Einleitung 1. Historische Einleitung
Durch den Einspruch Matthias Lauterwalds gegen Andreas Osianders Bußvorstellungen bei dessen erster Disputation 1549Vgl. dazu Stupperich, Osiander in Preussen, 36–61; Fligge, Osiandrismus, 56–60. war bereits eine Frontstellung zwischen diesem und den Wittenberger Schülern angeklungen. Denn Lauterwald berief sich in seinen Äußerungen auf den Doktoreid an der Universität Wittenberg, der die Promovierten u. a. auf die Confessio Augustana verpflichtete.Hier schworen die Doktoranden, bei den Lehren der Confessio Augustana und den altkirchlichen Symbolen zu bleiben und in ihrer Lehre auch altkirchliche Autoritäten zu Rate zu ziehen. Osiander kritisierte dies massiv. Vgl. Andreas Osiander, Widerlegung Philipp Melanchthons (1551), in: OGA 10, Nr. 522, 575,4–576,2. In der Folge griff Osiander die Wittenberger und speziell Melanchthon in verschiedenen Schriften an. So verfasste er im August 1550 ein Gutachten für Herzog Albrecht zur Frage der AdiaphoraVgl. OGA 9, Nr. 418, S. 369–401. und beschuldigte die Wittenberger, andere zu bevormunden: sie ließen es sich gerne gefallen, wenn man sie preceptores schelte; sie würden die andern all fur ire discipulos [halten], wolten aller welt lehr richten und von nymand nichts annehmen.Ebd., 398,3–5. Osiander warf ihnen Inkonsequenz und Unbeständigkeit in ihren Aussagen vor und machte sie verantwortlich für allerhand Lehrirrtümer. In diesem Zusammenhang kam er auch auf den von Lauterwald angesprochenen Wittenberger Doktoreid zurück: Die Wittenberger () fingen an, ire magistros und doctores mit aidspflichten zu verstricken, das sie nichts wider ir lehre lehren, sonder ir ehr und lehr vertaidigen wolten.Ebd., 398,11–399,1. Im Januar 1551 führte Osiander in seinem Bericht und Trostschrift weitere schwere Attacken gegen die Wittenberger aus.Vgl. OGA 9, Nr. 434, S. 519–530. Melanchthon wurde daraufhin von seinem Schwiegersohn Georg Sabinus, dem langjährigen Rektor der Universität Königsberg, aufgefordert, unbedingt gegen Osiander Stellung zu beziehen.Georg Sabinus an Philipp Melanchthon. 10. März 1551, in: MBW.T 21, Nr. 6015, S. 94–96.
Zwar hegte Melanchthon zu diesem Zeitpunkt bereits eine deutliche Abneigung gegen Osianders Lehre,So versendete er z. B. das Buch Rotings (unsere Ausgabe Nr. 2) gegen Osiander, vgl. Philipp Melanchthon an Johannes Bretschneider. 7. Juli 1551, in: MBW 6121; vgl. zudem Philipp Melanchthon an Georg Fabricius. 9. April 1551, in: MBW 6049; Philipp Melanchthon an David Chytraeus. 24. Juni 1551, in: MBW 6108; Philipp Melanchthon an Hieronymus Baumgartner. 26. Juli 1551, in: MBW 6130 u. öfter; vgl. dazu auch Stupperich, Osiander in Preussen, 183f. doch schlug er in einem Brief an Herzog Albrecht sowie in zwei Schreiben an Osiander, die alle drei auf den 1. Mai 1551 datieren, zunächst versöhnliche Töne an.Vgl. Philipp Melanchthon an Herzog Albrecht von Preußen. 1. Mai 1551, in: MBW 6072; Philipp Melanchthon an Andreas Osiander. 1. Mai 1550, in: MBW 6075; Ders. an. dens. 1. Mai 1551, in: MBW 6076; vgl. zudem OGA 9, Nr. 469, S. 670–674. Er forderte Osiander zu einer genaueren Darlegung seiner Lehrauffassungen auf, um einen Konsens erzielen zu können. Diese Haltung Melanchthons stieß bei anderen Königsberger Theologen auf Unverständnis und Ablehnung. Georg von Venediger konfrontierte Melanchthon daraufhin mit den Auswirkungen seiner Schreiben vom 1. Mai 1551: Osiander zeige die Schreiben in Königsberg und deute sie dahingehend, dass Melanchthon mit ihm übereinstimme. Dies werde Einfluss auf die Haltung Herzog Albrechts haben. Venediger mahnte Melanchthon daher zu entschiedener Opposition gegen Osiander.Vgl. Georg von Venediger an Philipp Melanchthon. 15. Juli 1551, in: ebd., Nr. 6133, S.249–251.
Der Wittenberger Professor erfuhr aus diesem Schreiben Venedigers endgültig, dass die Kontroverse zwischen Osiander und dem Großteil der Königsberger Pfarrer und Universitätsprofessoren keineswegs allein eine theologische Streitfrage darstellte, sondern durch die Unterstützung Herzog Albrechts für Osiander erhebliche politische Implikationen besaß.
Als Herzog Albrecht dann die im September 1551 erschienene Schrift Osianders Von dem einigen MittlerVgl. OGA 10, Nr. 488/496, S. 49–300. versenden ließ und nicht zuletzt die Wittenberger Theologen um eine Stellungnahme bat,Vgl. das Ausschreiben Herzog Albrechts, in: unsere Ausgabe Nr. 4, S. 113–128. drängten andere Theologen und Politiker Melanchthon zu einer klaren Meinungsäußerung.Vgl. Erhard Schnepf an Philipp Melanchthon. 4. November 1551, in: OGA 10, Nr. 6253, S.407–409; Johannes Aepin an Philipp Melanchton. 10. Dezember 1551, in: ebd., Nr. 6275, S.440–442; Markgraf Johann von Brandenburg-Küstrin an Philipp Melanchthon. 31. Dezember 1551, in: ebd., Nr. 6288, S. 454f. Daraufhin verfasste Melanchthon um den Jahreswechsel 1551/52 die hier edierte Schrift.
2. Der AutorPhilipp MelanchthonZu ihm vgl. Scheible, Melanchthon. wurde am 16. Februar 1497 als Sohn des Waffenschmieds Georg Schwarzerdt im kurpfälzischen Bretten geboren. Nach der Lateinschule in Pforzheim, wo ihm Johannes Reuchlin den Humanistennamen Melanchthon (gräzisiert für: Schwarzerdt) verlieh, besuchte er die Universitäten Heidelberg und Tübingen. Hier erwarb er am 25. Januar 1514 den Magistergrad. Von Reuchlin empfohlen berief Kurfürst Friedrich III., der Weise, von Sachsen Melanchthon auf den neugestifteten Lehrstuhl für Griechisch an der Universität Wittenberg. Dort traf er am 25. August 1518 ein und hielt am 28. August seine Antrittsrede De corrigendis adulescentiae studiis,CR 11, 15–25; MWA 3, 29–42; vgl. Melanchthon deutsch I, 41–63. die allgemein beeindruckte. Trotz der sehr unterschiedlichen Temperamente und Charaktere und daraus resultierender gelegentlicher Verstimmungen, entwickelte sich in Wittenberg eine lebenslange Freundschaft und enge berufliche Kooperation zwischen Melanchthon und Martin Luther.Vgl. dazu Dingel, Freunde und Feinde.
Luther war es, der Melanchthon zur Ehe mit Katharina Krapp, einer Tochter des Wittenberger Tuchhändlers und Bürgermeisters Hans Krapp, riet und sogar in dessen Namen als Brautwerber bei der Familie Krapp vorstellig wurde. Am 26. November 1520 wurden Melanchthon und Katharina Krapp wohl von Luther getraut; aus der Ehe gingen vier KinderAnna (1522–1546), Philipp (1525–1605), Georg (1527–1529), Magdalena (1531–1576). hervor.
Melanchthon verfasste mit den Loci communesMelanchthon, Loci 1521. von 1521 das wichtigste theologische Lehrbuch der Reformationszeit; er vertrat Luther auf dem Augsburger Reichstag 1530 und formulierte dort mit der Confessio AugustanaBSELK, 65–225. und deren ApologieBSELK, 229–709. sowie mit dem Tractatus De potestate et primatu papaeBSELK 789–837. aus dem Jahr 1537 zudem Werke, die bis in die Gegenwart hinein zum Kernbestand der lutherischen Bekenntnisschriften zählen.
Aufgrund des Schmalkaldischen Krieges 1546/47 musste Melanchthon kurzzeitig aus Wittenberg fliehen. Den Krieg selbst betrachtete er aus Sicht der Evangelischen als legitime Verteidigung und unterfütterte durch seine Bearbeitung des Buchs Von der Notwehr von Justus Menius die politischen und militärischen Maßnahmen der Evangelischen mit wichtigen theoretischen Argumentationen.Menius, Von der Notwehr.
Nach Kriegsende kehrte Melanchthon nach Wittenberg zurück und leistete damit einen essentiellen Beitrag zum Fortbestand der dortigen Universität und der Ablehnung des Augsburger InterimsAugsburger Interim. durch den neuen sächsisch-albertinischen Kurfürsten Moritz. Dass er diese Ablehnung jedoch aus politischer Rücksichtnahme durch die Lehre der Adiaphora im Leipziger Landtagsentwurf diplomatisch verbrämte, trug ihm massive Kritik von Gegnern wie Matthias Flacius, Nikolaus Gallus oder Nikolaus von Amsdorf ein.Vgl. dazu unsere Edition Bd. 2.
In den nach dem Augsburger Interim und dem Leipziger Alternativvorschlag ausbrechenden theologischen Streitigkeiten, in denen um das theologische Erbe Luthers erbittert gerungen wurde, vertrat Melanchthon zumeist gemäßigte Positionen. In diesen Zusammenhang ordnet sich auch seine Stellungnahme zu Osianders Schrift Von dem einigen Mittler in der hier edierten Antwort ein. Auch darin stellt Melanchthon eine Haltung unter Beweis, die sich durch ein klares Bekenntnis zur reformatorischen Lehre einerseits sowie durch einen weitgehenden Verzicht auf polemische Angriffe auf den Gegner andererseits auszeichnet.
In seinen letzten Lebensjahren wurde verstärkt der Verdacht geäußert, Melanchthon neige dem Calvinismus zu. Genährt wurde diese Vermutung durch die von ihm 1540 veränderte Fassung der Confessio Augustana (Confessio Augustana variata), in der er Formulierungen zur Abendmahlslehre verwendet hatte, die späterhin für Reformierte annehmbar erschienen und es etwa der reformierten Kurpfalz ermöglichten, nach dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 auch für sich den Status der Augsburger Religionsverwandte zu reklarmieren. Dass Luther diese Formulierungen bis zu seinem Tod 1546 nicht beanstandet hatte, änderte an den späteren Verdächtigungen gegen Melanchthon nichts.
Am 19. April 1560 verstarb Melanchthon in Wittenberg und wurde aus den rabies theologorumVgl. CR 9, 1098. gerissen, unter denen er zeitlebens gelitten hatte.
3. InhaltMelanchthon beginnt seine Ausführungen mit einem einleitenden Abschnitt (A 2r–A 3r). Darin befürwortet er zuerst, dass Osianders Schrift Von dem einigen Mittler nicht allein von ihm, sondern auch von anderen begutachtet werden solle, da Osiander ihn, Melanchthon, direkt angreife. Er aber unterwerfe sich und seine Schriften dem Urteil der reformatorischen Theologen und Kirchen. Erst auf Befehl und Bitten zahlreicher Personen habe er mit der Abfassung seines Gutachtens begonnen. Dieses wolle er bewusst kurz und von jeglicher Polemik frei halten, damit es denen, die durch den Streit in ihren Ansichten unsicher geworden seien, zur Orientierung dienen könne.
Melanchthon betont ausrücklich, dass er niemals von Luthers Lehre abweichen wolle, denn diese sei in der Bibel recht gegründet. Osiander schmähe ihn darum zu Unrecht. Er, Melanchthon, habe niemals den Streit gesucht, und sein Bestreben sei allezeit gewesen, die rechte Lehre zu aller Nutzen, gerade der Jugend, darzustellen.
Daran anschließend beginnt die inhaltliche Auseinandersetzung Melanchthons mit Osianders Rechtfertigungslehre. Ausgehend von Röm 5,15 hebt er die Sündenvergebung für und die Gegenwart Gottes im Menschen hervor. Beides, Sündenvergebung wie Gegenwart Gottes, werde dem Menschen durch das Verdienst Christi zuteil. Angeeignet werde es durch den Glauben, der in der Bekehrung des Menschen entsteht. Diese Argumentation wiederholt Melanchthon anhand von Joh 1,17.
Der Glaube müsse dabei auf den ganzen Christus als Mittler und Erlöser vertrauen. Denn auch wenn allein die menschliche Natur Christi gelitten habe, so bedürfe es für die Erlösung des Menschen doch auch der göttlichen Natur Christi, die ihn die Sünde überwinden ließ. Melanchthon bekennt, man habe in Wittenberg stets gelehrt, dass im Menschen eine Veränderung geschehen müsse, dass der dreieinige Gott in der Bekehrung Trost und Leben im Menschen bewirke und, dass er im Menschen wohne, wenn dieser das Evangelium im Glauben annehme. Auf diese Weise versammele der Sohn Gottes, als das lebendige Wort, seine Kirche.
Von der Gegenwart Christi im Menschen spreche auch Osiander, und darüber herrsche kein Streit. Gleichwohl erhebe er den Vorwurf, als würde man in Wittenberg dies nicht lehren. Damit tue Osiander ihnen Unrecht.
Melanchthon unterscheidet sodann zwischen den Heiligen, d. h. Gläubigen, vor und nach der Auferstehung. Auch wenn die Heiligen im Jenseits Gott gleichförmig (B 1r) würden, so seien sie im Diesseits doch weiterhin des Trostes bedürftig, da ihre menschliche Natur noch sündhaft sei. Dieser Trost werde den Gerechtfertigten entsprechend Röm 3,24 durch das Verdienst Christi zuteil. Melanchthon wendet sich hier gegen Osianders Rede von der wesentlichen Gerechtigkeit Gottes, die dem Menschen durch Christus eingegossen würde. Stattdessen betont Melanchthon, dass die Sündenvergebung und die Gnade im Rechtfertigungsgeschehen die wesentliche Rolle spielen. Darum sei das Verdienst des Erlösers Jesus Christus zu unterscheiden von Gottvater und dem Heiligen Geist.
Um diese Position zu belegen, führt Melanchthon diverse Bibelstellen an, inbesondere Röm 5,19 und konstatiert, dass Osiander diese missdeute, wenn er sie einzig auf die Gottheit Christi und nicht auf den ganzen Christus in beiden Naturen, als wahrer Mensch und wahrer Gott, beziehe. Melanchthon insistiert dabei abermals auf der Sündenvergebung als Verdienst Christi und der Trostbedürftigkeit auch des Gerechtfertigten aufgrund von dessen sündhafter menschlicher Natur.
Daraufhin beanstandet Melanchthon, dass in Osianders Definition von Gerechtigkeit jeglicher Verweis auf die Vergebung der Sünden fehle. Dem entgegen verweist Melanchthon abermals auf den Glauben an Christus und das Gebet. Glauben und Gebet trösteten, nicht aber Osianders Vorstellung von der wesentlichen Gerechtigkeit Gottes im Gerechtfertigten. Er erkennt in Osianders Lehre eine Nähe zu Lehren der römischen Kirche und wendet sich gegen Osianders Vorwurf, dass eine solche Rechtfertigungslehre, wie er (Melanchthon) sie vortrage, die Menschen in einer falschen Sicherheit wiege. Dem stellt Melanchthon ein selbst verfasstes Gebet (C 1r–v) entgegen. Im Anschluss daran definiert er den Glauben als Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes.
Zum Ende seiner Schrift erklärt Melanchthon, dass er nur die Hauptsache behandelt habe, um weiteren Streit zu vermeiden und um verunsicherte Personen darauf hinzuweisen, dass Trost nur im Glauben an Christus zu finden sei. Zudem verweist er auf verschiedene Schriften Luthers, in denen man mehr zu dem Thema erfahren könne.
An das Gutachten Melanchthons angehängt sind Erklärungen von Johannes Bugenhagen und Johann Forster, in denen sie Melanchthons Ausführungen approbieren und Osianders Rechtfertigungslehre dezidiert verwerfen.
Den Abschluss der Publikation bildet eine verschriftliche Diskussion über Fragen der Rechtfertigung und der guten Werke, die Melanchthon und Luther 16 Jahre vor dem Erscheinen der hier edierten Schrift (ca. 1536) führten. Diese Diskussion hatte seit dem Streit zwischen Osiander und Friedrich Staphylus 1550 erhebliche Bedeutung in Preußen erlangt, da Staphylus sie in einer Disputation mit Osiander vor Herzog Albrecht verwendet und damit den Herzog so beeindruckt hatte, dass Staphylus im Anschluss Melanchthon sogar um die Zusendung des Autographs bat.Vgl. Friedrich Staphylus an Philipp Melanchthon. 1. August 1550, in: MBW 5866.
4. Ausgaben Nachgewiesen werden können zwei Ausgaben:A: B:Antwort auff das || Buch herrn Andreae Osi= || andri von der Rechtfertigung || des Menschen. || Philip: Melanth: || Gedruckt zu Witteberg / || Durch Veit Creutzer. || 1552. || (VD 16 M 2501). Antwort auff das || Buch Herren An= || dreae Osiandri von der recht= || fertigung des menschen. || Philip. Melanch. || Wittemberg || 1552 || [Nürnberg: Johann VomBerg und Ulrich Neuber, 1552] (VD 16 M 2500).
Vorhanden in:
Berlin, Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz: 3 an: Dm 938a, Cu 4381a R, Cu 4381 R
Dresden, Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek: 3.A.9271angeb.2
Erfurt, Universitätsbibliothek, Depositum Erfurt (ehemals Stadt- und Regionalbibliothek): 2 an Hs 196
Hannover, Stadtbibliothek: Ratsbibl. 8 Nr. 31
Heidelberg, Universitätsbibliothek: Salem 72,33 RES
Jena, Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek: 4 Hist.eccl.IV,2(26), 4 Theol.XLIII,5(7)
Leipzig, Universitätsbibliothek: Syst.Theol.2266-du
Lüneburg, Ratsbücherei: Th 882(4), Th 913(3)
München, Bayerische Staatsbibliothek: 4 Polem. 2035 [benutztes Exemplar]
Nürnberg, Stadtbibliothek: Strob. 8. 1401a
Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Aut.ben.Aut.MelanchthonP.(35)
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 231.155 Theol.(6), 386.32 Theol.(25), F 1367 Helmst.(10), G 676.4 Helmst.(16), S 229.4 Helmst.(16), YH Kapsel 1.4 Helmst.(2), Yv 1572.8 Helmst, Yv 745.8 Helmst.(6)
Wien, Österreichische Nationalbibliothek: 20.Dd.407
Wittenberg, Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek: Kn A 178/1187
B: Antwort auff das || Buch Herren An= || dreae Osiandri von der recht= || fertigung des menschen. || Philip. Melanch. || Wittemberg || 1552 || [Nürnberg: Johann VomBerg und Ulrich Neuber, 1552] (VD 16 M 2500).
Vorhanden in:
Berlin, Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz: Cu 4383 R
Budapest, Országos Széchényi Könyvtár (Nationalbibliothek): Ant. 2633
Halle, Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt: Vg 3486
München, Bayerische Staatsbibliothek: 4 Hom. 88#Beibd.5, 4 Polem. 2036
München, Bibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität: 4 Melan.37
Nürnberg, Stadtbibliothek: Strob. 8. 1402
New York, Union Theological Seminary: D 939 (jetzt Yale, Beinecke)
Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Aut.ben.Aut.MelanchthonP.(35b)
Wittenberg, Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek: Kn A 166/956
Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: 184.10 Theol.(4), 456 Theol.(15)
Zürich, Zentralbibliothek: 28.452/3
Der Text der hier edierten Schrift ist ohne die beiden persönlichen Zustätze von Johannes Bugenhagen und Johann Forster sowie ohne die Fragen Melanchthons und die Antworten Luthers abgedruckt in: MSA 6, 452–461 und MBW.T 22, Nr. 6294, S. 29–38.
Ein Abdruck mit den beiden Zusätzen, doch ohne die Fragen Melanchthons und die Antworten Luthers, findet sich in: CR 7, Nr. 5017, Sp. 892–902.
Die Fragen Melanchthons sowie die Antworten Luthers liegen mit leichten Varianten in der Textkomposition als Edition vor in: WA.B 12, Nr. 4259a, S. 189–195. Die dort ausgewiesenen Abweichungen in der Textkomposition konnten hier unberücksichtigt bleiben, da diese sich auf ungedruckte handschriftliche Vorlagen beziehen.
Unsere Edition folgt Ausgabe A, da es sich bei ihr um den Erstdruck handelt.