Allergnädigſt privilegirtes
Darmſtädter
Frag= und Anzei geblatt.
- 294 Einhundert und zweiundzwanzigſter Jahrgang. Pss---
N52. Sam st a g den 24. Dezember 1850.
Victualienpreiſe vom 26. Dezember 1859 bis 1. Januar 1860.
Feilſchaften:
kr.
16
A. der Ochſenmesger.
Ochſenfleiſch das Pfund
bei Geiſt, F. Jacobi, Lautz, G. Nuageſſer, W. Rummel.
Dreſſel und Frohmann
.
.
Kterenſett das Pjund
bei Lenz 28 kr., Chr. Nungeſſer, Voiz, Ohl
Bchſenleber das Pfund.
bei L. Lautz, Geiſt, Ohl, G. Nungeſſer, Ph. Jacobi,
Dreſſel, J. Rummel, Schuchmann und Lindenſtruth
Geſalzener Bruſtkern
bei L. Lautz
.
B. der Rindsmezger.
Schſenſteiſch das Pfund
15
Kuh= oder Rindfleiſch das Pfund.
15
Kierenfett das Pfund
24
bei Fr. Schmidt,
28
Leber von Ochſen, Kühen oder Rindern das Pfb.
bei Alleborn u. Hiſſerich Wtwe.
10
C. der Kalbs= und Hammelsmetger.
Kalbfleiſch das Pfund.
bei Otto Egner. u. Koch .
.
Hammelfleiſch das Pfund.
bei Otto Egner
.
G.
Hammelsfett,
bei Guntrum 20 kr., bei G. Müller, P. Arnheiter,
Dreſſel, Dandt, Hein
B. der Schweinemegger.
Wchweinefleiſch das Pfund.
Schinken. das Pfund
bei Jacobi Wtw.
Dörrfleiſch das Pfund
bet L. Apfel
14)
24
Geräuchertr Kinnbacken
bei H Apfel, Friedrich und P. Kärcher
Epeck das Pfund
.
Schmalz das Pfund
Bratwürſt das Pfund
.
bei Warnecke 24 kr., Fiſcher, P. Schmidt
Leberwurſt das Pfund
bei L. Apfel, Friedrich, Joſt, Linz, Ewald, Schäffer,
Lutz, B. u. P. Schmidt u. Warnecke
Blntwurſt das Pfund
Gemiſchte Wurſt das Pfund
bei H. Apfel, Fuchs, Kärcher, P. Schmidt und
Petermann.
Anmertung. Bei einer Quantität Fleiſch von 10 Pid. dürſen
im ſleigenden und ſallenden Verhältniß nicht mehr als 11, Pid
Zugabe befinblich ſein.
B. der Bäcker.
Gemiſchtes Brok 5 Pfb. beſtehend aus halb Weiß=9
und halk Rocgenmehl 9½
desgleichen 2½
Noggenbrod ....5 Pfd. beſtehend aus ; Korn= u. 17.
2½
Gerſtenmehl
desgleichen
8½
Gemiſchtes Brod in klönen Laiben 6½Loth.
Waſſerweck 5 Loth für
1
Milchbrod 4 Loth für
Franz. Milchbrod 4 Loth jur
E: der Bierbrauer.
Lagerbier
Jungbier
12
bei J. Appfel Böttinger; W. Diehl; Ensling.
Carl Diehl, Heß, H. Wiener u. Schröder
14.
Fruchtpreiſe nach dem Durchſchnitt.
Bezirkeund
Fruchtmärkte. Datum. Korn,
das Malter, Gerſte,
das Malter Waizen,
das Malter Spelz.
bas Malter Hafer,
das Malter kr..D Gewicht fl. kr. 4. Gewicht ktr. V. Gewicht A. Lr. B. Gewicht fl. kr. Gewicht Monai und. Wainz in der Halle Deebr. 16 8 11, 180 6 44 160 11 28 200 120 4 40) 120 Rorms.. Deebr. 16 7 46) 180 „ 160 11 13 200 4 - 120 4 20 120 167 [ ← ][ ][ → ]
1150
7002)
B e k a n n t m a ch u n g.
Das Hebregiſter über die directen Steuern der Reſidenz Darmſtadt für das Jahr 1860 liegt am
27., 28. und 29. d. Mts. zu Jedermanns Einſicht auf dem Bürgermeiſterei=Bureau offen.
Darmſtadt, am 8. December 1859.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Kahlert.
7003) In Folge der eingetretenen Erweiterung der Stadteinfriedigungsgrenzen findet vom 1.
Ja=
nuar k. J. an die Erhebung des ſtädtiſchen Octrois und Pflaſtergeldes an folgenden, mit Ausnahme
der unter 1 und 2 genannten, neuerrichteten Eingangsſtellen ſtatt:
1) am Neckarthor, in dem ſeitherigen Local,
2) am Rheinthor, deßgleichen,
3) an der Bleichſtraße, bei der dort errichteten Brückenwage,
4) an der Frankfurterſtraße in dem bei der alten Eiſenſchmelze errichteten ſtädtiſchen Gebäude,
5) an der kleinen Arheilgerſtraße, im Hauſe Lit. G. Nr. 125,
6) an der Kranichſteinerſtraße, im Hauſe Lit. G. Nr. 277,
7) an der Dieburgerſtraße, im Hauſe Lit. G. Nr. 389,
8) an der Roßdörferſtraße, im Hauſe Lit. H. Nr. 206,
9) an der Nieder=Ramſtädterſtraße, im Hauſe Lit. H. Nr. 106,
10) an der Carlsſtraße, im Hauſe Lit. J. Nr. 7.
Die unter 3 bis 10 genannten Erhebungslocale werden durch anzuſchlagende Placate noch
beſon=
ders kenntlich gemacht.
Man bringt dies mit dem Anfügen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß vom genannten Tage
an zugleich die an der Bleichſtraße aufgeſtellte Brückenwaage in Betrieb geſetzt wird und daß für die
Folge Torf und Steinkohlen nur an dieſer Wiegſtelle in die Stadt eingebracht werden dürfen, um der
Berechnung und gleichzeitigen Erhebung des Octrois wegen verwogen werden zu können.
Darmſtadt, am 22. December 1859.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Kahlert.
Edictaleitationen.
6848) Deffentliche Aufforderung.
Anſprüche an den von den Erben unter der
Rechtswohlthat des Inventars angetretenen
Nach=
laß des Großherzoglichen Kanzleidieners Johann
Conrad Gimbel von Beſſungen ſind bei
Ver=
meidung der Nichtberückſichtigung Mittwoch den
4. Janu ar 1860 V. M. 9 Uhr dahier
anzu=
melden und zu begründen.
Darmſtadt den 9. December 1859.
Großherzogliches Stadtgericht Darmſtadt.
Weyland,
Piſtor,
Stadtrichter. Stadtgerichts=Aſſeſſor.
6849) Oeffentliche Aufforderung.
Die Kinder und Erben des verſtorbenen
Stadt=
baumeiſters Carl Lauteſchläger haben Theile
der Grundſtücke:
Fl. I. Nr. 886⁄₁₀ und 887 Gemarkung Darmſtad
verkauft, den früheren Eigenthumserwerb
beſchei=
nigt, können ſolchen aber nicht urkundlich
nachwei=
ſen. Es werden daher auf deren Anſtehen alle
diejenigen, welche etwa Anſprüche an dieſe
Grund=
ſtücke erheben könnten, aufgefordert, ſolche binnen
4 Wochen dahier geltend zu machen und zu
be=
gründen, widrigenfalls die Kaufbriefe beſtätigt und
die Einträge in das Mutations=Verzeichniß verfügt
werden.
Darmſtadt den 12. December 1859.
Großherzogliches Stadtgericht Darmſtadt.
Piſtor.
7004) Deffentliche Aufforderung.
Die Erben der verſtorbenen Ehefrau des Philipp
Höhl II. von Griesheim, Marie, geb. Höhl,
haben nachſtehende Grundſtücke in Griesheimer
Gemarkung:
B. S. 708 Nr. 9; B. S. 219 Nr. 5; B. S. 1371
Nr. 218; B. S. 2032 Nr. 18; B. S. 991 Nr. 101;
B. S. 2634 Nr. 1; B. S. 2634 Nr. 2;
welche ſämmtlich der Erblaſſerin im Flurbuch
zu=
geſchrieben ſind, veräußert, können aber keine
Eigenthumsurkunlden vorlegen.
Alle Diejenigen, welche daran Eigenthums= oder
ſonſtige dingliche Anſprüche zu haben vermeinen,
werden aufgefordert, dieſelben um ſo gewiſſer
binnen einer zerſtörlichen Friſt von acht Wochen
a dato hierorts geltend zu machen, als ſonſt die
Veräußerungsverträge beſtätigt und der Eintrag
der Erwerbtitel in das Mutationsverzeichniß zu
Gunſten der neuen Erwerber verfügt werden würde.
Darmſtadt den 11. December 1859.
Großherzogliches Landgericht Darmſtadt.
Kattrein.
Verſteigerungen.
Aufforderung und Pfänder=
Verſteigerung.
deren Pfänder in den Monaten April, Mai, welche ſich an dieſer Lieferung betheiligen wollen,
fällig waren, werden hierdurch aufgefordert, zugeben.
ſolche bis zum Freitag den 13. Januar 1860
der Pfandhaus=Ordnung Montag den 20.
Februar 1860 und die folgenden Tage,
Nachmittags von 2 bis 4 Uhr, öffentlich gegen
gleich baare Zahlung verſteigert werden.
Darmſtadt den 21. December 1859.
Darmſtadt.
J. Stieler. Hornfiſcher.
7005)
6257)
Hofraithe=Verſteigerung.
Die zum Naßlaß des Mehlhändlers Johannes
Hoffmann dahier gehörigen Immobilien, als:
Flur 2. Nr. 853 ⬜ Klftr. 37¹⁄₁₀ Hofraithe
Nieder=
ramſtädterſtraße,
76 Grabgarten da=
„ 2. „ 854
„
ſelbſt,
werden
Montag den 9. Januar 1860,
Vormittags 10 Uhr,
Zuſchlag.
Darmſtadt, den 24. November 1859.
Der Vorſteher Großherzoglichen Ortsgerichts
Darmſtadt. J. Jordan.
7006) Da die am 19. l. Mts. abgehaltene
Verſteigerung, das Ausleeren der Senkgruben mit Steinweg.
Benutzung des Pfuhls für das Jahr 1860 im, Meſſeler Forſthaus den 20. December 1859.
Großherzoglichen Correctionshaus dahier, höheren
Orts nicht genehmigt worden iſt, ſo wird eine
anderweite Verſteigerung auf Dienſtag den 27.
De=
cember l. J. Vormittags 9 Uhr im
Großherzog=
lichen Correctionshauſe Darmſtadt anberaumt.
Darmſtadt den 21. December 1859.
Großherzogliche Correctionshaus=Verwaltung
Darmſtadt.
Brandſtätter.
7007)
Oel=Lieferung.
Nachdem die am 16. d. Mts. ſtattgehabte
Ver=
ſteigerung der Oel=Lieferung für 1860 in das
Großherzogliche Correctionshaus dahier ꝛc. von
Seiten Großherzoglichen Kreisamts Darmſtadt nicht
1151
genehmigt worden iſt, ſo wird zur weiteren
Ver=
gebung dieſer Lieferung im Wege der Soumiſſion
an den Wenigſtfordernden Termin auf
Mittwoch den 28. December 1859
Vormittags 10 Uhr
Die Schuldner des hieſigen Pfandhauſes, anberaumt und werden diejenigen Oelverkäufer,
eingeladen, bis zu dieſem Termine ihre ſchrift=
Juni, Juli, Auguſt und September 1859 lichen Gebote verſiegelt an den Unterzeichneten ab=
Die Bedingungen ſind in der Regiſtratur
Groß=
einzulöſen, oder die Pfandſcheine renoviren zu herzoglichen Kreisamts einzuſehen, woſelbſt auch die
laſſen, widrigenfalls die Pfänder in Gemäßheit, Eröffnung der eingereichten Soumiſionen
ſtatt=
finden ſoll.
Darmſtadt am 21. December 1859.
In Auftrag
Großherzoglichen Kreisamts Darmſtadt.
Spamer.
6961) Mittwoch den 28. d. Mts. Vormittags
Die Pfandhaus=Verwaltung der Stadt 10 Uhr werden in Großherzoglicher Hofmeierei
dahier:
60 Malter Korn,
30 „ Gerſte,
10 „ Waizen,
15 „ Reps
verſteigert.
Darmſtadt den 16. December 1859.
Großherzogliche Hofmeierei=Verwaltung.
Kehres.
7008)
Holzverſteigerung
in der Oberförſterei Meſſel.
Donnerſtag den 29. December d. J.
öffentlich meiſtbietend verſteigert und erfolgt bei von Vormittags 10 Uhr an ſollen in dem Doma=
Erreichung des Taxationswerths der unbedingte nialwald=Diſtricte Roder Mark verſteigert
werden:
66 Stecken Kiefern=Prügelholz,
15½
„ Stockholz,
25850 Wellen „ Reisholz.
Zuſammenkunft auf der Urberacher Straße am
Großherzogliche Oberförſterei Meſſel.
Dittmar.
7009)
Fiſcherei=Verpachtung.
Freitag den 30. d. Mts. Vormittags 10 Uhr
ſollen auf dem Rathhaus dahier die Ende dieſes
Jahren leihfällig werdenden Domanial=Fiſchereien
in der Gerau= Cent= und Rutſchbach, ſoweit
ſie in der Oberförſterei Kalkofen liegen, in einer
Abtheilung auf weitere 9 Jahre öffentlich
meiſt=
bietend unter den bekannt gemacht werdenden
Be=
dingungen verpachtet werden.
Arheilgen den 22. December 1859.
Großherzogliche Oberförſterei Kalkofen.
Winheim.
167
7010) Montag den 2. und Dienſtag den 3.
Januar k. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen auf
hie=
ſigem Rathhaus nachverzeichnete Holzſortimente aus
dem ſtädtiſchen Oberwald meiſtbietend verſteigert
werden, und zwar.
am 2ten:
13 Stecken buchen Scheitholz II. Claſſe,
165 „ „ Prügelholz.
am 3ten:
50 Stecken buchen Prügelholz,
„ eichen Scheitholz II. Claſſe,
„
7 „
„ Prügelholz,
„
1 „
„ aspen deßgl.
27 „
„ buchen Stockholz,
2
„ eichen deßgl.
„
2600 buchene Wellen,
250 eichene deßgl.
Das Holz ſitzt im Diſtrict Eichelacker am
Ober=
feld und kann jeden Tag eingeſehen werden.
Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine wird
Zah=
lungsfriſt bis Ende Jum 1860 geſtattet.
Darmſtadt den 23. December 1859.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
In Auftrag des Großherzoglichen
Oberbürgermeiſters:
Klein, II. Beigeordnete.
Verſteigerung von Vieh, Schiff,
Ge=
ſchirr und Mobilien.
Mittwoch den 28. December l. J. des
Vormit=
tags 10 Uhr und den darauf folgenden Tag läßt
Frau Wilhelm Apfel Wittwe zu Mörfelden gegen
Baarzahlung freiwillig verſteigern:
3 Pferde, 6 Kühe, 3 Wagen, 3 Pflüge,
2 eiſerne und 1 hölzerne Egge, 4
Pferde=
geſchirre, 100 Centner gutes Wieſenheu,
150 Centner verſchiedenes Stroh, 300
Malter Kartoffeln, 150 Ctr. Dickwurz,
desgleichen eine große Parthie Wein= und
Bier=Fäſſer verſchiedener Größe, eine
Parthie Daubholz und Küferwerkzeug,
ferner 12 vollſtändige Betten, Weißzeug,
Kupfer, Zinn und verſchiedener Hausrath.
Den 28. kommen Vieh, Schiff und Geſchirr, ſowie
die Crescenzien, und den folgenden Tag die
ſon=
ſtigen Gegenſtände zur Verſteigerung.
Mörfelden den 19. December 1859.
In Auftrag der Eigenthümerin:
Der Ortsgerichts=Vorſteher:
6962)
Röſchel.
Brenn= und Werkholz=Verſteigerung im
7011) Beſſunger Gemeindewald.
Donnerſtag den 5. Januar 1860, von
Vormittags 9 Uhr an, werden auf hieſigem
Rathhauſe
245½ Stecken kiefern Scheitholz,
13025 Stück „ Wellen
und den hierauf folgenden Freitag den 6. k. M.
ebenfalls von Vormittags 9 Uhr an
94 ſehr empfehlenswerthe Kiefernſtämme
= 7667 Cub. Fuß,
an Ort und Stelle verſteigert.
Die Zuſammenkunft zur Werkholzverſteigerung
iſt am Bahnwärterhäuschen zunächſt des Beſſunger
Chauſſeehauſes.
Gegen Bürgſchaft wird Zahlungsfriſt bis Auguſt
k. J. geſtattet.
Forſtwart Vollhardt iſt beauftragt, jede von
Steigliebhabern gewünſcht werdende Auskunft zu
ertheilen.
Beſſungen den 23. December 1859.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Beſſungen.
Wittmann.
Feilgebotenes.
4714) Bittere Pommeranzen ſind wieder
täg=
lich friſch zu haben.
Carl Gaule.
6024)
G. A. W. Meyer's.
berühmter =.
Weißer Bruſt=Cprup
fortwährend bei
Hcinr. Störgor,
in der Eliſabethenſtraße.
Preiſe bei der
6317)
Steinkohlen=Actien=Geſellſchaft dahier
für
reine Ruhrkohlen 1. Qual.
auf dem Magazin:
per Ctnr. 40 kr.
Fettſchrot
Schmiedegries.
„ 42 kr.
1 fl.
Fette und magere Stückkohlen „ „
Octroi u. Fuhrlohn vom Magazin in die Stadt
beträgt 6 kr. per Centner.
Beſtellungen und Zahlungen nehmen die Herren
C. C. Kleber, Mathildenplatz; Fr. Orth,
Wil=
helminenſtraße; L. Hein, Ludwigsſtraße; C.
Gerſch=
lauer, Marienplatz; J. Dingeldey, Infanterie=
Caſerne; Ph. Wittmann, Schulſtraße in Beſſungen,
entgegen.
Die Commiſſion der Geſellſchaft.
6062) Geröſteter Java=Kaffee zu 36 u. 49 kr.,
täglich friſch geröſtete Mocca zu 48 kr. per Pfund
mpfiehlt,
Carl Gaulé.
5276) Ein noch wenig gebrauchter gußeiſerner
Keſſel, ohngefähr 2 Ohm haltend, mit Deck= und
Vorſtellplatten, iſt wegen Veränderung zu verkaufen;
Litr. B. Nr. 31.
1153
Carl Schuans,
Rheinſtraße Lit. E. Nr. 5,
weſſſcH empfiehlt ſein Lager in Spirituosen, als:
alten Arrac de Batavia,
„ Rum de Jamaica,
„ franz. Cognac,
die verſchiedenen Liqueure aus der Selner'ſchen Fabrik in Düſſeldorf, als: Anisette, Curaçao, Bau
de Noyeaux, Magenbitter, Pfeffermünze, den bekannten Magen-Liqueur von C. A. v. Metternich in
Mainz; Punsch-Essenzen aus verſchiedenen reuommirten Fabriken, beſonders der von J. Selner in
Düſſeldorf.
Ferner in feinen ausländiſchen Weimen, als: Malaga, Madeira, Sherry, Muscat=Lunel,
Bordeaux Medoc, St. Julien ete.
(6626
ſ
Mein Magazin von Herrenkleidern
4
erlaube ich mir für die Winterſaiſon in geneigte Erinnerung zu bringen.
Zugleich mache ich darauf aufmerkſam, daß ich ein Lager der neueſten
Stoffe habe und Kleider nach Maß in jeder Facon und Stoff
ſchnell=
ſtens anfertige.
M. Hachenburger, Schneidermeiſter,
M 5837)
Eck des Marktes und der Ludwigsſtraße.
dasselbe bestens empfohlen.
3391)
G½
Rein LaAgOr von CIOATTOm
in abgelagerten sehr preiswürdigen Sorten ist vollständig assortirt und halte
Carl GaudlC.
6010) Strohſtühle, Strohſeſſel u. Kin=
Brennholz=Verkauf.
derſtrohſtühlchen eigner Fabrik, für deren Güte
Jahre lang garantirt wird, ſind jetzt wieder vor= Lit. F. Nr. 97 in der unteren Rheinſtraße iſt
räthig; auch übernehme ich fortwährend alte, frei au's Haus geliefert gegen baare Zahlung zu
haben:
Stroh= und Rohrſtühle zum Flechten.
K. Knaub, Schützenſtraße.
5656) Neue Provenzer=Mandeln per Pfund
Carl Gaule.
36 kr. empfiehlt
5713) Dürre Tannen=Prügel einmal geſpalten
4 fl., Scheitholz 5 fl. per Stecken octroifrei au's
Haus geliefert, abgeholt (octroifrei) 20 kr. per
Stecken weniger. Auch ſind eine Parthie Fäſſer
zu Regenfaß ꝛc. vorzüglich geeignet; ferner ein
Keltertrog aas ſtarken eichenen Dielen und gut mit
Schrauben verſehen, billig zu verkaufen.
In Auftrag: Friedrich Bauer,
wohnhaft Eck der Roßdörfer=Straße
Litr. H. Nr. 220.
3275) Neue Sardües Thuile in Büchſen,
ebenſo per Stück 2 kr., empfiehlt
Carl Gaulé.
fl. 5. Eichenprügel=Schälholz „ „ 4. Tannen=Scheitholz l. Cl. „ „ fl. 6. 48. desgleichen 2. „ „ „ fl. 6. 12. desgleichen 3. „ „ „ fl. 5. 36. Tannen=Prügelholz „ „ fl. 5.
Saͤmmtliche Holzſorten werden auch in
E=
H
11.
und ½ Stecken abgegeben.
(4694)
6983) Ein guter Frauenmantel iſt billig zu
verkaufen in der Louiſenſtraße Nr. 78.
6277)
1134
Eliſe Eichberg, Schützenſtraße,
empfiehlt ihr
Lager in fertiger Leibwüſche.
Daſſelbe iſt ſehr mannigfaltig und bietet wo möglich immer Neues und Geſchmackvolles,
verbunden mit dauerhaften Stoffen und ſolider Arbeit.
aoaaaaaaooaaog
5 6287)
Das
1
8 NObei= U. SSpiegel=-ager von ꝛ. lum
iſt auf bevorſtehende Weihnachten wieder auf das Reichhaltigſte ausgeſtattet und
H
empfiehlt in Mahagoni und Nußbaum=Holz zu gleichen Preiſen:
2
Schreibsecretäre, Glasschränke, Spiegelschränke, Chiſſonidres, Servantes, Ver-
H tikow's, Sopha's, Causeuses, Chaiselongnes, Panteuils, Pfeilerschränkehen, Hommode,
Cylinderbureaux, Buffet's, Hoten- und BücherEtagére, Schreibtische, Copha-Tische,
Spieltische, Arbeitstischchen, Toilettentische, Waschtische, Barbiertoiletten, Serviteur.
H Hsche, Bostontische, Nachtspinden, Gavierstühle, Rockingehairs, Spiegel in Gold,
5 Hahagoni- und Hussbaum-Rahmen, ſowie alle Gattungen Möbel der neueſten
8 Facon zu den billigſten Preiſen.
Für gelieferte Möbel wird garantirt während zwei Jahren.
Beſtellungen nach Zeichnungen einzelner Stücke ſowohl als ganzer Ameublements
F werden auf Verlangen in 8 bis 14 Tagen beſtens ausgeführt.
Haaaooooaooooo
6272)
Aus ve rkauf.
Meine vorräthigen Herbſt= und Wintermäntel werden bedeutend unterm
koſtenden Preiſe verkauft.
Bernhard Callmann.
6210)
Brüsseler Sopha- und Bett-Vorlagen
ſowie Teppichzeuge am Stück zu ſehr billigen Preiſen empfiehlt die Möbelhandlung
L. Wlun.
6488) Ein Wallachfohlen, 3½ Jahr 6007) Ein ſehr gut erhaltenes Billard iſt
Carl Böttinger's Wittwe.
6288) Sehr gute liefeſchwarze Tinte enpfehle
zu billigem Preiſe.
Carl Friedrich Walther.
Bruſt=Einſätze für Herrnhemden
in großer Auswahl, worunter eine Sorte in
Leinen zu 30 kr., welche ganz geeignet, defecte
50 „
Stückkohlen „
„
Hemden wieder herzurichten, empfiehlt
41
Schmiedegries,
6274)
Eliſe Eichberg, Schützenſtraße.
J. W. Heß.
Weißſtickereten aller Art,
Aechte Ruſſiſche Stearinkerzen insbeſondere Garnituren, Kragen, Aermel,
Strei=
ſehr hell brennend und nicht fließend per Paquet, ſeu u. ſ. w. zu ſehr herabgeſetzten Preiſen bei
6311)
Eise Eiehbers,
36 kr. empfiehlt
Schützenſtraße.
Carl Gaulé.
5281)
alt, braun von Farbe, und zu jedem Gebrauch aus freier Hand zu verkaufen.
geeignet, ſteht zu verkaufen.
5582)
Rührer Skeinkohlenl
Fettſchrot per Centner . . 46 kr.,
1 fl. 6 „
Stückkohlen,
„
Von Erfelden franco hier ohne Octroi:
Fettſchrot, per Centner 38 kr.,
6495)
1155
EL- Handſchuh=Lager. -
Ich erhielt dieſer Tage aus einer der anerkaunt beſt deutſchen Fabriken eine größere Parthie
Glacé-Mandschuhe CCoupe Jouvin), welche ich wegen ihrer ganz vorzüglichen Qualität mit
Recht empfehlen kann. Nebſtdem mache ich auf meine billigeren Qualitäten von 36 kr. au, ſowie auf
alle Sorten Winter=Handſchuhe aufmerkſam.
Georg Fhilipp Höhler.
6547)
Die Buch= und Antiquariats=Handlung
von
H. Li. Sahlapm in Darmſtadt, Schulſtr. C. 35,
empfiehlt für bevorſtehendes Weinachtsfeſt ihr reichhaltiges Lager von Werken aus allen Fächern der
Wiſſenſchaft und Literatur, insbeſondere auch ältere und neuere Claſſiker, meiſt in eleganter Ausſtattung,
Jugendſchriften aller Art mit ſchönen Illuſtrationen, Atlauten, Zeichen=Vorlagen u. v. a. dgl.,
ſämmt=
liches ſowohl alt als neu.
Alle in andern Blättern zu herabgeſetztenſPreiſen angekündigten Bücher u. ſ. w.
önnen jederzeit von mir zu denſelben Preiſen und gleichen Bedingungen
bezo=
gen werden.
Katalog II. meines antiquariſchen Lagers: Geſchichte mit ihren Hülfswiſſenſchaften,
Militaria, vielfache altere ſehr werthvolle Werke enthaltend, und zwar zu außerordentlich
billigen Preiſen, wurde jo eben ausgegeben und ſteht meinen Geſchäftsfreunden mit Vergnügen
gratis zu Dienſten.
4
H
Do0
4
H
H
Weihnachts-Ausstellung
von
6662)
ComesIbles, Conserues &a Delieulessen.
Ich lade zu deren Besuch freundlichst ein. Sämmtliche ausgestellte Gegenstände
eignen sich zu Festgeschenken. Im Locale selbst liegen Preis-Courante auf über Weine
und Delicatessen. Die Aufträge auf Christgeschenke, welche verpackt und versendet
werden sollen, voraüglich auf Weine, Liqueure und Essenzen, erbitte frühestens, um
solche rechtaeitig befördern zu können.
Carl Gaulé,
Grossherzoglicher Hof-Lieferant.
AODs
6489) Zwei Plattöfen mit Blechtrommeln zu
verkaufen Holzhofſtraße G. 338.
6453) Mein aufs Vollſtändigſte
aſſor=
tirtes
Cigarrenlager
empfehle aufs Beſte
Hch. Jochheim.
„
6507) Feinſten Melis per Pfund 20 kr.,
im Brode wohlfeiler. Hierzu ſtehen
Anis=
gebacknesformen gratis zu Dienſten.
Hch. Jochheim.
Geſchäfts=Empfehlung.
Auf bevorſtehende Weihnachten empfehle ich mein
wohlaſſortirtes Lager in Corſetten aller Art von
bekannter Güte und Façon mit und ohne Naht,
ſowie in Couverten, geſteppten Röcken, Steif= und
Stahlröcken, Kaputzen, Häubchen, Aermeln. Alles
6674) Cifronen per Stück 2 u. 3 kr.,
fleckige Grangen per Stück 6 kr.
bei Carl Gaulé.
6740) Meine vollſtaͤndige, gut erhaltene Laden=, in größter Auswahl und zu annehmbaren Preiſen.
2
und Magazin=Einrichtung nebſt allem Zubehör iſt
E. Feugtmann,
bis zu Ende dieſes Jahres käuflich abzugeben.
Couvertenſtepperin.
Leop. Schünemann. 6540) Bei Hrn. Sattlermſtr. Kling nächſt der Krone.
1156
74
49
4
4AUTAAAAAAAAuiARAUO
8
H
Zum bevorſtehenden
Wohhnachts-Peste
H. mit beſonderer Rückſicht darauf ausgewähltes Lager von:
B=
49
Ne. =.
AGAuui
empfehle ich mein
Classischen Werken,
Prachtwerken,
Miniaturausgaben,
Atlanten,
Reisebeschreibungen,
Andachtsbüchern,
Jugendschriſten,
Belletristik,
Leichen vorlagen,
Kunstblättern,
Musikalien.
F
Herus
Für eine bequeme Ueberſicht der ſchönſten literariſchartiſtiſchen Erzeuguiſſe habe ich
; durch zweckmäßige Ausſtellung beſtens geſorgt und bitte um zahlreichen Beſuch.
Meine letzten Beſtellungen vor dem Feſte gehen Dienſtag den 20. Dezember 12 Uhr
hier ab und treffen am 24. Morgens hier ein.
Darmstadt,
CarL. Hodlen Leodde.
Ludwigsplatz.
Lss25)
Buch=, Kunſt= u. Muſikalien=Handlung und Muſikalien=Leihanſtalt.
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4
HoLoid
4
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4*
2D)
He
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2)
ReNarHaruliRAuruaAricAaAusRGauadi
6691) Ich empfehle zu ſehr billigen Preiſen: Regenſchirm= und Feuergeſchirrträger,
feine Garnituren Feuergeräthe, Zuckerkäſtchen mit Meſſer, meſſ. Mörſer, Leuchter, Lichtſcheeren,
Tafelſchellen, alle Arten Kochgeſchirre, roh, geſchliffen, verzinnt, emaillirt, Kohlenbecken,
Kohlenlöffel, Schürhaken, Bügeleiſen, Stellſcheeren, Zapfeiſen, Platteiſen, amerik. Bügeleiſen,
Caffeebrenner, Caffeemühlen, Reiſetaſchbügel, Krauthobel, Bundformen, Vogelkäfige ꝛc.
J. H. Mutschler,
Ecke der großen und kleinen Ochſengaſſe.
2. 149
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1E,
4
Leute,
4
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22
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6667) Wachsstöcke und Kerzen für Laternen und Weihnachtsbäume, Parafinkerzen, &am;
Prima-Stearin, Pafel- und Lustre Lichter ebenso, Kleine bunte Parafinkerzen.
Carl Gaulé.
4
44.
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gillte.
44
24.
22
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24
24
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NBbl ond Biaeeux PyammichRut Bn
555
Pr,
6726) Ich bin Willens mein Haus in der
6511) Feinſt geſtoßenen Melis.
Corinthen, Roſinen, Mandeln großen Bachgaſſe, worin ich ein gemiſchtes Geſchäft
in friſcheſter Waare empfiehlt zu den billig= betreibe, mit Ladeneinrichtung, eine Parthie
tanne=
nes Scheit= und Prügelholz, Torf, Kartoffeln und
ſten Preiſen
Hch. Jochheim.
6624)
Weinverkauf.
Unterzeichneter empfiehlt vorzüglichen rein
ge=
haltenen 1857r und 1858r Mettenheimer Wein,
welcher in ½, ½ und ¼ Ohm abgegeben wird.
Zugleich werde ich mich beſtreben, meine Abnehmer
gewiß zufrieden zu ſtellen.
F. Peter, Küfermeiſter,
Kiesſtraße H. 61.
mehrere Gegenſtände, ferner 2 Aecker im Soder
friſch gedüngt und mit Korn beſtellt, einen guten
Pflanzacker hinterm Friedhof mit guten
Bedingun=
gen aus der Hand zu verkaufen.
H. Dauernheim.
6515) Täglich friſch gebrannten,
rein=
ſchmeckenden Java=Kaffee 36 kr. und
40 kr. per Pfund empfiehlt
Hch. Jochheim.
5125) Ein Backofen nebſt dazu gehörigen Ble=
6680) Zwei ganz gute Säulenöfen ſtehen zu chen iſt billig abzugeben bei
Leop. Schünemann.
verkaufen Waldſtraße E. 174.
1157
H.
1E
6689)
E.
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5.
AſciHh
EilElssn
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5l.
Ludwig Schuitzſpahn,
H
Hi
42
„
248
Großherzoglicher Hof=Juwelier und Emailleur,
1.
erlaubt ſich hiermit ein reichhaltiges Wijouterie-Waarenlager für bevorſtehende
12
Feiertage beſtens zu empfehlen und ſichert die billigſten Preiſe für ſeine im neueſten
14
Geſchmack gehaltenen Waaren zu.
die
E.
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ſ.
Eiir.
40
ElilslstalsllatitizitiAltilalSlGtarziatilAltarilsililSilSilSilu-sitsi1N
6701) Honiglebkuchenzin Schnitt und Herzen, ſowie ſehr gutes Anisgebackenes bei
A. Lehler.
Bäckermeiſter, kleine Ochſengaſſe.
Das Herrl= u. Damenſchuhlager von H. Schüßler,
Hofſchuhmacher, Ludwigsſtraße,
empfiehlt in außergewöhnlich großer Auswahl, verbunden mit den billigſten Preiſen: Herrn= und
Kna=
benſtiefel und Stiefelette, lakirte Ballſtiefelette für Damen, Zeug= und Lederſtiefel, Pelüſche=, Tuch=,
Stramin=, Saſian=, Zeug= und Lederpantoffel, gedruckte Filzſchuhe mit Lederſohlen, Ballſchuhe,
Schuh=
roſetten, Gummiſchuhe fl. 1. 20 kr. per Paar, Kinderſchuhe und Flzpantöffelchen mit Lederſohlen in
allen Sorten. Zeugſtiefel per Paar fl. 2. 42 kr. und fl. 3. ſind ſtets vorräthig.
[6707
40Naaaaodn
7 6706)
40000 Koaapk,
AusPeLron).
Wegen Aufgabe des Geſchäfts werden ſämmtliche Artikel, ſowohl Pelz= wie auch Galan=
14
E lanterie=Waaren für den Fabrikpreis verkauft.
A. Reiald, vomals S. Pröbster,
Rheinſtraße Nr. 2.
„NOOn
6714)
Vpiedrictb Oold,
Wilhelminenſtraße J. 120,
empfiehlt ſein Lager von ächten ſpaniſchen Weinen, als:
Malaga, Keres (Sherry), Musent d’Espagne, Moscatel
& Lagrymas de Malaga, Madleira, ſowie franzöſiſche, als:
Wor-
deaux, Medoc, Chatenu-Margaut, St. Julien, Muscat,
Luncl, Roussillon, Champagner und feine weiße, rothe und mouſſirende
Rheinweine.
Feinſte Punſch=Biſchoffeſſenz und Liqueur von Joſ. Selner in Düſſeldorf.
Aechten Jamaica Kum, Batavia- und Mandarinen- Arrae und franzöſiſchen Cognac,
Boonecamp of Maagbitter und andere Spirituosen.
Grüne und ſchwarze Theeſorten, Chocolade, Cacoigna.
Ein Lager von abgelagerten Cigarren und Rauchtabacken in allen Qualitäten.
Alle Colonialwaaren in beſter Qualität zu den billigſten Preiſen.
6739) Jamaien-Rum,
Ratavia-Arac,
Orange-Kunsch-Essenz.
in feinſter Qualität bei
Carl E. Schödler,
der „Kronel gegenüber.
Feinſte Ananas-Arrae-Punsch-Essenzen,
Orange Rum-Punsch-Essenzen
empfiehlt
6526)
Heh. Jochheim.
166
[ ← ][ ][ → ]1158
rnasa.-.
.
WauduiaiiantatiavAatiataAittaauaaan
G. Phn. Hieder, Kürſchner, h. d. Rathhaus,
empfiehlt ſein wohlaſſortirtes Lager aller Sorten
Pelzgarnituren in Zobel, Nörz, Marder, Chin=! Bupkin= und wildlederne Handſchuhe,
chillas, Vehen, Iltis, Biſam, Genott u. ſ. w. Cravatten, Shlips, Hoſenträger, Gürtel, Filz,
ferner eine große Auswahl Schafpelze, Fuß=
Litzen=, Calwer= und Gummiſchuhe beſter
waͤrmer, Jagdſtauchen, Fußdecken, worunter) Qualität,
beſonders 'ſchöne bunte Angoradecken u. dgl. Filzſohlen,
Filz=, Tuch=, Bugkin= und Seidenhüte,
Reiſe=, Pelüſche= und Ledertaſchen in allen
Tuch=, Winter= und Uniformsmützen in den
Größen und Façons.
neueſten Façons,
zu den billigſten Preiſen.
6709)
144) hhade Bilser n nlonr in
Paquet 28 kr. zum Füllen von Zuckerdoſen bei
Carl Gaulé.
6741) Unterzeichneter empfiehlt ſein Lager
in rothen und weißen Weinen, als 1857r,
1858r und 1859r in beſter Qualität
billigſt.
Ludwig Kramer,
zur Ludwigshalle.
6635) Vorzüglichen Ueberrheiner Weineſſig,
welcher in ½ ½ u. ¼ Ohm, ſowie von 10 Maas
bis zu 1 Schoppen abgegeben wird, bei
P. Peler, Küfermeiſier.
6859) Offenbacher Pfeffernüſſe friſch und
in bekannter Güte, ebenſo Baſeler Leckerle ſind
wieder eingetroffen bei
Carl Gaulé.
6876) Terneauz-Wolle 10 kr. per Loth denn ſie dienen dazu:
AAuuuui
6502) Auf bevorſtehende Feiertage erlaube ich
mir meine Weine aus verſchiedenen Lagen und
Jahrgängen in empfehlende Erinnerung zu bringen.
Als beſonders preiswürdig mache ich aufmerkſam auf:
Verſchiedene Tiſchweine zu 8u. 12 kr. pr. Schoppen,
1858r Wachenheimer .. zu 16 kr. „ „
1858r Weinheimer, rothen zu 16 kr. „
„
1858r Ingelheimer, „ zu 20 kr. „
„
Ferner Rum. und Arrac=Punschessenz von Röder
in Cöln, ächten alten Arrac de Batavia, Rum de
Jamaica, Cognac und verſchiedene andere Liqueure.
Cousl. Sebinemann,
Schützenſtraße.
Pyramides Vesuviennes.
(Feuer=Anzünder.)
In Frankreich, England, Oeſterreich und Belgien
patentirt, ſind dieſelben ſowohl für die meiſten
Hausfrauen, als auch für die Herren Fabrik=
und Hotel=Beſitzer ein Lieblingsartikel geworden,
empfiehlt Georg Philipp Hoehler.
6880) Korn= und Waizenkleie bei
M. Ehatt.
6897) Zu Chriſtgeſchenken ſich eignend, empfehle
ich als beſonders gut und billig eine Parthie
Champagner
die Flaſche zu 1 fl. 45 kr.
Const. Schünemann,
Schützenſtraße.
6905)
Zu Feſtgeſchenken
empfehle ich blühende Topfgewächſe,
Gummi=
bäume, Palmenarten ꝛc., ferner zum
Neujahrs=
ball Bouquets und Camelliablüthen in
ſchön=
ſter Auswahl.
J. L. Schneeberger.
6913) Kitt für Porcellan, Glas, Steingut,
Marmor ꝛc., der Wärme und Näſſe verträgt und
wo die Fugen nur ſelten bemerkbar bei
Carl Friedr. Walther.
Um auf die bequemſte, ſicherſte und ſchnellſte
Weiſe, ohne Blaſebalg, Papier, Hobelſpäne
oder Tannäpfel, in den Zimmerofen,
Kami=
nen, Kochherden ꝛc. Holz, Kohlen und Torf
zu eutzünden.
Nähere Auskunſt und alleinige Niederlage bei
J. S. Weil,
6908)
große Ochſengaſſe
6915) Feinſten Habana=Honig,
Apfelgelé und
Apfelkraut bei
Carl H. Schader,
an der Krone.
6916) Parfümirte Seifen in großer Auswahl
und aus einer rennomirten Fabrik bei
Carl Friedr. Walther.
6965) Die ächten Straßburger
Gänſe=
leberwürſte mit Trüffeln ſind wieder angekommen
und empfehle dieſe meinen werthen Abnehmern.
S. Baier.
1159
hrrac- & Bum-Punschessenz, Grog-Aoseyn
ſowie: Arrae, Rum, Cognac, alle Arten feine Liqueure und Branntweine.
Louis Diehl,
6860)
untere Rheinſtraße.
6871)
Chriſtgeſchenk für Knaben.
Neueſte Art Vogelfallen bei
J. H. Mutſchler,
Eck der gr. u. kl. Ochſengaſſe.
6873)
Empfehlung.
Den verehrten Damen bringe ich hiermit mein Corſetten=Lager in geſällige Erinnerung,
beſtehend aus einer großen Parthie Corſetten für Damen und Kinder in weiß, grau und nankin,
zum hinten ſchnüren, zum knöpfen, zum binden, ſowie in jeder erdenklichen Art. Zur gefalligen
Ab=
nahme empfiehlt ſich
Georg Krichbaum Sohn.
6874) Lu Weihnachtsgeschenken oder als Beigabe zu solchen empfehle:
blühende Lopfpflanzen: als Hyacinthen, Tulpen, Reseda, Heliotrop, Ericen, Camellias ete
sowie immergrüne Limmerpflanzen in schöner Auswahl.
Handelsgärtner C. Völker, untere Hügolstrasse.
6888
Zu Weihnachten
Täglich friſches Anisgebackenes, rothes und weißes, in feinſter Qualität zu 36 kr. das
Pfund. - Baseler Lebkuchen, Schnitt. und Herz-Lebkuchen, Marzipan, Aucker=Auodibet in allen
mög=
lichen Figürchen, Raffinade- und Pfeffermünz Küchelchen, Strohzucker roth und weiß, ſerstenzucker,
Rothe Auckerpfeiſchen, Drops, Malz. und Rettig Vonbons, Offenbacher Pfeffernüsse, Pafelrosinen,
Krach-
mandeln, Wallnüsse etc. empfiehlt in guter Waare zu billigen Preiſen.
Carl E. Schödler,
an der Krone.
1
Cho(olade und Eſkas-Praparate
von J. G. Hauswaldt in Magdeburg
als
Gewürz= und Geſundheits=Chocolade, Cocoigna, Speise-Chocolade, Cacao-Masse u. ſ. w.
ſowie in eleganten Etuis:
Chocolade-Wohnen, Chocolat de voyage, Chocolat-Mapolitain,
Cho-
colat de Paris, Praesent-Chocolade, Chocolade-Cigarrer und andere
bei
Louis Diehl,
untere Rheinſtraße.
6869)
6875) Bei Herrn Carl Caulé, dem
Hof=Lieferanten Seiner Königlichen Hoheit,
findet man, als zu Feſtgeſchenken ganz beſonders
geeignet, eine Auswahl der Lupus=Fabrikate der
Frankfurter Actien=Geſellſchaft für Fabrication
comprimirter Gemüse
(Patent Warnecke.)
6925) Aechten Jamaika=Rum und Punſch=Eſſenz
von Rum und Arrac be=
Carl Friedr. Walther.
6832)
Ruhrkohlen!
Von bekannter Güte ſind wieder zwei Schiffe
in Guſtavsburg eingetroffen. Beſtellungen hierauf
werden bei
Hrn. Kaufmann Bornhauſer, Schützenſtraße,
„ Hebermehl, Kirchſtraße
„
Möſer, untere Bleichſtraße.
„
„
entgegengenommen, ſowie bei mir Carlſtraße 404.
Beſſungen, 9. Dezember 1859.
A. Schmidt.
1684
[ ← ][ ][ → ]6445)
1160
Empfehlung.
Ich empfehle, durch vortheilhafte Einkäufe veraulaßt und da ich mehrere Sorten ganz auszuverkaufen
willens bin, folgendes:
Für Damen:
Toile de Chévre in ſehr ſchönen ſoliden Deſſius per Elle 12 und 14 kr.
„ ganz gute Waare per Elle 16 kr.
„
ſchweren Rips in allen Farben Elle von 18 kr. an,
eine Parthie glatte und carrirte wollene Kleiderſtoffe per Kleid fl. 2. fl. 2½. fl. 3.,
per Elle 10, 12 und 14 kr.,
Halbtibete in allen Farben per Elle 20 und 24 kr.,
feinen ſchwarzen Orleans per Elle 17 und 20 kr.,
Lüſtre per Elle 24 und 28 kr.,
„
„
8 breite Tibete in allen Farben per Elle von 40 kr. an,
eine Parthie Wollmouſſeline per Elle 12 und 14 kr.,
⁶⁄₄ breite ächtfarbige Kattune per Elle 9, 10 und 12 kr.,
ſchwarzen Sammt per Elle 24 kr.,
ganz feinen ſchwarzen Schachtelſammt per Elle 36 und 48 kr.,
⁵⁄₄ halbwollene Umſtecktücher per Stück 30 kr.,
pur wollene
per Stück 40 und 48 kr.,
1¼
„
1¼. Umſchlagtücher per Stück fl. 1. 45 kr., fl. 2. fl. 2½½
1¼
in pur Wolle fl. 2. 45., fl. 3. 12.,
"„
104 pur Doppelſchals fl. 4. und fl. 5.,
16 „
ganz fein und ſchwer fl. 6. fl. 7. und fl. 8.,
lange Schälchen in Wollmouſſelin per Stück 20 kr.,
in Chenille per Stück 30 und 40 kr.,
weiße pur leinene Taſchentücher per Dutzend zu fl. 3. und höher,
per Stück 15 kr. und höher,
weiße halb leinene Taſchentücher per Duzend fl. 2. und höher,
per Stück 10 kr. und höher,
⁶⁄₄ weiße Leinwand per Elle 12 und 14 kr.,
ganz feine ſchwere und kernhafte Waare per Elle 18, 20 und 24 kr.,
Möbeldamaſte per Elle 14, 16, 18 und 20 kr.,
⁵⁄₄. Bett= und Schürzenzenge per Elle 12. 14 und 16 kr.,
weißen breiten Flanell per Elle von 20 kr. an,
Für Herren:
Burkin per Hoſe fl. 3. fl. 4½. und fl. 5. 30,
ſchwarzſeidene Herrnbinden per Stück fl. 1. 12. fl. 1. 20, fl. 1. 40 und fl. 2.,
ganz gute ächt oſtindiſche Foulards per Stück fl. 1. 30 bis fl. 2.
Herrnbinden in Baumwolle und Seide 14, 18, 24 und 30 kr.,
Herrntaſchentücher per Stück 14, 16, 18 und 20 kr.,
Weſten in allen Qualitäten per Stück von 30 kr. an bis fl. 2.
ſchwere Sammtweſten per Weſte fl. 1½.
6921) Feinste Puunsch-Essenzen,
Rum de Jamaica,
Arrac de Batavia,
empfiehlt in beſten Qualitäten
H. Braudſtätter,
Ecke der Wilhelminen= und Eliſabethenſtraße.
6970) Stearinlichter prima Qualität per Gent.
65 fl., per Paket 30 kr.
ditto secunda per Cent. 60 fl., per
Pa=
ket 28 kr.
in der Seifenſiederei von Friedrich Schmitt,
Schuſtergaſſe.
F. HOil,
Marktſtraße.
Wiener Putzpulver
zum Reinigeu und Poliren von Silber, Kupfer,
Meſſing, Blech ꝛc. in Schachteln 6 und 12 kr.,
zu verkaufen bei
C. H. Sehödter,
7012)
der „Kronel gegenüber.
7013) Soeben angekommen:
Friſche Schellfiſche per Pfund 12 kr.
bei
Carl Gaulé.
6966)
1161
Alle Sorten
ſeimste Puusch-Essenn.
in Flaſchen, Halbflaſchen, wie auch in kleineren
Quan=
titäten empfiehlt
S. Baler.
6819)
Weinverkauf.
Unterzeichneter empfiehlt fortwährend
ſeine reingehaltenen Ueberrheiner Weine,
für deren Güte und Preiswürdigkeit garantirt
wird, als:
1857r Hahnheimer, zu 18 kr. per Schoppen
1857r Ganbickelheimer „ 16 „ „
1857r Laubenheimer „ 12 „ „
1858r Wachenheimer „ 9 „ „ „
1855r Hahnheimer
„
1856r, dito
„ 6 „ „
„
Auch werden dieſe Weine bei Abnahme einer
Viertelohm noch billiger abgegeben.
C. Chr. Blech, kl. Ochſengaſſe.
„ 8 „
6977 Punsch-Essenz von Arrac und
Rum von J. A. Röder in Cöln per Flasche
1 fl. 24 kr., per ½. Plasche 42 kr., sowie
ächten Eum & Arrac empfiehlt zur
ge-
fälligen Abnahme
Paul Störger Sohn.
6979) Von heute an erlaſſe ich:
Fettſchrot 1. Qualität 39 kr. franco Darmſtadt
fette Stückohlen
58 kr. exclusive Octroi.
Gefällige Beſtellungen und Zahlungen bitte ich
mir durch
Herrn G. Möſer Sohn, Kirchſtraße,
C. W. Reh, Louiſenſtraße
„ Val. Hebermehl, Eliſabetheuſtraße,
oder per Poſt zukommen zu laſſen.
Stockſtadt den 18. December 1859.
F. W. Kaſt.
Reine Ruhrkohlen 1. Qual.
werden fortwährend ohne Aufſchlag franco
Darm=
ſtadt an's Haus mit Octroi rein grobes Fettſchrot
42 kr. per Centner geliefert.
Beſtellungen hierauf übernimmt Herr J. A.
Brüchweh in Darmſtadt Litr. E. Nro. 80 der
Louiſenſtraße wohnend, entgegen, an den auch für
mich Zahlungen gemacht werden können.
Gernsheim den 20. December 1859.
6982)
Franz Joſeph Köhl.
6981) Feinſten Funschessenz, Arac,
Eum, verſchiedene Liqueure bei
Lud. Heyl Sohn.
7014) Aechten Jamaien-Rum,
Batavin-Arac.
in den feinſten Qualitäten, ſowie ſchöne
Citro=
nen empfiehlt
C. Bornhauſer.
7015) Aechten Emmenthaler Schweizer=Küs,
Limburger Käs, Hand=Käschen, neue holl.
Häringe, Sardellen, Kapern, ſchöne Salz= u.
Eſſiggurken, alle Sorten Suppenzeuge,
Ge=
würze ꝛc. ꝛc. billigſt bei=
Carl E. Schödler,
dem Gaſthaus „zur Krone” gegenüber.
Euuzuuunununuuzun
4 7016) Louiſenplatz Nro. 2 iſt eine gute 4
4 Steindruckerpreſſe billig zu verkaufen.
Azzuznnuunzuunuurt
7017) Einen ſehr guten Ueberrheiner Wein
59r empfiehlt
Heinrich Warnecke.
moch-Losenl!
ſowie Arac und Rum in beſter
Qua=
lität die Flaſche Einen Gulden.
Auch werden dieſe Getränke in
kleine=
rem Maaße abgegeben.
7018)
Jacob Röhrich.
7019) Ich habe ein wohlaſſortirtes Lager in
ächten italieniſchen und deutſchen
Guitarre= und Violin=Saiten
aus den beſten Fabriken in Commiſſion bezogen,
und kann ſolche unter Garantie für deren Gite
billigſt offeriren.
Carl E. Schödler,
der „Krone” gegenüber.
7020)
1162
Wohlſeilſtes Moden-Journal!
Der Jahrgang nur 1 fl. 48 kr. oder 1 Rthlr. 2 Sgr.
In der Karl Erhard'ſchen Verlagshandlung in Stuttgart iſt erſchienen und durch.
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enthält: Zwei Moden=Bilder mit ſechs bis acht Figuren, drei große Doppel=Bogen ſtets
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eleganteſteu Häkel=, Strick=, Tapiſſerie= und Tambourin=Arbeiten, drei Bogen
Beſchreibung zu den Muſtern und Arbeiten nebſt einer beſonderen Abtheilung für Unterhaltung,
und Eine Extra=Beilage mit größeren Deſſins.
Bei Beſtellungen wolle der Titel: Pariſer Damenkleider=Magazin
E
genau angegeben werden.
NenjahrsGratulations=Gegenſtände:
Feinſte Gratulationskarten mit komiſchem und ernſtem Inhalt in größter Auswahl; humoriſtiſche
Weingläſer, Barometer, Wechſel, Glücksactien, Veyier=Couverts ꝛc. empfiehlt
7021)
C. C. Heber, Mathildenplatz.
e3
geO,
HCturich StOl-Ol in der Elisabethenstrasse
empfiehlt hiermit sein, bis zur feinsten Habana, wohl assortirtes Cigarren-Lager.
Dasselbe bietet besonders in den Mittelsorteu zu 1, 1½ und 2 kr. das Stück,
auf-
fallend feine, gut gelagerte Qualitäten.
[7022
Hone Pariser
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mehrern Thalern hezahlt wird.
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3 es-licht zu vervechseln mit den von unserem F. Sbllk bisher in
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kaufen.
TTTTTLLTTTTLD
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7028) Carlshof!
9 Um den geehrten Abnehmern meiner ſehr aner= P
g kannten hausgemachten Punsch-Essen-
0 xem Erleichterung zu geben, habe ich dieſe 5
Eſſenz Herrn M. Roll am Jägerthor zum 9
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P gegeben.
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Schweizer= und Limburger=Käs
Prima-qualität
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7024)
Heinrich Störger,
in der Eliſabethenſtraße.
10e7) Pumsch-Essemn.
die Flaſche zu 1 Gulden 12 Krenzer, auch wird
dieſelbe in kleinerem Quantum verabreicht, u. empfiehlt
dieſelbe beſtens.
Louis Roeſe.
7028)
1163
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von
Gyps
f 6
A u r e u
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Maſſe=Figuren, um damit aufzuräumen, unterm Fabrikpreiſe verkauft. Der Laden
iſt bis 10 Uhr heute Abendoffen.
C. Buiiattd.
Vermiethungen.
3674) Vor dem Jägerthor Litr. H. Nro. 231
iſt ein großer gewölbter Keller zu vermiethen und
gleich zu beziehen. Das Nähere im Seitenbau
daſelbſt.
3963) Eliſabethenſtraße J. 61 ein Zimmer mit
Möbel, alsbald beziehbar.
4180) Zwei freundlich möblirte Zimmer zu
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Carls=
ſtraße Nr. 403.
4299) Obere Louiſenſtraße Lit. E. Nr. 79
iſt im vierten Stock für eine ledige Perſon ein
Zimmer und Kabinet ohne Möbeln, auf
Ver=
langen mit Küche, ſogleich beziehbar, zu vermiethen.
4327) Ludwigsſtraße E. 51 in der dritten
Etage iſt eine Wohnung von 6 Piecen mit allen
Bequemlichkeiten, außerdem zwei einzelne Zimmer
für ledige Perſonen, zu vermiethen und alsbald zu
beziehen.
Auguſt Ohl.
4751) Ein Zimmer mit Cabinet, mit oder
ohne Möbel, ſogleich beziehbar in einem der neuen
Häuſer am kl. Heerdweg.
4882) Schützenſtraße J. 237ein nicht möblirtes
Cabinet für ein Frauenzimmer.
4888) Grafenſtraße ein Laden mit Wohnung
1 Manſardenzimmer, Näheres D. 2 Markt.
4889) Im Seitenbau unſeres Hauſes iſt ein
Logis, beſtehend in 3 Zimmern nebſt allem
Zube=
hör an eine ſtille Familie zu vermiethen und ſofort
Gebrüder Homberger.
zu beziehen.
5141) Steinſtraße 247 Südſeite 9 - 10
Zim=
mer, mit großem verſchließbarem Vorplatz, allen
Zubehörungen und Garten. Im April 1860.
5307) Ein freundliches Logis Langegaſſe Litr.
B. 112.
5310) Litr. A. Nro. 39 in der alten Vorſtadt
ein Logis im Vorderhaus zu vermiethen. D. Metzger.
5313) Ein ſehr geräumiger Laden nebſt Comptoir,
wozu Wohnung und Werkſtätte gegeben werden
könnten. Adreſſe durch die Expedition.
5315) In der Beſſunger Carlsſtraße Nr. 388
iſt ein freundliches Zimmer zu vermiethen.
5455) Rheinſtraße Lit. E. Nr. 4 iſt ein
Dach=
logis zu vermiethen.
5457) Ein Laden, worin ſeit 13 Jahren mit
beſtem Erfolge ein Specereigeſchäft betrieben wird,
iſt mit und ohne Einrichtung in einem Vierteljahr
anderwoit zu vermiethen; auch kann das nöthige
Logio dazu gegeben,werden. Grafenſtr. Lit. E. 156a.
5459) Große Arheilger Straße Lit. A. Nr. 40
im oberen Stock des Seitenbaues 2 Zimmer zu
vermiethen und gleich zu beziehen.
5461) Rheinſtraße F. 94 im Hinterbau gleiche
Erde 2 auch 3 Stuben alsbald zu beziehen.
5462) Rheinſtraße F. 96 ſind im oberſten (4.)
Stocke zwei Zimmer zu vermiethen und ſofort zu
beziehen. Nahere Auskunft gibt Dr. v.
Wede=
kind, Hofgerichts=Advokat.
5662) Ein hübſches Zimmer zu vermiethen.
J. G. Leydhecker, Aleyanderſtr. A. 56.
5745) In der Heinheimerſtraße Nr. 337 iſt im
mittleren Stock ein Zimmer mit Möbeln zu
ver=
miethen.
5747) Ein vollſtaͤndiges Manſarden=Logis im
Vorderhaus bis Januar zu beziehen.
J. G. Kling, Kirchſtraße zum ſchwarzen Adler.
5894) Ein Laden und mehrere Logis zu
ver=
miethen. Auskunft ertheilt
P. Paſſet, Reſtaurateur.
5903) Ich bin geſonnen das gegenwartige Logis
nebſt Laden auf ſechs Jahre zu vermiethen.
Friedr. Schmitt Wittwe
gegenüber der Krone.
5904) Bleichſtraße Litr. F. Nr. 143 iſt ein
möblirtes Zimmer zu vermiethen.
5906) Ein ſchönes Zimmer nach der Straße,
mödlirt, J. 54 Eliſabethenſtraße.
5910) Im Seitenbau iſt ein möblirtes Zimmer
zu vermiethen bei
E. J. Bornhauſer.
5912) Mauerſtraße Nr. 369 ein möblirtes
Zim=
mer zu vermiethen bei S. Kurtz.
5957) Ein Zimmer mit Cabinet mit oder ohne
Möbeln gleich zu beziehen Lit. J. 39 Ludwigsplatz.
6034) Zwei Zimmer im Seitenbau, eine Stiege
hoch ſind zu vermiethen und gleich zu beziehen.
J. D. Linß, am Markt.
6036) Bei Vergolder Büttner in der
Wein=
bergſtraße zwei kleine Zimmer mit Möbel.
6037) Obere Eliſabethenſtraße J. 48a iſt im
Vorderhaus ein Logis, beſtehend in 2 Zimmern, 1
Cabinet und ſonſtigem Zugehör zu vermiethen und
kann gleich bezogen werden.
G D.
paPPPpeeed.
5 6045) Vorm Neckarthor Lit. J. Nr. 307 a 4
) iſt ein möblirtes Zimmer alsbald zu beziehen.
6TTTTAaaaraaeeeo
6181) Beſſunger Carlsſtraße Nr. 3 ein
freund=
liches Manſardenzimmer mit oder ohne Möbel.
1164
6047) Ein möblirtes Zimmer zu
ver=
miethen Steinſtraße Lit. J. Nr. 249.
F. Fuhr, Advokat.
6172) Obere Wilhelminenſtraße Lit. J. Nr. 275
iſt die bel Etage und Zugehör, beſtehend aus 8
Piecen, heizbarem Vorplatz, Küche, Magdſtube,
Bodenkammer ꝛc. anderweit zu vermiethen und den
1. April k. J., auf Verlangen auch ſogleich zu
be=
ziehen.
6746) In dem Hauſe des Herrn Schreger in
der Rheinſtraße iſt ein möblirtes Zimmer zu
ver=
miethen.
6748) Grafenſtraße E. 232 ein gut möblirtes
Zimmer, namentlich für einen
Landtagsabgeord=
neten paſſend.
6750) Ein Manſardenzimmer mit Cabinet zu
vermiethen Markt E. 10 bei J. Ph. Leuthner.
6752) Nahe am Rheinthor in dem Sei=
tenbau des ehemals Zimmermann Hehl'ſchen Hauſes
6183) Litr. B. Nro. 8 große Ochſengaſſe im iſt ein Logis, beſtehend aus 3 großen ſchönen
Vorderhaus zwei freundliche Zimmer mit Möbeln heizbaren Zimmern, Küche, Keller, Bodenkammer ꝛc.,
zu vermiethen.
zu vermiethen und bald zu beziehen.
6185) Schulſtraße E. 36, im oberſten Stock=
Guſtav Georg Lange.
werk, zwei möblirte Zimmer, einzeln oder zuſammen.
6754) Ein vollſtändiges Logis gleich zu be=
6138) Eliſabethenſtraße J. 50 ein möblirtes ziehen an der Waiſenpumpe C. 47.
„2
Zimmer zu vermiethen.
6700) In ſehr ſchöner Lage iſt ein Logis von
6351) In der Nähe des Chauſſehauſes Nr. 166 3 Zimmern, vornen heraus, Küche nebſt Zubehör
iſt eine freundliche Wohnung parterre zu vermiethen zu vermiethen. Näheres bei der Epp. d. Bl.
p.
6352) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen
6157) Alte Vorſtadt Nr. 36 die untere Etage,
Steinſtraße Lit. J. 257b.
ſodann zwei kleine bequeme Wohnungen.
6362) Ein Logis mit oder ohne Möbel Schu=
6758) Spitalſtraße F. 76 ein Logis, 4 Zimmer,
ſtergaſſe D. 26.
6365) Ein Zimmer mit Möbel zu vermiethen Cabinet, Küche, Keller u. ſ. w. bis 1. März
be=
ziehbar.
L. Koch, Schloſſermeiſter.
Marktſtraße Lit. D. Nr. 12.
6759) Obere Rheinſtraße Lit. E. Nr. 6 iſt ein
6553) Holzhoſtraße Nr. 347 iſt ein möblirtes
Zimmer zu vermiethen und vom 15. d. Mts. beziehbar.
Zimmer zu vermiethen.
6554) B. 106 ein vollſtändiges Logis Eck der
6762) Eine freundliche Wohnung, bel Etage,
von 5 Piecen, nebſt Magd= und Geräthekammer,
goldnen Kette gegenüber gleich beziehbar.
6558) Markt Litr. E. Nro. 10 ein großer abgeſchloſſenem Vorplatz und Zubehör 1. April
2 Zimmer, Alkoven, Küche ꝛc. zu 1860 beziehbar. Steinſtraße J. 159 b., Näheres,
Laden, vermiethen. J. Ph. Leuthner. gleicher Erde daſelbſt.
T444½
G2
E.
41
24
6560) Hügelſtraße Litr. J. Nr. 88 im Hinter= PkAeuAAnAntn rnun Anunnun
bau ein Logis, beſtehend aus 3 Zimmern, Küche ꝛc. K.
Mitte März zu beziehen.
03
6563) Lit. A. Nr. 21 iſt ein Zimmer zu ver= H Laden mit Wohnung ꝛc. anderweitig zu
ver=
miethen.
miethen und gleich zu beziehen bei
14
BE vavierxz,
Lerszr
RuRRhhunttk
Dachdecker Schütz.
6566) Der 4. Stock meines Hauſes, vier
Piecen enthaltend, zu vermiethen.
Straße Lit. H. 109.
Georg Gräff, am Markt.
6569) Carlsſtraße J. Nr. 2 ein möblirtes A. Nr. 153.
Zimmer zu vermiethen.
6833) Am 1. April 1860 iſt der bisher;
A von Rewald, früher Pröbſter, inne gehabte
J. Fußner.
CTTLLL2ON
6570) Ein ſchönes geräumiges Zimmer
P nebſt Küche iſt Lit. D. Nr. 105 an der Stadt=
6 kirche zu vermiethen und ſogleich zu beziehen. F bahn ein möblirtes Zimmer.
6928) Ein freundliches Dachlogis iſt zu
ver=
miethen und gleich beziehbar Nieder=Ramſtädter
8929) Ein freundliches Logis kl. Arheilgerſtraße
6930) Graſenſtraße E. 158 ein möblirtes
Zim=
mer links im Seitenbau.
6931) Eliſabethenſtraße Nr. 66 nahe der Eiſen=
J. B. Scholl.
6932) 1 Zimmer u. Cabinet zu vermiethen
6=2DDDD.. 2.
ppGe
6013) Eliſabethenſtraße J. 49, vorn heraus, im Seitenbau, ſogleich zu beziehen, bei
Joſeph Trier,
ein ſchönes Zimmer, mit oder ohne Möbel für einen
zunächſt der katholiſchen Kirche.
Landſtand, Gewerbſchüler oder Gymnaſiaſten, auch
6933) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet an
eins auf den Hof gehend.
6633) Im Hauſe des Herrn Georg Graff einen Landſtand zu vermiethen. Auf Verlangen
Litr. E. Nro. 15 auf dem Markt ſind im oberen
Stock 2 Zimmer zu vermiethen.
Näheres bei Emil Sander.
kann eine Bedientenſtube dazu gegeben werden.
Sandſtraße J. Nr. 194.
6934) Im Heſſiſchen Hof iſt der 2. u. 3. Stock
6637) Ein möblirtes Zimmer iſt in der Carls= zu vermiethen und bis 1. Mai 1860 zu beziehen.
ſtraße Litr. H. Nro. 11 Eck der Kiesſtraße eine 6935) Ein Logis gleich beziehbar bei
Kutſcher Dern, kl. Ochſengaſſe.
Stiege hoch zu vermiethen.
- 1165
6936) Ritzſtein Lit. A. Nro. 103 ſind 2 kleine
Logis an ſtille Familien zu vermiethen.
6937) Nahe am Eiſenbahnhof, in meinem
Hauſe in der Bleichſtraße, iſt ein freundliches
Dach=
logis, beſtehend aus 2 heizbaren Zimmern, 1
Ca=
binet, nebſt Küche, Boden, Keller, Holzſtall ꝛc., zu
vermiethen und ſogleich oder auch ſpäter zu
be=
ziehen.
Guſtav Georg Lange.
6938) Ein Zimmer mit Cabinet, ſowie
ein großes Zimmer ſind zuſammen ooer getrennt
vom 1. April 1860 an mit oder ohne Möbel
und Stallung für 1-2 Pferde
Eliſabethen=
ſtraße J. 56 zu vermiethen.
A2Aaas,.
320=
1844
E4
8
ae Line oiv Uiroh As AsAnGrus ei
4
6960)
Am 1. April k. J. iſt in der 6
E mittleren Etage meines, früher Hemmerde'ſchen 4
1
Hauſes, eine Wohnung, beſtehend aus 7 Piecen,
E
Magdkammer nebſt allem ſonſtigen Zugehör,
anderweitig zu vermiethen.
J. Fußner.
G3Aaau.2
40Au2
2,
4
-.
48
RSSRORUOens
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ſEin Zimmer mit Möbel bis zum 1. Ja=
7029)
nuar zu beziehen.
Balthaſar Lautz, Mathildenplatz.
7030) Rheinſtraße 109 im Seitenbau eine
Stube für einen ledigen Herrn zu vermiethen.
7031) Eck der Wald= und Weinbergſtraße 176
iſt ein Zimmer für 1 auch 2 Herren.
7032) Bleichſtraße Lit. F. Nr. 123 iſt parterre
ein freundliches Zimmer mit oder ohne Möbeln zu
vermiethen.
Cramolini.
7033) B. 104 der Langengaſſe ein Laden mit
Logis gleich zu beziehen, in der Ochſengaſſe
Litr. B. Nro. 25 ein Logis; in der Obergaſſe
Lit. A. Nr. 95 mehrere Logis zu vermiethen.
7034) B. 26 der Viehhofsgaſſe ein
freund=
liches Logis gleich zu beziehen.
Fuchs.
7035) Bei Karl Keſting, Langegaſſe Nr. 100,
2 ſchöne Logis zu vermiethen.
8
2
7036) Karlsſtraße J. Nr. 15 ein
vollſtän=
d
diges Logis gleicher Erde zu vermiethen
P bis Ende Januar zu beziehen.
7037) Beſſunger Carlsſtraße Nr. 19 ein auch
zwei Zimmer mit Pferdeſtall u. ſ. w.
Vermiſchte Nachrichten.
Bekanntmachung.
6939)
Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß
ge=
bracht, daß bei der Sparkaſſe zu Langen im
Monat Januar ausnahmsweiſe zwei Zahltage in
jeder Woche abgehalten werden, nämlich:
Mittwochs und Donnerſtags.
Langen am 15. December 1859.
Der Vorſtand.
7038) In einer hieſigen Landesproducten= und
Colonialwaaren=Handlung iſt für einen braven
jungen Mann eine Lehrſtelle offen.
Wo? ſagt die Exp. d. Bl.
6940) Bekanntmachung.
Am 19. Februar 1860 wird in Gemäßheit der,
zur Feier des goldenen Hochzeitsfeſtes des
verewig=
ten Großherzogs Ludwig I. und der verewigten
Großherzogin Louiſe, Königliche Hoheiten, von der
Vereinigten Geſellſchaft gegründeten, Stiftung die
Ausſteuer von neunzig Gulden einem durch
Sitt=
lichkeit ausgezeichneten Brautpaare verliehen werden.
Diejenigen, welche darum nachſuchen wollen,
ha=
ben ihre ſchriftlichen Geſuche vor Ablauf des
Mo=
nats Januar k. J. dem Präſidenten der Vereipigten
Geſellſchaft, mit den erforderlichen Zeugniſſen,
ein=
zureichen.
Dieſe Zeugniſſe müſſen die Sittlichkeit des
Braut=
paares, ferner, daß ſich dasſelbe in Darmſtadt
nie=
derlaſſen wird ſowie, wenn dasſelbe aus
vorzugs=
weiſe zu berückſichtigenden Dienſtboten beſteht, die
Dienſtzeit und das gute Betragen im Dienſte
nach=
weiſen.
Darmſtadt, den 14. December 1859.
Der Präſident des Ausſchuſſes der Vereinigten
Geſellſchaft.
Franck.
Aufforderung.
6941) Forderungen an den geringen Nachlaß
des hier verſtorbenen Schneidermeiſters Wolf
Neuſtädter ſind binnen 14 Tagen von heute
an bei dem unterzeichneten Bevollmächtigten
anzu=
melden, gegenfalls nach Ablauf dieſer Friſt der
Nachlaß an deſſen Erben verabfolgt werden wird.
Zugleich ſordere ich Diejenigen, welche
Zah=
lungen an den Verſtorbenen zu machen haben,
hierdurch auf, ſolche binnen obiger Friſt an mich
zu leiſten, gegenfalls ſolche auf gerichtlichem Wege
beigetrieben werden müßten.
Darmſtadt den 16. December 1859.
Leopold Haymann,
Marktſtraße Lit. D. 11.
7039)
Güter=Transport
von der
Main=Rhein=Bahn.
Der Unterzeichnete macht die ergebenſte Anzeige,
daß alle Güter, welche auf der hieſigen Station
der Main=Rhein=Eiſenbahn zur Ablage kommen,
und weiter Main aufwärts und der Umgegend
gehen ſollen, ſtets um billige Fracht befoͤrdert werden.
Stockſtadt a. M., den 14. December 1859.
Martin Hock,
Gaſtwirth zum Engel.
7040) In freundliche Erinnerung bringe ich
hiermit mein Couverten= und Röcke=Steppen, ſowie
ſelbſt verfertigte dauerhafte Rollen=Crinolines, zu
dem billigen Preis per Stück 2 fl. 30 kr.
Louiſe Beck,
obere Louiſenſtraße Nr. 78.
169
1166
Allgemeine Rentenanſtalt zu Stuttgart.
Nachdem obiger Anſtalt durch das Großherzogliche Miniſierium des Innern die Erlaubniß zum
Geſchäftsbetrieb im Großherzogthum Heſſen gnädigſt ertheilt worden iſt, haben wir den Herrn
Hof=
gerichts=Advokaten Weiſſenbruch zu Darmſtadt nach eingeholter Beſtätigung des Großherzoglichen
Miniſteriums zum Haupt=Agenten für das Großherzogthum Heſſen aufgeſtellt.
Wir bringen dies zur Kenntniß der bisherigen Mitglieder der Anſtalt mit dem Erſuchen, ſich in
ihren Beziehungen zu derſelben an Herrn Hofgerichts=Advokaten Weiſſenbruch wenden zu wollen,
und laden zugleich zu allgemeiner Theilnahme bei dieſer, auf die ſolideſten Principien neu
orga=
niſirten, Anſtalt mit dem Bemerken ein, daß ſämmtliche Statuten und Proſpecte unentgeldlich bei
der Haupt=Agentur zu haben ſind.
Der Verwaltungs=Rath.
Die Allgemeine Reuten=Anſtalt zu Stuttgart, auf voller Gegenſeitigkeit der Mitglieder beruhend,
ſchließt Verſicherungs=Verträge der vielfältigſten Arten zu auf die genaueſten Beobachtungen und
Be=
rechnungen geſtützten billigſten Preiſen und unter den günſtigſten Bedingungen ab. Ich nenne hier:
Verſicherung von Capitalien, einfache Leibrenten, auf beſtimmte Zeit aufgeſchobene Leibrenten, auf
unbeſtimmte Zeit aufgeſchobene Leibrenten, ſteigende Neuten, Leibrenten mit beſchränkter Zeitdauer,
aufgeſchobene Leibrenten mit beſchräukter Zeitdauer, Leibrenten auf das Leben zweier Perſonen,
ein=
fache Ueberlebensrenten, Ueberlebensreuten mit beſchränkter Zeitdauer.
Von den verſchiedenen Formen der Verſicherung dürften insbeſondere auch im Großherzogthum
Heſſen Anklang finden:
Die Verſicherung auf Ueberlebensrenten als Wittwen= und Waiſen=Verſorgung;
die Capitalverſicherung zur Erwerbung eines Capitals in einem im Voraus beſtimmten
Lebens=
jahre, namentlich geeignet zur Erwerbung eines Einſtandsgeldes, Heirathsgutes, Lehrgeldes,
Reiſegeldes:
die Penſionsverſicherung, für Leute, welche keine Peuſion vom Staate zu erwarten haben,
für Aerzte, Anwälte, Arbeiter - auch für wenig Bemittelte - leicht zu ermöglichen, weil die
Anſtalt jederzeit Einlagen in jedem beliebigen Betrag annimmt, welche mit Zinſeszinſen und
Erbſchaften raſch anwachſen, und dadurch vor gewöhnlichen Sparkaſſen bei gleicher
Bequem=
lichkeit ſehr namhaften Vortheil gewährt.
Die Allgemeine Renten=Anſtalt zu Stuttgart hat in der kurzen Zeit ihres Beſtehens in der
der=
maligen Organiſation verdientermahen allenthalben Anklang und Vertrauen gefunden, ſie wird deßhalb
auch im Großherzogthum Heſſen vertrauensvolle Aufnahme finden.
Unter Bezugnahme auf obige Ankündigung des Verwaltungsraths erklärt ſich zu jeglicher Auskunft
und zum Abſchluß von Verſicherungsverträgen bereit
Der Haupt=Agent für das Großherzogthum Heſſen:
Darmſtadt, im Dezember 1859
Hofgerichts=Advokat Weiſſenbruch,
Wilhelminenſtraße E. 94.
7041)
7042) Ich habe den Verkauf von Looſen zur allgemeinen deutſchen National=
Lotterie zum Beſten der Schiller=Stiftung übernommen. Die allgemeine Theilnahme,
die das Unternehmen überall in unſerm deutſchen Vaterlande bei Hoch und Nieder findet, läßt
mich hoffen, daß auch die Bewohner Darmſtadt's zu Gunſten jeuer Stiftung ſich recht lebhaft
betheiligen werden. Looſe ſind in meiner Wohnung, Schulſtraße bei Hrn. Kalbsmetzger Daudt,
zu haben.
J. F. Henigſt, Schulſtraße.
6948)
Kaiſerl. Königl. Geſſerichiſches Anlehen.
der Prioritäts=Eiſenbahn=Looſe vom Jahr 1858 von 42 Millionen Gulden.
Hauptgewinne: fl. 250,000, 200,000, 150,000, 40,000, 30000, 20000, 15,000
5000, 4000 u. ſ. f. bis abwärts zu fl. 120.
Nächſte Ziehung am 2. Januar 1860.
Looſe hierzu fl. 5. 11 Stück für fl. 50, ſind gegen Einſendung des Betrags bei uns zu
be=
ziehen. Auch kann derſelbe durch Poſtvorſchuß erhoben werden, ohne daß hierdurch Portokoſten für den
Empfänger entſtehen. (Die Nummern 1 bis 100 ſind noch vorräthig.) Verlooſungsplan und
Ziehungsliſten gratis und portofrei.
Alle andere Staats=Obligationen und Aulehenslooſe werden zum Tagescours von uns an= u. verkauft.
Moriz Stiebel Söhne, Bankiers in Frankfurt a. M.
7043)
Summariſche Meberſicht
der
Einnahme und Ausgabe der Sparkaſſe
vom Jahr 1858.
Einnahme:
1) Für eingelegte Kapitalien . 231046 fl. 9 kr.
2) Für Einlagebüchelchen
73 fl. 24 kr.
6
3) Für Kapitalzinſen
41,427 fl. 58 kr.
1.
4) Für zurückempfangene Kapitalien 62,994 fl. 36 kr.
Summe 335542 fl. 7kr.
Außerordentliche Einnahme:
67711 fl. 48 kr.
1) Kaſſevorrath.
2) Ausſtände aus vorderen Jahren 2543fl. 48 kr.
fl. - kr.
3) Aufgenommene Kapitalien
550 fl. — kr.
4) Immobilien
100 fl. —
5) Verſchiedene Einnahmen
Summe aller Einnahmen 406,447fl. 43 kr.
Ausgabe:
2335 fl. 38 kr.
1) Für Verwaltungskoſten
2) Für Zinſen
34038 fl. 42 kr.
3) Für zurückbezahlte Kapitalien 203,073 fl. 5 kr.
4) Für ausgeliehene Kapitalien 83.962 fl. 47 kr.
Summe 323410fl. 12 kr.
Außerordentliche Ausgabe:
1) Zurückbezahlte Kapitalien
fl. - kr.
2) Ankauf von Immobilten
fl. - kr.
fl. — kr.
3) Uneinbringliche Poſten u. Nachläſſe
4) Verſchiedene Ausgaben
239 fl. 23 kr.
5) Zuſchüſſe in andere Kaſſen.. 1,000 fl. - kr.
Summe aller Ausgaben 324649 fl. 35 kr.
A bſchluß:
Die Geſammt=Einnahme beträgt 406,447 fl. 43 kr.
Die Geſammt=Ausgabe „ 324649 fl. 35 kr.
Bleibt Vorrath 81798 fl. 8 kr.
Vermögens= und Schuldenſtand der Sparkaſſe Ende 1858.
B. Schuldenſtand:
1600 fl. - kr. Einlagen bis Ende des Jahrs 1858.1003 478 fl. 57kr.
A. Vermögensſtand:
977287 fl. 47 kr.
1) Kapitalvermogen
527fl. 24 kr.
2) Für ſEinlagebüchelchen
3) Für erworbene Güter
4) An liquidirten Ausſtänden u. baar 81,798 fl. 8 kr.
Summe 1061213 fl. 19kr.
Vergleichung:
1061213 fl. 19 kr.
Summe des Vermögensſtandes.
1003478 fl. 57kr.
Summe des Schuldenſtandes.
Ueberſchuß Ende 1858 57734 fl. 22 kr.
Hiervon verbleiben:
1) dem Reſervefond
50000 fl. - kr.
2) zur Verfügung (nach §. 17 der Statuten) 7734 fl. 22 kr.
Darmſtadt, im December 1859.
Der Verwaltungsrath der Sparkaſſe.
169¾
[ ← ][ ][ → ] 1168
7059) Die auf den 28. u. 29. l. Mts. feſtgeſetzte Verſteigerung von Vieh,
Schiff und Geſchier und Mobilien, Eigenthum der Frau Wittwe Apfel
zu Mörfelden, bleibt bis auf weitere Bekanntmachung ausgeſetzt.
Mörfelden den 23. Dezember 1859.
J. A.:
Röſchel
Ortsgerichts=Vorſteher.
Ziehungen
ſam 2. Januar k. J.
Großh. Heſſiſche fl. 50. Looſe
Neuchäteler Fres. 20.
„
K. K. Oeſterreichiſche fl. 100
von 1858
Zu den vorſtehenden Ziehungen, deren jede bedeutende Gewinne enthält, verkauft
und vermiethet Looſe billigſt
Joseph Haiuzer.
6996)
Ludwigsplatz E. Nr. 40.
6949)
Neuchateler Fres. 20 Looſe.
Die lebhafte Kaufluſt für die kleineren Anlehens=Looſe ſteigert ſich fortwährend, weil durch dieſelben
auch dem minder Bemittelten Gelegenheit geboten wird, kleine Erſparniſſe ſicher und vortheilhaft
anzu=
legen und ſich gleichzeitig die Chance eines hohen Treffers zu verſchaffen. Da die Looſe der früheren
Anlehen bereits mit bedeutendem Aufgelde bezahlt werden, ſo ſind deshalb jetzt
die neuen Schweizer Fres. 20 Eiſenbahn=Looſe,
deren Cours den Nominal=Betrag noch nicht überſchritten, beſonders zu empfehlen. Dieſes Prioritäts=
Anlehen bietet außer der Chance eines Gewinnſtes von Fr. 225,000, Prämien von Fr. 100,000,
50,000, 40,000, 35,000 ꝛc. ꝛc. Niedrigſte Prämie Fr. 25.
Die nächſte Verlooſung findet am 2. Januar 1860 ſtatt.
Den Verlooſungsplan verſenden wir gratis und portofrei und die Obligations=Looſe 9½ fl. Zur
Ausgleichung können Briefmarken verwendet werden.
Moriz Stiebel Sohne, Bankiers in Frankfurt a. M.
N. S. Abnehmer größerer Parthien können wir günſtige Bedingungen ſtellen.
HArsiEiSiZlSiGlGSASGIGGSSSSSSN
WAaSit,
6584)
Atelier für Photographie.
Zu taͤglichen Aufnahmem empfiehlt ſich ergebenſt
Secki Herz,
Grafenſtraße E. 162.
¹0
ureDiſe
Wiiisisisitsraisi
511O
WluussitaliliStieltil-Sill
M4
6953)
Großherzoglich Heſſiſche 50 fl. Looſe
ſind zu der am 2. Januar 1860 ſtattfindenden Verlooſung, bei welcher die Hauptpreiſe
fl. 40,000. 10,000. 5000. 3000. 1000. ꝛc.
J. Gerst.
gezogen werden, zu vermiethen bei
ſtatt, wozu höflichſt einladet
Aufang 7 Uhr.
11
Tauzkräuzchen.
Dienſtag den 3. Weihnachtsfeiertag findet ein Kränzchen im Gaſthaus zum Wilden Mann
C. Gottmann,
Tanzlehrer.
1)
ſGleueöſ.
⁷ſſe.
ſeDile
Elsistusilsilgisasasusiilsisurasisitau-AsilgsasiltsisasitasatsitsilS
7045) Coupons-l zu 4½ proc. Preußiſchen Obligationen vom
Wogen Jahr 1856 werden beſorgt durch
Hermann Neustadt.
1169
Heſſiſche fl. 50 Looſe.- Oeſterreichiſche fl. 100 Looſe,
deren Ziehungen am 2. Januar 1860 ſtattfinden, werden verkauft und vermiethet bei
7046)
Heruann Veustadt.
7047) Beauftragt Subſcriptionen auf das
5½ Prioritäts=Anlehen Schweizeriſcher Oſt=Weſt=Bahn=Geſellſchaft
koſtenfrei aufzunehmen, bringe ich dieſes mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß, daß Proſpecte
gratis bei mir zu haben ſind und der Verkauf anderer Effekten beſtens und proviſionsfrei vermittelt wird.
J. Gerst.
Die Dresdener Feuer=Verſicherungs=Geſellſchaft
(Grund=Capital 5,250,000 Gulden)
verſichert zu feſten und billigen Prämien gegen Feuersgefahr.
Zur Vermittelung von Verſicherungen empfiehlt ſich
G. H. Wernhardt, conceſſionirter Agent,
7048)
Kirchſtraße.
Geſſungen.) Mit herzlichem Danke werden als Wohlthäter unſerer Kleinkinderſchule reſp. als
Empfänger von Neujahrskarten ferner genannt:
Frau Achenbach. Herr Reviſor Bekker. Fräulein S. B. Frau Dr. Büchner. Hr. Chokolade=
Fabrikant Büchner. Frau Weißbindermeiſter Creter. Hr. Schulvicar Friedmann. Frau Gerhard. Herr
v. Goldner. Frau Revierförſter Heindel. Hr. Gg. Hofmann. Hr. Fabrikant Horn. Hr. Schulvicar
Jung. Frau Forſtinſpector Kekule. Hr. Oberhofmarſchall Freiherr v. Krane. Freifräulein A. v. Krane=
Hr. Oberförſter Kuhn. Hr. Geometer Leiſtert. Hr. Schulvicar Löſch. Frau Maurer. Hr.
Chordiree=
tor Neukäufler. Fr. L. Noack. Frau Hauptmann v. Rabenau. Fr. Pfarrer Römer. Hr. Kanzlei=
In=
ſpector Rau. Hr. Kaufmann Reichenbach. Hr. Calenlator Schröder. Fräulein A. Schröder. Fräulein
J. Schwab zu D. Hr. Schweinsberger. Hr. Profeſſor Seeger. Hr. Oberdomänenrath Soldan. Frau
Oberquartiermeiſter Vollmar. Hr. C. Wd. Fräulein Werner. Frau Landrichter Winheim. Herr
Major von Zangen. Hr. Kaufmann L. Zöppritz.
7049)
5467) Ein mit den nöthigen Vorkenntniſſen
ausgerüſteter junger Menſch kann als Handlungs=
Lehrling eine Stelle ſinden.
6059) Ein Lehrling braver Eltern kann
ſo=
gleich eintreten bei
Wilh. Sperb, Schloſſermeiſter.
6203) Ein Junge kann die Gürtlerei erlernen.
Zu erfragen Nieder=Ramſtädter Straße H. 110.
6372) Ein Lehrling kann gleich eintreten bei
L. Koch, Schloſſermeiſter, Spitalſtr. F. 76.
6991) Ein Burſche von 14-18 Jahren zur
Arbeit geſucht. Eliſabethenſtraße 228 parterre.
6992) Ein braver Junge kann in die Lehre
treten bei Schloſſermeiſter Fey in Beſſungen.
4478) Ein Pianino zu vermiethen
Grafen=
ſtraße 164.
4640) Schloßgaſſe 123 iſt ein 6½ Octav=
Cla=
vier zu vermiethen.
5350) 1 ſehr guter und
geräu=
miger Keller Nr. 112 Langegaſſe.
4911) Ein Clavier iſt zu vermiethen.
6791) Ein Clavier iſt zu vermiethen Lit. F.
123 Bleichſtraße 2 Treppen hoch.
8181) Knaben=Arbeits=Anſtalt.
Die Eltern und Lehrer der die Knaben=Arbeits=
Anſtalt beſuchenden Kinder, ſowie Alle, welche der
Anſtalt wohlwollen, werden hiermit freundlichſt
ein=
geladen, der Chriſtbeſcheerung, welche am zweiten
Weihnachtsfeiertag, Nachmittags 2 Uhr, ſtattfinden
ſoll, beizuwohnen.
Gaben zur Unterſtützung der Feier der
Chriſt=
beſcheerung bitten wir an die unterzeichneten
Mit=
glieder des Vorſtandes oder an den Rechner der
Anſtalt, Oberrechnungsreviſor Schäfer, oder
Ver=
walter Klett gelangen zu laſſen.
Darmſtadt, am 9. December 1859.
Beck, Geh. Regierungsrath,
Ewald, Oberſteuerrath,
Fink, Gewerbvereins=Secretär.
Gerhardt, Oherrechnungsreviſor,
Hallwachs, Oberſteuerrath.
Noack, Garteninſpector.
Pfnor, Kanzleirath.
Schödler, Regierungsrath.
Welcker, Oberſteuerrath.
6994) Gänſelebern kauft
G
Heinrich Gauls, zum Prinzen Carl.
6995) In einer Loge erſten Ranges iſt ein halber
Platz abzugeben. Zu erfragen in der Expedition.
7050)
Regenschirm.
1170
In meinem Laden hat am Donnerſtag ein Herr
einen neuen Regenſchirm für einen alten
zer=
riſſenen vertauſcht. Ich bitte den derzeitigen
Be=
ſitzer, denſelben bei mir umzutauſchen.
S. Raierz Hofconditor.
7001) Eine Lauffrau wird geſucht Schloßgaſſe
Nr. 123 1 Stiege hoch.
6999) Sonntag den 18. December verlief ſich,
von der Heinheimer Straße aus, nach dem
Carls=
hofe hin, ein ſchwarzer Pinſcher, mit langem
Schwanze, unbeſchnittenen Ohren, weißer Bruſt,
gelb und weiß behaarten Vorderbeinen und gelben
Flecken über den Augen.
Der Bewahrer wird gebeten, denſelben
Beſſun=
ger Carlsſtraße Nr. 22 1195) gegen Vergütung
abzugeben.
6793) Eine Hobelbank kauft
J. Ph. Schmidt Hofweißbindermeiſter.
7051)
CShopch.
E
5.
E1ſtadt.
Am 2. Weihnachtsfeiertag findet bei dem
Unterzeichneten Tanzmuſik ſtatt, wozu ergebenſt
einladet
Spalt,
zum Darmſtädter Hof.
7052) Einen ſehr guten Wein zu 12, 10
6
und 8 kr., ſowie ein gutes Glas Bier zu 3 kr.
6 per Schoppen empfehle ich auf die bevorſte=
4 henden Feiertage beſtens, auch die Küche iſt .
auf das Beſte ausgeſtattet.
Ph. Bierbauer zur Roſe.
BLLLaaLaLLLae.
7053) Gut beſetzte Tanzmuſik findet den
zweiten Weihnachtsfeiertag ſtatt, wozu
höf=
lichſt einladet
Cornelius Guntrum
in Beſſungen.
7054) An der Eiſenſchmelze ſind einige
Holz=
plätze zu vermiethen. Zu erfragen Lit. A. Nr. 79
Schloßgaſſe.
920000
Mozart=atreen.
General=Verſammlung im Saale des
Hrn. Gaſtwirth Habich
Mittwoch den 28. d. Mts. Abends 7½ Uhr.
7055)
Der Vorſtand.
Cppppaaaed.
4 7056) Samſtag den 31. d. Mts.
4 findet im Hauſe der Vereinigten
Ge=
d ſellſchaft der Neujahrs=Ball ſtatt.
Anfang Abends 8 Uhr.
Billets für Fremde werden an
demſel=
ben Tage von 3 bis 5 Uhr im
Geſell=
ſchaftshauſe ausgegeben.
Darmſtadt den 23. Dezember 1859.
Der Ausſchuß der Vereinigten
Geſellſchaft.
p.
5
.
0
7057) Am Sonntag Abend wurde vom
Thea=
ter durch die Holzſtraße nach der Obergaſſe ein
goldnes Medaillon mit Granaten verloren. Der
redliche Finder wird gebeten, daſſelbige gegen eine
gute Belohnung in der Obergaſſe in Nr. 890
ab=
zugeben.
9
7058) Chauſſeehaus.
9 Am 2ten Weihnachtsfeiertag findet
9 in 2 Sälen Tanzmuſik ſtatt, im Neuen
H Saal mit Entrée. Anfang 7 Uhr. Wozu
G freundlich einladet
Lous Rostee
H
Im Großherzoglichen Holzmagazin
wer=
den dermalen verkauft:
per Stecken fl. kr.
Buchen=Scheidholz
9. 40.
Kiefern=
H. 32.
Buchen Aſt=Prügelholz
7. 20.
Buchen Stamm= „
geſpalten
7. 20.
Birken=
geſpalten 6.
„
Zahltage ſind: Dienſtags, Freitags u. Samſtags
Vormittags von 8-11 Uhr.
Großherzogliches Rentamt Darmſtadt.
Comptoir=Kalender für 1860
aufgezogen zu 6 kr. und unaufgezogen zu 3 kr. ſind zu haben in der
Ludwig Carl Wittich'ſchen Hofbuchdruckerei.
Angekommene und
In der Traube. Hr. Coßmar, Inſpections=Beamter
von Magdeburg; Hr. Eppenſtein von Hamburg, Hr. Wolters,
Hr. Mettmann, Hr. Müller, Hr. Katz, von Frankfurt, Hr.
Wolff von München, Hr. Fuchs von Hanau, Kaufleute.
Im Darmſtädter Hof. Hr. Graf de Reiſet, Proprietär
von Paris; Hr. Buderus, Hüttenbeſitzer von Hirzenhain;
Hr. Spürk von Köln, Hr. Herz von Mannheim, Hr. Guntrum
durchgereiſte Fremde
von Oſthofen, Hr. Stamm von Alzey, Hr. Heyl von Worms,
Hr. Staudt von Aachen, Hr. Raup von Königsberg, Hr.
Wiener von London, Kaufleute; Hr. Lerch, Profeſſor von
Dresden: Hr. v. Sülzheim, Aſſeſſor von Berlin: Hr.
Mannsberg, Rentier von München; Hr. Köhler, Student
von Hannover: Hr. Blum, Privatmann von Köln; Hr.
Reimer, Bildhauer von Wien.
1171
Im Hôtel Köhler. Hr. Frhr. v. Leonhardh, Großh.
Heſſ. Geſandter, Hr. Baron v Leßner, von Frankfurt; Hr.
v. Plönmes, Großh. Heſſ. Ober Lieutenant von Worms; Hr.
Rehm, K. Bayer. Lieutenant von Bayreuth; Hr. Fuchs nebſt
Sohn, Miſſionär aus Oſt=Indien; Hr. Baron v. Drachenfeld,
Rentier von Ollmütz; Hr. Mayer von Heidelberg, Hr. Löſer
von Fulda, Hr. Göken von Crefeld, Hr. Goßler von Neuſtadt,
Hr. Eßheim von Elberfeld, Hr. Rauch von London, Hr.
Dumont von Paris, Hr. Delphin von Köln, Hr. Limhard
von Mannheim, Kaufleute; Hr. Broch, Zahnarzt von Speyer;
Hr. Marz. Fabrikant von Aachen; Hr. Neuwerth, Gutsbeſitzer
von Conſtanz; Hr. Bold von Zweibrücken, Hr. Weiß von
Würzburg, Rechtseandidaten; Hr. Schrick, stud. jur. von
Heidelberg; Hr. Upermann, K. Bayer. Hauptmann von
München; Hr. v. Weſten, K. Bayer. Lieutenant von
Germers=
heim.
Im Prinz Karl. Hr. Garſo, Hof=Opernſänger von
Peſth; Hr. Kießling nebſt Fräul. Tochter, Landgerichts=Actuar
von Hungen: Hr. v. Maien, K. Preuß. Hauptmann von
Berlin; Fräul. Weber, Hof=Opernſängerin von Darmſtadt;
Hr. Zeitz von Schierſtein, Hr. Hübner von Bremen, Hr.
Kullmann von Wiesbaden, Kaufleute; Hr. Zinßer, Diſtricts=
Einnehmer von Sprendlingen; Hr. v. Klein, Beamter von
Alzey; Hr. Weber, Profeſſor von Leipzig; Hr, Peters,
cand. theol. von Reinheim.
In der alten Poſt. Hr. Steiger von Zell, Hr.
Stück von Mainz, Hr. Ehmann von Bamberg, Hr. Queck
von Aachen, Hr. Mayersberg von St. Gallen, Hr. Büchner
von Michelſtadt, Hr. Müller von Offenbach, Kaufleute; Hr.
Genenger von Düſſeldorf, Hr. Förſter von Oppenheim, Maler;
Hr. Schmidt nebſt Gemahlin, Rentier von Mainz; Hr. Seip
von Michelſtadt, Hr. Fiſcher von Beerfelden, Spediteure.
Im weißen Schwanen. Hr. Rathgeber, Commiſſinär
von Odernheim; Hr. Langer, Kaufmann von Buchholz; Hr.
Cogino von Turin.
In der Krone. Hr. Ziſing, Kreis=Wundarzt von
Schlitz.
Im wilden Miann. Hr. Rauchalles, Geſchäftsmann
von Landau; Hr. Brunner von Frommersbach, Hr. Stahl
von Bingen, Privatleute; Hr. Wettring, Quartiermeiſter von
Germersheim; Hr. Huther, Lehrer von Kaiſerslautern; Hr.
Salomon, Buchhändler von Paris; Hr. Schmidt, Handlungs=
Commis aus Polen; Hr. v. d. Star, Kaufmann von
Rot=
terdam.
Im Bergſträßer Hof. Hr. Birnſtill, Regiſſeur von
Darmſtadt; Hr. Schulze und Conſorten, Muſiker von
Quedlinburg; Hr. Kammayer, Kaufmann Augsburg; Hr.
Berthout, Maler von Bieber; Hr. Großmann, Apotheker
von Hirſchhorn; Hr. Schmidt, Poſt=Aſſiſtent von Wiesbaden;
Hr. Mahlerwein, Techniker, Hr. Oswald, Oekonom, von
Gimbsheim; Hr. Keil, Bezirksbote von Fürth.
In der Sonne. Hr. Neſſel, Gerichtsbote von
Seligenſtadt; Hr. Midne, Bote von Guntersblum; Hr.
Stenger, Fuhrmann von König; Hr. Wölfler, Teppich=
Händler von St. Veith; Hr. Herbert, Kaufmann von
Neuſtadt; Hr. Heyl, Handelsmann von Elsfeld.
In der Stadt Frankfurt. Hr. Bodenheim, Hr.
Hochſchild. von Biblis, Hr. Hirſch von Rödelheim, Hr. Haas
von Groß=Bieberau, Hr. Mainzer von Bickenbach, Hr. May
von Roßdorf, Hr. Weichſel von Rimbach, Hr. Kahn von
Alsfeld, Geſchäftsleute.
Im Rheiniſchen Hof. Hr. Wieland von Neuhütten,
Hr. Rings von Battenberg, Geſchäftsleute.
In der Harmonte. 2 Hrn. Rühl, Wurſthändler von
Schotten.
Außer Gaſthäuſern.
Bei Frau von Plönnies: Herr von Plönnies, K. K.
Oeſterr. Ober=Lieutenant von Trieſt. - Bei Hrn. Archiv=Rath
Jäger: Hr. Jäger, K. K. Oeſterr. Hauptmann von Venedig.
Bei Frau Ober=Appellations= und Caſſations=Gerichts=
Rath Meyer: Frau Hauptmann Meyer von Mainz. - Bei
Hrn. Stadtgerichts=Aſſeſſor Zimmermann: Fräulein Mumm
von Kaſſel. - Bei Hrn. Ober=Poſt=Rath Bauer: Fräulein
Spamer von Wimpfen. - Bei Herrn Prälat Zimmermann:
Frau Pfarrer Bender von Weinheim. - Bei Hrn. Oberſt=
Lieutenant Lauer: Frau Schuldt von Worms.-
Bei
Hrn. Wilhelm Schwab: Hr. Manger von Wetzlar. - Bei
Frau Geh. Kriegsrath Dannenberger: Frau Pfarrer Habich
von Kirchhain. - Bei Hrn. Kreis=Aſſeſſor Böckmann: Frau
Pfarrer Bauer von Groß=Umſtadt.
Bei Frau Obe=
Appellationsgerichts=Rath v. Stein: Fräulein v. Günderrode
von Frankfurt a. M. - Bei Hrn. Apotheker Calmberg:
Hr. Kreis=Aſſeſſor Calmberg von Mainz.-
Bei Hrn.
Oekonom Wittich: Hr. Student Grandhomme von Hadamar.
Getaufte, Kopulirte und Beerdigte in dieſer Woche.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Den 17. December: dem am 15. Mai d. J. verſtorbenen
Bürger und Mechanicus Karl Ferdinand Loos eine Tochter,
Suſanne Auguſte Friederike Henriette Karoline; geb. den
4. Deebr.
Den 18.: dem Ortsbürger zu Stadecken und Brieftraͤger
auf Großherzoglicher Poſt dahier Jakob Mehlbrech eine
Tochter, Gertraude; geb. den 26. Novbr.
Eod.: dem Großherzoglichen Rechnungs=Probator beim
Kriegs=Rechnungsamt Johannes Wilhelm Weygandt eine
Tochter, Louiſe Ottilie; geb. den 1. Deebr.
Eod.: eine uneheliche Tochter, Eva Katharine; geb. den
1. Decbr.
Den 21.: eine uneheliche Tochter, Katharine Eliſabethe;
geb. den 23. Nobbr.
Den 22.: eine uneheliche Tochter, Anna Margarethe
Eliſabethe; geb. den 29. Novbr.
Getauft bei der katholiſchen Gemeinde.
Den 18. December: dem hieſigen Hutmacher und Bürger
zu Eltville in Naſſau Karl Balthajar Gietz ein Sohn, Karl
Johann Jakob Friedrich Paul; geb. den 2. Novbr.
Geborne bei der iſraelitiſchen Gemeinde.
Den 13. December: dem hieſigen Bürger und Kaufmann
Joſeph Trier eine Tochter, Valli Friederike Emilte.
Den 14.: dem hieſigen Bürger und Bäckermeiſter Iſrael
Julius Kahn ein Sohn, Ludwig.
Kopulirte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Den 17. Decemher: der Ortsbürger und Schreinermeiſter
zu Groß Umſtadt Heinrich Schohe, des daſelbſt verſtorbenen
Ortsbürgers und Schreinermeiſters Heinrich Schohe
nachge=
laſſener ehelich lediger Sohn, und Anna Marie Debus, des
Bürgers und Zimmermanns Johann Daniel Debus ehelich
ledige Tochter.
Den 18.: der Großherzogliche Ober=Rechnungskammer=
Acceſſiſt Franz Joſeph Friedrich Ludwig Chriſtian Eckhard
Paul, des Großherzoglichen Ober=Controleurs zu Bensheim
Johann Ludwig Paul ehelich lediger Sohn, und Anna
Eliſabethe Koch, des verſtorbenen Ortsbürgers u. Kaufmanns
Johann Wildelm Koch zu Seckmauern nachgelaſſene ehelich
ledige Tochter.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Den 17. December: der penſionirte Großherzogliche Hof=
Kutſcher Johann Friedrich Urban, ein Wittwer, 60 Jahre,
8 Monate und 9 Tage alt; ſtarb den 14.
Eod.: dem Bürger und xylographen Johann Chriſtian
Wolfgang Ferdinand Pfnor ein Sohn, Wilhelm Philipp
Auguſt Rudolph Adolph, 5 Monate alt; ſtarb den 16.
1172
Den 19.: der Taglöhner Johann Schaad I. aus Ripfelbd, Großherzoglichen Wagenmeiſters Friedrich Auguſt Kuhn,
Kreiſes Lauterbach, 21 Jahre, 8 Monate und 16 Tage alt; 69 Jahre, 10 Monate und 18 Tage alt; ſtarb den 19.
ſtarb den 17.
Wittwe des. Caſinoverwalters Nikolaus Frank, 60 Jahre, 9 Monate und 25 Tage alt; ſtarb den 20.
8 Monate und 27 Tage alt; ſtarb den 17.
Den 20.: Katharine Eliſabethe Friederike Scher, des Bürgers und Schuhmachermeiſters Johann Heintich Daun,
Großherzoglichen Hof=Wagnermeiſters Jakob Scheer ehelich
ledige Tochter, 34 Jahre, 6 Monate und 17 Tage alt; ſtarb
den 18.
Den 21.: Suſanne Katharine, geb. Huth, die Wittwe des
Burggärtners und Kreis=Geometers zu Friedberg Heinrich Lehrer und Kalſerlich Rüſiſche Titular=Rath Philipp Jakob
Karl Bindernagel nachgelaſſene Wittwe, 87 Jahre, 9 Monate, Gottmann, 55 Jahre und 26 Tage alt; ſtarb den 15.
und 14 Tage alt; ſtarb den 19.
Eod.: Eliſabethe Wagner, des Großherzoglichen Kammer=, hieſigen Bürgers u Metzgermeiſters Heinrich Appfel, 30 Jahre,
Choriſten Johannes Wagner ehelich ledige Tochter, 38 Jahre, 11 Monate urd 6 Tage alt; ſtarb den 16.
5 Monate uud 10 Tage alt; ſtarb den 19.
Eod.: Marie Eliſabethe, geb. Fellenberg, die Wittwe des, heſſen, 29 Jahre, 8 Monate und 7 Tage alt; ſtarb den 19.
Eod.: dem Ortsbürger zu Stockſtadt a. Rh. u. Taglöhner
Eod.: Anna Karoline Wilhelmine, geb. Langnes, die, dahier Chriſtoph Berger eine Tochter, Dorothe, 1 Jahr,
Den 23.: Marie Suſanne, die ehelich ledige Tochter des
28 Jahre, 8 Monate und 27 Tage alt; ſtarb den 21.
Beerdigte bei der katholiſchen Gemeinde.
Den 17. December: der penſionirte Großherzogliche Real=
Den 18.: Maria Appfel, geb. Riedlinger, Ehefrau des
Den 21.: der ledige Engelbert Abel aus Arzell in Kur=
Kirchliche Nachrichten.
Gottesdienſt bei den evangeliſchen Gemeinden.
Am 1. Chriſttag, den 25. Dezember, predigen:
Nachmittags.
Vormittags.
In der Hofkirche:
Um ſo Uhr: Hr. Hofprediger Dr. Palmer.
In der Stadtkirche:
Um 10 Uhr: Hr. Prälat Dr. Zimmermann.
In der Stadtkapelle:
Um 9 Uhr: Hr. Pfarrer Dr. Rinck.
In der Militärkirche:
Um 8 Uhr: Hr. Garniſonspfarrer Sartorius.
In dem Eliſabethen=Stift:
Um 10 Uhr: Hr. Hofprediger Bender.
Am 2. Chriſttag, den
In der Hofkirche:
Um 10 Uhr: Hr. Hofprediger Bender.
In der Stadtkirche:
Um 10 Uhr: Hr. Pfarrer Ritſert.
In der Stadtkapelle:
Um 9 Uhr: Hr. Viear Schönfeld.
In der Militärkirche:
Um 8 Uhr: Hr. Garniſonsmitprediger Dr. Krätzinger.
In der Hofkirche:
Um 2 Uhr: Hr. Hofprediger Bender.
In der Stadtlirche:
Um 2 Uhr: Hr. Mitprediger Guntrum.
In der Stadtkapelle:
Um 2 Uhr: Hr. Candidat Kares.
26. Dezember, predigen:
In der Hofkirche:
Um 2 Uhr: Hr. Candidat Lauer.
In der Stadtkirche:
Um 2 Uhr: Hr. Pfarrer Ewald.
In der Stadtkapelle:
Um 2 Uhr: Hr. Mitprediger Weimar.
Anmerkung: Die laufenden Amtsgeſchäfte bei der evang. Gemeinde belorgt in der naͤchſten Woche Hr. Pfarrer Dr. Rinck.
Gottesdienſt bei der
Samſtags um
Erſter Chriſttag.
Vormittags.
Von 5 Uhr an: Beichte.
Um 6 Uhr: Chriſtmetten; Predigt: Hr. Kaplan Dr. Voß.
Von 7— 9 Uhr: heilige Meſſen.
Um 110 Uhr: feierliches Hochamt.
Um 11 Uhr: die letzte heilige Meſſe.
Nachmittags.
Um 13 Uhr: Predigt: Hr. Kaplan Rady;
hierauf Andacht.
Nach der Andacht Beichte.
katholiſchen Gemeinde.
Uhr Beichte.
Zweiter Chriſttag.
Vormittags.
Von 6 Uhr an: Beichte.
Um 6 Uhr: die erſte heilige Meſſe.
Um 7 Uhr: Austheilung der heil. Communion.
Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt;
Predigt: Hr. Kaplan Beyer.
Um 110 Uhr: feierliches Hochamt.
Um 11 Uhr: die letzte heilige Meſſe.
Nachmittags.
Um 13 Uhr: Andacht.
Gottesdienſt bei der deutſch=katholiſchen Gemeinde.
Den 2. Weihnachtsfetertag, Vormittags halb 11 Uhr, in der Stadtkapelle.
Englsh Dizine Servee in the Falace Church at
ſapast 11 o'Glock in the forenoon.
G
Aaiirgngaaai
ſAiezia-Ein
Hterzu eine Extraberlage: „Bericht der Kleinkinderſchule zu Darmſtadt”.
Redaction und Verlag: L. C. Wittich'ſche Hofbuchdruckerel.
[ ← ][ ][ → ]Extrabeilage zum Frag= und Anzeigeblatt Nr. 52 vom 24. December 1859.
Bericht
des Vorſtandes des Vereins für die Kleinkinderſchule zu Darmſtadt
au deſſen Generalverſammlung erſtattet am 10. December 1859.
Aus unſerem vorjährigen Berichte iſt bekannt,
daß am 1. December 1858 im Ganzen 160 Kinder
in die Anſtalt aufgenommen waren. Dieſe Anzahl
iſt bis zum Schluſſe des Jahres gleich geblieben
und wurde in das Jahr 1859 übergetragen.
160 Kindern
Zu dieſen
wurden weiter aufgenommen
65 „
und die Geſammtzahl aller bethei=
O6.
225 Kinder.
ligten Kinder betrug daher
Davon ſind in die Schule über=
25
gegangen
4
geſtorben
wegen fortgeſetzter Verſäumniſſe
88
geſtrichen
Im Ganzen ſind alſo abgegangen 117
und dermalen ſind noch aufge=
108 Kinder
nommen
und zwar 56 Knaben und 52 Mädchen.
Ein ſo geringer Beſtand der in die Schule
auf=
genommenen Kinder erfordert wohl eine nähere Er=
örterung.
Die Anzahl der aufgenommenen Kinder betrug
ſeit Errichtnng der Anſtalt am Schluſſe der Jahre
1833 75 Kinder.
1834 110 „
1835 135 „
1836 147 „
1837 122 „
1838 108 „
1839 123 „
1840 124 „
1841 121
„
1842 163 „
1843 158 „
1844 137
„
1845 143 „
1846 178 „
1847 171 „
1848 139 „
1849 145 „
1850 118 „
1851 111 „
1852 136 „
1853 153 „
1854 170 „
1855 155 „
1856 150 „
1857 152 „
1858 160 „
Von den Jahren 1833 bis 1841 läßt ſich kein
Schluß ziehen, weil die Aufnahme der Kinder durch
die damals vorhandenen Räume der Anſtalt
be=
ſchränkt war.
Betrachten wir aber die Zahl der aufgenommenen
Kinder ſeit der Zeit, wo das dermalige Local
bezo=
gen wurde, ſo läßt ſich die Thatſache leicht
er=
kennen, daß ſie in den Jahren viel höher war,
in denen die Lebensmittel theurer waren, als in
denjenigen, wo ihre Preiſe niedriger ſtanden.
Die Eltern ſchicken nämlich ihre Kinder vielfach
nicht in die Anſtalt, um ihnen die ihnen dort
in Ausſicht geſtellte beſſere körperliche, moraliſche
und geiſtige Ausbildung zuzuwenden, ſondern um
eine wohlfeilere Ernährung derſelben für ſich zu
gewinnen. Sind die Lebensmittel im Allgemeinen
theuer, ſo können die Eltern die Ernährung eines
Kindes mit zwei Kreuzern täglich nicht beſtreiten,
für die ſie in der Anſtalt drei Portionen Brod erſter
Claſſe und eine reichliche Portion guter und
nahr=
hafter Suppe erhalten. Dann pflegen die auf dem
eben bezeichneten Standpunkte ſtehenden Eltern und
Pflegeltern ihre Kinder zur Aufnahme in die
An=
ſtalt reichlich anzumelden und fleißig in ſie zu
ſchicken. Sind die Nahrungsmittel aber wohlfeiler,
ſo können die Eltern und Pflegeltern den Kindern
mit zwei Kreuzern täglich zwar die angegebene
Ver=
köſtigung auch nicht verſchaffen, wohl iſt aber ihr
Vortheil geringer, ſo daß der in pecuniärem
Vor=
theil liegende Reiz für Beſchickung der Schule ſehr
abgeſchwächt wird, vorzüglich wenn es den Eltern und
Pflegeltern nicht gerade darauf ankommt, ob ihre
Kinder oder Pfleglinge gute und angemeſſene oder
geringe und dem Kindesalter nicht anpaſſende
Nah=
rungsmittel erhalten.
Nur dieſes mehr nach nächſtem materiellem
Vor=
theil, als nach dem Gedeihen der Kinder gerichtete
Streben können wir als allgemeine Urſache der
größeren oder geringeren Frequenz der Anſtalt
an=
geben, und wir können um ſo weniger eine andere
erkennen, als die Behandlung der Kinder ganz gleich
geblieben iſt, und dieſe ſich darin nach wie vor
ganz heimiſch fühlen.
Dieſe Urſache iſt nun zwar zu beklagen, aber
nicht zu ändern, weil das angegebene Streben
da=
durch nicht zu befördern iſt, daß in wohlfeileren
Jahren die Beiträge der Kinder zu ihrer Verköſtigung
herabgeſetzt werden, wenn dieſes auch möglich wäre.
Allein eine ſolche Herabſetzung iſt auch nicht
thun=
lich, weil mit Ausnahme der Koſten für Anſchaffung
2
der rohen Nahrungsſtoffe alle andere Koſten für
deren Zubereitung, die Officianten, Wärterinnen,
Brennmaterial, Hausgeräthe u. ſ. w. ſich immer
gleich bleiben.
Indeſſen bilden die nach ſolchen Vortheilen
ſtre=
benden Eltern und Pflegeltern immer die geringere
Zahl, während etwa zwei Drittheile der Eltern und
Pflegeltern ihre Kinder und Pfleglinge unbeirrt
da=
von regelmäßiger in die Schule ſchicken.
Für die Anſtalt ſelbſt iſt daher die geringere
Anzahl der Kinder gerade kein Nachtheil, weil die
Erziehung dieſer Kinder in der Schule außerhalb
derſelben unterſtützt wird und darum beſſere Früchte
trägt, die bei andern Kindern, die außerhalb der
Anſtalt nicht gleich ſorgfältig erzogen werden, nicht
erreicht werden können. Darum wirken ſolche minder
ſorgfältig erzogene Kinder nachtheilig auf die andern
und deren Wegbleiben iſt zur Verhütung dieſer
Nachtheile daher nicht gerade unerwünſcht. Doch
bleibt es immer zu bedauern, daß nicht allen
Kindern in ihrer zarten Jugend gleich gute
Be=
handlung zu Theil wird, wenn es auch als in dem
Gange der Dinge liegend nicht zu ändern iſt.
Die angegebene allgemeine Urſache der geringeren
Frequenz hat aber in dieſem Jahre nicht allein
nachtheilig eingewirkt, ſondern es war auch noch
ein beſonderer Grund vorhanden.
Es herrſchten nämlich im Spätſommer und
Herbſte unter den Kindern mehrere anſteckende
Krankheiten, von denen insbeſondere die Pfleglinge
der Anſtalt reichlich befallen wurden. Zwar
wur=
den nach Vorſchrift des Arztes, Herrn Ober=
Medicinalrath Dr. Lehdhecker, die größte Vorſicht
gegen die Verbreitung dieſer Krankheiten unter
unſeren Pflegbefohlenen angewendet, namentlich
wurden in der Anſtalt erkrankte Kinder alsbald
ab=
geſondert und nach Hauſe befördert; auch wurde
darauf geſehen, daß geneſene Kinder nicht zu früh
in die Schule kamen; allein da die Eltern dieſe
Beſtrebungen nicht allgemein unterſtützten, ſo kamen
auch Kinder in die Anſtalt, die mit erkrankten in
Berührung geſtanden hatten; ferner ſolche, die
Krankheiten, ohne daß die Officianten es erfuhren,
überſtanden hatten und von dem Anſteckungsſtoff
noch nicht befreit waren. Freilich wurden auch
ſolche Kinder, ſobald der Zuſtand bekannt war,
nicht mehr zugelaſſen, allein ſie waren bis dahin
doch mit den andern Pfleglingen in Berührung
ge=
kommen.
So konnte eine allgemeinere Verbreitung der
Krankheiten nicht ausbleiben. Wie dieſe wirkte,
läßt, ſich daraus entnehmen, daß im
Sep=
tember nur 1559 und im October nur 1805
einzelne Schulbeſuche Statt fanden, während im
September und October 1858 deren Anzahl 2915
und 2540 betrug.
Die Einwirkungen ſolcher Krankheiten auf den
Schulbeſuch ſind indeſſen nur vorübergehend,
wäh=
rend die in den Lebensmitteln liegenden
Ein=
wirkungen dauernder ſind und erſt mit einer Aenderung
ihrer Preiſe wieder aufhören.
Es wird darum von Intereſſe ſein, den
Schul=
beſuch in den einzelnen Monaten der Jahre 1858
und 1859 mit einander zu vergleichen, was durch
nachſtehende Tabelle geſchieht, die ſich bekanntlich
jetzt nur noch auf 11 Monate erſtrecken kann.
tage. Schulbeſuch der Kinder Schulbeſuch der Kinder
Schul= im
ge=
im
höchſter
ringſter
Ganzen. Mittel im
tage. Ganzen. im
höchſter.
Mittel. ge=
ringſter Januar.. 24 2139 89 106 59 25 2051 82 92 65 Februar
. 24 2053 89 106 35 24 1905 79 90 72 März. „27„ 2621 97 109 44 27 2317 86 99 65 April 23 2306 100 124 41 23 1983 86 98 54 Mai. 00
2 2392 108 123 66 26 2754 106 118 75 Juni. 25 2472 99 112 88 22 2019 92 105 51 Juli 27 3022 112 121 103 26 2459 95 102 85 Auguſt. 26 3024 116 131 88 „ „27 2277 84 100 66 September. 26 2915 112 126 98 26 1559 60 83 51 October 26 2540 98 108 83 26 1805 69 77 53 November 26 2171 83 98 62 26 1835 71 79 62 Summe 276 27655 100 — — 278 22964 9
Daraus iſt zu entnehmen, daß der Geſammt=, in keinem einzigen Monate erreicht hat. Im Mo=
Schulbeſuch des Jahres 1859 den des Jahres 1858, nat Mai ſcheint zwar ein ſolches Verhältniß vor=
handen zu ſein, allein hierbei darf nicht überſehen
werden, daß der Mai 1858 nur 22, 1859 aber 26
Schultage hatte, deßhalb iſt auch das Mittel des
tägliches Schulbeſuchs in allen Monaten des Jahrs,
einzeln und zuſammen, pro 1859 geringer und
be=
trägt 82⁸⁄0, während es in 1858 gerade 100 betrug.
Nur in einem Monate im Mai 1859 war die Zahl
der anweſenden Kinder 100 und darüber, aber im
Jahr 1858 wurde dieſe Anzahl in fünf Monaten
erreicht oder zum Theil beträchtlich überſtiegen. Im
Jahr 1858 war der ſtärkſte Schulbeſuch im Auguſt
mit 116 Köpfen, der ſchwächſte im November mit
83 Köpfen im Durchſchnitte täglich, 1859 aber der
ſtärkſte der Mai mit 106 und der ſchwächſte der
September mit 60 Kindern. Da aber im
Septem=
ber gerade die ſchon erwähnten Krankheiten herrſch.
ten, ſo iſt ihm der Februar mit 79 Köpfen täglich
zu ſubſtituiren.
Im Ganzen ſtellte ſich der Schulbeſuch im Jahre
1858 auf etwas über 61, im Jahre 1859 aber auf
57 Procent der aufgenommenen Kinder.
Der beſuchteſte Schultag war 1859 der 11. Mai
mit 118 Kindern, der wenigſtbeſuchte aber der 11.
Juni mit 51 Kindern, unter welche Zahl auch
wäh=
rend jener Krankheiten der Beſuch nicht herabſank.
Doch laſſen ſich aus einzelnen Tagen keine
Folge=
rungen ableiten, weil zufällige Umſtände, als
Feſt=
lichkeiten, Wetter und dergleichen darauf einwirken.
Zählte man doch am 1. Februar 1858 nur 35
Pfleglinge.
Im Ganzen ſind die Ergebniſſe des Jahres 1859
bezüglich der Frequenz gerade nicht erfreulich und
es iſt daher wünſchenswerth, daß auf beſſere
Ein=
ſicht der Eltern durch Belehrung hingewirkt werde,
um ihnen die wahren Vortheile der Anſtalt
ein=
leuchtender zu machen. Die aufgenommenen
Kin=
der beſuchten aber die Schule, die Zeit der
Krank=
heiten abgerechnet, deſto regelmäßiger, und es
konnte auf ſie deſto mehr Sorgfalt verwendet werden.
Mit Ausnahme der epidemiſchen Krankheiten und
ihrer Folgen war der Geſundheitszuſtand gut.
Leider wurden viele Kinder nach überſtandener
Krankheit zu früh wieder ſich ſelbſt überlaſſen, zu
früh in die Schule geſchickt, und die Folge davon
war häufig Ausſchlag, Augenkrankheiten und
der=
gleichen.
Dieſe Folgen kommen aber der Anſtalt nicht zur
Laſt, da ſie eine Krankenbehandlung nicht
über=
nehmen kann, ſondern nur die gebrachten Kinder
empfängt und bewahrt. Zwei an ſerophulöſen
Krank=
heiten leidende Kinder wurden von der Diaconiſſen=
Anſtalt aufgenommen und dort verpflegt. Dieſe
Kinder fühlen die ihnen dort werdende liebevolle
Behandlung ſo ſehr, daß ſie ſich dort ganz heimiſch
fühlen und in ihrer kindlichen Dankbarkeit den
Wunſch ausgeſprochen haben, dort immer zu bleiben.
Die Verpflegung der Kinder in unſerer Anſtalt
hat ſich nicht geändert, weil keine Urſache dazu
vorhanden war. Die Kinder erhielten während der
abgelaufenen 11 Monate an 278 Schultagen 68892
Portionen Brod und 22964 Portionen Suppe.
Einigen Wechſel der Wärterinnen abgerechnet, iſt
in dem Verwaltungs=Perſonal keine Aenderung
ein=
getreten. Wir haben alle Urſache, unſere
Zufrieden=
heit mit ihm zu erklären. Bei der Schulfeier am
28. Mai befriedigten die von den Kindern
abge=
legten Proben ihres Denkvermögens und ihrer
Fertigkeiten, die von den guten Leiſtungen der
Be=
ſchäftigerin Zeugniß geben, allgemein.
Es bleibt uns nun noch über die Ergebniſſe der
Rechnung für das Jahr 1858 Einiges zu ſagen,
da die Rechnung für das Jahr 1859 noch läuft und
erſt in einigen Monaten abgeſchloſſen werden kann.
Wir zerlegen hierbei die Einnahme und Ausgabe
in ordentliche und außerordentliche.
Ordentliche Einnahme.
fl. kr.
1. Beiträge zur Unterhaltung der Anſtalt 1497 3
2. Beiträge der Kinder zu ihrer
Ver=
köſtigung
984 28
3. Zinſen von ausgeliehenen Kapitalien
und dem bei der Sparkaſſe deponirten
Kaſſevorrath.
302 47
4. Ertrag der Armenbüchſe
6 31
5. Einnahmen verſchiedener Art
46 50
Summe 2837 39
Außerordentliche Einnahme.
6. Kaſſevorrath.
209 fl. 51½ kr.
7. Ausſtände
„1
8. Zurückempfangene
Kapitalien.
1225 „ 26 „
9. Aufgenommene
Ka=
pitalien
„
10. Vermächtniſſe u.
be=
ſondere Geſchenke .2376, 24½ „
Summe 3811 42
Summe aller Einnahmen 6649 21
Ordentliche Ausgabe.
11. Oeffentliche Laſten
93 15½
12. Zinſen von aufgenommenen Kapitalien
13. Verköſtigung der Kinder
1353 23½
14. Bekleidung der Kinder.
40
15. Reinigung der Kinder.
45 21
16. Feſtlichkeiten der Kinder
127 51
17. Schulbücher
4 30
18. Unterhaltung der Gebäude
159 53
19. Hausgeräthſchaften
47 35
20. Brennmaterialien
342 25
21. Gehalte der Angeſtellter
65)
22. Remunerationen
56 6
23. Erhebgebühren
24. Kanzleikoſten
88 21
25. Uneinbringliche Poſten
26. Ausgaben verſchiedener Art
46 42
Summe 3147 20½
[ ← ][ ]4
Uebertrag der Summe der ordent= fl. kr.
lichen Ausgaben
3147 20½
Außerordentliche Ausgabe.
27. Zurückbezahlte
Kapi=
fl. - kr.
talien
28. Ausgeliehene Kapitalien 3036 15 „
Summe 3036 15
Summe, aller Ausgaben 6183 35½
I. kr.
Wiederholung.
Einnahme.
6649 21
Ausgabe
6183 35½
Bleibt Ueberſchuß 465 45½
und dieſer beſteht in
baarem Vorrathe
351 fl. 45½ kr.
liquidirten Ausſtänden 114
Vergleicht ſich 465 45½
Vergleichen wir aber die
ordentlichen Einnahmen von 2837 fl. 39 kr.
mit den ordentlichen Ausgaben von 3147 fl. 204 kr.
ſo hat die Ausgabe die Einnahme
überſtiegen um
309 fl. 41½ kr.
Demnach iſt das lauſende Bedürfniß durch die
ordentliche Einnahme nicht völlig gedeckt geweſen.
Indeſſen ſind unter den Ausgaben einige Poſten
begriffen, die nicht immer wiederkehren, und wenn
auch auf Geſchenke nicht im Voraus gerechnet
wer=
den kann, ſo finden ſich deren doch immerhin.
Wenn daher die Beiträge der Vereinsmitglieder
nur nicht weiter ſinken und der Anſtalt durch
Vermächtniſſe und beſondere Geſchenke Kapitalien
zuwachſen, deren Ertrag die ausfallenden Beiträge
und in theueren Zeiten den größeren Aufwand deckt,
ſo wird die Anſtalt die vor einigen Jahren ſehr
gefährdet ſchien, aber durch ſehr reiche Geſchenke
über die drohende Gefahr weggeführt wurde mit
Gottes Segen ferner beſtehen.
Laſſen Sie uns daher mit vereinten Kräften
auf die Erhaltung unſerer bisher liebevoll
ge=
pflegten Kleinkinderſchule hinwirken und auch
ins=
beſondere in unſerer perſönlichen Einwirkung auf
ſie nicht ermüden.
Druck der L. C. Wittich'ſchen Hofbuchdruckerei.