation des Handwerks uſw.; ferner die
Beſtim=
mungen über Gewerbegericht und die Grundzüge der
Arbeiterverſicherungsgeſetzgebung. Die Prüflinge werden
weiter eingeführt in Buch= und Rechnungsführung,
Zweck und Weſen derſelben, ſowie die Art und Weiſe
der Verbuchungen, ſie erhallen praktiſche Uebungen in
der gewerblichen Buchführung und in der
Kalkulation=
weiter werden die allgemeinen Gründzüge der
Wechſel=
lehre, ſowie des Scheckverkehrs ꝛc. gelehrt. Die
bis=
herigen Vorbereitungskurſe haben ſich bewährt, da di
vorgenannten Lehrgegenſtände für die theoretiſche
Meiſter=
prüfung vorgeſchrieben ſind und ohne ausreichende
Kennt=
niſſe das Beſtehen der Meiſterprüfung ausgeſchloſſen iſt.
Es iſt auch nicht jedem Prüfling möglich, ſich ohne jede
Hilfe in den umfangreichen Stoff einzuarbeiten. Zur
Teilnahme werden ſowohl männliche wie weibliche
Gewerbetreibende (ſelbſtändig oder unſelbſtändig)
zu=
gelaſſen.
nn. Die ordentlichen Meiſterprüfungen für den Herbſt
1912 der Provinz Starkenburg ſind jetzt
be=
endigt, ſo daß die feierliche Ueberreichung der
Meiſterbriefe an die beſtandenen Prüflinge am
Sonntag, den 12. Januar dieſes Jahres, in Darmſtadt
ſtattfinden wird. Angemeldet hatten ſich 105 Prüflinge,
von denen 81 die vorgeſchriebene geſetzliche
Meiſter=
prüfung beſtanden haben, und zwar 6 Bäcker, 2
Buch=
drucker, 10 Damenſchneiderinnen, 4 Friſeure, 1 Glaſer, 1
Maler und Lackierer, 1 Maurer, 1 Maſchinenſchloſſer,
2 Mechaniker, 2 Metzger, 8 Portefeuiller, 2 Polſterer und
Dekorateure, 1 Tapezier, 6 Schloſſer, 5 Schmiede, 6
Schnei=
der, 4 Schreiner, 5 Schuhmacher, 3 Spengler und
Inſtalla=
teure, 2 Spengler, 1 Steindrucker, 1 Wagner, 1 Weißbinder
und Lackierer, 2 Weißbinder, 1 Weißbinder und Maler,
1 Dekorationsmaler und 2 Zimmerer. Dabei ſei darauf
hingewieſen, daß nur noch bis zum 1.
Okto=
ber 1913 die Meiſterprüfung ohne den
Nach=
weis einer ordnungsmäßig beſtandenen Geſellenprüfung
abgelegt werden kann.
Vor rag. Man verweiſt nochmals auf den heute
abend ſtattfindenden Vortrag des Herrn Dr. A. Ritter
aus Mainz. Es dürfte vielleicht von Intereſſe ſein, zu
erfahren, daß Herr A. Ritter ſich auch als Schriftſteller
und Dichter einen geachteten Namen erworben hat,
Sein bekannter Roman: „Das Nibelungenjahr,
Kultur=
roman aus der Zeit der Hohenſtaufen” iſt im
ver=
floſſenen Jahr bereits in zweiter Auflage erſchienen.
(Zum Vortrag ſiele Anzeige.)
* Gartenbauverein Darmſtadt. Morgen, Donnerstag,
findet eine Hauptverſammlung ſtatt, bei der Herr Lehrer
Preſſer, über „Verſuchsgarten und Arbeitsverſuche‟
ſprechen wird. (Näheres im Anzeigenteil.)
* Der Verband für Jugendwohlfahrt und
Jugend=
fürſorge in der Stadt Darmſtadt erläßt Einladung zur
Zur Pſychologie der Träume.
*⁎* Die neueſten Forſchungen über die
Pſychologie des Traumes ſtellt der Leiter der
ſychologiſchen Abteilung an der Univerſität London
William Brown, in einem Aufſatz des Strand
Maga=
zins zuſammen, wobei er beſonders die Theorien der
deutſchen Gelehrten Scherner und Freud berückſichtigt.
Das Stoffliche unſerer Träume ſtammt aus
Erinne=
rungen an vergangene Erfahrungen; am häufigſten
tau=
hen Erlebniſſe der frühen Kindheit in den dämmernden
Viſionen des Schlafes auf. Häufig ſind die Ereigniſſe
des Traumes uns ganz fremd, aber genaue Nachforſchung
kann doch erweiſen, daß ſie erlebte Dinge widerſpiegeln.
Ein intereſſantes Beiſpiel dafür erzählt Delboeuf. Im
Jahre 1862 träumte er, daß er zwei Eidechſen im Schnee
fand ſie aufnahm, wärmte und in einem Loch in einer
Mauer verbarg, wobei er ihnen als Nahrung ein
beſtimm=
tes Farnkraut hinlegte, das er im Traum deutlich mit dem
botaniſchen Namen Asplenium ruta muralis belegte. Beim
Erwachen konnte er ſich nicht erinnern, daß er jemals den
Namen des Farnkrautes im Traum gehört hatte. Sechzehn
Jahre ſpäter geriet ihm zufällig das Herbarium eines
Freundes unter die Hände, in dem unter dem
betreffen=
den Farrenkraut der lateiniſche Name von ſeiner Hand
geſchrieben ſtand. Er hatte zwei Jahre vor dem Traum
einem Freunde das Herbarium eingerichtet. 15 Jahre
nach dem Traum entdeckte er die Geſchichte von den zwei
Eidechſen in einer alten Zeitſchrift vom Jahre 1861, ſo
daß er alſo nun die Erinnerungsbilder auf ihre wahre
Urſache zurückführen konnte.
Charakteriſtiſch für die Träume iſt es, daß Vorfälle
durch ſie wieder erweckt werden, die im alltäglichen Leben
als völlig unbedeutend erſcheinen und daher gar nicht
be=
merkt werden. Auf dieſer Tatſache beruht die Theorie,
daß das Träumen der Weg ſei, durch den der Geiſt die
unwichtigſten Ereigniſſe des Tages ausſcheidet, die, wenn
ie in der Erinnerung blieben, ihre normalen Funktionen
ſtören könnten. Eine beſondere Eigenſchaft der
Träum=
iſt die außerordentliche Schnelligkeit, mit der ſie ablaufen
Der Bruchteil einer Sekunde kann für einen langen und
kom lizierten Traum genügen. Das klaſſiſche Beiſpiel
dafür iſt ein Traum, den Maury berichtet. Er träumte
daß er in Paris zur Zeit der Revolution lebte; nach vieler
Abenteuern und Bildern, die an ihm vorüberzogen, wurde
er verhaftet, vor das Revolutionstribunal gebracht
ver=
nommen und zum Tode verurteilt. Von einer zahlloſen
Menge gefolgt, wird er zum Schaffott geführt, der Henker
bindet ihn feſt, das Beil ſauſt nieder, er fühlt ſeinen
Schlag und — wacht auf, in Angſtſchweiß gebadet: die
Stange des Bettvorhanges iſt ihm auf den Nacken
ge=
fallen. Es iſt wahrſcheinlich, daß der ganze lange
Traum durch dieſen äußeren Reiz hervorgerufen wurde
und ſich in dem Moment abſpielte, der zwiſchen dem
Nie=
derfallen der Stange und dem Erwachen des Träumenden
lag. Andererſeits hat man aber auch beobachtet, daß die
Vorgänge des Traumes ſich in ihrem Verlauf dem Reiz,
der das Erwachen hervorruft, anpaſſen. Hildebrandt gibt
dafür drei Illuſtrationen, die zeigen, wie das Ertönen
eines Weckers auf den Träumenden wirkt. Er träumt,
daß er am Oſtermorgen, in Feiertagskleidung, das
Gebet=
buch in der Hand, durch eine ſchöne Frühlingslandſchaft
wandelt; er gelangt vor eine liebliche Dorfkirche, und wie
er in den Hof tritt, vernimmt er den leiſen Klang der
Oſterglocken. Auf einmal aber gehen dieſe hellen, zarten
Töne in ein ſchrilles Gebimmel über: die Weckuhr miſcht
ſich mit ihrem Lärm darein. Aehnlich iſt es mit einer
Schlittenfahrt, bei der der Träumende zuerſt nur das
leiſe Läuten der Glöckchen hört, das jäh in das grelle
Raſſeln des Weckers übergeht. In einem dritten Traum
befindet er ſich mit der Familie beim Eſſen, das
Dienſt=
mädchen tritt mit einem Berg von Tellern ein; er ruft ihr
zu: „Vorſicht, Sie werden hinfallen!” die Teller ſtürzen
zu Boden, und ihr krachendes Geklirr klingt fort in dem
Wecker, der ihn aus dem Schlaf ſtört.
Man hat auf experimentellem Wege unterſucht, welche
Empfindungen ſolch äußere Reize im Traum hervorrufen
Maury kitzelte mit einer Feder einen Schlafenden an
Lip=
pen und Naſe; dieſer träumte von einer ſchrecklichen
Mar=
ter, bei der ihm eine Gipsmaske auf das Geſicht gelegt
und fortgeriſſen worden war, ſo daß die Haut mit
ab=
ging. Einem anderen Schläfer ließ man Waſſer auf die
Stirn tropfen. Er träumte, er ſei in Italien und ſchwitze
furchtbar; doch ſchloß ſich die angenehmere Vorſtellung
daran, daß er, um ſeinen Durſt zu ſtillen, weißen Wein
von Orvieto trank. Bei der Deutung der Träume iſt
da=
her der Aufwachreiz ſtets zu beachten, doch muß er in
Einklang gebracht werden mit der Gemütslage des
Träu=
menden.
Konzerte.
*. Das vierte Konzert der
Großherzog=
lichen Hofmuſik am Montag wurde mit Max
Regers Opus 123, „Konzert im alten Stil für Orcheſter „
eröffnet. Es iſt gewiß für viele intereſſant geweſen, zu
erfahren, wie Max Reger im alten Stil komponiert. Stil
und Technik ſind ja zwei verſchiedene Dinge, und wenn
der Komponiſt ſich hier im Stil, dem Aufbau und der
muſikaliſchen Charakteriſtik äußerlich an alte Vorbilder
— gemeint iſt wohl Händel — angeſchloſſen hat, ſo bleibt
die Technik doch ſeine eigene, und ſie iſt doch gerade das
Charakteriſtiſche an dem Werke, das geeignet iſt, ein ſtarkes
Intereſſe zu erwecken. Die beiden Allegroſätze tragen ein
ausgeſprochen RegerſchesGepräge. Vondieſenbeiden Sätzen
gebt ſich der ernſte und feierliche Largoſatz charakteriſtiſch
und wirkungsvoll ab. Unter Herrn Hofrat de Haans
energiſcher Leitung erfuhr die Kompoſition eine
tempe=
ramentvolle Wiedergabe, fand aber nicht den lebhaften
Beifall beim Publikum, den die Regerſchen
Kompoſitio=
nen ſonſt zu ernten pflegen.
Der Violoncellvirtuoſe Herr Profeſſor Hugo
Becker aus Berlin, der immer jung bleibende Meiſter
eines Inſtruments, ſpielte als erſte Nummer
Konzert=
für Violoncell in H-moll mit Orcheſterbegleitung von
Anton Dvorſchak, deſſen aus einem reichen Gefühlsleben
quellende muſikaliſche Schönheiten und tonliche
Har=
monien dem Künſtler Gelegenheit boten, die ganze Seele
ſeines Spiels zu entfalten und ſeine Zuhörer durch ſeine
Kunſt gefangen zu nehmen, während die techniſch
vollendete Wiedergabe der Sonate mit
Klavierbegleit=
ung des alten italieniſchen Meiſters Benedetto Marcello
zugleich ein muſikaliſches Intereſſe erweckte, die aber auch
durch die Kompoſition an ſich ſehr wohl intereſſieren
konnte. Als erbetene Zugabe ſpielte der Künſtler Adagio
von Tartini. Die Begleitung der erſten Nummer durch
die Hofkapelle und der zweiten durch Herrn Hofrat
de Haan verdienen beſonderes Lob. Die ſchön und
temperamentvoll geſpielte Ouvertüre zu Webers
„Euryanthe” beſchloß das Konzert.
Mitgliederverſammlung im Herrſchaftsſaale des
Städti=
ſchen Saalbaus am Mittwoch, den 15. Januar,
nachmit=
tags 5 Uhr. Auf der Tagesordnung ſtehen: 1.
Mitteilun=
gen; 2. Wohnungsfürſorge, eine Aufgabe für Frauen
(Referent: Frl. Dr. Kröhne, Wohnungs=Inſpektorin
in Worms); 3. Ausſprache.
Abtrag des alten Bahndammes. Wie man
uns mitteilt, wird in den nächſten Tagen mit dem
Erd=
abtrag des alten Bahndammes zwiſchen Rheintor und
Bismarckſtraße begonnen werden. Die möglichſt raſche
und unbehinderte Durchführung der
Erdabtragungsarbei=
ten, die mittels maſchineller Kraft bewirkt werden ſoll,
macht die polizeiliche Sperrung des proviſoriſch
angeleg=
ten Fußwegs zwiſchen Bleichſtraße und Griesheimer Weg
auf kurze Zeit notwendig. Dieſe Maßnahme erſcheint
verſtändlich, wenn man bedenkt, daß die Erdabfuhr
mit=
tels Eiſenbahnzügen erfolgt, die fraglichen Uebergang
ſtändig paſſieren müſſen. Es ſteht zu hoffen, daß jetzt das
letzte Hindernis für die endgültige Durchführung der
Bismarckſtraße und vor allem der Bleichſtraße in
kürze=
ſſter Zeit beſeitigt ſein wird.
LK. Pferde= und Fohlenauktion in Darmſtadt. Die
Landwirtſchaftskammer veranſtaltet Ende Februar 1913
in Darmſtadt ihre zweite Pferde= und Fohlenauktion,
auf welcher nur Pferde und Fohlen heſſiſcher Landwirte
zugelaſſen werden. Die Beſtimmungen für die Auktion
owie die Anmeldeformulare verſendet die
Landwirt=
ſchaftskammer in Darmſtadt. Schlußtermin für die
An=
meldungen iſt der 8. Februar.
Beſitzwechſel. Das Haus zum Alleinbewohnen,
Hermannsſtraße 39, Herrn Karl Friedrich Mahr
ge=
hörend, ging zu dem Preis von 97000 Mk. an einen
Herrn aus Freiburg, B., über. Der Abſchluß geſchah
durch das Immobiliengeſchäft von C. W. Braun,
Martinſtraße.
3.
Karnevalgeſellſchaft Narrhalla: Die einzige
große Damen= und Herrenſitzung der
Kar=
nevalgeſellſchaft Narrhalla am Sonntag, den 12. Januar.
wird aller Vorausſicht nach die hervorragendſte
Veran=
taltung der Karnevalſaiſon 1913 werden. Da wegen
der Kürze der diesjährigen Karnevalzeit eine zweite
Sitzung vollſtändig ausgeſchloſſen iſt, haben Redner und
Liederdichter ihr beſtes gegeben, um dieſe eine Sitzung
durch die Güte des Gebotenen ſo glanzvoll zu geſtalten,
daß ſie vollauf entſchädigen wird für eine zweite Sitzung.
Allerdings iſt durch die Fülle des vorliegenden
Stof=
fes das Programm außerordentlich umfangreich und
reichhaltig geworden, ſo daß pünktlich um 7 Uhr
1 Minuten begonnen und ohne Pauſen durchgetagt
wer=
den muß, damit, was allſeitig gewünſcht wird, um 11 Uhr
11 Minuten die Sitzung beendet ſein und das Tanzbein
geſchwungen werden kann. Dazu kommt das Debut des
reuen Präſidenten Albert Supp, den der Ehrgeiz
ſelbſtverſtändlich nicht ruhen laſſen wird, mit möglichſt noch
mehr poetiſchem Schwunge und ſchlagfertigem Humor das
Szepter zu führen, wie es ſo lange Jahre vor ihm der
Ehrenpräſident Max Anſpach getan, der dem neuen
Lei=
ter der Geſchicke des Darmſtädter Karnevals übrigens
ra=
tend und tatend im Elferrat zur Seite ſitzt. Der Elferrat
iſt wieder durch Zuwahl bewährter Kräfte ergänzt
wor=
en und an der Vorbereitung der Sitzung wird mit allen
Dräften gearbeitet. Der Vorverkauf iſt bereits eröffnet
ſſiehe Plakate und Anzeigen), und es empfiehlt ſich, da
orausſichtlich der Andrang ſehr groß ſein wird, ſich
bal=
digſt mit Karten zu verſehen. Numerierte Sitzplätze
wer=
den nur in beſchränkter Anzahl ausgegeben.
Liedertafel. Es wird verwieſen auf die im
eutigen Anzeigenteil enthaltene Notiz, betr.
Masken=
hall der Liedertafel,
* Schneller Tod. Bei Ausübung ſeines Dienſtes
wurde ein in Beſſungen wohnhafter älterer
Schutz=
mann auf ſeinem Patrouillengange von einem Schlag
anfalle betroffen; mittelſt Rettungswagens in das
Städtiſche Krankenhaus verbracht, konnte nur der bereits
eingetretene Tod feſtgeſtellt werden.
Wie uns weiter mitgeteilt wird, handelt es ſich um
den Schutzmann Block. B. war 53 Jahre alt, hat eine
beinahe elfjäbrige Militärdienſtzeit abgeleiſtet und iſt
um 3. April 1888 bei der hieſigen Schutzmannſchaft
ein=
getreten. Er hat ſonach als Schutzmann eine beinahe
25 jährige Dienſtzeit zurückgelegt. Schutzmann Block,
welcher ſtets dem 5. Polizeirevier zugeteilt geweſen iſt,
war allgemein beliebt und geachtet.
Hotel Heß. Heute nachmittag findet wieder von
3—6 Uhr Kaffeekonzert ſtatt. Herr Kapellmeiſter Otto
hat mit ſeinem Soliſten=Enſemble ein ſehr ſchönes
Pro=
gramm zuſammengeſtellt. U. a. bringt das Programm:
Schöne Galathee, Frühlingslied von Gounod, Wotans
Abſchied und Feuerzauber, aus der Walküre von Wagner.
American Bio bringt ab heute ein neues
künſt=
leriſches Programm, welches jeder Geſchmacksrichtung
Rechnung tragen dürfte. Im Mittelpunkt des Intereſſes
ſteht ein ganz neues zweiaktiges Drama aus dem jüngſten
Balkankriege: „Ins Herz getroffen”. Sämtliche anderen
Stücke ſind ſehr lehrreich, angenehm und unterhaltend.
(Siehe Anzeige.)
* Roßdorf, 7. Jan. Die Firma Georg Keil,
elektro=
techniſches Inſtitut, Darmſtadt, hatte im Saale des
Gaſt=
hauſes „Zur Traube” eine größere Zahl
landwirtſchaft=
licher und hauswirtſchaftlicher Apparate zur Ausſtellung
gebracht. Im Anſchluß an einen klaren, leicht
verſtänd=
lichen Vortrag des Herrn Profeſſors Kemmer=
Darm=
ſtadt wurden die Maſchinen und elektrotechniſchen
Appa=
rate durch Herrn Keil in Tätigkeit vorgeführt. Der
elek=
triſche Strom wurde durch eine Lokomobile mittels
Dynamomaſchine, welche im Hofe aufgeſtellt war,
her=
geſtellt. Das ganze Haus ſtrahlte im Glanze elektriſchen
Lichtes, der Saal prangte in feſtlichem Schmuck. Im
zweiten Teil der Vorführungen wurden mit einem höchſt
praktiſch konſtruierten Epidiaſkop eigener Erfindung
Vil=
der, Anſichtskarten, Porträts, Gebrauchsgegenſtände,
ſo=
wie Taſchenmeſſer, Tiſchglocke, Goldſtück, Schlüſſelbund
und dergleichen auf einen Projektionsſchirm oder auch
an die Decke projiziert. Die Erläuterung hierzu hatte
Herr Gewerberat Wagner übernommen. Es wurde
ferner elektriſch gebügelt, gekocht und gebraten. Die in
kurzer Zeit bereiteten Speiſen wurden in Verſuchsproben
den Intereſſenten dargereicht und als fehr ſchmackhaft
be=
funden. Die Handwerker=Zentralgenoſſenſchaft, A.=G.,
Darmſtadt, hatte die Bäcker=, Fleiſcher= und
landwirt=
ſchaftlichen Maſchinen zur Vorführung in dankenswerter
Weiſe leihweiſe zur Verfügung geſtellt.
Pfungſtadt, 7. Jan. Die Verſteigerungen
des Kiefernſtammholzes aus dem hieſigen
Stadtwalde haben begonnen. Die erſte Verſteigerung
ergab gegen das Vorjahr einen erheblichen Mindererlös.
Für 239 Stämme wurden 4334 Mark vereinnahmt, was
einem Durchſchnittspreis von 24,25 Mark für den
Feſt=
meter gleichkommt, während im vorigen Winter 28 bis
40 Mark für mittlere und gute Qualität pro Feſtmeter
bezahlt wurden. Weitere Verſteigerungen, wobei
ins=
geſamt 508 Kiefernſtämme ausgeboten werden, finden
Mitte dieſes Monats ſtatt. — Die frühere Kaminskyſche
Zigarrenfabrik wurde von den Gebrüdern Georg und
Wilhelm Stetter von hier zum Zwecke der fabrikmäßigen
Herſtellung von Mützen und Stoffhüten angekauft.
Eine nicht unerhebliche Zunahme der Hunde läßt
die Anmeldung zur Hundeſteuer für unſere Gemeinde
er=
kennen. — Bei einer kinematographiſchen Vorführung
ent=
ſtand Kurzſchluß, wodurch in einem Teile der Stadt
die elektriſchen Lampen erlöſchten
Heppenheim, 7. Jan. Die Goldfunde, über die
wir berichteten, ſcheinen ſich nicht als ſehr
reich=
haltig herauszuſtellen. Aller Wahrſcheinlichkeit nach
handelt es ſich, wie das M. J. ſchreibt, um Ablagerungen
des Stadtbachs, vielleicht auch des Hambachs, die
mög=
licherweiſe in früheſter Zeit einen anderen Lauf hatten,
als heute. Bezeichnend iſt es, daß es in der Umgebung
Heppenheims eine Quelle gibt, die den Namen
Gold=
brunnen” führt. Die bisherige fachmänniſche Unterſuchung
ergab wohl Spuren von reinem Gold neben
Glimmer uſw., das Vorkommen von Gold iſt jedoch
ſo geringfügig, daß eine Ausbeutung unlohnend
er=
ſcheint.
Heubach i. O., 7. Jan. Zu dem Eiferſuchts
drama wird noch mitgeteilt, daß Peter Zieres, ein
Junggeſelle, in gemeinſamem Haushalt mit ſeinem
Bru=
der, dem Beigeordneten, Gaſtwirt und Metzger Johannes
Zieres in dem von den Eltern ererbten Hauſe lebt. In
dem Geſchäft war auch die jetzt zirka 23 Jahre alte Marie
Hofferberth ſeit zirka 5—6 Jahren beſchäftigt. Zieres und
die Hofferberth ſtanden ſeit Jahren in intimen
Bezieh=
ungen, die aber anſcheinend in der letzten Zeit etwas
ge=
trübt waren. In dem Hauſe verkehrte ſchon längere Zeit
der verletzte Jakob Wolf, der ſich in dem Geſchäft und
beſonders auch bei dem Fuhrwerk behilflich zeigte. Er iſt
zu der Hofferberth in nähere Beziehungen getreten, und
vor wenigen Tagen haben ſich beide verlobt und in zwei
Wochen ſollte die Hochzeit ſein. Peter Zieres hat nun in
der letzten Zeit anſcheinend aus Zorn über dieſe
Verlob=
ung ſich mehr wie ſeither dem Trunke ergeben und
zeitweiſe große Erregung gezeigt. Am Samstag abend,
als Wolf mit dem Fuhrwerk von einer Fahrt aus Groß=
Umſtadt zurückkehrte, gab Z. auf Wolf, den er erſt
freund=
lich begrüßt hatte, aus nächſter Nähe einen Schuß ab, der
die Lunge durchbohrte. Dann eilte er in die Wohnung
des Mädchens, das ſich bei ſeiner verheirateten Schweſter
aufhält und verſuchte, auch ſie zu erſchießen. Hierauf
ging er wieder nach Hauſe und legte ſich ins Bett, den
Revolver neben ſich, vor dem Bett ein mächtiger, von ihm
ſelbſt auf den Mann dreſſierter Bernhardiner, jeden
be=
drohend, der ſich näherte. Dem Bürgermeiſter ſelbſt hielt
Zieres den geſpannten Revolver entgegen. Erſt Sonntag
früh gelang es zwei Gendarmen auf friedliches Zureden,
zuerſt den Revolver zu beſeitigen und dann Zieres
feſt=
zunehmen, der ſich ſchließlich gefügig zeigte. Er kam in
das Unterſuchungsgefängnis nach Groß=Umſtadt. Z. wird
als vermögender Mann geſchätzt. Ohne Frage hat er die
Tat aus Furcht, das Mädchen jetzt ganz zu verlieren, in
nervöſer Ueberreizung begangen. Es bleibt abzuwarten
wie weit Sachverſtändige und Gericht ihn mit Rückſicht
auf ſeine häufige Trunkenheit für die Tat verantwortlich
machen. Der Zuſtand des Verletzten gilt als
lebens=
gefährlich.
Mainz, 7. Jan. Zu dem folgenſchweren Streit
in Mombach, der mit dem Tode des 22 Jahre alten
Artilleriſten Schmelzer von der 6. Batterie des
Fuß=
artillerie=Regiments Nr. 3 hier endete, iſt noch
nachzu=
tragen, daß im Laufe des heutigen Tages noch drei
an dem Streit beteiligte Burſchen verhaftet
wur=
den, ſo daß jetzt im ganzen 10 der Tat Verdächtige
hin=
ter Schloß und Riegel ſitzen. Es iſt ſchwer, den
Revol=
verhelden feſtzuſtellen, der den tödlichen Schuß abgegeben
hat, da von mehreren Seiten drei ſcharfe Schuſſe
abgegeben wurden und die Tat in der dunklen
Torhalle der Wirtſchaft erfolgte. Der
Hauptver=
dacht richtet ſich gegen den 22 Jahre alten, verheirateten
Arbeiter Strauß, einen ſehr übel beleumundeten
Bur=
ſchen, der auch tatſächlich geſchoſſen hat und mit ſeinen
zwei Brüdern verhaftet iſt. Die an dem Streit beteiligte
Geſellſchaft, durchweg junge Rowdies im Alter von 20
bis 23 Jahren, ſteht hier in ſehr üblem Rufe und hat der
Polizei ſchon wiederholt ſehr ſchwer zu ſchaffen gemacht
und auch ſchon früher nach derſelben geſchoſſen. Der
er=
ſchoſſene Soldat hatte ſich mit zwei Kameraden im
Tanz=
lokale „Zur Krimm” wo ſchon oft derartige rohe
Streitig=
keiten ſich ereigneten, beim Tanze beluſtigt und ſoll hierbei
eine Tänzerin ohne jede Abſicht etwas angeſtoßen haben.
Obwohl er ſich ſofort höflich entſchuldigte, fing der
Tän=
zer der Perſon zu ſchimpfen an und wurde auch bald
gegen den Soldaten handgreiflich. Alle drei Soldaten
wurden mun wie auf Kommando von der Bande
angefal=
len und aus dem Lokal in den Hof gedrängt, wo
Schmel=
zer den tödlichen Schuß mitten ins Herz erhielt, ſo daß
er ſofort zuſammenbrach und auf dem Transport zum
Krankenhauſe ſtarb. Der Schuß war nach dem
gerichts=
ärztlichen Befund direkt tödlich. Die Leiche wies auch ſehr
ſtarke Schwellungen am Hinterkopfe auf, die anſcheinend
von wuchtigen Schlägen mit Biergläſern herrühren.
Geſtern nachmittag traf eine militäriſche Kommiſſion zur
Leichenbeſichtigung und Feſtſtellung des
Tatbe=
ſtandes hier ein.
Mainz, 7. Jan. Leutnant Kettler vom
Fuß=
artillerie=Regiment Nr. 18 hat heute nacht in ſeiner
Woh=
nung am Stephansberg durch einen Schuß in den
Mund Selbſtmord verübt. Kettler iſt der Sohn
des früheren Mainzer Stadtkommandanten General
Kett=
ler, der jetzt in Wiesbaden wohnt. Die Urſachen, die zu
der Tat Veranlaſſung gaben, ſind bisher unbekannt.
Worms, 7. Jan. Wie vielfach anderwärts, ſo hat
ſich auch für die Landgemeinden des hieſigen
Kreiſes ein gemeinnütziger Bauverein
ge=
bildet, der die Errichtung geeigneter Wohnungen für den
Kleinbürger= und Arbeiterſtand erſtrebt. In einer Reihe
von Gemeinden hat der Verein bereits ſeine Tätigkeit
be=
gonnen oder wird es in nächſter Zeit tun. Die Mittel
zur Ausführung werden meiſtens von der
Landesver=
ſicherungsanſtalt in Darmſtadt zu billigem
Zinsfuß zur Verfügung geſtellt. — Mittels Lyſols
vergiftet hat ſich geſtern abend die 63 Jahre alte
Witwe eines Fuhrmanns in ihrer Wohnung in der
Philoſophenſtraße. Die Frau zeigte in letzter Zeit Spuren
von Schwermut und hat die Tat zweifellos in einem
ſolchen Anfall verübt. — In letzter Nacht wurde in der
Kämmererſtraße gegenüber dem Hotel Hartmann eine
große Erkerſcheibe vorſätzlich
zertrüm=
mert. Als Täter wurden zwei Arbeiter ermittelt und
vorläufig feſtgenommen. Sie wurden ertappt, als ſie
ge=
rade daran waren, noch zwei weitere Scheiben
einzutreten. Von Ausführung der letzteren
Be=
ſchädigung konnten ſie rechtzeitig abgehalten werden.
Ober=Ingelheim, 7. Jan. Wie verlautet, hat Dr.
Kirſch=Puricelli die Abſicht, den den beiden
Ingelheim gehörenden Wald im Hunsrück für
1½ Millionen Mark zu kaufen. Käme der Verkauf
zuſtande, ſo hätten die Gemeinden einen Fonds, aus
Feuilleton.
* Kalkbrot, eine neues Gebäck. In den Münch. Neucſt.
Nachrichten veröffentlicht Dr. Ernſt Frank folgende
Mit=
teilungen über ein neues hygieniſches Gebäck
die in den weiteſten Kreiſen bekannt zu werden verdienen.
Die Firma Seidel will in den nächſten Tagen auf
Ver=
lanlaſſung des Münchener Hygieniſchen
In=
tituts eine neue Brotſorte, weiß und ſchwarz, auf den
Narkt bringen, deren Zuſammenſetzung in gewiſſer
Hin=
ſicht eine völlige Umwälzung in der Broternährung
be=
euten kann. Aus zahlreichen Aufſätzen über zweckmäßige
ind wohlfeile Ernährung, die in den letzten Jahren ſtetig
zunehmender Teuerung an dieſer Stelle erſchienen ſind,
viſſen die Leſer, daß der menſchliche Körper zu ſeinem
Aufbau und ſeiner Erhaltung außer dem Waſſer vor
llem Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate braucht, daneben
ber auch eine Reihe von Mineralſalzen, unter denen
B. das Kochſalz einen ſehr wichtigen Beſtandteil des
Blutes ausmacht und dem Körper auch in völlig
genügen=
der Menge zugeführt wird. Ein anderer Mineralſtoff, der
Kalk, iſt jedoch bei weitem nicht zureichend in unſerer
Nahrung vertreten, obwohl Kalk für jeden Zellkern unſeres
körpers ein unerſetzlicher Schatz iſt und nicht nur Knochen
und Zähne, ſondern auch Herz, Lunge, Leber, Nieren und
ſerven ſehr kalkbedürftig ſind und bei unſerer
gewöhn=
ichen gemiſchten Koſt leicht der Kalkarmut und dem
Kalk=
hunger verfallen. zumal in Krankheitszuſtänden. Fleiſch
kartoffeln und Bier, jene Nahrungsmittel, mit denen gar
nancher vor allem ſeinen Körper „heizt” ſind ſehr
kalk=
nin, mit Brot und Obſt ſteht es wenig beſſer, und als
alkreich kann man höchſtens Milch und Eier, dann Kraut
nd Salat, Wurzeln und Spinat bezeichnen. Mancherlei
Leiden, beſonders Nervoſität, Schlafloſigkeit und
Er=
nüdungszuſtände, ſind ſehr oft auf nichts anderes als auf
ungenügende Kalkzufuhr zurückzuführen und
verſchwin=
en, ſobald der Mangel der Nahrung an Kalkſalzen
be=
ſoben wird. Dieſe Einſicht hat zwei Münchener Hygie
ſiker, die Profeſſoren Emmerich und Loew, beide Schüler
Pettenkofers, ſchon vor längerer Zeit zu Unterſuchungen
darüber veranlaßt, wie dem chroniſchen
Kalk=
mangel in unſerer Nahrung abzuhelfen ſei, und dieſe
Unterſuchungen haben jetzt dazu geführt, einen Verſuch
mit beſonders hergeſtelltem Kalkbrot zu machen.
In=
deſſen gab es da eine Schwierigkeit zu überwinden. Die
Kalkverbindung, die für dieſen Zweck in erſter Linie in
Betracht kommt, das Chlorkalzium, ſchmeckt ſtark bitter.
Es durfte dem Brot alſo nur ſoviel Kalk zugeſetzt werden,
daß ſein Geſchmack dadurch nicht verändert wurde, und
andererſeits wollte man darnach trachten, das ſo
ge=
wonnene Kalkbrot nicht zu verteuern. Dieſes Kalkbrot —
das man vielleicht beſſer Kalziumbrot nennen
würde, um die vielen Menſchen unangenehme Gedanken
verbindung mit Mörtelkalk nicht aufkommen zu laſſen —
wird auf die Weiſe bereitet, daß man erſt eine
zehnpro=
zentige Löſung von kriſtalliſiertem Chlorkalzium herſtellt
und von dieſer Löſung 120 Kubikzentimeter, alſo nicht
ganz einen Achtel Liter, je einem Kilogramm Mehl zuſetzt
während man zugleich den Waſſer= und Salzzuſatz um das
gleiche Quantum verringert. Dadurch erhält man ein
un=
gewöhnlich kalkhaltiges Brot, das den vierfachen
Kalk=
gehalt des gewöhnlichen Brots hat und von ihm im
Ge=
ſchmack faſt gar nicht unterſchieden iſt. Das dem Brotteig
beigemiſchte Chlorkalzium ſetzt ſich zu äußerſt fein
ver=
teilten Kalziumſalzen um, die vom Körper leicht
aufge=
ſogen und ihrer Beſtimmung in den Zellkernen zugeführt
werden. Selbſtverſtändlich hat jeder Bäcker das Recht,
Kalziumbrot zu backen.
Der Einzug der Frühlingsmode. Während wir
noch immer auf den Winter warten, hält in der
ſchnell=
lebigen, frühfertigen Mode der Frühling ſchon ſeinen
Einzug. Allerdings nicht bei uns, wo ſich die lichten
Farben und die leichten Stoffe noch nicht hervorwagen
dürfen, ſondern im ſonnigen Süden, an der Riviera,
wo die eleganten Damen und die großen Schneider eine
Generalprobe der neueſten Schöpfungen abhalten. Wie
man im Auguſt in den vornehmen Seebädern den Effekt
der Herbſtmoden bereits zu ergründen ſucht, ſo läßt man
jetzt an der Riviera die erſten Boten der Frühlingstoi
letten erſcheinen, bevor ſie endgültig auf das Programm
geſetzt werden. Die heitern Farben, die diesmal Dame
Mode auf ihrer Palette hat, ſind zarter und verlockender
denn je. Beige, die verſchiedenſten Nüancen des
Korallen=
rot, Grau in allen Tönen und Lindengrün ſind die
be=
liebteſten Akzente des neuen Kolorismus. Sie machen
ung, dieſe verſchwebenden Frühlingsfarben, und eine
pikante Note entſteht noch dadurch, daß die Kleider mit
langen gleichfarbigen Mänteln zuſammen getragen werden,
die mit ſchwarzer Seide oder ſchwarzem Mouſſelin beſetzt
ſind. Den pikanten Faxbenkontraſt erhöhen ſchwarzer Hut
und ſchwarze Schuhe. Neben dem ſchwarzen Hut
er=
cheinen weiße Hüte, beſonders in Samt. Die
Nachmit=
tagstoiletten erinnern nur in vagen Umriſſen noch an den
Tailor made=Stil. Die Röcke ſind anmutig drapiert und
erhalten dadurch einen eleganten Faltenſchwung; die
Jackets ſind ſehr kurz, laſſen ſogar die Hüften frei und
bringen uns ſo ohne daß man es recht merkt, die
Bolero=
form zurück. Statt der im Winter ſo beliebten
Pelzgar=
nierung erſcheint Beſatz von Federn und
Schwanendau=
nen. Beſonderes Intereſſe erwecken natürlich die neuen
Stoffe, die an der Riviera ihre Probe für den Frühling
beſtehen. Man ſieht reichgeblümten Crépe de Chine, ganz
neuartige Seiden= und Woll=Crepors mit ſehr originellen
Deſſins und in leuchtenden Farben. Die Form der
Dra=
perien wird immer mannigfaltiger und erſetzt vielfach jede
Garnierung. Die großen Abendtoiletten ſind faſt
durch=
weg kurz; nur bei privaten Empfängen trägt man
Schlep=
pen. Im Theater und in Lokalen gilt es für unfein, mit
großer Schleppe zu erſcheinen. Spitzen ſind
verſchwende=
riſch verwendet. Die Coiffüren ſind vielfach wie Hüte
komponiert, in Helm= oder Turbanform, als Hauben von
Tüll mit großen Aigretten, mit Arrangements, wie ſie
bisher nur auf Hüten zu ſehen waren, und koſtbarem
Schmuck.
** Die „Suffragettes” von Balmoral. Während
des Sommeraufenthaltes des engliſchen Königspaares
auf dem ſchottiſchen Schloſſe Balmoral erlebte die
Königs=
familie und der Hofſtaat einige Tage hindurch eine Füll,
von Aufregungen, von denen das Journal des Débats
einige amüſante Einzelheiten erzählt. Als Asquith nach
Balmoral kam, mußten ihm anſcheinend eine Anzahl
ſeiner Todfeindinnen, der Suffragettes, heimlich gefolgt
deſſen Zinſen ſich die Erfüllung mancher notwendigen
Aufgabe erledigen ließe. Laſſen ſich die Aufgaben nicht
allein erledigen, ſo wird ein Zweckverband für beide
Ge=
meinden zum Ziel führen.
Gießen, 7. Jan. Geh. Juſtizrat Prof. Dr. Artur
Benno Schmidt hat den Ruf nach Tübingen
angenommen. Profeſſor Dr. Schmidt, der als
Ver=
treter der Landesuniverſität in der Erſten Kammer eine
weit über ſeine Lehrtätigkeit hinausgehende Wirkung für
die Univerſität und das Land entfaltete, namentlich auch
als Berichterſtatter über juriſtiſche Fragen, wurde am
20. Mai 1861 in Leipzig geboren. Er ſtudierte, wie wir
dem Gieß. Anz. entnehmen, von 1880—1884 in ſeiner
Va=
terſtadt Rechtswiſſenſchaft, war 1885—1888 in der
juriſti=
ſchen Praxis, wurde 1887 Privatdozent in Leipzig, 1881
ordentlicher Profeſſor der Rechte an der Landesuniverſität
und 1897 Mitglied des heſſiſchen
Verwaltungsgerichts=
hofes. Am 25. November 1900 wurde Profeſſor Dr. Schmidt
Geh. Juſtizrat. — Zum Nachfolger des Geh. Hofrats
Pro=
feſſor Netto iſt Profeſſor Dr. Georg Faber von der
Univerſität Königsbera in Ausſicht genommen. Profeſſor
Faber iſt 1877 zu Kaiſerslautern geboren. 1902 erwarb
er in München den Doktorgrad. 1901—1902 war er
Aſſi=
ſtent an der Münchener Techniſchen Hochſchule 1902—1905
Gymnaſiallehrer in Traunſtein und Würzburg. 1905
wurde Faber Aſſiſtent und Privatdozent an der
Techni=
ſchen Hochſchule zu Karlsruhe. 1909 folgte er einem Rufe
als a. o. Profeſſor nach Tübingen als Nachſolger von
Pro=
feſſor L. Maurer. Oſtern 1910 kam Faber als Nachfolger
von Profeſſor Reuſchle an die Techniſche Hochſchule zu
Stuttgart und am 1. April 1912 nach Königsberg als
Nachfolger von Profeſſor Schönfließ.
Butzbach, 7. Jan. Der von der Eiſenbahngeſellſchaft
Löwe und Co. (Berlin) vorgelegte Plan zur
Sa=
nierung der Butzbach-Licher Eiſenbahn
ſcheint Ausſicht auf Erfolg zu haben. Die Obligationen
ſollen danach fortan ſtatt mit 4 Prozent mit 2,75 Prozent
verzinſt werden. Ferner wird eine Verloſung der Scheine
um wenigſtens 10 Jahre hinausgeſchoben. Außer
mehre=
ren Landgemeinden hat auch die ſtark beteiligte Stadt
Bad Nauheim bereits ihre Genehmigung zu dem Plane
gegeben.
*) Hoch=Weiſel, 6. Jan. Unſer im Jahre 1580
er=
bautes Rathaus wird gegenwärtig repariert. Es
ſteht unter Denkmalſchutz und ſoll in nächſter Zeit
voll=
ſtändig erneuert werden. Auf dem Dachboden haben die
Arbeiter zwei alte Schriften aufgefunden, die eine iſt in
deutſcher, die andere in lateiniſcher Sprache verfaßt. Da
die Schriften gut erhalten ſind, ſo ſind ſie wertvolle
Al=
tertumsfunde, die über die damaligen Verhältniſſe in
un=
ſerem Orte einigen Aufſchluß geben.
Drais, 7. Jan. Die Verhaftung Wilhelm
Ebenders hat noch nicht ſtattgefunden. Wohl
wurde eine Perſon in Drais verhaftet, die große
Aehn=
lichkeit mit dem geſuchten Ebender hat. Nach den
vor=
liegenden Berichten und Wahrnehmungen glaubt man.
aber, daß Ebender die Gegend um Mainz als
Aufent=
haltsort gewählt hat.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt. 6. Jan.
Kronprinzeſ=
ſin Cecilie iſt mit ihren Kindern nach Partenkirchen
abgereiſt. Dort wurde die Villa Gibſon mit 14 Zimmern
für einen einmonatigen Aufenthalt vom kronprinzlichen
Hofamt gemietet. — Ein gefährlicher
Zuſam=
menſtoß zwiſchen einem Automobil und einem
Leiterwagen. bei dem der bekannte Fliegeroffizier
Oberleutnant v. Neumann und die beiden Lenker ſchwer
verletzt wurden, ereignete ſich geſtern am Hahnberg bei
Staken. Der Voſſiſchen Zeitung wird der Vorfall von
einem Augenzeugen folgendermaßen geſchildert: Er war
mit ſeinem Automobil von Döberitz auf der Rückfahrt nach
Berlin begriffen und hatte vier Fliegeroffiziere im Wagen.
Sie fuhren am Hahnberg mit ziemlicher Geſchwindigkeit
vorbei. Dieſer Wagen war beleuchtet. Plötzlich kreuzte,
aus dem Felde kommend, im rechten Winkel ein Leiter
wagen, der unbeleuchtet war, ihren Weg. Beide Pferde
und der Leiterwagen wurden von dem Automobil erfaßt
und es kam zu einem Zuſammenſtoß, wobei Oberleutnant
von Neumann einen Armbruch erlitt und auch der
Kut=
ſcher des Leiterwagens ſchwer verletzt wurde. Beide
Pferde wurden getötet und das Automobil
beſchä=
digt. Die übrigen Inſaſſen des letzteren kamen mit dem
Schrecken davon. — Die ſchreckliche Bluttat des
Schloſ=
ſers Oswald Trenkler aus Groß=Schönau in Sachſen,
der am 17. Januar vorigen Jahres die Goldarbeiter=Ehe=
ſein, denn unmittelbar nach ſeiner Ankunft änderte ſich
Vieles am Ausſehen des Parkes. Die Suffragettes
mußten nachts eingedrungen ſein, überall prangten In
ſchriften Votes for Women. Und von nun ab fand
man täglich neue Spuren ihrer Anweſenheit im Parke
Als Asquith abreiſte und an ſeiner Stelle der
Marine=
miniſter Churchill nach Balmoral kam, verdoppelten ſich
dieſe beängſtigenden Kundgebungen und ſteigerten ſich
bisweilen zu Drohungen. An den Wänden des Schloſſes
las man am Morgen überall in Rieſenlettern das böſe
„Votes for Women!” — aber es blieb unmöglich, die
Uebeltäter zu erwiſchen. Churchill improviſierte mit Hilfe
der Dienerſchaft eine Art Polizei, ließ Detektivs aus
Lon=
don kommen: alles war umſonſt. Nicht nur, daß es nie
gelang, die Eindringlinge feſtzunehmen: nein, es ſchien
faſt, als verdoppele die Ueberwachung den Wagemut der
Manifeſtanten. Der Gipfel wurde erreicht, als eines
ſchönen Morgens das neue königliche Automobil in greller
Oelfarbe die ominöſe Forderung nach dem
Frauenſtimm=
recht trug, die Farbe war noch ganz friſch. Königin
Mary war nicht wenig empört. Aber noch größer war
ihre Verblüffung, als kurz darauf ein Zufall das
Geheim=
nis enthüllte: die Urheber und Sünder waren niemand
anders als ihre eigenen Söhne, die jungen Prinzen
Albert und Henry der erſte 17=, und der zweite
12jährig. Im jugendlichen Uebermut hatten die beiden
Prinzen dieſen Scherz ausgeheckt, der tagelang Miniſtern
und Hofbeamten ſo ſchwere Sorgen bereitete, und ſie
amüſierten ſich natürlich köſtlich über die Aufregung, die
ſie mit ihrer vergnügten Propaganda über das
Frauen=
ſtimmrecht hervorriefen. Nun gab es natürlich eine
tüch=
tige Strafpredigt, trotzdem man über die Geſchichte viel
lachen mußte.
Im Januar. „Wiſſen Sie,” ſagte der Kunde zu
ſeinem Friſeur, „nach den guten Feſttagseinnahmen ſollten
Sie im neuen Jahre Ihre Raſierpreiſe herabſetzen.
Aber der Figaro ſchüttelt ſeufzend das Haupt: „Das iſt
unmöglich. Jetzt, nach Neujahr, wo überall die
unbezahl=
ten Rechnungen ankommen, haben alle Kunden ſo
merk=
würdig lange Geſichter, daß wir armen Friſeure doppelt
ſobiel zu raſieren haben . . .
leute Schulze aus der Alten Jakobſtraße und deren
Toch=
ter Grete zum Opfer fielen, wird von Mitte dieſer Woche
ab nochmals das Schwurgericht beſchäftigen, nachdem die
erſte Verhandlung abgebrochen werden mußte, weil der an
Lungenſchwindſucht leidende Mörder mehrere Blutſtürze
bekam. Inzwiſchen hat Trenkler im Lazarett des
Unter=
ſuchungsgefängniſſes eine ſehr ſorgfältige Behandlung
durch die Gerichtsärzte erfahren, ſo daß ſich ſein Zuſtand
weſentlich gebeſſert hat und erneuter Termin gegen ihn
angeſetzt werden konnte. Er befindet ſich zurzeit auch nicht
mehr im Lazarett, ſondern iſt bereits nach der ſogenannten
Mörderzelle transportiert worden. Die Tat des
Angeklag=
ten erregte ſeinerzeit weit über die Reichshauptſtadt
hin=
aus ungemeines Aufſehen, zumal der Täter wochenlang
ſich den Nachforſchungen der Behörden entziehen könnte.
Der Kriminalpolizei gelang es, ein Verzeichnis der von
Trenkler nach der Tat geraubten Gegenſtände aufzuſtellen,
und als der Verbrecher etwa vier Wochen nach dem Morde
verſuchte, einen Teil der geraubten Juwelen bei einem
Pfandleiher in Zittau zu verſetzen, erkannte dieſer nach
dem von der Berliner Kriminalpolizei herausgegebenen
Verzeichnis, daß es ſich um Gegenſtände handelte, die dem
ermordeten Schulze geraubt worden waren. Er erſtattete
Anzeige, ſo daß Trenkler bei ſeinen Eltern verhaftet
wer=
den konnte. Nach der Strafprozeßordnung muß auch die
Vernehmuna des Angeklagten in der erneuten
Verhand=
lung wiederholt werden. Angeblich hat Trenkler im
La=
zarett des Unterſuchungsgefängniſſes mehrere
Selbſtmord=
verſuche gemacht, die aber durch die Wachſamkeit der
Auf=
ſeher vereitelt wurden.
Hanau, 7. Jan. Die Krankheit im
Eiſen=
bahn=Regiment hat wieder ein neues Opfer
gefordert. Der Pionier Schellhaas aus Burgſolms im
Kreiſe Wetzlar iſt heute geſtorben. Im ganzen ſind noch
177 Mann krank.
Mannheim, 7. Jan. Die Erbauung einer
Schnell=
bahn zwiſchen Mannheim und Heidelberg iſt
ſeit einiger Zeit geplant, und es iſt ein Ausſchuß zur
För=
derung des Planes gebildet worden. Die Fahrtdauer mit
der Staatsbahn beträgt zur Zeit bei Schnellzügen 19, bei
Perſonenzügen 22 bis 25 Minuten; mit einer
hochliegen=
den Schnellbahn hofft man aber die Strecke in 10,
höch=
ſtens 15 Minuten zurücklegen zu können. Die
Staatsbahn=
ſtrecke iſt jetzt ſchon ſtark belaſtet und wird mit der
Fertig=
ſtellung des neuen Heidelberger Perſonenbahnhofes noch
ſtärker belaſtet werden, da die Zahl der Züge bedeutend,
im Sommer um die Hälfte vermehrt werden wird. Etwas
Entlaſtung wird wohl das eigene Güterzuggeleiſe
brin=
gen, das in kurzer Zeit ſchon fertiggeſtellt ſein und ſofort
dem Verkehr übergeben werden wird.
Metz, 7. Jan. Die fünf angeblichen Werber für
die Fremdenlegion, die vorgeſtern feſtgenommen
worden waren, ſind wie der Polizeibericht meldet, nach
ihrem polizeilichen Verhör wieder auf freien Fuß geſetzt
worden. Sie hatten mit einem franzöſiſchen
Staatsange=
hörigen, der ſich dem Militärdienſt entzogen hat und
einen deutſchen Namen führte, verhandelt. Leute, die
das Geſpräch mit angehört hatten, glaubten, es handle ſich
um Werber für die Fremdenlegion und ließen ſie
feſt=
nehmen. Bei dem Erſcheinen der Polizei hatte ſich
üb=
rigens die Geſellſchaft dadurch verdächtig gemacht, daß ſie
insgeſamt die Flucht ergriff.
Paris, 7. Jan. Trotz des von ruſſiſcher Seite
erlaſ=
ſenen entſchiedenen Dementis halten die Nizzaer
Be=
richterſtatter hieſiger Blätter aufrecht, daß vor drei Tagen
ein leicht hinkender Knabe in Begleitung eines Herrn und
einer Dame in einem Hotel in Cap Martin abgeſtiegen ſei
und daß dieſer Knabe zweifellos der ruſſiſche
Thron=
folger ſei.
Paris, 7. Jan. In einem Hauſe in der Rue des
Blancs=Manteaux verübte geſtern abend ein
Geſchäfts=
diener Selbſtmord, indem er ſich in ſeiner Stube mit
Leuchtgas vergiftete. Als der Hauptpförtner mit
fünf Nachbarn in das Zimmer eindrang, entzündete ſich
daſelbſt das angeſammelte Gas an einer Flamme des
Hausflurs. Eine furchtbare Exploſion erfolgte. Alle
ſechs Perſonen wurden mehr oder minder ſchwer verletzt.
Paris, 7. Jan. Wie aus Veracruz gemeldet wird,
iſt der Poſtdampfer Eſpagne” heute daſelbſt
eingetrof=
fen. Tauſende von Neugierigen waren am Hafendamm
verſammelt, um der Verhaftung des
Gründungsſchwind=
lers Rochette beizuwohnen. Die mexikaniſche Polizei
hatte auch trotz des Funkenſpruches, daß Rochette ſich nicht
an Bord befinde, alle Maßnahmen zu ſeiner Verhaftung
getroffen. Zur großen Enttäuſchung fand ſich Rochette
m der Tat nicht unter den Reiſenden. Mehrfach wird
behauptet, daß Rochette bereits vor einiger Zeit im
Innern Mexikos bei einflußreichen Freunden
Unter=
ſchlupf gefunden habe.
Paris, 7. Jan. Aus Bajonne wird gemeldet, daß
der dem Pfarrer der Grenzſtadt Fuent Arabia gehörige
Fiſchereidampfer „St. Petro” in der Nähe von
San Sebaſtian gekentert ſei. Von der 14 Mann
ſtar=
ken Beſatzung konnten ſich nur der Kapitän und ſein
Hei=
zer retten.
Amſterdam, 6. Jan. In etwa 20 Druckereien brach
ein Ausſtand der Setzer aus, die den neuen
Lohn=
tarif fordern. Die Zeitungen Standard und
Amſter=
dammer können nicht erſcheinen. Der Ausſtand dehnt ſich
wahrſcheinlich in einigen Tagen auch auf andere
Drucke=
reien aus.
Kriſtiania, 6. Jan. Ein bei der hieſigen
Telegraphen=
direktion aus Spitzbergen eingetroffenes
Funkentele=
gramm berichtet, daß am 2. Januar bei der
Telegraphen=
ſtation Spitzbergen zwei Männer aus der Advent=Bai
mit der Nachricht eingetroffen ſind, daß am 27. Dezember
912 ein Teilnehmer der deutſchen Spitz
bergen=Expedition mit Namen Ritſcher in der
Advent=Bai angelangt ſei und erzählt habe, daß die
Expe=
dition, die ſich an der Nordküſte von Spitzbergen aufhält,
nur noch für einen Monat Proviant habe. Einzelne
Teil=
nehmer ſeien am Skorbut erkrankt. Er ſelber habe der
Abteilung angehört, die von der Wijde=Bucht nach der
Advent=Bai zu gelangen ſuchte, um Hilfe zu holen. Seine
Begleiter, den Arzt der Expedition und zwei Norweger,
habe er in der Wijde=Bucht zurücklaſſen müſſen, da ſie
er=
ſchöpft waren; jetzt ſeien ſie wahrſcheinlich ohne
Nahr=
ungsmittel. Er ſelber habe am Weihnachtsabend Cap
Tjordſen erreicht und dort ſein letztes Stück Talglicht ver
zehrt. Dann habe er den Marſch über das Fjord
fort=
geſetzt. Zweimal ſei er eingebrochen, aber von ſeinem
Hunde gerettet worden. Aus Mangel an Kräften mußte
er ſeine Schneeſchuhe und ſeinen Revolver ſchließlich
zu=
rücklaſſen. In der Advent=Bai mußte man ihm, ſo
er=
zählte er, die Kleider vom Leibe ſchneiden, ſo ſehr hatten
ſeine Beine vom Froſt gelitten. Sechs andere Mitglieder
der Expedition waren nach nördlicher Richtung
weiter=
gegangen, um die zweite deutſche Expedition aufzuſuchen.
Von der Advent=Bai geht nun eine Hilfsexpedition nach
der Wijde=Bucht ab, wofür die Funkenſtation alle
mög=
lichen Rettungsmittel bereitgeſtellt hat.
Parlamentariſches.
*X* Darmſtadt, 7. Jan. Der Vierte
Aus=
chuß der Zweiten Kammer hielt heute
vormit=
tag eine Beratung unter Vorſitz des Abg. Raab ab.
Ueber den Antrag Ulrich und Genoſſen, betreffend die
Trennung von Schule und Kirche, wurde nur vom Abg.
Hauck Bericht erſtattet. In bezug auf den Antrag
Grüne=
wald, betreffend die Rechtsverhältniſſe und die
Verwalt=
ung der Stiftungen, beſchloß der Ausſchuß, die Regierung
zu erſuchen, über die verſchiedenen diesbezüglichen
Be=
timmungen eine Zuſammenſtellung zu machen und
die=
ſelbe im Regierungsblatt zu veröffentlichen. Betreffs des
Antrages Ulrich über die nationale Einheitsſchule ſoll die
Regierung um nähere Auskünfte erſucht werden. Der
An=
trag Uebel, betreffend beſſere Fahrgelegenheit für die in
Frankfurt beſchäftigten Bauarbeiter aus Groß=Zimmern
uſw., wurde für erledigt erklärt, weil aus der
Regierungs=
antwort zu entnehmen iſt, daß inzwiſchen den Wünſchen
der Betreffenden entſprochen worden iſt. Der Antrag
Ulrich und Genoſſen, betreffend die Ausbildung der
Volks=
ſchullehrer, wurde in ſeinen fünf einzelnen Punkten für
erledigt erklärt. — Zu der nächſten Sitzung, die am
Diens=
tag, den 14. Januar, ſtattfindet, ſoll behufs Erörterung
über den Antrag Adelung und Genoſſen über die
Reichs=
verſicherungsordnung, Landkrankenkaſſen uſw. die
Regie=
rung eingeladen werden.
Die Budgetberatung im Finanzausſchuß.
*X* Darmſtadt, 7. Jan. Der
Finanzaus=
ſchuß der Zweiten Kammer hat heute die Be
ratung des Staatsvoranſchlages für das Jahr 1913
be=
gonnen. Der Ausſchuß, der unter Vorſitz des Abg. Dr
Oſann vollzählig verſammelt war, hat in Ausſicht
ge=
nommen, die Etatsberatung ſo zu beſchleunigen, daß ſie
von ihm bis Ende des Monats vollſtändig erledigt iſt=
Dann findet bekanntlich die übliche gemeinſame
Be=
ſprechung über das Budget mit dem Finanzausſchuß der
Erſten Kammer ſtatt, und darnach kann in der zweiten
Februarwoche das Plenum der Zweiten Kammer mit der
Etatsberatung beginnen und ſie bis Ende Februar zum
Abſchluß bringen, damit Anfang März die Erſte Kammer
an die Beratung des Budgets herantreten kann. Dieſer
beſchleunigte Fortgang der Beratung iſt notwendig, weil
der Staatsvoranſchlag noch vor Oſtern, das diesmal ſchon
auf den 23. März fällt, fertiggeſtellt werden ſoll. Im
Fi=
nanzausſchuß wurden heute zunächſt die im Voranſchlag
enthaltenen Neubauten und größeren Herſtellungen
durch=
geſprochen und den betreffenden Ausſchußreferenten an
heimgegeben, ſoweit erforderlich, an Ort und Stelle Ein
ſicht zu nehmen und ſich von der Notwendigkeit der be
treffenden Forderungen zu überzeugen. In der dann
be=
gonnenen Generaldebatte gab der Vorſitzende, Abg
Dr. Oſann, zunächſt ein allgemeines Bild über die aus
dem Voranſchlag ſich ergebende Finanzlage. Es könn
den Darlegungen des Herrn Finanzminiſters über den
gegenwärtigen Stand der Finanzen im Großherzogtum
im allgemeinen zugeſtimmt werden. Insbeſondere ſeien
durch das Schuldentilgungsgeſetz vom vorigen Jahre
ge=
ordnete Verhältniſſe eingetreten, wenn auch in demſelben
die Eiſenbahneinnahmen bis zum Betrage von zwei
Mil=
lionen Mark zu Schuldentilgungszwecken feſtaelegt ſind.
Als erfreulich wurde das Anwachſen des Ausgleichse und
Tilgungsfonds, mit beinahe acht Millionen bis Ende 1919
berechnet, bezeichnet, ebenſo der Stand des Reſtefonds,
der Ende 1911, einen Betraa von faſt ſechs Millionen
er=
reicht hatte. Allerdings ſollen aus ihm zum Teil die
er=
höhten Beſoldungen der Beamten und Lehrer beſtritten
werden. Die wirtſchaftliche Konjunktur ſei, wie der Vor
ſitzende weiter ausführte, nach den Berichten der Induſtrie
und des Handels in den letzten beiden Jahren eine
gün=
ſtige geweſen. und es ſei auch zu hoffen, daß für das Jahr
1913 ein Abflauen nicht eintreten werde. Die günſtige
Konjunktur zeige ſich bei uns namentlich in den Ein
nahmen aus den Eiſenbahnen und weiterhin in der
Stei=
erung der Steuerergebniſſe in denienigen Teilen des
Großherzogtums, welche ſich hauptſächlich mit Handel und
Induſtrie beſchäftigen. Die Eiſenbahneinnahmen, die für
das Jahr 1913 mit einem Reingewinn von über fünf
Mil=
lionen veranſchlagt werden konnten, würden wohl dieſen
Betrag auch ſicher zur Staatskaſſe abliefern. Es ſei aber
notwendig, darüber Erkundigungen einzuziehen, welche
Wirkung die großen Eiſenbahnbauten, die in Rheinland
und Weſtfalen zur Bewältigung des Verkehrs erforderlich
ſeien, demnächſt auf den Anteil Heſſens an den
Eiſenbahn=
überſchüſſen ausüben würden. Bei der nicht ungünſtigen
Geſtaltung des neuen Voranſchlages müſſe aber ſtets
Rück=
ſicht darauf genommen werden, daß beſonders dann wenn
die Kriegsgefahr nicht baldiaſt beſeitiat werde, auch Rück
ſchläge eintreten könnten, durch welche ſich leicht
Fehl=
beträge gegenüber dem Voranſchlag ergeben könnten. Das
neue Budget ſei im einzelnen vorſichtig aufgeſtellt; er
hebliche Veränderungen gegen das Vorjahr ſeien in den
Ausgaben nicht zu verzeichnen. Trotzdem aber erachtees
der Ausſchuß nicht nur für notwendig, dieſe neuen Auss
gaben eingehend zu prüfen, ſondern auch die Aufſtellung
der Vorjahre hinſichtlich ihrer Notwendiakeit zu ver
gleichen. Es müſſe auch der Regierung beſonders
nahe=
gelegt werden, daß die eröffneten Kredite nicht auf jeden
Fall aufgebraucht würden, ſondern daß mit ihnen mög
lichſt ſparſam verfahren werde. Man dürfe nicht den
Gedanken aufkommen laſſen, daß die Kredite deshalb ver
willigt worden ſeien, damit ſie bis zum letzten Pfennig
ausgegeben würden.
In der Debatte wurde auch von anderer Seite
darauf hingewieſen, daß trotz der im allgemeinen
günſtigen Lage eine kritiſche Behandlung des Budgets
notwendia erſcheine. Die Eiſenbahneinnahmen ſeien für
uns gebunden und könnten zunächſt für Zwecke der all
gemeinen Staatsverwaltung nicht herangezogen werden
Aber auch hinſichtlich der Veranſchlaguna der
Eiſenbahn=
einnahmen ſei Vorſicht anzuwenden, beſonders, da aud
große Ausgaben erforderlich ſeien und neben den Bautel
auch Gehalts= und Lohnerhöhungen uſw. nicht zurückge
halten werden könnten. Ein anderes Mitalied des Aus
ſchuſſes wies darauf hin, daß der Ausgleichs= undTil
gungsfonds überraſchenderweiſe jetzt ſchon den Beſtau
von acht Millionen erreicht habe, daß es aber richtiger
weſen wäre, den Ueberſchuß für die Schuldentilgung odeſ
für Vermögenszwecke zu verwenden, nicht aber der
Ver=
waltung zufließen zu laſſen. Die Befürchtung, daß durd
die Neubauten im Ruhrgebiet die Eiſenbahneinnahmen
erheblich ſinken würden, könne er bei den koloſſalen Kapl
talien die in den Eiſenbahnen ſteckten, nicht teilen. Vol
verſchiedenen Seiten betonte man, daß der äußerlich gün
ſtige Budaetabſchluß nicht zu etwa unnötigen Ausgäben
verleiten dürfe. Ob die gegenwärtige wirtſchaftliche Kon
junktur vorläufig ſo anhalten werde, ſtehe noch ſehr
Frage. Gerade die große Geldknappheit beim Jahres
wechſel habe bewieſen, daß ein Nachlaſſen auf induſtrieller
Gebiete in nicht allzu großer Ferne ſtehe. Anregungen
verſchiedener Ausſchußmitglieder gingen dahin, beideſ
alljährlich ſich wiederholenden Anforderungen für B
triebsmittel zugunſten der Eiſenbahnen (für Beſchaffun
von Fahrzeugen uſw 3,7 Millionen Mark) genau
feſtzu=
ſtellen, welche Anſchaffungen hieraus beſtritten werden
Der Ausſchuß trat darnach in die
Einzelbera=
tung des Budgets ein und ſetzte dieſelbe bis
Ka=
pitel 7 fort. Kapitel 1. Reſte aus früheren Jahren, wurde
zutgeheißen. Bei Kapitel 2. Kameral= und
Forſt=
domänen. Einnahme 6 430 787 Mk., Ausgabe 5 148 630 Mk.,
beſchloß der Ausſchuß, die Regierung mit zur Beratung
heranzuziehen. Es ſoll hier beſonders die Frage der
Not=
wendigkeit der Errichtung einer neuen Oberförſterwohnung
im vormaligen heſſiſchen Schloß zu Groß=Umſtadt, wofür
30 100 Mk. angefordert werden, zur Erörterung kommen.
Bei Kapitel 3, Weinbaudomänen, Einnahme 130 275 Mk.,
Ausgabe 197833 Mk ſoll vorgeſchlagen werden mit
wei=
teren Ankäufen zurückzuhalten, deren Rentabilität als ſehr
gerina bemängelt wurde. Bei Kapitel 6, Kapitalzinſen
und Sonſtiges, ſoll mit der Regierung die Frage des
Do=
mänen=Akquiſitionsfonds, beſonders deſſen Höhe und die
Mitwirkung der Landſtände bei deſſen Verwaltung einer
Behandlung unterzogen werden. Die Weiterberatung des
Ausſchuſſes wird Mittwoch vormittag 10 Uhr erfolgen.
Luftfahrt.
Vier neue Zeppelin=Luftſchiffe.
* Friedrichshafen, 7. Jan. Für drei neue
Zep=
belin=Luftſchiffe liegen feſte Beſtellungen vor. Eine vierte
Beſtellung iſt noch für dieſes Jahr in Ausſicht zu nehmen.
Exploſion auf einem
franzöſiſchen Kriegsſchiffe
* Paris, 6. Jan. Der Panzer „Maſſéna”
hatte mit zwei Kreuzern des dritten Geſchwaders ſich zur
Fahrt nach Biſerta gerüſtet. Kaum hatte er den Hafen
Toulon verlaſſen, als das Dampfreſervoir der
Hauptmaſchine explodierte. Die Feuerwache wurde
durch den Dampf furchtbar verbrüht. Acht Tote
darunter ein Quartiermeiſter, drei Ingenieure und vier
Heizer, lagen auf dem Boden des Maſchinenraums. Der
Kommandant des Schiffes befahl, ſofort zurückzukehren
und ließ vor dem Hoſpital Saint Mandrier Anker
wer=
en, um die Opfer des Unglücks auszuſchiffen. Er erbat
durch Funkenſpruch vom Hafen Toulon Hilfe, von wo aus
nehrere Schlepper entſendet wurden.
* Toulon, 6. Jan. Der Oberbefehlshaber,
Ad=
rniral Boué Lapeyrère, begab ſich an Bord des
Panzers „Maſſéna” und ernannte eine Kommiſſion,
vie die Urſache des Unglücksfalles unterſuchen
oll. Bei der Erploſion wurden noch zwei Seeleute leicht
verletzt. Ein Offizier des Linienſchiffes erzählt folgendes:
Sobald ſich die Exploſion ereignete, ſtiegen die
Mann=
chaften der Heizanlagen ſchnell, doch ohne Panik auf Deck
Der Kommandant erteilte kaltblütig und beſtimmt ſeine
Befehle, worauf jeder wieder an ſeinen Poſten eilte,
wäh=
nend die Hilfsarbeiten um die Heizanlagen, aus denen
troch immer Dampf drang, in Angriff genommen wurden.
Sobald es möglich war, drana der Kapitän bis zu dem
Kiaum vor, in dem man die 8 ſchrecklich verbrannten Lei=
Hen fand, die von den Krankenwärtern in Watteverbände
gehüllt wurden.
* Paris, 6. Jan. Ueber die geſtern nachmittag
an Bord des Panzerkreuzers „Maſſéna” erfolgte
Dampfröhrenexploſion, durch die ein Obermaat
und ſieben Heizer ums Leben kamen, werden aus Toulon
noch folgende Einzelheiten gemeldet: Der „Maſſéna”
be=
fund ſich nicht weit von der aroßen Reede, als die anderen
Schiffe plötzlich eine ſtarke Rauchwolke von dem
Kriegs=
ſhiffe aufſteigen ſahen. Bald darauf erfuhr man, daß eine
er Dampfröhren geplatzt war und acht in der Heizkammer
leefindliche Leute von dem ſiedend heißen Dampf verbrüht
worden waren. Sieben derſelben waren ſofort tot, der
achte atmete noch, als die Rettungsmannſchaften in die
Heizkammern eindrangen, ſtarb jedoch einige Augenblicke
ſpäter. Zwei Leute hatten leichte Brandwunden erlitten.
Nach einer ſpäteren Meldung wurde ein Obermaat
wäh=
end der Rettungsarbeiten lebensgefährlich verletzt. Der
„Maſſéna” gehört zu den kürzlich von dem
Nordgeſchwa=
der dem Mittelmeergeſchwader zugeteilten Panzerſchiffen.
H.B. Paris, 7. Jan, Die Exploſion auf dem
„Maſſéna” forderte als neuntes Opfer einen
Maat, der bei dem Verſuch, den verbrühten Matroſen
beizuſtehen, lebensgefährliche Verletzungen erlitt.
Der Balkankrieg.
Die Friedensverhandlungen.
Die Montagsſitzung der Konferenz.
* London, 6. Jan. Ueber die heutige
Sitz=
ing der Friedenskonferenz erfährt das
Reu=
terſche Bureau: Reſchid Paſcha unterbreitete folgende
ſeuen Vorſchläge der Pforte:
1. Die Türkei iſt bereit, im Norden von Adrianopel
einige Zugeſtändniſſe an Gebiet zu machen, jedoch mit
Ausſchluß Adrianopels ſelbſt.
2. Die Türkei begibt ſich ihrer Rechte auf Kreta unter
der Bedingung, daß die Abtretung keiner anderen Inſel
von ihr verlangt wird.
Die Mitglieder der türkiſchen Miſſion verließen
dar=
luf den Konferenzſaal, während die Delegierten der
Balkanverbündeten zurückblieben und nach längerer
Be=
ſtatung zu folgendem Beſchluß kamen: Die Vorſchläge
er türkiſchen Delegierten entſprechen nicht den von den
Verbündeten in der vorhergehenden Sitzung
formulier=
en Forderungen und die Verhandlungen auf der
vor=
geſchlagenen neuen Grundlage waren nicht derart, daß ſie
u einem Abkommen führen könnten. Die Delegierten
ſer Verbündeten ſehen ſich daher genötigt, die
Arbei=
ſen der Konferenz zu ſuspendieren. Nach
ſer Rückkehr der Türken in den Saal verlas der
Präſi=
ſertt Nowakowitſch die Antwort der Verbündeten und
ſob die Sitzung auf. Die Türken proteſtierten und
er=
lärten, der Präſident ſei nicht dazu berechtigt, die
Sitz=
ing aufzuheben.
Nachdem die formelle Sitzung beendet war, wurde
ſen Türken in der folgenden allgemeinen Unterhaltung
nklärt, die Verbündeten beabſichtigten nicht, den Abbruch
ſer Verhandlungen herbeizuführen. Da aber eine
zu=
riedenſtellende Antwort auf die Vorſchläge der
Verbün=
eten vom Freitag nicht eingegangen ſei, ſuspendierten
e die Arbeiten ſo lange, bis eine zufriedenſtellende
Ant=
vort erfolgt ſei. Im weiteren Verlauf der nicht
for=
iellen Unterhaltung erklärte Reſchid Paſcha, er
beabſich=
igte, über die Verproviantierung Adrianopels zu
ſpre=
hen, ſei aber der Gelegenheit beraubt worden, dies zu
un. Es wurde ihm geſagt, die Angelegenheit ſei bereits
n der früheren Sitzung beſprochen worden, in der er=
klärt worden ſei, daß die Konferenz nichts mit den
Be=
dingungen des Waffenſtillſtandes zu tun habe. Die
Tür=
ken verließen ſodann etwas erregt den Palaſt.
Wie das Reuter=Bureau erfährt, waren die
Delegier=
en der Balkanſtaaten der Meinung, daß die Vertagung
der Konferenz über das griechiſch=orthodoxe
Weihnachts=
feſt hinaus den Türken zu weiterer Ueberlegung Zeit
geben wird, ſo daß es ihnen möglich iſt, bei der nächſten
Sitzung annehmbare Vorſchläge zu machen. Die nächſte
Sitzung findet vorausſichtlich am Freitag ſtatt, vielleicht
ſchon am Donnerstag. Es iſt möglich, daß inzwiſchen
unter den Delegierten der beiden Parteien private
Ver=
handlungen gepflogen werden.
* London, 6. Jan. Wie das Reuterſche Bureau
erfährt, hätten die verbündeten Balkanſtaaten
die Verhandlungen mit Rückſicht auf die
unbefrie=
digende Antwort auf die Vorſchläge der Verbündeten
un=
zweifelhaft abgebrochen, wenn nicht während der
letzten zwei Tage die Großmächte ihren Rat
gege=
ben hätten. Unter dieſen Umſtänden gaben jedoch die
Verbündeten den Türken Zeit, ſich die Lage zu überlegen
und ihre Stellung darzulegen. Ein griechiſcher
Dele=
gierter erklärte, die Verhandlungen ſeien nicht
abge=
brochen und die Delegierten hätten nicht die Abſicht,
Lon=
don ſofort zu verlaſſen. Inzwiſchen würden, wie wir
glauben, die Großmächte Kenntnis von dem Geſchehenen
nehmen, und wenn ſie beſchließen, irgendwelche Schritte
zu unternehmen, werden wir es bald erfahren. Der
nächſte Schritt für die Türken wird ſein, eine neue
Sitz=
ung einzuberufen, wenn ſie etwas mitzuteilen haben.
In=
zwiſchen können die Großmächte über eine
Aktion Beſchluß gefaßt haben oder Adrianopel
kann gefallen ſein. Wenn die Türkei irgendwelche
ver=
nünftige Vorſchläge einbringt, ſo ſind wir bereit, ſie zu
erörtern. Aber ihre gegenwärtigen Vorſchläge ſind von
dem Standpunkt der Verbündeten ſo weit entfernt, daß
ſie mit ihm unvereinbar ſind.
In türkiſchen Kreiſen iſt nichts darüber bekannt, wie
ſich die Lage jetzt entwickeln wird. Aber man iſt der
An=
ſchauung, daß die Verbündeten abſichtlich die Vertagung
der Konferenz herbeigeführt haben in der Hoffnung, daß
Adrianopel inzwiſchen kapitulieren werde. Dieſes
Vor=
gehen wird in türkiſchen Kreiſen mit großem Unwillen
angeſehen.
* London, 7. Jan. Die Times vergleicht die
Sus=
pendierung der Friedensverhandlungen mit
der üblichen Pauſe in einer orientaliſchen
Geſchäftshand=
lung. Der Augenblick ſei natürlich delikat und nicht frei
von Gefahr. Aber, wenn die Lage auch ihr Riſiko habe,
ſo habe ſie auch ihre Vorteile und ſicher wären alle
Unter=
händler enttäuſcht, wenn dieſe Pauſe verloren gehen
ſollte. Das Blatt betont, daß die Verhandlungen nicht
abgebrochen ſind, noch als abgebrochen anzuſehen ſeien,
ondern daß nur eine Suspenſion ſtattgefunden habe.
Der Ausdruck Suspenſion ſei nach ſorgfältiger
Ueberleg=
ung gewählt worden, um nicht die Mächte vor den
Kopf zu ſtoßen. Zugleich wollten aber die Delegierten
offenbar nicht heimkehren ohne einen befriedigenden
Friedensabſchluß mitzubringen. Was die ägäiſchen
Inſeln betreffe, ſo hält die Times ein Kompromiß für
tunlich, umſomehr als die Griechen und die Türken
wüß=
ten, daß die letzte Entſcheidung bei den Großmächten
liegt. Dagegen hält die Times einen intranſigenten
Be=
ſchluß der Türkei über Adrianopel für verhängnisvoll, da
ein Aufſchub des Friedensſchluſſes das ſchlimmſte Unheil
in Armenien, Arabien und in anderen Teilen Kleinaſiens
herbeiführen könnte.
Eine türkiſche Note an die
Botſchafter=
konferenz.
* London, 6. Jan. Der Text der ſchriftlichen
Note, der der Botſchafter=Réunion heute von
Reſchid Paſcha unterbreitet worden iſt, lautet
folgen=
dermaßen: In der Note, die uns die Delegierten der
ver=
bündeten Staaten im Laufe der heutigen Sitzung
vorge=
legt haben, haben ſie die Anſicht ausgedrückt, wir hätten
die Ergebniſſe des Krieges nicht in Rechnung gezogen.
Wir müſſen darauf hinweiſen, daß wir in die bedeutenden
territorialen Konzeſſionen, abgeſehen von zwei Punkten,
eingewilligt haben. Wir haben ſämtliche Forderungen der
verbündeten Staaten zugeſtanden. Dadurch, daß die
Ver=
bündeten verlangten, in der Klauſel, durch die wir die
weſtlich vom Wilajet Adrignopel beſetzten Gebietsteile
ab=
traten, den Ausdruck „beſetzt” durch den Ausdruck „
ge=
egen” zu erſetzen, haben ſie ſelbſt anerkannt, daß ein Teil
des Gebiets, deſſen Abtretung ſie verlangen, ſich
augen=
blicklich nicht in ihren Händen befindet. Im Geiſte weiten
Entgegenkommens haben wir uns auch dieſer Forderung
gefügt.
Für alle dieſe Zugeſtändniſſe haben uns die
Verbün=
deten kein einziges gemacht. Wenn wir die Abtretung
Adrianopels verweigern, ſo geſchieht das u. a. deshalb,
weil ſie vom Geſichtspunkte der Sicherheit Konſtantinopels
und der Dardanellen aus ein Dina der Unmöglichkeit iſt.
Außerdem müſſen wir ſagen, daß wir in der feſten Abſicht
hierher gekommen ſind, einen dauerhaften Frieden zu
ſchließen unter Bedingungen, die geeignet ſind,
freund=
ſchaftliche Beziehungen zu ſichern und beiden
Par=
teien nutzbringende Handelsbeziehungen zu er=
Wir ſind auch heute noch bereit,
leichtern.
über die Grenzlinie zwiſchen der Türkei und
Bulgarien zu diskutieren, aber dieſe Grenzen müſſen
Adrianopel auf türkiſchem Gebiet belaſſen. Um einen
neuen Beweis von unſerem verſöhnlichen Geiſte zu geben,
willigen wir ein, uns unſerer Rechte auf Kreta zu
be=
geben, wohl verſtanden unter der Bedingung, daß dann
von den Verbündeten die Abtretung keiner weiteren Inſel
des Aegäiſchen Meeres verlangt wird. Wenn die
Ver=
bündeten trotz dieſer ungeheuren Opfer dadurch, daß ſie
jeden Gedanken eines Zugeſtändniſſes abweiſen, die
Ver=
handlungen abbrechen wollen, wird alle Verantwortung
für die Folgen dieſes Abbruchs auf ſie fallen. Sollte dieſe
Möglichkeit eintreten, dann erklären wir hiermit alle
Zu=
geſtändniſſe, die wir bis zum heutigen Tage gemacht
haben, für null und nichtig.
Literariſches.
Handbuch des guten Tones und der
einen Sitte von Conſtanze von Franken. 17
Aufl., 304 S. Preis geb. 2,50 Mk. Max Heſſes Verlag,
Leipzig. Ein reizvolles Büchlein, vornehm und ſchön
aus=
geſtattet, ein Schatzkäſtlein für jedermann. In der Tat
iſt uns von all den zahlreichen Büchern des gleichen
Genres keines bekannt, das eine ſo große Reichhaltigkeit
des Stoffes in ſo gedrängter Kürze und ſeine für jedes
Alter und jedes Geſchlecht gleich verläßlichen Ratſchläge
in ſo verſtändlicher und dabei angenehmer, überall humo
riſtiſch durchleuchteten Weiſe brächte. Die bekannten
Vor=
jüge des Buches werden auch der 17. Auflage viele neue
Freunde gewinnen und Conſtanze von Frankens
Hand=
buch des guten Tones und der feinen Sitte immer wehr
zu einem gern geſehenen und unentbehrlichen
Familien=
buche machen.
— Am Dorfbrunnen. erſchichten und Mären
von Gottfried Doehler, Leipzig 1912. F. A. Barthel,
Ver=
lag. Der als lyriſcher und dramatiſcher Dichter bekannte
Schriftſteller Gottfried Doehler hat ſich als gereifter Mann
ein neues Gebiet erobert. Seine Dorfgeſchichten „Aus
Kuckucksgrün und Rabenbrunn” hatten einen großen
literariſchen Erfolg, und ein ſolcher wird auch dem
vor=
liegenden Band beſchieden ſein, der bald in allen Volks=,
Schul= und Leihbibliotheken zu den begehrten Büchern
zählen und in Hütte und Schloß willkommen ſein wird.
Es iſt der große Vorzug von Gottfried Doehler, der den
Ehrennamen eines Volksdichters verkent und ſich den
alten Meiſtern wie Hebel, Gotthelf, Immermann,
Lud=
wig, Roſegger, Hansjakob ebenbürtig und doch durchaus
ſelbſtändig anreiht, daß er aus dem uralten Jungbrunnen
ſchöpft, aus der Tiefe der deutſchen Volksſeele, und daß
in ſeinen Geſchichten die erquickende Friſche des
Wald=
quells zu ſpüren iſt!
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 7. Jan. Die auf heute morgen angeſetzte
Schwurgerichtsverhandlung gegen den
Schloſ=
ſergeſellen Trenkler, der den dreifachen Raubmord an
dem Juwelierehepaar Schultz und deſſen Tochter in der
alten Jakobſtraße in Berlin verübte, wurde vertagt,
da ſich der Zuſtand des ſchwer lungenleidenden
Angeklag=
ten verſchlimmert hat.
* Saarbrücken, 7. Jan. Auf den Gruben „
Vel=
ſen” und „Luiſenthal” ſind die Belegſchaften heute
morgen vollſtändig angefahren.
* Altenburg, 7. Jan. In dem Nachbarorte Haſelbach
ſtieß man bei Bohrungen auf ein in hellen Flammen
ſtehendes Kohlenflöz. Der Brandherd liegt direkt
unter der Steinzeugwarenfabrik Gebrüder Nordmann.
An der Eindämmung des Brandes wird eifrig gearbeitei.
* Kiel, 7. Jan. Bei dem geſtrigen
Zuſammen=
ſtoß zwiſchen dem Kreuzer „Straßburg” und
dem däniſchen Dampfer Chriſtian IX.” wurde
der Maſchiniſtenmaat Michaelis ſchwer verletzt und ſofort
in das Marinelazarett übergeführt, während die beiden
Leichtverletzten zunächſt an Bord verblieben. Der Unfall
ereignete ſich abends 6 Uhr 40 Minuten, als der Kreuzer,
von der See kommend, in den Hafen einlaufen wollte,
währen der däniſche Dampfer den Hafen verließ. Der
Dampfer erlitt einen Stevenbruch, außerdem wurde ihm
der Bug eingedrückt. Die Reparatur erfolgt in Kiel.
Peſt, 7. Jan. Die Meldung über die
Verhaf=
tung des flüchtigen Defraudanten Weber beſtätigt ſich.
Weber war vor einigen Tagen nach Peſt gekommen. Er
verließ während der ganzen Zeit ſein Hotelzimmer nicht,
da er ſich Geheimpoliziſten gegenüber, die ihn in Verdacht
hatten, nicht legitimieren konnte. Auf Erſuchen des
Braunſchweiger Unterſuchungsrichters wurde Weber
geſtern abend verhaftet. Er geſtand ſofort.
H. B. Berlin, 7. Jan. Der Staatsſekretär von
Jagow wird, wie das Depeſchen=Bureau Herold
er=
fährt, nicht, wie anfänglich gemeldet, ſchon am 8., ſondern
erſt am 18. ds. Mts., in Berlin eintreffen.
HB. Berlin, 7. Jan. Das däniſche
Königs=
paar trifft Ende dieſer oder Anfang nächſter Woche in
Berlin ein, um ſeine Antrittsviſite am Berliner Hofe
abzuſtatten. Von hier wird das Königspaar zum gleichen
Zweck nach Paris und London reiſen.
— Berlin, 7. Jan. In einem auf dem Anhalter
Bahn=
hof ankommenden D=Zug wurden in Hohlräumen unter
den Fenſtern der Aborte 74 Kilogramm Sacharin
vor=
gefunden. Es ſcheint, als ob auf dieſe Weiſe ſchon
län=
gere Zeit Süßſtoffe über die Grenze geſchmuggelt
wurden.
— Hamburg, 7. Jan. Nach großen Unterſchlagungen
ging der Notar Dr. Becker flüchtig. In einem
Briefe an ſeinen Sozius aus Dresden kündigte er an, daß
er ſich in der Elbe ertränken werde.
H. B. New=York, 7. Jan. Auf dem Broadway kam es
geſtern abend zu Streſikkrawallen. 500 Arbeiter
der Herrenkleider=Branche, Männer und Frauen,
verſuch=
ten das Fabrikgebäude zu ſtürmen, wurden aber von
Poli=
ziſten zurückgetrieben. Der Straßenverkehr auf dem
Broadway war ſtundenlang geſperrt. Der Streik greift
jetzt auch auf die Damenkleider= und Wäſchefabriken über.
(Schluß des redaktionellen Teils.)
Auffallend
D12
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(1178₰
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Januar 1913.
Nummer 6.
Aus dem Geſchäftsleben.
Eine vornehme Neujahrs=Ueberraſchung
hat in dieſem Jahr die Annoncen=Expedition
Haaſen=
ſtein & Vogler A.=G. ihren Kunden durch
Ueber=
ſendung eines eleganten Pultblocks geboten, deſſen
kunſt=
voll ausgeführte Silberſchale einen praktiſchen Wochen=
Kalender mit verſchiedenen Notizblättern enthält. Es iſt
dieſe Widmung vorausgegangen, weil der alle Jahre
er=
ſcheinende große Zeitungskatalog der Firma
voraus=
ſichtlich erſt Ende Januar zum Verſand kommen kann.
Familiennachrichten.
Todes=Anzeige.
Gott dem Allmächtigen gefiel es, unſeren
lieben, treubeſorgten Vater u. Schwiegervater
Herrn Wilhelm Müller
im Alter von 79 Jahren nach kurzem Leiden
in ein beſſeres Jenſeits abzurufen.
(1147
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Ludwig Müller, Elise Müller.
Eberſtadt, den 7. Januar 1913.
Die Beerdigung findet Mittwoch, den 8. Jan.,
nachm. 2½ Uhr, vom Friedhofe aus, ſtatt.
Heute morgen ½12 Uhr verſchied nach
kurzem, ſchwerem Leiden mein lieber Gatte,
unſer treubeſorgter Vater, Schwiegervater,
Großvater und Onkel
(*650
Wilhelm Kunz
im 58. Lebensjahre.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Familie Kunz,
Holzſtraße 23.
Darmſtadt, den 7. Januar 1913.
Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag
3 Uhr, vom Trauerhauſe aus, ſtatt.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
während der Krankheit und beim Hinſcheiden
meines lieben Gatten und unſeres lieben Vaters
Herrn Heinrich Schnur
Lokomotivführer i. P.
ſagen wir tiefgefühlten Dank. Beſonders danken
wir dem Herrn Pfarrer D. Waitz für die
troſt=
reichen Worte, den Schweſtern der
Martins=
gemeinde für die liebevolle Pflege, ſowie für die
(1125
zahlreichen Blumenſpenden.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Eliſe Schnur Wwe.
Darmſtadt, den 7. Januar 1913.
Kurſe vom 7. Januar 1913.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
Staatspapiere.
4 Diſche. Reichsſchatzanw. 99,80
3½ Deutſche Reichsanl. . 88,70
do.
4 Preuß. Schatzanweiſg. 99,80
B½ do. Conſols . . . 88,8)
bo.
bo.
4 Bab. Staatsanleihe . . 99,40
do,
8½
do
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 99,60
bo.
9½
bo.
4 Hamburger Staatsanl. 99,80
Heſſ. Staatsanleihe
do. do. (unk. 1918) 100,00
do.
87,80
3½
do.
76,9)
78,80
3 Sächſiſche Ronte:
4 Württemberger v. 1907 100,00
do. v. 1875 93,20
5 Bulgaren=Tabak=Anl. 99,00
Griechen v. 1887 . . 55,20
98,100
3¾ Italiener Rente
½ Oeſterr. Silberrente 88,7.
78,40
78,40
93,10
87,50
78,60
99,30
4 Serbier amort. v. 1895
4 Türk. Abmin. v. 1903 78,50
Türk. uniſiz. v. 1903 86,00
Ungar. Goldrente .
89,00
4 do. Staatörente. . . 85,40
Zf.
InProt.
5 Argentinier . . . . . . 101,20
86,50
do.
4½ Chile Golb=Anleihe. 90,50
5 Chineſ. Staatsanleihe . 100,00
4½
do.
4½ Japaner
92.70
5 Innere Mexikaner. . . 94,70
59,70
4 Golb=Merikanerv. 1904 83,00
5 Golb=Mexikaner . . . . 100,00
3 Buenos Aires Provinz 69,10
Aktien inländiſcher
Trausvortanſtalten.
9 Hamb.=Amerika=
Paket=
fahrt . .
. . . . 162,40
5 Nordb. Lloyb . . . . . 125,70
6½ Sübd. Eiſenb.=Geſ. . 126,75
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 113,25
6 Baltimore und Ohio . 106,00
6 Schantungbahn . .
132,50
6" Vuxe nb. Prince Henri 159,50
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 210
6 Pennſylvania R. R. . 124,00
Letzte Induſtrie=
Aktien.
Divid.
3 Brauerei Werger
65,50
25 Bab. Anilin= u. Soba=
Fabrik
528,00
14 Chem. Fabrik
Gries=
heim
248,00
30 Farbwerke Höchſt
639,00
20 Verein chem. Fabrike
Mannheim . . . . 347,50
10 Cement Heidelberg .
145,00
30 Chem. Werke Albert 434,00
14 Holzverkohlung
Kon=
ſtanz . . . . . . . 335,00.
5 Lahmeyer . . . . .
122,00
Heute morgen verſchied ſanft nach langem, mit bewundernswerter Geduld getragenem Leiden
unſer unvergeßlicher Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel
(1188
Alexander Römheld
Geh. Justizrat
im 78. Lebensjahre.
Gießen, Wald=Michelbach, Höchſt i. O., 7. Januar 1913.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Ludwig Römheld, Rechtsanwalt und Notar,
Lilli Strack, geb. Römheld,
Paula Vetzberger, geb. Römheld,
Ludwig Strack, Gr. Forſtmeiſter,
Guſtav Vetzberger, Großh. Amtsrichter,
und ſechs Enkel.
Die Trauerfeier findet Donnerstag, den 9. I. Mts., nachmittags 3 Uhr, in der Friedhofskapelle
in Darmſtadt ſtatt.
Todes=Anzeige.
(Statt beſonderer Mitteilung.)
Verwandten, Freunden und Bekannten
hierdurch die traurige Mitteilung, daß es Gott
gefallen hat, meinen innigſtgeliebten Gatten,
unſeren guten Vater, Großvater, Bruder,
(B1150
Schwager und Onkel
Herrn Gustav Block
Schutzmann
im Alter von 53 Jahren durch einen raſchen,
unerwarteten Tod zu ſich in die Ewigkeit
ab=
zurufen.
Um ſtille Teilnahme bitten
Eliſe Block, geb. Rullmann,
und Angehörige.
Darmſtadt, den 7. Januar 1913.
Sandbergſtraße (7, II.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 9. Jan.,
nachmittags um 3 Uhr, von der Leichenhalle des
Beſſunger Friedhofes aus, ſtatt.
Geſtern abend entſchlief ſanft nach langem,
ſchwerem Leiden unſere liebe Tochter und
Schweſter
(1133
Elsa
im kaum vollendeten 6. Lebensjahre.
Die trauernden Hinterbliebenen:
J. Barnewald und Familie,
Maſchinenmeiſter,
Heinheimerſtraße 42.
Darmſtadt, den 7. Januar 1913.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 9. Jan.,
nachmittags 3 Uhr, von der Friedhofskapelle
aus, ſtatt.
wid.
7½ Schuchert, Nürnberg 156,80
12 Siemens & Halske .231,25
5 Beramann Electr. . . 124,00
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 162,80
76,50
25 Gummi Peter . .
0 Kunſtſeide Frankfurt 85,00
80 Abler=Fahrradwerke
.589,00
Kleyer .
10 Maſchinenf. Babenia 180,00
16 Wittener Stahlröhren
8 Steana Romana Petr. 148,60
15 Zellſtoff Waldhof . . 235,75
12½ Bab. Zucker=Wag=
198,10
häuſel.
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 99,00
3 Sübb. Immobilien . 60,60
Bergwerks=Aktien.
12 Aumeß=Friebe . . . . 176,50
12½ Bochumer Bergb. u.
Gußſt.
217,25
11 Deutſch=Luxemburg.
Bergb. . . . . . . 167,80
10 Gelſenkirchener . . . . 196,80
9 Harpener . . . . . . . 188,25
18 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 263,00
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Caro. . . . . . . . 86,00
6 Laurahütte . . . . . . 167,0.)
10 Kaliwerke Aſchersleben
Weſteregeln 212,50
7½ South Weſt Africa 128½
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Sübb. Eiſenb.=Geſ. —
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Eliſabethbahn, freie . . 93,20
Franz=Jofefs=Bahn . .
3 Prag=Durer . .
5 Oeſterr. Staatsbahn . 103,20
4 Oeſterr. Staatsbahn . 92,70
do.
77,20
5 Oeſterr. Südb. (Domb.) 99,90
do.
77,40
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Das Hochdruckgebiet über Oſteuropa hat ſich etwas
verflacht, die Zyklone über Island dagegen hat ſich auf
unter 730 Millimeter vertieft. Geſtern hatten wir an der
Grenze zwiſchen Hoch und Tief, hauptſächlich im Norden
Deutſchlands, verbreitete, meiſt leichte Niederſchläge bei
ſehr milden Temperaturen. Heute morgen iſt es vielfach
nebelig. Im Oſten und Südoſten Deutſchlands finden
wir Froſttemperaturen, die nach der Küſte zu bis auf 4 und
5 Grad anſteigen. In England iſt es gegen geſtern
wie=
der wärmer geworden. Bei uns ſteigt das Barometer
wieder etwas, jedoch von Weſten her naht wieder ein
Fallgebiet, ſo daß wir auch morgen mit dem herrſchenden
Witterungscharakter zu rechnen haben.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 8. Jan.:
Meiſt trüb und nebelig, verbreitete, meiſt leichte
Nieder=
ſchläge, milde Südweſtwinde.
Tageslatender.
Großh. Hoftheater (Außer Abonnement): Anfang
7½ Uhr: „Der Regiſtrator auf Reiſen”
Vorſtellung um 8¼ Uhr im Orpheum.
Vortrag von Dr. Ritter um 8½ Uhr im „Kaiſerſaal”
(Alldeutſcher Verband).
Konzerte: Hotel Heß um 3 Uhr. — Bürgerkeller um
3 Uhr.
Bilder vom Tage. (Auslage Rheinſtraße 23): Die=
Kandidaten für die Präſidentenwahl in Frankreich; drei
infolge des letzten Sturmes in der Nähe von Plymputh
geſtrandete Schiffe; der Winterſport in St. Moritz.
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 9. Januar.
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 4 Uhr in der
„Ludwigshalle‟
Brennholz=Verſteigerung um 10 Uhr im
Eber=
ſtädter Gemeindewald (Zuſammenkunft auf dem
Bäcker=
weg am Eingang des Waldes).
Holzverſteigerung um 9 Uhr in der Krämerſchen
Gaſtwirtſchaft zu Roßdorf.
Holzverſteigerung um 9 Uhr (Zuſammenkunft auf
der Chauſſee Meſſel-Eppertshauſen an der
Koſacken=
ſchneiſe).
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Iupros.
2¾ Oeſt. Sübb. (Lomb.) 52.50
3 Raab=Oedenburg
77,00
4 Kronprinz Rudolfbahn 93,30
4 Ruſſ. Sübweſt. . . . . 87,80
4½ Moskau=Kaſan . . . 96,30
do.
4 Wlabichawchas . . . . 88,30
4 Rjäſan Koslow . . .
3 Portugieſ. Eiſenb. . . 74,00
do.
2‟ Livorneſer
3 Salonique=Monaſtir . 62,60
4 Baababbahn.
81,50
4½ Anatoliſche Eiſenb.. 94,70
4 Miſſouri=Paciſic. . . . 71,50
4 Northern=Paciſic . . . 99,10
4 Southern=Paciſie .
5 St. Louis und San
Francisco . . . . . 84,00
5 Tehuantepec . . . . . . 98,90
Bank=Aktſen.
10 Bank für eſektriſche
Untern. Zürich . . 185,00
7 Bergiſch=Märkiſch
Bahn.
150,30
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 169,40
6½ Darmſtädter Bank . 123,10
12½ Deutſche Bank
253,20
6 Deutſche Vereinsbank . 124,50
6 Deutſche Eſſekt.= und
W.=Bank . . . . . 121,40
10 Diskonto=Kommandit 188,60
8½ Dresdener Bank
156,70
9½ Frankf. Hppoth.=B. 214,00
6½ Mittelb. Kredithank 121,50
Nationalb. für Deutſchl. 123,75
7 Pfälziſche Bank. . . . 130,00
5.86 Reichsbank . .
.133,00
7 Rhein. Kreditbank. . . 136,50
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 118,50
7½ Wiener Bankverein . 183,00
Pfandbriefe.
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 21. . . . . . . 98.50
87,70
70,30
93,90
Zunßren
3.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
87,00
S. 19 . . . .
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
98,50
S. 52 . .
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 98,00
3½
87,25
4 Heſf. Land.=Hyp.=Bank 99,30
87,30
3½
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
98.,80
S. 12, 13, 16 .
S. 14, 15, 17, 24/26
99,00
18—23 . . . . .
3½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 87,30
S. 3—5 . . . . . . . . 87,10
S. 9—11 . . .
87,20
4 Meininger Hyp.=Bank 98,00
do.
86,50
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1921) . . 98,00
3½ do. (unk. 1914)
86,80
3½
Sadd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 99,50
87,40
do.
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt . . . .
3½
do.
Frankfurt. . . . . . . 99,00
do.
3½
Wießen . . . . . . .
.
3½
Heibelberg . . . . . . 97,00
1
4 Karlsruhe . . . . . . 96,80
31
do.
Magbeburg. . . . . .
do.
4 Mainz . . . . . . . . 97,00
3½
89,00
do.
4 Mannheim . . . . . . 97,50
31
88,00
do.
München . . . . . . . 98,70
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3½ Cöln=Mindner „ 100 137,80
3 Holl. Komm. . fl. 100 109,00
3 Madrider . . Fs. 100 74,50
4 Meininger Pr.=
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4 Oeſterr. 1860er Loſe . 176,00
3 Oldenburger . .
2½ Raab=Grazer fl. 150 113,00
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger . . . . .
Braunſchweiger Tlr. 20 206,00
Freiburger . . . . Fs. 15
Mailänder . . . . Fs. 45 —
do. . . . . Fs. 10 —
fl. 7
Meininger . . . .
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do. v. 1858fl. 100
Ungar. Staats . . ſl. 100 383,00
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Türkiſche . . . . Fs. 400 158,00
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Amerikaniſche Noten . . . 4,19
Engliſche Noten . . . . . 20,40
Franzöſiſche Noten. . . . 81,30
Holländiſche Noten. . . . 169,35
80,15
Italieniſche Noten . . .
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,85
Ruſſiſche Noten . . . . . 214,50
Schweizer Noten . . . . . 80,95
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Reichsbank=Lombard Zsf. 7
Nummer 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Januar 1913.
Seite 7.
nnnnesuaeasaansnaunhananaannunsnngenanansaane
Manuannansunannusannnt
In
sasnnne
Baa
I!
Mannannnaanannusnaanansnannnanananne
I
12!
nn
nannnanmmt
Iann
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Inn!
Liedertafel
laskenbar
5 Samstag, den 8. Februar 1913, in sämtlichen Räumen der Turnhalle am Woogsplatz:
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3n
Eine Nacht im Orient.
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Weibchen. Abzugeben
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(*590
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zu dem am Mittwoch, den
Jan, von 12 Uhr mittags ab
per dem Neuen Palais
ſtatt=
irdenden Konzert der Kapelle
des Großh. Train=Bat. Nr. 18.
1. Les Quirassier à la frontiere,
Maarſch von Trave. 2. Ouverture
ur Oper „Zar und Zimmermann”
om Lortzing. 3. a) „Träumerei”
dp. 15 Nr. 7) von Schumann;
Lied ohne Worte (op. 30 Nr. 7)
on Mendelsſohn. 4. Fantaſie aus
ſer Oper „Rienzi” von Wagner.
Ungariſche Tänze (Nr. 5 und 6)
ſon Brahms. 6. Walzer aus der
Loſſe „Autoliebchen” von Gilbert.
Karheonigesenschatt Harrhand.
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giſtrator i.
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delsminiſterium. Adolf Jordan
Wilhelmine, ſeine (Minna Müller=
Frau
Rudolph
Otto, beid. Sohn Frz. Schneider
Heidenreich,
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richtsrat a. D. . Ludw. Wagner
Emma, ſ. Tochter Käthe Gothe
Franz Weller,
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genieur .
.Otto Thomſen
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Rich. Jürgas
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Gaſt=
hofes, Zumroten
Ochſen” in Wald=
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Marie Linke,
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Aug. Kräger
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Fritzchen,) der ErnaJungkurth
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Papst Pius X.
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Der dlete Buunx und
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Der kleine
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Amerikanisches Drama.
Mefentarenie Sntans,
Der Arzt seiner Ehre.
Nordisches Drama in 2 Akt.
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Hauptrolle. (1012im
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Vater Kulicke
Mutter Kulicke
Minnchen, deren Hed. Jungkurth
Lieschen, ; Kin= Aennchen Dörr
Jette, Dienſtm. b.
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Feder,
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Schwarz,
Lauter, 15
Ein
Kriminaikom=
miſſarius
Erſter ſKriminal=Br. Waigandt
Zweiter) Beamter Frz. Herrmann
Ein Bahnhofs=
Kurt Schüppel
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Ein Gepäckträger Arthur Vetter
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Der Förſter
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Hof=
theatermaler Kurt Kempin u.
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inſpektor Ernſt Schwerdtfeger.
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Vorverkauf für die Vorſtellungen:
Donnerstag, 9. Jan. Auß. Ab.
V. Sonder=Vorſtellung.
„Der Raub der
Sabine=
rinnen.” Anfang 8 Uhr. (Zu
dieſer Vorſtellungfindet ein
Karten=
verkauf nicht ſtatt.)
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Die fünf Frank=
D 23. „
furter.‟ Gewöhnliche Preiſe.
Anfang 7½ Uhr.
Samstag, 11. Jan. Außer Ab.
Poſſen=Zyklus (zu ermäß.
Preiſen.) II. Abend: „Robert
und Bertram”. Anf. 7½ Uhr.
Die Erhebung der 3. Rateldes
Abonnementsgeldes für die
Spiel=
zeit 1912—13 findet bis
Donners=
tag, den 9. Jan. 1913,
nachmit=
tags 3—5 Uhr, ſtatt. Zahlſtelle;
Veſtibül im Hoftheater.
Seite 8.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Januar 1913.
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Nummer 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Januar 1913.
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Seite 9.
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Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Januar 1913.
Nummer 6.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernim
die Rebaktion
ſeinerlei Verantworlung: für ſie bleibt auf Grund des
5 21. Abſ. 2. des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.) 7
— Die Ausſtattung der Wartezimmer unſerer
Orts=
gerichte, beſonders desjenigen in Beſſungen, läßt ſehr zu
wünſchen übrig. So knapp ſind weder die Einnahmen
derſelben, noch ſind es die Mittel der Stadt, daß die
Aus=
ſtattung lediglich in einigen Stühlen, dem Tiſch mit
Waſ=
ſerflaſche und einigen Kleiderhaken beſtehen müßte. Es
handelt ſich hier um einen Aufenthaltsraum für das
Pu=
blikum, und für einen ſolchen iſt es längſt üblich, denn
doch etwas weiter zu gehen. Es iſt wirklich nicht zuviel
verlangt, wenn ein genügend großer und wohnlich mit
gediegenen Möbelſtücken und ſchönem Schreibpult
aus=
geſtatteter Raum da wäre. Geſchmackvoller wenn auch
beſcheidener Bildſchmuck der Wände, ſowie Offenlage der
wichtigſten Beſtimmungen über Immobilienbeſitz und
Um=
ſatz, eventl. einiger Tageszeitungen, würden die oft lange
Wartezeit auf dem Ortsgericht leichter überwinden laſſen.
Es bedarf hoffentlich nicht weitergehender Schritte, um
hier baldigſt eine Beſſerung hervorzurufen, umſomehr, als
keineswegs einer Verſchwendung das Wort geredet
wer=
den ſoll. Der Eindruck, den der gegenwärtige Zuſtand
auf von auswärts Zuziehende macht, iſt für das Anſehen
der Stadt nicht förderlich.
Sch.
Handel und Verkehr.
H. Frankfurt a. M., 7. Jan. (3
uchtmarkt=
bericht.) Am Wochenmarkt war ſowohl Landweizen als
auch Landroggen reichlch oferiertz dabel aber beſtand der
größte Teil aus minderwertigen Qualitäten. Die Preiſe
waren für dieſe Sorten gedrückt, da es an Kaufluſt
man=
gelte, während Primaware beſſere Abnahme fand. Gerſte
iſt jetzt ſtärker und billiger angeboten. Hafer und Mais
in guter Ware für den Konſum reger geſucht.
Futter=
mittel und Mehl ſtetig.
Der Mannheimer Getreidemarkt iſt feſter,
bei erhöhten Forderungen des Auslandes. An der
Ber=
liner Produktenbörſe war Getreide auf teuere
ausländiſche Offerten zwar ziemlich feſt, aber ſtill. Man
hofft, daß am 15. Januar ſich die argentiniſchen
Expor=
teure den Bedingungen des niederländiſch=deutſchen
Ge=
treidekontraktes fügen werden. Hafer für Lieferungen
war etwas höher auf das belebtere Konſumgeſchäft. Nach
den letzten Kabelnachrichten von den amerikaniſchen
Getreidemärkten (New=York und Chicago) war
Weizen feſt auf kleinere Zufuhren, ſowie beſſere Nachfrage
nach Lokoware. Auch wirkte die Ankündigung einer
Kälte=
welle im Süden der Vereinigten Staaten, ſowie
unge=
nügender Schneeſchutz günſtig auf den Markt ein. Wenn
auch der baiſſelautende Viſible=ſupply=Ausweis
vorüber=
gehend Abſchwächung hervorrief, ſo zeitigten umfangreiche
Verſchiffungen von den Seeplätzen ſchließlich wieder
Preisbeſſerung. Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort
in dieſer Woche von 70,72 Mill. Buſh. auf 7190 Mill.
Buſh. und die Maisvorräte von 5,21 Mill. Buſh. auf
5,87 Mill. Buſh. geſtiegen.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Weizen, hieſiger und Wetterauer, 20,90—21,— nordd.
20,90— 21.—, kurheſſiſcher 20,90—21,— ruſſiſcher 23,50 bis
24,—, Redwinter 22,50—23,25, rumäniſcher 23,50—23,75,
2a Platg 22 —2, Mantiabar 22h-23h, Kanſaß 230
bis 24,—, Walla Walla 22,75—23,50; Roggen, hieſiger,
18.—, bayeriſcher (Pfälzer) 18—18,10, ruſſiſcher 18,50 bis
19.—, amerikaniſcher —, rumäniſcher 18,50—19, —; Gerſte
(Pfälzer) 21,50—22, —, hieſige und Wetterauer 20,75 bis
21,25, Riedgerſte 21,25—21,75, fränkiſche 21,25—21,75,
un=
gariſche —; Haffer, hieſiger, 19,50—2/1 — bayeriſcher
19,50—20,—, ruſſiſcher 20—21, amerikaniſcher 18—18,50,
rumäniſcher 20—20,80; Mais, mixed, 14,75—15,25,
ruſſi=
ſcher 14,75—15,50, Donaumais 14,75—15,25, rumäniſcher
14,75—15,50, La Plata 14,75—15,25, weißer Mais 14,75
bis 15,25, Weizenſchalen 10,50—10,75, Weizenkleie 10,50
bis 10,75, Roggenkleie 10,75—11,—, Futtermehl 14
bis 16,—, Biertreber, getrocknet, 13,75—14,50, Futtergerſte
16—16,50. Weizenmehl, hieſ. (Baſis ab Mannheim) Nr. 0
30,50—31.—, feinere Marken 31,25—31,50, Nr. 1 30—30,25,
feinere Marken 30,50—30,75, Nr. 2 28,75—29,—, feinere
Marken 29,25—29,50, Nr. 3 27—27,75, feinere Marken
27,50—27,75, Nr. 4 24—24,25, feinere Marken 24,50 bis
24,75. Roggenmehl, hieſ. Nr. 0 27—27,75, Nr. 1 24,75 bis
25.—, Nr. 2 21,75—22,25.
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Dienstags und Freitags 4—6 Uhr. —
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(1021
Carl Schürmann & Co
Ecke Elisabethen- und Wilhelminenstraße.
Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.
Gefunden: 1 Zeichenmäppchen. 1 Türdrücker. 1 weißer
Kinder=
delz. 1 Roſenkranz mit weißen Perlen. 1 braunes Portemonnaie
mit Schwimmkarte, auf den Namen Hölzinger ausgeſtellt. 1 hellrotes
Kleines Portemonnaie mit einem Geldſtück und 1 kleiner Schlüſſel.
1 Handtäſchchen mit größerem Geldbetrag. 1 Paar bläulichweiße
Damenglackhandſchuhe. 1 Roſenkranz mit roſa Perlen. 1
grünlich=
grauer Lodenumhang (in einer Droſchke liegen geblieben). 1
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markſtück. 1 grauer Handſchuh. 1 ſchwarzes Handtäſchchen mit zwei
Taſchentüchern und 1 leeren gelben Portemonnaie. 4 kl. Schlüſſel an
einem Ring. 1 braunes Portemonnaie mit einigem Inhalt. 1 noch
meues rotes Portemonnaie mit einem Geldſtück. 1 goldener
Damen=
ring mit 2 roten und 1 weißen Stein. 1 ſilberne Nadel mit roſa
Stein. — Im Saalbau liegen geblieben und von der Verwaltung
abgeliefert: 3 Spazierſtöcke. 3 Damenſchirme. 1 Paar ſchwarze
Wlacshandſchuhe. 1 Roſenkranz mit braunen Perlen. 1 Zwicker.
1 Zwicker=Futteral. 1 grauer Filzhut. 1 Wappennadel mit den
Buch=
ſſtaben G. W eingraviert.
(1102
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In
polizei=
licher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56
be=
finden ſich: 1 Pinſcher. Die Hunde können von den Eigentümern
bei dem 5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der
micht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags
um 10 Uhr ſtatt.
(1103
Städtiſcher Fleiſchverkauf.
Schlachthof. Lauteſchlägerſtr. 13. Kiesſtr. 21. Langgaſſe 7.
Weſſungerſtr. 92. Auf dem Marktplatz (während der Marktzeit).
Beſtes holländiſches Rindfleiſch,
alle Stücke, zu 82 Pfg. das Pfund.
132a)
Der Oberbürgermeiſter.
Verſteigerung im ſtädtiſchen Pfandhaus,
Die Inhaber der Pfandſcheine Nr. 91077 bis 100000 und
Nr. 1 bis einſchließlich Nr. 26 018 werden aufgefordert, die
Verſatz=
zeit der Pfänder verlängern zu laſſen. Bis Ende Februar d. J. iſt
heie einfache, vom 1. bis 10. März 1913 die doppelte
Verlängerungs=
gebühr zu entrichten.
Alle Pfänder, deren Verſatzeit bis 10. März ds. Js. nicht
ver=
längert wurde, ſind bis ſpäteſtens Samstag, den 10. April ds. Js.,
vormittags 11 Uhr, auszulöſen. Von Montag, den 21. April d. 6
a.b, werden die verfallenen Pfänder verſteigert.
(1084a
Darmſtadt, den 6. Januar 1913.
Städtiſche Pfandhaus=Verwaltung.
Paul.
Verſteigerungs=Anzeige.
Donnerstag, den 9. Januar 1913, nachm. 4 Uhr,
verſteigere ich im Saale der „Ludwigshalle‟, Obergaſſe dahier,
iffentlich meiſtbietend folgende Pfänder:
1 Klavier, 1 Schreibſekretär, 1 Pfeilerſchrank, 1 Chaiſelongue,
1 Waſchkommode, 1 Ständer, 1 Etagere, 1 Humpenbrett,
4 Sofas, 1 Kommode, 2 Waſchkommoden, 1 Zeichentiſch,
3 Seſſel, 2 Tiſche, 2 Vertikos, 1 vollſtändiges Bett, 3
Kleider=
ſchränke, 8 Bilder, 3 Spiegel. 1 Anrichte, 2 Regulator,
1 Pferd, 2 Fahrräder, 40 Gl. Parfüm u. a. m.
(1183
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher
Bleichſtraße 28.
Brennholz=Verſteigerung Nr. 4
(Stadtwald).
Freitag, den 10. Januar 1913, vormittags 9 Uhr,
werden in der „Turnhalle‟ (Woogsplatz 5) hier aus den Diſtrikten
Vorderſter Woogsberg, 40 u. 41, und Nachtweide, 43, der Forſtwartei
Heiliakreuz (Forſtwart Hofmann verſteigert:
Scheiter: 331 rm Buchen, 64 rm Eichen, 4 rm Fichten,
Knüppel: 91 rm Buchen 24 rm Eichen, 5 rm Fichten,
Reiſigknüppel: 67 rm Buchen, 3 rm Eichen,
Reiſigwellen: 10,50 Hdt. Buchen, 1,25 Hdt. Eichen,
Stöcke: 95 rm Buchen (fein), 40 rm Eichen (fein), 39 rm
Fichten (grob).
Das Holz hat die laufenden Nummern 522—546, 548—786,
788—809 und ſitzt in der Nähe der Dieburger Staatsſtraße und iſt
nach allen Richtungen hin gut abfahrbar.
Um vorherige Einſichtnahme wird gebeten.
(649sm
Darmſtadt, den 2. Januar 1913.
Großh. Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
Stammholz=Verſteigerung.
Mittwoch, den 15. Januar d. J.,
werden im Eberſtädter Gemeindewald, Diſtrikt Klingsackertanne.
235 Stück Kieſern=Stämme von 26—52 om Durchmeſſer und
1—14,00 m Länge öffentlich, meiſtbietend an Ort und Stelle
ver=
ſteigert. — Die Zuſammenkunft der Steigerer findet vormittags
Uhr auf dem Griesheimerweg am Eingang des Waldes ſtatt.
Nähere Auskunft erteilt Forſtwart Pfeiffer in Eberſtadt, Schulſtr. 5.
(1019ms
Eberſtadt, den 2. Januar 1913.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Eberſtadt.
Schäfer.
Abbrucharbeiten.
Die bei Niederlegung der
ſtädti=
ſchen Gebäude Schwanenſtraße 21
vorkommenden Abbrucharbeiten
ſollen vergeben werden.
Die Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis
Dienstag, 21. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
einzureichen.
(1186ms
Darmſtadt, 7. Januar 1913.
Stadtbauamt.
Buxbaum.
Schloſſerarbeiten
im ſtädtiſchen Schlachthof ſollen
vergeben werden.
Die Bedingungen liegen bei dem
unterzeichneten Amte, Grafenſtraße
Nr. 30, Zimmer Nr. 9, offen.
Angebote ſind bis
Dienstag, 14. Januar 1913,
vormittags 10 Uhr,
einzureichen.
(873
Darmſtadt, 4. Januar 1913.
Stadtbauamt.
Buxrbaum.
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Off. u. U 8 an die Exp. (*666ms
Brennholz-Verſteigerung
(Harras).
Montag, den 13. Januar l. Js., vorm. 9 Uhr,
ſollen im „Darmſtädter Hof” zu Griesheim aus Harras,
Ab=
teilung 19, 25 und 26, ſowie verſchiedene Abteilungen daſelbſt
ver=
ſteigert werden:
Scheiter: Eichen 17 rm (rund), 240 rm (geſpalten); Kiefern
9 rm: Fichten 13 rm: Knüppel: 37 rm Buchen; 30 rm
Tichen (lang), 172rm (kurz); 15rm Kiefern; 92 rm Fichten;
Reiſigknüppel: 125rm Eichen: 12 rm Kiefern (lang), 11rm
Fichten (lang), 28 rm (kurz); Reiſigwellen: 2970 Buchen;
Stöcke (fein): 174 rm Eichen; 5 rm Kiefern; 242 rm Fichten.
Unterſtrichene Nummern werden nicht verſteigert.
Darmſtadt, den 4. Januar 1913.
(1054
Großh. Oberförſterei Darmſtadt.
Kullmann.
Holz-Verſteigerung.
Montag, 13. Januar I. J., vormittags 9 Uhr,
wird in der Brücher’ſchen Wirtſchaft zu Arheilgen das
Durch=
forſtungsholz aus Hinterſte Wand 8 und das Dürr= und
Windfall=
holz der Forſtwartei Steinacker verſteigert:
Scheiter, rm: 90 Buchen I. Kl., 133 Buchen II. Kl.,
108 Eichen, 18 Kiefern; Knüppel, rm: 186 Buchen, 51
Hain=
buchen, 105 Eichen, 42 Kiefern, 2 Fichten: Knüppel=Reiſig,
rm: 5 Eichen, 2 Kiefern; Reiſig, Wellen; 5920 Buchen;
Stöcke, rm: 18 Buchen, 18 Eichen.
Blau unterſtrichene Nummern werden nicht verſteigert.
Aus=
kunft erteilt Forſtwart Bayerer zu Krauſe=Buche, Poſt Egelsbach.
Darmſtadt, den 6. Januar 1913.
Großherzogliche Oberförſterei Kranichſtein.
van der Hoop.
(1020
e
Intgnnigk.
Dninat
FrIVat-Unterricht
in allen Weltsprachen.
Konversation, Grammatik,
Litergtur, Korrespondenz u.
Nachhilfestunden.
Stunde von 2 Mk. an.
Am 15. Januar 1913
Beginn neuer
Abend- und Tagesklassen
„ „ „ Zirkel
Damenzirkel und Klassen
für Anfänger. Stunde von
60 Pfg. an, zahlb. in Raten
Ferner
Literaturkurse
Itallenisch, Französisch
Englisch. (684a
Honorar Mk. 15.−.
Dauer 3—4 Monate.
Anmel-
dung. i. Büro v. 9—1 u. 3—10.
S Rachhufeſt, beſ. Matb. Phpl.u.
Chem. Off u. T15 a. d. Exp. (861a
rfolgr. Nachhilfe mn all Fächern
ausgen. Latein u. Griech.) w. d.
Abiturienten
ert. Beſte Ref. Mäß. Hon. Gefl.
Anfr. unt. T 68 an die Exv. (*572
(Tand. pit. (Lgman) ert. Nachhſt. in all.
UFäch. Off. u. T. 86 Exp. (*636mf
Kochftunge.
Es können wieder einige
Schüler=
innen bei mir eintreten. Erl. d. g.
bürg. Küche, alle Arten Bäckereien.
*195som) Frl. J. Friedrich,
Frankfurterſtraße 74.
Welche Dame ert. ſ. Mädch. billig
Wengl. Unterricht? Off. m. Preisang.
(*564
unt. I 72 an die Exp.
Holz-Verſteigerung.
Donnerstag, den 16. ds. Mts., vormittags 9 Uhr,
werden in der Turnhalle dahier (Woogsplatz 5) aus Forſtwartei
Böllenfalltor (Diſtrikt Ludwigshöhe, Herrgottsberg, Dachsberg,
Klip=
ſteinseiche) verſteigert:
Scheiter, rm: 345 Buchen, 98 Eichen, 10 Kiefern, 1 Fichte;
Knüppel, rm: 364 Buchen 1 Birke, 74 Eichen, 1 Erle,
14 Kiefern: Knüppel=Reiſig, rm: 10 Eichen: Reiſig,
Wellen: 9645 Buchen, 2945 Eichen, 35 Linden, 525 Kiefern,
40 Fichten; Stöcke, rm: 126 Buchen, 42 Eichen, 2 Kiefern,
56 Fichten.
Kaufliebhaber werden erſucht, das Holz vor der Verſteigerung
einzuſehen.
Förſter Klipſtein zu Böllenfalltor wird das Holz auf
Ver=
langen vorzeigen.
Es gelangen die Brennholz=Nummern 1 bis 729 zum Ausgebot,
die blau unterſtrichenen Nummern werden nicht verſteigert.
Darmſtadt, den 7. Januar 1913.
Großherzogliche Oberförſterei Beſſungen.
I. V.: Kindhäuſer, Großh. Forſtaſſeſſor.
(1078
Stammholz=Verſteigerung.
Montag, den 13. und Dienstag, den 14. Januar 1913
jedesmal vormittags 9½ Uhr an, werden im Pfungſtädter
Ge=
meindewald, Diurikt Klingsackertanne, 508 Stück Kiefernſtämme von
5—16 Meter Länge und 19—45 cm Durchmeſſer an Ort und Stelle
meiſtbietend verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt an beiden Tagen an
der Sandſchollſchneiſe (Sandbachbrücke) am Eingang des Waldes.
Bemerkt wird, daß ſchönes Schnittholz dabei iſt. Nähere Auskunft
erteilt Forſtwart Hags, Mainſtraße 30.
Pfungſtadt, den 4. Januar 1913.
Großh. Bürgermeiſterei Pfungſtadt.
Lang.
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3—7 Uhr täglich, ausgenommen Samstags.
Nummer 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Januar 1913.
Seite 15.
GSSHHEHEEHHHOHHHHEHHHRn83
Mein alljährlich wiederkehrender, den ganzen Monat Januar hindurch andauernder
IVEVFeldAtUSVEGgTUr
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bietet Vorteile, die nur auf Grund dieser Veranstaltung geboten werden können. — Um die Vorräte
möglichst zu räumen, werden sämtliche Waren teils zu, teils unter Einkaufspreis verkauft.
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würde ich mich wohl hüten, ein Heilmittel zu empfehlen, von deſſen
Vorzügen und völliger Unſchädlichkeit ich mich nicht zuvor überzeugt
hätte. Ich habe vielfach Gelegenheit gehabt, zu ſehen und zu hören,
daß die Dunpräparate mit nie verſagendem Erfolg bei offenen Wunden,
Katarrhen, Leberleiden, Brandwunden, Rheumatismus, Jſchias,
Lungen= und Rippenfellentzündung, Blinddarm= und
Bauchfell=
entzündung u. a. angewandt werden. Mir ſelbſt haben die
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ſalbe und Dunpillen gegen Rheuma und Anſchwellung der Beine
trefliche Dienſte geleiſtet.
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22
(21225
ZZ mmmmmmm
rFF
IV706,65
Gretchens Roman.
Von Fr. Lehne.
(Nachdruck verboten.)
25)
Hell lag das Mondlicht auf dem Schnee und glitzerte in
kaltem, ſilbernem Weiß, daß es Gretchen plötzlich bis ins
Herz hinein fror.
Mit einem ſchnellen Entſchluß wandte ſie ſich da
plötz=
lich um.
Gut, denn, Papa! Schreibe Mr. Catlin, daß ich
be=
reit bin, ihm anzugehören!
Von ihrem Ton betroffen, ſah der Major in das
Geſicht ſeiner Tochter.
Es lag ein eigener weher Zug um den ſüßen Mund,
und ihre Augen blickten traurig und hoffnungslos.
Da=
faßte ihn eine plötzliche Angſt.
Du ſollſt Dich doch nicht
Gretchen, nein, nicht ſo
verkaufen. Dann finden wir noch anderswo Rat — ich
meinte nur, wenn Du Neigung haſt
Sie ſchüttelte trübe den Kopf.
Ob es der iſt oder ein anderer, bleibt ſich gleich, ſagte
iſie leiſe.
Kind, liebſt Du etwa einen andern, vielleicht
Ried=
berg?
Wäre es das, Vater, würde ich längſt ſeine Braut
ſein; mir iſt Riedberg nicht lieber als Lionel Catlin; ich
liebe keinen andern, ſei ohne Sorge, entgegnete ſie mit
tonloſer Stimme.
Es war, als ob ein Aufatmen der Erleichterung die
Bruſt des Majors hob.
Ich wußte ja, daß Dein Herz noch nicht geſprochen
hat, mein Kind, Du haſt es ja oft geſagt, deshalb dachte
ich, es wäre nicht unmöglich, daß Dir Mr. Catlins
Wer=
bung willkommen iſt. Er war mir ein ſympathiſcher
Mann, und er hat ſich jetzt von den Folgen ſeiner
Krank=
heit vollſtändig erholt, wie mir ſein Onkel, der Bankier
Scholz, erſt kürzlich ſagte. Du wirſt es gut haben, mein
Gretchen, und wirſt glücklich ſein!
Sie nickte mechaniſch vor ſich hin mit einem leeren,
ſtarren Blick in den großen, traurigen Augen, und hörte
kaum auf das, was der Vater ſagte.
Glücklich! Sie hatte ſich ihr Glück anders gedacht
das lag in den ſtrahlenden, zärtlichen Augen Ernſt Brands,
in ſeiner weichen, tönenden Stimme, im Lächeln ſeines
Mundes, in ſeinen ſtarken Armen — und in ſeinem Kuß!
Das war für ſie nun in weite, unerreichbare Ferne
gerückt. Trübe und freudlos lag die Zukunft vor ihr!
Aber man überſteht doch alles, und das Leben muß gelebt
werden, auch wenn alle Freude daraus geſchwunden iſt.
Echtret ir ſe ans item Sinen aut is die
Tür ſich öffnete und Claudia auf der Schwelle ſtand. Mit
ſcharfer Stimme fragte ſie, ob man ſie denn ganz
ver=
geſſen hätte — es kränke ſie ſehr, daß ſie als ſo
nebenſäch=
liche Perſon betrachtet würde, die die Geſchicke des Hauſes
gar nichts angingen.
Forſchend blickte ſie von einem zum andern; ſie hatte
das Gefühl, als ob etwas Folgenſchweres ſich ereignet
hätte.
Und da ſagte auch Margareta, und die Worte kamen
langſam und ſchwer aus ihrem Munde: Du kannſt mir
gratulieren, Claudia, ich werde Lionel Catlins Frau!
Bei dieſer Mitteilung ſah ſie die Stiefmutter feſt und
ruhig an, und ihr entging nicht der Blitz des Triumphes
und der Freude, der in den dunklen Augen der andern
aufflammte.
Mit dieſen Worten hatte Margareta alle Brücken
hinter ſich abgebrochen und mit Ergebung, ohne Freude,
ohne Hoffnung ſah ſie der Zukunft entaegen. — Ihr Glück
war vorbei!
15. Kapitel.
In ſein bequemes Hausjackett gehüllt, die Zigarre
zwiſchen den Lippen, ein Buch in der Hand, ſo lag Ernſt
Brand auf der Chaiſelongue in ſeinem Wohnzimmer, das
Seite 1*
Nummer 6.
Darmſ
2
blatt, Mittwoch, den 8. Januar 1913.
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eingerichtet hatte.
Er war heute abend nicht im Theater beſchäftigt; da
er jedoch keine Luſt hatte, unter Menſchen zu ſein, ſo war er
zu Hauſe geblieben.
Er wollte leſen; aber ſo intereſſant ihm ſönſt Carlyles
Schriften waren — heute konnte er ſich nicht darein
ver=
tiefen, er war zerſtreut, und ſeine Gedanken hatten nur ein
beſtimmtes Ziel — Margareta von Löwen!
Vier Tage waren es nun ſchon, daß er an ſie
ge=
ſchrieben hatte — und bis jetzt war er noch ohne Antwort!
Er hatte ſie um Aufklärung gebeten wegen ihres
ſelt=
ſamen Verhaltens — ob er ſie — ihm ſelbſt allerdings
unbewußt — durch irgend etwas beleidigt hätte, oder ob
er bei ihr verleumdet worden wäre, was er faſt annehmen
müſſe, da er ſich keiner Schuld bewußt ſei! Sie hätte ihm
doch bis jetzt vertraut, nun möchte ſie ihn auch nicht
un=
gehört verdammen, wenigſtens bitte er um die
Gelegen=
heit, ſich rechtfertigen zu dürfen. Mit den Beteuerungen
ſeiner treuen Liebe hatte er den Brief geſchloſſen und mit
Herzklopfen der Antwort entgegengeſehen.
Er konnte freilich nicht ahnen, daß Claudia dieſen
Brief unterſchlagen hatte!
Durch Zufall waren ihr die Poſtſachen zuerſt in die
Hände gekommen, und da war es ihr leicht geweſen, den
an Gretchen adreſſierten Brief mit der ihr
wohlbekann=
ten Handſchrift des Künſtlers in ihre Taſche gleiten zu
laſſen, ohne daß jemand etwas davon bemerkte. In ihrem
Zimmer las ſie ihn dann und hatte nun ſchwarz auf weiß
die Beſtätigung ihrer Vermutung, daß Ernſt und Marga=
reta ſich ausgeſprochen hatten, daß er ſie als ſeine
Ver=
lobte betrachtete!
Ein Glück, daß ſie dieſen wichtigen Brief aufgefangen
hatte, von dem durfte Gretchen nimmer wiſſen.
Sie zündete die Kerze auf ihrem Schreibtiſch an, und
mit ruhiger Hand, ohne zu zittern, hielt ſie das Briefblatt
daran, bis nur ein kleines Häufchen Aſche davon übrig
blieb, das ſie zwiſchen ihren Fingern zerkrümelte, während
ein triumphierendes, böſes Lächeln ihren Mund verzog.
Und Ernſt Brand wartete auf Antwort — die erſten
beiden Tage voll glühender Ungeduld, danach voll
ſchmerz=
licher Ergebung, um dann endlich nicht mehr darauf zu
hoffen. Jetzt ſchrieb ſie nicht mehr!
Vergebens zermarterte er ſich den Kopf, nach Gründen
ihres unbegreiflichen Verhaltens zu forſchen — es war ihm
rätſelhaft. Denn daß ihn Gretchen an jenem Nachmittag
in Claudias Armen geſehen hatte, lag ihm ganz außer dem
Bereich des Möglichen, ſo daß er dies gar nicht in
Be=
tracht zog. Es war nichts anders, als daß er verleumdet
worden war — wie aber konnte er ſich rechtfertigen, wenn
ihm jede Gelegenheit dazu genommen wurde, wenn ſein
Brief gar nicht beantwortet wurde?
Krank war Margareta auch nicht; denn er hatte ſie
erſt geſtern von weitem in der Stadt geſehen — alſo
gab es dieſe Entſchuldigung für ihr Nichtſchreiben auch
nicht. In dieſem Fall hätte ſie ihm trotzdem Botſchaft
ſenden können, wenn ſie nur gewollt hätte!
Sollte er ſich ihr trotz allem noch einmal nähern
und dann vielleicht wieder ſo ſchroff abgewieſen werden?
Er mußte es noch einmal verſuchen: denn ſonſt konnte
er des dan des Rahes uißt wider auſcher
Ain=
heit mußte er auf jeden Fall haben — und wehe Claudia,
wenn eine Intrige von ihrer Seite der Grund war!
Mitten in ſein Grübeln hinein ſchlug die
Vorſaal=
glocke an.
Vielleicht ein Kollege, dachte er und öffnete nicht; er
war nicht in der Stimmung, gleichgültige Geſpräche zu
hören.
Da wiederholte ſich das Klingeln und ſtärker, ſo daß
er aufſtand und öffnen ging. Man hätte ihm doch keine
Ruhe gelaſſen, da man aus den erleuchteten Fenſtern
ſei=
ner Wohnung ſchloß, daß er zu Hauſe ſein müſſe!
Na, nur nicht ſo ungeſtüm, wartet es doch ab, ſagte
er, während er aufmachte.
Aber er prallte erſchrocken zurück, als ſchnell und
ge=
wandt eine hohe, dicht verſchleierte Frauengeſtalt in den
Vorſaal ſchlüpfte und die Tür hinter ſich ins Schloß drückte.
Dann ſchlug die ſpäte Beſucherin tief aufatmend den
Schleier zurück, und er ſah, was er ſofort geahnt — daß
es Claudia von Löwen war!
Er ſagte kein Wort, ſondern ſtarrte ſie nur ſprachlos
an. Sind Sie allein? Er nickte. Nun denn, wollen Sie
mich hier ſtehen laſſen? fragte ſie kurz und ſcharf.
Ihr Beſuch befremdet mich ſehr, und ich möchte
drin=
gend um Aufklärung bitten, was Sie zu ſolch vorgerückter
Stunde zu mir führt, entgegnete er kalt, öffnete aber doch
die Tür ſeines Zimmers, da er nicht die einfachſte Pflicht
der Höflichkeit gegen eine Dame, wer es auch ſei, außer
acht laſſen wollte.
(Foxtſetzung folgt,)
Seite 14.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 8. Januar 1913.
Nummer 6.
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„Hanauer Hof‟
2. Beilage zum Darmſtädter Tagblatt.
33 6.
Vereinſtr. Arigervereine.
Darmſtadts.
Freitag, den 10. Januar 1913, abends 8½ Uhr,
im gressen Saale der Turnhalle
am Woogsplatz:
Lichtbildervortrag
des Herrn Wohlgemuth aus Heidelberg
über die französische Fremdenlegion
(auf Grund ſeiner Erlebniſſe).
Unſere Mitglieder nebſt ihren Familienangehörigen werden
zu dieſem intereſſanten Vortrag eingeladen. Gäſte ſind willkommen.
Eintritt frei.
(931om
Der Vorſtand der Vereinigten Kriegervereine Darmſtadts.
Amm. Für den Kriegerverein fällt die Monatsverſammlung aus.
1
VI 1.
fe
Sdemerovereinwarmsladl.fe
Freitag, den 10. Januar 1913, abends 8½ Uhr,
im Restaurant Sitte, gelber Saal,
Karlstrasse 15
VWinter-Versammlung
Vortrag des Herrn Reallehrer Kahl
Bedeutung und Aufgaben der
Gewerbe=
vereine in der Gegenwart”
Hierzu laden wir unſere Mitglieder und ſonſtige Intereſſenten
rgebenſt ein.
(1168mf
Der Vorstand.
Alldeutſcher Verband.
Mittwoch, den 8. Januar 1913, abends 8½ Uhr,
im Kaiſerſaal:
Vortrag
des Herrn Dr. Ritter aus Mainz
über
Das deutſche Reich und der Jslam.”
Eintritt 30 Pfennig.
Jedermann iſt willkommen.
Der Vorſtand.
50sm)
-Sé im Festsaal des Hotel „Hess‟
22
Freitag, den 10. Januar, abends 3¼ Uhr
K. Vortrag des Psychologen R. Parthey, Ettingen, Schweiz, ½0
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eingebildete Leiden, Zwangsgedanken, Erröten, Geh-, Schreib- und
Denkstörungen, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, Zerstreutheit, Depressionen 48
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21. Jan. 1913, ¼6—½7 Uhr, im großen phyſik. Hörſaal.
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Prot, I. K. H. Grossherzogin Eleonore v. Hessen u. b. Rhein:: 59. Vereinsjahr
Sonntag, den 19. Jan. 1913, nachm. 5 Uhr
im Kneipsaale der Turngemeinde (Woogsplatz)
General-Versammlung
wozu wir unsere geehrten Mitglieder zu recht
zahl-
reichem und pünktlichen Erscheinen freundl. einladen.
DER VORSTAND.
NB. Eventuelle Anträge sind bis zum 11. Januar beim Vorstand
einzureichen.
(1101
Gartenbauverein Darmstadt.
Hauptversammlung
Donnerstag, den 9. Januar, abends 8 Uhr,
im Fürſtenſaal (Grafenſtraße).
Tagesordnung:
1. Geſchäftliche Mitteilungen (Ergänzungswahlen).
2. Rechnungsablage für 1912.
3. Vortrag des Herrn Lehrer Presser über: „
Verſuchs=
garten und Arbeitsverſuche”.
Die Abgabe von Nummern zur Gratisverloſung erfolgt nur
gegen Vorzeigung der Mitgliederkarten und wird mit dem Beginn
der Sitzung geſchloſſen.
(1056
Der Vorstand.
Empfehle meine
Karleestabe
per Taſſe prima Kaffee
15 Pfennig.
Ed.
Türtmann
Grafenſtraße 10 (712a
Mäle
Wegen Maſſenbedarf zahle
für getragene Kleider, Schuhe,
künſtl. Zahngeb., Maskenkoſtüme,
Bettwerk uſw., die höchſt. Preiſe.
Poſtk. genügt. Komme auch n. ausw.
D. Schaffier, Schloßg. 2. (*524im
Kädfc
getr. Kleider, Stiefel,
Wäſche ꝛc. (*516imd
S. Zarnicer,
Kleine Bachgaſſe 1.
Aufruf?
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Flaſchen zahle wegen dring. Bed.
d. höchſt. Preiſe. Poſtk. wird verg.
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Aangek. Gr. Ochſengaſſe28. (716s
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auswiegend, geſucht. Näheres in
der Exp. ds. Bl.
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Verein für Vogel- und Geflügelzucht
älterer Verein
Protektor Se. Königl. Hoheit der Großherzog.
Montag, den 20. Januar d. Js., abends 8½ Uhr, im
Vereins=
lokal Brauerei zur „Krone”, Schuſtergaſſe 18
(1081a
auptversam
lung.2
NB. Anträge ſind ſchriftlich bis zum 17. ds. Mts. an den 1.
Vor=
ſitzenden Herrn Ph. Brohm, Aliceſtraße 20½, einzureichen.
Der Vorſtand.
II. Vorbereitungskurſus für die
theoretiſche Meiſterprüfung im Handwerk.
Nach dem Reichsgeſetz vom 30. Mai 1908 (ſog. kleiner
Befähigungs=
nachweis) dürfen bekanntlich im allgemeinen nur noch ſolche Perſonen
Lehrlinge anteiten, welche die Meiſterprüfung beſtanden haben.
Ueberdies läuft am 1. Oktober 1913 die Friſt ab, bis zu
wel=
cher die Meiſterprüfung noch ohne Nachweis der beſtandenen
Geſellenprüfung abgelegt werden kann. (Die Beſtimmungen finden
gleicherweiſe auf männliche wie auf weibliche Gewerbetzeibende
An=
wendung.)
Um daher noch möglichſt vielen Handwerkern die Teilnahme an
der Prüfung nach den erleichterten Beſtimmungen zu ermöglichen, iſt
die Abhaltung einer außerterminlichen Meiſterprüfung im Frühjahr
dieſes Jahres angeordnet worden und beabſichtigen wir zur
Vorbe=
reitung auf den theoretiſchen Teil der Meiſterprüfung einen
Kurſus in Buchführung, Wechſellehre, Scheckverkehr, Gewerbe=
Verſicherungs= und Genoſſenſchaftsgeſetzgebung abzuhalten.
Derſelbe wird bei genügender Teilnahme am 22. Januar beginnen
und am 1. März endigen. Als Unterrichtzeit ſind die Mittwoch
und Samstag=Nachmittage vorgeſehen.
Anmeldungen werden auf der Handwerkskammer zu Darmſtadt,
Georgenſtraße 9 bis ſpäteſtens 20. Januar entgegengenommen.
Die Teilnehmergebühr mit 10 Mark iſt im Voraus zu entrichten.
Darmſtadt, den 7. Januar 1913.
(1080a
Der Vorſtand des Ortsgewerbevereins
zu Darmſtadt.
dulfe
Ichf
getr. Herren= u. Damen=Kleider,
auch Stiefel, Bettfedern. Gold,
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Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 31. Dezember 1912 bis 6. Januar.
Die erſte Woche des neuen Jahres brachte dem
Getreide=
handel eine Befeſtigung der Tendenz. Argentinien zeigt
trotz ſeiner großen Ernte, von der bisher weniger als in
den anderen Jahren vorverkauft iſt, wenig
Entgegen=
kommen. Nordamerika bekundete infolgedeſſen um ſo
feſtere Haltung, als in den Winterweizengebieten über
Trockenheit geklagt wird und der rege Exportabzug
an=
dauert. Rußland offeriert infolge ſchwacher Zufuhr nur
ſpärlich, zumal die dortigen Mühlen für das wenige gute
Material weſntlich mehr bezahlen, als im Export zu
er=
zielen iſt. In Weſteuropa wird zur Aufbeſſerung der in
den meiſten Ländern geernteten ſchlechten Qualitäten viel
trockener Auslandsweizen gebraucht, und es fällt
beſon=
ders ins Gewicht, daß die Mittelmeerländer, vor allem
aber Frankreich, fortgeſetzt als Käufer auf dem Weltmarkt
auftreten. Auch Deutſchland dürfte infolge ſeiner
ſchlech=
ten Qualitäten mehr als bisher auf Import angewieſen
ſein und daher ſeine Preiſe denen des Weltmarktes mehr
anzupaſſen haben. Der Mangel an lieferfähigem Weizen
machte ſich bei der Dezember=Abwicklung empfindlich
fühl=
bar, doch genügte ſchließlich das herbeigeſchaffte Material.
ſo daß der Dezember am letzten Tage von 210½ Mark auf
205½ Mark zurückging. Dagegen hatte man es
verab=
ſäumt, genügende Mengen Roggen zur Andienung
heran=
zuziehen, und ſo mußten die Schuldner ſchließlich bei ihren
letzten Rückdeckungen bis 183 Mark bewilligen, alſo zirka
10—12 Mark mehr, als effektive Ware zur gleichen Zeit
koſtet. Aber auch nach Erledigung der
Dezemberverbind=
lichkeiten blieb die Stimmung für Roggen feſt, da die
Mühlen weiteren Bedarf zeigten und auch der Export
erneut Anſprüche ſtellte. Hinzu kam, daß das kälter
ge=
wordene Wetter und die Unſicherheit der politiſchen Lage
die Abgeber im Lieferungsgeſchäft zurückhaltender machte.
Alles das bewirkte, daß Mai=Weizen in den letzten Tagen
um 1½ Mark, Mai=Roggen um 2 Mark anzog. Im
Hafer=
geſchäft iſt eine leichte Beſſerung der Kaufluſt für gute
Qualitäten feſtzuſtellen, während geringe Ware immer
noch ſchwer unterzubringen iſt. Das Angebot vom Inland
iſt zurückhaltend. Ruſſiſche Gerſte hat namentlich für
Dezember weiter ſcharf angezogen, auch ſpätere Lieferung
war bei ſchwachem Angebot merklich feſter. Ebenſo war
Mais trotz günſtiger argentiniſcher Ernteausſichten
ſo=
wohl vom La Plata als auch von Nordamerika höher
ge=
halten. Es ſtellten ſich die Preiſe für inländiſches
Ge=
treide am letzten Marktage wie folgt:
Weizen
Roggen
Hafer
-
Königsberg.
169 (*3½) 162 (*2
167 (*1
Danzig . . . .
173 (*1 )
Stettin . . . 192 (*2
165 (*1
165 (*3
164 (*2
Poſen . . . 194 (*2
162 (*2
Breslau . . . 193
162 (— i
162
Berlin . . . 199 (—1
174 (—2
198 (—
Magdeburg . 196 (41
167
-
185
Halle . . . . 197 (—2
171 (—2
194 (*4
Leipzig . . . 192 (*2 ) 160 (*1
190 (— )
Roſtock . . .
164 (41
-
-
Hamburg . . 202 (*2
—
174
10 (*5
Hannover . . 188
176 (—
75
Düſſeldorf . . 207 (—1
185 (—
182 (—6
Frankfurt a. M. 210
-
-
180
195 (—
-
182½
Mannheim . . 212½ ( —
190 (—
Straßburg . . 215 (— ) 187½ (-
195 (—
München
219
-
184
178
Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Mai 210 (* 1),
Peſt April 199,60 (*0,50), Paris Jan. 225,55 (* 2),
Liverpool März 167 (*0,70), Chicago Mai 141,45
it g90. Rogen: Verlin Mat 17530 (t. 125, Hafer:
Berlin Mai 172,75 (—1), Futtergerſte Südruſſ. frei
Hamburg unverzollt Dez. 143,50 (*5), Febr.=März 142
—5), Mais: La Plata ſchwim. 113 (—2,50), Mixed
Febr.=März 109,50 (— 2,50) Mark.
Luftfahrt.
sr. Die Ausſchreibung für die Michelin=
Preiſe dieſes Jahres iſt jetzt erfolgt. Wie wir ſchon
bei der Ueberſicht über die franzöſiſchen flugſportlichen
Veranſtaltungen dieſes Jahres erwähnten, zählen die
Wettbewerbe um die Michelinpreiſe mit zu den
bedeutend=
ſten. Im ganzen werden für dieſes Jahre für drei
Wett=
bewerbe zuſammen 115000 Francs von dem Hauſe
Miche=
lin ausgeſetzt. Davon entfallen 50000 Francs auf den
großen Bombenwurſpreis. Die Beſtimmungen ſehen hier
das Werfen von 15 Bomben im Gewicht von 7 Kilogramm
von einem Durchmeſſer von 150 Millimeter aus einer
Höhe von 200 Meter vor. Die Zielſcheibe ſoll einen
Durch=
meſſer von 10 Meter haben. Daneben werden für kleinere
Bombenwurſpreiſe 25000 Francs zur Verfügung geſtellt.
Die Beſtimmungen ſind hier: das Werfen von fünf
Bom=
ben im Gewicht von 22 Kilogramm von einem Durchmeſſer
von 220 Millimeter aus einer Höhe von 1000 Meter. Die
Zielſcheibe hat bei dieſem Wettbewerbe mit Rückſicht auf
die ſchwereren Bedingungen einen Durchmeſſer von 25
Meter. Die Wettbewerbe um dieſe kleinen
Bombenwurf=
preiſe werden auf noch näher zu bezeichnenden
Flugfel=
dern ſtattfinden, während die Wettbewerbe um den 50000
Francs=Preis auf allen Flugfeldern ausgeführt werden
können. Zu dieſen beiden Konkurrenzen kommt noch ein
neuer Michelin=Pokal für den beſten Diſtanzflug des
Jah=
res. Der Wettbewerb iſt mit 40000 Francs dotiert. Dieſe
fallen demjenigen Flieger zu, der im Laufe des Jahres
zwiſchen zwei Punkten, die mindeſtens 50 Kilometer
von=
einander entfernt ſind, mit demfelben Flugzeug die größte
Anzahl von Kilometern zurücklegt, und zwar zwiſchen
Aufgang und Untergang der Sonne. Zwiſchenlandungen
ſind geſtattet, doch darf die Durchſchnittsgeſchwindigkeit
pro Stunde nicht geringer als 50 Kilometer ſein.
Sr. Die Statiſtik der tödlichen Flieger=
Unfälle gibt im allgemeinen ein durchaus falſches Bild
von der Gefährlichkeit des Flugſports. Deshalb haben
auch die allgemein üblichen Zuſammenſtellungen über die
Todesopfer der Aviatik nicht den geringſten Wert und ſind
nur geeignet, die Entwickelung des Flugweſens zu
hem=
men. Ein einigermaßen klares Bild über die Unfälle läßt
ſich nur dann gewinnen, wenn man die Unglücksfälle und
Todesſtürze mit den Flugleiſtungen, das heißt mit den
Flugkilometern, vergleicht. Eine derartige Statiſtik iſt
natürlich nur ſchätzungsweiſe aufzuſtellen. Ein engliſches
Fachblatt hat einen derartigen Verſuch neuerdings
unter=
nommen und iſt zu ganz überraſchenden Ergebniſſen
ge=
kommen, denn nach den ſchätzungsweiſe benutzten Ziffern
des Blattes kommt 1912 auf je 171000 Kilometer nur ein
einziger Todesſturz. Im Jahre 1908 war das
Verhält=
nis noch bedeutend ungünſtiger, da auf zirka 1600
Kilo=
meter ein Todesopfer kam; 1909 beſſerte ſich das
Verhält=
nis bereits erheblich. Es kam auf 11000 Kilometer ein
Todesſturz; 1910 auf 32000 Kilometer, und 1911 auf 48000
Kilometer ein tödlicher Unfall. Angenommen iſt dabei,
daß 1908 etwa 1600, 1909 450000, 1910 1000000, 1911
3 700000 und 1912 90 Millionen Kilometer Flugkilometer
zurückgelegt worden ſind, was bei dem lebhaften
Flug=
betriebe in allen Ländern wohl nicht allzu hoch gegriffen
erſcheint. Daß die Zahl der Todesſtürze erheblich
abge=
nommen hat, geht auch aus der Zahl der tödlich
verun=
glückten Aviatiker und der Zahl der ausgebildeten Flieger
hervor. Das Verhältnis war im Jahre 1908 511, 1909
1211, 1910 1711, 1911 2011 und 1912 5111.
Kunſtnotizen.
Ueber Werke, Künſtler und künſtleriſche Veranſtaltungen ꝛc., deren im
Nach=
ſtehenden Erwähnung geſchieht, behält ſich die Rehaktion ihr Urteil vor.
— Uraufführung. Paul Scheinpflug, eine der
markanteſten Perſönlichkeiten unter den Komponiſten der
Gegenwart, hat in jüngſter Zeit ſein 16. Opus, ein
Streich=
quartett, veröffentlicht, deſſen erſter Satz im Mai 1912 auf
dem Tonkünſtlerfeſt des Allgemeinen Deutſchen
Muſikver=
eins mit ſenſationellem Erfolg aufgeführt wurde. Die
Uraufführung des geſamten Werkes findet am 13.
dieſes Monats, abends 8 Uhr, in Darmſtadt im Hotel zur
Traube durch das Darmſtädter Streichquartett
ſtatt. Die Kompoſition zählt zu dem Bedeutendſten, was
auf dem Gebiete der modernen Kammermuſik
hervorge=
bracht worden iſt. Vorausſichtlich wird der in
Königs=
berg lebende Komponiſt der erſten Wiedergabe ſeines
Werkes beiwohnen.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
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gesſtraße 10, ein S. Heinrich. Am 3.: dem Heizer Heinr.
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nichſteiner Straße 42, ein S. Hermann Rolf Wladimir.
Am 6. Jan.: dem Feilenhauer Antonius Schwer,
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derſtraße 19, eine T. Agathe.
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Mühlſtraße 60½, mit Ethel Federlin, Riedlingerſtr. 29.
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rauch, beide Blumenthalſtraße 38. Mineralwaſſerfabrikant
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rich, Schloßgartenſtraße 41.
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46 Jahre, ev., Bickenbach. Lokomotivführer i. P. Johann
Heinrich Schnur, 75 Jahre, ev., Pfründnerhausſtr. 17,
Am 4.: Barbara Göbel geb. Kiſſel, Witwe des
Haupt=
ſteueramtsdieners, 68 Jahre, kath., Nieder=Ramſtädter
Straße 30. Am 5.: Marie Almg Seibert, T. des
Fri=
ſeurs, 2 Jahre, ev., Mauerſtraße 27. Am 4.: Anna Marg.
Weiler geb. Henkel, Ehefrau des Taglöhners, 49 Jahre,
ev., Große Kaplaneigaſſe 42. Eliſabeth Hönig geb. Erb,
Ehefrau des Taglöhners, 56 Jahre, ev., Hinkelsgaſſe 10.
Am 5.: Anna Katharine Volz geb. Orth, Witwe des
Taglöhners, 75 Jahre, ev., Große Bachgaſſe 4. Am 4.:
Katharine Keil geb. Wendel, Ehefrau des Briefträgers,
34 Jahre, ev., Auerbach. Am 5.: Ludwig Roſtalski, S.
des Kammachers, 11 Mon., ev., Roßdorf. Eiſendreher
Ludwig Neumann, 22 Jahre, ev., Heidelberger Straße
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