Darmstädter Tagblatt 1912


31. Juli 1912

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175. Jahrgang
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Das Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.

Die heutige Nummer hat 20 Seiten.

Das Neueſte vom Tage.

Das neue Zeppelin=Luftſchiff Hanſa iſt
geſtern vormittag in Friedrichshafen um 10,15 Uhr zu
ſeiner erſten Probefahrt aufgeſtiegen. Die Reiſe nach
Hamburg wird vorausſichtlich am Donnerstag ange=
treten
. Das Luftſchiff Viktoria Luiſe wird
am Donnerstag nach Baden=Baden übergeführt wer=
den
, um dort vorläufig ſtationiert zu werden.
Bei dem Einſturz der Binzer Seebrücke ſind
14, nicht 21 Menſchen ums Leben gekommen.
Perſonen ertranken auf dem Einfelder See
bei Neumünſter beim Kentern eines Segelbootes in=
folge
einer plötzlichen Windböe.
Unter den Soldaten auf dem Truppenübungs=
platz
Elſenborn iſt die Ruhr ausgebrochen, Ein
Soldat iſt geſtorben.
Der Kaiſer von Japan iſt am Montag früh ge=
ſtorben
. Die Thronbeſteigung des Kronprinzen
iſt amtlich verkündet worden.

Der Kaiſer von Japan 7.

Tokio, 29. Juli. Der Kaiſer von Japan
iſt heute morgen geſtorben.
** Die Beſorgniſſe um das Leben des Mikado haben
ſich als berechtigt erwieſen. Kaiſer Mutſuhito iſt
ſeinem ſchweren Leiden nach einer mehr als 45jährigen,
un Erfolgen außerordentlich reichen Regierung, erlegen.
Dieſe bildet einen Markſtein in der Geſchichte Japans,
und deshalb ſei uns ein kurzer Rückblick auf die Entwick=
lung
des oſtaſiatiſchen Inſelreichs geſtattet.
Um das Jahr 600 v. Chr. beginnt die mythiſche Ge=
ſthichte
der Japaner und der noch heute herrſchenden
Oynaſtie; aber erſt neun Jahrhunderte ſpäter, alſo im
dritten Jahrhundert unſerer Zeitrechnung, drang chineſi=
ſthe
Kultur nach Nippon. Im ſiebenten Jahrhundert ſtand
apan ſchon völlig unter chineſiſcher Kultur; es wurde
abſolut regiert und von einer Beamtenkaſte verwaltet.
ggedoch ging der Abſolutismus den Japanern nicht in
frleiſch und Blut über; die höchſten Reichsämter wurden
mehr und mehr erblich, und die Kaiſer traten neben dem
erſtarkenden Adel immer mehr zurück. Dieſes Zeitalter
des beginnenden Feudalismus war eine Glanzzeit für
Japan. Neben dem den Kaiſer umgebenden Adel entſtand
ein erblicher Militäradel, und an der Spitze dieſer Ritter=
ſthaft
ſtand der ſpäter eine ſo große Rolle ſpielende Scha=
ſun
, welcher mit den übrigen Rittern faſt allen Grund=
leeſitz
und die politiſche Gewalt in ſeiner Hand vereinigte.
er Kaiſer wurde nun zu einem unnahbaren, heiligen
Weſen; in der Stellung der den Staat in Wirklichkeit be=
leerrſchenden
Schagune aber löſten ſich die Adelsgeſchlechter
ab. Hierbei jedoch entſtanden heftige Fehden, bis Jegaſu
tie errungene Macht dauernd zu behalten verſtand und
ſeiner Familie für faſt drei Jahrhunderte das Amt der
Schagune ſicherte, während der Mikado nur religiöſes
Oberhaupt war.
Inzwiſchen hatten ſich auch in Japan zwei neue Fak=
toren
geltend gemacht: das Chriſtentum und die Expan=
ſionspolitik
der europäiſchen Seemächte, In den 80er
Jahren des 16. Jahrhunderts war ſchon ein Zehntel des
japaniſchen Volkes, darunter auch einige Fürſten, zum
Chriſtentum übergetreten; als aber den Japanern die
wahre Abſicht der in ihr Land gekommenen Europäer klar
wurde, da begannen die chriſten=feindlichen Maßregeln,
umd in der erſten Hälfte des 17. Jahrhunderts war ſchon
das Chriſtentum durch das Schagunat völlig ausgerottet.
Den Ausländern wurde der Zutritt ins Land verboten,
was bis 1865 aufrecht erhalten blieb. Der Kaiſer, obwohl
abſoluter Monarch, war ganz von dem Schagun abhängig,
deſſen Tage der Macht aber auch ihrem Ende entgegen=
gingen
. 1853 traf nämlich ein amerikaniſches Geſchwader
vor Jeddo ein und verlangte die Erſchließung des Lan=
des
. Nach langem Zureden zeigte ſich der Schagun zum
Abſchluß von Handelsverträgen mit einzelnen Staaten
bereit; aber dieſer Bruch mit den Grundprinzipien der
inpaniſchen Politik erſchütterte die Stellung des Schagun
ſo ſehr, daß nun die Macht des Kaiſers wieder in den
Lordergrund trat und nach längeren Kämpfen der Scha=
tain
beſeitigt wurde.

Noch vor dem Ende des Jahres 1868 war der jetzt
verſtorbene Kaiſer Mutſuhito der alleinige Herrſcher Ja=
pans
, und es begann eine Zeit der Reformen, welche das
Land völlig umgeſtalteten. Die Reſidenz wurde von
Kioto nach Jeddo verlegt, das Tokio genannt wurde; am
5. Januar 1869 empfing der Mikado die Vertreter der
fremden Mächte, womit die neue Aera des modernen Ja=
pans
eingeleitet wurde. Es erfolgte die Einrichtung von
Miniſterien, und 1885 eines Kabinetts nach europäiſchem
Muſter mit neun Fachminiſtern und einem Miniſterpräſi=
denten
; als Beirat des Kaiſers ward 1888 der Staatsrat
geſchaffen. Das Verkehrsweſen, die Wehrkraft, das Bil=
dungsweſen
, die Juſtiz alles wurde reformiert, wobei
die europäiſchen Einrichtungen als Vorbild dienten. Auch
mit der am 11. Februar 1889 verkündeten Verfaſſung war
das der Fall, ſowie mit dem am 29. November 1890 er=
öffneten
Parlament.
Der Aufſtieg Japans zur Großmacht liegt erſt ſo kurze
Zeit zurück, daß wir darauf nicht näher einzugehen brau=
chen
. War ſein Preſtige ſchon durch den Erfolg im Feld=
zuge
mit China 1894 gewachſen, ſo geſchah das erſt recht
durch den Ausgang des Ruſſiſchen Krieges, der die Vor=
herrſchaft
Japans in Oſtaſien vollends befeſtigte und ſeine
Fahne auch auf dem Feſtlande aufgepflanzt hat. In der
internationalen Politik iſt Japan ein bedeutſamer Faktor
geworden dank der ſtaatsmänniſchen Klugheit ſeines
Kaiſers und deſſen Ratgeber.
Kaiſer Mutſuhito vermählte ſich mit der am
28. Mai 1851 geborenen Haruko, der Tochter des
Fürſten Ichijo, welche den Namen Kaiſerin führt, obgleich
der Mikado ſpäter der Thronfolge halber eine zweite Frau
nahm. Die Ehe des Kaiſers mit der Kaiſerin Haruko
war kinderlos geblieben, und Kaiſer Mutſuhito entſchloß
ſich daher, von dem ihm geſetzmäßig zuſtehenden Rechte,
eine Nebenfrau zu nehmen, Gebrauch zu machen. Aus
dieſer Ehe wurden dem Kaiſer 13 Kinder geboren; fünf
Knaben und acht Mädchen. Von den fünf Knaben ſind
jedoch alle bis auf einen, den Prinzen Joſchihito, geſtor=
ben
. Prinz Joſchihito, der vorletzte der fünf
Prinzen und jetzige Mikado, wurde infolgedeſſen zum
Kronprinzen erhoben. Er wurde zu Tokio am 31.
Auguſt 1879 geboren und iſt ſeit 10. Mai 1900 mit der
Prinzeſſin Sadako, der Tochter des Fürſten Kujo Michi=
taka
. vermählt. Der Ehe entſtammen drei Söhne.
Befremdend iſt, daß die Nachricht von dem Ableben
des Mikados im Ausland ſo ſpät eingetroffen iſt.
Während der Tod ſchon in der Nacht vom Sonntag auf
Montag und zwar um 12¾ Uhr erfolgt iſt, iſt die Tat=
ſache
erſt am Dienstag früh im Ausland bekannt gewor=
den
. Vielleicht iſt der Tod abſichtlich längere Zeit ge=
heim
gehalten worden.

Eine Veröffentlichung des Kolonialamts
über Neu=Kamerun.

* In den Veröffentlichungen des Reig kolonial=
amtes
Nr. 4. Neu=Kamerun iſt zu leſen: Das von
Frankreich an Deutſchland im Abkommen vom
4. November 1911 abgetretene Gebiet, beſchrie=
ben
auf Grund der bisher vorliegenden Mitteilungen
von Dr. Karl Ritter, nennt ſich eine ſoeben bei Guſtav
Fiſcher in Jena erſchienene Schrift, die im erſten Ab=
ſchnitt
die natürlichen Verhältniſſe des Gebietes, im
zweiten Handel, Verkehr und Arbeiterfrage beſpricht. Die
Schrift beſtätigt den Eindruck, den man ſchon nach den
erſten Veröffentlichungen von der Neuerwerbung
haben mußte, daß ſie nämlich z. T. nicht arm an Natur=
erzeugniſſen
ſei, daß es aber ſehr ſchwer halten wird,
dieſe zu verwerten. So ſind in dem Südgebiet noch große
unberührte Beſtände von Kautſchuklianen vorhanden.
Daneben finden ſich Schätze von Elfenbein, Nutzhölzern
uſw. Aber die ſchwierigen klimatiſchen, Verkehrs= und
Arbeiterverhältniſſe laſſen alles das fragwürdig erſchei=
nen
. So heißt es über den Sangavorſprung, den ſüd=
licheren
der beiden Kongozipfel: Der dauernde Aufent=
halt
von Weißen in dieſem Gebiete wird von Ken=
nern
des Landes für unmöglich gehalten; ſogar ein
nur vorübergehender Aufenthalt von wenigen Monaten
wird als geradezu mörderiſch bezeichnet. Dieſes Gebiet
iſt auch von der Schlafkrankheit in ſeiner ganzen Ans=
dehnung
vollſtändig durchſeucht. Außerdem treten auch
die Pocken in manchen Jahren verheerend auf und ent=
völkern
ganze Bezirke. Nach Betonung der Schwierig=

keiten, die Eingeborenen zur Arbeit heranzuziehen, ſagt
die Schrift:
Unter, dem Drucke dieſer Schwierigkeiten iſt in letz=
ter
Zeit in franzöſiſchen Kolonialkreiſen, die an der Ar=
beiterbeſchaffung
in Franzöſiſch=Aequatorialafrika in=
tereſſiert
ſind, die Frage der Arbeitereinfuhr er=
örtert
und die Einfuhr von Arbeitern aus Britiſch= In=
dien
und China befürwortet worden. Die Kreiſe, aus
denen dieſe Vorſchläge ſtammen ſcheinen ſich über die
Möglichkeit und über die Nützlichkeit, aus dieſen Gebie=
ten
heute Arbeiter einzuführen, einem gewiſſen Optimis=
mus
hinzugeben gegenüber der Tatſache, daß die indiſche
und die japaniſch=koreaniſche Regierung ſchon längſt und
neuerdings auch die chineſiſche die Arbeiterausfuhr aus
ihren Gebieten entweder ganz unterſagt haben
oder in der Weiſe erſchweren und überwachen, daß es
wirtſchaftlich viel nützlicher iſt, wo der Zahl nach genü=
gend
einheimiſches Arbeitermaterial vorhanden iſt, die=
ſes
zur Arbeit langſam heranzuziehen.
Eingehend beſchäftigt ſich die Schrift mit den franzö=
ſiſchen
Konzeſſionsgeſellſchaften, die ſie mit ihren Rech=
ten
und Pflichten vollſtändig aufzählt. Auch hier wird
kein Hehl daraus gemacht, daß das Vorhandenſein die=
ſer
Monopolgeſellſchaften die Neuerwerbung für uns
weiterhin entwertet.

Katſuras Miſſion.

* Fürſt Katſura hat ſich vor ſeiner Abreiſe den
ruſſiſchen Staatsmännern gegenüber ſehr peſſimi=
ſtiſch
über die Entwickelung der Löſung der chine=
ſiſchen
Frage ausgelaſſen. Er hat zwar nicht die
Anſicht der japaniſchen Regierung bekannt gegeben, man
glaubt jedoch, daß Japan bei dem neuen Beſuch des
Fürſten Katſura an Rußland herantreten wird, um ge=
meinſam
die Ordnung in der Mongolei und Mandſchurei
aufrecht zu erhalten.
Das Echo de Paris ſchreibt über den Zweck der
Reiſe des Fürſten Katſura: In Wirklichkeit
hatte Katſura die Aufgabe, ſich über die Gefühle zu er=
kundigen
, die die verſchiedenen europäiſchen Mächte hin=
ſichtlich
China hegten. Die japaniſche Regierung ſcheint
der Anſicht zu ſein, daß Chinas ſchwere Kriſis die hef=
tigſte
Beunruhigung hervorrufen könnte. Aber nach den
Unterhaltungen, die Katſura mit den ruſſiſchen Staats=
männern
hatte, ſcheint Japan durchaus nicht an eine
bewaffnete Intervention zu denken. Hätte Katſura ſeine
Anfragen bei den europäiſchen Diplomaten weiter fort=
ſetzen
können, ſo würde er feſtgeſtellt haben, daß dieſe
die Lage in China mit großer Ruhe betrachten und vor
allem jedes Abentener im äußerſten Orient vermeiden
wollen. Es heißt, daß Japan in China nichts tun will,
was England mißfallen könnte. Wir ſind alſo beruhigt,
denn es gibt niemand, der die Aufrechterhaltung des
Status quo ſehnlicher wünſcht als England.

Deutſches Reich.

Die Reichseinnahmen im erſten Vier=
teljahre
. Wie der jetzt vorliegende Ausweis ergibt,
hat die Iſteinnahme an Zöllen, Steuern und Gebühren
im erſten Viertel des laufenden Rechnungsjahres 383
Millionen Mark betragen. Im Etat für 1912 ſind dieſe
Einnahmen für das ganze Jahr auf rund 1614 Millio=
nen
Mark, für ein Vierteljahr im Durchſchnitt alſo 403,5
Millionen Mark, angeſetzt. Es würde nun aber ſehr
unrichtig ſein, die Einnahme des erſten Vierteljahres
dem Etatsdurchſchnitt gegenüberzuſtellen und ſonach zu
behaupten, daß die tatſächliche Einnahme in den erſten
drei Monaten hinter der erwarteten um 20½ Millionen
Mark zurückgeblieben ſei; denn gerade in den erſten Mo=
naten
liegen für einzelne Einnahmen ganz außergewöhn=
liche
Verhältniſſe vor; aus ihnen fließen dann faſt gar
keine Erträge in die Reichskaſſe. Von einem derartigen
Vergleich wird man alſo vorläufig abzuſehen haben.
National=Flugſpende. Aus Berlin wird
geſchrieben: Die für die deutſche National=Flugſpende
in Berlin geſchaffene Zentrale iſt jetzt bemüht, die im
ganzen Reiche geſammelten Gelder in Berlin zu verei=
nigen
. Dabei haben ſich allerdings einige Schwierigkei=
ten
herausgeſtellt. Eine große Zahl der Provinzſam=
melſtellen
haben der Hauptſtelle mitgeteilt, daß es ihnen
nicht möglich ſei, die von ihnen öffentlich als geſammelt
angegebenen Beträge in der vollen Höhe nach Berlin ab=
zuführen
, denn faſt die Hälfte dieſer Beträge iſt bisher
von den Stiftern nur gezeichnet, aber noch nicht bar ein=
gezahlt
worden. Die Provinzialſtellen ſind auf Anre=

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Seite 2.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Juli 1912.

Nummer 178.

gung der Berliner Zentrale aber bemüht, auch die bis=
lang
nur gezeichneten Beträge zu kaſſieren. Eine ge=
naue
Ziffernangabe über die Höhe der geſpendeten Be=
fräge
kann darum zur Zeit noch nicht erfolgen, weil ſich
die deutſche Stelle nicht, wie das vor kurzem in Paris
geſchehen iſt, der Gefahr ausſetzen will, daß die Ziffern,
die jetzt genannt werden, den dann wirklich eingegan=
genen
Beträgen nicht entſprechen. Es iſt der Wunſch
auszuſprechen, daß die ſäumigen Zahler den Sammel
ſtellen die Arbeit erleichtern, damit es bald möglich iſt,
einen genauen Ueberblick über die Erträgniſſe der Natio=
nal
=Flugſpende zu erhalten. Ein ſolcher Ueberblick iſt
unbedingt nötig, um die betreffenden Induſtrien für die
Verwjendung der National=Flugſpende vorbereiten zu
können.
Staatsſekretär von Kiderlen= Wäch=
ter
begibt ſich von Kiſſingen nach Kreuzlingen bei Kon=
ſtanz
zu einem Beſuch des Grafen Zeppelin. Später
will Herr von Kiderlen in Lauterbach im Schwarzwald
Aufenthalt nehmen. Zu einem Parlamentarier bezeich=
nete
er die politiſche Lage als durchaus befriedigend
ruhig und unbedenklich ſodaß man fern von der ge=
ſchäftlichen
Stille unbekümmert der Erholung pflegen
könne.
Die Ermordung des Deutſchen Opitz
in der Nähe von Marrakeſch dürfte den Tat=
ſachen
entſprechen, obwohl augenſcheinlich weder ſeine
Leiche gefunden iſt, noch ein Augenzeuge der Tat berich=
tet
hat. So bedauerlich dieſer Mord iſt, ſo wird man
darauf doch kaum diplomatiſche Weiterungen erwarten
dürfen. Denn Wolfgang Opitz iſt trotz vorangegangener
Warnungen einen allgemein als gefährlich bekannten
Weg geritten, ſo daß Frankreich auf ſeine Schutzpflicht
für dieſen Mord nicht haftbar gemacht werden kann,
was naturgemäß für unſere Regierung nicht ange=
nehm
wäre, nachdem kürzlich die marokkaniſche Frage
zwiſchen Deutſchland und Frankreich in ihren
Grundzügen erledigt iſt und weitere Verhand=
lungen
ſchweben, die ausſtehenden Fragen ebenfalls zur
Erledigung zu bringen. Die Lage iſt vielmehr, wie in
der Meldung ausdrücklich hervorgehoben wird, keines=
wegs
gefährdet und weder die deutſchen noch die fran=
zöſiſchen
Kaufleute beabſichtigen, aus dieſem Anlaß die
Stadt zu verlaſſen.
Rom und die chriſtlichen Gewerkſchaf=
ten
. Die Kölniſche Volkszeitung meldet aus Rom: Der
Papſt empfing den Auditor der römiſchen Rota Prälat
Heiner in Privataudienz und verſicherte ihm neuerdings,
daß der apoſtoliſche Stuhl die chriſtlichen Gewerkſchaften
weiterhin, wie bisher, ungeſtört in ihrer Wirkſamkeit
beſtehen laſſe. Gleichzeitig erklärte der Papſt, er ſetze
alles Vertrauen in die katholiſchen Arbeitervereine.
Nichtbeſtätigung ſozialdemokrati=
ſcher
Stadträte in Reuß. Die Regierung in
Greiz lehnte zum dritten Male die Beſtätigung der zwei
ſozialdemokratiſchen Stadträte ab und drohte bei noch=
maliger
Wiederwahl die kommiſſariſche Beſetzung der
Stellen an.

Ausland.

Spanien.
Die portugieſiſchen Royaliſten. Vor
ſeiner Abreiſe nach Otero erklärte Miniſterpräſident Ca=
nalejas
verſchiedenen Journaliſten, daß kürzlich eine
diplomatiſche Note von Portugal übergeben worden ſei,
in der nicht nur die Ausweiſung der Führer der portu=
gieſiſchen
Royaliſten, ſondern auch die aller Flüchtlinge
verlangt wurde. Canalejas fügte hinzu: Im letzten
Miniſterrat waren wir uns darüber einig, daß wir Maß=

regeln anwenden wollten, um Verſchwörungen und ein
Vorgehen der portugieſiſchen Flüchtlinge zu verhindern,
aber auch darüber, daß es unmöglich iſt, der zweiten
Forderung der portugieſiſchen Regierung nachzukommen.
Die Ausweiſung wäre unmenſchlich für die Bedürftigen.
In Konferenzen, die ich mit dem Miniſter des Aeußern
Garcia Prieto und dem portugieſiſchen Geſandten Rel=
vas
hatte, verlangte dieſer die Ausweiſung, fügte aber
hinzu, daß die Flüchtlinge nach den Kanariſchen Inſeln
gebracht werden ſollen. Die Regierung hat über dieſen
Punkt noch nicht beraten.
Der franko=ſpaniſche Vertrag. Kabinetts=
chef
Canalejas iſt nach San Sebaſtian abgereiſt, um den
franko=ſpaniſchen Vertrag zu unterzeichnen.
Türkei.
Auflöſung der Kammer. Im Miniſterrat
wurde der Beſchluß gefaßt, die Kammer aufzulöſen. Auch
die anfänglich einer Auflöſung widerſtrebenden Mitglie=
der
ſchloſſen ſich ſpäter an. Die Auflöſung ſoll in dieſer
Woche zur Ausführung gelangen. Die Offiziere haben
den Mittwoch als den letzten Termin der Kammerauf=
löſung
bezeichnet.
Vereinigte Staaten.
Die Finanzkommiſſion des Semats
ſprach ſich gegen eine Reſolution des Mr. Pujos, die
dem Komitee des Repräſentantenhauſes, das mit der
Prüfung der Angelegenheit des Goldtruſts beauftragt iſt,
ſpezielle Vollmacht gewähren will, die Nationalbank
einer Unterſuchung zu unterziehen. Die Budgetkommiſ=
ſion
des Repräſentantenhauſes beſchloß die Wiederein=
führung
der Baumwolltarifbill der demokratiſchen Par=
tei
, die von dem Kongreß in ſeiner letzten Seſſion ange=
nommen
und vom Präſidenten abgelehnt worden war.
Das Repräſentantenhaus nahm weiter eine Reſolution
an, die das Sekretariat für Handel und Arbeit auffordert
eine Unterſuchung über Selbſtkoſten und Gewinn bei
Anthrazitkohlen anzuſtellen und deren hohe Preiſe
erklären. Mr. Dieffendorfer, der die Reſolution einge=
bracht
hat, erklärte, es gäbe einen Hartkohlentruſt.

* Karlsruhe, 30. Juli. Der Verein badi=
ſcher
und pfälziſcher Zeitungsverleger
E. V., nimmt nunmehr in einem Rundſchreiben auch
ſeinerſeits zu dem bekannten Konſtanzer Preſſe=
konflikt
in folgender Weiſe Stellung: Als bekannt
wurde, daß der Vorſitzende des Vereins=Verbandes,
Exzellenz Fritſch von der Leitung des Militärvereins=
verbandes
zurückgetreten iſt, glaubte der Verein badiſcher
und pfälziſcher Zeitungsverleger ſich mit der Frage eines
Proteſtes in der Oeffentlichkeit nicht befaſſen zu ſollen
Nachdem aber nunmehr auch weitere Inſtanzen des Mili=
tärvereinsverbandes
ſich die Auffaſſung des Militärver=
einsvorſitzenden
zu eigen machen, erſcheint es nötig, feſt=
zuſtellen
, daß der Verein badiſcher und pfälziſcher Zei=
tungsverleger
im vorliegenden Falle durchaus auf der
Seite der Herren Berichterſtatter ſteht. Es iſt tief be=
dauerlich
, daß das Gefühl für ein begangenes Unrecht
durchaus zu fehlen ſcheint, daß vielmehr das Organ des
Militärvereinsverbandes den Ton fortſetzt, den der Präſi=
dent
in Konſtanz angeſchlagen hat. So erſcheint das
Präſidium des Militärvereinsverbandes weder in der
Form noch in der Sache im Recht und deshalb begrüßt
es auch der Verlegerverein, daß die Vereinigung der
Redakteure nachdrücklich für das Anſehen der Preſſe in
der Oeffentlichkeit eingetreten iſt.
* Baleſtrand, 29 Juli. Der Kaiſer begab ſich
heute früh zu der angeſagten Partie nach Gudvangen,
wo die Ankunft um elf Uhr erfolgte. Der Kaiſer unter=
nahm
einen Spaziergang, der infolge des heftigen Re=
gens
unterbrochen wurde, ſodaß der Kaiſer bereits um
zwei Uhr auf der Hohenzollern eintraf. Zur Zeit
herrſcht heftiger Regen. An Bord iſt alles wohl.

Stadt und Land.
Darmſtadt, 31. Jali.

* Vom Hofe. Ihre Königl. Hoheit die Groß=
herzogin
und Gräfin Luitgarde zu Solms=
Laubach begaben ſich am Montag vormittag 7½ Uhr
mit Gefolge im Auto nach Arnsburg, wo die Gräfim
verblieb. Ihre Königl. Hoheit begab ſich hierauf nach
Gießen und von da nach Lich. Die Rückkehr nach Jagd=
ſchloß
Wolfsgarten erfolgte um 6 Uhr. (Darmſt. Ztg.
* Der zum Konſul der Vereinigten Staaten von=
Amerika in Mannheim ernannte William C. Teich=
mann
, dem das Reichsexequatur verliehen wurde, iſ
zur Ausübung konſulariſcher Verrichtungen im Groß
herzogtum zugelaſſen worden. Sein Amtsbezirk umfaß
die Kreiſe Bensheim, Erbach, Heppenheim und Worms
* Pfarrperſonalien. Se. Königl. Hoheit der Groß=
herzog
haben die Wahl des evangeliſchen Pfarrer
Otto Lenz zu Stockhauſen zum zweiten Pfarrer des
Diakoniſſenhauſes Eliſabethenſtift zu Darmſtadt beſtätigt
* Verſetzung in den Ruheſtand. Se. Königl
Hoheit der Großherzog haben den Kreisbauinſpektol
des Kreiſes Gießen und Provinzialbaubeamten der
Provinz Oberheſſen Baurat Heinrich Diehm auf ſein
Nachſuchen, unter Anerkennung ſeiner langjährigen treue
Dienſte, mit Wirkung vom 1. Auguſt 1912 in den Ruhe=
ſtand
verſetzt und demſelben die Krone zum Ritterkreuz
1. Klaſſe des Verdienſtordens Philipps des Großmütigen
verliehen.
s. Die Ferienſtrafkammer hatte geſtern infolge Ver=
tagung
mehrerer Sachen nur zwei Anklagen wegen Be=
trugs
im Rückfalle zu verhandeln. Die Fälle lie
gen ähnlich, doch beſtritt der 33 Jahre alte Taglöhne
Leo Hermann Nohe von Fahrenbach i. O. jede betrü=
geriſche
Abſicht und wurde trotz erheblicher Verdachts
momente vom Gericht mangels Beweiſes freigeſprot
chen. Er hatte im Auguſt vorigen Jahres den Fabrik=
arbeiter
Spitz in Neckarſteinach, mit dem er länger
Jahre vorher einmal bekannt geweſen war, aufgeſuch
vorgeſchwindelt, daß er nun ſelbſtändiger, wohlhabende
Landwirt ſei und ihn dadurch zu einem Darlehen von
20 Mark bewogen. Erſt nach Monaten, nachdem bereits
das Betrugsverfahren anhängig gemacht worden wah
zahlte N. das Geld zurück, und er will dies von Anfanſ
an beabſichtigt und von der Strafanzeige damals noch
keine Kenntnis beſeſſen haben. Obwohl er in gleichen
Weiſe mehrfach Betrügereien verübt hat und deshalb zur
zeit neun Monate Gefängnis verbüßt, erachtete man ſein
Behauptung für nicht widerlegt. Der andere Fall
endigte mit Verurteilung des 19jährigen Taglöhners
Otto Peter von Gr.=Auheim unter Einbeziehung einen
eben in Verbüßung begriffenen dreimonatigen Betrugs
ſtrafe zu insgeſamt ſechs Monaten Gefängnis
Der damals arbeits= und mittelloſe Angeklagte hatte in
Seligenſtadt im Auguſt vorigen Jahres am Kirchweih=
Dienstag zwei Wirte um Zechen von einigen Markge=
prellt
.
* Die Ausſtellung Der Menſch‟. Die Menſchen
unſerer Zeit wollen nicht mehr blind und ergeben dem
Zwang von Geſetzen folgen, die ihnen etwa vorſchreiben,
wie ſie leben ſollen und wie ſie ihren Körper zu pflegen
haben. Hygieniſche Vorſchriften der privaten Körperpflege
können heute, abgeſehen von ſtrengen geſetzlichen Beſtim=
mungen
, die gegen die Verbreitung verheerender Seuchen
erlaſſen worden ſind, nicht mehr mit ſtaatlichem Zwang
umgeben werden. Der Menſch von heute will mit ſeinem
Verſtande erkennen, und es muß ihm daher das Verſtänd
nis dafür beigebracht werden, daß die Geſundheitspfleg
die Grundlage ſowohl ſeines perſönlichen Wohlbefindens
wie der ſtaatlichen Wohlfahrt iſt. Dieſer Aufgabe diente
auf der vorjährigen Internationalen Hygiene=Ausſtellung
in Dresden eine beſondere Abteilung, der man den be=
zeichnenden
Namen Der Menſch gegeben hatte. Der Er=
folg
gerade dieſer Abteilung der Dresdener Ausſtellung,
die vielen Millionen Beſuchern zur Belehrung diente, hat
den Gedanken gefördert, den größten Teil des damals
gezeigten überaus wertvollen Materials zuſammenzuhal=
ten
und für ein in Dresden zu errichtendes National=
Hygiene=Muſeum zu verwerten. Bevor nun das künftige
Muſeum, das in ungefähr 3 Jahren ſeine Pforten öffnen
wird, ins Leben treten kann, ſollen die Hauptgruppen der
populären Abteilung Der Menſch nochmals vereinigt
und in einem geſchloſſenen einheitlichen Ganzen in Darm
ſtadt vorgeführt werden. Die Idee, die Sonder=Ausſtel
lung Der Menſch in Darmſtadt zu wiederholen, gehl
auf die Initiative des Großherzogs zurück, der ſich im
vorigen Jahre mehrere Tage zu eingehendem Studium

Mit dem Motor ins innerſte Afrika.
Von Oberleutnant Paul Grätz.

I.
Auf einem belgiſchen Dampfer nach der
Kongomündung.
Der Afrikaforſcher Paul Grätz hat, be=
gleitet
von dem ſchleſiſchen Rittergutsbeſitzer
Ernſt Liebrecht und dem Wiener Jäger und
Präparator Albert Zinko, der nach achtjäh=
riger
Dienſtzeit in der K. K öſterreichiſchen
Marine zuletzt in der K. K. Telegraphenzen=
trale
in Graz angeſtellt war, am 1. Juni
von Antwerpen ſeine neue Deutſche Motor=
boot
=Expedition durch Afrika zur Erfor=
ſchung
von Neu=Kamerun angetreten, die im
Kongo aufwärts bis zum Sanga fahrend, in
dieſem Neu=Kamerun durchqueren wird,
um dann im Kongo nach Zentralafrika vor=
ſtoßend
, die Durchquerung des ſchwarzen
Erdteils im Motorboot zu vollenden. In
Kalonga zwiſchen Katanga und Nord= Rho=
deſia
ſoll verſucht werden, das im Luapula
verſunkene Motorboot Sarotti zu heben.
Die Expedition wird mit dem neuen
ſechspferdigen Motorboot Hygiama unter=
nommen
. Wir haben die Spezialberichte
des Oberleutnant Paul Grätz von dieſer
Expedition erworben.
Die Redaktion.
Belgiſche Soldaten ſpielen zum Abſchied . . . ., zwei
Etagen tücherſchwenkender Menſchenmauern Stimmen=
gewirr
lantes Rufen hin und her ein letztes ohren=
betäubendes
Signal der Dampfpoſaune die Bruxel=
lexville
löſt ſich, wie müde des langen Harrens, und
ſchiebt ſich durch den Wald von Maſten und Schornſtei=
nen
vorwärts. Die uralten Giebel der Hafenſtadt Ant=
werpen
treten träge rückwärts der Kongodampfer
entführt ein Stück Heimat wie ſo manches Mal
vom kleinen Belgiervolk dem großen Moloch des Kongo
in den nimmerſatten Racher. Viele ſchon der Kinder

des Zwittervolkes zogen aus und kehrten heim, viele
liegen auch draußen im ſchwülen dämmerigen Urwald
Der tote König, der größte Kaufmann des letzten Jahr=
hunderts
, ſelbſt Cecil Rhodes noch überragend, hypno=
tiſierte
die Scharen ſeiner Untertanen und faßte mit
Eiſen und Stein die Quelle ſchier unermeßlichen Reich=
tums
. Zinko, der drahtige Steiermärker, reißt mich
aus meinen Träumen, er meldet: Zweiundzwanzig
Stück Expeditionsladung ſind übergenommen. Die
Hygiama liegt feſtgemacht auf Vorderdeck. Mein
Reiſegefährte lehnt neben mir an der Reeling im ſchle=
ſiſchen
Magnatenmantel, gebannt von der Erinnerung
an die ſchöne Frau, die in Brüſſel geſtern ihm den Ab=
ſchied
ſo ſchwer machte.
Schnell ändert ſich das Bild. Die See rollt. Der
Sturm peitſcht gegen die dichtgemachten Augen unſeres
Schiffleins, auf Seſſeln und Bänken liegen die Toten
umher. Ich komme mir vor wie der ewige Jude auf
dem Geiſterſchiff. Mein Reiſegefährte liegt als Frage=
zeichen
zerknittert in der Kabine. Toller kann es wohl
nicht mehr kommen? Ich gehe an Deck. Wer ſteht da=
hinten
wie ein fliegender Holländer, dem peitſchenden
Waſſerſturm ſein offenes Geſicht bietend gegen die Bar=
riere
gelehnt? Zinko, der Brave. Die entſetzliche Er=
innerung
an das kleine Dienſtſtübchen in der Grazer Tele=
graphenzentrale
balanziert in ſeiner Seele mit der alten
wiedererwachten Seemannsluſt zweimal umfuhr er
den Erdball. Ein Tropfen Sehnſucht nach Weib und
Kind kann ihm die Freude nicht ſchmälern. Ich klam=
mere
mich an die Reeling und wende mich nach vorn
da liegt mein liebes Boot, das Bild des Stapeklaufs
ſtellt ſich mir vor die Seele draußen in Potsdam, an
der Havel all die guten Geſichter ſchauen mich an
die markigen Worte des Täufers ſchallen an mein Ohr
die guten Wünſche der Freunde und ein helles
Augenpaar leuchtei mir entgegen mein guter Stern!
Die kalten Springfluten jagen auch mich in den ſchützen=
den
Raum. Dreimal zog ich nach meinem geliebter
Afrika auf deutſchen Schiffen Heil Deutſchland!
Wie ſo anders faßt mich hier alles an, wie ein kalter
Schauer Lieber Landsmann ziehſt Du je hinaus,
tue es nicht unter Belgiens Flagge! mein Sohn, ich rate
dir gut! Was ſind das für Menſchen? Ein Kapitän

ſo heißt ſeine Charge, ein Matroſe hat beſſere Manieren
Ziehſt Du den Frack zum Diner an, wie das Geſetzs
befiehlt ſitzt Du als weißer Rabe in erdrückender Ein
ſamkeit da zwiſchen Röllchen und Flanell dochi
ſind keine weichen Formenmenſchen. Wir heulen mit den
Wölfen. Neben mir ſitzt ein alter Kongokapitän.
ging ſchon 1893 hinaus. O, er weiß zu erzählen von
jenen Zeiten, als die Schiffsladungen Elfenbein, vom
Blute der Neger gefärbt, und Gummiballen, vom
Schweiße der Schwarzen durchtränkt, aus dem Innem
zur Küſte ſchwammen.
Um die Landzunge der Bretagne nimmt die Bruxe
lesville ſüdlichen Kurs, um auf der Höhe von
Pallice=Rochelle, einem an fflacher gelber vegetations=
loſer
Küſte, hingeſtrecken Häuſerſtapel, von einigen
Fabrikeſſen überragt, die letzte Heimatspoſt auszutauſchen
und die letzten Paſſagiere an Bord zu nehmen, unter
denen ſich der Gouverneur des Belgiſchen Kongo befinden
Der Golf von Biscaya, der Schrecken aller Seekranken
nimmt unſerem Schifflein eine erneute harte Probeſeis
ner Seetüchtigkeit ab. Aus dem Cantabriſchen Mee
ſteuert die Bruxellesville im ſteten Kampfe mit
und Dünen hinaus auf das Meer der Meere, auf
Atlantiſchen Ozean. Noch herrſcht europäiſche Kälte
warme Mäntel gehüllt ſchwanken die Paſſagier
dem Promenadendeck auf und nieder. Auf der Höhe
Kap de Finiſterre umkoſt uns Spaniens weiches Klimg
An der Küſte Portugals entlang nehmen wir den Kurs
auf die Kanariſchen Eilands, die Inſeln mit den zwei
Seelen, geographiſch Afrika, politiſch dem toten Kolo=
nialvolke
der Spanier verſchrieben. Die nächtlichen Kon=
turen
von Teneriffa gleiten an uns vorüber. Marokko,
der Zankapfel Europas, weckt die Erinnerung an Aga=
dir
, wo Deutſchland ſeine Macht und ſeine Großmut ge=
zeigt
Rio de Oro, den kleinen Flecken ſpaniſchen
Nichtstuns legen wir hinter uns und treten wiederum
in franzöſiſches Intereſſengebiet. Im Schutze des vor=
ſpringenden
Kap Verde liegt Frankreichs Kriegshafen und
Kohlenſtation Dakar, das wir mit unſerem Beſuche be=
ehren
. Der Ankömmling ſtaunt über die Entfaltung
franzöſiſcher Macht. Unſere Pinaſſe ſteuert auf den Zoll=
palaſt
los, einen impoſanten Steinbau mit ſtolzer Faſ=
ſade
. Senegalneger drängen uns ihre Führerdienſte auf,

[ ][  ][ ]

Nummer 178.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Juli 1912.

Seite 3.

im der Ausſtellung in Dresden aufgehalten hat. Der
Großherzog hat für die Ausſtellung, die Anfangs Auguſt
nröffnet werden ſoll, die früheren Muſeumsräume im
larſten Stock des Reſidenzſchloſſes zur Verfügung
eſtellt, die ſoeben von den Dresdener Architekten Prof.
Loſſow und Max Hans Kühne hergerichtet werden.
Deſſen ſteht auf dem Gebiet der Volkswohlfahrtspflege
wir erinnern nur an die hier muſtergültig organiſierte
Mutter= und Säuglingsfürſorge unter den deutſchen
Zundesſtaaten an erſter Stelle. Auch die populäre Aus=
nellung
Der Menſch, die berufen iſt, Aufklärung über
Weſen und Bedeutung der Geſundheitspflege in die wei=
tſten
Kreiſe zu bringen, wird dazu beitragen, den Ruf
des Heſſenlandes und der Reſidenzſtadt Darmſtadt neu zu
befeſtigen und zugleich den Samen weiter zu verbreiten,
per in der großen Dresdener Hygiene=Ausſtellung ge=
flanzt
war.
* Eugen Bracht=Ausſtellung. Anläßlich der Ausſtel=
lnung
und zur Feier des 70. Geburtstages Eugen Brachts
itt eine Feſtſchrift erſchienen die eine nähere Beſprech=
ung
verdient. Sie enthält zunächſt den eigentlichen Kata=
log
der Ausſtellung, in dem die ausgeſtellten Werke unter
genauer Angabe der Maſſe chronologiſch geordnet ſind.
u ls wichtigſten Beſtandteil aber ferner eine Selbſtbio=
graphie
des Meiſters eine lebendige und auch in der Form
umgemein ſympathiſche Geſchichte ſeines Lebens und eine
Gseſchichte der Entwickelung ſeiner Kunſt beides Ent=
neickelungen
, die ſowohl menſchlich wie künſtleriſch überaus
limtereſſant und eigenartig ſind. Außer einer Vorrede von
Wrofeſſor Beyer folgen dann zwei Aufſätze von Schülern
Börachts, Profeſſor Karl Langhammer in Berlin und
Asrofeſſor Dr. Otto Jaekel in Greifswald. Eine reiche
Iilderbeilage ziert die Schrift. Sie enthält neben 64 Re=
produktionen
nach größeren und kleineren Oelgemälden
und Aquarellen am Ende des Textes eine Reihe von Re=
produktionen
nach Handzeichnungen, teils als Kopfleiſten,
ti ils im Text verſtreut, ſodaß das Durchblättern der
Gechrift eine wahre Freude iſt. Es wurde bei dieſer Aus=
ſtellung
bewußt davon abgeſehen, nur ein illuſtriertes Ver=
zlichnis
der ausgeſtellten Bilder zu geben. Es ſollte mehr
merden, eine richtige Feſtſchrift. Und dieſe Abſicht iſt auch
gelungen. Die Schrift, um deren Herſtellung die Firma
Wittich ſich große Verdienſte erworben hat, wird auch
ſübber die Dauer der Ausſtellung hinaus ihren Wert als
literariſches Erzeugnis behalten und eine nicht zu um=
gehende
Quelle für jede Biographie des Meiſters und für
jäde kunſthiſtoriſche Darſtellung bilden, die ſich mit ihm
befaßt.
* Der Geſangverein Frohſinn hier veranſtaltet
arn Sonntag, den 4. Auguſt, ſeinen Familien=Ausflug
mtit Muſik nach Roßdorf. Der Verein hat ſich unter
Heitung ſeines verdienſtvollen Dirigenten Herrn Hof=
m
uſiker G. Gims in den letzten fünf Jahren öfters an
Geeſangs=Wettſtreiten beteiligt bei denen ihm 4 erſte
ſunnd 2 zweite Geldpreiſe, 5 erſte und 1 zweiter Ehren=
preis
, 1 Städteehrenpreis, 1 Fürſten=Ehrenpreis und
1. Hauptehrenpreis über 24 Geſangvereine zufielen, ein
Heweis für gute exakte Leiſtungen auf dem Gebiete des
Männergeſangs. Den ſich Beteiligenden an dem Muſik=
Ausflug ſtehen ſicherlich einige ſehr genußreiche Stunden
beſonders in bezug auf geſangliche Darbietungen in
Ausſicht. (Näheres ſiehe Anzeige.)
* Preisgekrönte Schützen. Bei dem Preisſchießen
dar Schützengeſellſchaft Wildſchütz errang mit 35 Ringen
Herr Wilh. Gelfius, Schützengeſellſchaft Tell den
Ii. Preis; mit 34 Ringen Herr Bernhard, Wildſchütz
den 2. Preis; mit 33 Ringen Herr Herm. Rau, Tell
den 3. Preis. Außerdem fielen noch vier weitere Preiſe
an die Schützengeſellſchaft Tell‟=Darmſtadt.
* Bürger=Verein Darmſtädter Fecht=Klub. Das
desjährige Sommerfeſt auf dem Oberwaldhaus
findet am nächſten Samstag, den 3. Auguſt, abends
8 Uhr, ſtatt. Günſtiges Wetter vorausgeſetzt, wird
dieſe Veranſtaltung, wie auch in den letzten Jahren, den
Teilnehmern viel Abwechslung und Amüſement bieten.
* Ludwigshöhe. Bei dem heutigen Abendkonzert
(das Kurkonzert am Nachmittag findet wie immer ſtatt)
wirkt das hier beſtens bekannte Orthſche Männer=
Lruartett‟ Dirigent Herr Grim, in freundlicher Weiſe
mit. Letzeres wird klaſſiſche und moderne Chöre zum
Vortrag bringen. Bemerkt ſei, daß das für Donnerstag
vrergeſehene Kinderfeſt vorläufig ausfallen muß.
Städtiſcher Saalbau. Das 10. Donnerstags=
Honzert am 1. Auguſt wird von der vollzähligen
Kapelle des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61 unter
Heerrn Webers Leitung ausgeführt. Das Programm

wird eine ſehr ſorgfältige Zuſammenſtellung erfahren
und nur gern gehörte Piecen aufweiſen. Näheres
hierüber folgt.
* Heſſiſcher Hof. Das Mittwoch=Konzert fällt in
dieſer Woche aus, dafür finden anläßlich des zum Aus=
ſchank
kommenden Bockbiers (Friedrich Schönbergerſches
Erzeugnis) Donnerstag den 1., Freitag den 2., und
Samstag, den 3. Auguſt, große Extra=Konzerte ſtatt.
Näheres hierüber wird noch bekannt gegeben.
Das Reſidenztheater am Weißen Turm bringt
ab heute einen neuen Film, einen Dreiakter, betitelt In
letzter Stunde‟. Das Drama wird von einer ergreifenden
Handlung getragen und von einem edlen, plaſtiſch ſchönen
Spiel belebt. Es iſt die Geſchichte einer hoffnungsvollen
Liebe. Weiter bringt das Programm die ſehenswerte
Wochenchronik des Reſidenztheaters, die köſtliche Humo=
reske
, geſpielt von dem beliebten Max Lindner Ein
Idyll im Gutshof Als Einlagen werden das von den
berühmten däniſchen Schauſpielern Viggo Larſen und
Wanda Treumann geſpielte Drama Die ſchwarze Katze‟
vorgeführt. (Näheres ſiehe Anzeige.)

Offenbach, 29. Juli. Ein hieſiger Por t e
feuiller, der im Jahre 1908 hier verſchiedene Be=
trügereien
verübt hatte, flüchtete damals, ſeine Fa=
milie
hier zurücklaſſend, um ſich der gerechten Strafe zu
entziehen, nach dem Auslande. Nachdem er ſich zuletzt in
Brüſſel aufgehalten hatte, kehrte er geſtern abend nach
Offenbach zurück. Doch hier konnte er ſich der goldenen
Freiheit nicht mehr lange erfreuen, denn die Polizei er=
hielt
von ſeinem Beſuche alsbald Kenntnis und verbrachte
ihn in Unterſuchungshaft.
Offenbach, 30. Juli. In der vor Jahresfriſt neu er=
bauten
Zelluloidwarenfabrik der Firma Kohil und
Wengenroth brach heute vormittag 10,15 Uhr
Großfeuer aus. Die Entſtehung des Feuerß wird
auf die beim Schneiden des Zelluloids entſtandenen Fun=
ken
zurückgeführt. Der erſte und zweite Stock einer Ab=
teilung
des Fabriketabliſſements brannte vollſtändig
aus, die dabei erfolgte ſtarke Exploſion ſchlug ſämtliche
Fenſterſcheiben in Trümmer und bog die eiſernen Fen=
ſterrahmen
des Gebäudes krumm. Die Zinkverkleidung
des gegenüberliegenden Maſchinenhauſes ſchmolz durch
die Hitze vollſtändig ab.
Mainz, 30. Juli. Nachdem der bisherige General=
vikar
, Prälat und Domkapitular Dr. Franz Joſeph
Engelhardt, geſtorben iſt, hat der Biſchof am 25. Juli
den Prälaten und Domdekan Dr. Franz Joſef Heinrich
Selbſt zum Generalvikar ernannt.
Mainz, 30. Juli. Nachdem Schober das Urteil an=
erkannt
hatte, wurde er in voriger Woche ins Zuchthaus
nach Marienſchloß übergeführt, um die Strafe von 4½
Jahren Zuchthaus zu verbüßen. Gegen das Urteil, ſo=
weit
es die Frau Schober und den Anwaltsgehilfen
Steffan anbelangt, hat der Staatsanwalt Reviſion ein=
gelegt
.
* Mainz, 30. Juli. Der Metzgermeiſter Karl Nuß=
hag
. der in Mainz eine große Anzahl von Verkaufs=
ſtellen
hat und dieſe ſeit einiger Zeit, angeblich wegen
zu hoher Viehpreiſe, geſchloſſen hält, wurde heute auf
Veranlaſſung ſeiner Gläubiger wegen des Verdachts des
betrügeriſchen Bankerotts verhaftet. Die
Paſſiven ſollen über 90000 Mark betragen. Eine große
Anzahl Großvieh= und Schweinehändler iſt pekuniär
empfindlich in Mitleidenſchaft gezogen.
Oppenheim, 30. Juli. Ein jugendlicher Lebens=
retter
iſt der 11jährige Sohn des Schiffers Melchior
Schmitt. Das 4 Jahre alte Töchterchen des Schreiner=
meiſters
Roſen fiel in den Hafen. Kaum ſah dies der 11 Schiffersſohn Schmitt, als er das Kind zu retten
verſuchte. Als es zum dritten Male an die Oberfläche
kam, faßte er es an den Haaren und zog es ans Land.
Der mutige Knabe bekam vom Vater des Kindes eine Be=
lohnung
.
Wörrſtadt, 30. Juli. Im ganzen Bezirk, dem ehe=
maligen
Kanton Wörrſtadt, macht ſich eine höchſt ver=
derbliche
Raupenplage bemerkbar. Weithin ſind
alle Apfelbäume davon befallen. Die Bäume ſtehen völlig
ahl, ohne Blätter und ohne jegliche Frucht da. Die
ganze Apfelernte iſt total vernichtet. Alle Schutzmaßnah=
men
waren erfolglos.
Bad Nauheim, 30. Juli. Der R ajah von Padu=
kota
iſt heute mit Gefolge im Grandhotel eingetroffen.

Reich und Ausland.

Aus der Reichshauptſtadt, 29. Juli. Ein ausgie=
biger
Regen hat heute früh eingeſetzt, nachdem das
geſtern drohend heraufgezogene Gewitter nach kurzer
Dauer vorübergegangen war, ohne daß es zu einer kräf=
tigen
Entladung kam. In Berlin wurden die heimkeh=
renden
Ausflügler zwiſchen 10 und 11 Uhr von kräftigen
Schauern überraſcht, die aber auch nicht lange währten.
Von den frühen Morgenſtunden an hielt aber der Regen
dann bis zum Mittag an und brachte nicht nur den Flu=
ren
das langerſehnte Naß, ſondern es trat auch eine all=
gemein
freudig begrüßte Abkühlung ein. Im Teltow=
Kanal bei Britz ertrank ein 19jähriger Schwimmſchü=
ler
, der ſich von einem Freunde an eine Leine hatte neh=
men
laſſen. Beim Zuſammenſtoß eines Autos
mit einem Wagen der Siemens=Bahn wurden
das Schutzblech und das Trittbrett der vorderen Platt=
form
des Wagens abgeriſſen. Mehrere Fahrgäſte wur=
den
auf die Straße geſchleudert. Ein 70jähriger Mann
erlitt einen Schädelbruch. Er ſtarb auf dem Transport
ins Krankenhaus. Die anderen Verunglückten ſind leich=
ter
verletzt. Ein eigenartiger Diebesſpezialiſt
iſt nach langem Suchen feſtgenommen worden. Vor eini=
gen
Jahren wurden von vielen öffentlichen Gebäuden die
Spitzen der Blitzableiter und die häufig für die Leitung
benutzten Kupferkabel geſtohlen. Dadurch wurden die
Gebäude ſchwer gefährdet, denn ſie waren, bis man den
Diebſtahl meiſt erſt durch einen Zufall entdeckte, der
Blitzgefahr ausgeſetzt. Jetzt endlich gelang es der Kri=
minalpolizei
, den Dieb in einem 30 Jahre alten Gärtner
Franz Gieſe zu ermitteln und feſtzunehmen, während
man bis dahin wegen der Kletterkünſte, die der Spezia=
liſt
anwenden mußte, Dachdecker im Verdacht gehabt
hatte. Der Verhaftete wurde ſchon wegen verſchiedener
Diebſtähle dieſer Art verurteilt. Mehrere Fälle blieben
aber unaufgeklärt. Jetzt iſt Gieſe in Thüringen wegen
verſchiedener Straftaten wieder feſtgenommen worden
und hat nun auch die Blitzableiter=Diebſtähle in den Fäl=
len
eingeſtanden.
Fulda, 30. Juli. Vor dem Kaufhauſe der Gebrüder
Müller im Zitronenmannsgäßchen, das ſich im Umbau
befindet, löſte ſich geſtern abend einer der dort aufgeſchich=
teten
ſchweren Balken und erſchlug das 7jährige
Söhnchen des Metzgermeiſters Grünberg.
Nürnberg, 29. Juli. Die erſte Hauptaufführung an=
läßlich
des 8. Deutſchen Sängerbundfeſtes
brachte eine Reihe von Chören unter der Leitung verſchie=
dener
Dirigenten. Eine nach Tauſenden zählende Zu=
ſchauermenge
hatte ſich in der Singhalle eingefunden, um
den vorzüglichen Darbietungen zu lauſchen. Dem Konzert,
eingeleitet durch die 3. Leonoren=Ouvertüre Beethovens,
folgten Geſangsvorträge des 15000 Mann zählenden Ge=
ſamtchores
wie der einzelnen Bünde des Vereins. Beſon=
ders
gefielen einige Lieder der Wiener Sänger und des
Berliner Männergeſangvereins, ſowie das unter Leitung
des Komponiſten vorgetragene Lied: Wie es daheim
war von Muſikdirektor Wohlgemut=Leipzig. Den
Schluß der Aufführung bildete die mächtig wirkende
Kantate für Soloſtimmen, Männerchor und Orcheſter: Der
Heerbann unter Leitung des Profeſſors Förſtler=Stuttgart.
Unter den Anweſenden befand ſich Prinz Alfons. Abends
findet ein zweites Konzert ſtatt, auf deſſen Programm ein=
zelne
Vorträge und gemeinſame Chöre ſtehen.
Nürnberg, 30. Juli. Anläßlich des fünfzigſten Deut=
ſchen
Sängerbundfeſtes weilte Prinz Alfons von Bayern
in Nürnberg und folgte der Einladung des Magiſtrates zu
einer beſonders veranſtalteten Gala=Matinee im
Zirkus Sarraſani, der augenblicklich dort ſeine
Rieſenanlagen aufgeſchlagen hat. Der Prinz war mit
großem Gefolge erſchienen, dazu traten die Spitzen der
ſtaatlichen Behörden, die beiden Bürgermeiſter der Dürer=
ſtadt
von Schuh und Bräutigam, der geſamte Magiſtrat
und die Repräſentanten der Gemeindevertretung, außerdem
aber der Ausſchuß des Deutſchen Sängerbundtages, der
für die deutſche Sängerbundſtiftung die Hälfte der
Bruttoeinnahme aus der Vorſtellung von Herrn Direktor
Stoch=Sarraſani in Empfang nahm, während die
andere Hälfte dem Nürnberger Magiſtrate für die Ferien=
kolonien
der Stadt überwieſen wurde.
Köln, 30. Juli. Die Kölniſche Volkszeitung meldet:
Der Zuſtand des Kardinals Fiſcher iſt unverändert
hoffnungslos.
Kiel, 29. Juli. Prinz Waldemar iſt von ſeiner
ſechsmonatigen Reiſe nach Oſtaſien nach Kiel zurückgekehrt.

die wir unzart abſchütteln. Wir ſtärken uns im Hotel
Metropole durch einen eisgekühlten Whisky=Soda für
den Spaziergang durch die ſauberen, von Fußgängern,
Reitern und Dogcarts belebten Avenuen. Kleine, be=
heende
Pferdchen. Alle Schattierungen der farbigen Raſſe.
Schicke Franzöſinnen an kleinen Tiſchchen auf den Café=
terraſſen
. In Gärten, mit Opfern und Fleiß angelegt,
her an der Grenze des waſſerarmen Wüſtenreiches der
Sahara, bewundern wir das umrankte alte Kaſtell, das
von blutigen Kämpfen erzählt aus den Tagen der Erobe=
rung
. Ein breites Boulevard führt nach dem Palais des
Gouverneurs, eines Königs würdig, bewacht von Sol=
daten
der Senegaltruppe.
Zurück an Bord! In unſerem Boot erkennen wir
eimige franzöſiſche Offiziere, die mit der Bruxellesville‟
zur Erholung nach Konakry fahren. In ſüdlichem Kurs
kteuzen wir die Strömung des Gambia, wo engliſcher
Kolonialgeiſt in glücklicher Spekulation ſeinen Arm in
franzöſiſches Gebiet ſtreckt. An Portugieſiſch=Guinea,
einem jener Ueberbleibſel portugieſiſcher Weltmacht, vor=
üver
ſtrebt unſer Kiel auf Konakry. Ein Tornado
peitſcht ſeine Waſſermaſſen über unſer Schiff. Die Deck=
ſtähle
tanzen umher. Die Temperatur fällt um 20 Grad.
die in Weiß und Khaki gekleideten Paſſagiere flüchten
ſich in den Rauchſalon und ſchauen durch die dichtgemach=
ſteri
Fenſter in das dunkle Grau der herniederſtürzenden
Regenmaſſen, aus denen die weißglänzenden Schaum=
kämme
der kurzen Wellen hervorleuchten. Stewarſd
hisky=Soda! Die Gelegenheit iſt günſtig! ſchallt
es aus einer Ecke und bald perlt der in allen Lebens=
laggen
Troſt ſpendende Liebling der Tropen vor uns in
en Gläſern. Plötzlich wie der Tropenſturm aufge=
ſprungen
, legt er ſich wieder. Im weißen Sonnenlicht
kieht die Küſte von Franzöſiſch=Guinea an uns vorüber.
Dee Palmen von Konakry tauchen vor uns auf. Raſſelnd
fällt der Anker. Wir gehen nicht an Land. Die Zeit iſt
zu kurz. Konakry ſoll befeſtigt ſein, Befeſtigungen ſind
jedoch nicht von Bord aus wahrzunehmen, weder Baſtio=
nemn
noch Batterien. Im Gegenteil hinterläßt der un=
gemmein
anmutige Anblick der zwiſchen Palmen. Mango=
und Affenbrotbäumen gebetteten freundlichen Europäer=
häuſer
einen durchaus friedlichen Eindruck Zwei Lan=
dungsſtege
ſtrecken ſich wie dürre Finger von der Halb=
inſſel
aus ins Meer. Greifbar nahe liegt wie tot der

ſchwarze Koloß eines engliſchen Frachtdampfers, plötzlich
mit mächtigem tiefen Baß ſeiner Dampfpfeife ſich Re=
ſpekt
verſchaffend. Wenige Minuten ſpäter ſpielen ſeine
Kielwellen gegen unſere Schiffswandung. Welchem fer=
nen
Hafen mag er wohl zuſtreben? Konakry, einſt be=
rüchtigt
durch ſeine hohe Sterbeziffer, hat ſich in geſund=
heitlicher
Beziehung weſentlich gehoben, was nicht zuletzt
einer von den Franzoſen mit erheblichen Koſten aus den
Küſtenbergen herabgelegten Waſſerleitung zuellchreiben
iſt. Unſer Kurs ſteht genau ſüdlich. Das engliſche
Sierra Leone mit dem feſten Platze Treetown wird ab=
gelöſt
durch die Niggerrepublik Liberia, dieſes Poſſen=
ſtück
eines Staatsweſens, das mehr Generäle als Sol=
daten
hat, das dem Europäer unbeſchadet nur wenige
Kilometer Eintritt von der Küſte aus geſtattet und deſ=
ſen
Hinterland hermetiſch umſchloſſen iſt von franzöſiſchen
Faktoreien. Liberias Hauptſtalkt Monrovia, die Um=
kabelſtation
für das bereits in Betrieb genommene
deutſche Kabel nach Südamerika und das demnächſt das
engliſche Kabel ablöſende direkte deutſche Kabel Emden-
Kamerun bleibt unberührt.
An der franzöſiſchen Elfenbeinküſte laufen wir als
letzten Platz Grand Baſſam an, um dann in gerader ſüd=
öſtlicher
Linie auf Banana an der Mündung des Kongo=
ſtromes
zu halten. Die Goldküſte mit ſeinem blutigen
Aſchanti=Memento im Rücken, unſer Togo, Deutſch=
lands
vorläufig noch einzige Kolonie, deren Soll und
Haben ſich deckt, Dahomey, deren wohlfeile Söldner
Deutſchlands Macht in Kamerun feſtigten und ſpäter im
Feuer der Geſchütze S. M. Kanonenboot Cyelop den
Meuterertod fanden das engliſche Süd=Nigeria, wo
einſtmals Dr. Nachtigall, unſerer Kolonialheroen einer,
die ſchwarz=weiß=roten Farben hißte, Kamerun, wo
unſere Helden ſo lange Jahre kämpften und fielen zu
Deutſchlands Frommen und deutſcher Ehr, Jesko
von Puttkamer tritt mir vor die Seele, der Kamerun zu
dem gemacht, was es heute iſt und zu werden verſpricht;
Spaniſch=Guinea, Spanien vefallen, den Pangwe= Ne=
gern
gehörig laſſen wir im Golf von Guineg abſeits
liegen. Am Franzöſiſchen Kongo entlang wird am 19.
Juni Banana hart ſüdlich von Cabinda, dem Reſtchen
portugieſiſcher Weltmacht, nach 18 Tagen ab Antwerpen
erreicht.

Fenilleton.

C. K. Vermögen als Hochzeitsgeſchenke. Noch bis vor
kurzem hätte niemand in England ſich träumen laſſen, daß
ein Geldgeſchenk je als faſhionable Hochzeitsgabe gelten
werde. Die Amerikaner ſind freilich damit vorausgegan=
gen
, der hold errötenden Braut einen Scheck von beträcht=
licher
Höhe in die Hand zu drücken, aber in England hätte
dies für taktlos gegolten bis ſchließlich die Sitte vom
Hofe aus ſanktioniert und damit zur Mode gemacht wurde.
Wie eine engliſche Zeitſchrift erzählt, war es Königin
Alexandra, die eines Tages einem befreundeten Hoch=
zeitspaare
einen Scheck über 4000 Mark ſandte. Die =
nigin
, die damals in tiefer Trauer war, hatte keine Zeit,
etwas Geeignetes ſelbſt zu wählen, und um nichts Un=
paſſendes
zu ſchicken, nahm ſie einen Scheck. Damit war
aber der erſte Schritt getan; Geldgeſchenke an Brautpaare
ſind heute in der hohen engliſchen Ariſtokratie allgemein
üblich, und ſo findet man denn unter den Koſtbarkeiten
aller Art, die den Gabentiſch einer eleganten Hochzeit
ſchmücken häufig die unſcheinbaren Papiere, die von den
jungen Paaren mit viel Freude begrüßt und mit großer
Aufmerkſamkeit ſtudiert werden. Welche Vermögen die
Hochzeitsgeſchenke bisweilen repräſentieren, bewies vor
kurzem die Aufhäufung von Schätzen, die bei der Ver=
mählung
von Lord Duncannon dem älteſten Sohn des
Earl von Beßborough, mit Roberte de Neuflize, der ein=
zigen
Tochter eines bekannten Pariſer Bankiers, zu beob=
achten
war. Das glückliche Paar empfing gegen 1500
Hochzeitsgeſchenke, die einen Geſamtwert von mehr als
1200000 Mark darſtellten. Unter den Geſchenken befanden
ſich ein Automobil, ein Diamantenhalsband, eine Diaman=
tentiara
und viele andere koſtbare Schmuckgegenſtände aus
Juwelen. Alle Arten von Gebern waren vertreten, von
Miniſtern und Millionären bis zu den einfachen Dienſt=
leuten
. Uebertroffen wurde dieſe reiche Ernte noch durch
den Geſchenkſegen, den der Earl von Icheſter bei ſeiner
Vermählung erfuhr. Das Zimmer, das ihn aufnahm, ſchien
in eine der Schatzkammern verwandelt, von denen uns die
Märchen aus Tauſend und eine Nacht erzählen. Am
Empfangstage waren 12 Detektivs engagiert, die die Un=
menge
von Geſchenken bewachen mußten. Als ein nobler
Vater hat ſich ſtets der Lord Jveagh bewieſen, der bei
den Hochzeiten ſeiner Kinder mit ſeinem Geſchenk ſtets den

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Seite 4.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Juli 1912.

Nummer 178.

Der Prinz begab ſich zu ſeinen Eltern nach dem Sommer=
ſitz
Hemmelmark. Dort iſt auch Prinz Ludwig Batten=
berg
, Neffe der Prinzeſſin Heinrich, zum Beſuch einge=
troffen
.
Weimar, 29. Juli. Die Freude der Reſidenzſtadt
Weimar über die geſtern nachmittag in Wilhelmsthal
erfolgte Geburt des Erbgroßherzogs iſt groß.
Schon geſtern abend fanden, als ſich die Nachricht hier
verbreitete, improviſierte Feiern ſtatt. Heute prangte
die Stadt im Feſtgewande. Abends waren Straßen und
Plätze feſtlich beleuchtet. Nachmittags fand geſellſchaftlich
gehaltenes Marktfeſt mit Konzert und anderen Beluſti=
gungen
ſtatt, an dem die geſamte Bevölkerung teilnahm.
Abends bewegte ſich ein von den Weimarer Vereinen
veranſtalteter glänzender Fackelzug durch die Stadt.
Breslau, 30. Juli. Die Schleſiſche Volkszeitung
meldet aus Schwientochlowitz: In einem Koks=
ofen
der Malvahütte wurde die verbrannte Leiche
des Arbeiters Malynyez gefunden. Unter dem Verdacht,
Malynycz ermordet zu haben, wurde der Koksmeiſter
Potkowa verhaftet. Dieſer hatte von M. 500 Mark ent=
liehen
, die er nicht zurückzahlen konnte.
Amſterdam, 30. Juli. Geſtern brach ein verheerender
Brand in der großen Reis= und Holzmühle der
Firma Woſſaner u. Laan in Wormarveer aus, der einen
rieſigen Schaden verurſachte, deſſen genaue Höhe noch
nicht feſtſteht. Einer der vernichteten Speicher allein ent=
hielt
für 4,5 Millionen Mark Getreide. Bei den Löſch=
arbeiten
wurde ſo viel Getreide in die vorbeifließende
Laan geworfen, daß die Schiffe nicht mehr paſſieren
konnten.
Nizza, 30. Juli. Gegen die Wohnung des Unterneh=
mers
öffentlicher Bauten, Chambon wurde in dieſer
Nacht ein Dynamitanſchlag verübt, der jedoch keine
ſchweren Folgen zeitigte. Gegen 2 Uhr morgens erfolgte
eine furchtbare Exploſion, die durch eine in den
Briefkaſten des Hauſes gelegte Dynamitpatrone verur=
ſacht
wurde. Die Mauern des Gebäudes wurden durch
die Entladung ſehr erſchüttert und ſind teilweiſe einge=
ſtürzt
. Chambon ſelbſt kam ohne Verletzungen davon.
Das Attentat wird auf die Rache eines Arbeiters zurück=
geführt
.
Paris, 30. Juli. Die Akademie der Wiſſenſchaften hat
geſtern dem berühmten 90jährigen Inſektenforſcher Henry
Fabre in der Provence, von dem in der letzten Zeit be=
hauptet
wurde, er ſei in großer Not, einen Preis von
4000 Francs zuerkannt.
Paris, 30. Juli. Der 35jährige Ingenieur van
Goethen ein Belgier, und ſeine 22jährige Schweſter,
beſtiegen geſtern einen Berg in der Belle Donne=Gruppe
in der Dauphinée. Auf dem Rückweg um 2 Uhr nach=
mittags
überſchritten ſie den Gletſcher Domenon. Das
Fräulein glitt aus, fiel und wäre in einen Abgrund ge=
ſtürzt
, wenn es ihrem Bruder nicht gelungen wäre, es im
letzten Augenblick am Rock feſtzuhalten. Ein Herr der ſie
begleitete, lief, um Hilfe zu holen. Aber dieſe Hilfe kam
erſt um 10 Uhr abends an. Der Bruder hielt bis dahin,
alſo8 Stunden lang ſeine Schweſter über dem
Abgrund feſt. Dieſe war bewußtlos geworden. Als
es endlich gelang, Herrn van Goethen von ſeiner Laſt zu
befreien, brach auch er ohnmächtig zuſammen. Das Fräu=
lein
wurde auf einer Tragbahre in ein Hoſpital gebracht,
wo es bewußtlos darnieder liegt. Man befürchtet, daß es
ſich bei dem Sturz einen Schädelbruch zugezogen hat.
Paris, 30. Juli. Drei Ingenieure und ein Arbeiter
der Eiſenbahngeſellſchaft Paris=Lyon=Mittelmeer waren
geſtern mit der Prüfung der Feſtigkeit einer Eiſen=
bahnbrücke
über die Durance zwiſchen Mont Dauphin
und St. Clement beſchäftigt. Die Ingenieure und der
Arbeiter befanden ſich auf einem fliegenden Gerüſt unter
der Brücke. Plötzlich riß eines der Halte aus, das Gerüſt
ſtürzte mit den Männern in die hier beſonders wilde und
durch das jüngſte Gewitter ſtark angeſchwollene Durance.
Die Ingenieure Tiſſier und Girard ſowie der Arbeiter er=
tranken
. Der dritte Ingenieur wurde verletzt und be=
wußtlos
aus dem Waſſer gezogen. Man hofft, ihn zu
retten.
London, 29. Juli. Der Kapitän Janes ein Neu=
fundländer
, der im vorigen Jahr mit einer Expedition im
nördlichen Eismeer war, berichtet, daß die beiden
größten Kohlenfelder der Welt in Baffins
Land entdeckt worden ſeien. Die beiden Felder ſollen
etwa 150 Kilometer voneinander entfernt liegen. Kapitän
Janes, der acht Monate Bodenunterſuchungen vornahm,
erklärt, daß die Felder trotz der nördlichen Lage das ganze
Jahr hindurch ausgebeutet werden könnten, da die Kohle
ffaſt freiliege und nur abgeſchaufelt zu werden brauche.
Seine Entdeckungen haben bewieſen, daß Baffins Land
einſt einen von dem heutigen ſehr verſchiedenen Anblick bot.
8 Meter unter der Erdoberfläche fand er einen rieſigen
Wald, der erſtaunlich gut erhalten war. Die Bäume lagen
in Reihen von Oſt nach Weſt flach und regelmäßig wie ein
Weizenfeld, das von einem Sturm vernichtet wurde. Die
Stämme haben ihre Form gut bewahrt und ſelbſt die
Tannenzapfen der Nadelhölzer ſehen ſo friſch aus, als
wenn ſie erſt vor einigen Tagen herabgefallen wären.

Heute iſt nicht ein einziger Baum in einem Umkreis von
mehreren tauſend Kilometern zu finden. Nach der Mein=
ung
des Kapitäns können in Baffins Land noch Tauſende
Rieſenvermögen erwerben.
London, 30. Juli. Ein eigenartiger Blitzſchlag=
Unfall ereignete ſich geſtern im Feldlager der
engliſchen Terrtorialarmee in Easmarton. Eine Kom=
pagnie
war mit Felddienſtübungen beſchäftigt, als um
die Mittagsſtunde ein ſchweres Gewitter hereinbrach. 60
Leute eilten in ein Bauernhaus, während die übrigen 40
unter einem großen Baume, der an einer Mauer ſtand,
Schutz ſuchten. Ein Blitzſchlag, der vermutlich durch die
Bajonette der Soldaten angezogen war, warf die 40
Mann zu Boden. Bajonette wurden aus der Scheide
geriſſen nud verſchiedene Gewehre zerſchmettert. Einem
Soldaten wurde die Mütze in der Mitte durchgeriſſen
Einer wurde ſchwer verletzt, der bald darauf ſtarb. Zwei
Sergeanten und ein Gemeiner wurden ſchwer verletzt ins
Krankenhaus gebracht, während die übrigen mit leichten
Verletzungen davonkamen. Einige der Leute haben die
Abdrücke von Baumzweigen auf ihren Armen einge=
brannt
. Einem der Soldaten wurden die Kleider vom
Leibe geriſſen, ohne daß er ſchwer verletzt wurde.
London, 30. Juli. Die Sammlung für die Hinter=
bliebenen
der Opfer der Titanic=Kataſtrophe
hat im ganzen die Summe von 9250000 Mark ergeben.
Liſſabon, 30. Juli. Bei der Verſteigerung der ver=
pfändeten
Geſchmeide und Juwelen der im vorigen
Jahre verbannten Königinwitwe Maria Pia er=
zielte
ein fünfreihiges Perlenhalsband 254000 Mark.
Petersburg, 29. Juli. Vor dem hieſigen Militär=
Marinegericht begann unter Ausſchluß der Oeffent=
lichkeit
der Prozeß gegen die revolutionäre Organi=
ſation
der Matroſen des Schulſchiffes Dwina die im
Jahre 1910 entſtand und ſich auf mehrere Linienſchiffe und
Kreuzde ausdehnte. Die Zahl der angeklagten Matroſen
beträgt 69.
Kiew, 29. Juli. Während der hier veranſtalteten Re=
gatta
wurde ein Motorboot durch die Wellen eines
Schleppdampfers umgeworfen. Von den dreizehn In=
ſaſſen
ſind zehn ertrunken.
Konſtantinopel, 29. Juli. In Caeſarea wurden durch
eine Ueberſchwemmung große Verwüſtungen an=
gerichtet
. Der Schaden wird auf mehr als zwei Millionen
Francs geſchätzt. Auch ſind Opfer an Menſchenleben zu
beklagen.
New=York, 29. Juli. Der verhaftete Sam Paul,
das Oberhaupt einer Vereinigung, auf deren Ausflug an=
geblich
der Plan der Ermordung Roſen=
thals
vorher beſprochen worden wax, wurde wieder
freigelaſſen. Er wurde jedoch ſofort in Zeugengewahrſam
genommen. Der Diſtriktsanwalt ermittelte zwei weitere
Zeugen der Mordtat. Die eigentlichen Mörder ſind jedoch
noch nicht ermittelt.
New=York, 30. Juli. Polizeileutnant
Becker wurde geſtern abend unter der Anklage des
Mordes verhaftet, nachdem der ſeit einer Woche
ebenfalls in Haft befindliche Spieler Jack Roſe das Ge=
ſtändnis
abgelegt hatte, daß Becker ihm den Be=
fehl
erteilte, Roſenthal zu ermorden. Roſe iſt
ſeit Jahren als Agent Beckers bekannt, dem in erſter
Linie oblag, die Schmiergelder, die ſeitens der Spielhöl=
len
und Freudenhäuſer an die Polizei gezahlt wurden,
für Becker einzuziehen. Nach Roſes Geſtändnis teilten
vier weitere unter dem Verdacht der Mitſchuld feſtge=
nommene
Verhaftete die Einzelheiten des Mordes ſelbſt
mit. Danach hatte Roſe auf Befehl Beckers und unter
ausdrücklicher Zuſicherung polizeilichen Schutzes vier
Apachen aus dem übel berüchtigten Stadtteil Bowery
gedungen, die unter Aufſicht Roſes und mehrerer Spiel=
höllenbeſitzer
gegen ein Blutgeld von 5000 Dollar den
Mord ausführten. Den Mordlohn haben ſie dann
noch in derſelben Nacht verſpielt. Es ſteht feſt, daß die
Mörder nach der Tat unter dem Schutze genau inſtruier=
ter
Schutzleute entkommen ſind. Bisher iſt keiner der vier
Mordbuben, die ſämtlich einer berüchtigten ruſſiſchen
Apachenbande angehören, verhaftet. 5 Geſtändige baten
den Staatsanwalt, ſie vor der Rache der Apachen zu
ſchützen. Becker brach nach ſeiner Feſtnahme und nach=
dem
er von dem gegen ihn vorliegenden Material Kennt=
nis
erhalten hatte, direkt zuſammen. Weitere ſenſatio=
nelle
Verhaftungen ſollen unmittelbar bevorſtehen.
New=York, 29. Juli. Die Stadt Romo im Staate
Georgia war geſtern der Schauplatz eines furchtbaren
Kampfes zwiſchen Negern und Weißen. Ein
vagabundierender Neger hatte eine weiße Frau mit un=
ſittlichen
Anträgen beläſtigt. Als ſich mehrere Weiße näher=
ten
, ergriff er die Flucht. Sofort machte ſich eine bewaff=
nete
Abteilung Weißer auf den Weg, um den Neger zu
ergreifen. Es gelang ihnen auch bald in einem Gebüſch
zwei Neger aufzufinden, die ſich bei der Annäherung der
Weißen zur Wehr ſetzten. Sie wurden aber bald über=
wältigt
und auf die ſchrecklichſte Art und Weiſe gelyncht.
Die Unglücklichen wurden lebendig auf die Schienen einer
in der Nähe befindlichen Eiſenbahnſtrecke gelegt und dort

feſtgebunden. Bald darauf brauſte ein Expreßzug heram
der die beiden Neger vollkommen zermalmte. Damit wa
der allgemeine Raſſenkampf entflammt. Die Nege
rotteten ſich zur Verteidigung zuſammen, und es kam z
einem regelrechten Gefecht, wobei über 20 Weiße und noc
mehr Neger ſchwere Verletzungen erlitten. Einer Grupp
von fünf Negern, die einer überlegenen Truppe Weiße
in die Hände gefallen war, erging es beſonders ſchlecht. Die
fünf Neger wurden ausgezogen und dann zu Tode ge
peitſcht. Die Miliz iſt aufgeboten worden, um weiter
Greueltaten zu verhüten; man befürchtet aber, daß die Sol=
daten
gegen die Weißen nichts unternehmen, die jeden
Neger, den ſie erwiſchen, in den Tod befördern.
St. Johns (Neufundland), 29. Juli. Der Dampfe
Mancheſter, von Montreal nach Mancheſter unter
wegs, iſt heute hier leck angekommen. Er war am
24. Juli bei dichtem Nebel auf einen untergetauchten Eis
berg fünfzehn Meilen nördlich von Belle Isle geſtoßen
Eine Ladung Bauholz mußte über Bord geworfen wer=
den
, um das Schiff in den Stand zu ſetzen, den Hafen zu
erreichen. In einzelne Abteilungen war bereits Waſſen
eingedrungen.

Vogel abſchoß. Als ſein älteſter Sohn, der Hon. Rupert
Guineß, heiratete, verehrtete er ihm einen herrlichen Her=
renſitz
in Großvenor Square und Beſitzungen, die einen
jährlichen Ertrag von 600000 Mark abwerfen. Sein
zweiter Sohn mußte ſich mit einem Geldgeſchenk begnügen,
das ihm zunächſt nur 200000 Mark im Jahre an Zinſen
abwarf, aber die Summe wurde ſpäter erhöht. Die Mode
der Schecks als Hochzeitsgeſchenk ſtachelt natürlich den
Ehrgeiz an, mit einer möglichſt großen Summe auf dem
Papier zu prunken, und gibt zu manch komiſchen Szenen
Anlaß, von denen hier eine erzählt ſei. Ein wohlhaben=
der
, aber nicht direkt reicher Herr, der gern den Freigebi=
gen
ſpielte, hatte bei der Hochzeit ſeiner Tochter unter die
Geſchenke an auffälliger Stelle einen Scheck über 200000
Mark gelegt, der allgemein bewundert wurde. Der alte
Herr beabſichtigte, nachdem er auf dieſe Weiſe ſeinen
Gäſten imponiert hatte, den Scheck wieder an ſich zu neh=
men
, aber wer beſchreibt ſeinen Schreck, als er ſah, wie
ihn der Schwiegerſohn im Augenblick der Abfahrt ſtill=
ſchweigend
in die Taſche ſteckte. Am nächſten Morgen
ſuchte er das junge Paar in ſeinem neuen Heim auf und
verlangte den Scheck zurück mit der Begründung, daß der
Schein von ihm nur als Effekt hingelegt worden ſei.
Das dachte ich mir, ſagte der Schwiegerſohn behaglich.
Er hat auch einen prachtvollen Effekt gehabt, denn der
Kaſſierer hat mir die Summe vollzählig eingehändigt,
als ich ſie abgehoben habe.
* Eine Zählung der Storchneſter wird, wie die
Königsberger Hartungſche Zeitung mitteilt, zurzeit auf
Veranlaſſung der Königsberger Phyſikaliſch=Oekonomiſchen
Geſellſchaft und unter Mitwirkung der Ortsſchulinſpek=
tionen
und Lehrer in Oſtpreußen vorgenommen. Von
nahezu 600 Zählkarten, die verſandt wurden, iſt die Hälfte
bereits ausgefüllt worden. Schon dieſes Material läßt

wertvolle Schlußfolgerungen zu; vor allem bringt es
zahlenmäßige Belege für die ſtarke Abnahme der Störche,
dieſer dekorativſten Charaktervögel unſerer Heimat. Ein
paar beſonders kraſſe Beiſpiele: In einem Dorf der
Bartenſteiner Gegend waren vor 10 Jahren 58 Storch=
neſter
vorhanden, jetzt ſind es nur noch 11; ein Dorf im
Kreiſe Pr.=Eylau, das früher ebenfalls über 50 Storch=
neſter
beherbergte, beſitzt heute nur noch 7 bewohnte
Neſter. Zum Glück iſt dieſe Abnahme nicht an allen
Orten ſo groß, ſtellenweiſe iſt in neuerer Zeit ſogar eine
geringe Vermehrung feſtſtellbar, am auffälligſten in einem
großen Dorfe des Kreiſes Wehlau, in dem 1905 kein ein=
ziges
Storchneſt mehr vorhanden war, während jetzt dort
wieder 6 bewohnt werden.
* Die Karikatur des Damenhutes. Amerikas größter
Komiker mit dem Stift zeichnete eines Tages eine Kari=
katur
eines Damenhutes und die war ſo komiſch, daß er
ſelbſt darüber lachen mußte. Er zeigte die Karikatur ſeiner
Frau, die ſie lange betrachtete ohne eine Miene zu ver=
ziehen
. Gefällt es dir nicht? fragte der Maler. Ob
es mir gefällt? Aber ganz außerordentlich gefällt es mir.
Das iſt der entzückendſte, ſchönſte, reizendſte Hut, den ich
je geſehen habe. Weshalb vertrödelſt du deine Zeit und
dein Talent mit humoriſtiſchen Bildern, wenn du der=
artige
Kunſtwerke zu ſchaffen imſtande biſt? Ich werde
mir ſofort einen Hut nach dieſem Muſter machen laſſen.
Und die Moral von dieſer Geſchichte iſt, daß man einen
modernen Damenhut überhaupt nicht karikieren kann.
* Pariert. Sänger (der in einem Reſtaurant auf den
Mittagstiſch abonniert iſt): Sie ſagten doch geſtern etwas,
daß wir Abonnenten heute Huhn kriegen, und nun gibt es
Rinderbraten? Wirt: Ach was, bei Ihrem Theater war
auch geſtern Lohengrin angekündigt, und wie der Abend
kam, haben’s die Luſtige Witwe ’gelen!

Das Münzkabinett des Großherzoglichen
Landesmuſeums.

(Schluß.)
Die in dem kleineren Zimmer in 9 Schränken aufs
geſtellte Kollektion von Münzen und Medaillen iſt dazu
beſtimmt, auch dem Laien einen Einblick in den Werde=
gang
des Münzweſens von der älteſten bis auf die
neueſte Zeit zu gewähren. Schrank 1 enthält zunächſt
griechiſche und unter griechiſchem Einfluß geprägte Müng
zen, ſodann die älteſten gegoſſenen Kupfermünzen, ,die
Schwerkupfer der römiſchen Republik aus der Zeit von
338 vor Chriſtus ab, dieſen folgen Konſular= oder Fami
lienmünzen der römiſchen Republik von etwa 200 bis
vor Chriſtus. Hieran ſchließen ſich die Münzen der römi
ſchen Kaiſer, deren Reihen auch noch die Schränke 2 und
3 füllen und den Zeitraum von 40 vor Chriſtus bis 450
nach Chriſtus umfaſſen.
Schrank 4 zeigt in der erſten Abteilung byzantiniſch
Münzen, galliſche Münzen und galliſche Imitationen von
römiſchen, mazedoniſchen und griechiſchen Münzen, kel
tiſche Münzen (die ſogennannten goldenen Regenbogen
ſchüſſelchen), Münzen der Angelſachſen und Franken
Hierauf folgen Münzen der Saſſaniden, der Araber, den
Ommeijaden von Damaskus, der Saſſaniden=Emire von
Perſien, der Abaſſiden, der Dſchuſchiden oder Khane den
goldenen Horde, der Ayubiden von Aegypten und der
Osmaniden.
Die zweite Abteilung des Schrankes 4 enthält Mün=
zen
der ſächſiſchen und fränkiſchen Kaiſerzeit, der geiſte
lichen und weltlichen Fürſten des Mittelalters; ferne
Halbbrakteaten und Brakteaten, jene ſeltſame Münz=
gattung
, bei welcher der Schrötling des Denars bis zu
Papierdicke ausgeſtreckt iſt, dafür aber mitunter bis gegen
50 Millimeter Durchmeſſer hat. Die Brakteatenprägung
begann um 1100 und dauerte durch etwa 2 Jahrhunderte
in gleicher Weiſe fort, bis die Stücke in der Größe all=
mählich
wieder verringert wurden, um endlich in Geſtalt
der ſogenannten Hohl= oder Schüſſelpfennige noch bis
zum Beginn des 18. Jahrhunderts fortzudauern.
Schrank 5 enthält nach den Brakteaten die Golde
münzen alter und neuerer Gepräge. Den Goldmünzen
ſind einige Platinamünzen angereiht, wie ſie einſtmals
in Rußland ausgeprägt, ſpäter aber wieder eingezogen
wurden.
Es folgt die große Sippe der Groſchen. König
Wenzel von Böhmen (12781305) ließ aus Italien ge
ſchickte Stempelſchneider nach Prag kommen und eine
neue Gattung Silbermünzen prägen, die, zur Verdräng=
ung
der als unzweckmäßig erkannten Brakteaten beſtimmt
nach der Prägeſtätte, aus der ſie hervorgingen, die Be=
zeichnung
grossi pragenses erhielten, woraus ſpäter das
tſchechiſche groschi und das deutſche Wort Groſchen abge
leitet wurde. Die Groſchen wurden raſch beliebt und
wenn auch in veränderter Form überall nach
geprägt. Die erſten heſſiſchen Groſchen gingen von den
Landgrafen Hermann II. (13761413) und Ludwig=
(14131458) aus.
Scheidemünzen des Groſchens waren die Kreuzel
und Heller. Die erſten Kreuzer, auch Etſchkreuzer g
nannt, wurden in Tirol durch Meinard I. ( 1295)ge
prägt. Um nicht viel ſpäter fällt der Beginn der Heller
prägung. Die Heller zeigen auf der Vorderſeite ein
Hand (nach anderer Anſchauung einen Handſchuh), auf
der Rückſeite ein Kreuz. Sie gingen erſtmals von del
Stadt Hall in Schwaben aus, oder wurden dortſelbſt
frühzeitig in großen Mengen geprägt, woraus ſich
dieſe Münzſorte der Gattungsname Häller (Heller) hel
leitet.
Die Batzen, eine groſchenartige Silbermünze,
den im 15. Jahrhundert zuerſt in Bern geſchlagen, von
deſſen Wappentier, dem Bären (Bätz, jetzt Petz) ſich ihl
Name herleitet Im 16. Jahrhundert kamen die Batzel
auch in Deutſchland auf und wurden eine der beliebte
ſten Scheidemünzen. Die Vierkreuzer oder zwei Albus
ſtücke wurden Batzen, die Zweikreuzer oder Albus Halll
batzen genannt.
Gegen Ausgang des Mittelalters konnte der Verkehl
eine größere Silbermünze nicht mehr entbehren un
man begann deshalb den Wert eines Goldguldens
Geſtalt eines Silberſtückes darzuſtellen, dem manden
Namen Guldengroſchen gab. Solche Stücke ließ zuer=
Erzherzog Sigismund von Oeſterreich in den Jahlen
1484 und 1486 prägen. Seinem Beiſpiel folgten die l
fürſten von Sachſen mit der Ausbeute des Erzgebir
und die böhmiſchen Grafen von Schlick mit dem Ert
nis ihres Bergwerkes Joachimsthal Von letztel
erhielt die neue Münzſorte den Namen Joachimstal
der ſpäter auf Taler verkürzt wurde. Raſch kam
Taler überall in Deutſchland wie auswärts in
nahme und wurde das beliebteſte Geldſtück.
In Schrank 6 ſind zahlreiche Stücke von Beginnl
Talerprägung ab aufgelegt, ferner Doppeltaler, Koni
butionstaler, Taler mit Städteanſichten, Geſchichtstalen
Konventionstaler, Kronentaler, die überaus zahlreichen
Teilmünzen des Talers, endlich die Vereinstaler. Auf=
fällig
erſcheinen die Braunſchweigiſchen Löſer zu 5, 4 und
3 Taler.
Schrank 7 enthält zunächſt Kleinmünzen, die ein
etwas enger begrenztes Umlaufsgebiet hatten, ſo die
Dreier oder Körtlinge, die Schwaren und Grote: die
ſchon im Mittelalter entſtandenen Schillinge dienten
innerhalb wie außerhalb Deutſchlands vielerorts als
Hauptſcheidemünze. Teilſtücke des Schillings waren Wit=
ten
, Vierchen und Scherfe. In den an die Niederlande
grenzenden Provinzen war der Stüber die Scheide=
münze
.
Die Anfänge der Guldenwährung zeigen ſich ſchon
gegen Ende des 16. Jahrbunderts, während die Gulden

[ ][  ][ ]

Nummer 178.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Juli 1912.

zzu 60 Kreuzer (denen übrigens die ½=Taler im Werte
gleichſtanden) erſt um die Mitte des 17. Jahrhunderts
eallgemein wurden. Unter Landgraf Ludwig Vl. wurden
11674 die erſten heſſiſchen Gulden geprägt. Die zahlreichen
Teilſtücke des Guldens haben ebenfalls in Schrank 7 Auf=
iſtellung
gefunden. Hieran anſchließend ſind die nach der
Konvention vom 25. Auguſt 1837 geprägten Stücke zu 2
rund 1 Gulden, 30 Kreuzer und die Scheidemünzen in Sil=
Der und Kupfer aufgelegt.
Schrank 8 enthält zunächſt eine Reihe Kippermünzen,
ſſodann Klippen, das heißt Münzen, die ſtatt der gewöhn=
llichen
runden eine eckige (meiſt viereckige) Form haben.
EEs gibt Klippen in Gold, Silber, Kupfer uſw. Sie waren
wielfach Kurrentmünzen, öfter noch Schaumünzen, die
aauf irgend eine Gelegenheit, meiſt in der Eile, geprägt
ſwurden.
Erſt in verhältnismäßig ſpäter Zeit ging man zur
rreinen Kupferprägung über. Den Anfang hierzu machten
die weſtfäliſchen Städte um Beginn des 17. Jahrhunderts;
gandere Städte und Länder folgten dem gegebenen Bei=
ſſſpiel
raſch nach. Das erſte Heſſen=Darmſtädtiſche Kupfer=
ggeld
wurde 1735 von Landgraf Ernſt Ludwig ausgegeben.
Die hier anſchließenden Ausbeutemünzen ſind Mün=
Zen, die aus dem Ertrag der Bergwerke und Goldwäſche=
greien
geprägt wurden. Unſere Schauſammlung zeigt ver=
ſſchiedene
Rheingolddukaten; im Heſſiſchen Münzkabinett
befindet ſich in Schrank 2 ein halber Dukat aus Edder=
ggold
, in Schrank 5 ein Fünfguldenſtück aus heſſiſchem
Rheingold (das zwiſchen Gernsheim und Stockſtadt ge=
wwaſchen
wurde). Silberne Ausbeutemünzen liegen in
den verſchiedenartigſten Geprägen auf, ſind auch im Heſ=
fiſchen
Münzkabinett in zahlreichen Exemplaren vertreten.
Es folgen Vikariatsmünzen, ferner Münzen und
Medaillen, die auf Vermählungen, Eheſchließungen, Ehe=
tund
Regierungs=Jubiläen in Fürſtenhäuſern geprägt
wwurden. Hieran ſchließen ſich in Schrank 9 zunächſt
Sterbemünzen und Medaillen, deren Reihe ſolche aus
meueſter Zeit abſchließen. Die Auswurfmünzen ſind ſil=
Herne Jetons, die alter Uebung folgend bei der Wahl und
Krönung der römiſch=deutſchen Kaiſer und Könige ge=
Brägt und unter das Volk ausgeworfen wurden.
Es folgen in der Reihe Münzmeiſter=Jetons, Medail=
Len auf Hungersnöte und geſegnete Ernte, Spottmünzen,
Lospfennige, Ratszeichen, Brotmarken, Inthroniſations=
anünzen
der geiſtlichen Fürſten, Präſenzzeichen für das
Konklave zur Papſtwahl, Münzen und Medaillen auf
Schützenfeſte, auf Religionsjubiläen, Friedensmünzen,
Münzen und Medaillen auf Münzbeſuche, Huldigungs=
Jetons, Schulprämien, Freimaurer=Medaillen, Peſtamu=
nette
.
Den Schluß der Schauſammlung bildet eine kleine
Auswahl Münzen und Medaillen auf beſondere Gelegen=
heiten
; zum Beiſpiel die Medaille der Stadt Leipzig auf
Oie blühende Aloe (1700), die Medaille auf das 1748 in
Straßburg gezeigte Rhinozeros uſw. Beiſpiele hierzu
aaus der Gegenwart ſind unter anderem die Silberne Me=
ſoaille
der Stadt Freiburg im Breisgau auf die Immatri=
kkulation
des 2000. Studenten 1904, endlich die Alumi=
mium
=Medaille aus dem Metall des am 25. April 1910 auf
wer Rückfahrt von Homburg nach Köln bei Weilburg
untergegangenen 3. 2".
In dem anſchließenden kleinen Nebenraum haben
ſoie aus der ehemaligen heſſiſchen Münze ſtammenden
Münz= und Medaillenſtempel Aufſtellung gefunden.
Heinrich Kichler.

Luftfahrt.

* Der Untergang des Luftſchiffs Schwa=
i
en das am 28. Juni in Düſſeldorf zerſtört wurde, ſcheint
für die Deutſche Luftſchiffahrts=Aktiengeſellſchaft weitere
Konſequenzen nach ſich zu ziehen. Wie wir erfahren,
haben die engliſchen Verſicherungs= Unter=
nehmungen
, bei denen die Delag die Schwaben
verſichert hatte, ſich geweigert, für den Schaden auf=
zukommen
, wobei ſie behaupten, daß der Fall, durch den
ſie Schwaben zu Grunde ging, nicht unter die Verſiche=
nung
falle. Zunächſt iſt zu bemerken, daß die Schwaben
mit insgeſamt 20000 Lſt. ( 400000 Mark) verſichert war,
und zwar mit 5000 Lſt. bei der Royal Exchange Aſſecu=
rance
, mit 1500 Lſt. bei der Britiſh Dominions General
Inſurance Co. Ltd. und endlich mit dem Hauptbetrag bei
der Lloyds=Verſicherung, und zwar bei dieſer mit zuſam=
men
13500 Lſt. in zwei Policen von 4000 Lſt. und 9500 Lſt.
An Prämien hatte die Geſellſchaft für die Schwaben
jfhrlich über 14000 Mark zu bezahlen. Auch die übrigen
Schiffe der Delag ſind in England verſichert. Im Gegen=
ſatz
zu der Haltung der engliſchen Geſellſchaften ſteht die
Delag auf dem Standpunkt, daß die Verſicherung ihrer
Schiffe gegen Feuer uſw. ſpeziell auch wegen eines der=
arrtigen
Unfalls, wie ihn die Schwaben betroffen hat,
genommen worden iſt. Eine Verſicherung gegen Feuer=
ſthaden
hätte ſonſt gar keinen Zweck für ſie gehabt. Es
ikt anzunehmen, daß es in dieſer Angelegenheit zu einem
Prozeß kommen wird deſſen Ausgang mit Intereſſe ent=
gegenzuſehen
iſt. Der Verluſt dieſes Prozeſſes wäre natur=
geemäß
von ſehr unerfreulichen Folgen für die Deutſche
Luftſchiffahrts=Aktiengeſellſchaft, die ſchon bisher mit be=
trächtlichen
Verluſten gearbeitet hat. Am Ende ihres
zveiten Geſchäftsjahres wurde ein Verluſt von über
656000 Mark aufgewieſen. (Fft. Ztg.)

Das Strandunglück bei Binz.

* Binz (Rügen), 29. Juli. Die Marine=
taucher
haben ihre Arbeit eingeſtellt. Es wird nie=
mand
mehr vermißt. 14, nicht 21 Perſonen ſind im
ganzen umgekomm ein. Für die Verletzten beſteht
leine Lebensgefahr, ſie befinden ſich auf dem Wege der
Beſſerung.
* Binz 29. Juli. Heute nachmittag ſind Regie=
rungspräſident
Blomeyer, Regierungsbaurat Hentſchel,
Baurat Weſtphal aus Stralſund und Staatsanwalt=
ſchaftsrat
von Schramm=Greifswald zur Unterſu=
chung
des Unglücks hier eingetroffen.
* Binz, 29. Juli. Heute abend fand eine Ver=
ſammlung
der Badegäſte ſtatt, die dem Ge=
meindevorſtand
Vorwürfe machte, weil zu wenig
Beamte und zu wenig Rettungsgürtel auf der Brücke
vorhanden geweſen ſeien. Die Brücke ſelbſt müßte vex=
ſtärkt
werden. Der Gemeindevorſtand ſagte Abhilfe zu.
Es wurde auch der Beſchluß gefaßt, für die Retter, die
Hinterbliebenen und die Witwe des Gemeindedieners
eine Sammlung zu veranſtalten. Der Regierungs=
präſident
hat heute die Anordnung getroffen, Verque=
rungen
in die Brücke einzuziehen und den Anlegeſteg
mit einem Geländer zu verſehen.
* Greifswald, 29. Juli. 36 der bei Binz
Geretteten hielten heute abend eine Verſammlung
ab. Sie ſpendeten dem Heldenmut der Matroſen alles
Lob, bemängelten aber die Regelung des Zuganges zu
der Brücke, deren Konſtruktion, ſowie das Verhalten des

Führers des Kronprinz Wilhelm‟. Die Verſammlung
beſchloß, an die Badeverwaltung Schadenerſatz=
anſprüche
zu ſtellen.
* Binz, 30. Juli. Folgende Tote wurden
rekognosziert. Drogiſt Kurt Ziegler aus Steglitz, Frau
Heyer mit ihrem Töchterchen aus Kalkberge=Rüdersdorf,
Frau Aßmann aus Blaſewitz, Frau Tege aus Bergen,
Frau Witt aus Zarnikow, Hans Mauersberger, etwa 12
Jahre alt, aus Radeberg, Fräulein Springer aus
Greifswald, Fräulein Wiebrecht aus Greifswald, Kapell=
meiſter
Wöhle aus Greiz, Gemeindediener Päper aus
Binz und Hausbeſitzer Mitt aus Zarnikow bei Greifs=
wald
.
Binz iſt das ſpezifiſche Berliner Mode= und Kin=
derbad
. Es hat jährlich über 25000 Badegäſte und es
übte am letzten Sonntag auf die umliegenden Orte und
Städte eine beſondere Anziehung aus, weil die Linien=
ſchiffe
Schleſien, Heſſſen, Preußen und Pommern des
zweiten Geſchwaders der Hochſeeflotte dort vor Anker
lagen. Es war darum ein großer Andrang zu
dieſen Schiffen. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung
waren außer dem Brückenwärter und den zwei ſtändigen
Poliziſten des Badeortes eine große Anzahl von Offi=
zieren
und Mannſchaften der kaiſerlichen Marine kom=
mandiert
. Trotz dieſem Aufgebot drängte die Menge
immer weiter gegen den Brückenkopf vor, ſo daß die
Menſchen bis an den äußerſten Brückenkopf gelangten.
In dieſem Augenblick erfolgte der Anprall des Dampfers
Kronprinz Wilhelm an die Brücke. Einer der großen,
ſchweren Balken bfarſt und nun ſſenkte ſich der
Brückenkopf ins Waſſer. Alle Perſonen, die dort geſtan=
den
hatten, ſtürzten in die Fluten. Von hinten heran
drängten fortgeſetzt Leute, die den furchtbaren Vorgang
nicht bemerkt hatten, ſondern nur Schreie hörten und
neugierig nach vorn eilten. So kam es, daß weitere
Dutzende von Perſonen gleichfalls ins Waſſer ſtürzten.
Wie Augenzeugen berichten, traf etwa 15 Minuten nach
dem Unfall auch der große Stettiner Dampfer Freya
an der Landungsbrücke ein. Es wurde ihm ſignaliſiert,
er ſolle nicht an der Brücke anlegen; der Kapitän ver=
ſtand
jedoch die ihm gemachten Zeichen nicht und fuhr
mitten in die im Waſſer Treibenden hinein. Unter
dieſen befanden ſich auch eine Reihe von Greifswalder
Studenten, die ſich auf einem Ausflug befanden und
denen es wie andern ins Waſſer Geſtürzten gelang, unter
der Brücke hindurch zu den auf der andern Seite liegen=
den
Segelbooten zu ſchwimmen, ſo daß ſie mit dem Le=
ben
davonſamen. Von dem Dampfer wurden ſofort
Rettungsgürtel und andere Rettungsgeräte ins Waſſer
geworfen, ſo daß ſich einige, die ſie ergreifen konnten,
ſo lange über Waſſer halten konnten, bis Rettung heran=
kam
. Inzwiſchen waren nämlich Matroſen der dort
ankernden Kriegsſchiffe der Hochſeeflotte in Booten her=
angekommen
und hielten Leitern ins Waſſer, mit denen
die meiſten gerettet wurden. Die Rettungsgeräte reich=
ten
aber bei den vielen ins Waſſer geſtürzten Menſchen
bei weitem nicht aus, auch waren viele ſchon leblos,
ſo daß die Mehrzahl von den Bootinſaſſen an den Hän=
den
aus dem Waſſer herausgetzogen werden mußte.
Nach Angabe der Badeverwaltung ſind insgeſamt 78
Perſonen bei dem Unglück ins Waſſer geſtürzt.
* Binz, 30. Juli. Die Badeverwaltung teilt mit,
die geſtern nachmittag eingetroffene Gerichtskom=
miſſion
habe feſtgeſtellt, daß an der Konſtruktion der
Brücke nichts auszuſetzen und der Unfall lediglich
auf den großen Andrang des Publikums zurückzuführen
ſei. Die Brücke wurde wieder für den Verkehr freige=
geben
.

Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)

Der Fahrſchein der Darmſtädter Straßen= und
Vorortbahnen iſt ein kompliziertes Kunſtwerk. Schon der
eine Satz auf der Rückſeite des Fahrſcheins: Als Um=
ſteigefahrſchein
zur Weiterfahrt gültig nur von der
in der auf der rechten Seite uſw. uſw. iſt ein Uni=
kum
an und für ſich, das ſchon über Darmſtadts Grenzen
hinaus bekannt geworden iſt. Aber auch das vielarmige
Punkte=Ungeheuer auf der Vorderſeite macht den Tram=
bahnſchaffnern
immer noch Schwierigkeiten und dem
Publikum Unannehmlichkeiten. Denn es iſt nicht nur
mir, ſondern ſchon vielen anderen des öfteren paſſiert,
daß der Umſteigefahrſchein von einem verwirrten Schaffner
falſch gelocht wurde und ich dann gezwungen war, noch=
mals
zu bezahlen oder zu Fuß zu gehen.
Es iſt nicht jedermanns Sache, ſich ſo genau mit dem
Straßenbahnfahrſchein zu beſchäftigen, um die immer
noch unſicheren Schaffner in ihrer Loch= oder Knipstätig=
keit
zu kontrollieren und weiterzubilden. Bis ſämtliche
Schaffner in alle Geheimniſſe dieſes Fahrſchein= Kunſt=
werkes
eingedrungen ſind, gibt es vielleicht eine an=
dere
einfachere Auflage.
Ein Umſteige=Fahrgaſt.

Handel und Verkehr.

H. Frankfurt a. M., 30. Juli. ( Fruchtmarkt=
bericht
.) Am Wochenmarkt waren Landweizen und
Landroggen neuer Ernte erſtmalig offeriert, doch blieb
das Geſchäft darin ſehr geringfügig, wenn auch die
Preiſe ziemlich ermäßigt wurden. Fremde Sorten blie=
ben
unverändert, aber zur Abſchwächung geneigt. Hafer
ruhiger, ebenſo Mais ohne belangreichen Umſatz. Futter=
artikel
ſtetig. Die Forderungen für Mehl ſind einheit=
lich
hoch gehalten, dabei aber Kaufluſt fehlend. Der
Mannheimer Getreidemarkt iſt ſtetig bei fort=
geſetzt
guter Frage für prompte Weizenſorten. Futter=
gerſte
ſehr feſt. An der Berliner Produkten=
börſe
war die Haltung für Weizen behauptet, da es
an verfügbarer Ware fehlte. Roggen per Juli flau und
faſt 3¼ Mark niedriger, da die ſtarken Ausladungen
drückten; per September ging der Preis um 1 Mark
zurück. Der Regen bleibt faſt ohne Eindruck, weil der
Markt lediglich von der Regulierung des Julitermins
beherrſcht wird. Hafer auf Abgaben ebenfalls matter,
nur Lokoware feſt gehalten. Nach den letzten Kabel=
nachrichten
von den amerikaniſchen Getreide=
märkten
(New=York und Chicago) bewirkte die baiſſe=
lautende
Schätzung des argentiniſchen Exportüberſchuſſes
anfangs für Weizen matte Tendenz, nachdem aber beſſere
Nachfrage für Lokoware und im Exportgeſchäft zutage
trat, konnte Befeſtigung Platz greifen. Mais verkehrte
im Einklang und der gleichen Beeinfluſſung wie Weizen.
Die ſichtbaren Weizenvorräte ſind dort in dieſer Woche
von 20,40 Millionen Buſhels auf 20,38 Millionen Buſhels
und die Maisvorräte von 4,80 Millionen Buſhels auf
3,64 Millionen Buſhels zurückgegangen. In Kanada
ermäßigten ſich die Weizenvorräte in dieſer Woche von
9.44 Millionen Buſhels auf 8,84 Millionen Buſhels.

Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilo wie folgt:
Weizen, hieſiger und Wetterauer (neuer), 21,50, Nord=
deutſcher
(neuer) 21,5021,75, Kurheſſiſcher (neuer) 21,50
bis 21,75, Ruſſiſcher 23,5024, Kanſas 23,2525, Rumä=
niſcher
23,5023,75, Redwinter 23,2523,75, Manitoba
2223, La Plata 23,2523,75, Walla Walla 23,2524,25;
Roggen, hieſiger (neuer), 18, Bayeriſcher (Pfälzer,
neuer) 18, Ruſſiſcher 18,5019,75, Amerikaniſcher 17,25
bis 17,40, Rumäniſcher 18,2519,50; Hafer, hieſiger,
21,5022, Bayeriſcher 21,5022, Ruſſiſcher 2022,50,
Amerikaniſcher 1617, Rumäniſcher 2022,25; Gerſte,
Pfälzer , hieſige und Wetterauer , Fränkiſche , Un=
gariſche
, Riedgerſte ruſſiſche Futtergerſte 17,50
bis 18; Mais mired 1616,25, Ruſſiſcher 1718,
Donaumais 16,5017,75, Rumäniſcher 17,2518, La
Plata 15,2515,75, weißer Mais 17,5018, Weizen=
ſchalen
11,2511,50, Weizenkleie 11,2511,50, Roggen=
kleie
12,7513, Futtermehl 1416, Biertreber, getrocknet,
13,5014; Weizenmehl, hieſiges (Baſis ab Mannheim),
Nr. 0: 31,7532, feinere Marken 32,2532,50, Nr. 1:
29,7530, feinere Marken 30,2530,50, Nr. 2: 28,50 bis
28,75, feinere Marken 2929,25, Nr. 3: 26,7527, feinere
Marken 27,2527,50, Nr. 4: 22,7523, feinere Marken
23,2523,50; Roggenmehl, hieſiges, Nr. 0: 26,5027,
Nr. 1: 24,5025, Nr. 2: 21,7522.

Literariſches.

Von dem bekannten Mittelbachſchen Kartenverlag
in Leipzig erhalten wir zur Beſprechung die ſoeben er=
ſchienene
Karte vom Taunus, Odenwald und
Speſſart für Rad= und Autofahrer. Neue
Ausgabe 1912, reichend von Weilburg im N. bis Stutt=
gart
im S., von Koblenz-Pirmaſens im W bis Würz=
burg
-Gerabronn im O., umfaſſend alſo auch den nörd=
lichen
Schwarzwald und die Rheinpfalz. Maßſtab
1:300000. Preis aufgezogen in Taſchenformat 2,60 Mk.
Dieſe nach dem neueſten amtlichen Material und mit Un=
terſtützung
des Deutſchſn Radfahrerbundes und der
Radfahrer=Union in Landkartenmanier bearbeitete und
bis auf den heutigen Tag nachgetragene Karte enthält
alles, was für Rad= und Autofahrer von Wert iſt, Die
Mittelbachſchen Karten haben ſich vermöge ihrer ſehr
praktiſchen und deutlichen Darſtellung der Straßenver=
hältniſſe
die Gunſt der Rad= und Autofahrer dauernd
gewonnen, ſie zählen ohne Frage zu den beſten aller
exiſtierenden.

Die Lage in der Türkei.

* Konſtantinopel, 29. Juli. Die Kammen
hat das Budget des Miniſteriums für öffentliche Arbeiten
genehmigt. Die Vorſtellung des Kabinetts in
der Kammer iſt auf morgen verſchoben worden. Die
Verzögerung hat Gerüchte veranlaßt, daß der geſtern ſig=
naliſierte
Plan der Regierung eine Aenderung erfahren
könnte; indeſſen verſichern) eingeweihte Kreiſe, daß ſich
die Regierung von ihrer Abſicht, die Kammer aufzulöſen,
durch nichts abbringen laſſen werde, denn das betreffende
Protokoll ſei bereits von allen Miniſtern unterzeichnet.
Außerdem gab der Sultan in Gegenwart des erſten Sek=
retärs
und des erſten Kammerherrn dem Großweſir das
Verſprechen, die Kammer aufzulöſen. In den Wandel=
gängen
des Parlaments verlautet gerüchtweiſe, das Ko=
mitee
ſuche mit der Regierung und der Oppoſition wegen
der Auflöſung der Kammer und der Neuwahlen in Unter=
handlungen
zu treten. Bezüglich des Geſetzartikels, den
die Regierung der Kammer unterbreiten wird, um einen
Konflikt mit der Kammer und dadurch deren Auflöſung
herbeizuführen, wird das größte Stillſchweigen beobachtet.
* Saloniki, 29. Juli. Die Unterhandlun=
gen
der Kommiſſion mit den Arnauten Priſchtinas
ſind bisher erfolglos geblieben. Die Arnautenführer leh=
nen
weitere Verhandlungen ab, ſolange die Kammer nicht
aufgelöſt ſei. Der Kommiſſion iſt es nur gelungen, die
Arnauten zu veranlaſſen, die Märkte wieder zu öffnen.
* Konſtantinopel, 29. Juli. Alle hieſigen Orts=
gruppen
des jungtürkiſchen Komitees werden
im Auftrage der Regierung überwacht, ebenſo das Haus
des früheren Miniſters des Innern, Hadſchidil, woſelbſt
die Zuſammenkünfte der komiteetreuen Offiziere ſtattfin=
den
. Zwei Offiziere ſind verhaftet worden.
* Konſtantinopel, 30. Juli. Wie verlautet,
macht die Regierungserklärung, die in der
Kammer zur Verleſung gelangt, Sanierungsmaßnah=
men
bekannt, die das Kabinett zu ergreifen gedenkt, darun=
ter
das abſolute Verbot für Beamte und Offiziere, ſich mit
Politik zu befaſſen. Bezüglich des Krieges wird die Er=
klärung
beſagen, daß, wenn man eine mit Recht, Ehre und
Würde vereinbarliche Grundlage finden würde, die Regie=
rung
es nicht ablehnen werde, in Friedensverhandlungen
einzutreten. Wie verlautet, richtete das jungtürkiſche
Zentralkomitee an die Klubfilialen ein Rundſchreiben, in
dem angeſichts der Lage größte Wachſamkeit und Beſon=
nenheit
empfohlen wird. Die Anhänger möchten das
größte Selbſtbewußtſein zur Schau tragen, damit alle
glauben, daß das Komitee noch ſtark ſei. Sie möchten je=
doch
jede Herausforderung vermeiden und inzwiſchen auf
die Reorganiſation der Kräfte des Komitees hinarbeiten.

Zum Tode des Kaiſers von Japan.

* Tokio, 30. Juli. Ueber die letzten Stunden
des Kaiſers werden folgende Einzelheiten bekannt:
Der Tod des Kaiſers kam nicht überraſchend da man nach
dem ganzen Verlauf der Krankheit darauf gefaßt war, trotz
der leichten Beſſerung, die zu Beginn der letzten Woche in
dem Befinden des Monarchen eingetreten war. Geſtern
trat eine Wendung zum Schlimmeren ein und um 5 Uhr
nachmittags wurde bekannt gegeben, daß die Auflöſung
des Kaiſers unmittelbar bevorſtehe. Spätere Bulletins
ſprachen von Lähmungs=Erſcheinungen der Glieder und
dem Eintritt der Agonie. Eine letzte Nachricht berichtete,
daß bereits die Todesſtarre beim Kaiſer eintrete. Um 12.43
Uhr verſtarb der Herrſcher an Herzſchlag, ohne das Be=
wußſein
wieder erlangt zu haben. Am Sterbebett waren
ſämtliche Familienmitglieder verſammelt. Die Nachricht
vom Ableben des Kaiſers hat tiefen Kummer unter der Be=
völkerung
hervorgerufen, die auf den Knien für die Ge=
ſundheit
ihres Herrſchers betete. Geſtern nachmittag
wurde noch ein Familienrat abgehalten, dem auch der Mi=
niſterpräſident
beiwohnte. Hieran ſchloß ſich eine Zu=
ſammenkunft
der Mitglieder des Kabinetts und des Fa=
milienrats
, welche ſich kurz nacheinander nach dem Kaiſer=
hof
begaben, um die durch den Tod des Kaiſers geſchaffene
Lage zu beraten. Der Kronprinz hat den Thron ſeines
verſtorbenen Vaters geſtern beſtiegen.
* Tokio, 30. Juli. 3.20 Uhr morgens. Die Thron=
beſteigung
des Kronprinzen iſt amtlich ver=
kündet
worden.
* Tokio, 30. Juli. Der Kronprinz leiſtete heute
vormittag im Palgſt in Gegenwart der Miniſter den feier=

[ ][  ][ ]

Seite 6.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Juli 1912.

Nummer 178.

lichen Eid auf die Verſaſſung. Der Hof legt auf ein Jahr
Trauer an. Für die Nationaltrauer ſind außer dem Tage
der Beſtattungsfeierlichkeit drei Tage vorgeſchrieben.

* Berlin, 30. Juli. Die Norddeutſche Allgemeine
Zeitung ſchreibt zum Ableben des Kaiſers von
Japan: Mit der langen ereignisreichen Regierung des
verſtorbenen Kaiſers bleibt der Eintritt Japans in die
Reihe der Großmächte verknüpft. Nach dem Herkommen
ſeines Landes und nach ſeiner perſönlichen Eigenart iſt
der Kaiſer Mutſuhito in der Oeffentlichkeit wenig
hervorgetreten. Dennoch kann kein Zweifel ſein über
einen weſentlichen Anteil, der dem entſchlafenen Mon=
archen
an der bewundernswerten Ueberführung in ein
modernes Staatsweſen und an dem Aufſchwung des
Volkes zukommt. Von Näherſtehenden wird rühmend
berichtet, daß ſein Leben von unermüdlicher Arbeit für
das Wohl des Landes ausgefüllt war. Ein deutſcher
Kenner Japans hat die der Geſchichte angehörende Wirk=
ſamkeit
des heimgegangenen Kaiſers wie folgt zuſam=
mengefaßt
: Durch die feierliche Würde und vorbild=
liche
Hinnahme der durch die neue Weltſtellung des Lan=
des
erforderlichen Abänderungen einer geheiligten Tra=
dition
durch eine anſcheinend ſelbſtverſtändliche Anknüp=
fung
des neuen Fremden an das graue Altertum und
die nationale Eigenart leiſtete er für die Uebergangs=
periode
den wichtigen Dienſt eines Schildhalters der ge=
fahrvollen
Umwälzung. Wiederholt haben Mitglieder
deutſcher Fürſtenhäuſer, die bei Beſuchen in Tokio vom
Kaiſer gaſtfreundlich empfangen wurden, ſeine edle Per=
ſönlichkeit
kennen und würdigen gelernt. Der Trauer
des japaniſchen Volkes um den Verluſt ihres geliebten
und geehrten Herrſchers ſchließen wir uns voll aufrich=
tiger
Teilnahme an. Dem erſten Kaiſer des neuen Japans
bleibt in Deutſchland ein ehrendes Andenken geſichert.
Unterſtaatsſekretär im Auswärtigen Amt Zimmer=
mann
ſtattete am Dienstag vormittag der japaniſchen
Botſchaft einen Beſuch ab, um das Beileid der kai=
ſerlichen
Regierung auszuſprechen.
* London, 30. Juli. In ihrem Nachruf für den
Mikado ſagt die Times: Er hatte viele Eigenſchaf=
ten
mit Wilhelm I. von Deutſchland gemein. Als ſein
erneuertes Reich vor die Aufgabe geſtellt wurde, eine
Reihe der ſtärkſten Proben zu beſtehen, hatte er ſchon
in dem Fürſten Ito ſeinen Bismarck gefunden. Seine
Regierung wird wahrſcheinlich für immer die denkwür=
digſte
in den geſamten langen Annalen Japans bleiben.
Japan hat unter ihm nicht nur eine erſtaunliche innere
Umwandlung durchgemacht, es zwang auch China auf
die Knie und beſiegte zeitweilig eine der größten und
ſtolzeſten europäiſchen Mächte.
* Petersburg, 29. Juli. Die offiziöſe Roſſija
ſchreibt zu dem Tode des Kaiſers von Japan, das
mit Japan befreundete Rußland teile die tiefe Trauer
des japaniſchen Volkes, das in der Perſon des Kaiſers
den Schöpfer des heutigen Japans, das ein wichtiger
Faktor in der Weltpolitik geworden ſei, beweine.

Letzte Nachrichten.

(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 30. Juli. Die Norddeutſche Allgemeine
Zeitung meldet: Der Reichskanzler von Beth=
mann
Hollweg empfing am Montag den Beſuch
des öſterreichiſch=ungariſchen Botſchafters Grafen von
Szögyeny=Marich, der vor dem Antritt ſeines
Sommerurlaubs der Einladung des Reichskanzlers und
Gemahlin nach Hohenfinow folgte.
* Berlin, 30. Juli. Wie man von zuſtändiger Seite
hört, iſt auf dem Truppenübungsplatz Elſenborn ein
Soldat an der Ruhr geſtorben. Eine Anzahl anderer
iſt erkrankt oder krankheitsverdächtig. Die Leute vertei=
len
ſich auf die 68. Infanterie=Brigade und gehören den
Regimentern Nr. 135 und Nr. 145 an.
Neumünſter, 30. Juli. Heute nachmittag kenterte
infolge einer heftigen Windböe auf dem Einfelder See
ein mit 12 Perſonen beſetztes Segelboot. Sämtliche
Inſaſſen fielen ins Waſſer. Nur 3 konnten gerettet wer=
den
, während 9 Perſonen ertranken. Die Er=
trunkenen
ſind 2 Söhne und eine Tochter des Schneider=
meiſters
Haſenbank aus Einfeld, ein Rentner mit
2 Kindern und der Methodiſtenprediger Claſen mit
2 Kindern aus Kiel.
* Tilſit, 30. Juli. Der Tilſiter Zeitung aus Ragnit
zufolge iſt infolge der Ausſchreitungen, die am
Samstag anläßlich des Streiks bei der Firma
Brüning und Sohn ſich ereigneten, eine zweite Kom=
pagnie
des Infanterie=Regiments Nr. 41 Tilſit unter dem
Befehl des Hauptmanns v. Wendt nach Ragnit beordert
worden. Die Kompagnie, die in Bürgerquartieren unter=
gebracht
iſt, patroulliert durch die Stadt, namentlich in der
Nähe der Brüningſchen Fabrik, die ſcharf bewacht wird.
Polizeikommiſſar Löper iſt durch Steinwürfe und Hiebe
verletzt worden, doch ſind die Verletzungen nicht ſo ſchwer,
wie es zuerſt ſchien. Am Streik ſind etwa 80 Mann be=
teiligt
.
* Peſt, 30. Juli. In der Mineralölfabrik vormals
Berg u. Co, erfolgte eine Keſſelexploſion, durch
die ein großer Brand entſtand, der nach dreiſtündiger
Dauer noch nicht gelöſcht war. Zwei Arbeiter wurden
tödlich verletzt, vier werden vermißt.
* London, 30. Juli. Lord Merſey gab das Ergebnis
der Unterſuchung über die Titanic=Kataſtrophe
bekannt. Der Zuſammenſtoß mit dem Eisberg wird der
überſtriebenen Geſchwindigkeit zugeſchrieben.
* Petersburg, 30. Juli. Der Kaiſer unternahm
mit dem Torpedokreuzer Novik eine zweiſtündige for=
cierte
Fahrt in den finniſchen Gewäſſern. Er
zeigte für das Schiff das größte Intereſſe, nahm eine Be=
ſichtigung
der Turbinen und Keſſelräume vor und ſprach
ſich über das Schiff und die Maſchinenanlage in anerken=
nendſter
Weiſe aus. (Notiz: Der Novik iſt von den
Vulkanwerken Hamburg und Stettin konſtruiert und mit
Turbinen und Oelkeſſeln dieſer Firma ausgerüſtet. Die
Turbinen leiſten 41000 Pferdeſtärken. Die Geſchwindig=
keit
von über 36 Knoten in kriegsmäßiger Ausrüſtung gibt
ihm den Ruf des ſchnellſten Schiffes der Welt.)

2 Lima, 290. Zut. Die K ammerfefſion iſt mit
einer Botſchaft des Präſidenten eröffnet worden, in der
es heißt, daß die Beziehungen zu Chile und Ecuador
unterbrochen ſeien. Ueber die Greuel in Putumayo hat
die Regierung eine Unterſuchung angeordnet. Der Wert
der Zölle betrage 1211000 Pfund, der Wert der Einfuhr
6 371000 Pfund, der der Ausfuhr 7 422000 Pfund.
* Urga, 30. Juli. Mehrere mongoliſche Für=
ſten
hatten dem Bogdochan (Kaiſer von China) einige
hundert Kamele als Geſchenk zugedacht. Die mongoliſche
Regierung verkaufte dieſe Kamele zwecks Gehaltszahlun=
gen
. Dieſe Tatſache veranlaßte den Präſidenten der Re=
publik
Juanſchikai, der mongoliſchen Regierung tele=
graphiſch
die Entſendung von Truppen nach Urga anzu=
drohen
, wenn der Erlös aus den verkauften Kamelen nicht
unverzüglich nach Peking überſandt werde. Für dieſen
Fall ſind außerdem alle fünf mongoliſchen Fürſten nach
Peking berufen worden.
Regen (Bayern), 30. Juli. Auf einer Vergnü=
gungstour
die der Gaſthofsbeſitzer Strobl aus
Zwieſel nach Regen unternahm, rannte das Automo=
bil
gegen einen Baum und wurde zertrümmert. Frau
Strobl wurde getötet, der Fabrikant Breinbauer und
der Chauffeur wurden bewußtlos zur Operation ins
Krankenhaus gebracht. Strobl erlitt einen komplizierten
Beinbruch.
H. B. Hamburg, 30. Juli. Das beim Stapellauf
auf der Helling ſitzen gebliebene 25000 Tonnen=
Dock der Vulkan=Werft hat ſeine Lage noch nicht ver=
ändert
. Etwa 20 ſtarke Schleppdampfer ſind während der
Nacht tätig geweſen, um das teilweiſe vom Waſſer um=
ſpülte
Dock vollſtändig zu Waſſer zu bringen. Sie ha=
ben
aber vergeblich gearbeitet. Da inzwiſchen ein hoher
Waſſerſtand eingetreten iſt, verſucht man, das Dock mit
hydrauliſcher Kraft zum Schwimmen zu bringen.
Robingen (Luxemburg), 30. Juli. Gendarmen
ſtießen beim Durchſtreifen des Waldes auf einen
Mann, der vor ihnen plötzlich flüchtete. Als er verfolgt
wurde, ſchoß er auf ſeine Verfolger, ohne zu treffen, dann
erſchoß er ſich ſelbſt. Nach einem bei ihm auf=
gefundenen
Brief hatte er ſeine beiden vier= und ſechs=
jährigen
Kinder ermordet und die Leichen im Walde be=
graben
Die Leichen ſind bereits gefunden worden.
H. B. Brüſſel, 30. Juli. Ueber die Oſtender Ju=
welen
=Diebſtahls=Affäre wird noch berichtet,
daß die Diebe hofften, in den Beſitz von Juwelen im
Werte von 5 Millionen Francs zu gelangen, von denen
ſie wußten, daß die Prinzeſſin von Thurn und Taxis ſie
auf ihrer Reiſe mit ſich führte. Es iſt feſtgeſtellt worden,
daß eine Helfershelferin der Diebe nach London abgereiſt
iſt, um dort die Juwelen zu veräußern.
Paris, 30. Juli. Eine unbekannte 30jährige Frau
ſtürzte ſich geſtern von der oberſten Plattform des
Eiffelturmes. Der Körper flog auf die Eiſenteile
auf und fiel vollkommen zerfetzt auf die 157 Meter tiefer
liegende Plattform auf.

Lütter fürchten nichts ſo ſehr wie einen Brech=
Me durchfall, der das Leben ihres Säuglings aufs
ſtärkſte bedroht. Eine richtige Ernährung iſt das
beſte Vorbeugungsmittel, und zwar iſt dort, wo
Muttermilch nicht vorhanden iſt, Kufeke mit Milch
die Nahrung, die keine ſchlimmen Darmgärungen auf=
(16189f
kommen läßt.

Der Genuß kalter Getränke iſt bei der gegenwärtigen
Hitze nicht immer vorteilhaft. Jedenfalls darf man
dabei eine gewiſſe Vorſicht nicht außer Acht laſſen, ſonſt
ſtellt ſich leicht eine Magenverſtimmung ein. Auf alle
Fälle bekömmlich iſt ein Teller warmer, wohlſchmeckender
Suppe, die man am beauemſten in ganz kurzer Zeit,
alſo ohne langes Stehen am heißen Herde, aus
Maggi’s Suppen (1 Würfel für 23 Teller 10 Pfg.)
herſtellt. Beim Einkauf achte man aber auf den Namen
Magai und die Schutzmarke Kreuzſtern

Die Ratsherrnbruderſchaft
erlaubt ſich hiermit auf die Anſchaffung ihres neuen
Leichenwagens aufmerkſam zu machen. Der Wagen
bietet in ſeiner ernſten und würdigen Erſcheinung
Gewähr für eine pietätvolle Beſtattung.
(14411a
Beſondere Beſtellungen hierzu nehmen entgegen:
Wagenverwalter Lorenz, Woogsplatz 5, Tel. Nr. 211.
Wagenführer Ernſt Büchler, Nieder=Ramſtädterſtr. 56,
Tel. Nr. 1073.

Familiennachrichten.

Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Heute entſchlief nach langem Leiden mein
lieber Gatte, unſer Vater und Großvater
Herr Moritz Geisel.
Darmſtadt, den 30. Juli 1912.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Frau Louise Geisel Wwe.,
Taunusſtraße 19.
Die Einſegnung findet ſtatt Mittwoch, den
31. Juli, nachmittags 5 Uhr, im Sterbehaus;
die Einäſcherung Donnerstag, den 1. Auguſt,
vormittags 11 Uhr, in Offenbach.
Blumenſpenden und Kondolenzbeſuche dankend
verbeten.
(16222

Todes=Anzeige.
Heute nacht entſchlief ſanft meine innigſt=
geliebte
, treubeſorgte, gute Frau, unſere liebe
Mutter, Schweſter, Schwiegermutter u. Groß=
mutter

(16238

geb. Kilian
nach kurzem, aber ſchwerem Krankenlager.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Eduard Haumbach u. deſſen Kinder,
Heinrich Haumbach u. Frau,
Willi Haumbach.
Darmſtadt, den 30. Juli 1912.
Die Beerdigung findet ſtatt: Donnerstag nach=
mittag
4 Uhr, vom Portale des Friedhofes aus.

Dankſagung.

Für die vielen Beweiſe herzlicher Anteilnahme
bei dem plötzlichen Hinſcheiden unſeres unvergeß=
lichen
Sohnes und Bruders
(16248
Jean Schmidt
ſagen wir Allen unſeren aufrichtigſten Dank. Ins=
beſondere
danken wir dem Herrn Pfarrer Marx
von der Johannesgemeinde für die troſtreichen
Worte am Grabe, ſowie für die überaus zahl=
reichen
Blumenſpenden von allen Nachbarn, Ver=
wandten
und Bekannten.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Wilhelm Schmidt, Schriftsetzer,
und Familie.
Darmſtadt, den 31. Juli 1912.

Dankſagung.

Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem uns ſo ſchwer betroffenen Verluſte unſerer
lieben Mutter, die plötzlich von uns geſchieden iſt,
ſagen wir allen Denjenigen, die ihr die letzte Ehre
erwieſen haben, unſeren innigſten Dank. Vor
allem danken wir dem Herrn Pfarrer Paul für
die troſtreichen Worte am Grabe, ferner dem
Herrn Doktor Zutz und der Sanitätskolonne für
die ſofortige Hilfe, ſowie der Familie Werner
für die liebevolle Aufnahme bei dem Unfalle.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen.
In deren Namen:
Hermann Geyer.
Eberſtadt, 29. Juli 1912.
(16226

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Die Wetterlage hat ſich wenig verändert, ſo daß
auch weiterhin mit der herrſchenden Witterung zu
rechnen iſt.
Ausſichten für Mittwoch, den 31. Juli 1912a
Wechſelnd bewölkt, meiſt trocken, Temperatur wenig
verändert.

Tageskalender.

Eugen Bracht=Ausſtellung auf der Mathil=
denhöhe
(geöffnet von 106 Uhr).
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr. Reſt
Metropol um 8 Uhr. Hotel zur goldenen Kronez
Jugenheim um 4½ Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 411 Uhn
Bilder vom Tage (Auslage Rheinſtraße 23)
Ueberſichtskarte des Dardanellengebiets; Ein deutſches
Sängerfeſt in Philadelphia; Gruppenbild der japani=
ſchen
Kaiſerfamilie; Von der Nordlandsreiſe des dem=
ſchen
Kaiſers.

Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 1. Auguſt.

Hofreite=Verſteigerung des Friedrich Ballé und
Jakob Mohr (Dieburgerſtraße 96) um 10 Uhr auf dem
Ortsgericht I.

Druck und Verlagt z. . Mihſche Hoſtuchwnuchelt
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeie
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilunge
aus dem Geſchäftsleben: J. V.: Adam Jleiſchmann, ſän
lich in Darmſtadt. Für den redaktionellen Teil
ſtimmte Mitteilungen ſind an die Redaktion des Tag
blatts zu adreſſieren. Etwaige Honorarforderungen
ſind beizufügen; nachträgliche werden nicht berückſichtigt=
Unverlangte Manuſkripte werden nicht zurückgeſandt.

nach ulsner Art
nach Münchner Art
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feinste Tafelbiere
im Flaschen und Syphons.
1187a

Kannmer Bau

[ ][  ][ ]

Nummer 178.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Juli 1912.

Seite 7.

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Was der Riesling unter des Weineskraft,

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4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,00
3½ do. Conſols . . . 90,10
80,00
do. do.
4: Bad. Staatsanleihe . . 100, 10
93,20
do.
3V
do.
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 100,30
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7,60
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4 Hamburger Staatsanl. 100,40
4 Heſſ. Staatsanleihe . . 100,00
do. do. (unk. 1918) 100,00
88,10
bo.
77,80
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.80,00
3 Sächſiſche Rente.
Würtemberger v. 1907 100,10
do. v. 1875 95,00
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
4 Griechen v. 1887 . . 54,00
4 Italiener Rente
Oeſterr. Silberrente 90,30
do. Goldrente . . . 96,10
do. einheitl. Rente . 87,50
Portug. unif. Serie I 64,40
do. unif. Ser. III 67,30
. 10,00
do. Spezial .
5 Rumänier v. 1903 . . 101,30
do. v. 1890 . . 95,90
do. v. 1905 . . 92,20
. 90,00
Muſſer v. 1880 .
90,30
do. v. 1902 . .
do. v. 1905 . . . . 100,40
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Kürk. Admin. v. 1903 82,00
Fürk. unifiz. v. 1903 89,40
Ungar. Goldrente . . . 90,30
do. Staatsxente . . . 88,00

InProz.
Jf.
5 Argentinier
. 101,00
4
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 90,30
5 Chineſ. Staatsanleihe . 99,90
4½
do.
4½ Japaner . . . . . . . 94,25
5 Innere Mexikaner . . . 94,60
3
do.
60,00
4 Gold=Mexikanerv. 1904 88,30
5 Gold=Mexikaner . . . . 100,70
3 Buenos Aires Provinz 70½
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
9 Hamb.=Amerika= Paket=
fahrt
. . . . . . . 145,00
5 Nordd. Lloyd . . . . . 123,25
6 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 124,00
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60%
Einz. Mk. 408 . . 113,00
8 Baltimore und Ohio . 108½
6½ Schantungbahn . . . 130,50
64 Luxemb. Prince Henri 158,00
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 18,50
6 Pennfylvania R. R. . 122,00
Letzte Induſtrie=
Divid. Aktien.
4 Brauerei Werger . . 73,00
25 Bad. Anilin= u. Soda=
Fabrik.
.. . 520,50
14 Chem. Fabrik Gries=
heim

258,25
30 Farbwerke Höchſt . . 652,75
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 349,00
10 Cement Heidelberg . . 152,60
30 Chem. Werke Albert 463,00
12½ Holzverkohlung Kon=
ſtanz

. . 323,00
4 Lahmeper .
. . . 126,00

1 Letzte
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Divid.
7½ Schuchert, Nürnberg 160,10
12 Siemens & Halske . 240,25
5 Bergmann Electr. . . 140,75
10 Deutſch. Ueberſe Electr. 170,90
0 Gummi Peter . . . . 120,10
0 Kunſtſeide Frankfurt 128,00
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 566,50
10 Maſchinenf. Badenia 169,00
6 Wittener Stahlröhren 218,90
8 Steana Romana Petr. 141,25
15 Zellſtoff Waldhof . . 243,75
12½ Bad. Zucker= Wag=
häuſel
. . . . . . . 227,00
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 118,30
3 Südd. Immobilien .
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede . . . . 190,20
12½ Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 236,00
11 Deutſch=Luxemburg.=
Vergb. . . . . . . 176,00
10 Gelſenkirchener . . . . 194,00
8 Harpener . . . . . . . 194,00
15 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 266,00
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Caro. . . . . . . . 82,00
4 Laurahütte . . . . . 174,00
10 Kaliwerke Aſchersleben
Weſteregeln 203,00
11
7½ South Weſt Africa 141,25
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 88,10
4½ Nordd. Lloyd=Obl.
4 Eliſabethbahn, freie . . 94,70
4 Franz=Jofefs=Bahn . . 88,75
. . . . 75,40
3 Prag=Duxer.
5 Oeſterr. Staatsbahn
4 Oeſterr. Staatsbahn . 93,90
do.
78,80
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 99.75


19
4 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 77,50
53,40
do.
27/10
77,10
3 Raab=Oedenburg.
4 Kronprinz Rudolfbahn 93,60
4 Ruſſ. Südweſt. . . . . 87,75
4½ Moskau=Kaſan . . . 96,70
do.
4 Wladichawchas
88,90
4 Rjäſan Koslow . .
3 Portugieſ. Eiſenb. . . 73,90
4½
do.
90,00
2¾/10 Livorneſer . . . . . 68,90
3 Salonique=Monaſtir
. 83,80
4 Bagdadbahn.
4½ Anatoliſche Eiſenb.. 96,80
4 Miſſouri=Pacific.
71,60
4 Northern=Pacific . . . 100,00
4 Southern=Pacific . . . 95,00
5 St. Louis und San
Francisco. .
87,50
5 Tehuantepec . . . . . . 98,60
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . . 197,00
7 Bergiſch=Märkiſche
. 150,20
Bahn .
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 166,70
6½ Darmſtädter Bank . 120,75
12½ Deutſche Bank . . . 254,50
6 Deutſche Vereinsbank . 123,70
6 Deutſche Efekt.= und
W.=Bank . . . . . 116,40
10 Diskonto=Kommandit 186,50
8½ Dresdener Bank .154,00
9½ Frankf. Hypoth.=B. 216,00
6½ Mitteld. Kreditbank 118,40
7 Nationalb. für Deutſchl. 122,75
7 Pfälziſche Bank . . . . 127,25
5.86 Reichsbank . . . . . 134,50
7 Rhein. Kreditbank . . . 135,00
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 124,80
7½ Wiener Bankverein . 135,00
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17 . . 98.30

N. Pfandbriefe. InProz.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
. 89,10
S. 19.
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S. 1519, 2126 97,30
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 99,00
do.
88,00
14 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 100,00
89,00
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16
99,60
S. 14, 15, 17, 24/26
1823 . .
99,75
PGeſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 68
89,00
S. 35 .
88,80
S. 911
88,90
4 Meininger Hyp.=Bank 99,00
do.
88,00
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 97.90
3½ do. (unk. 1914) . . 88,00
4 Südd. Bd.=Kr.=Bk.=Pf. 99,90
8½ do.
89,40
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt . . . . . 99,00
8½ do.
88,70
4 Frankfurt.
6 100,20
3½ do.
95,00
4 Gießen .
98,40
8½ do.
89,90
4 Heidelberg
98,20
3½ do.
4 Karlsruhe
8½ do.
88,70
4 Magdeburg.
99,10
8½ do.
4 Mainz
98,40
3½ do.
90,00
4 Mannheim
99,20
3½ do.
4 München .
99,90
3½ Nauheim
4 Nürnberg.
100,00
do.
89,00

Bf.
In Proz.
3½ Offenbach
89,00
4 Wiesbaden .
100,20
13½), do.
4 Worms .
98,20
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1888
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . . Tlr. 100 173,00
3½ Cöln=Mindner , 100 134,00
3 Holl. Komm. fl. 100 108,70
3 Madrider . . Fs. 100
4 Meininger Pr.= Pfand=
briefe
. . . . . . . 135,90
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 174,00
3 Oldenburger . . . . . . 125,10
2½ Raab=Grazer fl. 150 112,75
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augsburger . . . . . ſl. 7 35,40
Braunſchweiger Tlr. 20 197,50
Fs. 15
Freiburger
. Fs. 45
Mailänder .
do.
Fs. 10
Meininger .
ſl. 7 34,90
Oeſterreicherv. 1864 fl. 100 514,00
do. v. 1858 fl. 100
Ungar. Staats . . fl. 100
Benediger . . . . Fs. 30 47,20
Türkiſche . . . . Fs. 400 171,00
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20,43
20 Franks=Stücke .
16,28
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Engliſche Noten . . . . . 20,46
Franzöſiſche Noten. . . . 81,10
Holländiſche Noten. . . . 169,70
Italieniſche Noten.
80,20
Oeſterr.=Ungariſche Noten 85,00
Ruſſiſche Noten . . . . .
Schweizer Noten . . . . . 81,20

Reichsbank=Diskonto. .
Reichsbank=Lombard 84.½

[ ][  ][ ]

Scie 8.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Juli 1912.

Nummer 178.

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Nummer 178.

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Seite 10.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Juli 1912.

Nummer 178.

Sport.

* Athletik. Bei dem in Fechenheim abgehaltenan
leichtathletiſchen Wettſtreit konnte der Athleten=
Verein Darmſtadt ſchöne Erfolge) unter beſter
Konkurrenz erzielen. U. a. gelang es, im 400 Meter=
Stafettenlaufen hinter Kraftſportverein Stuttgart den
2. Preis in der vorzüglichen Zeit von 48½ Sek. zu
erringen. Außerdem errang der Verein im Kugelſtoßen
den 3. Preis, im Steinſtoßen den 4. Preis, im Schleu=
derballwerfen
den 5. Preis und im 100 Meter=Laufen
den 8. Preis. Von Intereſſe dürfte die Ausſtellung der
bereits in dieſem Jahre ſeitens der Mitglieder er=
rungenen
Preiſe ſein, welche ab Donnerstag den 1. Aug.
im Schaufenſter des Zigarrengeſchäfts von W. Bauer,
Ludwigſtraße, zu beſichtigen iſt.
* Lawn=Tennis. Die Lawn=Tennis= Meiſter=
ſchaft
von Swinemünde im Herren=Einzelſpiel
wurde von Lange mit 62, 64, 31 (zurückgezogen)
gegen Wechsler gewonnen. Im Damen=Einzelſpiel ohne
Vorgabe gewann bei dem Turnier Frl. Rudolphi mit
60, 63 gegen Frau Moelle. Das Herren=Doppelſpiel
gewannen C. Lange=Pederzani gegen Graf Sizzo=Noris=
F. W. Nolke 61, 62, das gemiſchte Doppelſpiel ohne
Vorgabe gewannen Frl. Flinſch=C. Lange mit 61 60
gegen Frl. Moelle=Hoeck.
* Schach. Beim Internationalen Schach=
meiſter
=Turnier in Breslau wurde die 11.
und 12. Runde geſpielt. In der 11. Runde ſiegten als
Anziehende Teichmann=Berlin gegen Breyer=Ungarn und
Spielmann=München über Duras=Prag, während als
Nachziehende Schlechter=Wien gegen Marſhall=New=York,
Przepiorka=München gegen Balla=Ungarn und Lowtzky=
Rußland gegen Treybal=Ungarn gewannen. Die Par=
tien
Karls=Hannover=Erich Cohn=Berlin, Barras= Un=
garn
=Burn=England und Lowtzky=Leipzig=Mieſes=Leipzig
ergaben remis. Die Partie Rubinſtein=Warſchau gegen
Tarraſch=Nürnberg wurde abgebrochen. In der 12.
Runde ſiegte Mieſes=Leipzig gegen Perlis, Przepiorka,
gegen Spielmann, Treybal gegen Tarraſch, Rubinſtein
gegen Balla, Burns gegen Lowtzky. Mit ſchwarzen Stei=
Uen gewann Marſhall gegen Erich Cohn. Remis ergaben
die Partien Schlechter gegen Teichmann und Lowtzky
gegen Burn. Die Partie Breyer=Barrasz blieb un=
beendet
. Von den Hängepartien gewann Duras die
ſeine gegen Rubinſtein. Teichmann behauptet nunmehr
die Führung mit 8½ Punkten vor Rubinſtein und Tar=
raſch
, ſowie Marſhall und Schlechter mit je 8. Aller=
dings
haben Rubinſtein und Tarraſch noch je eine
Hängepartie. Dann folgen der Reihe nach Duras, Bar=
rasz
. Breyer, Burn, Cohn, Lewitzky, Mieſes, Prze=
piorka
, Spielmann, Karls, Treybal, Lowtzky und Balla.
In den beiden Haupturnieren, die gleichzeitig mit dem
Internationalen Turnier ſtattfinden, ſiegte im Turnier
A Gregory=Berlin, im Turnier B Krüger.

Landwirtſchaftliches.

Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 23. bis 29. Juli.
Auf dem internationalen Weizenmarkte war die
Stimmung in der Berichtswoche nicht einheitlich, im all=
gemeinen
aber gut behauptet. In den amerikaniſchen
und kanadiſchen Frühjahrsweizengebieten wurde wieder=

holt über kühles und feuchtes Wetter geklagt; auch haben
die Vorräte drüben wieder ſtark abgenommen. Hinzu
kam, daß die amerikaniſchen Preiſe wieder ein lebhafte=
res
Exportgeſchäft ermöglichen. Rußland hielt trotz
beſſeren Wetters mit Offerten weiter zurück; auch Rumä=
nien
, deſſen Ernte quantitativ und qualitativ hinter dem
vorjährigen Ertrage zurückbleibt, meldet feſte Tendenz.
In Ungarn hat das Ackerbauminiſterium auf Grund
neuerer Erdruſchergebniſſe die Ernteſchätzungen nicht un=
erheblich
reduziert. Frankreich hatte ſchlechtes Ernte=
wetter
, und Italien, deſſen Weizenernte auf nur 4¾ gegen
5¼ Millionen Tonnen geſchätzt wird, bekundete an=
dauernd
rege Kaufluſt. In Deutſchland waren Nieder=
ſchläge
zu Beginn und am Schluſſe der Berichtswoche für
die Hackfrüchte und Futterpflanzen ſehr willkommen.
Dazwiſchen hat es nicht an ſchönem Wetter für den Fort=
gang
der Ernte gefehlt, aber da die Roggenernte ver=
ſpätet
iſt und der Schnitt der übrigen Getreidearten ſich
unmittelbar anſchließt, bleibt den Landwirten wenig
Zeit zum Einfahren, geſchweige denn zum Dreſchen. In=
folgedeſſen
hielt ſich das Angebot in mäßigen Grenzen:
auch iſt der Roggen meiſt noch nicht trocken, ſo daß die
Mühlen ſich bisher nicht recht zu Anſchaffungen entſchlie=
ßen
konnten. Auf dem Lieferungsmarkte konzentrierte
ſich das Intereſſe wieder auf die Abwickelung der Juli=
Verbindlichkeiten. Sowohl für Weizen als auch für Rog=
gen
und Hafer beſtand lebhaftes Deckungsbedürfnis, ſo
daß Weizen um 7½, Roggen zeitweiſe um 3½ und Hafer
um über 10 Mark in die Höhe gingen. Allerdings kamen
kürzlich größere Roggen=Andienungen heraus, die eine Ab=
ſchwächung
bewirkten, doch beſtehen noch größere Enga=
gements
, ſo daß die Situation noch keineswegs geklärt
iſt. Eine bemerkenswerte Feſtigkeit machte ſich im Hafer=
geſchäft
geltend, da die Händler ſtärker zugriffen und bei
knappem Angebot weſentlich höhere Preiſe bewilligten.
Eine ſcharfe Steigerung haben auch die Preiſe für ruſ=
ſiſche
Futtergerſte erfahren, da die greifbare Ware ſehr
knapp iſt und die Verſpätung der ruſſiſchen Ernte die Er=
füllung
von Juli=Kontrakten ſchwierig geſtaltet. Es ſtell=
ten
ſich die Preiſe für inländiſches Getreide am letzten
Markttage wie folgt:

Roggen
Weizen
Hafer
164½
190
Königsberg.
171
183
216
Poſen
186
178
213
Breslau
206
Berlin . .
178
202
220
Magdeburg
180
210
Halle .
225 (*3
213
220
Leipzig
Dresden .
208
225 (*3 ) 191
180
190
Roſtock
194
204 (*1
Hamburg . . 230
183 (*3
Düſſeldorf
180
220
Frankfurt a. M. 215
185 (45 ) 220
Mannheim.
185
220
Straßburg .
München . . 254 (*1 ) 195 ( ) 230

Weltmarktpreiſe: Weizen: Berlin Juli 234,50 ( 7,25),
Sept. 207,50 (*-1,50), Peſt Okt. 196,35 (0,70), Liverpool
Okt. 163,70 (0,90), Paris Juli 242,15 ( 3,65), Chicago
Sept. 144,30 (0,60), Roggen: Berlin Juli 188 (1,50),
Sept. 170 (0,25), Hafer: Berlin Juli 193,50 (*9,75),
Sept. 168 (* 2), Futtergerſte: Südruſſ. frei Hamburg
unverzollt Juli 138 (5), Sept.=Dez. 121 (* 1,50),
Mais: La Plata Juni=Juli 107 (0,50) Mark.

Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.

Geöffnet an Wochentagen von 9 12 Uhr vorm. und
3 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 25. Juli: Dem Fabrikarbeiter Leon=
hard
Borger, Frankfurterſtraße 55, ein S. Heinrich.
Am 24.: dem Metzger Wilhelm Dreßler, Fuhrmann=
ſtraße
1, ein S. Georg Wilhelm. Am 25.: dem Fabrik=
arbeiter
Georg Krämer, Eckhardtſtraße 33, ein S.
Joachim. Am 23.: dem Schirrmeiſter beim Großh. Heſſ.
Traindepot des 18. Armeekorps Wilhelm Friedrich
Thiede, Holzhofallee 11, ein S. Willi Otto Paul. Am
26.: dem Fuhrmann Andreas Pflanz, Fuhrmann=
ſtraße
12, eine T. Marie Pauline. Dem Friſeur Wilhelm
Karl Carſtens, Rhönring 121, ein S. Walter Kurt,
Am 27.: dem Kaufmann Lion Sternfels, Viktoria=
ſtraße
52, eine T. Lotte Selma. Am 24.: dem Schneider
Jakob Ihrig, Kiesſtraße 16, ein S. Heinrich Chriſtian
Jakob. Am 27.: dem Hausburſchen Johann Georg
Pullmann, Lauteſchlägerſtraße 42, ein S. Heinrich. Am
28.: dem Taglöhner Georg Friedrich Heinzinger, Sack=
gaſſe
8, ein S. Otto Heinrich. Am 23.: dem Taglöhner
Theodor Heinrich Götz, Fuhrmannſtraße 9, ein S. Karl.
Am 27.: dem Schloſſer Adam Eidenmüller, Blumen=
thalſtraße
73, eine T. Anna Marie.
Aufgebotene. Am 25. Juli: Graveur Max Karl
Alfred Steffen, Metz, mit Anna Maria Eliſabethe
Lorenz, Luiſenſtraße 8. Poſtbote Jakob Hofmann
mit Katharina Mathey, beide in Mainz. Am 265
Hilfsbeamte Nikolaus Breunig, Mannheim, mit Marig
Katharina Lang, hier. Eiſenbahnbedienſteter Peter
Weber, Wald=Michelbach, mit Eliſabetha Helfrich,
Wald=Michelbach. Arbeiter Heinrich Herzberger, Alten=
burg
, mit Dienſtmagd Marie Dietz, Alsfeld. Am 29.:
Kunſtgewerbezeichner Auguſt Joſeph Schön, Stutt=
gart
, mit Emilie Margareta Katharina Kühnly,
Rhönring 83. Taglöhner Georg Hönig, Ballonplatz 7,
mit Fabrikarbeiterin Maria Sophie Bräunig, Ballon=
platz
7.
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Schmidt, 18 J., ev., Alten=Buſeck. Taglöhner Kark
Weber, 73 J., ev., Rundeturmſtraße 1. Anna Zim=
mermann
, geb. Ruppel, Ehefrau des Steueraufſehers,
52 J., ev., Nieder=Ramſtädterſtraße 29. Margareter
Müller, Tochter des Maurers, 8 Mte., ev., Sandbach,
Am 26.: Marie Kiefer, geb. Lehr, Ehefrau des Gaſt=
wirts
und Metzgermeiſters, 56 J., ev., Dieburg. Katha=
rina
Joſephine Schmidt, geb., Graf, Ehefrau des
Fabrikarbeiters i. P., 73 J., ev., Dieburgerſtraße 4. Am
28.: Luiſe Kröhl, geb. Rettig, Witwe des Zimmer=
manns
, 71 J., ev., Dieburgerſtraße 5. Am 27.: Wiege=
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Wikhelm Hörr, 65 J., ev., Groß=Umſtadt. Am
28.: Anna Dunſtädter, geb. Schaller, Witwe des
Schreinermeiſters, 65 J., kath., Lichtenbergſtraße 68. Eli=
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Sackgaſſe 10. Jean Karl Schmidt, Sohn des Schrift=
ſetzers
, 6 J., ev., Feldbergſtraße 101. Am 24.: Haus=
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Friedrich Keil, 26 J., ev., Schwanenſtraße 67.
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Nummer 178.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Juli 1912.

Seite 11.

Amtliche Nachrichten des Großh. Polizeiamts Darmſtadt.

Gefunden: 2 Kinderleiterwagen. 1 goldener Zwicker. 1 gold.
Broſche (gefaßtes Geldſtück). 1 grüner Filzhut. 1 grauer Filzhut.
1 Brille und 1 Zwicker mit Nickelgeſtell. 1 großer Schlüſſel. 1 braunes
Wachstuchkinderhütchen. 1 Aluminium=Drücker und 2 kleine Schlüſſel
an einem Ring. 1 leeres braunes Portemonnaie, 1 großer Drücker
(16191
und 2 kleine Schlüſſel (zuſammengebunden).
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde: In polizei=
licher
Verwahrung und Pflege in der Hofreite Beſſungerſtr. Nr. 56 be=
finden
ſich: 1 ſchottiſcher Schäferhund, 1 Pinſcher. 1 Dobermann ( zu=
gelaufen
). Die Hunde können von den Eigentümern bei dem
5. Polizei=Revier ausgelöſt werden. Die Verſteigerung der nicht aus=
gelöſten
Hunde findet dortſelbſt jeden Werktag, vormittags um
10 Uhr, ſtatt.
(16192

Städtiſches Hallenſchwimmbad.

Vom 1. Auguſt an werden verſuchsweiſe
für das Damenſchwimmbad
Monatskarten zum Preiſe von 2 Mark 75 Pfg. ausgegeben.
Gleichzeitig wird, ebenfalls verſuchsweiſe,
für das Damenſchwimmbad
der Preis eines Einzelbades für Erwachſene von 40 Pfg. auf 30 Pfg.,
Kinder 20 15
ermäßigt.
Der Preis der Einzelkarten an Volkstagen beträgt, wie bis=
her
, 10 Pfg.
Städtiſche Badeverwaltung.
Klein.
(15773a

Obſt=Verſteigerung.

Die Früchte von zirka 16 Apfelbäumen an der Kreisſtraße von
Bahnhof Roſenhöhe-Meierei werden am Freitag, den 2. Auguſt,
vormittags 9 Uhr, als
(16228
Gelee-Obst
werſteigert.
Darmſtadt, den 30. Juli 1912.
Der Großherzogliche Kreisbauinſpektor.

Verſteigerungs-Anzeige.

Freitag, den 2. Auguſt I. J., vorm. 9 Uhr.
werſteigere ich auf freiweiligen Antrag aus einem Nachlaß im Ver=
ſteigerungslokal

Zur Ludwigshalle‟, Obergasse
machſtehend verzeichnete Gegenſtände:
1 nußb. pol. Büfett mit Marmorplatte, 3 verſch. nußb. pol.
Schreibtiſche, verſch. Sofas mit Polſterſtühlen, mehrere
Tiſche, Waſchſchränkchen und Nachttiſche, 3 Kleiderſchränke,
2 Kommoden, 1 Nähtiſch, 2 Handtuchhalter, 1 Toiletten=
ſpiegel
, 1 Notengeſtell, 1 Flurgarderobe, 1 Trumeau, 1 eiſ.
Waſchtiſch mit Garnitur, 1 Schuhſchränkchen, 1 Serviertiſch,
1 Staffelei, 1 Klavierſtuhl, 1 kompl. Bett mit 3 teil. Roß=
haar
=Matratze, 1 Mädchenbett, 1 eiſ. Bettſtelle mit Sprung=
feder
=Matratze,
2 große und 1 kleiner Eisſchrank,
1 älterer Stutz=Flügel, Bilder, Spiegel, Tiſchdecken, Vor=
hänge
, 1 Chaiſelonque=Decke und verſchied. andere kleine Haus=
haltungsgegenſtände
, ſowie eine vollſt. Kücheneinrichtung
Die Verſteigerung findet an den Meiſtbietenden gegen bare
Zahlung ſtatt.
Darmſtadt, 31. Juli 1912.
(16246
Ernst Wolä, Autsgerichtstaxator,
Mühlſtraße 62, am Kapellplatz.

Bekanntmachung.

Mittwoch, 28. Auguſt I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Bäckermeiſter Hein=
rich
Dieter dahier zugeſchriebene
Liegenſchaft:
Flur Nr. qm
I 37 418 Hofreite Mathil=
denplatz
5,
in unſerem Bureau zwangsweiſe
verſteigert werden. (K29/12
Falls andere rechtliche Hinder=
niſſe
nicht entgegenſtehen, kann Ge=
ehmigung
der Verſteigerung auch
dann erfolgen, wenn das eingelegte
Meiſtgebot die Schätzung nicht er=
reicht
.
Darmſtadt, 13. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller. (V15458

Bekanntmachung.

Montag, 5. Auguſt 1912,
vormittags 10 Uhr,
ſollen auf freiwilligen Antrag des
Rechtsanwalts Raab in Darm=
ſtadt
die den verſtorbenen Philipp
Erbes Eheleuten dahier gehörigen
Liegenſchaften:
Flur Nr. qm
I 453//10 203 Hofreite am
Ludwigsweg
( Ludwigshöh=
ſtraße
47),
I 453¾/10 94 Grabgarten
daſelbſt,
in unſerem Geſchäftszimmer, Witt=
mannſtraße
1, verſteigert werden.
Darmſtadt, den 23. Juli 1912.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt II
(Beſſungen).
Frantz. (V16017

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Hierdurch teile ich ergebenst mit, dass ich von Donners-
tag
, 1. August d, J. ab in den Geschäftsräumen der früher
von mir innegehabten Firma Heinrich Pfersdorff, Elisabethen-
strasse
41 wieder ein
Farter- u. Schreibwarengeschatt
verbunden mit

Bachbiiderer

betreibe.
Ich bitte, mir das in meinem früheren Geschäft bewiesene
Wohlwollen und Vertrauen auch jetzt wieder zuwenden zu
wollen und sichere aufmerksame und gute Bedienung in alt-
gewohnter
Weise zu.
Marie Pfersdorff.
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hochwasserfrei. Hafen auch als Sicherheits- und Ueberwinterungs-
Hafen ausgebildet. Günstiger Untergrund. Leichte Arbeiter-
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in unserem Fabriklokal Schulstrasse 2, Hinterhaus, statt.
Die Waren werden
zu jedem annehmbaren Preis
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Sport-Anzüge, Gehrock-Anzüge und einzelne Gehröcke, Ueberziehen
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Monatsſchrift für Familien= und Ortsgeſchichte
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Begründet und herausgegeben von
Dr. Hermann Bräuning=Oktavio u. D. Dr. Wilh. Diehl
Inhalt: Oberlehrer und Stadtarchivar F. Dreher: Die Beziehungen der
Senckenberg und anderer Frankfurter Familien zu Friedbergi. d. Wetterau.
Dr. Hans Braun: Frauenmünſter. Lehrer A. Deggau: Stamm=
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derer von Storndorf. Rektor K. Wehrhan: Vom Mäuſeturm
bei Bingen und anderem alten Aberglauben unſerer Gegend. Stadt=
pfarrer
D. Dr. Wilhelm Diehl: Die Wormſer reformierte Militär= und
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eines deutſchen Malers. Mit Abbildungen. Dr. L. Schuſter: Der
Seligenſtädter Geleitslöffel. Mit Abbildungen. Stadtpfarrer D. Dr.
Wilhelm Diehl: Ein Vorfahre Lilli Schönemanns. Profeſſor Dr. Auguſt
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60 Pfge. Probehefte unentgeltlich.
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(L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei, Darmſtadt) und allen
Buchhandlungen.
(16202

[ ][  ][ ]

Seite 12.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Jun 1912.

Meter

Serie II
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Kleiderscoh Reste und Roschnttte

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Meter

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Meter

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Meter

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Serie I
Meter

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Meter 38

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Meter 65

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Meter 25

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Meter

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Serie V
Serie IV
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Serie I

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Darmstadt
Kaufaus Kh Cohfoider Ludwigstr. 2, Ecke Kirchstr.

Der gerade Weg.
Roman von Julia Jobſt.
(Nachdruck verboten.)
28)

Neuntes Kapitel.
Du willſt alſo, deutlich ausgedrückt, eine barmherzige
Schweſter werden, Suſanne? erwiderte der Kammerherr
voller Ungeduld, als ſeine Enkelin ihm ihre Pläne aus=
einanderſetzte
, die ſie nach reiflicher Ueberlegung mit Paſtor
Weinhardt gefaßt hatte.
Nein, Großvater, dieſe Bezeichnung iſt nicht richtig.
Ich bleibe ja völlig frei, nur wenn ich nach meiner Aus=
bildung
als Helferin in der weiblichen Fürſorge ein feſtes
Amt annehme, bin ich für deſſen Dauer gebunden.
Na, das iſt mir lieb, denn ſieh, mein liebes Kind, Du be=
hälſt
für immer Heimatsrecht auf Altenwerder.
Was ich ſelten genug benutzen werde.
Weil eine andere Deine Stelle einnimmt, Suſanne,
und Du ziehſt hinaus. Je näher die Stunde der Entſchei=
dung
rückt, um ſo ernſter frage ich mich, ob kein anderer
Ausweg hätte gefunden werden können.
Die Wronka Suſanne nannte unwillkürlich den
alten Namen hätte niemals eingewilligt, Großvater.
Eine Mutter verläßt ihr Kind nicht.
Beſonders nicht, wenn er Erbe eines ſolchen Beſitzes
iſt. Sie iſt eine bezaubernde Frau, Suſanne und in ihrer
Gegenwart, ich will es ruhig eingeſtehen, vergeſſe ich alle
Wenn und Aber.
So laſſe ſie auch jetzt ruhen.
Ich kann nicht, denn Deine Gegenwart löſt wieder
alle alten Erinnerungen aus. Wenn die Wronka nun
nannte ſie der alte Herr auch ſo abzuſchütteln geweſen
wäre, ſo hätte ich Friedrich Wilhelm durch Immediatgeſuch
zum Pflegevater des Knaben gemacht und trotz ſeiner

Se e e r r e
mhmeſal der., Dann würde auch Enerer Ehe mihts im
Wege geſtanden haben.
Mache mir das Herz nicht ſchwer, Großvater. Auch
hätte ich mir über die Mutter weg nie mein Glück rauben
können.
Ach was, jeder iſt ſich ſelbſt der Nächſte, und die
Wronka hat doch den armen Buchberg geheiratet und
wußte nichts von ſeiner glänzenden Vergangenheit. Aber
Du haſt ja damals gleich von Anbeginn die Sache ver=
fahren
. Du willſt mit Deinem unbeſtechlichen Gerechtig=
keitsſinn
immer gerade durch. Friedrich Wilhelm nennt
es: Den geraden Weg.
Meine Eltern ſind ihn nicht gegangen?
Es war ihr entfallen, ſie wußte ſelber nicht wie. Und
nun ſaßen ſie ſchweigend beieinander und konnten lange
nicht den Uebergang finden zu einem weniger verfäng=
lichen
Unterhaltungsſtoff.
Großvater, Du ſagſt, ich behielte Heimatsrecht hier in
Altenwerder. Aber ich kann doch nicht kommen, wenn
Friedrich Wilhelm hier iſt und
Seine Frau, vollendete der alte Herr. Das braucht
auch nicht zu ſein, Suſanne, ich rufe Dich, wenn ſie ver=
reiſt
ſind, und wir haben dann eine gute Zeit zuſammen.
Ein paar Zimmer geb ich Dir hier, Dörthe hält ſie in Ord=
nung
, daß ſie ſtets bereit ſind. All Deine Sachen ſtellſt Du
hinein und holſt Dir noch dazu, was Du haben willſt.
Großvater!
Was, alte Dirn? Der Kammerherr wußte gar nicht,
was er ihr noch alles zu Liebe tun ſollte.
Gib mir den Turm zu eigen.
So hoch willſt Du klettern? Aber viel Platz haſt Du
da nicht.
Ich meine, den runden Turm am Schloßgraben.

e e e e e en
Bilder der Vergangenheit ſtiegen in ihm auf. Muß das
ſein?
Ich bitte Dich darum. Und und
Was ſoll’s noch ſein? Das Auge des Kammerherrn
ruhte finſter auf ihr.
Laß alles ſo, wie es iſt.
Du warſt drin? Na, natürlich, darum ſollen
juſt die Unglückszimmer ſein.
Mir ſind ſie heilig. Dort bin ich in meinem Vater=
haus
. Sonſt habe ich ja kein Heim in der weiten Welt.
Vaterhaus! der alte Herr ſtöhnte plötzlich auf.
Aufſchluchzend lag Suſanne vor ihm auf den Knien
und blickte in das gramvolle Geſicht. Schilt nicht mit=
hann
oder Dörthe. Ich habe mir den Schlüſſel geforder,
ſie konnten ihn mir nicht weigern. Es war an dem Tage,
als ich den letzten Gruß von meiner Mutter erhielt und
das Schreiben von Großvater Voß.
Mach, was Du willſt, mein geliebtes Kind. Du alleit
haſt ein Recht auf das Stückchen Vergangenheit, das din
ſchläft.
Ich danke Dir, Großvater, Du ſchenkſt mir damt
Großes.
Wenn ich es recht überlege, Kind, iſt die Wahl nicht
nur eine Herzensſache, ſondern auch von praktiſchem Wert.
Wir vermauern die Tür, die in den rechten Flügel führt,
und dann bleibt die Wendeltreppe als einziger Eingang.
Mit dem Schlüſſel zu der alten Eichentür verſchließt Du
Dir Dein Reich, Du wirſt ein richtiges Burgfräulein.
Gleich morgen ſoll der Maurer kommen, das andere über=
laſſe
ich Dir, Du haſt noch eine Woche Zeit.
Das genügt vollkommen.
Der Turm liegt ſo iſoliert, daß Du jederzeit dort ein=
und ausfliegen kannſt, Du brauchſt mir nur Botſchaft zu

[ ][  ][ ]

Nummer 178.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Jnli 1912.
Unser

Seite 13.

ſchien ich ſeige lihng, deß lin anderer ven Deinen
Kommen und Gehen erfährt.
Es litt Suſanne nicht mehr länger, ſie mußte gleich
an die Arbeit gehen, ſie konnte es nicht erwarten, in ihre
grüne Einſamkeit einzuziehen. Bagewitz blickte ihr lächelnd
nach. Das war die Jugend, dieſe unverminderte Tat=
kraft
, dieſes Troſtfinden an etwas Neuem. Nein, ſie war
nicht gebrochen durch die Trennung von dem geliebten
Mann. Dieſe Liebe war zu ſchnell gekommen und hatte
wohl zu kurz gewährt, ſie hatte nicht Wurzel faſſen können
in der innerſten Seele und war nicht verwachſen mit dem
ganzen Sein und Denken.
In dieſen Wochen des Alleinſeins mti Suſanne waren
das Vertrauen und ihre Liebe zu einander gewachſen und
itiefer geworden. Bagewitz erkannte immer mehr das
Vornehme ihrer Geſinnung. Nie mehr hatte ſie ein Wort
des Vorwurfs für ihn gefunden, nachdem die erſte Aus=
fſprache
ſtattgefunden hatte. Aus dem Erbarmen, das ſie
ffür ihn empfand, da er als Angeklagter vor ihr ſtand, war
Liebe geworden und herzliche Freundſchaft.
Viel trug die Anweſenheit des Knaben dazu bei, er
twar zum Inhalt ihres Lebens und Denkens geworden.
Hörte er nicht ſchon die helle Stimme? Da blickte das
lherzig liebe Geſichtchen zur geöffneten Tür hinein.
Großpapa, darf Bubi bei Dir ſein?
Natürlich, mein Goldjunge. Wir gehen jetzt ein wenig
ſſpazieren auf der Terraſſe, bis Johann das Frühſtück
bbringt.
Tante Suſi kann mich nicht brauchen, ſagt ſie, ſie will
ſpacken.
Ja, Bubi, ſie wird bald verreiſen, aber dann kommt
IMntti her.

und atehen. Mein Leichen onnit ie de Ziur=
mer
, ganz dicht bei ſeins.
So?
Hat er geſagt, und in ſeinem Zimmer ſchläft die Mutti.
So?
Wir ſagen uns gleich früh Guten Morgen, und ich
kriech in ſein Bett, fuhr der Kleine fort und ſeine Augen
ſtrahlten vor Wonne. Ob er mir Geſchichten verzählt wie
Tanti Suſi?
Sicher. Doch nun komm, damit wir unſere Prome=
nade
machen.
Während die beiden ſo miteinander auf= und abwan=
derten
in langſamem Tempo, die die Gicht des alten Herrn
forderte, eilte Suſanne hin und her, gefolgt von ihren
beiden Getreuen: Dörthe und Johann.
Nun richtet ſie ſich ihr Altjungfernſtift ein, flüſterte
Dörthe dem Vertrauten zu.
Sie ſchafften miteinander den ganzen Tag, und drau=
ßen
ſtand der Gärtner auf einer großen Leiter und ſchnitt
unbarmherzig in das wuchernde Grün der Schlingpflan=
zen
, bis alle Fenſter frei lagen. Dann wurden vor die
breiten Simſe niedrige Gitter angebracht und Käſten mit
blühenden Pflanzen dahinter geſtellt.
Am frühen Morgen des nächſten Tages war er in dem
Wohnzimmer geſchäftig dabei, Palmen und herrliche Ro=
ſen
vor das breite Mittelfenſter zu ſtellen, als Suſanne
ihn dabei überraſchte.
Ach, Weber, wie hübſch Sie das wieder gemacht haben.
Ganz neue Sorten, nicht wahr?
Einige Spätlinge, gnädiges Fräulein, ich hatte die
Blüte künſtlich zurückgehalten.
Damit ich meine Lieblinge möglichſt lange um mich
habe.

Die weie birewird irdbiſen Zehr dertich wedh.
Ich werde ſie kaum zu ſehen bekommen, Weber.
Iſt es denn wahr, daß gnädiges Fräulein fort wollen?
Ja, Weber, ich gehe wieder nach Berlin.
Das halten Sie gar nicht aus, gnädiges Fräulein.
Sie können doch auf die Dauer nicht in der ſtickigen Groß=
ſtadt
leben.
Das lernt ſich alles.
Aber unſer Junker! Er wird Sie ſehr vermiſſen.
Er hat ſeine Eltern.
Suſanne wandte ſich raſch ab und öffnete den Schreib=
tiſch
der Mutter, um Papiere hineinzulegen, aber der alte
Gärtner hatte doch die Tränen geſehen, die in ihren Augen
ſtanden. Taktvoll zog er ſich zurück, was hatte er ihr Herz
noch ſchwerer zu machen.
Langſam ſchritt nun Suſanne durch ihr Reich. Sie
hörte am Klopfen, daß die Maurer ſchon am Werke waren.
Der Turm bildete ein Halbrund, das den kurzen Anbau
ſchloß und mit ihm die Flucht der Zimmer, die Suſannes
Reich ausmachten. In dem erſten der Reihe, das direkt
an den langen Flügel anſtieß und deſſen Verbindung ſo=
eben
vermauert wurde, hatte ſie alles zuſammengetragen,
was ihre Mädchenſtübchen gefüllt hatte. Es war der größte
Raum, und ſo hatte ſie dort auch dem Flügel einen Platz
angewieſen. Es reichte bei ihrer Begabung gerade zur
Hausmuſik, und ihre kleine, vorzüglich ausgebildete Stimme
hatte weichen Klang. Suſanne war zu ſcheu, um ſich mit
ihrem kleinen Talent hervorzutun. So hatte Friedrich
Wilhelm ſie noch nie gehört, ſelbſt Großvater wußte kaum
etwas von ihrer Kunſt.
(Fortſetzung folgt)

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Dover paſſiert. Vergnügungs=
dampfer
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178.

Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Juli 1912.

Seite 15.

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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 31. Juli 1912.

Nummer 178.

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