47.
Allergnädigſt privilegirtes
9
b=P-C PA- unp-pilzhhhl O
ontag den 22. N o v e m b er
gerfeilſcheften.
eiſch
enfleiſch—
n und Doͤrrfleiſch—
—
—
riett.
lsfett
neſchmalz, unausgelaſſ.
neſchmalz, ausgelaſſen.
eber
1 Pf.
I. Polizey
lk. P. 11 10 1⁄ 10 9 10) 3 18 22 20 20) 20 22) 4) 4 xe.
1 Pf.
Bratwuͤrſte
Leberwurſt, von pur Schweinen
Blutwurſt, desgleichen
Gemiſchte Wurſt, worin Lung,
Leber oder Blut von anderm
Schlachtvieh iſt
kr. pf.
5
14
12
Brod.
Roggenbrod, fuͤr 2 kr.
4 kr.
- 6 kr.
12 kr.
8.
ſoll wieg
Pfi L.O.
26)1
12013
15½
413011
Kuͤmmel odilgem.
fuͤr 1 kr.
Brod
2 kr.
— 1 kr.
Waſſerweck
— 1 kr.
Milchweck
1 kr.
Milchbrod.
5)
1 kr.
Franz. Milchbr.
Ein 5pfuͤndiger Laib Brod ſoll
gelten 11 kr. 2 pf.
Bier.
Lagerbier, die Maas
Jungbier,
kr.
Mehl.
nehl, Ein Malter
ohl der verſchiedenen Sorten.
„mehl
—
—
hl
—
hl
—
oidere Victualien.
die Ms. 36 kr. Milch, 8 kr.
„ friſche, das Pfund
fl.
8)
10
8
kr.
48)
8
42
18)
48)
23
II. Marktpreiſe.
fl. kr.
Handkäſe, das Stück
2
Eyer 2 Stück
Kartoffeln, ein aufgeſetzter Kumpf
Wildprett.
Haaſen, das Stück-
Hirſchwild, das Pfund
Rehwild, das Pfund
Gefl ü ge l.
Ein Feldhuhn
14
18
36
=
—
Eine Schnepfe
—
Eine Gans
Eine Ente
=
Ein altes Huhn
Ein Paar junge Hühner oder Hähne
Ein Paar junge Tauben
Fiſche.
Das Pf. Hecht 24 kr. Karpfen 20 kr.
Aal 36 kr. Weißſiſche 4 kr.
kr.
112
30
24
36
20
7 Txuchtpreiſe in den
D a t u m
des
emter.
Vhauſen;
oheim
uſtadt-
brg
orzerg
21
roheim
peinheim
ertheim
hinberg
örelden
fayſtadt-
⁄eim
lsheim
1 i m
enſtadt
reuheim
ſidt.
ztmichelbach
irfen
igenberg
Amtsberichts.
13. Nov.
16. Noo.
19. Nov.
16. Nov.
17. Nov.
14. Nov.
17. Nov.
17. Nov.
18. Nov.
16. Nob.
17. Noo.
17. Nov.
17. Nov.
14. Noo.
11. Nov.
13. Noy.
verk. Das verk. Das Malt= fl. kr. Mlt. fl. kr. Mltrz fl kr. Mltr. fl. kr. Mlt. rſ verk. Das
ffl. Malte verl 5 30 5 3 15 40 — — 3 45 36 5x.
. Mlt.
50 4 24 16 6 30 4 — — — 8 — — — — — — — „ 80 4. 40 12 4 — 37 — — 2 37 268 — —
— 4 50 35 4 6 293 6 14 76 2 45 141 2 3 55 2 3 30 8 — 62
— 2. — — — G. — — — 50 — — — — — — — — — — — 45 12 1I 1 — — — — — — — 25
. . 40 33 — 0 — — — — 2. 3 3 46 18 — 4 2 56 — 15 5 — 2 4 — 20 „ 4 58 2 52
30 40)
30 — —
— — 2. — 28 4 6 24 4 D 3 5 28 19 3 40 6 — 18. 4 15 1 — „
— 2 49. 4 [ ← ][ ][ → ]
Polizey=Publi kandum.
Die ſchon beſtehende Verordnung, wonach die hieſige Metzger von dem in der Reſidenz erka,
Schlachtvieh, bevor daſſelbe abgeholt und verabfolgt wird, bei dem zeitigen Polizey=Inſpector, da
ſetzliche Acciszeichen abgeben und die hierauf empfangende Beſcheinigung dem Verkaͤufer zuſtellen mül
bringt man mit dem Anfuͤgen in Erinnerung, daß im Unterlaſſungsfalle der Kaͤufer mit 10 Rthlr.,
Verkaͤufer aber mit 5 Rthlr. Strafe belegt, und dieſe bei jedem einzelnen richtig geſtellten Falle dem
ſol
decker ganz uͤberlaſſen werden ſoll. Darmſtadt am 12. Novbr. 1819.
Großherzoglich Heſſiſche Polizey=Deputationh.
Haͤdrich, Polizey=Inſpector.
Die Aufnahme fremder in Beziehung auf oͤffentliche Sicherheit verdaͤchtiger Perſonen, dienſh=
Maͤgde, von Perſonen, welchen der Aufenthalt dahier verboten iſt, namentlich aber von
Weibsperſ=
welche aus der Unzucht ein Gewerbe machen, iſt zwar ſchon in mehreren fruͤheren Verordnungen
Androhung ſchwerer Strafe unterſagt worden: dennoch aber mußte man ſeither die Bemerkung
ma=
daß dieſelbe von verſchiedenen hieſigen Einwohnern uͤbertreten wurden.
Unter Wiederholung aller, die Aufnahme von Fremden betreffenden, allgemein bekannten Verfu
gen, macht man daher hierdurch bekannt, daß derjenige hieſige Einwohner, welcher ein fremdes
Maͤſ=
als ſeine Magd einſchreiben laͤßt, ohne daß ſie dies wirklich iſt, in eine Strafe von 10 Gulden,
dieſer Summe verhältnißmaͤßige Gefaͤngnißſtrafe, verurtheilt werden wird.
Großherzoglich Heſſiſche Polizey=Deputation.
Frey, Polizey=Aſſeſſor.
len die dem Burger und Metzgermeiſter Philipp
Verſteigerungen.
dahiergehoͤrige Guͤterſtuͤcke, als:
1) Donnerſtag den 25ten dieſes Nachmittags um 77½ Rth. 2 Nro. in der 15ten Laag im Oberfeld.
2 Uhr, ſollen die gemeiner Stadt gehoͤrigen Gaͤrten
auf die Stadtwuͤſteney am großen A
am großen Woog und den 3 Brunnen, ſodann
beſ. ſich ſelbſt, iſt zehendfrey mit
Freitag den 26ten dieſes um dieſelbe Zeit der
Gar=
darin befindlichen Haͤuschen, ſoda=
Zu. 4. in der 15ten Laag daſ. bef. ſich ſellhl
ten am kleinen Woog, neben Hrn. Ritſert, und der 58½
Leiblaquai Mendel, iſt zehendfrei.
große Zimmerplatz daſelbſt, unter denen bei der
Ver=
ſteigerung ſelbſt noch bekannt zu machenden Bedin= auf allhieſigem Rathhaus nochmals oͤffentlich verſtl,
gungen auf 9 Jahre bei den Gaͤrten ſelbſt oͤffentlich an und falls ein annehmlich Gebot geſchieht, dem Meiſ
tenten unwiderruflich zugeſchlagen werden.
die Meiſtbietenden verpachtet werden.
Darmſtadt den 12. Nov. 1819.
Darmſtadt den 11. Nov. 1819.
Zaubitz.
Der Stadtmagiſtrat.
In Edem
5) Montag den 6ten Dec. a. c. Nachmittags 2
Seidel.
2) Montag den 29ten dieſes Nachmittags um 2 ſollen auf allhieſigem Rathhaus nachfolgende, dem 9
Uhr ſoll in dem Seidelſchen Gaſthauſe dahier, das ger und Ackermann Jacob Helfmann jun., gehl
Wohnhaus auf dem Ritſchſtein Lit. A. Nro. 117. neben Guͤterſtuͤcke unter den im Termin bekannt zu machen
Hrn. Rathsverwandten Hofmann und Meſſerſchmidt Bedingungen oͤffentlich verſteigt werden, als:
Loͤcherfeld.
Chrhards Wittwe, welches mit geraͤumiger Hofraithe,
Rth. Nro. Gw.
Keller und Hinterbau verſehen, und zu Betreibung ei=
2. In der Roͤhre genannt linker H.
103½ 1.
nes offenen Gewerbes ſehr gut geeignet iſt, unter
an=
der Landſtraße, bef. den Weg
nehmbaren Bedingungen verſteigt, und ſogleſch unwi=
Tobias Ruhgiebt. 1 Kpf. 2Gſ.
derruflich zugeſchlagen werden
Korn an Großh. Rentamt,
Darmſtadt den 11. Nov. 1819.
zehendfrey;
Seidel.
In Auftrag.
96 25. Im tiefen See, bef. Nikolaus Al
80
3) Montag den 22. d. M., Vormittags 9 Uhr
ſoll in der ſogenannten Neu=Muͤhle, ohnweit des
gro=
ßen Woogs, Kleider, leinen Getuͤch, Bettwerk, Zinn,
Kupfer, Meſſing, Eiſen und allerhand Hausrath
ſodann ein ſchwarzes Wallachenpferd, ein
einſpaͤnni=
ger Wagen, verſchiedenes Pferdgeſchirr ꝛc. gegen
gleich baare Bezahlung oͤffentlich verſteigert werden.
Darmſtadt, den 17. November 1819.
Zaubitz.
4 Montag den 6. Dec. a. c. Nachmittags 2 Uhr ſol=
51½
53⁵⁄₈
11
12
17
39
und Daniel Zoͤller, giebt 1K
Korn an Großh. Rentamt,
zehendfrey.
24. daſelbſt bef. Georg Klein undſ.
ſelbſt, giebt 1 Alb. 4pf. Beed.
25. daſelbſt bef. ſich ſelbſt und Juh=
Winters Wittwe.
41. ſtoͤßt theils auf den Graͤfenhls
und theils auf den Pallaswiſe
Weg, bef. Chriſtoph Schuhn=
ſth. Nro. Gw.
und ſich ſelbſt und gnaͤdigſte
Herr=
ſchaft, giebt 2 Geſchd. Korn an
Großh. Rentamt.
156 42. ſtoͤßt auf den Graͤfenhaͤuſer Weg,
bef. Heinrich Philipp Dreßel und
Lefz.
1 10 58. Im 2ten Theil am Sensfelderweg,
bef. Senator Wiener und Karl
Rahn.
Heinheimer Feld.
3 19. Zwiſchen den beiden
Hermanns=
wieſen, zieht außenwaͤrts, bef.
Friedrich Wenz, und Beſſunger
Hofgut, giebt 2 Geſchd. Korn zur
Kollectorei.
armſtadt den 12ten November 1919.
Zaubitz.
m
Montag den 22ten November Nachmittags 2 Uhr
nachfolgende dem Daniel und Ludwig Wiegler
ſe zugehoͤrige Guͤterſtuͤcke auf dahieſigem Rathhaus
lich an den Meiſtbietenden verſteigt werden:
Nro. Gew.
35 Ein Garten im Oberfeld, am
5
heiligen Kreuz, rechter Hand
dem Brunnen,bef. Franz Bridau
und ſich ſelbſt, giebt 1 Kumpf
Korn zur Kollektur und 1 Alb.
4 pf. Beed, iſt zehntfrei.
daſelbſt, befurcht ſich zu beiden
Seiten, giebt 2 Albus Beed.
daſelbſt, befurcht ſich zu beiden
6½
Seiten.
78u.9 28 Garten im Heinheimer Feld,
linker Hand des Herlenwegs auf
dem heiligen Kreuz, bef.
Phi=
lipp Koͤhler und Johannes
Zeh=
fuß, giebt 5pf. Beed.
daſelbſt, und daneben, befurcht
42
ſich ſelbſt, giebt 1 Alb. u. 5 pf.
Beed.
Waldwieſen auf dem Ermelfleck,
10 b
M⁄.
bef. Philipp Moͤſer und Henrich
Klein.
daſelbſt, bef. Conrad Stumpf
18 bis 20
und den Wald, giebt 1 Kump,
1½ Geſcheid Korn ans Rentamt
und 6 Alb. 4 pf. Martinszins.
36 Acker im Oberfeld, hinter der
21½
hinterſten Seiterswieſe,
linker=
hand des Scheftheimer Wegs,
befurcht Henrich Moͤſer und
Frie=
drich Herbolsheimer.
51, hinter dem heiligen Kreuz hin=
4
½
ter den Weinbergen, bef.
Hein=
rich Emmel und Wilh. Bierach,
giebt 2 Kumpf 2 Gſch. Korn zur
Pfarrei Beſſungen, iſt zehntfrei.
51 daſelbſt, bef. Joſt Schultheiß
und Großherzogl. Meyerei, giebt
2 Kumpf Martinshafer.
54 am Judenpfad, bef. Andreas
Hirſch und Freiherrn von
Bark=
haus, giebt 7 pf. Beed.
daſelbſt, befurcht Freiherrn von
Barkhaus und Valtin Moͤſer,
giebt 7 pf. Beed.
allda, bef. Peter Klepper zu
beiden Seiten, giebt 7pf. Beed.
rechter Hand des Ziegelbuſches
im kleinen Heinum, befurcht
Andreas Hirſch und den Graben.
6½ 79 obig der Spitzeichwieſe am Weg,
bef. Valtin Geyer und Heinrich
Klein.
81½ hinter den neuen Roͤdern linker
Hand des hohlen Wegs, befurcht
Philipp Koͤhler und ſich ſelbſt.
81¾ daſelbſt, befurcht ſich ſelbſt, zu
beiden Seiten, giebt 2 Kumpf
Korn an Großherzogl. Rentamt.
81½ daſelbſt, befurcht ſich ſelbſt und
Heinrich Klein.
linker Hand am hohlen Weg,
befurcht Chriſtoph Petri und ſich
ſelbſt.
daſelbſt, befurcht ſich ſelbſt und
Nikolaus Heß, giebt 2 Geſcheid
Korn ans Rentamt
35
Garten im Oberfeld, am heili=
7
354¾₈
gen Kreuz rechter Hand des
Brunnens, bef. ſich ſelbſt, giebt
1 Alb. 2pf. Beed.
64
Acker im Heinheimer Feld, linker
105¾
8
Hand des Kranichſteiner Wegs,
bef. Philipp Fuchs und Ludwig
Scherer.
13
28
Garten im Heinheimer Feld
200½
linker Hand des heiligen Kreuzes
beim Brunnen, befurcht ſich ſelbſt
und das Ackerfeld, giebt 2 Alb.
2pf. Beed 3 Alb. 6pf.
Rentei=
zins, iſt zehntfrei.
Darmſtadt den 8. October 1819.
Zaubitz.
7) Montag den 22ten November, Nachmittags
2 Uhr, ſoll der dem Renteidiener Johannes Leiſer
da=
hier zugehoͤrige 57⁷⁄₈₀ Ruthen haltende Garten im
Oberfeld, Nro. 5. in der 15ten Lage ſtoͤßt auf die
Stadtwuͤſteney am großen Woog, gef. Peter Mentel
zu beiden Seiten, iſt zehndfrei
auf dahieſigem
Rathhauſe oͤffentlich an den Meiſtbietenden verſteigt
werden. Darmſtadt den 8ten October 1819.
Zaubitz.
8) Erbvertheilungshalber ſollen die, zum
Nach=
laß der verſtorbenen Ehegattin des Großherzogl.
Ca=
pitains Kilian dahier gehoͤrigen Immobilien, als
ein in dem Birngarten gelegenes, mit Lit. A.
Nro. 7. bezeichnetes, zweiſtoͤckiges Wohnhaus
nebſt Hintergebaͤuden und einem Gaͤrtchen.
228¼ Ruth. Garten im Oberfeld Nro. 8. und
8¼ in der 5ten Lage linker Hand am
Gel=
gers Weg, ſtoͤßt auf den Graͤnzweg, bef.
HerrnObriſt du Hall u. Hrn. Kammermuſikus
Backofen, gibt 1 Alb. 5 pf. Beed, 152½
Ruthen ſind zehntfrei, mit dem darin
befind=
lichen Haͤuschen und Brunnen.
80¹³⁄₁₈₀ Ruth. Garten, Nro. 8. in der 31ten
Lage rechter Hand des Wegs, ſo durch den
Buſenberg geht, bef. Conrad Schreiner und
ſich ſelbſt, gibt 5 Alb. 1 pf. Beed und iſt halb
zeheutfrei, ſodann
80³⁄₈ Ruth. daſelbſt bef. ſich ſelbſt und
Mar=
tin Pfeifer, gibt 5 Alb. 1pf. Beed und iſt
halb zehentfrei
Donnerſtag den 25. November Nachmittags 2 Uhr auf
dem allhieſigen Rathhauſe, unter den, in dem Termin
bekannt zu machenden Bedingungen nochmals
oͤffent=
lich verſteigert, Erſteres dem Meiſtbietenden ſogleich
unwiderruflich, die Gartenſtuͤcke dagegen mit
Vorbe=
halt der Ratiſikation zugeſchlagen werden.
Darmſtadt den 15ten November 1819.
Großherzogl. Heſſ. Garde Fuͤßilier Regiments
Gericht.
v. Boſuchienroͤder, Obriſt. Klunk,
Staabsauditeur.
Feilgebotene Sachen.
1) Der dem verſtorbenen Großh. Hofcantor Kaͤrcher
dahier geweſene vor dem Beſſungerthor gelegene 57
Ru=
then haltende Garten, welcher mit einer eigenen und
einer gemeinſchaftlichen Pumpe verſehen iſt und ganz
fuͤglich in zwei Theile getheilt werden kann, iſt aus
freyerHand zu verkaufen, und das Naͤhere bei dem
Schnei=
dermeiſter Herrn Boßler zu erfragen.
2) In Lit. J. Nro. 6. a. iſt ein gutes Hofthor zu
verkaufen.
3) Ein zugefahrner Einſpaͤnner, Fuchs=Wallach
ſteht nebſt vollſtaͤndigem Geſchirr und einem modern
gebauten, in Federn haͤngenden und zum Bedecken
eingerichteten Stuhlwagen, mit eiſernen Achſen und
meſſingnen Buͤchſen aus freier Hand zu verkaufen.
Es wird auch jeder Gegenſtand beſonders verkauft.
4) Vor dem Beſſunger Thor in Lit. J. Nro. 28.
neben dem Hariſchen Garten ſind zu verkaufen: 3400
FußTannen geſchnittenBauholz, 1000 Stuͤck Rheinbord
von verſchiedener Laͤnge und von 10 bis 20 Zoll
Brei=
te; 300 Stuͤck 16 Fuß lange ſtarke Rheinlatten: eine
Parthie eichene und tannene Diele von 2½ Zoll Dicke.
„
5) In der Rheinſtraße Nro. 53., ſind auserl
gelbe Kartoffel und Welſchkorn zu verkaufen.
6) Ein noch in ſehr gutem Stand befindliche
denerker ſteht zu verkaufen.
7) Einem verehrungswuͤrdigen Publikum zei
hierdurch ergebenſt an, daß bei mir jeden
So=
in meinem Gartenhauſe, vor dem
Jaͤgerthor=
heizte Zimmer anzutreffen ſind, ſo wie auch in
nem Hauſe, in der Holzſtraße, taͤglich
Wirthſchaf=
halten wird und bitte um geneigten Zuſpruch.
Meine Weinpreiſe ſind:
Bechtheimer 1811ter die Maas fl. 1 36 kr.
Bechtheimer 1815ter die Maas fl. 1 20 kr.
Rother Rouſſillon 1818ter die Maas fl. 1
Die 1818ter weiße Weine verzapfe ich zu
folgenden Preiſen naͤmlich: 24., 32., 40. u. 4
die Maas. Die Weine von 1819. zu 24. u. 32 kl.
Joh. Val. Wambold.
Wirth und Handelsm,
8) Einem verehrungswuͤrdigen Pul
kum zeige ich hierdurch ergebenſt an,
ich aus den Meſſen und Baͤdern, mit ein
ausgezeichnet ſchoͤnen Waarenlager, bei
hend in Uhren aller Art, Bijouterie=,
lanterie= Parfuͤmerie=, Porcellain=
Glas=Waaren, angekommen bin.
Meine veraͤnderte Wohnung iſt gegenw
tig in dem neuerbauten Hauſe des He=
Commerzienrath Hoffmann.
C. Schreger.
9) Aechter hollaͤndiſcher Portorico und Canaſt
leicht und angenehm zu rauchen, das Pfund zu 42
48 kr., fl. 1. 8 kr., fl. 1. 48 kr. fl. 1. 24.
fl. 2. 24 kr. und zu fl. 3. - iſt ſtets in Parthie=
½.
ſo wie in einzelnen Pfunden zu haben bei
S. Berlyn in Frankfurt a. A
N. S. Auch alle dieſe Sorten hollaͤndiſchen
Taba=
ſind zu genannten Preiſen, mit Verguͤtung der Acci
in Commiſſion zu haben, bei Herrn Mayer Ettling
in Darmſtadt.
Die Proben dieſer Tabacksſorten ſind nunmehr
½ pfuͤndigen Packets angekommen und zu oben
g=
nannten Preiſen zu haben bei
Mayer Ettling,
wohnhaft am Schloßgraben.
10) Das Haus Lit. B. Nro. 35., in der kleines
Ochſengaſſe, iſt aus freier Hand zu verkaufen, oden
die Logis einzeln zu vermiethen.
11) Ein vorm Jagerthor dem Wamboldiſche
Wirthſchaftsgarten gegenuͤber, an der Straße nah
dem kleinen Woog gelegener circa ¾ Morgen
hal=
tender Garten, iſt unter annehmlichen Bedinguiſſe=
kaufen, und das Naͤhere bey Ausgeber zu er=
Die Zahnarzeneyen des Medizinialraths Herrn
in Offenbach ſind ſtets in Kommiſſion zu ha=
⁄ Kammerlaquai Woͤrißhoͤſſer in Darmſtadt.
„eyIch bin willens mein dreiſtoͤckiges Wohnhaus in
zßen Caplaneigaſſe Lit. C. Nro. 105. mit
an=
ſchen Bedingungen aus freier Hand zu verkau=
Schreinermeiſter Kellers
Wittwe.
In Lit. A. Nro. 53. an der Infanteriekaſerne iſt
Mfautſtaͤnner nebſt Deckel und Schraube, von einer
on und ein Bohnenſtaͤnder von einer halben Ohm
jaufen.
Eine Parthie Oel=Trub iſt zu verkaufen und
sgeber dieſes zu erfragen.
.In Lit. D. Nro. 55. der Holzſtraße ſind eng=
. eſkartoffeln, eine Gartenthuͤre und eine hoͤlzerne
m. zu verkaufen.
Im wilden Mann, 2 Treppen hoch, iſt ein
„ Oberndoͤrferiſches Clavier billig zu verkaufen.
In Lit. E. Nro. 18. der Louiſenſtraße, ſteht
luͤgel von 5½ Octaven, verfertiget von Stein zu.
urg, zu verkaufen.
) Eine Sammlung von Oehlgemälden, zum
rn Theil von vorzüglichen Meiſtern und
serhalten, iſt, im Ganzen oder vereinzelt,
er Hand zu verkaufen und kann von heute
er Wochen lang, Mittwoch, Samſtag und
ntag, Nachmittags von 1 bis 4 Uhr in dem
lergarten dahier, Lit. A. Nro. 56., in
Au=
hein genommen werden.
1. Jarmſtadt den 20. Nov. 1819.
In der Handlung von A. F. Jordis in
themſtraße Lit. F. Nro. 59. iſt neuer
hol=
uſcher Lapperdan von vorzüglicher Güte,
ge=
ner das Pfund zu 16 kr. und gewäſſerter das
nd zu 12 kr. zu haben.
) In der Handlung von Ph. Lud. Schmitt
in dem Gaſthauſe zur Traube, ſind neue
hol=
iſche Heringe das Stück zu 6 kr. neue
hol=
uſche Vollbückinge das Stück zu 3 kr. und
1 Sardellen das Pfund zu 48 kr. zu haben.
Zu vermiethen.
1) In meinem neuen Hauſe ſind jetzt im
gan=
eenoch 2 Logis zu verleihen, und zwar das
ei=
ſgleicher Erde von fünf Zimmern, Küche,
79d= und Bodenkammer, Holzſtall, Keller
1 Mitgebrauch der Waſchkuche, das andere
c Stiege hoch von fünf Zimmern, Küche,
39d= und Bodenkammer, Keller, Holzſtahl
und Mitgebrauch der Waſchküche, hierzu kann
Stallung für 2 Pferde gegeben, und beyde bald
bezogen werden.
Hoffmann.
2) Vor dem Beſſunger Thor Lit. J. Nro. 9. im
Hinterbau eine Stiege hoch ein Logis beſtehend in 3
Stu=
ben, 1 Kammer, Kuͤche, Kuͤchenkammer, Keller
Bo=
denkammer, Holzplatz und Mitgebrauch der Waſchkuͤche.
3) In Lit. E. Nro. 16. der Louiſenſtraße iſt der
mit=
lere Stock des Seitenbaues, beſtehend in 2 Zimmern,
Kabinet, Kuͤche, Keller und Holzſtall zu vermiethen.
4) Im Birngarten Lit. A. Nro. 60. iſt die ganze
er=
ſte Etage zu vermiethen und kann taͤglich bezogen
werden.
5) Nahe am Paͤdagog kann ein Gymnaſiaſt, ein
Logis mit oder ohne Mobel, erhalten; auf Verlangen
kann auch die Koſt gegeben werden. Ausgeber ſagt wo.
6) In der Waldſtraße Nro. 67. ein Logis eine
Stiege hoch, beſtehend in 2 Zimmern und Cabinet,
Bo=
denkammer, Kuͤche, Keller, Holzplatz und dem
Mitge=
brauch der Waſchkuͤche, welches taͤglich bezogen
werden kann.
7) In Lit. E. Nro. 38. der kleinen Kaplaneigaſſe
ein Logis, beſtehend in 3 Stuben, 3 Kammern, Kuͤche
und Keller.
8) Lit. B. Nro. 68. der Krone gegenuͤber, ſteht ein
vollſtaͤndiges Logis zu vermiethen.
9) Am Paͤdagog Lit. D. Nro. 106. ſind zwei
Zim=
mer mit der Ausſicht auf die Straße fuͤr Paͤdagogſchuͤler
mit Bett und Moͤbel zu vermiethen, auf Verlangen kann
auch die Koſt dazu gegeben werden.
10) In Lit. A. Nro. 49. iſt in dem Vorderhauſe die
mittlere Etage beſtehend in 3heitzbaren Stuben, 2
Kam=
mern, Kuͤche, Holzplatz und Keller zu vermiethen und
kann taͤglich bezogen werden.
11) In Lit. E. Nro. 15. ber Louiſenſtraſte ſind in der
dritten Etage zwei bis drei Zimmer an eine einzelne
Perſon zu vermiethen.
12) In Lit. H. Nro. 66. am Jaͤgerthor iſt ein Logis
zu vermiethen, beſtehend in drei heitzbaren Zimmern,
Kammer, Kuͤche, Keller, Holzſtall und dem Mitgebrauch
der Waſchkuͤche, welches ſogleich bezogen werden kann.
13) In meinem Vorderhauſe in der Neckarſtraße iſt
der 1te und 2te Stock noch zu vermiethen.
Heyl,
Zimmermeiſter.
14) In der Waldſtraße Lit. E. Nro. 72. iſt ein Logis
fuͤr eine ſtille Haushaltung zu vermiethen, beſtehend in
2 Stuben, 2 Cabinets, 1 Kuͤche, 1 Bodenkammer,
gro=
ßen Boden, einem gewoͤlbten Keller und Mitgebrauch
der Waſchkuͤche, welches taͤglich bezogen werden kann.
15) In Lit. B. Nro. 118. der langen Gaſſe zwei
voll=
ſtaͤndige Logis im Hinterbau, eins gleicher Erde, das
andere eine Stiege hoch, und koͤnnen hald bezogen
wer=
den.
16) Lit. A. Nro. 50. im Hinterbau iſt ein Logis zu
verwiethen und kann den 1. Dec. bezogen werden.
17) Lit. H. Nro. 42. vor dem Jaͤgerthor ein Logis
beſtehend in zwei Stuben, Kabinet, Kuͤche, Boden,
Keller und Holzſtall.
18) In meinem Haus am Niederramſtaͤtter Weg ein
Lo=
gis zwei Stiegen hoch, beſtehend in Stube, Kabinet, Kuͤche,
Keller, Holzplatz und Mitgebrauch der Waſchkuͤche,
ſwel=
ches gleich bezogen werden kann.
Mager.
19) In meinem neu erbauten großen Eckhauſe in der
Neckar= und Waldſtraße iſt die 2te und 3te Etage, im
Ganzen oder getrennt, ſodann in der untern Etage ein
Logis, endlich in meinem andern Hauſe in der Neckar=
Straße im Hinterbau ein Logis, beſtehend in 3 heizbaren
Stuben, Kuche und Keller, zu vermiethen. Der Einzug
kann ſogleich ſtatt finden.
Balthaſar Ganß, Maurermeiſter.
20) In der großen Ochſengaſſe nahe am
Ludwigs=
brunnen, Lit. B. Nro. 29. ein Logis mit der Ausſicht
auf die Straße an eine ledige Perſon mit Moͤbel zu
ver=
miethen, und kann in acht Tagen bezogen werden.
21) In Lit. E. Nro. 91. der Bauſtraße ein Logis im
unteren Stock, beſtehend in 3 heizbaren Zimmern,
Kabinet, eine Magdkammer, Keller, Holzplatz und
Bodenkammer, den 15. Nov. zu beziehen.
22) Auf dem Geiſtberg in Nro. 134. ein Logis
gleicher Erde, beſtehend in Stube, Kammer, Kuͤche
und Keller.
23) In der Bauſtraße Nro. 96. iſt ein Logis von
2 Zimmern einer kleinen Kammer, Kuͤche und
Holz=
platz zu vermiethen, und taͤglich zu beziehen.
24) Vor dem Beſſungerthor in der
Niederramſtaͤd=
ter Straße bei der Zimmermann Beckeriſchen Wittwe
iſt ein vollſtaͤndiges Logis zu vermiethen welches in 1
Monat bezogen werden kann.
25) In der Schuſtergaſſe Lit. D. No. 29. ein Logis
3 Stiegen hoch.
26) Ein Logis in Lit. E. Nro. 43. in der Schulzengaſſe,
eine Stiege hoch im Hinterbau, beſtehend in Stube,
Stu=
benkammer Nebenkammer Kuͤche, Bodenkammer und
Keller, und kann ſogleich bezogen werden.
27) Lit. B. Nro. 66. nahe am Loͤwenbrunnen iſt ein
Logis, 3 Stiegen hoch, mit der Ausſicht auf die Straße,
beſtehend in Stube Stubenkammer, Kuͤche und
Holz=
platz zu vermiethen, welches in 4 Wochen bezogen
werden kann.
28) Nro. 42. in der Naͤhe der Artillerie=Kaſerne
Stube und Kammer mit Moͤbeln, ſogleich zu
bezie=
hen.
29) In der Starkenburg iſt ein Logis, beſtehend in
3 Zimmern, Kuͤche, Keller, Holzplatz, Bodenkammer
und Mitgebrauch der Waſchkuche, zu vermiethen, und
kann in der Kuͤrze bezogen werden.
30) In meinem neuerbauten Hauſe, linker Hand, auf
der Straße nach dem Karlshofe, iſt noch der unterſte
Stock zu vermiethen, beſtehend in Stube, Kammer,
Kel=
ler und Holzplatz, welcher gleich bezogen werden kann.
N a u.
31) In der Spttalſtraße Lit. F. Nro. 58.
gleiche=
eine Stube, welche ſogleich zu beziehen iſt.
32) Am kleinen Woog bei Dorothee Pfeil ülhies=
Logis von 3 Stuben, Küche, Keller, Bodenka
und Holzplatz zu vermiethen.
33) Ein Logis in Lit. E. 107. der Magazinsl=sis
im Nebenbau, beſteht aus 2 heitzbaren Zimmern
Kammer, Kuͤche, Holzplatz und Mitgebrauch,é
Waſchkuͤche welches ſogleich bezogen werden kaſri
34) In Lit. A. Nro. 93. der Obergaſſe iſt ein
laphi=
eine Stiege hoch mit der Ausſicht auf die
Straßelgö=
ſtehend in 1 Stube, Kabinet, Kammer, Kuͤche
den, verſchloſſenem Holzplatz und Keller zu
vermi=
welches taͤglich bezogen werden kann.
35) In Lit. B. Nro. 28. nahe am Ludwigsbri,
ö=
iſt ein Logis mit Moͤbel zu vermiethen.
36) In der großen Neckarſtraße ein Logis
tern Stock beſtehend in 6 Zimmern Kuͤche, K.
l
Bodenkammer und Mitgebrauch der Waſchkuͤche,
kann im 3ten Stock ein Zimmer, ſo wie eing
Boden und ein Keller dazu gegeben werden, in ei
Vierteljahr auf Verlangen auch fruͤher, zu bezi
37) In meiner Behauſung auf dem Markt Lit=
Nro. 125. ſind zu vermiethen: 2 Laͤden nebſt Compt,
dazu Logis von beliebiger Groͤße. Dann ein
im Seitenbau beſtehend in Stube, Kammer, Kl.
Keller Holzplatz, ſaͤmmtlich bald zu beziehen.
J. N. Guͤtlich.
38) In der Louiſenſtraße Lit. E. Nro. 21. iſt im
terhauſe der mittlere Stock zu vermiethen beſtehe
3 heitzbaren Stuben, Kabinet, Kuͤche Keller,
denkammer, Holzſtall und Mitgebrauch der
Waſ=
lel
che, und bis Ende Januar zu beziehen.
39) In dem vormals Weylandiſchen Hauſe am
ſunger Thor 2 heizbare Stuben im Vorderhauſe,
dientenſtube Boden, Holzſtall, Pferdeſtall und
ler, taͤglich zu beziehen.
Schultz, Hofkammerſekret.
40) Lit. A. No. 44. am Ballonplatz iſt ein ſehr
quemes Zimmer mit Moͤbel fuͤr eine ledige Perſon
vermiethen und kann den 1ten Dec. bezogen werde
41) In der kleinen Ochſengaſſe Lit. B. Nro. 38.
ein Logis gleicher Erde zu vermiethen, beſtehend
Stube, Kammer, Kuͤche, Keller und Bodenkamn
welches ſogleich bezogen werden kann. Das Naͤh
iſt in der kleinen Ochſengaſſe Lit. B. Nro. 35. zu
fahren.
42) In Nro. 104. an der Stadtkirche ſind zwei
gis zu vermiethen, wovon ein jedes Stube, Kamm
Kuͤche, Keller, Boden und Holzplatz enthaͤlt und
gleich bezogen werden kann.
43) Lit. D. Nro. 34. in der Schuſtergaſſe zwei
El=
gen hoch iſt ein Logis, beſtehend in Stube und
Et=
benkammer in vier Wochen an eine ledige
Perſ=
oder an eine ſtille Haushaltung zu vermiethen.
44) In der Schloßgaſſe Nro. 130. iſt ein moͤblin=
Zimmer an eine ledige Perſon zu vermiethen.
Bei dem Handelsmann Aron Meſſel,
Ober=
t. A. Nro. 117., iſt ein Logis mit Moͤbeln zu
hen welches ſogleich bezogen werden kann.
n der großen Ochſengaſſe Lit. B. Nro. 17. iſt
s zu vermiethen beſtehend in 2 Stuben,
Kam=
uͤche, Keller und Bodenkammer, welches auf
gen in 2 Monaten bezogen werden kann.
Es ſind zwei ſchoͤne moͤblirte Zimmer gleicher
n, it der Ausſicht auf die Straße zu vermiethen,
zuſammen oder getheilt abgegeben werden koͤnnen.
Bei dem Schloſſermeiſter Heil, in der
Hinkel=
iſt ein kleines Logis zu vermiethen, welches
ezogen werden kann.
In Nro. 122 in der Schloßgaſſe ein Quartier
Erde, welches zur Betreibung eines jeden
Geſchaͤfts eingerichtet, und gleich bezogen
J. C. Georg.
kann.
Nro. 58. Lit F. ohnweit der Canzlei, in
im ttleren Etage mit der Ausſicht auf die Straße
. it Bett und ſchoͤnen Moͤbeln verſehenes Zimmer,
den 1. December bezogen werden kann.
m. n Lit. E. Nro. 93. der Bauſtraße ein Logis in
m „terſten Etage beſtehend in drey heitzbaren Zim=
Kabinet, Kuͤche, Bodenkammer, Keller und
atz gemeinſchaftlichen Gebrauch der Waſch=
..
iſt in einem Vierteljahr zu beziehen.
m 2 In Lit. A. Nro. 69. in der Schloßgaſſe iſt ein
zu vermiethen, welches ſogleich bezogen werden
In dem geweſenen Lautenſchlaͤgeriſchen Haus vor
n ſainthor iſt der dritte Stock zu vermiethen, auf
molagen kann auch ein Theil des Hausgartens dazu
en werden.
7) In der langen Gaſſe, Lit. B. Nro. 121., iſt
ogis mit Bett und Moͤbeln und mit der Ausſicht
„. ie Straße zu vermiethen.
In dem letzten Hauſe der großen Neckarſtraße
„ e ſehr ſchoͤnes moͤblirtes Zimmer mit der
Aus=
uuf die Straße zu vermiethen und tann taͤglich
en werden.
In meinem Hauſe vor dem Beſſungerthor,
ohn=
eidem alten Schießplatz, iſt die mittlere Etage,
yend in 3 Zimmern, 2 Kabinetten, Kuͤche, Kel=
2 Bodenkammern und dem Mitgebrauch der
Nichkuͤche; ferner in dem Seitenbau zwei vollſtaͤn=
Logis nebſt Mitgebrauch der Waſchkuͤche, zu
ver=
hen, und in einem Vierteljahre zu beziehen.
L. Amendt, Zimmermeiſter.
) Lit. A. Nro. 36, in der alten Vorſtadt, ein
Luis gleicher Erde, beſtehend in 2 Stuben, Kuͤche,
⁄er, Bodenkammer und den Mitgebrauch der
Waſch=
e, welches gleich bezogen werden kann.
8) In der Marktſtraße Nro. 11. ein Logis mit
e Ausſicht auf die Straße, beſtehend in 3 heizbaren
Amern, Kuͤche, Kuͤchenkammer, Bodenkammer
uſt Keller, welches taͤglich bezogen werden kann.
9 In der Pankratien=Gaſſe, Lit. G. Nro. 50.
eine Stiege hoch, iſt ein Logis zu vermiethen,
wel=
ches in Stuve, Kammer, Kuͤche, Keller und
ver=
ſchloſſenem Holzplatz beſteht, und bis den 1. Januar
1820 bezogen werden kann.
60) Ein ſchoͤnes möblirtes Zimmer, wobei auf
Verlangen die Koſt gegeben werden kann, iſt in der
Waldſtraße zu vermiethen.
61) In meinem Hauſe, am kleinen Woog, iſt 2
Stiegen hoch ein Logis zu vermiethen, beſtehend in
Stube mit Alkof, Stubenkammer, Kuͤche, Keller,
Boden, Holzſtall nebſt Mitgebrauch der Waſchkuͤche
Eberhardt.
und Bleichplatz.
62) In der großen Neckarſtraße iſt Stallung fuͤr
3 Pferde und ein Heuboden zu vermiethen.
Breidert, Schreinermeiſter.
63) In der Behauſung des Herrn Dambmann, an
der Stadtkirche, nahe bei den Stadtſchulen, iſt ein
moͤblirtes Zimmer fuͤr eine oder zwei ledige
Perſo=
nen zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden.
64) Ein gutes Clavier iſt zu vermiethen.
Vermiſchte Nachrichten.
1) Daß der Andreas=Markt ſtatt Dienſtag den 30.
November auf Donnerſtag den 2ten December
gehal=
ten wird, wird hierdurch bekannt gemacht.
Darmſtadt den 11. Nov. 1819.
Der Stadtmagiſtrat.
In fidem
Seidel.
2) In der Schuſtergaſſe Lit. D. No. 29. koͤnnen
2 Gymnaſiaſten Koſt und Logis erhalten.
3) Daß ich meine Wohnung in dem Hauſe des
Herrn Koͤhler in der Neckarſtraße verlaſſen, und
nunmehr mein in der Artillerieſtraße, neben dem
Hauſe der Madame Frey Wittib neuerbautes Haus
bezogen habe, dient einem geehrten Publikum,
und denen, die wegen Waldſaamen Geſchaͤfte bei mir
haben, zur gehorſamſten Nachricht.
Zugleich habe ich die Ehre anzuzeigen, daß das
bekannte aͤchte Koͤllniſche Waſſer in ſeiner bisherigen
Guͤte fortdauernd von mir fabricirt wird, und in
Kiſtchen pr. Dutzend, als auch einzeln in ganzen,
hal=
ben und viertels Glaͤſern um den bekannten Preis
ab=
gegeben wird.
Heinrich Keller.
4) Daß ich neben meinen ſchon bekannten
verfer=
tigten Frauenzimmerſchuhen gegenwaͤrtig auch einen
ſchoͤnen Vorrath von Pelzſchuhen beſitze, mache ich
meinen Freunden und Goͤnnern hierdurch bekannt.
Friedrich Riedel, Schuhmachermeiſter,
wohnhaft in der langen Gaſſe,
naͤchſt dem Bruͤckchen.
5) Alle diejenigen welche zur Pfarrei Beſſungen
Zins oder Kornpacht zu entrichten haben, werden
hiermit aufgefordert naͤchſten Mittwoch den 24.
die=
ſes, das Schuldige abzutragen.
6) 500 Gulden liegen gegen doppelte gerichtliche
Sicherheit zum Ausleihen bereit.
7) Ich zeige hiermit ergebenſt an, daß ich mein
Logis bey Herrn Buchbinder Stuͤber verlaſſen habe,
und jetzt bey Herrn Schumacher Schmitt, in der
lan=
gen Gaſſe Nro. 117 wohne, und empfehle mich
zu=
gleich in Verfertigung aller Strumpfwuͤrker=Arbeit,
ſowohl in Patent als wie in Glatt.
Jacob Molter,
Strumpfwuͤrker Meiſter.
8) Ich habe mein Logis in der Schloßgaſſe verlaſſen,
und wohne jetzt bei der Metzgermeiſter Hariſchen
Wittwe auf dem Bruͤckgen. Bey mir ſind jederzeit
alle Sorten verfertigter Mannskleidungsſtuͤcke zu
ha=
ben, und ich werde mich bemuͤhen, das mir geſchenkte
Zutrauen durch prompte und billige Bedienungferner
Philipp Schaͤfer,
zu erhalten.
Schneidermeiſter.
9) Der Unterzeichnete empfiehlt ſich zum Unterricht
in der engliſchen und franzoͤſiſchen Sprache. Seine
gegenwaͤrtige Wohnung iſt in der Rheinſtraße im
Kaf=
feehauſe bei Hrn. Allmann.
J. C. Walkart.
10) Daß ich mein bisher bewohntes Logis bei Herrn
Silberarbeiter Enckhaus in der Schuſtergaſſe verlaſſen,
und nunmehr mein eigenes, von Herrn Moſes
Frank=
furter erkauftes Haus in der Holzſtraße bezogen habe,
wollte einem verehrlichen Publikum hierdurch
erge=
benſt anzeigen, und zugleich mich mit allen in mein
Geſchaͤft einſchlagenden Arbeiten, als Cherpen, Port
dEpéé und dergleichen, in Gold, Silber und
Sei=
den, unter Zuſicherung reeller und billiger Bedienung,
allen Goͤnnern und Freunden beſtens empfehlen.
Ch. Georgi, Knopfmachermeiſter.
11) Auf mehrere, ſeit einigen Tagen bei
unterzeich=
neter Adminiſtration weiter eingelangte Kapital
Aner=
bietungen, antwortet man hierdurch, daß dermalen bei
der Brand=Verſicherungskaſſe Kapital=Anlagen nicht
ſtatt finden koͤnnen, daß man aber wieder eintretende
Gelegenheit zur Kapital=Anlage bekannt machen wird.
Darmſtadt den 16ten Nov. 1819.
Die Adminiſtration der Brand=Verſicherungs=
Kaſſe des Großherzogthums Heſſen.
Kleinſchmidt.
12) Ein auswaͤrtiges Maͤdchen, welches kochen
kann und alle Hausarbeiten verrichtet, auch ſtuͤndlich
eintreten kann, ſucht Dienſt.
13) Daß ich meine Wohnung, bei dem
Metz=
ſter Ohl, auf dem Bruͤckchen, verlaſſen habe
jetzt bei Herrn Kraft im Bockeneck, nahe am Lud
brunnen wohne, zeige ich meinen Freunden und
nern hierdurch ergebenſt an, bemerke auch
zu=
daß ich alle Flecken in den Kleidungsſtuͤcken ausmi
hn=
kann, welches Geſchaft ſonſt mein Bruder, der S
dermeiſter, verſehen hat, und bitte um
geneigteh=
ſpruch.
Hufnagel, Schuhmachermeiſlöhos=
14) Ich habe mein vor dem Mainthor erkauftes/
Lit. F. Nro. 50. bezogen.
Wittemann.
15) Da durch mehrere unerwartete Nachſendu
auſſer der geſchehenen Subſcription auf meine Gel.
dieſe erſte Auflage bereits vergriffen iſt, und eine,
te ſobald nicht veranſtaltet werden kann, ich aber/
noch mehrere Jutereſſenten befriedigen moͤchte; ſol.
ich diejenigen Perſonen, welche von meinen
Gebi=
beſitzen, und nicht willens ſind, ſelbige ferner zub
ten, hiermit hoͤflichſt erſuchen, ſolche an mich wiedl,
gegen eine angemeſſene Bezahlung abzugeben.
H. Zehfuß, Großherzogl. Hofkammerregiſtrlö=
16) Da mir kuͤnftig die nun anfangenden hoͤchſt
ſanten Arbeiten der Landesvermeſſung der Pra=
Rheinheſſen nicht erlauben, diejenigen
Perſo=
welche Beſtellungen zu machen oder Auftraͤge abl
ben haben, zu jeder Zeit und Stunde des Tages
empfangen, ſo ſehe ich mich veranlaßt, hierdurch
kannt zu machen: daß ich taͤglich Mittags von 1
2 Uhr in meiner Wohnung Rheinſtraße Nro. 6l.
zutreffen bin, wo ich uͤber die mir uͤbergebenen
Ah=
ten und Auftraͤge naͤhere Auskunft ertheilen werde
Fremde, oder diejenigen Perſonen, welche michl
der Abſicht mit ihren Beſuchen beehren wollen, un
Lythographie zu ſehen, welches mir ſtets zum a
ten Vergnuͤgen gereichen wird bitte ich, es mich uk.
her wiſſen zu laſſen, damit ich diejenige Zeit
beſiler=
men kann, die ich, um ihr Intereſſe zu befriedig
und ohne Stoͤrung zu veranlaſſen, fuͤr die paſſenl
halten werde. Darmſtadt den 20. Novbr. 1819.
G. Boͤrner,
Großherzogl. Heſſ. Inſpektor h
Staatslithographie.
17) Sonntag den 21. November, nach der
Nah=
mittagskirche wird bei der Unterzeichneten gute
Ta=
muſik anzutreffen ſeyn. Sophie Frey.
Angekommene, ab= und durchgereiſte Fremde vom 14. bis 20. Nov. 1819.
Am 20ten Nov. haben allhier logirt:
I. In Gaſthäuſern.
In der Traube: Hr. Cajetan nebſt Familie, Kaufmann
von Frankfurt; Hr. Robert, Fabrikant aus der Schweiz; Hr.
Dietſch, von Lindau; Hr. Beſtändig, von Frankfurt; Hr
Mül=
ler, von Montjoy; Hr. Meinhold, don Hanau; und Hr.
Röh=
rig von Barmen, ſämmtlich Kaufleute; Hr. Becker, Maler von
Frankfart; Hr. Doſch, Kanzleyrath von Michelſtadt; Herr
Grünberg, Vorſteher von Gießen; Hr. Schmucker, Secretär
von Michelſtadt; Hr. v. Brints, Geheimerath von Frankfurt;
Hr. Baron v. Brandenſtein, von Homburg.
Im Darmſtädter Hof: Hr. Helmelt, Hofgerichtsrath
von Gießen; Hr. Eder, Hr. Brentano, Hr. Riſt, Kauflual fn
von Frankfurt; Hr. Weſtermann, Brunnen=Commiſſair nol
Selters; Hr Manich, Lehrer aus der Schweiz; Hr. Seidl,
Kammerrath von Lich; Hr. Gewinner, Partikulier von
Dar=
ſtadt; Hr. Reichert, Kaufmann von Frankfurt; Hr.
Haltz=
korn, Pfarrer vor Langſtadt; Hr. Herberich, Schiffer von Caub;
Hr. Wilſch, Hr. Müller, Hr Lar und Hr. Hörfelder, vu ne
Eiſenach; und Hr. Dreſſel, von Geißenheim; ſämmtlich
hol=
delsleute:
Im Heſſiſchen Haus: Hr. Köpplinger,
Kaufnan=
von Stockſadt: Hr. Hof, von Arau; und Hr. Friedrich, u
Zoſingen; Doktoren.
In der Sonne: Hr. Herz, Handelsmann von Halle=
(Hierzu eine Beilage.)
[ ← ][ ] z u N r o. 47.
Beilage
II. Auſſer den Gaſthäuſern.
zeſherrn Lieutenant Merck: Herr Lieutenant Merck von
rr. - Bei Herrn Commiſſionsrath Hegar: Herr General
(zt Familie in kurheſſiſchen Dienſten. - Bei Herrn
Hof=
wrath Schmidt: Herr Alexander Achard, aus Clermont
Bei Herrn Rittmeiſter von Rabenau: Fräulein
½e.
. khenck von Sorge. - Bei Herrn Oberforſtſekretär
Try=
hs: Demoiſelle Neuſchäfer von Battenberg.- Bei Herrn
or Reuling: Demoiſelle Schott von Mönchsbruch. - Bei
Rechnungsjuſtiſikator Amend: Herr Lieutenant Amend
ſſen. - Bei Herrn Oberhofmarſchall von Perglas:
Fräu=
n Harrant von Baden. - Bei Herrn Geheimen
Refe=
i Zimmermann: Demoiſelle Heeſer von Siegen und Herr
von Below mit Familie von Potsdam.- Bei Herrn
Ober=
ngsrath Weyland: Demoiſelle Wachter von Umſtadt. - Bei
ofkammerdirektor von Bodé, Demoiſelle Stürz von Gieſ=
Bei Herrn Obriſt von Falk: Herr Baron von Spaen aus
½. - Bei Frau Oberchirurg Graf: Demoiſelle Müller und
elle Schüßler von Aſchaffenburg. - Bei Herrn
Ober=
ſ.ith Zamminer: Demoiſelle Kienzler von Büdingen.- Bei
. ruHofkaſſier Lich: Demoiſelle Hardy von Seligenſtadt. Aſſeſſor Ehrhard: Herr Hauptmann Keim mit Fami=
Wiesbaden. - Bei Herrn Rechnungsprobator Ganzert:
ſelle Piſtorius von Wiesbaden. - Bei Frau Major Ve=
I Madame Vrvoy de St. Bedan von Paris. - Bei Frau
rſter Gilmer: Frau Forſtrentmeiſter Stockhauſen von
Sprendlingen. - Bei Herrn Bereuter Schwabe: Herr Schue,
von Gieſſen. - Bei Herrn Hauptmann Röder: Frau
Haupt=
mann Röder mit Familie von Offenbach. - Bei Herrn
Kriegs=
rath Heſſe: Frau Pfarrer Scriba von Babenhauſen. - Bei
Herrn Oberappellations=Gerichtsrath Hombergk: Frau
Hofge=
richtsrath Piſtorius von Mannheim.
Vom 14. bis den 19. Nov. ſind eingekehrt und
wieder abgereiſet.
Hr. Juſtizrath von Malapart, von Braubach; Hr. Graf
Douglas aus London; Hr. Collegienrath von Harder, aus
Mitau; Hr. Ober=Poſtdirektor von Vrints, aus Frankfurt;
Hr. General v. Zweyer, aus Freyburg; Hr. Candidat
Wag=
ner, von Lindenfels, Hr. Graf von Oldenburg nebſt
Gemay=
lin, aus Dännemark: Hr. von Bethmann, Hr. George, und
Hr. Breidmann, Staatsräthe aus Frankfurt; Hr.
Verwaltungs=
rath Wenzel, aus Mainz; Hr. Poſtmeiſter von Kleidgen; Hr.
Poſidirektionsrath Franke mit Fomilie von Frankfurt; Hr.
Geheimerrath Pauli, von Aſchaffenburg.
Durchpaſſirte Fremde.
Den 14ten Nov.: Hr. Staatsrath von Jasmund, kam von
Strelitz, und gieng nach Stuttgart; Prinz Bentheim, gieng
nach Heidelberg; Hr. Baron von Aeberg, kam von Wien, und
gieng nach Frankfurt. Den 18ten: Frau von Heinau, kam von
Heidelberg, und gieng nach Frankfurt; Hr. Hauptmann Flor,
kam von Frankfurt, und gieng nach Carlsruhe.
Getaufte, Kopulirte und Beerdigte in voriger Woche:
u.
Getaufte:
. 13ten Nov.: dem Burger und Gartenwirth, Herrn
Philipp Braunſchweig, eine Tochter: Wilhelmine
Frie=
a. vie Caroline.
5) 14ten: dem Burger, Heinrich Feldmann, ein Sohn:
.dt.
em: dem Landgeſtüteknecht bei Großherzoglichem Marſtall,
⁄ n Adam Mülbert, eine Tochter: Catharine Eliſabethe.
2 16ten: dem Beiſaßen und Weißbindergeſellen, Gottlieb
heil., eine Tochter: Anne Marie Barbara.
E19ten: dem Burger und Gaſthalter zum Viehhof, Herrn
John Peter Steinius, ein Sohn: Johann Wilhelm.
Getauft bei der reformirten Gemeinde:
114ten November: dem Burger und Schuhmachermeiſter,
Hord Beck, ein Sohn: Johann Philipp.
Getauft bei der katholiſchen Gemeinde:
n 14ten Nov.: dem Burger und Strumpfweber,
Valtha=
orn, ein Sohn: Johann Adam.
Kopulirte:
n 14ten Nov.: Meiſter Johann Theodor Spengler,
Bur=
gerand Schuhmacher dahier, des verſtorbenen Burgers und
(ohmachermeiſters, Johannes Spengler, hinterlaſſener
eheli=
heiSohn; und Anne Barbara, des zu Arheilgen verſtorbenen
Jeinermeiſters, Johann Peter Avemaria, hinterlaſſene vier=
4e eliche Tochter
Beerdigte:
en 13ten November: Sophie, des Beiſaßen und Schneiders,
Her Hofmann, Ehefrau, 37 Jahre alt.
en 14ten: Frau Catharine, des zu Maſſenheim in der Herr=
5it Epſtein verſtorbenen Pfarrers, Herrn Georg Daniel Ju=
ſtus Graul, hinterbliebene Wittwe, 66 Jahre, 11 Monate und
12 Tage alt.
Eodem: dem Burger, Wilhelm Wagner, ein Sohn: Johann
Peter, 6 Jahre, 9 Monate und 6 Tage alt.
Den 15ten: Anne Margarethe, des verſtorbenen
Kanzleidie=
ners bei Großherzoglichem Oberbaucollegium, Heinrich Pfeiff,
hinterbliebene Wittwe, 69 Jahre, 7 Monate und 11 Tage alt.
Eodem: eine unehelich todtgeborner Sohn.
Den 16ten: Ottilie, des zu Großgerau verſtorbenen
Kaſten=
meiſters, Herrn Johann Friederich Daum, hinterbliebene
Witt=
we, 64 Jahre weniger 5 Tage alt.
Eodem: dem Burger und Schneidermeiſter, Johann Conrad
Seipel, eine Tochter: Anne Johanne, 5 Monate und 21 Tage
alt.
Den 18ten: Marie Magdalene, des Burgers und
Schneider=
meiſters, Johann Heinrich Schäfer, Ehefrau, 32 Jahre, 2
Mo=
nate und 9 Tage alt.
Den 19ten: Herr Ernſt Friederich Doll, Mundkoch in
Dien=
ſten Ihrer Hochfürſtlichen Durchlaucht des Herrn Landgrafen
Georg Carl, 43 Jahre, 8 Monate und 27 Tage alt.
Den 20ten: dem Burger und Ackermann, Johann Heinrich
Chriſt, eine Tochter: Luiſe Caroline, 4 Jahre, 9 Monate und
23 Tage alt.
Eodem: aus dem Hoſpital: die Dienſtmagd Anna Barbara
Müllerin, von Egelsbach, 25 Jahre und 9 Monate alt.
Beerdigt bei der reformirten Gemeinde:
Den 16ten Nov.: Margaretha Reuting, geborne Apt, Ehefrau
des Großherzoglichen Hoflaquai, Philipp Reuting, 48 Jahre,
3 Monate und 13 Tage alt.
Beerdigt bei der katholiſchen Gemeinde.
Den 15ten Nov.: aus dem Hoſpital: der Buchdrucker, Anton
Sorer, von Freiſingen, 20 Jahre und 3 Monate alt.