Abonnementspreis
Inſerate
175. Jahrgang
rmonatl. 60 Pfg., viertelj. 1.80 Mk.,
aus=
werden angenommen in Darmſtadt,
zwärts nehmen die Poſtämter u. die Agen=
Rheinſtraße 23, Beſſungerſtraße 47,
Anren Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl.
verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage: ſowie von unſeren Agenturen und
ru. 1.80 Mk. viertelj. Verantwortlichkeit
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
für Aufnahme von Anzeigen an
vorge=
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
fchriebenen Tagenwirdnicht übernommen.
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 22 Seiten.
Das Neueſte vom Tage.
Im Prozeß Schaptro wurde geſtern das
Ur=
teil verkündet. Der Angeklagte Hirſch wurde wegen
fortgeſetzter Beleidigungen in zwei Fällen zu 4
Mo=
naten Gefängnis und Tragung der Koſten verurteilt.
In vier Fällen wurde auf Freiſprechung erkannt. Das
Gericht hatte dem Angeklagten den Schutz des § 193
in weiteſtem Umfange zugebilligt.
Der Kaiſer iſt geſtern mittag nach Swinemünde
ab=
gereiſt, um von dort die Nordlandreiſe
anzu=
treten.
Der Reuterforſcher Prof. Theodor Gaedertz
iſt in Berlin im Alter von 57 Jahren geſtorben.
Am Montag abend wurde vor dem Schwurgericht zu
Viterbo der Camorra: Prozeß zu Ende
ge=
führt, der das dortige Gericht ſeit 16 Monaten
beſchäf=
tigt hat.
General Camerana telegraphiert aus Tripolis:
Nach einem ſiegreichen Kampfe bemächtigten ſich die
Italiener Meſuratas. Die italieniſche Flagge
wurde auf der Kasbah von Meſunata gehißt.
An der holländiſchen Küſte ſtieß der en gliſche
Dampfer „Pertel” mit dem däniſchen Dampfer
„Tibe” zufammen. Erſterer ſank. Die
Paſſa=
giere wurden gerettet.
Die portugieſiſchen Kammern haben der
Re=
gierung Gneralvollmacht für Aufhebung der
kon=
ſtitutionellen Gakrantien erteilt.
Auf der Grube „Cabeby” bei Commisbrough
fand eine Schlagwetterexploſion ſtatt. 30
Arbeiter wurden getötet.
Vor dem Hafen von Buenos Aires fand ein
Zuſammenſtoß zwiſchen den Dampfern „Lordoba‟
und „Cap Vilano” der Hamburg=Hüdamerikaniſchen
Dampfſchiffahrtsgeſelſchaft ſtatt. Der Dampfer „
Gor=
dobg” ſoll ſchwer beſchädigt ſein.
Zur Nordlandreiſe des Kaiſers.
*⁎* Kaiſer Wilhelm hat, nachdem er von
Baltiſch=
rort zu kurzem Aufenthalt nach dem Neuen Palais in
Botsdam zurückgekehrt war, ſich wieder nach
Swine=
rründe begeben, um von da ſeine Nordlandreiſe
anzu=
treten, die ihn für etwa vier Wochen von der deutſchen
Heimat fernhalten wird. Offizielle Beſuche ſind dabei
nicht in Ausſicht genommen; es mag ſein, daß der Kaiſer
rom König Haakon begrüßt wird, aber ſonſt iſt die
Fahrt ganz der Erholung gewidmet, welche Beſtimmung
ja auch ihre zahlreichen Vorgängerinnen hatten. Nur
ungern verzichtet der Kaiſer auf dieſe Fahrt, und wo ſie,
wie im Jahre 1905, aus politiſchen Gründen (wegen
Ader Trennung zwiſchen Schweden und Norwegen)
unter=
blieb, da vermißte er ſie ſehr. Schon im zweiten Jahre
ſeiner Regierung begann er die Nordlandfahrten, und
die erſte fand vom 30. Juni bis 27. Juli 1889 ſtatt. Der
Eindruck, den er dabei erhielt, muß ein ſehr tiefer
ge=
weſen ſein, denn im Frühjahr 1890 kam der Kaiſer bei
einem feſtlichen Anlaſſe auf ſeine Seereiſen zu ſprechen,
und da ſagte er mit beſonderer Bezugnahme auf die
Nordlandreiſe: „Wer jemals einſam auf hoher See,
auf der Schiffsbrücke ſtehend, nur Gottes Sternenhimmel
lüber ſich, Einkehr in ſich gehalten hat, der wird den
Wert einer ſolchen Fahrt nicht verkennen. Manchen von
Ameinen Landsleuten möchte ich wünſchen, ſolche
Stun=
den zu erleben, in denen der Menſch ſich Rechenſchaft
Aablegen kann über das, was er erſtrebt und was er
ge=
leiſtet hat. Da kann man geheilt werden von
Selbſt=
überſchätzung, und das tut uns allen not.”
Auf der Nordlandreiſe fühlt ſich der Kaiſer nur als
Menſch. Sobald Norwegen in Sicht kommt, wird auf
Ader „Hohenzollern” die Kaiſerſtandarte eingeholt, und
dann verlebt der Monarch in Geſellſchaft der von ihm
Aſelbſt ausgewählten Reiſegefährten ungetrübte heitere
Tage des Ausruhens und des Naturgenuſſes. — Möge
auch die jetzige Fahrt einen befriedigenden Verlauf
neh=
men und alle Erwartungen des hohen Reiſenden in
vollem Maße erfüllen!
Die Mittelmeerfrage.
* Im Daily Graphie weiß Herr Lucien Wolff von
leinem neuen Abkommen über den Status quo
im Mittelmeer zu melden, das, urſprünglich von
Paris ausgegangen, ſchon vor der Rückkehr des
Pre=
miers und des Marineminiſters aus dem Mittelmeer
Dzur Erörterung geſtanden habe und im Grundſatze
zwi=
ſchen Sir Edward Grey und Botſchafter Cambon am
5. Juni feſtgeſetzt worden ſein ſoll. Darauf habe man
den Gegenſtand im Kabinett zur Sprache gebracht, und
nachdem hier das Urteil für die Sache günſtig
ausgefal=
len wäre, ſei der britiſche Botſchafter beauftragt
wor=
den, ſie bei der italieniſchen Regierung zur Kenntnis zu
bringen. Es handle ſich bei den neuen Vorſchlägen um
eine Auffaſſung des Status quo, die die Anerkennung der
italieniſchen Einverkeibung von Tripolis ein=, dagegen
weitere Gebietsänderungen, wie die Ablöſung ägäiſcher
Inſeln von der Türkei ſelbſt in gemäßigter Form
aus=
ſchließen würde. In Wirkſamkeit könne die neue
Ver=
einbarung allerdings erſt dann treten, wenn Italien
durch die Zuſtimmung der Türkei einen geſetzmäßigen
Rechtsanſpruch auf Tripolis beſitze. Der Grund, warum
die Verhandlungen gegenwärtig eingeleitet worden
ſeien, beſtehe in der Befürchtung, wofern die
Hauptmit=
telmeermächte nicht ſchon jetzt mit Italien zu einer
Eini=
gung gelangten, könne dieſes ſich genötigt ſehen,
anders=
wo nach Unterſtützung Umſchau zu halten. Alsdann
würden neue und notwendig ſtörende Elemente in das
Mittelmeerproblem eingeführt werden. Herr Lucien
Wolff meint, der einzige Vorzug der neuen Vereinbarung
beſtehe darin, daß ſie den Dreibund als ſolchen aus dem
Mittelmeer vorläufig noch fernhalte. Im übrigen reiche
ſie weder als Sicherheit für einen neuen Status quo
noch als eine Löſung von Englands Schwierigkeiten
aus.
Hierzu erklärt der Temps, es ſei richtig, daß die
franzöſiſche und engliſche Diplomatie den Wunſch hege,
die zwiſchen Italien einerſeits und Frankreich und
Eng=
land andererſeits ſeit etwa zehn Jahren beſtehende
Mittelmeer=Entente zu befeſtigen, doch hätten
darüber noch keine formelle Verhandlungen
ſtattgefun=
den. Die franzöſiſche und engliſche Regierung hätten
ſich bisher auf einen bloßen, wenn auch eifrigen
Ge=
dankenaust auſch beſchränkt.
Deutſches Reich.
— Der Reichshaushalt für das
Rech=
nungsjahr 1911 ſchließt nach dem Endabſchluß der
Reichshauptkaſſe mit einem Geſamtüberſchuß von
249131 174.91 Mark ab.
— Botſchafter Panſa bleibt. Nach einer
Information des Secolo wird der italieniſche
Botſchaf=
ter in Berlin, Panſa, auf ſeinem Poſten verbleiben.
Eine Aenderung in der Berliner diplomatiſchen
Vertre=
tung am Vorabend der Erneuerung des
Dreibundver=
trages und der Erledigung der Tripolisfrage würde in
Italien als ein ſchwerer Irrtum aufgefaßt werden.
Das Inkrafttreten der
Reichsver=
ſicherlngsordnung. Die Veröffentlichung des
Inkrafttretens der geſetzlichen Beſtimmungen der Unfall=
und Krankenverſicherung dürfte im nächſten
Reichsgeſetz=
blatt erfolgen, nachdem der Kaiſer ſeine Unterſchrift
un=
ter die ihm unterbreitete Vorlage geſetzt hat. Als
Zeit=
punkt für das Inkrafttreten der Unfallverſicherung iſt
der 1. Januar 1913 feſtgeſetzt worden, während die
Krankenverſicherung ein Jahr ſpäter, am 1. Januar 1914,
in Wirkſamkeit treten ſoll.
— Vom deutſchen Flotttenverein. In
Anknüpfung an den Marinekongreß in Düſſeldorf fand
die 14. Hauptverſammlung des Rheiniſchen
Provinzial=
verbandes des deutſchen Flottenvereins ſtatt. Den
Glanzpunkt dieſer Veranſtaltung bildete eine Parade
im Kaiſer Wilhelms=Park, die von Großadmiral von
Köſter abgenommen wurde. Viele Tauſend ehemaliger
Marineſoldaten aus allen Gauen des deutſchen
Vater=
landes nahmen daran teil. Das Paradefeld,
unmittel=
bar am Rhein gelegen, war von Zehntauſenden
um=
lagert. Alle Schiffe auf dem Strom hatten Flaggengala
angelegt. Bei dem ſchönen ſommerlichen Wetter
wohn=
ten u. a. noch der frühere Präſident des deutſchen
Flot=
tenvereins Fürſt zu Salm=Horſtmar, ferner
Diviſions=
kommandeur Generalleutnant von Schenk,
Staatsmini=
ſter Frhr. von Rheinbaben und die anweſenden
Admi=
rale der Veranſtaltung bei. Großadmiral von Köſter
hielt an die Kameraden von der Marine eine Anſprache,
in der er auf das Programm des Flottenvereins näher
einging.
Der Flottenverein ſei von ſeinem Programm
abſo=
lut nicht abgegangen. Wenn von Flottentreibereien des
Vereins geſprochen werde, ſo fei dies mit aller Energie
zurückzuweiſen. Panzerkreuzer ſeien vor allem nötig
für den Auslandsdienſt, Jungen Deutſchen draußen
werde das Rückgrat geſtärkt, wenn ſie wüßten, daß
deutſche Kraft, deutſche Macht und deutſches Anfehen
hinter ihnen ſtünden, für ſie eintreten, wenn es
notwen=
dig ſei. Man habe die Abſicht gehabt, durch ein
Kreuzer=
geſchwader Deutſchland überall würdig zu
repräſentie=
ren. Die Verhältniſſe hätten es ja mit ſich gebracht, daß
in Ehina eine ſtarle Vertretung unſerer Flagge
wün=
ſchenswert geworden ſei. Wie ſei es aber mit der
Ver=
tretung Deutſchlands ſonſt auf dem Erdenrund?
Tat=
ſächlich verfüge man für dieſe Zwecke nur über den
klei=
nen Kreuzer „Bremen: Angeſichts dieſer Tatſache träte
der Flottenverein dafür ein, daß die Zahl der
Panzer=
kreuzer, wie dieſe ſeinerzeit feſtgelegt worden ſei, zur
Ausführung komme. Außer dem in Oſtaſien feſtgelegten
Geſchwader müſſe ein fliegendes Geſchwader geſchaffen
werden, das überall da erſcheine, wo es nottue Zu
hof=
fen und zu wünſchen ſei, daß eine ſtärkere Verkretung
der deutſchen Flotte auf dem Erdenrund möglichſt band
verwirklicht werde. Die Rede wurde mit großem
Bei=
fall aufgenommen. Auf die Parade folgte ein Feſtzug
durch die Stadt. Wohl an die 50 000 Fremde waren
zu dem Feſttage nach Düſſeldorf gepilgert.
— Die chriſtlichen Gewerkſchaften und
das päpſtlichſe Schweigegebot. In ſeiner
neueſten Nummer kommt das Zentralblatt der
chriſt=
lichen Gewerkſchaften Deutſchlands nochmals auf den
Gewerkſchaftsſtreit zurück und tritt der irrigen Annahme
entgegen, als ob nach der letzten Erklärung des
Münche=
ner Nuntius auch die chriſtliche Gewerkſchaftspreſſe die
Auseinanderſetzungen einzuſtellen habe. Die chriſtlichen
Gewerkſchaften hätten nach allen Richtungen hin die
Hand vollſtändig frei, auch ſei es falſch, anzunehmen,
daß ein außerordentlicher Kongreß unter allen
Umſtän=
den ausgeſchloſſen ſei. Im Gegenteil könne verſichert
werden, daß bei einer veränderten Lage die
Einberu=
fung eines ſolchen ſofort erfolgen könne. Alle
Vorberei=
tungen dazu ſeien nach wie vor getroffen.
Ausland.
Oeſterreich=Ungarn.
Oeſterreichiſch=un gariſche
Ma=
rine=Inſpe ktion. Am letzten
Mon=
tag vormittag hat der angekündigte
gemein=
ſame Miniſterrat ſtattgefunden, deſſen
Hauptgegen=
ſtand die Feſtſtellung des Voranſchlages der
gemein=
ſamen Ausgaben für das Jahr 1913 bildete. Es ſollen
für Geſchützbeſchaffungen, für Befeſtigungen und für
Flugzeuge im ganzen nach und nach ¼ Milliarde Kr.
in 5 oder 6 Jahresraten bewilligt werden. Der Miniſter
des Aeußern, Graf Berchthold, teilt den Standpunkt der
militäriſchen Führer. In der öſterreichiſch=ungariſchen
Marine wird die Stellung eines Flotteninſpekteurs
ge=
ſchaffen, der im Frieden die Aufgabe haben wird, die
einzelnen Unterabteilungen der Flotte zu einem einzigen
Ganzen auszubilden. Beim Eintritt der Mobiliſierung
ſoll er den Marinekommandanten ſo lange im
Kom=
mando der Flotte vertreten, bis dieſer die mit der
Mobiliſierung zuſammenhängenden Aufgaben erledigt
hat und die Führung der Flotte übernehmen kann. Als
Inſpekteur der Flotte iſt Vize=Admiral Haus in
Aus=
ſicht genommen.
Frankreich.
Die Wahlreform. Die Kammer ſetzte die
Be=
ratung der Wahlreform fort und lehnte mit 581 gegen
198 Stimmen ein von Miniſterpräſidenten Poincaré
energiſch unterſtütztes Amendement ab, das zur
Verſöh=
nung beitragen und die Verteilung der verbleibenden
Sitze regeln ſollte. Die meiſten Republikaner ſtimmten
dagegen. Sodann wurde der Artikel der Kommiſſion
über denſelben Gegenſtand mit 130 gegen 218 Stimmen
angenommen, ebenſo wurden mehrere andere Artikel
der Kommiſſion angenommen.
Kanada.
Zur britiſchen Flottenfrage ſchreibt der
Montrealer Star: Man ſollte in London nicht
ver=
geſſen, daß wir die Ereigniſſe hier verfolgen. Wir
wiſſen, daß alle britiſchen Schlachtſchiffe in den
heimi=
ſchen Gewäſſern konzentriert ſind, daß das Mittelmeer
eine Straße von außerordentlicher Bedeutung iſt, die
weit mehr bedroht iſt, wie eine der kanadiſchen Küſten,
die völlig von Kriegsſchiffen entblößt ſind. Im Pacifie
und in der Nähe der afrikaniſchen Küſte befindet ſich kein
engliſches Kriegsſchiff und ebenſo wenig in den
weſt=
lichen Gewäſſern und in der Nähe von Südamerika.
Was ſollen wir davon denken, wenn man uns ſagt, daß
die britiſche Admiralität unſerer Regierung den Rat
gibt, ihre Kriegsſchiffe in den ſicherſten Gewäſſern zu
halten, die die Küſten engliſcher Beſitzungen beſpülen,
In handgreiflicher Nähe der kanadiſchen Küſte hefinden
ſich nur zwei Flotten, die japaniſche und die
ameri=
kaniſche. Von dieſen beiden Nationen iſt die eine unſer
guter Freund, die andere unſer Verbündeter. Gegen
welche dieſer zwei Flotten ſoll ſich Kanada ſchützen?
Wenn Kanada zwei Dreadnoughts in ſeinen eigenen
Gewäſſern unterhalten ſoll, ſo könnte dies einen
gefähr=
lichen Affront gegen die Vereinigten Staaten und eine
beleidigende Inſinuation von mala kides gegen Japan
bedeuten.
Chile
Reform des Eiſenbahnweſens. Die
Kammer ernannte in Uebereinſtimmung mit der
Regie=
rung eine Kommiſſion, die ſich mit der Reform des
Eiſenbahnweſens, deſſen Einnahmen nicht die Unkoſten
decken, beſchäftigen ſoll.
* Die „Titanie”=Konferenz. Wie verlautet,
wird die aus Anlaß der „Titanic”=Kataſtrophe von
Deutſchland und den Vereinigten Staaten angeregte
internationale Konferenz nach inzwiſchen erfolgter
Ver=
ſtändigung der beteiligten Staaten in London
abgehal=
ten werden. In Deutſchland haben die auf der
Kon=
ferenz vom Mai dieſes Jahres eingeſetzten
Kommiſſio=
nen ihre Arbeiten beendet bis auf die ſog.
Bootskom=
miſſion, die es für wünſchenswert hält, für ihre Arbeiten
noch eine zweite Leſſung abzuhalten. Wenn deren
Er=
gebniſſe in Form von Vorſchlägen vorliegen, dürfte das
Geſamtmaterial einer neuen Konferenz unterbreitet
wer=
den, die vorausſichtlich nach der Sommerpauſe
ſtattfin=
den wird. Erſt dann wird die deutſche Reichsregkerung
in der Lage ſein, ihren Standpunkt zu dem Programm
der internationalen Konferenz zu formulieren. Hieraus
geht hervor, daß die Konferenz in London nicht vor dem
Spätherbſt ſtattfinden kann.
* Hamburg, 8. Juli. Heute nachmittag ſind mit
dem Dampfer „Cap Ortegal” der Hamburg-
Südameri=
kaniſchen Dampfſchiffahrtsgeſellſchaft 10
argenti=
niſche Offiziere eingetroffen, die von der
argen=
tiniſchen Regierung auf zwei Jahre zum deutſchen
Ar=
meedienſt abkommandiert ſind. Die Offiziere werden
morgen nach Berlin weiterfahren, wo ſie vom
argentini=
ſchen Militärattaché Major Pertine empfangen werden.
* Londlon, 9. Juli. Zu Ehren des neuen
deut=
ſchen Botſchafters gab der Präſident des
deut=
ſchen Athenaeums Dr. Ernſt Schuſter geſtern ein
Diner, zu dem über 100 Mitglieder der deutſchen
Kolo=
nie, alle Kreiſe derſelben repräſentierend, geladen
wa=
ren. In einem Trinkſpruche, der mit großer Begeiſterung
aufgenommen wurde, beglückwünſchte Dr. Schuſter die
deutſche Kolonie in London dazu, daß ein Mann von
der Bedeutung Marſchalls mit der hieſigen Vertretung
der deutſchen Intereſſen betraut worden ſei, und er
ſprach die Hoffnung aus, daß der Botſchafter in London
ebenſo wie in Konſtantinopel in Fühlung mit der
deut=
ſchen Kolonie bleiben würde. Frhr. v. Marſchall
gab in einer Erwiderung ſeinem herzlichen Dank für die
glänzende Aufnahme Ausdruck, die die deutſche
Kolo=
nie ihm bereitet habe, von deren Unterſtützung er ſich
in ſeinem neuen Wirkungskreiſe viel verſpreche Der
Botſchafter ſprach ſeine Befriedigung über dieſe ſchöne
und große Aufgabe aus, die ihm zu teil geworden, die
deutſch=engliſchen Beziehungen zu pflegen. Er betonte,
daß es ſich darum handele, die eigenen Intereſſen zu
wahren und die anderen Intereſſen nicht anzutaſten.
Der Redner gedachte in warmer Anerkennung, die von
der Verſammlung mit Enthuſiasmus aufgenommen
wurde, der Tätigkeit ſeines Vorgängers, des Grafen
Wolff=Mekternich, die die Grundlage bilde, auf der er
weiter zu bauen habe.
* Petersburg, 8. Juli. Heute vormittag
be=
ſuchte der Reichskanzler das deutſche Schulſchiff
„Hanſa” und die Eremitage unter Führung des Barons
Foelkerſamb. Darauf fand beim Miniſter des Aeußern
Saſonow ein Frühſtück ſtatt, an dem ſämtlich in
Peters=
burg anweſende Miniſter, die hohen Beamten des
Aus=
wärtigen Amtes alle Mitglieder der deutſchen Botſchaft,
der bayeriſche Geſandte von Grunelius, General von
Tatitſchtſchew und Botſchafter Swerbejew teilnahmen.
Nach den Frühſtück fuhr der Reichskanzler nach Zarskoje
Sſelo., Abends findet in der Botſchaft ein Diner ſtatt,
wozu der Miniſterpräſident, der Marineminiſter und der
Ackerbauminiſter mit ihren Damen, Gräfin Kleinmichel
und die Mitglieder der Hofgeſellſchaft geladen ſind.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 10. Juli.
* Perſonalien von der Heſſiſch=Preußiſchen
Eiſen=
bahngemeinſchaft. Verliehen haben Se. Königl. Hoheit
der Großherzog dem Lokomotivführer Friedrich
Schmid zu Worms, dem Zugführer Friedrich
Schildger zu Darmſtadt, dem Lokomotivheizer Adam
Heppert zu Gießen, den Bahnwärtern Georg
Mein=
hard zu Rülfenrod, Georg Wiegand zu Bürſtadt
und Stephan Winter zu Bingen aus Anlaß ihrer
Verſetzung in den Ruheſtand das Allgemeine
Ehren=
zeichen mit der Inſchrift „Für treue Dienſte‟.
* Bei der Landesverſicherungsanſtalt Großherzogtum
Heſſen ſind im Monat Juni dieſes Jahres — 316
An=
träge eingegangen und zwar: 250 Anträge auf
Invali=
den= und Krankenrennte (J. und K.), 13 Anträge auf
Altersrente (A.), 23 Anträge auf Witwen= und
Witwer=
rente (W.), 22 Anträge auf Waiſenrente (O.) und 7
An=
träge auf Witwengeld (Wg.), 1 Antrag auf
Waiſenaus=
ſteuer (Oa.). Unerledigt wurden in dieſen Monat
über=
nommen 455 Anträge, ſodaß 771 Rentengeſuche in
Bear=
beitung ſtanden. Es fanden Erledigung: 319 Anträge
durch Bewilligung (267 J., 19 K., 11 A., 4 W., 6 Wg.,
12 O.), 4 Anträge durch Anwartſchaftsbeſcheid (§§ 1258
und 1743 der Reichsverſicherungsordnung), 49 Anträge
durch Ablehnung, weil unbegründet (40 J., 2 W., 1 Wg.,
6 O.), 16 Anträge durch andere Weiſe — Zurücknahme uſw
(11 J., 1 A., 3 W., 1Wg.), zuſammen 388 Anträge, ſodaß
383 als unerledigt auf den Monat Juli dieſes Jahres
übernommen werden mußten. — In welchem Umfange
die Landesverſicherungsanſtalt Großherzogtum Heſſen
Heilverfahrenskoſten für ihre Verſicherten übernimmt,
er=
gibt ſich aus nachſtehenden Erläuterungen. Ende Juni
1912 waren in den nachgenannten Anſtalten verſicherte
Perſonen untergebracht: 1. Ernſt Ludwig=Heilſtätte bei
Sandbach 124, 2. Eleonoren=Heilſtätte bei Winterkaſten
56, 3. Göttmannſche Anſtalt bei Reichelsheim i. O. 47,
4. Konitzkyſtift in Bad Nauheim 29, 5. Bad Orb 69,
6. Lindenfels 12, 7. Dr. Loſſenſche Klinik 9, 8 verſchiedene
Anſtalten, wie Krankenhäuſer, Kliniken und dergl. 31,
Summa 371.
— Flugpoſt am Rhein und Main. Die
Geſchäfts=
ſtelle bittet diejenigen, die der guten Sache nützen
wollen, alle entbehrlichen Flugpoſtkarten mit dem
Poſtſtempel Worms, Mainz oder
Offen=
bach unter Adreſſe „Flugpoſt Darmſtadt” einzuſenden.
Sie erſtattet auf Wunſch gern das doppelte des
Aus=
gabepreiſes für dieſe Karten, da ihr Wert nach der
Notierung der Briefmarkenzeitungen bereits auf das
3—5fache geſtiegen iſt.
— Die beiden Walderholungsſtätten am
Beſ=
ſunger Forſthaus werden in dieſem Jahre wie noch in
keinem ſtark beſucht. Während der normale Stand 40
bis 50 Pfleglinge bildet, befinden ſich ſchon ſeit längerer
Zeit mehr als 70 in der geſundheitſpendenden Waldluft.
Dieſe Mehrbelegung bedeutet aber für den Verein
Walderholungsſtätte eine außerordentliche Belaſtung, ſo
daß ſeine Finanzen ins Wanken geraten müſſen.
Viel=
fach iſt noch die Meinung verbreitet, als handle es ſich
bei den Walderholungsſtätten um Einrichtungen, deren
Koſten von geſetzlichen Körperſchaften, wie
Invaliden=
verſicherung, Krankenkaſſen uſw., beſtritten werden. Das
iſt inſofern irrig, als dieſe Körperſchaften wohl ganz
annehmbare Barbeiträge leiſten, die aber noch nicht
aus=
reichen, das den Pfleglingen Gebotene damit decken zu
können. Einen Hauptanteil muß der Verein
Wald=
erholungsſtätte tragen. Um nun die ſegensreiche
Ein=
richtung auch fürder zu erhalten, hat ſich der Vorſtand
des Vereins in ſeiner letzten Sitzung entſchloſſen, am
12. Oktober dieſes Jahres eine größere
Veran=
ſtaltung zu arrangieren, für die man hofft,
Darm=
ſtadts Bürgerſchaft intereſſieren zu können.
— Verband der Detaſlliſten=Vereine im
Großherzog=
tum Heſſen. Der Ausſchuß trat am Montag zu einer
ſehr gut beſuchten Sitzung zuſammen. Der Vorſitzende,
Herr W. Kalbfuß=Darmſtadt, erſtattete den Bericht über
die ſeitherige Tätigkeit des Verbandes. Einer Anzahl
Einladungen befreundeter Vereine und Verbände zu
ihren Tagungen konnte nicht Folge geleiſtet werden.
Auch zu der Tagung des Kleinhandelsausſchuſſes des
Hanſabundes konnte ein Delegierter diesmal nicht
ent=
fandt werden. Die Tagesordnung dieſer Sitzung
ent=
hielt u. a. auch die Stellungnahme zu dem Geſetzentwurf
über die Sonntagsruhe. Der Hanſabund regt ferner
die Schaffung eines Regiſters für
Klein=
gewerbetreibende an. Der Verband ſpricht ſich
im Intereſſe des legitimen Handels zuſtimmend dazu
aus und wird gleichzeitig beantragen, daß die
Beſtim=
mungen über die Eintragungen in das
Handels=
regiſter einer Reviſion unterzogen werden und
ins=
beſondere eine genauere Grenze bezüglich der
Verpflich=
tung zur Eintragung ins Handelsregiſter feſtgelegt
wird. Die Errichtung einer Kleinhandels=
Berufsgenoſſenſchaftt iſt die gebieteriſche
For=
derung des Detailſtandes. Um ſo unverſtändlicher iſt die
Stellungnahme des Ausſchuſſes des Handelstages, der
ſich allerdings mit nur geringer Mehrheit ablehnend
dazu verhält, trotzdem der Kleinhandelsausſchuß ſich für
ie Bildung ausgeſprochen hat. Sollte das Plenum
des Handelstages ſich ebenfalls gegen die Kleinhandels=
Berufsgenoſſenſchaft ausſprechen, ſo tritt an die Detail=
liſten die Frage heran, ob ſie den Handelstag ferner noch
als ihre richtige Standesvertretung betrachten können.
Um dem Zugabe=Unweſen zu ſtenern, hat
der Verband gemeinſchaftlich mit einer großen Anzahl
von anderen Detailliſten=Verbänden ein an die Haus
frau gerichtetes Flugblatt herausgegeben, das inzwe
ſchen zur Verteilung gelangt iſt. Das Publikum ſoll
durch dieſes Flugblatt Kenntnis von dem wahren
Cha=
rakter dieſer geſchäftlichen Unſitte erhalten. Das
Ver=
ſicherungsgeſetz für Angeſtellte dürfte am
1. Januar 1913 in Kraft treten und werden
vorausſicht=
lich die Wahllen der Viertrauensmännör
ſchon in dieſem Herbſt ſtattfinden. Dieſe
Vertrauens=
männer haben nach dem Geſttz in erſter Linie die Auf
gabe, die Beiſitzer für die Rentehausſchüſſe, für .
Schiedsgerichte, für das Oberſchiedsgericht und für der
Verwaltungsrat zu wählen. Mit Rückſicht auf die
große Bedeutung, die dieſen Wahlen zukommt, empfiehlt
der Verband, daß die einzelnen Vereine rechtzeitig ihre
Vertreter beſtimmen. Die von der Ortsgruppe
Ham=
burg des Verbandes deutſcher Detailgeſchäfte der
Textil=
branche herausgegebenen Erläuterungen zum
Geſetz gegen den unlauteren
Wett=
bewerb insbeſondere über die Bezeichnung und
Ab=
haltung der Ausverkäufe, werden den Verbandsvereinen
zur Verfügung geſtellt.
Um den auf die Abwehr der
Konſum=
verennsbewegung gerichteten Beſtrebungen
einen Mittelpunkt und Rückhalt zu gewähren, hat ſich ſin
Hamburg eine „Konſumvereins=
Arbeits=
zentrale” gebildet, der der Verband als Mitglied
beigetreten iſt. Die Gründung der Zentrale ging von
führenden Männern dr Hirnbuurger
Detailkaufmann=
ſchaft aus. Sie hat den Zweck, die Intereſſen des
Ge=
werbes und Handels gegenüber den Konſumvereinen zu
vertreten und zu fördern. Unter anderem wird ſie ein
Preſſebüro, ſowie eine Rechtsberatungs= und
Auskunfts=
ſtelle errichten. Dieſe Arbeitszentrale iſt im Intereſſe
des durch die Konſumvereinsbewegung ſo ſchwer
geſchä=
digten Detgilſtandes nur zu begrüßen und verdient die
vollſte Unterſtützung. Der Verband ſtrebt für ganz
Heſ=
ſen die Errichtung von Einigungsämtern in
Sa=
chen des unlauteren Wettbewerbes an. Herr
Kalb=
fuß=Darmſtadt hat bei der dortigen Handelskammer
bereits einen dahin gehenden Antrag geſtellt. Dieſe
Einigungsämter oder Schiedsgerichte haben den Zwerk:
im Falle einer Ausverkaufsanmeldung die Anzeige und
das Waremverzeichnis auf ihre Richtigkeit zu prüſen, in
allen unlauteren Wettbewerbsangelegenheiten
auf=
klärend zu wirken und Uebertretungen des
Geſetzes mit Umgehung der ordentlichen Gerichte zu
entſcheiden. — Die Fragen der Einigungsämter und der
Konſumvereinsbewegung werden auf dem diesjährigen
Verbandstag, welcher in Bad=Nauheim am
15. September abgehalten wird, nochmals beſonders
be=
handelt werden.
* Lutherfeſtſpiel. Heute, Mittwoch, den 10. Juki,
abends 8 Uhr, ſoll unter Leitung des Herrn
Stadt=
organiſten Borngäſſer die erſte Probe für die
ver=
ehrlichen Damen des Nonnenchors im Gemeindehaus der
Stadtgemeinde, Kiesſtraße 17, ſtattfinden. Pünktliches
und vollzähliges Erſcheinen iſt dringend erwünſcht.
— Neu hergeſtellte Farnſprechanſchlüſſe und
Aen=
derungen bei beſtehanden Sprechſtellen. a) Neue
An=
ſchlüſſe. 2099 Karl Agthe, Schießhausſtraße 131. 2111
Rudolf von Ameln, Ingenieurbureau, Taunusſtraße
2515 Backſteinverkaufsſtelle, Direktion. Landwehrſtraße
Nr. 18. 1946 Großh. Bahnmeiſterei Nr. 56, Bahnhöf
Darmſtadt=Nord. 2110 Dr. Becker, Geheimrat, Prinz
Chriſtianweg 6. 2108 Dr. Philipp Beſt,
Kreisaſſiſtenz=
arzt, Ohlyſtraße 70. 2103 Frau Friedrich Bodenſteiner,
Stabsarzt=Witwe, Viktoriaſtraße 33. 1973 Salomon
Cederbaum, Milch= und Pflanzenbuttergeſchäft,
Wendel=
ſtadtſtraße 31. (384) Arthur Haas, Pferdehändler,
Beſ=
ſungerſtraße 8. 660 K. Hartmann, Elektrotechniſches
Bureau, Waldſtraße 13. (538) G. Heyne, Direktor,
Land=
wehrſtraße 18. 2096 Philipp Hugenſchütz jun.,
Leder=
handllung, Große Ochſengaſſe 4. 2107 Frau Aug.
Kau=
der, Pfarrerswitwe, Mathildenſtraße 15. 2527 Städt.
Lagerhaus, Dornheimer Weg 41. 2109 Eduard
Mar=
chand, Zigarrenhandlung und Schokoladewaren,
Heidel=
berger Straße 87. 1961 Erich Meinhardt,
Tapetenhand=
lung, Rheinſtraße 1. 1938 Profeſſor Albin Müller,
Ban=
bureau, Mathildenhöhe. 2104 H. Nau und Sohn, Kurz=,
Woll= und Manufakturwaren, Schuſtergaſſe 16. (2516)
Städtiſche Rechtsauskunftsſtelle, Waldſtraße 6. 2519
Reſtaurant Rummelbräu, Allee 61. 2518 Wilhelm
Rum=
mel ſen., Privat, Allee 63. 2097 Mar Schnitzer, Trödler,
Schloßgaſſe 29. 2105 W. Scipp, Inh. Carl Seipp,
Schreinermeiſter, Rheinſtraße 49. 2516 Stadthaus.
Rheinſtraße 16/18. 2098 Jean Wagner,
Sub-
direktion der Mecklenburgiſckſen
Lebensverſiche=
rungsbank, Arheilgen, Darmſtädter Straße Nr. 73.
b) Aenderungen. 376 Karl Bauer,
Rhein=
ſtraße 12, jetzt Wilhelminenſtraße 21. (256)
Bau=
mann und Jelkmann, Lagerhausſtraße 30, jetzt Land=
Die Vergangenheit und die Zukunft
der menſchlichen Zähne.
** „Die Menſchheit iſt auf dem Wege zur
Zahnloſig=
keit” das iſt das peſſimiſtiſche Endergebnis der
Unterſuch=
ungen, die eine führende engliſche Autorität auf dem
Gebiete der Zahnheilkunde, Profeſſor Arthur S.
Under=
wood vom „Royal College of Dental Surgery” in
Lon=
don, angeſtellt hat und deren Ergebnis in einer engliſchen
Zeitſchrift veröffentlicht wird. Die Schlußfolgerungen
des Gelehrten ſtützen ſich auf ein umfaſſendes Material
und gipfeln in der Behauptung, daß eine unvermeidliche
Folge in der fortſchreitenden Kulturentwickelung und der
Ziviliſation zu allen Zeiten und in allen Weltteilen dieſe
iſt: der Menſch verliert die Schönheit, die
Widerſtands=
kraft und die Geſundheit ſeines Gebiſſes. Ziviliſation
und Caries ſind parallele Erſcheinungen. Unterwood hat
in jahrelanger Forſcherarbeit die Gebiſſe von den
Schä=
deln prähiſtoriſcher Menſchen und von Menſchen des
Altertums unterſucht, und er fand bei dem
Neandertal=
menſchen „eine Vollkommenheit der Zahnbildung, wie ſie
ſonſt nur bei höheren Säugetieren beobachtet worden
war.”. Auch die Schädel aus früheſter ägyptiſcher Zeit,
aus den prädynaſtiſchen Epochen, weiſen ausnahmslos
eine völlig fehlerfreie prachtvolle Zahnbildung auf; aber
weitere Unterſuchungen laſſen dann klar erkennen, wie
mit dem Wachſen und der Vervollkommnung der
ägypti=
ſchen Kultur das menſchliche Gebiß ſich verſchlechtert. Nach
den Zeiten des Pyramidenbaues erwachſen, wie die
Schä=
del beweiſen, die Zahnleiden und die
Unvollkommen=
heiten des Gebiſſes, und zur Blütezeit der ägyptiſchen
Kuker haben nur noch 50 von 500 Schädeln ein abſolut
geſundes und vollkommenes Gebiß. Selbſt dieſe
ungün=
ſtige Ziffer wäre nach dem Urteil Unterwoods für die
Gegenwart faſt ein Idealzuſtand, denn unter 500
zeit=
genöſſiſchen Gebiſſen wird man wohl kaum ein
Zwanzig=
ſtel finden, die Anſpruch auf Geſundheit erheben können.
Die gleiche Degeneration des menſchlichen Gebiſſes läßt
ſich auch bei den Griechen und Römern verfolgen,
wenn=
gleich gerade hier für die früheren Zeiten das
Beweis=
material ſchwerer zu erlangen iſt, da man nur die Aſche
der Dahingegangenen zu bewahren pflegte. Aber die
wenigen noch erhaltenen Schädel aus der früheren
römi=
ſchen Zeit beſtätigen Unterwoods Hypotheſe: die Römer
aus den Tagen des Titus Livius, die noch weniger
kulti=
viert waren, weiſen ausnahmslos kräftige und völlig
geſunde Gebiſſe auf, während ſchon in den Zeiten des
Petronius von 143 unterſuchten Schädeln nicht weniger
als 41 kranke Gebiſſe zeigten.
Die Unterſuchungen des engliſchen Forſchers haben
ſich jedoch nicht auf einen Vergleich der Vergangenheit
und der Gegenwart beſchränkt; Underwood hat im Laufe
ſeiner Arbeiten, auf ein ungewöhnlich reiches Material
geſtützt, auch die Verhältniſſe der Gebißentwickelung bei
den verſchiedenen Völkern und in den verſchiedenen Zonen
unterſucht. Dabei zeigte ſich, daß die meiſten eingeborenen
Völker Afrikas, Indiens und Chinas eine faſt
vollkom=
mene „Immunität der Zähne” aufwieſen; die
Unterſuch=
ung von Kaffernſchädeln und lebenden Kaffern ergab
z. B. nicht einen einzigen Fall von Caries, und bei den
Chineſen entfielen auf 30 Gebiſſe nur ein einziger cariöſer
Zahn. Intereſſant iſt in dieſem Zuſammenhange die
Tatſache, daß der Kaffer ſich nach jeder Mahlzeit ſorgſam
das Gebiß reinigt; eine Gewohnheit, die zu einem
reli=
giöſen Gebrauch geworden iſt. Und ebenſo wird ein
Hindu oder ein Chineſe nicht zu eſſen beginnen, ehe er ſich
nicht überzeugt hat, daß er nach der Mahlzeit Gelegenheit
finden wird, ſein Gebiß zu reinigen. Aber unter den
lebenden Menſchen beſitzen anſcheinend die Eskimos die
geſündeſten und beſten Zähne; Underwood hat eine ganze
Reihe von Eskimogebiſſen unterſucht, ohne Spuren
irgend eines Zahnleidens zu finden.
Dieſe Tatſache beweiſt, daß die Verſchlechterung des
Gebiſſes bei den gegenwärtig lebenden Kulturvölkern
vom Klima vollkommen unabhängig iſt und
wahrſchein=
lich auch von der Zahnpflege, da beiſpielsweiſe der
Es=
kimo eine Pflege des Gebiſſes überhaupt nicht kennt.
Underwood neigt dazu, die unaufhaltſam fortſchreitende
Verſchlechterung des menſchlichen Gebiſſes in den Kreis
er naturwiſſenſchaftlichen Entwickelungstheorie
einzu=
ordnen; mit dem Zeitpunkt, da der Urmenſch zum
Men=
ſchen wurde und anſtelle der rohen Nahrung eine gekochte
trat, verlor das Gebiß naturgemäß an Bedeutung für die
Erhaltung des Lebens, und mit dem Ueberflüſſigwerden
ſtarker Zähne begann auch der Verfall. Das einzige, durch
das wir das Tempo dieſer Degeneration vielleicht
ver=
langſamen können, iſt eine ſehr ſtrenge und ſyſtematiſche
Pflege der Zähne. Underwood bezeichnet hierin den
Kaffer als vorbildlich, empfiehlt dann eine Reform der
Nahrung, und zwar auf eine Koſt, die eine ſtärkere
Spei=
chelentwickelung hervorruft, da der Speichel die Wirkung
zerſtörender Säuren aufhebt. Sehr wichtig aber für die
Geſundheit des Gebiſſes iſt die Ernährung neugeborener
Kinder durch die Muttermilch; die künſtliche Ernährung
der Säuglinge rächt ſich in erſter Linie in der Entſtehung
eines Gebiſſes, das zu Zahnleiden prädisponiert erſcheint.
wehrweg. 121 Arnold Bergſträßer, Rheinſtraße 6, jetzt
Ernſt Ludwigſtraße 9. 844 Philipp Diehl, Stiftſtraße 27,
jetzt Lauteſchlägerſtraße 30. (120) Jakob Groh,
Blumen=
thalſtraße 18, jetzt Landwehrſtraße. 1727 Karl Güll,
Soderſtraße 2, jetzt Soderſtraße 16. 1025 H
Heiden=
heimer, Rheinſtr. 6, jetzt Bismarckſtr. 37. (458) A.
Kle=
fenz, Früedrichſtr. 13, jetzt Rheinſtraße 12½. 376 Merkur,
Rheinſtraße 12¾4, jetzt Wilhelminenſtraße 21. (59) J.
Nold, Blumenthalſtraße 10, jetzt Dornheimer Weg. 581
Reſtaurant zum Schützenhof, Karl Jungk, übertragen an
Ludwig Fendl. 385 Wilhelm Rumnmel, Allee 61, jetzt
Stirnweg 7. 799 Kaſpar Schloſſer, Marktplatz 11, jetzt
Frau Marie Günther Witwe, Viktoriaſtraße 47.
c) Abgebrochene Sprechſtellen. (2553) Karl
Koppel. 1378 Hans Walter von Olberg. 483 Johann
Pratz. 910 Speiſer=Suchanek.
* Badener=Verein. In dem feſtlich geſchmückten
Mathildenhöheſaale hielt der hieſige Badener=Verein am
Samstag die Feier des 55. Geburtstages des
Großherzogs Friedrich II. von Baden ab.
In ſeiner Begrüßungsanſprache brachte der 1.
Vor=
ſitzende, Eiſenbahninſpektor Scheyrer ein begeiſtert
aufgenommenes Hoch auf den kunſtſinnigen Fürſten des
ſchönen Heſſenlandes aus, in dem die Badener
Gaſt=
freundſchaft genießen. Sodann hielt Herr Kübeler
die Feſtrede, in der er ausführte, wie die
landsmann=
ſchaftlichen Vereinigungen auch heute noch ihre volle
Berechtigung haben, da ſie keineswegs einen Gegenſatz
zur Reichszuſammengehörigkeit betonen, ſondern ihre
Ziele neben der Unterſtützung notleidender Landsleute
in der Pflege heimatlicher Erinnerungen und der Treue
zum heimiſchen Fürſtenhaus ſehen. Weiter gab Herr
Kübeler ein kurzes Bild des verdienſtlichen Wirkens der
Zähringer Fürſten, denen ſich der jetzige Großherzog
würdig anreiht. Das von Moſenthal gedichtete und
von Adolf Kugler vertonte Melodrama „Mozart” wurde
vou Frl. E. Alberti vorgetragen. Herr Ad. Braun ſang
mit ſeiner prächtigen Stimme drei Lieder, während die
Pauſen von einer Abteilung der Kapelle Hauske
vor=
züglich ausgefüllt wurden. Den Schluß des Feſtes
bildete ein von Frl. Alberti geleiteter Tanz, an dem
Alt und Jung ſich zahlreich und lebhaft beteiligte. Ein
an den Großherzog von Baden abgeſandtes
Glück=
wunſchtelegramm fand eine umgehende freundliche
Be=
antwortung.
— Heſſiſcher Schützenbund (Sitz Darmſtadt.) Am
Sonntag unternahm der erſt kürzlich gegründete heſſiſche
Schützenbund (Sitz Darmſtadt) einen ſchön verlaufenen
Ausflug mit Muſik nach Roßdorf, verbunden mit
einem öffentlichen Preisſchießen. Hierbei errang
u. a. mit 34 Ringen den 1. Preis Herr Wilh. Weber,
den 2. Preis mit gleicher Ringzahl Herr Ernſt Thomas,
beide Mitglieder der Schützengeſellſchaft „Fortuna”=
Darmſtadt, ſowie den 3. Preis mit 33 Ringen Herr
Gerſtenmeyer=Darmſtadt.
* Heſſiſcher Hof. Das letzte Mittwochs=Konzert
der Kapelle des Leibgarde=Regiments fiel wegen
un=
günſtiger Witterung aus und findet der Opern=,
Operetten= und deutſche Liederabend heute
Mittwoch ſtatt. (Siehe Anzeige.)
— Schuls Felſenkeller. Heute abend ſpielt im
Garten des Schulſchen Kellerreſtaurants eine Abteilung
der Kapelle des Feld=Art.=Regts. Nr. 25. Das Konzert
beginnt um 8 Uhr und findet bei freiem Eintritt ſtatt.
(Siehe Anzeige.)
Städtiſcher Saalbau. Das letzte Donnerstags=
Konzert mußte wegen ungünſtiger Witterung
aus=
fallen. Die für dieſes vorgeſehene Vortragsfolge, wird
nunmehr dem morgigen 6. Konzert zugrunde liegen.
Unter anderm wird eine Konzert=Suite aus Rich. Strauß'
Roſenkavalier erſtmalig zur Aufführung kommen. Wie
aus der Anzeige zu entnehmen iſt, bietet der Abend
wieder eine reiche Anzahl intereſſanter Werke.
-h- Von der Bergſtraße, 9. Juli. Die Weinberge
verſprechen einen überaus reichen Ertrag, denn die
Re=
ben ſind ſo dicht behangen wie ſchon ſeit vielen Jahren
nicht mehr. Dabei ſind die Weinſtöcke vollſtändig
ge=
ſund, ja geradezu üppig ſehen ſie aus. Wenn nichts
dazwiſchen kommt und die Sonne ihre Wärme in
ge=
nügender Weiſe ſpendet, ſo iſt in dem gutgepflegten
Weingarten ein voller Herbſt zu erwarten. — Die erſten
neuen Kartoffeln hat man bereits geerntet; der
Ertrag iſt ſehr befriedigend.
Dieburg, 9. Juli. Durchgegangen iſt, der
Offenb. Ztg. zufolge, der Geometer erſter Klaſſe Keil,
der vor einiger Zeit wegen Nichterfüllung ſeiner
Ali=
mentationspflichten vom Schöffengericht zu einer Frei=
heitsſtrafe verurteilt worden war und gegen den noch
ähnliche Klagen ſchweben. Angeblich iſt er nach Afrika.
Eines der von ihm verführten Mädchen brachte in der
vorigen Woche ihr zweijähriges Kind zu den Eltern
Keils und verſchwand ſodann ſpurlos.
Alsheim, 9. Juli. Auf dem Heimweg nach ſeiner
Wohnung wurde geſtern nacht zwiſchen 11 und 12 Uhr der
Landwirt Jakob Happersberger von hier aus dem
Hinterhalte überfallen und durch mehrere
Schuß=
wunden ſchwer verletzt. Durch die
Schußver=
letzungen zuſammengebrochen, hat man auch noch mit
Knütteln auf H. dreingeſchlagen. Der Ueberfallene, der
trotzdem noch bei Beſinnung blieb, ſoll die Täter erkannt
haben. Noch in der Nacht wurde der Verletzte nach dem
Wormſer Krankenhaus verbracht.
Gießen, 9. Juli. Ein ſchwerer Unfall trug ſich im
Krofdorfer Sägewerk zu. Bei der Aufſtellung eines
Schlit=
tenwerkes ſauſte dieſes plötzlich aus beträchtlicher Höhe
herab und zerquetſchte den 16jährigen Sohn des
Be=
ſitzers zu einer unförmigen Maſſe, ſo daß der Tod
augen=
blicklich eintrat.
Nieder=Mörlen, 9. Juli. Die miniſterielle
Genehmig=
ung der Errichtung einer Schweſternſtation in
un=
ſerer Gemeinde iſt jetzt erfolgt. Somit bleibt nur noch die
Einrichtung des Schweſternhauſes, das ja dank der
Frei=
gebigkeit eines hieſigen Bürgers ſchon vorhanden iſt, übrig.
Auch dieſe wird infolge des Eifers, mit welchem der
Schweſternverein tätig iſt, ſich ohne beſondere
Schwierig=
keiten durchführen laſſen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 8. Juli. Der Reuterforſcher
Karl Theodor Gaedertz iſt im Alter von 57 Jahren
ge=
ſtorben. Der Verſtorbene wirkte ſeit 1880 an der
König=
lichen Bibliothek in Berlin, ſpäter als Oberbibliothekar
und Profeſſor an der Greifswalder Univerſitätsbibliothek,
die er 1905 verließ, um nur ſeinen Forſchungen über Fritz
Reuter zu leben. — Die engliſchen Studenten, die
im Juli und Auguſt, als Erwiderung des
Studenten=
beſuches deutſcher Studenten in England, eine
Studien=
fahrt in Deutſchland ausführen, werden ſich in Berlin vom
14. bis 19. Juli aufhalten. — Der Anregung der Berliner
Handelskammer, auf öffentlichen Straßen und Plätzen
Berlins nach ſchwediſchem Muſter
Fernſprechauto=
maten aufzuſtellen, wird nach dem „B. T.‟ Folge gegeben
werden. Die Poſtverwaltung wird an den frequenteſten
und infolgedeſſen geräuſchvollſten Stellen Automaten
an=
bringen, um das Projekt unter den ungünſtigſten
Beding=
ungen zu erproben. Wenn ſich die Einrichtung dort
be=
währen ſollte, wird ſie in der ganzen Stadt eingeführt
wer=
den. — Seit heute erſcheint der Berliner Lokal=
Anzeiger wieder wie früher nur in zwei Ausgaben,
nämlich am Morgen und am Abend. Das Mittagsblatt,
das ungefähr 2½ Jahre erſchienen iſt, fällt aus. Das iſt
die Folge einer Entſcheidung des
Reichs=
gerichts. Zwiſchen der Firma Auguſt Scherl und der
Firma Ullſtein und Co. beſtand ein Vertrag, demzufolge die
Firma nicht berechtigt war, ein Mittagsblatt
herauszu=
geben. Da ſie dies trotzdem tat, wurde ſie auf
Unter=
laſſung verklagt. Das Reichsgericht hat jetzt als letzte
In=
ſtanz der Klage ſtattgegeben. — Ein ſchweres
Auto=
nobilunglück ereignete ſich heute mittag auf der
Zehlendorfer Chauſſee. Der Regierungsbaumeiſter
Al=
recht Jänicke aus Zehlendorf wollte mit ſeinem
Privat=
utomobil, in dem er täglich nach Berlin zu fahren pflegte,
venige Kilometer hinter Zehlendorf einem Laſtwagen
aus=
veichen. Dabei geriet das rechte Vorderrad in loſen Sand,
vodurch die Steuerung verſagte. Das Auto fuhr gegen
ine Eiche und bohrte ſich tief in den Stamm derſelben ein.
Jänicke, der ſelbſt ſteuerte, wurde in weitem Bogen aus
em Fahrzeug geſchleudert und blieb beſinnungslos liegen.
Das Automobil iſt vollſtändig zertrümmert. Der
Ver=
unglückte wurde nach ſeiner Wohnung in Zehlendorf
ge=
racht.
Zweibrücken, 8. Juli. Vor dem pfälziſchen
Schwur=
gericht endete heute nach viertägiger Dauer ein großer
Konkursprozeß aus der Schuhinduſtrie.
Angeklagt war die 46jährige Inhaberin einer
Schuh=
fabrik, Philippine Leininger aus Rodalben, wegen
be=
rügeriſchen Bankerotts, ihr 52 Jahre alter Gaktte
Jo=
hann Leininger und ihr 23jähriger Sohn Michgel
Lei=
ninger, ebenfalls aus Rodalben, wegan Beihilfe. Das
Urteil lautete gegen Frau Leininger auf ½ Jahr
Ge=
fängnis, gegen ihren Gatten auf drei Jahre Zuchthaus
und fünf Jahre Ehrverluſt und gegen den Sohn auf
3½ Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverluſt. Unter=
ſuchungshaft wurde nicht angerechnet. Die auf freiem
Fuß befindliche Ehefrau wurde ſofort verhaftet. Weiter
wurden drei Zeugen im Sitzungsſaal feſtgenommen.
Hannover, 8. Juli. Die Sanierung der in
Konkurs geratenen Schauburg ſoll jetzt, wie
verlautet, ſo angebahnt werden, daß das königliche
Hof=
theater Schauburg gewiſſermaßen als Filiale übernimmt
und darin nur Schauſpiel und Operette pflegt, während
das eigentliche königliche Theater hauptſächlich größere
Opern aufführt. Nach dieſem Plan ſoll auch die Stadt
eine Subvention gewähren und dadurch die Zukunft
Schauburg in finanzieller Hinſicht ſichergeſtellt werden.
Schon früher wurde über die Verbindung Schauburg
mit dem königlichen Theater verhandelt. Es iſt deshalb
nicht ausgeſchloſſen, daß bei der jetzigen Lage dieſer
Plan verwirklicht wird
Peſt, 8. Juli. Auf dem Schießplatz
Cer=
keny in Ungarn platzte, wie ſchon gemeldet, infolge
vorzeitigen Explodierens eines Geſchoſſes
das Rohr eines Verſuchsgeſchützes. Vier Kanoniere
wurden auf der Stelle getötet und vier andere
lebens=
gefährlich rerletzt. Von dieſen ſtarb einer im
Kranken=
hauſe. Vier weitere Soldaten wurden leichter verletzt.
Das Unglück ereignete ſich um 9 Uhr vormittags. Die
Uebung, an der die nur aus Oeſterreichern gebildete
zweite Wiener Haubitzen=Diviſion teilnahm, Jurde
un=
ter Aufſicht des Artillerich=Oberlleutnants Bretſchneider
abgehalten. Als eine neu konſtruierte Kanone
auspro=
biert werden ſollte, explodierte das Geſchoß und riß das
Geſchützrohr auseinander. Der unmittelbar neben der
Kanone ſtehende Oberfeuerwerker wurde getötet, ebenſo
drei von vier Kanonieren. Die Leichen der Soldaten
wurden in Stücke geriſſen. Auch Oberleutnant
Bret=
ſchneider erlitt ſchwere Verletzungen. Unterſuchung iſt
angeordnet worden. Am Nachmittag begaben ſich der
Peſter Korpskommandant in Begleitung des
General=
ſtabsarztes nach Cerkeny.
Einer der Schwerverletzten verſchied
nach=
mittags 2 Uhr, wodurch ſich die Zahl der Opfer auf
fünf erhöht. Auch Oberleutnant Bretſchneider
erlitt ſchwere Verwiundungen.
Rom, 9. Juli. Im Camorriſten=Prozeß
u Viterbo wurde geſtern abend, nachdem die
Ge=
ſchworenen bei allen Angeklagten ſämtliche Schuldfragen
bejaht hatten, das Urteil geſprochen. Es lautet gegen
die acht des Mordes Angeklagten auf 30 Jahre
Zucht=
haus, während die übrigen Zuchthausſtrafen zwiſchen
20 Jahren und 4 Jahren 2 Monaten erhielten. Als den
Angeklagten das Urteil verkündet wurde, verſuchte einer
der Verurteilten ſich den Kopf an dem Gitterkäfig der
Anklagebank zu zerſchlagen. Ein anderer verwundete
ſich it einer Feile lebensgefährlich am Halſe.
Paris, 9. Juli. Ein großer Juwelendiebſtahl
wurde geſtern auf dem Boulevard Poiſſonniere bei dem
Juwelier Bouvier verübt. Die Diebe haben einen
ſchwe=
ren Geldſchrank erbfrochen und aus ihm Juwelen und
Schmuckgegenſtände im Werte von mehr als 100000 Fr.
geſtohlen. Man vermutet, daß es ſich um eine
inter=
nationale Diebesbande handelt, die den Raub
ausge=
führt hat.
Paris, 9. Juli. Das Schwurgericht ſprach
geſtern eine 19jährige Klavierlehrerin, die ihre
Mutter und deren Beliebten durch Revolverſchüſſe
er=
mordet hatte, frei. Die Angeklagte behauptete vor
Ge=
richt, der Geliebte ihrer Mutter habe ihr nachgeſtellt und
ſie habe ſich nur ihres Verfolgers, nicht aber ihrer
Muk=
ter entledigen wollen.
London, 9. Juli. Sämtliche
Frauenrechtle=
rinnen, die anläßlich der Märzkundgebung verhaftet
und zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden ſind,
ſind jetzt wieder auf frelen Fuß geſetzt worden, nachdem
ſie 4 Monate ihrer Strafe verbüßt haben.
New=York, 7. Juli. Noch hat die Unterſuchng über
die „Titanic”=Kataſtrophe die Erinnerung an dieſes
ſchreckliche Unglück wach gehalten und ſchon iſt das
Schweſterſchiff, die „Olympic” von einem Unfall
heimgeſucht worden, der zum Glück gut ausgegangen iſt,
der aber auch zu einer ſchweren Kataſtrophe hätte
wer=
den können. Es ſteht kein freundlicher Stern über den
Rieſendampfern der White=Star=Linie. Am Samstag
war die „Olympic” zum erſten Male ſeit jenem
erſchüt=
ternden Unglück wieder gut beſetzt. Viele hochgeſtellte
Fahrgäſte befanden ſich an Bord: der italieniſche
Bot=
ſchafter in den Vereinigten Staaten Marcheſe
Confa=
lonieri, der franzöſiſche Botſchafter in Waſhington J. J.
Juſſerand, Reginald Vanderbilt und Familie, Howard
Feuilleton.
C) Die Tanagrafigur in der neueſten Mode. In
Form und Schnitt der Damentoiletten vollzieht ſich
all=
mählich ein völliger Umſchwung, der nun immer ſtärker
zutage tritt, Der Geſchmack der Damen iſt nicht mehr
auf die ſcharflinige Silhouette der enganliegenden
Ko=
ſtüme und der feſten Stoffe gerichtet, ſondern er ſehnt ſich
nach weichen, durchſichtigen Gewandungen, die in
wogi=
gen Rhythmen und weiten Schwingungen die Figur
um=
klingen und die Frau in eine berauſchende Stimmung
leuchtender Farben und verſchwimmender Formen hüllen.
Und für dieſe neue Kunſt der feinen Drapierungen, des
eleganten Faltenwurfs, der reichen Symphonien aus
Schleiern, Spitzen und Voileſtoffen ſucht ſie ihr Vorbild,
da wo die Wiege aller Schönheit und vornehmen Kultur
ſteht, im alten Hellas. Nie ſind die Tanagrafigürchen,
dieſe entzückenden Kleinkunſtwerke, die den Duft antiker
Frauengrazie wohl am feinſten feſthalten, von den
ele=
ganten Frauen mit größerer Liebe und Sorgfalt betrachtet
worden, als jetzt. Hier entfaltet ſich die unnachahmliche
Anmut, mit der die Griechin die weiten, ſchmiegſamen
Gewänder ihrer Toilette, die keiner Schneiderin Hand
zu feſten, ſtarren Gebilden zuſammengenäht und
zu=
geſchnitten hatte, um ſich ſchlang, ſodaß ſie zum wahren
Echo der Geſtalt wurde und auf jede ihrer Bewegungen,
auf jeden ihrer Schritte mit den wundervollſten Linien
und Falten antwortete. Dieſe Tanagrafiguren ſind nun
das Ideal der Modedame, die den gleichen Reiz in ihrer
neueſten Toilette entfalten will und darum die hohen
Vorbilder der Vergangenheit zur bewundernden
Nach=
ahmung heraufbeſchwört.
* Zunahme der Gletſcher. Im Chamonix=Tal macht
ſich ein Anwachſen der Gletſcher bemerkbar. Nach
Feſt=
ſtellungen von Geometern, Führern, Photographen,
Touriſten uſw. ſcheint eine Periode des Anwachſens der
Gletſcher im Anzug zu ſein. Sozuſagen alle Gletſcher über
2000 Meter über dem Meer ſind in den letzten 10 Jahren
zum mindeſten ſtationär geblieben. An den großen
Glet=
ſchern von über 2500 Meter Meereshöhe iſt eine ganz
be=
deutende und ſichtbare Vermehrung der Eismaſſen
ein=
getreten, ſo zum Beiſpiel am Glacier du Tour, Argen=
tiére, Mer de Glace, Boſſons uſw. Am Glacier du Tour
kann ſeit zwei Jahren eine bedeutende Zunahme
konſta=
tiert werden. Der Boſſons hat ebenfalls im letzten Jahre
am unteren Ende (1200 Mtr. über dem Meer) etwa 30 Mtr.
zugenommen. Nach einigen Angaben ſoll die Zunahme
ſogar 80 Meter betragen; genaue Meſſungen ſind bis jetzt
nicht vorgenommen worden. Wenn die folgenden Winter
nicht zu ſchneearm ausfallen, wird der Boſſons ohne
Zweifel in den nächſten Jahren weiter zunehmen, und
vielleicht andere Gletſcher in dieſem Gebiete ebenfalls.
Beim Mer de Glace und dem oberen Teile des Argentiére
wird die Zunahme nicht ſo bald bemerkbar werden, weil
dieſe Gletſcher ziemlich flach, das heißt wenig abfällig
ſind.
Damen als Briefmarkenkammlerinnen. Der
Brief=
markenſammelſport, der in dieſen Tagen ein 50jähriges
Jubiläum, nämlich das Erſcheinen des erſten
Marken=
kataloges, feiert, iſt in neueſter Zeit mehr und mehr eine
Lieblingsbeſchäftigung der Frauenwelt geworden.
Wäh=
rend noch vor wenigen Jahren das ſchöne Geſchlecht nur
wenige Vertreter in den Reihen der Philateliſten ſtellte,
ſpielen die Damen jetzt in den Kreiſen der
Marken=
ſammler eine große Rolle; zunächſt iſt das Sammeln in
der vornehmen engliſchen Geſellſchaft Mode geworden
und ſeitdem auch zu uns auf den Kontinent gekommen,
wo es ſich mehr und mehr ausbreitet. Unter den
Phila=
teliſtinnen befinden ſich mehrere gekrönte Häupter, ſo die
Königin Mary von England, die von ihrem
Mann, einem leidenſchaftlichen Sammler, angeſteckt
wor=
den iſt und nun ſelbſt eine ſchöne Kollektion beſitzt, dann
Königin Elena von Italien, die kaum mit
ge=
ringerem Enthuſiasmus Marken ſammelt, als ihr
Ge=
mahl Münzen. Die Königin, die im vergangenen Jahre
das Ehrenpräſidium der internationalen Philateliſten=
Ausſtellung in Turin übernommen hatte, hat
verſchie=
dene Male von fremden Regierungen, die ihr
Stecken=
pferd kannten, koſtbare Kollektionen erhalten und iſt nun
ſtolz auf die vollſtändigen Serien, die ſie von den
Mar=
ken der Vereinigten Staaten, der argentiniſchen
Repu=
blik und Frankreich beſitzt. Die Königin Maud
von Norwegen huldigt ebenfalls dem
Briefmarken=
ſammelſport, und das ſchwediſche Kronprinzenpaar wid=
met ſich gemeinſam dieſem intereſſanten Vergnügen. Als
die Prinzeſſin Margaret von Connaught den
ſchwedi=
ſchen Kronprinzen heiratete, ließ ſie der franzöſiſchen
Re=
gierung als ihren Herzenswunſch mitteilen, ſie möchte
ihr als Hochzeitsgeſchenk eine vollſtändige Sammlung
franzöſiſcher Marken machen, und kaum hat ſie ſich über
ein anderes der wertvollen Geſchenke ſo ſehr gefreut.
Einige engliſche Damen beſitzen ſehr umfangreiche
und berühmte Sammlungen, die ſich den bedeutendſten
der Männer an die Seite ſtellen können. Eine faſt
lücken=
loſe Sammlung von Großbritannien und den britiſchen
Kolonien beſitzt Mrs. Bridſon; ihr höchſter Stolz iſt aber
ihre herrliche Sammlung portugieſiſcher Marken, für die
ſie bereits mehrere Ehrenmedaillen bekommen hat. Eine
andere große Sammlerin iſt Mrs. Edith Field, die
Mitglied vieler großer Philateliſtenvereinigungen iſt. In
einem Interview hat ſie ſich in treffender Weiſe über die
Freuden und Reize ausgeſprochen, die das
Marken=
ſammeln gerade für Damen aufweiſt: „Markenſammeln
eignet ſich ſo gut zu einer Beſchäftigung für Frauen,
weil es feinen Geſchmack in der Anordnung der Marken,
Sauberkeit, Akurateſſe und Ordnung erfordert, alles
Eigenſchaften, die wir Frauen haben. Die Damen wiſſen
beſonders die wundervollen Farben der alten Marken
zu würdigen; ihre leichte Phantaſie fliegt mit ihren
Lieb=
lingen über Länder und Meere und durch die
Jahrhun=
derte der Geſchichte. Was gibt es beſſeres, wenn man
traurig iſt, als ſich in die Seiten ſeines Markenalbums
zu vertiefen? Was vertreibt einem beſſer die Stunden,
als die Augen über die bunten Reihen gleiten zu laſſen,
die ſo manche Erinnerung wecken?”
* Wie die Pariſer Polizei Banditen lebſnd fangen
will. Das Vorgehen der Pariſer Polizeibehörde mit
Sprenggeſchoſſen und Dynamit gegen die Schlupfwinkel
der bekannten Automobilräuber Bonnot, Garnier und
Valet hatte, wie erinnerlich, ſeinerzeit eine lebhafte Kritik
in ſämtlichen Blättern hervorgerufen. Alle waren ſich
einig, daß die von der Behörde verfolgte Taktik falſch
ge=
weſen ſei und die Verbrecher unter allen Umſtänden
lebend ihren Richtern hätten überantwortet werden
müſ=
ſen. Der Gemeinderat von Paris hat nun in ſeiner
letz=
ten Sitzung an den Polizeipräfekten Lèpine eine Anfrage
Countend=Martin, ſowie Herr und Frau Chamberlain
Das Schiff lief nach Southampton aus. Eine Stunde
nach der Abfahrt erlitt die Reiſe jedoch eine
Unterbre=
chung. Vom Strande aus konnte man deutlich ſehen,
daß das Schiff feſtlief. Anfänglich nahm man an, daß
es bei dem Verſuch, zahlreichen in der Nähe befindlichen
kleineren Fahrzeugen auszuweichen, falſch manövriert
habe. Später ſtellte ſich jedoch heraus, daß das Steuer
gebrochen war und daß das Schiff infolgedeſſen ſeine
Richtung nicht mehr innehalten konnte. Glücklicherweiſe
war der Dampfer noch nicht in voller Fahrt, ſonſt hätte
ein großes Unglück ſicherlich nicht verhütet werden
kön=
nen. Mehrere Schleppdampfer eilten zu Hilfe. Jedoch
erſt nach anderthalbſtündigen Bemühungen gelang es,
das Schiff aus ſeiner Lage zu befreien. Acht
Schlepp=
dampfer waren dazu erforderlich. Während das Schiff
die Upper Bay hinunterfuhr, wäre es beinahe auch noch
mit der Jacht von George F. Baker zuſammengerannt.
Nachdem der Koloß wieder flott geworden war, warf
er vor Staten Island Anker. Bis abends 8 Uhr hatte
er jedoch noch nicht die See gewinnen können, da die
Reparaturen am Steuer und Backbord noch nicht
been=
det waren. Die White=Star=Linie verweigerte über
den Unfall jede Auskunft. Nach einer ſpäteren
offiziel=
len Erklärung iſt die Strandung darauf zurückzuführen
daß ein Teil der Steuerung unbrauchbar wurde, ſodaß
das Schiff nicht geſteuert werden konnte. Der Dampfer
ſtoppte ſofort und ließ die Anker herunter. Eine Anzahl
Schlepper wurde gechartert, um die „Olympie” nach
Sandy Hook zu ſchleppen.
VIII. ordentliche evangeliſche Landesſynode.
15. Sitzung.
St. Darmſtadt, 9. Juli.
Die Sitzung wird um 9,20 Uhr nach Eröffnung
durch den Präſidenten D. Stamm mit einem Gebet des
Syn. Liedtke eingeleitet. Die Beſprechung des
Be=
richts über die Verhältniſſe und Zuſtände der
evangeliſchen Landeskirche wird fortgeſetzt
und führt zunächſt zu der Erklärung des
Oberkonſiſto=
riums zur Beſprechung
des „Falles Jatho”.
Syn. Jacob verbreitet ſich eingehend über
Grund=
lagen der evangeliſchen Religion und kommt dann zu
der Erklärung der Kirchenbehörde, die zu einem
Eingrei=
fen keinen Anlaß gehabt hätte und in ihrer Erklärung
lei=
der in einem Satz ihren objektiven Standpunkt verlaſſen
habe, indem ſie von „Schärfe und Schroffheit” ſprach.
Vor allem hatte aber die Erſte Kammer kein Recht, die
Kirchenbehörde ſcharf zu machen, und es ſcheine, als ob
die Herren in der Erſten Kammer nicht ihre eigenen
Meinungen vertreten, ſondern irgend einer Zeitung
nach=
ſprechen. Die Drohungen mit Maſſenaustritten uſw.
hätten aus dem Munde ſolcher Herren nicht kommen
dürfen. Redner mahnt zum Schluſſe, doch der Welt nicht
das Schauſpiel der Zerriſſenheit und des Kampfes zu
geben. Theorien trennen, aber in der Praxis führen doch
große einige Ziele wieder alle „Richtungen” zuſammen.
Kämpfe ſind notwendig und unvermeidlich, aber man
ſollte ſie nicht in der breiten Oeffentlichkeit führen,
ſon=
dern in den Kirchenblättern und Fakultäten.
Syn. Wagner beleuchtet zunächſt die religiöſen
Grundſätze Jathos, wie ſie durch das Spruchkollegium
feſtgeſtellt wurden, und erörtert dann die Einrichtung des
Spruchkollegiums überhaupt, deſſen Wirken
anzuerken=
nen iſt. Die Erklärung der 87 habe Aufſehen und
Beun=
ruhigung in die Gemeinden getragen, nicht ſo ihres
ſchroffen Inhalts wegen, als um der Tatſache ſelbſt
willen, daß 87 heſſiſche Geiſtliche es für durch den
Glau=
ben geboten erachten, daß Jatho Pfarrer bliebe. Die
Er=
klärung war vielen ein Schlag ins Geſicht. Beſonders in
den oberheſſiſchen Gemeinden war die Aufregung ſehr
groß und was in den beiden Kammern geſagt worden
iſt, war tatſächlich der Ausdruck der Empfindungen des
Volkes. Man hätte dieſe Aeußerungen nicht mit ein paar
harten Worten abtun dürfen. Allgemein habe man ein
Eingreifen, wenigſtens eine Erklärung, des
Oberkonſi=
ſtoriums erwartet. Aber es blieb alles aus. Auch die
Superintendenten ſchwiegen. Er ſtelle ausdrücklich feſt,
daß niemand etwa ein diſziplinariſches Eingreifen
er=
wartete, aber doch eine Erklärung darüber, daß der
Standpunkt der 87 nicht geteilt werde. Nach der
Kirchen=
verfaſſung im § 115 ſoll der Geiſtliche das Wort Gottes
lauter und rein verkünden. Darunter birgt ſich doch ein
beſtimmter Begriff. Wenn man an dieſer Forderung
feſthält, kann man den Standpunkt Jathos nicht
billi=
gen. Nach der Kirchenverfaſſung iſt der Pfarrer
gebun=
den, bei ſeinen Predigten auf das Bekenntnis ſeiner Ge=
meinde Rückſicht zu nehmen. Das Oberkonſiſtorium hätte
nicht abwarten dürfen, bis es in einem Einzelfall hätte
einſchreiten müſſen. Es heißt nicht mehr Gott vertrauen,
ſondern Gott verſuchen, wollten wir nicht alles tun an
unſerem Platze und mit allen Kräften, um unſere Kirche
zu bewahren vor falſchen Boten und ſie zu erhalten auf
dem Grunde des Evangeliums, wie es ſeinen Ausdruck
gefunden hat in dem reformatoriſchen Bekenntnis.
Syn. D. Herrmann: Ee habe an der Erklärung
der 87 ſeine Freude gehabt. An der Form hätte man
wohl mancherlei ausſetzen können, aber auf der anderen
Seite ſind ja auch Späne geflogen bei dem Holz, das man
hackte. Es durfte nicht ſein, daß ein Pfarrer, der ſich
ſelbſt als Jünger Jeſu erklärte, der durchaus kirchlich
ge=
wirkt hat, allerdings in ſeinem Sinne, der Tauſende von
Menſchen, die ſonſt der Kirche verloren waren, in ihren
Schoß zurückführte, der begeiſtert und ſegensreich gewirkt
hatte lange Jahre hindurch, nicht einfach durch ein
Spruchkollegium für unfähig erklärt wurde ſein
Pfarr=
amt auszuüben. Jatho iſt ein Myſtiker mit leicht
panthei=
ſtiſchem Einſchlag. Aus der Myſtik des 13. und 14.
Jahr=
hunderts entſtanden aber die Vorläufer der Reformation.
Daß durch die Erklärung der 87 Aergernis erſtand, darſ
zugegeben werden. Aber es entſteht auch Aergernis über
die Verkündung der orthodoxen Religion. Wenn wir
un=
ſere Kirche erhalten wollen als Volkskirche, müſſen wir
ihre Tore recht weit aufmachen. Wir, die wir links
ſtehen, wollen uns nicht übertreffen laſſen an Liebe und
Treue zur Kirche, aber wir wollen Freiheit für den
Geiſtlichen. Wir haben den Standpunkt der
Kirchen=
behörde dankbar empfunden, aber ihn auch für
ſelbſtver=
ſtändlich gehalten.
Syn. Dieckmann: Jatho iſt ein Typ und wir
haben und werden noch mehrere Jathos haben. Es fragt
ſich nur, ob wir denn die Tore unſerer Kirche ſo weit
auf=
machen ſollen, wie der Herr Vorredner es vertrat. Die
verſchiedenen Richtungen in unſerer Kirche ſind an ſich
nicht zu beanſtanden, ſie müſſen ſein. In der Heiligen
Schrift geht eine große Zahl verſchiedener Richtungen
nebeneinander her, ſie ſind dazu da, einander zu
ergän=
zen. Es führen mehrere Wege zum gemeinſamen Ziel.
Aber zwei Grundrichtungen ſchließen einander aus, das
ſind Glaube und Unglaube. Jatho iſt kein Myſtiker, wie
der Vorredner es meint, unſere großen Myſtiker würden
ihn direkt abſchütteln, er iſt reiner Pantheiſt, er iſt ſogar
Synkretiſt. Freie Hand laſſen für Glaube oder Unglaube
iſt das Bedenklichſte. Heute iſt es nicht nötig, viel von
Freiheit zu reden; die ganze Luft iſt heute geſchwängert
von Freiheitsbazillen. Falſche Freiheit iſt für viele der
Ruin ihres Glücks. Es müſſen der Freiheit Grenzen
ge=
zogen werden. Wir brauchen heute mehr Gebundenheit.
Die Heilige Schrift iſt die natürliche Grenze der Freiheit.
In ihr iſt viel Raum gegeben für die Expanſion der
ver=
ſchiedenſten Richtungen, daß niemand eingeſchränkt wird,
der nicht direkt die Grundſätze unſeres Glaubens
ver=
leugnet. Wir Poſitive wollen auch Fortſchritt, aber wir
wollen Fortſchritt auf der richtigen Baſis zu einem feſten
Ziele hin, nicht einen Fortſchritt ins Blaue hinein.
Un=
ſere Predigten ſollen kein Ohrenſchmaus ſein, ſie ſollen
ans Herz und ins Gewiſſen dringen. Ohnehin beginnt
die Kunſtrede über die ſeelſorgeriſche Rede zu ſiegen. Das
Oberkonſiſtorium hätte eingreifen müſſen bei der
Erklär=
ung der 87. Wer ſchweigt, ſcheint einzuſtimmen. Der
Schein iſt erſtanden.
Syn. Wehſarg: Das Oberkonſiſtorium ſpricht
immer nur von 87 Geiſtlichen, jedenfalls, weil in den
Tagesblättern immer nur dieſe Zahl genannt war. In
Wirklichkeit haben 124 Geiſtliche durch ihre
Namensunter=
ſchrift ihren ablehnenden Standpunkt gegen die
Entſcheid=
ung des Spruchkollegiums betont.
Syn. Widmann verteidigt zunächſt die Haltung
des Sonntagsblattes, dem man einen Vorwurf daraus
gemacht habe, daß es die Angelegenheit erörterte. Dazu
war nach ſeiner Anſicht der Schriftleiter dieſes
Sonn=
tagsblattes verpflichtet. Er hat auch die Gegenſeite zum
Wort kommen laſſen. Zur Sache ſelbſt ſteht Redner
unbe=
dingt auf dem Standpunkt, daß die Kirchenbehörde hätte
eingreifen müſſen, und bedauert es, daß die Erklärung
erſt heute erfolgte. Zu der von poſitiver Seite erfolgten
Antwort auf die Proteſterklärung ſei man verpflichtet
ge=
weſen, um Beruhigung darüber zu ſchaffen, daß nicht
auch ſie auf dem Standpunkt ſtehen, daß es ganz
gleich=
gültig iſt, was auf der Kanzel verkündet wird. Die
Ver=
wirrung wäre, hätten wir geſchwiegen, noch viel größer
geworden. An der Proteſterklärung iſt zu beanſtanden,
daß man nicht in dieſer ſelbſt, alſo vor der
Oeffentlich=
keit, feſtſtellte, was im Rundſchreiben an die Pfarrer
ge=
ſchah, daß die Unterzeichner nicht mit Jathos Lehre
über=
einſtimmen und ſeine Perſon nicht verherrlichen wollten.
Damit wollte man poſitive Pfarrer fangen zur
Unter=
ſchrift. Daß auch die Form, in der die Erklärung
ge=
ſchrieben iſt, eine Entſchuldigung fand, iſt ſehr zu
be=
dauern. Dieſe Form hätte zurechtgewieſen werden
müſſen. Es iſt nicht genügend bekannt geworden, daß
auch bedeutende liberale Männer dem Spruchkollegium
Anerkennung ausſprachen und ſeinen Spruch billigten.
Harnack ſagte u. a.,nicht jeder Pfarrer kann verlangen,
daß ihn die Kirche unter allen Umſtänden erträgt, und
der bekannte liberale Pfarrer Dr. Hackenberg hat
eben=
falls erklärt, daß ein Pfarrer wie Jatho nicht mehr im
Dienſte der Kirche bleiben kann. Mit Knüppeln iſt auch
Jatho nicht geſchlagen worden, wie Syn. Herrmann ſich
ausdrückte. So kann man es nicht nennen, wenn er mit
6000 Mark Penſion entlaſſen wird. Dem Syn. Wehſarg
möchte er erwidern, daß der Unterzeichner der poſitiven
Antworterklärung 197 waren und daß dieſe, lauter im
Dienſte ergraute Geiſtlicht, noch heute auf ihrem
Stand=
punkt ſtehen, wohingegen er Grund habe, anzunehmen,
daß viele der Gegenſeite die Erklärung heute nicht mehr
unterſchreiben würden. Redner ſchließt: Nicht unſere
und nicht die andere Anſicht iſt maßgebend. Maßgebend
allein iſt die evangeliſche Kirche, iſt der Grund, auf dem
ſie aufgebaut iſt, das Gotteswort und die Lehre der
Apoſtel, und die Lehre deſſen, der da ſagte: Das Wort,
das ich zu Euch rede, iſt Geiſt und Leben= (Bravo.)
Syn. Liedtke=Darnſtadt: Die Vorzüge Jathos,
die Syn. Herrmann betontt, werden anerkannt von
bei=
den Seiten. Es kann dochnicht auf Grund dieſer
Aner=
kennung zenſiert werden, in Einzelnen vorzüglich, in der
Geſamtleiſtung genügend. Es war und iſt auch heute wohl
noch ſo, daß, wer in irgend einem Hauptfach ungenügend
iſt, eben durchfällt. JathosfBegabung iſt außer Zweifel.
Aber er hat ſich ſo weit iſchiert, daß auch ſeine Freundk
ihm nicht mehr folgen kontten, ja er hat ſich faſt vom
Boden der chriſtlichen Weltanſchauung entfernt, ſodaß
er unzweifelhaft ungeeignetiwurde, in der Lehre weiter
zu wirken. Sein Exiſtenzreiht in der Kirche iſt ihm
nie=
mals beſtritten worden. Wer den Boden der chriſtlichen
Weltanſchauung verläßt, hat keinen Anſpruch mehr auf
ein Lehramt in der Kirche.
Syn. Schmeckenbergerr muß auch vom
Laien=
ſtandpunkt aus die Erklärung der 87 verurteilen und kann
beſtätigen, daß es heute ſchon vielen leid iſt. ihre Unter=
ſchrift gegeben zu haben. Daß die Kirchenbehörde nicht
eingriff, habe er aber im Intereſſe des Friedens begrüßt.
Syn. D. Dr. Diehl: Unter den Unterzeichnern der
Erklärung befinden ſich meine beſten Freunde. Ich habe
aber nie ein Hehl daraus gemacht, daß mein Standpunkt
zum Fall Jatho es nicht zuläßt, die Erklärung der 87 mit
zu unterſchreiben. An Hand überzeugender Beiſpiele aus
der Kirchengeſchichte ſtellt Redner feſt, daß es nie gute
Früchte getragen hat, wenn die Kirchenbehörde mit Schärfe
ihre Zenſurtätigkeit ausgeübt hat. Viel Unheil für die
Kirche und ihre Glieder iſt dadurch entſtanden. So wenig
ich alſo Jathos Lehren zuſtimme und ſo ſehr ich die
Er=
klärung der 87 verurteile, möchte ich doch dringend raten,
das heilige Recht der freien Meinungsäußerung nicht
an=
zugreifen. Die Kirchenbehörde hat Recht getan, daß ſie
nicht einſchritt. Sicher hat jeder der Unterzeichner
ge=
glaubt, ein gutes Werk zu tun. Keiner hat gewollt, daß
dadurch Unheil und Unfrieden in ſeine Gemeinde einzöge.
Ich freue mich, daß unſer Konſiſtorium ſich nicht die
Tra=
ditionen der 30er und 40er Jahre zu eigen machte.
Syn. Fritſch: Wenn die Erklärung der 87
unwider=
ſprochen geblieben wäre, wäre Beunruhigung in die
Ge=
meinden eingezogen, denn man hätte den Poſitiven
unter=
ſtellt, daß ſie nur reden und nicht den Mut haben, ihre
Ueberzeugung zu vertreten. Es wäre zu wünſchen geweſen,
wenn das Oberkonſiſtorium durch eine Erklärung die
Ge=
meinden beruhigt hätte. Die Unruhe war in Wahrheit
ſehr groß und viel größer, als man im allgemeinen
an=
zunehmen ſchien. Die Herren in der Erſten Kammer haben
eine Pflicht und ein Recht gehabt zu reden, und es iſt nicht
angängig, davon demagogiſch zu ſprechen.
Syn. Krapp beſtatigt, daß auf dem Lande das
reli=
giöſe Empfinden ſtark beunruhigt wurde, als die
Erklär=
ung der 87 kam. Sölche Erklärungen gehören nicht vor
die Oeffentlichkeit, denn derartige Streitigkeiten bilden
eine Gefahr für die evangeliſche Kirche.
Syn. D. Schloſſer: Die Erregung im Lande iſt
geſchürt worden durch eine gewiſſe Preſſe aus politiſchen
Gründen. Ich gehöre nicht zu den Unterzeichnern, aber
ich billige den Spruch des Spruchkollegiums nicht. Er
polemiſiert dann des längeren gegen den Syn. Widmann.
Syn. Dingeldey verlieſt namens einer Anzahl
Synodalabgeordneten eine Erklärung des Inhalts,
daß ſie, obwohl ſie mit dem Vorgehen der 87 nicht
einver=
ſtanden ſind, den Standpunkt des Oberkonſiſtorlums
bil=
ligen, da kein Grund zum Einſchreiten vorlag.
Es ſprachen noch die Syn. Loos, Dr.
Wim=
menauer und Schaub. Syn. Wahl=Schlitz verlieſt
dann eine lange Erklärung im Sinne und zur Präziſierung
des poſitiven Standpunktes. — Syn. D. Luzius ſpricht
ſich äußerſt ſcharf gegen die 87 Unterzeichner aus. — Syn.
Strack verlieſt eine Erklärung, nach der die Erklärung
des Oberkonſiſtoriums ihm ungenügend ſcheint.
Die Sitzung wird dann bis 4 Uhr nachmittags
vertagt.
Die Nachmittagsſitzung
wurde gegen 4.20 Uhr eröffnet. In der fortgeſetzten
Be=
ſprechung des Berichtes ꝛc. weiſt Syn. Widmann auf
die Verhandlungen der beiden Kammern über die
Be=
ſetzung der Theologiſchen Fakultäten an der
Landesuniverſität hin. Wie das Oberkonſiſtorium wolle
auch er und ſeine Geſinnungsfreunde ſich nicht von
kirchen=
politiſchen Erwägungen leiten laſſen bei Erörterung dieſer
Fragen und bei ihren Forderungen. Trotz der
anerkann=
ten Tüchtigkeit der poſitiven Theologen werden ſeit Jahren
ausſchließlich liberale Theologen berufen. Der Redner
verweiſt auf die Ausführungen des Herrn Prälat D. De.
Flöring in der Erſten Kammer hin. Dieſen
Erläuter=
ungen könne er nicht ganz zuſtimmen. Dabei müßte doch
auch die Staatsraiſon ein Wort mitſprechen, nicht
nur die wiſſenſchaftliche Tätigkeit und Lehrfähigkeit.
In der Tat nehme die Fakultät eine
Sonder=
ſtellung an der Univerſität ein. Sie bilde nicht
nur Diener des Staates, ſondern auch Diener der
Kirche vor. Das preußiſche Syſtem der
Ausgleichs=
profeſſoren ſei doch garnicht ſo übel. Wenn ſeine Freunde
einen Profeſſor haben wollten, dann ſei das eine
Forder=
ung des Glaubens an den Erfolg, ein zweiter würde eine
Forderung der Gerechtigkeit ſein. Der Herr Prälat habe
dieſe 2 Profeſſoren abgelehnt mit der Begründung, daß
für die Profeſſorenbeſetzung nicht die Geſichtspunkte
maß=
gebend ſein dürften, wie ſie vielleicht für die Beſetzung der
Pfarrſtellen in Frage kämen. Das ließe auch für die
Beſetz=
ung der Pfarrſtellen eventuell für die poſitive Richtung
Nachteiliges befürchten. Redner verweiſt dann auf die
Aeußerung des Vertreters der Univerſität in der Erſten
Kammer, daß weder Fakultät noch Senat einſeitig
ver=
fahren. Gerade in den letzten Jahren ſei die Beſetzung
der Fakultät ſehr einſeitig geweſen. Gerade unter der
Be=
rückſichtigung der Tatſache daß faſt ¾ der geſamten
heſſi=
ſchen Theologen ausſchließlich an der Landesuniverſität
vorgebildet werden, und der Tatſache, daß die
Erweiter=
ung des Geſichtskreiſes gefördert würde, hätte man von
dieſer Einſeitigkeit der Fakultät abſehen müſſen.
Wieder=
holte Male wolle Redner an einen Ausſpruch des früheren
Miniſters des Innern Braun erinnern, der goldene Worte
ſprach von dem Grundſatz der ausgleichenden Gerechtigkeit,
von dem die heſſiſche Regierung ſich leiten laſſe. Nur
was zur Tat wird, das hat Wert. Mit einem warmen
Appell an die Fakultät, Gerechtigkeit walten zu laſſen und
damit anſtatt der Zerklüftung dem Frieden zu dienen — die
Fakultät allein kann es tun — ſchloß der Redner.
Prälat D. Dr. Flöring verteidigt ſeinen in der Erſten
Kammer vertretenen Standpunkt, den der Vorredner in
mancherlei Punkten mißverſtanden habe. Es iſt nicht
rich=
tig, zu verlangen, was in Preußen möglich iſt, muß auch
in Heſſen möglich ſein. Preußen kann mit ſeinen vielen
Univerſitäten viel eher das Prinzip des Ausgleichs gelten
laſſen, als Heſſen mit ſeiner einen Univerſität. Sehr ſcharf
kritiſiert Redner die Ausführungen des Abg. Lutz in der
Zweiten Kammer, der die evangeliſche Landeskirche vor
dem Forum des Landes ſchlecht gemacht hat mit falſchen
Darſtellungen und Uebertreibungen. (Zuſtimmung.)
Syn. Dr. Eck: Neues zu dieſer Frage iſt heute nicht
geſagt worden und Neues kann er daher auch nicht ſagen.
Redner verlieſt dazu das ſ. Zt. auf die Eingabe Dornſeiff
ergangene Gutachten der Fakultät, aus dem beſonders
her=
vorgeht, daß die Vorſchlagsliſte ſtets auch Kandidaten der
ſogenannten poſitiven Richtung enthält und daß ſtets nur
die wiſſenſchaftliche Bedeutung des Einzelnen für die
Ent=
ſcheidung maßgebend iſt. Sehr eingehend und intereſſant
verbreitet ſich Redner über die Definition des Wortes
„poſitiv”, und kommt zu dem Schluſſe, daß die Poſitiven
ſich im Einzelnen garnicht einreden laſſen, daß das, was
man heute neuere poſitive Theologie zu nennen beliebt, ſo
ſtark vom liberalen Geſichtspunkte durchzogen und
durch=
drungen iſt, daß ſie uns ſehr nahe kommt. Wir wahren uns
dagegen, uns unter der Bezeichnung „liberal” einzuordnen.
Die Gegenſätze zwiſchen poſitiv und liberal hat der Teuſel
ausgeheckt. In den Liberalen ſteckt ſoviel poſitives und
umgekehrt, daß die Gegenſätze nicht wahrhaftig ſein
über ſeine zukünftige Stellungnahme bei ähnlichen
An=
läſſen gerichtet. Herr Lépine ſah ſich zunächſt genötigt.
zuzugeben, daß man anſtatt der Leichname der Banditen
dieſe lebend hätte haben müſſen. Aber wie man
bekannt=
lich ja ſtets den Brunnen zudeckt, wenn das Kind
hinein=
gefallen iſt, ſo hat denn auch Lépine jetzt ſchöne Pläne
an der, Hand, die bei ähnlichen künftigen Fällen
ange=
wandt werden ſollen. Er bekannte zwar, daß er ſchon
gleich nach der Belagerung Bonnots über Mittel
nach=
geſonnen habe, der Banditen lebend habhaft zu werden,
die Ereigniſſe hätten aber die Anwendung dieſer Mittel
überholt. Seine jetzt vorgebrachten Pläne entbehren
übrigens nicht einer gewiſſen Komik. Danach ſollen für
künftige ähnliche Fälle drei Schutzleute, während andere
das Haus umzingelt halten, mit dem Schutze von
kugel=
ſicheren Schilden bis zur Mauer des Hauſes
vor=
dringen. Einer von ihnen müſſe dann ein Loch in die
Tür bohren oder an einer ſonſt leicht durchbohrbaren
Stelle anbringen, und der zweite dann mittels eines
Blaſehalges ein betäubendes Gas in das
Innere des Hauſes pumpen. Es müſſe aber
ein Gas angewandt werden, das wohl lange genug
be=
täubend wirke, um ſich der Belagerten verſichern zu
können, andererſeits dieſe aber keinen ernſten
geſund=
heitsſchädlichen Folgen ausſetzen dürfe. Nachdem man
den Banditen alſo vorher mit Geſchoſſen und Dynamit
zu Leibe rückte, bangt und ſorgt man jetzt ſogar
ernſt=
lich um ihr Wohlbefinden.
* Aktendeutſch. „In der Angelegenheit betreſſend
die durch Verfügung vom
.96, Nr. . . . . . zum
1. Mai j. Js. angeordnete (Vorlage der) Anzeige über
die Anzahl der in unmittelbaren Staatsbetrieben (des
dortigen Geſchäftsbereichs) auf Grund des
Bauunfall=
verſicherungsgeſetzes vom 10. 7. 87 und des
Seeunfall=
verſicherungsgeſetzes vom 13. 7. 87 durchſchnittlich
ver=
ſichert geweſenen Perſonen, bedarf es der (Vorlage von)
Fehlanzeigen in Zukunft nicht mehr. (Unterſchrift.)
* Der Dichter. Verleger: „Sie haben doch dieſe
Verſe ſchon jemand vorgeleſen, nicht wahr?‟ Dichter:
„Nein, Herr Direktor, noch nie . . . Verleger: „Ja hören
Sie, woher haben Sie dann das blaue Auge?”
können. Die Wünſche der Poſitiven können wir nicht
er=
füllen. Ueber das Urteil kommen wir nun einmal nicht
hinweg, und ſolange dieſes und nicht die Ueberzeugung
gilt, daß ein poſitiver Kandidat wiſſenſchaftlich höher ſteht
als der liberale, können wir ihn nicht berufen.
Syn. Dieckmann tritt dem Vorredner entgegen.
Der Ausgleich zwiſchen poſitiv und liberal, den der
Vor=
redner ſchaffen möchte, ſei nicht angängig. Die Lehrer
müſſen ſich gefallen laſſen, ſie nach ihren Früchten zu
kritiſieren, das ſind die jungen Theologen. Da ſind aber
die Erſahrungen nicht ſehr erfreulich.
Syn. D Dr Diehl iſt der Meinung, daß es zum
großen Teil richtig iſt, was Syn. Dr. Eck geſagt hat,
daß mit den Worten poſitiv und kiberal viel Unfug
ge=
trieben wird. Dem Urteil Dieckmanns über die
jünge=
ren Theologen möchte er ſich nicht ohne weiteres
an=
ſchließen. Radikale Elemente hat es zu jeder Zeit
ge=
geben. Redner ſteht ebenfalls auf dem Standpunkt, daß
aus pädagogiſchen Gründen die Mahnung zur
Einheitlichkeit der Fakultät an unſerer kleinen
Univerſität notwendig iſt. Sonſt kann der
junge Student ſich in dem Wirrſal
über=
haupt nicht mehr zurecht finden. Es ſei eigentlich zu
bedauern, daß daks Studium auf anderen Univerſitäten
ſo erleichtert wurde. Es iſt bedauerlich, daß die Herren
in Gießen eine andere Theologie haben, als viele von
uns, aber eine Sprengung der Fakultät darf nicht
erfol=
gen, das kann nie von Segen ſein.
Syn. Marx polemiſiert gegen den Syn. Dieckmann
bezügl, des ſcharfen Urteils über die jungen
Theolo=
gen und verteidigt die Stellungnahme der Fakultät;
Syn. Fritſch vertritt eingehend den Standpunkt der
Poſitiven. Nach einigen weiteren Ausführungen ſchließt
die Debatte über dieſe Materie. Die Beſprechung des
„Berichts” wird nach einigen perſönlichen Bemerkungen
auf Mittwoch früh 9 Uhr vertagt.
Parlamentariſches.
** Die ungemein wichtige und ſeit Jahren viel
umſtrittene Frage der Tilgung der heſſiſchen
Staatsſchuld iſt nun auch in dem erweiterten
Fünanzausſchuß der Erſten Kammer einer eingehenden
Berakung mit der Regierung unterzogen worden und
hat zu einem ſehr bemerkenswerten Ergebnis geführt.
Bisher herrſchten über dieſe Fragen zwiſchen der Erſten
und Zweiten Kammer ſehr weſentliche Differenzen, weil
die Erſte Kammer einer geſetzlichen Feſtlegung der
Schul=
dentilgung widerſtrebte, um der Gefahr einer event.
Steuererhöhung zu entgehen. In ſeinen neuerlichen
Be=
ratungen hat nun der Finanzausſchuß der Erſten
Kam=
mer nicht nur dem allerdings weſentlich von der Zwekten
Kammer veränderten Regierungsentwurf über die
Schul=
dentilgung zugeſtimmt, ſondern iſt noch über das Maß
der von der Zwekten Kammer beſchloſſenen Tilgung
hinausgegangen, indem er den Tilgungsſatz für die
nichtwerbende Staatsſchuld, den die
Regierungsvor=
lage auf 1 Proz. feſtſetzte, di Zweite Kammer aber auf
¾ Prozent reduzierte, auf vier Fünftel zu normieren
be=
ſchloß. Ueber dieſe Ausſchußberatungen hat der
Re=
ferent, Frhr. Heyl zu Herrnsheim, einen ausführlichen
jetzt in Druck erſchienenen Bericht erſtattet.
Das Urteil im Berndt=Schapiro=Prozeß.
-g. Geſtern vormittag erfolgte in dem
Beleidigungs=
prozeß gegen den 63jährigen Redakteur Heinrich Hirſch
von Mainz wegen öffentlicher Beleidigung des
Bei=
geordneten Berndt und der Polizeiaſſiſtentin Frau
Scha=
piro die Verkündigung des Urteils. Es lautete:
Der Angeklagte wird wegen zweier fortgeſetzter
Vergehen nach §§ 185, 186 und 200 St.=G.=B. wegen
der Beleidigung des Herrn Beigeordneten Berndt
zu 3 Monaten, wegen der Beleidigung der Frau
Schapiro zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt.
Aus dieſen Einzelſtrafen wird eine Geſamtſtrafe von
4 Monaten Gefängnis gebildet. Von der
An=
klage vier weiterer Beleidigungen wird der Angeklagte
freigeſprochen; die Koſten des Verfahrens einſchließlich
der den Nebenklägern erwachſenen notwendigen
Aus=
lagen werden, ſoweit nicht Freiſprechung erfolgt iſt,
dem Angeklagten auferlegt. Der Urteilstenor wird in
mehreren Mainzer, Frankfurter, Wiesbadener und
Ber=
liner Blättern auf Koſten des Angeklagten
ver=
öffentlicht.
Das Gericht hat dem Angeklagten den Schutz des
Paragraphen 193 (Wahrung berechtigter Intereſſen) in
weiteſtem Umfange, auch bei dem Vorwurf des
Mein=
eids dem Beigeordneten Berndt gegenüber zugebilligt.
Aus der dem Urteilstenor voraufgegangenen
Urteils=
begründung ſei folgendes erwähnt: Im Jahre 1910
wurde auf Anregung der ſozialdemokratiſchen Fraktion
der Stadtverordneten von Mainz die Anſtellung einer
Polizeiaſſiſtentin beſchloſſen und für deren
Tätigkeits=
bereich ein Programm feſtgeſetzt, gegen das ſich
Beden=
ken irgend welcher Art nicht ergaben. Von den Frauen,
die ſich bei der Ausſchreibung meldeten, wurde durch
übereinſtimmenden Vorſchlag des Herrn
Oberbürger=
meiſters und des Herrn Beigeordneten Berndt Frau
Schapiro gewählt. Ausſchlaggebend war hierbei die
be=
kundete Auffaſſung von der ihr zugedachten Tätigkeit und
der perſönliche Eindruck. Es erfolgte daraufhin die
probeweiſe Anſtellung. Das Gericht iſt auch der
Ueber=
zeugung, daß Frau Schapiro als Beamtin anzuſehen ſei,
auch wenn ſie nicht beeidigt iſt. Anfangs war die
Für=
ſorgetätigkeit gering, nach und nach wurde ihre
Inanſpruchnahme größer, wer etwas auf dem Herzen
hatte, kam zu der Frau Schapiro. Möglich iſt es, daß
dabei manchmal Angaben gemacht wurden, die ſich
hinter=
her als unhaltbar herausſtellten, doch Frau Sch. mußte
das an die Staatsanwaltſchaft weiter geben. Tatſache
iſt, daß die von ihr weitergegebenen Anklagen bald
poſi=
tiv, bald negativ endigten. Es erfolgte ſodann ſeitens
der Staatsanwaltſchaft eine Einſchränkung der
krimi=
nellen Tätigkeit der Frau Schapiro, indem ſie ſelbſtändig
keine Vernehmungen vornehmen ſollte.
Die Fürſorge beruht auf keiner geſetzlichen
Grund=
lage, ſie iſt eine neue ſoziale Betätigung. Es zeigte ſich
nun, daß der Frau Sch. auf dieſem Gebiete
uneinge=
ſchränktes Lob aus allen Kreiſen geſpendet wird. Das
beweiſt u. a. ihre Zuziehung zum Braunshardter Heim
und die Gründung des Fürſorgeheims.
Feſtgeſtellt=
wurde, daß durch die Frau Sch. die Rettung einer
gro=
ßen Zahl von gefallenen Mädchen erfolgte und es wird
ihr auch viel Anerkennung aus den betroffenen Kreiſen
zuteil. Es wird ſogar ein Fall erwähnt, wo es ihr
ge=
lungen iſt, durch Hinweis auf eine mögliche
Geiſteskrank=
heit ein Mädchen vor Zuchthausſtrafe zu bewahren.
Fräulein von Barner hat ihre Aeußerung dahin erklärt,
es ſei ihr eigentlich nur die männliche Energie, mit der
Frau Sch. aufgetreten ſei, aufgefallen. Aber irgend ein
unanſtändiges oder überflüſſiges Wort habe ſie nie von
Frau Sch. gehört. Trotz aller dieſer Bekundungen iſt es
möglich, daß Fehler vorgekommen ſind. Es ſind der
Frau Sch. eine Reihe von Einzelfällen zur Laſt gelegt
worden, es ſoll hier nur ein kurzes Ergebnis angegeben
werden, zu dem das Gericht auf Grund der
Beweisauf=
nahme gekommen iſt. Da eine Bemerkung über eine
eventuelle Unterſuchung als Drohung aufgefaßt werden
kann, wäre es zweckmäßig geweſen, in Fürſorgefällen
von Unterſuchungen überhaupt nicht zu ſprechen. Man
kann auch verſchiedener Anſicht darüber ſein, man kann
es auch Optimismus nennen, einer früheren
Proſtituier=
ten eine Erziehungsſtellung einzuräumen. An ſich iſt die
Tendenz durchaus zu billigen. In dem Falle
Frauen=
tropfen und Pavel=Wangner erachtet das Gericht ein
Ver=
greifen im Mittel als vorliegend; wenn ſchon die Polizei
glaubt, davon nicht Abſtand nehmen zu können, ſo durfte
die Frau Schapiro in ihrer exponierten Stellung und als
Frau ſich nicht dabei beteiligen. Das Gericht erachtet aber
auch in keiner Hinſicht eine Urkundenfälſchung für
vor=
liegend, denn die Karte war nicht unterzeichnet, ſondern
ſie enthielt nur eine Deckadreſſe.
Die Beteiligung an den nächtlichen Razzien kann das
Gericht an ſich nicht beanſtanden, wenn auch die
Aeußer=
ung hierbei zu dem Zeugen Stöhring als unangebrachter
Scherz angeſehen werden kann. Daß von der Frau Sch.
Kuppeleiverfahren auf die Beine geſtellt worden ſeien,
hat das Gericht nicht gefunden. Die Frage an das
Dienſt=
mädchen des Schmidt, ob das Kind von Schmidt ſei, war
nicht begründet und wäre beſſer unterblieben; die
Ver=
nehmung des Kindes war nicht zu beanſtanden. Auch in
einigen weiteren Fällen findet das Gericht nichts zu
be=
anſtanden. Im Falle Kraft habe Frau Schapiro
unvor=
ſichtig gehandelt, daß ſie den Brief dem Kraft übergab,
der ihn nicht ablieferte, ſondern ihm gut dünkenden
Ge=
brauch davon machte. Die Bemühungen der Frau Sch.,
die Kinder der Frau Kraft wegzunehmen, war eine
un=
berechtigte Einmiſchung in ein ſchwebendes gerichtliches
Verfahren. Die richtige Stelle zum Eingreifen wäre das
Vormundſchaftsgericht geweſen. Im Falle Wallau und
Falkenbach wird eine genügende Grundlage für ein
Ein=
ſchreiten vermißt; hier wäre eine Mitteilung an die
Fa=
milie angebracht geweſen. Die angegebenen Gründe ſind
nicht ausſchlaggebend geweſen für eine Umgehung der
Familie. Im Falle Scharmann ſei zu beanſtanden, daß
Frau Sch. auf der Meſſe Amtshandlungen vornahm,
an=
ſtatt ſie bis nach der Meſſe aufzuſchieben.
Zieht man die Schlußfolgerungen aus dem
Verhal=
ten der Frau Sch., ſo iſt ihr trotz einiger Verſtöße nur das
beſte Zeugnis auszuſtellen. Sie iſt mit großer
Mütterlich=
keit, Milde, ohne Voreingenommenheit vorgegangen und
hat überall Anerkennung gefunden. Auch der Angeklagte
muß anfänglich dieſer Anſchauung geweſen ſein, ſonſt
hätte er nicht die beiden lobenden Artikel gebracht. Wie
iſt er nun anderer Anſicht geworden? Der Juſtizrat
Horch teilte ihm mit, daß ſeine Angaben den tatfächlichen
Verhältniſſen nicht entſprechen, ja, er diktiert ihm den
erſten Angriffsartikel. Dieſer übergab denn auch im Laufe
der Zeit dem Oberbürgermeiſter ſein Material und
er=
klärte auch nachher, daß ihn ſeine Gewährsleute im Stich
gelaſſen haben. Auf jenen erſten Angriffsartikel nun
ſchrieb Herr Berndt auf Anraten des Oberbürgermeiſters
den erſten Brief an den Angeklagten. Nach der
Unter=
ſuchung des eingereichten Materials ließ ſich der
Ange=
klagte nicht zu einer ähnlichen Erklärung wie Herr Horch
herbei. Er veröffentlicht dann, obwohl ihm von
verſchie=
denen Seiten abgeraten wird, den Artikel Lex Berndt.
Der Artikel enthält zweifellos eine Reihe von ſchweren
Beleidigungen der Frau Sch und des Beigeordneten
Berndt.
Es frägt ſich nun, worin liegen die Beleidigungen
und ob und inwieweit dem Angeklagten die Wahrung
berechtigter Intereſſen nach § 193 zugebilligt werden kann.
In tatſächlicher Beziehung ſteht feſt, daß der Angeklagte
weiß, daß ſich ſeine Mitbürger in Uebertreibungen
gefal=
len, beſonders, wenn ſie ſich über die Polizei beſchweren;
auch konnte ſich der Angeklagte mit Leichtigkeit davon
überzeugen, was an dem Gerede wahr und was falſch iſt.
Darum hält es dem Gericht ſchwer, anzunehmen, daß er
geglaubt hat, ſein Material ſei wahr; es nimmt dies aber
an, da das Gegenteil nicht erwieſen werden konnte. Das
Gericht nahm an, daß er das Material von dem
geſetz=
widrigen Verhalten der Frau Sch. für richtig gehalten
hat, und iſt ihm deshalb der Schutz des § 193 zugebilligt
worden. In dem Artikel der Nummer 245 wird der Frau
Schapiro gemeingefährliche Schnüffelei vorgeworfen; die
ganze Form läßt hier die Abſicht der Beleidigung
erken=
nen. Auch in dem Artikel, in dem geſagt wird, wenn die
Polizeiaſſiſtentin in manche Winkel leuchten „wolle”
wür=
den ſich manche Catos nicht mehr in die Toga ihrer
Tu=
gend hüllen, liege eine ſchwere Beleidigung. In dem
Artikel Lex Berndt ſind ebenfalls ſehr ſchwere
Beleidigun=
gen enthalten. In dem Abdruck der Artikel aus anderen
Zeitungen kann das Gericht eine Beleidigung an ſich nicht
erblicken, und da es ein unveränderter Abdruck iſt, in dem
nichts hervorgehoben iſt, auch tatſächlich nicht. Dieſe
Ar=
tikel ſind zweifellos wiedergegeben zur Wahrung
berech=
tigter Intereſſen. Auch in dem Photographieren des
Briefes an ſich kann das Gericht keine ſtrafbare Handlung
erblicken, denn es iſt nicht nachgewieſen, daß er verbreitet
wurde. Daß Hirſch den Vorwurf des Meineids Herrn
Berndt gemacht hat, hält das Gericht für erwieſen, aber
ebenſo, daß dies nur geſchehen iſt, um ſich denjenigen
gegenüber zu rehabilitieren, die auf Grund des Mainzer
Urteils der Meinung geworden ſind, er habe ſeine Angriffe
auf Grund unhaltbaren Materials gemacht.
Bei der Aburteilung muß berückſichtigt werden, daß
es ſich um eine Tat handelt, deren Folgen und Tragweite
von dem Angeklagten nicht überſehen werden konnten. Es
iſt auch zu berückſichtigen, daß die Angriffe durch das
Tem=
perament des Angeklagten wohl ihre Schärfe erhalten
haben. Die Vorwürfe fanden eine gewiſſe Berechtigung
in der ungeeigneten Vereinigung von Fürſorge und
Po=
lizei. Trotzdem alle zuſtändigen Stellen mit dieſer
Rege=
lung der Frage ſich einverſtanden erklärt haben, ſo kann
doch eine Vereinigung dieſer beiden Tätigkeiten nach
Er=
meſſen des Gerichts nicht erſprießlich wirken, denn eine
Fürſorgedame wird oftmals im Vertrauen Mitteilungen
erhalten, die ſie dann als Beamtin weitergeben muß.
Da=
durch verliert ſie aber das Vertrauen, das ſie haben muß,
wenn ſie erſprießlich wirken ſoll. Zu beanſtanden iſt auch,
daß Herr Bruder, ein ſittlich durchaus noch nicht
gefeſtig=
ter Charakter, für die Einführung der Frau Aſſiſtentin
herangezogen wurde. Der Frau Schapiro hätte es
auf=
fallen müſſen, daß dieſer mit Mädchen, mit denen er
amt=
lich zu tun hatte, freundſchaftliche intime Geſpräche führte.
Wenn dieſer Beamte auch ſeine frühere Ausſage
wider=
rief, daß er Mädchen, die ſeinen Bekannten läſtig wurden
durch die Polizei abſchieben ließ, ſo iſt dieſer Widerruf
mit Vorſicht aufzunehmen. Die Polizeiverwaltung hat
dem dann auch Rechnung getragen und Bruder verſetzt.
Ferner iſt als für den Angeklagten günſtig zu
berückſich=
tigen, daß die beiden Briefe der Bürgermeiſterei durch
ihren zweifellos aggreſſiven Ton, durch Ausdrücke wie
„angebliches Material”, „es würde alles in nichts
zer=
fallen” uſw., den Angeklagten in eine gewiſſe Erregung
und Abwehrſtimmung verſetzt haben. Auch die
Unterſuch=
ung des Materials hätte beſſer durch einen unparteiiſchen
Beamten erfolgen ſollen, um dem Angeklagten auch jede
Berechtigung zu Angriffen zu nehmen. Durch die Schwere
der Beleidigungen ſei eine Gefängnisſtrafe unbedingt am
Platze. Die ſämtlichen Beleidigungen ſeien als zwei
fortgeſetzte Handlungen zu betrachten.
Stimmen aus dem Publikum.
(Für die Veröffentlichungen unter dieſer Ueberſchrift übernimmt die Redaktion
keinerlei Verantwortung; für ſie bleibt auf Grund des § 21 Abſ. 2 des
Preßgeſetzes in vollem Umfange der Einſender verantwortlich.)
— Ich leſe nun ſchon diverſe Eingeſandts über die
Abfertigung bei der Erhebeſtelle der Gemeindeſteuern
und bin ich mit all dieſen Mißſtänden zur Genüge
ver=
traut. Es trifft die Beamten bei der Sache keine Schuld;
es liegt neben den engen Räumen auch an dem veralteten
Syſtem. Ich hatte dieſer Tage wieder Gelegenheit, in
Frankfurt a. M. eine Steuerkaſſe zu ſehen, und ich war
erſtaunt, wie raſch hier die Abfertigung durch
maſchinel=
len Druck geſchieht. Ich erkundigte mich und hörte, daß
Frankfurt fünf derartige Maſchinen angeſchafft hat und
ſich dieſelben ſehr gut bewähren. Außerdem wird ein
Umbau, welcher mit bedeutenden Koſten verknüpft iſt,
er=
ſpart, denn es iſt in Frankfurt der Raum, in welchem ich
mit einem Bekannten die Maſchine ſah, noch kleiner, als
in hieſiger Stadt. Wenn es mir recht erinnerlich iſt, wurde
mir geſagt, daß Leipzig, Dresden auch ſolche Maſchinen
angeſchafft hätten. Vielleicht intereſſiert ſich auch die
hieſige Behörde einmal für die Sache, denn die Zeit iſt
heute Geld und kein Steuerzahler macht ſchikanöſe
An=
ſprüche, wenn ſolche nicht gerechtfertigt ſind.
Zwiſchen Darmſtadt und Eberſtadt hat ſich ein
gräßliches Automobilunglück zugetragen. Was iſt die
Urſache? Der Lenker des Pferdefuhrwerks iſt auf der
falſchen Straßenſeite gefahren. Jedermann, der der
Hand=
habung der Straßenordnung hier einige Aufmerkſamkeit
ſchenkt, wundert ſich, daß derartige Unglücksfälle nicht
öfter vorkommen. Wie oft kann man beobachten, daß
ſchwere Laſtfuhrwerke hart auf der linken Straßenſeite
fahren, ohne von den Wächtern der öffentlichen Ordnung
zurechtgewieſen zu werden. Eine der gefährlichſten
Stra=
ßen iſt in dieſer Beziehung die Feldbergſtraße, in der ſich
ſeit Eröffnung des neuen Bahnhofes der Verkehr
ver=
zehnfacht hat, und wie ſelten iſt dort ein Schutzmann zu
ſehen! Macht man einmal einen Fuhrmann auf die
Fahr=
ordnung aufmerkſam, ſo erntet man zum mindeſten eine
Flut unflätiger Schimpfwörter. In anderen Städten iſt
es ſogar verboten, ſich auf der Mitte der Fahrbahn zu
halten. Wohl werden ab und zu die Vorſchriften über die
Fahrordnung veröffentlicht, aber was hat das
geſchrie=
bene Wort für einen Wert, wenn nicht der Wille gezeigt
wird, dem Geſetze Geltung zu verſchaffen. Würde auf
eine ſtraffe Straßenordnung geſehen, ſo wäre der Lenker
des Pferdefuhrwerkes inſtinktiv auf der rechten
Straßen=
ſeite gefahren und das Unglück wäre vermieden worden.
Handel und Verkehr.
— Deutſche Reichsbank. Ausweis vom 6. Juli.
Aktiva: Metallbeſtand 1 236044, — 8358; darunter
Gold 903 504, — 15 533; Reichskaſſenſcheine 37887, —1317;
Noten anderer Banken 27750, — 18 793; Wechſelbeſtand
1256 849, — 206 547: Lombard=Darlehen 65 130, — 51 807;
Effeektenbeſtand 74082, — 5584; Sonſtige Aktiva 156 232,
— 12 569. Paſſiva: Grundkapital 180000,
Reſerve=
fonds 66937, Notenumlauf 1912348, — 175303;
Depo=
ſiten 655 066, — 35 206; ſonſtige Paſſiva 39623, — 1224.
Die Deutſche Reichsbank befindet ſich mit 60 667000 Mark
in der Notenſteuer gegen eine ſolche von 64 438000 Mark
am 29. Juni und gegen eine Notenſteuer von 5750000
Mark am 7. Juli vorigen Jahres.
H. Frankfurt a. M., 9. Juli. (
Fruchtmarkt=
bericht.) Nachdem inländiſcher Weizen gänzlich
auf=
gebraucht iſt, kaufen die Mühlen jetzt ausländiſches
Ge=
treide, das infolge der matteren Stimmung der
Wels=
märkte entſprechend billiger erhältlich war. Dabei wurde
leichter Manitobaweizen bevorzugt. Inländiſcher
Rog=
gen noch mäßig vorhanden und bei gut behaupteten
Prei=
ſen ſchlank abgeſetzt. Gerſte geſchäftslos. Für Hafer
be=
ſtand einige Konſumnachfrage, doch blieb der Preis
un=
verändert und Abgeber eher williger. Mais ruhig. Die
Forderungen für Mehl und Futterartikel ſind zum Teil
ermäßigt.
Der Mannheimer Getreidem arkt iſt
ſchwächer bei größerem Angebot. — An der Berliner
Produktenbörſe war Weizen nach ſchwacher
Eröff=
nung leicht befeſtigt auf drohendes Regenwetter und auf
Deckungen. Roggen war für Juli ſtärker und billiger
offeriert; ſonſtige Termine unverändert. Hafer ruhiger,
da für Lokoware wenig Nachfrage beſtand. — Nach den
letzten Kabelnachrichten von den amerikaniſchen
Getreibemärkten (Chicago und New=York) war
Weizen vorwiegend ſchwach, da die Regenfälle in Kanada
andauern und auch die Kabelberichte à la baisse lauten.
Die günſtigen Erntemeldungen aus dem Nordweſten der
Vereinigten Staaten, ſowie auch das geeignete Wetter
für die Dreſcharbeiten ſtimulierten ebenfalls den Markt.
Erſt die großen Käufe Armours, ſowie die Meldung von
Abnahme der Vorräte in Minneapolis bewirkten
ſchließ=
lich eine Befeſtigung. Mais bewegte ſich nach den
Schwankungen des Weizens und ſchließt ſtetig, trotz des
hauſſelautenden Saatenberichts von Ohio. Die ſichtbaren
Weizenvorräte ſind dort in dieſer Woche von 25,72 Mill.
Buſhels auf 24,03 Mill. Buſhels und die Maisvorräte
von 8,20 Mill. Buſhels auf 7,35 Mill. Buſhels
zurückge=
gangen. In Kanada hingegen ſtiegen die Weizenvox= in dieſer Woche von 10,76 Mill. Buſhels auf 11,23
Mill. Buſhels.
Hier ſtellen ſich die Preiſe bei 100 Kilogramm wie
folgt: Weizen, hieſiger und Wetterauer, —.—,
Norddeut=
ſcher —.—, Kurheſſiſcher —.—, Ruſſiſcher 24.25—24.75,
Kanſas 23.50—24, Rumäniſcher 23.75—24.25, Redwinter
23.50—24, Manitoba 23.50—25, Laplata 23.50—24, Walla=
Walla 25—25.50; Roggen, hieſiger, 20.75—21, Bayeriſcher
(Pfälzer) 20.80—21, Ruſſiſcher 20.50—21, Amerikaniſcher
— Rumäniſcher 20.50—21; Hafer, hieſiger, 21.25—22,
Bayeriſcher 21.50—22, Ruſſiſcher 20.50—22, Amerikaniſcher
17.50—18.75, Rumäniſcher 20.50—22.50; Mais mixed 18
bis 18.25, Ruſſiſcher 18.20—18.30, Donaumais 16.50—17,
Rumäniſcher 18—18.25, Laplata 16.75—17, Weißer Mais
18—18.20, Weizenſchalen 10.75—11, Weizenkleie 10.75—11,
Roggenkleie 13—13.50, Futtermehl 14—15, Biertreber
ge=
trocknet 13.50—13.75; Weizenmehl, hieſiges (Baſis ab
Mannheim) Nr. 0 31.25—31.50, feinere Marken 31.75—32,
Nr. 1 30—30.25, feinere Marken 30.50—30.75, Nr. 2 29 bis
29.25, feinere Marken 29.50—29.75, Nr. 3 27—27.25, fei=
nere Marken 27.50—27.75, Nr. 4 24—24.25, feinere Marken
24.50—24.75; Roggenmehl, hieſiges, Nr. 0 27.75—28, Nr. 1
25.75—26, Nr. 2 22—22.25.
Landwirtſchaftliches.
* Der Saatenſtand im Deutſchen Reich
an=
fangs Juli 1912 weiſt nachſtehende Zahlen auf, wenn
2 gut, 3 mittel bedeutet: Winterweizen 2,3, Sommerweizen
2,2, Spelz 2,0, Winterroggen 2,4, Sommerroggen 2,3, Gerſte
2,1, Hafer 2,5, Kartoffeln 2,6, Klee 3,2, Luzerne 2,5,
Be=
wäſſerungswieſen 2,0, andere Wieſen 2,3.
In den Bemerkungen zum deutſchen
Saatenſtands=
bericht heißt es: Die Witterung im Juni war
allge=
mein recht günſtig für die Weiterentwicklung der
Feld=
früchte. Zwar mangelte es meiſt an Sonnenſchein. Die
Temperaturen blieben zeitweiſe etwas hinter mittel zurück,
dafür gab es faſt überall ausgebige Niederſchläge. Die
zahlreichen Gewitter waren ſtellenweiſe von ſchweren
Hagelſchlägen begleitet. Soweit Weizen infolge
Winter=
ſchäden dünn ſtand, konnte ſich trotz der Niederſchläge die
Beſtockung nicht weſentlich verbeſſern. Beim Roggen ſoll
die Blüte durch den Regen gelitten haben, ſodaß die
Aehren teilweiſe ſchartig geblieben ſind. Immerhin iſt
der Stand der Winterung als recht befriedigend zu
be=
zeichnen. Sommergetreide entwickelte ſich bei feuchtem
Wetter gut weiter bis auf Hafer. Kartoffeln behielten
vielfach ihren lückenhaften Stand. Die Ernte in
Früh=
kartoffeln hat ſtellenweiſe begonnen. Sie befriedigt nicht
überall. Der erſte Schnitt Klee und Luzerne iſt bei dem
ſchwachen lückenhaften Stande der Felder meiſt nicht
be=
friedigend, der zweite Schnitt bietet weſentlich beſſere
Ausſichten. Die Heuernte iſt teils in vollem Gange, teils
ſchon beendet, und brachte im allgemeinen erheblich größere
Erträge als erwartet. Auch die Güte des Futters läßt
meiſt nichts zu wünſchen übrig. Der zweite Schnitt wächſt
gut nach.
Luftfahrt.
sr. Ein neuer Höhenweltrekord wurde von
Hellmuth Hirth während der Leipziger Flugtage
auf=
geſtellt. Hirth, der am Samstag früh von Berlin nach
Leipzig geflogen war, ſtartete nachmittags um den
Höhen=
preis. Es gelang ihm, eine Höhe von zirka 4500 Metern
zu erreichen. Da ſein Barograph aber nur auf 4000 Meter
eingeſtellt war, wurde der Rekord nur mit 4100 Meter
be=
wertet. Er hat damit den früheren Weltrekord von
Gar=
ros, der 3910 Meter betrug, gedrückt und iſt Inhaber des
Höhenweltrekords geworden, da der mit Paſſagier
aus=
geführte Flug des öſterreichiſchen Oberleutnants v. Blaſchke
während der Wiener Flugwoche mit 4260 Meter nicht als
Weltrekord ohne Paſſagier regiſtriert wird.
* Straßburg, 8. Juli. Die geſtern unter dem
Vorſitz des Geheimrats Profeſſor Dr. Hergeſell
zu=
ſammengetretene Delegiertenverſammlung der
Südweſt=
gruppe des Deutſchen Luftfahrerverbandes genehmigte die
von dem Arbeitsausſchuß bei dem letzten deutſchen
Zu=
verlüſſigkeitsflug am Oberrhein bewirkten
Ausgaben und beriet über die Verwendung der
Ueber=
ſchüſſe. Der beſchloſſene Ankauf zweier Flugzeuge vom
Typ derjenigen, die bei dem Oberrheiniſchen Flug geſiegt
haben, wurde zurückgeſtellt bis zu der demnächſt zu
erwartenden Entſcheidung des preußiſchen
Kriegsmini=
ſteriums über die Gewährung einer jährlichen Beihilfe zur
Unterhaltung der Flugzeuge. Außerdem wurde beſchloſſen,
im Kartellgebiet von Metz einen Flugzeugſchuppen
zu errichten. Zunächſt wurden für die Errichtung eines
Schuppens in Saarburg 6000 Mark und dem Konſtanzer
Verein 3000 Mark als Beihilfe zur Errichtung eines
Waſ=
ſerflugzeugſchuppens gewährt. 3000 Mark wurden für
eine Denkſchrift beſtimmt, weitere 2000 Mark für
wiſſen=
ſchaftliche Zwecke.
* Köln, 9. Juli. Das Luftſchiff „Schütte=Lanz”
hat heute früh 3 Uhr 47 Minuten die Rückreiſe nach
Mannheim angetreten.
* Mannheim, 9. Juli. Um 6 Uhr 45 Min. kam
das Luftſchiff „Schütte=Lanz” in prächtiger Fahrt über
der Stadt an und kehrte nach einer Schleifenfahrt nach der
Halle in Rheinau zurück.
* Mourmelon, 9. Juli. Der Aviatiker Bedel,
der infolge dichten Nebels beim Landen ſich mit ſeinem
Eindecker in Telegraphendrähte verwickelte, ſtürzte
ange=
ſichts übender Truppen herab und war ſofort tot.
Schiffs=Zuſammenſtöße.
H.B. Hamburg, 9. Juli. Nach einem Privat=
Telegramm aus Buenos=Aires hat außerhalb der
Ein=
fahrt zum dortigen Nord=Hafen ein Zuſammenſtoß
zwiſchen den Dampfern „Cordoba” und
„Cap Vilano” der Hamburg=Südamerikaniſchen
Dampfſchiffahrt=Geſellſchaft ſtattgefunden. Der Dampfer
Cordoba iſt faſt unmittelbar nach dem Zuſammenſtoß
geſunken. Nach einer ſpäteren Meldung ſcheint das
Schiff jedoch nur in flachem Waſſer zu liegen, da bereits
Vorbereitungen für die Löſchung der Ladung und
He=
bung des Schiffes getroffen worden ſind. Der Dampfer
„Cordoba” hat anſcheinend ſchwere Beſchädigungen
er=
litten. Der Dampfer „Cap Vilano” iſt nur leicht
be=
ſchädigt.
H.B. Kuxhaven 9 Juli. Ein ſchwerer
Zu=
ſammenſtoß ereignete ſich geſtern an der holländiſchen
Küſte. Der engliſche Dampfier „Pertel” ſtieß mit
dem däniſchen Dampfer „Tibe” ſo ſchwer
zuſam=
men, daß er alsbald ſank und die „Tibe” ſchwere
Be=
ſchädigungen erlitt. Der gerade paſſierende, nach der
Elbe beſtimmte Hapag=Dampfer „Elbatana” rettete
Paſſagiere und Beſatzung des „Pertel” und ſchleppte
den Dampfer in einen holländiſchen Hafen.
Grubenunglück.
* London 9. Juli. In dem
Kohlenberg=
werk Cabeby in der Nähe von Commisbrough
er=
eignete ſich eine ſchwere Gruben=Exploſion. Es
handelt ſich vermutlich um eine Schlagwetter=Kataſtrophe.
100 Mann der Belegſchaft dürften den Tod des
Erſtickens bei der Kataſtrophe gefunden haben. Ein
Zu=
fall wollte es, daß das engliſche Königspaar in der
Nach=
barſchaft von Cabeby weilte.
* London, 9. Juli. Bei der Exploſion in den
Steinkohlenbergwerken bei Denaby wurden nach
amt=
lichen Feſtſtellungen 30 Arbeiter getötet, 2 verletzt.
Die Uurnhen in Portugal.
* Liſſabon, 9. Juli. Aus allen Teilen des Landes
werden ſtarke Truppen=Abteilungen nach der
Grenze abkommandiert, um einen Einfall der
Mo=
narchiſten im Keime zu erſticken. Den 5 Liſſaboner
Regimentern wurden bei ihrer Abfahrt ſeitens der
Bevölker=
ung große Ovationen dargebracht. Inzwiſchen legen die
Monarchiſten eine rege Tätigkeit an den Tag. Ste be=
ſchränken ſich nicht allein darauf, Brücken in die Luft zu
ſprengen und die Eiſenbahnwege unpaſſierbar zu machen,
ſondern ſind auch darauf bedacht, die telegraphiſchen
Ver=
bindungen zu vernichten. Doch war es bisher den
portu=
gieſiſchen Behörden möglich, die Schäden rechtzeitig
aus=
zubeſſern. Der republikaniſche ſpaniſche Abgeordnete
Serrano hat ſich erboten, dem Kabinettschef Canalejas
unwiderlegbare Beweiſe zu liefern, daß die porrugieſiſchen
Monarchiſten die Gaſtfreundſchaft, die ſie auf ſpaniſchem
Boden genießen, mißbrauchen. Als er die Grenze
über=
ſchritt, erklärte er weiter, wurde er von den portugieſiſchen
Monarchiſten in Haft genommen, ſpäter aber wieder
frei=
gelaſſen. Bei ſeiner Ankunft in Mirandella wurde ihm von
der Bevölkerung ein warmer Empfang bereitet. In
Liſſa=
bon herrſcht Ruhe.
* Liſſabon, 9. Juli. Die Royaliſten griffen
mit zwei Geſchützen die Stadt Chaves an, wurden aber
durch die Artillerie der Republikaner mit Verluſten
zurück=
geworfen. Die Republikaner hatten keine Verluſte. Die
Dauer des Kampfes betrug zwei Stunden.
* Liſſabon, 9. Juli. Wie verlautet, haben die
Kammern geſtern abend einſtimmig und ohne Diskuſſion
die Regierung ermächtigt, die konſtitutionellen
Garantien in den Orten, wo es notwendig iſt,
auf=
zuheben.
* Paris, 8. Juli. Aus Madrid wird gemeldet,
daß 300 portugieſiſche Monarchiſten bei
Gui=
larez in Portugal eingedrungen ſeien und daß zwei
Abteilungen von je 300 Mann monarchiſtiſcher Verſchwörer
hart an der Grenze auf portugieſiſchem Gebiet lagern und
eine Abteilung portugieſiſcher Kavallerie
zurückge=
ſchlagen hätten. Die ſpaniſche Regierung ſprach dem
Gouverneur von Orenſe wegen der von ihm geübten
mangelhaften Ueberwachung lebhaften Tadel aus.
Der italieniſch=türkiſche Krieg.
* Rom 9. Juli. Haute morgen traf folgende
De=
peſche des Generals Camerana ein: Meſurata
ſt in unſerer Gewalt. Heute um 3 Uhr 30 Minuten
nach=
mittags, genau einen Monat nach unſerem Kriege bei
Zanzur, iſt unter freudigen Rufen: Es lebe Italien!
die italieniſche Flagge auf der Kasbah von Meſurata
gehißt worden. Um 4 Uhr morgens gingen alle
verfüg=
baren Truppen zum Angriff über, während Kriegsſchiffe
die Küſte vom Kap Zuruk bis Zeira überwachten. Der
Kampf begann ſofort ſehr lebhaft. Die geſamte
verfüg=
bare Artillerſie trat bald in Tätigkeit und beſchoß ſehr
wirkſam die feindlichen Schanzen. Der Feind, der in
ſtark befeſtigter Stellung am Oſtrande der Oaſe von
Me=
ſurata war, leiſtete erbitterten Widerſtand, aber weder
ſein heftiges Feuer noch ſein Widerſtand konnten den
ſtürmiſchen Angriff unſerer tapferen Truppen aufhalten.
Der Kampf nahm alsbald den Umfang einer großen
Schlacht an. Der rechte italieniſche Flügel fand ſtärkeren
Widerſtald, warf ſich aber verſtärkt durch ein Bataillon
der Reſerve mit unwiderſtehlicher Wucht auf den Feind,
durchbrach ſeine Flanke und griff ihn von rückwärts mit
dem Bajonett an. Um 10 Uhr befand ſich der Feind
ier inn voller Flucht gegen den rechten Flügel des
Fein=
des, der das hindernisreiche Terrain ausnützte und
immer wieder hartnäckigen Widerſtand leiſtete. Erſt
nach Einnahme des Dorfes Zuruk, das durch wiederholte
heftige Bajonettangriffe genommen wurde, konnte der
Vormarſch der Italiener, wenn auch unter
Schwierig=
keiten, bis nach Meſurata fortgeſetzt werden. Als die
Italiener in Meſurata ankamen, ſetzte der Feind ſeine
planloſe Flucht ins Innere des Landes fort. Die
Tür=
ken ließen ihre Toten auf dem Kampfplatz zurück. Ihre
Verluſte ſind noch nicht feſtgeſtellt, überſteigen aber viele
Hundert. Die Italiener hatten 9 Tote und 121
Ver=
vundete.
Literariſches.
Jürgen Jürgenſen: Kongogeſchichten. Mit
einer Einleitung von Dr. K. v. d. Schalk. („Hausbücherei”
Band 40) Verlag der Deutſchen Dichter=Gedächtnis=Stiftung
in Hamburg=Großborſtel. 131 Seiten. Preis gebunden
1 Mark. Spannendes, nervenaufpeitſchendes Leben iſt die
Loſung dieſes Buches. Der Verfaſſer iſt ein däniſcher
Dichter, der mit äußerſt empfindlicher Seele auf
Ent=
deckungen ausgeht in fremde Weltteile, um dort neuartige
Reize und Erregungen der Phantaſie zu finden. Mancher,
der neue Reize und Erregungen der Phantaſie ſucht. mag
in Jürgenſens Schlaglichtern, die in glühenden Farben
ſchillern, eigenartige Genüſſe finden.
— Wegweiſer für Beamte. Ratgeber in
beamten=
rechtlichen Fragen ſowie auf wichtigen Gebieten des
öffent=
lichen und bürgerlichen Rechts. Herausgegeben vom
Vor=
ſtande des Verbandes Deutſcher Beamtenvereine.
Frank=
furt a. O., Verlag von Trowitzſch & Sohn. Preis 1,50 Mark.
Der vom Vorſtand des Verbandes Deutſcher
Beamten=
vereine herausgegebene „Wegweiſer für Beamte” enthält
die für jeden Beamten wichtigſten Beſtimmungen in
knapper und allgemein verſtändlicher Form. Er
ermög=
licht alſo jedem, ſich ſchnell und leicht über die wichtigſten
Beſtimmungen auf dem Gebiete der Reichs= und
Staats=
verfaſſung, des Beamtenrechts, ſowie wichtiger Teile des
bürgerlichen Rechts Auskunft zu verſchaffen und wird
da=
durch zu einem unentbehrlichen Nachſchlagebuch für jeden
Beamten.
— Clauſen, Ernſt, Lulus Glück. (Zu alt —
Peter Bogners Ehrentag). Drei Novellen. Leipzig,
Ver=
lag von Fr. Wilh. Grunow. Geheftet 3 Mk. — gebunden
4 Mk. — Der ſo ſchnell beliebt gewordene Autor bietet uns
hier drei Perlen feinſter Erzählungskunſt. Clauſen
ver=
ſteht es, den Ernſt des Lebens zu einem heiteren Kunſtwerk
zu geſtalten. Wie Sonnenſchein liegt es über ſeinen
No=
vellen. Es iſt kein leichtes flüchtiges Lachen, das ſein feiner
Humor erweckt, kein Lachen, das verweht, ſondern ſeine
Erzählungen hinterlaſſen ein warmes herzliches
Fröhlich=
ſein, ein Behagen für lange Zeit.
Die neueſte Nummer der „Wiener Mode‟
iſt wieder einmal eines jener Hefte, mit denen ſie
uner=
reicht daſteht; vom Umſchlagbild bis zur letzten Seite
anmutig und feſch, elegant und praktiſch, bietet es jeden
Geſchmack und jeden Bedarf in reichſter Fülle. Das
überaus gelungene Heft enthält auch die zweite Nummer
des „Modeblatt für ältere und ſtärkere Damen”, das
durch ſeine originellen und zweckmäßigen Darbietungen
ebenſo großen Beifall wie die erſte Ausgabe finden wird.
Aus dem Unterhaltungsteil verdient der reich illuſtrierte
Aufſatz von Dr. Bach, „Die Meiſter der Muſik in Wien
Zur Wiener Muſik=Feſtwoche” beſonders
hervorge=
hoben zu werden. Wer Wiener Muſik liebt — und wer
liebte ſie nicht? — wird dieſe reizvolle Darſtellung der
klaſſiſchen Periode mit ſtärkſtem Intereſſe leſen.
Darmſtadt, 10. Juli.
* Zum Automobil=Unfall auf der Eberſtädter
Chauſſee. Der Metzger Hermann Pauly erſucht uns,
inſere Notiz dahin richtigzuſtellen, daß er nicht in den
Wald geflohen ſei, ſondern er lief ſofort, nachdem er Frau
Dr. Fiedler aus dem Wagen geholfen hatte, zur nächſten
nfallmeldeſtelle und von da zum 5. Polizeirevier, weil
uf der Unfallmeldeſtelle das Telephon defekt war.
Vom 5. Polizeirevier wird uns mitgeteilt, daß dort
er Polizeidiener Koch den Unfall
gemel=
det hat; Pauly iſt nicht dort geweſen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Bureau.)
* Berlin, 9. Juli. Der Kaiſer iſt heute nachmittag
2½ Uhr in Begleitung des Generalarztes von Ilberg,
des Flügeladjutanten Oberſten v. Kleiſt und des Majors
v. Dommes auf dem Bahnhof Pankow=Heinersdorf
einge=
troffen und im Sonderzuge nach Swinemünde
ab=
gereiſt.
* Trier, 9. Juli. In einer Sandgrube bei Ober=Billig
wurde ein Mammutzahn bloßgelegt. Seine
Länge beträgt 2,70 Meter, ſein Gewicht 110 Pfund. Sein
größter Umfang mißt 60 Zentimeter.
* Paris, 9. Juli. Im Miniſterrat unterzeichnete Präs
ſident Falliéres den Geſetzentwurf, durch welchen die
An=
leihe der Stadt Paris von 200 Millionen Francs
für den Bau billiger Wohnungen bewilligt wird.
Marine=
miniſter Delcaſſé teilte mit, daß der höhere Marinerat
dem Geſetzentwurf über den Bau von Panzerſchiffen im
Jahre 1913 zuſtimmte. Zwei Panzerſchiffe ſollen am 1.
Mai, die beiden anderen Ende des Jahres begonnen
werden.
* Le Havre, 9. Juli. Die Dockarbeiter haben
be=
ſchloſſen die Arbeit morgen wieder
aufzu=
nehmen, aber die eingeſchriebenen Seeleute pekuniär zu
unterſtützen, bis ſie Genugtuung erhalten.
* Petersburg, 9. Juli. Der Reichskanzler v.
Bethmann=Hollweg erledigte heute vormittag
ver=
ſchiedene Arbeiten. Er fuhr dann zur Beſichtigung des
Neubaues der deutſchen Botſchaft und einiger Kirchen und
frühſtückte auf der deutſchen Votſchaft. Für den
Nach=
mittag iſt eine Fahrt nach Peterhof und die Beſichtigung
der Schlöſſer und Parkanlagen vorgeſehen. Am Abend
findet bei dem Miniſterpräſidenten ein Diner zu 30 Gedecken
in dem Sommerpalais auf der Jelagin=Inſel ſtatt. Zu
dem Diner ſind die anweſenden Miniſter, die Mitglieder
der deutſchen Botſchaft und der bayeriſche Geſandte
ge=
laden.
* Konſtantinopel, 9. Juli. In der geſtrigen Sitzung
der Kammer ſchilderte der Miniſter des Innern bei
Be=
antwortung einer Anfrage betreffend die Lage in
Al=
anien die Vorfälle und Kämpfe bei Ibek, Djakowa
und Bolatin. Der Miniſter betonte, daß die beiderſeitigen
Verluſte keineswegs groß ſeien. Im Ganzen ſei der
Ver=
luſt nicht größer als 200 Mann. Gegenwärtig ſei die
Ord=
nung wieder hergeſtellt. Die militäriſchen Maßnahmen,
ie noch fortgeſetzt würden, ſeien vorbeugender Natur. Die
Regierung führe die beſchloſſenen Reformen durch und
brüfe die vorgeſchlagenen Maßnahmen wie die
Beteilig=
ung der Gemeinden an dem Bau der Schulen, Straßen,
Moſcheen, Kaſernen, Krankenhäuſern, Stationen für
Funkentelegraphie uſw. Dieſe Maßnahmen würden im
Rahmen des Budgets durchgeführt werden. Einige von
den Aufſtändiſchen geſtellte Forderungen ſeien
unerfüll=
ar, insbeſondere die regionale Dienſtpflicht; dadurch
vürde die Einheit des ottomaniſchen Reiches beeinträchtigt.
Der wahre Zweck der Bewegung ſei jedoch ein anderer.
Einige Führer der Albaner erklärten, ſie würden, wenn die
Partei Ismail Kemals bei den Wahlen durchfalle, in ganz
Albanien den Aufſtand entfachen und die Regierung
türzen. Der Miniſter verlas ein Memorandum, daß
meh=
rere der aufſtändiſchen Albaner dem Kaimakan von
Dja=
owa überreicht haben und in welchem heftige Angriffe
egen die Jungtürken enthalten ſind, in denen erklärt wird,
ie Albaner hätten ſich erhoben, um die Ottomanen zu
retten. Er drückte die Hoffnung aus, daß in wenigen
Tagen die Ruhe vollſtändig wieder hergeſtellt ſein werde.
Die Kammer nahm ſchließlich die Erklärungen des
Mi=
iſters als hinreichend zur Kenntnis.
* New=York, 9. Juli. Infolge der großen Hitze
ſind hier 6, in Philadelphia 14, in Boſton 3 und in
Pitts=
urg 5 Perſonen geſtorben.
— Berlin, 9. Juli. Zwiſchen Weſtend und Halenſee
wurde ein von dem Geigenkünſtler Bergowiſch aus
Friedenau in einem Abteil zweiter Klaſſe der Staatsbahn
ſtehen gelaſſener viereckiger Lederkoffer
geſtoh=
len. In dem Koffer befand ſich eine wertvolle
Stradi=
vari=Geige im Werte von etwa 60000 Mark und eine
koſt=
bare Krawattennadel.
H. B. München, 9. Juli. Infolge der alten Unſitte des
Nachgießens von Spiritus auf glühende Kohlen hat ſich
heute in der Corneliusſtraße 18 ein ſchweres
Brand=
unglück ereignet. Die 30 Jahre alte Frau des Metzgers
Ludwig Judenmann goß aus einer Kanne Spiritus auf
glühende Kohlen. Dabei explodierte die
Spiri=
tus=Kanne und der brennende Spiritus ergoß ſich auf
den Boden, wo ſich die zwei Kinder der Familie im Alter
von 1¼ und 3 Jahren befanden. Die beiden Kinder
er=
itten ebenſo wie ihre Mutter entſetzliche Brandwunden.
Das jüngere Kind iſt bereits geſtorben, das Ableben der
Nutter wird ſtündlich erwartet. Das zweite Kind
be=
findet ſich ebenfalls in großer Lebensgefahr.
— Binz auf Rügen, 9. Juli. Geſtern abend
ken=
terte in der Nähe von Binz ein Segelboot. Von
den 3 Inſaſſen ertranken die Berliner Maler Alfred
Stiller und Nikolaus Kordulla.
— Norderney, 9. Juli. Fürſt und Fürſtin von
Bülow ſind, von einer großen Menge begrüßt, heute
zu einem längeren Aufenthalt hier eingetroffen.
Mütter, gebt Euren Kindern natürliche
Fruchtflammeris, ſolange es reichlich friſches
Obſt gibt. Der Saft von friſchen gekochten
Früchten, Rhabarber, Kirſchen, Stachelbeeren,
Himbeeren, Blaubeeren ꝛc. gekocht mit
Mondamin
gibt einen köſtlichen Flammeri, der alle guten
Eigenſchaften des friſchen Obſtes beſitzt.
Verlangen Sie gratis und franko vom Mondamin=
Kontor, Berlin C 2, das B=Büchlein! Es enthält
aus=
führliche Rezepte über alle Arten Frucht=Flammeris.
Verſuchen Sie auch das Rezept Nr. 14 für Apfelſinen=
(VI14870
Mondamin=Auflauf im B=Büchlein.
Ich warne Jie, vereiſen Die nicht,
ohne wenigſtens eine Schachtel der ächten Sodener
Mineral=Paſtillen von Fay in der Handtaſche zu
haben. Die Reiſe bringt immer gewiſſe Gefahren:
heiße und trockene Luft, Staub, Zug ꝛc. Alle
dieſe Gefahren wirken zuerſt auf die
Rachen=
ſchleimhäute und hier muß ein bequem
anzu=
wendendes Mittel zur Hand ſein, das dieſen
Gefahren ſofort begegnen kann. Solch ein Mittel
ſind anerkannter Maßen Fays ächte Sodener
Mineral=Paſtillen, die man für 85 Pfg. in allen
Apotheken, Drogerien ꝛc. kaufen kann. (14994M
Die Ratsherrnbrüderſchaft
erlaubt ſich hiermit auf die Anſchaffung ihres neuen
Leichenwagens aufmerkſam zu machen. Der Wagen
bietet in ſeiner ernſten und würdigen Erſcheinung
Gewähr für eine pietätvolle Beſtattung.
(14411a
Beſondere Beſtellungen hierzu nehmen entgegen:
Wagenverwalter Lorenz, Woogsplatz 5, Tel. Nr. 211.
Wagenführer Ernſt Büchler, Nieder=Ramſtädterſtr. 56,
Tel. Nr. 1073.
Tageskalender.
Hauptverſammlung der Steinkohlenbezugs=
Geſellſchaft „Friede” um 8½ Uhr im Reſtaurant
„Kaiſerſaal”.
Konzerte: Ludwigshöhe um 4 und 8 Uhr.
Heſſiſcher Hof um 8 Uhr. — Schuls Felſenkeller um
8 Uhr. — „Perkeo” um 8 Uhr.
Vorſtellungen im Reſidenztheater von 4—11 Uhr.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden meines innigſtgeliebten Gatten
und Vaters, unſeres lieben Bruders u. Schwagers
Herrn Philiop Köhler
ſagen wir Allen den aufrichtigſten Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Darmſtadt, 9. Juli 1912.
(15059
Todes=Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Geſtern abend 6¼ Uhr verſchied plötzlich
infolge einer Herzlähmung meine
innigſtge=
liebte Mutter
(15056
Frau
Justine Valentin Wwe.
geb. Hegendörfer
im Alter von 66 Jahren.
Darmſtadt, den 9. Juli 1912.
Friedrich Weigold
Großh. Hofgarteninſpektor
und Familie.
Kondolenzbeſuche dankend verbeten.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 11. Juli,
vormittags 11 Uhr, vom Sterbehaus
Beſſunger=
ſtraße 44 aus, auf dem Darmſtädter Friedhof
ſtatt. Die Einſegnung ½ Stunde vorher.
Todes=Anzeige.
Am 8. ds. Mts. entſchlief nach kurzem,
ſchwerem Leiden unſer liebes, gutes Kind,
Enkelchen und Nichtchen
(15060
Karolachen.
Elisabet Pletsch, geb. Wilch,
Wilh. Pletsch,
Familie Wilch.
Großh. Hofbibliothek, geöffnet Montag bis Freitag
von 9—1 Uhr und nachmittags von 3—5 Uhr, Samstag
von 9—1 Uhr.
Dankſagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme,
ſowie für die zahlreichen Blumenſpenden bei dem
Hinſcheiden unſerer innigſtgeliebten
(15030
Frau
Marie Geiger Wwe.
geb. Weinberger
ſagen innigſten Dank
Familie Heinrich Geiger.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
In Deutſchland gingen geſtern verſchiedentlich
Ge=
witterregen nieder. Bei weiter ſteigendem Barometer
haben wir wohl noch wolkiges aber trockenes Wetter.
Die Temperaturen liegen im Nordoſten bei 20% im
Südweſten bei 14 bis 17%. Im Nordweſten liegt eine
leichte Depreſſion, die uns leicht beeinfluſſen dürfte.
Ausſichten für Mittwoch, den 10. Juli 1912:
Wolkig, meiſt trocken bis auf leichie Gewitterregen,
mäßig warm.
Verſeigerungslatender.
Donnerstag, 11. Juli.
Mobiliar= uſw. Verſteigerung um 10 Uhr und
4 Uhr in der „Ludwigshalle‟.
Großh. Porzellanſammlung im Prinz=George=
Palais SSchloßgartenplatz). Geöffnet Dienstags und
Freitags von 3—4 Uhr, Sonntags von 11—1 Uhr.
Eintritt 50 Pfe
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldaeſtel; für den übrigen
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Max Streeſe;
für den Inſeratenteil, Inſeratbeilagen und Mitteilungen
aus dem Geſchäftsleben: Hans Heitz, ſämtlich in Darmſtadt.
— Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nicht
zurückgeſandt.
Deutschs Vercnlsbank Fillaie Barmstaut
Rheinstrasse 24 (Ecke Saalbaustrasse).
Fernsprecher 64 u. 2594.
Für die Re
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auf alle grösseren Plätze des In- und Auslandes und halten
an unserer Kasse stets Vorrat der gangbarsten
ausländischen Geldsorten.
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übernehmen wir die Aufbewahrung von Wertsachen aller
Art, Dokumenten, verschlossenen Paketen und Kisten und
ver-
mieten in derselben
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Schrankfächer (Safes)
für längere oder kürzere Zeit zu mässigen Sätzen.
Kurſe vom 9. Juli 1912.
Mitgeteilt von Hermann Reichenbach.
InProz.
Zf.
Staatspapiere.
4 Dtſche. Reichsſchatzanw. 100,10
3½ Deutſche Reichsanl. . 89,90
do.
80,10
3
4 Preuß. Schatzanweiſg. 100,00
3½ do. Conſols . . . 89,90
80,10
3 do. do.
4 Bad. Staatsanleihe . . 100,10
93,60
do.
3½
85,50
do.
3
4 Bayr. Eiſenbahnanleihe 100,10
88,30
do.
3½
do.
4 Hamburger Staatsanl. 100,30
4 Heſſ. Staatsanleihe 99,79
4 do. do. (unk. 1918) 100,75
88,30
do.
3½
77,80
do.
80,20
3 Sächſiſche Rente .
4 Württemberger v. 1907 100,40
do. v. 1875 95,20
5 Bulgaren=Tabak=Anl.
1¾/ Griechen v. 1887 . . 54,50
3¾ Italiener Rente
4½ Oeſterr. Silberrente 91,70
4 do. Goldrente . . . 96,40
4 do. einheitl. Rente . 88,60
3 Portug. unif. Serie I 63,80
3 do. unif. Ser. III 66,40
3 do. Spezial . . . . 9,80
5 Rumänier v. 1903 . . 101,20
4 do. v. 1890 . . 96,10
4 do. v. 1905 . . 91,60
. 90,30
4 Ruſſen v. 1880
. 90,80
4 do. v. 1902 .
100,50
4½ do. v. 1905 .
3½ Schweden .
4 Serbier amort. v. 1895 85,10
4 Türk. Admin. v. 1903 82,30
4 Türk. unifiz. v. 1903 88,80
4 Ungar. Goldrente . . . 91,10
4 do. Staatsrente . . . 88,90
In Proz.
Zf.
..101,00
5 Argentinier
87,40
do.
4½ Chile Gold=Anleihe . 97,00
5 Chineſ. Staatsanleihe . 100,00
do.
4½
4½ Japaner . . . .
94,60
5 Innere Mexikaner . . . 95,20
3
do.
4 Gold=Mexikanerv. 1904 88,40
5 Gold=Mexikaner . . . . 100,20
3 Buenos Aires Provinz 71,10
Aktien inländiſcher
Transportanſtalten.
9 Hamb.=Amerika=Paket=
.144,70
ſahrt .
5 Nordd. Lloyd . . . . . 121,80
6 Südd. Eiſenb.=Geſ. . . 124,25
Aktien ausländiſcher
Transportanſtalten.
5 Anatol. Eiſenb. 60 %
Einz. Mk. 408 . .
8 Baltimore und Ohio . 106½
6½ Schantungbahn . . . 132,10
6½ Luxemb. Prince Henri
0 Oeſt. Südbahn (Lomb.) 18,50
6 Pennſylvania R. R. . 121,40
Letzte Induſtrie=
Diold. Aktien.
4 Brauerei Werger
25 Bad. Anilin= u. Soda=
. . . 520,00
Fabrik .
14 Chem. Fabrik Gries=
.274,00
heim
30 Farbwerke Höchſt . . 649,00
20 Verein chem. Fabriken
Mannheim . . . . 350,00
10 Cement Heidelberg . . 149,50
30 Chem. Werke Albert 464,25
12½ Holzverkohlung Kon=
. . . . .314,00
ſtanz
. . . . 127,30
4 Lahmeyer .
iete
Inpro,
Btoid.
7½ Schuchert, Nürnberg 161,00
12 Siemens & Halske . 240,25
5 Bergmann Electr. . . 141,50
10 Deutſch. Ueberſee Electr. 168,40
0 Gummi Peter . . . . 126,50
0 Kunſtſeide Frankfurt 131,00
30 Adler=Fahrradwerke
Kleyer . . . . . . 548,00
10 Maſchinenf. Badenia
6 Wittener Stahlröhren 197,00
8 Steana Romana Petr. 143,70
15 Zellſtoff Waldhof . . 231,90
12½ Bab. Zuker=
Wag=
häuſel.
.. . 231,90
10 Neue Boden=A. A.=Geſ. 119,00
3 Südd. Immobilien . 69,00
Bergwerks=Aktien.
12 Aumetz=Friede . . . . 186,50
12½ Bochumer Bergb. u.
Gußſt. . . . . . . 228,50
11 Deutſch=Luxemburg.=
Bergb. . . . . . . 175,90
10 Gelſenkirchener . . . . 188,10
8 Harpener . . . . . . . 188,90
15 Phönix Bergb. und
Hüttenbetrieb. . . 259,50
0 Oberſchl. Eiſen=Ind.=
Garo.
. 81,00
4 Laurahütte . . . . . . 172,50
10 Kaliwerke Aſchersleben
Weſteregeln 192,00
7½ South Weſt Africa 146,40
Prioritäts=
Obligationen.
3½ Südd. Eiſenb.=Geſ. 87,80
4½ Nordd. Lloyd=Obl. 99,70
4 Eliſabethbahn, freie . . 94,90
4 Franz=Jofefs=Bahn . . 90,70
3 Prag=Durer . . . . . . 75,60
5 Oeſterr. Staatsbahn
4 Oeſterr. Staatsbahn . 94,00
do.
78,60
5 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 99,90
4 Oeſterr. Südb. (Lomb.) 77,50
53,30
bo.
20
76,90
3 Raab=Oedenburg
4 Kronprinz Rudolfbahn 90,10
. 88,70
4 Ruſſ. Südweſt. .
4½ Moskau=Kaſan . . . 96,50
bo.
4 Wladichawchas
89,00
4 Rjäſan Koslow . .
3 Portugieſ. Eiſenb.
73,50
do.
4½
2¼/0 Livorneſer . . . . . 69,00
3 Salonique=Monaſtir . 63,60
4 Bagdadbahn . . . . . . 83,80
4½ Anatoliſche Eiſenb. . 96,80
71,50
4 Miſſouri=Pacific..
4 Northern=Pacific . . . 100,20
4 Southern=Pacific
95,20
5 St. Louis und San
Francisco . . . . . 87,40
5 Tehuantepec . .
98,70
Bank=Aktien.
10 Bank für elektriſche
Untern. Zürich . 149,10
7 Bergiſch=Märkiſche
.150,20
Bahn :
9½ Berlin. Handelsgeſ. . 167,50
6½ Darmſtädter Bank . 122,00
12½ Deutſche Bank . . . 254,40
6 Deutſche Vereinsbank . 123,80
6 Deutſche Effekt.= und
W.=Bank . . . . . 117,20
10 Diskonto=Kommandit 186,20
8½ Dresdener Bank . 153,60
9½ Frankf. Hypoth.=B. 216,00
6½ Mitteld. Kreditbank 118,60
7 Nationalb. für Deutſchl. 123,40
7 Pfälziſche Bank . . . . 129,00
5.86 Reichsbank . . . . . 135,00
7 Rhein. Kreditbank . . . 135,00
7½ A. Schaaffhauſen.
Bankverein . . . . 124,50
7½ Wiener Bankverein . 135,50
4 Frankf. Hypoth.=Bank
S. 16 u. 17 . . . 98,30
Bt. Pfandbriefe. InProz.
3½ Frankf. Hypoth.=Bank
S. 19 . . . . . . . 89,10
4 Frankf. Hyp.=Kreditv.
S. 15—19, 21—26 97,50
4 Hamb. Hypoth.=Bank . 99,00
88,00
do.
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank 100,20
do.
89,20
4 Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 12, 13, 16 .
. 99,80
S. 14, 15, 17, 24/26
18—23 .
. 99,90
5½ Heſſ. Land.=Hyp.=Bank
S. 1 u. 2, 6—8 . . . 89,20
S. 3—5 . .
89,00
S. 9—11
89,10
4 Meininger Hyp.=Bank 99,20
do.
8½
88,30
4 Rhein. Hypothek.=Bank
(unk. 1917) . . 97,80
8½ do. (unk. 1914) . . 88,00
4 Südd. Bd. Kr.=Bk.=Pf. 99,90
do.
3½
89,40
Städte=
Obligationen.
4 Darmſtadt . . . . . . 99,00
8½ do.
89,15
4 Frankfurt . .
. * 100,00
8½ do.
95,50
4 Gießen .
95,90
8½ do.
91,00
4 Heidelberg
99,20
3½ do.
88,20
4 Karlsruhe
3½ do.
89,00
4 Magdeburg.
99,10
8½ do.
4 Mainz
. . .. 99,50
3½ do.
4 Mannheim .
99,00
3½, bo.
4 München .
100,00
3½ Nauheim
4 Nürnberg .
. . . 100,00
3½, do.
4 Offenbach .
ſe
InPro,
3½ Offenbach .
89,30
4 Wiesbaden.
.7 9950
3½ do.
89,50
4 Worms .
3½ do.
4 Liſſaboner v. 1888 .
Verzinsliche
Anlehensloſe.
4 Badiſche . . . Tlr. 100 174,50
3½ Cöln=Mindner , 100 134,40
3 Holl. Komm. . fl. 100
3 Madrider . . Fs. 100 74,50
4 Meininger Pr.=
Pfand=
brieſe . .
. . . 135,60
4 Oeſterr. 1860er Loſe . 172,00
3 Oldenburger . . . . . . 125,00
2½ Raab=Grazer fl. 150
Unverzinsliche
Anlehensloſe.
Augeburger.
ſl. 7 35,70
Braunſchweiger Tlr. 20 197,00
F8. 15
Freiburger
Mailänder
Fs. 45
do.
. Fs. 10 32,00
Meininger .
fl. 7 35,50
Oeſterreicher v. 1864ft. 100
do. v. 1858 fl. 100 457,20
Ungar. Staats . . fl. 100 366,00
Venediger . . . . Fs. 30 46,90
Türkiſche . . . . Fs. 400 171,00
Gold, Silber und
Banknoten.
Engl. Sovereigns . . . . 20,42
20 Franks=Stücke .
. 16,29
Amerikaniſche Noten . . . 4,18
Engliſche Noten . . . . . 20,46
Franzöſiſche Noten. . . . 81,20
Hollindiſche Noten.
169,60
Italieniſche Noten .
80,25
Oeſterr.=Ungariſche Noten 84,95
Ruſſiſche Noten . . . .
Schweizer Noten . . . . . 81,05
Reichsbank=Diskonto. . .
Reichsbank=Lombard Zsf. 5½
Ich bin verreist
Dremeu. Eicher
Spezialarzt für Cchirurgie.
(K15000)
Rheinstrasse 15
bis 22. Juli verreist.
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Weisbrod& Witwitzky, Spez. I.
Haut-u. Geschlechtsleiden
Harnröhrenerkrankungen,
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des Großh. Heſſ. Art.=Regts. Nr. 61.
1. Gruß in die Ferne” Marſch
von A. Döring. 2. Einleitung und
Chor zum 3. Akt aus „Lohengrin”
von Rich. Wagner. 3. „Lola‟,
italieniſche Serenade von C.
Friede=
mann. 4. „Hofballtänze” Walzer
von J. Lanner. 5. „O Maienzeit,
o Liebestraum”, Lied v. H. Brandt.
6. „Deutſchmeiſter=
Regiments=
marſch” von Jurack.
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„Bosnia” von Boſton und
Balti=
more kommend, 7. Juli 9 Uhr
abends in Hamburg. — Dampfer
„Cleveland” nach New=York,
7. Juli 10 Uhr 15 Minuten abends
von Cherbourg. — Dampfer „
Kai=
ſerin Auguſte Viktoria” vom New=
York kommend, 7. Juli 9 Uhr
30 Minuten morgens in Hamburg
—Dampfer „Pennſylvania‟, 6. Juli
12 Uhr mittags von New=York über
Boulogne nach Hamburg. —
Dampfer „Prinz Oskar”, 5. Juli
11 Uhr 30 Minuten morgens in
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Bekanntmachung.
Da in letzter Zeit wiederholt über Beläſtigungen des
Publi=
kums durch Ball= und andere Spiele auf der Straße Beſchwerde
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nach Art. 292 des Polizeiſtrafgeſetzbuches und § 366,7 des
Reichsſtrafgeſetzbuches derjenige mit Geldſtrafe bis zu 60 Mk.
oder mit Haft bis zu 14 Tagen beſtraft wird, der auf Straßen
oder öffentlichen Plätzen mit Steinen oder anderen Gegenſtänden
wirft, wodurch Menſchen beſchädigt oder verunreinigt werden
können. Unter dieſen Tatbeſtand fallen insbeſondere auch Spiele
mit Hartgummibällen.
Iſt die mit Strafe bedrohte Handlung von Kindern begangen
worden, ſo werden nach Art. 44 des Polizeiſtrafgeſetzbuches die
Eltern oder andere aufſichtspflichtige Perſonen, die es an der
er=
forderlichen Aufſicht haben fehlen laſſen, beim erſten Fall
poli=
zeilich verwarnt, im Wiederholungsfalle mit Geldſtrafe bis zu einem
Drittel der auf die Uebertretung ſelbſt angedrohten Strafe belegt.
Bei eintretenden Körperverletzungen können außerdem nach
§§ 823 ff., 832 des Bürgerlichen Geſetzbuches für den Täter und
auf=
ſichtspflichtige dritte Perſonen (Eltern uſw.) weitgehende
zivilrecht=
liche Schadenerſatzverpflichtungen entſtehen.
Darmſtadt, den 8. Juli 1912.
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8)
Suſanne ſah dem alten Herrn ſinnend nach. War er
immer ſo gut geweſen und hatte ſie ihn all die Jahre nur
verkannt? Hatte Großmamas Härte ihn gehindert, ſich ſo
weich zu geben?
Dieſe Gedanken ließen ſie nicht los und nahmen ihr
die Ruhe zum Schlaf, trotzdem ſie große Müdigkeit
ver=
ſpürte, war ſie doch ſchon ſeit fünf Uhr auf. Wenig
er=
friſcht erhob ſie ſich und klingelte der Jungfer.
Mein ſchwarzes Kleid, Jette. Haben Sie alles andere
für das Begräbnis bereit gelegt, mir bleibt nach dem
Mittageſſen nur kurze Zeit.
Es iſt alles bereit, gnädiges Fräulein. Dörthe ſteht
draußen und wünſcht, gnädiges Fräulein zu ſprechen.
Sie ſoll eintreten. Es iſt gut, Jette, Sie können
gehen.
Nun, Dörthe, was ſoll’s? rief Suſanne der rundlichen
Frau entgegen, deren Hände einen ſchönen Kranz trugen.
Nichts für ungut, Fräulein Suſanne, aber ich hab
nur ſo gedacht, Sie ſollten nicht mit leeren Händen hinter
den Toten hergehen, da habe ich den Kranz ſelbſt
gewun=
den. Die Maiglöckchen waren die Lieblingsblumen von
Frau Voß, und ſie ſtehen zu ganzen Haufen im Wald.
Wie Sie an alles denken, Dörthe, gerade wie in meiner
Kindheit. Legen Sie ihn hierher, ſo, und haben Sie
vie=
len Dank.
Dann will ich nicht länger ſtören, Fräulein Suſanne.
Es wird eine große Beerdigung. Alle Gutsleute ſind
da=
bei und noch mancher aus dem Kirchdorf, auch von Voſ=
ſien Berwandiſchſtſind bier ngeiſt glonnte, ſ
den=
ken wohl an die Erbſchaft. Es iſt doch traurig, wenn kein
Kind der Erbe iſt. Da geht nun das ſauer Erſparte in
alle Winde, denn ſparſam waren ſie, die alten Voſſens,
alles was recht iſt. Das Ihrige iſt nicht weniger
gewor=
den, die Erben werden Augen machen. Leinen und
Bet=
ten und die guten Möbel! — Ach, du mein Gott, da ſchlägt
es ſchon vom Turm, Sie müſſen zum Eſſen.
Ebenſo flink wie ſie gekommen war, lief die treue Alte
davon. Suſanne trat noch einmal zu dem Kranz und
beugte ſich über die duftenden Blüten, als es an ihre
Tür klopfte.
Herein!
Erſtaunt blickte ſie auf, als ſie in dem Eintretenden
Johann erkannte, deſſen Hand einen Kranz aus Flieder
hielt. Sie ging ihm raſch entgegen, damit er den anderen
nicht ſah.
Nun, Johann, ſoll ich den ſchönen Kranz haben?
Ich dachte, gnädiges Fräulein legten vielleicht gern
ein paar Blumen auf das Grab von Inſpektor Voß, er
liebte ſeine Fliederbäume über alles, ſie ſtehen gerade in
voller Blüte, und da ließ ich von einem Gärtnerjungen
einen Kranz binden und möchte ganz ergebenſt darum
bit=
ten, wenn es nicht zu unbeſcheiden von mir iſt, daß
gnä=
diges Fräulein ihn hinter den Särgen hertrügen. Für
den anderen Schmuck hat ja der gnädige Herr überreichlich
geſorgt. Da fehlt nichts.
Gern, Johann, geben Sie ihn nur her. Vielen Dank,
daß Sie an mich gedacht haben, Großvater hat es ſicher
vergeſſen.
Der Diener war gegangen, Suſanne ſtand da und
ſah ſinnend auf die beiden Kränze. Dörthe und Johann,
ihre Getreuen, ſie waren beide in derſelben Abſicht zu ihr
glennde Berint iegen ſeſeichen Den denant das fie
nicht mit leeren Händen den Toten das Geleit gab?
Sonderbar!
Warum biſt Du ſo ſtill? fragte Friedrich Wilhelm
ſeine Braut während der Mahlzeit.
Ich kenne ſie nicht anders, Friedrich Wilhelm,
ant=
wortete der Großvater für ſie. Als Deine Frau wird ſie
ſich ſchon ändern, denn Du biſt von anderer Art.
Suſanne blickte in das lebenſprühende Geſicht ihres
Verlobten, deſſen Friſche und Tatkraft ſie ſo liebte,
viel=
leicht weil er ſo verſchieden von ihr war. Leichteres Blut
floß in ſeinen Adern, ſie nahm alles ſo ſchwer und ernſt.
Ob ſich das ſpäter wohl verlieren würde?
Wenn das Sterbegeläut verhallt iſt, Großvater, wird
es anders werden. Dieſer Tag gehört noch den Toten,
Du haſt in Voß einen treuen Beamten verloren.
Ja.
Aber hat er Dir nicht beſonders nahe geſtanden Onkel?
fragte Friedrich Wilhelm.
Ich wußte, was ich an ihm hatte, antwortete der alte
Herr ausweichend. Es wird Barthels ſchwer fallen, ihn
zu erſetzen. Darum freue ich mich, Dich bald für immer
an meiner Seite zu haben.
Ein Aſſeſſor!
Gewiß, mein lieber Friedrich Wilhelm, aber vergiß
nicht, daß Du der Sohn Deines Vaters biſt.
Der junge Mann lachte. Und ich bin nicht von
ſchlech=
ten Eltern.
Dein Vater hat mir oft genug geſagt, Du ſeieſt der
geborene Landwirt.
Und Dein elterliches Gut wurde nach dem Tode
Deines Vaters ausverkauft? fragte das junge Mädchen.
Es war durch eine Generationen hindurch andauernde
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nannte der grosse Naturforscher Linné den Kakao
in Anbetracht seines köstlichen Wohlgeschmackes
und seines hervorragenden Nährwertes. Die
heutige Wissenschaft hat Linné recht gegeben,
indem sie feststellte, dass der Kakao neben
seinen natürlichen Nährsalzen alle zum
Knochen-
aufbau, Stoffwechsel und zur Blutbildung
er-
forderlichen Substanzen enthält, dabei anregend
und kräftigend auf Nerven und Gehim wirkt.
So nimmt Kakao einen hervorragenden Anteil
im Dienste der menschlichen Ernährung und
geniesst mit Recht den Ruf eines
unübertreff-
lichen Genuss- und Nahrungsmittels.
Da Kakao unverpackt lelcht fremden Geruch
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Ahwoirſcheft derat beieſe, das un niahs anderes
übrig blieb. Nur das mütterliche Vermögen gab mir und
meinem Bruder die Möglichkeit zu ſtudieren und uns
einen Beruf nach unſerer Neigung zu erwählen.
Warum wurdeſt Du denn nicht Landmann?
Weil dazu ein großes Kapital gehört, wenn ich
ſor=
genlos und ſtandesgemäß leben will.
Beſitzt Dein Vetter nicht ein großes Majorat, auf dem
Du angeſtellt werden konnteſt?
Bei Verwandten das Gnadenbrot eſſen! Nein,
Su=
ſanne, ich kann nur Herr ſein, nicht Knecht.
Aber von Großvater nimmſt Du doch — — Suſanne
zögerte.
Der Kammerherr lachte herzlich. Wie Du jeder Sache
auf den Grund gehſt, Kindchen. Vor dem Spürſinn der
Weiber nimm Dich in acht, Friedrich Wilhelm.
Auch der Aſſeſſor lachte, dann aber ſagte er ernſt:
Hier bin ich der Erbe, Suſanne. Großvater will mich in
dieſen Tagen gerichtlich als ſolchen beſtätigen laſſen.
Ja, Suſanne, und Du haſt das Nachſehen. Dir
ver=
bleibt nur das Vermögen der Großmutter, das muß ich
Dir laſſen, ſcherzte der alte Herr gut gelaunt. Es war
merkwürdig, wie ſeine Stimmung ſich gehoben hatte,
ſeit=
dem die jungen Leute verlobt waren.
Würde dieſes zu einem ſorgenloſen Leben genügt
haben, Großvater, auch wenn ich nicht heiratete?
Gewiß, Suſanne, Du ſtehſt nach meinem Tode ganz
ſelbſtändig da.
(So. Suſanne ſah ſinnend vor ſich hin.
Warum biſt Du ſo nachdenklich? fragte ſie der
Ver=
lobt.
Nuchdenlicht — Ic mite mur en Dein Verte ot
vorhin denken. Es machte mich froh, zu erfahren, daß auch
ich bisher kein Gnadenbrot gegeſſen habe.
Sie erhob ſich verwirrt, als ſei ſie ſich jetzt erſt der
Tragweite ihrer Worte ganz bewußt geworden, und
ver=
ließ unter einem Vorwand das Zimmer.
Sonderbares Mädchen! murmelte der alte Bagewitz
vor ſich hin.
Sie hat ihren Stolz, Onkel, und das muß man an
ihr achten.
Hüte Dich, daß er ſich nicht einmal gegen Dich wendet.
Solche Frauen ſind nicht bequem, ſie pflegen mit unſeren
Schwächen ſcharf ins Gericht zu gehen.
Sie iſt nicht kleinlich, Onkel, ſie denkt groß, denn
ſonſt würde ſie nicht verſchwiegen haben, daß ihr der Makel
ihrer Geburt bekannt war.
Hm!
Wäxe es nicht beſſer, ſie erführe jetzt die wahren
Um=
ſtände? Sie kennt nicht einmal den Namen ihres Vaters.
Nein, Friedrich Wilhelm! Sie würde in ihrer herben
Art ihre Mutter verachten lernen. Iſt ſie erſt Deine Frau
geworden, wird ſie über manches anders denken lernen.
Wer iſt Suſannes Vater?
Der Name ſoll verſchwiegen bleiben. Suſanne hat
kein Anrecht mehr auf ihn und bald trägt ſie Deinen.
Sie wird ihn wiſſen wollen.
Wozu? Das Skelett unſeres Hauſes würde damit
Fleiſch und Blut gewinnen. Laßt die alte Geſchichte
ruhen, wir haben ſchwer genug daran zu tragen gehabt.
Der alte Herr wurde nervös, und der Neffe ſchwieg.
Er mußte ſich eingeſtehen, daß er ſehr wenig wußte, und
er bezweifelte, daß der Onkel gewillt war, alles zu
ent=
hüllen. Zwingen ließ der ſich nicht.
In das ungemütliche Schweigen hinein tönte die
Glocke der Schloßkapelle. Die Stunde des Begräbniſſes
war da.
Ich glaubte, Pfarrer Weinhardt hier als Deinen
Tiſchgaſt zu finden, Onkel.
Er hat es vorgezogen, im Inſpektorhaus zu eſſen.
Er war mit dem Ehepaar Voß eng befreundet,
antwor=
tete der Kammerherr ſteif. Er zog die Uhr. Es iſt
Zeit, wir müſſen gehen.
Bald darauf bewegte ſich ein langer Trauerzug von
dem Inſpektorhaus durch den Park dem kleinen
Kirch=
hof zu, der den Gutsangehörigen von Altenwerden die
letzte Ruheſtätte gewährte. Der Pfarrer ſchritt an der
Seite von Suſanne dicht hinter den Särgen her, die von
Männern auf Bahren getragen wurden. An dem Arm
des jungen Mädchens hingen die beiden Kränze. und
es war ihr wunderlich zu Sinne, daß man ihr dieſen
Platz angewieſen hatte. Man glaubte, es wohl ihrer
Stellung ſchuldig zu ſein.
Der alte Kammerherr dagegen ſchloß ſich mit dem
Neffen des Zuge erſt hinter den Angehörigen an, er
hatte vergeblich verſucht, Suſanne zu ſich zu holen, der
Pfarrer war dazwiſchen getreten.
Nun ſtand man an den Gräbern, und die klangvolle
Stimme Weinhardts ſprach zu der Verſammlung, aber
es war Suſanne, als ob er nur zu ihr rede, ſein
flam=
mendes Auge ſuchte nur ſie.
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Luther-Festspiel-Aufführungen
Darmstadt 1912.
Auf unsere erste Einladung hin hatten sich erfreulicher
Weise eine grössere Anzahl Herren eingefunden, welche sich zur
Mitwirkung an dem im Herbst ds. Js. zur Aufführung
kommen-
den Devrient’schen Lutherfestspiel bereit erklärt haben.
Die vorhandene Zahl ist aber keineswegs hinreichend. Es soll
deshalb
Montag, den 15. Juli, abends 8¼ Uhr,
im Fürstensaal, Grafenstrasse 20,
eine zweite Männerversammlung abgehalten werden, in
wel-
cher durch Herrn Hofrat Edward eine weitere
Rollenvertei-
lung stattfinden soll.
Es ergeht deshalb an alle evangelischen Männer unserer
Stadt, jeglichen Standes und Alters, die bereit sind, ihre Kräfte
in den Dienst unserer schönen und edlen Sache zu stellen, die
ergebenste Bitte, sich recht zahlreich zu der obengenannten
Versammlung einfinden zu wollen.
Auch die Anmeldung von Herren in vorgerücktem, ja selbst
in hohem Alter ist erwünscht.
(15014ms
Für den Festspiel-Ausschuss:
Fr. Pfannmüller, Professor
Kaufmännischer verein Darmstadt
E. V.
Woog, am 9. Juli 1912.
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findet am
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Samstag, 13. Juli, abends 8½ Uhr,
in ſämtlichen Räumen des
— Städtischen Saalbaues ſtatt.
Der Vorstand.
17. Deutsches Bundes- und
Gold. Jubiläums-Schiessen
Frankfurt am Main 1912.
Vorwoche:
Konzerte — Historische Ausstellung —
„Alt-Frankfurt‟ Vergnügungspark.
Abend-Veranstaltungen:
Mittwoch 10. Juli: Hauptprobe z. Konzert
d. Frankfurter Sängerbundes.
Donnerstag 11. Juli: Italienische Nacht. Fechterreigen und
turner. Aufführungen der Frankfurter Turnerschaft.
Freitag 12. Juli: Hauptprobe des Festspiels.
Samstag 13. Juli: Ueberführung d. Bundesbanners n. d. Römer.
Begrüßung d. Schützen. Kommers mit
Liedervor-
trägen d. Frankfurter Sängervereinigung.
Sonntag 14. Juli 11 Uhr: Historischer Festzug.
Fest-
bankett. Beginn des Wettschießens.
Hessischer Hof.
Mittwoch, den 10. Juli 1912, abends 8 Uhr:
Iiar=Konzert
der Kapelle des Leibgarde-Regiments
unter Leitung des Obermuſikmeiſters Hauske.
Opern-, Operetten- und Liederabend.
Eintritt mit Programm 20 Pfg.
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Sport.
* Fußballſport. Sportklub „Haſſia 1908"
Darmſtadt. Bei den am Sonntag ſtattgefundenen
Fußball=Wettkämpfen in Pfungſtadt errang die „Haſſia‟
bei ſtarker Konkurrenz den 1. Preis. — Außerdem erhielt
bei den Olympiſchen Spielen Herr Georg Faber im 100=
Meter=Laufen den 1. Preis.
* Pferdeſport. Rennen zu Hoppegarken.
Aſche=Rennen. 5000 Mark, Diſtanz 1000 Meter: 1. Hrn.
v. Weinbergs Catvena (Fox), 2. Pro Patria (Schläfke),
3. Miesmuſchel (Blades). Tot. 27110. — Slaby=Rennen.
5000 Mark, Diſtanz 1800 Meter: 1. Geſtüt Stiebitz Bob (F.
Bullock), 2. Loge (Jentzſch) 3. Pindar (Fox). Tot. 30:10.
Fürſt zu Hohenlohe=Oehringen=Rennen. Ehrenpreis und
13000 Mark, Diſtanz 2400 Meter: 1. Geſtüt Graditz’ Granat
(F. Bullock), 2. Cairo (Archibald), 3. Garino (For). Tot.
32:10. Hahn=Memorial. 13000 Mark, Diſtanz 1000
Meter: 1. Hrn. A. v. Schmieders Nachtſchatten (Lane), 2.
Roſenkavalier (Raſtenberger), 3. Vanitas (Schläfke). Tot.
172:10. — Sommer=Verkaufs=Rennen. 3800 Mark, Diſtanz
1600 Meter: 1. Hrn. M. Romanus Bode (Steffen), 2.
Bil=
bao (Schäfer), 3. Merceria (Fiſcher). Tot. 24:10. —
Dal=
berg=Handicap. 6200 Mark, Diſtanz 1800 Meter: 1. Frhrn.
S. A. v. Oppenheims Marigold (W. Bullock), 2. Hubertus
(Gagelmann), 3. Zandvoort (Liſter). Tot. 36.10.
Landwirtſchaftliches.
Getreide=Wochenbericht
der Preisberichtſtelle des Deutſchen Landwirtſchaftsrats
vom 2. bis 8. Juli.
Da das Wetter in den erſten Tagen der Berichtswoche
kühl und regneriſch war, folgten die deutſchen
Getreide=
märkte den flauen Anregungen zunächſt nicht, und erſt in
der zweiten Wochenhälfte, als die Witterung ſich für die
Felder günſtiger geſtaltete, wurde die Haltung auch hier
recht matt, zumal der amtliche Bericht für Preußen die
günſtige Darſtellung der Berichtsſtelle über die
Ernteaus=
ſichten beſtätigte Hinzu kam, daß die Nachrichten über die
Ernten in Amerika und Kanada günſtiger lauteten und
daß ſowohl Paris und Liverpool als auch Budapeſt
täg=
lich niedrigere Preiſe meldeten. Außerdem drückten
um=
fangreiche Weltverſchiffungen auf die Tendenz. Angeſichts
dieſer Verhältniſſe und im Hinblick auf das ſchöne trockene
Wetter beobachteten die Käufer größere Zurückhaltung,
ſo=
daß ſich die Preiſe trotz des ſehr ſchwachen Angebotes vom
Inlande nicht zu behaupten vermochten. Auf dem
Liefer=
ungsmarkte drückten Begleichungs= und Verkaufsaufträge
auf die Preiſe, doch bewirkten Deckungen, die bei Weizen
zum Teil mit Exportbeſchlüſſen zuſammenhängen, heute
eine leichte Erholung. Für Juli beſtehen noch ziemlich
große Verbindlichkeiten, für deren Erledigung inländiſcher
Weizen nicht mehr in Frage kommt, während
Manitoba=
weizen den kontraktlichen Anſprüchen nicht genügt und die
Heranſchaſſung von Mataweizen gegenüber den Zulipreiſe
kaum Rechnung läßt. Roggen iſt bisher überhaupt noch
nicht angedient worden, denn inländiſches Material iſt
napp und ungefähr 10 Mark über Julipreis zu verwerten.
Immerhin iſt es nicht ausgeſchloſſen, daß ruſſiſcher
Rog=
gen, der in letzter Zeit ſtärker angeboten wird, zur
An=
dienung kommt und auch die Hoffnung, im Juli neue
Ware heranſchaffen zu können, ſcheint noch nicht ganz
auf=
gegeben zu ſein. Ueber den Abſatz von Hafer wird
allge=
mein geklagt. Andienungen von gemiſchtem Platahafer
fanden wider Erwarten Aufnahme, was Deckungen per
Juli veranlaßte, während Herbſt=Sichten weiter im Preiſe
nachgeben mußten. Futtergerſte war in greifbarer Ware
ſelbſt zu ſtark gedrückten Preiſen ſchwer verkäuflich; für
ſpäteré Lieferung war das Angebot infolge andauernden
Regens im Süden Rußlands zurückhaltend, auch das
un=
günſtige Ergebnis der nordafrikaniſchen Gerſtenernte blieb
nicht ohne Einfluß. Mais mußte unter dem Drucke großer
argentiniſcher Verpflichtungen und mangelnder Kaufluſt
wieder billiger abgegeben werden. Es ſtellten ſich die
Preiſe am letzten Markttage wie folgt:
Hafer
Weizen Roggen
Königsberg. .225 (— 3 ) 180 (— ) 193 (—
195 (*2
Stettin
189
197
Poſen
230
205
Breslau
188
231 (—
201
)205
Berlin
205
202
Magdeburg .232
.230
)208
Halle
212.
208
215
.231
Leipzig
209
210
Dresden . . . 228
192
.225
Roſtock
192
206
204
Hamburg . . 236
208
208
Hannover . . 228
)207
Düſſeldorf . . 235
210
220
Frankfurt a. M. —
205
220
Mannheim . . 242½
205
220
Straßburg . . 245
3 ) 221
) 231 (*2)
München . . 254
Weltmarktpreiſe: Weizen Berlin Juli 227,25 (—1,50),
Sept. 204,25 (— 2,75), Peſt Okt. 191,40 (— 2,90),
Liver=
pool Juli 170,50 (—2,35), Paris Juli 235,75 (— 10,95),
Chicago Juli 160,65 (— 6,75), Roggen: Berlin Juli 190,75
(— 2,75), Sept. 170,75 (— 2,25), Hafer: Berlin Juli 186,25
(— 1,50), Sept. 163,50 (—3,75), Futtergerſte: Südruſſ. frei
Hamburg unverzollt ſchwim. 136,50 (— 8), Juli 130 (—5),
Herbſt 117,25 (— 4,25), Mais: La Plata Mai=Juni 106
(—4), Donau ſchwim. 107 (—9) Mark.
Nachrichten des Standesamts Darmſtadt I.
Geöffnet an Wochentagen von 9— 12 Uhr vorm. und
3 — 5 Uhr nachmittags. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 4. Juli: dem prakt. Arzt Doktor Georg
Ferdinand Adolf Hüffel, Rheinſtr. 32, eine Tochter. Dem
Schmied bei der Staatsbahn Heinrich Becker,
Eliſa=
bethenſtr. 58, ein S. Auguſt. Am 30. Juni: Ein unehel. S.
Hans. Am 3. Juli: Ein unehel. S. Walter Alfred. Am
30. Juni: dem Schloſſer Jakob Rupp, Helfmannſtr. 58,
ein S. Karl. Am 4. Juli: dem Heizer Friedrich
Ochſen=
hirt, Alexanderſtr. 15, ein S. Friedrich. Am 1.: dem
Dip=
lom=Ingenieur Gottfried Ferdinand Georg Hinkel
Franfſurierſtr. 19½, ein 8. Franz Friedrich Wilhelm. Am
6.: dem Briefträger Johannes Tilger, Sandſtr. 20, eine
T. Anna Maria Eliſabetha. Am 8.: dem Fabrikarbeiter
Wilhelm Gottlieb Schilling, Heinheimerſtr. 61, ein S.
Wilhelm Gottlieb Heinrich.
Aufgebotene. Am 5. Juli: Fabrikarbeiter Wilhelm
Leining und Eliſabeth Kölſch, beide zu Eberſtadt.
Hilfrangierführer Georg Gunkel II. zu Pfungſtadt, und
Dienſtmädchen Babette Meſſer, Dieburgerſtr. 93.
Herr=
ſchaftskutſcher Chriſtian Philipp Auguſt
Speng=
ler, hier, und Auguſte Mathilde Slanarz zu Jugenheim
a. B. Zigarrenarbeiter Ludwig Caſpari V., zu Hahn,
und Eliſabeth Drott zu Pfungſtadt. Lackierer Johannes
Geiß, Rundeturmſtraße 7, und Dienſtbote Chriſtina
Butty, Dieburgerſtr. 18. Profeſſor Edmund Philipp
Reinhard Krauß zu Offenburg i. Baden, und Frieda
Carola Babette Schäfer, Seitersweg 11. Kaufmann
Friedrich Karl Siekmann Ernſt Ludwigſtr. 5, und Luiſe
Margarethe Eliſabetha Karolina Eleonore Strack,
Inſel=
ſtraße 27. Am 6.: Fabrikarbeiter Adam Weber, hier, und
Dienſtmädchen Klara Sachs zu Klein=Zimmern.
Dienſt=
knecht Karl Jakob Nehr und Anna Schnurre, beide zu
Weinheim. Elektromonteur Joſeph Ferner zu
Hirſch=
horn, und Anna Chriſtine Göbel zu Arheilgen. Arbeiter
Albin Magnus Karl und Olga Hulda Hermine Schütze,
beide zu Höchſt a. M. Am 7.: Landwirt Guſtav Kredel
zu Momart, und Frieda Katharina Backfiſch zu Mülben.
Am 8.: Schloſſer Chriſtian Johann Adam Frey,
Laute=
ſchlägerſtr. 32, und Büglerin Katharina Maria Löchel,
Dieburgerſtr. 17 Kanalarbeiter Karl Maul, ein Witwer,
Große Ochſengaſſe 30, und Putzfrau Eliſabetha Reibold,
geb. Kredel, Hinkelsgaſſe 15.
Eheſchließungen. Am 2. Juli: Bäckermeiſter Adam
Heß I., zu Lampertheim, mit Schneiderin Luiſe
Sten=
gel, hier. Am 4.: Architekt Wilhelm Gaubatz zu Nied
a. M., mit Maria Heiland zu Worms. Inſtallateur
Ernſt Waſſer mit Maria Mayer, beide hier. Am 6.:
Schriftſetzer Karl Jäger mit Karoline Scholderer,
beide hier. Rittmeiſter und Eskadronchef Hans von
Beſſer in Saarburg mit Marie=Antoinette Hallwachs,
hier. Bauführer Adam Wöhrn mit Katharina Beſt,
beide hier. Ingenieur Martin Schifferdecker mit Julie
Heinecke, beide hier. Bautechniker Peter Kremer in
Weilburg mit Margareta Geiſel, hier. Fabrikbeſitzer
Georg Kermes in Hainichen mit Johanna Wenzel,
hier. Schloſſer Adam Delp mit Katharina
Dahl=
manns, beide hier. Kgl. Preuß. Regierungsrat Dr. Alfred
Fabian in Frankfurt a M. mit Mathilde Waldmann,
hier. Magazingehilfe Adam Schubert mit Köchin
Jo=
hanna Schwenck, beide hier. Diener Johs. Schmidt
mit Näherin Marie Hartmann, beide hier. Sergeant
und Zahlmeiſter=Aſptrant Wilh. Hahn mit Maria Dörr,
beide hier. Dachdecker Heinrich Löchel mit Katharina
Körber, beide hier. Am 8.: Kaufmann Peter Gräder
in Frankfurt a. M. mit Elſa Schödel. hier.
Magazin=
arbeiter Ludwig Horch III. mit Anna Hainzinger,
beide hier.
Geſtorbene. Am 7. Juli: Kellner Georg Burkhardt,
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