AIlergnädigſt privikegirtes
D a r m ſt ä d t e r
Frag= und Anzeigeblatt.
—odttut-
Jahrgang.
Einhundert u. eilfter
Samstag den 9. September,
1848.
Num. 37.
.
V i e t u a l i e n p re i fe vom 11. bis 17. Sept. 1848.
F eil schö kten:
kr.
A. der Ochſenmetzger.
Ochſenfleiſch das Pfund
bei L Enes l. Jacobi, Wtb., J. Jacobi, Koͤhler,
Loͤwen=
ſtein, Nungeſſer, Scharf, Lenz u. B. Rummel
Nierenfett das Pfund.
bei Loͤwenſtein, G. Dreſſel u. Wtb. Ohl
bei Nungeſſer, Geiſt, Hax u. B. Rummel..
Ochſenleber das Pfund
13
12
28
530
24
9
W. der Rinbsmetzger.
Ochſenfleiſch das Pfd.
111
Kuh= oder Rindfleiſch das Pfd.
111
Nierenfett das Pfund 28 kr., bei Schneider
24
Leber von Ochſen, Kühen oder Rindern das Pfd. 9
bei Schneider
8
C. der Kalbs=u. Hammelsmetzger.
Kalbfleiſch das Pfund.
bei Egner, u. Koch
Hammelfleiſch das Pfund
bei Egner
Hammelsfett
bei J. Arnheiter.
W. der Schweinemetzger.
Schweinefleiſch das Pfund
Schinken oder Dörrfleiſch das Pfund
Speck das Pfund
hei P. Schmitt, Pietz u. Fiſcher - --
10
9
110
9
24
26
E.
Schmalz das Pfund.
24
bei Petermann u. Jacobi 20 kr., bei Hiſſerich, Frei u. Rummel 22
Schmalz, ausgelaſſenes, das Pfund
24
bei Petermann u. Jacobi 20 kr., bei Hiſſerich, Frei u. Rummel 22
bei Fiſcher
20
Bratwurſt das Pſund
18
bei Pitz, P. Schmitt u. B. Schmitt
16
Leberwurſt das Ptund
14
bei D. Linß, Friedrich, Herweg, Joſt, G. Linß, Ph. Schaͤffer,
5 Schaͤffer u. Jacobi.
116
Blutwurſt das Pfund
14
bei Joſt
16
Gemiſchte Wurſt das Pfund
8
bei L. Apfel l., P. Schmitt, B. Schmitt, Lutz, Frey,
Petermann u. Friedrich.
6
G. der Bäcker.
Gemiſchtes Brod 5 Pfd.beſtehend aus halb Weiß=13
dergleichen
und halb Roggenmehl 6½
2½ „
14
20
28
24
Noggenbrod 5 Pfd. beſtehend aus 3 Korn= und
dergleichen 2½
Gerſtenmehl
Gemiſchtes Brod 7 Loth -Q. fur
desgl.
14 Loth fuͤr
Roggenbrod in kleinen Laiben 10 Loth für.
desgl.
desgl. desgl. 20 Loth für
Waſſerweck 5 Loth 12. für
Milchweck 4Loth 2 2. für
Milchbrod 4 Loth 2 2. fur.
Franz. Milchbrod 4 Loth 2 2. fur.
Jungbier,
Tagerbier
F. der Bierbrauer.
11
5½
2
1
4
1
1
.
pr. Maas 8
„ 12
F ru ch t pr ei fe nach dem Durchſchnitt.
Fruchtmärkte. Datum. Korn,das Malter guͤas
das Malter Waizen,
das Malter, Spelz,
das Malter Hafer,
das Malter fl. kr. Gewicht kr. Gewicht kr. Gewicht kr. Gewicht fl. er. Gewicht Ta= Pfund 1 fl. Pfund - fl. pfund fl. Darmſtadt. — ½2. — — — He. Bensheim.. — — — — — — — — — Grosgerau. — — Dieburg. Auguſt 16 5 55 „
4 15 9 10 3 40) 3 20 Mainz in der Halle Sept. 200 39 200 10 14 200 6 36 200 Worms... Auguſt 31 613 188 5 2 169 9 53 200 3 33 2 51
109
[ ← ][ ][ → ]754
Nr. R. C. 920.
Betr.: die Aufnahme der im Großherzogthume
zum Militardienſte tauglichen Pferde
im Jahre 1846.
Die
Darmſtadt, den 1. September 1848.
Großherzogl. Heſſ. Regierungs=Commiſſion des Reyierungs=Bezirks
D a r mſtadt
an
die ſämmtlichen Großherzogl. Bürgermeiſter dieſes Regierungs=Bezirks.
Durch Ausſchreiben der früheren Verwaltungsbehoͤrden des nunmehrigen Regierungsbezirks
Darm=
ſtadt wurden Sie in Kenntniß geſetzt, daß und in welcher Weiſe das rubricirte Geſchaft vorzunehmen
ſei. Da dieſes jetzt wiederum geſchehen muß, ſo werden Sie eingeladen, die fraglichen Liſten
unver=
langt aufzuſtellen und binnen laͤngſtens 14 Tagen an uns einzuſenden.
v. Starck.
vll. Graͤff.
Verſteigerungen.
607) Samſtag den 23 September, Abends 6
Uhr, wird in dem Rathhauſe zu Beſſungen, die
früher dem Jeremias Geyer daſelbſt zugeſtandene
Hofraithe mit Garten in der Kirchſtraße, Flur 1,
Nr. 433 und 434, 113 Klftr. enthaltend,
verſtei=
gert, und bei Erreichung des Schatzungspreiſes
als=
bald zugeſchlagen werden.
Darmſtadt den 4. Auguſt 1848.
Großh. Heſſ. Stadtgericht.
Strecker.
1031) Hofenbeſatzlederlieſerung für das Gr.
Artilleriecorps.
Dienſtaa den 12. d. M., des Vormittags um
halb 10 Uhr, ſoll in dem Verwaltungsbüreau der
Artillerie die Lieferung von 100 Garnituren
Ho=
ſenbeſatzleder, nach den bei uns offen liegenden
Be=
dingungen auf dem Soumiſſionswege in Accord
ge=
geben werden. Die deßhalb bei uns eingelegt
wer=
denden Soumiſſionen ſind mit der Aufſchrift „
Ho=
ſenbeſatzlederlieferung, zu verſehen
Darmſtadt den 2. September 1848.
Der Verwaltungsrath des Großh. Artilleriecorps.
1033) Dienſtag den 12. September !. J. Morgens
9 Uhr ſoll auf hieſigem Rathhaus die Lieferung
von
300 Bütten Steinkohlen
Fettſchrot erſter Qualitaͤt, für das Hospital= und
Armenhaus an den Wenigſtverlangenden oͤffentlich
verſteigert werden.
Darmſtadt den 2. September 1848.
Der Bürgermeiſter
Kahlert.
1035) Aus Veranlaſſung der Aufloͤſung des
Großh. Hauptgeſtüts zu Ulrichſtein kommen Mitt=
woch den 20. September d. J. Vormittags um
9 Uhr anfangend, im Großh. neuen Marſtalle
da=
hier zur Verſteigerung:
fünf Saugfohlen,
Hengſte
vier einjährige
vier zweijährige
vier Saugfohlen
fünf einjaͤhrige
Stuten.
gier dreijaͤhrige
zwölf traͤchtige
ein Reitpferd
ferner: vier große braune eingefahrne Wagenpferde,
Langſchweiſe.
Sodann werden an demſelben Tage eine Parthie
verſchiedene gebrauchte Wagen, Geſchirre, Sättel,
Zaͤume, Koffer, Eiſenwerk ꝛc. ausgeboten.
Darmſtadt den 5. September 1848.
In Auftrag:
Korndoͤrfer,
Secretaͤr.
1039) ⬜J. Montag den 11. September 1848
Vormittags 9 Uhr werden in dem Hauſe Lit. B.
Nr. 79 auf dem Brückchen ein vollſtaͤndiges
Schloſ=
ſerwerkzeug worunter 2 Drehbänke, 1 neuer
Blas=
balg und einige Waagen, gegen gleich baare Zah=
Wilhelm Wilke.
ung verſteigert.
1036) Steinkohlenlieſerung für das Großh.
Artilleriecorps.
Dienſtag den 12. d. M. des Vormittags um 10 Uhr,
ſoll in dem Büreau des Verwaltungsraths der
Ar=
tillerie die Lieferung von ungefähr 1000 - 1200 Cntr.
Ruhrer Fettſchrot 1. Qualitaͤt auf dem
Soumiſ=
ſionswege in Accord gegeben werden.
Diejenigen, welche dieſe Lieferung nach den bei
uns zur Einſicht niedergelegten Bedingungen zu
übernehmen gedenken, werden aufgefordert, ihre
755
Soumiſſionen bis zu dem bemerkten Termin in das
vor dem erwähnten Büreau angebrachte
Soumiſ=
ſionskaͤſtchen, mit der Ueberſchrift „
Steinkohlenlie=
ferung=, einzulegen.
Darmſtadt den 2. September 1848.
Der Verwaltungsrath des Großh. Artilleriecorps.
933) Mobilienverſteigerung.
Montag den 18. September l. J. und an den
folgenden Tagen, von 9 bis 12 und von 2 bis
5 Uhr, ſollen in der Wohnung des Herrn F. Michel
dahier, Eliſabethenſtraße Lit. J. Nr. 61, die übrigen
Mobilien aus dem Nachlaſſe des verſtorbenen Großh.
Generalmajors Freiherrn von Breidenbach zu
Brei=
denſtein, insbeſondere Pretioſen, Gold und Silber,
Uhren, Weißzeug, Bettwerk, Porzellan (darunter
ein vollſtaͤndiges Service), Bücher Moͤbel und
Hausrath (darunter ein Streicher'ſcher Flügel)
ge=
gen gleich baare Zahlung verſteigert werden.
Darmſtadt, den 31. Auguſi 1848.
Der von dem Extra=Judicial=Senat Großh.
Hofgerichts beſtellte Commiſſaͤr:
Reuling.
11
41
„
„
„
1065) Holzverſteigerung im Revier
Kober=
ſtadt.
Mittwoch den 13. September ſollen im
Doma=
nialwald Arheilger=Koberſtadt oͤffentlich meiſtbietend
verſteigert werden:
15 Stecken Eichen=Scheidholz 2. Claſſe,
„
7½ Aspen=
Buchen=Durchforſtungsprügelholz,
93
„=
„
Birken=
49
1
32 „ Eichen= „
„„
12½ „ Aspen=
„ Buchen=Stockholz,
„ Birken=
1
„
27 „ Eichen=
79¼ Hundert Buchen=Durchforſtungswellen.
Birken=
1⁄
„
(6
22
Eichen=
„
„
13¾
„
Die Zuſammenkunft iſt Morgens praͤcis 8 Uhr
auf der Hanauerſteinſchneiſe und Pechofenſchneiſe.
Koberſtadt am 4 September 1848.
Der Großh. Heſſ. Revierfoͤrſter des Reviers
Koberſtadt.
Moter.
1066) Mittwoch den 20. September d. J.
Vor=
mittags 8 Uhr ſoll in dem Großh.
Corrections=
hauſe dahier, die Lieferung von 550 Scheffel
Stein=
kohlen (Fettſchrot erſter Qualitaͤt) an den
Wenigſt=
verlangenden oͤffentlich verſteigert werden.
Darmſtadt den 5. September 1848.
Der Großh. Correctionshausverwalter:
Brandſtaͤtter.
1040) Deutſche Cocarden. Freitag den 15.
d. M. Vormittags 10 Uhr ſoll die Lieferung der
für das 1. Iufanterieregiment noͤthigen deutſchen
Cocarden im Soumiſſionswege an den
Wenigſtver=
langenden vergeben werden. Die Soumiſſionen ſind
in den an dem Eingang zum Büreau der
unter=
zeichneten Behoͤrde befindlichen Soumiſſionskaſten
einzulegen und liegen die Bedingungen auf dieſem
Büreau zur Einſicht offen.
Darmſtadt den 4. September 1848.
Der Verwaltungsrath des 1. Infanterieregiments.
1067) Fourage=Lieferungs=Verſteigerung für
den Großh. Marſtall.
Dienſtag den 19. d. M. des Vormittags um
10 Uhr, wird in dem Geſchaͤftszimmer der
unter=
zeichneten Behoͤrde die Lieferung der im 4.
Quar=
tal d. J. erforderlichen Fourage für die Großh.
Marſtalls Pferde und Landbeſchäler, unter den
bis=
herigen Bedingungen, an den Wenigſtverlangenden
oͤffentlich verſteigert.
Darmſtadt am 6. September 1848.
Großh. Heſſ. Ober=Stallmeiſteramt.
1068) Montag den 23. October. Nachmittags 2
Uhr, wird in dem Stadtgerichtslokale die dem
Mehl=
haͤndler Loͤwe dahier gehoͤrige Hofraithe in der
Schuſtergaſſe Lit. D. Nr. 42 verſteigert und bei
Erreichung des Schatzungspreiſes alsbald
zugeſchla=
gen werden.
Darmſtadt den 5. September 1848.
Gr. Heſſ. Stadtgericht.
Strecker.
1069) Montag den 11. d. M., des Vormittags
9 Uhr, ſoll auf dem hieſigen Rathhaus das
Rei=
nigen des kleinen Woogs, an den
Wenigſtfordern=
den nochmals verſteigert werden.
Darmſtadt den 8. September 1848.
Der Bürgermeiſter.
Kahlert.
Feilgebotene Gachen.
„
21)) Ruhrer-Steinkohlen.
Fettſchrot 1. Qualitaͤt vom Schiff in
Gerns=
heim genommen den Scheffel 31 kr. empfiehlt zu
gefaͤlligen Auftraͤgen.
Ph. Eiſenmenger.
488) Eine Anzahl Wagendiele ſind zu verkaufen
bei
Schreinermeiſter Herrmann,
im Kiesweg.
962) Ein vorzüglicher Kochofen und 2 Plattoͤfen
ſind billig zu verkaufen. Ludwigsſtraße C. 46.
109*
756
1043)
Niederlage von Blumenzwiebeln.
Hyacinthen das Stück zu 4. 6. 8. 10 und 12 kr. Tulpen, Nareiſſen,
Crocus ꝛc. zu 1. 2. 4 und 7 kr. d. Stück. Die Preiße im Hundert ſind
verhältniß=
mäßig billiger.
Commiſſionslager der feinſten und neueſten Blumenzwiebeln von Herrn Krelage
aus Haarlem worüber Preißverzeichniſſe gratis abgegeben werden.
J. L. Schneeberger
Lit. J. Nr. 119 Wilhelminenſtraße.
1070) Von den ſo raſch vergriffenen Lustrines 15 kr. per Elle, erhalten wir eben
noch eine Parthie in ausgezeichneter Farbenauswahl, und eine große Parthie feiner ſchoͤner
Wollen=Mouslin 18 kr. per Elle.
Vermann & Comp.
1071) ⁶⁄ breiten feinſten Shirdings 9 kr. die Elle, empfiehlt
M. Homberger.
Ludwigsſtraße.
1072) Im Verlage des Unterzeichneten erſcheint:
Lueifer, fliegende Blätter für Kirchen= und Schulreform. Unter Mitwirkung von E.
Dul=
ler, W. Hieronymi, L. Woͤrrißhoffer, herausgegeben von Carl Schaͤffer.
Es erſcheinen dieſe Blaͤtter von Anfang September woͤchentlich zweimal einen halben Bogen ſtark
und koſten vierteljaͤhrig durch die Poſt bezogen 40 kr. direct bei dem Verleger 30 kr. Die bis zum
1. Oltober ausgegebenen Nummern koſten direct bei der Poſt 15. kr. durch den Verleger bezogen
12 kr.
Der Zweck dieſer Blaͤtter iſt, von einem durchaus freien, unbefangenen Standpunkt aus die Fragen
von Kirche und Schule zu beſprechen und zur Aufklaͤrung und Bildung des Volkes beizutragen.
Darmſtadt im September 1848.
Guſtav Georg Lange.
Meß-Waaren-Empfehlung.
940)
Verſchiedene billige Waaren, beſonders Napolituine gute Qualität 15 kr. per Elle,
⁶⁄₄ breite ächtfarbige Kattune, die neueſten Deſſins, 12 kr. per Elle, empfiehlt
S. Rosenteime,
vormals B. Blumenthal.
1073) ⁶⁄₄ breiten frangöſiſchen Thybet in den beliebteſten Farben, empfiehlt zu billigſten
M. Homberger.
Preißen
Ludwigsſtraße.
1041) Blumenzwiebel als: Hyazinthen, Tul= 3773) Eiderdannen, Flaumen und
Fe=
pen, Crocus u. ſ. w. zur Wintertreiberei einzeln und dern, wobei eine ſchöne weiße Sorte,
im Hundert zu den bekannten billigen Preiſen em= empfiehlt ſtets in beſter Qualität zu
billi=
pfiehlt
gen Preiſen
H. Noack,
Handelsgaͤrtner in Beſſungen.
Löw Wolfskehl, Zohn.
757 —
1074) Viereckige und longue Shawls in Wolle, in den neueſten Muſtern, werden billigſt
M. Homberger.
abgegeben, bei
Ludwigsſtraße.
4776) Neue ausgezeichnet ſchöne Federn,
Flaumen und Eiderdaunen äußerſt billig, bei
Joſeph Duft, Ludwigsſtraße
in dem Hauſe des Herrn Materialiſt Clauer.
943) Eine große Auswahl Neapolitaine zu
Klei=
dern ſehr ſchwer und ſchoͤn in Farben, 15, 18,
und 20 kr. pr. Elle, ſo wie auch eine Parthie
geſtreifter wollner Kleiderſtoffe welche gewoͤhnlich
30 kr. koſteten pr. Elle. 14 kr. bey,
Joſeph Stade.
6187) Orientaliſcher Haarbalſam,
das wirkſamſte Mittel gegen das Ausfallen der
Haare, zur Wiedererzeugung und Erhaltung
derſel=
ben, das Glas zu 48 kr. ſammt Atteſten und
Ge=
brauchsanweiſung, bei
Struve, Hof=Coiffeur.
1075) In der Buch= und Kunſthandlung von
G. W. Küchler, am Ballonplatz iſt zu haben:
hoͤchſt merkwürdige Prophezeihung auf die Jahre
1848, 1850 bis auf das Jahr der Freude 1858.
Von einem alten Eremiten. 7te Auflage. Preis
9 kr.
Wunderbare und merkwürdige Prophezeihungen
der Sonnambule Maria Stiefel aus Ebernberg
über die Zukunft der Jahre 1848 bis 1856.
2te Auflage Preis 6 kr.
948) Mit einer reichen Auswasl Carrirter
Teppich=Schwals, vier und achteckig, empfiehlt ſich
zu ſehr billigen Preiſen,
J. Stade.
949) Meinen noch lagernden 46r Wein verkaufe
ich zu 6 kr. den Schoppen.
Ensling
zum goldnen Hirſch.
1076) Im grünen Laub
iſt ein grauer Papagai und mehrere auslaͤndiſche
Voͤgel zu verkaufen.
1077) Feinſtes Schwing= und Dampfmehl iſt bei
mir zu haben per Geſcheid 8 und 9 bis 10 kr.
Frau Greinert auf dem Markt.
1078) Eine Kaute mit Pfuhl zum Düngen und
ein Stück Gras iſt billigſt abzugeben in Lit. F.
Nr. 18 dem Canzleigebaͤude gegenüber.
1079) 1846r Wein der Schoppen 8 kr.
1847r
4 kr.
wird verzapft im Gaſthaus zum Ritter.
1080) Von nächſten Dienſtag den 12. d. Mts.
an iſt 14 Tage lang taͤglich gut gebrannter Kalk
am Ofen in Stockſtadt a. Rh. zu haben.
Stockſtadt a. Rh., den 8. September 1848.
Fr. Wilh. Kaſt.
854) So eben erhielt ich eine Parthie ⁵₄ breiten
franzoͤſiſchen Kattun in Roſa, Blau und Lila,
ächt=
farbig, zu dem ſehr billigen Preiſe 10 kr. per Elle.
Joſeph Stade.
955) Baͤckermeiſter Kaͤrcher in der
Bleich=
ſtraße Lit. F. 133. beehrt ſich hiermit einem
ver=
ehrlichen Publikum auzuzeigen, daß jeden Tag
friſche Kunſthefe und alle Sorten mürbe
Back=
waaren bei ihm zu haben ſind.
959) Unterzeichneter empfiehlt zu ſehr billigem
Preiße weiße und bunte Herrenhemden ſowie eine
große Auswahl weiße waſchlederne
Uniformshand=
ſchuhe, alle Sorten Glaçe= und Winterhandſchuhe
fuͤr Herren und Damen.
S. Proͤbſter,
in der Rheinſtraße.
916) Eine Ladung Ruhrer Steinkohlen iſt in
Erfelden angekommen:
Fettſchrot 31 kr. pr. preuß. Scheffel.
Beſtellungen koͤnnen bei J. G. Jordis in
Darmſtadt gemacht werden.
Erfelden den 28. Auguſt 1848.
J. Nold.
960) Graues Makulaturpapier (feſt) pr. Ballen 9fl.
Fenſterpapier
„ 9 „
Concept, roͤthlich und blaͤulich, zu
Saͤck=
chen
„ „ 18 „
ſo wie alle Sorten Packpapiere, Poſt= und
Schreib=
papiere billigſt, empfiehlt
A. C. Löwer.
961) Ein in gutem Zuſtande befindliches
Wohn=
haus, fuͤr jedes Geſchäft paſſend, iſt unter guter
Bedingung zu verkaufen. Das Naͤhere in der
Holz=
ſtraße Lit. C. Nr. 4.
963) Mehreren Anfragen zu begegnen, mache ich
hiermit bekannt, daß von jetzt an jeden Morgen
um 6 Uhr mürbe Backereien zu haben ſind.
Conſt. Schünemann,
Eck der Schützenſtraße.
1081) In Lit. F. Nr. 37 naͤchſt der Münze
ſind die beſten zeitigen Trauben zu verkaufen.
J. Noack.
758
1082) Eine große Parthie - große wollene einzelnen Herrn, nach Verlangen mit oder ohne
Schwaͤlchen in ſchoͤnſten Farben per Stück 24 kr.
ſind gegenwaͤrtig zu haben bei
Joſeph Stade.
1083) Eine Parihie trockene Fäſſer in
verſchie=
dener Groͤße ſind billig zu verkaufen bei
Zimmermann Engel, im Kiesweg.
1084) Sehr auer Weineſſig die Maas 8. 10
und 12 kr. bei Wirth Delp in der Holzſtraße.
1085) Gut geſalzenes Rindfleiſch zu 8, friſches
zu 10 kr. bei
1086) Sehr vorzugliche Phantographen (Storch= ganz oder getrennt, mit oder ohne Moͤbel gleich
ſchnaͤbel) habe ich in Commiſſion erhalten, und
em=
pfehle ſie bei Bedarf den Herrn Künſtlern.
G. W. Küchler,
am Ballonplatz.
1087) Eine friſche Auswahl dichtgeſchlagene 5⁄. miethen in der alten Vorſtadt Lit. A. Nr. 35.
breite Lederleinwand habe ich erhalten pr. Elle 16 kr.
Joſeph Stade
1088) Zwei große eiſerne Geldkiſten ſind billig mer u. J. w. an eine ſille Familie zu vermiethen
zu verkaufen bei
H. Neuſtadt, Rheinſtraße.
Vermiethungen.
131) In der Hügelſtraße Marienplatz J. 86 ſind
2 Logis, die bel étage aus 6 Piecen u. ſ. w.
be=
ſtehend, auf Verlangen mit Pferdeſtall und Remiſe,
ſodann der dritte Stok von 7 Piecen, ganz oder
getheilt zu vermiethen.
5397) In meinem Hauſe Lit. E. Nr. 31 der miethen und auf Verlangen bald zu beziehen.
verlaͤngerten Waldſtraße iſt der untere Stock,
be=
ſtehend aus 2 großen und 2 kleineren Zimmern,
nebſt Küche und allen ſonſtigen Bequemlichkeiten
zu vermiethen, und kann ſogleich bezogen werden.
M. Harres.
6049) Schulſtraße Lit. J. Nr. 30 iſt die obere
und die untere Etage, jede von 5 Piecen, Küche,
Keller u. ſ. w. zu vermiethen, und gleich zu be=
Leininger.
ziehen.
197) Ein Zimmer mit Moͤbel, mit der Ausſicht iſt der mittlere Stock zu vermiethen.
auf die Straße iſt Kirchſtraße Lit. D. Nr. 111
nahe am Markt gleich zu beziehen.
71) Ein freundliches Zimmer mit Moͤbel gleich
zu beziehen, Carlsſtraße Lit. J. Nr. 10.
696) Im Seitenbau meines Wohnhauſes Lit. E.
Nr. 71 am Ludwigsplatze, ein kleines Dachlogis,
in 3 bis 4 Wochen beziehbar, zu vermiethen.
Wittwe Emrich.
742) Die mittlere Etage meines auf der
Som=
merſeite gelegenen Hauſes, beſtehend aus 6
Zim=
mern, Küche und den hierzu ſonſt noͤthigen Raͤumen
iſt zu vermiethen; ſowie auch ein Logis für einen
Moͤbel.
Carl Gerſchlauer,
Eck der Hügel= umd Neckarſtraße.
640) Lit. H. Nr. 184 im Mühlweg iſt eine
Stube für einen ledigen Herrn zu vermiethen.
Ch. Riedlinger, Maurermeiſter.
966) In meinem Hauße iſt der 2te Stock,
be=
ſtehend in 5 Piecen, zu vermiethen.
P. Keller, jun.
455) In der Schulſtraße Lit. J. Nr. 31 iſt
F. Müller, Langengaſſe. im mittleren Stock ein Logis ganz neu hergerichtet,
eziehbar.
1045) Lit. A. Nr. 32 der alten Vorſtadt ein
Logis ſogleich beziehbar; das Naͤhere bei Herrn
Schmiedmeiſter Grübel.
1046) Eine Stube mit oder ohne Moͤbel zu ver=
1049) Vor dem Neuenthor in Lit. H. Nr. 186
iſt ein Logis von drei Zimmern, Küche, Bodenkam=
und nach Verlangen bald zu beziehen bei
J. L. Buſchbaum.
1052) Ein freundliches, ſehr geraͤumiges Local,
aus ſechs Piecen beſtehend, mit allen
Bequemlich=
keiten verſehen, iſt auf den 1. October zu
vermie=
then. Grafenſtraße E. 231.
812) Bei J. L. Buſchbaum iſt im
Hinter=
haus ein Logis, beſtehend aus drei Zimmern, Küche
nebſt allem Zugehoͤr an eine ſtille Familie zu ver=
695) Bleichſtraße, Lit. F. Nr. 130, im
Hin=
terbau ein Logis an eine ſtille Familie, welches bald
bezogen werden kann.
234) Georgſtraße Lit. F. Nr. 119 iſt die
mitt=
lere Etage zu vermiethen.
J. Kriechbaum.
5323) Zwei einzelne Zimmer mit oder ohne
Moͤ=
bel zu vermiethen im wilden Mann.
1428) Lit. A. Nr. 37 in der alten Vorſtadt
351) Im mittleren Stock meines Hauſes
ein Logis.
N. Jochheim.
235) Die untere Etage meines Hauſes,
Wald=
ſtraße Nr. 146, Sommerſeite, wird miethfrei und
bis Ende October d. J. vielleicht ſchon früher
wieder beziehbar. Das Logis beſteht aus 6
heitz=
baren Piecen, Küche ꝛc.
v. Starck.
5974) In dem vormals Hahn'ſchen Hauſe,
Rheinſtraße Lit. F. Nr. 94 iſt im Hinterbau eine
vollſtaͤndige Wohnung zu vermiethen.
759
2445) In dem Conditor Netz'ſchen Hauſe der
mittlere Stock zu vermiethen und ſogleich zu
be=
ziehen.
2328) Zwei Logis mit allen Bequemlichkeiten
gleich beziehbar in Lit J. Nr. 92 der Magazinsſtraße.
2713) In meinem Hauſe an der
Infanterieca=
ſerne iſt der mittlere Stock, aus vier heizbaren
Zim=
mern und ſonſtigem Zugehoͤr beſtehend, zu
ver=
miethen und gleich zu beziehen.
Büchler.
3689) Langegaſſe Nr. 118 bei Wittwe Schüler
im Hinterbau iſt ein vollſtaͤndiges Logis zu
ver=
miethen.
3710) Lit. A. Nr. 50 am Ballonplatz ein Logis
im Hinterbau gleicher Erde, welches gleich bezogen
werden kann.
3841) Ein freundliches Zimmer auf der
Som=
merſeite, mit oder ohne Moͤbel, zu vermiethen und
gleich zu beziehen. Naͤheres, Bleichſtraße Lit. F.
Nr. 130.
4068) In der Schloßgaſſe A 80. iſt ein ſchönes geraͤumiges Zimmer.
Logis zu vermiethen und gleich zu beziehen.
4759) Rheinſtraße Lit. F. Nr. 83 in der bel
étage 2 Zimmer nach der Straße mit Moͤbel
ſo=
gleich zu beziehen.
der dritte Stock zu vermiethen und gleich zu bezie=
Fried. Metzger,
hen.
Kaffeewirth.
4177) Der ſeither von Philipp Landau bewohnte
Laden iſt mit oder ohne Logis zu vermiethen und
ſogleich zu beziehen.
J. N. Gütlich,
auf dem Markt.
5713) Lit. F. Nr. 130 der Bleichſtraße ein miethen.
vollſtaͤndig moͤblirtes Zimmer.
4277) Ein Logis von 2 Stuben, Alkoven, Küche ꝛc., küche iſt zu vermiethen.
mit und ohne Garten, ſogleich beziehbar, bei
Ph. Ludw. Schmitt vor dem Mainthor.
4383) Der 3te Stock meines Haußes,
Neckar=
ſtraße, Nr. 204, beſtehend in 5 heitzbaren Piecen, Nr. 235 iſt der untere Stock mit allen Bequem=
Magdkammer ꝛc. iſt anderweit zu vermiethen und lichkeiten zu vermiethen.
ſogleich zu beziehen.
Schnell.
einem kleinen Garten, für einen Schreiner ſehr mit und ohne Stallung u. ſ. w. zu vermiethen.
Nä=
geeignet, zu vermiethen.
5242) Zu vermiethen in Lit F. Nr. 197 vor Eliſabethenſtraße Lit. J. Nr. 44.
dem Rheinthor: einzelne Zimmer mit oder ohne
Moͤbel, ſowie eine Scheuer.
Straße iſt ein moͤblirtes Ziwmer zu vermiethen. beziehen.
„
4512) In meinem Hauſe iſt ein neu
herge=
ſtelltes Logis, eine Stiege hoch, mit Ausſicht auf
die Straße zu vermiethen, beſtehend aus 3
Zim=
mern, 1 Kabinet, Küche, Bodenkammer, Keller
und Holzplatz, ſogleich zu beziehen.
Stoͤrger, am Beſſunger Thor.
4617) In Lit. F. Nr. 37 naͤchſt der Münze iſt
ein moͤblirtes Zimmer mit oder Cabinet zu
vermie=
then.
J. Noack.
4774) Eine geraͤumige freundliche
Manſarden=
wohnung mit Zubehoͤr und allen Bequemlichkeiten
ſogleich beziehbar, Louiſenſtraße Lit. E. Nr.
75.
J. H. Köhler.
4987) In Lit. E. Nr. 29 in der Beſſungerſtraße
J. Hirſch Wittwe. iſt ein vollſtaͤndiges Logis zu vermiethen, und ein
Zimmer mit Kuͤche gleich zu beziehen.
4995) In Lit. A. Nr. 39. der alten Vorſtadt
ſind zwei vollſtaͤndige Logis ſogleich zu beziehen.
4996) Hügelſtraße Lit. J. Nr. 99 parterre ein
Auch eine Remiſe für drei Wagen.
4891) Bei Schreinermeiſter Ernſt L. Stoll
Wittwe in der Hundſtaͤllergaſſe ein freundliches
Logis, beſtehend in einer geraͤumigen Stube, Cabinet
4063) In der Louiſenſtraße Lit. E. Nr. 89 iſt mit Alkov, nebſt Küche und Bodenraum, ſogleich
beziehbar.
5382) In Lit. A. Nr. 36 alte Vorſtadt ein
vollſtaͤndiges Logis.
5550) Mathildenplatz Lit. F. Nr. 31 im
Hinter=
bau eine Stube mit Moͤbel zu vermiethen.
5385) In der Carlsſtraße Lit. H. Nr. 18 iſt
im Seitenbau das von Herrn Schreinermeiſter
Schmitz bewohnte Logis ganz oder getheilt zu ver=
5384) Ein Logis nebſt Mitgebrauch der Waſch=
A. Geider, Dachdeckermeiſter,
an der Aich Lit. D. 66.
5387) In der Dieburgerſtraße Straße Lit. H.
Heß.
5414) Die hel étage des den Erben des ver=
4505) In Lit. A. Nr. 19 in der alten Vor= ſtorbenen Generalgouverneurs de Erons gehoͤrenden
ſtadt iſt im Vorderhauſe der untere Stock nebſt Hauſes in der verlaͤngerten Wilhelminenſtraße iſt
Carl Arnold., bere Nachricht ertheilt Schreinermeiſter Fehring,
5416) Die bel étage meines neu erbauten
Hauſes in der oberen Louiſenſtraße, 6-8
4743) Lit. H. Nr. 31 in der Niederramſtaͤdter= Zimmer, Küche ꝛc. enthaltend, iſt bald zu
J. Veith.
760
5543) In der Eliſabethenſtraße Lit. E. Nr. 210
iſt ein moͤblirtes Zimmer al einen ledigen Herrn zu
vermiethen.
G. Sperb.
5569) Lit. E. Nr. 163 der Grafenſtraße iſt zwei
Stiegen hoch ein vollſtaͤndiges Logis zu vermiethen
und gleich zu beziehen.
5570) Lit. J. Nr. 40 am Ludwigsplatz ein Logis,
beſtehend in Stube, Kabinet, Kammer, Kuͤche, Keller
und Holzplatz.
5683) In dem schön gelegenen Bekhause Lit.
E. Nr. 14 auf dem Louisenplatze, ist vom 1ten
Juli an täglich der mittlere Stock von 11 heitabaren
Eimmern, 2 Kammern und Küche, sodann Remise
für 2 Wagen, Stallung, Kutscherstube nebst
sonsti-
gem Tubehör zu beziehen.
5690) In meinem Hauſe, Eck der Hoͤlges= und
Steinſtraße iſt die obere Etage, beſtehend aus 7
Piecen nebſt allen Bequemlichkeiten, auch ein Theil
des Hausgaͤrtchens zu vermiethen und baldigſt zu
beziehen.
C. Lauteſchaͤgers Wittwe.
5223) Rheinſtraße Lit. E. Nr. 101 ein Zimmer
mit Moͤbel, wozu auf Verlangen auch die Koſt
ge=
geben wird.
G. Walb.
5923) Ein Laden mit und ohne Logis iſt zu ver=
J. C. Cramer Sohn.
miethen, bei
Lit. D. Nr. 111.
5784) In der Eliſabethenſtraße Lit. E.
Nr. 74, ganz nahe am Ludwigsplatz, iſt ein
gänzlich neu hergeſtellter Laden, nebſt
voll=
ſtändiger Wohnung zu vermiethen, und gleich
zu beziehen.
5793) In der Hügelſtraße Nr. 113 im
Seiten=
bau, iſt ein Zimmer mit Moͤbel zu vermiethen und
zu beziehen.
5802) In der Rheinſtraße iſt ein Laden nebſt
vollſtaͤndiger Wohnung zu vermiethen und gleich zu
beziehen.
Ebendaſelbſt im Hinterbau eine Stiege hoch ein
freundliches Logis, beſtehend aus zwei Stuben, ein
Kabinet, Küche u. ſ. w., ſogleich zu beziehen.
W. Warnecke.
5809) Schützenſtraße Lit. J. Nr. 237. iſt die vermiethen und gleich zu beziehen. L. Ihm.
mittlere Etage, beſtehend aus 5 Zimmern, 1
Cabi=
net, Küche, Keller u. ſ. w. zu vermiethen und
ſo=
gleich zu beziehen; auf Verlangen kann noch ein
Zimmer in der unteren Etage dazu abgegeben wer=
W. Kriegck.
den.
5689) Zwei vollſtaͤndige Logis bei
J. P. Wambold.
5906) In der Alexanderſtraße A. 62 ein Logis
gleicher Erde für eine ſtille Familie. Sogleich be,
ziehbar.
5916) Bei Hofſchloſſer Germann in der
Hü=
gelſtraße iſt eine Manſarde beziehbar.
5913) Lit. H. Nr. 51. ein Logis zu vermiethen
und gleich zu beziehen.
Emmerich, im Kiesweg.
5924) Lit. G. Nr. 228 nahe am Jaͤgerthor iſt
der 1te und 2te Stock mit oder ohne Garten zu
vermiethen.
J. Schmidt.
6024) Lit. J. Nr. 226 Eck der Hoͤlges= und
Steinſtraße iſt das ſchöne Logis im zweiten und
Dachſtock zu vermiethen.
Chr. Lauteſchlaͤger.
5934) Kleine Arheilgerſtraße Lit. G. Nr. 144,
ein vollſtaͤndiges Logis beziehbar bei
M. Fink.
6038) In der oberen Rheinſtraße Lit. F. Nr.
12 iſt ein großer Laden mit vollſtaͤndiger Wohnung
zu vermiethen, und baldigſt zu beziehen.
Ludwig Habich.
6033) Lit. B. Nr. 60. in der großen
Ochſen=
gaſſe ein kleines Logis im Hinterbau, gleich zu
be=
ziehen.
Carl Heißner, Kupferſchmied.
6136) In meinem Zwillingshauſe, Ende der
Bleichſtraße, iſt der untere Stock, welcher in zwei
vollſtändigen Wohnungen beſteht, jeden Tag
bezieh=
bar.
Jacob Herrmann, Weißbindermeiſter.
6036) Im Karlshofweg Lit. G. Nr. 278 iſt der
mittlere Stock zu vermiethen und bald zu beziehen.
Conrad Hirſch.
6137) Mathildenplatz F. 31 im Hinterbau
ebe=
ner Erde, 2 Zimmer, gleich beziehbar.
6046) Im rothen Loͤwen iſt im 3. Stock vorn
heraus ein ſchoͤnes Logis, an eine ſtille Haushaltung
und ſogleich beziehbar, zu vermiethen.
6122) Lit. G. Nr. 374 ein geraͤumiges
Schul=
lokal und Stallung, beides auch zu Magazinen
ge=
eignet, gleich zu beziehen.
6123) In der Bleichſtraße Lit. F. Nr. 114a.
in der Manſarde eine Stube mit Cabinet, Küche ꝛc.;
H. Brill.
6128) In der Marſtallſtraße Lit. F. Nr. 61 iſt
ein Manſardenlogis mit allen Bequemlichkeiten zu
6217) Grafenſtraße Lit. E. Nr. 158 ein
geraͤu=
miges Zimmer und Kabinet mit Moͤbel und
Bedie=
nung, gleich zu beziehen.
6233) In der Rheinſtraße Lit. F. Nr. 88 iſt ein
gaͤnzlich neu hergeſtelltes Logis von 4-5 Piecen,
ſowie ein ſolches in dem Hinterbau von 3 großen
Stuben und 2 Kammern, beide nebſt Küche und
Zubehoͤr an ſtille Bewohner zu vermiethen.
761
6234) Der obere Stock meines Hauſes, aus
5 Zimmern, Küche u. ſ. w. beſtehend, Ende
Septem=
ber oder auch früher zu beziehen.
P. Eiſenmenger am Ludwigsplatz.
56) Im wilden Mann, im Hinterbau, iſt ein
Lo=
gis zu vermiethen und gleich zu beziehen.
49) Ein Logis von 2- 3 Zimmern u. ſ. w.
in der Eliſabethenſtraße bei
J. Wieſenbach, Goldarbeiter.
5092) In der Eliſabethenſtraße Lit. J. Nr. 61
iſt im unteren Stock ein Logis zu vermiethen und
gleich zu beziehen.
58) Lit. F. Nr. 33 der Louiſenſtraße iſt im
Hinterbau ein vollſtaͤndiges Logis zu vermiethen
und in einem Vierteljahr zu beziehen.
62) Der obere Stock in meinem Hauſe in der
Schulſtraße, beſtehend in 6 Pieçen iſt bis zu Ende
September anderweit zu vermiethen.
Geilfus.
67) In meinem Hauſe Ende der Bleichſtraße iſt
im mittleren Stock ein Logis von drei Zimmern,
ein Kabinet, Küche, Keller, Holzſtall, Mitgebrauch
der Waſchküche, des Bleichplatzes, ein Stückchen
Garten nebſt Magd= und Bodenkammer, bis den
1ten October beziehbar.
Jacob Herrmann,
Weißbindermeiſter.
68) Lit. A. Nr. 65 nahe am Theater iſt ein
Zimmer mit oder ohne Moͤbel zu vermiethen.
69) Ein ſchoͤnes moͤblirtes Zimmer am
Sporer=
thor, iſt zu vermiethen, das Naͤhere bei
Metzger=
meiſter Pietz.
84) Bleichſtraße Lit. F. Nr. 121 eine
Woh=
nung gleicher Erde, beſtehend in 2 heizbaren
Zim=
mern, 2 Kabinetten, wovon das groͤßere heizbar,
Küche, Keller, Bodenkammer, Mitgebrauch der
Waſchküche und des Bleichplatzes, Anfangs October
zu beziehen.
85) In der Weinbergſtraße iſt der mittlere Stock
zu vermiethen, und bis 1. October, auf Verlangen
auch ſogleich zu beziehen.
Friedrich Sonnthal, Schloſſermeiſter.
162) Bei A. Gottlieb, große Ochſengaſſe, iſt
ein vollſtaͤndiges Logis im Vorderhauſe zu
ver=
miethen und bald zu beziehen. Auch kann auf
Ver=
langen ein Laden dazu gegeben werden.
166) Lit. J. Nr. 269 iſt der dritte Stock
be=
ſtehend aus 8 Piecen mit den gewoͤhnlichen
Be=
quemlichkeiten zu vermiethen und alsbald zu
bezie=
hen.
191) In Lit. A. Nr. 31 iſt der mittlere Stock
im Ganzen oder in 2 Theilen zu vermiethen.
184) Lit. B. Nr. 15 der großen Ochſengaſſe
im Vorderhaus im 2. Stock ein Logis beſtehend
aus zwei Zimmer, Kabinet, Keller und Boden zu
vermiethen.
170) Ein vollſtaͤndiges Logis iſt zu vermiethen
und bald zu beziehen; daſelbſt iſt ein Zimmer binnen
einem Monat zu beziehen.
Faͤrber Boͤhler Wittwe,
auf dem Brückchen.
179) Mathildenplatz Lit. F. Nr. 27 ein
einzel=
nes Zimmer, desgleichen ein Zimmer mit Cabinet
an ledige Perſonen ſogleich zu vermiethen.
Auch iſt daſelbſt ein geraͤumiger Keller zu
ver=
miethen.
172) Ein Zimmer, die Ausſicht auf die Straße,
ſogleich zu beziehen bei
Rummel, Eliſabethenſtraße.
173) Langegaſſe Lit. B. Nr. 117 ſind 2 Logis
zu vermiethen.
L. Frank.
6206) Rheinſtraße Lit. E. Nr. 4 iſt ein
geraͤu=
miges Dachlogis zu vermiethen und in ⁄. Jahr zu
beziehen.
50) Auf dem Schießplatz Lit. J. Nr. 153 dem
Ludwigsbad gegenüber iſt ein Logis im mittleren
Stock mit allen Bequemlichkeiten. zu vermiethen
und auf Verlangen gleich zu beziehen.
190) In der bel étage meines Hauſes am
Ma=
rienplatz iſt ein Logis, beſtehend in 5 Pieçen, Küche,
Boden und Magdkammer ꝛc. und in dem Entre-sol
Stube mit Kabinet, mit oder ohne Moͤbel zu
ver=
miethen.
T. Schenck.
G3RRRananRAAZAunO
4
204) Lit. E. Nr. 67, Ludwigsplatz,
E iſt ein Laden nebſt Wohnung (oder 5
E auch das Ganze als Wohnung) zu
vermiethen.
16ſe, Ees Ees Ges.
Ferzer,
„2⁄
H2e. Lar Gors.
GsuCaLors
GatnAtazaanau. Huamtuamanid,
301) Sandſtraße Lit. J. Nr. 195 im
Hinter=
bau 2 Stuben, Küche, Keller ꝛc., den 1. October
beziehbar.
286) Ein moͤblirtes Zimmer iſt zu vermiethen
in der Ludwigsſtraße Nr. 52.
288) Lit. D. Nr. 94 Eck der Brand= und
Paͤ=
dagoggaſſe iſt ein Logis zu vermiethen, bei
Joh. Jacob.
292) Im Karlshofweg Lit. G. Nr. 278 iſt das
Manſardenlogis zu vermiethen.
Conrad Hirſch.
308) In Lit. D. Nr. 109 der Stadtkirche
ge=
genuͤber, iſt im Hinterbau ein freundliches tapeziertes
Manſardenzimmer mit oder ohne Moͤbel zu
vermie=
then. Naͤheres bei C. Stumpf am Markt.
302) In der Eliſabethenſtraße Lit. J. Nr. 51
im zweiten Stock, 3 Zimmer, 1 Kabinet, 2 Boden=
110
[ ← ][ ][ → ]162
kammern, Küche, Keller, Mitgebrauch der
Waſch=
küche und des Bleichplatzes, ſogleich oder bis den
1ten October zu beziehen.
Hermann Haſſinger.
307) In der Grafenſtraße Lit. E. Nr. 156 iſt
ein freundliches Zimmer mit oder ohne Moͤbel
ſo=
gleich zu beziehen.
310) Die obere Etage des Eckhauſes der
Gra=
fen und Eliſabethenſtraße iſt nebſt allem Zugehör,
zu vermiethen, und auf Verlangen bald zu
bezie=
hen.
312) Lit. A. Nr. 79 iſt ein Logis zu vermietheu
und bald zu beziehen.
P. Koch.
314) Lit. G. Nr. 106 in der Gardiſtengaſſe iſt
ein vollſtaͤndiges Logis nebſt Scheuer und Stallung
zu vermiethen und Mitte October d. J. zu
bezie=
hen. Naͤheres bei
J. Rutz,
zum Landsberg.
316) Ein Zimmer und Cabinet bei
Joh. Mart. Helfmann, Wittwe.
377) Mühlweg Lit. H. Nr. 175 ein ganz neu
hergerichtetes Manſardenlogis zu vermiethen.
378) In der großen Ochſengaſſe Nr. 31 iſt ein
vollſtaͤndiges Logis, deßgleichen ein Laden und
Lo=
gis zu vermiethen und gleich zu beziehen bei
Schaͤfer, Speiſewirth.
383) Die obere Etage beſtehend aus 4 Piecen
nebſt allen ſonſtigen Bequemlichkeiten bis zum 1.
October beziehbar zu vermiethen.
Felix Hochſtaͤdter,
vor dem Neckarthor.
391) Karlsſtraße 199 b bei Regiſtrator Krebs,
ein neu bergerichtetes Logis aus 5 auch 6 Piecen.
Außerdem eine einzelne Stube, ſowie ein großer
Keller.
387) In Lit. A. Nr. 51 ein kleines Logis im
Hinterbau zu vermiethen.
Fehrer.
389) In dem ehemals Dr. Huth'ſchen Hauſe iſt
ein ſchoͤnes Zimmer und Cabinet mit der Ausſicht
auf die Straße zu vermiethen.
390) Der Laden auf dem Marktplatz E. 11, iſt
mit vollſtaͤndiger Einrichtung, nebſt der Wohnung
in der 2. Etage, zu vermiethen und gleich zu
be=
zieben, ſodann 2 Zimmer in der dritten Etage, mit
Moͤbel ebenfalls gleich beziehbar.
Trier, Sohn.
402) In der Steinſtraße Lit. J. Nr. 247 ein
Zimmer mit Kabinet, mit oder ohne Moͤbel, ſogleich
zu beziehen.
403) In der Beſſunger Karlsſtraße ein ſchoͤnes
Manſardenzimmer mit Kabinet und Küche an eine
ledige Perſon oder auch ſtille Familie zu
vermie=
then und gleich zu beziehen.
Bender.
189) Kiesweg H. 53 ein kleines Logis im
Hin=
terbau.
406) Ein vollſtaͤndiges Logis mit allem Zubehoͤr
iſt zu vermiethen.
Martin Traiſer, Ludwigsſtraße.
411) Eine Stube gleich zu beziehen bei
Baͤcker Koch, am Ludwigsplatz.
512) Ein möblirtes Zimmer den 1. Seprember
zu beziehen Lit. E. Nr. 74a.
508) Kirchſtraße Lit. D. Nr. 107 iſt ein moͤblir
tes Zimmer zu vermiethen.
Georg Hammon.
510) Eck der Neckar= und Eliſabethenſtraße, Lit.
J. Nr. 62 ſind 2 Logis, die bel étage aus 8
Piecen u. ſ. w. beſtehend, auf Verlangen mit
Pfer=
deſtall und Remiſe, ſodann der dritte Stock von
6 Piecen mit allen Bequemlichkeiten zu vermiethen,
und kann bald bezogen werden.
513) Lit. F. Nr. 171 an der Promenade zunaͤchſt
des Mainthors ein moͤblirtes Zimmer mit hübſcher
Ausſicht zu 4 fl. monatlich. Naͤheres bei G.
Ne=
ſtel daſelbſt.
515) Grafenſtraße bei J. L. Eichberg iſt die
mittlere Etage zu vermiethen und gleich zu beziehen.
533) Zwei freundliche Logis gleich zu beziehen in
der Holzhofſtraße bei
Auguſt Kling.
516) Die untere Etage meines Hauſes in der
Beſſunger Karlsſtraße beſtehend aus 3 Zimmern,
Cabinet, Küche, Magdkammer ꝛc. ſogleich beziehbar.
Volhard,
Stabsquartiermeiſter.
518) Ein ſchoͤnes Manſardenlogis bei
J. Wieſenbach, Eliſabethenſtraße.
519) In der Waldſtraße Lit. C. Nr. 173 der
obere Stock des Seitenbaues den 1. September zu
beziehen. Das Naͤhere bei Schreinermeiſter Herbſt
am Ballonplatz.
522) In der verlaͤngerten Eliſabethenſtraße Lit.
E. Nr. 197 eine Stiege hoch iſt eine freundliche
Wohnung, beſtehend aus Zimmer und Kabinet, zu
vermiethen und kann jeden Tag bezogen werden.
529) In der Paͤdagoggaſſe Nr. 78 ein Logis zu
vermiethen und gleich zu beziehen bei
H, Kinkel, Küfermeiſter.
532) Zimmer mit Cabinet in Lit. E. Nr. 156a
der Grafenſtraße.
534) In der Carlsſtraße. Lit. H. Nr. 15 iſt der
mittlere Stock zu vermiethen.
F. Heyn Wittwe.
763
531) Ein kleines möblirtes Zimmer iſt zu
ver=
miethen bei
Wittwe Kaiſer,
Lit. J. Nr. 241 am Lattenthor.
625) Bei W. Neuling im Beſſunger
Heerd=
weg ein freundliches Manſardenlogis an eine ſtille
Familie.
505) In der Beſſunger Karlsſtraße iſi der zweite
Stock aus 4 heitzbaren Zimmern mit allem Zugehör
in einem Vierteljahr zu beziehen.
Hindel, Baͤckermeiſter.
629) Ein freundliches Logis zu vermiethen bei
H. Schober, am Schloßgraben.
630) Das von Herrn Kuchenbaͤcker Schüler
be=
wohnte Logis und Laden iſt anderweitig zu
ver=
miethen.
5. Frei
635) Ein Logis bei
Baͤcker Voͤglein, in der Schuſtergaſſe.
637) In der Wilhelminen Straße J. 119 ein
moͤbelirtes Manſardenzimmer.
638) In der Holzhofſtraße G. 372 iſt ein Logis,
Stube, Kabinet ꝛc. zu vermiethen und in einem
Vierteljahr, auch etwas früher zu beziehen.
639) Auf dem Ludwigsplatz Lit. E. Nr. 66 iſt
ein moͤblirtes Zimmer zu vermiethen.
F. Braun.
643) In J. 232 der Schützenſtraße ein Logis
im Seitenbau auf der Sommerſeite von 2 Zimmern,
Kabinet, Küche und allen übrigen Bequemlichkeiten
baldigſt zu beziehen.
J. Weiler.
644) Auf dem Seitenbau ein Logis nebſt
Werk=
ſtaͤtte für ein ruhiges Geſchaͤft.
Rube.
645) Lit. F. Nr. 9 der Rheinſtraße ein
Man=
ſardenlogis aus 2 Stuben, Kabinet, Küche
Boden=
kammer ꝛc. beſtehend zu vermiethen
G. P. Dambmann.
648) In der Grafenſtraße Lit. E. Nr. 230 iſt
Stube und Kabinet zu vermiethen und ſogleich zu
beziehen.
647) Rheinſtraße F. 82 im Seitenbau ein
freund=
iches Zimmer mit Cabinet, Ausſicht auf die Straße.
626) In der Langengaſſe Lit. B. Nr. 92 iſt
ein kleines Logis zu vermiethen.
K. Witzler.
623) Heinheimerſtraße vor dem Jaͤgerthor Nr.
324 iſt die untere Etage zu vermiethen,
295) In Lit. H. N. 124 iſt ein vollſtaͤndiges
Logis zu vermietben.
Heinrich Mendel.
652) Lit. E. Nr. 37 in der Schulſtraße iſt im
unteren und oberen Stock ein Logis zu vermiethen.
649) Georgſtraße Lit. F. Nr. 119 iſt ein
Lo=
gis im 3. Stock mit 3 Zimmer und ſonſtigen
Be=
quemlichkeiten zu vermiethen.
J. Kriechbaum.
650) Bleichſtraße Lit. F. Nr. 133 ein Logis im
untern Stock, beſtehend aus 2 Zimmern, 3 Kabinets,
Küche, Bodenkammer und ſonſtigen
Bequemlichkei=
ten, gleich zu beziehen.
Hess.bas. 33. Rö.3b. M. lyy. fu.t38. 63 s. B.ty' 13.V.f3s. 3a. 30. 9
741) In unſerem Vorderhauſe iſt ein Zim= 4
mer, auf Verlangen auch zwei, mit der Aus=
E ſicht auf den Markt, zu vermiethen und kann 4
gleich bezogen werden.
Gebrüder Homberger.
steas.uM.t3s. Ai. tss. MBielBs.t3.tén (ar. Usi bäd.tis. Bs-aip.t O
743) Eine Stube mit Alkove in der bei etage
gleich zu beziehen bei
Theodor Walther.
749) Waldſtraße Lit. E. Nr. 179 ſind 2 Zimmer
zuſammen oder getheilt mit oder ohne Moͤbel zu
vermiethen.
6ybs.ſärss.k3s. 35. (33.533. 33. tätre3s."N. 3. Mr. t33. 47½. 2.3
4 750) Im Seitenbau unſeres Hauſes ſind
zwei Zimmer zu vermiethen, welche gleich be= ¾
H zogen werden koͤnnen.
Gebrüder Homberger.
2
Obsu.k.ni A. B. ln. B. Bi. h.n in.kentir. Rixe.lih. Whbis. Bas.
754) Lit. F. Nr. 24 Mathildenplatze 2
große geräumige Zimmer im mittleren Stock
zu einem Arbeitslokal geeignet, ferner 2 kleine
freundliche Zimmer gleicher Erde in
demſel=
ben Hauſe.
755) In meinem Hauſe iſt ein freundliches
Dach=
logis zu vermiethen, und gleich zu beziehen.
P. Beyer, Hoflakier.
758) Ein kleines Logis im Seitenbau gleich
be=
ziehbar bei
Schreiner Herbſt, am Ballonplatz.
756) Ein Zimmer mit oder ohne Moͤbel iſt zu
vermiethen und gleich zu beziehen bei
J. Engel, Goldarheiter,
in der Ludwigsſtraße.
757) Lit. E. Nr. 232 in der Grafenſtraße ein
ſehr bequemes Logis an eine ſtille nicht zu ſtarke
Familie hoͤchſt billigen Preißes.
760) In der Grafenſtraße Lit E. Nr. 164 iſt
ein Zimmer vornheraus mit oder ohne Moͤbel zu
vermiethen.
Ph. Seibel, Schuhmachermeiſter.
764) In meinem Eckhauſe der Neckarſtraße Lit.
J. Nr. 86. iſt in dem unteren Stocke ein Logis,
beſtehend aus 2 Zimmern, 2 Kabinetten, Küche
und allen ſonſtigen Bequemlichkeiten, complett moͤ=
110*
764
blirt ſogleich zu beziehen, auf Verlangen kann
ſol=
ches auch ohne Moͤbel abgegeben, und Stallung,
Re=
miſe nebſt Kutſcherſtube beigegeben werden.
Nähe=
res in der Eliſabethenſtraße J. 49.
M. Harres.
766) In dem neuerbauten Zwillingshauſe
der Bleichſtraße iſt der 2te Stock zu
vermie=
then.
3819 Lit. E. Nr. 101 der Rheinſtraße im
obe=
ren Stocke ein geräumiges Zimmer mit Cabinet.
857) Bei Schweinemetzger Joſt iſt ein Logis
ſo=
gleich zu beziehen.
859) Ein freundliches Logis Stube, Kabinet,
Küche, Boden, Bodenkammer und ſonſi alle
Bequem=
lichkeiten iſt zu vermiethen, und kann gleich bezogen
werden; zu erfragen Grafenſtraße E. 168.
862) Lit. F. Nr. 70 der Rheinſtraße ein Logis
im Hinterbau, beſtehend aus 2 Stuben, 1 Kammer,
Holzplatz ꝛc., gleich zu beziehen.
Kratz.
863) (Beſſungen.) Bei Georg Geyer in der
Carlsſtraße iſt ein Manſardenlogis mit allen
Be=
quemlichkeiten zu vermiethen und in 2 Monaten
beziehbar.
864) Das ſeither von Herrn Drehermeiſter Gei
der bewohnte Logis iſt anderweit zu vermiethen.
Carl Netz.
866) In der Neckarſtraße Lit. J. Nr. 83 iſt
im oberen Stock ein Logis von 5 Zimmern,
Magd=
ſtube, Küche, Bodenkammer, Holzſtall und Keller
baldigſt zu vermiethen.
867) In der Neckarſtraße Lit. J. Nr. 83 iſt
im Hinterbau ein Logis mit großer
Schreinerwerk=
ſtaͤtte baldigſt zu vermiethen.
869) Lit. J. Nr. 37 auf dem Ludwigsplatz
iſt das Logis im mittleren Stock beſtehend aus
5 ſehr geräumigen Zimmern, einem Saale ꝛc. zu
vermiethen und bald zu beziehen, auf Verlangen
kann auch ein Theil Garten mitvermiethet werden.
871) In der Marktſtraße Lit. D. Nr. 17. ein
Logis beſtehend aus 2 Zimmern, Kuͤche u. ſ. w. zu
vermiethen
872) Lit. A. Nr. 136 auf dem Geiſtberg iſt
ein freundliches Logis eine Stiege hoch im
Hinter=
bau.
874) Ein Logis iſt zu vermiethen bei
Bäcker Darmſtaͤdter
in der Eliſabethenſtraße.
875) Das von Schneidermeiſter Rimmler
be=
wohnte Logis mit Laden iſt zu vermiethen.
H. Schuchmann, Maurermeiſter.
876) Lit. F. Nr. 79 der Spitalſtraße im
Hin=
erhauſe ein kleines Logis zu vermiethen und gleich
u beziehen.
bei
965) Lit. A. Nr. 72 im Seitenbau ein Logis
Ph. Fd. Wertſch.
972) Ein großes Zimmer mit Kabinet, mit oder
ohne Moͤbel iſt zu vermiethen, verlaͤngerte
Eliſa=
bethenſtraße Lit. E. Nr. 200
970) Lit. D. Nr. 103 der Stadtkirche
gegen=
über im Hinterbau iſt ein Logis zu vermiethen.
973) Zwei Kabinette mit oder ohne Moͤbel an
ledige Perſonen zu vermiethen Lit. G. Nr. 159.
976) In der Bleichſtraße Lit. F. Nr. 138 in
meinem neuen Hauſe iſt die mittlere Etage zu
ver=
miethen und in einem Vierteljahr zu beziehen.
Reinhardt.
977) Lit. D. Nr. 92 in der Brandgaſſe ein
kleines Logis für eine ſtille Familie, bei
L. Meſſelhaͤuſer.
5*
34. 3 3
333s
Bi
4H
978) Lit. E. Nr. 67, Ludwigsplatz
4 iſt ein freundliches Zimmer und
Ka=
binet mit der Ausſicht auf die Straße
4H
n zu vermiethen.
979) Zwei Logis bei Backer Bücking.
980) Eine Stube gleich zu beziehen Holzſtraße
B. 87.
981) In der Niederramſtädterſtraße H. 28 iſt
ein Logis beſtehend aus 2 Stuben, Küche, Boden
Keller, Waſchküche, ſodann noch ein kleineres zu
ver=
miethen.
983) In demz(Oberlieutnant Künſtler'ſchen
Hauſe Beſſunger Carlsſtraße Nr. 197 iſt ein
Lo=
gis von 4 Piecen, auf Verlangen mit Manſarde,
Stall, Remiſe u. ſ. w. zu vermiethen.
984) Bei G. Keller Gärtner vor dem
Main=
thor iſt ein freundliches Logis zu vermiethen.
986) Lit. J. Nr. 306 vor dem Neckarthor, iſt
der obere Stock, beſtehend aus fünf heizbaren
Zim=
mern, Küche u. ſ. w. zu vermiethen.
988) Neckarſtraße Lit. E. Nr. 205 ſind in den
drei Etagen, nach Auswahl, Wohnungen zu
ver=
miethen; moͤblirt oder nicht moͤblirt.
989) In der alten Vorſtadt Nr. 26 iſt im
Vor=
derhauſe ein freundliches Logis; desgleichen eines im
Hinterhauſe. Gleich zu beziehen. W. Sturm.
990) In der Carlsſtraße Lit. J. Nr. 8. iſt ein
vollſtaͤndiges Logis an eine ſtille Haushaltung zu
vermiethen und alsbald zu beziehen, bei
Fey, Schreinermeiſter.
991) Ein Zimmer mit oder ohne Koſt, iſt zu
ver=
miethen. Am Ballonplatz A. 52.
993) Wilhelminenſtraße Lit. J. Nr. 119 iſt ein
Logis im Seitenbau, Sommerſeite, beſtehend in 2
765
Stuben, 1 Kabinet ꝛc., gleich zu beziehen;
des=
gleichen ein moͤblirtes Zimmer.
C. Werner.
1089) Vorm Jaͤgerthor Lit. H. Nr. 220 iſt
ein Logis mit 2 Stuben, 1 Kabinet, Küche und
ein Logis von 2 Stuben, Küche u. ſ. w. zu
ver=
miethen, beide bis den 2 December d. J. zu
be=
ziehen.
Koͤhl.
1090) Ein Logis im unteren Stock beſtehend aus
drei Stuben und allen Bequemlichkeiten ſowie ein
kleineres im Seitenbau Lit. G. Nr. 232
Holzhof=
ſtraße.
1091) Lit. J. Nr. 34 am Ludwigsplatz iſt eine
ſchoͤne Stube zu vermiethen.
1092) An der Krone B. 86 ein freundliches
Logis und gleich zu beziehen.
1093) Bei Adam Rück in der kleinen
Arheil=
gerſtraße Lit. G. Nr. 85 iſt ein vollſtaͤndiges
Lo=
gis zu vermiethen und kann bis den erſten
Decem=
ber bezogen werden.
1094) Lit. E. Nr. 155 der Grafenſtraße iſt
ein gewoͤlbter Keller zu vermiethen.
1095) Schloßgaſſe Lit. A. Nr. 141 ein
moͤblir=
tes Zimmer zu 3 fl zu vermiethen.
1996) Lit. A. Nr. 7 Alexanderſtraße iſt im
Vorderhauſe der untere Stock zu vermiethen.
Daſelbſt im Hinterbau ein kleines Logis.
1097) Lit. A. Nr. 50 am Ballonplatz, ein Logis
im Vorderhaus zwei Stiegen hoch, welches bald
be=
zogen werden kann,
J. Hirſch Wittwe.
1098) Lit. F. Nr. 120 Eck der Georg und
Bleichſtraße iſt der 4. Stock zu vermiethen und kann
bis zum 1. October bezogen werden.
1099) In Lit. E. Nr. 156a, Grafenſtraße, Stube
und Cabinet, nebſt Küche ꝛc.; — dritter Stock aus
4 - 5 Piecen und ein kleines Manſardenlogis mit
Zubehoͤr.
1100) Im Mühlweg H. 189 ſind zwei Logis zu
vermiethen.
858) Im Hauſe E. 102 der Rheinſtraße ſind
zu vermiethen:
1) der mittlere Stock nebſt zwei anſtoßenden
Zimmern des Seitenbaues; Stallung und
Re=
mieſe nach Belieben;
2) zwei Zimmer nebſt einer Kammer im
Seiten=
tenbau, mit der Ausſicht in die Gaͤrten.
Beide Wohnungen auf Verlangen ſchon Mitte
October oder auch in einem Vierteljahr zu beziehen.
1101) Lit. J. Nr. 267a Eckhaus an der kath=
Kirche iſt bel étage, beſtehend aus 5 Zimmern,
zu vermiethen.
Fried. Röhrich.
1102) Lit. E. Nr. 95 in der Wilhelminenſtraße
bei Gebrüder Siener im Seitenbau eine für ſich
ganz abgeſchloſſene Wohnung von 3 Piecen ꝛc. für
eine kleine ſtille Familie, ſogleich zu beziehen.
1103) Eine Stube im Vorderhauſe mit oder
ohne Moͤbel Lit E. Nr. 13 auf dem Markt.
1104) Marktſtraße Lit. D. Nr. 15 iſt ein
voll=
ſtaͤndiges Logis zu vermiethen.
1105) 5 Zimmer, Küche ꝛc. fuͤr 100 fl., ſowie
kleinere Logis, und eins von 7 Piecen mit Balkon
Küche ꝛc. billig, Neckarſtraße J. 85.
1106) Lit. C. Nr. 117 an der Aich iſt ein
voll=
ſtändiges Logis bald zu beziehen.
1107) In dem Eckhaus der Carlsſtraße und des
Kieswegs iſt der mittlere Stock beſtehend aus 3
Zimmern und 2 Kabinetten zu vermiethen, daſſelbe
kann auch getheilt werden.
1108) In der Hinkelgaſſe Lit. C. Nr. 130 eine
Stube mit Koſt und Moͤbel für ledige Herrn.
1109) Vor dem Jaͤgerthor Heinheimerſtraße Lit.
G. Nr. 335 iſt der mittlere Stock beſtehend aus
4 heizbaren Zimmern, 1 Kabinet und ſonſtigem
Zu=
gehoͤr zu vermiethen.
G. Schneider.
1110) Waldſtraße Lit. E. Nr. 178 ein Logis
von zwei Zimmern, im Seitenbau, gleich zu
bezie=
hen.
Schleicher.
1111) Louiſenplatz Lit. E. Nr. 97 im 2ten Stock
zwei Zimmer und ein Cabinet, ſogleich zu beziehen.
1112) In Lit Lit. B. Nr. 65 iſt ein
freundli=
ches Logis zwei Treppen hoch an eine ſtille
Haus=
haltung zu vermiethen.
J. Thun Wittwe.
1113) In der Alexanderſtraße Nr. 59 iſt im
Hinterbau eine freundliche Stube zu vermiethen.
1114) Mein Manſardenlogis iſt an eine ſtille
Haushaltung zu vermiethen.
H. Schuchard.
1115) Ein Zimmer mit Cabinet iſt zu vermiethen
auf dem Ludwigsplatz bei
C. L. Lang
1116) Lit. E. Nr. 163 der Grafenſtraße ſind
2 moͤblirte Zimmer zu vermiethen und Ende
Sep=
tember zu beziehen.
1117) Rheinſtraße E. 103 ein Logis im
Sei=
tenbau für einen einzelnen Herrn beſtehend aus
Stube nebſt Alkoven und Cabinet.
1118) Bei Gymnaſiallehrer Haas in der Naͤhe
der katholiſchen Kirche ein kleines Logis im
Sei=
tenbau beſtehend aus Stube, 2 Kabinet, Kuͤche
u. ſ. w.
1119) Lit. A. Nr. 88 in der Obergaſſe iſt ein
vollſtaͤndiges Logis zu vermiethen.
766
1120) Lit. E. Nr. 41 auf dem Ludwigsplatz iſt
ein ſehr freundliches Logis zu vermiethen und gleich
zu beziehen.
1121) Im Hauſe des Hrn. Kalbsmetzger Müller
iſt ein kleines Zimmer mit Bett und Moͤbel zu
ver=
miethen.
1122) In Lit. F. Nr. 37 naͤchſt der Münze ſind
2 Stuben, 1 Cabinet und Küche u. ſ. w. zu
ver=
miethen.
J. Noack.
1123) Bleichſtraße Nr. 136 ein großes Zimmer
nach Verlangen ein Kabinet zu vermiethen und
bald zu beziehen.
1124) Bei Schuhmacher Seibel Wittwe vor
dem Sporerthor iſt ein Logis zu vermiethen und
auf Verlangen gleich zu beziehen.
1125) (Beſſungen.) In der Ludwigsſtraße Nr.
66 ſind zwei Logis, eins im mittleren Stock;
be=
ſtehend aus 1 Stube, Kabinet und Küche; im
obe=
ren Stock 1 Stube, Kabinett, Küche und
Boden=
kammer gleich zu beziehen.
Friedrich Lind.
1126) Rheinſtraße 1. Stock auf der Sommerſeite
ſind 2 große freundliche Zimmer mit oder ohne
Moͤbel zu vermiethen und täglich beziehbar.
H. Neuſtadt.
1127) In dem Leske'ſchen Hauſe, im dritten
Stock iſt ein Zimmer und Kabinet auf die Straße
gehend. mit oder ohne Moͤbel und Bedienung zu
vermiethen.
1128) Das in Lit. D Nr. 55 am kleinen
Roͤhr=
brunnen im Hinterbau befindliche Logis iſt ſogleich
zu beziehen.
1129) Die unterſte Etage in meinem Hauſe vor
dem Neckarthor iſt zu vermiethen, mit oder ohne
Garten und Stallung.
von Jaͤger, Oberlieutnant.
Vermiſchte Nachrichten.
1130) Zur wünſchenswerthen Bildung einer
Re=
gimentsmuſik für die hieſige Bürgergarde, iſt es
vor=
erſt noͤthig, diejenigen Perſonen zu wiſſen, welche
ſich daber zu betheiligen wuͤnſchen; ehe über den
Inſtrumentalbeſtand, Unterricht, u. d. m. ein
Wei=
teres ermittelt werden kann. Es ſind daher alle
Luſttragende freundlichſt eingeladen, ſich Montag
den 18. und Donnerſtag den 21. September von
Morgens 7 bis 12 Uhr bei mir melden zu wollen.
J. D. Anton,
Kammermuſikus und Stadtkantor.
1131 Carl Jacoby von hier iſt aus meinen
Dienſten entlaſſen worden.
Trier Sohn.
1054) In ein Putzwaaren=Geſchaͤft in
Mann=
heim wird ein Frauenzimmer als Gehülſin geſucht.
Kenntniß der franzoͤſiſchen Sprache wird zur
Be=
dingung gemacht. —— Naͤheres zu erfragen
Schuͤ=
tzenſtraße in Darmſtadt in Lit. J. Nr. 134.
1056) Ich empfehle hiermit meine Seiden=
und Blondenwäſcherei in Herrn= und
Frauen=
kleidern, ſowie in allen ſonſtigen Gegenſtänden.
auch Flecken zu reinigen ſowie Glaçehandſchuhe
zu waſchen zu 5 kr. das Paar und verſpreche
äußerſt billige und ſchnelle Bedienung.
Thereſe Schmidt,
bei Schloſſer Göckel im Niederramſtädterweg
1060) Da ich mein Geſchaͤft dahier aufgehoben
habe, fordere ich alle, welche noch Zahlungen an
mich zu leiſten haben auf, ſolche binnen 3 Wochen
zu entrichten, indem ich ſonſt genoͤthigt bin, wegen
alsbaldiger Abreiſe, gerichtlich zu verfahren.
Darmſtadt den 6. September 1848.
Georg Linß.
998) Wir machen hiermit die Anzeige, daß unſer
Steinkohlenlager durch neue Zufuhren eine groͤßere
Ausdehnung erhalten hat und daß wir nun im Stande
ſind, jede beliebige Quantitaͤt davon abgeben zu
koͤnnen.
Directe Beſtellungen nach Stockſtadt werden
wir wie früher fortbeſorgen und Zahlungen, ebenſo
wie früher, für Herrn Kaſt in Empfang nehmen
und quittiren.
Darmſtadt den 1. September 1848.
Gebrüder Heyl
am Rheinthor.
996) Wegen Abreiſe werden diejenigen die
For=
derungen an den Herrn Melly und Familie zu
machen haben glauben, erſucht ſelbige baldigſt
ein=
zureichen.
1132) Sonntag den 10. und Montag den
11. d. M. iſt die Pfundſtädter Vorkirchweihe,
wozu der Unterzeichnete höflichſt einladet.
Wilhelm Dörner, I.
zum goldnen Lamm.
1133) In eine reinliche Haushaltung wünſcht
Jemand ein braves Maͤdchen, welches auſſer dem
Hauſe beſchaͤftigt iſt, zu ſich in Logis aufzunehmen.
Auch kann daſelbſt ein Kind, jedoch nicht unter
2 Jahren in Pflege genommen werden. Das Naͤhere
Lit. B. Nr. 22 am Ludwigsbrunnen.:
1134) Ein Auslaufer wird geſucht. Näheres
bei der Expedition.
166
22
Staatspapiere in allen Gattungen ſind zu den billigſten Courſen
3733)
zu erhalten, bei
Hermann Neuſtad
4.
1135) Diejenigen Frauen und Jungfrauen, welche ſich bei der Gabe einer Fahne
an die hieſige Bürgergarde betheiligt haben, werden hierdurch auf
Montag den II., Nachmittags 4 Uhr,
zu einer Zuſammenkuuft im oberen Saale des Rathhauſes eingeladen, um
1) über die Fahne ꝛc. ſelbſt zu berathen und zu beſchließen, und
2) einen deſimitiven Ausſchuß zur Beſorgung der weiteren Geſchäfle zu wählen.
Der proviſoriſche Ausſchuß.
1062)
eſchäfts-Anzeige.
Publicum, und bitte höflichſt, das meiner Frau bisher geſchenkte Wohlwollen und Vertrauen
auch mich von nun an geneigteſt genießen zu laſſen. Darauf hoffend, verſichere ich, daß
ich alle Auftraͤge, die in die Druck= und Schoͤnfaͤrberei, namentlich in Seide, Wolle und
Baumwolle, ſowie in Waſchen und Glaͤtten von Moͤbelkattunen einſchlagen, mit tiefem H
Dank entgegennehmen und mich deren ſtets würdig erfinden laſſen werde.
Auguſt Welk, Schönfärber,
auf dem Brückchen.
140
Packetſchifffo
Regelmapige
11063)
E
zwiſchen
Antwer pen und New=York.
Der Verein zur Befoͤrderung deutſcher Auswanderer expedirt:
nach New=York
am 15. Septbr. das gutgekupferte amerikaniſche Dreimaſterſchiff „Juniata” Cap. Child,
nach New=Orlcaus
am 20. Seylbr. das große amerikaniſche Dreimaſterſchiff „Seth=Sprague=
Capt. Wadsworth.
Einſchreibungen auf dieſe Schite, ſowie nähere Auskunſt bei dem Agenten
Philipp Leber
Rheinſtraße Lit. F. Nr. 12.
Darmſtadt, den 4. September 1848.
1136) Von nun an jeden Donnerſtag Abend halb 6 Uhr im
Thea=
terhofe Exercierübungen des Schützencorps der hieſigen älteren
Schü=
tzengeſellſchaft.
1137)
ü r di e Bürger gar d e.
768 -
B e k a n n t m a ch u n g
Der unterzeichnete Ausſchuß ſetzt hiermit die Bürgergarde von nachſtehendem Inhalt eines ihm
zu=
gekommenen freundlichen Schreibens des Großh. Bürgermeiſters dahier in Kenntniß.
Darmſtadt den 19. Auguſt 1848.
Der
an
das Regimentscommando der Bürgergarde dahier
ꝛc.
Schließlich gereicht es mir zum Vergnügen, Namens des Stadtvorſtandes, der loͤblichen
Bürgergarde den Dank der Stadt für die vielen ſeit den denkwürdigen Maͤrztagen,
hinſicht=
lich der Ruhe, Ordnung und Sicherheit der Stadt ſo aufopfernd geleiſteten Dienſte
ausſpre=
chen zu koͤnnen. Ich habe nur noch zu bitten, dieſen Dank der geſammten Bürgergarde
ver=
kündigen zu wollen und zeichne hochachtungsvoll ꝛc.
Zugleich bringen wir zur Anzeige:
1) daß an die Stelle des ausgetretenen Majors des 2ten Bataillons Herrn Major Schmidt,
der bisherige Hauptmann der 8ten Compagnie, Herr Reiſeſtallmeiſter von Grolman von
dieſem Bataillon zu ſeinem Major gewaͤhlt worden iſt und
2) daß der Ausſchuß den Privatſcribenten Hochſtaͤtter zum Regimentsſchreiber ernannt hat.
des conſtitutionell -monarchiſchen Vereins
Montag den 11. September 1848, Abends H Uhr,
im alten Theaterhof.
Tagesordnung:
Ueber Volksſtimmen und Volkswillen, über Volksſouveraͤnitaͤt und Fürſtenſouveraͤnitaͤt.
1039)
Sämmtlichen Bürgerwehrmännern
wird ans Herz gelegt künftig bei den Uebungen pünktlich zu erſcheinen, und damit kommenden
Sonn=
tag den Anfang zu machen.
Der Aufſchub eines Vergnügens um zwei Stunden, oder ſelbſt ein kleines Opfer koͤnnen nicht in
Betracht kommen, wenn die Pflicht ruft, die wir alle als Wehrmaͤnner auf uns genommen haben.
Entſchuldigungen, wie ſie oft vorgebracht werden, daß andre junge Leute zu Hauße ſaͤßen und uns
auslachten, koͤnnen vor dem vernünftigen Urtheil nicht beſtehen, und denjenigen, die hinter ſolchem Spott
nur ſchlecht ihre Faulheit und ihre Gleichgültigkeit gegen das Gemeinwohl verbergen, wird vielleicht in
ganz kurzer Zeit dieſe vornehme Heiterkeit dem Ernſte der Zeit gegenüber vergehen, und wir werden ſie
dann mit Seufzen lernen ſehen, was wir mit Luſt freiwillig geübt.
1140) Verſammlung des Deutſch=Amerikaniſchen Vereins Montag
den 11. September, Abends halb 8 Uhr, im Gartenſaale bei J. Frey.
Kahlert.
Keil.
Korndörfer.
Der Ausſchuß der Bürgergarde.
Dr. Caſſella.
Lipp.
Schwarz.
J. Petſch.
Stumpf, Hauptmann,
als Stellvertreter des Majors des 2ten Bataillons.
1038)
[ ← ][ ][ → ] 769
Die
1144)
als ein inlandiſches Inſtitut des Großherzogthums, gleichgeſtellt wurde, bietet dieſelben Garantieen und
Vortheile dar, wie dieſe Geſellſchaft:
Als General=Agent der erſteren empfehle ich dieſelbe zum Abſchluß von Verſicherungen beweglicher
eener=Verſicherungs=Geſellſchaft „Colonia”
welche durch die Allerhoͤchſte Verordnung vom 26. November v. J. der Aachen=Münchener Geſellſchaft,
werden.
Darmſtadt den 8. September 1848.
Der General=Agent
J. G. Kahlert.
5 Diug Waiz &6
17 Dun Kugſua vuaLragke auzre Luz=
32 D
Oz2 24zl Krg Dra Otesſei
a=
3242 aaapope
Re Lnv eno Oire did Ohio Cnis Oirs Ciid Gils Oibd (inid Oted'inio' Ceiſiev Siis Ciſio Dil- Eid Ciis Aiv vid ond Cerdine
1
4*
14)
1142) (Pfungſtädter Kirchweihe) Auf Sonntag den 10. und Montag
den 11. September ladet ergebenſt ein, wobei es an Speiſen, gutem
LId
14.
Wein und au ausgezeichneter Blechmuſik nicht fehlen wird
Heinrich Schaffner.
F
172 ₈ir3 0u9 Krs Burga Oues 90
224 2t2 Oura Oiza Lurn ſeuza Auzrea auia Auz=aAuzra gur Liz
vavrsOpatralngs
WOis Sitz Cihbd 2ibd ol6 Lis duro oind Sis areo Chs env env eiis Süs E8 8is eisne
156
„aD,
1143) Bei unterzeichneten Bevollmächtigten können Einſchreibungen auf folgende Schiffe
gemacht werden,
nach New York
Jſabellaz Capitain Merill den 17. September.
„ Roſe Stendich: Capitain Spenzer den 27. September.
nach New Orleans
„Smidt” Capitain Smidt den 22. September.
Darmſtadt den 6. September 1848
Georg Gandenberger.
1144) Mittwoch den 13. d. M., Abends 5 Uhr, Generalverſammlung der Mitglieder des
Darm=
ſtadt=Beſſunger Brodvereins Behufs der Rechnungsabhoͤr im großen Saal des Darmſtaͤdter Hofes.
Zugleich werden die Mitglieder erſucht die Depoſitenſcheine über die hinterlegten Eintrittsgelder
mitzubringen um am Schluſſe der Verſammlung gegen Rückgabe der Scheine ihre Einlagen
zurückerſtat=
tet zu erhalten.
Darmſtadt den 8. September 1848.
Der Ausſchuß des Darmſtadt=Beſſunger Brodvereins.
1145)
1147) 20000 fl. koͤnnen im Ganzen oder auch
Erndtefeſt.
Sonntag den 10. d. M. findet auf meiner Wall= getheilt auf liegende Güter durch Unterzeichneten
garten=Wirthſchaft die Feier des Erndtefeſtes ausgeliehen werden.
S. Erlanger,
mit Harmoniemuſik und Abends ein Baͤllchen ſtatt,
große Ochſengaſſe B. 62.
wozu ich hoͤflichſt einlade.
1148) Es koͤnnen noch einige Schülerinnen an=
J. Nutz,
genommen werden zum Unterrichte im
Weißzeug=
zum Landsberg.
1006) Einen Lehrling ſucht: Hermann Schwefel, naͤhen und in ſonſtigen Handarbeiten, doch wird um
baldige Anzeige gebeten. Zu erfragen in der Expe=
Poſamentier, obere Louiſenſtraße Nr. 85.
1146) Am 24. Aug. wurde in der Rheinſtraße dition.
ein goldnes Armband gefunden. Wer über daſſelbe 711) Vom Samſtag auf Sonntag wurde ein
genügende Auskunft ertheilen kann, wird gebeten es maſſiver goldener Ring verloren, um deſſen
Rück=
in der Waldſtraße Lit. E. 150 in Empfang zu neh= gabe man gegen eine gute Belohnung bittet.
men.
Darmſtadt den 15. Aug. 1848.
2½
[ ← ][ ][ → ]770
1025) Eine junge reinliche Frau, die mit allen
Arbeiten umzugehen weiß, ſucht gegen billige
Ver=
gütung Laufdienſte. Zu erfragen bei der Expedition.
321) In der Waldſtraße Lit. E. Nr. 148
koͤn=
nen zwei ledige Herrn Koſt und Logis mit
Bedie=
nung billig erhalten.
903) In ein hieſiges Ellenwaaren=Geſchäft
kann ein Lehrling eintreten, näheres bei der Expedition.
=.
GESESGAGAAEGIAAIIUAGGI3IN
G 1149) Sonntag den 10. September
Ei3
G wird in meinem Local das Erndtefeſt mit
6
„D
Tanz gefeiert.
E
Ph. Bierbauer.
C5)
½2₈
0.
G. ad
D6
248
S.
½.
GGNN
G6pösGöodtGtoulsörets,
1018) Ein Frauenzimmer aus einer ehrbaren
Fa=
milie auf dem Lande, dermalen hier, ſucht eine Stelle
L1½
als Haushaͤlterin, Weißzeugverwalterin oder
Jung=
fer bei einer Dame. Naͤheres bei der Expedition.
1150 Ein ſolides Maͤdchen, welches ſchon 6 Jahre
auf einem Platze in Condition war, wünſcht eine
Stelle als Hausmaͤdchen oder auch in eine ſtille
Haushaltung. Zu erfragen Langegaſſe Lit. B. Nr.
97 eine Stiege hoch.
5727) Ein 6 octaviges Clavier iſt ſehr billig
zu vermiethen, Hoͤlgesſtraße Lit. J. Nr. 230.
Wachedienſt der Bürgergarde.
Dienst. „ 12. „ 8. „ „ Frey. Mittw. „ 13. „ 9. „ „ Pabſt. Donnerst. 14. „ 10. „ „ Hemmerde. Freitag „ 15. „ 11. „ „ Bechtold. Samst. „ 16. „ 12. „ „ Brandſtätter Sonnt. „ 17. „ Turner, „ Dern. Keil,
Oberſt der Bürgergarde.
4456) Gegenwaͤrtig wird im Gr. Holzmagazin
ausgegeben:
Preiſe
per Stecken.
Buchen=Scheitholz
8 fl. - kr.
2) Aspen=Scheitholz. 5 fl. 12 kr.
Kiefern=Scheitholz
5 fl. 12 kr.
4) Buchen Prügelholz II..
5 fl. 54 kr.
5) Desgleichen II.
4 fl. 36 ky.
6) Aspen=Prügelholz 3 fl. 36 kr.
1151)
nachſtehende Nummern mit Gewinnſten gezogen worden.
Verlooſung der Lehrlingsarbeiten.
In der Dienſtag den 5. d. M. ſtattgehabten oͤffentlichen Verlooſung
der Lehrlingsarbeiten ſind
Nr. I1. 26. 29. 39. 43. 4. 50. 52. 77. 80. 94. 106. 126. 127. 130. 143. 149. 151. 155.
160. 172. 173. 225. 227. 228. 238. 269. 287. 292. 295. 308. 321. 323. 332. 338. 356. 360.
363. 573. 385. 447. 451. 457. 477. 478. 495. 498. 501. 505. 506. 507. 517. 519. 532. 558.
569. 582. 592. 600. 601. 603. 605. 612. 621. 622. 624. 631. 647. 656. 657. 658. 667. 674.
723. 726. 731. 751. 773. 785. 787.
Die noch nicht abgeholten Gewinnſte koͤnnen innerhalb 14 Tagen täglich (mit Ausnahme der
Sonn=
tage) von 8 - 12 Uhr Vormittags und von 2- 5 Uhr Nachmittags gegen Abgabe der Looſe, auf
dem Büreau des Gr. Gewerbvereins in Empfang genommen werden.
Der Ausſchuß der Localſection des Gewerbvereins fühlt ſich gedrungen den Bewohnern Darmſtadts
ſeinen waͤrmſten Dank für das Intereſſe welches dieſelben dieſem erſten Verſuch einer Ausſtellung von
Lehrlingsarbeiten geſchenkt haben, auszuſprechen.
Der Vorſtand der Localſection des Gewerbvereins.
Angekommene und durchgereiſte Fremde
vom 6. bis zum 8. September.
1) In Gaſthäuſern.
In der Traube. Hr. Freiherr v. Gruben nebſt
Dienerſchaft, großh. heſſ. wirkl. Geh Rath von Frankfurt;
Hr. Renaud von Avanches, Hr. Haſenclever von
Ehringhau=
ſen, Particulier; Hr. Goy, Decan von Dieburg; Hr. Jeerg,
Proprietär von Paris; Hr. Heyer, Pharmacent von Gießen;
Hr. Bujard, Stud. chem. von Lairy; Hr. Kneze nebſt Fräul.
Tochter, Privatmann von Worms; Hr. Kafiner von
Karls=
ruhe, Hr. Elben von Pfullingen, Hr. Meid von Bruchſal,
Hr. Schweizer von Stuttgart, Hr. Löcklin von Heilbronn,
Hr. Winkler von Frankfurt, Hr. Brewer von Aachen, Hr.
Hoſch von Düren, Hr. Schnell von Rothbronn, Hr. Meyer
von Brüſſel, Hr. Küchling von Lahr, Hr. Joſt von
Mann=
heim, Kaufleute.
Im Darmſtädter Hof. Hr. Venator, großh. heſſ.
Oberſtlieuſenant von Marienſchloß; Hr. Pyhrr nebſt Familie,
Particulier, Hr. Holzhaufen, Obergerichts=Advocat von
Frei=
burg; Hr. Märklin, Geh. Schulrath von Dresden; Hr.
Blochmann, Apotheker von Pforzheim; Hr. Sommer nebſt
Frau, Condiſor von Cincinati; Hr. Birnbaum, Dr. med. von
Gießen; Hr. Glänper, Particulier von Paris; Hr.
Pench=
lin, Dr. med. von Pfrondorf; Frau Schmitt von Laubach; Hr.
Lewen von Cöln, Hr. Meißner von Frankfurt, Hr.
Breß=
lauer von Berlin, Hr. Kautz von Neuwied, Hr. Bittel, Hr.
Feiſt von Mainz, Hr. Kunne von Altena, Hr. Adenon von
Aachen, Hr. Mumme von Frankfurt, Kaufleute.
Im Heſſiſchen Hof. Hr. Völker, Hofgerichtsrath
von Gießen; Hr. Weſternacher nebſt Familie und
Diener=
ſchaft, Regierungsſecretär von Darmſtadt; Hr.
Mettenhei=
mer, Dr. med. von Frankfurt; Hr. Beile, Baumeiſter von
Kaſſel; Hr. Müller, Oeconom von Worms; Hr. Wolf,
Weinhändler von Mannheim; Hr. Kornmeſſer von Heppen=
771
heim; Hr. Schrückel von Mannheim, Hr. Capp von
Pforz=
heim, Hr. Guichon von Garber, Kaufleute.
Im Prinzen Karl. Hr. Borger, Spediteur von
Offenbach; Hr. Rettig, Bürgermeiſter von Rimbach; Hr.
Kupiſſer, Pfarrer von Jugenheim; Hr. Fehr, Schullehrer von
Gunzenhauſen; Hr. Pahle, Maler von Torgau; Hr. Itzel,
Steinbauermeiſter von Lengfeld; Hr. Engel, Papierfabrikant
von Allendorf; Hr. Epplin, Lehrer von Heldenbergen; Hr.
Scheun von Rotterdam, Hr. Cennortz von Gladbach,
Kaufleute.
Im Hôtel Köhler. Frau Gräfin Ponitzka von
Krakau; Hr. v. Stetnam, Rentier von München; Hr. Otto,
Pfarrer von Bechtheim; Hr. Steiner, Maler von Stuttgart;
Hr. Sipmann, Oberlandes=Gerichtsrath von Hamm; Hr.
Eberhard nebſt Gemahlin, Superintendent von Hanau; Hr.
Flutter, Fabrikant von Sachſen; Hr. Kißkalt, Architect von
Bern; Hr. Melbeck von Düſſeldorf, Hr. Döring von
Karls=
ruhe, Hr. Bergmann von Donauwörth, Hr. Walther von
Holsthum, Kaufleute.
Im goldnen Löwen. Hr. Rombrand von
Frank=
furt, Hr. Grüll von Gernsheim, Hr. Emhaußer von
Dürk=
heim, Kaufleute; Hr. Dember, Hr. Seiber von Jena,
Stu=
denten; Hr. Lang von Michelſtadt, Hr. Walther von
Baben=
hauſen, Oeconomen.
In der alten Poſt. Hr. Seip, Spediteur von
Michelſtadt; Hr. Werb, Kaufmann von Cöln; Hr. Curtius,
Particulier, Hr. Hoffmann, Oeconom, Hr. Dietrich,
Bür=
germeiſter von Oppenheim.
Im weißen Schwanen. Hr. Erras
Bürger=
meiſter von Erbach; Frau Schmitt von Mainz; Hr. Müller,
Schriftſetzer von Dießenhofen in der Schweiz; Hr. Raspe
von Monsheim, Hr. Plode von Offſtein, Lehrer.
Im wilden Mann. Hr. Galletti, Commis von
Hirſchhorn; Hr. Rickert, Verwalter von Umſtadt; Hr. Fey,
Student von Gießen; Hr. Steinmetz nebſt Frau, Einnehmer
von Trebur; Hr. Schwabacher, Lehrer von Münzenberg;
Hr. Nathan, Kaufmann von Bingen; Hr. Roffinghauſen,
Seifenſieder von Mainz.
2) Außer Gaſthäuſern.
Bei Hrn. Buchhändler Leske: Frau Dr. Lüning
von Rheda.
Bei Hrn. Commiſſionsrath Ettling:
Hr. Muſiker Ettling von Paris. - Bei Hin.
Ober=
forſtrath v. Hofmann: Frau Profeſſor von Grolman
nebſt Fräulein Tochter von Gießen. - Bei Herrn
Poſthalter Wiener: Fräulein Sickenius von Worms.
- Bei Hrn. Oberappellationsgerichts=Rath Knorr: Fräu=
lein Knorr von Gießen. - Bei Hrn.
Oberfinanzkam=
mer=Secretär Langsdorf: Fräulein Röhling von
Salzhau=
ſen. - Bei Frau Hofgerichts=Rath Wiener: Hr.
Gym=
naſiallehrer Wiener von Lauſanne. - Bei Hrn. Hofmaler
App. Fräul. Lucas von Pirmaſens. - Bei Hrn. Medicinal=
Rath Dr. Leydhecker: Fräul. Seger von Stuttgart.- Bei Hrn.
General=Major Gandenberger: Frau Hauptmann Schmidt
von Offenbach.
Bei Herrn Hofcapellmeiſter Thomas:
Herr Muſik=Director Thomas von Bremen. - Bei
Herrn Dr. Metz: Fräulein Bauer von Buchen.
Bei Hrn. Advocat Sues: Fräulein Stockhauſen von
Neckargemünd. - Bei Hrn. Rentmeiſter Menges: Fräul.
Menges von Mainz.
Bei Frau Präſident v.
Gün=
derode: Hr. Graf v. Rechteren nebſt Gemahlin von Holland.
Bei Hrn Juſtizrath Buchner: Fräul. Fries von
Heidel=
berg.
Bei Hrn. Geh. Rath Zimmermann: Frau
Pro=
feſſor v. Ritgen von Gießen. - Bei Hrn. Direkions=
Sekretär Balſer: Frau Oberlieutenant v. Breidenbach von
Friedberg. - Bei Hrn. C. W. Lange: Fräul. Hofmann
von Echzell. - Bei Frau Sekretär Winter: Frau
Lieute=
nant Winter von Friedberg.
Bei Frau Lichtkämmerer
Knöll: Frau Pabſt nebſt Familie von Warſchau. - Bei
Frau Hofprediger Zimmermann: Fräul. Möller=Holtkamp,
Fräul. Hengſtenberg, Fraͤulein Donhard von Düſſeldorf
und Fräulein Peterſen von Ratingen. - Bei Hrn.
Rech=
nungsrath Bopp: Frau Dr. Hofmann von London. - Bei
Hrn. Hofapotheker Winller: Fräulein Eckſtein von
Zwin=
genberg.
Bei Frau Hofrath Sell: Hr. Profeſſor Dr.
Sell, Hr. Student Heinzerling von Bonn und Frau
Pro=
feſſor Herbſt von Duisburg.
Bei Hrn. Geh. Rath v.
Grolman: Frau Regierungs=Rath Rautenbuſch von
Fried=
berg. - Bei Hrn. Oeconomierath Zeller: Frau
Oberamt=
mann Engel nebſt Fräul. Tochter von Nagold. - Bei Hrn.
Provinzial=Commiſſär v. Starck: Fräul. v. Brunnow von
Dresden.-
Bei Hrn. Oberconſiſtorial=Rath Neidhard:
Frau Reg=Secretär Jäger von Mainz. - Bei Hrn.
Gene=
ralſtaats=Procurator Weiß: Hr. Decan Conradi nebſt Sohn
von Dexheim, Hr. Rodrigo Roeler von Rio=Janeiro und
Hr. Acceſſiſt Weis von Mainz. - Bei Hrn.
Oberconſiſto=
rialrath Kümmich: Frau Jäger von Frankfurt. - Bei Hrn
Hofcantor Glaſer: Fräul. Glaſer von Grünberg. - Bei
Hrn. Reviſor Tenner: Hr. Rechnungs=Commiſſär Tenner
nebſt Fräul. Tochter von Speier. - Bei Hrn. Advocat Dr.
Koch: Fräul. Henrich von Homburg.-
Bei Hrn.
Garni=
ſonsfreiprediger Wörißhöſſer: Frau Revierförſter Wörißhöffer
von Heppenheim.
Bei Hrn. Reg.=Rath Beck: Fräulein
Stamm von Straßburg.
Getaufte, Kopulirte und
Getaufte bei den evangeliſchen Gemeinden:
Den 2. September: dem Großherzogl. Geh. Canzliſten
Johann Jacob Friedrich Jaide eine Tochter, Auguſte Friederike
Louiſe Philippine Eliſe Marie; geb. den 10. Auguſt.
Den 3. dem Bürger und Zeugſchmied Ludwig Wiegler
ein Sohn, Friedrich; geb. den 21. Auguſt
Eod.: dem Bürger zu Fürfeld, in Rheinheſſen, und
Steinhauer dahier, Johann Heinrich Wagner eine
Toch=
ter, Louiſe Johannette Charlotte Magdalene; geb. den
25. Auguſt.
Eod.: dem Bürger und Schneidermeiſter Johann Georg
Rühl ein Sohn, Johann Georg Ludwig; geb. den
20. Auguſt.
Den 4.: dem Bürger und Bahnhofarbeiter Michael
Heinrich Haumbach eine Tochter, Anna Barbara Wilhelmine;
geb. den 4. Auguſt.
Den 5.: dem Bürger und Weißbindermeiſter Johann
Beerdigte in dieſer Woche.
Jacob Klotz ein Sohn, Johann Georg Michael; geb. den
24. Auguſt.
Den 6.: dem Großherzogl. Hoflakaien Johann Heinrich
Rauſch ein Sohn, Carl Ludwig Ferdinand; geb. den
16. Auguſt.
Eod.: ein unehelicher Sohn, Wilhelm; geb. den
14. Auguſt.
Den 8.: dem Bürger und Arbeitsaufjeher Johann Franz
Weber Zwillingstöchter, Friederike und Anna Catharine
Eliſabethe Dorothea; geb. den 1. September.
Eod.: dem Waffendirectionsdiener Johann Jacob Großkopf
dahier ein Sohn, Jacob; geb. den 20. Auguſt.
Getaufte bei der katholiſchen Gemeinde:
Den 3. September: dem Ortsbürger in Appenheim, im
vormaligen Kreiſe Bingen und Bedienten dahier, Johann
Elbert eine Tochter, Anna Marie Regine Philippine; geb.
den 20. Auguſt.
772
Eod.: dem hieſigen Bürger und Kammmacher Ernſt
Friedrich Schmidt ein Sohn, Wilhelm; geb. den 9. Auguſt.
Kopulirte bei den evangeliſchen Gemeinden:
Den 3. September: der Bürger und Schuhmachermeiſter
Johann Adami Ruths, des zu Asbach, Pfarrei Niedermodau,
verſtorbenen Bürgers und Ackermanns Johann Philipp
Ruths nachgelaſſener ehelich lediger Sohn, und Eliſabethe
Catharine Johanne Stein, des dahier verſtorbenen Bürgers
und Schneidermeiſters Nicolaus Stein nachgelaſſene ehelich
ledige Tochter.
Eod.: der Bürger und Buchdrucker Johann Heinrich
Windecker, des Bürgers und Weißbinders Johann Georg
Windecker ehelich lediger Sohn, und Marie Catharine
Niederhöfer, des verſtorbenen Bürgers und Maurers Daniel
Niederhöfer ehelich ledige Tochter.
Eod.: der Bürger und Schönfärbermeiſter Auguſt Wölk,
des Bürgers und Schneidermeiſters zu Schönwieſen, in
Oſtpreußen, Chriſtoph Wölk ehelich lediger Sohn, und
Eliſabethe Barbara, geborne Blödel, des verſtorbenen
Bürgers und Schönfärbermeiſters Heinrich Böhler
nachge=
laſſene Wittwe.
Beerdigte bei den evangeliſchen Gemeinden:
Den 2. September: der Fuhrknecht Georg Derlamm aus
Kirchheim, in Kurheſſen, des daſelbſt verſtorbenen Bürgers
und Schneidermeiſters Heinrich Derlam nachgelaſſener ehelich
lediger Sohn, 34 Jahre, 7 Monate und 16 Tage alt; ſtarb
den 30. Auguſt.
Den 3.: dem verſtorbenen Bürger und Buchdrucker
Friedrich Wilhelm Hauff eine Tochter, Eliſabethe Johannette,
2 Monate weniger 5 Tage alt; ſtarb den 2.
Rirchliche
Nachrichten.
Gottesdienſt bei den
evangeliſchen Gemeinden.
Am 12. Sonntag nach Trinitatis den 10. September 1848 predigen:
Vormittags.
In der Hofkirche:
Um 10 Uhr: Hr. Prälat Dr. Zimmermann.
In der Stadtkirche:
Um 10 Uhr: Hr. Freiprediger Ritſert.
In der Stadtkapelle:
Um halb 9 Uhr: Hr. Pfarrer Dr. Ludwig.
In der Militärkirche:
Um 8 Uhr: Hr. Garniſonsfreiprediger Thurn.
Nachmittags.
In der Hofkirche:
Um 2 Uhr: Hr. Hofprediger Bender.
In der Stadtkirche:
Um 2 Uhr: Hr. Freiprediger Lauckhard.
In der Stadtkapelle:
Um 2 Uhr: Hr. Candidat Preuſchen.
Anmerk.: Die laufenden Amtsgeſchäfte bei der ev. Gemeinde beſorat in der nächſten Woche: Herr Pfarrer Dr. Ludwie.
Gottesdienſt bei der katholiſchen Gemeinde.
13. Sonntag nach Pfingſten. (Mariä Geburt.)
Vormittags.
Um 8 Uhr: die erſte heilige Meſſe.
Um halb 10 Uhr: feierliches Hochamt.
am 10 Uhr: die Predigt: Hr. Pfarrer Dr. Lüft.
Um halb 11 Uhr: die letzte heilige Meſſe.
Den 4.: Anna Marie, geborne Nies, des Bürgers und
Schneidermeiſters Johann Georg Rühl Ehefrau, 23 Jahre,
9 Monate und 20 Tage alt; ſtarb den 2.
Den 5.: Eliſabethe Margarethe, geborne Hofmann, des
penſionirten Großherzoglichen Polizeiſoldaten Georg Kraft
Ehefrau, 74 Jahre, 7 Monate und 3 Tage alt; ſtarb
den 4.
Den 6.: der Bürger und Maurer Johann Conrad
Kornmann, 41 Jahre, 2 Monate und 5 Tage alt; ſtarb
den 4.
Den 7.: Caroline Louiſe Magdalene, geborne Ruſchkau,
des Ortsbürgers zu Dornheim und Schriftſetzers dahier,
Martin Berbert Ehefrau, 35 Jahre, 6 Monate und 7 Tage
alt; ſtarb den 5.
Eod.: dem Großherzoglichen Cataſtergeometer Johann
Heinrich Balzer ein Sohn, Gottlieb Chriſtian Friedrich
Wilhelm, 4 Monate und 6 Tage alt; ſlarb den 6.
Den 8.: eine uneheliche Tochter, Magdalene, 2 Monate
und 26 Tage alt; ſtarb den 6.
Eod: ein unehelicher Sohn, Carl, 5 Jahre, 3 Monate
und 23 Tage alt; ſtarb den 7.
Beerdigt bei der katholiſchen Gemeinde:
Den 3. Seplember: dem bieſigen Bürger und Weißbinder
Georg Martin Möſer eine Tochter, Anna Chriſtine, 5
Mo=
nate und 20 Tage alt; ſtarb den 1.
Berichtigung.
Unter den Copulirten der evangeliſchen Eivilgemeinde
von voriger Woche, iſt zu leſen, ſtatt der Bürger und
Kaufmann Johann Friedrich Jacob Wilhelm Reuter,
Ferdinand Jacob Wolfgang Reuter.-
Nachmittags.
Um halb 3 Uhr: die Andacht.
Gottesdienſt bei der deutſch=katholiſchen Gemeinde.
Am 13. Sonntag nach Pfingſten, den 10. September, Vormittags um 10 Uhr, in der Stadtkapelle.
Engüish Diuine deruce
at
1½
3½
a. m.
p. M.
in the Stadtkapelle.
Hierzu zwei Extra=Beilagen.
[ ← ][ ][ → ] Extra=Beilage
zu Nr. 37 des Darmſtädter Frag= und Anzeigeblatts.
Ich mache die ergebene Anzeige, daß ich mein Geſchäftslocal in
das ehemalige Dr. Huth'ſche Haus, Wilhelminenſtraße J. 120,
verlegt habe, und empfehle mein Lager von
allen Sorten reinſchmeckendem Kaffee,
Candis, Melis und allen Gewürzen,
grünen und ſchwarzen Theeſorten,
abgelagertem Tabak, Bremer, Hamburger u. aͤchten Havanna=
Cigarren,
Arrac de Batavia, Rum de Jamaica und Cognac,
feinen Liqueuren, ſowie ordinären Frucht=Brandwein,
biverſen Sorten Weineſſig,
feinſt gereinigtes Lampen= und beſtes Mohnöl,
Stearin= und Talglichtern,
neuen holländ. Häringen und Sardellen,
allen gangbaren Sorten Mineralwaſſer von friſcher Füllung;
ſodann neben allen in das Colonialwaaren=Geſchäft einſchlagenden
Ar=
tikeln mein, ſeit einer Reihe von Jahren rühmlichſt bekanntes Lager von
ächten ſpauiſchen Weinen
von welchen ich neue Sendungen von beſonders feiner Qualität erhalten,
franzöſiſchen und feinſten weißen, rothen und mouſſirenden Rheinweinen.
Sowie in meinem ſeitherigen Locale, wird es auch ferner mein
eif=
riges Bemühen ſeyn, durch beſte Waaren und die billigſten Preiſe, mir
die Zufriedenheit meiner verehrten Abnehmer zu erwerben und zu
er=
halten.
Friedrich Orth.
[ ← ][ ][ → ] [ ← ][ ][ → ] Extra=Beilage
zu Nr. 37 des Darmſtädter Frag= und Anzeigeblatts=
Meecce.
In Folge des Auſrufs vom 29. v. M. haben die Beitrags=Verwilligungen zur
Unterſtützung auswandernder hülfsbedürftiger Angehörigen hieſiger Stadt
begonnen und berechtigen zu der Hoffnung eines recht wirkſamen Erfolgs.
Um dieſen ſoviel möglich zu fördern und mehrfach geäußerten Wünſchen zu
ent=
ſprechen, ſind die Einzeichnungsliſten auch auf ſolche Beiträge eingerichtet worden, deren
Erhebung und Verwendung erſt im nächſten Frühjahre ſtattfinden ſoll. Es wird hierdurch
dem Unternehmen eine noch größere Ausdehnung gegeben werden können, zumal wenn die
Hülfsbedürftigen ſelbſt mit allen Kräſten ſich beſtreben, einen verhältnißmäßigen Theil ihres
Bedarſs durch eigene Thütigkeit aufzubringen, ſo daß eine um ſo größere Zahl der
Unter=
ſtützung theilhaftig werden können, die ihnen die Bruderliebe ihrer Mitbürger gewähren
will. In der That wird auch die Nothwendigkeit jenes Beſtrebens nicht verkannt. Viele
beeifern ſich ſchon, die Mittel zur Auswanderung ſoweit vorzubereiten, daß ſie mit Hülfe
des in Ausſicht geſtellten Beitrags baldigſt nach dem erſehnten Ziele gelangen können.
Zweifeln wir daher nicht, daß die eingehenden Geldmittel zur Vollbringung eines
ſe=
genreichen Werkes hinreichen werden.
So wie hier, hat auch in andern Städten, Frankfurt a. M., Leipzig u. ſ. w. gleiches
Bedürfniß ähnliche Hülfsmaßregeln hervorgerufen: ſie werden immer weitere Nachahmung
und Verbreitung im deutſchen Vaterlande finden und eine beſſere Zukunft wird das Werk
brüderlicher Hülfe, zu dem wir Alle beitragen wollen, ſegnen.
Die Einholung der Einzeichnungen, welche von den Unterzeichnern des Aufruſs in
Gemeinſchaft mit andern gleich geſinnten Männern übernommen worden iſt, wird nun,
nachdem durch freundliches Entgegenkommen die Liſten bereits eröffnet ſind, in der nächſten
Woche in verſchiedenen Abtheilungen der Stadt gleichzeitig ſtattfinden und ſoll mit der
demnächſtigen Rechnungsablage auch eine Offenlegung der Einzeichnungsliſten verbunden
werden, die übrigens auch ſchon im Laufe der nächſten Woche bei Herrn K. Schwarz
in der Rheinſtraße eingeſehen werden können.
Darmſtadt, den 6. September 1848.
Das Comité für Unterſtützung hülfsbedürftiger Auswanderer.
[ ← ][ ]