Controversia et Confessio, Bd. 7


Osiander, Disputatio de Iustificatione (1550/51) – Einleitung

Osiander, Disputatio de Iustificatione (1550/51) – EinleitungNr 1 ULB Darmstadt info:isil/DE-17 Darmstadt Letzte Änderung: 2023-05-23 Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz (CC BY)

Einleitung 1. Historische Einleitung

Aufgrund seiner Ablehnung des Augsburger Interims und der Maßnahmen des Nürnberger Rats, der sich dem kaiserlichen Befehl nach Umsetzung desselben nicht zu entziehen wusste und darum für Nürnberg eine neue Gottesdienstordnung verordnete, verließ Osiander 1549 aus Protest die Reichsstadt, in der er seit 1522 gewirkt hatte.Vgl. Engelhardt, Die Reformation in Nürnberg III, 119–124. Er wandte sich nach Preußen, da er den dortigen Herzog, Albrecht von Brandenburg, seit den frühen 1520er Jahren kannte und an dessen Hinwendung zur Reformation einen nicht unmaßgeblichen Anteil hatte.Vgl. Fligge, Osiandrismus, 16–22; Seebaß, Das reformatorische Werk, 93f. Am 27. Januar 1549 kam Osiander in Königsberg an, nachdem ihm der Herzog auf sein Bewerbungsschreiben (2. Dezember 1549) in einer Antwort (4. Januar 1549) eine Stelle im Herzogtum zugesagt hatte.Vgl. Stupperich, Osiander in Preussen, 23–27.

Doch von Beginn seiner Tätigkeit in Königsberg an, entwickelten sich Konflikte um Osiander. Dies hatte unterschiedliche Ursachen, die sich in der Folge verbinden sollten:

Zum einen besaß Osiander einen engen Kontakt zu Herzog Albrecht. Daraus resultierte eine besondere Vertrauensstellung Osianders beim Herzog und er wurde von diesem außerordentlich protegiert,Vgl. Stupperich, Osiander in Preussen, 62–66. was unter der Pfarrer- und Professorenschaft unangenehm auffiel.

Zum anderen wurde bereits die Antrittsdisputation Osianders De Lege et Evangelio an der Universität Königsberg vom 5. April 1549 zum Ausgangspunkt eines ersten theologischen Streits mit Matthias Lauterwald um die Bußvorstellung Osianders.Vgl. dazu Stupperich, Osiander in Preussen, 36–61; Fligge, Osiandrismus, 56–60.

Doch diese erste Phase der Auseinandersetzungen war weniger von einer reichsweiten Publizistik als von innerpreußischen Diskussionen geprägt. Neben Johannes Briesmann, dem Präsidenten des Bistums von Samland, und Friedrich Staphylus, Professor für Theologie an der Universität Königsberg, entwickelte sich der Pfarrer am Dom zu Königsberg, Dr. Peter Hegemon, rasch zu einem erklärten Gegner Osianders,Vgl. Stupperich, Osiander in Preussen, 69–73. und in der Universität wurden von Studenten handschriftlich verfasste, anonyme Schmähschriften und Schmähgedichte ausgehängt.Vgl. Stupperich, Osiander in Preussen, 77–79.

Osiander reagierte darauf einerseits mit eigenen Schmähversen und andrerseits indem er sich bei Herzog Albrecht über die Vorgänge an der Universität beklagte.Vgl. Stupperich, Osiander in Preussen, 77; Andreas Osiander an Herzog Albrecht von Preußen. 15. November 1549, in: OGA 9, Nr. 392, S. 249–251; Ders. an dens. 15. November 1549, in: OGA 9, Nr. 393, S. 252–254. Der Herzog versprach Aufklärung und ein Eingreifen in die inneruniversitären Debatten.Vgl. Herzog Albrecht von Preußen an Andreas Osiander. 22. November 1549, in: OGA 9, Nr. 395, S. 261f. Es kam zur Verhören und Bestrafungen von verschiedenen Studenten.Vgl. Stupperich, Osiander in Preussen, 77f. Eine Beruhigung der Situation konnte so aber nicht erreicht werden. Vielmehr zeigte sich damit abermals, welch herausragende Stellung Osiander bei Herzog Albrecht genoss, und der Verdacht, Osiander vertrete in der Frage der Rechtfertigung von Luther abweichende Positionen, war keineswegs ausgeräumt. Darum erkannte Osiander selbst die Notwendigkeit, seine Position deutlicher zu erklären. Zu diesem Zweck veranstaltete er am 24. Oktober 1550 eine neuerliche Disputation in der Universität, bei der Herzog Albrecht, alle Professoren, Prediger und Kapläne Königsbergs, viele Studenten und auch Bürger der Stadt anwesend waren.Vgl. OGA 9, 422. Die hier edierten Thesen der Disputation ließ Osiander druckenVgl. die lateinische Thesenreihe. und späterhin übersetzen. Die Übersetzung erschien erst im Jahr 1551, und Osiander nutzte bei deren Veröffentlichung die Möglichkeit, seinen Kritiker der ersten Streitphase bereits öffentlich zu antworten.Vgl. die Vorrede zu der deutschen Thesenreihe.

2. Der Autor

Über die Kindheit und Jugendzeit von Andreas Osiander ist wenig bekannt.Zum Folgenden vgl. Möller, Osiander; Seebaß, Werk; Zimmermann, Prediger der Freiheit; Fligge, Osiandrismus. Sogar über sein Geburtsdatum besteht Uneinigkeit. Es wird entweder mit dem 14. Dezember 1496 oder mit dem 19. Dezember 1498 angegeben. Osiander wurde mutmaßlich in Gunzenhausen als Sohn eines Schmieds, Andreas Hosander und seiner Frau Anna, geboren. Seinen Nachnamen habe er in Humanistenmanier später in Osiander gräzisiert. Über seine Schulzeit ist nichts bekannt. Das erste verlässliche Datum in seinem Lebenslauf ist die Immatrikulation an der Universität Ingolstadt vom 9. Juli 1515. Einen akademischen Abschluss erlangte er dort nicht. Während seiner wohl humanistisch geprägten Studienzeit lernte er Griechisch sowie Hebräisch und beschäftigte sich, wohl von Johannes Reuchlin beeinflusst, mit dem Aramäischen und der Kabbala.

Im Jahr 1520 wurde er zum Priester geweiht und erhielt eine Stelle als Hebräischlehrer im Nürnberger Augustinerkloster. Wann er in Kontakt mit Luthers Lehre kam, lässt sich nicht eindeutig nachweisen, doch als Prediger an der St. Lorenzkirche in Nürnberg, wo er seit 1522 wirkte, trat er für die Lehren des Wittenberger Professors ein. In der fränkischen Reichsstadt fanden zu dieser Zeit in rascher Folge drei Reichstage statt (1522, 1523, 1524), und Osiander profilierte sich als mitreißender und polemischer Prediger. Seine Predigten zeitigen anscheinend große Wirkung auf die Schwester Karls V., Isabella, die sich von Osiander angeblich das Abendmahl unter beiderlei Gestalt reichen ließ, sowie auf den Hochmeister des deutschen Ordens und nachmaligen Herzog von Preußen, Albrecht von Brandenburg. Daraus sollte sich eine enge Verbindung zwischen beiden ergeben, so dass Albrecht von Osiander als seinem geistlichen Vater sprach und dieser wiederum den Herzog als seinen Vater im Zeitlichen bezeichnete.

Auch in Nürnberg selbst erlangte Osiander zusehends an Einfluss und avancierte zu dem bedeutendsten Theologen der Stadt. So trat er gegenüber dem Nürnberger Rat und dem Bischof als Sprecher der Evangelischen auf und war der Wortführer bei einem 1525 vom Rat veranstalteten Religionsgespräch. In der Folge erlangte er maßgeblichen Einfluss auf die Umgestaltung des Kirchenwesens in Nürnberg entsprechend der reformatischen Vorstellungen. Dies geschah mit einer Visitation im Jahr 1528/29 und der von Osiander und Johannes Brenz federführend verfassten brandenburgisch-nürnbergischen Kirchenordnung aus dem Jahr 1533.Die Kirchenordnung ist abgedruckt in: OGA 5, Nr. 176, S. 37–177.

In den späteren dreißiger Jahren ging seine Bedeutung für Nürnberg allerdings zurück. Stattdessen wurde Osiander zunehmend zum Ziel von Attacken, deren Ursache in seinem persönlichen Temperament, seinen HeiratenDie Eheschlüsse boten darum Anlass zu Angriffen auf Osiander, da er durch sie in die städtische Oberschicht gelangte und größere Vermögen erwarb. Denn nach dem Tod seiner ersten Ehefrau Catherine Preu im Jahr 1537 heiratete Osiander 1538 mit Helene Künhofer eine vermögende Witwe und 1546 schließlich Helene Magenbuch, die Tochter des Nürnberger Arztes Johannes Magenbuch. Bekannt sind aus seiner ersten Ehe fünf Kinder (Lucas, Agnes, Veronika, Katharina und Clara), aus der zweiten Ehe drei Kinder (Susanne, Katharina sowie eine nicht namentlich bekannte Tochter) und aus der dritten Ehe zwei (Ursula und Elisabeth). und seiner judenfreundlichen Haltung zu suchen ist. In den 1530er Jahren kühlten zudem seine Beziehungen zu den Wittenberger Theologen merklich ab. In dieser Zeit arbeitete er weiterhin an theologischen Werken, etwa seiner Evangelienharmonie. Außerdem gab er 1543 die Schrift De revolutionibus orbium coelestium des Nikolaus Kopernikus mit einem anonymen Vorwort heraus. Im selben Jahr erarbeitete er im Auftrag von Pfalzgraf Ottheinrich von Pfalz-Neuburg eine evangelische Kirchenordnung für dessen Territorium,Vgl. OGA 7, Nr. 293, S. 569–878. in der er sich an den Kirchenordnungen von Brandenburg-Nürnberg 1533Vgl. Anm. 15. und Brandenburg 1539Vgl. Sehling III, 39–90. orientierte.

Da er das Augsburger Interim 1548 scharf kritisierte und die vom Rat Nürnbergs erlassene neue Gottesdienstordnung ablehnte, verließ er die Reichsstadt. Aufgrund seiner seit dem Beginn der 1520er Jahre vorhandenen Kontakte zu Herzog Albrecht von Preußen, wandte er sich nach Königsberg. Dort erhielt er die Pfarrstelle an der Altstädter Kirche. Ohne universitären Abschluss wurde er außerdem von dem Herzog zum Professor primarius der theologischen Fakultät der Universität Königsberg ernannt. Dies führte zu Konflikten mit den anderen Professoren, die zusätzlich verstärkt wurden, nachdem Osiander in seiner ersten öffentlichen Disputation über die Buße 1549 den Widerspruch Matthias Lauterwalds hervorgerufen hatte. Die theologische Kontroverse der beiden weitete sich rasch aus. Denn die Thesen Osianders wurden an Melanchthon in Wittenberg zur Begutachtung gesendet, der sie approbierte und in Aussicht stellte, seine Schüler zu mahnen, zukünftig auf Streit um bloße Worte zu verzichten.Vgl. Stupperich, Osiander in Preussen, 38. Allerdings erkannten auch der Königsberger Theologieprofessor Friedrich Staphylus und der Präsident des Samlands Johannes Briesmann schnell Unterschiede zwischen der lutherischen und der osiandrischen Vorstellung von der Rechtfertigung.Vgl. Stupperich, Osiander in Preussen, 39, mit Anm. 14. Außerdem unterstützte Bernhard Ziegler, der Leipziger Professor für Hebräisch, den in Wittenberg ausgebildeten Lauterwald, was Osiander zu Attacken auf Ziegler motivierte, da dieser die kursächsischen Bemühungen zum diplomatischen Umgang mit dem Augsburger Interim in der Leipziger Landtagsvorlage (Leipziger Interim) mitgetragen hatte.Vgl. zu dem Streit mit Ziegler: Stupperich, Osiander in Preussen, 53–61. Zu den Vorgängen in Kursachsen 1548/49 vgl. unsere Edition Bd. 2. Der Streit verschärfte sich im Herzogtum Preußen und an der Universität Königsberg 1549/1550 zusehends und Osiander vertrat am 24. Oktober 1550 in einer weiteren Disputation, deren Thesen hier ediert sind, seine Ansichten zur Rechtfertigungslehre. Diese Disputation, insbesondere die Drucklegung der Thesen und deren Übersetzung ins deutsche und polnische, befeuerte den Konflikt zusätzlich. Sämtliche Versuche des Herzogs zur Beilegung des Konflikts scheiterten in der Folge, da er sich selbst eindeutig auf Seiten Osianders positionierte und dessen Gegner teils aus ihren Ämtern entfernen ließ.

Die Verbreitung seiner Positionen durch Druckschriften 1550/51, führte zu einer fast einhelligen Parteinahme gegen Osiander. Durch die offizielle Versendung von Osianders Schrift Von dem einigen Mittler 1551 ließ Herzog Albrecht die Gutachten führender Theologen aus dem ganzen Reich einholen, deren Stellungnahmen durchgängig negativ ausfielen. Lediglich die Württemberger Theologen unter Führung von Johannes Brenz versuchten, zwischen Osiander und seinen Gegnern auszugleichen. Bevor Herzog Albrecht seinen Plan, auf Grundlage des Württemberger Gutachtens eine Theologensynode über die Streitfragen einzuberufen, umsetzen konnte, starb Osiander am 17. Oktober 1552. Der Streit um seine Theologie wurde noch lange Zeit fortgesetzt, endete letztlich aber mit dem Sturz der Osiandristen in Preußen und der Verurteilung der osiandrischen Lehre in der Konkordienformel 1577.

3. Inhalt

Der deutschen Übersetzung seiner hier edierten Thesenreihe über die Rechtfertigung aus dem Jahr 1551 stellte Osiander ein kurzes Vorwort voran. Darin macht er deutlich, dass er zur Drucklegung seiner lateinisch verfassten Thesen sowie zu deren Übersetzungen ins deutsche und polnische durch die zwischenzeitlich, seit Veröffentlichung der lateinischen Thesen 1550, vorgetragenen Angriffe seiner Gegner gezwungen worden sei, um falsche Interpretationen bzw. böswillige Verdrehungen seiner Ansichten über die Rechtfertigung des Menschen zukünftig zu verunmöglichen.

In 81 Thesen entfaltet Osiander seine Rechtfertigungslehre. Dabei geht er von der Position aus, dass die Rechtfertigung lebendig mache, während die Sünde zum Tod führe. Osiander wendet sich gegen die Vorstellung, dass der Glaube des Menschen rechtfertige. An dieser Stelle greift er die Wittenberger (vor allem in den Thesen 6 und 73) massiv an. Es sei vielmehr Christus selbst, so stellt Osiander dar, der die Rechtfertigung bewirke, da er im Glauben vom Gläubigen ergriffen werde. Ausgehend von der Trinitätslehre entwickelt Osiander seine Vorstellung, dass mit dem Ergreifen Christi im Glauben, die essentielle göttliche Gerechtigkeit der göttlichen Trinität in den so Gerechtfertigten einfließt und in ihm Wirksamkeit erlangt.

Osiander führt weiterhin aus, dass die Rechtfertigung mit der Sündenvergebung und der Versöhnung aus zwei Bestandteilen bestehe. Das Hauptaugenmerk richtet Osiander aber eindeutig auf die Versöhnung, während die Sündenvergebung lediglich in den Thesen 29, 58 und 66 zur Sprache kommt. Die Versöhnung hingegen wird ausführlich erörtert und von Osiander als Vermählung des Gerechtfertigten mit Christus (These 32) bzw. als Einwohnung Christi im Gerechten beschrieben (z. B. These 73 [hier explizit gegen die Wittenberger] und 75). Diese Sichtweise versucht er mithilfe zahlreicher Bibelstellen, insbesondere aus den johanneischen Schriften sowie mit II Kor 5,21 abzustützen.

Zum Ende seiner Darlegung stellt Osiander einen Zusammenhang zwischen einer Ablehnung seiner Rechtfertigungslehre und einer zwinglischen Auffassung in der Abendmahlslehre her (These 70). Er folgert schlussendlich, dass es keine Form der Rechtfertigungslehre gebe, die den Menschen so sehr zu einem wahrhaft christlichen Leben anhalte, wie seine.

4. Ausgaben

Nachgewiesen werden können drei Separatausgaben:

Vorhanden in:Nürnberg, Stadtbibliothek: 6 an Theol. 406 4° [benutztes Exemplar]Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: S 229.4 Helmst.(3), S 230d.4

Helmst.(4)

A: DISPVTATIO || DE IVSTIFI= || CATIONE || PR&SIDENTE D. ANDREA || Osiandro Theologi# prima= || rio Professore. || Regiomonte Prussi# || Die XXIIII Octobris || Anno M. D. L. || [Königsberg: Hans Lufft, 1550] (VD 16 O 1001).

Vorhanden in:

Nürnberg, Stadtbibliothek: 6 an Theol. 406 4° [benutztes Exemplar]

Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek: S 229.4 Helmst.(3), S 230d.4 Helmst.(4)

B:

Ein Disputation || Von der || Rechtfertigung || des Glaubens / || Gehalten am 24. Octobris. || 1550 || Andreas Osiander. || Vber diser meiner Disputation / hat sich das || greulich Liegen vnd Lestern / wider mich er= || hebt / || darwider ich mein Bekantnus von || dem Einigen Mitler Jhesu Christo vnd der Rechtfertigung des || Glaubens / jn Truck ge= || geben hab. || Koͤnigsperg in || Preussen. || Den 12. Septembris. || 1551. [Königsberg: Hans Lufft, 1551] (VD 16 O 1005).

Berlin Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz: Dm 1 R Dresden Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek: Hist.eccl.E.335,6 München Bayerische Staatsbibliothek: 4 Polem. 2267 m#Beibd.1 [benutztes Exemplar] München Bibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität: 4 Theol.643:3 Wien Österreichische Nationalbibliothek: 20.Dd.402 Wittenberg Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek: Kn A 152/852 Wolfenbüttel Herzog August Bibliothek: 183.20 Theol.(1), 216.13 Theol.(3), 235.12 Theol.(3) C:

polnisch:

Artikuly Chrzeciaı= || skie O vsprawiedliwieniu || práwdziwych chrzes̃cjanow / na || polski iezyk przelożone / a w Col= || legium Krolewieckiem na gáda= || niu pospolitem pilnie rozbierané || i iako práwdziwé dostatecznie || obronioné / od tego kto= || ry ié la^"́iıskiem ie= || zykiem napisáł || Na imie ọd || D: ANDRZEIA OSIAN= || DRA, czlowieka wieḷmi zácne ̊i vczo || ne ̊/ A nauki paıskiéi / cnotliwe ̊ka= || znodzieie / i wświetem pismie || ṕrzedniego Doctóra Kro= || liewieckiego. || Disputowané w Krolewcu || roku M.D.L: || KSIEZYCA PAZDZIER= || NIKA DNIA XXIIII. || [Königsberg: Alexander Augezdecki, 1552] (VD 16 O 1006).

Nachgewiesen in:

Seebaß, Bibliographia Osiandrica, Nr. 57.2, S. 166f.

Der lateinische Text ist außerdem enthalten in:

D:

D. ANDREAE || OSIANDRI || Sacr# Theologi# in Schola Regio || montana Prussi#, Primarii || Professoris, || DISPVTATIO || NES DV&. || VNA, || DE LEGE ET EVAN= || GELIO, HABITA NO= || nis Aprilis. 1549. || ALTERA, || DE IVSTIFICATIO= || NE, HABITA 9. CAL. || Nouembris 1550. || Matth. IX. [sic: Mt 16,18] || Port# inferorum non pr#ualebunt || aduersus eam. || Regiomonte Prussi# || 1550. || [Königsberg: Hans Lufft, 1550] (VD 16 O 1002/1007).

Vorhanden in:

Leipzig, Universitätsbibliothek: Syst.Theol.678-d/1

E:

D. ANDREAE || OSIANDRI || Sacr# Theologi# in Schola Regio || montana Prussi#, Primarii || Professoris, || DISPVTATIO || NES DV&. || VNA, || DE LEGE ET EVAN= || GELIO, HABITA NO= || nis Aprilis. 1549. || ALTERA, || DE IVSTIFICATIO= || NE, HABITA 9. CAL. || Nouembris 1550. || Matth. IX. [sic: Mt 16,18] || Port# inferorum non pr#ualebunt || aduersus eam. || Regiomonte Prussi# || 1550. || [Königsberg: Hans Lufft, 1550] (VD 16 O 1003).

Dresden Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek: 3.A.9271 Wolfenbüttel Herzog August Bibliothek: 216.13 Theol.(2), 317.43 Theol.(2) F:

D. ANDRE& || OSIANDRI || Sacr# Theologi# in Schola regio= || montana Prussi#, Primarii || Professoris, || DISPVTATIO= || NES DV&. || VNA, || DE LEGE ET EVAN= || GELIO, HABITA NO= || nis Aprilis. 1549. || ALTERA, || DE IVSTIFICATIO= || NE, HABITA 9. CAL. || Nouembris 1550. || Matth. XVI. [Mt 16,18] || Port# inferorum non pr#ualebunt || aduersus eam. || Regiomonte Prussi#, iterum excusse || ANNO 1553. || [Königsberg: Hans Lufft, 1553] (VD 16 O 1004).

Kraków Biblioteka Jagiellońska: Cm O 1125

Editionen:

Eine Edition der Thesenreihe Osianders bot Gottfried Arnold in seiner Unparteiischen Kirchen- und Ketzerhistorie im I. Band, 2. Teil, Buch XVI, Kapitel XXVI (= I/2, S. 806f). Aufgrund eines Fehlers wurde dort jedoch nur ein Teil der Thesen (1, 39–81) abgedruckt. In der zweiten Auflage des Werkes wurden die ausgelassenen Thesen (2–38) im II. Band unter den Additamenta, als 10. Zusatz veröffentlicht (= II, S. 1194f). Eine Berücksichtigung dieser Edition im textkritischen Apparat konnte wegen der darin enthaltenen Anpassungen an den Sprachstand um 1700 unterbleiben.

Eine moderne Edition liegt vor: OGA 9, Nr. 425/490, S. 425–447.

Unsere Edition des lateinischen Texts erfolgt nach Ausgabe A; diejenige der deutschen Übersetzung nach Ausgabe B.