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monatl. 50 Pfg., viertelj. 1.50 Mk.,
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ichriebenen Tagenwird nicht übernommen.
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173. Jahrgang
werden angenommen in Darmſtadt
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turen Beſtell. entgegen zu 60 Pfg. monatl. verbunden mit „Wohnungs=Anzeiger” und der Sonntags=Beilage:
ſowie von unſeren Agenturen und
den Annoncen=Expeditionen. — Bei
gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs
Illuſtriertes Unterhaltungsblatt.
kommt jeder Annoncenrabatt in Wegfall.
Organ für die Bekanntmachungen des Großh. Polizeiamts Darmſtadt, der Großh. Bürgermeiſtereien des Kreiſes und der andern Behörden.
Das „Amtsverkündigungsblatt des Großh. Kreisamts Darmſtadt” wird Dienstags, Donnerstags und Samstags nach Bedarf beigefügt.
Die heutige Nummer hat 30 Seiten.
Auch ein „hohes Haus”.
* Die letzte Sitzung des ungariſchen
Abgeord=
netenhauſes am Montag führte, wie ſchon gemeldet,
zu unerhörten Skandalſzenen. Die Sitzung begann ruhig,
und auch die Ankündigung, daß der Reichstag morgen
auf=
gelöſt werden ſolle, wurde ohne beſondere Erregung
auf=
genommen. Als dann Graf Batthyany einen Antrag
ein=
brachte, daß das Haus die Auflöſung als ungeſetzlich
be=
zeichnen möge, und der Miniſterpräſident Graf Khuen=
Hedervary antworten wollte, erhob ſich ein ungeheurer
Lärm. Man wollte ihn nicht anhören und der Präſident
Gal mußte die Sitzung unterbrechen. Nach
Wiedereröff=
nung der Sitzung wiederholten ſich dieſe Auftritte. Als
Graf Khuen=Hedervary ſah, daß er ſich nicht vernehmlich
rnachen könne, ſuchte er den Schluß ſeiner Rede zu den
Stenographen gewendet herzuſagen. Sobald die
Oppo=
ſition das bemerkte, erhoben ſich ihre Mitglieder und
Ftürzten in dichten Haufen auf ihn los. Der Abgeordnete
Zacharias ergriff ein auf dem Tiſche des Hauſes liegendes
Geſetzbuch und ſchleuderte es gegen den
Miniſterpräſiden=
ten; das Buch traf dieſen an die Bruſt. Das war das
Zeichen zu einem allgemeinen Angriff gegen
Den Miniſterpräſidenten. Die oppoſitionellen
Abgeordneten ergriffen alle nicht niet= und nagelfeſten
Ge=
genſtände, deren ſie habhaft werden konnten, und ſchleu=
Derten ſie gegen den Grafen Khuen=
Heder=
pary, der mittlerweile von ſeinen Anhängern und den
andern Miniſtern umringt worden war. Ein von unbe=
Fannter Hand geworfenes Tintenfaß traf ihn ſo
un=
glücklich an den Kopf, daß er aus zwei Wunden zu bluten
begann. Er erhielt an der Stirn eine 8 Zentimeter lange,
blutunterlaufene Schramme und unter dem rechten Auge
eine kleinere, jedoch tiefere Wunde. Noch übler erging es
dem Ackerbauminiſter Grafen Serenyi, den
ein Zündholzbehälter ſo unglücklich traf, daß das
rechte Auge verletzt wurde und ſein ganzes Geſicht
blut=
überſtrömt war. Den Abgeordneten Sziney traf ein
Tintenfaß auf den Kopf, ſodaß ihm die Tinte über die
Stirn rann. Aehnlich erging es dem Hofrat Viſontai. Graf
Khuen und Graf Serenyi zogen ſich in eine hintere Bank
zurück, wo ſie mit einem raſch herbeigeholten Glas Waſſer
ihre Wunden zu reinigen verſuchten.
Inzwiſchen entwickelte ſich in der Mitte des Saales
ein förmliches Handgemenge. Die Abgeordneten
Nagy und Hentz, die der Oppoſition entgegentreten
woll=
ten, wurden angegriffen, worauf Hentz nach rechts und
links Ohrfeigen austeilte. Der Präſident Gal hatte
mitt=
lerweile die Sitzung unterbrochen. Der Tumult in der
Mitte des Saales währte jedoch noch eine Viertelſtunde
fort. Der Arzt des Abgeordnetenhauſes legte den beiden
verletzten Miniſtern einen Verband an. Der Befund lautet
dahin, daß Graf Khuen eine über die Stirn bis zum
rechten Auge laufende 8 Zentimeter lange Rißwunde
und eine Quetſchwunde an der rechten Backe
davon=
getragen, Graf Serenyi aber eine 10 Zentimeter lange
offene Wunde über dem linken Auge und eine
blutunter=
laufene Quetſchwunde unmittelbar unter dem Auge
er=
litten hat.
Die Mitglieder der Regierung hielten ſofort eine
Bera=
tung und beſchloſſen, mit Rückſicht auf die vorgefallenen
unwürdigen Auftritte in der Sitzung nicht mehr zu
erſchei=
nen. Nach Verlauf einer Stunde wurde die Sitzung
wie=
der eröffnet. Der Präſident Gal äußerte ſein Bedauern
über die Vorfälle und forderte diejenigen, die daran
betei=
ligt waren, auf, ſich freiwillig zu melden. Da niemand ſich
erhob, richtete Graf Apponyi die Aufforderung an die
Un=
abhängigkeitspartei, die Schuldigen zu nennen, damit die
Schande für das Vorgefallene nicht das ganze Haus treffe.
Hollo von der Unabhängigkeitspartei mißbilligte die
An=
griffe gegen den Grafen Khuen, ſuchte ſie jedoch mit der
berechtigten Entrüſtung über die geſetzwidrigen
Hand=
lungen Khuens zu entſchuldigen. Hollos Rede wurde mit
Unruhe angehört und von rechts erſchollen fortwährend
Zurufe, die Schuldigen ſollten ſich melden, es ſei eine
Feig=
heit, ſich zu verſtecken. Endlich meldeten ſich Zacharias,
Hofmann, Fried und Beck, ausſchließlich Mitglieder der
Partei Juſths, des Führers der radikalen Gruppe der
Un=
abhängigkeitspartei. Sie geben zu, daß ſie Bücher gegen
die Mitglieder der Regierung geworfen hätten, wofür ſie
um Verzeihung baten. Jedoch erklärten ſie, daß ſie ſich
ſtolz zu ihrer Haltung bekennen. Damit war der
Zwiſchen=
fall, der auch in der bewegten Geſchichte des ungariſchen
Mittwoch, den 23. März.
Parlaments nicht ſeinesgleichen hat, beendet. Der Antrag
Batthyanys wurde ſodann von der Mehrheit
angenom=
men, womit das Haus gegen die Auflöſung Einſpruch
er=
hebt.
Gegen jene Abgeordneten, die die Miniſter
inſultier=
ten, ſoll nach Auflöſung des Hauſes wegen ſchwerer
Kör=
perverletzung eingeſchritten werden. Nach den blutigen
Szenen wurde ein großes Polizeiaufgebot ins
Abgeord=
netenhaus befördert, da man weitere Ruheſtörungen
be=
fürchtete. Wie verlautet, wird in den nächſten Tagen eine
Bürgerverſammlung gegen die beſchämenden Vorgänge
im Parlament öffentlich proteſtieren. Alle Blätter
ver=
langen gegen die Veranſtalter der das Land
beſchämen=
den Skandale die ſtrafgerichtliche Unterſuchng.
Der König hat im Laufe des Nachmittags durch die
Kabinettskanzlei telegraphiſch Erkundigungen nach dem
Befinden der Grafen Khuen=Hedervary und Serenyi
ein=
gezogen und ſein Bedauern über den Anſchlag
ausge=
drückt, deſſen Opfer ſie geworden. Im Magnatenhaus
war Graf Khuen durch ſeine Verletzung verhindert zu
er=
ſcheinen. Graf Serenyi erſchien mit einem die ganze
rechte Geſichtshälfte ſamt dem Auge verdeckenden
Ver=
band. Der Vizepräſident Baron Kemeny drückte ſein
tie=
fes Bedauern über die Vorfälle im Abgeordnetenhaus
aus.
Dieſe unerhörten Szenen am Montag ſtellen alles
bis=
her an parlamentariſchen Tumulten Dageweſene in den
Schatten, auch die wüſten Balgereien, wie ſie früher im
öſterreichiſchen Reichsrate üblich waren, reichen an die
Peſter Vörgänge nicht heran. Und wieder war der Grund
für die Ausſchreitungen die bevorſtehende Auflöſung des
Parlaments, die ebenſo wie früher die oft von der
Regie=
rung vorgenommenen Vertagungen ſeitens der
Unabhän=
gigkeitspartei als ungeſetzlich bezeichnet und verhindert
werden ſollte. Brutale Ausſchreitungen ſind im
ungari=
ſchen Reichsrate nichts Seltenes, beſonders kraſſe Fälle
ereigneten ſich unter dem Grafen Tisza Ende 1904. In
der Sitzung vom 18. November des genannten Jahres
flogen Seſſel, Bücher, Tintenfäſſer gegen den damaligen
Präſidenten Perczel, der mit der Oppoſition wegen der
Hausordnung in Konflikt geraten war, und wenige
Wo=
chen darauf, am 13. Dezember, waren wieder alle Bande
der Ordnung gelöſt, die Oppoſition demolierte die
Prä=
ſidententribüne und ſchlug die Parlamentswache blutig.
An den Mitgliedern der Regierung hatte
man ſich aber bisher noch nicht vergriffen,
wenn dieſe auch ſchon oft den gröbſten und unflätigſten
Beſchimpfungen ausgeſetzt geweſen waren.
Es iſt tief betrübend, daß in einem Parlament, das
doch die Elite des Landes umfaſſen ſoll, derartige
Vor=
gänge ſich abſpielen können, die ein trübes Licht auf den
Charakter und die Bildung dieſer „Auserwählten des
Volkes” werfen.
Oeſterreich und Rußland.
*⁎* Seit Wochen wurden über den Erfolg der
ruſſiſch=
öſterreichiſchen Wiederannäherungsverſuche die
widerſpre=
chendſten Meldungen verbreitet, jedoch konnte kaum ein
Zweifel darüber beſtehen, daß es trotz aller
Schwierigkei=
ten zu einer Verſtändigung kommen werde. In der Tat
ſind, wie wir bereits berichteten, die Verhandlungen
zwi=
ſchen den beiden Staaten zum Abſchluß gelangt, womit
eine Spannung gelöſt worden iſt, die ſeit Jahr und Tag
auf Europa laſtete und die an und für ſich nicht
ungünſti=
gen Ausſichten auf Erhaltung des Friedens trübte.
Letz=
terer ſtand bekanntlich nach der Annektion Bosniens und
der Herzegowina auf der Kippe, und es wäre aller
Wahr=
ſcheinlichkeit nach um ihn geſchehen geweſen, wenn
Ruß=
land ſich ſtark genug gefühlt hätte, es mit Oeſterreich und
deſſen deutſchen Alliierten aufzunehmen. Wenn man nun
auch in Petersburg ſchließlich gute Miene zum böſen Spiel
machte und nicht nur von einer Unterſtützung der
ſlawi=
ſchen Brüder in Serbien und Montenegro Abſtand nahm,
ſondern auch die vollzogene Tatſache jener Annektion
an=
erkannte, ſo hatte doch die Freundſchaft zwiſchen Rußland
und Oeſterreich einen Riß erhalten, der immerhin einmal
zu einer Gefahr hätte werden können. Daß dieſer jetzt
der Boden entzogen worden iſt, muß mit Genugtuung
be=
grüßt werden, namentlich auch in Deutſchland, das ja
beiden Staaten freundſchaftlich naheſteht.
Wenn nicht in gleicher Weiſe, wie es in dem 1897 nach
langer Entfremdung zwiſchen Oeſterreich und Rußland
ab=
geſchloſſenen Uebereinkommen ſowie in dem Mürzſteger
Abkommen vom Herbſt 1907 geſchah, bezüglich der
Ab=
grenzung der beiderſeitigen Einflußſphären und überhaupt
1910.
über die Dinge auf dem Balkan beſtimmte Abmachungen
getroffen worden ſind, ſo iſt das ganz erklärlich. Die
Verhältniſſe im nahen Orient haben ſich gegen früher
gründlich geändert, das Erſtarken der Türkei läßt es nicht
mehr zu, daß andere Mächte ſich, wie es ſonſt der Fall
war, in die Angelegenheiten des Sultans einmiſchen, und
Rußland hat ja auch ſchon in Sachen der mazedoniſchen
Reformen die größere Selbſtändigkeit der Pforte
aner=
kannt. Man wird an der Newa wohl verſuchen, ſich den
maßgebenden politiſchen Einfluß auf die kleinen
Balkan=
ſtgaten zu ſichern, aber in der Hauptſache werden es doch
künftig wirtſchaftliche Intereſſen ſein, um die Rußland und
Oeſterreich am Balkan in Konkurrenz treten. Daß
Oeſter=
reich nicht geneigt war, ausdrückliche Garantien gegen
wei=
tere Expanſionsgelüſte zu gewähren, iſt verſtändlich, eine
ſolch bindende Zuſage würde ſeinem Anſehen geſchadet
haben. Was bedeuten überdies Garantien? Sie ſind noch
immer über den Haufen gerannt worden, wenn es ſich um
die Verfolgung vitaler Intereſſen handelte, denen
derar=
tige Garantien entgegenſtanden. Auch ohne ſolche gegeben
zu haben, wird Oeſterreich ſchwerlich Neigung zu einer
neuen Expanſion am Balkan verſpüren, es dürfte von der
bosniſchen Annektion genug haben, die es beinahe an den
Abgrund eines Krieges geführt hätte. Auch in Wien wird
man Befriedigung darüber empfinden, daß mit der
nun=
mehr vollzogenen Verſtändigung mit Rußland der
Kon=
flikt, den die Ereigniſſe vom Oktober 1908
heraufbeſchwo=
ren hatten, endgültig aus der Welt geſchafft worden iſt.
Teutſches Reich.
— Schon wieder eine Reichstagserſatzwahl
iſt notwendig geworden, und zwar in Jauer=Bolkenhain
durch das Ableben des Dr. Otto Hermes. Bei den Wahlen
von 1907 fielen auf den Freiſinnigen Hermes 5728
Stim=
men, während der freikonſervative Kandidat 5050, der
ſozialdemokratiſche 5019 und der Zentrumskandidat 4307
Stimmen erhielten. In der Stichwahl ſiegte Hermes mit
9340 gegen 7495 freikonſervative Stimmen.
— Die Nachricht, zwiſchen der deutſchen und der
franzöſiſchen Regierung ſei es bezüglich des
Vogeſendurchſtichs über die Möglichkeit der
Aus=
führung eines beſtimmten Projektes zu einer Einigung
gekommen, wird aus Paris für unbegründet erklärt. Die
zuſtändigen Miniſterien ſind immer noch mit der
Prü=
fung von neun ihnen vorliegenden Projekten beſchäftigt.
Wie ſeinerzeit berichtet, haben im
Landesaus=
ſchuſſe von Elſaß=Lothringen bei der zweiten
Leſung des Schuletats zwei Liberale, die Abgeordneten
Riff und Dr. Schwander, für die Subventionierung zweier
konfeſſioneller Gymnaſien geſtimmt. Mit dieſer
Angele=
genheit befaßte ſich nun der Vorſtand des Liberalen
Ver=
eins der Stadt Straßburg. Er nahm einſtimmig eine
Reſolution an, in der er bedauert, daß ein Teil der
libe=
ralen Fraktion eine abweichende Haltung eingenommen
und dadurch eine Spaltung der Fraktion in dieſer
prin=
zipiellen Frage herbeigeführt habe. Auf dieſen Beſchluß
hin legte der erſte Vorſitzende des Liberalen Vereins der
Stadt Straßburg, Juſtizrat Riff, ſein Amt nieder.
— Die preußiſche Regierung verhandelt zur
Zeit mit den deutſchen Elbuferſtaaten wegen eines
ſtaffel=
förmigen Aufbaues der kommenden
Schiffahrtsab=
gaben.
— In Neuſtadt a. H. fand am Sonntag eine aus der
ganzen Pfalz beſuchte Verſammlung von Vertretern der
linksliberalen Parteien ſtatt. Es wurde eine
Reſolution angenommen, in der der Anſchluß der
links=
liberalen Parteien an die Fortſchrittliche Volkspartei
ein=
ſtimmig gutgeheißen und beſchloſſen wurde, einen
pfälzi=
ſchen Verband der Fortſchrittlichen Volkspartei ins Leben
zu rufen.
Ausland.
— Das italieniſche Kabinett gab im Hinblick auf die
parlamentariſche Lage ſeine Entlaſſung. Der König
behielt ſich die Entſcheidung vor. Die Miniſter bleiben
mit der Führung der laufenden Geſchäfte betraut. Die
Kammer vertagte ſich nach Entgegennahme der
Mit=
teilung der Demiſſion des Kabinetts auf unbeſtimmte Zeit.
Die franzöſiſche Kammer nahm mit 425 gegen 34
Stimmen eine Reſolution an, die die Regierung erſucht,
den Eiſenbahnangeſtellten die Wohltat rückwirkender Kraft
für die Alterspenſionen während der Uebergangsperiode
zuteil werden zu laſſen.
Im engliſchen Unterhauſe fragte Byles (lib.), ob
zwiſchen Frankreich und England irgend ein
Vertrag oder ein Abkommen militäriſcher oder maritimer
Natur beſtehe, nach welchem die franzöſiſche Flotte ver=
Seite 2.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. März 1910.
pflichtet ſei, den britiſchen Handel, der nach dem
Mittel=
meer geht, um den Suezkanal zu benutzen, gegen jedwede
Gefahr in jeder Hinſicht zu ſchützen, wodurch im Falle
eines Konfliktes die abſolute Herrſchaft im Mittelmeer der
engliſchen und der franzöſiſchen Flagge geſichert iſt.
Pre=
mierminiſter Asquith erwiderte, ein Vertrag oder ein
Abkommen dieſer Art beſtehe zwiſchen England und
Frankreich nicht. Bei der allgemeinen Diskuſſion des
Etats griff die Oppoſition die Finanzpolitik der
Regierung an. Lloyd George verteidigte die
Regie=
rung und erklärte, er habe ſein äußerſtes getan, um die
Verwirrung, welche bezüglich der Einkommenſteuer durch
das Vorgehen der Lords hervorgerufen worden ſei, nach
Möglichkeit zu verringern. Nachdem die das Vetorecht der
Lords betreffenden Reſolutionen diskutiert ſeien, werde
die Regierung ihr Leben, ſowie das Leben des Parlaments
einſetzen, um die Finanzen des Jahres zu regeln. — Im
Verlaufe der weiteren Sitzung wurde die Kongofrage
er=
neut vorgebracht. Sir Edward Grey wiederholte im
we=
ſentlichen ſeine Erklärungen vom 10. März.
Die Reſolutionen, die Miniſterpräſident
As=
quith nach Oſtern im Unterhauſe einbringt, haben
fol=
genden Wortlaut:
1. Es iſt rätlich, daß das Oberhaus durch Geſetz
für unfähig erklärt wird, das Budget abzulehnen oder mit
Zuſätzen zu verſehen, doch darf eine ſolche Beſchränkung
der Rechte des Oberhauſes nicht zum Vorwande dafür
genommen werden, nun auch die beſtehenden Rechte oder
Privilegien des Unterhauſes zu vermindern oder zu
be=
ſchränken. 2. Es iſt rätlich, die Befugniſſe des Oberhauſes
bezüglich anderer Vorlagen ſo zu beſchränken, daß jede
Vorlage auch ohne die Zuſtimmung der Lords Geſetz wird.
die in drei aufeinanderfolgenden Seſſionen im Unterhauſe
angenommen und dem Oberhauſe wenigſtens einen
Mo=
nat vor Seſſionsſchluß zugeſandt worden iſt, unter der
Vorausſetzung, daß ſie die königliche Sanktionierung
er=
halten hat und daß zwiſchen dem Tage ihrer erſten
Ein=
bringung im Unterhauſe und dem Tage ihrer dritten
Annahme in dieſem Hauſe wenigſtens zwei Jahre
ver=
ſtrichen ſind. 3. Es iſt rätlich, die Dauer eines Parlaments
auf fünf Jahre zu beſchränken.
Das Oberhaus nahm die erſten beiden der drei
Reſolutionen an, welche Lord Roſebery am 9. März
bean=
tragt hatte und nach denen eine ſtarke aktionsfähige
Zweite Kammer nicht nur ein integrierender
Be=
ſtandteil der Verfaſſung, ſondern für das Wohl des
Staa=
tes und das parlamentariſche Gleichgewicht ein
notwen=
diges Erfordernis iſt und am beſten durch eine Reform
und Neukonſtituierung des Oberhauſes gewonnen werden
kann. Die Regierung erklärte, obſchon ſie die Reſolutionen
nicht opponieren würde, ſo würde ſie doch keinem Plane
zuſtimmen, welcher die Macht des Oberhauſes über das
Unterhaus verſtärken würde.
Die griechiſche Kammer verhandelte über die
Inter=
vellationen betr. die Ereigniſſe in Theſſalien.
Mini=
ſterpräſident Dragumis ſetzte die Umſtände auseinander,
durch die die Truppen veranlaßt wurden, gegen die
auf=
rühreriſchen Bauern von ihren Waffen Gebrauch zu
ma=
chen. Rhallis und Theotokis billigten die Haltung der
Regierung. Miniſterpräſident Dragumis erklärte im
wei=
teren Verlaufe der Sitzung, daß die Regierung entſchloſſen
ſei, gegen die Urheber der Unruhen, wer ſie auch ſeien, mit
Strenge vorzugehen. Die Kammer ging alsdann zur
Tagesordnung über.
— Die ruſſiſche Duma ſchritt bei vollbeſetztem Hauſe
am Montag abend zu der Wahl eines neuen
Prä=
ſidenten. Die Sozialdemokraten, die Arbeitergruppe
und die Kadetten enthielten ſich der Abſtimmung und
ver=
laſen Erklärungen, in denen ſie ihre Stimmenthaltung
mit dem Hinweiſe darauf begründeten, daß das Präſidium
der dritten Duma deutlich dem rechten Flügel der Duma
zuneige, die Intereſſen der Minderheit ignoriere und
zu=
laſſe, daß die Tribüne der Duma zu einer provokatoriſchen
Waffe gemacht werde zum Zweck der Diskreditierung der
Volksvertretung Rußlands. Zum Präſidenten wurde mit
221 gegen 68 Stimmen der Führer der Oktobriſten
Gutſch=
koff gewählt.
— Die Kommiſſion des amerikaniſchen Senats für
Penſionen hat ſich geweigert, die Bill anzunehmen, durch
die Rooſevelt als Chef des Heeres und der Marine mit
einem jährlichen Ruhegehalt von 10000 Dollars auf die
Liſte der Penſionierten geſetzt werden ſoll.
* Ein Ausgleich im Streit um die
Erb=
ſchaft König Leopolds. Die Angelegenheit des
Nachlaſſes des Königs Leopold iſt auf einem toten Punkt
angelangt und die Regierung befindet ſich in einer äußerſt
unerquicklichen Lage infolge ihres Anſpruches auf einen
Teil des königlichen Erbes. Die von den Prinzeſſinnen
Klementine und Stephanie eingenommene abwartende
Haltung zwingt die Regierung, Beweiſe zu erbringen, um
ihre Anſprüche auf die königlichen Millionen zu
rechtfer=
tigen. Dies iſt jedoch angeſichts der Zerſtörung des
Ar=
chivs des früheren Kongoſtaates ſo gut wie unmöglich, und
es wird, wie dem „Patriote” von juriſtiſcher Seite
ver=
ſichert wird, der Regierung nichts anderes übrig bleiben,
als den rechtmäßigen Erben einen Vorſchlag auf gütliche
Teilung des Nachlaſſes zu machen. Die Grundlagen zu
einem ſolchen Vorſchlage ſind um ſo ſchwieriger zu
verein=
baren, als die Regierung logiſcherweiſe ſich nicht den
An=
ſchein geben will, die Prinzeſſinnen irgendwie
benachteili=
gen zu wollen. Gewiſſe Anzeichen ſprechen dafür, daß die
Erben des Königs und ſonſtigen Intereſſenten eine
mög=
lichſt raſche Erledigung der Frage wünſchen. Man glaubt,
daß während der Anweſenheit der Prinzeſſin Klementine
bei ihrer Schweſter Stephanie auf dem Gute Oroszvar
ein Kompromiß zuſtande kommen wird auf Grund des
einen oder anderen von der Regierung ausgehenden
Vor=
chlages.
Stadt und Land.
Darmſtadt, 23. März.
Ausſtellung des deutſchen Künſtler=Bundes.
— Am 21. ds. Mts. fand eine Sitzung der
Geſchäfts=
leitung für die Ausſtellung des Deutſchen Künſtler=
Bundes Darmſtadt 1910 im Alten Palais ſtatt. Die
Ausſtellungsleitung iſt mittlerweile durch Zuwahl der
Herren Profeſſor Kleukens, Profeſſor Jobſt, Otto
Stock=
hauſen und Chr. Bachmann, ſowie des Hilfsarbeiters
am Kabinett, Regierungsaſſeſſor Dr. Uſinger, verſtärk
worden.
Aus den Verhandlungen, denen der Sekretär des
Deutſchen Künſtler=Bundes, Herr Theodor Broderſen=
Weimar, beiwohnte, dürfte von Intereſſe ſein, daß die
Ausſtellung am 12. Mai, nachmittags 3½ Uhr, durch
einen Rundgang Seiner Königlichen Hoheit des
Groß=
herzogs eröffnet und Sonntag, den 16. Oktober,
ge=
ſchloſſen werden ſoll.
In Künſtlerkreiſen wird der Ausſtellung ein reges
Intereſſe entgegengebracht. Es gehen täglich
Anmeld=
ungen in größerer Zahl, darunter von den
hekannte=
ſten und angeſehenſten Künſtlern ein.
Die Einlieferung der Werke beginnt am 1. April.
Die Jury wird am 21., 22. und 23. April tagen.
Mit=
glieder der Jury ſind die Herren Adolf Beyer, Pro
feſſor Carlos Grethe, Profeſſor H. Hahn, Profeſſor Graf
von Kalckreuth, Profeſſor Geheimrat Dr. Max Klinger,
Profeſſor Geheimrat G. Kuehl, Profeſſor Max
Lieber=
mann (Profeſſor Max Slevogt), Karl Moll, Profeſſor
Hans Olde, Profeſſor Chr. Rohlfs, Profeſſor Wilhelm
Trübner, Profeſſor L. Tuaillon, Profeſſor D. Fritz von
Uhde (Freiherr von Habermann).
Das wohlgelungene Ausſtellungsplakat iſt von
Profeſſor Kleukens entworfen. Es zeigt — abgeſehen
von der erforderlichen Schrift — eine auf einem
lau=
fenden Pfau kniende Elfe. Der Katalog, der ein
Druck=
werk vornehmen Stils werden ſoll, wird, in den Text
eingeſchoben, etwa 12 Künſtler=Handzeichnungen
wie=
dergeben und im Anhang die Reproduktionen von ca.
64 ausgeſtellten Werken enthalten. Die erwähnten
Handzeichnungen rühren unter anderem her von Hans
Thoma, L. v. Hofmann, Wilh. Trübner, Max
Lieber=
mann, Graf von Kalckreuth und Max Slevogt.
Die Ausſtellungswirtſchaft wird in dem
Binnen=
hof des Ausſtellungsgehäudes, ſowie auf dem von da
aus zugänglichen vorgebauten Altan eine
hervor=
ragende, ſchöne Stelle finden. Der Umſtand, daß Herr
Hofkonditor Ott die Wirtſchaft übernommen hat, bürgt
dafür, daß ſie nur das Beſte bieten wird.
Die Eintrittspreiſe ſollen folgende ſein:
Abonne=
ment=Hauptkarte und erſte Beikarte je 3 Mk., weitere
Beikarten je 2 Mk., Studenten=Abonnements 2 Mk.,
Tageskarte 1 Mk. Vereinen, welche die Ausſtellung
geſchloſſen beſuchen, wird, wenn ſie ſich zwei Tage
zu=
vor ſchriftlich anmelden, ein Vorzugspreis von 50 Pfg.
pro Perſon eingeräumt.
Näheres wird noch durch Anzeigen mitgeteilt
werden.
Vom Hofe. Die Großherzogin und
Prin=
zeſſin Marie zu Solms=Lich beſuchten Montag
vormittag 10 Uhr die Alice=Schule. Um 11 Uhr empfing
die Großherzogin im Neuen Palais Seine Exzellenz den
General der Infanterie von Goßler und Gemahlin.
Prinz Max zu Solms=Lich iſt nachmittags zum
Beſuch im Neuen Palais eingetroffen und abends
wieder abgereiſt. (Darmſt. Ztg.)
Pfarrperſonalien. Se. Königl. Hoheit der
Groß=
herzog haben dem Pfarrer Ferdinand Naumann zu
Nauheim die evangeliſche Pfarrſtelle zu Schwickartshauſen 1
Nummer 69.
übertragen und den evangeliſchen Pfarrer Dr. Pau
Thumm zu Zotzenheim auf ſein Nachſuchen zwecks
Uebertritts in den königlich preußiſchen Schuldienſt aus
dem Dienſte der heſſiſchen evangeliſchen
Landeskirch=
entlaſſen.
Ordensverleihung.
Se. Königl. Hoheit der
Großherzog haben dem Vorſtand der
Betriebs=
inſpektion 3 Geheimen Baurat Frey zu Darmſtadt die
Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von
Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog von Baden
ver=
liehenen Ritterkreuzes 1. Klaſſe des Ordens vom Zähringe:
Löwen erteilt.
Ernannt wurde die Lehrerin an der höherer
Bürgerſchule zu Butzbach Johanna Göckel mit Wirkung
vom 1. April 1910 an zur Lehrerin an der höheren Bürger
ſchule zu Büdingen unter Belaſſung in der Kategorie der
Volksſchullehrerinnen.
n. Großh. Landgerichtspräſident Wilhelm Herzberger
hier, der am Montag abend in ſeiner Wohnung einen
Schlaganfall erlag, war am 26. September 1900 al
Nachfolger des Landgerichtspräſidenten Steinen
in dieſes Amt berufen worden und hatte darin mi
eben ſoviel Tatkraft, Geſchäftsgewandtheit und Umſich
bis zuletzt gewirkt. Noch am Samstag nachmittag
arbeitete er auf ſeinem Bureau bis abends, kehrte an
ſcheinend wohl in
bis er zwei Tage ſpäter verſchied. Er war im Jahr
1848 zu Gießen als Sohn des dortigen Landgerichts
regiſtrators geboren, ſtudierte an der Univerſität da
ſelbſt, und wurde nach Abſolvierung der Prüfungen zu
erſt am damaligen Landgericht Altenſtadt verwende
Am 22. Inli 1876 als Landgerichtsaſſeſſor in Reinheir
angeſtellt, wurde er ſpäter als Amtsrichter nach Frier
berg verſetzt und war dort bis zu ſeiner 1890 erfolgte
Ernennung zum Landgerichtsrat des hieſigen
Landg=
richts tätig. Letzterem Gericht gehörte er ſeitdem, zuer
als Rat, dann mehrere Jahre als Landgerichtsdirefto=
und zuletzt, wie erwähnt, als Präſident an, ohne auße
ſeiner erfolgreichen Berufstätigkeit ſonſt im
öffen=
lichen, insbeſondere politiſchen Leben hervorzutrete;
Er hatte in einem unſerer Dragoner=Regimenter de
deutſch=franzöſiſchen Krieg mitgemacht und war frühe
Reſerve= bezw. Landwehroffizier. Das Gießener Korp
„Haſſia” zählt ihn zu ſeinen alten Herren. In dem
allz=
früh und raſch einer fruchtbaren, verantwortungsrei
chen dienſtlichen Wirkſamkeit Entriſſenen, den ein
Witwe und mehrere erwachſene Kinder, ſowie weiter
Kreiſe betrauern, iſt ein kernhafter Charakter, ein tüch
tiger, ganzer Mann und ein trefflicher Vertreter de
heſſiſchen Richterſtandes dahingegangen; ſo wird er i:
treuer, ehrenvoller Erinnerung fortleben.
n. Vor der Strafkammer hatte ſich geſtern der 26
Jahre alte Kaufmann Heinrich Haas von Erzhauſen
zuletzt hier wohnhaft, unter der Anklage des
mehrfachen, vollendeten und verſuchten
Kredit=
ſchwin dels und der ſchweren
Urkun=
denfälſchung zu verantworten. Die Beweisaufnahme
entrollte ein anſchauliches Bild des von September bis
Ende vorigen Jahres betätigten Treibens, durch das
eine größere Anzahl von Lieferanten erheblich geſchädigt
worden iſt. Nachdem er ſich früher als Gehilfe beſchäftigt
und dann die Expedition nach China als Freiwilliger
mitgemacht hatte, war es ihm nicht gelungen, eine
dauernde Stellung zu erlangen. Er betrieb u. a. kurze
Zeit die von ihm in Neu=Iſenburg gegründete Wach= und
Schließgeſellſchaft und anderes, hatte keinen Erfolg, wurde
nach kurzer Ehe geſchieden und befand ſich im vorigen
Sommer in völlig mittelloſer Lage. Er begann damals
einen Handel, zuerſt mit Kartoffeln, ſpäter noch
mi=
verſchiedenen anderen Waren, die er mit wenigen Aus
nahmen auf Kredit bezog und bis jetzt ſchuldig geblieber
iſt. Im Dezember vorigen Jahres wurde er in Unter
ſuchungshaft genommen, nachdem er ſchon einige Zeit vor
her auf Anzeige eines auswärtigen Kartoffelhändlers po
lizeilich ſiſtiert und vernommen worden war. Um ſein=
Lieferanten zu täuſchen, bediente er ſich falſcher Vorſpie
gelungen über ſeine Kreditwürdigkeit und des öfteren aud
gefälſchter ſchriftlicher Beſtellungen auf den Namen ſeine
Bruders, eines angeſehenen Geſchäftsmannes in Erz
hauſen, der ſich längſt von ihm losgeſagt hat. Die ſchrift
lich beſtellten Waren ließ er gewöhnlich in einer hieſige
Wirtſchaft abliefern, in der er angeblich einſtellte. Es har
delt ſich um etwa ein Dutzend Fälle mit einem Geſam
ſchaden von mehr als 500 Mark. Die Waren (auß=
Kartoffelfuhren, Wein von hier und auswärts, Kogna
Kaffee (1 Zentner), Lichte, Seife uſw.) ſetzte er ſchleunig
teilweiſe durch Hauſieren und zu billigen, mitunter Schler
derpreiſen, ab. Er beruft ſich auf unbekannte
Mittel=
männer, leugnet jeden Betrug und will die reelle Abſic
ſpäterer Zahlung aller Gläubiger gehabt haben. Alle
dings hat er zu Beginn ſeines Geſchäftsbetriebes einig
Zahlungen für Kartoffeln geleiſtet, bald aber davon völli
Abſtand genommen. Großh. Staatsanwalt Dr. Krug be
antragte eine Geſamtſtrafe von 1½ Jahren Gefängnis
Rechtsanwalt Bruſt als Verteidiger teilweiſe Freiſpre
chung, eventuell eine mildere Strafe. Sachverſtändige
Großh. Kreisaſſiſtenzarzt Dr. Beſt hatte den Angeklagter
als zurechnungsfähig begutachtet. Das Urteil lantet
Auch ein Monaeo!
Tag für Tag bringen unſere Zeitungen verlockende
Berichte von der wundervollen Reſidenz des
tiefſee=
forſchenden Spielfürſten an der Azurküſte, verſehlen
auch nicht, pflichtſchuldigſt zu warnen vor den
Gefah=
ren, die dort die Gier nach Genuß und raſchem
Ge=
winn bedroht, und wenn ſich trotzdem dort einer die
Flügel verbrennt, ſo habe ich weniger Mitleid mit
ihm, als mit der armen Motte, die in blindem
Un=
verſtand in der Flamme meiner Lampe zugrunde geht.
Auch gegen den ſogen. Serienſchwindel hat ſich
neueſtens das Reich zu einem beſonderen Geſetz
auf=
gerafft, das diejenigen, welche nicht alle werden, vor
Schaden bewahren will. Aber von einer anderen
euro=
päiſchen Gefahr, gegen welche Monaco und Spa zum
Kinderſpiele werden, ſcheint unſere Preſſe bis jetzt
kaum Notiz genommen zu haben.
Allein in letzter Woche haben ſich in meinem
Papier=
korh an Gratiszuſendungen angeſammelt: Zwei
um=
fangreiche Finanzzeitungen aus Peſt und aus Wien,
je eine aus Berlin und aus Hamburg, zwei aus
Lon=
don, darunter eine mit dem gewöhnlichen: „einer
be=
freundeten Mitteilung verdanken wir Ihre Adreſſe‟
uſw., und dabei ein ganzer Stoß engliſcher
Anerbiet=
ungen über Bahnen, Bergwerke uſw. in Kanada und
Nordweſt=Amerika, ſodann die ungezählten Gold= und
Diamantgruben; zuletzt auch noch eine deutſche
Finanz=
chronik in Paris. Und das alles, obgleich ich noch
nie=
mals auf eine ſolche Anzapfung reagiert habe! All dieſe
Exoten bemühen ſich auf deutſch, ihren Leſern begreiflich
zu machen, wie leicht es wäre, unter ihrer
uneigennützi=
gen väterlichen Leitung mühelos große Gewinne bei
angeblich kleinem Einſatz und Riſiko einzuheimſen,
wo=
bei dann hier und da en passant ein Bankhaus benannt
wird, deſſen Dienſte für jeden gerne bereit ſtehen. Sie
ſcheuen auch die Koſten nicht, und wiederholt gingen
mir Extrazuſchriften und ſogar telegraphiſche
Auffor=
derungen mit bezahlter Rückantwort zu mit dem
drin=
genden Rate, mich bei der und der ſicher gewinnenden
Aktion beteiligen zu laſſen. In zahlreich abgedruckten
Korreſpondenzen mit den angeblichen Klienten, die doch
wohl nicht alle fingiert ſein können, mit Generälen,
gräflichen Gutsbeſitzerinnen, wie mit Ingenieuren,
Landpfarrern und Schullehrern wird dann gezeigt, wie
man für das Beſte ſeiner Mitmenſchen beſorgt iſt.
Beſſer als lange Abhandlungen zeigt die
wachſen=
den Gefahren ſolchen Gebarens ein einzelner Fall aus
dem Leben. Ein ſehr alter Mann, der vom Glück nicht
begünſtigt, ſein Leben lang in harter Arbeit um ſein
und der Seinen Unterhalt gerungen, hatte brave und
fleißige Kinder, die ſich auch kleine Notpfennige
er=
ſparten. Eine Tochter, die vor einem Jahre raſch
hinweggeſtorben war, hatte ſo die erkleckliche Summe
von über 14000 Mark in vollwichtigen
Staatsobligatio=
nen hinterlaſſen. Wie aber ein Jahr nachher der Vater
am Schlag ſtarb, fanden ſich trotz ſparſamſten Lebens
nur noch 4000 Mark vor. Alles andere von dem
unge=
wohnten Beſitz war in den Netzen, die gleich
Spinn=
weben von den europäiſchen Finanzzentren aus über
alle Lande ſich ausbreiten, hängen geblieben. Redet das
nicht Bände?
Wenn auch andere Zeitungen zu dieſem
zeitgemä=
ßen Notſchrei ein Echo bilden wollten, würden ne ſich
um die Menſchheit verdient machen.
Unſeren Regierungen aber rufe ich ein eaveant
consules! zu.
K.
Kleines Feuilleton.
** Kamelkämpfe. Wenn in den erſten ſonr
gen Frühlingstagen auf den großen Rennplätzen Eur
pas das Leben wieder erwacht, und das erſte Erö
nungsmeeting die elegante Sportwelt der Großſtät
nach langer Winterszeit zum erſten Male wieder zu
grünen Raſen lockt, dann iſt für die Araber die Spo
ſaiſon zu Ende. Denn auch die Kinder der Wüſte hal
ihre großen Sportereigniſſe: die Kamelkämpfe von K
ruan, der Stadt im ſüdlichen Tunis, die durch ihr
Kamelhandel in dem Leben der Wüſtenbewohner e
ſo große Rolle ſpielt. Es iſt ein gewaltiges, ſeltſar
Schauſpiel, das der Europäer dann erleben kann, we
er in den Tagen von den Mauern Kairuans in die enß
weite Ebene hinabblickt: von allen Seiten nahen rief
unabſehbare Züge von Kamelen, in dem gewalti,
Heer der großen Höckertiere verſchwinden die Menſch
die ſie führen, und es iſt, als ob alle Wüſtentiere No
afrikas auf dieſem Fleck Erde zuſammenſtrömten, wo
den Tagen des großen Kamelmarktes auch die gro
Kamelkämpfe ausgefochten werden. Denn nur 3
Monate im Jahre ſind es, in denen das Kamel ſe
friedfertige Geduld abſtreift und zum gefährlichen E
ner wird, die Monate der Brunſtzeit, die dem Früh!
vorausgehen. Das iſt die Zeit, in der die Kamele
freſſen, abmagern und bösartig werden, das iſt die
wo einzelne Kamelzüchter gleich den Rennſtallbeſitz
Enropas die Kraft und das Temperament ihrer L
lingstiere erproben. Dann ergreift die Spielleil
ſchaft die Söhne der Wüſte; viele von ihnen ſetzen
und Gut für ihren Favoriten, und mehr als ein Ara
der mit einer prächtigen Herde heranzog, zieht
Nummer 69.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. März 1910.
Seite 3₰
nter Freiſprechung bezüglich zweier Fälle) im übrigen
1f 1 Jahr 3 Monate Gefängnis, abzüglich
Monate 2 Wochen Unterſuchungshaft.
* Perſonalnotiz. Zeugleutnant a. D. W. Harms,
r hier zwei Semeſter die Techniſche Hochſchule beſuchte
id der ſich durch Gründung der Schwimmerabteilung der
eſigen Turngemeinde und durch die Veranſtaltung der
chwimmfeſte bei der Eröffnungsfeier des
Hallenſchwimm=
rdes ein Verdienſt erworben hat, iſt einſtimmig unter
30 Bewerbern zum Badedirektor in Magdeburg gewählt
orden. Wie man uns mitteilt, iſt Herr Harms ein
Bru=
er des ordentlichen Profeſſors der Staatswiſſenſchaften
r der Univerſität und Marineakademie Kiel, Dr.
ernhard Harms, der vor einigen Tagen im Auftrage des
eutſchen Reiches eine Welt=Studienreiſe angetreten hat.
s dürfte daher von allgemeinem Intereſſe ſein, zu
erfah=
n, daß auch Herr Dr. Harms früher mehrere Jahre in
armſtadt anweſend geweſen iſt, um ſich Kenntniſſe zu
er heute errungenen bedeutſamen Stellung zu erwerben.
* Stiftung. Die Großh. Zentrale für Säug
ings= und Mutterſchutz hat von einem Freunde
er Bewegung für Säuglings= und Mutterfürſorge
000 Mark überwieſen bekommen.
* Goldene Hochzeit. Geſtern feierten Herr General
erlach und Gemahlin im Kreiſe ihrer Familie das
eſt der goldenen Hochzeit. Herr General
Ger=
rch iſt ein alter heſſiſcher Offizier, der die Feldzüge
366, 1870/71 mitgemacht hat. Die Feier fand im
Fa=
rilienkreiſe im Kaſino des Leibgarderegiments 115
att
* Der Rezitationsabend Hermann Knispel fand am
Nontag abend in der „Traube” ſtatt. Herr Knispel hatte
iesmal eine umfangreiche Folge neuer Lieder und
Balla=
en gebracht, deren Auswahl feinſinnigen Geſchmack
ver=
tet. Ueber Knispels Art und Weiſe des Vortrags iſt ge
egentlich früherer Rezitationsabende genügendes geſagt
dorden. Wilhelm Brandes eröffnete den Reigen mit der
eſchütternden Ballade von der „Jüdin von Worms” und
er grotesk=famoſen Mär von dem gewaltigen „Paddy
ringal”. Sehr zu begrüßen war die Aufnahme von
Fried=
ich Hebbels „Ring” eines meiſterlichen Gedichts voll
tie=
er innerer Wirkung, die Knispel trefflich heraushob. Von
nſerem einheimiſchen Dichter Gottfried Schwab ſtanden
Sommermittag” und Guter Rat” auf dem Programm,
ie beide vielen Anklang fanden. Daß Karl Friedrich
Liegand mit ſeinen packenden niederländiſchen Balladen
Jon Haring”, „Der Schweiger” und der fröhlichen Runde
om „Leichtmatroſen” nicht übergangen wurde, war
er=
reulich. Namentlich der ſituationsdüſtere „Schweiger”
er=
ang dank der fein abgetönten Vortragsweiſe großen Bei=
Ill. Von Elſe Leuchs ſchwerblütigen Gedichten waren
Legende” und „Granatenbrecher” ausgewählt, deren
chöne Sprache ihre Wirkung nicht verfehlte, obwohl nicht
erhehlt werden ſoll, daß dieſe noch größer geweſen wäre,
denn ſie nicht in der Nachbarſchaft der ſonnigen Lieder
Jottfried Kellers Sommernacht” und „Der Taugenichts”
eſtanden hätten. Daß Konrad Ferdinand Meyer, wie
inmer, einſchlug, war nur zu verſtändlich, wenn Gedichte
Die „Die gefeſſelten Muſen” oder „Die drei gemalten
Rit=
er” vorgetragen werden. Münchhauſens allerliebſte
Lederhoſen=Sage” war ein vorzüglicher Beweis für die
Seſtaltungsgabe und den Humor dieſes liebenswürdigſten
ler modernen Balladendichter. Selbſtverſtändlich war
uch das Spezialgebiet Knispels, „Pfälzer Humor”
ver=
reten, er brachte eine ſchnurrige Erzählung aus „
Rhein=
chnoke” von Max Barack: „Warum der alde Drumbeder
Bankraz Seiler uf keen Schdudendecumers mehr geht”
Er erntete den wohlberechtigten Beifall des Publikums,
as ſich im Verlaufe des Abends als ſehr dankbar erwies.
— Karfreitagsfeier. Der Evangeliſche
Kirchenge=
angverein der Paulusgemeinde veranſtaltet
Karfrei=
ag, nachmittags ½5 Uhr, in der Pauluskirche eine
darfreitagsfeier, in der u. a. „Das Leiden des Herrn”
on Arnold Mendelsſohn mit Orcheſter und Orgel
ur Aufführung kommt. Dieſes Werk unſeres
ein=
eimiſchen Komponiſten kann an Gemütstiefe und
Innigkeit getroſt den Werken unſerer beſten alter
Neiſter an die Seite geſtellt werden. Als Text iſt
hm ein altes Volkslied unterlegt. Der Pauluskirchen=
Hor hat weder an Zeit noch Geld Opfer geſcheut, um
nit der Aufführung dieſes hervorragenden Werkes der
Semeinde eine Freude zu bereiten. Für die inaktiven
Mitglieder des Vereins ſind auf der Südempore
gegenüber der Orgel) beſondere Plätze reſerviert. Der
Sintritt iſt frei.
* Jagdtrophäen=Ausſtellung. Die von dem
Allge=
neinen Deutſchen Jagdſchutzverein (Landesverein Heſſen)
n Gemeinſchaft mit dem Heſſ. Jagdklub veranſtaltete
Jagd=(Trophäen=)Ausſtellung verſpricht ſehr gut zu
wer=
den. Es ſind angemeldet: 124 Hirſchgeweihe, 36
Dam=
dirſchſchaufeln, 108 Rehgehörne, 99 Gamskrickel und
Elch=
chaufeln, ſowie eine große Anzahl von ſonſtigen
präch=
igen Jagdtrophäen. Die Ausſtellung bringt aber
außer=
dem hochintereſſante Sammlungen, teils wiſſenſchaftlicher,
reils mehr praktiſcher Art, wie z. B. zirka 80 Präparate
von Wildkrankheiten, Ausſteller: veterinär=
pathologiſch=
anatomiſches Inſtitut Gießen (Profeſſor Dr. Olt, Mitglied
des Heſſ. Jagdklubs); Hirſchgeweihſchnitte, Ausſteller:
Broßh. Landesmuſeum Darmſtadt (ſtellt vorausſichtlich
noch vieles andere aus) ferner großartige Sammlungen
von Material zur Herſtellung von Pulver, Herſtellung von
Gewehrläuſen, Verſchlüſſe und Verſchlußteile, Jagdwaffen
aller Arten, Schalldämpfer, geplatzte uſw. Läufe,
Schieß=
bedarf aller Art, Apparate für balliſtiſche Unterſuchungen
uſw. uſw. (Ausſteller: kriegstechniſche Sammlung der
Techniſchen Hochſchule Darmſtadt). Hieran reiht ſich eine
hochintereſſante Ausſtellung der Schießverſuchsſtation
Neumannswalde, Photographien von Schrot= und
Kugel=
ſchüſſen, aufgeſchnittene Flinten und Büchſen, diverſe
Ar=
ten, balliſtiſches Material, zur Verfügung geſtellt von dem
Leiter Herrn Albert Preuß, dem bekannten Meiſterſchützen
zu Berlin, Mitglied des Heſſ. Jagdklubs. Dann ſolgen die
Sammlungen des Vorſitzenden des Heſſ. Jagdklubs:
Fährtenabdrücke unſeres einheimiſchen Wildes, Loſungen
dito, Bezeichnungen der Schüſſe auf dem Hirſche,
charak=
teriſtiſche Schnitthaare des Hirſches, 40 Biologien von
In=
ſekten, beſonders Forſtſchädlingen, Sammlungen von
Originalzeichnungen moderner Jagdmaler. — Hoflieferant
Wesp, Mitglied des Heſſ. Jagdklubs, ſtellt moderne
Jagd=
waffen und Jagdgeräte. Firma Grell u. Co.=Haynau,
Vertreter: Waffenhandlung Linck=Darmſtadt, eine große
Anzahl von Fallen aller Arten; Herr Clauſius=Goddelau:
Katzenfallen; Heſſ. Jagdklub: Fallenmodelle, Salzleck
ſteine, trockene Treſter, Hochſitzmodelle, Sammlungen von
jagdlichen Lehrmitteln, Druckſachen, Kalender uſw. uſw.
das in Heſſen vorkommende Wild; Rottweil: Pulver und
Patronen, Hetzbach in Heſſen (erſte Holzpulverfabrik in
Deutſchland) dito, Geislinger Metallwarenfabrik: Tafel=
und Wanddekorationen uſw. für Jagdzimmer. Last not
least Hofkonſervator Banzer=Oehringen: zooplaſtiſche
Kunſtwerke, dann Jagdbilder — Riedinger=Stiche
Jagdmünzen und noch eine Maſſe andere Sachen.
Die Ausſtellung wird eröffnet am
Samstag, 9. April. An dieſem Tage findet die
Hauptverſammlung des Landesvereins Heſſen des
A. D. J.=V. ſtatt. Am Abend hält Herr Dr. Berger=
Caſſel einen Lichtbildervortrag über: „Aus Afrikas
Wild=
kammern” Montag, 11. April, wird die Ausſtellung
wie=
der geſchloſſen, um am Sonntag, den 17. April nochmals
für einen oder zwei Tage geöffnet zu werden. An dieſen
Tage findet nämlich hier die Hundeausſtellung
des Vereins der Hundefreunde von Darmſtadt
und Umgebung ſtatt (Ehrenvorſitz: Kommerzienrat
Hick=
ler), bei welcher der Heſſiſche Jagd=Klub die Abteilung
der Jagdhunde übernommen hat. Spezialausſtellung
einer Anzahl von Vereinen, die dem Kartell der
ſtamm=
buchführenden Spezialklubs angehören. Dieſe Ausſtellung
verſpricht ebenſalls alle früheren Hundeausſtellungen
Darmſtadts bei weitem zu übertreffen. Die Ausſtellung
findet im Großh. Reſidenzſchloß (früheren
Muſeumsräu=
men) ſtatt. Sie umfaßt außer einem Vorſaal und einem
Raum für mikroſkopiſche Schnitte fünf Säle. Der
even=
tuelle Ueberſchuß der Ausſtellung iſt für einen milden
Zweck beſtimmt.
n. Haftpflicht des Wohnungsinhabers. Die
Ver=
pflichtung der Hausbeſitzer zur Beleuchtung der dem
allgemeinen Verkehr dienenden Zugänge, Höfe,
Treppenhäuſer uſw. dürfte hinreichend bekannt ſein
und iſt aus Veranlaſſung zahlreicher Haftpflichtfälle
durch die Rechtſprechung nach den verſchiedenſten
Rich=
tungen feſtgelegt. Ein neuerdings ergangenes Urteil
des Reichsgerichts behandelt jedoch einen Fall in bezug
auf den zur Wohnung gehörenden Vorplatz, auf deſſer
Nichtbeleuchtung uſw. eine Schadenerſatzklage gegen den
Wohnungsinhaber gegründet war. Eine von ihm
zu=
gezogene Hebamme war auf der vom Vorplatz zum
Kinderzimmer emporführenden, nur aus drei bequemen
Stufen beſtehenden Treppe, die ſie kannte, beim
Rück=
weg ausgeglitten und hatte ſich durch Hinſtürzen eine
Verletzung zugezogen. Es geſchah dies am Tage
während an fraglicher, nicht unmittelbar vom
Tages=
licht getroffenen Unfallſtelle Dämmerung war. Das
Berufungsgericht hatte zwar dem erſten Klagegrund
das Fehlen eines Geländers, nicht beigepflichtet, weil
ſolche kleinen Stufenaufgänge üblicher Art dieſer
Schutzvorkehrung nicht bedürften, hatte aber den
Be=
klagten wegen Unterlaſſung der künſtlichen
Beleuch=
tung haftbar gemacht. Das Reichsgericht bezeichnet
dieſe Anſicht als eine Ueberſpannung der an den
Woh=
nungsinhaber zu ſtellenden Anforderungen. Wenn
auch der Stufenaufgang im Halbdunkel lag, ſo braucht
der Wohnungsinhaber derartige dämmerige Flure
nicht unter ſtändiger künſtlicher Beleuchtung zu halten
ſolange dort nur Perſonen zu verkehren haben, die, wie
im Fragefalle jene Hebamme, mit der Oertlichkeit
be=
kannt ſind.
A Zur Frühjahrsmeſſe. Geſtern wurde in der
Turnhalle am Woogsplatz mit der Verſteigerung der
Plätze für die am 17. April beginnende
Frühjahrs=
meſſe der Anfang gemacht. Die Meſſe findet nun
zum zweiten Male auf dem großen Platz gegenüber
dem Hallenſchwimmbad ſtatt. Es wurden geſtern
ver=
geben zunächſt an Schaubudenplätzen: Karl Zier
von Mainz für ein Kölner Hänneschentheater um 230
Mark, Theodor Bläßer von Worms für ein
verzauber=
tes Schloß um 120 Mk., Heinrich Ohr von Pirmaſens
für ein ebenſolches um 380 Mk., K. Bockmühl von
Frankfurt a. M. für ein Theater der bildenden Künſte
um 200 Mk. und Heinrich Stephan von Mainz für
einen Lachtempel um 84 Mk. Hohe Preiſe erzielten die
Plätze für Schießbuden, von welchen 4 Plätze zwei
zu je 305 Mk. und zwei zu je 380 Mk. vergeben
wur=
den, während eine Photographiebude auch 320
Mark erbrachte. Die Zuckerbuden (vier an der Zahl)
gingen zu je 34 Mk., drei Plätze für Waffelbuden zu
je 40 Mk. ab. Unter den Bietern befand ſich auch ein
großer Neger, der aber keinen Platz erſtand. Von den
Plätzen für Karuſſells wurden zwei
Karuſſell=
plätze auf dem Verdingungswege für die Frühjahrs=
und die Herbſtmeſſe vergeben, einer an H. Viehl von
Ober=Florſtadt um 1375 Mk. und einer an Viehl u. Koch
um 1251 Mk. für jede der beiden Meſſen. Für die
be=
vorſtehende Frühjahrsmeſſe wurden ebenfalls auf dem
Verdingungswege noch der Platz für ein
Dampf=
karuſſell an O. Frohn von Mainz um 1855 Mk., ein
Hippodromplatz an F. Eder von Hamburg um 510 Mk.
und ein Platz für einen Kinematographen an W.
Kling jr. von Frankfurt a. M. um 815 Mk. vergeben.
Heute iſt Fortſetzung der Verſteigerung, in welcher die
Plätze für die eigentliche Warenmeſſe zum Ausgebot
kommen.
—
Vogelſchutz. Jetzt kommt die Zeit, wo die Vögel
ihre Neſter bauen und in wenigen Wochen die Jungen die
erſten Flugverſuche machen. Jeder Gartenbeſitzer ſollte
darauf ſehen, die Vögel vor der Katze zu ſchützen, die
Katzen wegzufangen. Ueber Katzenfallen uſw. gibt der
Tierſchutzverein Auskunft.
— Poſtbeſtellung. Wegen des ſtarken Verkehrs in
der Oſterzeit werden am Karfreitag Pakete und
Wertbriefe und am 1. Oſterfeiertag Pakete,
Wert=
briefe und Poſtanweiſungen außergewöhnlich —
vor=
mittags — beſtellt werden.
* Streik. Die Möbeltransporteure in Darm
ſtadt ſind ſeit geſtern in den Ausſtand getreten. Sie
for=
dern höheren Lohn.
Erbach, 20. März. Wie das „Erb. Krsbl.” von gut
unterrichteter Seite erfährt und die Geſuche nach
Ge=
hilfen beſtätigen, hat unſere alte Elfenbeinſchnitzerei
einen ſo ſchönen Aufſchwung genommen, daß die Aufs
träge durch die verfügbaren Kräfte nicht bewältigt
wer=
den können, geſchweige, daß die auswärtigen Geſuche
nach Arbeitskräften Erfolg haben. Auch die
Diamant=
induſtrie hat ſich in einer Weiſe bei uns entwickelt und
eine Ausdehnung erfahren, daß wir beides mit
beſon=
derer Genugtuung für die Stadt als einen
wirtſchaft=
lichen Aufſchwung unſerer Induſtrie bezeichnen
können, der ſich in erſter Linie unſer Elektrizitätswerk
und die Fachſchule dienſtbar machte.
n. Michelſtadt, 22. März. Ein dreiſter
Einbruchs=
diebſtahl wurde während der vergangenen Nacht in
der Wohnung des Reallehrers Fromm hier verübt. Der
bis jetzt noch nicht ermittelte Täter war durch ein
einge=
drücktes Fenſter eingeſtiegen und hatte eine Kommode
aufgebrochen und daraus ſich 150 Mark in Silber und
Gold angeeignet, aber einen gleichfalls dort aufbewahrten
Papiergeldbetrag von 1500 Mark in der Haſt überſehen
und zurückgelaſſen.
Gammelsbach, 22. März. Das Richterſche
Luft=
ſchiff=Modell wurde in den letzten Tagen ſchon
oft von Fremden aufgeſucht. Der Erfinder iſt aber für
Fremde nicht ſehr zugänglich. Er ſieht faſt in jedem
Fremden einen bezahlten Spion. Für 100000 Mark
will er das Modell verkaufen. Er meint, er wiſſe ſchon
zu fordern. — Im benachbarten Falken=Geſäß baute
ein Mechaniker einen Flugapparat. Wie man
hört, will er demnächſt Flugverſuche damit machen.
Sein erſter Beſuch ſoll Beerfelden gelten.
Mainz, 21. März. In der Schadenerſatzklage
des Opernſängers Pacyna vom hieſigen
Stadttheater gegen den Opernreferenten
Würzbur=
ger vom „Mainzer Tageblatt” kam heute nachmittag
ein Vergleich zuſtande, indem der Opernreferent
Würzburger erklärte, bei der Niederſchrift der Kritik
von der Aufführung der Oper „Fauſt” am 26.
Dezem=
ber habe er nicht die Abſicht gehabt, Pacyna zu
belei=
digen; wenn jene Kritik anders ausgelegt worden ſei,
ſo bedauere er dies. Er habe nur ſagen wollen, daß
Pacyna an jenem Abend indisponiert war und deshalb
nicht hätte ſingen dürfen. Die Klage iſt hierauf
zurückgezogen worden.
Mainz, 22. März. Wie der Finanzausſchuß
ſtellt hat, müſſen 3956 152,93 Mark gegen 3679k
Mark im Vorjahre durch Umlagen gedeckt
den; das ſind 276723,30 Mark mehr wie im vorigti
Jahre. Der Finanzausſchuß hat beſchloſſen, 103000
Mark durch Betriebsüberſchüſſe zu tilgen und den Reſt
von 173 723,30 Mark jedoch durch Erhöhung der
Kom=
munalumlagen. Es ſoll daher der ſeitherige
Steuer=
ausſchlag von 106,5 Prozent auf 111,6 Prozent
oder um 5,1 Prozent erhöht werden. — Der Wirt aus
der Auguſtinerſtraße, der eine Anzahl Leute verklagt
hat, weil ſie das falſche Gerücht ausſtreuten, er
ver=
arbeite Pferdefleiſch, hat nun einen neuen Prozeß gegen
einen bereits verurteilten Wirt angeſtrengt, weil er
ihm Unreinlichkeit in ſeinem Betriebe vorgeworfen
haben ſoll. Außerdem ließ er zwei Zeugen aus dem
erſten Prozeß Beleidigungsklagen wegen ihrer
Aus=
ſagen zuſtellen.
— Worms, 22. März. Geſtern fanden, lt. „W. Ztg.”
die außerordentlichen Generalverſammlungen des
Worm=
ſer Brauhauſes, vorm. Oertge, und des Ele=
armer Schlucker heimwärts, denn er hat alles bei den
Kamelkämpfen verwettet.
Myriam Harry gibt in der „Illuſtration” eine
feſ=
ſelnde Schilderung dieſer Kämpfe. Ein weibliches
Ka=
mel wird in die Arena geführt. Dann bringt der eine
Züchter ſein Kampfkamel herbei, es ſieht das weibliche
Kamel, wird dann aber ſofort wieder aus der Arena
geführt. Der Gegner führt ebenfalls ſein Kampfkamel
Herbei und wieder fort. Dann werden die beiden
er=
regten Tiere zu gleicher Zeit in die Arena gelaſſen,
und ſofort ſtürzen ſie aufeinander zu. Es iſt ein
wil=
der, furchtbarer Kampf, der ſich nun entſpinnt, es geht
auf Leben und Tod; das wiſſen auch die Zuſchauer, die
auf den Mauern Schutz ſuchen, um nicht von den blind
wütenden Kämpfern verletzt zu werden. Der Ingrimm
mit dem die beiden Kamele ſich bekämpfen, und die
tücki=
ſchen Liſten, die ſie dabei entfalten, kennen keine Gren=
Fen. Die langen Hälſe wirbeln wie Schlangen durch
die Luft, hoch auf ſprüht der Staub, und aus den Augen
Der ſonſt ſo friedfertigen Tiere ſprüht ein dämoniſcher
Haß und eine Grauſamkeit, die der Zeuge nie mehr
ver=
gißt. Wie Preisringer in einem Zirkus treten die
Feinde dann voneinander zurück, um neue Kräfte zu
ſammeln; mit tückiſchem Blick meſſen ſie einander und
fuchen eine Blöße des Gegners. Sogar Finten kann
man beobachten; der eine Gegner lockt den anderen
durch eine fingierte Blöße zum wilden Angriff und
ſucht die blinde Wut des Angreifers dann auszunützen
Bis endlich das eine Tier ſeinen Feind zu Boden ge=
Tungen hat: nun iſt das Schickſal des Gefallenen
be=
ſiegelt: mit Biſſen und Hufſchlägen wird der Unter=
Tegene hingemordet, manchmal regelrecht erſtickt. Dann
gber, in einer Aufwallung brutaler Siegesfreude, legt
ſich das ſiegende Kamel breit und ſchwer über den
ver=
endenden Gegner, und in den Augen blitzt zorniger
Triumph.
Das iſt der Augenblick, wo der Beſitzer ſein Tier
aus der Arena holt; mit Federn und Bändern wird es
geſchmückt und im Triumphzug führt man es unter dem
brauſenden Jubel der Menge durch alle Straßen der
Stadt, während der Eigentümer des Beſiegten einſam
neben ſeinem toten Liebling ſtehen bleibt und trauernd
darüber nachgrübelt, wieviel Hoffnungen mit dieſem
Kampfkamel geſcheitert ſind und wieviel Mühen und
Sorgen umſonſt waren . . .
— Die neueſte Mode in den — Särgen
Der Truſt der amerikaniſchen Sargfabrikanten und
Beſtattungsunternehmer, der
keit erweitert: er hat regelrechte Sargmoden geſchaffen.
In den letzten 6 Monaten haben die Sargmoden an
Wandelbarkeit den Kleidermoden nichts nachgegeben.
Die Freunde und Angehörigen von Verblichenen
wer=
den künftig ernſthaft mit ſich zu Rate gehen müſſen, ol
ihr Toter nun „ganz modern” oder nach der Mode 1909
beſtattet werden ſoll. Die breite Menge iſt mit dieſen
Moden zwar noch nicht vertraut, aber die
Beſtattungs=
unterehmer, die Kirchhofsgeiſtlichen, die Totenkutſcher
und die Totengräber kennen ſie ganz genau; alle
Todeskandidaten, die mit den Fortſchritten der Zeit
gehen und ſterben wollen, werden fortan die
Sarg=
moden verfolgen müſſen wie die neueſten Kreationen
aus Paris oder den letzten Schnitt aus London. Vor
einigen Tagen ſah man ein Leichenbegängnis auf dem
Wege zum Brooklyner Kirchhof, wo prächtige Schim=
mel den Wagen zogen; ſie hatten aber netzartige
Ueberwürfe aus ſchwarzen Seidenbändern. Der
Totenwagen war zwar noch ſchwarz, aber durch die
Scheiben ſah man einen hellleuchtenden Sarg von
zart=
roſiger Färbung. Bei einem zweiten Begräbnis, der
Beſtattung eines Kindes, ſah man einen blauen Sarg,
mit ſchöngeſchnitzten Figuren in Roſa und Karmin.
Ein drittes Begräbnis ſchließlich zeigte einen
pracht=
vollen Sarg aus hellem Lavendelholz, ein koſtbares
Stück Holzſchnitzerei mit prachtvoll gearbeiteten
Fi=
guren, bei denen die verſtändnisloſen Gegner der
Sargmoden unwillkürlich murmelten: „Wie ſchade‟.
C.K. Ueber den ſchiefen Turm von Piſa
wurden kürzlich beunruhigende Nachrichten verbreitet,
nach denen ſeine Stabil
wie dem „Cicerone” geſchrieben wird, ergeben, daß dieſe
Beſorgniſſe unbegründet ſind. Der Zuſtand der
Fun=
damente und des Erdreichs, das von Waſſer durchſickert
wird, und die Oscillationen des Turmes werden
gegen=
wärtig von einer Kommiſſion unter Leitung des
Präſi=
denten der Dombauhütte Toſſanelli unterſucht, und
ob=
wohl das abſchließende Gutachten noch nicht vorliegt,
läßt ſich doch ſchon jetzt ſagen, daß eine unmittelbarc
Gefahr für den ehrwürdigen Bau nicht beſteht
* Steuern auf Grabſteine. Nicht einmal
der Tod iſt umſonſt. Auf der Suche nach neuen Steuern
haben die Stadtväter von Naumburg jetzt eine
origi=
nelle Idee in die Tat umgeſetzt: Sie beſchloſſen eine
Steuer auf Grabſteine. Künftig ſollen 10 Prozent des
Wertes der Grabſteine an die Stadtkaſſe bezahlt
wer=
den. Der niedrigſte Satz beträgt 2 Mark.
Seite 4.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. März 1910.
fantenbrän, vorm. 2. Nühk, ſtatt, die über die
geplante Vereinigung der beiden Brauereigeſellſchaften
be=
ſchließen ſollten. In der Generalverſammlung des
Wormſer Brauhauſes waren 35 Aktionäre anweſend, bezw.
auf ſich vereinigten, von denen 634 ſtimmberechtigt waren.
Der Fuſionsvertrag mit dem Elefantenbräu, vorm. L.
Rühl, wurde nach dem Vorſchlage des Aufſichtsrats
ein=
ſtimmig genehmigt. Auf Grund dieſes Vertrages werden
die 1 Million Mark Aktien der Oertge=Brauerei gegen
700 000 Mark Aktien der Vereinigten Geſellſchaften
einge=
tauſcht. Das Elefantenbräu verringert den Nennbetrag
ſeiner Aktien von 1 Million Mark auf 900 000 Mark. Das
Geſamtkapital der vereinigten Geſellſchaften wird dann
über den zum Umtauſch erforderlichen Betrag hinaus um
400 000 Mark auf 2 Millionen Mark erhöht, wobei die
400 000 Mark neuer Aktien zum Nennwerte von einem
Konſortium, beſtehend aus der Pfälziſchen Bank in
Lud=
wigshafen, der Filiale der Bank für Handel und Induſtrie
in Mannheim und der Filiale der Süddeutſchen Bank in
Worms, übernommen werden. In den Aufſichtsrat der
vereinigten Geſellſchaft ſollen aus dem bisherigen
Auf=
ſichtsrat des Wormſer Brauhauſes, vorm. Oertge,
Bank=
direktor Lott=Worms, Brauereidirektor Stein=Linden und
Brauereidirektor Louis Oertge=Worms eintreten. Der
Vertrag unterliegt natürlich noch der Zuſtimmung der
Generalverſammlung des Eleſantenbräu. Am Schluſſe der
Verſammlung dankte Brauereidirektor Rühl den
Atio=
nären für das Vertrauen, das ihm perſönlich durch die
Zu=
ſtimmung zur Fuſion bekundet worden ſei, da die Leitung
der vereinigten Geſellſchaften in ſeine Hände gelegt
wer=
den ſoll. Er erwartet beſtimmt, daß die Fuſion die
Ge=
ſchäftsergebniſſe günſtig beeinfluſſen werde, und verſpricht,
ſeine ganze Kraft für das Gedeihen des Unternehmens
ein=
zuſetzen.
B. Bingen, 21. März. Der Voranſchlag der
Stadt Bingen für das Rechnungsjahr 1910 iſt jetzt
erſchie=
nen. Die Schulden der Stadt beziffern ſich danach auf
7975 708,49 Mark nach Feſtſtellung vom 31. Dezember
1909 gegen 7833 208,49 Mark am gleichen Tage 1908,
ſo=
daß ſich die Schuld alſo in einem Jahre um 142500 Mark
vergrößert hat. Das Vermögen der Stadt beziffert ſich
auf 11 299863,31 Mark und zwar 1894 254,97 Mark
Ka=
vitalvermögen, 3 417240 Mark an Gebäuden, 2381 481
Mark an Gütern im Hafengebiet, 388 770 Mark an Feld,
1435000 Mark an Waldungen, 986 800 Mark an nutzbaren
Rechten, 223 190 Mark an Mobilien.
Gießen, 21. März. Der Direktor Hermann
Stein=
götter, deſſen Vertrag als Leiter und Unternehmer
un=
ſeres Neuen Stadttheaters demnächſt zu Ende geht, iſt
vom Theaterbauverein auf weitere 5 Jahre verpflichtet
worden. Die Vereinigung der Bühnen der beiden
Uni=
verſitätsſtädte Gießen und Marburg ſowie des Kurtheaters
in Bad Nauheim bleibt wie bisher beſtehen.
Reich und Ausland.
Aus der Reichshauptſtadt, 21. März. Das
Kaiſer=
paar und Prinzeſſin Viktoria Luiſe treffen, wie
nun=
mehr feſtſteht, am 4. April in Homburg v. d. H. ein
und nehmen im Schloß Wohnung. Es iſt ein
Kur=
aufenthalt von etwa 3 Wochen in Ausſicht genommen.
Vorausſichtlich werden die Kaiſerin und die
Prin=
zeſſin Viktoria Luiſe, wie ſchon in früheren Jahren,
eine Badekur im Kaiſer=Wilhelm=Bad gebrauchen,
während der Kaiſer ſich auf die Luftkur beſchränken
dürfte. Von Homburg begibt ſich das Kaiſerpaar
zu=
nächſt zu kurzem Aufenthalt nach Urville, um dann
Anfang Mai in Wiesbaden zu einem etwa achttägigen
Aufenthalt anläßlich der Maifeſtſpiele im Königl.
Theater einzutreffen — Der Platindieb v.
Wedel=
ſtädt, über deſſen Verſchwinden vor einiger Zeit aus
Greifswald berichtet wurde, iſt am Sonntag in
Ber=
lin verhaftet worden, gerade als er im Begriff
war, ſeinen vornehmen Neigungen gemäß, ein
opulen=
tes Frühſtück einzunehmen. Ueber den zweifellos an
Großmannsſucht leidenden angeblichen Dr. phil. Ernſt
v. W. erfahren wir nachſtehend folgende intereſſante
Einzelheiten: Zu ſeinem größten Leidweſen verfügte
v. W. niemals über die nötigen Mittel zur
Befriedig=
ung ſeiner koſtſpieligen Neigungen. In Hildesheim
hatte er ſich ein Automobil gekauft, war aber nicht in
herauszukommen, fertigte er auf chemiſchem Wege
falſche Zehnmarkſtücke an. Er wurde aber dabei
abge=
faßt und verurteilt. Nach Verbüßung der Strafe
be=
ſitzerstochter, England, Amerika und Schweden.
Hier=
einen tüchtigen Chemiker galt. Von England aus er= zum Beſchluß der Zweiten Kammer das Haus ſich
hielt er in Greifswald Stellung als Privataſſiſtent bei
einem Univerſitätsprofeſſor. Um über ſeine
Vergan=
genheit hinwegzutäuſchen, fügte er ſeinem Namen v.
waren ihm die Inventarſchränke des Chemiſchen
Inſti=
tuts zugänglich. Als nun das geringe Gehalt zur Be= werden ſollen, nicht näher bezeichnet ſind.
ſtreitung ſeiner koſtſpieligen Lebensunterhaltung
wie=
der nicht ausreichte, ſtahl er aus den Schränken, deren es etatsrechtlich ſehr fraglich ſei, ob ein ſolcher Be=
Schlüſſel er beſaß, kleine Platintiegel und verſchwand ſchluß überhaupt ausgeführt werden könne.
damit. Wie jetzt feſtſteht, reiſte er nach Kopenhagen, wo
ſich ſeine Frau aufhielt und verkaufte dort die Beute.
Dann kam er nach Berlin und fand hier als Aſſiſtent
in einer Privatanſtalt Beſchäftigung. Von hier aus
kommen. Die Verhandlungen darüber waren ſchon
ab=
geſchloſſen. Geſtern ſah der Kriminalkommiſſar, der die
Sache bearbeitet, zufällig v. W. Unter den Linden, als minderung der Amtsrichterſtellen bedacht zu ſein.
er gerade zum Frühſtück ein ſehr feines Hotel aufſuchen
wollte. Er erkannte ihn nach der Photographie, die er
von ihm beſaß und nahm ihn unauffällig feſt. —
Das
erſte gerichtliche Nachſpiel zu dem
Wahl=
rechtsſpaziergang vom 6. März fand, wie ſchon ein. Graf Erbach=Fürſtenau macht als
Bericht=
gemeldet, heute vor dem Schöffengericht ſtatt. Ange= erſtatter einige einleitende Bemerkungen.
klagt war der Muſterzeichner Otto Scheffler, der be=
Schutzleuten Schimpfnamen, wie „Bluthunde‟
zu einem Monat Gefängnis verurteilt. Den
beleidig=
ſprochen. In der Verhandlung bemerkte der Verteidi=
Schnelligkeit der Behörden in dieſem Prozeß ſei
an=
die Sache erſchwert werden ſolle. Der Amtsanwalt
be=
machte, daß ſie die Sache abſichtlich für die Angeklagten
verhängt.
München, 21. März. Der Bankier Hohenleit=
eer ern e ernener nente eite
mör d. indem er ſich durch mehrere Meſſerſtiche tötete. ging deutlich hervor, daß die Znitiative für die
urteilte, den Braunſchw. N. Nachr.” zufolge, den
Redal=
vertreten, dies insgeſamt einen Aktienbeſitz von 641 Stück teur der ſozialdemokratiſchen Zeitung „Volksfreund” in mer nur 2,5 Prozent vorgeſchlagen hatte. Auch k
Braunſchweig wegen Beleidigung des braunſchweigiſchen damals die Regierung in feierlicher Weiſe erklärt,
Staatsminiſters Dr. v. Oto zu 8 Monaten Gefängnis, ſie ſelbſt die Reform zur Vermögensſtener fallen ke
Die Beleidigung wurde in mehreren Artikeln gefunden,
die anläßlich der am 26. Januar ſtattgehabten polizeilch weiterhin verfolgt würde. In der Preſſe ſei da.
unterdrückten Wahlrechtsdemonſtrationen in dem
genann=
ten Blatt erſchienen ſind.
Frau v. Schönebeck hinterlegt worden iſt, hat das
Gericht heute ihre Haftentlaſſung beſchloſſen.
Rußlands treffen Meldungen über ſommerliche 900 Mark um 7 Prozent zurückgegangen ſei, ſei
meteorologiſche Erſcheinungen und die
un=
gewöhnlich frühe Eröffnung der Schiffahrt ein. In zent geſtiegen die der Klaſſen von 2—4000 Mark
Jekaterinoslaw iſt heute ein Gewitter mit warmem
Sommerregen niedergegangen. In Tſchernigow wurde
die Schiffahrt um einen Monat früher als gewöhnlich
eröffnet.
San Sebaſtian, 21. März. Nach Meldungen aus
Oviedo, Leon und Vigo ſind im nordweſtlichen Spanien
ſeit Samstag außerordentlich große
Schnee=
mengen niedergegangen; die Züge von
Madrid erleiden Verſpätungen.
New=York, 21. März. Der Gordon=Bennett=
Pokal der Lüfte iſt verſchwunden. An Bord des
Dampfers „Ooechia”, der vergangene Woche hier ankam,
ſollte der Pokal eintreffen. In den Schiffsbüchern iſt er
auch aufgeführt und an Courtland F. Bishop, den
Prä=
ſidenten des amerikaniſchen Aeroklubs adreſſiert, aber die
Nachforſchungen nach ihm waren bisher vergebens.
Zu=
ſammen mit dem Gordon=Bennett=Pokal für Apiatik ſolle
der Gordon=Bennett=Pokal der Lüfte am Donnerstag
abend bei dem großen Bankett des amerikaniſchen Aero=
Aubs als Siegestrophäe prangen. Dies ſcheint jetzt
aus=
geſchloſſen.
Chicago, 21. März. Die Geſamtzahl der bei dem
Eiſenbahnunglück von Greenmonntain
getöteten Perſonen beträgt 45.
Prinz und Prinzeſſin
Kairo, 21. März.
Eitel Friedrich von Preußen ſind in Aſſuan
ein=
getroffen.
Wie gemeldet
Marſhaltown (Jowa), 21. März.
wird, wurden in der Nähe von Greenmountain bei
einem Eiſenbahnunfall, bei dem ein
Perſonen=
zug der Rock Islandbahn eine Böſchung hinabſtürzte,
14 Paſſagiere getötet und 25 verletzt.
Erſte Kammer der Stände.
Darmſtadt, 22. März.
Die Erſte Kammer trat heute vormittag zur
Be=
ratung des Hauptvoranſchlags für 1910 zuſammen.
Am Regierungstiſche: Staatsminiſter Ewald
Exz., Finanzminiſter Braun Exz., Miniſter des
In=
nern v. Hombergk zu Vach Exz., Geh. Staatsrat
Krug von Nidda, Geheimeräte Dr. Becker,
Wil=
brand. Miniſterialräte Lorbacher und Süffert.
Nach der um 10¼ Uhr vom Präſidenten, Grafen
v. Görtz, gen. v. Schlitz, eröffneten Sitzung wird nach
einigen geſchäftlichen Mitteilungen des Präſidenten
in die
Etatsberatung
eingetreten. Zuerſt gelangt die Hauptabteilung IX,
Miniſterium der Juſtiz, zur Beratung. Der
Be=
richterſtatter, Juſtizrat Dr. Kleinſchmidt, führt
aus, daß ſich der Ausſchuß mit dem Beſchluß der
Zwei=
ten Kammer, 15 Amtsrichterſtellen nur auf den Inhaber
zu bewilligen, nicht einverſtanden erklären kann. Auch
ſei in der Zweiten Kammer der Antrag nur mit 2
Stimmen Majorität angenommen worden. Die
bean=
tragte Ausgabe könne bewilligt werden, dagegen nicht dahingehend, Großh. Regierung zu erſuchen,
tunli=
die Bewilligung der Stellen nur auf den Inhaber.
Staatsminiſter Ewald Exz. iſt der Anſicht, daß
der Beſchluß der Zweiten Kammer zu ungeſetzlichen digen aus Kreiſen der Beamten zu berufen, welche V.
Zuſtänden führen kann, man dürfe nicht ohne
Unter=
ſchied, ob es ſich um eine Stelle handele, die entbehrt
werden könne, oder um eine ſolche, die unter keinen
der Lage, es zu bezahlen. Um aus den Schwierigkeiten Umſtänden zu entbehren ſei, die 15 Vakanzen ſich voll= Jahres 1911 den Ständen zur Beſchlußfaſſung unt
ziehen laſſen.
Geh. Juſtizrat Dr. Schmidt: Der Antrag der
Zweiten Kammer verdanke ſein Zuſtandekommen dem
reiſte er mit ſeiner Frau, einer vermögenden Gutsbe= Bemühen, Sparſamkeit walten zu laſſen. Wenn dies grammatiſche Forderung auf Befreiung der unterſ.
auch anzuerkennen ſei, ſo könne man das hier ange= Klaſſen von der Einkommenſteuer nicht von der
Erſ=
bei vervollkommnete er ſich, ſo daß er ſchließlich für wandte Mittel doch nicht billigen, da durch Beitritt Kammer ausgegangen ſei; dies treffe
hiſtoriſchn=
einer direkten Rechtsverletzung ſchuldig mache.
Dr. Lippold Erz. führt aus, es ſei ganz
unver=
ſtändlich, wie der Beſchluß der Zweiten Kammer, die tragung des preußiſchen Steuerſyſtems auf die heſſiſck
Wedelſtädt noch ein „Barth” hinzu. In Greifswald Bewilligung auf den Inhaber, ausgeführt werden ſoll, erzielen laſſen würde, und es werde eine Frage ?
ſo lange die Stellen der Amtsrichter, die geſtrichen
Staatsminiſter Ewald Exz. meint ebenfalls, daß ſetzgebung nach preußiſchem Muſter umgeſtaltet werd
Nach dem Antrag des Ausſchußberichterſtatters
be=
ſchließt alsdann die Kammer die Ausgabe für Land=
und Amtsgerichte mit 2731738 Mk. zu bewilligen, Heyl über die Einwirkung des Bankdirektors Parc
jedoch dem Beſchluß der Zweiten Kammer auf
Bewil=
ſollte er jetzt eine gute Stellung in Buenos Aircs be= ligung von 15 Amtsrichterſtellen nur auf den Inhaber! geübt habe. Die Regierung habe ſchon viel früher e
nicht beizutreten; es ſoll aber an die Regierung die Feſtſetzung von 3¾ Prozent gedrängt und die Lei
das Erſuchen gerichtet werden, bei der allgemeinen der Bank ſeien damit einverſtanden geweſen. Bezt
Reorganiſation der Staatsverwaltung auf eine Ver=
Die übrigen Kapitel werden darauf ohne Debatte ſagt der Miniſter tunlichſte Berückſichtigung zu.
genehmigt. Die Kammer tritt zunächſt in eine
Generaldebatte über den Etat
ſchuldigt wird, in der Schleſiſchen Straße mehreren nächſt konſtatieren, daß die maßgebende Preſſe unſeres reform. In den 60er und 70er Jahren habe die Fr
Landes im großen Ganzen den Aeußerungen des Fi= der Beitreibung der Steuern im Vordergrund geſt
„Strolche” uſw., zugerufen zu haben. Trotz ſeines nanzausſchuſſes dieſes hohen Hauſes zugeſtimmt habe. den, und mit Rückſicht hierauf habe kie Zweite Kam=
Leugnens wurde Scheffler für überführt erachtet und Die allgemeine Uebereinſtimmung ging zunächſt dahin die Entlaſtung der Klaſſen bis zu 500 Mark anger
daß eine Ermäßigung der geforderten Steuererhöhung In den ſpäteren Verhandlungen habe es ſich um
ten Beamten wurde die Publikationsbefugnis zuge= notwendigerweiſe eintreten müßte beſonders mit Rück= Reform der Steuern aus ſozialpolitiſchen Geſid
ſicht darauf, daß im Lande das Bedürfnis nach einer punkten gehandelt und hier habe die Erſte Kammer
ger Rechtsanwalt Dr. Kurt Roſenfeld, die ſehr ſeltene ſo weitgehenden Tilgung unſerer Eiſenbahnſchuld nicht Initiative ergriffen.
anerkannt werden konnte. Die neueſten Nachrichten
ſcheinend darauf zurückzuführen, daß den Angeklagten über die Eiſenbahneinnahmen ſeien höchſt erfreulich, nehmigt einſtimmig den vorerwähnten Antrag
Während urſprünglich nur 12 Millionen vorgeſehen Fürſten zu Iſenburg=Birſtein. Die Wahl von 2
antragte wegen dieſer letzten Aeußerung des Vertei= waren, ſeien jetzt 12978000 Mark angegeben worden. gliedern der Erſten Kammer zu dem zu bilden
digers, mit welcher er der Behörde den Vorwurf Hätte man dieſe Mehreinnahme gekannt, dann wäre Ausſchuß ſoll morgen erkolgen.
vielleicht auch die Zweite Kammer zu der
Beſchluß=
erſchweren wolle, wegen Ungebühr eine Ordnungsſtrafe faſſung gekommen, die Erhöhung der Vermögensſteuer gefahren. Beim Abſchnitt: Für die Verwaltung, n
von 10 Mark, und ſpäter wurde wegen Ungebühr vor nur in engeren Grenzen zu bewilligen. Die Stellung die Hauptabteilung „Reſte aus früheren Fahren”
Gericht eine Ordnungsſtrafe von 50 Mark gegen ihn eines gewiſſen Teils der Preſſe zu der Heranziehung den Beſchlüſſen der Zweiten Kammer genehmigt,
der unteren Klaſſen zu der Einkommenſteuer veran= gleichen die Hauptabteilung „Domänen des Gr.
laßte mich, die Stellung der Erſten Kammer in dieſer! Hauſes”. Bei der Hauptabteilung „Staatsdomän
ner in Garmiſch, deſſen Buchhalter vor vier wichtigen ſozialen Frage nochmals nachzuprüfen. Red= bemerkt zu Kap. „Saline, Badeanſtalt und Tiefbau
Wochen nach größeren Unterſchlagungen flüchtig wurde, ner verweiſt ſodann auf einige Berichte früberer! Bad Nauheim und Badeanſtalt Salzhauſen”
Nummer 69
Jahre. Aus den Reden der damaligen Veriherie
Braunſchweig, 21. März. Das Landgericht ver=höhung der Progreſſion bis 4 Prozent von der Er
Kammer ausgegangen war, während die Zweite K
werde, wenn die Progreſſion zur
Vermögensſti=
hingewieſen worden, daß man bei einer
Befrei=
der unteren Klaſſen gezwungen wäre, auf die Proc=
Allenſtein, 21. März. Nachdem die Kaution für ſion der Vermögensſteuer einzugehen. Demgegent
müſſe er betonen, daß die Zunahme der
Einkomn=
ſteuer vom Jahre 1901—08 ſich auf 36 Prozent bem
Petersburg, 21. März. Aus verſchiedenen Städten während die Zahl der Steuerzahler der Klaſſen u=
Zahl der Klaſſen von 900 bis 1700 Mark um 105 %
53 Prozent. Die Vermögensſteuer ſei 1901—08 un
Prozent gewachſen; 50 Prozent aller Heſſen ſeien h
vermögensſteuerpflichtig. In Rheinheſſen ſeien ſt
bis 75 Prozent der Einkommenſteuerpflichtigen
mögensſteuerpflichtig; für dieſe ſei alſo die Frage
Steuererhöhung von allergrößter Bedeutung. Die
Bad Nauheim vorgeſehenen 640000 Mark hätte
für die Beamten verwenden ſollen. Zuſammen
der Steuerreſerve von 400 000 Mark hätte ſich 1
lion ergeben, die man für die demnächſte Erhöhung
Beamtengehälter hätte verwenden können. Da
andere Haus und die Großherzogliche Regierung
nicht mit uns einig ſind, muß man ſuchen, auf ande
Wege Erſparniſſe eintreten zu laſſen. So könnte
Großherzogliche Regierung die Frage prüfen, ob
durch Reorganiſation der Hypothekenbank größere (
nahmen gewonnen werden könnten. Herr Bankdi
tor Pareus habe im Ausſchuß die Anregung gege
daß die Großherzogliche Regierung bei der Bank
ſtärkere Heranziehung des Gewinnes vorſehen mö
Daraufhin wurde entgegen dem Beſchluſſe des
waltungsrates durchgeſetzt eine Herauszahlung
3¾ Prozent, entgegen der früheren von 3½ Proz
Hierdurch werde der Verluſt von 40 000 Mark, den
Staat alljährlich dadurch erleibet, daß er 4 Prozent
ſeine Anleihen zahlen muß und nur 3½ Prozent
halten hat, etwas geringer. Der Staat könnte,
andere Banken, auch aus dieſer Bank Hunderttauſe
herauswirtſchaften. So bezahlen z. B. die Landesb
der Rheinprovinz jährlich 700000 Mark, die Naſſaui
Bank 800 000 Mark an ihre Provinzen. Redner bi
daher den Staatsminiſter, dieſe Frage in Erwäg:
zu ziehen. Die Altrheine ſollten erhalten werden,
ſie für die Fiſchzucht von allergrößter Bedeutung ſi
Sie dienen als Laichplätze und erzeugen die orga
ſchen Lebeweſen, welche die Selbſtreinigung der Fli
bewirken. Die Vorſtände der beteiligten Gemein!
Lampertheim, Stockſtadt und Erfelden würden ne
ſtens den Rhein befahren, um dann bei der Reni
ung eine entſprechende Vorſtellung zu nachen. R
ner bittet den Miniſter, die Angelegenheit prüfen
wollen.
Graf Kuno zu Stolberg=Roßla erklärt f
einverſtanden mit den Vorſchlägen des Erſten
Au=
ſchuſſes betreffs Erhöhung der Steuern. Er richtet e
die Regierung das ernſtliche Erſuchen, eine Erhöhur
in künftiger Zeit nur in dringendſten Fällen eintret
zu laſſen, wenn keine andere Quelle mehr zu finden
Auch müſſe man zu einer anderen Einſchätzung betref
des Grundbeſitzes kommen Zu der Streichung vi
Beamten, bei der größte Vorſicht geboten ſei, gebe
nur deshalb ſeine Zuſtimmung, weil dadurch Erſpa
niſſe eintreten. Doch ſollten die Beamten mithelfen,
ſparen, da ihnen die Erſparniſſe ſelbſt zugute kämen.
Fürſt zu Iſenburg=Birſtein führt aus, d
man im Ausſchuß vermieden habe, in Details ein;
treten. Dem Antrag Ofann ſchließe er ſich an, ſte
aber namens des Ausſchuſſes den beſonderen Antr
bald eine Kommiſſion aus Vertretern der Erſten u
Zweiten Kammer unter Zuziehung von Sachverſti
ſchläge über die Neuorganiſation der Staatsverwaltu
machen ſoll. Die Einberufung ſoll ſo beſchleunigt w
den, daß die Beſchlüſſe der Kommiſſion mit Beginn 1
breitet werden können.
Finanzminiſter Braun Exz. entgegnet den Ar
führungen des Freiherrn von Heyl, daß die p
ganz zu wie Redner des Näheren darlegt. Wei
führt Miniſter Braun Exz. aus, daß bei Ueb
Verhältniſſe ſich für Heſſen ein Mehr von 526000 Mk
Zukunft ſein, ob und inwieweit die heſſiſche Steuere
könne. Ob das aber erfreuliche Ausſichten für di
jenigen Steuerzahler eröffnen könne, die jetzt nach d
Umgeſtaltung verlangen, müſſe er ſehr bezweifel
Nicht zutreffend erſcheine ihm die Kritik, die Frhr.
auf die Dividendefeſtſetzung der Landeshypothekenba
lich der Anregung des Frhrn. v. Heyl über die Ab)
tung der Fäkalien in den Rhein bei Mainz und Vor
Miniſterialrat Süffert ergänzt die
Mitteil=
des Miniſters über die Dividendefeſtſetzung der L
deshypothekenbank.
Hierauf bemerkt Frhr. v. Heyl: Die frühe
Verhandlungen der Zweiten Kammer, die der H
Frhr. v. Heyl zu Herrnsheim möchte zu= Miniſter zitiert habe, bezögen ſich nicht auf die Ster
Darauf ſchließt die Debatte und die Kammer
Nach längerer Pauſe wird in der Beratung f
[ ← ][ ][ → ]Seite 5.
Nummer 69.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. März 1910.
Frhr. v. Henk, daß man im Ausſchuſe der Mei= (ung dieſer Mitlinde zu tundt verkieſt Geheimer f der Tann=Raſanhaufen, ſowie das Verſonal der Bot=,
nung geweſen ſei, in der Frage der Verwendung der
Summe von 640000 Murk eine Differenz mit der
Zweiten Kammer nicht zu ſuchen, ſondern die Summe
unter Vorbehalt zu bewilligen. Für die Motivierung
der Beſchlüſſe ſolle der zuletzt erſtattete Bericht
maß=
gebend ſein. Das Haus tritt den Beſchlüſſen der
Zweiten Kammer bei, desgl. in den Hauptabteilungen
Lotterie, direkte Steuern, Regalien, indirekte Auflagen,
Landſtände, Staatsminiſterium, Miniſterium des
Innern, ohne weſentliche Debatten. Darauf wird die
Sitzung geſchloſſen. Nächſte Sitzung Mittwoch
vor=
mittag 10 Uhr.
Oberfinanzrat Dr. Rohde eine Regierungsantwort,
in der die Mängel unbedingt anerkannt werden, die
Ab=
ſtellung jedoch verſchoben werden muß, bis Gelder da=
Abg. Seelinger iſt
für zur Verfügung ſtehen.
mit der Antwort zufrieden und bittet um tunlichſte
Be=
ſchleunigung.
Der Verwaltungsvoranſchlag der
Zwei=
ten Kammer für das Rechnungsjahr 1910 auf Grund
des Artikels 15 der landſtändiſchen Geſchäftsordnung
vom 17. Juni 1874 wird debattelos genehmigt. — Damit
iſt die Tagesordnung erſchöpft.
Nächſte Sitzung Mittwoch 10 Uhr.
ſchaft.
* Rom, 22. März. Der Reichskanzler begab
ſich heute vormittag um 10½ Uhr mit dem Geſandten
v. Flotow nach dem Quirinal, wo er von dem Könige in
Privataudienz empfangen wurde.
* Rom, 22. März. Der König verlieh dem
Reichskanzler während der heutigen Audienz den
Annuneiatenorden. Nach der Audienz begab ſich der
Reichskanzler nach der Conſulta und beſuchte den!
Miniſter des Aeußern, Guicciardini; die Beſprechung
zwiſchen den beiden Staatsmännern dauerte drei,
Viertelſtunden.
Zweite Kammer der Stände.
St. Darmſtadt, 22. März.
57. Sitzung.
Am Regierungstiſche: Geheimerat Beſt, Geheimer
Oberfinanzrat Dr. Rohde, Landesökonomierat
Mül=
ler.
Der Platz des Abg. Ulrich iſt aus Anlaß ſeines
25jährigen Abgeordnetenjubiläums mit Blumen und
Lorbeer geſchmückt.
Vizepräſident Korell eröffnet die Sitzung um
11¼4 Uhr und ſpricht vor Eintritt in die Tagesordnung
dem Abg. Ulrich die herzlichſten Glückwünſche zu ſeinem
Jubiläum aus. Die Abgeordneten haben ſich von den
Plätzen erhoben. — Abg. Ulrich dankt für die
freund=
lichen Worte und erklärt, er werde der alte bleiben.
(Heiterkeit.)
Danach wird das neu eingetretene Mitglied, Abg.
Bach=Mainz, auf die landſtändiſche Verfaſſung
ver=
pflichtet.
Dann tritt man in die Tagesordnung ein. Eine
Anzahl Poſitionen, die zur vorläufigen Beratung im
Plenum ſtehen, wird den zuſtändigen Ausſchüſſen
über=
wieſen. — Zur Vorſtellung des Heſſiſchen
Landes=
vereins für Toteneinäſcherung in
Darm=
ſtadt und der Feuerbeſtattungsvereine Mainz,
Offen=
bach und Worms, a) Abänderung des Artikels 2 des
Geſetzes betreffend die Feuerbeſtattung vom 18. Auguſt
1899; b) Erlaß einer Zuſatzbeſtimmung zu § 9 der
Be=
kanntmachung vom 1. März 1906, die Ausführung des
Beerdigungsgeſetzes betreffend, erſtattet Abg. Lenn
mündlichen Bericht und beantragt die Vorſtellung für
erledigt zu erklären, nachdem auch die Regierung ſich
dahin ausgeſprochen, daß anzunehmen iſt, wenn ein
Verſtorbener nicht bei Lebzeiten die Einäſcherung
ſei=
ner Leiche verfügt hat, er begraben ſein wolle. — Abg.
Fulda hält die Frage für ſehr wichtig und noch nicht
genügend geklärt und beantragt, die Sache an den
Ausſchuß zu verweiſen. — Der Antrag wird
angenommen.
Ueber die Vorſtellung des Ausſchuſſes des
Landesge=
werbevereins, betr. das Fürſorgekaſſegeſetz für
Gemeindebeamte: „Zweite Kammer wolle
beſchlie=
ßen, die Regierung zu erſuchen, den Artikel 3 des oben
genannten Geſetzes dahin zu erweitern, daß in Abſatz 2
die Worte: „und die der Großherzoglichen Zentralſtelle
für die Gewerbe unterſtehenden gewerblichen
Unter=
richtsanſtalten des Landes” hinter den Worten „
reli=
giöſe Verbände” aufgenommen werden”, erſtattet Abg.
Dr. Gutfleiſch mündlich Bericht und beantragt,
das Haus möge die Regierung erſuchen, dem Wunſche
zu willfahren. — Geheimerat Dr. Beſt erklärt, die
Regierung ſei bereit, den Kreis der unter das
Für=
ſorgegeſetz fallenden Lehrer uſw. zu erweitern. Eine
dahingehende Vorlage ſei bereits ausgearbeitet und
werde, ſobald ſie das Staatsminiſterium paſſiert habe,
dem Hauſe unterbreitet werden. — Abg. Noack dankt
dafür und bittet, dafür Sorge zu tragen, daß die
Vor=
lage bald komme, damit ſie möglichſt noch in dieſem
Jahre Geſetz werde. — Abg. Reinhart begrüßt
ebenfalls die Vorlage. — Der Antrag Gutfleiſch wird
dann angenommen.
Ueber eine Vorſtellung des Taglöhners A.
Böhn=
lein in Offenbach, betreffend die Unterbringung ſeiner
zur Zeit im Krankenhauſe zu Offenbach weilenden
Ehe=
frau in eine Landesirrenanſtalt, berichtet ſehr
ausführ=
lich Abg. Orb und beantragt die Regierung zu
er=
ſuchen, anzuordnen, daß die von den Gemeinden
bean=
tragte Aufnahme von Geiſteskranken in die
Landes=
irrenanſtalten auf Armenkoſten alsbald erfolgt und
daß die durch die höheren Pflegeſätze entſtehenden
Mehrkoſten vom Staate übernommen werden. — Der
Antrag wird angenommen.
Zum Antrag des Abg. Noack, die
Einführ=
ung zweijähriger Budgetperioden für den
Staatshaushalt betreffend, beantragt der Abg. Noack,
die Angelegenheit an den Ausſchuß zurückzuverweiſen,
da er als Antragſteller zu den Ausſchußberatungen nicht
hinzugezogen war. — Das Haus nimmt den Antrag an.
Auf die Anfrage der Abgg. Orb und Genoſſen, den
Hochwaſſerſchlauch zwiſchen Bürgel und
Offenbach betreffend, verlieſt Geheimerat Freiherr
v. Biegeleben eine längere Regierungsantwort,
die auf der Tribüne aber nicht verſtanden wird. — Abg.
Orb beantragt Beſprechung und erklärt ſich mit der
Antwort einverſtanden.
Eine Anfrage des Abg. Bähr betreffend den
Weinſachverſtändigen für Rheinheſſen,
lautet: „1. Iſt es richtig, daß für den ſeitherigen
Wein=
ſachverſtändigen für Rheinheſſen ein anderer ernannt
worden iſt? 2. Welche Gründe waren dafür
maß=
gebend? 3. Welches Gehalt bezieht der neuernannte
Weinſachverſtändige?‟ — Hierauf verlieſt
Landesökono=
mierat Müller eine Regierungsantwort, in der
dar=
gelegt wird, daß 1. laut erfolgter Bekanntmachung an
Stelle der in Rheinheſſen bisher tätig geweſenen
bei=
den Weinkontrolleure ein Sachverſtändiger im
Haupt=
berufe beſtellt worden iſt, deſſen Tätigkeit ſich bis auf
weiteres auf das ganze Land erſtreckt. 2. Für die
An=
ſtollung des Sachverſtändigen waren die Beſtimmungen
des neuen Weingeſetzes maßgebend, wonach
Sachver=
ſtändige im Hauptberufe ernannt werden müſſen. Das
hat ſeine Gründe in den durch das Geſetz erwachſenen
neuen ſchwierigen Aufgaben, beſonders der
Buchführ=
ung uſw. 3. Da der Sachverſtändige nur widerruflich
beſtellt iſt, bezieht er kein Gehalt. Er erhält eine
Ver=
gütung von 6000 Mark jährlich. (Hörtt hört!) Dieſe
Vergütung wird in erſter Linie aus den Strafgeldern
gedeckt, die aus Anzeigen des Sachverſtändigen erſtehen,
und ein etwaiger Fehlbetrag wird von den Gemeinden
getragen, in denen der Sachverſtändige tätig war.
Auf Antrag des Abg. Bähr beſchließt das Haus die
Drucklegung der Antwort und die Vertagung der
Be=
ſprechung.
Auf die dringliche Anfrage des Abg. Seelinger,
betreffend die Warteräume im Stationsgebäude zu
Bür=
ſtadt: „Iſt es Großherzoglicher Regierung bekannt, daß
die Warteräume im Stationsgebäude zu Bürſtadt
der=
artig unzulänglich ſind, daß die daſelbſt täglich
verkeh=
renden zahlreichen Perſonen nicht untergebracht
wer=
den können und daher Wind und Wetter ausgeſetzt ſind?
Was gedenkt Großherzogliche Regierung zur Beſeitig=
Sport.
Pf. Der Boykott der Rennſtälle gegen
den Großen Preis von Magdeburg hat nun
dazu geführt, daß das 20000 Mark=Rennen vom
Magde=
burger Rennverein wegen der geringen Zahl von 16
Unter=
ſchriften zurückgezogen, gleichzeitig aber in unveränderter
Form nochmals ausgeſchrieben wurde. Dieſes Rennen
hat eine intereſſante Vorgeſchichte. Seine Propoſition
ent=
hielt zunächſt erſchwerende Gewichtsbeſtimmungen für die
Graditzer Pferde. Da ſpäter dieſer Zuſatz in der
Pro=
poſition geſtrichen wurde, gab kein einziger der größeren
Rennſtälle eine Nennung ab, ſodaß den fünf engagierten
Graditzer Pferden von vornherein kein ebenbürtiger
Geg=
ner gegenüberſtand. Anſcheinend hofft der Magdeburger
Rennverein nunmehr, daß die in Betracht kommenden
Rennſtälle nach der geſtern veröffentlichen Erklärung des
Landwirtſchaftsminiſters die jetzt geübte Zurückhaltung
aufheben werden.
sr. Berliner Ringkämpfe. Im Zirkus
Sar=
raſani ſiegte Cazeaux=Frankreich über Frachet in 3 Min.
40 Sek., Strenge=Berlin über Raykowich=Koſak in 15 Min.,
während Paradanoff=Rußland und Raykowich=Koſak ſowie
Koch=Deutſchland und Cazeaux=Frankreich je 20 Minuten
unentſchieden rangen. Den Entſcheidungskampf zwiſchen
Laſſarteſſe=Frankreich und van den Berg=Holland gewann
der Holländer in 44 Min. — Im Palaſt=Theater
warf Limouſin=Frankreich in 18 Min. 59 Sek. Rancati=
Italien, während Pohl=Deutſchland und Clement
d’An=
gers=Belgien ſowie Maſetti=Italien und Zipps=Amerika
unentſchieden rangen.
Lt. A. F. Wilding, der bekannte auſtraliſche Lawn
Tennis=Spieler, hat die feſte Abſicht, in dieſem Jahre an
den großen engliſchen Tumieren teilzunehmen. Er wird
in den Londoner Meiſterſchaften im Queens=Club und
in den All=England=Meiſterſchaften in Wimbleton
kon=
kurrieren.
Im Internationalen Lawn Tennis=Turnier
zu Cannes unterlag der Deutſche R. Kleinſchroth im
Heren=Einzelſpiel um die Meiſterſchaft von Eannes
ge=
gen F. S. Warburg 2—6, 1—6 und Grüder=Deutſchland
gegen „Ward” 3—6. 1—6, nachdem er den erſten Satz 6—3
gewonnen hatte. Der Engländer Ritchie, der die
Meiſter=
ſchaft zu verteidigen hat, gewann gegen Vidil 6=0. 6=2,
unter=
lag dann aber im gemiſchten Doppelſpiel mit Mrs. D.
Boadle 1—6, 6—4, 3—6, gegen Boſtwick=Mrs. Boadle.
Das Internationale Lawn Tennis=Turnier
zu Nizza hat nunmehr ſeinen Abſchluß gefunden. Die
Damenmeiſterſchaft von Südfrankreich gewann M.
Salus=
bury, die Gräfin von der Schulenburg in der Schlußrunde
6—4, 3—6, 6—3 ſchlug. Auch die Meiſterſchaft im
gemiſch=
ten Doppelſpiel verlor Gräfin von der Schulenburg mit
ihrem Partner M. Deeugis, indem ſie von A. Holmes=
Miß Brookſmith 6—2, 6—2 geſchlagen wurde. Die Herren=
Doppelmeiſterſchaft fiel an M. Decugis=Ritchie, die S. N.
Douſt=Wallis Myers 6—3, 7—5, 8—6 abfertigten.
Luftſchiffahrt.
* Paris 22. März. Präſident Falliéres
unter=
zeichnete im Miniſterrat ein Dekret, durch das zwei
Luftſchiffe und vier Aeroplane, die dem Staate von der
Zeitung „Le Temps” angeboten worden ſind, ſowie ein
von Paul Koecklin geſtifteter Flugapparat angenommen
werden.
Handel und Verkehr.
* In der heutigen Zentralausſchußſitzung der
Reichsbank wurde ſeitens des Direktoriums
mit=
geteilt, daß ſeit dem Ausweis vom 15. März bis 19.
März der Metallbeſtand um 23 Millionen gegen 29,6
Millionen im Vorjahre zugenommen habe. Der
Bar=
beſtand habe am 19. März 1133 Millionen gegen 1130
Millionen im Vorjahre betragen. Die Anlagen hätten
gegen den 15. März um 38,4 Millionen gegen 4,8
Mil=
lionen zugenommen und betrügen 1041 Millionen und
inkluſive Schatzanweiſungen 1208 Millionen gegen 1064
Millionen im Vorjahre. Die Girogelder betrügen 941
Millionen gegen 818 Millionen im Vorjahre und hätten
ſeit dem 15. Mär= um 56 Millionen gegen 47 Millionen
zugenommen. Die ſteuerfreie Notenreſerve belief ſich
am 19. März auf 278 Millionen gegen 353 Millionen
im Vorjahre.
Erdbeben.
— Seismiſche Station Darmſtadt=
Jugenheim, 22. März. In früher Morgenſtunde
wurde ein ſchwaches Erdbeben regiſtriert. Es begann
3 Uhr 13 Min. und dauerte nur einige Minuten. Die
Herdentfernung iſt klein, der Herd ſcheint in Europa zu
legen.
* Breſt, 22. März. Vorgeſtern nacht wurde auf
der Halbinſel Erovon in der Bretagne ein heftiges
Erdbeben verſpürt. Zahlreiche Häuſer wurden
be=
ſchädigt.
Der deutſche Reichskanzler in Rom.
* Rom, 21. März. Der Reichskanzler traf
heute nachmittag in Begleitung des Geſandten v. Flotow
hier ein, auf dem Bahnhof von dem Botſchafter v.
Ja=
gow, dem preußiſchen Geſandten Dr. v. Mühlberg. dem
bayeriſchen Geſandten Frhrn. von und zu der Tann=
Ratſamhauſen, dem Frhrn. von Ritter zu Grünſtein, dem
Unterſtaatsſekretär im Auswärtigen Amt Fürſten Scalea
und dem Generaldirektor des Auswärtigen Amtes
Bol=
lati empfangen. Der Reichskanzler nahm im Palais
Caf=
farelli Wohnung.
Abends fand bei dem deutſchen Botſchafter zu Ehren
des Reichskanzlers von Bethmann Hollweg ein Diner
ſtatt, zu dem geladen waren: Miniſterpräſident Sonnino,
der Miniſter des Auswärtigen Guiccardini, der Unter:
ſtaatsſekretär im Auswärtigen Amt di Scalea, der
Ge=
neraldirektor des Miniſteriums des Auswärtigen
Vol=
lati, der Miniſter des königlichen Hauſes Mettioli=
Pas=
qualini, Fürſt und Fürſtin von Bülow, Senator don
Pro=
pero Colonna, die Fürſtin Colonna, die Fürſtin Paterno,
Marcheſe und Marcheſa Conturione, Graf und Gräfin
Rignon=Robillant, die Gräfin Balbio, die Fürſtin Ernſt
von Ratibor, der bayeriſche Geſandte Frhr, von und zu
Der Beſuch des bulgariſchen Königspaares
in Konſtantinopel.
* Konſtantinopel, 21. März. Pünktlich um
halb 4 Uhr traf der bulgariſche Hofzug hier ein,
nach=
dem kurz vorher der Sultan von Dolma Bagdſche
zu Schiff gekommen war. Der breite Platz an der
Halteſtelle war mit koſtbaren Teppichen und prächtigen
Zelten belegt. Strenge Maßregeln der Polizei hielten
das Volk weit zurück. Der König und die Königin der
Bulgaren wurden von dem Sultan, dem Thronfolger,
dem Großweſir, ſowie mehreren Miniſtern und
zahl=
reichen anderen Würdenträgern am Bahnhofe
empfan=
gen. Das Königspaar wurde mit lebhaften Hochrufen
begrüßt. Der Sultan reichte der Königin den Arm und
geleitete ſie und den König zum Sultanzelte, wo die
Porſtellung des Gefolges erfolgte. Die Monarchen
ſchritten hierauf die Front der Ehrenkompagnie ab,
be=
ſtiegen ſodann eine Jacht und fuhren, von der
Kriegs=
flotte mit Kanonenſalven begrüßt, nach dem Palais
Dolma Bagdſche und ſodann nach dem Jildis und dem
Meraſſimkiosk, wo das Königspaar und das Gefolge
wohnen. Abends fand im Palais des Sultans ein
in=
times Diner ſtatt. Während des Diners überreichte
der König der Bulgaren dem Sultan die Kette des
Alexander=Ordens; der Sultan verlieh dem König der
Bulgaren den Chanedane=Orden, der Königin den
Großcordon des Medſchidie=Ordens für Damen in
Brillanten und den Miniſtern Mekinow und Paprikom
den Osmanie=Orden in Brillanten; auch das Gefolge
erhielt Ordensauszeichnungen.
Sofia, 21. März. Das Regierungsorgan „
Pre=
poretz” ſchreibt, der Beſuch des Königs und der
Königin der Bulgaren und ihrer Miniſter in
Konſtantinopel bezwecke die Löſung aller
Fra=
gen, die der Herſtellung eines gutnachbarlichen
Ver=
hältniſſes zwiſchen der Türkei und Bulgarien im Wege
ſtehen, ſo die Grenzfrage, die Frage der Anſchlußbahn
Kumanow=Küſtendil und die eines neuen
Handelsver=
trages. Die Regierung erwarte von dem Beſuche
Re=
ſultate, die geeignet ſeien, die Bande einer dauernden
freundſchaftlichen Nachbarſchaft feſter zu knüpfen.
Letzte Nachrichten.
(Wolffs telegr. Korreſp.=Burean.)
* Berlin, 22. März. Die „Voſſiſche Zeitung” meldet
aus Koburg, daß das vom Prinzen Auguſt Wilhelm
von Preußen ſeinem verunglückten Chauffeur auf
Lichten=
fels errichtete Denkmal in vergangener Nacht
zertrüm=
mert wurde.
Hannover, 22. März. Bei einem Neubau in der
Hartmannſtraße brach heute mittag ein Gerüſt
zu=
ſammen: drei Arbeiter ſtürzten aus dem dritten Stock
in die Tiefe. Einer iſt tot, die zwei anderen ſind
lebens=
gefährlich verletzt.
* Dresden, 22. März. In der vergangenen Nacht
iſt in Klotzſche Bildhauer Profeſſor Johannes
Schil=
ling, Ehrenbürger der Stadt Dresden, geſtorben.
* Peſt, 22. März. Der König drückte dem Mis
niſterpräſidenten und dem Ackerbauminiſter anläßlich
der geſtern im Abgeordnetenhauſe gegen ſie
unternom=
menen tätlichen Angriffe ſeine innigſte Teilnahme aus=
Erzherzog Joſef beſuchte den Miniſterpräſidenten, um
ihm ſein Bedauern auszudrücken.
* Peſt, 22. März. Der Reichstag wurde heute
mit einer Thronrede geſchloſſen. In der
Thronrede wird erklärt, daß die Tätigkeit des
Reichs=
tages nach vierjähriger Dauer ſowie das notwendige
harmoniſche Zuſammenwirken der verfaſungsmähigen
Faktoren ins Stocken geraten ſeien. In dieſer für das
Land ſchädlichen Lage ſei beſchloſſen worden, den
Reichs=
tag vor Ablauf des Mandates aufzulöſen. Die
Thron=
rede gibt der Hoffnung Ausdruck, daß das
Einverſtänd=
nis und das gegenſeitige Vertrauen zwiſchen dem König
und der Nation einen ungeſtörten Gang des
ver=
faſſungsmäßigen Lebens ſichern werde.
* Paris, 22. März. Im Senat wurde der
Zoll=
tarif beraten; von einem Redner wurde die Erhöhung der
Zölle auf gewöhnliche geknüpfte Teppiche beantragt, um die
franzöſiſche Produktion gegen die deutſche Konkurrenz zu
ſchützen. Auf Verlangen des Miniſters, der darauf
hin=
wies, daß die Zölle von 1892 nach den Vorſchlägen der
Kommiſſion bereits um 50 Prozent erhöht wurden, wurde
der Antrag abgelehnt und die Kommiſſionsſätze wurden
angenommen.
Paris, 22. März. Wie ein aus Madagaskar im
Marineminiſterium eingegangenes Telegramm meldet, iſt
ein großes Schiff unbekannter Herkunft 160 Meilen von
Diego Suarez geſcheitert.
* Baku, 22. März. Auf den Naphthawerken der
Bakuer Naphthageſellſchaft wurde eine neue
Naphtha=
quelle, die bis 200000 Pud täglich liefert, erſchloſſen.
Mteite
E. L. Um ſich auf Ihre Koſten als Hebamme
aus=
bilden zu laſſen, müſſen Sie ſich an eine der Direktionen
der Entbindungsanſtalten in Mainz oder Gießen wenden.
Nach Abſolvierung des Lehrgangs müſſen Sie ſich einer
Prüfung unterziehen, über die Ihnen ein
Prüfungs=
zeugnis erteilt wird Auf Grund dieſes Zeugniſſes
können Sie ſich als Privathebamme betätigen, wo Sie
wollen. Zur Errichtung einer Privatentbindungsanſtalt
bedürfen Sie nur noch der Genehmigung des
Kreisaus=
ſchuſſes. Sie werden beim Kreisamt das Erforderliche
jederzeit erfahren. Wir empfehlen Ihnen, ſich vorher
dahin zu wenden.
S.,
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentliche Wetterdienſtſtelle Gießen.
Verlauf der Witterung ſeit geſtern früh: Das weſte
liche Hochdruckgebiet brachte geſtern ſonniges und mildes
Frühlingswetter; die Temperaturen erhoben ſich wieder
auf 10% Während der Nacht iſt in Mitteldeutſchland
ſtrichweiſe Bewöllung eingetreten, im Nordoſten fällt
unter dem Einfluß eines Randwirbels geringer Regen.
Unſer Gebiet bleibt ganz im Bereich des Weſthochs,
ſodaß das trockene Wetter anhält.
Ausſichten in Heſſen für Mittwoch, den 23. März!
Zeitweiſe heiter, trocken, nachts milder.
Seite 6.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. März 1910.
Meine beiden Enkelchen
trinken täglich Bioſon. München, Jackſtattſtraße 1 I.
7. Aug. 1909. Meinen beiden Enkelchen im Alter von 8
und 10 Jahren, die ſo ſehr blutarm und in der Entwicklung
zurückgeblieben ſind, gab ich einige Zeit lang täglich einen
guten Eßlöffel voll von Ihrem „Bioſon” mit etwas Kakao
vermiſcht und in Milch gekocht, welches Getränk ſie ſehr
gerne nahmen. Schon nach ca. 14 Tagen zeigte ſich die
Wirkung Ihres Präparats, der Appetit beſſerte ſich, das
Ausſehen wurde ein geſünderes u. das Allgemeinbefinden
ein wirklich zufriedenſtellendes. Ich werde den beiden
Kleinen noch weiter „Bioſon” geben u. kann ich dasſelbe
für ſchwächliche Kinder nur empfehlen. Hochachtend!
Kath. Birner, Schneiders=Wwe. Unterſchrift beglaubigt:
Alfons Gabel, Notariatsvertreter. Bioſon iſt das beſte u.
billigſte Kräftigungsmittel. Paket 3 Mk. in Apotheken u.
Drogerien. Man verlange von dem Bioſonwerk
Frank=
furt a. M. eine Gratisprobe u. die Broſchüren. (6441D
Bei Kopfschmerz — Litrovanille!
(31240,40
Nummer 69.
Sänger und Redner.
Das Gute bricht sich Bahn. Dieses alte Wort bewährte
sich in den letzten Wochen ganz besonders bei den
Anstreugungen, welche die Fabrikanten von Wybert.
Tabletten gemacht haben, um für hhre seit 60 Jahren
hochgeschätzten Produkte neue Freunde zu erwerben.
Die Nachfrage nach Wybert-Tabletten ist so gross, dass
die Fabrikanten Mühe haben, in diesen Wochen, in
welchen Tausende von Gratisproben die glänzendsten
Beweise ihres Wertes erbracht haben, genug Tabletten
zu produzieren. Die Stimme wird durch regelmässigen
Gebrauch von Wybert-Tabletten so wohlklingend und
ausdauernd, dass Sänger und Redner nur noch Wybert-
Tabletten verwenden, die in allen Apotheken in
Schachteln à Mk. 1.— erhältlich sind. Depots in
Darmstadt: In sämtlichen Apotheken; Germanie-
Drogerie, Mühlstrasse 78: Minerva-Drogerie, Ecke
Karl-
u. Hügelstrasse; Medizinal-Drogerie von Fr. Beckenhaub.
Ecke Schul- u. Kirchstrasse, und Drogerie von C.
Watzinger, Wilhelminenstrasse 11.
(6400f
Hohenlohe
Reismehl
als Zusatz zur
Kinder-
milch hervorragend
be-
währt. Bei Magen-u. Darmerkrankungen der
Säuglinge mit gutem Erfolge ärztl. verordnet.
Erbeſormſchule Blanbeuren. Von dieſem durch Herrn
Direktor Stracke geleiteten Inſtitut unterzogen
ſich vom 9. bis 12. d. M. 8 Schüler dem Einjährig=
Freiwilligen Examen. Sämtliche 8 haben das Examen
(6418D
beſtanden.
(2
Die ſehte Zuzite
vor den Oſter=Feiertagen erſcheint Samstag früh.
Die für dieſe Nummer beſtimmten Anzeigen erbitten wir
uns bis ſpäteſtens
Donnerstag Nachmittag 5 Uhr.
Das erſte Blatt nach Oſtern gelangt dann am
Dienstag, 29. März, früh, zur Ausgabe.
Annahme=
ſchluß für dieſe Nummer iſt am
Samstag, 26. März, nachmittags 5 Uhr.
Größere Anzeigen bitten wir früher aufzugeben,
Todesanzeigen für die Samstags=Nr. können am
Kar=
freitag, für die Nr. vom 29. März an beiden Oſtertagen
beim Portier, Rheinſtraße 23, abgegeben werden.
Darmſtädter Tagblatt.
Todes-Anzeige.
Nach kurzem Leiden entschlief gestern abend sanft mein lieber Gatte,
unser treuer Vater
(6437
O
VyTneihr Kerzberger
Großh. Landgerichtspräsident
im 61, Lebensjahre.
In tiefer Trauer:
Julie Herzberger, geb. Bücking,
Amalie Herzberger,
Dr. Wilhelm Herzberger, Marinestabsarzt,
Karl Herzberger, Regierungsbaumeister,
Emmy Herzberger.
Darmstadt, den 22. März 1910.
Die Einsegnung findet Mittwoch, nachmittags 5 Uhr, im Hause Frankfurter-
Strasse 54, statt. Die Einäscherung am Donnerstag, nachm. 3 Uhr, im
Krema-
torium zu Mainz.
Kondolenzbesuche dankend abgelehnt.
Todes-Anzeige.
(Statt jeder beſonderen Anzeige.)
Geſtern nachmittag entſchlief nach langem,
ſchweren Leiden mein guter, lieber Mann
Geheimer Schulrat
E2
Otto Schauel
Direktor der Eleonorenſchule.
(B6428
Worms, 21. März 1910.
Im Namen der Hinterbliebenen
in tiefer Trauer:
Marie Schädel, geb. Schaefer.
Die Beerdigung findet ſtatt: Donnerstag,
den 24. März, 12 Uhr mittags, in Darmſtadt
von dem Portal des Friedhofes aus.
Todes-=Anzeige.
Heute verſchied im ſtädtiſchen Krankenhauſe
(6473
nach längerem Leiden unſer Freund
Herr Ludwig Waibler
Mechaniker i. P.
Die Beerdigung findet ſtatt: Donnerstag
Nachmittag 3 Uhr, vom Friedhofsportale aus,
Darmſtadt, 22. März 1910.
Mehrere Freunde.
Bankfagung.
Für die vielen Beweiſe herzlicher Teilnahme
bei dem Hinſcheiden unſeres geliebten Töchterchens
4
En 114
Hochzeitsturm. Turmzimmer und
Ausſtellungs=
räume täglich geöffnet von 9—12 und 2—5 Uhr.
95
4
1
die Oster=Feiertage!
Far
Vorzünlicher Feiertagstrunk!
Versand ab Dienstag, den 22. d.
Bestellungen hierauf nehmen jetzt schon die bekannten Verkaufsstellen, sowie d
(5909d
Brauerol volbet — Tolophon 25b — entgegen.
ſprechen wir allen Verwandten, Freunden und
Bekannten, welche ihm die letzte Ehre ewieſen
haben, insbeſondere dem Herrn Kirchenrat
Zeut=
graf für ſeine troſtreichen Worte, desgleichen nicht
minder für die zahlreichen Blumen= und
Kranz=
ſpenden, auf dieſem Wege unſeren innigſten
(*7357
Dank aus.
Roſenmühle=Eberſtadt, den 21. März 1910.
Feldwebel Dächert und Frau,
Familie Ludwig Dächert V.,
Geſchwiſter Krug.
Tageskalender.
Generalverſammlung der Heidenreich= v.
Siebold=
ſchen Stiſtung für arme Wöchnerinnen um 1 Uhr im
Saale des Muſikvereins.
Religiöſer Vortrag um 8¼ Uhr Neckarſtraße 22.
1. Darmſtädter Kinematograph (Ecke Rhein= und
Grafenſtraße): Vorſtellungen von 4½—11 Uhr.
Olympia=Kinematograph Ernſt=Ludwigſtr. 23.
Kaiſerpanorama Luiſenplatz 1 (Die Sehenswürdig
keiten am Rhein von Köln bis Mainz).
Verſteigerungskalender.
Donnerstag, 24. März.
Hofreite=Verſteigerung (Brauerei=Anweſen) de
Georg Diehl (Dieburgerſtraße 96) um 10 Uhr auf der
Ortsgericht I.
Hofreite=Verſteigerung des Mathias Hees (Be
ſungerſtraße 115) um 10 Uhr auf dem Ortsgericht II.
Mobiliar= ꝛc. Verſteigerung um 4 Uhr in de
„Ludwigshalle‟.
Druck und Verlag: L. C. Wittich’ſche Hofbuchdruckerei.
Verantwortlich für den politiſchen Teil, für Feuilleton,
Reich und Ausland: Dr. Otto Waldacſtek; für den übrigeir
redaktionellen Teil und Letzte Nachrichten: Mar Streſe;
für den Inſeratenteil: S. Kroſt, ſämtlich in Darmſtadt. —
Für den redaktionellen Teil beſtimmte Mitteilungen ſind
an die „Redaktion des Tagblatts” zu adreſſieren. Etwaige
Honorarforderungen ſind beizufügen; nachträgliche werden
nicht berückſichtigt. Unverlangte Manuſkripte werden nich?
zurückgeſandt.
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Schnürstiefeln chevreau,
mit u. ohne Lackkappen, auch
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Kinder und
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Nummer 69.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. März 1910.
Seite 7.
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Herr L. Steil in Falling ſchreibt:
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9. Kapitel.
Acht Tage ſpäter kam Fritz zurück von Leipzig;
ſeine Miſſion war beendet.
Strahlend kam er zurück.
Aus beiden Augen lachte die Sonne des Glücks.
Der Chef hare ihm ſehr anerkennende Worte
ge=
ſagt und ſein Gehalt erhöht, ſo daß er jetzt monatlich
200 Mark verdiente.
Glücklich, überglücklich eilte er nach Hauſe.
Zu Elsbeth! Zu ihr! — Sie ſollte die erſte ſein, die
es erfuhr!
Ach, nun würde ſie ſich freuen! — Wenn er jetzt
noch 100 Mark monatlich mit der Feder dazu verdiente,
dann konnten ſie heiraten!
O Glück, o Glück, nun endlich kommſt du!
Er lief, ſo ſchnell er nur konnte, um ſein Mädel
nur endlich wieder zu fehen, — noch nie war ihm der
Weg ſo weit, ſo endlos lang erſchienen!
Endlich, endlich war er daheim.
Fräulein Malwine empfing ihn.
Papachen war nicht da; Herr Sieberg hatte ihn
mit eigenem Geſpann zu einer Spazierfahrt abgeholt.
Zögernd trat er näher.
Angſtvoll ſah er ſich um.
Was war hier denn nur geſchehen? Er merkte es
ganz deutlich, daß ſich irgend etwas ereignet hatte! —
Was? Was nur?
Und ſie? Wo blieb ſie denn? Weshalb kam ſie ihm
denn nicht entgegengejubelt?
Dazu dies Geſicht von Fräulein Malwine!
Ja, weshalb ſah ſie ihn denn ſo an? Das ſah ja
aus, als wäre es Mitleid! So pflegte ſie doch ſonſt
niemals auszuſehen!
Immer angſtvoller wurde er, kaum wagte er, ſein
Zimmer zu betreten.
Endlich fragte er langſam wie taſtend: Wo iſt denn
Fräulein Elsbeth? Warum läßt ſie ſich gar nicht blicken?
Da antwortete Malwine: Meine Schweſter iſt ſeit
geſtern verreiſt.
Er erſchrak ſo, daß er ſich kaum beherrſchen konnte.
Endlich aber raffte er ſich zuſammen und fragte ganz
harm=
los: Ach, eine Vergnügungstour?
Mit feſtem Blick behielt ſie ihn im Auge. Dann
er=
widerte ſie ruhig: Nein, ſie macht unſerer Tante, die nicht
ganz wohl iſt, einen längeren Beſuch.
Immer erſtaunter wurde er. Doch wieder bezwang
er ſich. — Ah, wohl zur Pflege der Frau Tante?
Ja, ich glaube wohl.
Da ſah er ſie an — bittend, flehend ſah er ſie an, denn
er merkte, er fühlte, daß ſie nicht die reine Wahrheit ſagte.
Sie aber errötete leicht, ſenkte den Blick und verließ
lautlos das Zimmer.
e e e e t
murd
Wie gebannt ſtand er ſtill.
Weshalb hatte Elsbeth denn von alledem keine Zeile
ihm geſchrieben?
Er wagte nicht weiter zu gehen, wagte nicht, die Tür
zu ſeinem Zimmer zu öffnen — wie vor einer nahen,
ſchreck=
lichen Gefahr graute ihm.
Aber endlich raffte er ſich doch auf.
Er ging in ſein Zimmer.
Sein erſter Blick glitt nach dem Schreibtiſch.
Da! Da lag es!
Starr, wie leblos blieb er ſtehen.
Das! Ja, ja, das war es!
Das Schreckliche! — Der Brief! Der Brief!
Wie er ſich ſchnell bemerkbar machte, dieſer kleine,
weiße Brief auf der grünen Platte des Schreibtiſches!
Immer noch ſtand er und ſtarrte nach dem Tiſch.
Alles an ihm war wie zu Eis erſtarrt.
Immer nur der eine Gedanke: wie dies Weiß auf dem
Grün ſich bemerkbar macht!
Plötzlich aber durchraſte es ihn wie ein Glutſtrom.
Wie umgewandelt war er im Augenblick.
Und nun ſtürzte er hin und riß das kleine Kuvert auf!
Taſtend faltete er den Bogen auseinander, mit zit.
ternden, bebenden Händen.
Dann ein Blick, ein langer, banger, entſetzensvoller
Blick, der den Anfang und das= Ende überflog.
Staur ſtand er da und ſah ihr nach.
[ ← ][ ][ → ]Seite 10.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. März 1910.
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kennen — — etwas Hohes und Heiliges iſt es ihm
etwas ſo Erhabenes, daß alles Gute und Große, was
ihm ſchläft, aufgeweckt wird, daß er über ſich ſelbſt hir
auswächſt — zu den hehrſten, herrlichſten Taten ſich b
rufen fühlt — — — und nun auf einmal iſt alles da
nichts geweſen, ein Irrtum, ein Fehlgriff nur — — ſei
Heiligſtes hatte er einem Mädchen gegeben, das ihn
verhöhnen konnte!
War das möglich? War das alles denn nur mögli
geweſen?
Nein, nein, er begriff es nicht, er begriff es nicht!.
Gleichgültig ſtand er auf.
Schlaff und matt war er, wie zerſchlagen.
Er ging ans Fenſter und ſtarrte hinaus.
Alles ſo gleichgültig, ſo grenzenlos gleichgültig.
Minutenlang ſtarrte er wie blödſinnig hinaus.
Plötzlich klopfte es.
Mechaniſch rief er: Herein!
Malwine trat ein.
Erſtaunt ſah er ſie an. Was nun? Was nun?
Sie blieb an der Tür, ſie rührte ſich nicht, aber
einem langen, angſtvoll fragenden Blick ſah ſie zu ihm
Endlich trat er zu ihr heran.
Da ſagte ſie, ganz leiſe zitternd: Meine Schweſter
Ihnen ſehr wehe getan, ich weiß es.
Leiſe erbebte er — alſo ſie wußte es! Sie wi
es auch! — Sagen konnte er nichts.
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Stöhnen, ohne Schrei.
Und dann las er alles, was da ſtand.
Mein lieber Freund!
Ich bitte Dich, gib mich frei! Ich kann nicht Deine
Frau werden. Ich habe es mir reiflich überlegt! Es
geht nicht! Wir würden beide nicht ſo glücklich werden,
wie wir es erhoffen! Glaub’ es mir, es iſt ſo! Ich fühle
es nur zu deutlich!
Du fragſt, warum?
Oh, glaube nicht, daß meine Liebe ein Irrtum war!
Nein, noch jetzt, nun mein Entſchluß ſchon feſtſteht, fühle
ich es deutlich, wie gern ich Dich habe!
Nein, das iſt es nicht! Etwas anderes iſt es!
Unſere Armut trennt uns! Das iſt es!
Es wäre Frevel, auf ſolch unſicherer Baſis eine Ehe
begründen zu wollen.
Ich ertrüge es nicht, und auf die Dauer würdeſt auch
Du darunter erliegen!
Glaub’ mir nur, ich kenne die Welt, ſo jung ich auch
noch bin!
Nein, ein Mann wie Du muß eine Frau mit Geld
heiraten, damit er ruhig und ohne Nahrungsſorgen nur
ſeiner Kunſt leben kann! So iſt es!
Und ſolcher Frauen wirſt Du genug finden! Du
ſiehſt alſo, ich will nur Dein Beſtes!
Nun leb’ wohl und grolle mir nicht!
Elsbeth.
P. S. Ich fahre auf einige Wochen zu meiner Tante,
um uns die Peinlichkeit des Wiederſehens zu erſparen.
Und nun bringe auch Du mir ein Opfer: bitte, gib Dein
Zimmer bei uns auf! Ja, bitte, tu’ es! Ich danke Dir
im voraus dafür!
E.
Als er zu Ende geleſen hatte, ſtarrte er mit harten
Augen immer noch auf das Papier.
Wohl minutenlang tat er das.
und histic dachte er die undaſhe uiſe aite diſe
Gefühle, alle dieſe Worte ſein, wenn ſie für jeden Satz
dieſes Schreibens ein Ausrufungszeichen benötigt.
Dann las er die Zeilen wieder und wieder.
Endlich faltete er das Papier zuſammen und ſteckte
es in die Brieftaſche. Ganz mechaniſch tat er das.
Apathiſch ſank er zurück und ſtarrte zur Decke empor.
Alles ſauſte ihm wirr im Kopfe herum.
Plötzlich kam ein höhnendes Lächeln auf ſein Geſicht,
und er dachte: Alſo eine reiche Frau ſoll ich mir ſuchen.
Das rät ſie mir. Damit tröſtet ſie mich. — — War es
möglich? War das nur möglich? — — Alſo gut eſſen
und trinken, ſich fein kleiden und immer nur ſo im Vollen
wühlen können, das war des Lebens ganze Glückſeligkeit?
— Das konnte ſie ihm zumuten? Das ihm als Troſt
zu ſagen wagen? War das denn nur möglich?
Auf den breiten Weg der platten, plumpen,
gedanken=
loſen Alltäglichkeit wies ſie ihn?
Sie, der er ſein alles, ſein Beſtes, ſein Heiligſtes
ge=
geben hatte, ſie wagte ihm das zu ſagen!
Er hätte gehungert und gedarbt für ſie, er hätte Tag
und Nacht gearbeitet für ſie, er hätte alles, alles getan,
um ihr das Leben ſo reich, ſo ſchön, ſo angenehm wie nur
möglich zu machen — — und ſie, ſie wagte es, ihm
der=
artiges zu ſagen!
Ein wütend wildes, ſchmerzdurchzittertes Stöhnen
rang ſich von ihm los.
Das — das wagte ſie ihm zu ſagen?
Er begriff es nicht, nein, er würde es nie begreifen
können, nie — niemals!
Wie war alles das nur möglich?
War er denn ganz und gar blind geweſen bisher, daß
er ſich ſo, ſo raſend hatte täuſchen können?
Er preßte beide Hände an den Kopf und ſah in weher
Bitternis vor ſich nieder.
Seine erſte Liebe! —
Nummer 69,
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. März 1910.
Seite 11.
Amtliche Nachrichten des Großherzoglichen Polizeiamts Darmſtadt.
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Entlaufen: 1 Pinſcher. 1 rote junge Katze. 1 weiße Katze mit ſchwarzen
Ab=
zeichen. 1 gelber Pinſcher mit grauer Mähne. 1 Dackel mit Marke Nr. 609 VII.
Entflogen: 1 blaugraue Taube. 1 Paar weiße engliſche Kröpfertauben.
(6362
Das Fundbureau Großherzoglichen Polizeiamts
iſt geöffnet an allen Werktagen von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags
Polizeilich eingefangene und zugelaufene Hunde.
In polizeilicher Verwahrung und Pflege in der Hofreite Schulzengaſſe Nr. 3
be=
finden ſich: 2 Pinſcher, 1 Foxterrier.
Die Hunde können von den Eigentümern bei dem 1. Polizei=Revier ausgelöſt
werden. Die Verſteigerung der nicht ausgelöſten Hunde findet dortſelbſt jeden
Werk=
tag, vormittags um 10 Uhr, ſtatt.
Bekanntmachung.
Betreffend: Die Geſindevermieter und Stellenvermittler, hier: die Veröffentlichung der
Gebührentarife.
Beſtehender Vorſchrift gemäß werden nachſtehend die Gebührentarife der hier
an=
ſäßigen Geſindevermieter und Stellenvermittler öffentlich bekannt gegeben.
Darmſtadt, den 19. März 1910.
Großherzogliches Polizeiamt Darmſtadt.
Kranzbühler.
I. Gebührentarif der Geſindevermieter:
1. Beck, Georg; 2. Beyer, Minna Ehefrau; 3. Bickel, Eliſe Witwe; 4. Brutſcher,
Henriette; 5. Cronert, Eliſabethe geb. Leitermann; 6. Debus, Chriſtoph Eheleute;
7. Dingeldein, Adolf Eheleute; 8. Frank, Emma geb. Schwemmer; 9. Frank, Johannes
Ehefrau; 10. Frank, Sidonie geb. Niepott; 11. Hahn, Eliſabeth geb. Friehl; 12.
Hart=
mann, Gertrude geb. Blome; 13. Jöckel, Katharina Witwe: 14. Metzler, Anna geb.
Daniel; 15. Möbus, Friedrich Eheleute; 16. Neßling, Bertha Witwe; 17. Nöſinger,
Johanna; 18. Röſe, Suſanne Witwe; 19. Roth, Eleonore geb. Walter; 20. Schmidt,
Margarethe Witwe; 21. Schmitt, Auguſte; 22. Schulz, Babette geb. Katzenmeier;
23. Trabant, Katharina geb. Nold; 24. Vock, Margarethe geb. Lang. 25. Vogt,
Eliſa=
beth geb. Hafermehl; 26. Weißmantel, Philipp Eheleute.
Die Gebühr für Vermittlung eines Dienſtboten beträgt:
2.- 2— Mark über 10 „ „ 15 2.50 „ 2.50 „ „ 20 „
„ 15 3.-
, „ über 20 3.50 3.50 „
(5384fdm
— vormals Kirschbaum.
..
10 klassige hoh. Mädchenschule, Fortbildungskurse u. Pensionat.
Beginn des Sommersemesters: Dienstag, den 5. April.
Anmeldungen nehmen die Vorsteherinnen vormittags, Sandstrasse 20, entgegen.
Pädagogium Neuenheim=Heidelberg.
1908/09: 32 Einjähr. 26 f. Prima-O. Secunda. Familienpensionat. (52050I
Nutzholz-Verſteigerung.
Mittwoch, 30. und Donnerstag, 31. d. Mts., von vormittags 9 Uhr an
werden in dem oberen Lokale der Turnhalle dahier (Woogsplatz Nr. 5) aus den
Do=
manialwaldungen hieſiger Oberförſterei und den Waldungen des Philippshoſpitals
verſteigert:
gekommen iſt.
II. Gebührentarif der Stellenvermittler:
1. Beck, Georg; 2. Dingeldein, Adolf; 3. Möbus, Friedrich; 4. Schmitt, Auguſte;
5. Weißmantel, Philipp.
, Küchenchef, je nach Stellung . . 15—20 Hotelhausdiener .
, Herrſchaftsdiener . 19 Krankenwärter oder Diener Hotel= oder Reſtaurationsköchin . Hotel=Zimmermädchen
* Servierfräulein . 18
Hat die Herrſchaft die Gebühr für das Perſonal vorgelegt, ſo iſt ſie berechtigt,
den vorgelegten Betrag dem Perſonal in Abzug zu bringen.
Die Gebühr iſt fällig, ſobald infolge der Vermittlung der Dienſtvertrag zuſtande
gekommen iſt.
(6407md
Großh. Ober=Realſchule zu Darmſtadt.
Anmeldungen zum Eintritt werden Mittwoch, den 30. März, vormittags
9—12 Uhr, im Schulgebäude entgegengenommen. Jeder neu eintretende Schüler hat
ein Entlaſſungszeugnis aus der von ihm ſeither beſuchten Schule, den Geburts= und
Impfſchein vorzulegen. Die Aufnahmeprüfungen finden Montag, den 4. April, von
vormittags 7½ Uhr an, ſtatt.
Großherzogliche Direktion der Oberrealſchule
Dr. Derſch.
(5089a
Handelsſchule
des Darmstädter Pädagogiums.
Mit Beginn des neuen Schuljahres wird dem Darmſtädter
Pädagogium eine Handelsschule angegliedert.
Sie hat den Zweck, junge Leute, die ſich dem kaufmänniſchen Beruf widmen
wollen, in allen Handelswiſſenſchaften gründlich auszubilden.
Der Unterricht wird erteilt von einem aus dem Volksſchullehrerſtande
hervorge=
gangenen, an der Akademie für Sozial= und Handelswiſſenſchaften in Frankfurt a. M.
ausgebildeten und geprüften Handelslehrer.
Näheres durch den Leiter
M. Elias, Hochſtraße 58.
B6006)
, 4,44 „ 74 Lärchen V. ,— 19,98 „ Fichte IV. , — 1,23 „ 122 Fichten V. ,— 24,02 , 10 Weißtannen. V. ,— 2,30 „ 1 Weymutskiefer IV — 1,11 3 Weymutskiefern V. 1,30 ,
43 Eſchen — 2,51 fm
37 Birken — 1,75 „
1953 Fichten = 92,54 „
Derbſtangen: 15 Eichen — 1,47 fm;
19 Buchen — 0,73 „
34 Lärchen — 3,22 „
Reisſtangen: 121 Fichten — 1,27 fm.
Das Fichtenſtangenholz in Diſtrikt Haſenruh wird am zweiten Tage verſteigert,
alles übrige Holz am erſten Tage. Kaufliebhaber werden erſucht, das Holz vör der
Verſteigerung einzuſehen. Die Großh. Forſtwarte Schimpf dahier (Forſtmeiſterſtr. 9),
Klipſtein zu Forſthaus Böllenfalltor und Forſtwartaſpirant Kirſchner dahier (
Rieger=
platz 2) werden dasſelbe auf Verlangen vorzeigen. Nummerverzeichniſſe werden nicht
ausgegeben.
Darmſtadt, 22. März 1910.
Großherzogliche Oberförſterei Beſſungen.
(6431a
Heinemann.
0%
Holz-Verneiger unge
Dienstag, den 29. März, vormittags von 9 Uhr an,
ſollen in der W. Schneider’ſchen Gaſtwirtſchaft in Nieder=Ramſtadt aus den
Diſtrikten Hinterforſt und Kohlberg verſteigert werden:
Stämme: 8 Eichen — 2,45 cbm, 2 Buchen — 2,48 cbm, 6 Lärchen = 1,42 cbm,
42 Fichten — 11,08 cbm; Derbſtangen: 10 Lärchen und 37 Fichten. (Nrn. 1
bis 32 und 311 bis 344.) Ferner Scheiter, rm: 157 Buchen, 24 Eichen,
17 Kiefern; Knüppel, rm: 126 Buchen, 32 Eichen, 103 Nadelholz; Reiſig,
Hdt. Wellen: 37 Buchen, 6 Eichen, 36 Nadelholz; Stöcke, rm: 33 Buchen,
11 Eichen, 65 Nadelholz. (Nrn. 1 bis 68 und 926 bis 1228.)
(6355
Das mit F gezeichnete Holz wird nicht verſteigert.
Ober=Ramſtadt, den 18. März 1910.
Großherzogliche Oberförſterei Ober=Ramſtadt.
Daab.
Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 23. März 1910, nachmittags 3 Uhr,
verſteigere ich im Verſteigerungslokale „Zur Ludwigshalle‟, Obergaſſe, öffentlich
zwangsweiſe gegen Barzahlung:
5 Sack Schweden= oder Bastard=Kleesamen
4 Sack à 75 kg und 1 Sack à 50 kg.
7 Sack Deutschen Rotkleesamen
6 Sack à 75 kg und 1 Sack à 40 kg.
Die Verſteigerung findet beſtimmt ſtatt.
(6419
Darmſtadt, den 22. März 1910.
Kapp, Großh. Gerichtsvollzieher,
Friedrichſtraße 24, I.
Verſteigerungs-Anzeige.
Mittwoch, den 23. März 1910, nachmittags 3 Uhr,
werden im Pfandlokale Rundeturmſtr. 16 (Roſenhöhe) verſchiedene Möbel, darunter;
Waſchkommode, Nachtſchränkchen, Tiſche, Vertikos, 1 Cauſeuſe mit 2 Seſſel,
Kleiderſchränke, Spiegel, Bilder, Schreibtiſche, Divan, Fahrräder, Fleiſchmühle,
Nähmaſchine, Eisſchrank, ca. 200 Meter Serge und Satin, 19 Ballen
Futter=
leinen, 8 Coupons Seidenſtoffe, 1 Partie Geſchäftsbücher, 70 Kunſtblätter,
6464)
Mevers Lexikon und 1 Spiegel mit Trumeau zwangsweiſe verſteigert.
Die Verſteigerung der fettgedruckten Gegenſtände findet beſtimmt ſtatt.
Berbert, Großh. Gerichtsvollzieher,
Georgenſtraße 11, I.
Verſteigerungs=Anzeige.
Donnerstag, den 24. ds. Mts., nachmittags 4 Uhr,
werden im Saale „Zur Ludwigshalle‟, Obergaſſe dahier, öffentlich meiſtbietend
gegen Barzahlung: folgende Pfänder verſteigert:
4 Säcke Mehl,
Jagdgewehr (Prilling), 50 Briefkaſſetten, 6 Reisbretter,
Schreibtiſch,
Diwan, 1 Kredenzſchrank, 2 Kleiderſchränke, 1 Vertiko,
1 Kommode, 1 Regulator, 1 Lüſter u. a. m.
(6477
Wedel, Großh. Gerichtsvollzieher,
Bleichſtraße 28, I.
I
Sadgenehege
fürneue graufiarse
0
e
5866D) J. Bett &co. Frankfurt a. M. 105
Sebhine nien
werden gebeten, ihre Adreſſe an die Exped.
ds. Bl. unter W 84 anzugeben. (*6865sm
Seite 12.
Harſtad, er Einhele der
Iöhar=
tauben zur Saatzeit.
Unter Bezugnahme auf Artikel 39 Ziff. 2
des Feldſtrafgeſetzes fordern wir diejenigen
hieſigen Einwohner, welche Tauben halten,
hierdurch auf, dieſelben vom 25. März bis
15. April 1. Js. eingeſperrt zu halten.
Derjenige, deſſen Tauben während der
gedachten Zeit frei betroffen werden, wird
mit Geldſtrafe bis zu 30 Mk. oder mit Haft
bis zu einer Woche beſtraft.
Auf die Militär=Brieftauben der
Mit=
glieder des hieſigen Brieftaubenklubs findet
vorſtehendes nur inſoweit Anwendung, als
dies das Reichsgeſetz vom 28. Mai 1894,
den Schutz der Brieftauben betreffend, zu=
(6455mmm
läßt.
Darmſtadt, den 18. März 1910.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Jgeger.
Betr.: Schulgeld für die
Gym=
naſial=Vorſchule.
Auf Beſchluß der Stadtverordneten=
Verſammlung vom 17. Februar und mit
Genehmigung Großh. Miniſteriums des
Innern vom 9. März ds. Js., zu Nr. M.
d. J. 12843, iſt das Schulgeld für die
Vor=
ſchule der Gymnaſien von ſeither 96 Mk.
mit Wirkung vom 1. April 1910 ab auf
120 Mk. jährlich erhöht worden. Für
Brü=
der an der Vorſchule wird gezahlt:
für den älteſten Bruder das volle
Schul=
geld,
„ „ zweiten Bruder ½ des
Schul=
geldes,
„ „ dritten und die folgenden Brüder
die Hälfte des Schulgeldes.
Die gleiche Ermäßigung tritt ein, wenn
Brüder der Vorſchüler das Ludwig=Georgs=
Gymnaſium, das Neue Gymnaſium, das
Realgymnaſium oder die Oberrealſchule
(6430md
dahier beſuchen.
Darmſtadt, den 18. März 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Dr. Gläſſing.
Verſteigerung von Altmaterial.
Am Mittwoch, den 30. ds. Mts.,
vormittags 11 Uhr,
werden auf dem Grundſtück des ſtädtiſchen
Gaswerks an der Frankfurterſtraße die
nachverzeichneten Altmaterialien öffentlich
meiſtbietend verſteigert:
1. ca. 7000 kg Gußeiſen,
2. „ 17000 „ Schmiedeeiſen und
170
3. „
Meſſing.
Die näheren Bedingungen werden kurz
vor der Verſteigerung bekanntgegeben. Das
Altmaterial kann vorher an Ort und Stelle
eingeſehen werden.
(6420msi
Darmſtadt, den 17. März 1910.
Großh. Bürgermeiſterei Darmſtadt.
J. V.: Ekert.
Bekanntmachung.
Nach den für Abgabe von Waſſer aus
dem Waſſerwerk beſtehenden Satzungen
werden als Groß=Abnehmer angeſehen
diejenigen Induſtriellen, Gewerbetreibenden
und Grundſtückbeſitzer, welche pro Jahr
mehr als 1000 Kubikmeter Waſſer
ver=
brauchen und ſich vor Beginn des
Verwal=
tungsjahres hierzu auf ein Jahr
verpflich=
ten. Es iſt hierbei gleichgültig, ob der
Waſſer=
verbrauch an einer Stelle ſtattfindet, oder
ob der Abnehmer mehrere eigene
Verbrauchs=
ſtellen beſitzt. Im letzteren Falle wird er
indeſſen zum Erſatz der Koſten
herange=
zogen, welche der Stadt durch die
Ausfüh=
rung der weiteren Zuleitung nebſt
Waſſer=
meſſern uſw. erwachſen ſind.
Diejenigen Waſſer=Abnehmer, welche
ge=
mäß dieſer Beſtimmungen im
Verwaltungs=
jahr 1910 auf den Groß=Abnehmerpreis
Anſpruch zu machen gedenken, werden
er=
ſucht, bindende ſchriftliche Erklärung bis
Ende ds. Mts. an die Städtiſche
Waſſer=
werksverwaltung gelangen zu laſſen.
Die ſeitherigen Groß=Abnehmer ſind,
bei weiterer Beanſpruchung des Groß=
Ab=
nahmepreiſes, zur Erneuerung ihrer Er
klärung innerhalb gedachten Termins
ver=
bunden.
(4603a
Denjenigen Abnehmern, welche keine
Er=
klärung abgeben, wird das Waſſer im
Ver=
waltungsjahr 1910 zum gewöhnlichen Preis,
beziehungsweiſe zur feſtgeſetzten
Minimal=
taxe berechnet.
Darmſtadt, 1. März 1910.
Städtiſche Waſſerwerks=Verwaltung.
Rudolph.
S2
Bekanntmachung.
Mittwoch, den 6. April I. Js.,
vormittags 10 Uhr,
ſoll die dem Ludwig Graulich dahier
zu=
ſtehende Hofreite:
Flur Nr.
qm
III
140 636 Gutenbergſtraße
Nr. 52,
in unſerem Bureau zwangsweiſe verſteigert
werden.
(K58/09
Darmſtadt, den 16. Februar 190.
Großh. Ortsgericht Darmſtadt I.
Müller.
(L4097,63
Schiffsbericht.
Mitgeteilt von dem Vertreter Herrn Adolf
Rady, Darmſtadt, Zimmerſtraße 1.
Hamburg=Amerika=Linie.
Dampfer „Batavia” von Genua und Neapel
kommend, 19. März 11 Uhr nachts in
New=York.
Dampfer „Calabria‟, 19. März 8 Uhr
mor=
gens in Galveſton.
Dampfer „Hohenſtaufen”, von
Mittelbraſi=
lien kömmend, 20. März 4 Uhr nachm. in
Hamburg.
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(*7278
verkaufen Emilſtr. 17, III.
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. März 1910.
Nummer 69.
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Nummer 695
Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. März 1910.
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1. Jahresbericht 1909/10. 2. Rechnungsablage 1909/10. 3. Voranſchlag 1910/11
4. Wanderplan 1910/11. 5. Vorſtandswahl. 6. Verloſung von Anteilſcheinen (Kaiſer,
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7. Sonſtige Mitteilungen.
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Die Mitglieder werden um recht zahlreichen Beſuch gebeten.
Der Vorstand.
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Tagesordnung:
1. Bericht des Vorsitzenden über das abgelaufene
Vereinsjahr.
2. Rechnungsablage für 1909.
3. Neuwahl des Vorstandes.
4. Anträge.‟)
*) Anträge zur Hauptversammlung sind nach
§ 13 der Satzungen mindestens 8 Tage vor der
Haupt-
versammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.
Wir bitten um zahlreiches Erscheinen,
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. März 1910.
Seite 21.
Zur Kulturgeſchichte der Rute.”
,
Von Dr. O. Kiefer.
Wenn man im großen und ganzen den Gang der
Kulturentwicklung, beſonders ſeit dem Eintritt der
Ger=
manen in die europäiſche Geſchichte überblickt, ſo kann
man, ohne dem Vorwurf der optimiſtiſchen
Schön=
malerei zu verfallen, ein Fortſchreiten von Stufen
größerer Rauheit der Sitten zur Verfeinerung,
größe=
rer Gebundenheit des einzelnen an den ihm
übergeord=
neten ſozialen Verband zur Unabhängigkeit feſtſtellen;
dabei geht freilich nicht ſelten im einzelnen die
Ver=
feinerung in Verweichlichung, die Unabhängigkeit in
* Aus Heft 5 der im Verlag von H. Beyer u. Söhne
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„Deutſchen Elternzeitſchrift”, Blätter für häusliche
Er=
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Zügelloſigkeit über, ohne daß aber dadurch das
Ge=
ſamtbild der allmählich aufſteigenden Linie ſich
weſent=
lich verändert. Auch die Geſchichte der Schulerziehung
zeigt dieſe Entwicklungstendenz.
Als zu Beginn des Mittelalters die Mönche in
Deutſchland die erſten Schulen gründeten, hatten ſie es
mit einem urkräftigen, wilden Volk zu tun, das unter
eine ſtramme Zucht zu nehmen war, wenn man etwas
erreichen wollte. Dazu kamen die asketiſchen
Grund=
anſchauungen, von denen das junge Chriſtentum nicht
wenig durchſetzt war. Was wundert’s daher, wenn die
Schulmeiſter jener Tage nur zu eifrig die der
römi=
ſchen Juſtiz entſtammende Rute ſchwingen, ſo daß bald
da und dort, ſelbſt unter den Mönchen, die Oppoſition
ſich regt, wenn auch die Vorſchriften der einzelnen
Orden, z. B. der Benediktiner, für unbedingte Stuenge
eintreten und ſich eine Erziehung ohne Züchtigung gar
nicht vorſtellen können. Intereſſant iſt es, zu
bemer=
ken, daß die ſtärkſte Oppoſition gegen die Rute von den
Laien ausging. Man hat den Eindruck, daß das noch
keineswegs unbedingt für das Chriſtentum in der
da=
maligen Form gewonnene Volk ſich gegen die
Ruten=
zucht wie einen unheilvollen Fremdkörper wehrt, und
die erſten ſtädtiſchen Schulordnungen ſcheinen dieſem
Volksempfinden wenigſtens inſoweit
entgegengekom=
men zu ſein, als ſie die Rutenſtrafe nicht mehr
vor=
ſchrieben, wie die Mönche, ſondern nur geſtatteten
freilich in weitem Umfang. Männer wie Walther von
der Vogelweide vollends, die ihrer Zeit vorausgeeilt
ſind, was feines Empfinden betrifft, treten energiſch
gegen jede Anwendung der Rute ein! Und ſogar
Pä=
dagogen wie Vittorino da Veltre, unter dem
lebens=
frohen Geiſt der italieniſchen Renaiſſance ſtehend,
wen=
den ſich von der Rute ab. Ebenſo auch meiſtens die
Männer der Reformation. Allein das ſind eben doch
Ausnahmen. In den deutſchen Schulen jener Tage
wird geprügelt wie kaum je zuvor. Schuld daran iſt
nicht zuletzt auch das oft völlig unfähige Lehrermaterial,
das nur durch Grauſamkeit ſeine Autorität aufrecht
erhalten kann, ſchuld iſt aber auch der unter der
pro=
teſtantiſchen Orthodoxie neu erwachte Geiſt finſterer
Askeſe und verknöcherter Pedanterie, der vielleicht als
Gegenwirkung gegen die allgemeine Auflöſung aller
Zucht und Sitte zur Zeit des dreißigjährigen Krieges
nicht ganz unbegreiflich ſcheint.
Von welch” traurigem Weſen betört, man damals
die harmlos=fröhliche Jugend mit der Rute marterte,
davon gibt z. B. G. Keller im 5. Kapitel ſeines „Grünen
Heinrich” ein düſteres Bild. Dies Bild iſt umſo
er=
greifender, als es ſich hier um die Qualen eines zarten
Mädchens handelt, nicht etwa eines kräftigen Jungen
Aber es entſpricht durchaus der Wirklichkeit jener Zeit!
Auch A. v. Bucher hat in ſeiner zu Unrecht faſt in
Ver=
geſſenheit geratenen „Geſchichte des Bürgerſohnes
Pancraz” (erſchienen 1820) höchſt anſchaulich und wohl
beſtimmt nach eigenen Erlebniſſen dieſe übertriebene
Anwendung der Rute an Knaben und Mädchen
ge=
ſchildert und damit die Sitten im 18. Jahrhundert in
klarer Weiſe gezeichnet. Es wird da ein unfähiger,
ungebildeter, roher Patron von Lehrer beſchrieben, der
ſich zur bequemen Anwendung der Rute eine Art
Strafſtuhl gebaut hat, der die Sünder derart
auf=
nimmt, daß nur der entblößte, zu züchtigende Körper=
teil herausragt, während das Kind ſonſt an jeder
Be=
wegung gehindert iſt. Die Strafe ſelbſt wird jeweils
Samstags an den im Laufe der Woche notierten
Kna=
ben und Mädchen der Reihe nach in grauſamer Weiſe
vollzogen: die Ruten werden zur beſſeren Wirkung im
Waſſer aufbewahrt, die Haut eines Gezüchtigten ſei
„blau und rot wie ein kupferner Keſſel” geweſen! Mag
dieſer Bericht auch abſichtlich übertreibend ſein, — aus
einer Menge uns erhaltener Abbildungen aus dem 17.
und 18. Jahrhundert ergibt ſich ganz ähnliches, kurzum,
es ſteht feſt, daß die Rute in jenen Zeiten allgemein
und in oft grauſamer Weiſe gebraucht wurde. Die
Entblößung des zu ſtrafenden Kindes war damit von
ſelbſt gegeben, denn ohne ſie wirkte die aus dünnen
Birkenzweigen gefertigte Rute nicht genügend.
Wenn=
man dies bedenkt, begreift man auch, warum man
ſich=
damals zunächſt gegen den da und dort neben der Rute
eingeführten Rohrſtock erklärte als ein gefährliches
Inſtrument. In einem Bericht heißt es ausdrücklich,
die Rute ſei beſſer, weil man „heile Knochen dabei beg
Wie kommt es aber, daß dennoch im Laufe der
Entwicklung die Rute beſonders in der Schulzucht
voll=
ſtändig durch den heute noch allein üblichen Stock
ver=
drängt wurde? Es ſcheint, daß der Hauptgrund in der
etwa ſeit Rouſſeau immer klarer hervortretenden Ab=,
neigung gegen die öffentliche Entblößung zu ſuchen iſt;
dieſe Abneigung wieder iſt erklärlich aus der
wachſen=
den Milde in der Behandlung der Kinder, die ja heute
ſtellenweiſe einen mehr an Verweichlichung grenzenden,
wohl kaum haltbaren Grad erreicht hat. Man
ver=
warf in ſeiner Begeiſterung für Rouſſeau und deſſen)
Nachtreter alle und jede Strafe in der Erziehung, und
die „zarten Seelen” der Romantikerzeit fanden einc
Entblößung vollends als etwas gar Schreckliches. Auch
aus der Juſtiz entſchwand bekanntlich die Prügelſtrafe
faſt überall, und die Schulordnungen aus der zweiten,
Hälfte des 19. Jahrhunderts verboten wenigſtens die
Entblößung allgemein, konnten freilich — da ſie es mitt
Menſchen, nicht mit Engeln zu tun haben — die
Züch=
tigung nicht ganz verbieten. Da aber die Anwendung.
der Rute ohne Entblößung nur eine Komödie iſt, mußte
eben an ihre Stelle ein anderes Strafinſtrument, der
Stock, treten; weil aber auch er nur bei
ſtrammanlie=
genden Kleidern die gewünſchte Wirkung hat, begnügt
man ſich heute faſt überall die Mädchen nur noch mit
„Tatzen” zu züchtigen, den Knaben aber wenigſtens vor
Erteilung der Strafe die „Hoſen zu ſpannen”, ein
Ver=
fahren, das unſeren ganz „human” geſinnten
Modern=
ſten auch keineswegs mehr gefällt und ja in der Tat
mit dem früheren Entblößen noch einige Aehnlichkeit
aufweiſt. Nur im ſtillen Kämmerlein der Familie, wol
keine Schulordnung gebietet, hat die Rute auch heute
noch ſtellenweiſe die Herrſchaft behalten; ich kenne
wenigſtens noch manche Eltern, die es gar nicht
in=
human finden, ihrem böſen Buben oder Mädel die
„Birkentante” noch nach althergebrachter Weiſe, d. h.
in entblößtem Zuſtand zu geben, wenn ſie auch nicht
gern öffentlich darüber reden. Wie man ſich nun
theoretiſch zu dieſer Frage ſtellen ſoll, das zu erörtern,
iſt hier nicht der Raum. Vielleicht ein anderes Mal
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwoch, den 23. März 1910.
Nummer 69.
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Darmſtädter Tagblatt, Mittwach, den 23. März 1910.
Nummer 60
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Geöffnet an Wochentagen von 9—12 Uhr vorm. und
3—5 Uhr nachm. Samstags nachmittags nur für
dringende Fälle und Sterbefallsanzeigen.
Geborene. Am 15. März: dem Gardeunteroffizier
Phil. Röder, Steinſtr. 24, e. S. Ludwig. Am 11.: dem
Bureaugehilfen Wilhelm Schneider, Kiesſtr. 55, e. S.
Karl. Am 17.: dem Schreiner Friedrich Sepp,
Lieb=
frauenſtr. 41, e. S. Wilhelm. Am 13.; dem
Oberbahn=
faſſiſtenten Johannes Schäfer, Liebfrauenſtr. 85, e. T.
Lina. Am 14.: dem Wirt Georg Hofferbert,
Kies=
ſtraße 27, e. S. Wilhelm Philipp. Am 18.; dem
Loko=
motivheizer Heinrich Mohr, Liebfrauenſtr. 33, e. S.
Heinrich Karl. Dem Schloſſer Robert Fornoff,
Schulzengaſſe 1, e. T. Agathe. Am 16.; dem
Maſchi=
niſten Gg. Gehbauer, Feldbergſtr. 34, e. T. Margar.
Berta. Am 14.: dem Spengler Friedrich Schwarz,
Gardiſtenſtr. 20, e. T. Anna. Am 16.: dem Spengler
und Inſtallateur Balthaſar Ittmann,
Lauteſchläger=
ſtraße 42, e. T. Anna. Am 18.: dem Bierbrauer Johann
Zwicknagl, Liebfrauenſtr. 102, e. S. Johann Friedrich
Wilhelm. Am 19.: dem Laboratoriumsgehilfen Wilhelm
Lehmann, Heinheimerſtr. 79, e. T. Anna Eliſabeth.
Dem Kaufmann Wilh. Faix, Taunusſtr. 47, e. S.
Friedrich Wilhelm. Dem Fuhrmann Adam Müller,
Hügelſtr. 71, e. S. Willi Heinrich. Am 14.: dem Gärtner
Johannes Rußler, Müllerſtr. 20, e. T. Elsbeth Sophie
Wilhelmine. Am 20.: dem Schloſſer Wilhelm Haffer,
Wendelſtadtſtr. 22, e. T. Margar. Eliſabeth. Am 18.:
dem Goldſchmied Kurt Starcke, Luiſenſtr. 4, e. S.
Karl Edgar. Am 19.: dem Vizefeldwebel und
Schieß=
ſtandaufſeher Wilhelm Hintz, Allee 160, e. T. Martha
Eva Wilhelmine. Am 18.: dem Dachdecker Heinrich
Schütz, Gr. Kaplaneigaſſe 35, e. T. Frieda. Dem
Fuhrmann Adam Summer, Kl. Kaplaneigaſſe 1, e. T.
Anna Margarete. Am 20.: dem Oberleutnant im
Leib=
garde=Inf.=Regt. Nr. 115 Friedrich Freiherr Schenck
zu Schweinsberg, Eliſabethenſtr. 70, e. S. Hans.
Aufgebotene. Am 17. März: Aſſiſtenzarzt an der
Univerſitäts=Augenklinik in Heidelberg Dr. Theodor
Hermann Georg Ludwig Wilhelm Pöllot in
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herg mit Eliſabeth Berta Luiſe Suſan Hallwachs,
Hügelſtr. 47. Zuſchneider Georg Heinrich Franz
Joſeph Schropp, Saalbauſtr. 41, mit Eliſabethe Sophie
Spahn, Pankratiusſtr. 26½. Unteroffizier d. 5. Esk.
des Garde=Drag.=Regts. Nr. 23 Guſtav Hermann
Mereis, Marienplatz 1, mit Hausmädchen Hedwig
Frieda Selma Weinreich, Hügelſtr. 73. Architekt
Joachim Albert Paul Erdmann, Aliceſtr. 14, mit
Auguſte Elſe Lina Maria Gertrud Birnbaum,
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ſtraße 8. Am 18.: Sergeant Konrad Will, Truppen=
Uebungsplatz Griesheim, mit Hausmädchen Eliſabethe
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Jak. Rothſchild in Frankfurt a. M. mit Selma
Joſeph, hier. Am 18.: Lehramtsaſſeſſor Dr. Hans
Heinrichs in Büdingen mit Eliſab. Daub, hier. Am
19.: Zimmermann Hrch. Laubach mit Köchin Barbara
Wolf, beide hier. Unterveterinär im Leib=Drag.
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Schrod, beide hier. Tagl. Karl Keller mit Emilie
Müller, beide hier. Bäckergehilfe Philipp Becker
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und Standesbeamter i. P. Chriſtoph Weimar, 74 J.,
ev., Steinſtr. 23. Am 18.: Anna Maria Grab geb.
Parbel, Ehefr. d. Lithographen, 46 J., kath., Nieder=
Ramſtädter Straße 37. Fuhrmann Heinrich Keller,
58 J., ev., Ahaſtr. 22. Zögling des Aliceſtifts Johann
Martin Wilhelm Dittmann, S. d. Steinbrechers,
13 J, ev, Riederramſ. Straße 17(oberamſtad). Am 1o;
Kaufmann Unteroffizier d. R. im Inf.=Regt. Nr. 115
Ludwig Nußbaum, 21 J., iſr., aus Frankfurt a. M.
Am 20.: Wilhelmine Henriette Karoline Amalie
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herd geb. Steinbach, Witwe des Präparators und
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Willi Hugo von der Heyden, S. d. Maſchiniſten,
6 Tage, ev., Kirſchenallee 7. Am 20.: Hermann Wilhelm
Hillert, S. d. Kaufmauns, 2 Mon., ev.,
Eliſabethen=
ſtraße 62. Am 19.: Apollonia Fiſcher geb. Herbert,
Ehefrau d. Landwirts, 48 J., kath., Sprendlingen. Am
20.: Taglöhner Johann Heinrich Mager, 75 J., ev.,
Schloßgaſſe 34. Elſe Jacobi, T. d. Kaufmanns, 1 J.,
ev., Schulſtr. 3. Suſanna Haller, T. d. Mechanikers,
3 Mon., ev., Hoffmannſtr. 8. Erika Elſe Gerold
2 Mon., Soderſtr. 89. Gertrude Knaup, geb. Lenz,
Witwe des Metzgers, 60 J., ev., Auerbach.
Kirchliche Anzeigen.
Evangeliſche Gemeinden.
Gründonnrstag, den 24. März 1910
Hoſkirche: Vorm. 10 Uhr: Beichte und Anmeldung
zur heil. Kommunion am Gründonnerstag abends und
Karfreitag vormittags. — Abends 6 Uhr: Feier des hl.
Abendmahls.
Stadtkapelle: Nachm. um 6 Uhr: Pfarrer Velte.
Feier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 10 Uhr:
Feier des hi. Abendmahls mit vorangehender Beichte für
die Familien der Garniſon. Diviſionspfarrer Lic.
Schettler.
Johanneskirche: Abends 8 Uhr:
Abendmahlsgottes=
dienſt mit Vorbereitung. Pfarrer Dingeldey.
Martinskirche: Abends um 8 Uhr: Pfarrer D. Waitz.
Feier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung. Anmeldung
von ½ 8 Uhr an in der Sakriſtei.
Eliſabethenſtiſt: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt. Pfarrer Deggau. — Nachmittags nach der
Paſ=
ſionsandacht Beichte. Pfarrer Deggau.
Beſſunger Kirche (Betrusgemeinde): Vormittags 10 Uhr:
Gottesdienſt mit Beichte für das Abendmahl des
Kar=
freitag. Pfarrer Walz.
Karfreitag, den 25. März 1910
Hofkirche: Vorm. 9 Uhr: Feier des hl. Abendmahls.
Vormittags 10 Uhr: Hauptgottesdienſt. — Nachm.
um 3 Uhr: 8. Paſſionandacht.
Stadtkirche: Vorm. um 10 Uhr: Prälat D. Flöring.
Feier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung. — Vorm.
11½ Uhr: Kindergottesdienſt. Pfarrer Velte. — Nachm.
4½ Uhr: Pfarrer Weißgerber. Nach der Predigt:
Feier des heil. Abendmahls mit Vorbereitung.
Stadtkapelle: Vormittags um ½10 Uhr: Pfarrer
Vogel. — Vormittags um 11 Uhr: Kindergottesdienſt.
Pfarrer Vogel.
Militärgemeinde (Stadtkirche): Vormittags 8½ Uhr:
Diviſionspfarrer Lic. Schettler.
Johanneskirche: Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Dingeldey.
Hl. Abendmahl mit Vorbereitung. — Abends 5 Uhr:
Abendmahlsgottesdienſt mit Vorbereitung. Pfarrer
Kraus.
Martinskirche: Vorm. um 10 Uhr: Pfarrer
Wid=
mann. Feier des hl. Abendmahls mit Vorbereitung.
Anmeldung von ½ 10 Uhr an in der Sakriſtei. —
Nach=
mittags um 2 Uhr: Kindergottesdienſt für den
Oſt=
bezirk. Pfarrer Widmann. — Abends um 6 Uhr:
Pfarraſſiſtent Lautenſchläger. Feier des heil,
Abend=
mahls mit Vorbereitung. Anmeldung von ¼6 Uhr an
in der Sakriſtei.
Eliſabethenſtift: Vormittags 10 Uhr:
Hauptgottes=
dienſt mit Abendmahl. Pfarrer Knöpp.
Beſſunger Kirche (Petrusgemeinde): Kollekte für die
Chorſchule. Vorm. 10 Uhr: Pfarrer Walz. Feier des
hl. Abendmahls. — Nachm. 5 Uhr: Liturgiſche
Kar=
freitagsfeier unter Mitwirkung des Kirchengeſangvereins
und der Chorſchule. Pfarraſſiſtent Flöel.
Pauluskirche: Vorm. 10 Uhr: Hauptgottesdienſt.
Pfarrer Rückert. Feier des hl. Abendmahls.
Anmel=
dungen werden von ½ 10 Uhr an entgegengenommen.
Nachm. 4½ Uhr: Liturgiſcher Gottesdienſt unter
Mit=
wirkung des Kirchenchors. Kollekte für die Chorſchule.
Altkatholiſche Hemeinde: Karfreitag, den 25. März,
vormittags 10 Uhr, in dem Gemeindehaus der evan=
gelſchen Johannesgemeinde, Kaherſtr. 36, Golesd
und Gelegenheit zum Empfang des hl. Abendme
Herr Pfarrer Ullmann aus Heßloch.
Karſamstag, den 26. März 1910
Hofkirche: Abends 6 Uhr: 9. Paſſionsandacht.
Johanneskirche: Nachm. 2½ Uhr: Vorbereitung
das hl. Abendmahl. Pfarrer Dingeldey.
Eliſabethenſtift: Nach der Paſſionsandacht nachmit
3 Uhr: Beichte. Pfarrer Knöpp.
Katholiſche Gemeinden
St. Ludwigskirche: Mittwoch, den 23. März,
mittags um 4 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Abends um 8 Uhr: Predigt, gehalten von P. Wa
rott und darauf Paſſionandacht; nach der Predigt
legenheit zur hl. Beichte.
Gründonnerstag, den 24. März 1910
Vorm. von ½ 6 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Bei
Von 6 Uhr an: jede halbe Stunde Austeilung de
Kommunion. — Um 9 Uhr: Hochamt; nach Beendig
des Hochamtes Ausſetzung des allerheiligſten Se
mentes. — Abends um 8 Uhr: Predigt des P. Wa
rott und darauf Paſſionsandacht.
Kapelle der Barmherzigen Schweſtern: Donnerstag,
mittags um ½7 Uhr: hl. Meſſe.
Kapelle der Engliſchen Jräulein: Donnerstag, vor
tags um 7 Uhr: hl. Meſſe.
St. Eliſabethenkirche: Mittwoch, den 23. März,
mittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Be
gelegenheit.
Gründonnerstag, den 24. März 1910
Vorm. von 6 Uhr an: Beichtgelegenheit.—
8 Uhr: Feierliches Hochamt, darauf ſtille Anbetung
allerheiligſten Sakramentes bis 5 Uhr. —
Nachmit
um 5 Uhr: Andacht.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Mittwoch,
23. März, nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 1
Gelegenheit zur hl. Beichte.
Gründonnerstag, den 24. März 1910
Vormittags um 6 Uhr: Gelegenheit zur hl. Bei
— Um 7 Uhr: hl. Kommunion. — Um 8 Uhr: H
amt. — Nachm. um 6 Uhr: Leidensandacht. — Wäh:
des ganzen Tages ſtille Anbetung des Allerheiligſten
Kapelle zu Eberſtadt: Vorm. um 8 Uhr: Hocham
Karfreitag, den 25. März 1910
St. Ludwigskirche: Kollekte für den Paläſtina=Ver
Vorm. um 7 Uhr: Ausſetzung des allerheiligſten Sa
mentes. — Um 9 Uhr: Lateiniſche Paſſion nach Johan
Enthüllung des Kreuzes und Missa praesanctificator
— Nachm. um 6 Uhr: Predigt, gehalten von P. Wa
rott, und Paſſionsandacht, wobei von dem Kirc
geſangverein die ſieben letzten Worte Jeſu nach F.
Müller geſungen werden.
St. Eliſabethenkirche: Vorm. um 8 Uhr: Gottesdi
mit Predigt (von Herrn Prof. Laufer), daraufſ
Anbetung des allerheiligſten Sakramentes bis 5 Uhr
Nachmittags um 5 Uhr: Andacht.
Ht. Martinskapelle zu Beſſungen: Kollekte für das
Grab in Jeruſalem. Um 8 Uhr: Die hl. Zeremonien
Nachm. um 6 Uhr: Leidensandacht.—
Während
ganzen Tages ſtille Anbetung des Allerheiligſten.
Kapelle zu Eberſtadt: Vorm. um 8 Uhr: Gottesdil
mit Predigt und Paſſion nach dem Evangeliſten
hannes. — Nachmittags um 1½ Uhr: Andacht.
Karſamstag, den 26. März 1910
St. Ludwigskirche: Kollekte für das heil. Grab
Jeruſalem. Vorm. um 8 Uhr: Weihe des Feuers,
Oſterkerze und des Taufwaſſers; darauf feierlic
Hochamt.
St. Eliſabethenkirche: Vorm. um 7 Uhr: Weihe
Feuers, der Oſterkerze und des Taufwaſſers.—
8 Uhr: Hochamt.
St. Martinskapelle zu Beſſungen: Kollekte für das 1
Land. Um 7 Uhr: hl. Weihen. — Um 8 Uhr: Amt.
Kapelle zu Eberſtadt: Beginn des Gottesdienſtes
6 Uhr. — Hochamt um 7½ Uhr.
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