Allergnädigſt privilegirtes
Darmſtädter
rag= und Anz e i ge bla t t.
- 24 Einhundert und zweiundzwanzigſter Jahrgang. Pge--
S a m s t a g den 19. Fe b ruar
1850.
N8.
Victnalienpreiſe vom 21. bis 27. Februar 1859.
Feilſchaften:
A. der Ochſenmerger.
Uchſenfleiſch das Pfund
Rierenfett das Pfund
bei Enes 20 kr., bei L. Lautz, 28 kr., bei Geiſt,
F. Jacobi, Köhler, J. Rummel, B. Rummel, Scharf
u. G. Schuchmann
Ochſenleber das Pfund.
bei Scharf
Geſalzener Bruſikern
W. der Rindsmetger.
Ochſenfleiſch das Pfund
bei Alleborn. P. Hiſſerich .
Kuh= oder Rindfleiſch das Pfund.
bei Alleborn, P. Hiſſerich
Kierenfett das Pfund
bei Fr. Schmibt,
Leber von Ochſen, Kühen oder Rindern das Pfd.
C. der Kalbs= und Hammelsmetger.
Kalbfleiſch das Pfund
bei Egner, Koch
.
Hammelfleiſch das Pfund
bei Koch
Hammeisfett,
bei Guntrum 20 kr., P. Arnheiter, Dreſſel, Daudt, Egner, Hein!
W. der Schweinemenger.
Schweinefleiſch das Pfund
Schinken das Pfund
bei Friedrich, Fuchs, P. Jacobi, Petermann,
Dörrfleiſch das Pfund.
bei L. Apfel u. Joſt.
kr.
16
30
24
9
8
16
14
13
14
13
24
28
9
Hönig
11
10
114
13
28
24
16
24
22
22
24
Geräucherte Kinnbacken
bei Fiſcher u. W. Fuchs .
„
Speck das Pfund
bei Ewald, Friedrich u. W. Fuchs
Echmalz das Pfund.
beieJ. Herweg u. P. Schmidt
Bratwurſt das Pfund
bei Ewald, Fiſcher, Kärcher, Lutz u. A. Rummel.
Leberwurſt das Pfund.
bei Joſt, Linz, Schäffer, B. Schmidt, Hönig.
bei H. Apfel, Fuchs und Fiſcher
Biutwurſt das Pfund
bei H. Apfel. Ewald, Fiſcher, Fuchs, Kärcher, Lutz, Rummel,
Gemiſchte Wurſt das Pfund
bei H. Apfel, Friedrich, Fuchs, Kärcher, P. Schmidt u.
Petermann
Anmerlung. Bei einer Quantität Fleiſch von 10 Pfd. durfen
im ſteigenden und fallenden Verhältniß nicht mehr als 1½ Pid
Zugabe befindlich ſein.
E. der Bäcker.
Gemiſchtes Brod 5 Pfd. beſtehend aus halb
Weiß=
desgleichen 2½
und halb Roggenmehl
Roggenbrod... 5 Pfd. beſtehend aus ½ Korn= u.
desgleichen
2½
Gerſtenmehl
Gemiſchtes Brod in kleinen Laiben 6½ Loth.
Waſſerweck 5 Loth für
Milchbrod 4 Loth für
Franz. Milchbrod 4 Loth für
E. der Bierbrauer.
Junabier
bei J. Appfel, G. Appfel, Carl Böttiager, Caspar Diehl
Carl Diehl Ensling, Formhals, Heß, F. Schröder, Wiener
und Georg Friedrich
kr.
20
18
28
24
24
28
22
20
18
20
16
18
16
8
6
l17
8½
15
7½
12
14
„.
Fruchtpreiſe nach dem Durchſchnitt.
Bezirkeund Datum. Korn,
vas Malter. Gerſte,
das Malter Waizen,
das Malter Spelz,
bas Malter Hafer,
das Malter Fruchtmärkte. fl. kr. Gewicht fl. Er. Gewicht fl. kr. Gewicht fl. kr. Gewicht Gewich: Monat. Tag. Pfund. Pfund. Pfund Pfund. fl. . Pfund Mainz in der Halle Februar 11 7 4 180 6 43 160 9 47) 200 120 5 55 120 Worms... Februar 11 7 9 180 6 56 160 9 16 200 3 60 120 5 86 120
20
[ ← ][ ][ → ]130
769) Das Hebregiſter über die Communalſteuer für das Jahr 1859 liegt vom 17. d. Mts. an
acht Tage lang zur Einſicht der Intereſſenten auf dem Bürgermeiſterei=Bureau offen.
Darmſtadt den 15. Februar 1859.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Darmſtadt.
Kahlert.
Edictalcitationen.
Oeffentliche Aufforderung.
558)
Ueber nachſtehendes, im Concurſe des Chriſtoph
Löffler von Eberſtadt verkaufte Grundſtück
dor=
tiger Gemarkung: Flux XIV. Nr. 405, fehlt die
Eigenthumsurkunde.
Eigenthums= oder ſonſtige Anſprüche an daſſelbe
ſind daher binnen ſechs Wochen dahier anzuzeigen,
widrigenfalls der Kaufbrief beſtätigt und der
Ein=
trag in das Mutationsverzeichniß verfügt werden
wird.
„ Darmſtadt den 27. Januar 1859.
Großherzogliches Landgericht Darmſtadt.
Kattrein, v. Grolman,
Landrichter. Landgerichts=Aſſeſſor.
791) Oeffentliche Aufforderung.
Forderungen und ſonſtige Anſprüche an den
Nachlaß des dahier verſtorbenen Carl Meny
aus Cosmanoz in Böhmen ſind binnen vier
Wo=
chen bei Meidung der Nichtberückſichtigung bei
Regulirung des Nachlaſſes dahier geltend zu machen.
Darmſtadt den 11. Februar 1859.
Großherzogliches Stadtgericht Darmſtadt.
Piſtor,
Hahn,
Stadtrichter.
Stadtgerichts=Aſſeſſor.
Oeffentliche Aufforderung.
799)
Die Jakob Nungeſſer's Kinder zu
Gräfen=
hauſen haben die von ihren Eltern geerbten
Grund=
ſtücke unter ſich erblich vertheilt und um
Confir=
mation der Looszettel gebeten; es kann jedoch das
ſEigenthum von dem in daſiger Gemarkung
gelege=
nen Grundſtück H1656. 60. urkundlich nicht
nach=
gewieſen werden. Deßhalb fordert man Alle,
welche Eigenthumsanſprüche daran machen zuckönnen
glauben, hiermit auf, ſolche ſo=gewiß binnen ſechs
Wochen von heute an dahier anzuzeigen,
widrigen=
falls ſie unbeachtet bleiben und der Erwerbtitel in
das Mutationsverzeichniß eingetragen werden wird
Darmſtadt den 8. Februar 1859.
Großherzogliches Landgericht Darmſtadt.
Kattrein.
Aerſteiherungen.
793) Aus der Verlaſſenſchafts=Maſſe der Wittwe
des dahier verſtorbenen Miſſionspredigers Lehner
werden
Donnerſtag den 24. l. M., Vormittags
kr. 9 Uhr,
in der Behauſung des Hofmaurermeiſters Harres,
Bauſtraße Lit. J. Nr. 49, Gold und Silber,
Kleider, Weißzeug, Bettwerk, Möbel und
verſchiede=
ner Hausrath gegen baare Zahlung verſteigert.
Darmſtadt, am 17. Februar 1859.
In Auftrag
Großherzoglichen Stadtgerichts Darmſtadt.
Momberger, Stadtger.=Actuar.
Lieferung ſchwarzer Schaaffelle.
444) Montag den 21. Februar d. J.
Vor=
mittags 11 Uhr ſoll durch Summiſſion die
Liefe=
rung von 144 Stück ſchwarzen Schaaffellen auf
dem Verwaltungsbureau Garde=Regiments
Chevau=
legers in Accord gegeben werden.
Darmſtadt den 24. Januar 1859.
In Auftrag
des RegimentsVerwaltungsraths:
Störger, Oberquartiermeiſter.
G.
Immobilien=Verſteigerung.
Auf freiwilliges Anſtehen des Großherzoglichen
Arreſthausverwalters Heinrich Fink dahier, werden
nachſtehende demſelben eigenthümlich zuſtehenden
Immobilien, als:
Flur 38 No. 16 ⬜Klftr. 171, Acker rechts der
Dieburgerſtraße,
38 „ 17 „ 165, Acker daſ.,
„
dieſelben bilden ein ungetrenntes Baumſtück,
welches mit einem Häuschen verſehen iſt,
Montag den 21. Februar l. J. Vormittags
10 Uhr,
mit unbedingtem Zuſchlag öffentlich meiſtbietend
„
verſteigert.
Darmſtadt, den 28. Januar 1859.
Der Vorſteher Großherzoglichen Ortsgerichts
Darmſtadt.
445)
J. Jordan.
794)
Sattlerarbeit.
Traiſa. Mittwoch den 23. d. M. Morgens
10 Uhr werden auf hieſigem Bürgermeiſtereibureau
20- Stück Feuereimer anzufertigen, verüberſchlagt
zu 50 fl., wenigſtnehmend in Aecord gegeben.
Traiſa den 16. Februar 1859.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Traiſa.
Berth.
131
Immobilien=Verſteigerung.
Auf freiwilliges Auſiehen der Wittwe des
Oeco=
nomen Georg Auguſt=Schneider jun. dahier,
werden nachſtehende derſelben eigenthümlich
zu=
ſtehende Immobilien, als:
Ord.=Nr. Flur. Nr. ⬜Klftr.
1 4 621 11⁄₁₀, Fußweg am
Lieb=
frauenpfad,
2 4 622 169⁄₁₁ Grabgarten mit Gar=
tenhäuschen daſ.
wieſe, 4 6 146 316 Acker im Bachgang, 5 6 186 165 Acker unter der hohen
Stube, 6 7 92 315) Acker am Oppenheimer
Gau, 7 19 5 416, Acker an der Nacht=
weide, 8 19 9
363, Acker daſ., 9 19 10 363, Acker daſ., 10 20 8 205 Acker am Grohberg, 11 20 65 187, Acker daſ., 12 20 1475 1456) Acker hinter der Prin=
zenſchanze, 13 21.
81
550,
Acker rechts der Wind=
mühle zwiſchen dem
Gräfenhäuſer=Weg
und dem Darmbach, 14 22 16 251 Acker im tiefen See, 15 22 17 250 Acker daſ., 16 23 655 2824, Acker gegen den Chriſt=
böllen, 17 23 665 3109, Acker daſ., 18 23 81 125 Acker daſ., 19 23 200 266, Acker hinter dem Raben=
berg, 20 23 217 179 Acker Saſ., 21 24 1 250, Acker im Schneppenzahl, 22 24 2 185 Acker daſ.,
23 24 3 169, Acker daſ., 24 24 17 121
180
Acker daſ., 25 24 120 Acker in der Lache, 26 25 57 1116, Acker an der Neuwieſe, „27 „ 26 54 914, Wieſe, die Löcherwieſe, 28 27 105 289, Acker hinter der Meth=
wieſe, 29 28 81 259 Acker am Liebfrauen=
pfad, 35 28 309 120 Acker bei dem Alands=
birnbaum, 31 29 12 177) Acker rechts dem Juden=
brunnen, 32 29 15 331, Acker daſ., 33 29 16 329, Acker daſ., 34 29 17 331 Acker daſ., 35 29 18 816, Acker daſ., Ord.=Nr. Flur. Nr. 5½.
1
Klf.r. 36 29 19 368 37 29 55 159 Acker daſ.,
Acker daſ., 38 29 66 240 Acker daſ., 39
29 94 181, Acker bei der Martins=
mühle, 40 29 130 484, Acker daſ., 41 29 239 464, Acker auf der Haard, 42 29 257 364, Acker daſ., 43 34 14 504, Acker bei der Karches=
wieſe, 44 34 15 503
Acker daſ., 45 34 16 505, Acker daſ., 46 34 61 121, Acker im kleinen Hein=
heim, 47 34 77
407)
Acker hinter dem Zie=
gelbuſch, 48 34 82 233, Acker daſ., 49 34 83 416, Acker daſ., 50 34. 34 177, Acker daſ., 51 34 110 279 Acker daſ., 52 34 111 184, Acker daſ., 53 34 112 527, Acker daſ., 54 34 113 62, Acker daſ., 55 34 129 371, Acker daſ., 56 34 155 380, Acker daſ., 57 34. 156 547, Acker daſ., 58 35 30 439, Wieſe, die Rottwieſe, 59 35 36 480, Wieſe daſ., 60- 35 51 298, Acker in den Aeltern=
äckern, 61 38 105 438, Acker rechts der Die=
burgerſtraße, 62 40 56 118, Acker über den drei
Brunnen, 63 40 60
99, Acker daſ., 64 40 91 353) Acker vor dem Eichel=
acker, 65 40 122
492, Acker daſ., 66 40 256 579, Wieſe, die hinterſte
Seiterswieſe, 67 41 43 449, Acker am heiligen Kreuz, 68 41 65 830, Acker daſ., 69 42 25 431, Acker an der Nacht=
weide, 70 42 54 479, Acker daſ.; 42 83 346, Acker daſ., 7 45 7 2373) Wieſe, die Opper=
mannswieſe,
Montag den 21. Februar l. J.,
Nachmittags 2 Uhr,
im oberen Nathhausſaale mit unbedingtem Zuſchlag
öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Darmſtadt, den 4. Februar 1859.
Der Vorſteher Großherzoglichen Ortsgerichts
Darmſtadt.
315)
J. Jordan.
20¾
132
675) Hofraithe=Verſteigerung.
Auf freiwilliges Anſtehen der Erben der Wittwe
des verſtorbenen Schuhmachermeiſters Friedrich
Brechner dahier werden nachſtehende, denſelben
eigenthümlich zuſtehende Immobilien, als:
Flur 2 No. 688 ⬜Klft. 30⁷⁄₁₀, Hofraithe
Carls=
ſtraße,
Flur 2 Nr. 689
„ 182⁷⁄₁₀, Grabgarten daſ.
werden:
Montag den A. Februarl. J. Vormittags
10 Uhr
öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Darmſtadt, den 11. Februar 1859.
Der Vorſteher Großherzoglichen Ortsgerichts
Darmſtadt.
J. Jordan.
795)
Ackerverſteigerung.
Der zum Nachlaß der Wittwe des Ackersmann
Johannes Hildebrandt dahier gehörige Acker:
Flur 41. Nr. 34. ⬜Klftr. 300 neben der
vor=
derſten Seiterswieſe,
wird:
Wontag den 21. Februar l. J.
Vormit=
tags 10 Uhr
öffentlich meiſtbietend verſteigert.
Darmſtadt den 18. Februar 1859.
Der Vorſteher Großherzoglichen Ortsgerichts
Darmſtadt.
J. Jordan.
796)
Holzverſteigerung
in den Domanialwaldungen der Oberförſterei
Mitteldick.
In den Diſtricten Bachgrund und Schmelmern
wird verſteigert:
1. Montag den 28. Februar u. Dienſtag
den 1. März.
Scheidholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz
1
II.
Stecken. Stecken. Stecken. Wellen.
17,050
153½
Buche 96 159½ 81½
163
77800
Eiche 217½ 229 117½
5½
32½
Birke
I. Mittwoch den 2. März.
Scheidholz. Prügelholz. Stockholz. Reisholz
II.
Stecken. Stecken. Stecken. Wellen.
42,600
39
Kiefer, 80 70 430½
und 2810 Kiefernſtangen, zu Baumſtützen ꝛc.
brauchbar.
III. Donnerſtag den 3. März:
119 Eichenſtämme mit 8732 Cubikfuß und
27 Buchenſtämme mit 1479 Cubikfuß.
Die Verſteigerung beginnt jeden Tag Vormittags
84 Uhr an dem Forſthauſe Geheſpitze.
Mitteldick den 16. Februar 1859.
Großherzogliche Oberförſterei Mitteldick.
Kekule.
797) Dienſtag den 22. Februar, von
Vormit=
tags 9 Uhr an, werden in der Hofraithe des
Kü=
ermeiſter Schmitt in der Pädagoggaſſe, die zu
dem Nachlaſſe der Wittwe des Stadtſchreiber
Fin=
kelmeyer gehörigen Mobilien, als: Gold und
Silber, eine Taſchenuhr, Frauenkleider, Weißzeug,
gute Betten mit Haarmatratzen, ein zweithüriger,
Kleiderſchrank, ein Canapee, zwei Bettladen, ein
Küchenſchrank, Tiſche, Stühle, und ſonſtiger
Haus=
rath meiſtbierend öffentlich verſteigert.
Darmſtadt, den 18. Februar 1859.
Großherzogliches Ortsgericht Darmſtadt.
Fuchs, älteſter Gerichtsmann.
675a)
Stroh=Lieferung.
Die Lieferung von ungefähr 2500 Gebund
Kornſtroh für das Großherzogliche Artillerie=Corps
ſoll Dienſtag den 1. März d. J. des
Vor=
mittags um 10 Uhr auf dem Soumiſſionswege
vergeben werden.
Die Bedingungen liegen in dem Verwaltungs=
Bureau erwähnten Corps zur Einſicht bereit.
Darmſtadt den 9. Februar 1859.
Im Auftrage des Verwaltungsraths:
Metzler, Oberquartiermeiſter.
771)
Holz=Verſteigerung
in der Oberförſterei Nieder=Ramſtadt.
Dienſtag den 22. Februar l. J. werden im
Domanialwald=Diſtrict Hinterforſt verſteigert:
1) 35 Stecken Buchen= 9½ Stecken Birken=,
9 Stecken Gichen= und 8 Stecken Nadel=
Scheidholz;
52 Stecken Buchen=, 11 Stecken Birken=
2)
8 Stecken Eichen= und 12 Stecken Nadel=
Prügelholz,
3) 34½ Stecken Buchen=, 20 Stecken Eichen=
und Nadel=Stockholz,
4) 11200 Wellen Buchen=, 1600 Wellen Birken=,
4350 Wellen Nadel=Reisholz,
5) 11 Eichen=, 14 Lärchen=, 4 Buchen= und
Birkenſtämme, zuſammen 302 Cubikfuß
ent=
haltend:
6) 2 Eichen=, 134 Larchen=Stangen, zuſammen
487 Cubikfuß enthaltend.
Die Zuſammenkunft iſt Vormittags 9 Uhr an
der Emmelinenhütte, woſelbſt ſämmtliches
Brein=
holz verſteigert wird; wer daher daſſelbe vor der
Verſteigerung einzuſehen wünſcht, beliebe ſich an
den Großherzoglichen Forſtwart Wolf in Nieder=
Ramſtadt zu wenden.
Ober=Namſtadt den 14. Februar 1859.
Großherzogliche Oberförſterei Nieder=Ramſtadt.
Löwer.
798) Mittwoch den 23. Februar l. J.
Vor=
mittags um 10 Uhr wird im Pfarrhof zu
Gräfen=
hauſen ein Ackerpferd, Wagen, Pflug,
Egge und andere Geräthe, auch Futter
verſteigert.
133
789)
O.ſeigerungs=-anzeige.
Dienſtag den 21. Februar Vormittags 9 Uhr ſollen in dem Gaſthauſe zum Wilden Mann
in Nachlaß, beſtehend in Kanapee's, Stühlen, Tiſchen, Bettſtellen mit Federmatratzen,
Kom=
noden, Spiegeln, Seſſeln, einem Theetiſch, Kleiderſchränken, Nachttiſchen, ſodann 2 Oelgemälde,
1 Gemälde mit Uhr, Weißzeug, Bettwerk, Frauenkleider, 2 Frauen=Mäntel, Gold und Silber
jegen gleich baare Zahlung verſteigert werden.
B. H. Hachenburger,
Taxator.
772)
Holzverſteigerung.
Unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht
werdenden Bedingungen ſollen in der Oberförſterei
Kalkofen nachverzeichnete Holzſortimente, wie folgt,
verſteigert werden:
I. Dienſtag den 22. d. Mts. von Morgens
9 Uhr an das im Arheilger Wildpark ſich findende
Holz auf dem Gemeindehaus zu Arheilgen:
Scheidh. Prügelh. Stockh. -Reish. Beſenreis
Wellen.
I. II.
Eichen 21 17½
9 205 14½ 130½ 445 Erlen 2½ 20 5 14¾ —
Wer dieſes Holz einzuſehen wünſcht, wende ſich
an Großherzoglichen Hofjäger Booſe.
I. Mittwoch den 23. d. Mts. von Morgens
9 Uhr an im Faulbruch an der Wohnung des
Bahnwärters Schwarz:
Prügelholz. Wellen. Bohnen= u. Hopfen=
Stecken. Hundert. Stangen.
440
Kiefern 413½
4205 Stück.
Darmſtadt den 14. Februar 1859.
Großherzogliche Oberförſterei Kalkofen.
Cullmann.
Stamm= und Werkholz=Verſteigerung
zu Philippseich.
Montag den 28. dieſes, Vormittags um 11 Uhr,
findet die Verſteigerung von
46 Eichſtaͤmmen von 3894 Cbfß. Inhalt,
1 Rothbuche „ 48 „ „
1 Weißbuche
29 „
„
„
mehreren ſchwachen Eichſtämmen,
einigen Stecken Eichenſcheid 1. Cl. u. ſ. w.,
in hieſigen Gräflichen Walddiſtricten ſtatt, was
hierdurch unter dem Anfügen öffentlich bekannt
ge=
macht wird, daß das fragliche Holz mit geringer
Ausnahme vorzugsweiſe zu Werkholz geeignet
iſt, und daß der Anfang der Verſteigerung hier in
Philippseich gemacht werden ſoll.
Philippseich den 15. Februar 1859.
Gräflich Bſenburgiſche Cameralverwaltung daſelbſt.
800)
Fröhlich.
Lieſerung eiſerner Steegtuopſe und
lederner Hoſenſteege.
676) Montag den 21. d. Mts. Vormittags
um 10 Uhr ſollen auf dem Verwaltungsbureau
Großherzoglichen Garderegiments Chevauzlegers
8000 Stück neue aus Eiſen gedrehte
Hoſenſteeg=
knöpfe, und um halb 11 Uhr 1670 Paar
Hoſen=
ſteege neueren Muſters durch Summiſſion in
Liefe=
rung vergeben werden.
Die Muſter, ſowie Lieferungsbedingungen liegen
auf dem Verwaltungsbureau obigen Regimeuts zur
ſEinſicht vor.
Darmſtadt den 10. Februar 1859.
In Auftrag des Regiments=Verwaltungsraths:
Störger, Oberquartiermeiſter.
801)
Holzverſteigerung
in der Oberförſterei Mörfelden.
Donnerſtag den 24. und Freitag den 25.
d. Mts. ſollen in den Domanial=Walddiſtricten
Sensfeldertanne und Höhberg verſteigert werden:
Scheidholz. Prügelholz. Stockholz. Wellen.
Stecken.
Stück.
1975
5
17900
1 Kiefern=Stamm - 116 Cbfß.
Die Zuſammenkunft iſt an beiden Tagen des
Morgens um 9 Uhr auf der Mörfelder=Pfadſchneiße
an der Gänſewieſe.
Da das Holz bei der Verſteigerung ſelbſt nicht
ſämmtlich vorgezeigt werden kann, ſo wollen die
Steigliebhaber daſſelbe vorher einſehen.
Mörfelden den 11. Februar 1859.
Großherzogliche Oberförſterei Mörfelden.
Nievergelder.
—
Stecken. Stecken. Buche Birke 4 49 Eiche 16 Kiefer 189½ 457 Aspe 7 „27 „
802) Montag den 21. d. M. Mittags 2 Uhr
ſoll das Ausputzholz in den Garten=Anlagen Sr.
Großherzoglichen Hoheit des Prinzen Carl auf der
Roſenhöhe in mehreren Abtheilungen verſteigert
werden.
Neukirch.
134
803) Brandholz=Verſteigerung.
(Landeshospital Hofheim.) Donnerſtag den
24. Februar Vormittags 10 Uhr kommen auf dem
Rathhauſe zu Beſſungen
42½ Stecken kiefern Prügelholz und
2675 Stück „ Wellen
aus dem Beſſunger Hospitalwalde
an den Meiſtbietenden öffentlich zur Verſteigerung.
Hofheim den 16. Februar 1859.
Der Großherzogliche Hospital=Rentmeiſter:
Stoltz.
Brenn= und Werkholz=Verſteigerung
in Beſſungen.
Dienſtag den 1. März d. J., von 8M. 9 Uhr
„ 550 „ aspen „ 206 „ kiefern
„ 1900 „ lerchen „
I. u. II. Cl.
aus den Walddiſtricten: Hintererlen, Dachsberg,
Hirtenhaus ꝛc., ſodann von der ſ. g. Nachtweide ꝛc.
1675 Stück pappel Wellen,
225 „ erlen „
75 „ lerchen „
125 „ kiefern „
verſteigert werden.
Mittwoch den 2. März. von PM. 9 Uhr an,
ſollen an Ort und Stelle
15 eichen Stämme = 164 Cub= Fuß,
42 lerchen „
563 „
170 birken „
- 1726 „
15 eichen Stangen = 66 „
263 birken „ = 1147 „
140 lerchen „ = 733
„
verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt am
Eingang des Kirchwegs in der Nähe der ſ. 9.
wilden Sau.
Forſtwart Volz iſt zur Auskunftsertheilung
be=
auftragt.
Gegen Bürgſchaft wird angemeſſene
Zahlungs=
friſt geſtattet.- Beſſungen den 18. Februar 1859.
Großherzogliche Bürgermeiſterei Beſſungen.
Wittmann.
804)
805) Die am 14. d. M. abgehaltene
Verſtei=
gerung von Brennholz aus dem ſtädt. Oberwald
iſt genehmigt. Der Termin zur Abfuhr des Holzes
beginnt den 22. d. M.
Darmſtadt den 17. Februar 1859.
Großherzogliche Bürgermeiſterei, Dannſtadt.
Kahlert.
—
806) Holzverſteigerung.
Aus dem Schutzbezirk Bellenfallthor kommt
Frei=
tag 25. Febr. zur Verſteigerung:
Scheitholz, Prägelholz, Stockholz, Reisholz.
I. Kl. II. Kl.
56 Stecken.
8 123½ Stecken. Wellen.
22 37000 Birke 2 3 100 Eiche 14 33½ 11 4350 Erle 3½ 5½ 450 Kiefer. 8
3 2 300 Lärche 1 1300
6 Lärchenſtämme = 99 Ebfß.,
85 Buchen=Stangen = 170 Ebfß.,
18 Lärchen=
= 123 „
„
Zuſammenkunft zur Verſteigerung des
Brenn=
holzes Morgens 9 Uhr auf dem Gemeindehaus in
Beſſungen, zur Verſteigerung des= Stamm= und
Stangenholzes Nachmittags 3 Uhr auf dem
Bellen=
fallthor.
Gr. Förſter Fritz auf dem Bellenfallthor wird
den Intereſſenten Auskunft ertheilen und das Holz
auf Verlangen vorzeigen.
Darmſtadt, 17. Febr. 1859.
Großherzogliche Oberförſterei Beſſungen.
v. Klipſtein.
807) Dienſtag den 22. Febr. Vormittags 9 Uhr
werden in der Steinſtraße Lit. J. Nr. 255
ver=
ſchiedene Hausgeräthſchaften und Weißzeug
öffent=
lich gegen baare Zahlung verſteigert werden.
Darmſtadt am 17. Februar 1859.
4.
Feilgebotenes.
5857)
Ausverkauf
aller Sorten Ellenwaaren zu bedeutend
herabgeſetz=
ten Preißen bei
A. L. Sander,
bei Herrn Metzgermeiſter Linz am Markt.
5413) Ein wenig geſpieltes Piamino iſt zu
verkaufen oder zu vermiethen. Wo? ſagt die
Expedition.
6068) Geröſteter Java=Kaffee zu 36 u. 40 kr.,
täglich friſch geröſtete Mocca zu 48 kr. per Pfund
empfiehlt
Carl Gaulé.
135
338) Die feinsten u. reinschmeckendsten
braunen, gelben, grünen und Speck-Java,
feinen Ceylon- und Mocca-Caffee von 28
bis 40 kr., täglich frisch gebrannten
reinschméckenden Java-Caffee zu 36 und
40 kr. per Pfund bei
Heinrich Störcer
in der Elisabethenstrasse.
808) Unter Zuſicherung reeller Bedienung
empfiehlt zu geneigter Abnahme: Melis 21
und 22 kr., beſten Naffinade 24 kr., Java=
Caffee 28, 30 und 32 kr., friſch gebraunten,
vorzügliche Qualität 40 kr., - Gewürze,
Thee, Suppen=Zeuge. - Holl, Häringe,
Sardellen, Limburger Käs, Göttinger Würſte
owie alle ſonſtigen in ſein Geſchäft einſchlagenden
Artikel billigſt.
Carl H. Schödler,
der „Krone” gegenüber.
809) 100 Stück feinſte jranzöſiſche hellgrundige
Cattune ſind eingetroffen.
Stade Jun.
810) Sehr ſchöne neue Fruchtſäcke bei
Paul Ensling.
108) Das Regierungsblatt vom Jahr 1819-
1858 iſt zu verkaufen. Das Nähere bei der
Exp. d. Bl.
Rührer Steinkohlen
erſter Qualität
erlaſſe aus meinem Magazin, frei in's Haus
ge=
liefert:
Fettſchrott für Oefen=u. Heerdfeyerung pr. Ctr. 51 kr.
Schmiedegries pr. Ctr.
53 kr.
magere und fette Stückohlen pr. Ctr. fl. 1.8 kr.
Für Landleute, welche obengenannte
Kohlenſor=
ten in meinem Magazin dahier abholen, ſtellt ſich
der Ctr. 4 kr. billiger.
C
42
Geyweitzer
343)
mittlere Eliſabethenſtraße in Darmſtadt.
461) Ein ſich gut verintereſſirendes Haus in
der Altſtadt, zu jedem Geſchäft brauchbar, iſt unter
guten Bedingungen zu verkaufen.
242) Von meinen 1857r rothen
Ungar=
weinen habe ich ausgezeichneten Carlowitzer
in Zapf genommen. Derſelbe wird in Gr. Heſſ.
Schoppen zu 24 kr. abgegeben und werden
außer=
dem für die weiße Schoppenbout. 6 kr. deponirt.
Carl Gaule-
(463 Das Haus Lit. H. Nr. 110 mit Garten
und großer Werkſtätte am Nieder=Ramſtädter
Wege, des verſtorbenen Hof=Jnſtrumentenmachers
Klöß, iſt aus freier Hand zu verkaufen. Näheres
daſelbſt.
473) Feinſten Hefenbrandwein, pr. Schoppen
20 kr., bei
J. M. Leußler,
der Infanterie=Caſerne gegenüber
4
540) Wegen Aufgabe meines
Ma-
terial- und Varbwaaren-Geschäftes.
und um schnell zu räumen ver.
kaufe ich von heute an zu bedeu
tend, ermässigten Preisen. Be
Engros-Käufen bewillige ich aussel
dem noch erheblichen Rabatt.
Carl Fr Walther,
am Ludwigeplatz.
458) Aechten weſtphäliſchen Pumpernickel,
Straßburger Gänſeleberwurſt,
Pommeriſche Gänſebruſt werden auch im
Ausſchnitt verkauft bei
Carl Gaulé.
578) Der frühere Ettenſperger'ſche Garten im
Soder iſt aus freier Hand zu verkaufen. Näheres
Lit. F. 18.
580) Zimmerſpäne fortwährend bei
Heinrich Heyhk, Rheinſtraße.
579) Das vor dem Mainthor befindliche Haus
Lit. F. 207 mit großen Näumlichkeiten iſt zu
ver=
kaufen oder zu vermiethen. Näheres Lit. F. Nr. 18.
581) Langegaſſe B. 103 ſind Kanarienvögel
und andere Samenvögel, ſowie alle Sorten Käfige
zu verkaufen.
585) Ein geräumiges, vortheilhaft eingerichtetes
mit Neben= und Hinter=
Wohnhaus gebänden, in einer
freund=
lichen Lage der Stadt iſt zu verkaufen. Näheres
iſt zu erfahren in Lit. A. Nr. 10.
Goldgelbe Kartoffeln
von ausgezeichneter Güte und Schönheit
fl. 2. 30 kr. für 200 Pfd. netto frei in das Haus
geliefert.
Um Einſicht der Qualität und Beſtellungen
hier=
auf bitte bei Herrn Kaufmann C. Nungeſſer in der
Grafenſtraße und Herrn Bäcker Storck in der
Schuſtergaſſe.
Oekonomie=Waldmühle bei Oberramſtadt.
592)
Heinr. Walter.
36
Hodand
Medaille!
28454
Haupt=Depot der rühmlichſt bekannten Bruſ=
Waad und Huſten=Tabletten bei
Medalleb 99)
E. JRornhanser.
571) Von den mir fill Südentghland zum Allein=Verkauſe überlaſſen, in
Frank=
reich patentirten
Ferme Fortes A Piston exeentriaue
Patent=Thürzüge)
habe ich Niederlage bei
Herrn Jacob Trier Sohn in Darmſtadt
errichtet. - Frankfurt im Februar 1859.
J. G. B. Trost.
N. S. Genannte Patent=Thürzüge, in Frankreich allgemein angewendet, bewähren
ſich als höchſt praktiſches und elegantes Mittel zur Selbſtſchließung von Thüren, zu
welchem Zwecke ich dieſelben aufrichtig empfehlen kann.
acob Trier Sohn.
6664a) Sämmtliche Erzeugniſſe der Fabrik der Frankfurter
Actien-Gesellschaft für Fabrication comprimirter Gemüse
Patent , Marneckei;
darunter vornehmlich
Franzöſiſche Euppe pr. Tafel für 6-8 Perſonen
zu zwölf Krenzer
ſind ſtets zu haben bei dem Herrn
C. Gaulé in Darmſtadt.
573)
LCmuandaVerhzauf.
Von dem Weberverein in Schmiedeberg, welcher der fortwährend hohen Garnpreiſe halber das
Geſchäft nicht weiter fortbetreibt, habe ich eine bedeutende Partie ⁶. breiter gebleichter pur Leinen zu
Hemden und Bettwaſche geeignet, ſowie weiß leinene
Taſchentücher, Damaſt=Tiſch= und Handtüchergebild
zum Ausverkauf erhalten, und bin linatirt, dieſe Waaren ½ unter dem Fabrikpreiſe
abzugeben.
Für Hausfrauen dürfte dieſes eine willkommene Gelegenheit ſein, gut und billig zu
kaufen. - Bettzeug, Schürzzeug, Zwilch und Barchend halte ebenfalls empfohlen.
Leinenlager:
J. Schuveilzer,
mittlere Eliſabethenſtraße.
681) Ich empfehle als ſehr billig:
feinen ſchwarzen Patent=Sammt per Elle 24 bis 30 kr.,
feinen Shirting per Elle 9-10 kr.,
6
⁄₄ breite Cattune per Elle 9 kr.,
ſchöne Möbel=Damaſte per Elle 14 und 18 kr.,
Handtüchergebild per Elle 10 kr.,
ſchwere Leinwand per Elle 12 kr.
F. Heil, Marktſtraße.
[ ← ][ ][ → ] 13½ -
Probenummern gratis bei G. W. Müchler, sowie in allen andern
811a)
Eyehhandlungen.
IlluſiirkesHuuuagsFlatk
Frris=Aykyöhr.
C½.
½Uld
Das Illuſtrirte Sonntagsblatt
P5 V lzeichnet ſich beſonders dadurch aus, daß es für Familienkreiſe, geſchloſſene
Ge=
ſellſchaften und fröhliche Zirkel, den reichſten Stoff zu ſinnreichen Spielen und
unſrnſch uͤcro. Phyllog Autyoölgeſelligen Unterhaltungen bieket: Illuſtrirte Geſellſchaftsſpiele, überraſchende
40494 Kunſtſtücke, pantomimiſche Darſtellungen, kurzſwpeilige Räuke und Schwänke,
4EUb
Partien zum Nachſpielen in Schach, Damenſpiel, Domino, Mühle, L Hombre,
Frachhindtehr Aunrt müllr. Whiſt, Boſton, Solo, — illuſtrirte Aufgaben: Rebus, phrenologiſche und
autho=
ſo
ſTtr2 graphiſche Aufgaben, Muſik= und Blumenräthſel, Knackmandel und Knacknüſſe ꝛc.,
alhtku Schalrenßiltdinfik. ſunter dieſen in jeder Rummer eine Preisaufgahe, deren Löſungen mit drei pracht=
Mſvollen Preiſen gekrönt werden, - humoriſtiſche Gedichte zum Vörtrage,
Beur=
theilungen der Handſchriften unſerer Abonnenten. Und bei Alledem erhält jeder
Abonnent=ſeparat jährlich
Zwölf Spiele gratis als Prämien,
und zwar bringt der Januar ein neues Schlachtſpiel, der Februar ein Domino, der März ein
Mühlen=
ſpiel, der April ein neues Geſellſchaftsſpiel, der Mai ein neues Blumenſpiel, der Juni ein
Damen=
ſpiel u. ſ. w.
Herausgeber des „Illuſtrirten Sonntagsblattesu iſt der aus der illuſtrirten Zeitung rühmlichſt
be=
kannte Verfaſſer der „beurtheilten Handſchriften”.
Das Illuſtrirte Sonntagsblatt das jährlich mehr als 1000 Origilal=Holzſchnitte bringt, erſcheint
jeden Donnerſtag und koſtet vierteljährlich nur 54 kr.
Durch alle Buchhandlungen und Poſtämter zu beziehen.
Gerlag von Adolf Henze in Neu-Schönfeld hel Leipzig).
812)
Web= und Strickgarne.
Ungebleichte und weiße Einſchlag=Garne, achtfarbig, blau und türkiſchroth, ſowie leinene
Maſchinen=
garne, ſämmtlich von beſter Qualität, halte ich neben meinem wohlaſſortirten Lager von engliſchen und
deutſchen Strickgarnen unter Zuſicherung billigſter Preiſe beſtens empfohlen.
Fr. Hildenbrand, im Rathhaus.
812a)
Das
Damenkleider=Magazin von=Georg
Zöller
befindet ſich auf dem Ludwigsplatz.
Einem hochgeehrten Publikum erlaube ich mir hiermit die ergebenſte Anzeige zu machen, daß
ich=
die neueſten Pariſer Frühjahrs=Mäntel und Mantillen ꝛc. in großer Auswahl ſtets vorraͤthis habe und
zu den billigſten Preiſen abgeben werde.
„
813) Mein auf das vollſtändigſte aſſortirtes Cigarrenlager bringe ich hiermit in geneigte
Erinnerung, ebenſo empfehle ich alle in das Colonialwaarenfach einſchlagenden Artikel zu den billigſten
Preiſen zur geneigten Abnahme.
G
G½ . WilL. Herbsts.
Gde Ecke des Theaterplätzes und der Alexanderſtraße.
813a
.
Eliſe Eichberz,
Schutzenſtraße,
empfiehlt Herrnhemden in großer Auswahl, deßgl. Frauenhemden, Herrn=Chemiſetten, das Neueſte
in Herrnkragen & Bruſteinſätze für Herrnhemden zu feſten und billigen Preiſen.
684) 12½
665) Neue getrocknete Wrüſkelm empfiehlt;
„ breite Herrnhuter Lein=
Carl Gaulé.
wand für Betttücher von vor=
685)
züglicher Güte per Elle 48 u.
54 kr. friſch eingetroffen bei, die nie Satz bekommt, nie verdirbt vollkommen
J0ſeph Siade.
Neue-rothe Tinte,
klar und flüſig bleibt, mit jeder Metallfeder
ge=
ſchrieben werden kann.
Pröbchen gratis.
Georg Liebig Sohn
21
138
814). Soeben iſt erſchienen und in der Büchhandlung von G. W. Müchler vorräthig:
in Stadt u. Land, leichtfaßliche Anleitung zum Gartenbau fuͤr
Beſitzer ſtädtiſcher j. ländl. Hausgärten. Von F. B. Hoffacker.
Der Hansgarten
Mit 78 Holzſchuitten. In 4 Lieferungen 18 kr.
½
Für Subſcribenten Preis des Ganzen 1 ſl.
Die vorliegeide Schrift. hat zur Aufgabe, eine leichfaßliche Auleitlug zur Aulage und Pflege der
Haltsgärteik im Stüdten=und auf dem Lande zu geben. Die bei weitem meiſten dieſer Gärten ſollen
zum Nutzen und Verglügen dienen, ohne daß ein ungewöhnlich= großer Kapitalaufwand gemacht, und
ohne daß ein beſonderer Kunſtgärtner angeſtellt wird; die Pflege durch die Hausfrau und übrigen
Glie=
der der Familie mit einiger Nachhülfe durch Taglöhner ſoll. genügenl. Schlche - nicht eigentliche
Lupüs=Gärten - werden hier in's Auge gefaßt.
1
„Weiln mit dell erſten, warmen Sonnenſtrahlen des Frühlings jeden Gartenliebhaber
un=
widerſtehlich ein ſchöpferiſcher Trieb überkommt, wird das Ganze erſchienen ſein.
773) Von den ſchönen, feinen Ehirtings per Elle 9 kr.
kann ich nochmals eine größere Partie offeriren, ſowie ein
Sorti=
ment geſtickter Streifen festons in reichen Deſſins zu
äußerſt niedrem Preiſe.
Phil. Arieyet,
obere Schützenſtraße.
½
774)
4
AuSOSOtAeBmder
bedeutend unterm Preis empfiehlt
J. DExheimer,.
Rheinſtraße E. 3.
775)
In der
Tareten=Handlung von W. Schmidt,
obere Schutzenſtraße,
ſind gegen baar Tapeten in Stückzahl von 8 bis 15 um den halben Fabrilpreis ausgeſetzt, deſſen Ver=
Lauf. aber nur 10 Tage dauert; gemalte Nouleaux ſind auch einige ausgeſetzt.
5)
Brennholz=Verkauſ.
Lit. F. Nro. 97 in der unteren
Rhein=
ſtraße iſt frei ans Haus geliefert gegen
baare Zahlung zu haben:
Buchen=Scheitholz l. Fl. per Stecken fl. 10.
Deßgleichen:
2. „ „ fl. 9.
Deßgleichen
fl. 8.
3. „ „
„
Buchenprugelholz
„ fl. 7.
„
Eichen=Scheitholz 2. „
l. 7. 36.
„
Deßgleichen
3. „ „ „ fl. 6. 36.
Tannen=Scheitholzl. „ „ „ fl. 6. 48.
Deßgleichen
2. „ „ „ fl. 6. 12.
Deßgleichen
fl. 5. 12.
3. „ „
0.
53. Sammtliche Holzſorten werden auch in
und halben;Stecken abgegeben. 334)
690) Kleiſterſtäͤrke das Pfund 5 kr. bei
Lud. Heyl Sohn.
687)- Ich- bringe- hiermit mein vollſtändig
aſſortirtes Lager in leinenen Webgarnen beſter
Qualität, baumwollenen Webgarnen in
ungebleicht, gebleicht, türkiſchroth, blau=
und allen übrigen Farben ganz ächter
Färbung, ſowie Strickbaumwolle in allen
Farben und Qualitäten zu den billigſten
Preiſen in empfehlende Erinnerung.
2
C. A. 8TEIN.
Flüſſiges Baumwachs.
688) Dieſes unübertreffliche Baumwachs zum
Bedecken der Wunden, Veredeln ꝛc. ꝛc., von Natur
aus flüſſig, wird mit, einem Stäbchen kalt
aufge=
tragen, verhärtet ſich in der Luft und im Waſſer
und wird bei einer Temperatur von, 45 0 nicht
flüſſig; in Töpfen 48, 24 und 12 kr.
Darmſtadt.
G. Liebig Sohn.
139
689) Ein in der Altſtadt gelegenes Haus,
worin ein gemiſchtes Geſchäft mit gutem Erfolg
betrieben wird, und die Hausmiethe dem
Eigen=
thümer -freie Wohnung liefert kann mit Waaren=
Vorrath unter guten Bedingungen abgegebey werden.
S. Erlauger.
691)
Schwarze Seidenſtoffe
empfiehlt zu vortheilhaften
Preiſen
S. Roſenheim.
692) Schönen Melis zu 20 u. 22 kr. pr. Pfd.
Raffinade zü 24 kr. pr. Pfd
Hch. Jochheim.
G
693)
Reinen Landhonig
empfiehlt
Heinrich Brandſtädter.
697a) Ein Sortiment ausgezeichneter
„O
Graſſſcher Cigarren
findet man bei
Carl H.Sehödtep.
der „Kronen gegenüber.
698) Ein Acker mit einem Gartenhäuschen= und
den beſten Sorten Obſtbäumen verſehen, iſt unter
annehmbaren Bedingungen=aus freier Hand zu
ver=
kaufen. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl.
ſ0
699)
Hausverkauf.
Ich beabſichtige mein in der Beſſunger
Herd=
wegsſtraße ſtehendes Haus zu verkaufen.
Hut h.
700) Durch beſondere Einkäufe bin ich im
Stande, vorzüglicheß Schwingmehl den gewogenen
Kumpf zu 48 kr., zur gefälligen Abnahme zu
em=
pfehlen.
C. Bchünemann
. Schützenſtraße.
702) Bittere, Pomeranzen, friſch, ſtets
vor=
räthig bei
Cerl Gaulé.
776) Mein Pinſel=Lager iſt mit herabgeſetzten
Preiſen dem Ausverkauf ausgeſtellt.
Carl Friedr. Walher.
779)
Nußöl=Vorſchlag
empfiehlt
Ph. Hebermieht, Kirchſtraße.
695) Feinen Speck. Java Kaffee zu 28 u. 30 kr.
pr. Pfd. empfiehlt
e .
Hch. Jochheim.
778) Täglich friſch gewaſſerter
H
M
Labberdan und Stockfiſche, Bückinge
zum Backen und Roheſſen, holl. Häringe. per Stück
3-6 kr. bei=
J. P. Wämhold.
780) Eine Gewürzmühle
hat zu verkanfen
Ph. Barth, Zeug ſchuied
Langegaſſe Litn B. Nry. 18½
Flaſchenkörhe,Kürbe zu Eßgeſchirren,
Schließkörhe ꝛc. ſo wie alle ordiäre und
G.
feinſte Korbwaaren empfiehlt
L. C. Hebberling;
Alexanderſtraße A. 61.
815) Frühlattig=Samen und von den feinſten
Sorten Grasblumen Ableger ſind zu verkaufen bei
Daniel Miſchlich, G. 90 im Kiesweg.
816) In der Holzſtraße Litr. D. Nro. 55 iſt
eine Kaute Dung zu verkaufen.
817) Ein gut gearbeitetes Kinderwägelchen zu
verkaufen. Die Redaction ſagt von wem ?
Zurückgeſetzte Connenſchirme
mit Fraüzen
bedeutend unterm Preis empfiehlt
Ph. Lind
Schirmfabrikant am Markt.
818)
819.
Friſche Schellfiſche und Brat=
Bückinge bei
Th. Walther.
820) Eine Parthie Shirting vorzügliche
Quali=
tät kann ich per Elle 9 kr., per Staab 17 kr.
verkaufen.
Gtade Suh.
821)
Milch, täglich friſche, Morgens uni 7 Uhr und
Abends um 6 Uhr, per Maas 8 kr. Mühlweg
H. 188.
822) Feinſtes Blummehl per Kumpf 48 kr.
Pauk Kusling.
823)
zu verkaufen Litr. G. 65, im
Bux Liesweg.
21 4
140
703) Täglich friſch gebrannten Kaffee zu 32,
36 und 40 kr. pr. Pfd.
Heh. Jochheinm.
824) In der Langegaſſe Nr. 123 ſind
Aepſel=
häune und Büz zu verkaufen.
H. Schubkegel.
825) Eine Parthie ſchöne Zwetſchenſtamnichen
zum Ausſetzen werden;billig abgegeben, kleine
Ochſengaſſe B. 36.
836) Eine Parthie
zurück=
geſetzter Kleiderſtoffe 15
bis 16 kr. per Elle bei
S. Roſenheim.
827) Die zweite Sendung:
Aechten rheiniſchen Weineſſigs
iſt in ſehr vorzüglicher Qualität wieder angekommen
und zu verkaufen bei
Caul H. Sehödler.
828) Das den Spengler Möſer'ſchen Erben
zugehörige Wohnhaus in der Holzſtraße und
Grab=
garten im Soder mit vielen tragbaren Obſtbäumen
Gartenhäuschen und ſehr gutem Pumpbrunnen iſt
aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere bei
Schreinermeiſter Herbſt zu erfragen.
829) Unterzeichneter empfiehlt ſich mit ſehr gutem
Glaspapier zu ermäßigten Preiſen.
Heinrich Blöcher. kleine Bachgaſſe B. Nr. 77.
830) Eine moderne neue (Nußbaumholz)
Bett=
lade nebſt gepolſterten Federramen iſt billig abzu=
W. Schmidt,
geben.
Tapezier, obere Schützenſtraße.
831) Sammet in allen Farben, ſchwarzen
Sammt 24 kr. pr. Elle, feinere Sorte 45 kr.
Stade Jumior.
832) Aecker=Verkanf.
Aus freier Hand werden verkauft, ein Acker
218 Klafter und einer 128 Klafter, beide nächſt
den Bahnhöfen und im beſten Stand, letzterer mit
Korn beſtellt. Lit. C. Nr. 70 das Nähere.
833) Der Unterzeichnete empfiehlt breite Linſen,
welche ſich ſchnell weich kochen
5. Mahr.
Mehlhändler, Schirmgaſſe.
834) Ganz nahe vor dem Beſſungerthor iſt
ein ſchöner½ Morgen großer Garten mit Pumpe
und 2 Häuschen verſehen billig zu verkaufen.
Nähe=
res untere Rheinſtraße E. Nr. 108.
835) In der Nähe des neuen Friedhofs iſi
ein Acker von einem Morger billig zu verkaufen
Näheres untere Rheinſtraße E. Nr. 108.
p
Grüne ErEScm zur Ausſaat
den Schoppen zu 8 Kreuzer.
Ich bin im Beſitz einer Parthie großer
grü=
ner Pflück=Erbſen die wenig Reiſer bedürfen,
weil ſie nur 2 Fuß hoch werden, dabei
außeror=
dentlich volltragend und von beſonderem
Wohlgeſchmacke ſind.
„
Louis Wieht
836)
untere Rheinſtraße.
837) Für Bienenzüchter,
empfiehlt Unterzeichneter einen guten, körnigen
Landhonig, zum Füttern der Bienen, per Pfund
16 kr. und bei Abnahme von größeren Quantitäten
den Ctnr. fl. 22.
Carl H. Schödler,
der „Krone gegenüber.
Vermiethungen.
2229) In der großen Arheilger=Straße A 25.
iſt die mittlere Etage zu vermiethen.
4061) Zwei vollſtändige Logis zu vermiethen
in der Holzſtraße C. 4. Heinrich Sonnthal.
4944) Schulſtraße E. 35 ein Logis von vier
Zimmern im Seitenbau nebſt allen Bequemlichkeiten.
5083) Magazinſtraße J. Nr. 91 2 Zimmer
mit oder ohne Möbel ſogleich beziehbar.
5098) Holzſtraße D. 51 iſt ein Laden mit
Logis zu vermiethen.
5319) Alte Vorſtadt Nro. 36 zwei Logis und
ein möblirtes Zimmer.
5328) Alexanderſtraße Nr. 4 ein kleines Logis
zu vermiethen und baldigſt zu beziehen.
5376) Wilhelminenſtraße J. 120
im unteren Stocke eine vollſtändige Wohnung
von 6 Piecen, Küche, Magdſtube,
Speiſe=
kammer und allen übrigen Bequemlichketten
zu vermiethen und ſogleich zu beziehen.
OL=DZAL L. . D. e9.
5499) Eliſabethenſtraße Lit. E. Nr. 73 iſt
h in der dritten Etage die vollſtändige Wohnung
g zu vermiethen.
Georg Dreſſel.
GLLP=P= PDo
5576) Der ſeither von Herrn A. L. Sander
bewohnte Laden iſt mit oder ohne Wohnung zu
vermiethen.
J. D. Linß.
5579) Verlängerte Eliſabethenſtraße Lit. E. 197
im Seitenbau eine Stiege hoch ein Logis von drei
Zimmern, Küche und Küchenkammer u. ſ. w. zu
vermiethen und baldigſt zu beziehen.
- 141
5585) Alexanderſtraße A. 9. iſt ein Zimmer
mit oder ohne Möbel zu vermiethen und gleich zu
G.
beziehen.
5880) Nieder=Namſtädter Straße Nro. 113 iſt
der zweite Stock mit allen Bequemlichkeiten zu
vermiethen. und bis Anfang Januar zu beziehen.
5886) Ein Manſarden=Logis mit oder ohne
Möbel Lit. E. Nr. 74 zu vermiethen und gleich
zu beziehen.
6450) Graſenſtraße Lit E. 156 der mittlere
Stock zu vermiethen.
6622) Ein Zimmer mit oder ohne Möbel bei
Th. Walther.
⁄.
6110) Ein Logis in der großen Bachgaſſe D6l.
6716) In meinem Hauſe, Mauerſtraße, ein
freundliches neu hergerichtetes Logis an einen
ledi=
gen Herrn und gleich zu beziehen.,
J. Nutz, zum Landsberg.
19) Kirchſtraße Litr. E. Nro. 20 ein Zimmer
mit Möbel zu vermiethen.
26) Bleichſtraße Nr. 129 iſt ein Zimmer mit
Möbel zu vermiethen.
30) Alte Holzhofſtraße Lit. G. Nr. 241 ſind
im Hinterbau 3 kleine Logis mit allen
Bequemlich=
keiten an ſtille Haushaltungen täglich zu vermiethen.
Näheres in der Eliſabethenſtraße im grünen Wein=
B. Weber, Weißbindermeiſter.
berg bei
125) Ein möblirtes Zimmer mit Kabinet im
Hinterbau und ein möblirtes Zimmer im
Seiten=
bau gleich beziehbar in der Rheinſtraße bei
G. P. Dambmann.
139) Neckarſtraße J. 62, Bel Etage Zimmer
mit Cabinet, zu vermiethen. Ende Februar
be=
ziehbar.
143) In der kl. Ochſengaſſe Lit. B. 36 iſt ein
vollſtändiges Logis zu vermiethen bei C. Chr. Blech.
145) Lit. A. 17 der mittlere Stock meines
Hauſes am Ballonplatz, den 1. April beziehbar,
Heinrich Herbſt.
zu vermiethen.
255) Bleichſtraße Lit. F. 114a iſt in der
Man=
ſarde Stube, Kabinet, Küche ꝛc. zu vermiethen.
H. Brill.
351) Bei Uhrmacher Dilger in der Beſſunger
Carlsſtraße iſt der mittlere Stock von 5 Zimmern
nebſt allem Zubehör, außerdem 1 möblirtes
Zim=
mer, zu vermiethen.
353) Waldſtraße Lit. E. Nr. 129 iſt ein
Zim=
mer mit Möbel zu vermiethen.
355) Vorm Sporerthor G. 75 iſt ein
freund=
liches Logis ebener Erde zu vermiethen.
356) Beſſ. Carlsſtr. Nr. 19 2 Zimmer ohne Möbel.
359) Marienplatz Lit. J. Nr. 185 ein
freund=
liches Manſardenzimmer mit oder ohne Möbel.
Backofen.
366) Schulſtraße E. 37, Parterre, 2
freund=
liche Zimmer zu vermiethen.
360) Neckarſtraße Nro. 206 iſt der
mitt=
lere Stock an, eine ruhige Familie zu
ver=
miethen und am, 1. April zu beziehen.
Eppenetter.
375) Bei Friedrich Beſt an der
Hinkels=
pumpe iſt ein Logis zu vermiethen und gleich zu
beziehen.
.
486). Waldſtraße E. 173 Seitenbau im erſten
Stock 2 Stuben Küche, Keller ꝛc. bald zu beziehen.
489) In Lit. J. Nr. 243 obere Schützenſtraße
iſt im Hinterbau= zwei Stiegen hoch ein
freund=
liches möblirtes Zimmer, auf. Verlangen mit
Be=
dienung, an einen Herrn oder jeine=Dame zu
ver=
miethen.
1½
490) Ein geräumiges Zimmer mit oder ohne
Möbel iſt zu vermiethen und ſogleich zu beziehen.
Näheres bei Bernhard Callmann.
499) Weinbergsſtraße Nr. 221 iſt der
mittlere Stock zu=vermiethen und bis zum 28. April
F. Nothragel.
zu beziehen.
500) Ein Laden mit Wohnung in der
Eliſa=
bethenſtraße bei
J. Wieſenbach Wittwe.
593) Lit. F. Nr. 18 im oberen Stock 5 Piecen,
Küche, Keller ꝛc. ꝛc., im Mai zu beziehen.
597) Eliſabethenſtraße iſt der von Herrn Van
der Kors bewohnte Laden mit Wohnung zu
ver=
miethen.
J. P. Götz.
598) Beſſungen. Ludwigsſtraße Nro. 303 ein
vollſtändiges Logis zu vermiethen und bis April
zu beziehen.
599) Eck der Wald= u. Weinbergſtraße Nr. 176
iſt ein Logis, ſowie ein Zimmer zu vermiethen.
600) Bleichſtraße Lit. F. 133 Stube u.
Cabi=
net möblirt zu vermiethen.
603) Ein Laden zu vermiethen bei
Nieder h. d. Rathhaus.
605) Im Seitenbau meines Hauſes Eck der
Grafen= und Eliſabethenſtraße, iſt Stube und
Ka=
binet zu vermiethen; daſelbſt auch Stallung mit
Remiſe.
L. Rummel.
606) Bleichſtraße Nr. 129 parterre 4 Zimmer,
1 Cabinet, 2 Küchen ꝛc. zuſammen oder getrennt zu
vermiethen.
608) Ein Logis, beſtehend in Stube und
Ca=
binet, nebſt Zugehör. Karlsſtraße Lit. J. 8.
Fey, Schreinermeiſter.
609) Lit. D. Nr. 18 auf dem Markte iſt ein
freundliches und ſehr geräumiges Logis, enthält
7 Zimmer ꝛc., zu vermiethen.
610) Lit. E. Nr. 228 Eliſabethenſtraße iſt ein
Logis mit Laden zu vermiethen.
J. Holtz.
613) Grafenſtraße E. 168 der 2. Stock aus
6 Zimmern beſtehend zu vermiethen.
615) Luiſenſtraße E. 76 ein freundliches Logis
im Vorderhauſe.
L. Kern, Wittwe.
142
616). In der Holzhofſtraße 347. im mittleren
Stock ein Logis: 2 Stuben, Cabinet, Küche, mit
allen Bequemlichkeiten, bis 1. April zu vermiethen.
620) In der Mauerſtraße Nr. 366 iſt ein
vollſtändiges Logis zu vermiethen.
Naumann, Pfandmeiſter.
625) Lit. H. Nr. 50 ein kleines Dachlogis an
eine einzelne Perſon.
732) Manſarde Louiſenſtraße, E. 75.
785) Louiſenſtraße E. 88 iſt ein
möblir=
tes Manſarden=Logis, zwei Piecen, zu
vermiethen.
838) Ein möblirtes Zimmer iſt zu vermiethen
und im März zu beziehen. Hügelſtraße Nr. 113.
839) Zwei kleine Logis ſind zu vermiethen und
106) Louiſenſtraße E. 82 ein Manſarden=Logis 1 davon gleich zu beziehen; große Ochſengaſſe Lit.
1½
an eine ſtille Familie bis den 1. Mai zu vermiethen. B. Nr. 31.
707) Bleichſtraße Nro. 141 iſt das Dachlogis
zu vermiethen.
709) In meinem Vauſe am Jägerthor Lit. G.
Nro. 376 iſt ein Stall für 2 Pferde nebſt
Be=
dientenſtübe; und in dem Hauſe der Holzhofſtraße
Litr. G. Nro= 341 ein freundliches Zimmer nebſt
Cabinet zu vermiethen und ſogleich zu beziehen.
Fritz Mahr, Zimmermeiſter.
840) A. 144 am Schloßgraben ein hälbes
Zimmer mit Bett und Möbel:
841) Rheinſtraße F. 81 vier Piecen incl.
La=
den, der auch als Wohnzimmer benutzbar, Küche,
Kammer ꝛc.
842) Ein vollſtäldiges Logis, beziehbar im
April, bei Fr. Süppus Weißbindermeiſter.
843) Lit. J. Nr. 49 Parterre ein Zimmer mit
711) Vor dem Jägerthor in der Heinheimer oder ohne Möbeln bald zu beziehen.
844) Ein vollſtändiges Logis an der Waiſen
Straße G. 321 iſt vom 1. Mai an eine Scheuer
4
716) Ein ſchöner geräumiger Laden
4
G nebſt Ladenſtube, ſowie der zweite
w Stock iſt zuſammen oder getrennt zu
F vermiethen. W. Kling, Sattler, 4
pumpe Nr. 47.
zu vermiethen.o
54.
24
845) Zwei Zimmer, Küche, Keller, Holzſtall
„2 —
384
88 Ss Gaonaaayag
R8 Cioond vnd Sinviſb 148 old ue 86
Beſſunger Carlsſtraße Nr. 404 im Seitenbau.
A. Schmidt.
4 846) In dem Hauſe Litr. H. Nr. 157 am kl.
Woog iſt der erſte Stock, beſtehend aus 4
Zim=
mern, 2 Cabinets, Küche Magdſtube ꝛc. ferner
eine Wohnung parterre, beſtehend aus 3 Zimmern,
nächſt dem Löwenbrunnen.F 1 Cabinet, Kuͤche, Magdſtube ꝛc., zu vermiethen
904a Ous 1
2 Lua auo giz;
29
„2
Va lis
26
Bis Heo dinre Oieo oind dirv dierei vdei e en e deind ers eled
und Aufang Mai zu beziehen. Näheres bei der
111) Ballonplatz No. 41 im Seitenbau eine Expedition.
Stube mit Küche, Keller u. dgl., gleich beziehbar.
847) In der Holzſtraße Lit. D. Nr. 55 ſind
718) Eine freundliche Wohnung mit allen dazu mehrere Logis zu vermiethen.
gehörigen Bequemlichkeiten iſt zu vermiethen bei
848) Waldſtraße ein Manſardenzimmer zu ver=
F. Seibel, Conditor. miethen.
Ernſt Fries.
719) Rheinſtraße F. 84, gleicher Erde, iſt ein
849) Kirchſtraße Litr. E. Nro. 18 im Vorder=
Zimmer mit Cabinet zu vermiethen.
hauſe ein möblirtes Zimmer für eine oder zwei
721) Rheinſtraße Lit. E. No. 4 im Vorderhauſe Perſonen, zu vermiethen und gleich zu beziehen.
zwei Stiegen hoch ſind zwei Zimmer zu vermiethen.
850) B. 106 ein vollſtändiges Logis Eck der
722) Eine Schlafkammer zu vermiethen; Schul= goldnen Kette gegenüber.
ſtraße E. 32.
723) Ein Schüler kann ein möblirtes Zimmer
(auf Verlangen mit Koſt) erhalten; Schulſtraße
E. Nr. 32.
70
125) Heinheimerſtraße G. 335 iſt ein Keller zu
vermiethen.
726) Uuſere Mauſardenwohnung iſt zu
vermie=
then uüd bis zum 1. Mai zu beziehen.
Gebrüder Gärtler vor dem Mainthor.
727) Eine moͤblirte Stube zu vermiethen; große
Arheilgerſtraße A. A.
728) Holzſtraße B. 86 ein Zimmer für einen
ledigen Herrn gleich zu beziehen. Fr. Pfeil.
729) Louiſenſtraße F. 21 ein Logis im
Seiten=
bau, eine Stiege hoch, mit beſonderem Eingang
und allen häusl. Bequemlichkeiten.
731) Steinſtraße Lit. J No. 252 zwei freund=
851) Waldſtraße E. 145 gleicher Erde ein
möblirtes Zimmer zu vermiethen u. gleich zu beziehen.
852) Nieder=Namſtädter Straße H. 112 eine
Manſarde an eine ſtille Perſon hald zu beziehen.
853) In der Eliſabethenſtraße Lit. J. 50 iſt
im Hinterbau eine möblirte Stube zu vermiethen.
AAkäks
14
H.
854) Bei Hofglaſer Brunner iſt ein
Zim=
mer mit Möbel zu vermiethen und ſogleich.
4
zu beziehen.
4
HD
1⁄
xem
12
Bun
f.
RarnR AnRRRR RhuunAuAAnik,
855) Obere Rheinſtraße Lit. F. 10 iſt im
un=
teren Stock des Hinterbaues eine Wohnung aus
3 Zimmern nebſt Küche beſtehend an eine ruhige
Familie zu vermiethen. Mitte März beziehbar.
356) Ein möblirtes Zimmer zu vermiethen, in
liche Zimmer mit Möbel zu vermiethen und ſogleich der Schuſtergaſſe Lit. D. 39, zwei Stiegen hoch.
857) Hügelſtraße Marienplatz Lit. J. 89 in der
zu beziehen.
3. Etage 1 Zimmer mit Kabinet ohne Möbel.
143
Bazi”
„2
AnnERRR ARR ARRARRAARRRN
858) Ein freundliches Logis für.
R eine ſtille Familie bei Metzgermeiſter
K Geiſtlam Ludwigsbrunnen.
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wuN
„
Bhd
79
4
½.
6
rRRARRAAAnnARRR AumuAAN
859) Holzſtraße B. Nr. 87 ſind mehrere
Lo=
gis zu vermiethen und bald zu beziehen.
860) Schulzengaſſe Nr. 58 vollſtändiges Logis,
ſowie 2 einzelne Zimmer. Heinr. Nungeſſer, Wittw.
861) Alexanderſtraße Lit. A. 56. Ein
möblir=
tes Zimmer zu vermiethen.
862) In meinem Hauſe im oberen Stocke iſt
ein Logis von 4 Zimmern ꝛc. zu vermiethen.
Georg Lerch. Ludwiosplatz.
rSOOOOOOOOOOOOOON
H 863) Ein Laden nebſt vollſtändigem Logis H
H iſt zu vermiethen bei D. Beſſunger in der 6
H großen Ochſengaſſe.
ROOOOOSOOGOOOOOOh
864) Im Stappeneck. Nr. 106 ein Logis von
Stube, Kammer, Küche ꝛc. zu vermiethen.
865) Ein. Zimmer=mit Möbel, die Ausſicht auf
die Straße, zu vermiethen und bis zur Mitte März
zu beziehen. Grafenſtraße Lit. E. 164.
Vermiſchte Nachrichten.
Ich zeige hiermit einem verehrlichen Publikum
an, daß ich mich dahier als Uhrmacher etablirt
habe. Indem ich bei vorkommenden Fällen um
gitiges Zutrauen bitte, verſpreche ich pünktliche
und reelle Bedienung.
Wilh. Speyer, Uhrmacher,
der. Infanteriekaſerne gegenüber.
735) Ich empfehle mich in allen Gartenarbeiten,
als: Reben=u. Baumſchneiden, ſowie zu allen Arbeiten.
auf. dem Friedhofe. Auch übernehme ich Gärten
überhaupt.
Georg Keller,
Kiesweg H. 86.
G.
627a) Ich wohne nicht mehr in der
Niederram=
ſtädter Straße, ſondern in meinem von Herrn
Par=
ticulier Kramer erkauften Wohnhauſe, Schulſtraße
Lit. E. No. 34, und bitte meine Freunde
und Kunden um ferneres Wohlwollen.
G. Heyl,
Hofweißbindermeiſter.
Photographiſches Atelier
von Conenbery & Comp.
Steinſtraße Nr. 256.
Ausſtellung bei Herrn Kaufmann Schwab
weißer Thurmplatz.
(867.
Geſchäfts=Empfehlung.
J. G. Bietz, Bildhauer in Offenbach
empfiehlt ſich einem geehrten Publikum im Anfertigen
von Stuccatur=Arbeiten in geſchmackvoller.
Ausführung und jedem beliebigen, Style, und ſind
Plafonds, Roſetten und Frieſe von
ver=
chiedenen Größen immer vorräthig. Ehenſo werden
bei demſelben die ſo beliebten antiken
Holz=
ſchnitzereien, ſowohl bei Möbel als auch
klei=
neren Luzus=Gegenſtänden, ausgeführt, und
werden Beſtellungen in beiden Branchen auf das
Schnellſte und Billigſte effectuirt.
(868)
786) Meinen verehrten Kunden und Freunden
die ergebene Anzeige, daß ich von Freitag den
18. Februar an das ſeither betriebene Geſchäft in
der Schuſtergaſſe in mein neues Haus, obere;
Eliſabethenſtraße E. 240, Herrn Hof=Glaſermeiſter
Brunner vis-Avis, verlegt habe, und bitte um
ferneres Wohlwollen.
G. Köhler, Ochſenmetzger.
385) Ein wohlerzogener Junge kann bei
Bild=
hauer Stock in die Lehre treten.
629) Eiren braven Lehrjungen ſucht
½
J. Holtz, Wagnermeiſter.
„
630) Einen Lehrling ſucht
Fey, Schreinermeiſter.
736) Ein braver Junge wird angenommen bei
A. Becker Schuhmachermeiſter.
741)
„
gür Buchdrucker.
Ein tüchtiger Drucker und ein Setzer finden
dauernde Condition in der Buchdruckerei von
S. E. Hickethier in Mainz und können ſogleich
eintreten.
869) Es können einige Mädchen unentgeldlich
das Weißzeugnähen erlernen; zu erfragen bei
Bäckermieiſter Röhrich am Arreſthaus.
870) Ein braves Mädchen, welches kochen kann
und alle häuslichen Arbeiten verſteht, wird. auf
Oſtern in Dienſt geſucht. Näheres Lit. A. 115
in der Obergaſſe.
371) Einige Mädchen können das Putz=
Geſchäft erlernen.
Wo? ſagt die Exp. d. Bl.
872) - Ein junger kräftiger Mann, der
gleich=
zeitig etwas ſchreiben und rechnen kann, wird als
Arbeiter für ein Magazin geſucht. Näheres D. 109.
873) Ein reinliches Mädchen, welches zu Hauſe
ſchlafen kann, wird zur Hülfeleiſtung im Haushalt,
bauptſächlich aber zu Kindern, geſucht. Näheres
Dieburgerſtraße. H. 258a.-
874). Ein guter Arbeiter kann dauernde
Be=
ſchäsligung erhalten
Heinrich Arnold, Schumachermeiſter.
144
Die Schönfarberei von Harl Röhler
875)
Alexanderſtraße Lit. A. Nr. 58,
empfiehlt ſich beim Herannahen der beſſeren Jahreszeit im Färben von Wollen= und Seidenſtoffen, als:
Kleider, Shawls, Hüte, Bänder, Blonden, Federn, Sammet ꝛc. in allen Farben auf das Schönſte wie
neu herzuſtellen, halbwollene Möbelſtoffe nach Belieben in zwei Farben, ſowie im Drucken von ſeidenen
Kleitern in verſchiedenen Deſſins unter Zuſicherung billigſter und ſchnellſter Bedienung.
876) Ich zeige hierdurch ergebenſt an, daß ich meinen dahier betriebenen Handel in Kleidern,
Bettwerk u. dergl. unterm heutigen Tage meinem Sohne Löb Haas für ſeine Rechnung abgetreten
habe, danke zugleich meinen werthen Freunden und Gönnern für das mir zu Theil gewordene
Wohl=
wohlen und Vertrauen, mit der höflichen Bitte, daſſelbe nunmehr auch meinem Sohne in allen
vor=
kommenden Fällen gütigſt zuzuwenden.
Darmſtadt am 17. Februar 1859.
Salomon Haas Wtwe.
Indem ich mich auf Obiges höflichſt beziehe und um geneigte Auftraͤge bitte, empfehle ich hiermit
meine Vorräthe in Kleidern, Weißzeug, Bettwerk, gebrauchten Möbeln, Stiefeln, Schuhen und allen
ſonſtigen Gegenſtänden billigſt zur geneigten Abnahme.
Alle in mein Geſchäft einſchlagende Artikel kaufe ich ſtets auch zu den höchſtmöglichſten Preiſen an.
Darmſtadt am 17. Februar 1859.
Lab Haus
k. Ochſengaſſe Lit. B. Nr. 55 bei Kutſcher Dern.
817)
G
— Die-=Saamen=Handlung
von J. L. Schnecherger im Eckladen des Rathhauſes iſt während der Saezeit jeden Morgen
von 8. bis-12 Uhr=geöffnet.-Gedruckte Preisverzeichniſſe gratis.
878) Hierdurch empfehle ich mich im Kleidermachen außer dem Hauſe, und hoffe, als eine
Schü=
lerin von Fräulein Struth, deren neue vorzügliche Methode ſchon hinreichend bekannt iſt, meine ver=
ehrten Kunden ſtets auf das Vollkommenſte zu befriedigen.
Eliſe Ganßert,
reche.
kleine Arheilgerſtraße Lit. G. Nr. 182.
Byzzuuyuuuuuuuunr
746) Einige Mädchen können dauernde E
1
L Beſchäftigung erhalten.
4
Gebr. Wüst.
1
Aaxuuunuuauzauihiunzah”
879) Ein reinliches Mädchen ſucht Monatdienſt
zu erfragen. Langegaſſe 93, 2 Stiegen hoch.
—
880) Es wünſcht ein Mädchel Laufdieiſte zu
nehmen. Brändgaſſe D. 92 eine Stiege hoch.
881) Ein in der Buchführung wie allen ſonſtigen
ſchriftlichen Arbeiten geübter junger Mann,
ſucht=
eine Stelle als Comptoiriſt, Seribent=ꝛ., und wird
die löbl. Küchler'ſche Buchhandlung. dahier, (
Die=
burgerſtraße A. Nr. 53) ſo gütig ſein gefällige nähere
Auskunft. in fraglicher Angelegenheit. zu ertheilen.
882) Am Dienſtag Abend wurde ein grün
le=
derües Täſchchen. mit 2 ſilb. chirurg.
Juſtrument=
chen. und ungefähr-L Gulden Geld von der
Rhein=
ſtraße durch die Alexanderſtraße bis in die
Mauer=
ſtraße vetloren „dem Finder 2 fl. Belohnung bei
S. Kurz., Wttw.
660) In Lit. H. 159 ſind zwei ſchön einge
richtete Ställe, ein= Pferde= und ein Kuhſtall, beide
mit Heuboden und Dunggruben verſehen zu
ver=
miethen. Dieſelben können auch zu underm Zwecke
gebraucht werden.
883) Am 17. Abends wurde in der Brauerei
des Herrn Friedrich während des Vortrags des
Herrn Reinhardt ein Liederbuch mitgenommen, was
durch mehrere Anweſende bemerkt wurde. Man
for=
derthiermit den Beſitzer deſſelben auf, ſolches bis
Mön=
tag zurückzugeben, andernfalls man ihn veröffentlicht.
637) Auszuleihen. 1500 fl. ſind im
Ganzen oder getheilt, in der Grafenſtraße Nr. 161
eine Treppe hoch zu 4½ p6t. Zinſen auszuleihen.
788) Es wird ein in der Nähe der alten
Vor=
ſtadt gelegener Garten zu miethen geſucht.
555) Eine kleine Wohnung, Parterre oder bel
Etage, in Mitte der Stadt, wird zu miethen geſucht.
4347) Grafenſtrnße 164 ein Andre'ſches Clavier
von 6½ Octaven zu vermiethen.
656) 911 Klafter Acker am Dornheimer Weg
ſind zu verpachten.
J. Holtz.
757) Ii der Nähe vorm Beſſiüngerthor wird
ein geräumiger Keller zu miethen geſucht. Zu
er=
fragen in der Expedition.
884) Zu kaufen wünſcht man eine Wrückeh-
Waäge auf der man 12-15 Ctr. wiegen kann.
Schulſtraße, E. 35.
885)
145
MuskkVOIOIme
prittes Concert von 1858-1859.
Mittuvoch dem 23. Fermar
im großen Taale der Vereinigten Geſellſchafl.
Anfang präcis 7 Uhr
unter gütiger Mitwirkung der Großherzoglichen Hofaͤngerin Fraͤulein Emilie Schmidt, des
Groß=
herzoglicheu Kammerſangers Herrn Carl Becker, des Großherzoglichen Hofſängers Herrn Joſeph
Wagner und des Großherzoglichen Hofconeertmeiſters Herrn Auguſt Muͤller.
Programm: I. Fragment aus der Oper Alceſte von Gluck; II. Geſang= und
Inſtrumental=
ſoli; gemiſchte Chöre; III. Fragment aus der erſten Walpurgisnacht von Mendelsſohn.
Der Saal wird um 6 Uhr geöffnet.
Die Beitrag zahlenden Mitglieder des Vereins können Mittwoch den 23. Februar,
Nach=
mittags von 2-5 Uhr bei dem II. Commiſſär des Vereins (Herrn Hofgerichtsadvokat Heumann,
Wilhelminenſtraße Lit. J. Nr. 119) Eintrittskarten 30 kr. für fremde (nicht dahier oder in
Beſſun=
gen wohnende Perſonen) erhalten, welche ſie einzuführen wünſchen. Ebendaſelbſt, ſowie in den
Buch=
handlungen von Jonghaus, Köhler und Diehl werden für Einheimiſche und (nicht eingeführte)
Fremde Eintrittskarten . 1 fl. 12 kr. ausgegeben.
Trotz unſerer wiederholten Hinweiſungen auf die betreffenden Beſtimmungen unſerer
Statuten, iſt es ſeither fortwährend vorgekommen, daß dem Vereine nicht angehörige und
zum Eintritt in den Concertſaal völlig unberechtigte Perſonen die Vereinsconcerte beſuchen,
indem ſie Eintrittskarten benutzen, welche nicht auf ihren Namen, ſondern auf den
Na=
men irgend eines Andern zum Beſuche der Concerte Berechtigten lauten. Um dieſem
fortdauern=
den Mißbrauche zu begegnen, bleibt uns daher Nichts übrig, als an den Eingangsthüren zu dem
Concertſaale und zu den Gallerien in Zukunft eine verſchärfte Controle eintreten und jeden
Unberechtigten unbedingt zurückweiſen zu laſſen.
Der Vorſtand des Muſikvereins.
J
Su. H. Ganders Ocrewleyk-gatethode.
Am 22. Februar eröffne ich einen 2. Cyclus von 15 Lehrſtunden. Bei Befolgung der
Regel wird Jedermann in dieſer kurzen Zeit, welche Schrift er auch beſitzen mag, eine für die
Lebens=
dauer ſchöne coulante deutſche Schrift, und in weiteren 15 Stunden auch engliſche Schrift beigebracht.
Damenzirkel ſind, wie ſelbſtverſtändlich, von den Herrenzirkeln getrennt; der Unterricht findet ſowohl in
Tages= als Abendſtunden ſtatt. Das Honorar für den Cyclus beträgt im kleinen Zirkel 10 fl., im
größeren 8 fl. und im größten 5fl. Perſon Die Aufnahme geſchieht täglich bis zum 22. Februar in
meiner Wohnung, bei Frau Dr. Dieffenbach, Bleichſtraße F. 128, von 8 Uhr Vormittags bis 6 Uhr
Nachmittags. Von dem günſtigen Erfolge meines Unterrichts koͤnnen ſich Intereſſirende überzeugen.
Maximilian Adam Gander,
744)
Kalligraph.
761) Ein Flügel und ein Klavier zu vermiethen
oder zu verkaufen; F. 84.
Unterricht im Kleidermachen.
886) Zu meinem ſechszehntägigen Curſe
wer=
den wieder Schülerinnen angenommen.
Zu ſprechen täglich von 2 bis 5 Uhr.
M. Struth,
Alexanderſtraße Lit. A. Nr. 59 im Vorderhauſe.
887) Unterzeichneter empfiehlt ſich zur Uebernahme
aller Arten Commiſſionen und verſpricht reelle und
prompte Bedienung. J. Stumpf, gr. Kaplaneigaſſe.
306) Masken=Anzüge und
Do=
mino's zu vermiethen bei
M. Fürth.
888) Wegen Verſetzung beabſichtigt man hier
eine ſeit einer langen Reihe von Jahren beſtehende
Unterrichtsanſtalt, mit Uebereinſtimmung
ſämmtli=
cher geehrten Aeltern der Schülerinnen, einer guten
Leitung zu übertragen. Bei der Expedition iſt das
Nähere zu erfahren. Diejenigen, welche davon
Ge=
brauch machen wollen, werden gebeten, ſich bis zu
dem 12. März beſtimmt zu erklären.
22
389)
146
Zur Ziehung am 28.Februar d. -
der
Großh:
flrgt. Looſe,
3½
welche folgende Hauptgewinſts enthält " 5½½
fl. 40,000. 10,000e150h65 ä fl. 2000. 12 äfl. 1000. 20 fl. 250 ꝛc.
verkauft und demiethed Aöſel ä üß e 4 fbillig' 5 3½ 3 i n n 2 bin oön m=
„
1.
Ludwigsplatz E. Nr. 40.
Mittwoch den 23. Februari findet, die jerſte große=Tanzſtunde in dem Saale des Gaſthauſes
1G
zur Trauhe. ſtatt zund bringe. dieſes ,meinen Schülern und Schülerinnen zur ergehenſten Anzeige=
17⁄₈
Ka ay dem Biygange,des Saales keine Billets yerabreicht=werden, ſo erſuche ich., dieſelben
H.
yon. Montag, den 2½ Februar an in meiner Behauſung abzuholen.
141)
Gienehedeidd . . Aug. Hainzfeld
nrrere.
u rene e eier e e ee es ils
Großherzöglicher Hofkanzmeiſter. 1
vs-vilevllelelelryr.
SllSilsSilsilShlSilSitzuzalsll
AlllsusAililSilGilZugilgiisSiliSiiilZilZlsilSllad
890) Die., Porſtellung an. Se=Königliche Hoheit 899) Lokalgewerbverein
den=Großherzog, welche um Erhaltung des kirch=-Sitzung Donnerſtäg den 24. Februar, Abends 8
lichen Friedens in unſerm Lande, um Schütz der
Ulion; des einfachen GultussUnd der Glaubeus= Uhr, bei Herrn Hirſch= — Verſchiedene techniſche
Mittheilungen.lhhhi
freiheit bittet, iſt mehtſeikigem Verbangen
gemäß, — für Diejenigen) welche ſie noch zu
unter=
ſchreiben wünſchen, — in=den Buchhandluügen
der Herren Diehl, und Küchlez.
üll nächſter Wöche Aufgeledtz.a.
894)-Jchrwarne hiermit Jedermann, auf-meinen
Namen etwas zu boͤrgen, indem ich für Nichts=hafte.
'oHilmar Kothe;
4½ 4 bb se. . 1uner in,Frankfurta Miubo=
892) Landkrankenhäusrin 7ns
Dei Empfang des Ueberſchüſſes vom Bedienten=
Balljder am 7. Febkuar d. J. äuf dem
Chauſſee'=
haus abgehalten wurde, im Betragh von 3fl.52 kr.,
zeigen wik=Sankendlän.- 5½ Der Vorſtänd.
Pp Ppizzr. Az. papar
893) Unterzeichneter empfiehkt ſich tn allen:
4 Reparaturen panz Sonh= und=Rogenſchirmen:
ſowie im Ueberziehen jeder Ark Und verſpricht:
8 ſolide Arbeit und reelle Bedienuſſgtn
c. Heinrich. Blöcher,
Schirmfahrikant,
d wohnhaft in der keinen Bachgaͤſſe Bt. B. 73.
62-Px.P’a rrrrrAAAd
894) Generalverſammlung
der Mitglieder des Erziehujgs=Vereins und der
Forthilduligsſchule für Töchter armer hieſiger Eltern.
Montag den 21. Februar, Nachmittags 3 Uhr, im
Schulhaus an dem Beſſunger Thör, zur Abhörung
des Rechenſchafts=Berichts vom Jähr1858. und der.
Vorſtands=Wahl.
Um recht zahlreiches Erſcheinen der
Mitglieder=
bittet
der Vorſtand.
Geſaugverein Sängerluſt.
Vereins=Ball
im Gaſthaus zumr-Wilden=Mann
Samſtſig den 26. Februar.
5 Anfang 8 Uhr.
6
151
Eintrittskarten für Mitglieder des Vereins
N und einheimiſche Nichtmitglieder ſind bei Hrn. 8
4- Materiäliſt Liebig zu erhalten. (763 d.
SxDarr A AlA. NaApaee.
523) Maskenanzüge und Domino's
7.
u vermiethen.
„
A. Roſelthal, auf dem Markt.
415) Anterzeichneter empfiehlt ſich alle Sorten
Holz Zur größten Zufriedenheit klein zu machen.
Möſer, Holzhacker.
Wohnt=-Schirmgaſſe Nr. 67. im Hinterbau.
896) Auf Verfügung Großherzoglichen
Mini=
ſteriums-der Finanzen- ſind - die Preiſe ſämmtlicher=
Holzſortimente und Holzarten in dem
Großherzog=
lichen Holzmngazin dahier vom 21. d. M. an um
4 Kreuzerl per Stecken verhöht worden und ſtellen
ſich hiernach die Mägazinspreiſe por Stecken
Buchen Scheidhölz . . 9 fl. 40 kr.
Birken „s 7 „ 20 „
Kiefern;
Gk. r. Sne 3 Dhne.
Buchen=Prügelholz
8„
Birken:
8.
32
2
2
„
„
Darmſtadt den 18. Februar 1859.
Größherzogliches Rentamit Darmſtadt: Sieh e rt.
550
- „. AaSten-Anzuge A.-mnlS.i
u.
in großer Auswahl zu vermiethen, die dazu entſprechenden Perücken und Bärte:gratis.
e. ien ees.
Gcn eeeh.
Guͤtn e eie cc in es H. Bouſer, Friſeur
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Grafenſträße.
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898): Unterzeichneter Empfiehlt ſich in, allen Ar=
5.807 Glacee=Handſchuhe werden in
verſchiede=
nen Farben gefärbt, ohne abzufärben. mmis -. ten Brunnen= und Pumpen=Arbeiten.
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„ „Karl Böhlers Schönfarheret,
Chriſtoph=Schmidt, „
3 . Alexanderſtraße. 44 „n½ wohnhaft bei Horrn Dauernheim, Bachgaſſe.
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899) Sonntag den 20. Februar findet ein Wall im SaalezzumWilden Mann
D.
5 ſtatkiswozü ich meine Schüler, deren werthen Eltern, Bekannten und Freunde höflichſt. einlade
Mahmzh i
1.
Anfäng;halb, 8 Uhr.
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u.
C.ottmann,
Nööeh eche
½ I.
Tanzlehrer.
MaAe.
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77.
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„77₈
Angekommene und durchgereiſte Fremde
In der Traubie: Hr. Frhr. v. Gündertode, Großh.
Heſſ. General.=und Flügel=Adjutant-Sr. Königl. Hoheit des
Großherzogs von Heſſen, von Höchſt; Se. Durchl. der Fürſt
Wrede nebſt Gemahlin von Wien; Hr. Steeb von Offenbach,
Hr. Revmann von Worms, Fabrikanten:; Hr. Troyer, &8m K.
Oeſterr. Major von Raſtatt; Hr. Rummel, Hüttendirector
von Stromberg; Hr. Holſt von Elberfeld, Hr. Lobedanz von
Hamburg, Hr. Marz, Hr. Schönhof, von Ftankfurt, Hr. Lang
von Hanau, Hr. Arens von Offenbach, Hr. Reis von Stuttgari,
Hr. Rothſchild von Düſſeldorf, Hr. Jordan von Gölingen,
Hr. v. Harleſſem von Bremen, Hr. Storck, von Berlin, Hr.
Theobald von Creſeld, Hr. Wentzel von Lauterbach, Hr.
Walther von Schweinfurt, Hr. Heußer von Mainz, Kaufleute;
Hr. Tebay, Ingenieur von Gießen; Hr; Nink, Fabrikbeſitzer
von Kufſtein.
Im Darmſtädter Hof.-Ge. Durchlaucht der Prinz
Emil v. Sahn=Wittgenſtein, K. K. Ruſſ. Oberſt=und Flügel=
Adjutant Sr. Maj. des Käiſers von Rußland, Ihre Durchl.
die Prinzeſſin Emil b. Sayn Wittgenſtein; von St. Petersburg;
Hr. Frhr. v. Bernstorff nebſt Familie, Oberſt von Ludwigsluſt;
Hr. Jung von Rüdesheim, Hr. Lipp von Pforzheim, Hr. Dihl Bei Hrn. Archiodirector Dr. Baur: Hr. Hölder von Wimpfen.
von Köln, Hr. Hartzfeld von=Ruhrort, Hr. Garſt von Hamburg. „Bei Frau Aſieſſor Gerau: Fräulein Reuling von Worms.
Hr. Mende von Bremen, Kaufleute; Hr. Rupp nebſt Gemahlin
von Mühlheim, Hr. Wiſſel von Seligenſtadt, Bürgermeiſter;
Hr. Dr. Wernher. Proſeſſor von Gießen; Ftäul Grab von
Mülheim; Hr. Locher, Dr. philos. von Weimgr;. Hr. Schenk,
Pfarrer von Eichloch; 2 Fräul. Frank von Seligenſtadt; Hr.
Schmidt, Fabrikant von Närnberg; Hr. Seiler, Prpfeſſor von
Berlin.
Im Hôtel Köhler. Hr. Frhr. v. Grundherr, K. Bayer.
Hauptmann von Germersheim; Hr. Koch, Gutsbeſitzer von
Wiedermus: Hr. Sturtz, Particulier von Frankfurt; Hr.
Schröder, Inſpector, Hr.=Ritter, Rentier, von Hannover; Hr.
Batz von Stuttgart, Hr. Leng nebſt Fräul. Schweſter von
Beerfelden, Hr. Thomſen von Frankfurt, Hr. Schneider von
Um, Hr. Willkens von Aachen, Kaufleute; Madame Wüdt
von Frankfurt; Hr. Keller, Forſtwirth von-Oberſin; Hr.
Löwenzahn, Gutsbeſitzer von Königsberg; Hr. Ohlmann von
Dresden, Hr. Reuter von Bremen, Fabrikanten.
Im Prinz Karl. Hr. Deppert von Bensheim, Hr.
Ihrig von Steinbach, Hr. Wörner vom Dillshof, Hr. Back
von Hofheim, Geſchworne; Fräul. Oeſterling von Stuttgart;
Hr. v. Gries, Poſthalter von Bensheim; Hr. Huthmann
p
„
von=Offenbach, Hr. Wieder von Mainz, Hr. Windmüller von
Stuttgart, Hr. Frank von Kitzingen, Hr. Scherer von Langen,
Hr. Eichrodt von Karlsruhe, Hr. Hofmann von Nürnberg,
Hr. Berens von Verlin, Kaufleute; Hr. Liebig, Lehrer von
Eltville; Hr. Kump, Fabrikant von Bielefeld: Fräul. Kloot
von Hamburg; Fräul. Böhlken, Opernſängerin, und Fräul.
Wiedemann von Mainz; Hr. Raue, Ingenieur von Augsburg;
Hr. Schwab, Typograͤph von Mannheim.
In der alten Poſt. Hr. Braunwarth, Gaſtwirth
von Babenhauſen; Hr. Heinrich von Offenbach, Hr. Rezroth,
Hr. Spiegel, von Michelſtadt, Hr. Profillet von Paris, Hr.
Reimes von Pforzheim, Hr. Knierim. von- Alsfeld, Kaufleute;
Hr. Fiſcher, Spediteur von Veerfelden; Fräulein, Birth von
Kreuznach; Madame Altvater von Bahenhauſen.
Im weißen Schwanen. Hr. Einſiedel III.,
Land=
wirth von Königſtädten; Hr. Dornfeiſt, Privatmann von
Alzey; Hr. Schmenger von Dornheim, Hr. Roßmann von
Ober=Modau, Oekonomen; Hr. Rchard von Münzenberg.
Außer Gaſthäuſern.
- Bei Hrn. Ober=Appellations= und Caſſations=Gerichts=
Rath Knorr: Fräulein Knorr von Gießen. - Bei Hrn.
Ober=Steuer=Rath Welker: Fräul. Becker von Wald=Michelbach.
Bei: Hrn. Geh. Hofgerichts Rath Weiß: Fräulein Werle
von Heppenheim. - Bei Hrn. Gene=al=Auditeur Hoffmann:
Fräulein Mutzbauer von Offenbach.
Bei. Herrn
Geh. Rath v. Viegeleben: Fräul. v. Schenck zu Schweinsberg.
Bei Herrn Oberſt Klingelhöffer: Fräulein
Klingel=
höffer von Homberg a. 5 D. - Bei Hin. Hof=Capellmeiſter
Mangold: Fräulein Meier von Bensheim.
—
Bei Hrn.
Domänenrath Siebert: Hr. Pfarzer Siebert von Nieder=
Ohmen, Hr. Rentamtmann Siebert von Pöhl und Hr.
Gerichts=Acceſſiſt Siebert von Zwingenberg.
Bei Hrn.
Miniſterial=Protocolliſt Hirſch: Fräul Lambert vom
Wahlhei=
merhof. - Bei Hrn. Ober=Quattiermeiſter Hofmann: zwei
Fräul. Kindt von Hanau. - Bei Hrn. Ober=Bau=Director
Arnold: Fräul. Cameſasca von Bensheim. - Bei Frau
Pfarrer Weitershauſen: Fräul. Schantz von Rothenburg, Hr.
Kammerrath Wilkens von Wächtersbach und Hr. Dr. Wilkens
von Karlsruhe. - Bei Hrn. Dr. Verdier: Frau
Kammer=
räthin v. Strzemieeznh von Michelſtadt.
148
Getaufte, Kopulirte und Beerdigte in dieſer Woche.
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Den 13. Februar: dem Bürger u. Metzgermeiſter Philipp
Jakob Arnheiter ein Sohn, Georg Philipp Karl; geb. den
12. Januar.
Eod.: dem Buͤrger und Zimmermann Johann Daniel
Miſchlich eine Tochter, Marie; geb. den 16. Januar.
Eod.: eine unebeliche Tochter, Eliſabethe Margarethe;
geb. den 22. Januar.
Den 15.: dem Großherzoglichen Kammerherrn und Land=
Stallmeiſter Feliz Maria van der Capellen ein Sohn, Gotthard
Karl; geb. den 9. Decbr. v. J
Den 18.: dem Großherzoglichen Kammermuſicus Konrad
Stautz eine Tochter, Katharine; geb. den 3. Februar.
Eod.: ein unehelicher Söhn, Friedrich Heinrich; geb. den
6. Februar.
Kopulirte bei den ebangeliſchen Gemeinden.
Den 13. Februar: der Bürger und Buchdrucker Jobann
Adam Bärſch, des verſtorbenen Bürgers u. Maurers Johannes
Bätſch nachgelaſſener ehelich lediger Sohn, u. Marie Katharine
Franziske Winter, des Bürgers u. Leijendeckers Georg Adolph
Winter ehelich ledige Tochter.
Eod.: der Burger und Schneidermeiſter Georg Philipp
Schuchmann, des Ortsbürgers u. Nagelſchmiedmeiſters Johann
Adam Schuchmann zu Lichtenberg ehelich lediger Sohn, und
Amalie Eliſabethe Otto, des Bürgers und Schneidermeiſters
Johann Jakob Otto ehelich ledige Tochter.
Eod.: der Ortsbürger und Mechanicus Paul Rath zu
Kaſtel, des daſigen Ortsbürgers u. Flößers Ludwig Rath II.
ehelich lediger Sohn, und Margarethe Joſt, des Bürgers und
Glöckners Ludwig Joſt ehelich ledige Tochter.
Eoh. zu Kelſterbach: der Buͤrger u. Spenglermeiſter Johann
Friedrich Ludwig Momberger, des Bürgers u
Schuhmacher=
meiſters Gebhard Martin Momberger ehelich lediger Sohn,
und Johanne Antonette Wiener zu Kelſterbach, des daſelbſt
verſtorbenen Großherzoglichen Grenzeinnehmers Philipp Wiener
nachgelaſſene ehelich ledige Tochter
Den 15.: der Buͤrger und Bierbrauer Johann Georg
Rummel, des Bürgers und Metzgermeiſters Johann Adam
Rummel ehelich lediger Sohn, und Sophie Rummel, geborne
Breimer, des verſtorbenen Burgers und Bierbrauermeiſters
Jakob Rummel nachgelaſſene Wittwe.
Eod.: der Bürger Küfer= und Bierbrauermeiſter Georg
Wilhelm Diehl, des Bürgers, Küfer= und Bierbrauermeiſters
Johann Kaspar Diehl ehelich lediger Sohn, und Katharine
Eliſabethe Marie Diehl, des verſtorhenen Bürgers, Küfer= u.
Bierbrauermeiſters Johann Heinrich Diehl nachgelaſſene ehelich
ledige Tochter.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden.
Den 12. Februar: Katharine Hammann, des Bürgers u.
Leinwebermeiſters Johannes Hammann ehelich ledige Tochter,
17 Jahre, 1 Monat und 19 Tage alt; ſtarb den 9.
Den 13.: Margarethe Löfftz, geb. Pfad, des Hof=Tapeziers,
Bürgers und Tapeten=Fabrikanten Chriſtoph Ludwig Heinrich
Löfftz Ehefrau, 44 Jahre, 9 Monate und 25 Tage alt; ſtarb
den 11.
Berichtigung.
In der Anzeige der Beerdigten voriger Woche iſt zu leſen
ſtatt: dem Bürger und Kammmachermeiſter Franz Thomas
ein Zwillingsſohn, Karl - Heinrich Gottlieb.
=
Kirchliche Nachrichten.
Gottesdienſt bei den evangeliſchen Gemeinden.
Am 7. Sonntag nach Epiphania, den 20. Februar, predigen:
Nachmittags.
In der Hofkirche:
In der Hofkirche:
Um 10 Uhr: Hr. Hofprediger Dr. Palmer.
Vormittags.
In der Stadtkirche:
Um 10 Uhr: Hr. Pfarrer Ritſert.
In der Stadtkapelle:
Um 9 Uhr: Hr. Pfarrer Ewald.
In der Militärkirche:
Um 8 Uhr: Hr. Garniſonsmitprediger Noack.
In dem Eliſabethen=Stift:
Um 9 Uhr: Hr. Hofprediger Bender.
Um 2 Uhr: Hr. Hofprediger Bender.
In der Stadtkirche:
Um 2 Uhr: Hr. Mitprediger Guntrum.
In der Stadtkapelle:
Um 2 Uhr: Hr. Mitprediger Wagner.
Anmerkung: Die laufenden Amtsgeſchäfte bei der evang. Gemeinde beſorgt in der nächſten Woche Hr. Pfarrer Ritſert
Wochengottesdienſt in der Hofkirche: Mittwoch den 23. Februar Abends 6 Uhr:
Bibel=
ſtunde: Hr. Garniſonswitprediger Noack (Matth. 25, 14-30)
Gottesdienſt ber der kakholiſchen Gemeinde.
Samſtags Abends um 5 Uhr Beichte.
Sonntag Septuageſima.
Vormittags.
Nachmittags.
Von 6 Uhr an: Beichte.
Um 6 Uhr: die erſte heilige Meſſe.
Um 7 Uhr: Austheilung der heil. Communion.
Um 8 Uhr: Militärgottesdienſt.
Predigt: Hr. Kaplan Dr. Voh.
Um 110 Uhr: Hochamt.
hierauf Predigt: Herr Kaplan Rady.
Um 11 Uhr: heilige Meſſe.
Um 2 Uhr: Chriſtenlehre; hierauf Andacht.
English Divine Serrice in the Palace Church at past 11 Gock in the forenoon.
Hierzu eine Extra=Beilage; „An die Bewohner Darmſtadts!
Redaction und Verlag: L. C. Wittich'ſche Hofbuchdruckerel.
[ ← ][ ] An die Bewohner Darmſtadts!
Durch die ganze Welt geht jetzt das Beſtreben, kleine Krüfte zu vereinigen, um Großes zu
ſchaffen, und wir Darmſtädter haben durch unſre Geſellſchaften für Gas= und Maſchinenfabrikation gezeigt,
daß der Geiſt der Aſſociation auch hier verſtanden worden iſt.
In dieſen Zeilen nun ſei es verſucht, den Bewohnern Darmſtadts eine Gelegenheit zu zeigen,
durch Vereinigung ein Capital nutzbringend anzulegen, welches von ihnen täglich nicht uur nntzlos,
ſondern ſchadenbringend ausgegeben wird.
Darmſtadt hat circa ſechszehnhundert Häuſer. Nehmen wir nun an, daß in jedem Hauſe
durch=
ſchnittlich täglich nur zwei Pfennige an Bettler baar verſchenkt werden, ſo ergiebt dieſes im Jahr eine
Summe von ungefähr fünftauſend Gulden. Dieſe Anuahme iſt ſehr niedrig gegriffen, denn wenn es
auch viele Häuſer geben mag, in welchen Nichts gegeben wird, ſo ſind dagegen andere, in welchen in
in Einem Logis mehr als der zehnfache Betrag täglich an der Thüre verſchenkt wird.
Betrachten wir nun die Empfänger dieſer fünftauſend Gulden, ſo wird es ſich erweiſen, daß des
Almoſens wirklich bedürftige und würdige Familien und Perſonen kaum ein Zehutheil dieſer Pfennige und
Kreuzer erhalten.
Wer ſind aber die Uebrigen?
Kinder, die entweder auf eigne Fauſt betteln und das Empfangene am nächſten Laden vernaſchen,
oder die von gewiſſenloſen Eltern auf ſolche Weiſe zum Vagabundiren und jeder Untugend erzogen werden.
Männliche und weibliche Branntweintrinker.
Lüderliche Mädchen und Burſche, welche auf dieſe Weiſe in die Häuſer kommen, wo nebenbei die
Gelegenheit ſie häufig zum Diebſtahl verführt.
Landleute jedes Alters, die theils in obige Kategorieen gehören, theils, nach den Erfahrungen des
Einſenders, in Beſitz vollkommener Nahrungsquellen, auf der Heimkehr vom Markte zum Vergnügen
betteln; es ſoll ſogar häufig vorkommen, daß ältere Leute vom Lande den Familienwagen zu ihrer Reiſe
benutzen und dennoch beim Betteln ihre Rechnung finden. Bei dem Betteln der Landleute drängt ſich
überdies der Gedanke auf, daß die meiſten Landgemeinden dermalen beſſer im Stande ſind, ihre Armen
zu unterſtützen, als die Stadt.
Den wirklich Armen und Bedürftigen unſerer Stadt wird alſo die ihnen von ihren Mitbürgern
zugedachte, in ihrer Summe bedeutende, Unterſtützung entzogen, um - faſt nur Unheil damit zu ſtiften,
ein Uebelſtand, welchen polizeiliche Maßregeln erfahrungsgemäß nicht verhindern können, denn wer mag
den als Bettler verrathen, dem er eben aus gutem Herzen einen Kreuzer geſchenkt hat?
Wie aber wäre dieſem allgemein gefühlten, in ſeinen Folgen ſo unheilſchweren Uebelſtande abzuhelfen ?
Wir dürfen, zur Beantwortung dieſer Frage, nur die Thätigkeit des unter dem Namen „Freunde
in der Noth=' hier beſtehenden Vereins betrachten. Man frage nach, wo irgend ein Unglück über eine
arme Familie hereingebrochen, welches ſie plötzlich außer Stand ſetzt, ſich zu ernähren; — überall iſt
dieſer Verein mit ſchneller und kräftiger Hülfe zur Hand, und doch beträgt ſeine ganze Einnahme an
Beiträgen, Schenkungen und Zinſen nur ſieben bis acht hundert Gulden jährlich; — aber dieſe kleine
Summe wird mit Umſicht und Erfahrung verwaltet.
Uuſere ſtädtiſche Armenverwaltung iſt kaum im Stande, die Maſſe von berechtigten Anſprüchen
aus=
reichend zu befriedigen, die ganze Summe des Elendes aber, welches keine ſolche Anſprüche beſitzt, iſt
auf die Privatwohlthätigkeit angewieſen; welcher Segen könnte da bei einer gewiſſenhaften und erfahrenen
Verwaltung mit ſünftauſend Gulden jährlich geſtiftet werden!
Dieſes ſchöne Ziel wäre nur nach der Anſicht des Einſenders auf folgende Weiſe zu erreichen:
Jede Familie überweiſt den ungefähren Betrag, welchen ſie bisher im Jahre an Bettler im Hauſe
verſchenkte, der Verwaltung der „Freunde in der Nothl, welche ſich volles Vertrauen erworben hat, und
ſich hoffentlich dieſem Zuwachs von Arbeit unterziehen würde.
Die Größe des Beitrags bleibt geheim, die Namen der Beitragenden aber werden veröffentlicht.
Jeder Beitragende hat das Recht, ihm bekannte würdige Arme der Verwaltung zur Unterſtützung zu empfehlen.
Die Verwaltung ertheilt an die Beitragenden Karten mit einer Inſchrift, einer Nummer und der
Jahreszahl; dieſe Karte gilt als Quittung und kann an der Thüre angeheftet werden, als Zeichen, daß
hier dem Bettler nichts gegeben wird.
Der Empfänger einer ſolchen Karte verpflichtet ſich kein baares Geld au ſeiner Thüre zu
ver=
ſchenten und Speiſen nur danu an alte und kranke Perſonen, wenn es ihm unmöglich iſt, denſelben.
ſolche nach Hauſe zu ſchicken.
Möge dieſer Gegenſtand recht bald zu weiterer, am beſten mündlicher, Erwägung angeregt werden.
Darmſtadt, im Februar 1859.
Ein Bürger.
Dus der L. C. Mlilghiſgen Hoflucdrudkerck.